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Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

8. Dezember 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse

07.12.2022 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 116:84

Der SSV LOK Bernau feiert mit 500 Fans ein berauschendes Basketballfest und schlägt den SC Rist Wedel mit 116:84.

Für das Gast Team stand das Spiel unter keinem guten Stern. Zum einen fehlte ihr Topscorer Harrison Cleary und zum anderen konnte man nur mit einer kleinen Rotation antreten. Dass diese dem Druck nicht gewachsen sein würde, wurde den rund 500 Zuschauern bereits in den ersten 5 Minuten klar. Gestartet mit einem 5:0 Lauf nahm Stefan Blode bereits nach knapp 2 Minuten seine erste Auszeit, um die Husitenstädter nicht ins Laufen kommen zu lassen. Das zeigte aber keine Wirkung. Der SSV agierte druckvoll, aggressiv, dominant und so stand nach knapp 5 Minuten bereits ein 18:11 auf der Anzeigetafel. Vor allem Rafail Lanaras peitschte unser Team mit seinen Punkten und seiner Energie immer wieder voran. Mit Ablauf des 1. Viertels stand ein 31:14 auf der Anzeigetafel und allen in der Halle war klar, dass es hier heute ein großes Fest mit mindestens 100 Punkten geben würde. Und unsere Mannschaft unterstrich diese Erwartungen im weiteren Spielverlauf auch eindrucksvoll. Nach 5 Minuten hatte man den Gästen aus Wedel keine 10 Punkte gegönnt und die Führung auf +26 ausgebaut. Alle Spieler wurden mit viel Spielzeit belohnt und jeder konnte sich in die Scorerliste eintragen und von den Fans feiern lassen. Mit 65:32 ging man in die Halbzeit.

Wie häufig nach der Halbzeit besteht die Angst, dass es vielleicht einen Bruch im Spielfluss geben könnte, dass der Gegner sich aufbäumen und zurückkommen wird. Diesmal aber nicht. Bernau schaltete zwar, vor allem in der Defensive, einen Gang zurück, aber das Team aus Wedel war an diesem Tag nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Die letzten beiden Viertel gestalteten sich vom Scoring ausgeglichen. Zu keiner Zeit hatte man nur ansatzweise das Gefühl, dass sich das Spiel hier noch einmal drehen würde.

Unter dem Eindruck der hohen Niederlage am Mittwochabend und mit dem Blick auf die kommende Aufgabe gerichtet sagte Rist-Trainer Stephan Blode: „Wir müssen da jetzt zusammen durch, die zwei Tage nutzen und uns konzentriert auf Iserlohn vorbereiten – auf die Stärken, die Iserlohn hat, auf das Profil, das Iserlohn hat. Das ist schon ein anderes als das von Bernau. Und dann geht es darum, dass wir am Samstag mit richtig viel Energie auftreten, dass wir das Letzte aus uns herausholen, nicht so viel nachdenken, sondern einfach machen.“

Coach Davide Bottinelli: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir hier an einem vorweihnachtlichen Mittwochabend vor so vielen begeisterten Fans spielen durften. Das ist nicht selbstverständlich und es ist für uns ein großer Energiespender. Das haben wir heute auch auf dem Feld gezeigt. Wohin das Spiel heute gehen würde, haben wir bereits nach den ersten Minuten zeigen können. Wir konnten Wedel sowohl defensiv als auch offensiv sehr gut kontrollieren. Es ist uns sehr gut gelungen, unseren Spielstil durchzusetzen. Sehr wichtig für uns war, dass wir mit einer sehr breiten Rotation arbeiten konnten. Das gab uns die Möglichkeit, die Kräfte unserer Spieler einzuteilen. Im Hinblick auf Samstag und das Spiel gegen Köln ist das ein richtiger Vorteil.“

Quelle: LOK BERNAU, SC Rist Wedel

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-08 13:38:062022-12-08 13:38:07Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

Miki Servera verlässt die SparkassenStars

7. Dezember 2022/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Die VfL SparkassenStars Bochum und Miki Servera gehen fortan getrennte Wege. Der 30-jährige Spanier war seit der Aufstiegssaison 2020/2021 Teil des Kader der SparkassenStars und verlässt nun das Team von Headcoach Felix Banobre.

Als Teil der Aufstiegsmannschaft wird Miquel „Miki“ Servera Rodriguez immer eng mit der Geschichte der SparkassenStars verbunden bleiben. In der ProB-Saison hatte er mit 12.6 Punkten, 4,3 Assists und 3,4 Rebounds großen Anteil an dem Aufstieg in die ProA.

In seinen beiden ProA-Jahren im Dress der Bochumer hatte der Spanier immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. So stand er in der vergangenen Saison in nur 28 Spielen auf dem Court und erzielte 6,5 Punkte und 2,4 Assists. In dieser Saison ging seine Spielzeit auf 13 Minuten zurück und er schrieb 2,9 Punkte und 1,4 Assists im Schnitt auf den Scoutingbogen.

„Es ist immer eine schwierige Entscheidung. Miki ist Teil der Geschichte des Clubs als Spieler der Aufstiegsmannschaft. Ich werde immer dankbar sein, dass er mich Teil seiner professionellen Karriere hat sein lassen und ich werde immer dankbar dafür sein, was er dem Team und der Institution gegeben hat. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft“, so Headcoach Felix Banobre.

„Wir sind Miki sehr dankbar für seine Verdienste, die er im Aufstiegsjahr geleistet hat und für seinen Einsatz, den er auch in den letzten beiden Jahren für uns auf dem Parkett gezeigt hat. Es war definitiv keine Entscheidung, die uns leichtgefallen ist, aber wir mussten die aktuelle Situation analysieren und Wege finden, wie wir möglichst bald wieder in sicherere Tabellenregionen vordringen. Ich wünsche Miki, der sich stets vorbildlich in den Dienst der Organisation gestellt hat, persönlich und sportlich alles erdenklich Gute für die Zukunft“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

Wie sich die SparkassenStars in Zukunft personell aufstellen, wird in Kürze bekanntgegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Sparkassen-Stars-Bochum.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-12-07 19:42:312022-12-07 19:43:04Miki Servera verlässt die SparkassenStars

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

6. Dezember 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: LOK Bernau

07.12.2022 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel

Im Nachholspiel des 2. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der SSV LOK Bernau den SC Rist Wedel. Das Team aus dem Norden reist mit einer ausgeglichenen Bilanz nach Bernau. Allerdings konnten sie auswärts in dieser Saison noch nicht überzeugen. Lediglich 1 Sieg gegen Giessen steht hier zu Buche. Kopf der Mannschaft ist der 25-jährige Aufbauspieler Harrison Cleary. Mit durchschnittlich 26,6 Punkten und 4,6 Assists ist er der Denker und Lenker des Wedeler Spiels. Seine Vorlagen werde häufig durch Leif Möller und Michael Kozak verwertet. Beide punkten im Schnitt zweistellig. Außerdem steuern sie auch noch 4,8 Assists und 6,9 Rebound im Schnitt dem Spiel bei. Auch gegen Wedel wird sich unser Team wieder auf das gute Inside-spiel dieser Saison verlassen können und müssen. Die Zahlen sprechen da für sich. Trefferquote (2er Bereich), Rebounds, Steals und Turnovers – in allen Kategorien liegt die LOK klar
vorne. Alles Zeichen einer starken Verteidigung und eines schnellen Umschaltens in den Angriff.

Rist-Trainer Stephan Blode betreute sogar als Berliner Verbandstrainer mehrere Talente des Jahrgangs 2004, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Alba Berlin und Lok Bernau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Erfahrung sammeln und am Mittwochabend für die Hausherren auflaufen werden. „So wie ich die Jungs kenne und so wie sie sich jetzt und all die Jahre auch präsentieren, sind die nicht nur gut, sondern auch sehr selbstbewusst“, sagt der Wedeler Trainer. Von erwähnten 2004ern verfügen Nils Machowski, Rikus Schulte und Elias Rapieque bereits über Bundesliga- und sogar Euroleague-Erfahrung.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Wir haben einen großartigen Spieltag hinter uns. Das Spiel in Rhöndorf hat uns als Mannschaft wachsen lassen. Wir konnten weiter an unserem Mindset arbeiten, indem wir aus der Niederlage gegen Itzehoe gelernt haben. Jetzt steht eine anstrengende Woche vor uns. Durch das Nachholspiel haben wir 3 Spiele innerhalb von 7 Tagen. Das wird hart, aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Und das wird mit einem starken Gast aus Wedel auch nicht einfach. Der SC Rist Wedel ist eine Mannschaft, die stark in der Offensive ist. Das durfte auch Rhöndorf spüren, indem sie in diesem Spiel in die
Verlängerung gehen mussten. Wir werden auf Grund der besonderen Situation mit unserer Mannschaft zwei eher leichte Trainingseinheiten absolvieren. Wir wollen fit sein und mit voller Konzentration in das Spiel gehen. Unser Ziel ist es wie immer, dem Spiel durch unsere starke Teamverteidigung unseren Rhythmus aufzuzwingen. Dass wir beide Spiele in dieser Woche zu Hause spielen dürfen, ist natürlich ein riesen Vorteil für uns. Unsere Fans sind ein großer Ansporn für uns noch besser zu spielen. “

Quelle: LOK Bernau, SC Rist Wedel

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-06 15:28:572022-12-06 15:28:58Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

Vorbericht Nachholspiel ProB Süd 12. Spieltag

6. Dezember 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

07.12.2022 20:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Die letzten Ergebnisse in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd sprachen zwar nicht direkt für die Porsche BBA Ludwigsburg, doch die junge Mannschaft entwickelt sich zweifellos weiter. Wenn das Pech der bisherigen Saison mit knappen Niederlagen und vielen Ausfällen der Spieler aufhört, könnte endlich der Knoten platzen. Vielleicht schon gegen das TEAM EHINGEN Urspring.

Abermals mussten die Ludwigsburger ohne einige Leistungsträger (Hartmann, Nonfon, Paqarada, Stübel) ein Spiel antreten und konnten so diese Saison weiterhin kein einziges Spiel in Bestbesetzung starten. Gegen den BBC Coburg konnte man im ersten Viertel zwar gut mithalten, jedoch leistete man sich zu viele Ballverluste und einfache Fehler. Dazu kam, dass mit Tyreese Blunt ein ehemaliger Ludwigsburger zu großer Form auflief. Zur Halbzeit hatte er bereits 21 Punkte erzielt und verhalf den Coburgern so zur 53:41-Führung.

In Halbzeit zwei konnten sich die Ludwigsburger defensiv steigern, doch vergebene Korbleger und weiterhin viele Ballverluste (insgesamt 29 im Spiel), machten die eigenen Fortschritte zunichte. Im Schlussviertel legte die Porsche BBA abermals zu und kam zwischenzeitlich bis auf vier Punkte heran, doch das Comeback wollte nicht gelingen. Mit 76:87 musste man erneut als Verlierer vom Parkett und blieb weiterhin bei einem Saisonsieg.

Die Ehinger konnten von ihren bisherigen sieben Spielen vier gewinnen, darunter die beiden letzten Begegnungen. Das Team um Headcoach Johannes Hübner ist mit einem Durchschnittsalter von 19,4 Jahren ähnlich jung wie die Ludwigsburger (18,1). Allerdings haben sie mit dem 29-Jährigen US-Amerikaner Andrew Nation einen erfahrenen Mann in den eigenen Reihen, der als Führungsperson vorausgeht. Bislang absolvierte Nation zwar erst vier Spiele, konnte in diesen jedoch knapp 20 Punkte pro Spiel auflegen. Generell klappt das Zusammenspiel der Ehinger bisher gut, denn mit durchschnittlich 20 Assists und knapp 12 Steals führen sie die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in diesen Statistiken an. Dies ist besonders gefährlich für die Porsche BBA, die sich die zweitmeisten Ballverluste der Liga leistet.

Statement von Coach Khee: „Wir verbessern uns von Woche zu Woche, aber hatten bisher Pech mit unglücklichen Ergebnissen und Ausfällen. Wichtig ist jedoch, dass die Jungs besser werden und das merkt man. Dazu zähle ich auch nicht nur die Leistungsträger, sondern insbesondere die jüngeren Spieler. Das ist momentan das Wichtigste. Natürlich gehen wir auch gegen Ehingen hochmotiviert ins Spiel, schließlich ist es ein Derby zweier Städte aus Baden-Württemberg.

Quelle: Porsche BBA Ludwigsburg

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-06 15:28:342022-12-06 15:28:35Vorbericht Nachholspiel ProB Süd 12. Spieltag

Vytautas Buzas nicht länger Head Coach der Nürnberg Falcons

6. Dezember 2022/in APP, ProA 22/23

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons und Chef-Trainer Vytautas Buzas gehen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ab sofort getrennte Wege. Auf ihn folgt der bisherige Assistant-Coach Derrick Taylor. 

Ohne Vytautas Buzas an der Seitenlinie bestreiten die Nürnberg Falcons die restlichen Spiele der ProA-Saison 2022/2023. „Wir haben in letzter Zeit gemerkt, dass es zwischen Vytas und uns große Differenzen mit Blick auf die grundsätzliche Ausrichtung und die Philosophie des Teams und der Organisation gibt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden und den Head Coach Posten neu zu besetzen“, erklärt Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge. Künftig wird Derrick Taylor diese Position innehaben und schon am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Paderborn die Verantwortung tragen.

Erneuter Abschied vor Weihnachten 

Wie schon 2020 endet damit die Amtszeit von Vytautas Buzas in Nürnberg vorzeitig in der Vorweihnachtszeit. Buzas kam zur Saison 2017/2018 als Jugendkoordinator und Co-Trainer zu den Falcons. Zur Spielzeit 2019/2020 beerbte er Ralph Junge als Head Coach der ProA-Mannschaft, musste aber aus familiären Gründen noch vor Jahreswechsel in seine Heimat zurückkehren. Im Sommer 2021 übernahm Buzas erneut das Ruder, das er nun, nach zehn Spieltagen und Tabellenplatz 10 wieder abgeben wird.  Die gesamte Falcons-Familie bedankt sich bei Vytautas Buzas für die gemeinsame Zeit und sein Engagement zum Wohle der Falcons und wünsch ihm alles Gute für seine weitere Trainer-Laufbahn. Viskas kas geriausia Vytas!

Quelle | Foto: Nürnberg Falcons

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Trainer-Nuernberg-Entlassung.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2022-12-06 12:08:382022-12-06 12:08:54Vytautas Buzas nicht länger Head Coach der Nürnberg Falcons

Nachberichte ProA 10. Spieltag

5. Dezember 2022/in APP, ProA 22/23

Foto: Christina Pohler

Spieltag 10: 03.12.2022 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RASTA Vechta 73:83

Nur elf Gegenpunkte im 4. Viertel ließ RASTA Vechta am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nach und sicherte sich so am 10. Spieltag den schon neunten Sieg. Bei den Nürnberg Falcons gewann die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson mit 83:73 (46:40). Top-Scorer der Partie war mit 29 Punkten Vechtas Joel Aminu, Teamkollege Tajuan Agee schaffte ein Double-Double aus 17 Zählern und elf Rebounds.

Es war eine ansehnliche und unterhaltsame Anfangsphase in der die Falcons immer wieder den Korb der Gäste attackierten. So erspielte sich Nürnberg nach gut drei Minuten die erste Führung (8:7), die durch Jones’ Jumper aber schnell wieder passé war (8:9). Die Falcons blieben jedoch bissig und konnten das erste Viertel über weite Strecken offen gestalten. Rocky Kreuser sorgte per Dunk für das erste Highlight des Spiels und eine 15:12-Führung nach fünf Spielminuten. Ferenc Gille legte zum 20:14 nach und zwang Gäste Coach Ty Harrelson zu seiner ersten Auszeit. Diese wirkte. Seine Mannschaft war nun fokussierter, doch Nürnberg hielt als Team dagegen und führte nach dem 1. Viertel 25:21.

Im zweiten Viertel war dann vor den über 1300 Zuschauern erstmal Alarmstufe Orange angesagt! Vechta kam, erzielte schnelle neun Punkte (25:30) und Nürnbergs Coach musste auf diesen Run notgedrungen mit einer Auszeit reagieren. Die Falcons hatten nun Probleme und kamen insbesondere in der Verteidigung mehrfach zu spät. Die Gäste schlugen daraus Kapital und vergrößerten nach und nach den Vorsprung. Bei Nürnberg hielt man mit allem was man hatte dagegen und konnte kurz vor der Pause auf 40:46 aufschließen. Nach dem Seitenwechsel sorgte insbesondere Thomas Wilder dafür, dass die fränkische Sturm-und-Drang-Phase so weiterging. Der Playmaker wirbelte durch die Gäste-Verteidigung und hatte erheblichen Anteil daran, dass Nürnberg nach 24 Spielminuten in unmittelbarer Schlagdistanz war (50:52). Kapitän Basti Schröder folgte dem Beispiel des US-Amerikaners und markierte wenig später die vielumjubelte 53:52-Führung. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe und nach 30 Spielminuten stand es 62:63 zu Gunsten von RASTA Vechta. 

Die Entscheidung musste im Schlussviertel fallen. Hier erwischten die Gäste aus Niedersachen den deutlich besseren Start. Angeführt von Siler Schneider legte Vechta einen 9:2-Run auf das Parkett, der ihnen nach rund 33 Spielminuten erneut eine deutlichere Führung und den Falcons die nächste Auszeit bescherte (64:72). Danach folgte noch einmal ein Aufbäumen der tapferen Mittelfranken, doch Joel Aminu machte wenig später mit seinem Korb zum 67:76 den Deckel auf diese Partie, in der für die Falcons mehr drin gewesen wäre als das 73:83 nach 40 Spielminuten.

Ty Harrelson (Head Coach Vechta): „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die im 2. und im 4. Viertel vorne wie hinten hart gespielt hat und ehrgeizige war. Außerdem hat Joel Aminu sehr gut gespielt. Zu Beginn war ich nicht damit zufrieden, wie wir in der Defense agiert haben, daher die Auszeit. In der Offense war es bis dahin gut. Nach der Halbzeit haben wir dann Sebastian Schröder ein paar Mal aus den Augen verloren und er hat seine offenen Würfe getroffen. Nürnberg hat da in der Offense ein schönes, variables System gespielt. Wir mussten uns umstellen, haben das geschafft und konnten so dann im 4. Viertel wegziehen. Jetzt geht es Sonntag gegen den Dritten, ein echtes Top-Spiel. Unter Gießens Trainer Frenkie Ignjatovic habe ich noch selber gespielt, als ich Profi in Deutschland war. Er hat ein sehr gutes Team zusammengestellt. Wir werden in dieser Woche wieder alles geben, um besser zu werden, werden daran arbeiten , noch besser als Team zu werden – an beiden Endes des Feldes. Und natürlich hoffe ich, dass auch unsere Fans bereit sind für dieses Spiel und alle in den RASTA Dome kommen.“

03.12.2022 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. WWU Baskets Münster 90:76

Die JobStairs GIESSEN 46ers bleiben zu Hause auch im fünften Spiel ungeschlagen und gewinnen gegen die WWU Baskets Münster auch ihr viertes Pflichtspiel in Folge. Im zweiten Viertel erkämpft sich das Team eine komfortable Führung, die es anschließend souverän verteidigte. Wichtige Faktoren hierfür waren die bessere Nervenstärke an der Freiwurflinie (71%:57%) sowie ein gutes Umschaltspiel (19:9 Fastbreak-Punkte). Neben Topscorer Luis Figge mit 17 Punkten scorten mit Nico Brauner, Jordan Barnes, Roland Nyama und Stefan Fundic gleich fünf Gießener zweistellig. Letzterer erzielte erneut durch seine elf Rebounds ein Double-Double. Das Scoreboard der Münsteraner wurde von Andreas Seiferth mit 18 Punkten angeführt. Kommende Woche wird das Team erneut eine Top-Performance abliefern müssen, um die Serie beim Tabellenführer RASTA Vechta weiter auszubauen.

Die WWU Baskets kamen trotz  zuletzt größerer Offensivprobleme insbesondere offensiv gut ins Spiel und verteidigten im ersten Viertel über lange Zeit ordentlich. Stefan Weß und Thomas Reuter brachten frische Energie ins Spiel und trafen vor allem mit 6:0-Lauf aus der Distanz zur 8:5-Gästeführung (). Jasper Günther zeigte einen ausgezeichnete Leistung in den ersten Minuten. Sinnbildlich sein Steal zum Fastbreak zur 12:7-Fführung. Nach Seiferth-Freiwürfen stellten die Münsteraner auf 17:9, waren vorzüglich in das erste Viertel gestartet und trafen in diesem starke 47% aus dem Feld. Dann aber schlichen sich Konzentrationsfehler ein, die die 46ers gnadenlos mit 9:0-Lauf zur 22:19-Führung bestraften. Cosmo Grühn setzte einen Buzzer-Dreier zum 22:22 nach dem ersten Abschnitt entgegen. Nach der Viertelpause gelang es den Gießenern immer besser, Münsters Kreise einzudämmen, übte wirkungsvoll früh Druck auf den Aufbau mit einer Presse aus. Ballverluste, garniert mit dummen Fouls – logische Folge der erste zweistellige  Rückstand der Uni-Städter nach 16 Minuten (30:40). Es half, dass Connor Harding weiter mutig den Dreier nahm und traf, über die verbesserte Ballbewegung Stefan Weß gesucht wurde. Seine Distanzwürfe hielten die WWU Baskets zur Pause in der Partie (39:49).

Die zweite Hälfte begann unerfreulich für die WWU Baskets, die eine Reihe von Distanzwürfen der 46ers nicht verteidigt bekamen. Zwar können Connor Harding und Jasper Günther die Rückstand kurzzeitig verkleinern (59:48, 23.). Aus der Distanz setzten jedoch der bärenstarke Gießener Topscorer und früheren BBL-Akteur Louis Figge und Roland Nyama dann nächste Nadelstiche zur satten, zwischenzeitlich höchsten Führung des Gastgebers mit 15 Zählern (67:52, 27.). Die Münsteraner gaben keinesfalls klein bei, bekamen – angeführt vom starken Kapitän Andreas Seiferth – den Rückstand reduziert. Zehn seiner 18 Punkte lieferte der vorbildlich vorangehende Center im dritten Abschnitt, im Verbund mit 15 Rebounds zum Double Double. Cosmo Grühn verkürzte aus der Mitteldistanz wieder zum 10-Punkte-Rückstand 61:71 nach Viertel drei. In den Schlussabschnitt starteten die WWU Baskets mit Vorteilen. Nach 33 Minuten Stefan Weß per Fastbreak nach Energieleistung Cosmo Grühns und Adam Touray per Korbleger: Bis auf 74:68 schloss der Gast auf, der sich immer besser gegen Gießens Offensive eingestellt hatte. Doch Gießen reagierte im Stile eines Topteams, fand den offensiven Schlüssel schnell wieder und enteilte vorentscheidend mit einem 10:0-Lauf zur 87:70-Führung. Vier Freiwürfe von Hilmar Pétursson verkürzten zum 76:90-Endstand.

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers):„Wir gewinnen das zweite Spiel in Folge relativ deutlich am Ende. Wenn man das Ergebnis sieht, war es eine deutliche Sache, aber über weite Strecken war es ausgeglichen. Im ersten Viertel war es ein Vorteil für Münster, dann haben wir uns aber bis zur Halbzeit deutlich gesteigert. Ich glaube unsere Defense hat einen besseren Griff zu diesem Zeitpunkt bekommen. Ich möchte dazu Kevin Strangmeyer loben, der uns wertwolle 18 Minuten gegeben hat. Der Ausfall von Cvorovic tut uns richtig weh und trotzdem haben wir das Reboundverhältnis fast ausgeglichen gestalten können, was uns zum Sieg geführt hat.“

03.12.2022 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Phoenix Hagen 70:93

Der aktuell stark gehandicapte Kader von Trainer Domenik Reinboth unterlag Phoenix Hagen vor 1.581 Zuschauern mit 70:93, fand speziell im Schlussviertel keine Antworten auf die stärkste Offensive der Liga. Trotz der Ausfälle von Alex Herrera (Handgelenkfraktur), Shaq Hines (Fußverletzung), Storm Murphy (Schulterverletzung) und Björn Rohwer (Grippe) konnten die Thüringer das Duell bis zur letzten Viertelpause (56:62) offen gestalten, bevor im Schlussabschnitt vor allem defensiv alle Dämme brachen.

In einer zunächst punktearmen Partie waren es die Gäste, die den besseren Start erwischten. Von Marcel Keßen und Kyle Catlin angeführt, setzten sich die Feuervögel früh auf 6:13 (4.) ab, bevor sich Medipolis SC Jena langsam aber beständig wieder heranarbeiten konnte. Nach der Einwechslung von Neuzugang Adam Pechacek in der 7. Minute hatten die Hausherren bis zur ersten Viertelpause auf 16:19 verkürzt und blieben auch nach Beginn des zweiten Abschnitts zunächst noch in Reichweite. Während dieser Phase primär durch Stephan Haukohl und Adam Pechacek an der Freiwurflinie erfolgreich, konterten die Nordrhein-Westfalen ab der 15. Minute zunehmend treffsicher aus der Distanz. Nach zwei Dreiern von Kristofer Krause und Grayson Murphy auf 24:35 enteilt, konservierten die Hagener im weiteren Verlauf ihren Vorsprung, erzielten nach einem 3-Punktespiel von Bjarne Kraushaar zum 26:40 (17.) ihre bis dato höchste Führung. Doch das dezimierte Team der Thüringer wehrte sich und verkürzte unmittelbar vor der Halbzeitpause wieder auf 33:42.

Nachdem Medipolis SC Jena die zweite Hälfte durch einen energischen Dunk von Stephan Haukohl eröffnet hatte, war es Nachwuchs-Point-Guard Vuk Radojicic, der mit zehn Punkten innerhalb von nur vier Minuten nachlegte und durch seinen Korb zum 45:49-Anschluss (24.) die Hoffnung auf einen Richtungswechsel zurückkehren ließ. Doch auch im besten Jenaer Viertel der gesamten Partie fand Phoenix Hagen zumeist eine passende Antwort auf die Jenaer Bemühungen, dem Duell eine Wendung zu geben. So konterten die Gäste nach einem bis zur 27. Minute auf 52:54 (Layup, Adam Pechacek) geschrumpften Vorsprung wieder und enteilten bis kurz vor der letzten Viertelpause wieder auf 53:62. Das letzte Wort in dieser umkämpften Phase war Scootie Guyton vorbehalten, der 6.7 Sekunden vor der Sirene via Dreier auf 56:62 verkürzte und für optimistischere Gesichter in der Arena sorgte.

Die Mienen verfinsterten sich allerdings gleich nach dem Auftakt in das Schlussviertel. Keine zwei Minuten waren vergangen, in denen die Gäste dieses Duell vorzeitig entscheiden konnten. Drei Dreier (Lorenz Bank, Marcel Keßen, Kristofer Krause) – nur unterbrochen durch einen Dunk von Taki Fahrensohn – hatten den Hagener Vorsprung erneut auf 58:71 (32.) anwachsen lassen und auch eine anschließende Jenaer Auszeit konnte den effektiven Lauf des Phoenix nicht mehr stoppen. Spätestens nachdem sich mit Tim Uhlemann auch der zweite Phoenix-Center in die Riege der Distanzschützen einreihen konnte und mit seinem Dreier zum zwischenzeitlichen 61:76 traf, war der Widerstand der Thüringer gebrochen.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen): „Abgesehen vom Ergebnis, mit dem wir natürlich sehr glücklich sind und auch wenn es sich sicher etwas seltsam anhört, fand ich, dass Jena in Anbetracht der Umstände einen couragierten Auftritt abgeliefert hat. Wie ich mitbekommen habe, war in der zurückliegenden Woche kaum Training möglich. Bis zum dritten Viertel war es ein offenes Duell, bevor unserem Gegner hinten raus die Kraft ausgegangen ist. Darauf kann man sicher stolz sein, auch wenn es sicher nicht das Ergebnis ist, dass sich die Heimfans und der Verein gewünscht haben. Wir sind unsererseits natürlich sehr glücklich darüber, in Jena gewonnen zu haben. Die Höhe ist uns letztendlich egal. Man hat gesehen, dass wir einen tollen Rhythmus hatten, im vierten Viertel Schüsse verwandeln konnten, die wir nicht immer treffen. Es kommt nicht oft vor, dass wir mit einem Sieg aus Jena heimkehren, insofern war es für uns und unseren Verein ein toller Abend.“

03.12.2022 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. ART Giants Düsseldorf 89:86

Beim 89:86-Heimerfolg über die ART Giants Düsseldorf gelingt den wiha Panthers ein wichtiger Heimsieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf.

Nach ausgeglichenem Verlauf in den Anfangsminuten setzten sich die Panthers nach dreieinhalb gespielten Minuten erstmals ab. Die Schwenninger ließen den Ball in der Offensive gut zirkulieren und kamen in Korbnähe zu vielen guten Abschlüssen durch Big Man Kotieno und Jones. Auch defensiv rotierten die Schwarzwälder gut und forcierten so viele Düsseldorfer Ballverluste. Innerhalb von nur sechs Spielminuten waren den Gästen bereits sieben Turnover unterlaufen. Nach einem Treffer aus der Distanz von Chatzinikolas bauten die Schwenninger ihren Vorsprung erstmals auf mehr als zehn Zähler aus (20:9). Doch die ART Giants stabilisierten sich und zeigten sich treffsicher aus der Distanz. Dank drei versenkten Dreipunktewürfen in der Schlussphase des 1. Viertels endeten die ersten zehn Minuten mit 26:22. In den zweiten zehn Minuten punkteten die wiha Panthers in den ersten drei Angriffen jeweils durch Mark Kotieno unter den Körben, ließen aber erneut die Düsseldorfer aus der Distanz scoren. Nachdem Travion Hollowell in der 12. Spielminute zum 32:30 verkürzt hatte, beorderte Panthers-Head Coach Alen Velcic seine Mannschaft zur Auszeit. Anschließend blieben die Gäste für dreieinhalb Minuten ohne Zähler und die wiha Panthers bauten ihre Führung nach einem Korbleger von Kotieno erneut auf zehn Punkte aus (44:34). Doch erneut gelang es den Giants, im Schlussspurt den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 47:42 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Düsseldorfer den besseren Start in die Partie und kämpften sich nach Zählern von Moreaux und einem Dreipunktewurf von Rigoni in Schlagdistanz (49:47). Die Offensive der Schwenninger wollte nicht richtig in Schwung kommen. Überwiegend waren es Einzelaktionen von Benson und Jones, durch die die Panthers in Front blieben. Zwar konnten die Giants das 3. Viertel für sich entscheiden (22:23), ließen aber einige Punkte an der Freiwurflinie liegen. Auch im Schlussviertel blieb die Partie spannend. Während bei den Schwenningern einige Akteure mit hoher Foulbelastung zu kämpfen hatten, gelang es den Giants zunehmend den Rhythmus der Partie zu bestimmen. Doch in den entscheidenden Phasen gelang es den Rheinländern  nicht, ihre Distanzwürfe zu treffen. Als Ioannis Chatzinikolas in der 35. Spielminute zum 80:70 erhöhte, wähnten die Schwenninger Fans ihr Team bereits auf der Siegerstraße. Doch erneut fand Düsseldorf zurück in die Partie und erzielte sieben Zähler in Folge. Durch Jones und Mayr bauten die Panthers den Vorsprung abermals in den zweistelligen Bereich aus (87:77). Aber ein 9:0-Lauf brachte die Gäste in der Schlussminute wieder bis auf einen Punkt heran (87:86). Benson, McCall und Buck zeigten nun Nerven und verwarfen vier von sechs Freiwürfen. Im letzten Angriff vergab allerdings Vincent Friederici den möglichen Ausgleich und unter dem Jubel der Fans sicherte Daniel Mayr mit einem Rebound den Sieg.

„Wir haben das Spiel zu großen Teilen kontrolliert und sind mit einer ganz anderen Körpersprache rausgekommen als zuletzt gegen Bremerhaven. Offensiv ist es uns gelungen, unseren Gameplan umzusetzen und die Schwachstellen der Düsseldorfer zu attackieren“, kommentierte Head Coach Alen Velcic nach der Partie. „Großes Lob an Mark Kotieno und Daniel Mayr, die einen super Job unter dem Korb gemacht haben. Es darf uns am Ende aber nicht passieren, dass wir Angst vor der eigenen Courage haben und uns das Leben dadurch schwer machen, dass wir die Freiwürfe nicht treffen. Aber trotz Nervosität am Ende haben wir das Spiel gewonnen. Der Druck war immens und dafür haben wir das gut gemacht. Wir müssen hinten raus noch mehr Konstanz in unser Spiel bringen, dann sind wir auf einem guten Weg.“

Florian Flabb (Headcoach): „Es ist sehr enttäuschend, dass wir diese Partie verloren haben. Defensiv sind wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben und habe individuelle Fehler wiederholt gemacht. Dass uns auch einige Unkonzentriertheiten unterlaufen sind, war sicherlich mitbestimmend, das Spiel am Ende nicht mehr drehen zu können.“

03.12.2022 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum 116:110

Zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA reisten die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstagabend, dem 03.12.2022, zu den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Nach einem intensiven Spiel bis in die Schlussminuten hatte der Gastgeber aus der ältesten Stadt Deutschlands die Nase mit 116:110 vorn.

Headcoach Felix Banobre nominierte Conley Garrison, Niklas Geske, Jonas Grof, Bernie Andre und Youngster Fynn Lastring für seine Starting Five. Lastring trug sich mit gerade einmal 15 Jahren als jüngster Starter der SparkassenStars-Geschichte und wohlmöglich auch jüngster Starting-Five-Spieler der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Geschichtsbücher ein.

Die Gladiatoren suchten die Missmatches unter dem Korb, die sich durch die Ausfälle der beiden etatmäßigen Center der Bochumer auftaten. Beide Teams hatten jedoch von Beginn der Partie an große defensive Lücken, die der Gegner jeweils konsequent ausnutzte. Ein echtes Wettschießen im ersten Viertel endete mit einem 30:31 aus Sicht der RÖMERSTROM Gladiators. Auch im zweiten Viertel blieb die Defensive auf Trierer Seite blass. Häufig wurden Helpside-Positionen und Closeouts verschlafen, sodass die Bochumer immer wieder schnell und erfolgreich abschließen konnten. Zwar dominierten die Big Men der Gladiatoren die offensive Zone, defensiv ging man jedoch nicht konsequent genug zum Rebound und gab den SparkassenStars so häufig zweite Wurfchancen. Das Spiel blieb somit weiter offensiv geprägt, denn auch die Gladiatoren zeigten immer wieder gute Ballbewegung und eine hohe Trefferquote aus dem Feld. Bis zum Halbzeitpfiff konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen und mit 57:61 ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste das Tempo und die Trefferquoten von jenseits der Dreierlinie hoch. Die Moselstädter fokussierten sich erneut auf das Inside-Spiel, wo sich vor allem Travis Daniels immer wieder geschickt durchsetzen und abschließen konnte. Weiterhin blieb die Defense auf beiden Seiten schwach und die Partie entwickelte sich immer mehr zu einem Offensiv-Spektakel mit vielen schnellen Würfen und Eins-gegen-Eins Aktionen. Dan Monteroso übernahm in dieser Phase die Verantwortung in der Offensive der Gladiatoren und hielt die Partie so weiterhin ausgeglichen. Einige Turnover auf Trierer Seite sorgten aber auch dafür, dass man – trotz einiger Führungswechsel – weiterhin einem minimalen Rückstand hinterherlief. Nachdem die SparkassenStars ihre Führung zum Ende des dritten Viertels nochmal auf 81:87 ausbauen konnten, ging es letztlich mit 88:89 in die letzte Viertelpause.

Auch im letzten Viertel behielten beide Teams ihre Spiellaune und das hohe Tempo bei. Die Gladiatoren zeigten sich bereits über die gesamte zweite Halbzeit deutlich wacher im Rebounding und kontrollierten die Bretter auf beiden Seiten des Feldes. Offensiv blieb das Spiel ein Wettschießen, bei dem die stark verkürzte Rotation der Bochumer trotz schwindender Kräfte eindrucksvoll mitmischte. Die jeweils fünften Fouls von Niklas Geske und Garrett Sams sorgten letztlich dafür, dass die SparkassenStars den Anschluss etwas verloren, was die Gladiatoren spürten und nochmal einen Gang hochschalten. Am Ende einer denkwürdigen und rekordverdächtigen Partie gewinnen die RÖMERSTROM Gladiators Trier ihr Heimspiel gegen die SparkassenStars aus Bochum mit 116:110. Neben dem Karrierebestwert von 37 Punkten für Dan Monteroso überzeugte Travis Daniels mit einem starken Double-Double aus 20 Punkten und 10 Rebounds. Auf Bochumer Seite machte der ehemalige Gladiator Jonas Grof eine herausragende Partie und erzielte mit 29 Punkten ebenfalls ein Career-High bei seiner Rückkehr nach Trier. Das nächste Ligaspiel steht am Samstag bei Aufsteiger WWU Baskets Münster an.

Pascal Heinrichs (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben. In der ersten Hälfte haben wir nicht gut gereboundet, das haben wir in der zweiten Halbzeit sehr viel besser gemacht. Es ist nicht einfach gegen den Wild-West-Basketball, den Bochum heute gespielt hat, mitzuspielen – vor allem wenn man es nicht gewohnt ist. Die Bochumer kamen wie ein Zug auf uns zugerollt und wir haben ihn nicht gestoppt, sondern sind auf ihn aufgesprungen, was natürlich zu vielen Punkten geführt hat. Defensiv können wir selbstverständlich nicht zufrieden sein und weiter arbeiten. Alles in allem haben wir ein sehr, sehr schwieriges Spiel gewonnen und das ist es, was in der aktuellen Situation zählt“.

03.12.2022 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Dresden Titans 63:68

Erneut reicht den Dresden Titans eine starke zweite Halbzeit, um in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu siegen! Gegen die Gastgeber der Uni Baskets Paderborn kamen Dresdens Korbjäger zu Beginn offensiv nicht in Tritt (nur 28 Punkte). Doch nach der Unterbrechung platzte der Knoten und in einer äußerst spannenden Schlussphase gingen am Ende die „Titanen“ beim 63:68-Auswärtserfolg als verdiente Sieger vom Parkett. Veteran Sebastian Heck glänzte dabei als „Schweizer Taschenmesser“, ersetzte defensiv den verletzten Kapitän Georg Voigtmann, verteilte im Angriff die Bälle (sieben Vorlagen) und traf in der letzten Minute den Korb zur spielentscheidenden Führung!

Über vier Minuten dauerte es, ehe Sebastian Heck die ersten Zähler für Dresden erzielen konnte. Paderborns Marten Linßen hatte da schon dreimal getroffen. Doch nach Hecks Startschuss fielen auch Dreier für Chase Adams und Daniel Kirchner. Die Gastgeber konterten diese Titans-Attacke mit einem eigenen 14:2-Run, führten so zum Viertelende mit 20:12! Dank zwei Dreiern durch Travis Jocelyn blieben die Uni Baskets zunächst am Drücker. Für die Titans hielt Kirchner mit Drive und Fernwurf dagegen. Insgesamt blieben die „Blau-Weißen“ Quoten jedoch im Keller (nur neun Treffer bei 27 Versuchen aus dem Feld) und Paderborn deshalb mit 36:28 in Front.

Die Quote wurde nach der Pause aber schnell nach oben getrieben. Tanner Graham, wunderbar von Heck bedient, netzte zweimal herrlich von außen. Und Lucien Schmikale überzeugte mit cleveren Drives zum Korb. Der so gezündete 10:3-Lauf zwang Baskets-Coach Steven Esterkamp zur Auszeit. Doch Graham blieb heiß, traf sofort erneut von „Downtown“. Kirchner legte noch einen nach und plötzlich führten die Gäste mit 41:44! Connor Van Anthony antwortete mit seinem ersten Dreier der Nacht. Schmikale toppte mit seinem Wurf zur Sirene jedoch Paderborns US-Sensation und brachte Elbflorenz vor dem finalen Durchgang mit 48:51 in Front.

Im selbigen löteten Kirchner und Schmikale fröhlich weiter von außen auf den Paderborner Korb, wurden mit wichtigen Dreipunkttreffern belohnt. Die Gastgeber hielten mit Anthony und Linßen dagegen. Drei Minuten vor Ultimo brachte Marcus Anderson die Baskets mit 63:61 sogar wieder in Führung. Graham glich indes an der Freiwurflinie aus. Die Entscheidung musste also in den letzten 90 Sekunden fallen. Dort überzeugte Heck nach Anspiel Kirchners mit dem extrem wichtigen „And One“. Auch den Bonusfreiwurf verwandelte Dresdens Nummer 25 nervenstark, brachte die Sachsen mit 63:66 nach vorn. Hernach rührten die Titans Beton an, erzwangen bei den Uni Baskets eine Fünf-Sekunden-Regelüberschreitung beim Einwurf. Die anschließende Presse der Gastgeber überwanden Arne Wendler und Blau-Weiß mit cleverem Passspiel. Am Ende stand der verdiente 63:68-Auswärtserfolg zu Buche.

Cheftrainer Fabian Strauß – „Ich denke zu Beginn hat man gemerkt, dass wir frisch aus dem Bus gestiegen sind. Die Beine waren müde, unsere Guards nicht aggressiv genug. Das lief dann in Hälfte zwei viel besser. Daniel [Kirchner] und Chase [Adams] haben attackiert, Lücken gerissen. Und das hilft natürlich auch Spielern wie Tanner [Graham], offene Würfe zu bekommen. Defensiv war es vor allem Seb [Sebastian Heck], der da einfach einen Bombenjob gemacht hat, uns im Spiel gehalten hat.“

04.12.2022 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Eisbären Bremerhaven 85:91

Im ersten Spiel der langen Bremerhavener Auswärtsserie setzt Head Coach Steven Key auf Matthew Frierson, Adrian Breitlauch, Matthew Freeman, Daniel Norl und Tryout-Neuzugang Justin Stovall. Anders als Jarelle Reischel war der deutsche Center Robert Oehle noch nicht von seiner Erkältung genesen, weshalb die Nordseestädter auf seine Unterstützung verzichten mussten. Somit waren die Eisbären wieder einmal nicht komplett und auf eine Zehnerrotation limitiert. Topscorer der Partie wurde Daniel Norl mit 21 Punkten, während Lennard Larysz sein Comeback nach mehr als einmonatiger Spielpause feierte.

Die erste Hälfte des ersten Viertels startete stark aus Sicht der Eisbären. Mit dem ersten Angriff erzielt Daniel Norl sogleich die ersten zwei Punkte. Nachdem die Bayer Giants Leverkusen etwas holprig ins Spiel starteten, verzeichnete Bremerhaven eine solide 5 Punkte Führung (6:11). Auf einen getroffenen Dreier der Gastgeber (9:11) antwortete Matt Freeman prompt mit einem Selbigen (9:14) und hielt Leverkusen auf Abstand. Vier Minuten vor Ende des Viertels standen nun auch die Giants mit beiden Beinen in der Partie. Beide Mannschaften trafen solide aus dem 2-Punkte-Bereich und auch von zwölf gegebenen Freiwürfen traf Leverkusen zehn. Insgesamt verschafften jedoch eine 100%-Freiwurfquote sowie drei getroffene Dreier den Gästen eine 24:27 Führung. Ausgeglichen ging es auch im zweiten Viertel des Adventspiels weiter. Die ersten Punkte erzielte Adrian Breitlauch dank zwei Foul-Freiwürfen. Beide Mannschaften treffen sowohl aus dem 2- als auch dem 3-Punkte-Bereich. Der 2,18-Meter-große Jonas Gottschalk hält die Leverkusener durch seine Offensivrebounds im Spiel. Bremerhaven glänzt währenddessen erneut mit einer fehlerfreien Freiwurfperformance sowie fünf Steals und erkämpft sich konstant eine knappe Führung. Dank eines Buzzerbeaters der Bayer Giants Leverkusen gehen beide Mannschaften jedoch mit 44 Punkten in die Halbzeitpause.

Nach der Pause setzt das Bremerhavener Trainerduo erneut auf Justin Stovall, der nach seinem Starting Five-Debüt erstmalig wieder den Court betritt. Die Gastgeber gehen dank zwei getroffener Freiwürfe (Foul durch Daniel Norl) das erste Mal in Führung (45:44). Es folgt ein enger Kampf beider Teams, jedoch kann Bremerhaven in der ersten Viertelhälfte nur sechs Punkte erzielen und muss daher immer wieder die Führung abgeben. Sechs Steals und eine erneut perfekte Freiwurfquote (7/7, insgesamt 13/13) sichern den Eisbären Bremerhaven jedoch erneut die Führung zur Pause (65:68). Das letzte Viertel der Partie ist von Flüchtigkeitsfehlern geprägt. Immer wieder gibt es Phasen, in denen beide Mannschaften fortwährend den Ball verlieren und übereilt in ihren Abschlüssen agieren. Einige wichtige Treffer der Giants machen den positiven Ausgang aus Sicht der Eisbären nochmal spannend, jedoch treffen die Eisbären erfolgreicher und erneut stärkt ihnen eine gute Darstellung von der Freiwurflinie (insgesamt 90%) den Rücken. Kurz vor Ende wird Simon Krajcovic noch ein persönliches Foul zugesprochen, auf welches er mit dem letzten Steal der Partie antwortet. Insgesamt bringen die Eisbären Bremerhaven einen verdienten 85:91-Sieg mit in den Norden.

Headcoach Steven Key ist zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Zunächst bin ich froh, dass wir zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen können. Eine Mannschaft, der wichtige Siege fehlen, darf man vor allem in eigener Halle nicht unterschätzen. (…) Wir wussten, dass Leverkusen trotz dezimiertem Kader hart kämpfen wird und genau diese erwartete Performance haben wir heute gesehen. Als Antwort fünf Spieler zu haben, die zweistellig scoren, war hier ein enormer Vorteil. (…) Nächste Woche hoffen wir auf die Rückkehr von Robert Oehle und wollen dann das erste Mal mit komplettiertem Kader den Sieg in Kirchheim holen.“

04.12.2022 17:00 Uhr Artland Dragons vs. VfL Kirchheim Knights 77:88

Die Artland Dragon müssen die nächste unglückliche Niederlage hinnehmen. Nach 45 Minuten Zweitligabasketball unterlag man in der heimischen Artland Arena vor 1900 Zuschauern mit 77:88. Jalen Bradley war mit 20 Punkten Topscorer bei den Dragons.

Die bisherige Auswärtsbilanz der schwäbischen Basketballer war bis vor dem Duell in Quakenbrück äußerst dürftig. Gegen die Top Teams aus Giessen, Hagen und Jena hagelte es Niederlagen, ebenso gegen Aufsteiger Münster. Nur in Düsseldorf zeigten die Ritter eine konzentrierte und ansprechende Leistung und gewannen auswärts. Dieser Liste konnte nun ein zweiter Erfolg hinzugefügt werden. Mit 88:77 setzte sich die Mannschaft von Head Coach Perovic nach Verlängerung durch und steht nun mit einer ausgeglichenen Bilanz (5-5) auf Platz acht der Tabelle. Perovic überraschte mit Kayne Henry in der Starting Five und der junge Brite übernahm vor allem in der Offensive Verantwortung. Während bei seinen Kollegen wenig bis gar nichts zusammen lief, erzielte Henry zehn der insgesamt 14 Knights Punkte. Viele Ballverluste und ein verschlafener Start sorgten für den 21:14 Rückstand nach dem ersten Viertel. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Teckstädter dann auch ein wenig besser ins Spiel, während nun bei den Dragons Sand im Getriebe war. Punkt für Punkt robbten sich die Knights heran und gingen zur Pause tatsächlich mit 39:38 in Führung.

Doch es sollte sich zunächst nur um ein Strohfeuer handeln. Bereits im dritten Viertel war die Offensivgefahr wieder wie weggeblasen. Nur sieben Punkte erzielten Williams und Co. in Abschnitt drei. Immerhin hielt die Verteidigung gut dagegen und verhinderte einen großen Rückstand. Beim 53:46 war noch alles möglich. Perovic wandte sich nun an das Ende seiner Bank und wechselte Daniel Loh ein. Der Deutsch-Amerikaner, der bislang selten zum Einsatz kam, war sofort hellwach und bereit Gas zu geben. Acht Punkte, davon zwei Dreier, steuerte Loh zum Comeback bei und leistete damit einen entscheidenden Beitrag zum späteren Erfolg. Endlich fanden die Kirchheimer ein weiteres Mittel zum Erfolg. Ab Mitte des vierten Viertels ging nahezu jeder Angriff in die gegnerische Zone. Insbesondere Tyrone Nash machte sich nun daran das Spiel zu drehen und der Kirchheimer Center drehte nun auf. Ebenfalls acht Zähler erzielte Nash in dieser wichtigen Phase. Erneut kämpften sich die Ritter zurück und es war nun an Kapitän Williams 0,3 Sekunden vor Spielende an der Freiwurflinie für den Ausgleich zu sorgen.

Aufgrund technischer Probleme zog sich die Ausführung lange hin, dennoch behielt der Routinier die Nerven, auch wenn beim zweiten Freiwurf eine Menge Glück mit im Spiel war. Nach den Duellen gegen Bochum und Hagen ging es also erneut in die Verlängerung für die Schwaben und die Verteidigung übernahm nun komplett die Kontrolle. Zwar ging offensiv zunächst auch nicht viel bei den Rittern, aber defensiv wurde nun nichts mehr erlaubt. Mit 13:2 ging die Zusatzzeit an die Kirchheimer. „Wir haben insgesamt über den Großteil des Spiels eine schlechte Leistung gezeigt. Positiv war das wir ruhig waren und drangeblieben sind, aber mit unserer Leistung sind wir nicht zufrieden,“ analysierte Perovic nach Spielende.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Eine weitere schmerzhafte Niederlage, insbesondere zu Hause. Kirchheim hat die nötigen Qualitäten gezeigt, um das Spiel in der Overtime zu entscheiden. Der letzte Ballbesitz von Kirchheim lief natürlich sehr unglücklich für uns, allerdings haben wir auch 29 Punkte im vierten Viertel zugelassen. Unsere Offensive hatte in diesem Spiel einige Probleme, die man allerdings nicht alleine auf das Fehlen von William Christmas zurückführen kann. Wir haben es verpasst, unseren Basketball konstant auf das Feld zu bringen und für unsere Verhältnisse viele Turnover begangen. Wir müssen daran arbeiten, solche Spiele über die Zeit zu bringen. Am Ende haben wir den Ball nicht mehr genug bewegt und uns keine guten Würfe mehr erarbeiten können. Wir konnten defensiv gut mit Kirchheim mithalten, vor allem physisch, doch auch dort hat uns in den entscheidenden Momenten die Konstanz gefehlt.“

04.12.2022 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 95:92

Zweite Niederlage für die Tigers Tübingen. Vor 1.500 Zuschauern in der ausverkauften Lina-Radtke-Halle hat die Mannschaft von Trainer Danny Jansson bei den PS Karlsruhe LIONS mit 92:95 (52:55) verloren. Der Gastgeber musste kurzfristig ohne Bazoumana Koné antreten. Doch dieser Verlust kompensierte der überragende Lovell Cabbil, dem mit 30 Punkten, acht Assists und vier Rebounds ein besonders starkes Spiel gelang.

Schon nach wenigen Sekunden eröffnete Lorenzo Cugini mit einem Dreier die Punktejagd für das Löwenrudel. Doch die Führung wechselte schon bald zu den Gästen, die von Beginn an viel Druck in der Offense machten. Dank weiterer guter Distanzwürfe konnten die LIONS aber mithalten und waren beim Stand von 14:15 nach fünf Minuten auch endgültig im Spiel angekommen. In der Folge ließ die Trefferquote auf beiden Seiten etwas nach, das Tempo hingegen nicht. Die Tigers fielen mit den etwas präziseren Aktionen auf, waren aber in einem ansonsten ausgeglichenen Spiel nach den ersten zehn Minuten beim Stand von 25:28 lediglich leicht im Vorteil. Allerdings schien die kurze Viertelpause den LIONS nicht gutgetan zu haben. Die Schützlinge von Headcoach Aleksandar Scepanovic verschliefen förmlich den Start in den zweiten Spielabschnitt. So musste der Trainer bereits eine Minute nach Wiederbeginn die erste Auszeit nehmen. Doch auch danach konnte sein Team zunächst nicht an das druckvolle Spiel aus der Anfangsphase anknüpfen. Aber auch den Gästen gelang nicht alles. Nachdem die Tigers bis auf elf Punkte davongezogen waren, leisteten sie sich Nachlässigkeiten im Aufbau, die von den Hausherren mit effektiven Tempogegenstößen bestraft wurden. Auch die erste Tübinger Auszeit nach 13 Minuten konnte den sich abzeichnenden LIONS-Run nicht stoppen. Mit einer 16:0-Serie ging Karlsruhe nun in Front. Es sollte gleichzeitig ihre höchste Führung in einer von nun an stehts engen Begegnung sein. Die turbulente erste Halbzeit endete beim Stand von 55:52.

Die Hausherren wirkten nicht mehr so präsent wie in Hälfte eins, machten aber trotzdem vieles richtig, indem sie Nachlässigkeiten im Tübinger Spiel meist umgehend bestraften. In dieser Phase zeichnete sich der in Tübingen aufgewachsene Julian Albus aus, als er binnen zwei Minuten drei Dreier für Karlsruhe verwandelte. Da aber die Gäste ebenfalls konstant scorten, passte es zur Dramaturgie der Begegnung, dass es zu Beginn der abschließenden zehn Minuten 73:73 stand. Erneut war es ein Dreier zum richtigen Zeitpunkt, diesmal wieder von Cugini, der für den Anschluss sorgte. Die Spannung war inzwischen förmlich greifbar, sowohl auf dem Court als auch auf den Rängen. Das Duell wurde endgültig zur Nervenschlacht. Beide Teams vergaben zahlreiche Freiwürfe und gingen mit 89:89 in die letzten beiden Minuten der Crunchtime. 14 Sekunden vor der Schlusssirene markierte Lovell Cabbil mit einem weiten, riskanten Dreier den entscheidenden Wirkungstreffer zum 93:92 und machte kurz darauf mit zwei Freiwürfen alles klar.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Karlsruhe hat heute ein wirklich gutes Spiel absolviert. Dazu hatten wir gegen Lovell Cabbil enorme Probleme. Dennoch hatten wir mehrfach die Möglichkeit, das Spiel auf unsere Seite zu bringen und auch zu gewinnen. In der Schlussphase konnten wir jedoch in der Offensive nicht mehr die notwendigen Akzente setzen, dazu hat das uns das verlorene Duell um die Rebounds schlussendlich das Spiel gekostet.“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-05 14:22:172022-12-05 14:22:18Nachberichte ProA 10. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 9. Spieltag

5. Dezember 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: LOK Bernau

Spieltag 9: 03.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers 77:70

Tabellenführer geschlagen, Spieler glücklich, Trainer stolz, Zuschauer begeistert – die RheinStars erlebten alle zusammen einen rundum gelungenen Samstagabend am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Mit 77:70 (41:37) besiegten die Kölner die BSW Sixers und fügten dem Kooperationsteam von Erstligist Mitteldeutscher BC nach sechs Siegen in Folge die zweite Saisonniederlage zu.

Die harte Trainingsarbeit nach der klaren Heimniederlage gegen die EN Baskets Schwelm vor zwei Wochen sowie der „Brustlöser“ mit dem 102:63 beim Tabellenletzten Gießen Pointers haben das Spiel der RheinStars auf ein neues Niveau in dieser Spielzeit gehoben. In der Offense wurde der Ball bewegt, alle waren am Spiel beteiligt. In der Defense ging die Mannschaft geschlossen und mit Verve zur Sache. „Unser Schlüssel ist die Defense. Wenn wir hier uns weiter so entwickeln, hat es jede Mannschaft schwer mit uns“, freute sich Trainer und Manager Stephan Baeck nach der Partie.

„Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans“, hatte Baeck mit Blick auf den Besuch des Tabellenersten gefordert. Und seine Mannschaft zeigte vor den 450 Zuschauern in der ASV-Sporthalle von Beginn an, dass sie verstanden hatte, was sich die Trainer wünschten. In der Verteidigung wurde mit Donte Nicholas der Kopf des Sixers-Spiels bearbeitet und im Angriff ging es zielstrebig zur Sache.

Mit 17:6 führten die Kölner nach sechs Minuten. Doch weil die Gäste ebenfalls viel Qualität in ihren Reihen haben, entwickelte sich ein Spiel auf sehr ansprechendem Niveau, bei dem das Zuschauen lohnte. So blieb es weiter eng bis zum Ende des dritten Viertels als den RheinStars ein 11:2-Lauf zum 65:52 (28.) gelang. Eine Vorentscheidung? Von wegen. Obwohl Nicholas mit vier Fouls auf der Bank saß, robbten sich die Gäste heran. Neun lange Minuten kamen die Hausherren zu keinem Korb. Die Sixers schlossen zum 65:64 auf – mit zwei weiteren Chancen zum Führungswechsel. Doch was Nicholas bei den Sixers ist, sind Ali Sow und Rupert Hennen bei den Kölnern: Hennen traf zum 67:64 drei Minuten vor Schluss. Danach war Ali Sow dran, der alle weiteren Kölner Punkte markierte, bis auf die zwei, die er Elijah Schmidt auflegte – und die Fans waren dann auch zur Stelle in der Crunchtime.

03.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU 69:77

Vor 511 Zuschauern im DragonDome mussten sich die Dragons Rhöndorf nach der schwächsten ersten Halbzeit der Saison den Gästen aus Bernau geschlagen geben. Ein Comeback im Spitzenspiel blieb trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aus.

Das Team von Davide Bottinelli begann mit der gewohnt erfolgreichen Starting Five, in persona von Isiah Small, Rikus Schulte, Rafail Lanaras, Abi Kameric und AkimJamal Jonah. Und wie gewohnt zeigten die Jungs von Beginn an eine äußerst starke Defense und ein absolut hohes Maß an Energie. Und das erzielte beim Gegner eine sehr deutliche Wirkung. Konnten die Dragons in den ersten Minuten die Schlagzahl noch halten, so wurde es für sie von Minute zu Minute immer schwerer. Der Druck in der Defensive blieb konstant hoch und zwang den Gastgeber erst zu schwierigen Würfen und dann zu leichten Fehlern. Diese wurden dann konsequent von Bernau ausgenutzt und so konnte man, vor allem durch starke 8 Punkte von Rafail Lanaras, das erste Viertel mit 26:17 gewinnen. Und das Bild änderte sich auch im 2. Viertel nicht. Die große Stärke unserer Mannschaft – die tiefe Bank – machte sich bereits hier bemerkbar.

Coach Bottinelli konnte munter durchwechseln und es gab keinen Bruch im Spiel. Es wurde weiterhin stark verteidigt und stark gepunktet. Damit konnte man schlussendlich auch das 2. Viertel mit 19:10 gewinnen. Aber das Spiel war noch lange nicht entschieden. Rhöndorf kam mit neuer Energie und Siegeswillen aus der Kabine und kämpfte sich Punkt um Punk heran. Aber im Gegensatz zum vergangenen Wochenende ließ sich Bernau davon nicht aus dem Konzept bringen. Nach kurzem Justieren legte man ebenfalls noch zu und konnte so die Drachen in der 2. Hälfte des 3. Viertels wieder unter Kontrolle bringen. Und diese Kontrolle gab man bis zum Ende auch nicht mehr aus der Hand. Damit erkämpfte man sich völlig verdient den Sieg und zog wieder an die Tabellenspitze.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir genervt sind. Die erste Halbzeit haben wir schlechten Basketball gespielt und Bernau damit stark gemacht. Dies gilt es aufzuarbeiten, denn unser Gameplan sah eindeutig anders aus. Bernau hat eine gute Defense gespielt und sich letztlich den Sieg auch verdient, aber es waren vor
allem unsere Fehler, die uns um den Sieg gebracht haben.“

Coach Davide Bottinelli:
„Wir sind extrem froh und stolz auf unsere Mannschaft. Das Team hat unseren Gameplan hervorragend umgesetzt und damit verdient gewonnen. Wir haben in einem schwerem Spiel Ruhe und Konzentration bewiesen und somit die Kontrolle über das
Spiel gehabt. Auch heute war unsere Stärke als Team wieder der ausschlaggebende Faktor. 5 Spieler konnten zweistellig punkten. Das sagt sehr viel über unsere Stärke als Mannschaft aus.“

03.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 72:76

Die Itzehoe Eagles haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den zweiten Auswärtserfolg gesichert. Bei den Iserlohn Kangaroos machten sie einen Rückstand wett und gewannen mit 76:72 (21:20, 11:21, 21:16, 23:15).

Im ersten Viertel starteten die Kangaroos defensiv sehr konzentriert, bei den Pässen der Itzehoer war immer wieder eine Iserlohner Hand dazwischen. Auch an den Brettern zeigten sie sich wach und konnten sich im ersten Durchgang gleich drei Offensivrebounds greifen. Das Highlight der ersten zehn Minuten war ein Play von Mike Cubbage, der dem Gegner den Ball klaute, allein auf den Korb zulief und einen krachenden Dunk verwandelte. Dem US-Amerikaner gelangen im Spiel insgesamt drei Steals. Das erste Mal richtig davonziehen konnten die Kangaroos zum Ende der ersten Halbzeit, es war wohl die beste Minute der Iserlohner im Duell mit Itzehoe. Marko Boksic traf gegen sein Ex-Team erst per And-One, kurz darauf einen Dreier und nach einem Turnover der Eagles machte Patrick Teka die Zehn-Punkte-Führung perfekt. Die Shirvan-Schützlinge brachten letztlich eine 41:32-Führung in die Halbzeit. Mike Cubbage (13 Punkte) und Marko Boksic (12) führten die Kangaroos bis dato im Scoring an. Die Hausherren zeichneten sich vor allem durch eine starke Dreierquote von 42 Prozent in den ersten 20 Minuten aus, Itzehoe traf nur 23 Prozent ihrer Würfe von Downtown.

Das dritte Viertel mussten die Kangaroos abgeben, defensiv lief es nicht mehr so gut wie noch zuvor. „Das frühe vierte Foul von Marko Boksic hat uns richtig wehgetan“, bedauert Headcoach Shirvan. „Marko war unser defensiver Anker, er hat viel gearbeitet und ausgeholfen.“ Die ersten drei Viertel bekamen sie auch Eagles-Topscorer Walter J. McBride sehr gut unter Kontrolle, der vor dem Spieltag 21.1 Punkte im Schnitt auflegte, bis dahin waren es nur vier Punkte. Stattdessen glänzte bei Itzehoe Emil Marshall, der mit 24 Punkten ein Careerhigh auflegte, McBride stand am Ende bei zwölf Punkten, lieferte aber auch sieben Assists. Nach einem langen Kampf mussten die Iserlohner 5:41 Minuten vor dem Ende das erste Mal wieder den Ausgleich hinnehmen und gerieten bei 2:30 Minuten mit fünf Punkten in den Rückstand, von dem sie sich mangels Kraft nicht mehr erholen konnten.

„Die Niederlage tut richtig weh jetzt, die Jungs haben so viel reingesteckt“, ärgerte sich Dennis Shirvan, dem vor allem vier unnötige Turnover in der Schlussphase böse aufstoßen. „Das sind vier Angriffe, die wir nicht hatten und der Gegner macht mehrere Punkte daraus.“ Der Coach hofft aber, dass er nächste Woche bei Rist Wedel wieder eine größere Rotation spielen kann. Topscorer des kleinen Kaders war Mike Cubbage mit 25 Punkten, starken sieben Rebounds und drei Steals, aber auch der angeschlagene Samuel Mpacko stach mit 16 Punkten heraus. Auch wenn es trotz einer guten Leistung der Kangaroos nicht zum Sieg reichte, gab Shirvan ein Versprechen ab: „Den geilen Support, den wir jede Woche von unseren Fans bekommen, werden wir auf jeden Fall zurückzahlen.“

„Ich bin stolz auf die Jungs, wie sie zum Schluss gefightet haben“, sagte Völkerink. Die Eagles hatten den längeren Atem, wackelten zwar noch, hielten den Gegner aber mit starken Aktionen in der Defensive auf Distanz. Schließlich war es Marshall, der nervenstark mit zwei Freiwürfen den Sieg sicherte, der die Eagles auf einen Playoff-Platz bringt.

03.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm 73:98

BARMER 2. Basketball ProB Nord: BBG Herford enttäuscht bei blutleerer 73:98-Heimpleite gegen die mit nur acht Akteuren angereisten Baskets Schwelm auf ganzer Linie.

Head-Coach Falk Möller schickte somit Johan Flaa, Viktor Ziring, Chris Frazier, Marius Behr und CJ Oldham aufs Parket und diese Fünf legten los wie die Feuerwehr. Es fielen die ersten Dreier (Flaa, Frazier), Fast-Breaks, so dass es nach wenigen Minuten 17:4 für die Gäste stand. Eine Herforder Auszeit brachte keinen Bruch und die Schwelmer führten nach dem ersten Viertel mit 25:14. Herford kam mit einer Zonenpresse aus der Viertelpause, die den Gästen zunächst gar nicht schmeckte. Schlechte Würfe und Ballverluste zwangen Coach Möller bereits nach 4 Minuten zur zweiten Auszeit. Diese fruchtete und CJ Oldham schraubte den Vorsprung erneut auf 33:23. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Viktor Ziring mit 2 erfolgreichen Dreiern den Vorsprung weiter ausbauen und die EN Baskets führten zur Halbzeit mit 56:37. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten schon drei Spieler zweistellig gepunktet: Flaa 13, Frazier 13 und Oldham 16!

Dass eine so hohe frühe Führung trügerisch sein kann, zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Herford probierte es immer wieder mit einer Zonenverteidigung und der Baskets-Angriff geriet ins Stocken. Auch trafen die Gastgeber erstmals aus der Distanz und kamen zu einfachen Fast-Breaks. Aber die Blau-Gelben fingen sich wieder, attackierten den Korb und verteidigten nun weiterhin aggressiv und bekamen Stops oder zwangen Herford zu schwierigen Würfen. Nach drei Viertel wuchs der Vorsprung auf 76:54. Im viertel Viertel gab es dann ein letztes Aufbäumen der Ostwestfalen, doch Schwelm ließ sich nicht beirren und zog weiter davon. Am Ende hieß es dann Auswärtssieg mit 98:73, der mit den zahlreichen mitgereisten Fans gefeiert wurde. Insgesamt waren am Ende fünf Spieler in den Punkten zweistellig, CJ Oldham als Top-Scorer mit 26 Punkten und 9 Rebounds schrammte knapp am double-double vorbei.

Head-Coach Falk Möller: „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. In der personellen Situation, die wir ohne die verletzten Spieler hatten, ein solches Spiel abzuliefern, war super. Heute freuen wir uns über den dritten Sieg in Folge, ab Montag beginnt die Vorbereitung auf Stahnsdorf. Ich hoffe, dass zumindest Brett und Till am kommenden Samstag wieder spielen können.“

„Wir haben sehr schlecht gespielt und sind in kein Viertel gut reingekommen. So etwas ist aber Voraussetzung, um in dieser Liga zu bestehen. Leider hat die Mannschaft nicht das umgesetzt, was sie kann. Wir haben heute eine  große Chance vertan, uns dabei auch zu viele Ballverluste geleistet und Schwelm zu viele Möglichkeiten gewährt. Das ist sehr schade. „, so BBG-Trainer Bunts.

04.12.2022 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. ROTH Energie Giessen Pointers 103:61

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

04.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 70:75

Den schon sechsten Sieg hat Aufsteiger RASTA Vechta II am Sonntagnachmittag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord errungen. Im Top-Spiel bei den TKS 49ers in Kleinmachnow, südwestlich von Berlin, gewann die Mannschaft von Head Coach Hendrik Gruhn mit 75:70 (44:35) und eroberte so am 9. Spieltag Platz 3 in der 13er-Staffel.

Zwei Dreier von Kevin Smit, zwei Zweier von Roman Bedime: RASTA führte in der 5. Minute mit 10:3. Die Hausherren antworteten mit einem 8:0-Lauf, angeführt von Kozhemiakin, der die ersten neun Punkte der 49ers machte. Die Niedersachsen holten sich die Führung allerdings umgehend zurück (13:11, 9.) und führten auch zur Pause. Anschließend fielen fünf Vechtaer Dreier in den ersten gut sechs Minuten des 2. Viertels – zum Zunge schnalzen. Das Gruhn-Team führte in Minute 17 mit 40:26, war absolut Herr der Lage. Währen auf Seiten der 49ers Kozhemiakin offensiv den Alleinunterhalter spielte, wurde bei RASTA nahezu jeder eingebunden. Und so hatten sich bis zur Halbzeit schon neun von zehn eingesetzte Vechtaer in die Liste der Scorer eingetragen. Lohn des team-Plays: Die Gäste führten 44:35.

Nach der 15-Minuten-Pause brauchten die Vechtaer reichlich Anlaufzeit. Erst in der 24. Minute kamen sie wieder zu Punkten: Noah Jänen traf von jenseits der 6.75 Meter zum 47:39. Ein weiterer 8:0-Lauf der Stahnsdorfer brachte diesen den in dieser Phase verdiente Ausgleich (47:47, 27.). Mit aller Kraft stemmten sich die Vechtaer nun gegen das Aufbäumen der Brandenburger. Sie holten aus zum nächsten Schlag – und trafen. 56:49 hieß es in der 30. Minute, aber: Aus ihren Chancen hatten die Vechtaer zu wenig gemacht. Das Auf und Ab sollte weitergehen. Plötzlich sah sich RASTAs Farmteam mit einem Rückstand konfrontiert, 56:58 in der 32. Minute. Dann übernahm US-Profi J.J. Culver für die Vechtaer, machte sechs Punkte in Serie und Leon Okpara legte noch zwei Zähler zum 64:58 oben drauf. Kozhemiakin  brachte Stahnsdorf per Dreier zum 63:66 (36.) wieder nah dran an die Gäste, Okparas Threeball zum 72:67 bei noch 17 Sekunden auf der Uhr war dann aber die Vorentscheidung.

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Es war ein sehr hart erkämpfter Arbeitssieg. In der 1. Halbzeit haben wir über weite Strecken das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben Stahnsdorf und das Spiel als solches im Griff gehabt. Die Führung zur Halbzeit hätte sehr viel höher ausfallen können. Leider jedoch haben wir zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen, wir haben Freiwürfe nicht getroffen. Und so kam dann eines zum anderen. Stahnsdorf kam mit mehr Energie und Intensität aus der Halbzeitpause. Es ärgert mich schon, dass wir es im 3. Viertel nicht geschafft haben, an unsere gute Leistung aus Halbzeit eins anzuknüpfen. So wurde es dann wieder ein offenes Spiel. Stahnsdorf hat seine Würfe getroffen, hat zehn bis 15%, gerade in der Defense, zugelegt. Mein Respekt gilt meiner Mannschaft. Dafür, dass sie den Kopf aus der Schlinge gezogen und sich auswärts gegen ein so erfahrenes, abgezocktes Team durchgesetzt hat. Das ist sehr bemerkenswert und ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Damit haben wir gezeigt, dass wir auch ein Top-Team schlagen können. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle einmal Karl Bühner. Er heute genau das getan, was ich von einem 17-Jährigen in seiner Rolle erwarte. Er hat zwei Dreier getroffen, hatte von der Bank kommend eine sehr gute Einstellung und Präsenz. Außerdem hat es uns gut getan, dass sich Leon Okpara nach seiner Verletzung sogleich mit zwölf Punkten zurückgemeldet hat.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-05 14:21:182022-12-06 15:29:22Nachberichte ProB Nord 9. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 9. Spieltag

5. Dezember 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 9: 03.12.2022 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Basketball Löwen 93:90

In einem 40-minütigen Offensivspektakel beider Teams behielten die Oberhachinger Basketballer am Ende die Oberhand und setzen sich mit dem sechsten Saisonsieg in der Spitzengruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd fest.

Gleich zu Beginn des Spiels traf Moritz Noeres zwei Dreier ohne Ringberührung und sorgte für die erste Führung. Bei den Thüringern war es zunächst der junge Forward Pleta, der Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Die Hausherren glänzten fortan mit tollem Zusammenspiel. Während Philipp Bode und Jörg Dippold stark zum Korb zogen, trafen Omari Knox, Benjamin Voit und Kapitän Janosch Kögler traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Am Brett konnte das Duo Fynn Fischer und Ante Buchmann ebenfalls mit einer starken Leistung überzeugen. Vor allem Fischer glänzte mit viel Einsatz am Brett und konnte auch am defensiven Ende mit drei Blockshots wichtige Akzente setzen. Es war die beste Saisonleistung des Tropics Centers. Doch richtig absetzen konnten sich die Gelbhemden trotzdem nicht. Erfurt hatte in der ersten Halbzeit vor allem in Person von Brettcenter Noah Kamdem sowie Edi Guy Landry die richtige Antwort. Während Kamdem sich immer wieder in der Zone durchtankte, traf der Kapitän der Ivory Coast Nationalmannschaft aus allen Lagen. Mit einer knappen 48:44 Führung ging es in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt ein unverändertes Bild. Die Tropics spielten offensiv einen großartigen Basketball. Vor allem Kapitän Kögler nahm das Spiel immer mehr in Hand. Defensivterrier Philipp Bode, an dem sich die deutschen Nationalverteidiger bei der WM in Katar ein Beispiel an Einsatz und Kampfgeist hätten nehmen sollen, sperrte US-Topspieler Tyseem Lyles weiterhin in den Löwenkäfig. Zusammen mit Omari Knox bewachten Sie den ansonsten gefährlichsten Löwen und ließen Lyles nie richtig zur Entfaltung kommen.  Noeres verdiente sich mit starken Rebounds und Steals ein Sonderlob. Doch die Löwen ließen sich nie richtig abschütteln und konterten auf die Läufe der Tropics. Im Schlussviertel übernahm dann Alieu Ceesay für die Gäste. Der athletische Guard war von nun an von den Oberhachingern nicht zu stoppen. Das Spiel war zwei Minuten vor Ende dann auf Messers Schneide und das Momentum war auf Seiten der Erfurter. Doch Dank der Unterstützung der Zuschauer, die den Deisen-Dome in einen Hexenkessel verwandelten, konnten die Oberhachinger Basketballer den Sieg doch noch sichern. Omari Knox und Janosch Kögler behielten bei den Stop-The-Clock Fouls die Nerven an der Freiwurflinie.

Mario Matic:“ Kompliment an mein Team aber auch an Enrico und seine Truppe. Es war offensiv von beiden Seiten ein sehr gutes Spiel. Erfurt ist ein Playoffteam und wenn Sie endlich mal komplett sind auch eine Truppe, die auch um den Aufstieg spielen wird. Wir haben trotz Gegenspielern wie Edi und Kamdem die Rebounds gewonnen und sehr viel Kampfgeist und Willen auf das Parkett gebracht. Nun gilt es in Ehingen nachzulegen.“

03.12.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. FC Bayern Basketball II 94:88

Carl Mbassa hatte deutliche Worte gefunden. In der Halbzeitpause der Partie gegen Bayern München II appellierte der Trainer der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer an die Einstellung und den Charakter seiner Schützlinge. Mit Erfolg. Nach einer enttäuschenden Vorstellung in den ersten beiden Vierteln setzten sich die Pfälzer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gegen ihre Gäste mit 94:88 (34:50, 84:84) nach Verlängerung durch. Damit überflügelte das Team um Kapitän DJ Woodmore die Erstligareserve von der Isar in der Tabelle und wahrte den Kontakt zu den Playoff-Plätzen.

„Nach der anfänglichen Leistung bin ich letztlich natürlich erleichtert“, sagte Coach Mbassa nach der Begegnung. Dank vieler gelungener Einzelaktionen bot seine Auswahl den Zuschauern in der heimischen PSD Bank-Halle Nord nach dem Seitenwechsel ein Spektakel; die Speyerer entschieden das dritte Viertel mit 37:17 zu ihren Gunsten und drehten die Partie. Die Münchner erzwangen zwar die Verlängerung, hatten in der Schlussphase gegen die zunehmend treffsicheren Gastgeber aber das Nachsehen.

03.12.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 65:87

Die SEEBURGER College Wizards haben das dritte Spiel in Folge gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 65:87 verloren. Dabei gelang es den Karlsruhern lediglich im ersten und dritten Viertel mit dem Nachwuchsteam des Bundesligisten mitzuhalten. Bester Werfer auf Seiten der Wizards war Point Guard Christian Rodriguez mit 23 Punkten.

Die Frankfurter traten wie schon in den Partien zuvor mit ihren Doppel-Lizenzspielern an, die neben der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen können. Entsprechend machte sich die physische Unterlegenheit der Wizards bemerkbar. Zunächst gelang es den Gastgebern die Partie im ersten Viertel noch offen zu gestalten (16:15), doch mit zunehmender Spieldauer kippten die Spielanteile in Richtung der Juniors. In den ersten 7:30 Minuten des zweiten Abschnitts glückten den Karlsruhern keinerlei Punkte, die Gäste hingegen trafen durch Justin Onyejiaka nach Belieben. So war es nicht verwunderlich, dass aus einer Ein-Punkte-Führung ein 16-Zähler-Rückstand zur Pause wurde (47:31).

Deutliche Worte in der Kabine brachten die Wizards nach einem katastrophalen zweiten Viertel wieder zurück in die Spur. Rasch verkürzten die KIT-Basketballer den Rückstand auf nur noch sieben Zähler und blieben auch bis zum Ende des dritten Viertels in Schlagdistanz (53:60). Die Wizards witterten nun die Chance, das Spiel vollends zu drehen. Doch nach zu schnellen und unüberlegten Abschlüssen in den Anfangsminuten des vierten Viertels, zogen die Gäste mit zahlreichen Fast Breaks uneinholbar davon. Ein 13:0-Lauf in den ersten vier Minuten des Schlussviertels brachte den Frankfurtern eine komfortable 73:53-Führung. Von diesem Rückschlag erholten sich die Wizards nicht mehr und mussten sich am Ende mit 65:87 geschlagen geben.

„Die Defensive im zweiten Viertel war nicht ProB tauglich. So ehrlich müssen wir sein. Wie wir uns dann zurück ins Spiel gekämpft haben, war beeindruckend. Im Schlussviertel haben wir dann überdreht, zu schnelle Abschlüsse gesucht und uns die Fast Breaks eingefangen“, äußerte sich Geschäftsführer Zoran Seatovic enttäuscht über die Niederlage.

04.12.2022 16:00 Uhr BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 91:89

Nach einem Overtime-Krimi gewann der BBC Coburg am späten Sonntagnachmittag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:89 (79:79, 38:32). Die Fans in der HUK-COBURG arena erlebten ein packendes Duell zwischen den Vestestädtern und den Schwaben, das Tyreese Blunt mit einem Dreier aus zehn Metern für Coburgs Basketballer entschied. Der BBC sammelt Big Points gegen die Kangaroos und setzt sich im oberen Tabellendrittel fest. Top-Scorer der Begegnung wurde der Leitershofener Nicolas Lagermann mit 22 Punkten, bei den Hausherren führte einmal mehr Tyreese Bluntsein Team nach Punkten an. Als effektivster Coburger präsentierte sich Leon Bulic mit einem Double-Double aus 16 Punkten elf Rebounds.

Die Kangaroos mussten ersatzgeschwächt nach Oberfranken reisen. Kapitän Max Uhlich und Mario Hack-Vazquez fehlten wegen Krankheit, Marco Hack-Vazquez und Nino Tomic verletzt. Dafür kehrte Marc Kaufeld nach fast 10 Wochen Verletzung erstmals wieder ins Team zurück. Die Coburger hatten ihre beste Kapelle aufgeboten, BBL-Kooperationspartner Brose Bamberg war spielfrei, man konnte auf alle Doppellizenzspieler setzen. Und begannen furios, legte sofort ein 13:3 vor. Die Leitershofer behielten aber die Nerven, kamen besser ins Spiel und glichen bis zum Ende des ersten Viertels zum 18:18 aus. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, meist waren die Einheimischen einige Zähler voraus. Über eine 38:32 Halbzeitführung zog man auf 54:43 bis zur 27. Minute davon. Dann folgte allerdings die beste Phase der Stadtberger. Ein 17:2 Zwischenrun sorgte dafür, dass man nach dem dritten Viertel nun plötzlich selbst mit 60:56 in Front lag. In dieser Phase lief der Ball gut, die Würfe fanden ihr Ziel und man verteidigte sehr konzentriert und intensiv. Dieser Vorsprung hielt bis 90 Sekunden vor Schluss (76:69), die Partie schien schon fast entschieden. Anschließend lief aber ziemlich alles schief für die Gäste. Unglaubliche Ballverluste, unter anderem beim Einwurf, Konzentrationsschwächen, Ballverluste, man lud die Coburger förmlich ein, nochmals ins Spiel zurückzukehren. Selbst 25 Sekunden vor dem Ende hielt die BG beim 79:74 noch alles in der Hand. Ein Dreier durch Lorber und ein weiterer Korbleger sorgten aber für den fast nicht mehr möglich gehaltenen Ausgleich und die 5-minütige Verlängerung.

Wer nun gedacht hatte, es sei genug der Spannung, sah sich getäuscht. Die Overtime nahm noch einmal an Dramatik zu. Wiederum schien der BBC das Momentum auf seiner Seite, führte mit 88:84 bei eigenem Ballbesitz. Doch die Kangaroos konterten erneut. Lucas Mayer brachte 29 Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen seine Farben erneut mit 89:88 nach vorne, vergab 23 Sekunden vor dem Ende aber dann von der Linie. Coburg blieb bei einem Punkt Rückstand ein Angriff. Sehr schwer zu verteidigen für die Leitershofer, ein taktisches Foul schied aus, da auch keine Auszeit mehr zur Verfügung stand, man musste eher den Zweier als den Dreier verteidigen. Am Ende war es dann aber ein Dreier aus fast 10 Meter von Coburgs Bestem, BBL-Spieler Tyreese Blunt, der eine Sekunde vor dem Ende der Verlängerung unter dem Jubel der rund 400 Fans den Sieg der Franken sicherstellte.

“Mit 27 Ballverlusten wird es eng am Ende, falls man überhaupt noch eine Chance hat. Heute gab es viele Wellen und das Spiel war von davon geprägt, welches Team sich in welcher Phase wie viele Ballverluste leistete. Wir müssen noch an unserer Konstanz arbeiten. Aber am Ende des Tages war es ein Sieg für uns. Es muss nicht immer schön sein”, sagte die BBC-Trainerin direkt nach der Begegnung.

04.12.2022 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. WHITE WINGS Hanau 78:82

Der Dezember läutete eine äußerst spielintensive Zeit für die WHITE WINGS Hanau ein, mit fünf Spielen in 25 Tagen. Dabei wurde direkt das erste Spiel dieser Serie ein schweres: Gegen eine äußerst gut aufgelegte OranceAcademy blieb es bis zum Schluss ein offenes Spiel, das die Hanauer erst spät und dank guten Teamgeists mit 78:82 für sich entscheiden konnten.

Gerade in der ersten Hälfte waren beide Teams äußerst ausgeglichen. Dabei bewahrheitete sich eine Warnung des Hanauer Headcoaches Marti Zamora: Werfen die Ulmer von jenseits der Dreierlinie, sind sie brandgefährlich. Offene Würfe wurden entsprechend über den Verlauf des Abends immer wieder abgestraft. Zeitgleich war die OrangeAcademy auf eine stärkere Verteidigung bei Distanzwürfen vorbereitet und griff entsprechend häufiger als in vergangenen Spielen das Brett an – nicht selten per Fast Break. „In der ersten Halbzeit haben wir eine gute Offensivleistung gezeigt. Ulm blieb aber dran, auch, weil sie einige sehr schwere Würfe getroffen haben, was uns zeitweise ein wenig an uns hat zweifeln lassen“, sagt Zamora.

Eine besonders schwere Phase ergab sich zu Beginn des dritten Viertels. Ulm startete ideal mit einem 8:0-Lauf in die zweite Hälfte. „Für uns war das natürlich ein äußerst schlechter Start in die Halbzeit“, so der Hanauer Trainer. Ulm ging mit sechs Punkten in Führung – die höchste für das Team an diesem Abend. Fast vier Minuten dauerte es, ehe Sebastian Brach per Drei-Punkte-Wurf die Durststrecke seines Teams beendete. Anschließend fingen sich die Hanauer wieder und konnten rund eine Minute später auf 52:52 ausgleichen.

Danach entfachte ein stetiges hin und her, das bis spät ins letzte Viertel anhielt. Wann immer es schien, das eines der beiden Teams sich leicht absetzen kann, glich der Gegner immer wieder aus. Erst, als Marko Dordevic und Bruno Albrecht auf ein 82:77 stellten, sollte sich dies als vorentscheidend erweisen. Anschließend gelang es den Hanauern, durch eine starke Defense einen erneuten Ausgleich zu verhindern. „Am Ende waren wir ausdauernd und haben nicht aufgehört, als Team zusammen zu spielen. Wie schon gegen Erfurt haben wir gezeigt, dass wir in besonders engen Phasen noch enger zusammenwachsen und in der Crunchtime hellwach sind. Diese Fähigkeit wird uns im Verlauf der Saison und insbesondere in den Playoffs noch nützlich sein“, so Zamora abschließend.

10.01.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. TEAM EHINGEN URSPRING –:–

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Sued-Nachberichte.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-05 14:20:262022-12-05 14:20:27Nachberichte ProB Süd 9. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 9. Spieltag

2. Dezember 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 9: 03.12.2022 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Basketball Löwen

Nach einer Woche Spielpause steht das nächste Heimspiel für Oberhachinger Basketballer auf dem Programm. Am Samstagabend kommt mit den Basketball Löwen Erfurt eine Topmannschaft in die Grundschule Deisenhofen.

Dank der hervorragenden Arbeit der Geschäftsführer Matthias Herzog und Florian Gut haben die Thüringer eine der besten Strukturen in der BARMER Basketball ProB aufgebaut. Neben der guten Zusammenarbeit und Unterstützung der Kommune sowie einem breiten Sponsorenpool haben Herzog und Gut den Standort Jahr für Jahr proffesionell weiterentwickelt.

Mit dem Trio Tyseem Lyles, Noah Kandem und Guy Landry Edi konnten die Löwen Ihr bärenstarkes Trio aus der der letzten Saison halten. US-Boy Lyles ist ein brandgefährlicher Scorer, der im Schnitt 19 Punkte auflegt. Brettcenter Noah Kandem hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten deutschen Innenspieler der Liga entwickelt. Mit Landry Edi hat der neue Coach Enrico Kufour einen absoluten Musterprofi in seinen Reihen. Der 33-jährige Forward, aktueller Mannschaftskapitän der Elfenbeinküste, ist sowohl am Korb als auch von der Dreierlinie sehr effektiv. Mit den Neuzugängen Alieu Ceesay (Itzehoe) und Ricky Stafford (SVU College USA) hat Kufour zudem weitere Spieler, die immer für Punkte gut sind. In Abwesenheit des etatmäßigen Aufbauspieler Jan Heber hat sich Leo Döring zudem sehr stark entwickelt und ist der verlängerte Arm des Trainers auf dem Spielfeld.

Bei den Tropics laboriert Kapitän Peter Zeis weiterhin an schmerzhaften Sprunggelenkverletzung. Das Big-Man Quartett Fischer, Pethran, Buchmann und Eklou ist somit erneut gefordert den Ausfall von Zeis erfolgreich zu kompensieren. Die Gelbhemden wollen mit aller Macht den dritten Tabellenplatz verteidigen. Hierfür braucht das Team die Unterstützung der Fans.

Mario Matic: „Erfurt hat Dank Flo Gut wieder ein starkes Team auf die Beine gestellt. Das Leistungsträger wie zum Beispiel Landry gehalten werden konnten ist ein absolutes Ausrufezeichen. Im Vergleich zum letzten Jahr spielen deutlich teamorientierter. Wir kennen die Stärken des Löwen und müssen Vollgas geben, um die Punkte in Oberhaching zu behalten.“

03.12.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. FC Bayern Basketball II

Carl Mbassa spricht von einem „Schlüsselspiel“. Der Trainer der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer ist mit seinen Schützlingen am Samstag in der PSD Bank-Halle Nord Gastgeber der zweiten Mannschaft von Bayern München. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn soll der Kontakt zu den Playoff-Plätzen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB hergestellt werden, so Mbassa.

Nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen die BG Leitershofen und bei den White Wings Hanau hoffen die Speyerer auf eine Wende. „Diese Partie ist sehr, sehr wichtig für uns. Die Aufgabe ist durchaus zu bewältigen“, betont der BIS-Trainer. Außer Niclas Gayer, den eine Sprunggelenksverletzung plagt, stehen Mbassa alle Akteure zur Verfügung.

„Die Bayern bringen viel Athletik aufs Feld, und sie machen Druck bis zum Schluss“, warnt der BIS-Coach seine Auswahl vor dem Ranglistenneunten. Die bislang auffälligsten Akteure im Kader von Münchens Trainer Mihajlo Mitic waren in dieser Spielzeit Schütze Ivan Kharchenko, Center Mohammed Sillah und Powerforward Maxwell Temoka. „Die Münchner werden mit zwölf Spielern anreisen, die alle zu beachten sind“, sagt Mbassa beim Gedanken an die Gästeauswahl mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren.

03.12.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende in Ehingen geht es am Samstag für die SEEBURGER College Wizards gegen die Bundesligareserve der Fraport Skyliners aus Frankfurt. Die Gäste konnten letzte Woche einen beeindruckenden Sieg gegen Ulm verbuchen und wollen sicherlich auch in Karlsruhe punkten.

Die Gastgeber aus Karlsruhe stehen aktuell mit zwei Siegen aus den ersten acht Partien auf dem elften Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Diese beiden Siege haben sie allerdings gegen zwei Teams erzielen können (Erfurt, Leitershofen), welche derzeit in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind. Neu seit dieser Saison an der Seitenlinie der Karlsruher ist Rouven Roessler. In den letzten Jahren noch Topscorer der Wizards, hat der Routinier zum Ende der abgelaufenen Spielzeit seine Basketball-Schuhe an den Nagel gehangen. Ihm stehen insgesamt 13 Akteure zur Verfügung. Topscorer auf Seiten der Gastgeber ist Christoph Rupp, welcher im Schnitt 18,7 Punkte pro Partie erzielt. Ebenfalls zweistellig scoren der US-Amerikaner Christian Rodriguez (18,6), Malik Kudic (13,9) und Jakob Hanzalek (13,3).
Die drei bisherigen Siege der FRAPORT SKYLINERS Juniors resultieren alle aus Heimspielen. Um am kommenden Wochenende den ersten Auswärtserfolg feiern zu können, wird es hier wichtig sein, den Schwung vom vergangenen Wochenende mitzunehmen.

Headcoach Sepehr Tarrah zur kommenden Partie: „Wir wollen es schaffen, auch Auswärts über 40 Minuten eine gute Leistung aufs Parkett zu bringen. Mit Karlsruhe als Gegner ist das auch absolut nötig. Sie haben vor allem im letzten Spiel sehr gut gespielt und andere enge Partien gegen gute Teams gehabt. Wir müssen sie zu Fehlern zwingen, so dass wir ins Laufen kommen.“

„Wir brauchen wieder eine starke Teamleistung. Die unnötigen Fouls und Turnover müssen wir auf ein Minimum reduzieren, wenn wir gegen Frankfurt bestehen wollen. Das Team muss ab der ersten Minute voll da ein“, fordert Coach Roessler von seinen Spielern.

04.12.2022 16:00 Uhr BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen

Am Nachmittag des 2. Advent trifft der BBC Coburg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf die BG Leitershofen/Stadtbergen. Die Gäste aus Schwaben meldeten nach dem diesjährigen Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Ambitionen zum direkten Durchmarsch in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Bislang blieben sie aber hinter den eigenen Zielsetzungen zurück. Für Coburgs Basketballer gilt es, die Schwachstellen aus den zurückliegenden Begegnungen abzustellen und mit einem Sieg im oberen Tabellendrittel festzusetzen.

Nach der knappen Niederlage gegen München möchten die Kangaroos beim Farmteam des Erstligisten Brose Bamberg natürlich schnell auf die Erfolgsspur zurückkehren. Trainer Emanuel Richter: „Die Niederlage im Derby gegen Bayern war schwer zu verdauen. Am Sonntag erwartet uns jedoch ein noch härterer Gegner. Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern und die Ballverluste minimieren, wenn wir die Favoriten aus Coburg schlagen wollen. In ihren Reihen befinden sich sehr erfahrene Spieler, wie der erfahrene spanische Spielmacher Jose Joaquin Carrasco. Die Mannschaft ist sehr gut gecoacht und verfügt über wichtige Talente, die auch in den Reihen von Bamberg in der BBL spielen“, so Richter

In der Tabelle ist der BBC aktuell auf Platz vier notiert, mit einem Sieg könnten die Kangaroos aber wieder an den Oberfranken vorbeiziehen. Die fehlende Praxis der Vesetstädter verdeutlichte sich in der letzten Woche trotz des
Auswärtssiegs in Ludwigsburg. 29 Ballverluste sind zu viel für BBC-Trainerin Jessie Miller, deswegen gilt es für sie, hier anzusetzen. “Wir müssen die Turnover in den Griff bekommen. Wir können uns nicht so viele wie in den letzten Spielen leisten, auch wenn wir ein junges Team sind.

BG-General Manager und Mentalcoach Wayne Chico Pittman: „Coburg ist eben kein klassisches Farmteam wie die anderen BBL-Nachwuchsmannschaften, sondern hat zusätzlich etablierte Spieler im Team. Dazu auch ein hervorragendes Umfeld mit toller Halle und vielen Zuschauern. Wir freuen uns auf dieses Auswärtsspiel. Nach der Bayern Niederlage haben wir diese Woche viel im mentalen Bereich gearbeitet und sind für die Reise nach Nordbayern bereit“, blickt Pittman zuversichtlich nach vorne. Personell gibt es keine Veränderungen zum Team der Vorwoche. Allerdings sollen die Rekonvaleszenten Nino Tomic, Marc Kaufeld und Marco Hack-Vazquez nun zeitnah in den Spielbetrieb zurückkehren.

04.12.2022 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. WHITE WINGS Hanau

Sieben Spiele, sieben Siege – die White Wings Hanau haben in der Saison 2022/23 einen Lauf hingelegt, den ihnen im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut hätte. Umso wichtiger ist es daher, dass die Spieler sich ihrer Sache in den bevorstehenden Wochen nicht zu sicher sind, sondern weiter konzentriert arbeiten. Insbesondere der Dezember hat es in sich: Fünf Spiele sind innerhalb von 25 Tagen zu absolvieren. Ein straffes Programm. Den Anfang macht das bevorstehende Auswärtsspiel in Ulm.

Die OrangeAcademy hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ein wenig verjüngt und steht mit einem Sieg aus sieben Spielen derzeit auf dem vorletzten Platz. Dieser Zwischenstand spiegelt jedoch nicht das eigentliche Potenzial der Mannschaft wider: „Die Ulmer haben einen extrem talentierten Kader. Einige ihrer Spieler durften bei Ratiopharm Ulm bereits Erstliga-Luft schnuppern“, sagt Hanaus Headcoach Marti Zamora.

Trotz dieser offensichtlichen Qualität klemmt es derzeit noch im Getriebe der Ulmer: „Sie haben starke Spieler. Allerdings merkt man ihnen ihre mangelnde Erfahrung mitunter an. Und im Vergleich zur Vorsaison hat der Wechsel auf der Point Guard Position ihrem Teamplay nicht gut getan“, lautet die Analyse von Zamora. Entsprechend müssen sich die White Wings zum einen auf ihre Stärken besinnen und zum anderen die Schwachpunkte ihrer Gegner ausnutzen. „Wir müssen smart spielen und ein sie durch ein starkes Teamplay zu Fehlern zwingen, die sie in der letzten Zeit des häufigeren gezeigt haben.“

Gleichzeitig warnt der Headcoach vor den Distanzwürfen: „Die Ulmer schließen gerne per Drei-Punkte-Wurf ab und sind dabei auch durchaus erfolgreich. Auch gegen uns werden sie oft von außen werfen wollen. Daher müssen wir sicherstellen, dass sie keine freien Würfe bekommen. Es muss uns gelingen, dass wir die Stärke und den Willen zeigen, wie in der zweiten Halbzeit gegen Speyer.“

10.01.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. TEAM EHINGEN URSPRING

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/12/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-12-02 14:38:512022-12-02 14:38:52Vorberichte ProB Süd 9. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 9. Spieltag

2. Dezember 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse

Spieltag 9: 03.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers

Vor herausfordernden Spielen stehen die RheinStars in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Gruppe Nord. In den vier Partien bis Weihnachten messen sich die Kölner mit den aktuell drei bestplatzierten Mannschaften der Liga sowie mit Wolmirstedt. Die rangieren als Sechster zwar etwas unter den Erwartungen, werden aber zu den Favoriten in dieser Saison gezählt. Den Auftakt bildet das Heimspiel am Samstag in der ASV-Sporthalle gegen die BSW Sixers. Das Kooperationsteam von Erstligist MBC Syntainics ist seit sechs Spielen ungeschlagen und führt derzeit die Gruppe Nord an.

„Ich freue mich auf den Vergleich. Die Sixers sind ein starker Gegner, der uns sehr herausfordern wird. Genau solche Spiele brauchen wir, um uns als Mannschaft entwickeln zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck, der nach überstandener Krankheit wieder an der Seitenlinie stehen wird. Nicht erst seit dem klaren 102:63-Erfolg beim Tabellenletzten Gießen Pointers am vergangenen Samstag richten sich die Blicke der RheinStars Richtung Playoff-Platzierung. „Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans, die uns auch in Gießen großartig unterstützt haben.“

Die BSW Sixers spielen dabei bisher das, was allgemein mit dem Begriff „stabile Saison“ verbunden wird. Nach der Niederlage zum Auftakt bei EN Baskets Schwelm haben die Sachsen-Anhaltiner alle weiteren Begegnungen gewonnen. Es mag zusammenhängen mit dem erfahrenen US-Amerikaner Donte Nicholas. Seit dem zweiten Saisonspiel steht der 35 Jahre alte Small Forward für die Sixers auf dem Feld, dirigiert und bestimmt das Geschehen des Teams. 6.3 Assists im Schnitt, 14.8 Punkte und vor allem eine Effektivität von 26.5 sprechen auch rein statistisch eine starke Sprache.

Topscorer der Mannschaft von Headcoach Christian Schreiber sind hingegen der 21 Jahre alte Lette Kristaps Kilps (19.1 Punkte pro Spiel) und Aleksa Kovacevic (16.6). Letzterer gewann mit seinem Heimatland Serbien zwar die U20-B-Europameisterschaft, zählt aber wegen seiner Jugendjahre bei den Hakro Merlins Crailsheim als Local Player – und damit nicht als Ausländer. Zudem hat der Doppellizenz-Spieler in dieser Saison schon ein paar Minuten in der Bundesliga im MBC-Trikot sammeln können. Ansonsten stehen die Sixers für eine gute, aufmerksame Defense (die meisten Steals in der Liga) und erfolgreiches Transitionspiel. Und sie sind das Team mit den wenigstens Fouls pro Begegnung.

03.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU

Es ist angerichtet für Spitzenbasketball im DragonDome! Mit den Drachen und der Basketball Lokomotive aus Brandenburg treffen zwei letztjährige Playdowns-Gegner wieder aufeinander, die aktuell auf Rang zwei und drei der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord rangieren.

Die Drachen haben in dieser Saison schon mehrfach beeindruckenden Basketball gezeigt, scoren im Schnitt 89,7 Punkte (Platz 2 in der Liga) und holen 35,3 Rebounds. Angeführt werden sie dabei von ihrem Point Guard Devon Goodman. Ein echter „Floorgeneral“, erzielt er nicht nur 23,2 Punkte pro Spiel, er verteilt zusätzlich auch 10 Assists pro Spiel. Das harmoniert natürlich auch mit der überaus guten Trefferquote der Rhöndorfer. Knapp 58% aus dem Halbfeld und 38% jenseits der Dreierlinie machen unseren Gastgebern zu einem offensiv sehr gefährlichen Team. Gegen solche Werte hilft – wie immer – nur Teambasketball. Und diesen hat unsere Mannschaft in der bisherigen Saison wie kein anderes Team in der Liga gezeigt. Daran hat man unter der Woche im Training auch wieder verstärkt gearbeitet. Den eigenen Fokus finden, ihn dann in einem Spielrhythmus zu kanalisieren und diesen Spielfluss dem Gegner aufzwingen. Allen voran steht dem natürlich das verstärkte Augenmerk auf die Verteidigung. Die Ballbewegung des Gegners stören und ihn somit zu schwierigen Würfen zwingen. Das wird auch in Rhöndorf der Schlüssel zum Sieg sein.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Mit Bernau erwartet uns ein sehr athletisches Team, das einen starken Start in die Saison hingelegt hat. Gerade defensiv sind sie extrem stark und sehr gut gecoacht. Wir freuen uns auf das Spiel am Samstag und wollen das Gelernte aus dem letzten Spiel gegen Wedel umsetzen. Personell ist es gut, dass Adrian nach seiner Erkrankung wieder fit ist und zur Verfügung steht. Bei Devon werden wir nochmals genau beobachten, damit wir ihn nicht zu früh wieder in den Spielbetrieb bringen.“

Coach Davide Bottinelli:
„Nach dem schweren sportlichen Kampf in Itzehoe erwartet uns der nächste gefährliche Gegner und die längste Auswärtsfahrt. Rhöndorf gehört offensiv zu den besten Teams in der Liga. Sie sind sehr aggressiv, äußerst effizient von der Dreierlinie und verfügen gleichzeitig über eine sehr solide Präsenz unter dem Korb. Unsere Mannschaft hat viel aus der Niederlage in Itzehoe mitgenommen und gelernt. Wir bleiben auf unsere Entwicklung fokussiert. In diesem Spiel wollen wir wieder verstärkt auf unsere Team Defense zurückgreifen und damit dem Spiel unseren Rhythmus aufzwingen. Am Samstag werden wir dafür bereit sein.“

03.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Iserlohn Kangaroos am Samstag den Absteiger Itzehoe Eagles. Für die Iserlohner wird es eine schwierige Aufgabe, zwar stehen die Eagles auf dem Papier nicht so gut da, haben aber zuletzt Tabellenführer LOK Bernau die erste Saisonniederlage zugefügt. Die Kangaroos kommen von einer unglücklichen 76:70-Auswärtsniederlage bei Rasta Vechta II zurück in die heimische Matthias-Grothe-Halle.

Der kommende Gegner, die Itzehoe Eagles, zeichnen sich durch eine gute Tempokontrolle aus, können mal schnell spielen, aber auch das Spiel verlangsamen. Durch das Intermezzo in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind auch Spieler mit jener Spielklassen-Erfahrung dabei, aber auch einige mit viel Erfahrung. Nach dem Abstieg zurück in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord haben die Itzehoer einen kleinen Umbruch vollzogen, viele neue Spieler sind dabei. Auch neu im Team ist der gefährliche Point Guard Walter J. McBride, der mit 21,1 Punkten im Schnitt Platz sechs der ligaweiten Topscorer belegt.

Sonst sieht er eine sehr ausgeglichene Mannschaft auf sich zukommen. „Es ist eine relativ junge Truppe, die das ordentlich macht und immer motiviert ist“, erklärt Dennis Shirvan. „Wir sind gewarnt und müssen auf jeden Fall bei 100 Prozent sein.“ Aber auch die Kangaroos müssen sich nicht verstecken. Derzeit gibt es gleich fünf Spieler, die im Schnitt zweistellig scoren (Cubbage, Prostran, Boksic, Mpacko, J.Dahmen). Für Marko Boksic ist es sicherlich ein besonderes Spiel, da er in den letzten drei Spielzeiten für die Itzehoe Eagles aufgelaufen ist.

Das Ziel für Samstag sei, wie jedes Mal, das Spiel zu gewinnen. „Bei uns im Team gibt es keinen, der gerne verliert. “Das gilt auch für mich, ich will immer das Beste herausholen mit dem Team“, zeigt sich Shirvan motiviert, weiß aber auch um die schwierige Personalsituation in dieser Saison: „Es ist eine unfassbar schwierige Situation, weil wir keinen Rhythmus haben.“ Die fitten Spieler müssen teilweise auf Positionen spielen, die sie so gar nicht gewohnt sind zu spielen. Trotzdem wolle er mit dem Team immer das Optimale herausholen, „und das ist der Sieg“. Der Headcoach will den Sieg vor allem für die Kangaroos-Fans holen, um ihnen für die Unterstützung etwas zurückzuzahlen. „Wir werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen“, sagt Shirvan.

03.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm

Nur mit einer konzentrierten Leistung über 40 Minuten kann der Traum vom Heimsieg gegen Schwelm Realität werden. Am kommenden Samstag reisen die EN Baskets zum Auswärtsspiel nach Herford, um dort den dritten Sieg in Serie einfahren zu können. Nach dem coronabedingten spielfreien Wochenende möchte das Team von Falk Möller an die guten spielerischen Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen.

Die BBG Herford ist nicht gut in die aktuelle Saison gestartet. Aktuell steht die Mannschaft von, dem in Schwelm bestens bekannten, David Bunts, mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz. Außer der Sensation im Auswärtsspiel gegen Wolmirstedt, hagelte es bislang viele hohe Niederlagen für den Aufsteiger. Die Stärken des Aufsteigers liegen klar in der Offensive, während sich die Mannschaft am defensiven Ende noch nicht gefunden hat. Gleich 92,3 Punkte gewähren sie ihren Gegnern im Durchschnitt.

Auch die Verantwortlichen reagierten bereits auf denmissglückten Saisonstart und verpflichteten den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA- und ProB-Erfahrenen Shawn Gulley. In der vergangenen Woche, bei der Auswärtsniederlage in Sandersdorf, war er mit 24 Punkten direkt Topscorer seines Teams. Unterstützung bekommt er vom US-Amerikaner Lavon Hightower, der bislang Topscorer der Herforder mit 22 Punkten im Schnitt ist. Die beiden Forwards arbeiten zudem stark an beiden Brettern und kommen gemeinsam auf 14 Rebounds pro Spiel. Unter dem Korb wird sich Brett Reed mit dem Litauer Dainius Zvinklys messen, der sich den Großteil seiner 15 Punkte unter dem Korb erarbeitet.

Headcoach Falk Möller möchte sich nicht von der aktuellen Tabellensituation blenden lassen: „Als Aufsteiger ist die Anfangsphase in der ProB nie einfach. Offensiv ist Herford eine gefährliche Mannschaft, die viele gute Scorer in ihren Reihen hat. Für uns liegt der Fokus klar darauf, dass wir an die Leistung gegen Köln anknüpfen. Wir wollen unsere frischen Beine ausnutzen und direkt ein hohes Tempo vorgeben, um ins Laufen zu kommen. Sollte uns das gelingen, können wir auch in Herford bestehen.“

Nur mit einer konzentrierten Leistung über 40 Minuten kann der Traum vom Heimsieg gegen Schwelm Realität werden.„Ich freue mich sehr darüber, dass mein Team in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne machen konnte. Wir zeigen in Phasen jetzt, zu was wir eigentlich fähig sind. Leider haben wir uns bei den Sixers nicht belohnt und mit einer schwachen zweiten Halbzeit den zweiten Sieg in Serie verpasst. Nun ist es Zeit, unseren eigenen Fans Zuhause einen Sieg zu schenken.“, sagt der ehrgeizige David Bunts.

04.12.2022 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Daniel Dörr und Dejan Kostic, das Trainerduo der ROTH Energie Giessen Pointers, waren ordentlich bedient nach der Niederlage am vergangenen Samstagabend in der Osthalle, als die Pointers nach ungenügender Leistung mit 63:102 untergingen. „Das war eine enttäuschende und beschämende Vorstellung. Sich einfach aufzugeben und nicht zu kämpfen, das gehört sich nicht“, sagte Kostic noch nach der Partie am vergangenen Spieltag. Diese Niederlage sei aufgearbeitet worden und man habe in allen Teilen das Spiel gegen Köln analysiert. Nun hoffe man, dass die Mannschaft eine Reaktion gegen die starken SBB Baskets zeigen kann, so die Worte von Dejan Kostic vor der Partie in Wolmirstedt. Schließlich steht am kommenden Sonntag, bereits das nächste Auswärtsspiel für die ROTH Energie Giessen Pointers bei den SBB Baskets Wolmirstedt an.

Mit den SBB Baskets wartet der aktuelle Tabellensechste der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf unsere ROTH Energie Giessen Pointers, die es am Sonntag knappe 380 Kilometer nach Sachsen-Anhalt zieht. Die Wolmirstedter können nach acht Spieltagen bereits vier Siege auf der Haben-Seite verbuchen. Das letzte Spiel gegen die bis
dato sieglosen Herforder ging allerdings mit 83:99 verloren. Das eigentliche letzte Spiel bei den EN Baskets Schwelm konnten die SBB Baskets nicht antreten, da aufgrund einer Krankheitswelle keine Mannschaft gestellt werden konnte. Nichtsdestotrotz weiß auch das Pointers-Trainerteam um die Erfahrung der Wolmirstedter „Wolmirstedt besitzt eine
fantastische Starting-Five, sie punkten mit vielen Spielern zweistellig. Da wartet eine richtige Männermannschaft auf uns.“
, so Kostic vor dem Spiel.

04.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RASTA Vechta II

Nach zwei Niederlagen in Serie möchte das Farmteam von RASTA Vechta zurück in die Erfolgsspur. Der Tabellenfünfte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt am Samstag die Iserlohn Kangaroos.

Mit RASTA Vechta II reist an diesem Wochenende ein Liganeuling zum Spiel in Kleinmachnow an. Mit durchschnittlich 20,4 Jahren ist Vechta das zweitjüngste Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Das ist in dieser Saison jedoch alles andere als ein Nachteil für die von Hendrik Gruhn trainierte Mannschaft. Nach acht absolvierten Partien belegen sie den fünften Tabellenplatz, stehen damit in Schlagdistanz hinter den 49ers, welche sich mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Rang vier befinden. Letzte Woche gewann Vechta zuhause gegen die Iserlohn Kangaroos, gegen welche die 49ers ebenfalls ihr letztes Spiel am vorletzten Wochenende bestritten, bevor sie vergangene Woche spielfrei hatten. Für Rasta überzeugte letzte Woche, wie schon über die ganze Saison, allen voran US-Forward JJ Culver. Dieser legt im Schnitt starke 17,7 Punkte, 4,3 Assists sowie 6,7 Rebounds pro Spiel auf und ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 23,3 der fünftbeste Akteur der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, obwohl er lediglich gut 25 Minuten Einsatzzeit pro Partie erhält.

49ers-Headcoach blickt wie folgt auf das Adventsspiel voraus: „Vechta ist ein Team, das durch ihr Talent und ihr junges Alter einen sehr schnellen und intensiven Basketball spielt. Wir werden uns im Training sowie im Spiel große Mühe geben und an unser Limit gehen müssen, um erfolgreich zu sein.“

 „Iserlohn ist eine Mannschaft die sehr schnell spielt, sie definiert sich über ihr hohes Tempo. Zudem sind sie ein sehr, sehr gutes Shooting-Team. Was bedeutet, dass wir ihnen ihre Dreier so schwer wie möglich machen müssen“, fordert Vechtas Trainer.

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