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Florian Flabb wird neuer Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben Florian Flabb als neuen Headcoach verpflichtet. Der 33-Jährige wechselt von der Orange Academy aus Ulm nach Crailsheim und übernimmt ab der Saison 2026/27 die sportliche Verantwortung an der Seitenlinie der Zauberer. Crailsheim, 22.05.2026. Mit Florian Flabb verpflichten die HAKRO Merlins einen der vielversprechendsten deutschen Trainer. Zuletzt führte der gebürtige Düsseldorfer die OrangeAcademy, das Nachwuchsteam von ratiopharm ulm, zum Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Flabbs Basketballlaufbahn begann in seiner Heimatstadt Düsseldorf, wo er sieben Jahre lang als Spieler bei den Giants aktiv war. 2017 wechselte er vom Parkett an die Seitenlinie und übernahm die JBBL sowie die zweite Herrenmannschaft des Vereins als Headcoach. Im Jahr 2020 wurde Flabb Cheftrainer der NBBL-Mannschaft und unterstützte gleichzeitig die erste Herrenmannschaft in der ProB als Assistant Coach. Auch beim Deutschen Basketball Bund sammelte Flabb früh wertvolle Erfahrungen. Unter anderem war er als Betreuer der U20-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft sowie als Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft im Einsatz. Die erste Station als Headcoach im Profibereich trat Flabb im April 2021 ebenfalls in Düsseldorf an. 2022 führte er die Giants überraschend als Vizemeister zum Aufstieg in die ProA. In der darauffolgenden Saison gelang zudem der direkte Klassenerhalt. Nach der Trennung im Dezember 2023 übernahm Flabb im Sommer 2024 die Orange Academy als Headcoach der Ulmer Zweitvertretung sowie der NBBL-Mannschaft.

Bereits in seiner ersten Saison erreichte Flabb mit der jüngsten Mannschaft der Liga die ProB-Playoffs und wurde zum Trainer des Jahres der NBBL ausgezeichnet. In der abgelaufenen Spielzeit schaffte er mit beiden Mannschaften den Einzug ins Finale und feierte mit der Ulmer Zweitvertretung als ProB-Vizemeister den Aufstieg in die ProA. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Crailsheim. Der Standort steht für Tradition, Leidenschaft und eine außergewöhnliche Fanbase, die den Basketball hier besonders macht. Die Gespräche mit den Verantwortlichen Lukas Lienert und Bogdan Radosavljević waren von Anfang an sehr offen, vertrauensvoll und konstruktiv. Dabei hatte ich schnell das Gefühl, dass die Vorstellungen und Werte sehr gut zusammenpassen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem gesamten Umfeld etwas aufzubauen und die kommende Herausforderung mit viel Energie und Leidenschaft anzugehen“, sagt Florian Flabb. „Wir freuen uns sehr, dass sich Florian Flabb für die HAKRO Merlins entschieden hat. Flo ist ein sehr talentierter und ambitionierter Coach, der bereits in jungen Jahren große Erfolge in Ulm und Düsseldorf feiern konnte. Dort hat er eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich er Mannschaften entwickeln und führen kann. Er möchte bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und passt sowohl menschlich als auch basketballerisch hervorragend zu den HAKRO Merlins. Umso mehr freuen wir uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und die kommende Zeit mit ihm in Crailsheim“, sagt der sportliche Leiter der Merlins Bogdan Radosavljević.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/flabb.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 18:36:252026-05-22 18:36:25Florian Flabb wird neuer Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim

Amir Hinton, Ben Burnham und Nate Petrone verlassen die Artland Dragons

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Die Artland Dragons müssen sich nach der Saison 2025/26 von gleich drei prägenden Spielern verabschieden. Mit Amir Hinton, Ben Burnham und Nate Petrone verlassen sämtliche Importspieler den Klub nach nur einer gemeinsamen Spielzeit – und hinterlassen sportlich wie menschlich große Lücken in Quakenbrück. Besonders Amir Hinton entwickelte sich schnell zu einem der spektakulärsten Offensivspieler der gesamten ProA. Der US-Amerikaner kam nach einer schwierigen und verletzungsgeprägten Saison in Trier zu den Dragons und fand in Quakenbrück sofort zurück zu alter Stärke. Mit durchschnittlich 20,2 Punkten pro Partie sicherte sich der Guard den Topscorer-Titel der Hauptrunde und bestätigte seine Klasse auch in den Playoffs mit starken 21 Punkten im Schnitt gegen Bremerhaven. Vor allem seine explosiven Zugaktionen zum Korb, sein gefährlicher Mitteldistanzwurf und seine enorme Sicherheit von der Freiwurflinie – 190 Treffer bei nur 201 Versuchen – machten Hinton zu einem der gefährlichsten Offensivspieler der Liga.

Nicht weniger beeindruckend verlief die erste Profisaison von Ben Burnham. Der Forward wechselte nach seiner Collegezeit bei den Charleston Cougars und Virginia Tech nach Quakenbrück und dominierte die Liga vom ersten Spieltag an. Burnham beendete die Hauptrunde mit 19,3 Punkten und 10 Rebounds pro Partie, war damit bester Rebounder der ProA und stellte mit einer Effektivität von 25,6 den klar besten Wert der Liga auf. Die Konsequenz war die verdiente Auszeichnung zum MVP der ProA. Selbst Headcoach Hendrik Gruhn fand außergewöhnliche Worte für seinen Starspieler und bezeichnete Burnham als „den besten Spieler, der jemals in dieser Liga gespielt hat“. In den Playoffs steigerte Burnham seine Leistungen sogar noch einmal drastisch. Gegen die Eisbären Bremerhaven erzielte er unglaubliche 31,3 Punkte pro Spiel und verabschiedete sich trotz des frühen Ausscheidens mit einer historischen 46-Punkte-Gala im letzten Spiel seiner ProA-Karriere aus Quakenbrück.

Auch Nate Petrone wird die Dragons nach nur einer Saison wieder verlassen. Der Kanadier kam direkt von der University of Calgary nach Deutschland und sammelte in Quakenbrück seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Mit seiner positiven Art und seiner hohen Einsatzbereitschaft arbeitete sich Petrone im Laufe der Saison zu einem wichtigen Faktor der zweiten Fünf hoch. Der 24-Jährige erzielte durchschnittlich acht Punkte pro Partie und überzeugte dabei mit starken Wurfquoten aus nahezu allen Bereichen. Besonders seine Dreier aus der Ecke entwickelten sich zu einer wichtigen Waffe im Offensivspiel der Dragons. Im letzten Saisonspiel stemmte sich Petrone mit elf Punkten und vier Assists noch einmal gegen das Ausscheiden. Neben ihren sportlichen Leistungen werden vor allem der Einsatz, die Leidenschaft und die positive Ausstrahlung aller drei Spieler in Erinnerung bleiben. Die Artland Dragons bedankten sich ausdrücklich bei Hinton, Burnham und Petrone für das gemeinsame Jahr und die vielen besonderen Momente auf und neben dem Feld.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/art.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 18:29:462026-05-22 18:29:46Amir Hinton, Ben Burnham und Nate Petrone verlassen die Artland Dragons

Tómas Bjarkason verlässt den SC Rist Wedel

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProB

Nach nur einer Saison trennen sich die Wege von Tómas Bjarkason und dem SC Rist Wedel wieder. Der dänische Big Man wird den ProB-Ligisten verlassen, nachdem er im Sommer 2025 vom dänischen Erstligisten BK Amager an den Steinberg gewechselt war. Trotz engagierter Auftritte und großer Einsatzbereitschaft konnte der 27-Jährige die sportlichen Erwartungen nicht konstant erfüllen. Sportlicher Leiter Christoph Roquette blickte dennoch positiv auf die gemeinsame Zeit zurück und erinnerte dabei besonders an Bjarkasons stärkste Partie im Rist-Trikot. Beim 100:90-Erfolg gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Nikolaustag erzielte der Däne 20 Punkte und zeigte sein Potenzial eindrucksvoll. „Da hat er sein Potential aufblitzen lassen“, erklärte Roquette rückblickend. Allerdings habe Bjarkason dieses Leistungsniveau „nicht kontinuierlich abrufen“ können. Geplant war ursprünglich, dass der 2,04 Meter große Däne gemeinsam mit Lincoln Rosebush das Spiel unter den Körben prägt. „Im Zusammenspiel mit Lincoln Rosebush sollte Tomas der Arbeiter sein, der unter den Körben ackert und die Abpraller einsammelt“, erläuterte Roquette. Gleichzeitig betonte der Sportchef, dass Bjarkason die Erwartungen hinsichtlich Einsatz und Teamgeist voll erfüllt habe: „Und er hat auch hart gearbeitet.“

Zudem sei der Däne „menschlich einwandfrei“ sowie „ein hervorragender Teamspieler“ gewesen. Besonders seine kämpferische Einstellung habe der Mannschaft geholfen. Der Schritt aus der dänischen Liga in die ProB erwies sich jedoch als anspruchsvoll. „Tomas hatte Schwierigkeiten, sich an das Niveau in der ProB zu gewöhnen, und sich selbst eine bessere Saison gewünscht“, erklärte Roquette weiter. Dazu kam, dass Bjarkason zu Beginn seiner Zeit in Deutschland überwiegend beim Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg mittrainierte und deshalb nur eingeschränkt mit der Wedeler Mannschaft arbeiten konnte. „In der Saisonvorbereitung hat er nur ein Testspiel bei uns absolviert“, so Roquette. Insgesamt kam Bjarkason in 23 der 26 Saisonspiele für die Rister zum Einsatz und erzielte dabei 132 Punkte, was einem Schnitt von 5,7 Punkten pro Partie entspricht. Hinzu kamen 118 Rebounds beziehungsweise durchschnittlich 5,1 Rebounds pro Spiel. Wo der Däne seine Karriere fortsetzen wird, steht derzeit noch nicht fest. Abschließend richtete Roquette noch persönliche Worte an den scheidenden Importspieler: „Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Wedel.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 17:16:062026-05-22 17:16:06Tómas Bjarkason verlässt den SC Rist Wedel

Cantia Rahming entscheidet sich gegen das Angebot aus Bayreuth

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Der BBC Bayreuth muss in der Kaderplanung für die kommende Saison einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen. Cantia Rahming wird nicht nach Oberfranken zurückkehren und hat sich gegen das Vertragsangebot der Bayreuther entschieden. Der talentierte Forward wird seine Karriere mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem anderen Klub in Deutschland fortsetzen. Besonders überraschend kam für die Verantwortlichen dabei die Art der Bekanntgabe. Während Rahmings Agent dem Verein zuletzt noch signalisiert hatte, dass der Spieler den Markt sondieren und sich mit einer Entscheidung Zeit lassen wolle, veröffentlichte der 24-Jährige seinen Abschied am Donnerstagabend selbst über Instagram. Eine endgültige Absage an den BBC hatte es bis dahin offenbar noch nicht gegeben. Trotz der Enttäuschung blickt man in Bayreuth stolz auf die Entwicklung des deutsch-bahamaischen Forwards zurück. Nach seiner Collegezeit an der Saint Leo University und bei den South Alabama Jaguars kam Rahming erstmals nach Deutschland und spielte sich bei den Bayreuthern schnell in die Rotation. Vor allem seine Athletik, sein Rebounding und seine Energie machten ihn zu einer der positiven Überraschungen der Saison 2025/26.

Offensiv steigerte sich Rahming besonders in der zweiten Saisonhälfte deutlich und überzeugte mehrfach mit starken Leistungen. Beim Auswärtssieg in Koblenz gelang ihm mit 15 Punkten und 15 Rebounds sogar ein echtes Ausrufezeichen. Insgesamt kam Rahming in seiner ersten Saison in Deutschland auf durchschnittlich 6,9 Punkte und 6,8 Rebounds bei knapp 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie. Auch Geschäftsführer Friedrich Hartung machte keinen Hehl daraus, wie gerne der Verein mit Rahming weitergearbeitet hätte: „Wir hätten Cantia sehr gerne weiterhin in unseren Reihen gesehen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass er eine prägende Rolle hätte einnehmen können und bereit ist, mehr Verantwortung zu tragen. Entsprechend sind wir mit unserem Angebot bis an unsere Schmerzgrenze gegangen. Dennoch müssen wir respektieren, dass er sich dazu entschieden hat, den nächsten Schritt woanders zu gehen. Wir danken Cantia für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Auch der künftige Sportdirektor Felix Hilgart hatte große Hoffnungen in eine weitere Zusammenarbeit gesetzt: „Wir haben Cantia frühzeitig als einen wichtigen Pfeiler für das Team der kommenden Saison identifiziert und in vielen Gesprächen versucht, ihm eine Rolle anzubieten, in der er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung hätte gehen können. Auch wenn wir seine Entscheidung sehr bedauern, trifft sie uns nicht unvorbereitet. Da sich die nun eingetretene Situation in den vergangenen Wochen aber bereits abgezeichnet hatte, sind wir guter Hoffnung, zeitnah einen adäquaten Ersatz für Cantia präsentieren zu können.“ Mit Rahming verliert Bayreuth nicht nur eines der spannendsten jungen Talente der vergangenen Saison, sondern auch einen Spieler, der sich durch seine offene Art und seine Energie schnell großer Beliebtheit im Umfeld des Vereins erfreut hatte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/BBC.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 15:01:052026-05-22 16:38:53Cantia Rahming entscheidet sich gegen das Angebot aus Bayreuth

Fabien Kondo verstärkt die Tigers Tübingen unter den Körben

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA

Die Tigers Tübingen haben ihren ersten Neuzugang für die Saison 2026/27 präsentiert: Fabien Kondo wechselt vom Ligakonkurrenten SBB Baskets Wolmirstedt nach Tübingen und unterschreibt bei den Schwaben einen Vertrag bis 2028. Der 24-jährige Center soll künftig unter den Körben für Stabilität sorgen und bringt bereits Erfahrung aus ProA und ProB mit. In der vergangenen Spielzeit absolvierte der 2,06 Meter große und 116 Kilogramm schwere Big Man insgesamt 33 Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Dabei stand Kondo durchschnittlich 19 Minuten auf dem Feld und erzielte 5,8 Punkte sowie 4,9 Rebounds pro Begegnung. Besonders in der Aufstiegssaison 2024/25 hatte der Center mit 9,1 Punkten und 5,6 Rebounds pro Spiel großen Anteil am Erfolg der Wolmirstedter. Tübingens neuer Headcoach Felix Bañobre kennt Kondo bereits aus gemeinsamen Zeiten beim SC Rist Wedel und bei den Veolia Towers Hamburg. Entsprechend überzeugt zeigte sich der Spanier von der Verpflichtung: „Ich kenne Fabien Kondo noch aus meiner Zeit in Wedel und Hamburg. Er ist ein guter Typ und leicht zu coachen. Ihn zeichnen seine Durchschlagskraft und seine Spielintelligenz unter den Körben aus. Er hat sich in Wolmirstedt zuletzt toll entwickelt und in seiner ersten ProA-Saison gute Spiele gezeigt. Für mich ist er der perfekte Backup-Center.“

Auch Kondo selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe bei den Tigers: „Nach vier ereignisreichen Jahren in Wolmirstedt ist nun der Zeitpunkt für mich gekommen, um den nächsten Entwicklungsschritt in meiner Karriere zu gehen. Ich brauche jetzt ein neues Umfeld, in dem ich mich weiterentwickeln und eine neue Perspektive einnehmen kann. Coach Bañobre ist ein sehr guter und harter Trainer, zu dem ich in meiner Zeit in Hamburg und Wedel ein super Verhältnis hatte. Tübingen ist eine schöne Stadt mit vielen jungen Leuten. Ich freue mich schon auf die Atmosphäre in der Paul Horn-Arena mit den tollen Tübinger Fans.“ Der gebürtige Hamburger begann seine Basketballlaufbahn bei der BG Hamburg-West und wechselte später zum SC Rist Wedel, wo er sich kontinuierlich weiterentwickelte. Parallel zu seiner sportlichen Laufbahn engagierte sich Kondo während seines Bundesfreiwilligendienstes auch im Jugendbereich und leitete Grundschul-AGs. Über Stationen beim VfL Stade und schließlich in Wolmirstedt führte ihn sein Weg nun erstmals nach Süddeutschland zu den Tigers Tübingen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Kondo.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 13:44:252026-05-22 13:44:25Fabien Kondo verstärkt die Tigers Tübingen unter den Körben

Kapitän Sebastian Heck verlängert bei den Dresden Titans

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProB 26/27

Die Dresden Titans setzen in ihrer Kaderplanung für die kommenden Jahre auf Kontinuität und haben den Vertrag mit Kapitän Sebastian Heck um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Damit geht das Dresdner Basketball-Urgestein in seine elfte und zwölfte Saison bei den Elbriesen und bleibt weiterhin eines der prägenden Gesichter des Vereins. Der gebürtige Speyerer hat sich in den vergangenen Jahren längst zur Identifikationsfigur der Titans entwickelt. Nach dem ProA-Abstieg 2025 bekannte sich Heck früh zum Neustart in Dresden und unterstrich seine Bedeutung für die Mannschaft in der abgelaufenen Saison eindrucksvoll. Der 30-Jährige spielte eine der stärksten Spielzeiten seiner Karriere und gehörte ligaweit zu den konstantesten Akteuren. Mit durchschnittlich 3,0 Steals pro Partie war Heck sogar bester Balldieb der Liga. Hinzu kamen starke Werte von 8,4 Rebounds, 6,5 Assists und 1,5 Blocks pro Spiel, womit er sich in mehreren statistischen Kategorien unter den Topspielern der ProB Süd etablierte. Auch offensiv war der erfahrene Forward mit durchschnittlich 8,6 Punkten ein wichtiger Faktor. Doch nicht nur sportlich nimmt Heck bei den Titans eine zentrale Rolle ein.

Als dienstältester Spieler des Teams führt er die junge Mannschaft mit Ruhe und Erfahrung an und gilt intern als wichtiger Führungsspieler. Gleichzeitig ist er auch abseits des Feldes längst ein Publikumsliebling geworden – etwa wenn er nach Spielen gemeinsam mit seiner Tochter die Fans in der Margon Arena begrüßt. Heck selbst erklärte nach seiner Vertragsverlängerung: „Über die Jahre ist eine besondere Verbindung mit dem Verein entstanden. Es macht mich stolz, in meine elfte Saison mit den Titans zu gehen und weiterhin der Mannschaft eine Stütze sein zu dürfen.“ Auch Headcoach Valentino Lott zeigte sich hochzufrieden über die Verlängerung seines Kapitäns: „Wenn der Kapitän an Bord bleibt, weiß man, dass der Kurs stimmt. Als absolute Identifikationsfigur des Vereins und mit inzwischen zehn Jahren im Trikot, steht Sebastian wie kaum ein anderer für Kontinuität, Leidenschaft und Zusammenhalt. Ich freue mich, dass Sebastian nochmal zwei Jahre dranhängt. Er ist nicht nur auf dem Feld enorm wichtig für die Mannschaft, sondern auch off the court ein Ruhepol. Genau solche Typen braucht man, um gemeinsam etwas aufzubauen und langfristig erfolgreich sein will.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Heck.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 13:32:062026-05-22 13:32:06Kapitän Sebastian Heck verlängert bei den Dresden Titans

Eigengewächs Paul Viefhues verlässt die Uni Baskets Münster

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Nach elf Jahren beim Heimatverein endet für Paul Viefhues das Kapitel bei den Uni Baskets Münster. Das Eigengewächs der Münsteraner wird den Klub verlassen und sich zur kommenden Saison einem höherklassigen Verein anschließen. Welches Team sich die Dienste des 21-Jährigen gesichert hat, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Bereits vor rund einem Jahr hatte Viefhues seine Vertragsverlängerung unter anderem damit begründet, in Münster in der ProA Spielzeit sammeln und sich gleichzeitig in einem vertrauten Umfeld weiterentwickeln zu können. Diese Perspektive besteht nach dem Abstieg der Uni Baskets in die ProB nun nicht mehr, weshalb die Verantwortlichen den nächsten Schritt des Shooting Guards mit großem Verständnis begleiten. Cheftrainer Götz Rohdewald erklärte: „Ich habe Paul gesagt, ich gönne ihm das. Er hat sehr viel investiert. Ich denke da auch an die Leidensstrecke mit seinen beiden Fußbrüchen, wo die ganze Saison weg war. Paul hat immer daran geglaubt, viel gearbeitet und eine sehr gute ProA-Saison bei uns gespielt. Und es war eigentlich klar, dass wir keine Chance haben werden, ihn für die ProB zu begeistern. Dafür war sein Jahr zu gut. Ich glaube, bei seinem neuen Club ist er gut aufgehoben, und ich hoffe, da macht er den nächsten Schritt in seiner Karriere. Von daher: Ich freue mich für ihn und wünsche ihm da alles erdenklich Gute!“ Auch Manager Helge Stuckenholz blickte mit Stolz auf die Entwicklung des Münsteraner Eigengewächses: „Ich freue mich sehr, dass ein Münsteraner jetzt einmal aus seinem Münsteraner Nest ausfliegt, weil Paul so viel Talent hat und weil unsere Jugendarbeit im Verein so hervorragendes leistet, dass wir wirklich ein Talent von dem Format herausbringen, wie es Paul hat. Noch ein Jahr mit uns in der ProB zu bleiben, wäre für ihn ein Rückschritt gewesen. Deshalb gehen wir im maximal Guten auseinander und wünschen ihm nur das Beste. Paul ist ein ProA-Spieler, dem hier und da noch ein bisschen Konstanz fehlt. Die wird er in seinem neuen Team dann finden.“

Viefhues selbst sprach emotional über seinen Abschied aus der Heimat: „Mein Ziel ist einfach, im Endeffekt herauszufinden, wie weit es mit Basketball gehen kann, aber wenn ich jetzt daran denke, wird es mir natürlich schwerfallen, nicht mehr vor den Heimfans in der vollen Halle in der Stadt zu spielen, in der ich groß geworden bin. Ich habe mich immer sehr wertgeschätzt gefühlt auf dem Weg von der U12 bis in das ProA-Team. Ich bedanke mich vor allem bei Helge und Götz, die mich zuletzt bei dieser schönen, elfjährigen Reise enorm unterstützt haben, aber ebenso bei allen Trainern in 11 Jahren UBC Münster sowie selbstverständlich auch den Physios und Ärzten. Außerdem möchte ich mich bei allen Mitspielern, allen aus der Geschäftsstelle und allen Helfern über die Jahre bedanken.“ Besonders die Fans der Uni Baskets werden dem U20-Nationalspieler in Erinnerung bleiben: „Man ist schon verwöhnt, was die Zuschauerzahlen und die Fanliebe angeht.“ Viefhues trug bereits im Alter von zehn Jahren erstmals das Trikot des UBC Münster und durchlief anschließend sämtliche Nachwuchsteams des Vereins. In der Saison 2025/26 absolvierte er 33 ProA-Partien, stand durchschnittlich 21:50 Minuten auf dem Feld und erzielte 8,6 Punkte pro Spiel bei einer starken Dreierquote von 36,6 Prozent. Besonders in Erinnerung bleibt vielen Fans sein Auftritt beim 92:86-Derbysieg gegen Bochum, als der Shooting Guard 24 Punkte auflegte und von außen hochprozentig traf.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Viefhues.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 13:13:282026-05-22 13:13:28Eigengewächs Paul Viefhues verlässt die Uni Baskets Münster
Victor Morgan Media

Collin Metcalf erster Neuzugang von Medikamente per Klick Bayreuth

22. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Der BBC Bayreuth setzt weiter auf junge Talente aus dem US-Collegebasketball und hat mit Collin Metcalf den nächsten spannenden Nachwuchsspieler verpflichtet. Der 2,06 Meter große und 108 Kilogramm schwere Center unterschreibt in Oberfranken einen Zweijahresvertrag und startet damit seine Profikarriere in der ProA. Bereits in der vergangenen Saison sammelten die Bayreuther positive Erfahrungen mit jungen NCAA-Spielern wie Leroy Ikejiaku und Cantia Rahming, die den Sprung in den Profibasketball schnell meisterten. Eine ähnliche Entwicklung erhoffen sich die Verantwortlichen nun auch von Metcalf. Der Deutsch-Amerikaner stammt aus einer US-Militärfamilie und verbrachte unter anderem acht Jahre seines Lebens in Südkorea, ehe er für sein letztes High-School-Jahr in die USA zurückkehrte. Seine College-Karriere begann er an der Northeastern University in Boston, wo er sich in der CAA Conference vor allem defensiv einen Namen machte. In seinem dritten Jahr wurde er mit durchschnittlich 5,0 Rebounds und 2,4 Blocks pro Spiel ins CAA All-Defensive Team gewählt und gehörte zu den zehn besten Shotblockern der gesamten NCAA.

Während seiner Zeit an Northeastern traf Metcalf unter anderem mehrfach auf den späteren ProA-Player-of-the-Year Ben Burnham von den Artland Dragons. Anschließend wechselte er über das NCAA-Transferportal an die renommierte University of Maryland in die starke Big Ten Conference. Dort absolvierte der Center 31 Spiele, davon 13 in der Starting Five, und etablierte sich in einer klar definierten Rolle als defensiver Anker, Rebounder und Ringbeschützer. In Maryland spielte Metcalf unter anderem gegen spätere NCAA-Spitzenteams aus Michigan und Illinois sowie gegen deutsche Talente wie Johann Grünloh und Hannes Steinbach. Besonders das direkte Duell mit Steinbach sorgte für Aufmerksamkeit: In 30 Einsatzminuten hielt Metcalf den angehenden NBA-Draft-Kandidaten bei 14 Punkten und drei Rebounds.

Der neue Bayreuther Center blickt voller Vorfreude auf seine erste Profistation: „Ich bin überaus begeistert und dankbar für die Gelegenheit, nach Deutschland zurückzukehren und die großartige Stadt Bayreuth zu vertreten. Ich habe viel Gutes über die Leidenschaft der Fans und den Stolz dieser Gemeinschaft auf ihre Mannschaft gehört und kann es kaum erwarten, das selbst zu erleben. Ich freue mich darauf, bald anzukommen, meine Teamkollegen und die Fans kennenzulernen und alles zu geben, um der Mannschaft zu helfen, ihren Erfolg fortzusetzen und Spiele zu gewinnen. Ich freue mich besonders darauf, Energie und Härte in der Verteidigung einzubringen und ein starker defensiver Anker für das Team zu sein. Verteidigung und Einsatz sind Dinge, auf die ich sehr stolz bin, und ich bin bereit, jeden Abend zu kämpfen, den Korb zu verteidigen, Rebounds zu holen und spielentscheidende Aktionen zu machen. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Trainerstab und meinen Teamkollegen zusammenzuarbeiten und dazu beizutragen, Bayreuth in dieser Saison noch mehr Erfolg zu bescheren.“

Auch der künftige Sportdirektor Felix Hilgart sieht großes Potenzial im jungen Big Man: „Wir freuen uns sehr, dass Collin sich dafür entschieden hat, seine Profikarriere bei uns in Bayreuth zu starten. In unseren Gesprächen haben wir Ihn als einen sehr aufgeräumten und positiven jungen Mann kennengelernt, der neben seinem spannenden Lebenslauf auch alle physischen Anlagen und die richtige Einstellung für eine erfolgreiche Karriere in Europa mitbringt. Er soll uns mit seiner Länge und Beweglichkeit von Anfang an Stabilität in der Verteidigung geben und verfügt unserer Meinung nach zudem auch in der Offensive über einiges Potential, welches wir noch besser nutzen und entwickeln wollen. Gemeinsam mit Leroy Ikejiaku bildet Collin in der kommenden Saison ein sehr spannendes, wenngleich auch noch sehr junges Duo auf der großen Position.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Metcalf-BBC.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 12:50:002026-05-22 13:14:12Collin Metcalf erster Neuzugang von Medikamente per Klick Bayreuth

Vorberichte ProA Playoffs – Halbfinale Spiel 2

22. Mai 2026/in APP, ProA Playoffs 25/26

23.05.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremenhaven vs. Phoenix Hagen 

Die Phoenix Hagen reisen mit Rückenwind zum zweiten Halbfinalspiel nach Bremerhaven. Nach dem umkämpften 85:80-Auftaktsieg gegen die Eisbären Bremerhaven richtet sich der Fokus bei den Hagenern bereits vollständig auf die nächste Aufgabe im traditionell schwierigen „Eisbärkäfig“. Am Samstagabend soll der zweite Schritt Richtung ProA-Finale gelingen. Direkt nach Spiel eins stand bei den Feuervögeln bereits die Regeneration im Mittelpunkt. Während Tim Uhlemann kurz zuvor noch mit dem Megafon die Fans angeführt hatte, begann für die Mannschaft unmittelbar danach die Vorbereitung auf das zweite Duell der Serie. Die Beine hochgelegt an den LED-Banden der Ischelandhalle, arbeiteten die Spieler an den in den Playoffs entscheidenden Erholungsprozessen – der Blick ging dabei bereits komplett nach vorne. Historisch gehört die Stadthalle Bremerhaven nicht gerade zu den Lieblingsspielorten der Hagener. Von bislang 15 Gastspielen an der Küste konnte Phoenix lediglich vier gewinnen. Gleichzeitig treffen im Halbfinale zwei der heimstärksten Teams der gesamten ProA-Saison aufeinander: Sowohl Hagen als auch Bremerhaven verloren in der Hauptrunde zuhause nur zwei Spiele und sind in den laufenden Playoffs vor eigenem Publikum bislang ungeschlagen.

Phoenix-Headcoach Chris Harris sieht im Auftaktsieg dennoch einen enorm wichtigen psychologischen Faktor: „Mit die wichtigste Erkenntnis aus dem ersten Spiel ist, dass wir gesehen und gefühlt haben, dass wir Bremerhaven besiegen können. Inklusive der Hauptrunde drei Niederlagen in Folge und dazu mit einem 0:1 in die Stadthalle reisen müssen, wäre definitiv tough gewesen. So wissen wir, dass unsere Prinzipien und Strukturen funktionieren, was uns viel Stabilität und Bestätigung gibt. Darauf gilt es nun auswärts aufzubauen.“ Für Harris wird das Gastspiel an der Küste zudem zu einer besonderen Rückkehr. Zwischen 2014 und 2018 arbeitete der heutige Phoenix-Coach selbst für die Eisbären und ist mittlerweile der dienstälteste Headcoach der ProA. Auch Fabian Bleck besitzt eine Bremerhaven-Vergangenheit: Der Hagener Kapitän absolvierte zwischen 2015 und 2019 insgesamt 126 Bundesliga-Spiele für die Norddeutschen. Hinzu kommt mit Anzac Rissetto ein weiterer Akteur im Phoenix-Kader, der erst im Sommer 2025 von den Eisbären nach Hagen wechselte. Klar ist: Mit einem weiteren Auswärtssieg könnte Phoenix bereits erheblichen Druck auf Bremerhaven aufbauen und sich eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um den Finaleinzug und den sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL verschaffen.

 

23.05.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die GIESSEN 46ers wollen im Playoff-Halbfinale gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim endgültig zum Partycrasher werden. Nach dem überzeugenden 90:77-Auftaktsieg in Spiel eins reisen die Mittelhessen mit einer 1:0-Serienführung und viel Selbstvertrauen zum zweiten Duell nach Gießen, wo am Samstagabend die nächste richtungsweisende Partie der „Best of five“-Serie ansteht. Der erste Halbfinalerfolg in Kirchheim sorgte nicht nur sportlich für Aufmerksamkeit, sondern brachte auch einige kuriose Geschichten mit sich. Zwei 46ers-Fans hatten sich ursprünglich Karten für ein vermeintlich nahegelegenes „Kirchheim“ organisiert – allerdings nicht für Kirchheim unter Teck, sondern für Kirchhain bei Marburg. Erst kurz vor Spielbeginn bemerkten sie ihren Irrtum und verfolgten den deutlichen Auswärtssieg schließlich zuhause vor dem Fernseher. Sportlich präsentierten sich die Gießener in Spiel eins äußerst souverän. Die Mannschaft von Headcoach Branislav Ignjatovic kontrollierte über weite Strecken Tempo und Rhythmus der Partie und setzte sich am Ende verdient mit 90:77 durch. Dennoch warnt der erfahrene Trainer davor, die Serie bereits als entschieden anzusehen: „Kirchheim hat viel Qualität, da ist noch nichts entschieden. Bisher haben wir nur einen ersten, kleinen Schritt machen können.“

Dabei besitzt Ignjatovic eine ganz besondere Verbindung zu den Knights. Zwischen 2008 und 2014 trainierte der heutige 46ers-Coach die Schwaben selbst und prägte dort eine erfolgreiche Ära. Unter seiner Leitung etablierte sich Kirchheim dauerhaft im oberen Tabellenbereich der ProA und erreichte 2011/12 sogar das Finale samt sportlichem Aufstieg in die BBL, der letztlich jedoch an fehlenden Rahmenbedingungen scheiterte. Auch der heutige Name der Knights ist indirekt mit Ignjatovic verbunden. Während seiner Zeit in Kirchheim überzeugte er einen befreundeten serbischen Bodenleger, den Klub finanziell zu unterstützen – daraus entwickelte sich später das Sponsoring durch „Bozic Estriche“, das bis heute Bestandteil des Vereinsnamens ist. Nach Ignjatovics Abschied entwickelte sich der Klub weiter, ehe 2020 schließlich Igor Perovic das Traineramt übernahm. Der 52-Jährige, dessen Vertrag erst kürzlich bis 2029 verlängert wurde, trifft nun bereits zum vierten Mal in dieser Saison auf seinen langjährigen Freund „Frenki“ Ignjatovic. Für die Knights geht es nun darum, die Serie wieder auszugleichen und den Heimvorteil zurückzuholen. Klar ist allerdings auch: Die 46ers haben mit ihrem abgeklärten Auftaktauftritt unterstrichen, warum sie aktuell zu den formstärksten Teams der Liga gehören.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-HF-2-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 12:39:392026-05-22 12:39:39Vorberichte ProA Playoffs – Halbfinale Spiel 2

Nachberichte ProA Playoffs – Halbfinale Spiel 1

22. Mai 2026/in APP, ProA Playoffs 25/26

20.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 85:80

Die Phoenix Hagen sind mit einem Heimsieg in das Halbfinale der ProA-Playoffs gestartet. Vor 3.016 Zuschauern in der ausverkauften Ischelandhalle setzte sich der Hauptrundensieger in einer intensiven und physischen Partie mit 85:80 gegen die Eisbären Bremerhaven durch und ging damit in der „Best of five“-Serie mit 1:0 in Führung. Über weite Strecken entwickelte sich ein enges und hochklassiges Duell, in dem beide Mannschaften immer wieder Antworten fanden. Besonders in der Crunchtime zeigte Phoenix jedoch die größere Ruhe. Knapp eine Minute vor Schluss sorgte Tim Uhlemann mit einem spektakulären Korb nach einer Drehung um die eigene Achse für einen emotionalen Höhepunkt in der Ischelandhalle. Anschließend behielten Bjarne Kraushaar und Devin Schmidt an der Freiwurflinie die Nerven und machten den ersten Sieg der Serie perfekt. Topscorer der Gastgeber wurden Devin Schmidt mit 19 Punkten sowie Tim Uhlemann, der ebenfalls starken Einfluss auf das Spiel nahm und 18 Zähler erzielte. Auch Marcus Graves überzeugte mit 15 Punkten und fünf Assists, während Bjarne Kraushaar neben neun Punkten gleich sieben Vorlagen beisteuerte. Auf Seiten der Bremerhavener punkteten Elijah Miller und Jannis von Seckendorff zweistellig.

Phoenix-Coach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Reaktion seines Teams in den entscheidenden Momenten: „Das war heute die erwartet physische und enge Partie. Beide Mannschaften haben im Verlauf der Saison eine Identität und einen Stil entwickelt, was gut zu erkennen war. Wir sind phasenweise etwas von unseren Mustern abgewichen, haben in der Crunchtime aber wieder zu unserem Spiel gefunden. Der Schlüssel war für uns, dass wir in den kritischen Momenten beim Rebound zugepackt und auf den Ball aufgepasst haben.“ Auch Bremerhavens Headcoach Steven Esterkamp analysierte vor allem die Schlussphase kritisch: „In der Schlussphase waren wir nicht smart genug. Hier müssen wir mehr bei uns bleiben und auf die Dinge vertrauen, die uns die gesamte Saison über stark gemacht haben. Das, gepaart mit unserer Physis, brauchen wir am Samstag in Spiel zwei.“ Nach zuvor zwei Niederlagen gegen Bremerhaven in der regulären Saison gelang den Hagenern damit ein wichtiger Auftakterfolg im Kampf um den Finaleinzug. Bereits am Samstag folgt Spiel zwei der Serie in Bremerhaven.

 

20.05.2026 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. GIESSEN 46ers 77:90

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim sind mit einer Heimniederlage in die Halbfinalserie der ProA-Playoffs gestartet. Vor emotionaler Kulisse in der gut gefüllten Sporthalle Stadtmitte unterlagen die Ritter den GIESSEN 46ers mit 77:90, wodurch die Hessen in der „Best of five“-Serie mit 1:0 in Führung gingen. Von Beginn an präsentierten sich die Gäste äußerst konzentriert und kontrollierten früh das Tempo der Partie. Vor allem im ersten Viertel spielten die Gießener ihre Erfahrung konsequent aus und erspielten sich schnell Vorteile. Während Kirchheim offensiv nur phasenweise zu seinem Rhythmus fand, agierten die 46ers ruhig, effizient und abgeklärt. Bereits nach dem ersten Abschnitt lagen die Gastgeber mit 17:29 zurück. Auch im zweiten Viertel blieb Gießen zunächst die tonangebende Mannschaft. Besonders die unterschiedliche Freiwurfverteilung sorgte auf Kirchheimer Seite für Unmut. Zur Halbzeit hatten die Gäste bereits 20 Freiwürfe zugesprochen bekommen, die Knights hingegen lediglich acht. Dennoch kämpften sich die Schwaben kurz vor der Pause noch einmal zurück in die Begegnung und verkürzten den Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 45:47.

Knights-Headcoach Igor Perovic sah in dieser Phase das Potenzial seiner Mannschaft: „Wir haben in der Phase gesehen wie wir spielen können. Aber es war eine zu kurze Phase. So müssen wir konstant auftreten.“ Nach der Halbzeit erwischten jedoch erneut die Gäste den besseren Start. Gießen setzte sich wieder zweistellig ab und ließ Kirchheim kaum noch längere Läufe zu. Zwar blieb beim Stand von 64:72 vor dem Schlussviertel noch alles offen, doch die 46ers spielten ihre Erfahrung souverän aus und hatten auf jede gute Aktion der Knights die passende Antwort. Perovic zeigte sich nach der Partie entsprechend kritisch: „Glückwunsch an Gießen. Sie haben verdient gewonnen. Wir haben keine gute Leistung gezeigt und müssen viel energischer auftreten. Sonst ist die Serie relativ schnell vorbei.“ Auch Knights-Sportchef Chris Schmidt sprach die entscheidenden Phasen des Spiels offen an: „Das war letztendlich die entscheidende Phase. Wir hatten zu viele Spieler, bei denen die letzten Prozentpunkte gefehlt haben. Gegen eine Mannschaft wie Gießen kostet das am Ende das Spiel.“ Topscorer der Kirchheimer wurde Tyrel Morgan mit 15 Punkten. Bereits am Samstag bietet sich den Knights in Gießen die Chance, die Serie wieder auszugleichen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-HF-S1-Nach.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-22 12:22:052026-05-22 12:22:05Nachberichte ProA Playoffs – Halbfinale Spiel 1
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