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Vorberichte ProA // 16. Spieltag

3. Januar 2025/in APP, ProA 24/25

03.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. EPG Guardians Koblenz

Zum Auftakt des neuen Jahres empfängt der BBC Bayreuth am Freitag, den 3. Januar 2025, um 19 Uhr die EPG Guardians Koblenz in der Oberfrankenhalle.

Der BBC Bayreuth hatte in den letzten Wochen mit einer Reihe von Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen, die sich negativ auf die Ergebnisse auswirkten. So musste das Team in den letzten beiden Spielen auf mehrere Schlüsselspieler verzichten, was zu einer unglücklichen Bilanz von zwei knappen Niederlagen führte. In der heimischen Oberfrankenhalle wird das Team von Headcoach Florian Wedell versuchen, mit seiner vollen Leistung zurückzuschlagen und wichtige Punkte zu holen. Besonders die offensiven Bemühungen von Spielern wie Vin Baker Jr. und die gute Teamchemie könnten entscheidend sein. Die Bayreuther stehen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und hoffen, mit einem Sieg gegen die Koblenzer den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

Die EPG Guardians Koblenz, unter der Leitung des ehemaligen Bayreuther Headcoaches Marco van den Berg, haben sich in der laufenden Saison stabilisiert und stehen derzeit mit einer Bilanz von 6 Siegen und 9 Niederlagen auf dem 12. Tabellenplatz. Die Koblenzer zeigten sich zuletzt in ausgezeichneter Form, insbesondere im Sieg gegen die Artland Dragons (79:64), in dem David Böhm mit 20 Punkten als Topscorer glänzte. Doch auch die Leistungsträger Ty Cockfield (18,4 Punkte pro Spiel), Dominique Johnson (10,6 Punkte) und Leon Friederici (10,4 Punkte) sind maßgeblich für den Erfolg des Teams verantwortlich. Cockfield, der zu Saisonbeginn von Proton Cable Prizreni kam, ist besonders gefährlich und hat sich jüngst langfristig an den Verein gebunden. Die Guardians gehen mit einem klaren Ziel in die Partie: Sie wollen ihre gute Form aus den letzten Spielen fortsetzen und gegen Bayreuth einen weiteren Auswärtssieg einfahren.

03.01.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Am Freitagabend empfängt das Team der Artland Dragons die Tigers Tübingen in der Artland Arena. Für die Gastgeber ist das Spiel zum Jahresauftakt die Chance, eine lange Niederlagenserie zu beenden.

Für die Dragons verlief die bisherige Saison alles andere als erfreulich. Nach einem verheißungsvollen Start und der Tabellenführung nach vier Spielen folgte ein rapider Absturz. Elf Niederlagen in Serie ließen die Quakenbrücker auf den 14. Tabellenplatz abrutschen. Unter ihrem neuen Cheftrainer und Sportdirektor Patrick Elzie sucht das Team weiterhin nach Stabilität und Selbstvertrauen. Die Leistungsträger der Dragons, Point Guard Connor Van Anthony (12,5 Punkte, 7,9 Assists, 3,8 Rebounds pro Spiel) und Forward Tajh Green (13,7 Punkte, 7,1 Rebounds), werden entscheidend sein, um die Wende zu schaffen. Veteran Robert Oehle und Spieler mit Tübinger Vergangenheit wie Joanic Grüttner Bacoul und Yasin Kolo bringen Erfahrung, die in dieser schwierigen Phase helfen könnte. Trotz der enttäuschenden Ergebnisse liegt die offensive Schlagkraft der Dragons mit durchschnittlich 79,9 Punkten pro Spiel leicht über der der Tigers.

Die Tigers Tübingen kommen als Tabellenvierter nach Quakenbrück und gehören mit einer Bilanz von zehn Siegen aus 15 Spielen zu den Top-Teams der Liga. Nach dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga hat Trainer Domenik Reinboth eine Mannschaft geformt, die durch eine starke Offensive überzeugt. Point Guard Kenneth Cooper ist mit 18,9 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 45 % der Schlüsselspieler der Tigers. Auch Samuel Idowu (13,9 Punkte, 7,3 Rebounds) und Melkisedek Moreaux (10,4 Punkte) gehören zu den tragenden Säulen des Teams. Trotz der jüngsten Niederlage gegen die Crailsheim Merlins sind die Tigers weiterhin auf Kurs, ihre Aufstiegsambitionen zu verwirklichen. Um gegen die Dragons erfolgreich zu sein, wird es wichtig sein, fokussiert zu bleiben und die Stärken des Gegners zu neutralisieren. Die Reinboth-Truppe weiß, dass ein hochmotivierter Gegner, der auf Wiedergutmachung aus ist, nicht unterschätzt werden darf.

03.01.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven

Am 3. Januar 2025 empfangen die VfL SparkassenStars Bochum zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Eisbären Bremerhaven in der Rundsporthalle. Beide Teams befinden sich in den Playoff-Rängen und liegen nur einen Sieg voneinander entfernt.

Die VfL SparkassenStars Bochum wollen nach einer Niederlage gegen die Giessen 46ers in das neue Jahr starten und setzen auf die Unterstützung ihrer treuen Fans. Die Bochumer haben in dieser Saison bisher starke Leistungen gezeigt und kämpfen um die Playoff-Plätze. Headcoach Felix Banobre betont, dass das Team besonders auf die Defensive und eine konzentrierte Leistung achten muss, um gegen die Eisbären erfolgreich zu sein. Im Testspiel während der Saisonvorbereitung konnten sich die Eisbären mit einem knappen 83:80 gegen Bochum durchsetzen, was den SparkassenStars sicherlich eine zusätzliche Motivation für das Rückspiel gibt. Ob Jonas Grof, der beim letzten Heimspiel gegen Giessen mit einer Leistenverletzung ausfiel, für die Partie gegen Bremerhaven wieder auf dem Feld stehen kann, bleibt abzuwarten.

Die Eisbären Bremerhaven gehen mit einer aktuellen Bilanz von 10 Siegen aus 15 Spielen in die Partie und befinden sich damit auf Playoff-Kurs. Die Mannschaft von Headcoach Steven Esterkamp konnte sich zuletzt sowohl in Münster als auch in eigener Halle gegen Bayreuth durchsetzen. Die Bremerhavener setzen auf die Erfahrung und Klasse ihrer Spieler, darunter Point Guard Elijah Miller, der mit durchschnittlich 15 Punkten pro Spiel als Topscorer fungiert. Weitere wichtige Akteure sind der 21-jährige Peter Hemschemeier und der Neuzugang Jordan Samare, der aus der easyCredit BBL kommt. Auch Rückkehrer Daniel Norl, der bereits in der Saison 2022/2023 für die Eisbären spielte, trägt zur Verstärkung des Kaders bei.

03.01.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. Dresden Titans

Am Freitagabend (19:30 Uhr) kommt es zum spannenden thüringisch-sächsischen Derby in der Sparkassen Arena. Tabellenführer Science City Jena empfängt die formstarken Dresden Titans.

Science City Jena beeindruckt in der laufenden Saison mit Konstanz und Qualität. Mit einer Bilanz von nur zwei Niederlagen führen die Thüringer die Tabelle an und überzeugen vor allem mit starken Rebound-Werten, der besten der Liga, und einer Dreierquote von 38,5%. Topscorer Robin Cristen (15,9 Punkte) und Zachery Deshon Cooks (15,5 Punkte) stellen mit ihrer Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie eine ständige Gefahr dar. Auch im Zweipunktebereich zeigt das Team von Head Coach Björn Harmsen starke Werte, was die vielseitige Gefährlichkeit unterstreicht. „Mit den Titans kommt eine Mannschaft nach Jena, welche gerade mächtig am Rollen ist, insbesondere in der Offensive. Die Titans verfügen über ein Team, das sehr gut den Ball bewegt, gut zusammenspielt und mit Sicherheit schwer zu stoppen sein wird. Es ist zudem die Mannschaft mit den meisten Assist der Liga. Außerdem müssen wir ihre Dreier anständig verteidigen. Unsere Aufgabe wird darin bestehen, ihren Rhythmus zu stören und dafür zu sorgen, dass sie ihr Spiel nicht so aufziehen können wie zuletzt. Personell sind bis auf Krissi alle Jungs einsatzfähig, so Harmsen.

Die Dresden Titans reisen mit viel Rückenwind nach Jena. Seit dem ersten FIBA-Break im November haben die Sachsen vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und unter anderem ambitionierte Teams wie Hagen, Trier und Münster geschlagen. Vor dem Jahreswechsel überzeugten die „Elbriesen“ mit einem dominanten 101:71-Sieg gegen Karlsruhe, angeführt von einem treffsicheren Matthew Ragsdale, der sieben Dreier verwandelte und aktuell mit einer Quote von 49,4% zu den besten Distanzschützen der Liga gehört. Head Coach Fabian Strauß schätzt den Gegner hoch ein: „Jena ist in meinen Augen die Mannschaft mit der höchsten Physis, am besten gecoached und mit der meisten Erfahrung. Deswegen stehen sie gerade dort, wo sie in der Tabelle stehen. Wir müssen die Physis Matchen, das Postspiel und die Rebounds kontrollieren. Dann sollten wir in der Lage sein defensive Stops zu holen. Offensiv müssen wir Sachen gut lesen und vorbereiten, wenn wir dadurch unser Spiel aufziehen können – können wir hoffentlich für eine Überraschung sorgen“

03.01.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Uni Baskets Münster

Am Freitagabend (19:30 Uhr) empfängt RASTA Vechta II die Uni Baskets Münster im heimischen RASTA Dome. Für die Münsteraner ist es die Chance, nach einer schwierigen Phase zurück in die Erfolgsspur zu finden, während die Gastgeber nach zuletzt knappen Niederlagen auf den zweiten Saisonsieg hoffen.

RASTA Vechta II, aktuell Tabellenletzter der ProA, hat sich im Verlauf der Saison merklich gesteigert. Insbesondere vor heimischer Kulisse zeigten die Niedersachsen zuletzt beeindruckende Leistungen, darunter ein 87:81-Erfolg gegen Nürnberg und eine knappe 90:94-Niederlage nach Verlängerung gegen Kirchheim. Mit einem hohen Energielevel und einer verbesserten Defensive will das Team von Head Coach Hendrik Gruhn den Favoriten aus Münster ärgern. Die Integration der US-Neuzugänge Luke House und Phillip Carr hat zur Leistungssteigerung der Vechtaer beigetragen. Carr überzeugt mit 10,6 Punkten und 6,6 Rebounds pro Spiel, während der Däne Jonathan Klussmann mit 13,9 Punkten der Top-Scorer des Teams ist.

Nach einem Traumstart in die Saison mit acht Siegen aus neun Spielen kämpfen die Uni Baskets Münster derzeit mit einer Ergebniskrise. Die Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald hat in den letzten sechs Partien nur einen Sieg eingefahren. Vor allem defensiv hakt es bei den Münsteranern, die zuletzt 88,3 Gegenpunkte pro Spiel kassierten. Dennoch bleibt das Team mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga. Besonders Big Man Adam Touray (14,9 Punkte) und Spielmacher Sisoho Jawara (14,2 Punkte, 5,4 Assists) stehen für die Offensivqualität der Münsteraner. Mit einem Fokus auf die Verteidigungsarbeit und mehr Intensität im Spiel wollen die Gäste zurück in die Erfolgsspur. „Vechta hat sich nach schlechtem Saisonstart deutlich mit Spielern verstärkt. Das ist nicht mehr die Mannschaft, die wir in der Vorbereitung gespielt haben, sondern eine ganz andere. Man hat an den Resultaten der letzten Wochen gesehen, dass sie eine durchaus wettbewerbsfähige Mannschaft sind. In Hagen und gegen Kirchheim erst nach Overtime verloren, das gibt einem schon die Message: Nicht unterschätzen, superernst nehmen! Das machen wir sowieso, weil wir seit ein paar Spielen nicht bei dem sind, was wir spielen wollen. Du musst da hinfahren und dir das Spiel holen. Die werden es dir nicht geben und nicht schenken. Ganz im Gegenteil: Die Vechtaer kämpfen um den Nichtabstieg und werden alles reinhauen zu Hause. Wir gehen da so oder so mit 100-Prozent-Einstellung rein. Und das ist nötig, um wieder unseren Rhythmus zu kriegen. Das wird ein schweres Spiel werden.“, betont Rohdewald.

03.01.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC

Am Freitagabend (20:00 Uhr) treffen die heimstarken GIESSEN 46ers auf die Nürnberg Falcons BC.

Die GIESSEN 46ers, aktuell auf Rang 6 der Tabelle, sind in eigener Halle eine Macht. Mit einer beeindruckenden Heim-Bilanz von 6:1-Siegen hat das Team von Head Coach Frenki Ignjatovic in dieser Saison vor eigenem Publikum fast nichts anbrennen lassen. Zuletzt überzeugten die Hessen mit Siegen gegen Koblenz und Bochum, getragen von ihrer Stärke im Dreipunktwurf (40 % Trefferquote – Ligaspitze) und einer beeindruckenden Ballkontrolle (nur 11,6 Ballverluste pro Spiel). Angeführt wird die Mannschaft vom herausragenden Scorer Kyle Castlin, der in den letzten Wochen in Topform auftrat. Unterstützt wird er von den ehemaligen Nürnbergern Jonathan Maier und Roland Nyama, die sich gut ins Team integriert haben.

Die Nürnberg Falcons, derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, suchen nach einem Wendepunkt in einer schwierigen Saison. Unter der Regie von Geschäftsführer und Interimstrainer Ralph Junge zeigte das Team zuletzt trotz knapper Niederlagen gegen Jena und Düsseldorf deutliche Fortschritte. Junge übernahm die Mannschaft nach einem schwierigen Saisonstart und führte sie in acht Spielen zu drei Siegen. Mit US-Guard Gabe Kalscheur, der durchschnittlich 17 Punkte erzielt, verfügt Nürnberg über einen brandgefährlichen Scorer. Unterstützt wird er von Sardaar Calhoun, der immer wieder für punktreiche Spiele sorgt, und dem erfahrenen Center Leo Saffer, der unter den Körben für Stabilität sorgt. Allerdings machen die 16 Ballverluste pro Spiel den Falcons häufig das Leben schwer. „Spiele in Gießen sind immer eine Herausforderung und stellen sowohl unsere physische als auch mentale Toughness auf die Probe. Wir haben gegen Jena vieles richtig gemacht, gegen Gießen haben wir dasselbe vor, um hier eventuell ein Spiel zu klauen.“, blickt Ralph Junge optimistisch voraus.

03.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitagabend, den 3. Januar 2025, treffen die HAKRO Merlins Crailsheim in der Arena Hohenlohe auf die PS Karlsruhe LIONS zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Für die HAKRO Merlins Crailsheim geht es darum, den erfolgreichen Start ins neue Jahr fortzusetzen. Mit vier Siegen in Folge, darunter Erfolge gegen Vechta II, Koblenz, Dresden und Tübingen, wollen die Merlins vor heimischer Kulisse ihre Siegesserie ausbauen. Das Team von Headcoach David McCray hat im Sommer mit einem Testspiel gegen die LIONS bereits gezeigt, dass sie ihre Form auch gegen Karlsruhe auf das Parkett bringen können, als sie mit 93:82 siegten. „Karlsruhe ist eine sehr gute Mannschaft, die leider im bisherigen Saisonverlauf mit viel Verletzungspech zu kämpfen hatte. Der aktuelle Tabellenstand sagt daher nicht viel über die Stärke des Teams aus.“, so McCray. Trotz der Verletzungsprobleme der LIONS stehen die Merlins vor einer anspruchsvollen Aufgabe, da sie auf ein eingespieltes Team treffen, das auch in der Meisterschaftssaison überzeugt hat.

Auf Seiten der PS Karlsruhe LIONS muss das Team nach einem schwierigen Saisonstart mit vielen Verletzungen eine starke Leistung zeigen, um sich im unteren Tabellendrittel zu behaupten. Die LIONS, die in der letzten Saison als ProA-Champion die Meisterschaft gewannen, haben in dieser Saison mit einer Bilanz von vier Siegen und elf Niederlagen Platz 13 in der Tabelle eingenommen. Besonders auffällig ist der Transfer von Abu Kigab, einem BBL-erfahrenen Forward, der mit 15 Punkten pro Spiel in seinen ersten fünf Spielen der Saison zum Topscorer avanciert ist. Zudem sorgt Maurice Pluskota mit 12,8 Punkten für weitere offensive Impulse. Der Point Guard und ehemalige Schlüsselspieler der Meistermannschaft, O’Showen Williams, bringt ebenfalls konstant gute Leistungen mit durchschnittlich 12,6 Punkten pro Spiel. Trotz der Abgänge wichtiger Spieler aus der Meistersaison zeigt das Team noch immer das Potenzial, das es zur Spitze der ProA geführt hat.

03.01.2025 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Am Freitagabend (19:30 Uhr) treffen die Kirchheim Knights auf die VET-CONCEPT Gladiators Trier in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Die Gastgeber wollen nach einem knappen Erfolg gegen Vechta weiter punkten, während die Gäste aus Trier ihre beeindruckende Siegesserie auf acht Spiele ausbauen möchten.

Die Knights, aktuell Tabellenfünfter mit einer Bilanz von 10:5 Siegen, wollen nach einer durchwachsenen Phase mehr Konstanz in ihr Spiel bringen. Die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic setzt vor allem auf ihre Importspieler James Graham (16,4 Punkte pro Spiel) und Cameron Henry (16,1), die als treffsichere Säulen des Teams agieren. Ergänzt werden sie von Braden Norris (13,9) und Miryne Thomas (11,9), die ebenfalls wichtige Rollen übernehmen. Die deutsche Rotation der Knights, darunter Lucas Mayer und Antonio Dorn, bringt eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Talent mit, was dem Team zusätzliche Tiefe verleiht. Nach Verletzungen und Erkrankungen in der Vorwoche ist jedoch unklar, auf welche Akteure Perovic zurückgreifen kann. Sportchef Chris Schmidt betont: „Wir spielen zuhause und wollen an unser Leistungslimit. Wir wissen, dass wir für eine Überraschung sorgen können. Dafür muss aber alles passen“

Die Gladiators Trier reisen als Tabellendritter (11:4 Siege) mit einer beeindruckenden Serie von sieben Siegen in Folge nach Kirchheim. Mit einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +17 in diesem Zeitraum dominierte die Mannschaft von Head Coach Jacques Schneider ihre Gegner. Der Kader gilt als einer der stärksten der Liga, und das Team hat sich nach einem schwierigen Saisonstart deutlich gesteigert. Die Trierer setzen auf hochkarätige Spieler wie Jordan Roland (17 Punkte pro Spiel), Kapitän Behnam Yakchali und den erfahrenen Center Mike Zirbes, der über Euroleague- und Nationalmannschaftserfahrung verfügt. Nach einem knappen Halbfinalaus in der Vorsaison brennen die Moselstädter darauf, in dieser Spielzeit den Aufstieg zu schaffen.

03.01.2025 20:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen

Am Freitag, den 3. Januar, kommt es im CASTELLO Düsseldorf zum NRW-Derby zwischen den ART Giants Düsseldorf und Phoenix Hagen.

Die ART Giants Düsseldorf gehen mit Rückenwind in das Derby. Drei Siege in den letzten vier Spielen, darunter ein beeindruckender Erfolg gegen Nürnberg, haben das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. Die knappe Niederlage gegen Trier am Jahresende hat die Motivation nur noch erhöht, das neue Jahr mit einem Sieg zu beginnen. Das Team von Head Coach Achmadschah Zazai setzt dabei auf die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans im CASTELLO. Shooting-Guard Femi Giese hebt die Bedeutung des Spiels hervor: „Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel ist – sowohl für die Tabelle als auch für unsere Fans. Mit ihrer Unterstützung, wie zuletzt beim Sieg gegen Nürnberg, haben wir eine gute Chance, gegen Hagen erfolgreich zu sein“, Düsseldorf will vor allem die starke Defensivarbeit fortsetzen, die ihnen in den vergangenen Wochen viele Erfolge beschert hat. Am Sonntag steht dann direkt das nächste Heimspiel gegen RASTA Vechta II auf dem Programm, doch die volle Konzentration liegt zunächst auf Phoenix Hagen.

Phoenix Hagen reist mit breiter Brust ins Rheinland. Zwei Siege zum Jahresende, darunter ein umkämpfter Erfolg gegen den Tabellennachbarn Münster, geben den Westfalen den nötigen Rückenwind für das Derby. Besonders emotional wird das Spiel für Lennart Boner, der im vergangenen Jahr noch im Trikot der ART Giants auflief und nun für Hagen auf Punktejagd geht. Cheftrainer Chris Harris betont die Herausforderung: „[…]Die Herausforderung liegt für uns darin, den Schwung aus dem Münster-Spiel mit ins Rheinland zu nehmen, ohne bereits zu sehr die 46ers im Hinterkopf zu haben. Das Castello ist eine knifflig zu spielende Halle, umso froher sind wir um jeden Hagener, der sich am Freitagabend den Weg nach Düsseldorf macht – in Gelb!“

 

Foto: Dennis Green

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Vorberichte-ProA-16.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-03 15:46:122025-01-03 15:46:12Vorberichte ProA // 16. Spieltag

Itzehoe Eagles verstärken sich mit Sven Cikara

3. Januar 2025/in APP, Kadernews ProB, ProB Nord 24/25

Sven Cikara verstärkt die Itzehoe Eagles

Das neue Jahr beginnt für die Itzehoe Eagles mit einem Neuzugang, und er kommt aus den Niederlanden: Sven Cikara (23) verstärkt das Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf der Aufbauposition.

Dass der Kader gerade dort dünn besetzt war, hatte Coach Timo Völkerink als einen wesentlichen Grund für die Niederlage in Neustadt kurz vor Weihnachten genannt. Jetzt ist er froh über den neuen Spieler aus den Niederlanden, der einen hohen Basketball-IQ mitbringe. Cikara sei selbst in der Lage zu punkten und solle die Mannschaft besonders in Pick-and-Roll-Situationen gefährlicher machen.

Beim Verein Apollo in Amsterdam kam der Neu-Itzehoer im Alter von neun Jahren zum Basketball. Als 17-Jähriger ging er für ein Jahr nach Haarlem, dann führte ihn sein Weg nach Braunschweig. Es folgten zwei Jahre in Hagen sowie eine Saison bei den EN Baskets Schwelm. Für den Ligakonkurrenten der Eagles kam der 1,88 Meter große Point Guard im Durchschnitt auf knapp neun Punkte und vier Vorlagen. In dieser Saison war Cikara für BAL in Weert in der ersten niederländischen Liga am Ball.

Eigentlich habe er nach der Vorsaison in Deutschland bleiben wollen, sagt der Aufbauspieler, der gleich zu Jahresbeginn seinen 24. Geburtstag feiert. Das funktionierte nicht, umso mehr freute er sich über den Kontakt zu den Eagles. Nach Gesprächen mit Völkerink sei ihm klar gewesen, dass Itzehoe für ihn eine gute Wahl sei: Er wolle dem Team auf allen Ebenen helfen und mit dem aktuellen Schlusslicht das Ziel erreichen, den Klassenerhalt zu schaffen. Seine Fähigkeit, das Spiel zu lesen sowie Block und Abrollen zu spielen, nennt Cikara als Stärken, stellt aber fest: „Ich würde sagen, ich bin ein recht guter All-Rounder.“ Neben Basketball beschäftigt er sich mit Philosophie und Physik, vor allem ist der Niederländer ein großer Musikfan. Diese produziert er auch selbst, insbesondere elektronische Musik und Hip-Hop.

Völkerink ist „glücklich, dass es uns gelungen ist, einen Spieler zu verpflichten, der aus keiner langen Pause kommt“. Sein letztes Spiel in den Niederlanden absolvierte Cikara erst vor wenigen Tagen, nun komme er fit und im Rhythmus nach Itzehoe, er kenne die ProB und brauche keine lange Eingewöhnung. Deshalb ist der Coach sicher: „Seine Verpflichtung wird alle Beteiligten entlasten und uns neue Energie geben.“

Sein Debüt feiert Cikara im Derby gegen den SC Rist Wedel am Sonntag, 5. Januar, 17 Uhr, im Sportzentrum am Lehmwohld.

 

Text: Itzehoe Eagles

 

Foto: EN BASKETS Schwelm

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Cikara.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-03 15:24:092025-01-03 15:24:09Itzehoe Eagles verstärken sich mit Sven Cikara

Nachberichte ProA // 15. Spieltag

30. Dezember 2024/in APP, ProA 24/25

28.12.2024 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 90:94

Gegen arg dezimierte Bozic Estriche Knights Kirchheim hat RASTA Vechta II am Samstagabend den zweiten Saisonsieg knapp verpasst. Beim 90:94 (79:79, 38:42) nach Verlängerung hatte ein Wahnsinnsdreier von Jonathan Klussmann das Team von Head Coach Hendrik Gruhn noch in die Overtime gebracht. In der zeigten sich die Gäste um Top-Scorer James Graham (28 Punkte) aber effizienter.
Zunächst nicht spektakulär, dafür immer hin und her ging es los im RASTA Dome. Fünf Führungswechsel, sechs ausgeglichene Spielstände in den ersten zehn Minuten – ein Krimi deutete sich früh an. Ein erster Dreier von Jonathan Klussmann zum 20:17 läutete die rasante 10. Minute ein. In der traf der Däne noch einen Threeball (23:19), ehe Kirchheims Lucas Mayer von jenseits der 6.75 Meter mit Ablauf des 1. Viertels zum Pausenstand einnetzte – 23:22 aus Sicht von RASTA II. Es blieb spannend und keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. Viele Führungswechsel prägten das Spiel. Den besseren Schlussspurt bis zur Halbzeit hatten die Mannen von Head Coach Igor Perovic, wodurch die Knights mit einer kleinen 38:42 Führung in die Kabinen gingen.
Dreier von Luke House (43:44, 22.) und Kevin Smit (46:44, 23.) eroberten den Vechtaern eine Führung zurück. Die hatte aber nicht lange bestand. James Graham marschierte einmal über das gesamte Spielfeld, schloss per Dunking zum 47:48 (25.) für Kirchheim ab. Graham übernahm nun die Kontrolle – und Karl Bühner beim Dunking zum 50:53 (26.) spektakulär mit aufs Poster. In dieser Vechtaer Defensiv-Aktion verletzte sich Luc van Slooten, der aus der Partie ausschied. RASTA II aber schlug zurück, kam durch Klussmanns And-One zum 57:53 (29.). Blöd nur, dass Graham immer noch über Ring-Niveau stattfand, nach dem zwölften Vechtaer Ballverlust zum 57:58 einstopfte (30.). Und auch im 3. Viertel trafen die Knights mit Ablauf der Spieluhr: Graham zum 57:60. Beiden Mannschaften schien man nun die Last der Situation anzumerken. Während die jungen Vechtaer so langsam begriffen welche Möglichkeit sich hier auftat, schwanden auf Seiten der Ritter zunehmend die Kräfte. Darunter litt der Spielfluss und die Zuschauer bekamen den einen oder anderen verlegten Korbleger zu sehen. Doch weiterhin bleib das Spiel auf Messers Schneide. Die Ritter konnten sich kurzzeitig auf plus sieben absetzen, wurden jedoch schnell wieder gekontert. Nur ein Punkt Vorsprung stand zu Buche der Knights und es waren noch wenige Sekunden zu spielen. Die Kirchheimer Defensive hielt und Kapitän Ward wurde mit noch 3,8 Sekunden zu spielen an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte beide Würfe sicher und Vechta hatte noch eine letzte Gelegenheit. Etwa auf Höhe der Mittellinie stoppte Vechtas Klussmann ab und nahm den Dreier. Dieser tanzte zunächst auf dem Ring, sprang in die Höhe und fiel dann doch noch durch die Reuse. Verlängerung. Noch voller Adrenalin vom irren Finish in Viertel Nummer vier, ließen die jungen Vechtaer nun Konzentration und Zugriff vermissen. Die Knights machten binnen 97 Sekunden die ersten sieben Punkte der Verlängerung zum 79:86- Auszeit RASTA II (42.). Erneut Klussmann brachte aber wieder Hoffnung ins orangene Lager, als er in der 44. Minute zum 85:86 einnetzte. Abgeklärter aber agierten die Baden-Württemberger. Sie schafften es allein in der Overtime zwölfmal an die Freiwurflinie und trafen dabei elfmal. Vier erfolgreiche Freiwürfe von Braden Norris, der die gesamten 45 Minuten auf dem Parkett stand, zum 87:94 waren vorentscheidend. Dass Klussmann aus fast identischer Position wie beim umjubelten Ausgleich zum Ende der regulären Spielzeit mit Ablauf der 45. Minute erneut sehenswert zum 90:94 traf, war nur noch Ergebniskosmetik.

28.12.2024 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Science City Jena 66:74

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Science City Jena am Samstagabend mit 66:74 (40:39) verloren.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto der Gäste (0:3), die sehr fokussiert und treffsicher auftraten und nach drei Spielminuten 5:12 vorne lagen. Die Falken hingegen taten sich schwer, fanden aber über die Verteidigung und den Hustle nach und nach besser in die Begegnung. Nach einem sehenswerten Block von Evan Taylor erzielte Leo Saffer den vielumjubelten Anschluss zum 9:14. Danach passierte nicht viel, da beide Teams einiges liegen ließen und kein wirklicher Spielfluss aufkam. Mit dem Buzzer traf Robin Lodders zum 13:20. Tom Stoiber war mit vier Punkten der auffälligste Akteur zu Beginn des 2. Viertels. Er setzte seinen Körper unter dem gegnerischen Korb gut ein und brachte die Falken gemeinsam mit Gabe Kalscheur nach 13 Minuten auf 21:22 heran. Julius Wolf, ehemaliger Franchise-Player in Jena, war es dann vorbehalten, per Dreier den Ausgleich zu markieren. 24:24, offenes Spiel – Auszeit Björn Harmsen. In der Folgezeit nahm die Partie mehr und mehr an Fahrt auf. Es war ein Duell auf Augenhöhe in der ausverkauften Kia Metropol Arena, die nach dem Buzzer Beater von Dan Monteroso und der damit einhergehenden 40:39-Halbzeitführung, zu explodieren schien.

Nach einer emotionalen Pause, war Jena dann zu Beginn der 2. Hälfte die tonangebende und aktivere Mannschaft, während die Falken Ladehemmungen hatten. Sieben schnelle Punkte bescherten den Gästen innerhalb von drei Minuten eine 40:46-Führung und ein deutlich wahrnehmbares Momentum. Ein Dreier von Sadaar Calhoun versuchte dieses zu durchbrechen (43:46), die Falken machten in der Folgezeit aber zu wenig aus den sich bietenden Chancen, sodass der Favorit auch nach 27 Minuten vorne lag (43:48). Umso wichtiger waren dann die Nürnberger Punkte 4,5 und 6 in diesem Viertel durch Evan Taylor zum 46:48-Anschluss. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier und es ging beim Stand von 51:53 in den Schlussabschnitt.  Dort wollten beide Teams schnell für eine Entscheidung sorgen. Jena setzte dabei auf die individuelle Klasse seiner Veteranen, während Nürnberg unermüdlich als Team dagegenackerte. Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Tim Köpple unwiderstehlich zum 59:59 aus und nach der erneuten Gästeführung brachte Damian Forrest seine Farben wieder auf einen Zähler heran (61:62). Die Crunch-Time hatte begonnen und hier legte Jena vor und führte so nach 26 Spielminuten mit 61:67. Die Falken waren gefordert, doch wie schon in den letzten Spielen verloren die Mannen von Ralph Junge danach zu oft den Ball. Zachery Cooks war es egal. Der Gäste-Guard erhöhte per Dreipunktspiel auf 62:71. Dagger. Diesen Sieg würde sich der Tabellenführer der ProA nicht mehr nehmen lassen. Am Ende stand ein 66:74 für die Lichtstädter auf der Anzeigetafel.

28.12.2024 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 81:98

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten die VfL SparkassenStars Bochum die erste Niederlage seit dem 26.10.2024 einstecken. Bei ihrem 81:98-Erfolg dominieren die GIESSEN 46ers 40 Minuten lang.

Das erste Viertel verlief völlig ernüchternd für die SparkassenStars. Es dauerte über fünf Minuten bis sie die ersten Punkte durch einen Dreier von Matt Strange erzielen konnten, da hatten die 46ers aber schon 13 Punkte erzielt. Niklas Geske erzielte noch 2 Punkte, das war es dann aber auch schon in diesem Viertel, das Giessen mit 5:22 für sich entschied. Das Team von Headcoach „Frenki“ Ignjatovic spielte mit viel Energie und Physis. Gerade die physische Spielweise der Big Men setzte den SparkassenStars zu. Im zweiten Viertel kamen die SparkassenStars besser ins Spiel. Die Würfe fielen besser und die Intensität stieg bei den Bochumern. Defensiv gelang es zu selten Stops gegen die Hessen zu setzen. Dennoch gewannen die SparkassenStars das zweite Viertel mit 26:24 und gingen mit einem Rückstand von 15 Punkten (31:46) in die Halbzeitpause.

Besonders bei den Rebounds waren die SparkassenStars in der ersten Halbzeit ins Hintertreffen geraten, ein Umstand den Felix Banobre in der zweiten Halbzeit ändern wollte. Die SparkassenStars spielten weiterhin mit erhöhter Intensität. In der Defense fanden sie aber weiterhin keinen Weg, um ihren Gegner zu stoppen. Niklas Geske brachte sein Team mit einem Dreier 49 Sekunden vor Viertelende auf elf Punkte heran, jedoch fanden die Giessener, wie so oft in der Partie, die passende Antwort. Kyle Castlin traf einen Buzzer Beater Dreier zum Viertelendstand von 61:75 für Giessen. Der letzte Spielabschnitt startete mit einem Alley Oop Dunk von Roland Nyama, mit dem die Hessen, nach dem Buzzer Beater, den SparkassenStars moralisch den Zahn zogen. Im unmittelbaren weiteren Verlauf bauten die 46ers die Führung auf 23 Punkte aus. Die Partie war quasi entschieden. Die Bochumer gaben aber nicht auf, auch wenn der Rückstand aussichtslos schien. Die Partie endete mit einer 81:98 Niederlage für die SparkassenStars. Entscheidend war wohl das erste Viertel, denn alle anderen Viertel verliefen ausgeglichen.

28.12.2024 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster 91:83

Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend bei Phoenix Hagen mit 91:83 verloren.

Die Uni Baskets, die neben Cosmo Grühn auch auf Julius Ferber verzichten mussten, wollten gut in die Begegnung starten, konnten dieses Vorhaben aber nur bis zum 8:6 nach sechs Zählern von Sigu Jawara umsetzen (3.). Viel zu verhalten im eigenen Spiel ließen sich die Münsteraner dann vergleichsweise einfach von Hagen dominieren und halfen dabei mit sieben Ballverlusten tatkräftig mit. Allerdings trafen die Ruhrstädter im ersten Viertel auch mit extrem hohen Quoten (80 Prozent im Zweierbereich, 50 Prozent aus der Distanz), zogen über einen 12:0-Lauf auf 20:6 davon (6.) und nach dem fünften Dreier auf 27:8. Erst Im fünften Versuch fiel der erste Münsteraner Dreier durch Bo Hodges, dem Jonas Weitzel einen weiteren folgen ließ (29:16). Der 15-Punkte-Rückstand zur Viertelpause schmerzte (33:18). Fortan verteidigte der Gast sehr gut, vor allem den Dreier, reboundete stark verbessert und war mit dem ersten kleineren Lauf (6:0) und einem Steal und Fastbreak von Bo Hodges verspätet in der Partie angekommen (38:26, 14.). Die Uni Baskets übernahmen jetzt mit guter Struktur und geordnetem Aufbau und fanden mittels zwei starker Drives von Sigu Jawara und einem Weß-Korbleger über den nächsten 6:0-Lauf und einem 18:7-Zwischenspurt Anschluss zum 40:36 (17.). Auf den Ball passten die Münsteraner jetzt glänzend auf und mussten doch die bittere Buzzer-Beater-Pille des Hagener Topscorers Stephenson-Moore (26 Punkte) in Form eines schweren Dreiers schlucken: 47:39 zur Pause.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen. Kein Team genierte Vorteile, ehe zwei Aktionen von Adam Touray per Drive und Dunk sowie Stefan Weß aus der Mitteldistanz und Bo Hodges mit einem Dreier die Uni Baskets auf Schlagdistanz brachten. Der 9:0-Lauf zum 55:52 nach 25 Spielminuten gab dem Münsteraner Spiel Selbstvertrauen. Die Chance zum Ausgleich und dem endgültigen Momentum blieb aber ebenso ungenutzt wie mehrfach in den Folgeminuten. Erneut waren es Fehler, die Münsters gutes Spiel in dieser Phase störten und Hagen zur 7-Punkte-Führung nach 30 Minuten verhalfen (65:58). Die Aufholjagd hatte Kraft gekostet, die zu Neige ging. Im Schlussviertel zeigten die Uni Baskets Moral, kämpften trotz des wiederum anwachsenden Rückstands weiter (71:58, 32.). Adam Touray fand seinen Dreier (76:64, 33.) und Nick Stampley verkürzte zweimal aus der Distanz knapp drei Minuten vor dem Ende in den einstelligen Punktebereich (86:77). Letzte Hoffnungen, die Begegnung noch einmal drehen zu können, verhinderten ungenutzte Abschlüsse und Hagens Lennart Boner, der das Spiel mit Freiwürfen endgültig entschied.

28.12.2024 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 62:76

Die HAKRO Merlins sichern sich den vierten Sieg in Folge und gewinnen zum Jahresende mit 62:76 gegen die Tigers Tübingen.

Nach einem kurzen Abtasten auf beiden Seiten erwischten die Merlins aus Crailsheim den besseren Start in die Partie, sodass die Hausherren nach gut zwei Minuten mit 2:7 im Hintertreffen lagen. Gegen die flinke Verteidigung taten sich die Schwaben sichtbar schwer. Insbesondere Cooper wurde von Beginn an immer wieder hart bedrängt und kam so nicht zur gewohnten Entfaltung. Das Ganze ging allerdings auf Kosten einer hohen Foulbelastung. Die Gäste hatten bereits nach fünf Minuten vier Teamfouls auf dem Konto. Statt nun allerdings den Weg zum Korb zu suchen, versuchten es die Raubkatzen in den folgenden Minuten vermehrt aus der Distanz. Die Dreier wollten allerdings nicht fallen. Da die Tigers-Defense samt Defensiv-Rebounds jedoch ihrerseits hellwach war, blieb es bei dem Rückstand (6:10, siebte Minute). Erst danach besannen sich die Tübinger auf ein Spiel näher am Korb und kamen durch Freiwürfe von Melkisedek Moreaux und Idowu zum 10:10-Ausgleich, um kurz darauf durch einen schönen Drive von Moreaux das erste Mal seit dem 2:0 wieder mit 12:11 in Führung zu gehen (neunte Minute). Maurice Stuckey für Crailsheim war es dann vorbehalten, ein punktarmes, doch unterhaltsames Viertel mit der Sirene zum 12:14 zu beschließen. In einem weiter punktearmen Derby zwischen den Jahren kamen die HAKRO Merlins stockend aus der ersten Viertelpause. Währenddessen behielt Tübingen die Kontrolle und zwang David McCray von Downtown und per 6:0-Lauf in das erste Timeout (18:14, 13. Min.). Die Ansprache schien zu wirken: Erst zeigte sich Tyreese Blunt von weit draußen erfolgreich, LaDarien Griffin addierte weiter. Nach zwischenzeitlichen Problemen fanden die Gäste aus Crailsheim wieder besser zu ihrem Spiel und entwickelten die richtigen Lösungsansätze (21:22, 14. Min.) für die Defensive der Raubkatzen. Das Spiel blieb daraufhin weiterhin ausgeglichen: Während die Hausherren zumeist von der Freiwurflinie trafen, verbuchten die Zauberer die bessere Wurfquote aus dem Feld. Callum Lawson verbesserte diese weiter von Downtown, Daniel Keppeler erhöhte den nun erspielten Vorsprung der Merlins von der Freiwurflinie (24:30, 18. Min.). Angepeitscht von der lautstarken Gästekurve wussten die HAKRO Merlins in den Schlussmomenten der ersten Halbzeit weiter davonzuziehen und traten mit einem zweistelligen Vorsprung den Gang in die Kabinen an (24:35, 20. Min.).

Aus Tübinger Sicht begann die zweite Hälfte vielversprechend, da Cooper im ersten Angriff direkt seine ersten Punkte zum 26:35 erzielen konnte. Achtung Spoiler: Direkt danach wurde er jedoch wieder an die ganz kurze Crailsheimer Kette gelegt. Nach zwei Punkten von Vincent Neugebauer sah es dann beim 31:37 in Minute 23 wieder etwas freundlicher aus, ehe LaDarien Griffin und Gaines zwei weitere Dreier einstreuten (31:43, 24. Minute). Die Tigers ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und kämpften weiter um jeden Ball. Allerdings hatten die Gäste nun Feuer gefangen und versenkten direkt den nächsten Distanzwurf durch Stuckey zum 33:46 nach 26 Minuten. Beim Stand von 34:48 in der 27. Minute hatte Coach Kubendrarajah genug gesehen und bat seine Mannschaft zum Gespräch auf die Bank. Auf Tübinger Seite ging nun jedoch gegen die Merlins-Defense immer weniger und so wuchs der Tübinger Rückstand scheibchenweise an. So ging es beim Stand von 39:55 in den Schlussabschnitt. Per And-One startete Tübingen in das abschließende Viertel – die Zauberer hielten den Druck in Vinnie Shahid weiter aufrecht (42:59, 33. Min.). Die Tigers fanden in der Folge weiter nicht zu ihrem Spiel und zu ihrem Wurfglück. Gleichzeitig zeigten sich die HAKRO Merlins zwar souverän, machten das Spiel in den letzten Minuten jedoch zunächst noch einmal spannend. Moe Stuckey von jenseits der Drei-Punkte-Linie legte danach vor – Devon Goodman tat es ihm postwendend gleich. Mit einem 20-Punkte-Vorsprung gingen die Zauberer nun in die letzten fünf Minuten des Spiels (45:65, 35. Min.). Den zweiten erfolgreichen Tübinger Wurf von Downtown traf kurz darauf Miles Tention, ehe Gabriel de Oliveira den alten Abstand wiederherstellte. Die letzten Minuten beendeten die HAKRO Merlins dann abgezockt. Devon Goodman vollendete per And-One zu einem 62:76-Derbysieg der Crailsheimer.

29.12.2024 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BBC Bayreuth 71:69

Trotz zwischenzeitlich 15 Punkten Rückstand in der zweiten Halbzeit, gaben sich die Eisbären Bremerhaven nie auf und belohnten sich für ihren Einsatz mit einem 71:69-Heimsieg gegen den BBC Bayreuth.

Die Gäste aus Bayreuth starteten wacher in die Partie und setzten sich bis auf 13 Punkte ab (5:18). Die Auszeit von Esterkamp fruchtete, doch kamen die Hausherren vorerst nicht näher heran. So endete das erste Viertel beim Stand von 10:23. Marios Giotis baute den Vorsprung aus der Distanz auf 12:26 aus. Callum Baker traf den nächsten Dreier zum 16:29. Adrian Breitlauch brachte die Gastgeber in der Folge von der Freiwurflinie wieder einstellig heran (20:29). Nach 15 Minuten stand es nur noch 24:31 für Bayreuth. Demarcus Demonia stellte dann von der Freiwurflinie und mit einem anschließenden Korbleger auf 24:34. Nach einem Sprungwurftreffer von Callum Baker stand es 27:36, Jacob Biss traf dann einen Dreier für die Eisbären zum 30:36. Marios Giotis sorgte für das 30:38, Callum Baker mit einem Dreier und Tehree Horn brachte den BBC wieder zweistellig in Front (31:43). Letztlich ging es mit 32:43 und einer Bayreuther Elf-Punkte-Führung in die Halbzeit. Der BBC bestimmte das Spiel bis dato und verteidigte sehr physisch.

Zunächst starteten die Gäste wieder erfolgreicher ins nächste Viertel (32:47). Doch die Hausherren zeigten Charakter und Elijah Miller startete einen Lauf für die Eisbären. Er verwandelte einen Korbleger, legte einen Assist auf Hendrik Warner auf und nachdem Adrian Breitlauch seinen Signature-Backdoor-Cut Korbleger versenkte, legte Elijah Miller noch einen Dreier nach (41:47). Postwendend folgte die Auszeit der Bayreuther. Doch Daniel Norl, wieder Adrian Breitlauch und Jordan Samare punkteten und verkürzten den Bremerhavener Rückstand auf 51:53 bis zur Viertelpause. Zum Start ins vierte Viertel glich Jake Biss per And-One-Korbleger die Partie aus (54:54) und Jordan Samare bescherte den Eisbären nach schönen Punkten aus dem Post-Up die erste Führung des Abends (60:58). Daniel Norl legte einen Dreier nach und brachte die Halle zum Beben (63:58). Das Spiel blieb knapp bis zum Schlusspfiff, doch die Bremerhavener zeigten keine Nerven und sicherten sich einen weiteren Heimsieg (71:69).

29.12.2024 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. ART Giants Düsseldorf 99:92

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen ART Giants Düsseldorf mit 99:92 und sichern sich siebten Sieg in Serie.

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfingen die Gladiatoren die ART Giants aus Düsseldorf in der ausverkauften SWT Arena. Die Moselstädter starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren offensiven Rhythmus aus guter Ballbewegung und intensiver Defensivarbeit. Doch auch die Gäste aus Düsseldorf zeigten eine gute Anfangsphase und hielten das Spiel mit vielen erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Situationen offen. Ein beidseitig offensiv geprägtes erstes Viertel endete letztlich mit 25:24. Im zweiten Viertel schalteten die Hausherren merklich einen Gang hoch, erhöhten nochmal den defensiven Druck und sicherten sich Vorteile im Reboundduell. Durch weiterhin sehr gute Ballbewegung erspielte Trier nun häufig freie Distanzwürfe, die hochprozentig den Weg durch die Reuse fanden. Zwar stemmten sich die Giants gegen den größer werdenden Rückstand und fanden über das Pick and Roll mit Big Man Alex Richardson immer wieder erfolgreiche Abschlüsse, der Vorsprung der Gladiatoren wuchs dennoch stetig an. Durch einige defensive Ballgewinne, die das Spieltempo weiter hochhielten und für einfache Trierer Punkte sorgten, sicherten sich die Gladiatoren eine 58:41 Führung zur Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gladiators dominant und bestimmten das Spielgeschehen. Offensiv leistete sie sich zwar hin und wieder Turnover im Passspiel, schaffte es aber diese mit starken Defensivaktionen am Ballführer wieder wettzumachen. Weiterhin blieb die Wurfquote der Trierer hochprozentig und sie hielten die Gäste vom Rhein auf Distanz, die jedoch weiterhin im Pick and Roll immer wieder zu einfachen Abschlüssen kamen. Mit fortlaufender Spielzeit suchten die Gladiatoren vermehrt ihre Missmatches in Korbnähe und bestimmten weiterhin das Rebounding. So gelang es den Düsseldorfern nicht, den Rückstand vor Ende des dritten Viertels nochmal bedrohlich zu verkürzen und mit 79:61 aus Trierer Sicht ging es ins Schlussviertel. In diesem holten die Giants nochmal alles aus sich heraus und erhöhten nun ihrerseits den defensiven Druck. So zwang man die Gladiatoren zu Turnovern und auch im Rebounding übernahmen die Gäste wieder mehr Kontrolle. Defensiv hatten die Moselstädter weiterhin Probleme mit Alex Richardson, der immer wieder für Gefahr am Trierer Brett sorgte. Zwar gelang es den Giants ihren Rückstand kontinuierlich zu verkürzen, in den wichtigen Momenten der Partie blieben die Hausherren jedoch eiskalt und setzten entscheidende Nadelstiche mit gut herausgespielten Distanzwürfen oder starkem Zug zum Korb. So blieb die Trierer Führung trotz großem Kampf der Düsseldorfer Giants letztlich ungefährdet und die VET-CONCEPT Gladiators entscheiden ihr letztes Pflicht- und Heimspiel im Jahre 2024 mit 99:92 für sich.

29.12.2024 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Artland Dragons 79:64

Die Artland Dragons mussten am Sonntagabend in der CGM-Arena gegen die EPG Guardians Koblenz eine 79:64-Niederlage hinnehmen.

Die Dragons kamen gut in die Partie und präsentierten sich im ersten Viertel konzentriert und treffsicher. Zunächst verwandelte Thorben Döding fünf Freiwürfe. Kurz darauf fand er Taylor Johnson, der aus der Ecke einen Dreier verwandelte und die erste Führung der Gäste markierte. In der Defensive arbeiteten die Drachen engagiert und zwangen die Guardians zu schwierigen Würfen. Mit einer knappen 17:19-Führung gingen die Quakenbrücker in den zweiten Abschnitt. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Koblenzer große Probleme, das hohe Tempo der Anfangsphase aufrecht zu halten und eine Lösung gegen die starke Abwehr der Dragons zu finden. Patrick Elzie hatte auf eine Zonen-Abwehr umgestellt, Würfe unter hohem Gegnerdruck resultierten zu weiteren Fehlwürfen und Quakenbrück konnte sich mit 20:29 absetzen. Cockfield wurde in der Offensive durch die Dragons weiterhin kontrolliert, konnte aber seine Teamkollegen, vor allem Böhm und Bradley, gut in Szene setzen. Diese übernahmen Verantwortung und spielten stark auf. Wie schnell ein Rückstand im Basketball aufgeholt werden kann, zeigten die Koblenzer spektakulär. Böhm, der nach einem Foul dreifach an die Freiwurflinie durfte, verfehlte nur den letzten Wurf. Dieser führte jedoch unmittelbar durch einen Offensivrebound zu einem Dreier, geworfen von Michael Bradley. Ein erfolgreicher Block in der Koblenzer Abwehr resultierte zu einem weiteren Dreipunktewurf, diesmal wieder durch David Böhm. Die erste Halbzeit endete mit der spektakulärsten Aktion der Partie. Bei einem denkbar knappen Spielstand von 35:34 und 6,2 verbleibenden Sekunden auf der Uhr wechselte Trainer van den Berg noch einmal Ty Cockfield und Jakob Hanzalek für den letzten Angriff der ersten Halbzeit ein. Diese Strategie sollte sich voll auszahlen. In seiner unwiderstehlichen Art sprintete Cockfield mit dem Ball über das Parkett, zog gegen die gesamte gegnerische Mannschaft zum Korb, passte aber entgegen jeder Erwartung im letzten Moment mit einem Kick Out Pass quer durch die Zone auf den jenseits der Dreipunktelinie frei positionierten Hanzalek, der mit einem Buzzer Beater den Deckel auf die erste Halbzeit legte und die Guardians unter frenetischem Applaus der 3000 Zuschauer mit einem Vorsprung von vier Punkten (38:34) in die Halbzeit schickte.

Nach der Pause erlebten die Dragons ein drittes Viertel zum Vergessen. Die Offensivbemühungen der Gäste gerieten ins Stocken, und in den ersten sieben Minuten des Viertels gelangen ihnen lediglich drei Punkte. Die Guardians hingegen spielten mit viel Selbstvertrauen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Cockfield Jr. dirigierte das Spiel geschickt, verteilte kluge Assists und erzielte wichtige Punkte. Mit einem komfortablen 60:44 für Koblenz ging es in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Dragons, den Rückstand noch einmal zu verkürzen, doch die Guardians ließen keinen Zweifel mehr an ihrem Sieg. David Böhm und Michael Bradley punkteten weiter zuverlässig, während die Dragons zwar kämpften, aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen konnten. Zwar konnten sie das Schlussviertel mit 20:19 für sich entscheiden, doch der Vorsprung der Gastgeber war zu groß, um den Ausgang des Spiels noch einmal spannend zu machen.

29.12.2024 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS 101:71

Mit 101:71 besiegen die Dresden Titans die PS Karlsruhe LIONS im letzten Spiel des Jahres 2024.

Die Badener gewannen vor über 2.400 Zuschauern den Sprungball und eröffneten mit dem ersten Angriff die Punktejagd. Gerade in der Anfangsphase stand die LIONS-Defense deutlich geordneter als noch vor Wochenfrist bei der Heimniederlage gegen Trier. Beide Teams taten sich von der Dreierlinie zunächst schwer, so dass das Scoreboard nach vier Minuten lediglich 7:10 Punkte anzeigte. Bestimmte Karlsruhe die Anfangsphase bis dahin, waren es nun die Gastgeber, die immer besser ins Spiel fanden und im Verlauf eines Zwölf-Punkte-Runs die Führung eroberten, die sie in der Folge zu keinem Zeitpunkt mehr abgeben sollten. Erst kurz vor der ersten Pause fanden die LIONS zu ihrer Linie zurück. Zwischenstand: 23:17. Den Start ins 2. Viertel machte ein wundervoll herausgespielter Korb von Georg Kupke und eine erfolgreiche Defensivsequenz der Titans. Lucien Schmikale ließ den Vorsprung von außen das erste Mal zweistellig werden und legte direkt noch einen zweiten Wurf vom Parkplatz nach. Nun stand es 32:19 und Karlsruhe fand sich zur zweiten Auszeit ein. Danach schossen sich auch die LIONS vom Perimeter warm, aber Ragsdale und Kirchner sorgten mit ihren Korberfolgen dafür, dass es bei einem 49:42 blieb.

Dresden knüpfte in Hälfte zwei zunächst erfolgreich an die ersten 20 Minuten an. Doch das bis dahin ohnehin schon physisch geführte Duell legte nun nochmals an Härte zu. Gleichzeitig nahm die spielerische Qualität spürbar ab. In den ersten sechs Minuten des dritten Viertels brachten es die LIONS lediglich auf vier Punkte. Doch dann verwandelte Joel Mäntynen wie aus dem Nichts zwei Distanzwürfe binnen 30 Sekunden aus fast identischer Position. Es folgte unmittelbar eine Titans-Timeout. Lukas Herzog schob für Karlsruhe trotzdem den nächsten Dreier hinterher und so betrug die Punktedifferenz nur noch acht Punkte bei einem Stand von 63:55. In den verbleibenden zwei Minuten bis zur letzten Pause war aber wieder Dresden spielbestimmend und führte vor den abschließenden zehn Minuten mit 73:58. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen der Gäste startete Aaron Kayser den Schlussakt für die Titans. Bei den dezimiert angereisten Badenern schwanden nun die Kräfte und mit noch sechs Minuten auf der Uhr erhöhte Pablo Bertone den Vorsprung erstmals auf 20 Zähler (84:62). Bei dieser deutlichen Führung schickte Fabian Strauß die junge Garde, bestehend aus Simeon Dimitrov, Linus Briesemeister und Campus-Talent Malte Silbermann aufs Parkett. Man spürte die Aufregung des Nachwuchstrios auf dem Parkett, das gemeinsam in der Aufstellung mit Kupke und Zerner einen Altersschnitt von gerade einmal 21 Jahren vorwies. Dennoch schaffte es Dimitrov mit seinem Korbleger den Spielstand dreistellig zu machen und Dresden gewann 101:71.

 

Foto: Dennis Duddek

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProA-15.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-30 17:13:122024-12-30 17:13:12Nachberichte ProA // 15. Spieltag

Vorberichte ProA // 15. Spieltag

27. Dezember 2024/in APP, ProA 24/25

28.12.2024 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Im letzten Spiel des Jahres 2024 empfängt RASTA Vechta II am frühen Samstagabend die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim kommen mit der jüngsten Erfahrung eines stimmungsvollen Derbys in den RASTA Dome. Für ihr sogenanntes „Xmas Game“ waren die Baden-Württemberger nach Göppingen in die EWS Arena gezogen und spielten vor 4.038 Zuschauern gegen die Tigers Tübingen. Eine vorzeitige Bescherung hatte es dabei für die Ritter nicht gegeben, verloren sie doch trotz einer zwischenzeitlichen 16-Punkte-Führung in Halbzeit eins noch mit 66:72 (40:34). Das 3. Viertel hatten die Gastgeber mit 5:20 verloren. Vier US-Amerikaner im Knights-Team machen 11.6 oder mehr Punkte pro Partie, sie alle treffen hochprozentig von jenseits der 6.75 Meter. Cameron Henry (16.1 Punkte & 5.5 Rebounds), James Graham (15.6/5.4), Braden Norris (13.3 Punkte & 4.1 Assists) und Miryne Thomas (11.6 Punkte & 4.1 Rebounds) haben in dieser Saison in 14 Spielen zusammen schon 261 Dreier genommen – und davon 105 getroffen (40.2%).

Die Nachwuchsmannschaft des Bundesligakaders wurde um die beiden US-Amerikaner Luke House und Phillip Carr ergänzt. Neben den etablierten Kräften um Marko Bacak, Luc van Slooten und Routinier Kevin Smit sorgte dies für eine deutliche Leistungssteigerung, die sich in engen Spielen, wie der knappen Niederlage in Hagen nach Verlängerung, sowie Dresden (-3) und dem ersten Saisonerfolg gegen Nürnberg, deutlich ableiten lässt. „Wer in Hagen in die Verlängerung kommt und solche Ergebnisse erzielt ist absolut konkurrenzfähig und sehr gefährlich. Wir dürfen nicht den Fehler machen und uns der allgemeinen Wahrnehmung um uns herum anschließen. Die Ergebnisse zu Saisonbeginn haben einen anderen Eindruck erweckt, aber es muss jedem klar sein, dass wir in jedem Spiel um jeden Punkt hart kämpfen müssen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

28.12.2024 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Science City Jena

15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Am 28. Dezember empfangen die Nürnberg Falcons Science City Jena.

Die Mittelfranken haben ein enorm schwieriges Spieljahr sowohl hinter sich als auch vor der Brust. Nachdem man seit dem Trainerwechsel von Virgil Matthews hin zu Ralph Junge Anfang November wieder etwas Licht am Ende des Tunnels sah, spricht die aktuelle Tendenz eher gegen die Falken. Nach dem Saisonauftakt war Matthews die sportliche Durststrecke von sieben Niederlagen in Folge zum Verhängnis geworden, bevor man vereinsintern die Notbremse zog und den Trainerstuhl neu besetzte. Unter Ralph Junge, dem ProA-Coach des Jahres 2019, sammelten die Falken bisher zwar drei Siege, darunter einen überraschenden 80:71-Heimerfolg gegen Playoff-Anwärter Hagen, doch auch diese Personalrochade hatte anschließend nur einen temporären Heftpflaster-Effekt. Vor allem die beiden letzten Niederlagen gegen die direkte Kellerkinder-Konkurrenz in Vechta (81:87 n.V.) sowie in Düsseldorf (74:76) geben Rätsel auf und lassen im Kampf um den Klassenerhalt alle Nürnberger Warnlampen leuchten. Der im April 2025 erstmalig Vaterfreuden entgegensehende Wolf ist aus dem Team der Falcons nicht wegzudenken. Mit durchschnittlich 8.1 Punkten und 7.4 Rebounds (teaminterner Bestwert) gehört der 31-Jährige zu den wichtigsten Konstanten des Nürnberg Spiels. In der Rubrik Punkte statistisch angeführt, werden die Franken allerdings vom Import-Duo Gabriel Kalscheur (17.5 PpG) und Sardaar Calhoun (15.5 PpG). Speziell Calhoun kennt aus der Distanz keine schlechten Würfe und verwandelt seinen Dreier bei einer stabilen Quote von 42.1 Prozent. Während Center Damian Forrest sowie Daniel Monteroso die maßgebliche Transatlantik-Fraktion der Gastgeber abrunden, darf sich Science City Jena auf ein Gastspiel freuen, dessen langjährige Historie fast schon Derby-Charakter besitzt. Die über zwei Dekaden größtenteils hart umkämpften Duelle sprechen aktuell mit 12:7 Siegen (Korbverhältnis 1.620:1.544) für die Thüringer.

Eineinhalb Tage hatte Jenas Mannschaft über die Festtage frei bekommen, bevor die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres begann. „Wir haben am Vormittag des 24.12. trainiert, den 25.12. freigegeben und sind am 26. Dezember ins Training zurückgekehrt. Die Jungs haben sich mit dem Sieg und der Leistung gegen Vechta einen komplett freien Tag verdient. Die Vorbereitung auf Nürnberg verlief gut und bis auf Krissi sind wir komplett. Nürnberg ist eine relativ große Mannschaft, die sehr kompakt steht und gegen die wir den Ball gut bewegen müssen. Wichtig ist, dass wir mit der nötigen Intensität und Energie aus der Weihnachtszeit zurückkehren“, so Jenas Coach. Angesprochen auf das ewig junge Matchup zwischen Stephan Haukohl und Jenas langjährigen Flügelspieler Julius Wolf, entgegnete Björn Harmsen mit einem Lächeln.: „Ich sage vorher nichts, hoffe aber, dass ich mich am Samstagabend darauf freuen kann“.

28.12.2024 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers

Das Überraschungsteam der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt am 15. Spieltag die GIESSEN 46ers.

Seit dem 26. Oktober und dem 77:78 gegen die Uni Baskets Münster sind die Schützlinge des spanischen Cheftrainers Felix Banobre ungeschlagen. In dieser Zeit feierten sie acht Erfolge, darunter ein 84:75 gegen Tabellenführer Science City Jena sowie Auswärtssiege bei den BBL-Absteigern Tigers Tübingen (85:77) und HAKRO Merlins Crailsheim (94:87). „Um dort zu bestehen, braucht es von uns eine Top-Leistung“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass „tief im Westen, wo die Sonne verstaubt“, so Grönemeyer in seiner Hymne auf Bochum, die Trauben hoch hängen. Was Gründe hat. Deren drei der Gießener Übungsleiter kennt. Zum einen Felix Banobre selbst, dessen Vertrag die Clubverantwortlichen vor zwei Jahren bis 2026 verlängerten. Damals rettete der heute 54-Jährige den VfL mit der stärksten Rückrunde aller ProA-Club noch vor dem Abstieg, der auch im Frühjahr drohte, ehe den RheinStars Köln wegen 54 fehlender Zuschauerplätze in ihrer Zeltkonstruktion am Girlitzweg die Lizenz verweigert wurde und Bochum im Unterhaus verblieb.  Zum anderen der Wechsel auf zwei Ausländerpositionen, der sich äußerst positiv für die Ruhrpottler bemerkbar machte. Die kaum überzeugenden Raynere Thornton (nach Taiwan) und Quinn Nelson (Luxemburg) verließen den VfL, dafür kamen mit ihren US-Landsmännern Peter Kalthoff (Slowakei) und Keith Braxton (Schweden) zwei Ausnahmekönner. Guard Braxton ist in der ProA derzeit mit über 20 Punkten pro Match der drittbeste Scorer hinter Demarcus Demonia (Bayreuth) und Kenneth Cooper (Tübingen), außerdem besticht er mit durchschnittlich fast sieben Rebounds. Auch Powerforward Kalthoff punktet regelmäßig zweistellig. Seine im Schnitt sechs eingesammelten Abpraller können sich ebenfalls sehen lassen. Zusammen mit Matthew Strange, der zuletzt in Tübingen 28 und in Bayreuth 27 Punkte auflegte, bilden sie laut Ignjatovic „das Top-US-Trio der gesamten Liga.“ Erfolgsgaranten Nummer drei sind die starken deutschen Spots mit einer hohen Bindung zum Verein. Männer wie Regisseur Niklas Geske, die Big Man Tom Alte und Kilian Dietz sowie die Guards Jonas Grof und Lars Kamp spielen schon zwischen drei und fünf Jahren in Bochum, so dass auch im Kader eine hohe Kontinuität herrscht.

Der hessische Ex-Erstligist konnte, wie auch die SparkassenStars, den deutschen Kern halten. Robin Benzing, Luis Figge, Jonathan Maier und Roland Nyama blieben allesamt in Giessen. Trainer Routinier „Frenki“ Ignjatovic fügte die passenden Puzzlestücke hinzu, um wieder einen Kader zusammenzustellen, der es in die Playoffs schaffen sollte. Da ist vor allem Kyle Castlin zu nennen, der bereits für Phoenix Hagen in der ProA aktiv war und nun auch in Giessen überzeugt. Der Shooting Guard ist der aktuell stärkste Scorer der Hessen, denn er legte in 14 Saisonspielen 15,1 Punkte im Durchschnitt auf. Einen weiteren Hochkaräter konnte man aus Frankfurt loseisen. Der Kanadier Aiden Warnholtz lief in den Playoffs der vergangenen Saison komplett heiß und war einer der Hauptfaktoren für den Aufstieg der Frankfurt Skyliners. Jedoch verletzte sich Warnholtz bereits im zweiten Saisonspiel schwer am Sprunggelenk. Die 46ers reagierten darauf mit der Nachverpflichtung von Kevin McClain. Der mit BBL-Erfahrung ausgestattete Shooting Guard erfüllte die Erwartungen mit durchschnittlich 13,6 Punkten in 12 Saisonspielen vollkommen. Auf den großen Positionen hat Coach Ignjatovic die beiden Serben Mladen Vujic und Victor Kovacevic geholt, die über eine starke Physis verfügen. Beide zeigten, gerade im letzten Spiel gegen Koblenz, eine starke Leistung und erzielten zusammen 32 Punkte. Durch die starke Physis unter dem Korb ist es nicht verwunderlich, dass Giessen seine Stärken im Rebound hat, hier gehören sie zu den Top 5 der Liga. Aktuell liegen die Hessen mit neun Siegen aus 14 Spielen auf dem achten Tabellenplatz.

28.12.2024 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster (7.) gastieren am Samstag (19.00 Uhr) zum Westfalenderby bei Phoenix Hagen (9.).

Als konstant inkonstant kann man den bisherigen Saisonverlauf von Phoenix Hagen bezeichnen. Nach der 76:84-Auftaktniederlage gegen Tabellenführer Jena gewann das Team von Chris Harris – inzwischen im sechsten Jahr für Phoenix an der Seitenlinie – alle sechs weiteren Heimspiele. Damit sind die Südwestfalen gemeinsam mit Tabellenführer Jena und Gießen derzeit die heimstärkste Mannschaft der Liga. Saisonziel des früheren Erstligisten ist die bestmögliche Playoff-Platzierung. Neben dem sportlichen Saisonziel „möchten wir uns in eine Position bringen, infrastrukturell und wirtschaftlich, um eine Lizenz für die BBL beantragen zu können“, erklärte Phoenix-Geschäftsführer Martin Schmidt während der Saisonvorbereitung. Topscorer der Südwestfalen, die den Großteil ihrer Mannschaft hielten, ist Sincere Carry (16,9 Punkte / 5,6 Ass / 4,8 Rebounds). Vor der Saison wechselte der 25-jährige US-amerikanische Aufbauspieler aus der griechischen Elite League (2. Liga) von Iraklis BC nach Hagen. Neben ihm erzielt der ProA-erfahrene Nazihar Bohannon 14,4 Punkte und 6,2 Rebounds pro Spiel in seiner zweiten Hagener Saison. Gleichzeitig sind die Hagener eine tief aufgestellte Mannschaft. So überzeugen auf den Guard- und Flügelpositionen weitere zweit- und erstligaerfahrene Spieler, wie Bjarne Kraushaar (9,6 Punkte / 4,5 Assists), Dennis Nawrocki (8,2 Punkte) oder Devonte McCall (8,5 Punkte). Zu diesen hinzugestoßen sind vor der Saison Tyler Stephenson-Moore (8,6 Punkte) von den Stony Brook Seawolves und für den verletzungsbedingten Ausfall von Marvin Omuvwie als Nachverpflichtung Kilian Binapfl (zuvor Artland Dragons).

Die Gäste aus dem Münsterland gehörten im ersten Saisonviertel zu den absolut positiven Überraschungen der Liga. Nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen stehen die Mannen von Trainer Götz Rohdewald mit einer Bilanz von neun Siegen und fünf Pleiten im Tableau immer noch hervorragend dar, so dass es in Hagen – immerhin weist Phoenix die gleiche Bilanz vor – zu einem echten Kräftemessen unter Tabellennachbarn kommt. Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Das letzte Spiel des Jahres daheim bestreiten zu dürfen ist ein Privileg – wie eine nachträgliche Bescherung für Mannschaft und Fans. Für uns liegt die Aufgabe darin, die an diesem Tag ganz besondere Atmosphäre in der Halle auf dem Feld in Energie umzusetzen. Diese wird es gegen einen starken Gegner brauchen, um mit einem Erfolgserlebnis aus 2024 zu gehen. Vor allem entlang der Dreierlinie ist Münster brandgefährlich – hier müssen wir besonders wachsam sein, um einen Lauf der Baskets zu verhindern.“

28.12.2024 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum letzten Spiel im Jahr 2024 empfangen die Tigers Tübingen die HAKRO Merlins Crailsheim. Es ist somit auch das Duell der beiden Absteiger aus der easyCredit BBL in der Spielzeit 2023/2024.

Von 2004 an liefen die Tigers Tübingen über 14 Saisons auf dem erstklassigen BBL-Parkett auf, ehe sie sich 2018 als Letztplatzierter in die ProA verabschiedeten. Angeführt vom heutigen Heidelberger Headcoach Daniel Jansson erreichten die Tigers den Wiederaufstieg in der Saison 2022/23, traten nach einer einjährigen Ligazugehörigkeit jedoch gemeinsam mit den HAKRO Merlins Crailsheim wieder den Gang in die ProA an. Genau wie bei den Zauberern veränderte sich der Tübinger Kader bis auf den verbliebenen Kapitän Till-Joscha Jönke komplett. Neu-Headcoach Domenik Reinboth konnte dabei nach dem Abstieg eine konkurrenzfähige Rotation zusammenstellen, die angeführt von Topscorer und Leistungsträger Kenny Cooper (20,1 PKT, 47,6 3P%) aktuell den dritten Tabellenplatz belegt und so definitiv Playoff-Ambitionen hegt. Das vorweihnachtliche Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Kirchheim entschieden die Raubkatzen auswärts vor über 4.000 Zuschauern nach einem zweistelligen Rückstand noch mit 72:66 zu ihren Gunsten. Mit je zwei Heim- und Auswärtsniederlagen haben die Tigers vor dem Duell jeweils eine Niederlage weniger als die HAKRO Merlins auf dem Konto. Verzichten muss Headcoach Reinboth am Samstagabend wohl weiter auf den mit Rückenproblemen angeschlagenen Point Guard Philip Hecker.

Von 2018 bis 2024 spielten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt in der ersten Liga Nach dem Abstieg im Sommer wurde das Team wie in Tübingen ebenfalls neu zusammengestellt. Als neuer Trainer wurde McCray verpflichtet, für den 38-Jährigen ist es die erste Stelle als Cheftrainer bei den Profis. In den letzten zehn Jahren war McCray als Spieler, Co-Trainer und Jugendtrainer in Ludwigsburg tätig. Bekanntestes Gesicht bei den HAKRO Merlins Crailsheim ist Maurice Stuckey, der mit dem Team den Gang in die zweite Liga angetreten hat. Der 34-Jährige spielt seit genau fünf Jahren bei den Gästen und ist ein absoluter Führungsspieler im Team. Gegen Dresden ging Stuckey voran und erzielte von der Freiwurflinie die letzten zwei Zähler zum Sieg. Prominentester Neuzugang aus Tübinger Sicht ist Daniel Keppeler. Nach vier Jahren bei den Raubkatzen suchte der 27-Jährige in Crailsheim eine neue Herausforderung. Mit 11,3 Punkten und 4,5 Rebounds gehört der Big Man zu den Leistungsträgern der Crailsheimer. Angeführt werden die Gäste von Point Guard Malik Shahid, der auf 17,5 Punkte, 4,2 Assists und 2,1 Rebounds kommt. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt bei den Merlins. Ebenfalls zweistellig punkten seine Landsleute Devon Goodman (11,4 ppg, 3,3 apg) und Anthony Gaines (10,6 ppg, 7,6 rpg). Grundsätzlich ist der Kader der HAKRO Merlins qualitativ und quantitativ sehr gut aufgestellt. Was sagt die Statistik? Mit 89,9 Zählern erzielen die Gäste exakt zehn Punkte mehr als die Reinboth-Truppe. Das sind gleichzeitig die meisten Punkte in der Liga. Crailsheim spielt sehr aggressiv, offensiv wie defensiv. Sie haben mit einem neuen Team Zeit benötigt, sich zu finden. Jetzt werden sie von Spiel zu Spiel besser.

29.12.2024 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BBC Bayreuth

Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2024 gastiert der BBC Bayreuth am Sonntag, 29. Dezember, um 15 Uhr im Rahmen des 15. Spieltages in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven.

Erstmals seit dem Abstieg aus der BBL im Jahr 2019 hatten die Bremerhavener am Ende der vergangenen Saison die Playoffs in der ProA nicht erreicht. Bei den Eisbären wurde daraufhin ein großer personeller Umbruch eingeleitet, bei dem nur Kapitän Adrian Breitlauch aus dem Kader der Vorsaison übrigblieb. Unter dem neuen Headcoach Steven Esterkamp hat das Team recht schnell in die Spur gefunden, aktuell steht Bremerhaven mit neun Siegen und fünf Niederlagen auf Tabellenplatz sechs in der breiten Gruppe der „heißen Playoff-Anwärter“. Zuletzt gewann die Mannschaft von der Nordseeküste bei den Uni Baskets Münster mit 94:89. Topscorer bei den Eisbären ist der aus Mazedonien gekommene kanadische Aufbauspieler Elijah Miller mit 15,3 Punkten im Schnitt. Jordan Samare (zuvor beim BBL-Aufsteiger Frankfurt) mit durchschnittlich 11,9 Zählern und das aus Göttingen gekommene Aufbautalent Peter Hemschemeier (10,2 Punkte) folgen. Bei den Rebounds führt Jordan Samare mit 4,3 durchschnittlich abgegriffenen Bällen vor Elijah Miller (4,2). Weitere feste Stützen im insgesamt recht ausgeglichenen Team sind der vom MBC gekommene Hendrik Warner, Shooting Guard Jake Biss (zuvor Paderborn) und Forward Carlos Carter (zuletzt Münster).

Die Bayern sind eher durchwachsen in die aktuelle Saison gestartet. Mit vier Siegen aus 14 Spielen stehen sie auf dem 15. Tabellenplatz. Dabei haben sie einen Großteil ihrer Siege auswärts eingefahren. Dementsprechend muss das Team von Steven Esterkamp besonders aufpassen. Aus dem Bayreuther Kader sticht besonders der US-amerikanische Small Forward Demarcus Demonia heraus, der 20.8 Punkte und 6.6 pro Spiel auflegt. Neben ihm erzielen fünf Bayreuther knapp zehn Punkte pro Spiel. Dies sind Moritz Plescher (11.2 Pkt, 3.4 Reb, 2.2 Ass), Tehree Horn (10.8 Pkt, 2.7 Reb), Dejan Kovacevic (10 Pkt, 5 Reb), Nat Diallo (9.9 Pkt, 5.3 Reb) und Point Guard Drew Buggs (9.1 Pkt, 5.2 Ass), der das Spiel der Bayreuther lenkt.

29.12.2024 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. ART Giants Düsseldorf

VET-CONCEPT Gladiators Trier empfangen die ART Giants Düsseldorf. Tip-Off ist am 29.12. um 17:00 Uhr.

Am Sonntag kommt es zu einem Wiedersehen für Brandon Spearman, der ehemalige Gladiator verstärkte die Giants als Nachverpflichtung und kehrt erstmals als Gegner in die SWT Arena zurück. Ebenfalls neu in der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt ist Headcoach Achmadschah Zazai, der vor fünf Spieltagen übernahm und sein bis dato siegloses Team in der Folge zu drei Siegen führte. Aktuell rangieren die Düsseldorfer lauf dem 16. Tabellenplatz und sind dabei punktgleich mit den Nürnberg Falcons auf Platz 17. Statistisch angeführt werden die Düsseldorfer von ihrem starken Guard-Trio Ade Sanni (19,6 Punkte pro Spiel), Isaiah Hart (17,4) und Brandon Spearman (15,4). Auch die letzte Nachverpflichtung Jayden Henry-McCalla, letzte Saison in Kirchheim aktiv, erzielt mit 10 Punkten pro Spiel zweistellige Scoringwerte. Auch die deutsche Rotation um Alexander Richardson (9,4), Grant Teichmann (6,9), Emil Marshall (6,8), Leon Okpara (4,8) und Paul Giese (3,5) verfügt über viel Erfahrung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Während die Giants im statistischen Teamvergleich in nahezu allen Kategorien ligaweit Mittelfeldplätze einnehmen, stechen die Wurfquote aus dem 2er-Bereich, sowie das Teamrebounding negativ heraus. Bei der Feldwurfquote belegen die Düsseldorfer den letzten, bei den Rebounds den vorletzten Platz im ProA-Vergleich. „Nach der Siegesserie der letzten Wochen haben wir auch über die Feiertage unseren Rhythmus aufrecht erhalten. Wir haben es zuletzt vor allem geschafft als Mannschaft zusammenzuspielen, den Ball gut zu bewegen und offensiv sehr variabel zu sein – das wird auch im Spiel gegen Düsseldorf entscheidend sein. Nach dem Trainerwechsel haben sie drei von fünf Spielen gewonnen und eines erst in der Verlängerung verloren, erleben also definitiv einen Aufwärtstrend. Sie sind eine Mannschaft mit vielen individuell guten Spielern und wir müssen es schaffen, diese in den Griff zu bekommen und ihren Rhythmus immer wieder brechen und stören. Das haben wir in Karlsruhe in der ersten Halbzeit nahezu perfekt geschafft, wo wir an beiden Enden des Feldes sehr dominant waren und das ist auch unser Ziel für das Spiel gegen Düsseldorf. Wir freuen uns auf eine hoffentlich sehr volle Arena und ich glaube es lohnt sich gerade, die Gladiators anzuschauen, da wir es geschafft haben aktuell sehr attraktiven Basketball zu spielen“, sagt Headcoach Jacques Schneider vor dem Aufeinandertreffen mit den ART Giants am Sonntag.

29.12.2024 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Artland Dragons

Am kommenden Sonntag, 29.12.2024, öffnen sich im Jahr 2024 ein letztes Mal die Türen der CGM-Arena für ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Zu Gast sind die Artland Dragons aus Quakenbrück.

Auch für die Gastgeber aus Koblenz läuft die Saison nicht nach Plan. Die Mannschaft von Trainer Marco van den Berg belegt mit einer Bilanz von fünf Siegen aus 14 Spielen Rang 12 in der Tabelle. Nachdem die Baskets vor knapp vier Wochen einen beachtlichen 80:73-Erfolg gegen die starken Tübinger gefeiert hatten, folgten drei Niederlagen in Serie. Besonders die 95:56-Pleite in Gießen am vergangenen Spieltag dürfte die Stimmung in Koblenz gedrückt haben. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass Taurus Cockfield Jr. mit durchschnittlich 18,5 Punkten pro Spiel der offensive Fixpunkt der Koblenzer ist. Unterstützung erhält er vom deutschen Shooting Guard Leon Friederici, der mit 10,5 Punkten pro Partie ebenfalls eine wichtige Rolle einnimmt. Dennoch kämpft die Mannschaft immer wieder mit Inkonstanz, vor allem in der Defensive, wie die deutlichen Niederlagen gegen Crailsheim (77:99) und Gießen zeigen.

Der Gast aus Quakenbrück steht bei vier Siegen aus 14 Spielen. Die Erfolge resultierten aus einem makellosen Saisonbeginn, es folgten jedoch zehn Niederlagen in Folge. Somit rutschten die Dragons auf den 14. Rang ab. Seit Ende November werden die Drachen vom ehemaligen Koblenzer-Coach Pat Elzie trainiert, der Deutsch-Amerikaner wechselte vor der Saison nach Quakenbrück, zunächst in der Rolle als Sportdirektor, mittlerweile als Trainer. Auch mit Elzie an der Seitenlinie gelang bislang jedoch kein neues Erfolgserlebnis, wobei es mit den Spielen gegen Jena (73:84), in Trier (77:98) und gegen Hagen (81:99) zuletzt jeweils gegen drei starke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte ging. Die drei Amerikaner Tajh Green (13.6 Punkte pro Spiel), Connor Van Anthony (12.7 PpS) und Taylor Johnson (12.4 PpS) tragen die offensive Hauptlast, Anthony verteilt zudem 7.9 Assists im Schnitt. Johnson trumpfte in der vergangenen Partie mit 24 Punkten auf. Außerdem stehen mit Robert Oehle (36 Jahre, 7 PpS) und Brandon Thomas (40 Jahre, 9.3 PpS) zwei echte Veteranen im Dragons-Kader. Trotz der Niederlagenserie verteilen die Dragons die drittmeisten Assists der Liga (19 pro Spiel), mit 16.8 Turnover im Schnitt produziert Quakenbrück jedoch auch die zweitmeisten Ballverluste pro Partie im Ligavergleich.

29.12.2024 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS

Die Dresden Titans treffen diesen Sonntag, den 29.12.2024, um 18:00 Uhr zu Hause auf die PS Karlsruhe LIONS.

Zwischen den Jahren steht für die Dresden Titans nochmal ein ganz besonderes Spiel an. Zum einen empfangen sie in der Margon Arena die letztjährigen ProA-Sieger aus Karlsruhe, zum anderen hat sich der Fanclub Forza Blue e.V. mit der Aktion „Weiße Weihnachten“ etwas ganz Besonderes ausgedacht. Dafür rufen sie alle Zuschauer auf am Sonntag in weißer Kleidung zum Match zu erscheinen. Passend dazu gibt es im Fanshop 15% Rabatt auf alle weißen Fanartikel und es wird eine Becherpfand-Spendenaktion geben, um zum Saisonabschluss im April sozial benachteiligten Kindern den Besuch des Spiels zu ermöglichen. Vom gesammelten Pfand werden die Tickets für das Spiel gegen Kirchheim bezahlt und die Anzahl nochmal durch die Dresden Titans verdoppelt. Das Dresdner Pendant zu Kigab ist Wes Dreamer. Der Titans-Forward liegt über die Saison gesehen zwar „nur“ bei 15,9 Zählern, dafür holt der US-Amerikaner aber über sechs Rebounds pro Spiel. In Crailsheim hatte auch er mal einen schlechten Tag, was aber von den Kollegen Sapwell (15 PTS), Bertone (14 PTS) sowie Ragsdale (12 PTS) gut aufgefangen wurde. Trotzdem fehlten nach 40 Minuten zwei Pünktchen auf dem Punkte-Konto der „Elbriesen“ und sie unterlagen den Merlins mit 78:77.

Die „Löwen“ können ihre Leistungen aus der letzten Saison bisher noch nicht bestätigen. Mit vier Siegen finden sie sich aktuell nur auf dem 14. Tabellenplatz, punktgleich mit Quakenbrück und Bayreuth zwei Plätze hinter sich. Am vergangenen Wochenende gab es zu allem Übel noch eine deutliche 73:102-Niederlage gegen Trier, wobei Nachverpflichtung Abu Kigab dennoch 21 Zähler auflegte. Der 26-jährige Kanadier ist in korbnähe mit seinen 17,5 Punkten pro Partie nicht nur eine gefährliche Offensiv-Waffe, sondern sammelt auch in der Verteidigung 4,8 Rebounds vom Brett. Titans Headcoach Fabian Strauß – „Karlsruhe ist ein von Verletzungen geplagtes Team, was diese Saison wahrscheinlich noch kein Spiel komplett bestritten hat. Dadurch fehlt ihnen einfach der Rhythmus und natürlich hoffe ich, dass sie diesen nicht gerade gegen uns finden. Trotzdem sind sie eine sehr gefährliche Mannschaft. Das haben sie gegen Kirchheim gezeigt. Wenn man nicht physisch gegen sie spielt, können sie den Ball gut bewegen und ihre Scorer in Szene setzen. Die individuellen Stärken der Spieler müssen wir klar kennen und versuchen ihre Ballbewegung zu stoppen. Gleichzeitig müssen wir wie in den letzten Wochen physisch auftreten, gut rebounden und Stopps holen, um unseren Spielstil entfalten zu können.“

Foto: Ochsenfoto.de

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Vorberichte-ProA-15.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-27 18:28:572024-12-27 18:35:20Vorberichte ProA // 15. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 12. Spieltag

23. Dezember 2024/in APP, ProB Süd 24/25

21.12.2024 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 87:81

Nach zehn Niederlagen am Stück hat die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Die ProB-Mannschaft von Coach Mutapcic besiegte die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BMW Park mit 87:81 (43:49).

Zu Beginn war Würzburgs US-Guard Wishart nicht zu bremsen, nach acht Minuten standen für ihn bereits 15 zu Buche (am Ende 34). Über die Verteidigung und Fastbreaks wurde der Rückstand aus Bayern-Sicht jedoch bis zum ersten Buzzer noch reduziert (19:25/10.). Im zweiten Viertel (24:14) legte der FCBB II den Grundstein für die Chance auf den Erfolg: Sermpezis und Nicolas Kodjoe hielten ihre Gegenspieler, Desmond Yiamu reboundete stark, und Ivan Volf hatte ebenfalls großen Einfluss, auch ohne sein verlässliches Scoring. Dafür dominierte in der Offense Frank, er hatte feine Quoten (12/18 FG) und zeigte sein bislang bestes Spiel. 30 defensive Rebounds zeugten vom Spirit der Gastgeber, denen allein aus der Distanz wenig glückte (18 Prozent Dreier). Selbst ein 2:10-Rückschlag zum 59:63 (27.) brach diesmal nicht die Moral jungen Bayern. Als Wishart gut zwei Minuten vor dem Ende per Dreier noch mal auf 77:79 verkürzte für die Gäste (ohne Jungprofi Hannes Steinbach), ließen sich die Münchner nicht mehr aus der Balance bringen. Letztlich entschieden auch die Nerven bei der einfachsten Übung: 2/2 Freiwürfe von Sermpezis und je zwei weitere Treffer von der Linie durch Yiamu (- 37 Sek.) sowie Dominik Dolic (- 30 Sek.) erhöhten cool auf 87:81.

21.12.2024 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. TSV Oberhaching Tropics 90:86

Am Samstagabend setzten sich die RheinStars Köln in einer umkämpften Partie 90:86 (48:31) gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Vor 900 Zuschauern in der gut besuchten ASV Halle boten die Gleisental-Riesen den starken Gastgebern von Beginn an Paroli und gestalteten die ersten 16 Minuten der Partie offen. Doch kurz vor der Halbzeit folgte dann ein Blackout auf Seiten der Oberhachinger Basketballer. Unnötige Ballverluste wurden von den RheinStars eiskalt bestraft. Während bei Kögler & Co. keine Würfe fallen wollten, trafen die Rheinländer hochprozentig einen Wurf nach dem anderen. Nach einem 15-0 Lauf ging es somit mit einem 48:31 in die Kabine. Angeführt von den beiden Routiniers Omari Knox und Peter Zeis zeigten die Gelbhemden jedoch nun deutlich mehr Aggressivität auf beiden Seiten des Feldes. In der Offense wurde nun der Ball viel schneller und besser bewegt und Schüler & Jukic fanden immer wieder Kapitän Peter Zeis, der hochprozentig seine Dreipunktwürfe traf. Auch am offensiven Brett wurde stark gekämpft und gearbeitet. Hier verdiente sich neben Maxwell Dongmo Temoka vor allem Nachwuchscenter Benjamin Sadikovic ein Sonderlob. Auch wenn die Hoffnung immer wieder aufkeimte, ließen sich die Gastgeber nicht die Butter vom Brot nehmen. Immer wieder zeigten Rupert Hennen und Malik Riddle Ihre überragende Qualität. Immer wenn Köln Punkte brauchte, war es das Guard-Duo der Gastgeber, die mit wichtigen Aktionen den Vorsprung der RheinStars verteidigten.

21.12.2024 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Ahorn Camp Baskets 91:76

Nach vier Siegen in Serie haben die Ahorn Camp Baskets einen Dämpfer erlitten. Die Speyerer, die ohne ihren angeschlagenen Taktgeber Carlos Hidalgo Guijo auskommen mussten, verloren bei den Dragons Rhöndorf deutlich mit 76:91 (35:52).

Es war vom Tip-Off weg zu spüren, dass die Dragons den treuen Fans ein vorgezogenes Geschenk machen wollten. Die Hausherren gingen hoch motiviert und engagiert zur Sache. Der Tabellen-Dritte stand von Beginn an ordentlich unter Druck. Erst traf Tim Smith Jr. fast nach Belieben. Nach fünf Minuten stand es 12:4. Dann bekam Speyer Rhöndorfs Forward besser in den Griff, verkürzte den Rückstand auf drei Punkte (15:12), als plötzlich Danas Kazakevicius seinen Spaß am Rebounden und Scoren entdeckte. Die Dragons zogen in der neunten Minute auf 14 Zähler davon (28:14). Im zweiten Viertel stellten die Baskets mit einer 7:0-Serie auf 34:27 (14“). Nach fünf Minuten lief der Trafo der Dragons aber wieder auf vollen Touren. Und nach einem Dreier von Tim Smith Jr. aus gut sieben Metern lagen die Gastgeber wieder komfortabel vorne (16“/40:27). Die Führung konnten dann Omojola & Co. bis zu Pause noch ausbauen (52:35).

Nach dem Seitenwechsel legten die Rheinland-Pfälzer zwar immer wieder Miniserien hin, näher als auf acht Punkte kamen sie aber nicht mehr heran. Auch, weil Rhöndorf die Nerven im Griff hatte und mit Selbstbewusstsein immer die richtigen Antworten fand. Einen echten Leckerbissen boten 80 Sekunden vor Schluss Kelvin Omojola, der einen Alley Oop Dunk für Danas Kazakevicius auflegte. Der deutliche 91:76-Erfolg könnte durchaus noch wertvoll werden, schließlich könnte es nach der regulären Saison zum direkten Vergleich mit den Ahorn Camp Baskets kommen.

21.12.2024 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 95:68

Im letzten Spiel des Jahres musste die OrangeAcademy eine 95:68-Niederlage bei den SKYLINERS Juniors hinnehmen. Die beiden Teams sind nun punktgleich mit einer 6:6 Bilanz.

Zum Start der Partie lief Doppellizenspieler Jordan Müller direkt heiß: In den ersten vier Minuten kam der junge Ulmer bereits auf acht Zähler. Der Gastgeber wirkte davon kaum beeindruckt. Malick Kordel und Jamie Edoka schmetterten im Gegenzug den Ball gleich drei Mal sehenswert durch das Gehäuse. Zum Viertelende gelang es den SKYLINERS Juniors sich ein erstes Mal leicht abzusetzen (27:18). Der Offensivmotor der Gastgeber lief auch im zweiten Viertel noch auf höchsten Touren. Dank Dusan Nikolic und Ivan Crnjac kamen die Frankfurter oftmals zu einfachen Punkten. Die Ulmer spielten im zweiten Viertel dennoch gut mit: Alec Anigbata konnte der Frankfurter Offensive zehn Punkte entgegensetzen und quasi mit Viertelende das dicke Ausrufezeichen per And-One-Dunking setzen (52:40).

Nach der Pause rückte Felix Hecker ins Rampenlicht der Partie. Er erzielte nicht nur elf Zähler im dritten Viertel, sondern drückte den Ulmern zugleich zwei schmerzhafte Dreier zu einem psychologisch-wichtigen Zeitpunkt rein. Auch wenn Jervis Scheffs sieben Zählern entgegensetzen konnte, wuchs die Hypothek zur letzten Viertelpause auf 14 Zähler an (68:54). Der Ulmer Versuch ein Comeback im Schlussviertel zu starten, blieb ohne Erfolg. In den ersten drei Spielminuten fuhren die Hausherren einen 11:4-Lauf ein, welcher gleichbedeutend die Vorentscheidung mit sich brachte. Auch wenn Alec Anigbata und Milo Murray die Ulmer Bemühungen in Form von sehenswerten Dunkings zur Schau stellten, ging die Partie am Ende deutlich an die SKYLINERS Juniors (95:68).

21.12.2024 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. CATL Basketball Löwen 102:86

Zum Abschluss des Kalenderjahres konnte der BBC Coburg im fränkisch-thüringischen Derby gegen die CATL Basketball Löwen noch einmal ein richtiges Ausrufezeichen hinter die Leistungen der vergangenen Wochen setzen. Vor 725 Zuschauern in der HUK-COBURG arena bezwangen die Vesterstädter die Nachbarn aus Erfurt mit 102:86.

Den Start ins Spiel verschliefen die Coburger allerdings ein wenig. Schnell führten die Gäste mit 0:7. Doch gestärkt aus den letzten Wochen starteten die Vestestädter, angeführt von Adrian Petkovic, der sich wieder einmal treffsicher von außen zeigte, selbst einen 13:0-Lauf. Abgeschlossen wurde der Coburger Run mit Punkten von Neuzugang Tobias Rotegaard, der in seinem ersten Spiel im BBC-Trikot gleich in der Starting Five stand. Von da an hatte die Mannschaft von Patrick Seidel das Spiel im Griff und konnte sich kurz vor Ende des ersten Viertels durch einen Dreier von Nico Höllerl erstmals zweistellig absetzen. Diese Führung bauten die Coburger im zweiten Abschnitt weiter aus. Doch besonders Erfurts Big Man Noah Kamdem und ein zum Ende der ersten Hälfte heiß laufender Tyseem Lyles brachten die Löwen zur Pause wieder auf acht Punkte heran.

Nach den Kabinenansprachen beider Coaches waren es wieder die Erfurter, die zunächst den besseren Start erwischten. Bis auf vier Zähler kamen die Gäste zwischenzeitlich an die Hausherren heran. Aber die Coburger ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, überstanden die kurze Schwächephase in der Offensive und brachten durch erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe von Adrian Petkovic und Simon Franke, der an diesem Abend sein letztes Spiel im BBC-Dress bestritt, wieder Puffer zwischen sich und die Löwen. Mit einem 10:3-Run beendeten die Vestestädter anschließend das dritte Viertel und gingen mit einer 76:62-Führung in die letzten zehn Minuten. Dort verwalteten die Coburger den Vorsprung. Näher als zwölf Punkte kamen die Erfurter nicht mehr heran. Den Schlusspunkt auf eine zusammenfassend erwachsene BBC-Leistung setzte Aufbauspieler Nico Wenzl mit einem Buzzer Beater zum 102:86, der damit auch zum ersten Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Marke für die Coburger durchbrach.

21.12.2024 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. SV Fellbach Flashers 91:93

Die SV Fellbach Flashers zeigen zum Jahresabschluss eine starke Leistung und entscheiden das Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer BG Hessing Leitershofen mit 91:93 für sich.

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung in das Match gehen. Bei der BG fiel kurzfristig Aufbauspieler Tin Udovicic aus, die Württemberger hatten mit Zaire Thompson und Lars Berger ebenfalls auf den kleinen Positionen zwei Akteure nicht an Bord. Die Leitershofer erwischten den besseren Start, Ferenc Gille begeisterte die 920 Zuschauer mit einem krachenden Dunking zum 10:3. Danach spielten die Heimischen sicherlich nicht schlecht, es fehlte aber ein wenig die Intensität aus den beeindruckenden Siegen der letzten Wochen. Die Gäste konnten dies auch schnell nutzen, drehten sukzessive das Blatt und entschieden das erste Viertel mit 25:26 zu ihren Gunsten. In den zweiten zehn Minuten lief es sogar noch besser für die Stuttgarter Vorstädter. Es gelang dem Team von Trainer Kristiyan Borisov, sofort einige Punkte Vorsprung herauszuspielen. Über ein 28:33 erhöhte man auf 31:36, kurz darauf stand es 33:41 und zur Halbzeit schließlich nach einem Dreier von Nikola Jekov 41:49.

Ein Dreier war es auch, mit dem Nik Schlipf die zweite Halbzeit eröffnete. Daraufhin näherten sich die Kangaroos jedoch an, bis Schlipf drei seiner vier Freiwürfe nutzte und die Flashers wieder auf Abstand brachte (52:59). Das Spiel wurde immer zerfahrener und war zunehmend von Fouls und Freiwürfen geprägt. Da die Flashers hier viele Chancen an der Freiwurflinie liegen ließen, gelang es ihnen nicht, sich noch weiter abzusetzen. Stattdessen schloss die Heimmannschaft wieder auf und übernahm mit einem Distanzwurf von Bastian März zum ersten Mal seit dem ersten Viertel wieder die Führung. Vor der Viertelpause lautete der Stand 69:68. Zunehmend war Leitershofen jenseits der Dreierlinie erfolgreich, während den Flashers in dieser Phase keine Dreier gelingen wollten. Dann jedoch lief Nikola Jekov heiß: Zunächst verkürzte er mit einem Korbleger und einem Freiwurf auf 79:78, um kurz darauf noch fünf Punkte zu machen und die Flashers auf 80:83 zu bringen. Weitere Führungswechsel folgten. Beim Gleichstand von 91:91 war es Nik Schlipf, der zwei von zwei Freiwürfen verwandelte und somit für die Flashers eine 91:93-Führung erspielte. Dies sollte auch der Endstand der Partie werden: In den höchst spannenden letzten zehn Sekunden schafften es die Kangaroos nicht, ihren Ballbesitz zu nutzen – der Dreierversuch von Dragos Diculescu war nicht erfolgreich. Damit beendeten die Flashers vor der Weihnachtspause die Siegesserie von Leitershofen.

 

Foto: BBC Coburg

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/NAchberichte-ProB-Sued-12.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-23 17:34:182024-12-23 17:34:18Nachberichte ProB Süd // 12. Spieltag

Nachberichte ProB Nord // 12. Spieltag

23. Dezember 2024/in APP, ProB Nord 24/25

20.12.2024 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Seawolves Academy 90:71

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

21.12.2024 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Berlin Braves 2000 79:77

Die TKS 49ers beschenkten sich am letzten Spieltag im Kalenderjahr 2024 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einem Derbysieg.

Bevor der Basketball im Vordergrund stand, hielten vor dem Tip-Off alle Anwesenden in der Halle für eine Schweigeminute inne, um den Opfern des erschütternden Anschlags in Magdeburg zu gedenken. Nach einer kurzen Anfangsphase, in der sich noch gesammelt werden musste, stieg die Stimmung in der mit vielen Heim- sowie Auswärtsfans bespickten Halle rasant an. Denn die TKS 49ers starteten fulminant in die Partie und erspielten sich mit klaren Spielzügen und durchdachten Pässen freie Dreipunktewürfe und spektakuläre Dunks. So führte TKS nach gut fünf Spielminuten bereits zweistellig (17:7). Im zweiten Viertel verwalteten die Hausherren ihre Führung, verpassten jedoch die Chance, diese entscheidend auszubauen und ermöglichten so den Braves, auf Schlagdistanz zu bleiben (46:36). In der zweiten Halbzeit verlor das Offensivspiel der 49ers dann etwas seine Struktur und der Teambasketball aus der ersten Hälfte wurde phasenweise vermisst. Infolgedessen arbeiteten sich die Gäste peu à peu heran und übernahmen, angeführt von Topscorer Adrian Worthy, rund sechseinhalb Minuten vor Schluss erstmals die Führung. Beim Stand von 77:77 war es dann jedoch 49ers-Kapitän Yannick Hildebrandt, der mit 90 Sekunden auf der Spieluhr zwei Freiwürfe versenkte, welche sich später als die entscheidenden Zähler herausstellen sollten. Die 49ers-Coaches resümierten im Anschluss: „Wir sind sehr erleichtert und froh über den Sieg, obwohl dieser schon früher hätte gesichert werden können. Jetzt haben sich die Jungs ein paar freie Tage verdient, bevor wir im neuen Jahr dann gemeinsam die Playoffplätze angreifen wollen.“

21.12.2024 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. ETB Miners 74:82

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord besiegten die ETB Miners am 12. Spieltag der Saison 24/25 die Gastgeber LOK BERNAU.

Die ersten fünf Minuten im ersten Viertel wirkten etwas zäh, und es ging insgesamt achtmal an die Freiwurflinie. Für die Essener sorgten Brian Dawson und Isaiah Sanders sowie Sam Mpacko und Reik Gäbler vorrangig für Dreier und Korbleger aus dem laufenden Spiel heraus, während bei Bernau Dawkins, Nufer, Dörries und Grosber punkteten. Zum Ende des Viertels stand es 17:21 für die ETB Miners. Das zweite Viertel verlief eher ausgeglichen. Bernau schaffte bereits nach 44 Sekunden den Ausgleich zum 21:21, und von nun an gelang es keinem der beiden Teams, sich um mehr als vier Punkte abzusetzen. Sowohl die Gastgeber als auch die ETBler waren defensiv so eingestellt, dass sie keine einfachen Punkte zuließen. Besonders Grosber und Dawkins legten offensiv immer wieder nach, während Mpacko, Sanders, Dawson und Selimovic ihrerseits für die Miners punkteten. Zur Halbzeit stand es verdient 37:37, und beide Mannschaften verschwanden vorerst in die Kabinen.

Nach der Pause starteten beide Teams defensiv sehr konzentriert, sodass in den ersten Minuten nur wenige Punkte fielen. Doch eine Auszeit der Bernauer brachte die Wende zugunsten der Gäste. Mit einem 0:8- und einem anschließenden 0:5-Lauf konnten die Essener erstmals zweistellig in Führung gehen. Bernau verlor das dritte Viertel deutlich mit 14:25 und sah sich vor dem letzten Abschnitt mit einem 51:62-Rückstand konfrontiert. Im letzten Viertel setzten die Miners ihren Lauf fort und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 17 Punkte aus. Trotz einer Auszeit und großem Einsatz der Bernauer Spieler konnten die Gäste nicht mehr gestoppt werden. Erst in den letzten Minuten des Spiels kam Bernau durch einige schnelle Angriffe und eine engagierte Defensive wieder heran, doch die Zeit reichte nicht aus, um die Partie noch zu drehen. Das Viertel ging mit 23:20 an Bernau, der Gesamtsieg blieb jedoch bei den Gästen.

21.12.2024 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Itzehoe Eagles 88:76

76:88 bei den Neustadt temps Shooters, und das nach zwischenzeitlich mehr als 30 Punkten Rückstand. Das tat weh für die Itzehoe Eagles, die die Festtage auf dem letzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord verbringen.

Die Zuschauer erwarteten ein Spiel auf Augenhöhe. In den ersten drei Minuten brauchten beide Teams ein wenig, um in das Spiel hereinzukommen. Zwar brachten Watkins und Lagerman mit einem sehenswerten Dunking die temps Shooters 4:0 in Führung, doch die Eagles antworteten durch einen Dreier von Ex-Shooter Alan Kikwaki, der einer von nur zwei starken Spielern bei den Gästen an diesem Abend war. Bis zum 14:13 in der 8. Minute blieb es aus Sicht der Gäste ein enges Spiel, danach übernahmen die temps Shooters komplett das Tempo und die Kontrolle über das Spiel. Ein Dreier von Duje Dujmovic und jeweils zwei Punkte von Dyon Doekhi und Matej Jelovcic brachten dem Gastgeber eine 21:13 Führung nach dem 1. Viertel. Das 2. Viertel startete mit vier Punkten für die Itzehoe Eagles, die anschließend aber vier Minuten keinen weiteren Korb erzielen konnten und in der 15. Minute mit 28:17 zurücklagen. Während Coach Smith munter durchwechseln konnte und am Ende kein Spieler mehr als 25 Minuten spielte, waren es bei den Eagles Kikwaki und Adam Paige, die versuchten dagegen zu halten. Zur Halbzeit gelang es den Gastgebern die Führung auf 39:24 auszubauen.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte der Tabellenletzte weiter das Geschehen und zeigte eine starke Teamleistung. Alleine fünf Dreier fanden in diesem Abschnitt den Weg durch den Ring und so bauten die Neustädter ihren Vorsprung kurz vor dem Viertelende auf 66:35 aus. Fünf Punkte von Eagles Akteur Jerrik Hennig führten wenig später zum Viertelendstand von 70:44 für die temps Shooters. Zu Beginn des letzten Viertels erzielten die Shooters Spieler Leo Alban, Jelovcic und Leif Zentgraf die ersten acht Punkte und der Abstand auf die Gäste wuchs auf 78:44 an. Nach einer Auszeit von Gästetrainer Timo Völkerink wachten die Eagles auf und wollten sich für das Rückspiel eine ordentliche Ausgangsposition verschaffen, um den direkten Vergleich gewinnen zu können. Während die Neustädter schon im Weihnachtsurlaub schienen und den Fokus total verloren, holten sich die Gäste durch ein starkes letztes Viertel, welches mit 18:32 gewonnen wurde, nochmal Selbstvertrauen für das Duell Anfang Februar. Am Ende konnten die TSV Neustadt temps Shooters einen ungefährdeten 88:76 Heimsieg feiern, wobei aber das schwache letzte Viertel die tatsächlich sehr gute Leistung ein wenig schmälert.

21.12.2024 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers 78:96

Am 21. Dezember 2024 mussten sich die Iserlohn Kangaroos in der Matthias-Grothe-Halle den BSW Sixers mit 78:96 geschlagen geben.

Ohne die verletzten Jarne Jürgens und Moritz Schneider zeigten die BSW Sixers nach der bitteren Niederlage in Schwelm von der ersten Sekunde an Charakter und sein volles Potenzial. Marley Jean-Louis bediente Emanuel Ozike, der sein bisher bestes Spiel im Sixers-Trikot absolvierte, und die erste Sixers-Führung stand auf der Anzeigetafel. Diese sollte – abgesehen von einem kurzen Moment – über das gesamte Spiel Bestand haben.Den Dreier von Christopher Schulz, der zur 5:4-Führung für die Kangaroos führte, konterte Marley Jean-Louis nicht wie gewohnt mit einem seiner patentierten Dreier, sondern mit einem Mitteldistanzwurf zum 5:6. Ab diesem Moment dominierte im ersten Viertel in der Matthias-Grothe-Halle nur noch ein Team: die BSW Sixers. Knapp anderthalb Minuten vor der ersten Pause netzte Felix Zacharias von jenseits der Dreipunktlinie zum 18:30 ein. Die höchste Führung im ersten Viertel konnten die Hausherren noch etwas verkürzen. Mit 22:30 ging es ins zweite Viertel, in dem die Sixers sofort wieder die Initiative übernahmen. Ein offener Schlagabtausch war die Folge, und ein Viertelergebnis von 29:30 sorgte für einen 41:60-Halbzeitstand. Bis dahin hatte Matej Silic bereits 24 seiner am Ende 31 Punkte erzielt. Nach der Halbzeit sorgte der bis dahin offensiv eher unauffällige Niks Salenieks für die entscheidenden Akzente. Der schnelle Guard stellte die Verteidigung der Iserlohn Kangaroos ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Mehr als ein ausgeglichenes drittes Viertel war für die Gastgeber an diesem Samstagabend jedoch nicht drin. Mit fortschreitender Spielzeit forcierten die Sixers immer mehr Ballverluste bei den Kangaroos und erzielten einfache Korberfolge. Am Ende prangte ein deutliches 78:96 gegen den Favoriten auf der Anzeigetafel.

22.12.2024 16:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Bayer Giants Leverkusen 63:64

Die Bayer Giants Leverkusen bezwingen den SC Rist Wedel zum Jahresende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2024/25 knapp mit 64:63.

Wie schon zuvor in Berlin oder Wolmirstedt startete Leverkusen eher mäßig in die Begegnung. Diese Schwäche konnten die Gastgeber von Headcoach Hamed Attarbashi für sich nutzen. Den Hausherren gelang es, sich deutlich abzusetzen (17:8 – 6. Spielminute). Leverkusen fand in den ersten zehn Spielminute offensiv überhaupt nicht statt. Die Rheinländer haderten mit ihrer Wurfquote aus dem Dreier- bzw. Zwei-Punkte-Bereich, während bei Wedel u.a. der routinierte US-Amerikaner Camron Reece stets Lücken in der Verteidigung der Gäste fand. Der SC führte nach dem ersten Viertel mit 24:12. Im zweiten Durchgang bekamen die rund 650 Zuschauer von beiden Seiten eine hart umkämpfte Spielperiode zu sehen, in der sich keine Mannschaft einen wirklichen Vorteil erspielen konnte. Leverkusen gelang es zwar, den SC Rist in der Defensive „an die Kette zu legen“, allerdings gelang es Sebastian Brach, C.J. Oldham & Co. nicht entscheidend an Boden gut machen. Es war für die Farbenstädter wie verhext: Der Ball wollte einfach nicht durch die Reuse der Wedeler fallen. So sorgten Einzelaktionen der Giants dafür, dass sie schlussendlich mit einem einstelligen Rückstand (36:27) in die fünfzehnminütige Pause ging.

Nach der Halbzeit wurden die Leverkusener Korbjäger stärker. Die aufopferungsvolle Verteidigungsarbeit setzten die Giants weiterhin fort, im Angriff konnten sie die Führung der Wedeler mit einem 10:0-„Run“ kontern. Erstmalig führte Leverkusen in dieser Begegnung (36:37 – 24. Spielminute). In der Folge gelang es allerdings keinem Team sich einen nennenswerten Vorteil auf dem Feld zu erspielen. Die Führung wechselte häufig zwischen beiden Mannschaften. Eine zusätzliche Schwächung musste Leverkusen dann in der 28. Spielminute mit dem fünften Foul von Dennis Heinzmann hinnehmen, der bis dato eine gute Leistung zeigte. Beim Spielstand von 48:49 ging es in den Schlussdurchgang. Wer jetzt auf einen „offensives Feuerwerk“ beider Vereine in den letzten zehn Minuten hoffte, sollte enttäuscht werden. Leverkusen und Wedel waren stark darauf bedacht möglichst wenig Fehler zu machen. Zwischenzeitlich konnte der SC Rist sich mit fünf Zählern absetzen (54:49 – 35. Spielminute), doch immer wieder hatten die „Bayer-Boys“ die passende Antwort auf die Bemühungen der Norddeutschen parat. Dennoch: Knapp drei Sekunden vor dem Ende und bei eigenem Einwurf in der Giants-Hälfte sah Wedel beim Ergebnis von 62:63 als der sichere Sieger aus. Doch der Einwurf des Kooperationspartners der Hamburg Towers landete per Steal in den Armen von Luca Finn Kahl, welcher schlussendlich nur mit einem Foul zu stoppen war – bedeutete zwei Freiwürfe für LEV. Es war nun ein Nervenspiel an der Linie, doch der routinierte Aufbauspieler verwandelte die beiden Freiwürfe, unter ohrenbetäubenden Lärm, cool. Eine sichergeglaubte Niederlage konnten die Rheinländer so zu einem 64:63-Erfolg drehen.

 

Foto: Jan Gögge

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProB-Nord-12.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-23 16:26:192024-12-23 17:39:51Nachberichte ProB Nord // 12. Spieltag

Nachberichte ProA // 14. Spieltag

23. Dezember 2024/in APP, ProA 24/25

21.12.2024 18:30 Uhr // Science City Jena vs. RASTA Vechta II 109:46

Beim BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabellenführer Science City Jena gab es für RASTA Vechta II am Samstagabend rein gar nichts zu bestellen. Das easyCredit Basketball Bundesliga-Farmteam der Niedersachsen unterlag vor in Jena mit 46:109 (24:56).

Zwei offene Dreier für Phillip Carr in der 1. Minute der Partie verwandelte der US-Amerikaner blitzsauber zur einer Vechtaer 6:0-Führung. Auf den Blitzstart der Gäste folgten jedoch 13 Punkte von Science City Jena – Auszeit RASTA II (5.). Dem Gruhn-Team machte zu schaffe, dass die Starter Kevin Smit und Marko Bacak schnell jeweils zwei Fouls kassiert hatten. Und Fouls waren eh das große Thema im 1. Viertel. Die Jenenser kamen 16 Mal an die Freiwurflinie, verwandelten 13 dieser Würfe. Derlei Erfolge waren RASTA II kaum vergönnt. Zwischen Carrs zweitem Dreier und dem nächsten erfolgreichen Vechtaer Wurf aus dem Spiel heraus lagen rund siebeneinhalb Minuten: Luc van Slooten traf in der 9. Minute per Dreier zum 26:11. Noch in derselben Minute konnte auch Jonathan Klussmann von jenseits der 6.75 Meter treffen – 26:14 (9.). Im 1. Viertel hatte RASTA II das Rebound-Duell mit 5:16 verloren, von den sechs versuchten Zweiern hatten sie nicht einen treffen können. Phillip Carr machte in Minute 13 schon seinen zehnten Punkt, traf zum 32:20. Danach aber war erst einmal nur noch Science City Jena im Spiel. RASTA II leistete sich in den ersten knapp fünf Minuten des 2. Viertels fünf Turnovers. Und auf Seiten der Hausherren fielen jetzt die Dreier. Chris Carter traf von außen zum 39:20, Robin Christen zum 42:20 (beides 15.), wieder Christen zum 45:22 (16.) und Zach Cooks zum 51:22 (18.) – RASTA II bekam die ganze Feuerkraft des ProA-Power House zu spüren. Fast vier Minuten blieben die Vechtaer ohne Punkt, lagen zur Halbzeit mit 24:56 hinten.
Science City Jena, das in Sachen 3er-Quote drittbeste Team der Liga, kam heiß wie eine Thüringer Bratwurst aus der Kabine und warf RASTA II einen Threeball nach dem anderen um die Ohren. Schon in Minute 21 trafen Lorenz Bank und Robin Christen zum 62:24, Zach Cooks legte Mitte des 3. Viertels gleich viermal vom Perimeter zum 71:24 (23.) nach und wieder Bank stellte auf schon 74:26 (24.). 23 Punkte hatte der nur 1.80 Meter große Shooting Guard nach drei Vierteln auf dem Konto, hatte fünf seiner sieben Dreier getroffen. Derweil dauerte es bis zur 29. Minute, ehe RASTA II erstmals einen Offensiv-Rebound holen konnte: Karl Bühner griff zu und traf zum 78:36. Jenas Cooks kochte RASTA II weiter komplett weich, traf traumhaft sicher. Für sein Team netzte der 25-Jährige zu den Beginn des 4. Viertels schon die Dreier Nummer 13 und 14 ein – 91:38, Auszeit RASTA II (32.). Die beeindruckende Show der Gastgeber ging aber unbeirrt weiter. Das Team von Head Coach Björn Harmsen ließ praktisch nicht eine Minute nach, wollte der Saison-Rekordkulisse unbedingt weiter etwas bieten. Lorenz Bank und Raphael Falkenthal trafen noch Jenas Threeballs 16 und 17, letzterer bedeutete in der 35. Minute das 101:40. Am Ende hatte Science City Jena mit 17 getroffenen Dreiern zwei erfolgreiche Würfe aus dem Feld mehr als RASTA II zusammen aus Zweiern und Dreiern. 

21.12.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Guardians Koblenz 95:56

Drei Tage vor Heiligabend besiegten die GIESSEN 46ers am Samstag am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die EPG Guardians Koblenz mit 95:56 (46:28).

Im ersten Viertel wurde den Fans ein Spiel auf Augenhöhe geboten, wozu in der Anfangsphase besonders der Koblenzer Star Ty Cockfield durch zwei verwandelte Dreipunktewürfe sorgte, gefolgt von einem Dreier durch Leon Friederici. Früh zeigte sich aber auch, dass mit dem Gießener Jonathan Maier ein körperlich sehr dominanter Gegenspieler die Abwehrarbeit der Guardians erschweren werde. Ein erkämpftes erstes Viertel endete mit 20:19 und versprach eine spannende Partie. Doch schon im zweiten Viertel wurde klar, dass Koblenz den Kürzeren ziehen würde. Bei den Guardians lief nichts mehr zusammen. In zehn Minuten Spielzeit verwandelten sie lediglich neun magere Punkte, davon vier durch Allin Blunt in der späten Schlussphase. Im Gegensatz zu den 46ers, gelangen den Guardians fast keine Spielzüge. Folglich zogen die Gießener davon und bauten ihren Vorsprung zur Halbzeit auf 46:28 aus. In den beiden Vierteln der zweiten Halbzeit setze sich der Spieltrend fort. Die Gießer zeigten hervorragenden Teambasketball und punkteten enorm stark. Koblenz hingegen wirkte über weite Strecken deklassiert. Nachdem das dritte Viertel mit 77:44 endete, konnte das Team von Marco van den Berg zum Schluss der Partie noch einmal ein paar erfolgreiche Angriffe zeigen, doch auch in diesem Viertel punkteten die Hausherren doppelt so hoch, sodass das Spiel letztlich mit 95:56 an die Gastgeber ging.

21.12.2024 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:108

Der „Battle of Bayreuth“, der Nerven-Krimi oder einfach nur das spannendste Spiel der Saison, egal, wie wir es nennen, die VfL SparkassenStars Bochum behielten am Ende in der dritten Overtime gegen den BBC Bayreuth die Oberhand und gewannen ihr achtes Spiel in Folge.

Nach gut eineinhalb Minuten machte Nat Diallo die ersten Bayreuther Punkte zum 2:2 für den BBC. Marios Giotis setzte einen Dreier zur 5:2-Führung drauf und Demarcus Demonia traf einen weiteren Distanzwurf zum 8:2 für die Gastgeber. Anschließend warf Demarcus Demonia den dritten BBC-Dreier in Folge zum 11:2. Nach diesem starken Bayreuther Start kam Bochum auf 11:10 heran. Matthew Strange brachte mit einem Vier-Punkte-Spiel die Gäste schließlich mit 11:14 in Front. Der 12:0-Lauf offenbarte einen Bruch im Bayreuther Spiel. Erst Tehree Horn brach den Bann und verkürzte für den BBC auf 13:14. Nach einem finalen Korb von Nat Diallo ging es in dem defensiv geprägten Spiel mit 16:16 ausgeglichen ins zweite Viertel. Beide Teams spielten eine intensive Defense, offensiv blieben sie aber hinter ihren Möglichkeiten zurück. Bei den Bayreuthern übernahm der Liga-Topscorer Demarcus Demonia nun die Führung, die SparkassenStars reagierten kollektiv und konnten das Spiel weiter ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit stand es 37:37.

Im dritten Viertel konnten sich die SparkassenStars erstmals leichte Vorteile erarbeiten. Jetzt stiegen auch die Wurfquoten an, was dazu führte, dass sich die Bochumer die höchste Führung des Spiels erarbeiten konnten (48:56). Angetrieben von den Zuschauern konterten die Bayreuther mit einem 8:0 Lauf. Mit einer 58:61-Führung gingen die SparkassenStars in das vierte Viertel. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Spiel dramatisch. 29 Sekunden vor Ende des letzten Viertels brachte Peter Kalthoff die SparkassenStars mit einem Korbleger in Führung (78:79). Der BBC suchte die Entscheidung per Dreier durch Theree Horn, den Keith Braxton aber blocken konnte. Nach dem Einwurf wurde der Bayreuther Power Forward Dejan Kovacevic von Peter Kalthoff gefoult. Bei zwei verbleibenden Sekunden auf der Anzeigetafel ging der 27-jährige an die Freiwurflinie und hatte die Entscheidung in der Hand. Er traf aber nur einen der beiden Freiwürfe. Somit ging es mit einem Spielstand von 79:79 in die Overtime.

Beiden Teams waren nun die Strapazen dieses Kampfes anzumerken. Die erste Overtime blieb relativ punktarm, aber ausgeglichen. Mit einem Spielstand von 84:84 ging es in die zweite Overtime. Rene Kindzeka traf gleich einen Dreier zum 87:84 für den BBC, Demarcus Demonia erhöhte mit seinen ersten Punkten seit der Halbzeitpause auf 89:84. Keith Braxton traf die ersten Bochumer Punkte zum 89:86 und Niklas Geske glich aus der Distanz zum 89:89 aus. Dann traf Nat Diallo für Bayreuth (91:89). Kilian Dietz verwarf als nächstes zweimal von der Freiwurflinie für Bochum. Demarcus Demonia verwarf einen Dreier, zeigte dann einen Monsterblock und als nächstes gab es ein technisches Foul gegen Matt Strange. Moritz Plescher traf den fälligen Freiwurf zum 92:89. Matt Strange machte das Foul dann mit einem Dreier zum 92:92 wieder gut. Dabei blieb es, es ging in die dritte Overtime. Jetzt übernahm Keith Braxton für die SparkassenStars. Der US-Amerikaner erzielte acht Punkte hintereinander. Doch Bayreuth ließ sich nicht richtig abschütteln. Durch einen Dreier von Dejan Kovacevic verkürzten sie wieder auf 100:103. Wieder traf Braxton per Dreier und wieder konterte der BBC ebenfalls per Dreier, diesmal durch Baker. Vier Sekunden waren nun noch zu spielen. Ballbesitz Bochum. Niklas Geske wurde gefoult, ging zwei Sekunden vor Spielende an die Freiwurflinie und behielt die Nerven. Er verwandelte beide Freiwürfe und entschied das Spiel damit. Der Jubel nach dem 108:103 Sieg der SparkassenStars kannte nun keine Grenzen mehr.

21.12.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen 66:72

Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mussten sich die Basketballer der Bozic Estriche Knights Kirchheim gegen den Nachbarn aus Tübingen knapp mit 66:72 geschlagen geben.

Die Partie gestaltete sich in den ersten Minuten sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten zunächst einen langsamen Ball. Nach drei Minuten führte der Gastgeber mit 3:2, ehe Niedermanner bei noch 7:18 Minuten auf der Uhr seine ersten zwei Zähler zum 4:5 erzielte. Defensiv langten beide Teams zunächst noch nicht zu. Marvin Heckel kassierte für Tübingen bei 5:47 Minuten auf der Uhr das erste Foul der Partie. Beide Kontrahenten belauerten sich noch. Cooper erzielte seinerseits in Minute fünf seine ersten zwei Zähler zum 7:8. Spielerisch war es von beiden Kontrahenten noch kein Leckerbissen. Henry erzielte per Dreier nach sieben Minuten den 12:12-Ausgleich für das Perović-Team. Bei Kirchheim lief fiel über die vier gefährlichen Importspieler, während bei den Raubkatzen immer wieder Cooper der Dreh- und Angelpunkt war. Melkisedek Moreaux gelang mit einem artistischen Wurf 113 Sekunden vor der ersten Viertelpause das 16:15. Keine Mannschaft konnte sich etwas absetzen. Final ging es einem 17:17-Zwischenstand ins zweite Viertel. Dann legten die Gastgeber aus Kirchheim einen Gang zu und zogen davon. Mit hoher Energie und mitreißendem Spiel zogen sie das Publikum in ihren Bann und sorgten mit tollen Spielzügen für die berühmten Wow-Momente in der EWS Arena. Dieser Lauf kostete Kraft und nach einer zwischenzeitlichen 16 Punkte Führung der Bozic Knights kämpften sich die Tübinger bis zur Halbzeit auf 40:34 zurück.

Demetrius Ward erzielte nach zwei offensiven Rebounds das 42:34 für Kirchheim nach 45 Sekunden. Erneut kamen die Raubkatzen schlecht ins Viertel. Idowu stand bei 7:36 Minuten dann an der Freiwurflinie, traf jedoch nur einen Wurf zum 35:42. Es war gleichzeitig der erste Zähler für die Tigers im dritten Abschnitt. Cooper traf bis zur 24. Minute zwei Dreier in Serie zum 41:42-Zwischenstand, Perović nahm bei noch 6:36 Minuten auf der Uhr eine Auszeit. Cooper war inzwischen bei 19 Zählern angelangt. Wie so oft, hing zu viel an der Vorstellung von Cooper für die Tigers Tübingen. Klammheimlich waren die Tübinger aber wieder in der Begegnung. Idowu netzte auch aus der Distanz ein und holte mit dem 42:44 nach 26 Minuten die Führung wieder zurück zu den Tigers. Die Raubkatzen traten nun mit mehr Energie auf, gleichzeitig hatte der Gastgeber nun einen Hänger, und zwar einen massiven. Den Perović-Schützlingen sollte nichts mehr gelingen. Mit einem harten Dunking durch die Zone erzielte Idowu schließlich das 42:53. Es war gleichzeitig ein 19:o-Lauf der Raubkatzen im dritten Abschnitt. Kirchheim nahm 98 Sekunden vor dem Ende des Viertels eine weitere Auszeit. 20 Sekunden nach Wiederaufnahme der Begegnung beendete Henry den Kirchheimer Albtraum zum 44:53. Ganze 7:57 Minuten blieb der Gastgeber ohne einen Zähler. Final ging es mit einem 45:54 in die finalen zehn Minuten des Spiels. Auf Tübinger Seite spielte weiterhin fast nur Cooper. Bis in Minute 32 erzielte der US-Amerikaner fünf weitere Zähler zum 50:61 für die Raubkatzen. Auf Kirchheimer Seite bekam Youngster Nil Failenschmid nun Minuten. Sein Auftritt war beherzt und engagiert. Dem 19-Jährigen gelangen gleich die ersten Zähler des letzten Viertels zum 47:54 nach 31 Minuten. Das Spielniveau flachte nun jedoch weiter ab, obwohl die Frage zwischen Sieger und Verlierer zu beantworten war. Nach 36 Minuten stand es 54:61 für die Reinboth-Schützlinge, beiden Kontrahenten gelang davor ganze drei Minuten kein einziger Zähler. Cooper bekam in den Schlussminuten vor allem von Heckel und Idowu Unterstützung. So erzielte Heckel in Minute 37 das 56:65, doch Kirchheim gab sich noch nicht geschlagen. In den letzten Minuten ging es dann vermehrt an die Freiwurflinie. Die Begegnung war wahrlich kein Leckerbissen mehr. Die Mannschaft, die die besseren Nerven hat, sollte das Spiel gewinnen. Und diese guten Nerven hatten die Raubkatzen. Tigers-Kapitän Till Jönke legte beispielsweise 96 Sekunden vor dem Spielende beide Freiwürfe zum 61:68 in den gegnerischen Korb ab. 10,7 Sekunden vor der finalen Sirene foulte Lucas Mayer mit seinem fünften Foul Jönke, der 32-Jährige traf erneut beide Freiwürfe zum 66:71. Das war die Entscheidung. Jay Nagle beendete mit einem erfolgreichen Freiwurf die Partie zum 66:72, Niedermanner sicherte sich beim Fehlwurf den Rebounds und ließ die Uhr bei noch 7,7 Sekunden runterlaufen.

21.12.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen 81:99

Die Artland Dragons mussten am Samstagabend in der heimischen Artland Arena eine weitere Niederlage einstecken. Gegen die Phoenix Hagen unterlag das Team von Coach Patrick Elzie mit 81:99 und bleibt damit seit dem vierten Spieltag sieglos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich im ersten Viertel wenig, doch Hagen zeigte früh seine Qualität von der Dreipunktelinie und setzte sich am Ende des Abschnitts knapp mit 20:23 ab. Im zweiten Viertel wurden die Gäste noch stärker und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 41:50 aus. Besonders beeindruckend war dabei die hohe Wurfquote von außen – Hagen traf 50 % seiner Dreier und nutzte die Schwächen der Dragons-Defensive konsequent aus. Auch nach der Pause kämpften die Dragons weiter und konnten das dritte Viertel mit 23:22 für sich entscheiden. Vor allem Lamont West und Taylor Johnson, die jeweils 24 Punkte erzielten, waren die Aktivposten der Gastgeber. Doch Hagen ließ sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von ihrem Topscorer Sincere Carry, der mit 26 Punkten glänzte, zog das Team im Schlussabschnitt das Tempo wieder an. Dank eines starken Reboundspiels und weiterhin beeindruckender Treffsicherheit jenseits der Dreipunktelinie entschieden die Gäste das vierte Viertel mit 27:17 für sich und machten den Sieg perfekt.

Trainer Patrick Elzie zeigte sich nach der Partie enttäuscht, erkannte aber auch die Qualität des Gegners an: „Wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt, die ihre Chancen eiskalt genutzt hat. Unsere Jungs haben wieder alles gegeben, aber am Ende hat Hagen gezeigt, warum sie aktuell so stark auftreten. Uns fehlt momentan die Konstanz, um solche Spiele zu gewinnen.“

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Unser defensiver Gameplay ist über weite Strecken aufgegangen. Wir wollten dafür sorgen, dass Thomas, Green und Anthony möglichst wenig Impulse setzen konnten, auch wenn dadurch Freiräume für andere Spieler entstanden. Zudem wollten wir das Feld weit machen, indem unsere großen Leute viel entlang der Dreierlinie agieren – wenn Tim (Uhlemann) dann solch einen Sahnetag erwischt, ist das natürlich großartig. Als ist schön zu sehen, dass wir unserer Kultur treu geblieben sind und füreinander gekämpft haben. Dass wir unseren Fans, die mit ihrer Mottofahrt wieder einmal für eine fantastische Stimmung gesorgt haben, mit einem Sieg bescheren konnten, macht den Abend perfekt.“

21.12.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 73:102

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen PS Karlsruhe LIONS mit 73:102.

Die Gladiators waren von Beginn an fokussiert und führten bereits mit sechs Punkten bevor Joel Mäntynen den Ball nach knapp zwei Minuten erstmals durch die Trierer Reuse schickte. Von der Defense-Stärke, die das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic noch in der Vorwoche beim Sieg gegen die Bozic Estriche Kirchheim Knights ausgezeichnet hatte, war zunächst wenig zu sehen. Die Gäste schienen nach Belieben zu treffen und waren sowohl mit als auch ohne Ball meist einen Tick schneller als Karlsruhe. Erschwerend kam hinzu, dass die LIONS selbst einfache Freiwurf-Punkte liegenließen. Nach zehn Minuten betrug der Karlsruher Rückstand bereits 17 Punkt. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Gäste spielbestimmend. Trier kontrollierte das Tempo der Partie und fand gute Lösungen am Brett, wie auch aus der Distanz. Zwar gaben sich die Hausherren nicht auf, kämpften um jeden Ball und versuchten die Trierer Physis bestmöglich anzunehmen, letztlich spielten sich die Gladiatoren jedoch nahezu in einen Rausch und erhöhten ihren Vorsprung somit auf 30 Punkte. Mit 28:58 ging es dann für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die LIONS ihre Wurfquoten deutlich und wurden vor allem im Rebounding präsenter. So sicherten sich die Gastgeber zweite Chancen und bestraften die wenigen defensiven Fehler der Gladiatoren nun konsequent. Doch auf Seiten der Trierer blieb die Offensive extrem effizient und teamorientiert, sodass es den LIONS nur langsam gelang den Rückstand zu verkürzen. Zwar kamen die Karlsruher zur Mitte des dritten Viertels kurzfristig auf 2o Punkte heran, konnten dann jedoch den erneut stark aufspielenden Trierer Guards kaum etwas entgegensetzen. Vor allem Behnam Yakhchali lief zum Ende des dritten Viertels noch einmal heiß und sorgte so für die 56:86 Führung der VET-CONCEPT Gladiators vor dem Start in das vierte Viertel. Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Gladiatoren dann ihren Vorsprung und ließen nichts mehr anbrennen. Zwar verkürzten die LIONS den Rückstand in den letzten Minuten der Partie immer wieder, doch auch dann fanden die Gladiatoren gute Lösungen um jede Gefahr eines Karlsruher Comebacks zu unterbinden. Am Ende eines überzeugenden Teamauftritts der VET-CONCEPT Gladiators Trier steht ein 73:102 in Karlsruhe.

22.12.2024 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Nürnberg Falcons BC 76:74

Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verloren die Nürnberg Falcons bei den ART Giants Düsseldorf mit 76:74.

Der Beginn der Partie zeigte schon, wohin die Reise in den kommenden gut 40 Spielminuten gehen sollte: intensive Verteidigung und ein schnelles Spiel auf beiden Seiten. Beide Teams starteten mit aggressiver Verteidigung, was zu Fehlern auf beiden Seiten führte. Die Giants konnten jedoch einen leichten Vorsprung herausarbeiten und lagen in der 6. Minute mit 14:7 vorne, was Nürnberg zu einer Auszeit zwang. Nach der Auszeit blieb das Tempo hoch, mit vielen schnellen Angriffen und Fastbreaks – die Zuschauer freute es. Das Viertel endete mit einem knappen 20:15. Im zweiten Viertel gerieten die Düsseldorfer zunächst etwas aus dem Rhythmus und leisteten sich einige unnötige Fehler. In der 13. Spielminute stand es 23:20 für die Gastgeber, doch der Vorsprung schmolz weiter. Die Falcons zeigten sich mit einer konzentrierten Offensive, während die Giants Schwierigkeiten hatten, in ihr Spiel zu finden. Dies führte dazu, dass Nürnberg in der 16. Minute zum ersten Mal in Führung ging (29:31). Trotz des Rückschlags blieben die Rheinländer dran – die Führung wechselte mehrfach, zur Pause führten die Gastgeber denkbar knapp mit 40:39.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste im Aufwind und legten ein starkes drittes Viertel hin. Der treffsichere Sadaar Calhoun riss seine Teamkameraden mit und hatte einen großen Anteil daran, dass die Falcons das Spiel kontrollierten und sich nach 30 Minuten eine 54:63-Führung erarbeiten konnten. Im Schlussabschnitt bot sich den mitgereisten Fans und den Zuschauern am Live-Stream dann dasselbe Bild wie vor einer Woche in Vechta. Nürnberg tat zu wenig, um eine Vorentscheidung herbeizuführen und ermöglichte Düsseldorf so ein Comeback. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber nach zahlreichen Fehlwürfen der Falken auf einen Zähler heran (64:65). Auszeit Nürnberg. Es folgten fünf schnelle Punkte der Gäste (64:70), doch Düsseldorf schlug zurück und kam zwei Minuten vor Schluss nach einem Ballverlust der Nürnberger wieder in unmittelbare Schlagdistanz (73:74). Die Mittelfranken standen nun enorm unter Druck, hatten es aber selbst in der Hand, die Partie zu einem guten Ende zu bringen. Zwei haarsträubende Ballverluste innerhalb kürzester Zeit gaben den Giants zwei Chancen auf den Sieg, von denen Oluwafemi Giese eine bei fünf Sekunden auf der Uhr eiskalt nutzte und so Nürnberg ins Unglück stürzte. 76:74. Game Düsseldorf.

23.12.2024 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Dresden Titans

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein nervenaufreibendes Weihnachtsspiel gegen die Dresden Titans mit 78:77.

Die Gastgeber starteten direkt mit viel Schwung ins Spiel und Keppeler stopfte durch den Dresdner Korb. Den Titans gelang offensiv gar nichts, sodass sie nach fünf Minuten noch ohne Punkte dastanden. Fabian Strauß reagierte deshalb nach dem 11:0 mit der ersten Auszeit. Danach war es Sapwell, der die ersten Zähler einsackte. Die defensive der Merlins blieb dennoch standhaft und so gingen sie mit einer 19:7-Führung in die erste Pause. Die Gäste kamen in den Anfangsmomenten des zweiten Viertels besser in das Duell, gleichzeitig fehlte den HAKRO Merlins noch zu oft das Wurfglück. Der erste erfolgreiche Versuch von Downtown im gesamten Spiel gehörte dann Brock Gardner, der das Crailsheimer Wurfpech durchbrach (24:15, 13. Min.). Tyreese Blunt zog postwendend nach und die Führung der HAKRO Merlins erhöhte sich nun wieder kontinuierlich. Koen Sapwell zeigte sich weiter für den Großteil der bisherigen Gästepunkte verantwortlich, Anthony Gaines konterte per Layup (30:21, 17. Min.). Mehrere verpasste Chancen der Gastgeber den Vorsprung zu erhöhen, schienen sich in der Folge zu rächen. Die auf sieben Punkte herangekommenen Dresdner verkürzten weiter und fanden bessere Ansätze gegen die Crailsheimer Defensive. Nach einer zwischenzeitlichen 14-Punkte-Führung schmolz der Vorsprung der HAKRO Merlins auf zwei Zähler. In der Schlussminute der ersten Halbzeit verpassten beide Teams den Korberfolg, was die Zauberer mit einem knappen Vorsprung in die Kabinen gehen ließ (33:30, 20. Min.).

Direkt nach Wiederbeginn glich Ragsdale das Spiel mit seinem Fernwurf aus, aber der „Zauberer“ Blunt antwortete direkt. Kurz darauf traf auch Bertone von außen und Dresden ging erstmals in Front. Nun fehlte den Hausherren das Wurfglück und bei 36:43 mussten sie auf der Bank zur Auszeit Platz nehmen. Was die Merlins im ersten Viertel noch so gut machten, klappte nun überhaupt nicht mehr und Dresden scorte fast in jedem Angriff. Besonders stark präsentierte sich Bertone, der die Führung das erste Mal zweistellig machte. Dadurch ging es mit 51:63 in den Schlussabschnitt. Devon Goodman eröffnete das Schlussviertel für die HAKRO Merlins von Downtown. Per Zusatzfreiwurf nach technischem Foul des Gästetrainers verkürzte Vinnie Shahid für die HAKRO Merlins, Devon Goodman zog nach (60:68, 33. Min.). Nach Foul im Wurfversuche ließ Tyreese Blunt die Gästeführung weiter schmelzen. Vinnie Shahid ergriff in der Folge das Zepter, ergänzte erst nach einem Fastbreak und ließ die Arena Hohenlohe einen Angriff später per erfolgreichem Dreier explodieren (67:68, 34. Min.). Innerhalb weniger Momente rissen die HAKRO Merlins nun das Spielgeschehen auf ihre Seite. LaDarien Griffin traf aus kurzer Distanz zur Führung und die Gäste verpassten gleichzeitig. Mit einer erneuten Führung der Titans ging das Spiel in die Crunchtime (71:73, 37. Min.). Erneut Goodman von Downtown und Daniel Keppeler von der Freiwurflinie besorgten daraufhin die erneute Führung der Zauberer (76:75, 38. Min.), die kurz darauf wieder verloren ging. In einer an Spannung nicht zu überbietenden Schlussminute des Spiels zog Kapitän Moe Stuckey nach zunächst verpasstem Wurfversuch das Foul und verwandelte beide Würfe zur Führung. Mit dreizehn Restsekunden auf der Uhr gehörte der letzte Angriff den Gästen, welchen sie zum großen Jubel der Arena Hohenlohe verpassten in der Reuse unterzubringen. In einem letzten Viertel voller Kampf erzwangen die HAKRO Merlins den Sieg im Weihnachtsspiel und entschieden das Duell gegen den Tabellennachbarn aus Dresden mit 78:77 zu ihren Gunsten.

Foto: Nina Sander

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProA-14.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-23 14:37:232024-12-24 11:15:37Nachberichte ProA // 14. Spieltag

Berlin Braves | Punktabzug rechtskräftig

23. Dezember 2024/in Allgemein, APP, Liga-News

Nach der Bekanntgabe der Entscheidung der 2. Basketball-Bundesliga GmbH, den Berlin Braves wegen eines Verstoßes gegen das Lizenzstatut einen (1) Wertungspunkt abzuziehen, hatten die Berlin Braves die Möglichkeit gegen diese Entscheidung Berufung einzulegen.

Die Berlin Braves reichten keine Berufung ein. Somit ist die Entscheidung rechtskräftig und die Tabelle wird dementsprechend angepasst.

Grundlage dieser Entscheidung ist § 21 Abs. 4 Lizenzstatut in Verbindung mit dem Strafenkatalog der 2. Basketball-Bundesliga GmbH. Demnach sind einem Bundesligisten positive Wertungspunkte abzuziehen, wenn er seine bis zum 31.10. entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber der BARMER 2. Basketball Bundesliga bis zum 15.11. trotz einmaliger Mahnung nicht getilgt hat.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/11/Beitragbild-Punktabzug_Nachlizenzierung-Braves.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-12-23 14:25:442024-12-23 14:25:44Berlin Braves | Punktabzug rechtskräftig

Anteilnahme für die Ereignisse in Magdeburg | Spiel der SBB Baskets Wolmirstedt vs. EN Baskets Schwelm verlegt

21. Dezember 2024/in Allgemein, APP, Liga-News, Spielleitung

Mit großer Trauer und Anteilnahme hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga von dem Anschlag gestern Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg erfahren. Unser Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind.

Aufgrund der kurzen Zeit bis zu dem angesetzten Spiel der SBB Baskets Wolmirstedt gegen die EN Baskets Schwelm am Folgetag des Anschlags und aus Respekt vor den Opfern hat die Spielleitung gemeinsam mit dem betroffenen Verein und mit Einverständis des Gegners beschlossen, das für heute angesetzte Spiel abzusagen. Ein neuer Spieltermin wird zeitnah bekanntgegeben.

Als Zeichen der Solidarität mit den betroffenen Familien wird eine Schweigeminute bei allen Spielen dieses Wochenendes abgehalten.
Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen der schrecklichen Ereignisse auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Anteilnahme-Magdeburg.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-12-21 12:36:432024-12-21 16:49:07Anteilnahme für die Ereignisse in Magdeburg | Spiel der SBB Baskets Wolmirstedt vs. EN Baskets Schwelm verlegt

Vorberichte ProA // 14. Spieltag

20. Dezember 2024/in APP, ProA 24/25

21.12.2024 18:30 Uhr // Science City Jena vs. RASTA Vechta II

Am letzten Spieltag vor Weihnachten bekommt es RASTA Vechta II in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit Spitzenreiter Science City Jena zu tun.

Robin Christen, Chris Carter, Kristoffer Krause und Robin Lodders sind jene Deutschen im Team von Head Coach Björn Harmsen, die man in Vechta noch gut in Erinnerung hat. Christen, der nach seiner Zeit an der Pariser Straße noch Deutscher Meister und Nationalspieler wurde, ist mit 16.6 Punkten Top-Scorer in Jena und holt auch noch 5.2 Rebounds. Mit Chris Carter, der sich bei den ROSTOCK SEAWOLVES (2020 bis 2024) so etwas wie einen Legenden-Status erarbeitet hat, gehört mit 12.3 Punkten, 6.1 Assists und 1.4 Steals zu den besten Spielmachern der Liga. Das Team von Head Coach Björn Harmsen stellt eine starke Defense, verteidigt hart, holt die meisten Rebounds, erspielt sich viele offene Würfe und trifft die Dreier konstant. Von den ersten zwölf Spielen wurden elf gewonnen. Am Samstag gab es dann im Spitzenspiel bei den VfL SparkassenStars Bochum trotz einer 59:45-Führung in der 26. Minute eine 75:84-Niederlage. „Sie haben viel mehr Energie investiert, viel intensiver gekämpft und mir ihrer kleinen Rotation aus der Not eine Tugend gemacht. Sie waren bereit, alles für den Sieg zu investieren. (…) Diese Niederlage hat unsere Schwächen aufgezeigt. Gegen gute Mannschaften, wie schon gegen Trier, sind wir nicht clever genug. Ich hoffe, dass die Mannschaft aus diesem Spiel ihre Rückschlüsse zieht“, sagt Harmsen im Anschluss.

Grundsätzlich treffen in diesem Schlagabtausch zwei sportliche Welten aufeinander. Auf der einen Seite, die mit Playoff- und Aufstiegs-Ambitionen gestarteten Thüringen, die mit 11:2 Siegen das Feld der BARMER 2. Basketball Bundesliga anführen. Aus Niedersachsen anreisend, das Ausbildungsprogramm des Erstligisten, welches mit einer 1:12-Bilanz am anderen Ende der Tabelle zu finden ist. Ebenso wie das Durchschnittsalter (Jena – 27,8 Jahre vs. Vechta 20.3 Jahre) spricht eigentlich alles für ein erfolgreiches Heimspiel-Finale der Saalestädter. „Vechta verfügt über eine sehr talentierte Mannschaft mit jungen Spielern, die sich entwickeln und in den nächsten Jahren auf einem hohen Level ankommen können und werden. Man sieht ja bereits im Verlauf dieser Saison, dass die jungen Spieler von Woche zu Woche besser werden. Sie haben sich zudem personell noch einmal verändert und einen Spieler dazugeholt, der ihnen zusätzliche Stabilität und Qualität verleiht. Nach dem Sieg gegen Nürnberg wird Vechta am Samstagabend ganz sicher mit deutlich mehr Selbstvertrauen auflaufen. Speziell mit Blick auf unsere letzte Niederlage in Bochum gibt es also absolut keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Wir freuen uns auf dieses Duell vor einer schönen Kulisse. Es ist ja unser Weihnachtsspiel und die Arena sollte voll werden“, so Björn Harmsen vorab.

21.12.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Guardians Koblenz

Die EPG Guardians Koblenz gastieren am 14. Spieltag der BARMER 2. basketball Bundesliga ProB bei den GIESSEN 46ers.

Mit im Schnitt 75 selbst erzielten Punkten gehört die EPG-Offense nach dem Abgang von Topscorer und Klasserebounder Maurice Pluskota (Karlsruhe) zu den schwächsten der Liga, zudem hat Marco van Bergs Truppe Probleme an der Dreierlinie (nur 29 Prozent Trefferquote) und beim Defensivrebound. Dafür besitzen sie laut „Frenki“ Ignjatovic mit Ty Cockfield einen der besten Playmaker der Liga. Mit im Schnitt fast 20 Punkten pro Partie gehört der 28-Jährige zusammen mit Michael Bradley (9) zu den ideenreichsten und vor allem flinksten Pointguard-Duos des Unterhauses. Ignjatovics ehemaliger Heidelberg-Profi Leon Friederici legt im Schnitt elf Punkte auf, bei der Niederlage gegen Nürnberg waren es gar 24. Moses Pölking räumt unter den Brettern alles weg, allerdings fehlte der Center in den letzten beiden Koblenzer Partien aus Verletzungsgründen. Auch Kasey Draper und David Böhm sind jederzeit in der Lage, fünf, sechs Abpraller einzusammeln. Small Forward Dominique Johnson ist angeschlagen und kann nicht auflaufen, dafür stehen in Gießen die beiden Neuzugänge Yassin Mahfouz und Ben Stevens auf dem Parkett. Mahfouz, ein Small Forward, spielte bislang in der ProB für die BSW Sixers aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der Kanadier Stevens, 2,07 Meter groß, trug zuletzt das Trikot von Vardar Skopje aus Nordmazedonien. Dort beeindruckte er mit einer Statistik von im Schnitt elf Punkten und zwölf Rebounds.

21.12.2024 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum

Das letzte Heimspiel des Jahres 2024 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA des BBC Bayreuth am Samstag, 21. Dezember, um 19 Uhr geht gegen die VfL SparkassenStars Bochum.

Die VfL SparkassenStars Bochum sind zweifellos das große Überraschungstermin der bisherigen Pro A-Saison. Nach dem sportlichen Abstieg als Tabellen-17. am Ende der vergangenen Saison erreichte der VfL nur am „grünen Tisch“ mit einer Wildcard den Klassenerhalt. Saisonziel war eigentlich, sich weiterzuentwickeln und den Verein in der ProA zu etablieren. Die SparkassenStars entwickelten sich jedoch zu einem echten Spitzenteam der Liga. Mit zehn Siegen aus 13 Partien steht die Mannschaft aus dem Ruhrpott aktuell auf Tabellenplatz zwei. Am vergangenen Samstag schlugen die Bochumer Tabellenführer Science City Jena überraschend mit 84:75. Obwohl die SparkassenStars ersatzgeschwächt auf den großen Positionen ins Spiel gingen, gewannen sie das Rebound-Duell gegen das eigentlich beste Rebound-Team der Liga aus Jena. Wesentlich verantwortlich für die Erfolgsserie der Bochumer ist US-Neuzugang Keith Braxton, der vor der Saison neu aus Schweden kam und bislang im Schnitt 19,9 Punkte scorte. Ein weiterer neuer Amerikaner, der aus Slowenien gekommene Peter Kalthoff, ist zweitbester Werfer mit 14,8 Zählern im Schnitt. Der beste Rebounder des Teams ist mit Tom Alte (6,9 abgegriffene Bälle pro Spiel) ein „alteingesessener“ deutscher Spieler. Insgesamt haben die Bochumer statistisch die beste Defense der Liga.

Der BBC geht mit dem Eindruck des in der zweiten Halbzeit nicht wie erhofft verlaufenen und letztlich hoch mit 30 Punkten Unterschied verlorenen Partie bei den Uni Baskets Münster am vergangenen Samstag ins Duell mit Bochum. Die Mannschaft fand nach einer durchaus ausgeglichenen ersten Hälfte in der zweiten Halbzeit keinen Zugang mehr zum Spiel. Zu allem Überfluss wurde in der Schlussphase des dritten Viertels auch noch Headcoach Florian Wedell wegen eines disqualifizierenden Fouls durch die Schiedsrichter der Halle verwiesen. Mittlerweile entschied die Spielleitung der BARMER 2. Basketball-Bundesliga: „Beim ProA-Spiel Uni Baskets Münster – BBC Bayreuth wurde Trainer Florian Wedell (Bayreuth) in der 30. Minute für einen Ausruf gegen die Schiedsrichter disqualifiziert. Anschließend befand er sich weiterhin in der Halle. Die Spielleitung erachtete eine Spielsperre nicht für angemessen und verhängte eine Geldstrafe gegen den Trainer“.

21.12.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen

Am 14. Spieltag der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga kommt es zum Derby zwischen den Bozic Estriche Knights Kirchheim und den Tigers Tübingen. Ausgetragen wird die Partie in der Handball-Hochburg Göppingen in der EWS Arena.

Vor der laufenden Runde musste Perović alle Importspieler ersetzen. Kein Wunder, denn mit Michael Flowers, Mike Miller, Nicholas Muszynski sowie dem Langzeitverletzten Jaydon Henry-McCalla spielten sich ein Großteil der Akteure für andere Herausforderungen in den Vordergrund. Ferner wechselte Jonas Niedermanner von Kirchheim nach Tübingen. Erneut bewies der 50-Jährige über den Sommer sein gutes Händchen für neue Kräfte. Alle vier Importspieler haben mehr als eingeschlagen und kommen jeweils auf eine zweistellige Punktausbeute. Cameron Henry (15,9 ppg, 5,5 rpg), James Graham (15,9 ppg, 5,2 rpg), Braden Norris (14,0 ppg, 4,2 apg) und Miryne Thomas (11,2 ppg, 4,5 rpg) tragen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in besonderem Maße. 57 der durchschnittlich 81,5 Punkte geht auf das Konto des Quartetts, was knapp 70 Prozent alle Zähler bedeuten. Für Niedermanner wurde Lucas Mayer (6,8 ppg) verpflichtet, der gleichzeitig bester deutsche Punktesammler im Team ist. Dazu kommt es für Samuel Idowu auch zu einem Wiedersehen mit seinem letztjährigen Teamkollegen Thomas, beide Spieler trugen in der vergangenen Spielrunde 2023/2024 das Trikot der Leicester Rider in Großbritannien.

Als Bundesligaabsteiger starteten die Tigers mit großen Ambitionen in die Saison. Der direkte Wiederaufstieg ist kein Muss, jedoch durchaus Ziel der neuformierten Mannschaft um Head Coach Reinboth. Denker und Lenker ist Point Guard Kenny Cooper, der mit 19,5 Punkten pro Partie einer der besten Punktesammler der Liga ist. Ihm zur Seite steht mit Samuel Idowu ein wurfstarker Center. Auf sein persönliches Konto wandern pro Partie 13,5 Punkte. Die beiden Schlüsselspieler weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen dürfte die Hauptaufgabe der Ritter Verteidigung sein. Mit Jonas Niedermanner treffen die Gastgeber auf einen ehemaligen Knights Akteur. „Jonas hat für mehrere Jahre das Gesicht der Knights geprägt und war für viele Erfolge mitverantwortlich. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit ihm,“ so Schmidt.

21.12.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen

Phoenix Hagen zu Gast bei den Artland Dragons.

Die Niederlagen-Serie der Artland Dragons nimmt kein Ende. Auch im neunten Anlauf gelang es den Quakenbrückern nicht, ein Spiel zu gewinnen. Das lag vorrangig an einem stark aufspielenden Gegner aus Trier. Bei der 98:77-Niederlage in Trier am vergangenen Sonntag kam die Mannschaft von Patrick Elzie trotz einiger guter Phasen nicht in die Nähe eines Überraschungserfolgs. Nun ist Phoenix Hagen zum letzten Heimspiel des Jahres geladen. Coach Elzie zum Spiel: „Wir wollen endlich wieder Spiele gewinnen und so mit einem besseren Gefühl in das neue Jahr starten. Wenn du so lange am Stück kein Spiel mehr gewinnst, wird es auch mental brutal schwer, aus diesem Loch herauszukommen. Hagen hat in dieser Saison in der Fremde größere Probleme als in eigener Halle. Das wollen wir ausnutzen. Deshalb hoffe ich, dass die Halle voll wird und die Fans uns tatkräftig unterstützen, auch wenn es momentan nicht so einfach ist. Wir wollen den Kampf annehmen und ich denke, die Fans werden das auch tun.“

Platz 12, 10, 8 und zuletzt 3 – so lauteten die jüngsten Hauptrundenränge von Phoenix Hagen. Nach einer schwierigen Phase von 2018 bis 2022, in der der Traditionsclub viermal in Folge die Playoffs verpasste, wurden die Westfalen zuletzt ihrem Anspruch gerecht. Headcoach Chris Harris (seit 2018 im Amt) etablierte einen Spielstil mit viel Tempo, aggressiver Defense und Teamplay (keiner mit mehr als 13,7 Punkten in der Vorsaison). Die neue Mannschaft setzt sich aus einem soliden Fundament des Vorjahres-Teams zusammen. Von den neun Akteuren mit den meisten Minuten wurden sechs gehalten. Für Mackenzie kam mit dem obendrein athletischen Tyler Stephenson-Moore (9,1 Punkte, 35 % 3P) ein Schütze vom College. Spielmacher Siler Schneider wurde durch Sincere Carry ersetzt (16,2 Punkte, 5,5 Assists, 4,8 Rebounds). Ex-Drache Kilian Binapfl kam während der Saison und spielte bis hierhin knapp zehn Minuten pro Spiel in fünf Spielen. Gehalten wurden unter anderem Devonte McCall (8,8 Punkte), Pass-First-Spielmacher Bjarne Kraushaar (10,2 Punkte, 4,5 Assists) sowie das physische Big-Man-Duo aus Naz Bohannon und Lennart Bon

21.12.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Im letzten Pflichtspiel vor den Weihnachtsfeiertagen sind die VET-CONCEPT Gladiators am Samstag bei den PS Karlsruhe LIONS gefordert.

Statistisch wird das Karlsruher Team von Nachverpflichtung Abu Kigab angeführt. Der Kanadier wechselte von BBL-Team Heidelberg nach Karlsruhe und erzielte in seinen ersten drei Partien durchschnittlich 15,7 Punkte pro Spiel. Auch der zuvor aus Koblenz nach Karlsruhe zurückgekehrte Center Maurice Pluskota legt mit 12,9 Punkten pro Spiel solide Mittelwerte auf. Dazu strahlen O’Showen Williams (12,6), Lukas Herzog (10,9), Lachlan Dent (10,2), Joel Mäntynen (9,9) und Julian Albus (8,3) viel offensive Gefahr aus. Im statistischen Teamvergleich wird deutlich, dass die Karlsruher in dieser Saison noch keinen Wurfrhythmus gefunden haben. Sowohl bei der Quote aus dem Zwei- als auch aus dem Drei-Punkte-Bereich liegen die Lions auf dem vorletzten Platz, in der kolportierten Feldwurfquote sogar auf dem letzten Platz im Ligavergleich. Wie gewohnt treten die Karlsruher jedoch defensiv sehr aggressiv auf und gehören zu den fünf stealstärksten Teams der ProA.

Die Gladiators spielen bisher eine souveräne Saison, blicken auf eine Serie von zuletzt fünf Siegen und rangieren auf dem vierten Tabellenplatz. Die Defense-starken LIONS treffen auf die zweitbeste Offense-Abteilung der Liga. Nur Crailsheim hat bisher häufiger gescort als Trier und die Gladiators können zudem mit der besten Punktedifferenz in der gesamten ProA glänzen. Doch die Differenz ist am Ende nebensächlich, solange man zur Schlusssirene vorn liegt. In der vergangenen Saison war es zweimal sehr knapp. Zuhause hatten sich die Gladiators hauchdünn mit 73:71 durchgesetzt, bevor im Rückspiel die Karlsruher Lina-Radke-Halle zum Hexenkessel wurde. In einem nervenzehrenden Schlagabtausch hieß es nach 40 Minuten 92:96. In der Spielzeit 2022/2023 waren die Siegpunkte beide Male an die LIONS gegangen – zuhause mit 107:101 und in Trier lautete der Endstand damals 85:108

22.12.2024 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntag 16:00 Uhr treten die ART Giants Düsseldorf im heimischen Castello gegen die Nürnberg Falcons BC an.

In Düsseldorf erwartet die Mittelfranken das nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, der nach dem ersten Drittel der Saison nun auch besser in Tritt kommt. In Bremerhaven gelang dem Team von Achmadschah Zazai der zweite Sieg in den letzten drei Spielen. In der Tabelle trennen beide Teams damit nach 13 Spieltagen nur zwei Punkte. „Nicht zuletzt nach unserer Auswärtsniederlage in Vechta ist das ein enorm wichtiges Spiel. Düsseldorf darf man hier auf keinen Fall unterschätzen. Sie sind nicht mehr mit dem Team von Anfang der Saison vergleichbar und haben viele Schlüsselpositionen neu besetzt. Für uns gilt es, die guten Dinge der letzten Wochen mitzunehmen und insbesondere, wenn es nicht so läuft die Ruhe zu bewahren und nicht einzubrechen. Es wird ein schweres Spiel am 4. Advent“, so Ralph Junge.

Die Nürnberg hoffen nach der knappen Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Vechta in der letzten Woche auf Wiedergutmachung. Die Falcons starteten zwar ebenfalls mit 8 Niederlagen in die Saison, weisen aber mit 3 Siegen aus den letzten 5 Spielen eine bessere Bilanz aus als die Gastgeber. In der Tabelle trennen die beiden Vereine lediglich zwei Punkte. Verstärkt werden die Giants gegen die Falcons mit einem neuen Flügelspieler: Justin Tucker wurde von den Düsseldorfern neu verpflichtet. Der 2,03 Meter große Forward kommt aus Urugay. Bei Olivol Mundial Montevideo gehörte er mit 14,8 Punkten pro Spiel und einem Rebound-Schnitt von 7,1 zu den Säulen seiner Mannschaft. Den Giants soll er vor allem mehr Variabilität im Angriff verschaffen sowie – die Zahlen legen es nahe – die Bälle möglichst vor dem Gegner aus der Luft fischen.

23.12.2024 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Dresden Titans

Am Montagabend, den 23. Dezember 2024, empfangen die HAKRO Merlins Crailsheim die Dresden Titans zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team von Trainer David McCray präsentierte sich zuletzt dominant in Koblenz. Durch sichere Wurfquoten und ein konzentriertes Spiel gewannen sie mit 77:99. Für die Hohenloher war dies der siebte Sieg in der aktuellen Spielzeit, der sie in der ProA genau einen Platz besser dastehen lässt als die Titans. Besonders gefährlich wird der BBL-Absteiger durch sein Guard-Duo bestehend aus Vincent Malik Shahid und Devon Goodman, die im Schnitt gemeinsam fast 30 Punkte und acht Assists aufs Parkett zaubern. Doch auch auf den restlichen Positionen ist das Team aus Baden-Württemberg sehr physisch und international hochkarätig besetzt.

Das Team des 31-jährigen Fabian „Fabo“ Strauß, der bereits seit 2019 als Headcoach der Titans aktiv ist, überzeugte im bisherigen Saisonverlauf allen voran durch ihre Ballbewegung in der Offensive. 19,5 Assists verteilen sie durchschnittlich pro Spiel und sind damit Ligaprimus. Maßgeblich verantwortlich ist dafür ihr 27-jähriger Point Guard Daniel Kirchner. Der Aufbauspieler ist das Urgestein in Dresden und zieht schon seit 2018, damals noch in der ProB, die Fäden im Spielaufbau. Aktuell zählt er mit 7,3 Assists pro Spiel zu den besten Vorlagengebern der ProA, steuert zudem selbst 11,1 Punkte bei. Topscorer des Teams ist der US-Amerikaner Wesley Dreamer. Der Flügelspieler steht knapp 30 Minuten auf dem Feld und erzielt im Schnitt 17 Punkte pro Spiel bei einer Dreierquote von 41,3 Prozent. Neben dem Small Forward überzeugten bislang auch sein Landsmann Matthew Ragsdale (Shooting Guard, 11,8 PKT, 46,9% 3P) sowie der Australier Koen Sapwell (Shooting Guard, 13,1 PKT, 41,2% 3P).

Foto: Sebastian Neddermann

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Vorberichte-ProA-14.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-20 17:44:222024-12-23 11:06:16Vorberichte ProA // 14. Spieltag
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