Vorberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

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11.04.2026 18:00 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Hertener Löwen 

In der ersten Runde der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die SV Fellbach Flashers am Samstag, den 11.04.2026 um 18 Uhr die Hertener Löwen in der Gäuäckersporthalle. Für die Flashers ist es bereits die zweite Playoff Teilnahme in Folge. In ihrem dritten Jahr im professionellen Basketball hat sich das Team erneut stark präsentiert und den dritten Platz der Südstaffel gesichert. Nach dem frühen Aus im vergangenen Jahr gegen den SC Rist Wedel ist die Motivation nun umso größer, einen Schritt weiter zu gehen. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort gehen mit einem klaren Ziel in die Serie. Trotz einer schwierigen Phase mit mehreren Verletzungen und Ausfällen zeigte sich die Mannschaft zum Ende der Hauptrunde in guter Form und reist mit dem Rückenwind von sechs Siegen in Folge in die Playoffs.

Mit Herten wartet allerdings ein äußerst erfahrener und unangenehmer Gegner. Der Traditionsverein spielte in den 90er Jahren bereits erstklassig, wurde nach finanziellen Turbulenzen 1998 neu gegründet und war zwischen 2007 und 2016 fester Bestandteil der ProB, bevor nach rund zehn Jahren in der Regionalliga der Wiederaufstieg zur Saison 2025/26 gelang. Die Mannschaft von Head Coach Robin Singh ist keine typische ProB Truppe. Mit einem Altersdurchschnitt von über 28 Jahren bringt das Team viel Erfahrung aufs Parkett.

Spieler wie Bryant Allen, Dario Fiorentino, Faton Jetullahi oder Christian Hinckson verfügen über umfangreiche ProB und teilweise sogar ProA Erfahrung und prägen das Spiel der Löwen entscheidend. Dass die Hertener eine starke Saison spielen, kommt nicht überraschend. Über die gesamte Spielzeit hinweg bewegte sich das Team konstant in den oberen Tabellenregionen und fiel nie schlechter als auf Rang sechs zurück. Besonders beeindruckend ist die Defensive. Mit durchschnittlich nur 70 zugelassenen Punkten pro Spiel stellen die Löwen die beste Verteidigung der gesamten Liga und werden damit auch für die Flashers eine große Herausforderung darstellen.

 

11.04.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. FC Bayern Basketball II 

Nach einer starken Hauptrunde starten die Baskets Juniors TSG Westerstede als Aufsteiger in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und treffen zum Auftakt auf FC Bayern Basketball II. Als Dritter der Nordstaffel genießen die Niedersachsen zunächst Heimrecht, Spiel eins der Best of three Serie steigt am Samstag um 19 Uhr in der Westersteder Hössenhalle. Mit einer Bilanz von 16 zu 10 Siegen gelang nicht nur souverän der Klassenerhalt, sondern auch der Einzug in die Playoffs. Besonders ein starker Endspurt mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen sorgte dafür, dass sich das Team von Headcoach Artur Gacaev sogar den Heimvorteil sichern konnte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Jon’il Fugett, der mit 23,4 Punkten pro Spiel Topscorer der ProB Nord wurde und zusätzlich zu den besten Passgebern und effizientesten Spielern der Liga zählt. Auch Spieler wie Beni Fungula oder Colin Schroeder sowie junge Talente wie Simon Kohlhoff, Johann Helwig und Ore Ewert prägten die erfolgreiche Saison.

Mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern Basketball wartet jedoch ein anspruchsvoller Gegner. Die Münchner beendeten die Hauptrunde im Süden mit einer ausgeglichenen Bilanz von 12 zu 12 Siegen auf Platz sechs. Zwar lief es in den letzten Wochen nicht optimal, doch das Team sicherte sich mit einem klaren Sieg in Langen noch das Playoff Ticket. Der Kader ist breit aufgestellt und verfügt über mehrere Spieler, die konstant punkten können, darunter Niko Jerkic, Nicolas Kodjoe oder Andrija Susic. Zudem sammelten einige Akteure bereits Einsatzzeit bei den Profis. Auch an der Seitenlinie gab es im Saisonverlauf Veränderungen. Nach dem Wechsel von Emir Mutapcic ins Trainerteam der Profis übernahm Luca Palumbo die Verantwortung, unterstützt unter anderem von Ex Nationalspieler Danilo Bartel.

Westerstedes Headcoach Artur Gacaev erwartet ein ausgeglichenes Duell und betont: „Bayern hat viele junge Spieler im Team, das sieht im Grunde ähnlich aus wie bei uns. Die Mannschaft arbeitet allgemein beim Rebound und insbesondere beim Offensivrebound sehr gut. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe – zwar ist es ein Vorteil, dass wir zuerst zu Hause spielen, aber einen Favoriten kann ich in dieser Serie nicht erkennen. Wir sind Neuling, Bayern kennt die Liga schon länger, daher haben wir großen Respekt. Es dürfte eine harte und enge Serie werden.“ Die Ausgangslage verspricht also eine intensive Serie zweier talentierter Teams. Während Westerstede den Schwung der starken Hauptrunde mitnehmen will, bringt Bayern Erfahrung aus mehreren ProB Spielzeiten mit.

 

11.04.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dresden Titans 

Im Achtelfinale trifft Bernau als Zweiter der Nordstaffel auf die Dresden Titans, den Siebten der Südstaffel. Dresden reist als unangenehmer Gegner an, der auf dem Papier vielleicht unterschätzt werden könnte, in der Realität aber über enorme Qualität verfügt. Vor allem offensiv bringen die Titans viel Gefahr mit. Scott Stone führt das Team mit über 21 Punkten pro Spiel an und ist der klare Go-to-Guy, dazu kommen mit Wisdom Uboh, Duje Putnik und Kevin Kollmar weitere Spieler, die Verantwortung übernehmen und jederzeit ein Spiel prägen können. Besonders auffällig ist die Effizienz im Zweipunktebereich sowie die solide Wurfquote von außen, wodurch Dresden schwer zu verteidigen ist und viele Optionen im Angriff besitzt.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt dennoch leichte Vorteile für Bernau. Das Team erzielt mehr Punkte, ist beim Rebounding stärker und weist insgesamt bessere Effizienzwerte auf. Genau diese Faktoren könnten in einer Playoff Serie entscheidend werden. Wenn es Bernau gelingt, das Tempo zu kontrollieren, die Bretter zu dominieren und defensiv früh Zugriff zu bekommen, liegen die Vorteile auf ihrer Seite. Gleichzeitig darf Dresden keinesfalls unterschätzt werden, da die Titans strukturiert spielen, wenige Fehler machen und mehrere gefährliche Scorer in ihren Reihen haben. Während Dresden stark über individuelle Qualität kommt, überzeugt Bernau vor allem durch seine Tiefe im Kader. Spieler wie Guy Artman Nahmias, Anthony Watkins oder Akim Jamal Jonah bringen unterschiedliche Stärken ein und sorgen dafür, dass das Team variabel agieren kann.

 

11.04.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. SKYLINERS Juniors 

Die ETB Miners empfangen in der heimischen Halle „Am Hallo“ die Skyliners Juniors. Als Erster der Nordstaffel gehen die Essener mit Heimvorteil in die Best of three Serie und wollen direkt den Grundstein für das Weiterkommen legen. Die Miners blicken auf eine starke Hauptrunde zurück. Mit 19 Siegen und nur vier Niederlagen sicherte sich das Team von Headcoach Lars Wendt souverän die Meisterschaft im Norden und unterstrich seine Form zuletzt mit einem klaren 81:62 Auswärtssieg bei den Iserlohn Kangaroos. Gerade die defensive Geschlossenheit soll nun auch in den Playoffs der Schlüssel sein, um den Heimvorteil erfolgreich zu nutzen. Mit den Skyliners Juniors wartet jedoch ein Gegner, der deutlich stärker ist, als es der achte Tabellenplatz im Süden vermuten lässt. Das Nachwuchsprogramm aus Frankfurt bringt viel individuelle Qualität und eine gefährliche Offensive mit. Allen voran Guard Desmond Watson, der mit 25 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der gesamten Liga zählt und als zentrale offensive Waffe gilt. Unterstützt wird er von Jamie Edoka und Ivan Crnjaz, die ebenfalls konstant zweistellig punkten und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken können. Hinzu kommt ein tiefer Kader, der es ermöglicht, über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo und Intensität zu gehen.

Entsprechend groß ist der Respekt auf Essener Seite. Sportdirektor Raphael Wilder betont: „Frankfurt ist eine Mannschaft, die zwar auf dem 8. Platz der ProB Süd steht, dort aber definitiv nicht hingehört. Die Mannschaft ist bärenstark und spielt mit einem überragenden Amerikaner, der 20 Würfe pro Spiel nimmt und hervorragende Quoten im Zwei- und Dreipunktebereich vorzuweisen hat, viele Freiwürfe bekommt, bei den Offensivrebounds stark unterwegs ist und wohl auch schon einige Spiele in der BBL gespielt hat. Dazu kommen dann noch Spieler wie Ivan Crnjaz mit 14,7 Punkten pro Spiel und Jamie Edoka mit 16,2 Punkten, die ebenfalls offensiv sehr stark unterwegs sind, sowie weitere Spieler, die im höheren einstelligen Bereich scoren können. Wir sind uns ihrer Stärke bewusst und mit Sicherheit hätte es zu Beginn der Playoffs auch ein leichterer Gegner werden können, aber wenn man weiterkommen will, muss man sowieso jeden Gegner schlagen. Die personelle Situation ist soweit okay und wir hoffen, dass sich die Verletzung eines unserer Spieler, der diese Woche nicht trainieren konnte, bis Samstag auskuriert hat. Zu Leon bleibt zu sagen, dass er aufgrund seiner Daumenoperation noch nicht spielen wird und wir auch noch nicht sagen können, wann er wiederkommen wird, obwohl er kleine Fortschritte macht. Wir hoffen auf große Unterstützung in der Halle und darauf, dass jeder versteht, gegen was für einen Gegner wir spielen müssen. Wir gehen positiv gestärkt aufgrund unserer starken Hauptrunde in diese erste Playoff Serie.“

Auch Headcoach Lars Wendt blickt mit Vorfreude auf das Duell: „Endlich beginnen die Playoffs, die spannendste Jahreszeit. Wir treffen mit Frankfurt auf eine sehr starke Mannschaft, die mit viel Momentum in die Serie geht, nachdem sie 9 der letzten 11 Spiele gewinnen konnte. Wir haben uns gut vorbereitet und hoffen auf eine volle Halle für Spiel 1!“ Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell. Während Essen seine dominante Hauptrunde bestätigen will, reist Frankfurt mit viel individueller Klasse und Selbstvertrauen an.

 

11.04.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 

Im Achtelfinale trifft die BG Hessing Leitershofen Stadtbergen auf die EN Baskets Schwelm. Spiel eins der Serie steigt am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen. Als Vierter der Südstaffel treffen die Kangaroos auf den Fünften der Nordgruppe. Gespielt wird im Best of three Modus, zwei Siege reichen zum Weiterkommen. Die Erinnerungen an die vergangene Saison sind noch präsent. Damals scheiterte die BG trotz dominanter Hauptrunde bereits im Achtelfinale mit 0:2 an Essen. Kapitän Jannik Westermeir bringt die Stimmung im Team auf den Punkt: „Wir haben ein klares Ziel vor Augen und das Gesamtpaket Play Offs sorgt für Adrenalin pur“. Center Tom Alte ergänzt: „Jetzt wird wieder alles auf null gestellt. Die Hauptrunde ist ab jetzt ein Stück weit egal“.

Mit Schwelm wartet allerdings ein äußerst unangenehmer Gegner. Die Teams aus der Nordgruppe gelten traditionell als besonders stark, was auch die Statistik der vergangenen Jahre zeigt. Die EN Baskets verfügen über ein erfahrenes und ausgeglichen besetztes Team. Besonders hervorzuheben sind Topscorer Zyon Patterson, Spielmacher Marius Stoll als bester Assistgeber der Liga sowie der vielseitige Robert Merz. BG Headcoach Emanuel Richter weiß um die Qualität des Gegners: „Wir alle kennen die Stärke der PRO B Nord und deren hohes Niveau. Mit Schwelm treffen wir auf eine sehr erfahrene Mannschaft. In den letzten neun Jahren standen sie acht Mal in den Play Offs und waren schon nahe am Aufstieg in die Pro A. Dafür habe ich großen Respekt, das ist eine gewachsene Struktur mit sehr viel Tradition. Aber wissen auch um unsere Stärken und wollen vor unseren Fans gewinnen, die sicher für eine unglaubliche Atmosphäre sorgen werden. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“.

Auch Geschäftsführer Wayne Chico Pittman zeigt sich optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl, wir haben uns in der Rückrunde gut stabilisiert, wir werden von der ersten Sekunde an hellwach sein, darauf arbeitet man die ganze Saison hin.“. Die Serie wird im engen Rhythmus gespielt. Spiel zwei findet am Freitag in Schwelm statt, ein mögliches Entscheidungsspiel würde bereits zwei Tage später wieder in Stadtbergen ausgetragen.

 

12.04.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Als Tabellenzweiter der Südstaffel empfangen die Vestestädter im Achtelfinale die Neustadt temps Shooters, die sich als Siebter der Nordstaffel erstmals in ihrer Vereinsgeschichte für die Playoffs qualifiziert haben. Für Coburg ist es bereits die vierte Teilnahme seit dem Aufstieg in die ProB, doch ein Erfolgserlebnis blieb bislang aus, da man in den vergangenen Jahren jeweils im Achtelfinale ausschied. Nach der erfolgreichsten Hauptrunde der Vereinsgeschichte soll sich das nun ändern. In den vergangenen Jahren zeigte sich immer wieder, dass Teams aus der Nordstaffel in den Playoffs häufig die Oberhand behalten. Auch Coburg musste diese Erfahrung bereits machen und schied trotz Heimrecht gegen Gegner aus dem Norden aus.

Mit den Neustadt temps Shooters wartet ein Team, das eine wechselhafte Saison hinter sich hat. Nach sieben Siegen zum Start folgte eine Serie von acht Niederlagen, ehe sich die Niedersachsen rechtzeitig vor den Playoffs wieder stabilisierten und sich mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen doch noch für die Endrunde qualifizierten. Im Fokus steht dabei vor allem Guard Matej Jelovčić, der mit durchschnittlich 22,3 Punkten zu den besten Scorern der Liga gehört und seine Leistung im Vergleich zur Vorsaison deutlich steigern konnte. Unterstützt wird er von Aimé Olma und Emil Loch, die ebenfalls zweistellig punkten, während Christenvie Kwilu und Elias Marei die Starting Five komplettieren. Auf Coburger Seite liegt die Hoffnung unter anderem auf Kapitän Nico Wenzl, der bereits Playoff Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln konnte und 2022 mit den Dresden Titans die Meisterschaft in der ProB gewann. Er weiß um die Stärken des Gegners und die Herausforderung der Serie:

„Neustadt ist ein Team, das eine extrem gute Hinrunde gespielt hat und sich mit Essen lange um Platz 1 gestritten hat. In der Rückrunde hatten sie dann ein paar Probleme, aber haben sich pünktlich vor den Playoffs wieder gefangen und einen kleinen Run gestartet. Sie spielen sehr schnell und frei, was sehr schwer zu verteidigen ist. Da müssen wir uns darauf einstellen, gut im Eins gegen Eins zu verteidigen und uns als Team zusammen in der Defense zu helfen. Daneben ist es aber wichtig, dass wir dem Spiel unseren eigenen Stempel aufdrücken, schnell spielen, offensiv den Ball bewegen und dann auch unsere Würfe treffen. Die Jahre zuvor haben gezeigt, dass der Norden in den Playoffs tendenziell etwas stärker war, weshalb es nun an uns liegt zu zeigen, dass der Süden auch mithalten kann. Letzte Saison konnte sich nur Speyer als Süd Team in der ersten Playoff Runde behaupten und dieses Jahr wollen wir als eine der Mannschaften aus dem Süden auf jeden Fall ein Zeichen setzen und eine Runde weiterkommen.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 

Am Sonntagabend startet die OrangeAcademy um 17 Uhr in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und trifft dabei auf die Dragons Rhöndorf. Nach einer herausragenden Hauptrunde mit 18 Siegen und nur sechs Niederlagen sicherten sich die jungen Ulmer den ersten Tabellenplatz im Süden und spielten damit die beste Saison der Clubgeschichte. Mit Rhöndorf wartet ein bekannter Gegner. Bereits im vergangenen Jahr trafen beide Teams aufeinander, damals mit dem besseren Ende für die Ulmer. In dieser Saison spielten die Dragons in der Nordstaffel und sicherten sich dort den achten Platz. Die Mannschaft ist das Farmteam der Telekom Baskets Bonn und bringt viel Talent sowie Tempo ins Spiel.

Headcoach Florian Flabb erwartet ein intensives Duell: „Wir erwarten eine sehr formstarke Rhöndorfer Mannschaft, die sich aus der Abstiegszone in die Playoff Ränge gespielt hat. Rhöndorf wird versuchen, das Tempo hochzuhalten und über schnelles Umschalten zu punkten. Insgesamt freue ich mich auf eine spannende und sicherlich auch intensive Playoff Serie“. Die Dragons durchlebten eine wechselhafte Saison. Nach einer Serie von sechs Niederlagen steckte das Team zwischenzeitlich tief im Abstiegskampf, kämpfte sich jedoch mit fünf Siegen in Folge zurück und sicherte sich nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch den letzten Playoff Platz. Mit einem Altersdurchschnitt von rund 20 Jahren bringt Rhöndorf eine junge und hungrige Mannschaft aufs Parkett. Im Fokus steht dabei vor allem Spielmacher Jorge Mejias Sanchez, der mit 15,1 Punkten und 6,4 Assists sowohl Topscorer als auch bester Vorlagengeber ist.

Unterstützung erhält er von Juhwan Harris Dyson, Kenan Reinhart und Benjamin Sadikovic, die allesamt zweistellig punkten und das Team offensiv breit aufstellen. Für die OrangeAcademy geht es nun darum, die starke Form aus der Hauptrunde in die Playoffs zu übertragen und den ersten Schritt Richtung nächste Runde zu machen. Gleichzeitig ist klar, dass Rhöndorf mit viel Momentum anreist und jede Nachlässigkeit sofort bestrafen kann.

 

12.04.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Für die Itzehoe Eagles startet am Sonntag, den 12. April um 17 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld das Abenteuer Playoffs gegen die Porsche BBA Ludwigsburg. Die Ludwigsburger treten als Nachwuchsprogramm des Bundesligisten MHP RIESEN Ludwigsburg an und bringen einen extrem jungen Kader mit einem Durchschnittsalter von rund 19 Jahren aufs Parkett. In der Südstaffel belegte die Mannschaft in einem engen Rennen den fünften Platz und reist nun zum Nordvierten nach Itzehoe. Spiel zwei findet anschließend in Ludwigsburg statt, ein mögliches drittes Duell würde wieder in Itzehoe ausgetragen werden.

Eagles Headcoach Timo Völkerink erwartet einen unangenehmen Gegner und beschreibt die Ludwigsburger als „Ein unberechenbarer Gegner“. Besonders im Fokus stehen dabei junge Talente wie Julis Baumer und Maxwell Dongmo Temoka, die bereits Erfahrungen im Erstligateam sammeln konnten, sowie weitere Spieler wie Simon Feneberg oder Yohann Tchouaffe, die jederzeit den Unterschied machen können. Hinzu kommt, dass Teile des Kaders aktuell beim Albert Schweitzer Turnier im Einsatz sind, weshalb die genaue Aufstellung der Gäste offen bleibt. Sportlich zeichnet sich die BBA vor allem durch ihre starke Defensive aus.

„Sie spielen trotz des jungen Alters super physisch und erarbeiten sich viele zweite Chancen durch gutes Rebounding“, so Völkerink, der ein intensives Spiel erwartet: „Ich erwarte ein sehr physisches Spiel, in dem wir zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren müssen.“
Die Itzehoer gehen gut vorbereitet in die Partie. Erstmals seit längerer Zeit konnte das Team wieder komplett trainieren, auch Chris Herget steht nach seiner Pause wieder zur Verfügung. Entsprechend optimistisch blickt der Coach auf den Playoff Auftakt und betont die hohe Motivation innerhalb der Mannschaft: „Wir Coaches spüren, wie hungrig die Jungs sind.“ v

Nachberichte ProA 30. Spieltag

04.04.2026 18:00 Uhr // SBB Baskets vs. Paderborn Baskets 69:71

Bittere Heimniederlage für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im direkten Duell um den Klassenerhalt unterlag sie den Paderborn Baskets vor 1.406 Zuschauern in der Wolfgang Lakenmacher Halle mit 69:71. Der entscheidende Korb fiel mit der Schlusssirene. Paderborn erwischte den besseren Start und führte nach dem ersten Viertel mit 20:11. Die Gastgeber kämpften sich bis zur Halbzeit zurück, lagen aber weiterhin knapp mit 35:36 in Rückstand. Auch nach dem dritten Abschnitt blieb Paderborn vorne und ging mit einer 57:51 Führung in das Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Die SBB Baskets arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und glichen kurz vor Ende zum 69:69 aus. Doch mit der letzten Aktion des Spiels trafen die Gäste zum Sieg und sorgten für große Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber.

SBB Headcoach Achmadschah Zazai zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Die Niederlage tut weh. Wir wollten einen wichtigen Schritt in Richtung des Klassenerhalts machen. Am Ende war die Pleite ärgerlich. Ich kann mich nur bei den Fans für den starken Support bedanken und hoffe, dass wir auch am Freitag wieder solch eine tolle Unterstützung erhalten werden. Wir müssen weiterhin positiv bleiben und gemeinsam alles für den Klassenerhalt geben.“ Bester Werfer der Magdeburger war Daivien Williamson mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten DeVondre Perry mit 15 und Martin Bogdanov mit elf Zählern. Unter dem Korb überzeugte Michael Hughes mit 15 Rebounds, fünf Blocks und fünf Punkten.

 

04.04.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:58

Die Nürnberg Falcons haben am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor rund 2.000 Fans in der Kia Metropol Arena besiegten die Mittelfranken die VfL SparkassenStars Bochum deutlich mit 99:58 und feierten damit ihren 13. Saisonsieg. Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeber hochkonzentriert. Besonders Tom Stoiber prägte die Anfangsphase und war direkt an den ersten zehn Punkten beteiligt. Nürnberg fand schnell seinen Rhythmus und setzte sich bereits nach dem ersten Viertel klar mit 26:13 ab.

Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team von Headcoach Ralph Junge dominant und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 55:32 aus. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Nürnberg überzeugte weiterhin mit intensiver Verteidigung, starkem Rebounding und viel Spielfreude. Mit einem komfortablen 78:50 ging es in das Schlussviertel, das schließlich zum souveränen Schaulaufen wurde. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 99:58 Erfolg, durch den die Falcons in der Tabelle wieder näher an die Playoff Plätze heranrücken. Headcoach Ralph Junge zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Wir sind natürlich überglücklich. Es war eine starke Teamleistung mit 28 Assists. Dazu haben wir sehr gut verteidigt. Das macht Spaß und gibt uns viel Rückenwind für die verbleibenden Spiele.“

 

04.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz 90:60

Der BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich am Samstagabend vor 2.040 Zuschauern in der Sparkassen Arena deutlich mit 90:60 gegen die EPG Baskets Koblenz durch. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine starke Defensivleistung. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase steigerten sich die Gastgeber zunehmend und erspielten sich bis zur Halbzeit eine 40:31 Führung. Besonders im dritten Viertel setzte sich Göttingen entscheidend ab, ehe eine kurze Schwächephase die Gäste noch einmal heranbrachte. Doch im Schlussabschnitt zeigten die Veilchen ihre Qualität und ließen keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Mit mehreren Läufen bauten sie den Vorsprung wieder deutlich aus und brachten die Partie souverän zu Ende. Topscorer auf Seiten der BG waren Julius Böhmer und Wes Dreamer mit jeweils 18 Punkten. Für Koblenz konnte lediglich Alex Möller zweistellig punkten.

BG Headcoach Fabian Strauß zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Als wir uns auf Koblenz vorbereitet haben, haben wir natürlich auch auf die Statistiken geschaut. Koblenz ist eines der Teams, die die meisten Punkte erzielen. Deswegen war für uns klar, dass wir defensiv deutlich stabiler sein und gewissen Druck ausüben müssen. Wir haben das über Phasen gut gemacht und dabei gut ausgesehen. Wenn wir es ein bisschen zu lasch angegangen sind, hat man die Qualität von Koblenz deutlich gesehen. Es gab eine Phase, in der wir etwas zu frech waren und zu viel zugelassen haben. Alles in allem muss ich den Jungs heute ein riesiges Lob aussprechen, weil sie nach dem ersten Viertel verstanden haben, was sie über Penetration, Ball rauspassen und harte Defense für Körbe kreieren können.“

Koblenz Coach Stephan Dohrn ordnete die Partie wie folgt ein: „Es war ein verdienter Sieg für Göttingen. Ich denke, dass für mein Team heute ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Das soll nicht despektierlich klingen wir haben mit 30 verloren aber wir hatten Phasen, in denen wir ganz gut gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir 14 Göttinger Ballverluste provoziert. Aber wir hatten heute keine Offense. Vielleicht hätten wir es ein bisschen knapper gestalten können, wenn wir im Zwei und Drei Punkte Bereich nicht so schlecht abschließen. Somit war es dann nur eine Frage der Zeit, dass so ein guter Gegner wie Göttingen zu Hause wegzieht. Da konnten wir dann am Ende nicht gegenhalten.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 96:97

Eine Partie mit echtem Playoff Charakter lieferten sich die HAKRO Merlins Crailsheim und die Gießen 46ers. In einem intensiven und hochklassigen Spiel setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 97:96 durch und feierten damit ihren neunten Auswärtssieg in Serie. Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Crailsheim fand zunehmend besser ins Spiel, doch Gießen hielt vor allem mit starken Würfen von außen dagegen. Nach einem intensiven ersten Viertel stand es 24:24. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber phasenweise die Kontrolle. Angeführt von einer starken Dreierquote setzten sich die 46ers zwischenzeitlich zweistellig ab. Crailsheim blieb jedoch dran und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit auf 51:58.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen zunächst das tonangebende Team und baute den Vorsprung erneut aus. Die Merlins kämpften sich immer wieder heran, konnten den Rückstand aber zunächst nicht entscheidend verkürzen. Mit 70:78 aus Sicht der Gäste ging es ins Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein echter Krimi. Gießen traf weiter hochprozentig von außen, doch Crailsheim startete eine starke Aufholjagd. In der Crunchtime kippte das Momentum schließlich zugunsten der Gäste. Nach einem Dreier von Gianni Otto gelang erstmals wieder der Ausgleich. In der Schlussminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Crailsheim nutzte Ballgewinne und Foulsituationen konsequent aus, drehte die Partie und ging in Führung. Den letzten Angriff der Gießener verteidigten die Merlins stark, Anthony Gaines blockte den finalen Wurfversuch spektakulär und sicherte so den Auswärtssieg.

Bester Akteur der Gäste war Marvin Ogunsipe mit 18 Punkten und 10 Rebounds, der damit ein Double Double auflegte. Ebenfalls zweistellig punkteten Xavier Johnson, Vinnie Shahid, Gabriel de Oliveira und Anthony Gaines. Headcoach David McCray zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten eine turbulente Woche. Anfang der Woche war die Bekanntgabe, dass ich kommende Saison hier nicht mehr Trainer sein werde, dass hat für Ablenkung gesorgt. Zusätzlich haben wir noch den Ausfall von Tyreese Blunt, den wir kurzfristig verkraften mussten. Außerdem war Moe Stuckey krank, damit haben uns zwei deutsche Leistungsträger auf einer Position gefehlt. Diese Unruhen haben sich dann auch auf das Spiel übertragen. Wir waren unkonzentriert, haben viele kleine Fehler gemacht und den Gameplan nicht so gut umgesetzt. Es war uns aber bewusst, dass das hier kein einfach Spiel werden würde. Gießen ist eine sehr gute Mannschaft, deutlich besser als ihr Tabellenplatz. Das ist traditionell ein schwieriges Spiel. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass wir mit einem Sieg hier rausgekommen sind.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 91:86

Mit einer starken Energieleistung im letzten Viertel hat der BBC Bayreuth am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 2.632 Zuschauern setzten sich die Oberfranken mit 91:86 gegen das Top Team aus Bremerhaven durch. Über weite Strecken der Partie lagen die Gäste in Führung. Bayreuth tat sich zunächst schwer, vor allem von der Dreierlinie fehlte die Treffsicherheit. Dennoch blieb der BBC im Spiel und ging nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sogar knapp in Führung. Im zweiten Abschnitt übernahm Bremerhaven mehr und mehr die Kontrolle. Dank starkem Teamplay und verbesserter Wurfquote erspielten sich die Gäste eine 49:43 Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven zunächst das bessere Team und hielt Bayreuth auf Abstand. Vor dem Schlussviertel lag der BBC mit 64:70 zurück und hatte zudem deutliche Nachteile beim Rebounding.

Doch im letzten Abschnitt drehte Bayreuth auf. Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung fanden die Gastgeber defensiv besseren Zugriff und starteten eine starke Aufholjagd. Angetrieben von den Fans gelang es, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. In der Crunchtime übernahm vor allem KeVaughn Allen Verantwortung. Mit wichtigen Treffern, darunter ein Dreier mit Ablauf der Uhr, brachte er Bayreuth auf die Siegerstraße. Am Ende entschieden die Gastgeber das Schlussviertel mit 27:16 für sich und drehten die Partie komplett. Topscorer war Rückkehrer Lenny Liedtke mit 19 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich KeVaughn Allen mit 18 Punkten sowie Willem Brandwijk, Leroy Ikejiaku und Rayshawn Mart, die allesamt zweistellig punkteten. Durch den Sieg wahrt Bayreuth die Chance auf die Playoffs. Als Tabellenzehnter liegt der BBC nur einen Sieg hinter Platz acht. Gleichzeitig ist der Klassenerhalt nun endgültig gesichert. Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie beeindruckt:

„Unser Plan war vor allem, das bekanntermaßen hervorragende Mannschaftsspiel der Bremerhavener so gut es geht zu stören. Hierzu haben wir Verschiedenes versucht, im Schlussviertel haben wir auf Zonenverteidigung umgestellt und konnten so den Rhythmus der Bremerhavener letztlich entscheidend stören. Letztlich kommt es mir fast unglaublich vor, dass wir das Spiel gewinnen konnten, ich bin eigentlich sprachlos. Die Kraft, dass wir zum Schluss solch ein Spiel noch rumbiegen können, ziehen wir aus unserem harten Training, es ist nicht zum ersten Mal, dass wir am Schluss ein Spiel noch rumzubiegen imstande waren. Nachdem der Klassenerhalt jetzt endgültig gesichert ist, werden wir die noch ausstehenden vier Spiele weiter so in Angriff nehmen wie zuletzt. Wenn es noch für die Playoffs reicht, freuen wir uns und ich will auch sagen, dass wir es angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen vielleicht auch ein bisschen verdient hätten. Wenn es nicht reicht, können wir hoch erhobenen Hauptes die Saison beenden. Ein großes Kompliment auch heute wieder an unsere Fans, es macht unheimlich viel Spaß in dieser Atmosphäre in der Halle zu spielen.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 77:84

Die Bozic Knights Kirchheim haben im direkten Duell um die bessere Ausgangsposition für die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen müssen. In der heimischen Sporthalle Stadtmitte unterlagen die Teckstädter den Artland Dragons mit 77:84. In der Tabelle ziehen die Gäste damit an Kirchheim vorbei, während Verfolger Gießen ebenfalls verlor und der Abstand nach hinten bestehen bleibt. Dabei war die Ausgangslage klar: Beide Teams waren punktgleich, es ging um eine möglichst gute Platzierung, die Chance auf Heimrecht sowie die Teilnahme am Pokalwettbewerb. Die Dragons zeigten von Beginn an, dass sie diese Bedeutung angenommen hatten. Kirchheim setzte defensiv den Fokus auf die beiden Topscorer Amir Hinton und Ben Burnham. Diese Strategie ging grundsätzlich auf, doch andere Akteure übernahmen Verantwortung. Dejan Bruce, Nate Petrone und Elijah Ndi punkteten wichtig und hielten die Gäste im Spiel.

Auf Seiten der Knights überzeugte vor allem Gian Aydinoglu mit einer starken Defensivleistung. Offensiv fanden die Gastgeber nach gutem Start jedoch immer weniger Lösungen. Viele forcierte Würfe und Einzelaktionen brachten einen Bruch ins Spiel, den Artland nutzte. Nach dem ersten Viertel führten die Dragons mit 23:18, zur Halbzeit stand es 43:38. Im dritten Viertel setzten sich die Gäste zunächst deutlicher ab. Nach einem unsportlichen Foul musste Hinton vorzeitig vom Feld, was Kirchheim zurück ins Spiel brachte. Die Knights starteten einen Lauf und drehten die Partie zwischenzeitlich. Doch eine Auszeit der Dragons brachte wieder Struktur ins Spiel der Gäste. In der Schlussphase übernahm vor allem Timo Lanmüller Verantwortung. Der Flügelspieler erzielte 16 seiner insgesamt 19 Punkte in der zweiten Halbzeit und war damit der entscheidende Faktor. Immer wenn Kirchheim versuchte, Momentum aufzubauen, fanden die Dragons die passende Antwort.

Knights Coach Igor Perovic analysierte nach der Partie: „Im Schlussviertel haben die Dragons die wichtigen Würfe getroffen und unsere Versuche Energie aufzubauen im Keim erstickt. Dadurch blieb das Momentum auf ihrer Seite.“ Zudem stellte er klar: „Wir haben es insgesamt nicht geschafft eine gute Leistung zu zeigen. Wir hatten zu viele Spieler, die nicht an ihre Leistungsmöglichkeit herangekommen sind.“ Durch die Niederlage rutschen die Knights auf Platz sechs ab. Der Abstand zu den Gießen 46ers beträgt weiterhin vier Punkte, allerdings spricht der direkte Vergleich gegen Kirchheim.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 116:109

Der 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hatte es in sich. Die PS Karlsruhe LIONS lieferten sich mit Phoenix Hagen ein spektakuläres Duell und setzten sich nach Verlängerung mit 116:109 durch. Über 2.400 Zuschauer in der Europahalle erlebten ein echtes Offensiv Feuerwerk. Schon früh entwickelte sich ein Spiel auf höchstem Niveau. Beide Teams trafen hochprozentig von außen und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Karlsruhe startete stark von der Dreierlinie und hielt gegen die offensivstarken Hagener dagegen. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste knapp vorne. Im zweiten Abschnitt schien Phoenix zunächst davonzuziehen, doch die LIONS fanden rechtzeitig ihren Rhythmus wieder. Mit einer starken Phase kurz vor der Halbzeit drehten sie die Partie und gingen mit einer 58:54 Führung in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen. Hagen zeigte zwischenzeitlich die reifere Spielanlage und setzte sich im Schlussviertel etwas ab. Doch Karlsruhe kämpfte sich zurück. Angeführt von wichtigen Distanztreffern verkürzten die Gastgeber Schritt für Schritt den Rückstand und erzwangen beim Stand von 99:99 die Verlängerung. In der Overtime setzte sich der Krimi fort. Beide Teams schenkten sich nichts, doch 29 Sekunden vor Schluss sorgte Kapitän Julian Albus mit einem Dreier für die entscheidende Führung. Karlsruhe brachte den Vorsprung anschließend über die Zeit und sicherte sich einen wichtigen Heimsieg. Die Partie war geprägt von starken Quoten von außen. Hagen traf 49 Prozent seiner Dreier, Karlsruhe kam auf 44 Prozent, versuchte es aber deutlich häufiger und verwandelte insgesamt 24 Distanzwürfe.

Topscorer der LIONS war Kilian Binapfl mit 23 Punkten. Isaiah Hart und David Cohn steuerten jeweils 22 Zähler bei, während David Ejah auf 21 Punkte kam. Mit dem Sieg gegen den Tabellenführer halten die Karlsruher ihre Playoff Hoffnungen am Leben. Da Bochum parallel verlor, beträgt der Rückstand auf Platz acht weiterhin nur einen Sieg, auch wenn der direkte Vergleich aktuell gegen die LIONS spricht.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 77:82

Die Uni Baskets Münster haben im Kampf um den Klassenerhalt einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. In einem intensiven und phasenweise hochklassigen Duell unterlagen die Münsteraner den Tigers Tübingen vor 2.150 Zuschauern in der Halle Berg Fidel mit 77:82. Die Partie war geprägt von extremen Schwankungen. Münster startete schwach und lag nach dem ersten Viertel mit 15:23 zurück. Vor allem defensiv fehlte zunächst die nötige Intensität, während offensiv kaum Würfe von außen fielen. Im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeber jedoch komplett auf. Mit deutlich verbesserter Defensive, starker Ballbewegung und hoher Trefferquote erspielten sich die Uni Baskets eine 45:39 Halbzeitführung. Besonders Paul Viefhues setzte in dieser Phase Akzente und sorgte mit wichtigen Distanzwürfen für Begeisterung auf den Rängen. Nach der Pause kippte das Spiel erneut. Tübingen dominierte vor allem unter den Körben und nutzte seine klare Überlegenheit beim Rebounding konsequent aus.

Insgesamt sicherten sich die Gäste 48 Rebounds, darunter 18 Offensivrebounds. Ein 15:0 Lauf brachte die Tigers entscheidend in Führung und ließ Münster bis auf 57:70 zurückfallen. Im Schlussviertel stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen die Niederlage. Mit einem 17:4 Lauf kämpften sie sich zurück ins Spiel und verkürzten kurz vor Schluss auf 77:78. Doch die entscheidenden Würfe fielen nicht, sodass Tübingen die Partie letztlich über die Zeit brachte. Neben der Niederlage wiegt auch der Ausfall von Kapitän Cosmo Grühn schwer, der kurzfristig mit einer Muskelverletzung passen musste. Trotz einer insgesamt starken Offensivleistung von Curtis Jones Jr. mit 21 Punkten reichte es für Münster nicht zu den dringend benötigten Punkten.

 

04.04.2026 20:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 76:85

Die RheinStars Köln werden auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spielen. Mit einem souveränen 85:76 Auswärtssieg im rheinischen Derby bei den Bayer Giants Leverkusen sicherten sich die Kölner am 30. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt. „Derbysiege sind natürlich mit die schönsten. Wir sind sehr glücklich über den heutigen Erfolg und über den feststehenden Klassenerhalt. Die Mannschaft spielt seit Wochen sehr stabil und hat sich dafür auch heute belohnen können“, freute sich Geschäftsführer Stephan Baeck. Baeck ergänzte: „Die Jungs haben sich das mit ihren Trainern verdient erarbeitet. Jetzt genießen wir erstmal alle mit unseren Familien das Osterfest und bereiten uns dann auf die Partie gegen Karlsruhe vor.“ Das Derby selbst war kein offensives Spektakel, sondern geprägt von Kontrolle und Disziplin. Genau das war der Plan der RheinStars, wie Headcoach Zoran Kukic erklärte: „Wir wollten das Spiel kontrollieren und sicher spielen, das haben die Jungs gemacht. Wir haben wenige Ballverluste gehabt und in der Schlussphase haben wir die Partie souverän zu Ende gespielt. Das hat mir gut gefallen.“

Nach einem etwas besseren Start der Gastgeber übernahmen die Kölner spätestens im zweiten Viertel die Kontrolle. Mit einem 11:0 Lauf setzten sie sich erstmals deutlicher ab und gingen mit einer 46:38 Führung in die Halbzeit. Im dritten Viertel kämpfte sich Leverkusen noch einmal heran, doch im Schlussabschnitt sorgten die RheinStars für klare Verhältnisse. Angeführt von Cedric Russell und Haris Hujic setzten sich die Gäste entscheidend ab und brachten den Sieg souverän ins Ziel. Herausragend war vor allem Haris Hujic mit sechs Dreiern und insgesamt 20 Punkten. Russell überzeugte insbesondere im letzten Viertel mit wichtigen Aktionen. Kenny Baptiste lieferte mit 10 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double, während Maxi Begue defensiv eine Schlüsselrolle einnahm.

Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

Ausschreibung „Minitrainer-Offensive“ – 12. Jahrgang – 2026/27

Der DBB hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball-Bundesliga und Toyota Damen Basketball Bundesliga) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainer:innen ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrteam, untereinander und auch mit den ehemaligen Teilnehmenden ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen plus ein Auftakttreffen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Neben den Inhalten, die in der Basisausbildung für Trainer:innen für diese Altersklassen enthalten sind, soll die Minitrainer-Offensive weitere Ideen aufzeigen und ausgewählte Themen speziell für die Zielgruppe vertiefen. Das können Details der Trainingsgestaltung wie Sprache, pädagogische Aspekte oder Methodik ebenso sein wie die Arbeit mit Eltern, die sportliche Belastbarkeit oder das Rollenverständnis in der Trainingsleitung. Dabei soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf eine eigene Tätigkeit als Lehrende in der Aus- und Fortbildung weiterer Minitrainer:innen, bspw. beim Minitrainer:in-Zertifikat, vorbereitet. Das Programm, das mit über 150 Absolvierenden inzwischen europaweit Beachtung gefunden hat, feierte 2025 mit dem 10. Jahrgang ein erstes rundes Jubiläum. Für den 12. Jahrgang 2026/27 stehen jetzt erneut Plätze für max. 16 Teilnehmende zur Verfügung.

Ablauf

Das Programm wird für den Jahrgang 2026/27 folgenden Ablauf haben:

  • 04.07.2026, Hagen: Kick-Off-Treffen in der Geschäftsstelle des DBB
  • 08.-11.10.2026, Bamberg: Auftaktlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Winter 2026/27: Hospitationen der Trainerstudierenden bei ausgewählten Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 07.-10.01.2027, Köln: Zwischenlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Frühjahr 2027: Trainingsbesuche bei den Trainerstudierenden u.a. durch Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 06.-09.05.2027, Wolfenbüttel: Abschlusslehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)

Zwischen den Präsenzveranstaltungen gibt es jeweils Aufgaben zur Vor- oder Nachbereitung, die individuell oder im Team auf dem Online-Campus bearbeitet werden.

Die Kosten für die Durchführung vor Ort (Tagungsräume etc.), alle Unterlagen und Expert:innen sowie für die Nutzung des Online-Campus werden von den Projektträgern übernommen. Unterkünfte und Verpflegung werden jeweils mit den gastgebenden Standorten zu möglichst angemessenen Konditionen ausgewählt und sind von den Trainerstudierenden bzw. ihren Vereinen zu tragen. Für die Hospitationen der Trainerstudierenden können im Einzelfall die Reisekosten bezuschusst werden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können an dem Programm Trainer:innen, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erfahrung als Trainer:innen im Minibasketball
  • eine über die gesamte Dauer des Jahrgangs andauernde Tätigkeit im Minibasketball
  • Verpflichtung zur Teilnahme an allen Tagen und Teilen der Präsenzphasen inkl. Kick-Off
  • Interesse sich auch außerhalb der Lehrgangstage regelmäßig und intensiv mit der Lehrgangsgruppe auszutauschen (Online-Campus)•Bereitschaft eigene Ideen zu teilen und Einblick ins eigene Training zu geben (Videos)
  • Bereitschaft nach Abschluss selber Minibasketball-Fortbildungen durchzuführen bzw. als Referent:in für Minibasketball-Aus- und Fortbildungen tätig zu sein
  • Unterstützung der Teilnahme durch den Verein (Freistellung bei Hauptamt)•Bereitschaft zur Übernahme der anfallenden Kosten für alle Ausbildungsteile (Reisekosten, ÜN)
  • Unterzeichnen des Ehrenkodexes für Trainer:innen
  • ein eintragsfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Zusage(nicht älter als drei Monate bei Vorlage)
Bewerbung

Zur Bewerbung um einen Platz in der Minitrainer-Offensive sind der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Personalbogen und Ehrenkodex ausschließlich per Mail einzusenden an:

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.
Moritz Geske
Am Kabellager 11-13
51063 Köln (Mülheim)
geske@easycredit-bbl.de

Spätester Eingang für die Bewerbung ist Sonntag, der 24.05.2026. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 29.05.2026. Den Termin des Kick-Offs bei der Bewerbung bitte einplanen!

Vorberichte ProA 30. Spieltag

04.04.2026 18:00 Uhr SBB Baskets vs. Paderborn Baskets 

Bericht folgt in Kürze!

 

04.04.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die VfL SparkassenStars Bochum ein richtungsweisendes Auswärtsspiel bei den Nürnberg Falcons BC auf dem Programm. Im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Bochumer ihre Ausgangsposition verteidigen und wichtige Punkte mit in den Pott bringen. Mit aktuell Tabellenplatz acht bleiben die SparkassenStars weiterhin Playoff-Kandidat. Die Falcons stehen derzeit auf Platz 12 und werden vor heimischem Publikum alles daran setzen, die enge Tabellensituation zu ihren Gunsten zu gestalten. Für Bochum geht es darum, mit Intensität, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit aufzutreten, um im engen Playoff-Rennen weiter Druck auf die Konkurrenz auszuüben. Headcoach Petar Topalski betont:

„Nürnberg Falcons hat nach einer schwierigen Phase im letzten Spiel wieder Selbstvertrauen tanken können – deshalb erwartet uns ein gefährlicher Gegner. Unabhängig von unserer aktuellen Situation zählt für uns nur, was auf dem Feld passiert: Wir müssen als Einheit auftreten, mit maximaler Intensität spielen und uns jeden Vorteil hart erarbeiten.“ Auch Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht die Wichtigkeit des Spiels im Saisonendspurt: „Wir haben uns in eine exzellente Ausgangssituation für den letzten Teil der Saison gebracht und wollen diese in Nürnberg untermauern. Wir wissen, dass es kein einfaches Spiel in Nürnberg wird. Es wird wichtig, dass wir uns auf uns und unser Spiel konzentrieren und von Beginn an mit der notwendigen Intensität ins Spiel gehen.“

 

04.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz 

Im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA musste die BG Göttingen zuletzt einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Am Ostersamstag bietet sich nun die nächste Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. In der heimischen Sparkassen-Arena empfangen die Veilchen die EPG Baskets Koblenz. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz haben weiterhin Chancen auf die Playoffs und reisen entsprechend motiviert an. Zwei Siege beträgt aktuell der Rückstand auf Platz acht, sodass jeder Erfolg im Saisonendspurt entscheidend sein kann. BG-Assistenztrainer Patrick Carney warnt vor der individuellen Qualität des Gegners: „Koblenz hat individuell starke Spieler, gegen die es auf unsere Eins-gegen-eins-Verteidigung ankommen wird“. Trotz zuletzt schwankender Leistungen gehört Göttingen weiterhin zu den defensivstärksten Teams der Liga.

Gleichzeitig sieht Carney aber Verbesserungspotenzial im eigenen Spiel: „Im vergangenen Spiel gegen Köln waren wir nicht gut im Umschalten von Verteidigung auf Angriff und haben manchmal zu selbstlos gespielt“. Die Koblenzer überzeugen vor allem offensiv. Mit durchschnittlich 87 Punkten pro Spiel zählen sie zu den gefährlichsten Angriffsreihen der Liga. Angeführt wird das Team von Calvin Wishart, der im Schnitt 15,6 Punkte und 5,5 Assists auflegt. Unterstützung erhält er unter anderem von Tim Smith und Decorian Jeffries. Carney benennt klar die Schlüssel zum Erfolg:

„Wishart, Jeffries und Smith sind Schlüsselspieler, die wird einschränken müssen“. Das Hinspiel ging deutlich an die Göttinger, doch die personelle Situation war damals eine andere. Koblenz musste auf mehrere Leistungsträger verzichten, die nun wieder eine größere Rolle spielen könnten. Für die BG liegt der Fokus vor allem auf den eigenen Stärken. „Es gibt immer noch sehr viele Dinge, die wir im Spiel sehr gut machen, auch wenn wir momentan eine schwere Phase haben“, so Carney. „Wir müssen gegen Koblenz den Korb besser attackieren, in die Zone kommen und die Rebounds kontrollieren“.

 

04.04.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Am Samstag empfangen die Mittelhessen mit den HAKRO Merlins Crailsheim den Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Bei 46ers-Headcoach „Frenki“ Ignjatovic schwanken die Gefühle aktuell zwischen Realismus und Selbstbewusstsein. Einerseits spricht er vom „Saisonziel Playoffs“, betont, dass „die Tabelle nie lügt“ und dass „rein rechnerisch noch alles möglich ist.“ Gleichzeitig sieht er sein Team als gefährlichen Gegner: Seine Mannschaft sei „ein unangenehmer Gegner“, gegen den „in den Playoffs niemand spielen“ wolle, und er „genieße die Rolle des Underdogs.“ Vor dem Duell mit einem der formstärksten Teams der Liga ist die Ausgangslage klar: Die 46ers müssen ihre kleinen Fehler abstellen. Sowohl die Overtime-Niederlage in Bayreuth als auch das knappe 77:82 in Hagen wurden durch individuelle Patzer entschieden. Dennoch geht Ignjatovic mit einer klaren Botschaft in die Partie: „In diesem Unterhaus ist alles drin. Jeder kann jeden schlagen. An einem guten Tag kannst du alle besiegen, wenn du aber deine Leistung nicht hundertprozentig abrufst, dass kannst du auch gegen jeden verlieren.“

Mit Crailsheim kommt jedoch nicht nur der Tabellenzweite, sondern auch das aktuell stärkste Auswärtsteam der Liga in die Osthalle. Seit Weihnachten haben die Merlins nur eines von 15 Spielen verloren und präsentieren sich in Topform. Trotzdem haben die 46ers gute Erinnerungen an vergangene Duelle. In den letzten Jahren konnte Gießen mehrfach gegen Crailsheim gewinnen, auch wenn die deutliche Niederlage im Hinspiel noch schmerzt. „Es wird Zeit für ein Erfolgserlebnis. Das fördert die Glückshormone.“ fordert Ignjatovic vor dem wichtigen Heimspiel. Die Gäste um Coach David McCray überzeugen vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit. „Sie spielen einen Basketball, wie ich ihn mag“, erklärt Ignjatovic. „Athletisch, kompakt in der Defense und auf allen Positionen stark besetzt.“

Besonders im Backcourt verfügt Crailsheim mit Vinnie Shahid, Gianni Otto und Tyreese Blunt über enorme Qualität, während unter den Körben physische Spieler wie Marvyn Ogunsipe und Gabriel de Oliveira für große Präsenz sorgen. Trotz der schwierigen Aufgabe sieht Ignjatovic sein Team bereit: „Meine Jungs sind klar im Kopf. Natürlich hätten wir gerne in Hagen gewonnen, wir haben aber gezeigt, dass alles möglich ist. Das ist wichtig für unser Selbstvertrauen“. Ob Aiden Warnholtz nach seiner Verletzung zurückkehrt, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

 

04.04.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt der BBC Bayreuth mit den Eisbären Bremerhaven ein echtes Top-Team der Liga. Die Gäste stehen aktuell mit 20 Siegen aus 29 Spielen auf Tabellenplatz vier und haben ihre Playoff-Teilnahme bereits sicher. Die Formkurve der Bremerhavener zeigt zuletzt leichte Schwankungen, dennoch gehört das Team weiterhin zu den stärksten der Liga. Nach Siegen gegen Artland und Münster mussten sich die Eisbären zwischenzeitlich Bochum und Crailsheim geschlagen geben, zuletzt gelang jedoch ein souveräner 75:59-Erfolg in Koblenz. In einer defensiv geprägten Partie überzeugte Bremerhaven vor allem mit Disziplin und Intensität. „Die Intensität war da. Die Disziplin in unserer Verteidigung war wichtig.“ Angeführt wird das Team von Spielmacher Elijah Miller, der mit durchschnittlich 16 Punkten und über sechs Assists zu den Schlüsselspielern gehört.

Unterstützung erhält er unter anderem von Carlos Carter, Lorenz Brenneke und Jannis von Seckendorff, die allesamt wichtige Rollen im Team einnehmen. Zudem kehrte mit Peter Hemschemeier kürzlich ein weiterer Guard zurück ins Team. Auf Bayreuther Seite ist die Ausgangslage klar: Um die Playoff-Chancen zu wahren, müssen gegen die kommenden Top-Gegner Punkte her. Neben Bremerhaven warten mit Göttingen und Tabellenführer Phoenix Hagen weitere Schwergewichte der Liga. Das Hinspiel verlief deutlich zugunsten der Eisbären, die Bayreuth mit 98:74 besiegten. Entsprechend gewarnt geht das Team in die Partie.

BBC-Headcoach Lukas Hofer setzt dennoch auf eine Überraschung und bleibt optimistisch: „So wie Bremerhaven zur Zeit spielt, ist das auf jeden Fall der beste Team-Basketball in der Liga. Sie spielen unfassbar viele Aktionen in ihren Angriffen, teilen den Ball gut und bestechen einfach durch ausgezeichnetes Teamplay. Das ist auf jeden Fall schön anzuschauen und natürlich super schwierig zu verteidigen. Wir haben aber trotzdem wieder einen guten Game-Plan entworfen und werden versuchen, zu Hause vor hoffentlich toller Kulisse eine Überraschung zu schaffen und ein Top-Vier-Team zu schlagen“.

 

04.04.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 

Die Bozic Knights Kirchheim treffen als Tabellenfünfter auf die punktgleichen Artland Dragons auf Rang sechs – ein Spiel mit großer Bedeutung für die Ausgangsposition in den Playoffs. Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Liga weiterhin extrem eng. Kirchheim hat sich bereits für die Playoffs qualifiziert, richtet den Blick nun aber auf mehr. Neben einer optimalen Platzierung geht es auch um die Chance auf die Teilnahme am BBL Pokal. „Das die Jungs die Playoffs gepackt haben ist herausragend. Jetzt wollen wir eine historische Saison daraus machen. Eine Pokalteilnahme wäre für uns die zweiterfolgreichste Saison nach der Vizemeisterschaft 2011 und eine noch größere Überraschung wie damals. Dafür ist das Spiel am Samstag ganz entscheidend,“ erklärt Sportchef Chris Schmidt.

Die Gäste aus Quakenbrück reisen mit viel Selbstvertrauen an. Vier Siege in Serie unterstreichen die starke Form der Dragons, die vor allem durch ihr funktionierendes Kollektiv überzeugen. Herausragend sind dabei jedoch zwei Spieler: Amir Hinton und Ben Burnham zählen zu den besten Akteuren der Liga und prägen das Offensivspiel maßgeblich. Beide liefern konstant hohe Punktzahlen und standen in jeder Partie auf dem Feld. Auch Kirchheim ist in Topform und konnte sieben der letzten acht Spiele gewinnen. Das Hinspiel entschieden die Knights deutlich für sich, was zusätzliches Selbstvertrauen geben dürfte. Knights-Coach Igor Perovic warnt dennoch vor der Qualität des Gegners: „Artland steht völlig zu Recht dort oben. Sie sind ein sehr gefährliches Team. Hinton und Burnham, aber auch Buzz Anthony, Timo Lanmüller und Nate Petrone sind ganz entscheidend.“

 

04.04.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 

Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, insbesondere für Phoenix Hagen. Am Osterwochenende wartet mit den PS Karlsruhe LIONS ein Gegner, der selbst noch um die Playoff Plätze kämpft und entsprechend hochmotiviert in die Partie gehen wird. Das Hinspiel konnten die Hagener deutlich mit 89:62 für sich entscheiden, doch die Ausgangslage hat sich seitdem verändert. Karlsruhe hat sich stabilisiert und liegt aktuell auf Rang neun und damit dicht hinter den Playoff Plätzen. Headcoach Chris Harris weiß um die Schwierigkeit der Aufgabe:

„Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, was uns in Karlsruhe erwartet. Sie haben sich die Chance auf einen Platz in den Playoffs durch ihre konstante Entwicklung und vor allem ihre Heimstärke absolut verdient. Sie bringen viel Länge und Physis mit, was jeden Gegner in der Zone vor Herausforderungen stellt. Da bilden wir keine Ausnahme, zumal sich der Karlsruher Kader seit dem Hinspiel stark verändert hat. Unser Ziel muss es sein, die Verteidigung so zu bewegen, dass sich daraus Lücken ergeben, die wir hochprozentig nutzen können.“ Die Lions stehen unter Druck, denn der Rückstand auf Platz acht beträgt einen Sieg plus den verlorenen direkten Vergleich. Um doch noch in die Playoffs einzuziehen, braucht Karlsruhe in den verbleibenden Spielen nahezu eine perfekte Bilanz. Zuletzt lief es für die Badener allerdings nicht optimal, zwei der letzten drei Spiele gingen verloren.

Dennoch verfügt das Team mit Isaiah Hart und David Ejah über eines der produktivsten Duos der Liga. Phoenix hingegen gehört offensiv weiterhin zu den stärksten Teams der ProA. Mit über 95 Punkten pro Spiel stellen die Hagener die beste Offensive der Liga und überzeugen zudem durch starkes Teamplay. Die Partie verspricht somit ein intensives Duell zweier Teams mit klaren Zielen. Hagen will seine Top Platzierung festigen, Karlsruhe kämpft um die letzte Chance auf die Playoffs.

 

04.04.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 

Für die Tigers Tübingen steht am Ostersamstag ein echtes Schlüsselspiel an. Auswärts bei den Uni Baskets Münster geht es für beide Teams um enorm wichtige Punkte. Die Gastgeber gehen dabei mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt zwei Siege in Serie feiern konnten und neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft haben. Mit acht Siegen und 21 Niederlagen steht Münster zwar weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz, doch die jüngsten Erfolge haben das Selbstvertrauen deutlich gestärkt. „Wir sind noch nicht tot“, stellte Manager Helge Stuckenholz klar. Auch personell hat sich bei den Uni Baskets einiges verändert. Mit Curtis Jones Jr., Deshon Taylor und Philipp Alston stehen nun drei Importspieler im Kader, die im Hinspiel noch nicht dabei waren. Zudem kehrte Routinier Adam Touray nach längerer Verletzungspause zurück und sorgt für zusätzliche Stabilität.

Auf Tübinger Seite bleibt die Situation angespannt. Nach zuletzt zwei Niederlagen steht das Team von Trainer Eric Detlev weiterhin unter Druck. Besonders bitter: Point Guard JaCobi Wood fehlt weiterhin verletzt. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Kapitän Till Jönke kehrt nach seiner Sperre zurück, zudem besteht Hoffnung auf Einsätze von Melkisedek Moreaux sowie den angeschlagenen Miles Tention und Connor Nelson. Das Hinspiel entschieden die Münsteraner mit 83:71 für sich – ein weiteres Warnsignal für die Tigers. Entscheidend könnte am Samstag auch die Freiwurfquote werden. Beide Teams gehören ligaweit zu den schwächeren Mannschaften von der Linie, was in einer engen Partie den Ausschlag geben kann.

Für Tübingens Co-Trainer Troy Culley ist die Ausgangslage klar: „Für beide Mannschaften ist es ein äußerst wichtiges Spiel. Münster wird mit zwei Siegen im Rücken mit Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen, wir müssen mit allen Mitteln dagegenhalten und den Kampf annehmen. Wie unsere jüngsten Spiele gegen Köln und Wolmirstedt ist es ein komplett neues Spiel, da in beiden Teams viele neue Spieler im Vergleich zum ersten Duell sind“.

 

04.04.2026 20:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 kommt es zum rheinischen Duell zwischen den BAYER GIANTS Leverkusen und den RheinStars Köln. Tip Off ist am Samstag um 20:30 Uhr in der Ostermann Arena. Das Hinspiel ist bei beiden Teams noch präsent. Ende des Jahres lieferten sich beide Mannschaften im Düsseldorfer Castello ein intensives Duell mit besonderer Atmosphäre. Rund 170 Leverkusener Fans machten die Partie trotz Auswärtsspiel zu einem Heimspiel für die GIANTS. Am Ende unterlag Leverkusen knapp mit 95:98. „Es ist einfach unglaublich, was unsere Anhängerschaft heute an Stimmung gemacht hat, das ist nicht selbstverständlich und hat großen Respekt verdient“, sagte Headcoach Michael „Mike“ Koch damals.

Während Köln sich inzwischen im Tabellenmittelfeld etabliert hat, kämpfen die GIANTS weiterhin um den Klassenerhalt. Die RheinStars stehen mit zwölf Siegen und 17 Niederlagen stabil da und haben sogar noch Chancen auf die Playoffs. Der Rückstand auf Platz acht ist überschaubar. Ein Schlüssel für die Entwicklung der Kölner sind die personellen Anpassungen im Saisonverlauf. Vor allem Cedric Russell Jr. hat dem Team zusätzliche Qualität gegeben und gehört mit über 15 Punkten im Schnitt zu den wichtigsten Scorern. Auch Kenny Baptiste überzeugt konstant, während Rückkehrer Haris Hujic zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. GIANTS Coach Koch sieht die Stärken des Gegners klar:

„Köln hat sich während der Saison mit einigen Neuzugängen verstärken können. Die Qualität im Kader stimmt und zuletzt hat das auch die BG aus Göttingen schmerzhaft erfahren müssen. Mit dem Sieg haben sich die RheinStars eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verschafft, gar keine Frage. Für uns gilt es, die einfachen Sachen gutzumachen. Köln ist nicht die stärkste Verteidigungsmannschaft. Bedeutet, dass wir schnell unseren Rhythmus im Angriff finden müssen. Sei das im Weg zum Korb oder per Wurf von draußen: Wir müssen clevere Entscheidungen treffen, damit wir dieses so wichtige Duell für uns entscheiden.“ Besonders wichtig wird laut Koch auch die mentale Komponente: „Wir müssen vom Kopf her sofort da sein. Bereits das Hinspiel war ein mentaler Kraftakt für beide Teams. Ich erwarte Ähnliches am Samstag in der Ostermann Arena. Von daher müssen wir auch in hitzigen Situationen cool bleiben. Das ist ein ganz großer Faktor.“

Frühzeitige Klarheit auf der Trainerposition: Abschied von Headcoach David McCray zum Saisonend

Die HAKRO Merlins entsprechen dem Wunsch von David McCray, aus familiären Gründen nach Ludwigsburg zurückzukehren. Dort wird er ab Juli die Position des Sportlichen Leiters übernehmen. McCray war im Sommer 2024 nach dem Abstieg aus der Basketball Bundesliga nach Crailsheim gewechselt und führte die Merlins in seiner ersten Saison als Hauptrundendritter bis ins Playoff-Viertelfinale. Aktuell stehen die Hohenloher auf dem zweiten Tabellenplatz und kämpfen erneut um den Wiederaufstieg in die BBL. „David hat frühzeitig das Gespräch mit uns gesucht und uns offen über seine persönlichen Überlegungen informiert. Der Austausch war jederzeit professionell und von großem gegenseitigem Respekt geprägt. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, seinem Wunsch zu entsprechen – auch im Sinne der Planungssicherheit für die kommende Saison. Für einen Rückblick ist es aktuell noch zu früh. David und das Team haben noch einiges vor, um diese Saison zu einer ganz besonderen zu machen“, sagt Ingo Enskat, Sportlicher Leiter Gesamt.

Auch Bogdan Radosavljević, Sportlicher Leiter Profis, betont die besondere Bedeutung der Entscheidung: „David erhält die Möglichkeit, ab der kommenden Saison in Ludwigsburg als Sportlicher Leiter zu arbeiten – in der Stadt, in der seine Familie lebt und in der er über viele Jahre als Spieler und Trainer tätig war. Eine solche Chance bietet sich nicht oft im Leben. Deshalb respektieren wir seine Entscheidung ausdrücklich. Gleichzeitig ändert sie nichts an unserer Zusammenarbeit, unseren gemeinsamen Zielen und unserem Anspruch. Wir sind überzeugt, dass David und das Team alles daransetzen werden, den Aufstieg zu realisieren.“

„Ich möchte mich bei der Geschäftsführung, den Gesellschaftern und allen Mitarbeitenden der HAKRO Merlins Crailsheim für das Vertrauen bedanken. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Dennoch habe ich mich bewusst für eine neue Herausforderung entschieden und werde ab der kommenden Saison nach Ludwigsburg zurückkehren. Es ist keine Entscheidung gegen Crailsheim, sondern für einen Schritt, der für mich auch persönlich große Bedeutung hat. Mein voller Fokus liegt weiterhin auf unseren gemeinsamen Zielen. Ich werde alles daransetzen, dass die Merlins in die BBL zurückkehren“, erklärt David McCray.

Bochum und Banobre beenden Zusammenarbeit – Petar Topalski übernimmt Aufgaben

Die VfL SparkassenStars Bochum und Headcoach Felix Banobre haben sich einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung ihrer Zusammenarbeit verständigt. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 prägte Felix Banobre die sportliche Entwicklung der SparkassenStars nachhaltig. Unter seiner Leitung gelang unter anderem der Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sowie die Etablierung des Teams in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Zudem erreichten die Bochumer in der vergangenen Saison erstmals in der Clubhistorie die Playoffs der ProA. Gesellschafter Hans Peter Diehr erklärt: „Wir haben über viele Jahre hinweg vertrauensvoll und erfolgreich mit Felix zusammengearbeitet. Für seinen großen Einsatz, seine Professionalität und sein Engagement für unseren Standort Bochum danken wir ihm ausdrücklich. Die Zusammenarbeit war stets von gegenseitigem Respekt geprägt.“

Auch Tobias Steinert, Geschäftsführender Gesellschafter, würdigt die gemeinsame Zeit: „Ich bin Felix für seine Verdienste für die Organisation überaus dankbar. Er hat die sportliche Entwicklung der SparkassenStars in den vergangenen Jahren entscheidend mitgestaltet und wichtige Impulse gesetzt. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich.“ Die Aufgaben von Felix Banobre übernimmt ab sofort Assistant-Coach Petar Topalski. Tobias Steinert ergänzt: „Mit Blick auf die kommenden wichtigen Spiele haben wir vollstes Vertrauen in Petar Topalski und unser Team, die nächsten Herausforderungen gemeinsam erfolgreich zu bewältigen. Wir sind in enger Abstimmung mit ihm, um alle weiteren Schritte gemeinsam zu planen.“

Bereits vor einiger Zeit entschied sich Alvaro Sanchez aus persönlichen Gründen für eine Rückkehr in die Niederlande, bleibt den SparkassenStars jedoch weiterhin erhalten. Auch unabhängig von der aktuellen Veränderung im Trainerstab unterstützt er den Verein im Bereich Videoanalyse und Trainingsvorbereitung. Seine fachliche Expertise bleibt somit ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Arbeit.

Spotlight #7: Wochen der Wahrheit im Abstiegskampf

Mit dem Start in den April biegt die Hauptrunde der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre Zielgerade ein. Fünf Spieltage stehen uns an den kommenden Wochenenden noch bevor und gerade im Abstiegskampf ist die Lage einmal mehr komplett offen. Auf den letzten fünf Plätzen kann sich jeder Verein berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, gerade weil noch jede Menge direkte Duelle anstehen. Grund genug also, sich in dieser Ausgabe von Spotlight den Teams im Tabellenkeller nochmal genauer zu widmen und Formkurven, Restprogramme und die Chancen zu analysieren. 

Das sind die Teams:

  • Platz 14: Tigers Tübingen // 10 Siege
  • Platz 15: Paderborn Baskets // 10 Siege
  • Platz 16: SBB Baskets // 9 Siege
  • Platz 17: Bayer Giants Leverkusen // 9 Siege
  • Platz 18: Uni Baskets Münster // 8 Siege

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Nachberichte ProA 29. Spieltag

27.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 93:95

Die Tigers Tübingen haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine äußerst bittere 93:95 Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim hinnehmen müssen. Vor 2.497 Zuschauern in der Paul Horn Arena fiel die Entscheidung erst 0,8 Sekunden vor dem Ende. Dabei lief lange vieles für die Hausherren. Trotz angespannter Personalsituation und eines kurzfristigen Ausfalls präsentierte sich das Team von Headcoach Eric Detlev vor allem in der ersten Hälfte stark und kontrollierte das Spielgeschehen. Mit viel Energie, guter Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Tigers eine deutliche Führung, die zwischenzeitlich sogar über 20 Punkte betrug.

Doch Kirchheim gab sich nicht auf und kämpfte sich im Laufe der zweiten Hälfte Stück für Stück zurück. Vor allem Phillip Russell übernahm Verantwortung und führte sein Team mit insgesamt 31 Punkten zurück ins Spiel. Die Gäste agierten defensiv aggressiver und nutzten Tübinger Fehler konsequent aus, wodurch die Partie in der Schlussphase komplett kippte. In den letzten Minuten entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. 9,7 Sekunden vor dem Ende behielt Jordan Johnson an der Freiwurflinie die Nerven und glich zum 93:93 aus. Doch im direkten Gegenzug traf Charles Harris Jr. 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Wurf zum Auswärtssieg für Kirchheim. Der letzte Angriff der Tigers blieb ohne Erfolg.

„Es tut natürlich tierisch weh, da wir heute sehr nah dran waren“, sagte Headcoach Eric Detlev nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, aber in der Schlussphase zu viele Fehler gemacht.“ Bester Tübinger war Jordan Johnson mit 21 Punkten, neun Rebounds und neun Assists und damit nur knapp an einem Triple Double vorbei. Auch Bernard Pelote und Felix Edwardsson überzeugten mit jeweils 19 Punkten. Trotz guter Wurfquoten und einer insgesamt starken Leistung blieb am Ende jedoch nur die Enttäuschung über eine vermeidbare Niederlage, die im Kampf um den Klassenerhalt besonders schmerzt.

 

27.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 74:92

Die SBB Baskets haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und mit einem 92:74-Erfolg bei den favorisierten VfL SparkassenStars Bochum einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt die Kontrolle und setzten sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Vor allem mit aggressiver Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Baskets einen komfortablen Vorsprung, den sie auch nach dem Seitenwechsel behaupteten. Zwar kam Bochum im Schlussviertel noch einmal näher heran, doch Magdeburg blieb souverän und brachte den Sieg verdient ins Ziel.

„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, den Ball gut bewegt und getroffen. Hier zu gewinnen, ist ziemlich schwer“, zeigte sich Headcoach Achmadschah Zazai zufrieden nach der Partie. Bester Werfer war Travis Henson mit 27 Punkten. Zudem überzeugten Michal Hughes mit einem Double Double aus 16 Punkten und elf Rebounds sowie mehrere weitere Spieler, die zweistellig punkteten.

28.03.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 82:77

Phoenix Hagen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hart umkämpften 82:77 Sieg gegen die GIESSEN 46ers eingefahren. Vor erneut ausverkaufter Ischelandhalle mit 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein echtes Topspiel, das über weite Strecken von hoher Intensität, vielen Führungswechseln und einer mitreißenden Atmosphäre geprägt war. Die Partie verlief von Beginn an ausgeglichen. Gießen brachte vor allem viel Physis ins Spiel und erarbeitete sich über zweite Chancen immer wieder Punkte, während Hagen versuchte, mit Tempo und Ballbewegung Lösungen zu finden. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem knappen Spielstand in die Halbzeit ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng.

Die Gäste kamen mehrfach zu einfachen Punkten am Korb, während Hagen zwischenzeitlich Probleme hatte, aus der Distanz zu treffen. Dennoch hielt das Team von Headcoach Chris Harris dagegen und kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie. Im Schlussviertel übernahmen die Gastgeber dann zunehmend die Kontrolle. In der Crunchtime zeigte Hagen die größere Abgeklärtheit und traf die entscheidenden Würfe. Vor allem Ryan Schwieger, der nach seiner Rückkehr direkt 18 Punkte erzielte, wurde zum entscheidenden Faktor und sorgte mit wichtigen Treffern für die Vorentscheidung. Ebenfalls herausragend präsentierte sich Bjarne Kraushaar, der mit 12 Punkten und 10 Assists ein Double Double auflegte und das Spiel der Hagener maßgeblich lenkte.

Immer wieder setzte er seine Mitspieler in Szene und übernahm auch selbst Verantwortung in entscheidenden Momenten. „So wie das Spiel verlaufen ist, hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn Gießen am Ende gewinnt“, ordnete Headcoach Chris Harris die Partie ein. „Wir haben uns phasenweise gegen die Gießener Physis unheimlich schwer getan und uns untypische Ballverluste geleistet.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 89:64

Die PS Karlsruhe LIONS haben am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine wichtige Gelegenheit liegen lassen. Mit einer 64:89 Niederlage bei den Uni Baskets Münster verpasste das Team die Chance, nach Siegen mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichzuziehen und im Rennen um die Playoff Plätze entscheidend Boden gutzumachen. Dabei starteten die Karlsruher zunächst ordentlich in die Partie und konnten sich früh eine kleine Führung erspielen. Doch bereits im ersten Viertel zeigte sich ein Problem, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte: mangelnde Effizienz im Abschluss. Münster nutzte dies konsequent aus, drehte das Spiel und ging mit einer Führung in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf fanden die LIONS offensiv nie wirklich ihren Rhythmus.

Zwar gelang im dritten Viertel noch einmal eine kurze Aufholjagd, als Karlsruhe bis auf vier Punkte herankam, doch zu viele vergebene Würfe verhinderten die Wende. Münster blieb stabil, setzte sich erneut ab und sorgte im Schlussabschnitt früh für die Entscheidung. Topscorer der LIONS war Isaiah Hart mit 24 Punkten und starker Trefferquote von außen. Dennoch reichte die individuelle Leistung nicht aus, um die insgesamt schwache Teamquote zu kompensieren. Durch die Niederlage wird die Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich schwieriger.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Bericht folgt in Kürze!

 

28.03.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen 105:84

Für die BAYER GIANTS Leverkusen gab es am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kein Happy End. Beim starken Team der HAKRO Merlins Crailsheim unterlagen die Rheinländer deutlich mit 84:105 und verpassten damit einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In den ersten Minuten hielten die Leverkusener gut mit, ehe sich Crailsheim erstmals absetzen konnte. Vor allem einfache Fehler auf Seiten der Gäste nutzten die Hausherren konsequent aus und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine komfortable Führung. Im zweiten Abschnitt verloren die GIANTS dann zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Während Crailsheim offensiv nahezu fehlerfrei agierte, fanden die Leverkusener keinen Rhythmus. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an, zur Halbzeit lag man bereits deutlich mit 35:57 zurück.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit mit Dingen beschäftigt, die nichts mit Basketball zu tun haben“, kritisierte Headcoach Michael Koch. Nach der Pause zeigte Leverkusen jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Mit besserer Ballbewegung und mehr Konsequenz im Abschluss kämpften sich die Gäste zwischenzeitlich auf elf Punkte heran. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie, sodass Crailsheim im weiteren Verlauf wieder die Kontrolle übernahm und den Vorsprung stabil hielt. Im Schlussviertel ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Trotz kämpferischem Einsatz konnten die GIANTS die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. Topscorer der Leverkusener war John Williams Jr. mit 19 Punkten, gefolgt von Lök Wur (17 Punkten) und Kobe Langley (11 Punkten).

 

29.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BG Göttingen 88:80

Die RheinStars Köln besiegen die BG Göttingen mit 88:80. Vor 1.382 Zuschauern in der Motorworld zeigte der Aufsteiger eine über 40 Minuten hinweg konzentrierte und reife Leistung und feierte einen verdienten Erfolg gegen den Tabellendritten. Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, doch Köln fand schnell Antworten und setzte mit einem 14:0 Lauf im ersten Viertel ein erstes Ausrufezeichen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die RheinStars immer wieder die Kontrolle behaupteten, während Göttingen mit seiner Ballbewegung und Offensivqualität dagegenhielt. Zur Halbzeit lag Köln knapp mit 44:40 in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Göttingen nutzte eine stärkere Phase und drehte zwischenzeitlich die Partie, doch die RheinStars reagierten erneut stark und konterten mit einem eigenen Lauf. Im Schlussviertel erspielten sich die Hausherren eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung, mussten jedoch in der Crunchtime noch einmal zittern. Nach einem Vier-Punkte-Spiel der Gäste zum 80:78-Anschluss bewahrten die RheinStars diesmal die Ruhe. Cedric Russell antwortete direkt, ehe Köln von der Freiwurflinie konsequent blieb und den Sieg souverän ins Ziel brachte.

„Die Jungs haben super gespielt und in keiner Phase in ihrer Leistung und Konzentration nachgelassen“, erklärte Headcoach Zoran Kukic. „So haben wir den Sieg verdient nach Hause gebracht.“ Bester Werfer der Kölner war Haris Hujic mit 24 Punkten, während Russell (16 Punkten), Baptiste (13 Punkten) und Rohwer sowie Miller (je 12 Punkten) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend war jedoch vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die defensive Arbeit, in der insbesondere Maxi Begue und Hall B. Elisias wichtige Akzente setzten.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 89:82

Die Artland Dragons haben sich in einer intensiven und physischen Partie mit 89:82 gegen den BBC Bayreuth durchgesetzt und damit ihren vierten Sieg in Folge eingefahren. In einem über weite Strecken umkämpften Spiel überzeugten die Gastgeber vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Topscorer war Amir Hinton mit 20 Punkten, fünf Assists und sieben Rebounds. Die Anfangsphase war von hoher Intensität, aber wenig offensivem Rhythmus geprägt. Bayreuth erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, doch die Dragons arbeiteten sich Schritt für Schritt in die Partie. Vor allem Ben Burnham und Buzz Anthony setzten erste Akzente, sodass Quakenbrück das Spiel zunehmend ausglich. Dennoch blieb es eng, und Bayreuth ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Dragons dann die Kontrolle. Nach einer taktischen Anpassung stabilisierte sich vor allem die Präsenz unter dem Korb. Offensiv drückten nun Hinton und Nate Petrone dem Spiel ihren Stempel auf.

Während Hinton immer wieder den Weg zum Korb fand, überzeugte Petrone aus der Distanz. Die Dragons setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab und gingen mit einer verdienten 47:35-Führung in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Quakenbrück zunächst am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Doch Bayreuth zeigte Moral und kämpfte sich mit einem Lauf zurück in die Partie. Die Dragons behielten jedoch die Ruhe und gingen mit einer komfortablen Führung ins Schlussviertel. Dort schien beim Stand von 80:66 bereits alles entschieden, doch Bayreuth sorgte mit drei schnellen Dreiern noch einmal für Spannung. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Nerven. Ein And one von Burnham sowie sichere Freiwürfe von Hinton und Anthony sorgten letztlich für die Entscheidung. „Vier Siege in Folge zu holen, fühlt sich natürlich sehr gut an. Insgesamt war es eine sehr erwachsene Vorstellung von uns“, erklärte Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 59:75

Die EPG Baskets Koblenz haben am Sonntagnachmittag in der EPG Arena eine deutliche Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven hinnehmen müssen. Gegen den Tabellenvierten unterlagen die Schängel nach einer lange offenen Partie am Ende klar und verpassten es, sich im engen Tabellenmittelfeld weiter nach oben zu orientieren. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh mit 7:0 in Führung. Koblenz brauchte etwas, um ins Spiel zu finden, kämpfte sich dann aber über aggressive Defense und viel Einsatz zurück. Ein spektakulärer Dunk von Decorian Jeffries brachte Energie ins Spiel, und auch David Gaspers setzte mit einem Dreier ein Ausrufezeichen. Insgesamt blieb die Trefferquote von außen jedoch ein großes Problem – nur ein erfolgreicher Dreier bei 17 Versuchen spiegelte die offensiven Schwierigkeiten wider. Dennoch gingen die Gastgeber nach einem starken Schlussspurt im ersten Viertel knapp in Führung.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel, in dem beide Teams defensiv überzeugten. Koblenz tat sich jedoch zunehmend schwer, zu Punkten zu kommen, und erzielte im gesamten Viertel lediglich neun Zähler. Bremerhaven nutzte diese Phase besser und ging mit einer 39:32-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst dran und verkürzte durch gute Aktionen auf drei Punkte. Dann folgte jedoch die spielentscheidende Szene: Topscorer Calvin Wishart erhielt nach einem weiteren technischen Foul seine Disqualifikation und musste das Feld verlassen. Der Ausfall des wichtigsten Offensivspielers traf die Gastgeber hart. Bremerhaven nutzte diesen Moment konsequent aus, setzte sich mit schnellen Punkten ab und übernahm endgültig die Kontrolle. Koblenz fehlte in der Folge die offensive Durchschlagskraft, um noch einmal zurückzukommen. Auch die Foulproblematik verschärfte die Situation zusätzlich.

Am Ende stand eine klare Niederlage gegen ein abgeklärtes Bremerhavener Team, das seine Playoff-Teilnahme bereits sicher hat. Für Koblenz bleibt die Lage in der Tabelle weiterhin extrem eng. Zwischen Platz zehn und den Abstiegsrängen liegen nur wenige Siege, sodass in den verbleibenden Spielen sowohl ein Vorstoß in Richtung Playoffs als auch ein Abrutschen in den Abstiegskampf möglich ist.

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachberichte ProB Süd 26. Spieltag

28.03.2026 18:30 Uhr // BBC Coburg vs. CATL Basketball Löwen 89:65

Der BBC Coburg hat seine starke Form zum Hauptrundenabschluss bestätigt und das Franken-Thüringen-Derby gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt vor 1.265 Zuschauern in der HUK-COBURG arena klar mit 89:65 gewonnen. Damit feierten die Vestestädter ihren sechsten Sieg in Serie und gehen als Tabellenzweiter in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei Darius Dawson früh Verantwortung übernahm und die ersten zehn Coburger Punkte erzielte. Anschließend übernahm der BBC zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Gastgeber ihren Rhythmus und setzten sich bereits im zweiten Viertel deutlicher ab. Zur Halbzeit führte Coburg verdient mit 48:32. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BBC dominant.

Mit einem starken Lauf zu Beginn des dritten Viertels bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus und ließen keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Die Offensive lief flüssig, defensiv ließ man kaum etwas zu, sodass frühzeitig auch die zweite Reihe wichtige Spielminuten sammeln konnte. Topscorer war einmal mehr Darius Dawson mit 16 Punkten. Zudem punkteten mit Nico Wenzl (14 Punkten), Felix Egger (13 Punkten), Dylan Fasoyiro (12 Punkten) und Leo Ćosić (10 Punkten) gleich mehrere Spieler zweistellig. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, jetzt nicht unbedingt wegen dem Spiel heute, sondern grundsätzlich wegen unserer Entwicklung. Wir haben die letzten Spiele sehr erwachsen über die Bühne gebracht“, erklärte Head Coach Patrick Seidel. Da Tabellenführer Ulm parallel gewann, bleibt Coburg auf Rang zwei. Im Playoff-Achtelfinale treffen die Oberfranken nun auf die Neustadt temps Shooters.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 89:87

Die SV Fellbach Flashers haben sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem dramatischen 89:87-Erfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie den dritten Tabellenplatz gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie bewiesen die Gastgeber große Moral und drehten das Spiel nach zwischenzeitlichem Rückstand. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und offensiv geprägtes Duell. Würzburg, bereits als Absteiger feststehend, spielte befreit auf und hielt die Partie über weite Strecken offen. Vor allem Lukas Roth (19 Punkte) sowie die Big Men Sokolov (18 Punkte, 13 Rebounds) und David Gerhard (16 Punkte) setzten immer wieder Akzente. Fellbach hielt mit aggressiver Defense dagegen und zwang die Gäste zu zahlreichen Ballverlusten. Trotz personeller Probleme stemmten sich die Flashers gegen den Rückstand.

Nach der Pause übernahm zunächst Würzburg die Kontrolle und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf 67:56 davon. Doch im Schlussabschnitt zeigte Fellbach erneut seinen Kampfgeist: Mit einem starken Lauf drehten die Gastgeber das Spiel und gingen selbst in Führung. In der Crunchtime wurde es noch einmal dramatisch. Würzburg glich zum 87:87 aus, doch die Flashers spielten ihren letzten Angriff geduldig aus. Mateus Rodrigues übernahm Verantwortung und traf 26 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Wurf zum Sieg. Bester Werfer der Flashers war Nik Schlpf mit 23 Punkten und 10 Assists. Rodrigues (20 Punkte) avancierte mit seinem Gamewinner zum Matchwinner, während Tyseem Lyles mit 18 Punkten, 12 Rebounds und 7 Steals ein starkes Allround-Spiel zeigte. Mit dem knappen Erfolg sichern sich die Fellbacher nicht nur Platz drei, sondern gehen auch mit viel Selbstvertrauen in die anstehenden Playoffs.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 79:77

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trotz einer knappen 77:79-Niederlage bei den FRAPORT Skyliners Juniors Frankfurt den wichtigen vierten Tabellenplatz gesichert. Möglich machte dies die gleichzeitige Niederlage der Ludwigsburger in Ulm, wodurch sich die Kangaroos das Heimrecht für das Playoff-Achtelfinale sichern konnten. In Frankfurt entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie mit zahlreichen Führungswechseln. Nach einem besseren Start der Gastgeber übernahm Leitershofen zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine deutliche Führung. Vor allem Brendan Gregori überzeugte in dieser Phase mit starker Offensivleistung. Frankfurt kämpfte sich jedoch zurück und ging kurz vor der Halbzeit wieder in Führung, ehe es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause ging.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Die Skyliners kamen zunächst besser aus der Kabine und erspielten sich eine Führung, doch die Kangaroos antworteten mit einem starken 12:0-Lauf und drehten die Partie erneut. In der Schlussphase fehlte den Gästen jedoch die nötige Konsequenz. Frankfurt nutzte seine Chancen, während Leitershofen unter anderem von der Freiwurflinie zu viele Punkte liegen ließ. 19 Sekunden vor dem Ende sorgte Topscorer Desmond Watson mit einem Dreier für die entscheidende Führung, der letzte Angriff der Kangaroos blieb ohne Erfolg.

„Kompliment an meine Jungs für den Kampf. Vielleicht hätten wir heute den Sieg sogar verdient, mit zu vielen vergebenen Freiwürfen und zu vielen zugelassenen Offensivrebounds wird es aber schwer, so ein Spiel zu gewinnen. Es war ein wichtiger Test für die Playoffs“, erklärte BG-Cheftrainer Emanuel Richter nach der Partie. Topscorer auf Seiten der Kangaroos waren Brendan Gregori mit 18 Punkten sowie Brian Dawson (15 Punkten) und Zion Richardson (11 Punkten). Trotz der Niederlage überwiegt das Positive: Mit dem vierten Tabellenplatz sichert sich Leitershofen eine gute Ausgangsposition für die Playoffs, in denen nun die EN Baskets Schwelm warten. Damit geht die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die entscheidende Phase der Saison.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 86:69

Die OrangeAcademy hat sich im letzten Spiel der Hauptrunde mit einem überzeugenden 86:69-Erfolg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den ersten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gesichert. Trotz der Ausfälle von Meissa Faye und Teo Milicic zeigte das junge Team eine reife und dominante Leistung und geht damit als Hauptrundenmeister in die Playoffs. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Ludwigsburg startete mit viel Tempo und erspielte sich früh leichte Vorteile, doch Ulm fand schnell Lösungen und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nach einem intensiven Schlagabtausch im ersten Viertel setzte sich die OrangeAcademy leicht ab und ging mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber. Während Ludwigsburg offensiv kaum noch Zugriff fand, erhöhte Ulm den Druck und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Mit einer stabilen Defensive und klar strukturierten Offensivaktionen erspielten sich die Uuulmer eine verdiente Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dominierte die OrangeAcademy die Partie. Ludwigsburg kam nur selten zu guten Abschlüssen, während Ulm die Schwächephase des Gegners konsequent nutzte und den Vorsprung weiter ausbaute. Spätestens im Schlussviertel war die Entscheidung gefallen, als die Gastgeber zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzogen und das Spiel souverän kontrollierten. „Gratulation an mein Team zu diesem Sieg. Vor allem auch mit den Ausfällen von Teo und Meissa haben wir heute eine absolut gute Leistung gezeigt und haben uns mit einer tollen Hauptrunde beschenkt. Der erste Platz mit einem Team von 18 Jahren ist alles andere als selbstverständlich und da ziehe ich den Hut vor meinen Spielern, die über das ganze Jahr toll gearbeitet haben und sich jetzt auch belohnen konnten. Jetzt liegt der volle Fokus auf Rhöndorf in der ersten Playoff-Runde“, erklärte Head Coach Florian Flabb nach der Partie. Offensiv ragte vor allem Joel Cwik mit 25 Punkten heraus. Endurance Aiyamenkhue überzeugte mit 19 Punkten und 9 Rebounds, während auch Zoran Milicic (14 Punkte) und Namori Omog (11 Punkte, 6 Assists) wichtige Akzente setzten.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 69:95

Der TV Langen hat sein letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich mit 69:95 gegen den FC Bayern Basketball II verloren. Gegen die noch um die Playoff-Plätze kämpfenden Münchner konnten die Giraffen nur in der Anfangsphase mithalten, ehe die Gäste die Partie klar an sich rissen. Zunächst erwischte Langen einen ordentlichen Start und lag nach starken Distanzwürfen, unter anderem von Risto Vasiljevic, mit 16:11 in Führung. Doch im Anschluss folgte ein spielentscheidender Lauf der Bayern: Mit einem 18:0-Run drehten die Gäste die Partie und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand der Hausherren auf 36:55 an.

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Langener kein Mittel gegen die spielerisch und taktisch überlegenen Münchner. Zwar stabilisierte sich das Team phasenweise und gestaltete das Schlussviertel ausgeglichen, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Niklas Pons war mit 17 Punkten bester Werfer der Giraffen, gefolgt von Risto Vasiljevic (14 Punkten ) und Fabian Baumgarten (10 Punkten). Trotz der Niederlage stand am Ende vor allem der gesicherte Klassenerhalt im Fokus, den Langen gemeinsam mit den Fans feierte. „Wenn man einen Blick auf diese Saison wirft, können wir zufrieden sein mit neun Siegen und dem elften Tabellenplatz“, resümierte Headcoach Tobias Jahn. „Man kann nur stolz sein auf diese Mannschaft und wie sehr sich alle Spieler reingehängt haben.“

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 60:62

Die Dresden Titans haben sich mit einem hart erkämpften 62:60-Auswärtssieg bei den Ahorn Camp Baskets Speyer das Ticket für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie behielten die Elbriesen in der Schlussphase die Nerven und belohnten sich für eine kämpferische Leistung. Dresden erwischte den besseren Start und setzte früh defensive Akzente. Vor allem unter dem Korb präsentierten sich die Titans stabil, wodurch Speyer nur schwer ins Spiel fand. Dennoch kamen die Gastgeber im Laufe des ersten Viertels besser in Rhythmus und hielten die Partie eng. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel geprägt von intensiver Defense und wenig offensivem Flow, sodass Dresden mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Titans zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Simeon Dimitrov, der wichtige Dreier traf, und Kevin Kollmar, der immer wieder offensive Impulse setzte, konnte sich Dresden zwischenzeitlich etwas absetzen. Mit einer 49:40-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort wurde es noch einmal dramatisch. Speyer kämpfte sich zurück und nutzte eine schwächere Phase der Gäste, um den Rückstand zu verkürzen. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi, in dem beide Teams mehrfach Chancen auf die Entscheidung hatten. 15 Sekunden vor dem Ende ließ Speyer die mögliche Führung an der Freiwurflinie liegen. Auf der anderen Seite behielt Dresden die Ruhe: Kollmar leitete den entscheidenden Angriff ein und setzte Best Otakho in Szene, der den Ball erfolgreich im Korb unterbrachte. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte sein Ziel, sodass die Titans den knappen Sieg über die Zeit brachten.

„Wir haben in dem Spiel wirklich Charakter gezeigt und konnten die Energie über 40 Minuten hochhalten. Besonders defensiv hat sich der Trend der letzten Wochen fortgesetzt“, erklärte Headcoach Valentino Lott. Bester Werfer der Titans war Kevin Kollmar mit 19 Punkten, unterstützt von Dimitrov (15 Punkten) und Otakho, der mit einem Double-Double (10 Punkte, 10 Rebounds) überzeugte.