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Vorberichte ProA 6. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des sechsten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners eine anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse an. Am Samstag, den 24.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt die Kreisbau Kirchheim Knights in der Sporthalle am Hallo. Ausgangslage: Die Formkurven der Teams. Die ETB Miners möchten nach der 94:97-Auswärtsniederlage bei den Eisbären Bremerhaven vor heimischen Fans zurück in die Erfolgsspur finden. Vor allem defensiv und bei der Reduzierung individueller Ballverluste (Turnover) gilt es für das Wendt-Team, im Vergleich zum vergangenen Spieltag anzusetzen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Kirchheim Knights reisen mit großem Selbstbewusstsein in den Ruhrpott. Die Ritter haben einen Traumstart in die Saison 2026/27 hingelegt und rangieren ungeschlagen an der Tabellenspitze der ProA. Unter anderem feierten die Schwaben deutliche Erfolge – wie ein 104:75 gegen Bayreuth – und präsentierten sich bislang extrem offensivstark und ausgeglichen. Der Gegner im Fokus: Die Top-Performer der Knights. Headcoach Igor Perovic verfügt über einen tiefen und punkthungrigen Kader:

  • Desmond Watson: Der Guard präsentiert sich in der laufenden Spielzeit in hervorragender Frühform und führte die Knights bereits mehrfach als absoluter Topscorer an (u. a. 26 Punkte zum Saisonauftakt sowie 30 Punkte im Pokal gegen Ludwigsburg).
  • Philip Alston: Der Forward sorgt unter den Körben für große Gefahr und punktet regelmäßig zweistellig (u. a. 20 Punkte gegen Bayreuth).
  • Ausgeglichene Mannschaftsleistung: Die Kirchheimer zeichnen sich dadurch aus, dass regelmäßig fünf oder mehr Akteure eine zweistellige Punkteausbeute erzielen.

Headcoach Lars Wendt: „Mit Kirchheim kommt das absolute Top-Team zu uns am Hallo. Sie haben bislang jedes ihrer Spiele dominiert und einen extrem starken Kader zusammengestellt. Vor allem die Importspieler drücken dem Spiel ihren Stempel auf und waren bislang von keiner Mannschaft zu stoppen. Gleichzeitig haben sie mit Wolf, und Bretzel reichlich deutsche Qualität und Erfahrung an Bord und präsentieren sich aktuell als klarer Titelfavorit. Die Ausgangslage ist daher natürlich ziemlich eindeutig. Wir wissen, dass uns eine enorme Herausforderung erwartet. Was wir aber garantieren können: Wir werden kämpfen, alles auf dem Feld lassen und bis zur letzten Sekunde alles geben!“ Die Worte des Trainers machen deutlich, dass vor den Miners ein echtes Brett wartet. Dennoch richtet das Team den Blick voll auf die eigene Entwicklung, will aus den Fehlern der Vorwochen lernen und mit maximalem Einsatz dagegenhalten.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen

Göttingen, 22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85). Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).

Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4). Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Für die Tigers Tübingen geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Derby bei den PS Karlsruhe LIONS weiter. Hochball ist am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Europahalle. Somit kommt es zu einem frühen Zeitpunkt der Saison 2026/2027 zum schwäbisch-badischen Derby. Die Löwen fordern damit Tigers zum Duell heraus! Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Sendebeginn ist um 19:15 Uhr. Head Coach Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Aufgrund der Verletztensituation befindet sich Karlsruhe derzeit nicht auf dem Tabellenplatz, der ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Wir erwarten ein sehr hartes, physisch geprägtes Spiel. Sie werden verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, um uns zu überraschen. Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere eigene Identität konzentrieren.“ In der Vorbereitung unterlagen die Tigers Tübingen den PS Karlsruhe LIONS in einem verkürzten Testspiel über 30 Minuten mit 56:62. Parallel kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Aleksandar Nadjfeji, der seit 2023 Co-Trainer der PS Karlsruhe LIONS ist und in der Vergangenheit als Spieler, Co-Trainer und Trainer bei den Tigers Tübingen tätig war.

Der Gastgeber hat aus den ersten fünf Begegnungen nur eine Partie gewonnen. Beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Medikamente per Klick Bayreuth setzte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene am zweiten Spieltag (4.10.2026) mit 89:79 durch. Jedoch mussten die Badener – wie auch die Tigers Tübingen – bereits gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Crailsheim und Heidelberg antreten. Gegen die Nürnberg Falcons und den Aufsteiger ETB Miners Essen gingen die PS Karlsruhe LIONS ebenfalls als Verlierer vom Platz. Anhaltende Verletztenprobleme bereiten auch dem Gastgeber derzeit massive Probleme. Point Guard und Leistungsträger Isaiah Hart (Adduktoren) wird schmerzhaft vermisst. Der US-Amerikaner wartet noch auf sein Saisondebüt. Auch Martel Williams (13,0 ppg, 3,5 rpg) und Nachverpflichtung Bazoumana Koné (2,0 apg) fehlten verletzungsbedingt bei der jüngsten 51:74-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg. Äußerst positiv war aber der Zuschauerzuspruch: 2.682 Fans sammelten sich gegen die Kurpfälzer in der Europahalle ein. Aus den bisherigen 45 Ligapartien ist es der viertbeste Zuspruch. Jüngst gab Kapitän Maurice Pluskota sein Saisondebüt im Trikot der Löwen. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk stehen in den letzten beiden Spielen 16 Punkte und 5,5 Rebounds zu Buche. Keine Frage, der 34-jährige Routinier gehört weiterhin zu den besten Akteuren auf den großen Positionen im deutschen Basketball-Unterhaus. Mit Kilian Binapfl (11,4 ppg, 3,6 rpg) bildet Pluskota ein starkes Duo unter den Körben. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikaner Zac Owens (14,0 ppg) und Robert Jones (10,8 ppg). Auf den deutschen Positionen haben bisher Jason George (7,2 ppg, 7,4 rpg) und Wesley Oba, der Cousin von Jesse „Jason“ Ani (4,8 ppg, 7,3 rpg), gut produziert.

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Mit den Nürnberg Falcons wartet eine Mannschaft, die sich nach einem größeren Umbruch noch finden muss. Nachdem die Mittelfranken die vergangene Saison auf Platz neun beendet hatten, verließen sämtliche Leistungsträger den Verein. Auch auf der Trainerposition gibt es ein neues Gesicht: Tim Black, einstiger Topscorer der Basketball-Bundesliga, übernahm das Amt und soll die Mannschaft durch die neue Saison führen. Geschäftsführer Ralph Junge konzentriert sich derweil stärker auf seine Aufgaben abseits der Seitenlinie. Im neu zusammengestellten Kader stehen mit Tim Köpple und Christian Feneberg nur zwei Spieler, die bereits länger für Nürnberg in der ProA aktiv sind. Eine wichtige Rolle übernimmt Nate Heise, der am College für Iowa State spielte und bislang zu den auffälligsten Akteuren der Falcons zählt. Auch Xavier Bell, der als Combo-Guard auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, sowie Power Forward Ty Allred sollen für offensive Impulse sorgen. Unter dem Korb gehört Nic Welp zu den Spielern, auf die Nürnberg setzt.

Sportlich verlief der Saisonstart wechselhaft. Nach einem 83:97-Auswärtssieg in Karlsruhe und einem 85:75-Heimerfolg gegen Koblenz mussten die Falcons zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Auf das deutliche 86:61 in Tübingen folgte eine 65:92-Heimniederlage gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim. Zuletzt unterlag Nürnberg auch in Göttingen klar mit 95:74. Damit wartet die Mannschaft seit dem 2. Oktober auf einen weiteren Sieg und steht nach fünf Spieltagen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Rang 14. Vor allem offensiv haben die Nürnberger bislang Probleme. Mit durchschnittlich 73,6 Punkten pro Partie erzielen sie die zweitwenigsten Zähler der Liga. Die Dragons kommen dagegen auf 86,2 Punkte im Schnitt und gehören damit ligaweit zu den drei offensivstärksten Teams. Auch bei den Ballverlusten zeigt sich ein Unterschied: Nürnberg leistet sich knapp 17 Turnover pro Spiel und liegt damit im unteren Drittel der Liga, während die Quakenbrücker durchschnittlich nur zwölf Ballverluste verbuchen. Zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber gehört Nate Heise, der bislang 18 Punkte pro Spiel erzielt und zudem 1,4 Steals im Schnitt sammelt. Besonders aus der Distanz ist er gefährlich: Seine Dreierquote liegt bei 42 Prozent. Xavier Bell kommt zum Saisonstart auf 11,6 Punkte pro Partie und trifft 50 Prozent seiner Dreier sowie knapp 42 Prozent seiner Zweipunktwürfe. Ty Allred steuert durchschnittlich 9,8 Punkte und 3,8 Rebounds bei und verbucht zudem einen Block pro Spiel. Nic Welp kommt auf 9,0 Punkte, 5,6 Rebounds und 0,8 Steals. Spielmacher Tim Köpple verteilt in rund 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich vier Assists, während Christian Feneberg in knapp 20 Minuten 4,2 Punkte, drei Assists und 1,2 Steals beisteuert.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Einen weiteren Versuch, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, unternimmt Medikamente per Klick Bayreuth im Rahmen des 6. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln. Die Aufgabe wird aber sicher alles andere als leicht. Die RheinStars Köln starteten als Tabellenzwölfter der vergangenen Spielzeit 2025/26 ansprechend mit 6:4 Punkten und aktuell Tabellenplatz acht in die neue Saison, in der bislang erst ein Heimspiel absolviert wurde. Nach dem 83:80-Auftaktsieg bei der BG Göttingen gab es ein 73:90 bei den Paderborn Baskets und einen weiteren Sieg mit 91:80 bei Aufsteiger ETB Miners Essen. Das bislang einzige Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ging knapp mit 83:85 nach Verlängerung verloren und zuletzt gewannen die Kölner mit 78:76 bei den GIESSEN 46ers.

Bei Medikamente per Klick Bayreuth ist der Hauptgrund für die bisherige Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen die massive Verletztensituation. Zuletzt fehlten im Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag die Verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga, zudem fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Immerhin zeigte MpK im Vergleich zur Niederlage gegen die Orange Academy Ulm am Mittwoch zuvor eine deutliche Leistungssteigerung. Die sieben einsatzfähigen, etatmäßigen Profispieler wurden von den mit viel Kampfgeist und Einsatz agierenden Nachwuchsspielern Liam Holländer und Leo Friedlein unterstützt. Kampf, Einsatz und die Suche nach Lösungen stimmten bei den Bayreuthern, beim Rebounding gab es eine Verbesserung, trotzdem konnte letztlich die 86:97-Niederlage nicht verhindert werden. Ein Problem waren immer noch die zu vielen Turnovers. Bester Werfer im Team von Headcoach Vincent van Sliedregt war Collin Metcalf mit 20 Punkten, außerdem war Metcalf mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Mit Emanuel Prospere kam ein weiterer Rookie auf 18 Zähler. Unter der Woche gab es eine Neuverpflichtung und Verstärkung für das MpK-Team, die auch die Personalsituation etwas entspannen soll: Am vergangenen Dienstag stellte MPK nach Bestehen des obligatorischen Medical Check den routinierten, international vielfach erfahrenen und flexibel auf den Guard-Positionen einsetzbaren 30-jährigen US-Amerikaner Darrell Davis vor. Durch die Neuverpflichtung soll der Kader nicht nur in der Breite erweitert, sondern dem jungen Team auch gezielt Qualität und Erfahrung hinzufügt werden. Ob Davis bereits im Spiel bei den RheinStars Köln im Bayreuther Aufgebot steht, hängt vom Zeitpunkt der Erteilung der Arbeitserlaubnis durch das Ausländeramt ab.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Nach der knappen Niederlage gegen die SBB Börde Baskets wartet mit den GIESSEN 46ers der nächste anspruchsvolle Gegner auf die EPG Baskets. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr empfangen die Schängel den Traditionsklub zum Derby in der EPG Arena. Koblenz musste am vergangenen Freitag in Magdeburg eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 16 Punkten kämpften sich die Schängel zurück, drehten die Partie und lagen vor dem Schlussviertel mit 54:52 in Führung. Am Ende stand dennoch ein knappes 66:69. Am Montagabend bietet sich im Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wenn wir offensiv als Team besser gespielt hätten, dann glaube ich, wäre es gar nicht zu dieser spannenden Crunchtime gekommen“, betont Headcoach Stephan Dohrn. „Wir hatten den Gegner Mitte des vierten Viertels im Griff, aber unsere Offensive kam komplett zum Erliegen.“ Jayden Williams, der mit dem letzten Wurf noch die Chance hatte, das Spiel auszugleichen, richtet den Blick bereits nach vorne. Für das Duell mit Gießen erwartet er eine aggressivere Offensive und vor allem ein schnelleres Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er erkennt jedoch auch: „Gießen ist ein verdammt harter Gegner.“ Dass eine hohe Führung im Basketball keine Garantie für einen Sieg ist, mussten zuletzt auch die GIESSEN 46ers erfahren. Gegen die RheinStars Köln lagen die Mittelhessen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne. Zur Halbzeit führte Gießen mit 44:31, verlor jedoch die zweite Halbzeit deutlich mit 32:47. Die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic verlor zunehmend die Kontrolle. Ballverluste häuften sich, während Köln den Rückstand Schritt für Schritt verkürzte und letztlich gewann. Koblenz steht nun bei einer Bilanz von 3:2, Gießen bei 2:3.

In der vergangenen Saison war das Heimspiel gegen die Hessen eines der absoluten Highlights: Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die EPG Baskets mit 92:91 durch. Es war bislang der einzige Sieg in sechs Liga-Duellen. Der Coach schreibt den Fans einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg zu: „Der Support im letztjährigen Derby war sensationell. Ich denke, dass es auch dieses Jahr wieder ähnlich wird und sich eine Menge Leute auf dieses Spiel freuen. Wir werden die Energieleistung der Fans auf jeden Fall mit einer großen Kampfbereitschaft und Einsatz zurückzahlen.“ Gießen hat seinen Kader für die neue Saison auf mehreren Positionen verändert. Zu den Neuzugängen gehören Zach Cooks, der zuvor bei Science City Jena spielte, Chris Carter, der aus Jena nach Gießen wechselte, sowie Nigel Scantlebury, der zuletzt in Slowenien aktiv war. Auch Alex Williams (University of Pittsburgh) verstärkt den Frontcourt der Mittelhessen. Neben den Neuzugängen stehen mit Robin Benzing (24 Punkte gegen Crailsheim) und Viktor Kovacevic zwei Leistungsträger im Mittelpunkt. Für Koblenz wird es wichtig sein, diese verschiedenen Optionen zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (15 Punkte im Schnitt), Viktor Kovacevic (14) und Zachery Cooks (11). Diese drei Spieler erzielten bislang über die Hälfte aller Gießener Punkte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:55:332026-10-23 12:58:00Vorberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen

Bei den Flashers ist die Diagnose eindeutig: Nach drei Siegen zum Auftakt, darunter dem 95:90-Krimi nach Verlängerung gegen die SKYLINERS Juniors, folgten zwei Auswärtsniederlagen mit demselben Muster – 24 Ballverluste in Reutlingen, 25 in Rhöndorf. Wer dem Gegner so oft den Ball schenkt, verschafft ihm leichte Punkte und Sicherheit im eigenen Wurf, während die eigene Offensive den Rhythmus verliert. Die anderen Zahlen machen Mut: Die Defense stimmt, zumindest teilweise. Daruf gilt es nun aufzubauen und den Turnaround zu schaffen. Die Gäste aus Erfurt reisen mit 1 Sieg und 4 Niederlagen an, doch die Zahl verschweigt, dass in Erfurt eine neue Ära begonnen hat. Nach Platz zwölf mit 8:16 Siegen übernahm im Sommer Leif Ibrahim die Trainerbank: 31 Jahre alt, Schwede, zuvor beim Stockholmer Erstligisten Djurgårdens IF und mit der U21 von Uppsala Basket Meister. Florian Gut, Coach seit der Gründung 2018, verantwortet nun als Sportlicher Leiter den Kader – sieben Neuzugänge, ein größerer Etat, das erklärte Ziel ProA. Auf 74:96 in Rhöndorf und 65:88 in Leverkusen folgte beim Heimauftakt der erste Sieg, 76:74 gegen Porsche BBA Ludwigsburg, ehe es in Langen (63:71, 23 Ballverluste) und gegen Reutlingen Niederlagen setzte. 26 Prozent von der Dreierlinie und 16,6 Ballverluste pro Spiel zeigen eine neu zusammengestellte Mannschaft, die kämpft, aber noch nach ihrer Abstimmung sucht – genau das macht sie unberechenbar.

Der Spieler, auf den die Flashers achten müssen, ist Shooting Guard Anthony Watkins (25, 1,92 m, vom SSV Lok Bernau): 19 Punkte gegen Ludwigsburg, vier Dreier in Langen, schon mehrfach bester Werfer der Löwen. Der 2,02 m große Schwede Jacob Hadi (23) war gegen Reutlingen mit 17 Punkten bester Werfer, Center Marko Baćak (30, 2,10 m, 110 kg) holte dort neun Rebounds. Das Spielmacher-Duo ist jung: Ilias Amin (20) kommt aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Vor Allem Watkins und Baćak verfügen über reichlich Erfahrung und sind die Leader der jungen Truppe. Was die Löwen trotz des schwachen Starts zu einem Gegner mit Perspektive macht, liegt abseits des Parketts. In Erfurt entsteht derzeit der CATL Löwenpark: Eine seit 2015 leerstehende Trainingshalle am Südpark hat der Stadtrat dem Verein für 40 Jahre verpachtet, der Bund fördert die Sanierung mit 1,125 Millionen Euro, das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – und als die Baukosten stiegen, beschloss der Stadtrat im Juni die Deckung. Ab Februar 2027 trainieren dort mehr als 500 Kinder pro Woche, Nachwuchs, Damen und Profis unter einem Dach. So entsteht der Unterbau, auf dem sich ein ProB-Standort dauerhaft entwickelt: wenn Verein, Kooperationspartner und Stadt an einem Strang ziehen.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Wenn Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München trifft, elektrisiert dieses Duell Millionen von Sportfans. Zugegeben: Während sich im Fußball zwei Schwergewichte der Bundesliga gegenüberstehen, geht es beim Basketball-Duell zwischen den GIANTS und dem FC Bayern Basketball II um wichtige Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie am Samstag (24.10.2026, 18 Uhr, Ostermann-Arena) ist das neunte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Von den bisherigen acht Duellen konnte der FC Bayern Basketball II lediglich eines gewinnen: Am 16. Oktober 2016 setzten sich die Münchener mit 86:82 durch. Damals standen unter anderem der ehemalige GIANT Dejan Kovacevic und der frühere DBB-Nationalspieler Karim Jallow für die Bayern auf dem Parkett. Bei den Leverkusenern glänzte Kerry Carter mit 33 Punkten. Die jungen Bayern sind passabel in die neue Saison gestartet. Trainerikone Emir „Muki“ Mutapcic und seine Schützlinge stehen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz der Südstaffel. In der Vorwoche feierte das Team einen deutlichen 94:77-Erfolg gegen Culture City Weimar.

Einer der Garanten für diesen Erfolg gegen die Thüringer war Niko Jerkic. Der kroatische U20-Nationalspieler erzielte 22 Punkte, verteilte sieben Assists und sammelte sechs Rebounds (Effektivitätswert: 26). Ohnehin ist der Shooting Guard in der noch jungen Saison der absolute Go-to-Guy seines Teams. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten pro Partie ist der athletische Guard nur schwer zu stoppen.
Ähnlich dominant präsentiert sich Desmond Yiamu. Wie Jerkic gehört auch der athletische Forward der U20-Auswahl seines Heimatlandes Ukraine an. Bei der FIBA U20-EuroBasket in diesem Sommer verpasste Yiamu im Schnitt nur knapp ein Double-Double (9,4 Punkte und 8,9 Rebounds). Auch in der ProB überzeugt der 2,01 Meter große Modellathlet mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel.
Hervorzuheben sind außerdem Caspar Vossenberg (DBB-U18-Nationalspieler, 11,0 Punkte pro Spiel) und Kemal Buljubasic, der für die bosnische U16-Nationalmannschaft spielt. „Die Bayern sind sehr jung. Lediglich zwei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre. Damit ist das Team zwar recht unerfahren, verfügt aber über eine jugendliche Frische“, erklärt GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „In der Offensive machen die Münchener einen guten Job, sind in der Verteidigung aber nicht immer stabil. Kein Team im Süden hat mehr Punkte kassiert. Darauf müssen wir aufbauen. Wir müssen das schnelle Spiel des FC Bayern Basketball II unterbinden und die Fehler des Gegners konsequent ausnutzen, denn die Münchener verlieren recht häufig den Ball. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konzentriert arbeiten, unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Die Begegnung wird keine einfache für uns werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg

Mit der Hypothek von zuletzt vier Niederlagen in Serie macht sich der BBC Coburg am kommenden Samstagabend zum aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Reutlingen auf. Dort treffen die Vestestädter am 5. Spieltag auf die TSG Schöller SI Ravens, die zum Start in ihre erste ProB-Saison bislang mächtig für Furore sorgten. Spielbeginn in der Oskar-Kalbfell-Sporthalle ist um 19 Uhr. Übertragen wird die Partie des ProB-Aufsteigers gegen den letztjährigen Halbfinalisten live und kostenlos auf Sporteurope.TV. Während der BBC in dieser Spielzeit noch in der Findungsphase ist, hat der ProB-Neuling in seiner ersten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse einen wahren Raketenstart hingelegt. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen bei einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +22 ist die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Reynoso bislang nicht nur als einziges Team ungeschlagen, sondern tritt auch mit einer Dominanz auf, die ligaweit ihresgleichen sucht. Dabei fertigten die Ravens mit Speyer (72:58), Weimar (93:64) und Erfurt (94:71) allerdings drei Gegner aus dem unteren Tabellendrittel ab. Mit den vor der Saison hoch eingeschätzten Fellbachern (92:70) unterlag aber auch schon eine Top-Mannschaft dem Spitzenreiter deutlich. Nicht nur tabellarisch ist Reutlingen daher nach vier absolvierten Spieltagen ganz oben angesiedelt, auch bei vielen statistischen Werten haben die Schwaben teils klar die Nase vor den meisten anderen Mannschaften der Südstaffel. So stellen die Ravens nach Oberhaching die zweitbeste Offensive der Liga (87,8 Punkte pro Spiel; Coburg: 68,8 Punkte, Platz 14). Dazu verteilt der ProB-Aufsteiger im Schnitt die meisten Assists (21,5 Assists; Coburg 15,4 Assists, Platz 9) und holt mit 45 Rebounds pro Partie mehr als alle anderen Süd-Teams (Coburg: 34 Rebounds, Platz 14). Zusätzlich kassiert Reutlingen lediglich 65,8 Punkte und darf sich damit als Defensiv-Primus betiteln, wohingegen die Coburger ihren Kontrahenten fast 80 Zähler im Durchschnitt gestatten (Platz 10).

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Vier Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier – der Saisonstart könnte für den TV Langen kaum besser laufen. Die beiden Vorwochen, die mit gleich drei Spielen aufwarteten, haben dem Team viel abverlangt. Letztlich sicherten sich die Giraffen dabei jedoch drei Siege in Folge. Am kommenden Samstag will das Team vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und diese Siegesserie fortsetzen. Der Gegner in der neuen Woche heißt Porsche BBA Ludwigsburg. Das Farmteam der MHP RIESEN steht mit einem Sieg und vier Niederlagen aktuell auf dem vorletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Headcoach Tobias Jahn und sein Team werden die Ludwigsburger dennoch auf keinen Fall unterschätzen: „Sie sind ein sehr junges, sehr athletisches und sehr groß gewachsenes Team. Ludwigsburg spielt und verteidigt über 40 Minuten sehr hart. Sicherlich fehlt ihnen ein wenig die Erfahrung, aber sie waren ihren Gegnern bislang in keinem Spiel klar unterlegen.“ Offensiv haben sich in der Mannschaft bislang vor allem die Guards Lars Danziger, Yohann Tchouaffe und Max Riedel als starke Schützen hervorgetan. Auffällig ist, dass Ludwigsburg bei allen bisherigen Niederlagen auch das Reboundduell verloren hatte. Stark ist die Mannschaft dagegen vor allem in puncto Steals und Blocks. Für den TV Langen liegt der Fokus klar auf dem eigenen Spiel und den eigenen Stärken. Nach den drei vorangegangenen Partien hatten die Spieler zwei Tage Verschnaufpause, ehe es am Montag wieder in die neue Trainingswoche ging. Die Giraffen wollen erneut vor ihren Fans überzeugen: „Wir wollen vor allem daran arbeiten, die Zahl der selbstverschuldeten Turnover zu reduzieren. Wir müssen mehr gut herausgespielte Würfe treffen, weiterhin stark rebounden und verteidigen. Auch das Teamplay müssen wir konsequent so beibehalten wie in den Wochen zuvor“, sagt Trainer Tobias Jahn.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf

Nach dem Rückschlag gegen Oberhaching wollen die Dresden Titans vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Dragons Rhöndorf stehen die Elbriesen vor dem nächsten Duell mit einem Spitzenteam, das auf Reboundstärke und einen breiten Kader setzen kann. Die Dragons – Mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Dragons Rhöndorf ähnlich in die Saison gestartet wie die Dresden Titans. Auf eine schmerzhafte Niederlage in Frankfurt ließen die Rheinländer zuletzt einen überzeugenden 72:57-Erfolg gegen die Fellbach Flashers folgen. Obwohl der Dreier mit einer Trefferquote von lediglich 18 Prozent erneut nicht fallen wollte, fand die Mannschaft von Max Becker andere Wege zum Erfolg: Mit bissiger Verteidigung und konsequenter Arbeit am Brett zogen sie den Gästen den Zahn. Gerade beim Rebound zeigen sich die Dragons in der noch jungen Spielzeit bereits auf hohem Niveau. Durchschnittlich 48,8 Rebounds pro Partie, davon starke 18,8 am offensiven Brett, unterstreichen ihre Präsenz unter den Körben. Sollte Rhöndorf auch offensiv noch mehr Durchschlagskraft entwickeln, dürfte die Mannschaft, nach dem Griff zur ProB-Meisterschaft in der Saison 2023/24, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Auch ein Blick auf den Kader verdeutlicht das Potenzial der Dragons. Das bewährte Grundgerüst bilden unter anderem die beiden Bundesliga erfahrenen Flügelspieler Justin Onyejiaka (13,5 P, 6 R) und Sahmi Willoughby (10,6 P). Ergänzt werden sie durch die Routiniers Mychael Paulo (11,4 P, 2,4 A) und Daniel Mayr (5,8 P, 1,8 BL). Als Perspektivteam des BBL-Ligisten Telekom Baskets Bonn profitieren die Rhöndorfer zudem von vielversprechenden deutschen Nachwuchstalenten. Besonders die Guards Kenan Reinhart (10,3 P) und Dusan Ilic (10 P, 4,2 A) sollten die Dresdner auf dem Zettel haben. Aber auch die nicht genannten Akteure sind nicht zu unterschätzen. Die Titans – Nach der Auswärtsniederlage bei den TSV Oberhaching Tropics wollen die Dresden Titans vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In den ersten Saisonwochen haben die Elbriesen bereits gezeigt, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Auf die knappe Auftaktniederlage beim FC Bayern Basketball II folgten Siege gegen den TV Langen, die Ahorn Camp Baskets und den BBC Coburg. Besonders beim deutlichen 79:55-Heimerfolg gegen Coburg präsentierten sich die Dresdner defensiv stabil und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zuletzt mussten sie sich in Oberhaching allerdings mit 92:102 geschlagen geben. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und vor den eigenen Fans wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der Spielpause am letzten Wochenende geht es für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am kommenden Sonntag in der BARMER 2. BASKETBALL mit einer Auswärtspartie weiter. Am Sonntag gastieren die Kangaroos um 16 Uhr bei Culture City Weimar in der dortigen Asbach-Sporthalle. Die Partie wird kostenfrei per Livestream über die Ligahomepage bzw. die APP übertragen. Die Thüringer sind Kooperationspartner des BBL-Teams Science City Jena. Sie sind Aufsteiger in der Liga und belegen mit aktuell 2:6 Punkten den elften Tabellenplatz. Während man auswärts bisher noch nicht richtig in Fahrt kam, sind die Partien zu Hause durchaus beachtenswert. So besiegte man die Frankfurt Skyliners mit 81:77 und musste gegen Titelaspirant Bayer o4 Leverkusen eine nur hauchdünne 66:68 Niederlage hinnehmen. Trainer Farsin Hamzei (58) gilt als sehr erfahren und hat einige herausragende Akteure in seinen Reihen: Der dänische Center Peter Beier-Christiansen (24) markiert 14 Punkte pro Partie, sein Kollege unter dem Korb, Johann Grau (19), deren 11 Zähler. Mit Daniel Biel, ebenfalls erst 19 Jahre alt, kam ein weiterer Spieler mit Doppellizenz sehr gut in die Saison (9,3 Punkte pro Partie). Zu den Leistungsträgern zählen aber sicher auch der schwedische Guard Mikai Klintman (22), Shooting-Guard Carlo Meier (23) sowie Martynas Sabaliauskas (25) aus Litauen, welche in jedem Match problemlos zweistellig scoren können. BG-Coach Emanuel Richter ordnet die Partie wie folgt ein: „Uns erwartet in Weimar eine schwierige Aufgabe. Sie haben gerade zu Hause vor ihren Fans sehr gute Leistungen abgeliefert. Entscheidend wird sein, dass wir körperlich dagegenhalten und das Tempo der Partie kontrollieren können“, weiß Richter.

Mit aktuell 6:2 Punkten und drei Siegen in Folge würde ein weiterer Erfolg der BG erst einmal ein Platz im oberen Tabellendritten zementieren. Grund genug also, die Aufgabe im Osten sehr konzentriert anzugehen. Personell wird voraussichtlich derselbe Kader wie zuletzt gegen Ludwigsburg zur Verfügung stehen. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman: „Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wollen unseren guten Lauf fortsetzen, dazu in Weimar Werbung für das nächste Heimspiel gegen Dresden machen. Culture City ist kein typisches Farmteam, sie haben zwar einige Talente aus Jena an Bord, aber eben auch mehrere Spieler im besten Basketballalter. Sie sind letztes Jahr souverän durch die Regionalliga Südost marschiert und werden sicher eine gute Rolle in der Liga spielen. Überhaupt haben wir mit ihnen und den Reutlingen Ravens, aktuell ja sogar Tabellenführer, sehr starke Neulinge in der Liga. Das birgt für Brisanz“, so Pittman.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag, den 25.10.2026, empfangen die SKYLINERS Juniors um 17:00 Uhr den TSV Oberhaching Tropics im Basketball City Mainhattan. Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd will das Team von Troy Culley vor heimischem Publikum direkt nachlegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn Oberhaching ist mit vier Siegen aus fünf Spielen stark in die Saison gestartet. Die Tropics, weiterhin trainiert von Headcoach Mario Matic, reisen mit einer Serie von drei Siegen nach Frankfurt. Zuletzt setzten sie sich mit 102:92 gegen die Dresden Titans durch und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Saisonstart können die Oberbayern also zufrieden sein, in Frankfurt wollen sie ihren Platz in der Tabellenspitze aber weiter festigen. Besonders offensiv zeigt sich Oberhaching in dieser Spielzeit gefährlich. Gleich mehrere Akteure können das Scoring übernehmen, allen voran Maximilian May (17,8 Punkte pro Spiel) und Frederik Müller (16,8 Punkte pro Spiel). Die Juniors kommen aus einer starken Woche mit Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und die Porsche BBA Ludwigsburg. Nach diesen überzeugenden Auftritten soll am Sonntag der nächste Erfolg folgen. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, mit einem Sieg könnten die Frankfurter weiter nach oben klettern. Auch bei den Juniors übernehmen meist mehrere Spieler die offensive Verantwortung. Beste Scorer sind aktuell Lukas Smazak (16 Punkte pro Spiel) und Dusan Nikolic (15,5 Punkte pro Spiel).

„Oberhaching ist stark in die Saison gestartet und ist ein Team, das Fehler konsequent bestraft. Sie haben erfahrene Spieler, die wissen, wie man sich Vorteile verschafft und gute Entscheidungen trifft. Für uns geht es darum, defensiv wach zu sein, sie für jede Chance hart arbeiten zu lassen und Wege zu finden, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Wir haben in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, und der Sonntag wird ein guter Test, um zu sehen, wo wir stehen“, so Headcoach Troy Culley. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten könnten die Juniors ein echtes Ausrufezeichen setzen und sich in der Tabelle der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd weiter nach oben arbeiten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:30:212026-10-23 12:30:21Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Erfolgreicher Nachwuchs-Check bei den Dresden Titans

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Nachwuchs-Check
Dresden Titans sind zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga

Der Nachwuchsbereich der Dresden Titans stand kürzlich im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Da der Klub die Mindeststandards für die Nachwuchsarbeit erfüllt, dürfen sich die Titans nun „Zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga“ nennen.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Überblick über die Nachwuchsarbeit des Klubs – vom ersten Bewegungsangebot im Kita- und Grundschulalter über den Leistungsbereich bis zum Übergang in den Herren- und Profibereich. Auch die Strukturen des Klubs selbst wurden in den Blick genommen. In gemeinsamen Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden vorhandene Stärken ebenso herausgearbeitet wie Felder, in denen weiteres Entwicklungspotenzial liegt.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war darüber hinaus ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Dresden stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie sich der Talentpool nicht nur in der Breite, sondern vor allem in der Qualität weiterentwickeln lässt. Ausgehend von einer klaren Zielsetzung erarbeiteten die Beteiligten konkrete Maßnahmen – etwa zur frühzeitigen Talentsichtung, zur Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern und zur engeren Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Für jede Maßnahme wurden Verantwortlichkeiten und ein zeitlicher Rahmen festgelegt, um die Umsetzung verbindlich anzugehen.

Titans-Geschäftsführer Nils Ruttmann betonte im Anschluss an den Standortbesuch die Bedeutung dieses Austauschs: „Der Nachwuchs-Check gibt uns einen wertvollen Blick von außen auf unsere Nachwuchsarbeit. Im Workshop haben wir gemeinsam konkrete nächste Schritte vereinbart, mit denen wir unseren Talentpool gezielt weiterentwickeln wollen.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check richtet sich an alle Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga (ProA und ProB) und wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. Er besteht aus vier Bausteinen: einem jährlichen Reporting zu den Nachwuchsaktivitäten, einem zweitägigen Standortbesuch alle zwei Jahre mit Interviews und Strategie-Workshop, der anschließenden Begleitung bei der Umsetzung sowie der Möglichkeit, sich für eine Projektförderung beim Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. zu bewerben.

Klubs, die die vom Ausbildungsausschuss festgelegten Mindeststandards erfüllen und am Standortbesuch teilnehmen, erhalten den Status „Zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga“.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachwuchs-Check_16x9_1920x1080-1.jpg 1080 1920 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-10-20 16:43:082026-10-20 16:47:19Erfolgreicher Nachwuchs-Check bei den Dresden Titans

Nachberichte ProA 5. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 85:75

Die Tigers Tübingen haben am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 1.957 Zuschauern den dritten Sieg in Folge eingefahren. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnten sich die Raubkatzen am Ende mit 85:75 (38:32) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchsetzen. Auf Seiten der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre übernahmen offensiv erneut Topscorer Tim Smith (25 Punkte, acht Rebounds) und Isaac Haney (23 Punkte, sechs Rebounds) erneut viel Verantwortung und zeigten eine starke Leistung. Smith wurde nach der Begegnung verdientermaßen zum RAMPF – „Man of the Match“ gekürt. Bester Punktesammler bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet waren Ja`Monta Black mit 22 Zählern und Niklas Geske mit 18 Punkten. Statistisch gestaltete sich das Spiel ebenfalls auf Messerschneide – komplett ausgeglichene 39:39-Rebounds konnten beide Kontrahenten verbuchen. Am Ende war es erneut der größere Wille bei den Schwaben, um das Spiel siegreich zu beenden.

Die intensive Verteidigung erzeugte 20 Ballverluste beim Team von Gäste-Trainer Álvararo Paredes, die Raubkatzen mussten 14 Bälle abgeben. Beide Kontrahenten hatten am heutigen Freitagabend Ladehemmung aus der Distanz: Tübingen verwandelte acht von 29 Treffern (28 Prozent) aus der Ferne, die Westdeutschen konnten zehn von 30 Würfen jenseits der 6,75 Meter-Linie im gegnerischen Korb unterbringen. Der Gastgeber führte in der 37. Minute beim Stand von 75:62 am höchsten, die Paredes-Truppe lag in Minute 18 beim Stand von 32:29 am weitesten in Front. Für ein besonderes Highlight sorgte die Einwechslung von Nachwuchstalent Julian Hilt als beim Stand von 77:79 noch 72 Sekunden zu spielen waren. Mit gerade mal 16 Jahren feierte das Tübinger Eigengewächs sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit nun drei Siegen aus fünf Begegnungen liegen die Bañobre-Schützlinge vorerst auf dem fünften Tabellenplatz, die VfL SparkassenStars nehmen nach der dritten Niederlage in Folge bei fünf Spielen derzeit den zwölften Rang im Classement ein.

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 69:66

Die EPG Baskets Koblenz haben am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Dohrn den SBB Börde Baskets nur knapp mit 66:69. Dabei sah es nach einem völlig misslungenen Start zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für die Gastgeber aus. Mit einer starken Aufholjagd kämpften sich die Koblenzer jedoch zurück in die Partie und hatten bis in die Schlusssekunden die Chance auf einen Auswärtssieg. Nach zuletzt drei Siegen gegen die GIESSEN 46ers, BG Göttingen und die MLP Academics Heidelberg zählen die Börde Baskets aktuell zu den vier stärksten Teams der Liga. Trainer Stephan Dohrn startete mit Chase Johnson, Kapitän Badu Buck, Jayden Williams, Jannis Sonnefeld und Cameron Tongue. Die Gastgeber gewannen den Sprungball und gingen durch Martin Bogdanov mit 2:0 in Führung. Was folgte, war ein denkbar schlechter Start aus Koblenzer Sicht: Die Gastgeber setzten sich früh auf 10:0 ab. Erst nach einer Auszeit von Dohrn und einem erfolgreichen Dreier von Jayden Williams kamen die Schängel erstmals auf das Scoreboard. Ein spektakulärer Dunk von Ferenc Gille zum zwischenzeitlichen 14:9 ließ kurzzeitig Hoffnung aufkommen, doch die SBB Baskets antworteten umgehend mit einem 10:2-Lauf. Dohrn wechselte nach und nach seine Starter aus und rotierte seine Mannschaft durch, ohne dass sich offensiv zunächst ein wirklicher Rhythmus einstellen wollte. Die souverän auftretenden Gastgeber entschieden somit das erste Viertel mit 30:16 klar für sich. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Koblenzer zunehmend besser ins Spiel. Auf Korbleger von Martin Bogdanov und Kyndahl Hill antworteten Jayden Williams und Badu Buck jeweils mit einem Dreier. Als Ferenc Gille 5:11 Minuten vor Ende des Viertels von jenseits der Dreierlinie traf, war Koblenz beim Stand von 29:37 wieder bis auf acht Punkte herangekommen. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit überzeugten die Gäste mit einer starken Kombination aus aggressiver Verteidigung und erfolgreichen Abschlüssen. In den letzten dreieinhalb Minuten des zweiten Viertels ließen die Koblenzer keine weiteren Punkte zu und legten ihrerseits einen 10:0-Lauf hin. Jannis Sonnefeld glänzte dabei mit zwei Dreiern und einer starken Defensivleistung. So entschieden die EPG Baskets das zweite Viertel mit 23:12 für sich und verkürzten den Rückstand zur Pause auf nur noch drei Punkte (39:42).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Brock Gardner eröffnete die zweite Halbzeit nach einem sehenswerten Zuspiel von Martin Bogdanov mit einem Korbleger. Beide Mannschaften wechselten sich nun mit erfolgreichen Abschlüssen ab. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels war es schließlich Jannis Sonnefeld, der die Partie mit einem Dreier beim Stand von 54:52 erstmals zugunsten der Koblenzer drehte. Damit hatten sich die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand zurückgekämpft. Die knappe Führung hielt bis zum Ende des Viertels. Einen wichtigen Anteil daran hatte erneut Sonnefeld, der fünf Sekunden vor der Viertelpause einen Dreierversuch von Martin Bogdanov blockte. Mit einem 54:52 Vorsprung gingen die EPG Baskets in den Schlussabschnitt. Sonnefeld eröffnete das letzte Viertel mit zwei Punkten unter dem Korb. Doch die Gastgeber blieben hartnäckig. Vor allem Kyndahl Hill machte den Koblenzern in Korbnähe das Leben schwer. Mit seiner starken Verteidigung verhinderte er mehrere Abschlüsse der Schängel und sollte im weiteren Spielverlauf noch eine entscheidende Rolle spielen. Hill war es auch, der mit zwei erfolgreichen Würfen in Folge den Gleichstand zum 56:56 wiederherstellte. Die Schlussphase blieb eng und umkämpft. Mit einem 5:0-Lauf durch Punkte von Alieu Ceesay und einen Dreier von Dennis Nawrocki gingen die Gastgeber mit 65:63 in Führung. Die nächsten zwei Minuten blieb es auf beiden Seiten punktelos, ehe Mason Kraus mit einem Dreier die Führung für Koblenz zurückholte. 2:21 Minuten vor dem Ende stellte Brock Gardner mit einem erfolgreichen Freiwurf erneut den Gleichstand zum 66:66 her. Danach leisteten sich beide Teams jeweils einen Ballverlust. Sonnefeld setzte mit einem sehenswerten Block gegen einen Zwei-Punkte-Versuch von Kyndahl Hill ein weiteres defensives Ausrufezeichen. 16 Sekunden vor Schluss hatten die Koblenzer dann die Chance, spielentscheidend in Führung zu gehen. Dragos Diculescu verfehlte jedoch seinen Dreier. Nach einer Auszeit erhielten die Gastgeber die Möglichkeit zum letzten Angriff – und nutzten diese. Brock Gardner traf vier Sekunden vor dem Ende einen gut verteidigten Dreier zum 69:66. Koblenz nahm daraufhin noch einmal eine Auszeit und versuchte, mit einem letzten Angriff den Ausgleich zu erzielen. Doch Jayden Williams unterlief beim Fangen des Balls ein Schrittfehler. Der daraus resultierende Ballverlust besiegelte die Niederlage der Koblenzer.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners 97:94

Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die ETB Miners bei den Eisbären Bremerhaven mit 97:94 (44:36) geschlagen geben. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel reichte die Aufholjagd der Mannschaft von Headcoach Lars Wendt am Ende nicht aus, um die zwei Punkte von der Nordsee mitzunehmen. Die ETB Miners starteten mit Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Darius Dawson und JJ Mann in die Begegnung. Die Gäste fanden zu Beginn schwer in die Partie. Nach 3:48 Minuten standen erstmals beide Friederici-Brüder gleichzeitig auf dem Parkett, als Marc Friederici das 12:6 für die Miners ermöglichte. Die Hausherren nutzten die Ballverluste der Essener konsequent aus und erarbeiteten sich nach sechs Spielminuten eine 17:6-Führung. Zwar verkürzte JJ Mann per Dreier zum 19:11, doch Bremerhaven konterte umgehend aus der Distanz – unter anderem traf Vincent Friederici einen Dreier. Durch eine schwache Dreierquote von lediglich 20 Prozent im ersten Spielabschnitt liefen die Miners früh einem Rückstand hinterher. (Viertelstand: 25:15) Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Miners, Quashawn Lane und Darius Dawson verstärkt in die Offensive einzubinden, blieben jedoch zunächst zweistellig im Hintertreffen. Ein Dreier von Jackson Price verkürzte den Rückstand in der 13. Minute auf 34:27. Nach einer Auszeit von Headcoach Lars Wendt, in der er die hohe Anzahl an Ballverlusten (Turnover) bemängelte, agierten die Essener konsequenter. Die Miners verkürzten den Rückstand nach knapp 15 Minuten auf 34:30 und Isaiah Sanders schloss wenig später per Dunking zum 36:32 ab. Aufgrund der weiterhin hohen Trefferquote der Eisbären aus der Distanz gingen die Gastgeber dennoch mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in die Kabine. (Halbzeitstand: 44:36)

Nach dem Seitenwechsel beantwortete JJ Mann einen Bremerhavener Dreier postwendend aus der Distanz. Defensiv offenbarten die Miners jedoch weiterhin Abstimmungsprobleme, sodass Bremerhaven nach 22 Minuten auf 54:41 davonziehen konnte. Wiederholte Ballverluste und Missverständnisse bremsten die Essener Angriffsaktionen ab. Marc Friederici verkürzte auf 60:44 und JJ Mann stopfte zum 60:46. Die Miners kämpften sich zwischenzeitlich auf 66:57 (28. Minute) heran. Auf jeden Essener Lauf hatten die Hausherren jedoch eine Antwort parat, sodass Bremerhaven den Vorsprung bis zum Ende des Viertels wieder deutlich ausbauen konnte. (Viertelstand: 79:61) Im letzten Spielabschnitt blies Essen zur Aufholjagd. Craig Möller brachte die Miners per Dreier auf 75:69 heran. Obwohl den Miners das Umschaltspiel in dieser Phase schwerfiel, blieben sie im Spiel. Kurzzeitig musste Quashawn Lane verletzungsbedingt behandelt werden, kehrte jedoch 4:22 Minuten vor dem Ende für Tre Beard auf das Feld zurück. Zuvor hatte Isaiah Sanders die Gäste mit einem Putback-Dunk in Schlagdistanz gehalten. Nach einer weiteren Auszeit von Lars Wendt verkürzte Sanders auf 87:81. Trotz einer frühen Ganzfeldpresse gelang es den Miners nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen. Craig Möller traf per Fadeaway zum 90:86 und JJ Mann verkürzte 17 Sekunden vor dem Ende aus der Zone auf 95:92. Am Ende reichte die Aufholjagd knapp nicht aus und Essen verlor am 5. Spieltag mit 97:94. (Endstand: 97:94)

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets 100:82

Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung fiel den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle Stadtmitte direkt auf, dass Paul Viefhues fehlte. Der 21-jährige Guard hatte sich im Abschlusstraining am Freitag am Sprunggelenk verletzt. Ein kurzer Check beim Warmup verlief erfolglos, weshalb man entschied ihn für die Partie gegen Paderborn zu schonen. Ein langfristiger Ausfall wird nicht befürchtet. Alle anderen Akteure meldeten sich einsatzbereit. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die angekündigten Prognosen eines starken Gegners durchaus zutrafen. Mit viel Einsatz, Wille und Geschwindigkeit traten die Paderborner im Schwabenland an und hatten durchaus mehr Spielanteile zu Beginn der Partie. Die Ritter kamen schleppend ins Spiel, gerieten jedoch nicht in eine anhaltende Schwächephase, sondern fanden immer wieder gute Antworten. Zumeist durch Desmond Watson, der mit 14 Punkten im Anfangsviertel einen tollen Start hinlegte und entscheidenden Anteil am 27:26 Zwischenstand nach zehn Minuten hatte. Im zweiten Viertel legten die Mannen von Head Coach Igor Perovic einen Gang zu und sorgten für schwierige Abschlüsse der Gäste. Dies zeigte sich auch in der reduzierten Punkteausbeute der Baskets. In der eigenen Offensive lief nun Kapitän Tyrel Morgan heiß. Der Allrounder musste zunächst mit zwei Fouls früh auf die Bank, doch im zweiten Viertel sorgte der US-Amerikaner für zehn Punkte.

Bis wenige Minuten vor der Pause blieb es ausgeglichen. Ein kurzer Zwischenlauf vor der Halbzeit sorgte für die 52:45 Pausenführung der Kreisbau Knights und damit die bislang höchste Kirchheimer Führung im Spiel. Beide Teams erwischten offensiv einen guten Start in die zweite Halbzeit. Zunächst wurde auf beiden Seiten hochprozentig verwandelt. Erneut waren es die Ritter, die zuerst einen Weg fanden defensiv zuzulegen, wodurch die Hausherren ihre Führung auf 74:63 ausbauen konnten. Immer wieder attackierten Morgan und Co. den offensiven Rebound und sicherten sich weitere Wurfoptionen. Dies raubte den Paderbornern mehr und mehr den Nerv. Auf der gegenüberliegenden Seite gaben sich die Baskets jedoch nie auf und verwandelten teils schwere Würfe mit Ablauf der Wurfuhr. Die Ritter waren gezwungen das Spiel konzentriert zu Ende zu spielen, da sich kein entscheidender und beruhigender Abstand einstellen wollte. Sechs Minuten vor dem Ende war beim Zwischenstand von 83:73 noch alles offen. Es folgte ein Kirchheimer 7:0 Lauf, unter anderem durch fünf Punkte von Julius Wolf, der mit insgesamt 14 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists an einem seltenen Triple Double schnupperte. Die Partie war nun entschieden und der Wille der Gäste gebrochen. „Wir haben es konzentriert und solide zuende gespielt. Wir wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können und auch müssen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende reisen die Teckstädter nach Essen.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons 95:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den zweiten Sieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend gegen die Nürnberg Falcons 95:74 (43:35). Vor 1.913 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten die von Verletzungen und Krankheiten gebeutelten Göttinger eine kämpferische Teamleistung. Nach der Halbzeitpause erarbeiteten sich die südniedersächsischen Hausherren einen zweistelligen Vorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bester BG-Werfer war Robin Lodders mit 19 Punkten. Für die Nürnberger traf Nate Heise am häufigsten (16 Zähler). Die Veilchen mussten erneut auf Zac Watson verzichten, der sich im Training unter der Woche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte und mindestens vier Wochen ausfällt. Zudem fiel Radvilas Kneizys (Fieber) aus, sodass der BG nur sieben Profis zur Verfügung standen. Die fränkischen Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch einen Dreier von Christian Feneberg 2:7 in Front (3.). Aber die Göttinger fingen sich und holten sich durch einen 8:0-Lauf, den Mathis Mönninghoff zum 12:10 abschloss, die Führung (5.). Dann leisteten sich die Gastgeber zu viele kleine Fehler, die die Falcons ausnutzten, um wieder in Front zu gehen und ihren Vorsprung auf 14:21 auszubauen (8.). Zum Viertelende traf Gaston Nguyen einen Freiwurf zum 15:21. Im zweiten Abschnitt verkürzte Daniel Kirchner durch einen Dreier auf 18:23, aber die BG-Trefferquote blieb insgesamt niedrig. Die Nürnberger zogen etwas davon (18:26/12.), doch die Hausherren fingen sich und kämpften sich auf 24:26 heran (15.). Zunächst schafften es die Falcons in Front zu bleiben, aber die Veilchen verteidigten nun besser.  Zach Jackson und Mönninghoff sorgten mit zwei Drei-Punkte-Spielen in Folge für die 34:30-Führung. Nachdem sich wieder kleine Fehler bei den Göttingern eingeschlichen hatte, verkürzte Tim Köpple per Dreier auf 36:35 (19.). Die anschließende Gulbis-Auszeit wirkte: Sein Team beendet das Viertel mit einem 7:0-Lauf – Kirchner traf den letzten Wurf artistisch mit der Sirene zum 43:35.

Nach dem Seitenwechsel baute Tai Bibbs die BG-Führung per Dreier auf 46:37 aus (21.). Die Gastgeber waren wacher und verteidigten immer besser. Jackson zwang Falcons-Headcoach Tim Black nach seinen Punkten zum 50:39 zu einer Auszeit (24.). Doch auch danach lief es nicht viel besser für sein Team. Die Göttinger spielten stark zusammen und erhöhten ihren Vorsprung auf 54:40 (26.). Die Nürnberger gaben sich allerdings nicht so schnell geschlagen und brachten angeführt von Heise den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (54:46/27.). Die BG antwortete mit einem Lauf zum 63:49, aber die „Falken“ wahrten zum Viertelende ihre Chance (66:56). Diese machten die Veilchen aber zu Beginn der Schlussabschnitts schnell zunichte. Kirchner sorgte in der 34. Minute für die 78:61-Führung, die Mönninghoff kurz darauf von außen auf 81:63 ausbaute (34.). Weil die Göttinger kaum Wechselmöglichkeiten hatten, bekamen sie zum Ende des Spiel Foulprobleme. Kirchner verabschiedete sich in der 35. Minute mit seinem fünften Foul, Bibbs folgte ihm in der 37. Minute. Die Gäste bäumten sich noch einmal auf und kämpften sich auf 87:73 heran, aber die BG brachte ihren Vorsprung mehr als souverän über die Zeit.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 76:78

Die 76:78 (44:31)-Niederlage der GIESSEN 46ers am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Rhein-Stars Köln, durch die der Altmeister erst einmal aus den Playoffs herausgerutscht ist. Dabei hatte der Abend so stark, so selbstbewusst, so fokussiert begonnen. „Das war die bisher beste Halbzeit dieser Saison“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic über das 8:2 (4.) von Alex Williams im Nachfassen, über den Hookshot von Robin Benzing zum 15:6 (6.), über das 17:12 (7.) durch Luis König Figge im Stolpern, über den Treffer von Till Gloger in Zeitnot zum 25:19 (12.), über den Dreier von Daniel Norl (33:25) eine Minute danach und über die bis dato höchste Führung durch Zach Cooks zum 35:23 (15.), den er hernach nicht nur vom Feld holte, sondern ihn auch väterlich in den Arm nahm. Eine Stunde später sollte sich die Laune des Übungsleiters gegenüber seinem Regisseur jedoch gewaltig gedreht haben. Ebenso wie die Partie, die Viktor Kovacevic allein von 35:25 auf 41:25 gestellt hatte, die auch beim Dreier von Daniel Norl (51:36, 22.) und beim Buzzerbeater-Abschluss durch Viktor Kovacevic (54:45, 26.) noch in die richtige Richtung, nämlich in die, die 46ers vorgegeben hatten, zu laufen schien, die jedoch plötzlich einen anderen Verlauf als geplant nehmen sollte. Köln kam, angeführt vom wie entfesselt aufspielenden Cedric Russell, peu à peu heran. Und Gießen wirkte auch nach einem Vorsprung, der von Minute zu Minute schmolz, noch so, als sei das Match schon eingetütet. „Wir haben halt nie aufgegeben“, fand Zoran Kukic, der Coach der Rheinländer, eine einfache Erklärung für die Aufholjagd der Seinen, die nach dem anfänglichen 2:0 zum zweiten Mal in Führung gingen, als Alex Williams einen Tempogegenstoß unsportlich unterband, Köln in Person von Cedric Russell erfolgreich an die Freiwurflinie ging und den anschließenden Ballbesitz durch Björn Rohwer zum 67:66 (34.) veredelte. Die Minuten, als die Hausherren selbstständig mit Schwimmbewegungen begannen, sollten kommen …

Robin Benzing produzierte einen Airball, Daniel Norl krachte beim Ballvortrag zu Boden und einem Treffer des Kapitäns versagten die Referees die Anerkennung. Dass Gießen 25,6 Sekunden vor dem Ende nochmals Hoffnung schöpfte, als Benzing den Serben Viktor Kovacevic uneigennützig zum 76:78 bediente, war beim 76:70 für die Gäste eine Minute zuvor nicht mehr zu erwarten. Als sich dann auch noch Köln Center Björn Rohwer 13,7 Sekunden vor dem Halali einen Schrittfehler erlaubte und Ignjatovic ein Play in der Auszeit ansagte, glaubten die exakt 2654 Fans in der Osthalle sogar noch zumindest an eine Overtime, doch Zach Cooks wurde zum tragischen Helden des Abends. Statt den Ball schnell zu machen und ihn dann zum vermeintlich sicheren Schützen Robin Benzing zu passen, versuchte es der neue Gießener Go-to-Guy nach dem Motto „Kopf durch die Wand.“ Und scheiterte mit seinem Solo, weil sich die Kugel dazu entschied, nach einem netten Tänzchen auf dem Ring aufs Parkett statt ins Netz zu trudeln. „Warum hat er in den 40 Minuten vorher nicht den Korb so attackiert, warum nur einmal, und das ausgerechnet in den Schlusssekunden?“, zeigte sich „Frenki“ Ignjatovic ratlos und geplättet zugleich ob der unglücklichen Crunchtime.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons 86:97

Vor der Partie verschärfte sich die Personalsituation bei MpK Bayreuth weiter: Neben den verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Neben einigen Nachwuchsspielern bestand das Bayreuther Aufgebot damit nur aus sieben etatmäßigen Profis. Die Bayreuther Starting Five für das Spiel gegen die Quakenbrücker bildeten damit Taje Kelly, Matt Frierson, Kevin Wohlrath, Glen Abram und Collin Metcalf. Collin Metcalf brachte MpK mit 2:0 in Führung, Matt Frierson ließ das 4:2 folgen und abermals Metcalf stellte auf 6:2. Dann kamen die Dragons stärker auf und gingen mit 10:6 in Führung – ein 8:0-Lauf der Gäste in gut einer Minute stand zu Buche. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 8:10, Quakenbrück erwiderte jedoch gleich mit einem Dreier zum 13:8. Taje Kelly mit einem von zwei Freiwürfen traf zum 9:13. Emanuel Prospere stellte auf 11:15. Bei Stand von 17:11 für Artland Dragons rief Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit. Emanuel Prospere ließ unmittelbar ein Drei-Punkte-Spiel zum 14:17 folgen. Ulm stellte dann wieder auf 22:14, Taje Kelly verkürzte auf 16:22. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 18:22. Mit 27:18 für die Dragons ging es letztlich in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lag Bayreuth mit 9:7 vorne, Dreier war bei den Gastgebern keiner gefallen und fünf Turnovers zeigten Schwächen bei der Ballkontrolle von MpK. Nach einem Bayreuther Ballverlust erhöhte Artland zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell auf 29:18. Kevin Wohlrath und Matt Frierson verkürzten auf 22:29, erneut Frierson stellte auf 24:29. Artland-Headcoach Hendrik Gruhn nahm als Reaktion auf den Bayreuther 6:0-Lauf eine Auszeit. Jonathan Klussmann beendete mit dem 31:24 für die Dragons die MpK-Serie. Collin Metcalf verkürzte auf 26:31. Quakenbrück baute den Vorsprung in der Folge wieder auf 36:26 aus. Der Vorsprung der Gäste war abermals zweistellig. Emanuel Prospere und Collin Metcalf verkürzten auf 30:36 nach 16 Minuten. Nach einem technischen Foul gegen die Bayreuther Bank und zwei weiteren Freiwürfen führte Artland wieder mit 39:30. Emanuel Prospere verkürzte von der Freiwurflinie auf 32:39. Matt Frierson ließ dann den ersten Bayreuther Dreier und ein seltenes Vier-Punkte-Spiel wegen eines Fouls beim Wurf zum 36:41 folgen. Collin Metcalf traf noch zwei Freiwürfe zum 38:43. Nach vier finalen Punkten gingen die Dragons schließlich mit einem 47:38-Vorsprung in die Halbzeit. Das zweite Viertel endete damit unentschieden 20:20. Bayreuth war defensiv verbessert, hatte 14 Prozent Dreierquote, bei den Rebounds stand das Duell 22:16 und es standen neun Turnovers zu Buche (Artland fünf).

Glen Abram traf die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte mit einem Dreier zum 41:49. Collin Metcalf traf spektakulär zum 43:49. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 46:51. Die Dragons zogen dann wieder auf 56:46 zweistellig davon. Simon Hildebrandt verkürzte auf 48:56, dann erhöhte Artland auf 60:48, Vincent van Sliedregt nahm eine weitere Auszeit. In der Folge trafen Glen Abram einen Dreier zum 51:60 und Simon Hildebrandt zum 53:62. Artland baute den Vorsprung dann auf 67:53 aus, Simon Hildebrandt verkürzte auf 55:67 und Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 57:69. Taje Kelly ließ das 59:71 folgen. Mit 75:62 für Quakenbrück ging es schließlich ins Schlussviertel. Glen Abram hatte mit dem Buzzer noch einen Dreier geworfen. Die Bayreuther Dreierquote lag jetzt bei 33 Prozent, die Zahl der Turnovers war auf 14 gestiegen. Bayreuth hatte zu Beginn des Schlussviertels gleich zwei Ballverluste, Artland zog auf 79:62 davon. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 65:79, Kevin Wohlrath verkürzte weiter auf 67:79, Simon Hildebrandt ließ das 69:81 folgen und Collin Metcalf traf zum 71:83. Emanuel Prospere verkürzte auf 73:83, traf dann mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 76:85. Vier Minuten vor Schluss lag Quakenbrück mit 87:76 vorne. Collin Metcalf traf zum 78:87 und anschließend zum 80:90. Glen Abram brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 83:90 heran. Es gelang den Bayreuthern aber nicht mehr, noch einmal wirklich ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen. Glen Abram traf zwar noch einen Dreier zum 86:94, letztlich ging die Partie für MpK aber mit 86:97 verloren. Bayreuth hatte das Schlussviertel zwar knapp mit 24:22 gewonnen. Buzz Anthony und Jonathan Klussmann machten bei Artland jedoch den Unterschied. Insgesamt war bei MpK zwar eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen die Orange Academy Ulm festzustellen. Dem Gegner wurden aber immer noch zu lange Läufe erlaubt. Bei den Rebounds gewann Bayreuth knapp mit 37:36,18 Turnovers waren jedoch nach wie vor zu viel. Nach der fünften Niederlage im fünften Spiel bleibt MpK Bayreuth auf dem letzten Tabellenplatz 18.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg 51:74

Die PS Karlsruhe LIONS mussten sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im heimischen Baden-Derby den MLP Academics Heidelberg mit 51:74 geschlagen geben. Vor mehr als 2.600 Zuschauern hielten die Gastgeber die Begegnung zunächst offen, gerieten jedoch im zweiten Viertel entscheidend ins Hintertreffen. Insbesondere Maurice Pluskota, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder auf dem heimischen Parkett zum Einsatz kam, setzte in der ersten Halbzeit offensive Akzente und trug dazu bei, dass die Karlsruher zunächst auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen agieren konnten. Im weiteren Verlauf gelang es den Heidelbergern jedoch, die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die LIONS starteten konzentriert in die Begegnung und gestalteten das erste Viertel weitgehend ausgeglichen. Mit einem Zwischenstand von 15:19 blieb der Rückstand zunächst überschaubar. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hielten die Karlsruher das Tempo hoch. Anschließend folgte jedoch ein entscheidender Einbruch: Mit einem 22:0-Lauf setzten sich die Gäste deutlich ab und verschafften sich bis zur Halbzeitpause eine komfortable Führung. Beim Stand von 19:45 war die Ausgangslage für die Gastgeber entsprechend schwierig.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die LIONS um eine Reaktion und erzielten zunächst einen 6:0-Lauf, der die Heidelberger zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die Academics fanden anschließend jedoch schnell zurück in die Partie und behaupteten ihre deutliche Führung. Nach dem dritten Viertel lagen die Gäste mit 61:33 in Front. Im Schlussabschnitt gelang es den Karlsruhern zwar, mit 18:13 Punkten das bessere Viertelergebnis zu erzielen. Der zuvor entstandene Rückstand erwies sich jedoch als zu groß, um die Begegnung noch einmal entscheidend zu beeinflussen. Am Ende stand eine 51:74-Niederlage aus Sicht der LIONS. Zusätzlich erschwert wurde die Ausgangslage der LIONS durch den verletzungsbedingten Ausfall von drei Spielern. Isaiah Hart, Martel Williams und Bazoumana Koné konnten im Baden-Derby nicht mitwirken. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Karlsruhern nicht. Bereits am kommenden Samstag, dem 24. Oktober, steht in der Europahalle die nächste Heimpartie auf dem Programm. Im Baden-Schwaben-Derby empfangen die Fächerstädtler die Tigers Tübingen. Vor heimischem Publikum bietet sich den LIONS damit zeitnah die Gelegenheit, eine Reaktion auf die Niederlage gegen Heidelberg zu zeigen.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:78

Die HAKRO Merlins Crailsheim müssen sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Beim Aufsteiger OrangeAcademy unterlagen die Zauberer nach einer starken ersten Halbzeit mit 78:84. Vor über 100 lautstarken mitgereisten Merlins-Fans, die den OrangeCampus zeitweise in ein Crailsheimer Heimspiel verwandelten, überzeugte das Team von Headcoach Florian Flabb zunächst mit hoher Intensität und spektakulären Aktionen. Nach dem Seitenwechsel brachten jedoch zahlreiche Ballverluste und schwache Wurfquoten die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sich die Gastgeber mit 84:78 durchsetzen konnten. Neu-Ulm, 18.10.2026. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und suchten immer wieder den Abschluss von der Dreierlinie. Allein in den ersten fünf Minuten gab es insgesamt 13 Dreierversuche. Ulm fand mit seinem schnellen Spiel zunächst besser in die Partie, doch insbesondere Merlins-Youngster Matheo Hermann setzte wichtige Akzente und hielt Crailsheim in Schlagdistanz. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (18:18) übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim Stand von 26:26 sorgten Dylan Addae-Wusu und Booker Coplin für eine der spektakulärsten Sequenzen der ersten Halbzeit. Zunächst versenkte Addae-Wusu einen Eckendreier, anschließend eroberte Coplin den Ball, stoppte im Fastbreak ab und traf ebenfalls von Downtown. Die anschließende Ulmer Auszeit konnte den Crailsheimer Lauf zunächst nicht stoppen. Courtney Alexander II glänzte mit einem Block, Luc van Slooten erhöhte per Dreier auf neun Punkte Vorsprung. Zwar fanden die Gastgeber durch eine Umstellung auf Zonenverteidigung kurzzeitig zurück in die Partie, doch insbesondere Coplin, der nach 18 Minuten bereits 18 Punkte gesammelt hatte, hielt dagegen. Kurz vor der Pause sorgte Alexander mit einem Steal und anschließendem Dunk für die erste zweistellige Führung. Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk des Centers und ein Zirkuswurf von van Slooten rundeten die unterhaltsame erste Halbzeit ab. Mit einer 48:39-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel jagte zunächst ein Highlight das nächste. Van Slooten stoppte CJ Anthony mit einem spektakulären Block, Addae-Wusu legte ein And-one nach. Doch anschließend kippte die Begegnung zunehmend zugunsten der Gastgeber. Während Ulm offensiv seinen Rhythmus fand, häuften sich auf Crailsheimer Seite die Ballverluste. Die OrangeAcademy nutzte diese konsequent aus, verkürzte zunächst auf 57:60 und übernahm wenig später wieder die Führung. Mit einem 63:67-Rückstand ging es für die Merlins in den Schlussabschnitt. Dort blieben die Ulmer zunächst tonangebend. CJ Anthony erhöhte sechseinhalb Minuten vor Schluss per Dreier auf 74:67 aus Sicht der Gastgeber, Fischer baute den Vorsprung wenig später auf zehn Punkte aus. Zwar verkürzte Lucas Mayer rund zwei Minuten vor dem Ende auf 73:81 und van Slooten legte per Tip-in zum 75:81 nach, doch eine echte Aufholjagd entwickelte sich daraus nicht mehr. Zu selten fanden die Crailsheimer Abschlüsse ihr Ziel. Lediglich zwei von 17 Dreiern fielen in der zweiten Halbzeit, auch an der Freiwurflinie ließen die Merlins zu viele Punkte liegen. Als Maker Bol 30 Sekunden vor Schluss zum 83:75 dunkte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende unterlagen die Zauberer mit 78:84 und mussten nach vier Siegen zum Saisonauftakt ihre erste Niederlage hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:46:482026-10-22 10:30:04Nachberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 69:82

Für den TV langen geht eine kräftezehrende Woche zu Ende. Dreimal war die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit gefordert. Nach zwei Heimsiegen ging es am Freitagabend dann noch gegen die Ahorn Camp Baskets nach Speyer. Auch hier belohnte sich die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn am Ende mit einem Sieg: Mit großem Willen und viel Kampf holte das Team noch einmal alles aus sich heraus und brachte beim Endstand von 69:82 eine souveräne Leistung aufs Parkett. Langen startete direkt stark ins Spiel: Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft gute Wurfpositionen, insbesondere in Korbnähe ließen die Giraffen nur selten Würfe liegen. Im ersten Viertel war vor allem Cooper Creek für die Hausherren aus Speyer nur schwer zu stoppen. Mit einigen guten defensiven Stops gelang so das bislang punktetechnisch beste Viertel: 16:27 stand es am Ende des ersten Spielabschnitts. Im zweiten Viertel kamen die Baskets besser ins Spiel, auch dank der Tatsache, dass ihre Topscorer Daryl Woodmore und Austin Fadal offensiv nun besser performten. Auf Langener Seite hingegen häuften sich Fehlwürfe, sodass Speyer das Viertel letztlich für sich entschied. Es blieb jedoch bei einem Vorsprung für Langen: Mit 36:41 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit ließ Langen nichts mehr anbrennen: Immer wieder kam das Team in offensive Runs, setzte Speyer auf der Gegenseite defensiv unter Druck und zwang die Gegner mitunter zu schwierigen Würfen. Auch verteilte sich das Langener Offensivspiel auf viele Schultern: Während Noah Kamdem erneut stark performte und auch im vierten Spiel bei 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte, scorten an diesem Abend noch weitere vier Spieler zweistellig: Henk Droste, Kventin Kostan, Cooper Creek und Carlos Hidalgo. Entsprechend war das Langener Spiel deutlich schwerer zu lesen und zu kontrollieren. Trotz der starken Performance von Woodmore und Fadal reichte es für Speyer am Ende nicht, diesem Teamplay etwas entgegenzusetzen. Langen hatte in den beiden Schlussvierteln die Nase vorn und holte so bereits den dritten Saisonsieg. „Heute ging es nur um Willen, Kampf und die Frage, welches Team mehr Energie auf das Feld bringen kann. Ich kann klar sagen: Die gesamte Mannschaft hat heute allen Mitspielern Energie gegeben, egal ob sie gespielt haben oder nicht. Von der Bank kam eine tolle Stimmung und auf dem Feld hat man gesehen: Die Jungs wollten heute unbedingt den Erfolg“, lobt Headcoach Tobias Jahn und ergänzt: „Wir haben uns heute für den Kampf belohnt, unseren Gegner unter 70 Punkte gehalten und erstmals über 80 Punkte gemacht. Das war heute ein tolles Gefühl, ich bin sehr Stolz auf das Team. Mit den Jungs zu arbeiten macht einfach Spaß!“

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar 94:77

Mit einer 77:94-Auswärtsniederlage kehrten die Basketball-Riesen von Culture City am Samstag vom Gastspiel im Münchner BMW Park zurück. Das Team von Headcoach Farsin Hamzei war bei der ProB-Reserve des FC Bayern München letztendlich chancenlos, nachdem sich das Team schon in der ersten Hälfte ein tiefes Loch gegraben hatte. Zur großen Pause deutlich mit 31:50 in Rückstand liegend, gelang es den Thüringern erst im Schlussviertel zu überzeugen. Zuhause kampfstark und überzeugend, in fremden Hallen jedoch nur etappenweise konkurrenzfähig, gleichen die bisherigen Weimarer Zweitliga-Auftritte einer sportlichen sowie emotionalen Achterbahnfahrt.
Von wenig Licht und viel Schatten geprägt, erwischten die Ilmstädter am 17. Oktober an der Isar einen eher dunkleren Nachmittag, der zwischendurch auszuufern drohte. Während die Münchner zunächst den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Viertel mit 30:15 absetzen konnten, blieb Culture City bis zum Gang in die Halbzeit meist nur die Rolle des Beifahrers. Bereits in dieser Phase ausschlaggebend, gelang es den Bayern, die Bretter klar zu dominieren.

So ging das wichtige Rebound-Duell auch nach der Begegnung mit 58:25 überdeutlich an die Hausherren. Zudem trafen die Münchner insgesamt enorm stabile 49 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während Culture City 39 Prozent seiner Schüsse verwandelte. Nach Rückkehr aus den Halbzeitkabinen sollte sich an der Rollenverteilung der ersten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit dem komfortablen Vorsprung der ersten 20 Minuten im Rücken legte das Mutapcic-Team im dritten Abschnitt nach und enteilte bis zur 30. Minute auf 44:69. Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Ilmstädter der durchaus vorhandenen Qualitäten, erwischten ihre beste offensive Phase. Während das letzte Viertel mit 33:25 an Culture City ging, gelang allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Während Carlo Meyer mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Weimar Werfer avancierte, gelang es zudem nur noch Johann Grau (11) und Daniel Duhajsky (10) sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Nach drei Niederlagen in Folge bietet sich Culture City am kommenden Wochenende die Gelegenheit, den aktuellen Negativlauf zu beenden: Am Sonntag, dem 25. Oktober, empfangen die Thüringer um 16:00 Uhr den spielstarken Tabellenfünften der BG Hessing Leitershofen in der Asbach-Sporthalle.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 78:89

Die SKYLINERS Juniors machen ihre Woche perfekt: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Troy Culley auch bei der Porsche BBA Ludwigsburg und feierte nach einer starken zweiten Halbzeit einen 89:78-Auswärtssieg. Mit dem zweiten Erfolg innerhalb weniger Tage klettern die Frankfurter auf den neunten Tabellenplatz und nehmen viel Momentum mit in das nächste Heimspiel gegen die formstarken TSV Oberhaching Tropics. Die Partie startete temporeich und hart umkämpft. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und trafen viele ihrer Würfe. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 25:24. Ludwigsburg machte im zweiten Viertel so weiter, während es den Juniors deutlich schwerer fiel, ihren offensiven Flow zu halten. Die Hausherren setzten sich etwas ab und gingen mit einer 51:39-Führung in die Kabine. Troy Culley schien in der Pause den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Juniors ein völlig verändertes Bild, vor allem in der Defense. Im dritten Viertel ließen sie nur 11 Punkte der Gastgeber zu und kamen bis auf 60:62 heran. Diesen Rhythmus zogen die Frankfurter bis zum Schluss durch. Auch das letzte Viertel entschieden sie in beeindruckender Manier mit 29:16 für sich und gewannen am Ende mit 89:78. Topscorer der Juniors war Moses Pölking mit 18 Punkten. Dabei zeigte er eine starke Effizienz und traf 8 seiner 9 Würfe aus dem Feld. Auch Lukas Smazak steuerte mit 16 Punkten wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. „Ich freue mich sehr über den Charakter, den das Team heute gezeigt hat. In der ersten Halbzeit hatten wir defensiv Probleme und haben uns selbst viel Arbeit gemacht, aber die Reaktion nach der Pause war hervorragend. Wir haben mit viel mehr Disziplin gespielt und das Spiel gedreht. Das ist ein guter Auswärtssieg, gerade nach einer intensiven Woche, und etwas, auf dem wir aufbauen können“, so Headcoach Troy Culley nach dem Spiel.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 72:57

Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung fuhr Rhöndorf einen 72:57-Erfolg (31:28) über Fellbach ein. Die 420 Fans am Menzenberg waren von der Energie ihrer Dragons schlicht begeistert. Damit beendeten die Rheinländer die kleine Negativserie eindrucksvoll, mit rekordverdächtigem Score: Die Frage, ob in der Vergangenheit schon einmal ein Gegner bei 57 Punkten gehalten werden konnte ist zumindest fraglich. Vor dem Start der Begegnung sah’s für die Dragons gegen die favorisierten Flashers gar nicht rosig aus. Justin Onyejiaka sowie Malik Idbihi mussten aufgrund von Sprunggelenksverletzungen pausieren. Dafür sprang der 17-jährige Marvin Nduche ins kalte Wasser und soviel sei schon verraten, er machte seine Sache gut. Das erste Viertel lief aus Sicht beider Teams suboptimal. Fellbach sowie Rhöndorf ließen es an offensiven Rhythmus vermissen. Nur langsam kam das Spiel ins Rollen. Bei den Flashers war DMonte Brown praktisch Alleinunterhalter und erzielte 14 der 20 Punkte seines Teams im ersten Viertel. Rhöndorf blieb aber dran und gestaltete die Partie nach zehn Minuten ausgeglichen (19:20). Auch im zweiten Spielanschnitt spannten beide Mannschaften ihre Fans auf die Folter. Will sagen, die Korbausbeute ging noch weiter in den Keller. Besonders von jenseits der Dreierlinie ging so gut wie nichts. Fellbach traf einen von zehn Versuchen, Rhöndorf gar nur einen von 15. Dafür wurde auf beiden Seiten in der Defensive hart geackert. Das Halbzeitergebnis von 31:28 war aber schon einmal ein Teilerfolg für die dezimierten Dragons.

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hausherren mehr und mehr Morgenluft. Die Dominanz von DMonte Brown, mit 23 Punkten Topscorer der Begegnung, wurde durch ein gutes Kollektiv der Dragons weitestgehend eingeschränkt. Gift für die Gäste, zumal lediglich Jonathan Zeisberger (10 Pkt.) kontinuierlich scoren konnte. Mehr als zwei Punkte Vorsprung blieben den Flashers nach 30 Minuten nicht übrig (45:47). Der Schlussabschnitt lief dann wie gemalt für die Rheinländer: Der eingangs erwähnte Marvin Nduche (7 Pkt./2-3er) durchbrach den „Dreierfluch“ und kassierte ein Extralob des Dragons-Coach: „Marvin hat in den letzten Wochen gut trainiert, ist heute eingesprungen, hat das Fehlen der anderen Jungs sehr gut kompensiert und dem Team enorm viel Energie gegeben.“ Aber auch seinen Big Man bescheinigte Max Becker einen „guten Job“. Daniel Mayr und Benjamin Sadikovic (16 Reb.!) beherrschten die Bretter nun deutlich, während Mychael Paulo (14 Pkt.), Sahmi Willoughby (8 Pkt.), Dusan ilic (8 Pkt.) sowie Carlo Schmid eine 12:0-Serie zementierten (35“/57:47). Als Kenan Reinhart (6 Pkt.) 1,54 Minuten vor dem Ende einen Steal landete und den Fastbreak erfolgreich abschloss, war die Begegnung endgültig entschieden (64:54). Für den krönenden Abschluss sorgte dann Benjamin Sadikovic per krachendem Alley-Oop-Dunk.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen 53:74

Vor rund 750 Zuschauern bei der diesjährigen Heimpremiere setzte es für den BBC Coburg gegen die Bayer Giants Leverkusen eine im Ergebnis zu hoch ausfallende 53:74-Niederlage. Während die Vestestädter am defensiven Ende über weite Strecke der Begegnung einen durchaus sehr ordentlichen Job machten, mangelte es in der Offensive erneut an Firepower und der nötigen Durchschlagskraft. Lediglich 39 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich, 22 Prozent von jenseits der Dreierlinie und kein Viertel mit mehr als 17 erzielten Punkten waren schlichtweg zu wenig, um dem Topteam vom Rhein ernsthaft gefährlich zu werden. Die besten Coburger Werfer waren am Ende US-Amerikaner Savion Brown und Neuzugang Musa Abra mit jeweils 13 Zählern. Letzterer erwies sich in seinem ersten Auftritt im orangen Trikot als durchaus belebendes Element im Spiel der Mannschaft von Patrick Seidel. Dennoch steht nach der zweiten Partie in Folge, bei der die 60-Punkte-Marke nicht geknackt wurde, fest, dass vor allem das fehlende Scoring den Vestestädtern derzeit die Chance kostet, um Siege zu kämpfen. Das sieht auch Coburgs Cheftrainer so: „Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mit unserem defensiven Auftritt und den dortigen Fortschritten sehr zufrieden bin. Leider ist natürlich offensiv bei uns immer noch der Wurm drin. Wir haben jetzt wieder eine andere Teamkonstellation gehabt, womit es einfach schwer wird, eine eigene Identität in der Offensive zu finden. Wir müssen und wollen eigentlich deutlich schneller spielen, um uns bessere Würfe herauszuspielen und die dann auch mit Selbstvertrauen zu nehmen. Ich glaube, die Intensität und die Emotionen waren heute auf einem Level, wie wir uns das vorstellen, nur offensiv müssen wir einfach noch bessere Lösungen finden. Da liegt es jetzt an uns, das auf die Reihe zu bekommen. Dafür brauchen wir bessere Screens, besseres Spacing und vor allem viel mehr Tempo.“

Dabei kamen die Vestestädter gegen den amtierenden Rekordmeister offensiv recht passabel ins Spiel. Schnell traf Coburgs Scharfschütze Savion Brown drei Dreier und hielt den BBC dadurch auf Augenhöhe mit den Giants (12:15). Auch Neuzugang Musa Abra fand sich bei seinem Debüt zügig ein: Erst ein Assist auf Ćosić gefolgt von zwei erfolgreichen Freiwürfen von der neuen Nummer 12 verkürzten kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 16:17. Den Schlusspunkt auf die ersten zehn Minuten setzte jedoch Leverkusens Finn Fleute per Buzzer Beater zur 16:20-Führung für den ProA-Absteiger. Nach fünf Giants-Punkten zum Auftakt ins zweite Viertel war es erneut Musa per Fast Break (18:25). Der BBC schien nun besonders defensiv einen Gang nach oben geschalten zu haben. Immer wieder stoppten die Coburger hinten die Gäste vom Rhein, konnten daraus am vorderen Ende aber zu wenig Kapital schlagen. Herzog stellte nach sehenswertem Zuspiel von Brown fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal auf 22:27, allerdings sollten das die letzten BBC-Zähler im ersten Durchgang gewesen sein. Auf der Gegenseite packten die Leverkusener tatsächlich auch nur neun weitere Punkte aufs Scoreboard, was aufgrund der Coburger Wurfkrise aber in einen soliden 14-Punkte-Vorsprung mündete (22:36). Lediglich sechs Zähler erzielten die Vestestädter im zweiten Viertel — nicht genug, um die stabil stehende Defensive zu belohnen. Als viel Stückwerk ließen sich die Coburger Offensiv-Bemühungen auch nach dem Seitenwechsel beschreiben. Dagegen baute Leverkusen die Führung auf zeitweise sogar 24 Zähler aus (31:55). Beim BBC waren es Ćosić und Abra, die die Dezibelzahl in der HUK-COBURG arena in dieser Phase hin und wieder anhoben und einige gelungene Offensivaktionen zum Viertelende verbuchten (39:59). Im Schlussabschnitt bekleckerten sich beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm. Längst entschieden war die Partie zugunsten der Giganten vom Rhein, die damit ihren vierten Sieg am Stück einfuhren und dadurch auf Platz 3 springen, während bei den Coburgern trotz der am Ende deutlich ausfallenden 53:74-Heimpleite an der defensiven Vorstellung nicht wirklich viel auszusetzen bleibt. Problematisch dagegen liest sich die derzeitige Dürre und Effizienz im Angriff.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 102:92

Die Dresden Titans verlieren das fünfte Spiel der Saison gegen die Oberhaching Tropics mit 102:92 (20:28, 29:18, 35:18, 18:28) Die Dresden Titans müssen sich im Topspiel bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben. Nach einem offensivstarken Auftakt verlieren die Elbriesen zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie, zeigen im Schlussviertel aber noch einmal Moral. Anders als in den bisherigen Saisonspielen laufen die Offensivmotoren der Elbriesen von der ersten Sekunde an auf Hochtouren. Im offenen Schlagabtausch halten die Dresdner mit dem zweitstärksten Angriff der Süd-Staffel munter Schritt. Als Alex Leiba den Ball kraftvoll durch die Reuse stopft, reagiert Oberhachings Trainer Mario Matic mit einer Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Entgegen der bisherigen Statistik präsentieren sich die Titans aus der Distanz treffsicher und versenken starke fünf ihrer ersten acht Dreier. Mit einer 28:20-Führung gehen die Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Nedzad Muratovic hält die Tropics im Spiel und mehrere Ballverluste auf Dresdner Seite bringen die Gastgeber zurück in die Begegnung. In einer zunehmend zerfahrenen Phase gewinnen die Oberhachinger wieder die Kontrolle. Dzenis Hodovic meldet sich nach einem unauffälligen ersten Viertel eindrucksvoll zu Wort und steuert neun Punkte bei. Als Maximilian May schließlich über Mallick Touray hinweg dunkt, zieht Titans-Cheftrainer Valentino Lott die Reißleine und nimmt eine Timeout. Doch die Tropics sind nun endgültig in der Partie angekommen. Mit wachsendem Selbstvertrauen drehen diese den Rückstand und gehen mit einer 49:46-Führung in die Halbzeitpause.

Angetrieben vom weiterhin stark aufspielenden Hodovic bauen die Gastgeber ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Während die Tropics offensiv entfesselt aufspielen, verlieren die Elbriesen zunehmend den Zugriff. Einzig Moritz Heck stemmt sich gegen den Lauf der Gastgeber, doch auch er kann den Dreierregen der Oberhachinger nicht stoppen. Allein im dritten Viertel versenken die Tropics sechs Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Für die Dresdner wird der Blick auf die Anzeigetafel zunehmend schmerzhaft: Mit einem 64:84-Rückstand gehen sie in die letzten zehn Minuten. Auf das schwache dritte Viertel folgt eine Reaktion der Dresdner. Die Titans bekommen ihre Defensive besser in den Griff und finden auch offensiv wieder effektivere Lösungen. Sebastian Heck und Wisdom Uboh treffen von der Dreierlinie und verkürzen den Rückstand auf zehn Punkte. Plötzlich keimt noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenduell doch wieder spannend zu machen. Die Elbriesen kämpfen um jeden Ballbesitz, doch die Hypothek aus dem dritten Viertel wiegt zu schwer. Oberhaching lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und bringt den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende müssen sich die Titans trotz eines starken Auftakts und einer späten Aufholjagd mit 92:102 geschlagen geben.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 71:94

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:17:052026-10-22 10:31:44Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters 78:105

Das hat gesessen: Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das erste Niedersachsen-Derby der Saison klar für sich entschieden. Beim Aufsteiger SG Braunschweig gewann das Team von Head Coach Allen Ray Smith in der Sporthalle Alte Waage vor knapp 60 mitgereisten Fans mit 105:78 (25:21, 31:25, 25:18, 24:14) und gleicht seine Bilanz damit auf 2:2 aus. Und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic, der weiterhin verletzt fehlte, und ohne die beiden Center Robin Kniss und Kevin Weber. Wie schon gegen Bernau war davon zunächst wenig zu spüren, diesmal aber bis zur Schlusssirene. Die Shooters erwischten den besseren Start und gaben die Führung nach dem 25:21 im ersten Viertel nicht mehr aus der Hand. Einmal wurde es eng: Mitte des zweiten Abschnitts kam Braunschweig beim 31:32 bis auf einen Punkt heran. Die Antwort kam prompt und hatte einen Namen: Al-Fayed Alegbe-Issifou traf zwei Dreier in Folge, Christenvie Kwilu und Leonard Musahl legten nach und aus dem knappen 32:31 wurde bis zur Pause ein 56:46 aus Neustädter Sicht.

Nach dem Seitenwechsel machte die Mannschaft dann genau das, was in den beiden Spielen zuvor gefehlt hatte: Sie blieb konsequent. Die zweite Halbzeit ging mit 49:32 an die Gäste, das Schlussviertel mit 24:14, und am Ende stand mit 105 Punkten die höchste Ausbeute der Saison. Der Schlüssel lag in der Verteidigung. Die Shooters zwangen Braunschweig zu 19 Ballverlusten und verbuchten selbst 16 Steals, allein Alegbe-Issifou (5), Terry Haarmann (4) und Robert Beasley III (3) kamen auf zwölf. Dazu kam eine Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld (41 von 74), 65 Prozent aus dem Zweierbereich, und ein klar gewonnenes Reboundduell mit 33:24, davon 15 Offensivrebounds. Einziger Wermutstropfen bleibt die Freiwurflinie: 15 von 24 sind besser als die 18 von 33 gegen Bernau, aber noch nicht das, was sich der Coach wünschen dürfte. Topscorer der Partie war Alegbe-Issifou mit 25 Punkten bei zehn Treffern aus 15 Versuchen, darunter vier Dreier, ohne ein einziges Foul. Leonard Musahl spielte seine bislang beste ProB-Partie: 17 Punkte bei 8 von 11 aus dem Feld, neun Rebounds, sechs davon am offensiven Brett. Beasley III steuerte 16 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists bei und übernahm in Abwesenheit von Jelovcic die Spielmacherrolle. Simonas Paukste kam auf 13 Punkte, Haarmann und Evan Rietsch auf je neun. Insgesamt trugen sich alle elf eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen 58:65

Die Hertener Löwen haben die richtige Antwort auf die knappe Niederlage der Vorwoche gegeben und sich in der Fremde erfolgreich zurückgemeldet. In einer intensiv geführten und von den Abwehrreihen geprägten Partie behielten die Löwen bei den BSW Sixers mit 58:65 (12:14 • 13:14 • 12:19 • 21:18) die Oberhand. Nach zwei äußerst ausgeglichenen ersten Vierteln gingen die Hertener mit einer knappen 25:28-Führung in die Halbzeitpause. In einem echten Low-Score-Game bewies die Mannschaft von Beginn an viel Nervenstärke, verwaltete das Ergebnis über weite Strecken äußerst clever und hatte in den entscheidenden Minuten immer die passende Antwort parat. Offensiv setzte vor allem Bryant Allen die Akzente und avancierte mit 20 Punkten zum Matchwinner für die Hertener. Wer ebenfalls stark aufspielte, war Kerem Baysalli, der in nur 23 Minuten Spielzeit hervorragende 15 Zähler beisteuerte. Ein besonderes Arbeitspensum verrichtete Dario Fiorentino, der die vollen 40 Minuten auf dem Parkett stand und dem Hertener Spiel unermüdliche Stabilität verlieh.

Auf Seiten der Gastgeber hielt allen voran Mohamed Ibrahim dagegen, der mit 16 Punkten und vier verwandelten Dreiern als bester Werfer der Sixers glänzte, während Abdullah Shittu 14 Zähler beisteuerte. Allerdings schwächten sich die Sixers durch eine überschaubare Ausbeute an der Freiwurflinie mit nur 47 Prozent Trefferquote selbst. Selbst als die Gastgeber Mitte des letzten Viertels kurzzeitig die Führung übernahmen, ließen sich die Löwen nicht aus der Ruhe bringen. Das Team steckte keineswegs auf, blieb fokussiert und spielte den vorgegebenen Gameplan vernünftig bis zum Ende runter. In der Schlussphase gaben vor allem die entscheidenden Rebounds am offensiven Brett den Ausschlag: Sie sicherten den Hertenern wichtige zweite Wurfchancen, die souverän in entscheidende Treffer umgemünzt wurden, um den Auswärtserfolg endgültig einzutüten. Herten behält damit in der neuen Saison auswärts eine weiße Weste und blickt konzentriert auf das nächste Heimspiel am Samstag, dem 25. Oktober, in der heimischen Rosa-Parks-Halle gegen die SG Braunschweig. Wir freuen uns darauf, euch wieder zahlreich in der Löwenhöhle begrüßen zu dürfen!

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 67:90

Auswärts und speziell in Rostock läuft es weiter optimal für den SC Rist Wedel. Am Sonnabend wurde mit einem 90:67 (48:35) bei der Rostock Seawolves Academy nicht nur der saisonübergreifend vierte Auftritt in Folge in der Fremde in der 2. Bundesliga ProB gewonnen, sondern auch das vierte Gastspiel bei der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern. „Entscheidend war, dass unsere Spieler den vorgegeben Plan gut umgesetzt, stark gereboundet und wie die Löwen verteidigt haben“, erklärte Rist-Trainer Stanley Witt. In der Rostocker Stadthalle trafen zwei ähnlich strukturierte Mannschaften aufeinander. „Beide Teams treten mit vielen jungen und energetischen Spielern an“, sagte Witt, der seinerseits aber auch „zwei, drei erfahrenere Akteure“ einsetzen konnte und feststellte: „Das hat uns gut getan.“ Zunächst verlief die Partie ausgeglichen. Die Hausherren lagen beim 2:0 (1. Minute) und 11:10 (7.) in Front. Ein 15:15 (9.) war dann der letzte Gleichstand. „Natürlich haben sich auch die Seawolves auf die Begegnung vorbereitet. Sie waren bereit, haben physisch dagegen gehalten, und sind ein gutes Team“, lobte Witt den Gegner. Nach dem ersten Viertel hieß es 20:17 für die Gäste, die im zweiten Durchgang immer weiter davon zogen. Entscheidend dafür war die konzentrierte Defensivarbeit. Die Rostocker Mika Freitag und Bruno Loll, die „ansonsten zusammen fast 20 Dreierwürfe pro Spiel abgeben“ (Witt), konnten gegen die Rister lediglich viermal (Freitag – kein Treffer) beziehungsweise dreimal (Loll – ein Korb) aus der Ferne abdrücken. Zudem hatten die Wedeler eine klare Überlegenheit bei den Rebounds: Sie eroberten 52 abprallende Bälle, die Rostocker nur deren 40. „Damit haben wir uns viele zweite Wurfchancen erarbeitet“, stellte Witt zufrieden fest.

Der Lohn dafür war eine klare 13-Punkte-Führung zur Halbzeitpause. „Mir war klar, dass die Rostocker mit dem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine zurückkommen würden“, rechnete Witt mit einer Aufholjagd des Gegners, die tatsächlich auch kam. Im dritten Viertel verringerten die Mecklenburger ihren Rückstand beim 44:52 bis auf acht Zähler (25.). „Aber darauf haben wir die passende Antwort gefunden, sind wieder bis auf 17 Punkte davon gezogen und haben sogar das dritte Viertel noch gewonnen“, berichtete Witt von der aus seiner Sicht „entscheidenden Phase“ des Duells. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Tobias Lange. Der 36-Jährige, der im Sommer zum SC Rist zurückgekehrt war, habe „sein bisher bestes Saisonspiel gemacht“, sagte Witt über den Centerspieler, der von 2014 bis 2017 noch für die erste Rostocker Mannschaft in der ProB aktiv gewesen und anschließend für die 2. Herren aufgelaufen sowie beim Stammverein EBC Rostock als Jugendtrainer tätig gewesen war. „Tobias hat heute gegen einige Spieler gespielt, die er damals in der Rostocker U12 trainiert hat, und natürlich eine besondere Motivation verspürt“, erklärte Witt. Dass Lange sechs Minuten vor Ultimo und Fiete Meinberg zwei Minuten vor dem eigentlichen Ende jeweils vorzeitig Feierabend hatten, weil sie wegen ihres fünften Fouls disqualifiziert wurden, war zu verschmerzen. Für Witt war es ebenfalls ein Gastspiel bei seinem Ex-Club: Er hatte einst beim Rostocker Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, als Spieler kurzzeitig zum ProB-Kader gehört und dann seine Trainerkarriere begonnen. Unter anderem weilte Witts bester Freund, der im Sommer auch sein Trauzeuge gewesen war, unter den Zuschauern. „Ich habe mich in Rostock damals wie heute sehr wohlgefühlt und glaube, es gab in der Halle den einen oder anderen Menschen, der die Daumen auch ein bisschen für mich gedrückt hat“, stellte der Rister Trainer fest, dass es zumindest für ihn kein normales Auswärtsspiel war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster 74:82

Münster entscheidet das Duell um die Tabellenspitze für sich. LOK Bernau hat am 4. Spieltag die 1. Niederlage der Saison hinnehmen müssen. In der Sparkassen-Arena unterlag das Team von Trainer Dan Oppland den Uni Baskets Münster mit 74:82. Die Gäste übernahmen früh die Führung und gaben sie bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Bernau hielt nach dem schwierigen Auftakt dagegen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Münster zeigte die von ProA-Erfahrung geprägte Qualität und machte deutlich, wo LOK weiterarbeiten muss: Besonders bei den Offensivrebounds und den Ballverlusten hatten die Gäste Vorteile. Bernau ging diesmal mit 12 Spielern in die Partie. Adam Pecháček kehrte nach seinen Rückenproblemen zurück und wurde mit 12 Punkten und 8 Rebounds direkt zum erfolgreichsten Bernauer Scorer und Rebounder. Außerdem gab Philipp Hölsken sein Debüt für LOK. Die größere personelle Auswahl wurde allerdings noch vor der Halbzeit durch die Verletzung von Fin Borczanowski eingeschränkt. Die Gäste bestimmten von Beginn an das Tempo. Bereits innerhalb der ersten 5 Minuten erspielte sich Münster eine Führung von 11 Punkten. Bernau suchte seinen Weg zum Korb, fand offensiv zunächst aber nur schwer ins Spiel. Bis zum Viertelende kam LOK auf 16 Punkte. Münster erzielte 25 und legte damit früh die Grundlage für den späteren Auswärtssieg. Im 2. Abschnitt versuchte Bernau, ebenfalls mit mehr Tempo zu spielen. Die Offensive kam besser zum Zug: Mit 22:23 ging dieses Viertel nur knapp an Münster. Den Rückstand aus dem Auftaktviertel konnte LOK dadurch allerdings nicht verkürzen. Beim Stand von 38:48 ging es in die Halbzeitpause. Kurz zuvor verletzte sich Fin Borczanowski in einer Spielsituation unter dem Druck von Münsters Lukas Freitag. Für Fin war die Partie damit beendet. Er musste bis zum Spielende in der Kabine versorgt werden. Ob er beim nächsten Spiel wieder eingesetzt werden kann, sollen weitere Untersuchungen klären.

Nach der Pause gewann Bernau den 3. Abschnitt mit 18:16. LOK ließ damit weniger Punkte zu als in den beiden Vierteln zuvor und verkürzte den Abstand auf 56:64. Die Führung blieb jedoch durchgehend bei Münster. Bernau arbeitete sich heran, schaffte bis zum Ende des Viertels aber nicht den Anschluss Der Schlussabschnitt verlief nach Punkten ausgeglichen. Beide Mannschaften erzielten jeweils 18 Zähler. Für Bernau reichte das nicht, um den Rückstand entscheidend zu reduzieren. Münster verteidigte seinen Vorsprung und gewann mit 82:74. Ausschlaggebend blieb damit vor allem das 1. Viertel: Nach den ersten 10 Minuten lag LOK mit 9 Punkten zurück, die folgenden 30 Minuten gewann Bernau zusammengerechnet mit 58:57.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 102:67

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auch nach dem vierten Saisonspiel weiterhin ohne Sieg. Bei den EN BASKETS Schwelm konnte die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev nicht an die Steigerung der Vorwoche anknüpfen und verlor deutlich mit 67:102. Das Rezept für den Erfolg in der neuen Saison haben die Baskets Juniors nach dem Umbruch im Sommer noch nicht gefunden. In Schwelm offenbarten die jungen Gäste zu viele Schwächen im eigenen Spiel und erwiesen sich in allen Bereichen als die schwächere Mannschaft. Vor allem defensiv gelang es nicht, der Partie den Stempel aufzudrücken. Schwelm spielte 26 Assists, verwandelte 42 Prozent der Distanzwürfe und 49 Prozent der Versuche aus dem Feld. Die Baskets Juniors hingegen begingen 17 Ballverluste und verwandelten nur 38 Prozent der Feldwürfe. Dazu ging auch das Reboundduell verloren. Den Gastgebern gelang es zudem, Kyle Gruhler zu stoppen, der nur auf sieben Punkte bei acht Wurfversuchen kam. Finn Stühlmeyer (21 Punkte, 15 Rebounds) setzte seinen individuell starken Saisonstart ebenso fort die Djordje Klaric (13 Punkte). Dazu kam Fritz Hemschemeier auf ein Double Double (10 Punkte, 10 Assists).

Nur in wenigen Phasen konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten. Ein Dreier von Klaric stellte auf 9:14. Insgesamt wirkten die Gastgeber jedoch zielstrebiger im Angriff und konsequenter in der Defensive, führten bereits nach dem ersten Viertel fast zweistellig. Der entscheidende Moment des Spiels kam im zweiten Viertel. Als Djordje Klaric aus der Distanz auf 32:34 verkürzt hatte, schienen die Gäste im Spiel angekommen zu sein. Nach einer Schwelmer Auszeit fanden die jedoch wieder zu ihrem Spiel, die Baskets Juniors häuften Ballverluste an und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 37:50. Spätestens ein 0:19-Lauf Mitte des dritten Viertels entschied die Begegnung gegen die Juniors (45:73), die sich steigern müssen, um möglichst schnell in die Erfolgsspur zu kommen.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 75:78

Den Iserlohn Kangaroos die erste Saisonniederlage beibringen – die Itzehoe Eagles hatten eine gute Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Doch sie nutzten sie nicht, die Kangaroos gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Sportzentrum am Lehmwohld mit 78:75 (17:17, 24:20, 17:20, 21:23). Der erste Angriff der Eagles ging eigentlich daneben, endete aber spektakulär: Leon Kalinic traf einen Notwurf weit hinter der Dreierlinie. Die bisher ungeschlagenen Gäste holten gleich in der Anfangsphase einige Offensivrebounds und spielten die Itzehoer Verteidigung mehrfach aus, beim Stand von 6:10 nahm Coach Max Rockmann die Auszeit. Fortan und für den Rest des Spiels agierte sein Team mit einer Zonenverteidigung, und das durchaus erfolgreich. Iserlohns Angriffsspiel verlor den Fluss, immer wieder gelangen den Eagles Ballgewinne. Aber sie machten zu wenig daraus. Die Trefferquote war nicht gut, am Ende hatten sie auch mehr Ballverluste als der Gegner – 23 waren deutlich zu viele. Nach kurzer Führung im zweiten Viertel waren es dann auch kleine Fehler der Gastgeber, die den Kangaroos die 41:37-Halbzeitführung ermöglichten.

Der dritte Abschnitt verlief zäh und auf beiden Seiten fehlerhaft. Wenn es die Eagles schafften, in Führung zu gehen, hielt diese jedes Mal nur wenige Sekunden. Mit einem Punkt Rückstand ging es in das letzte Viertel, das schlecht begann: Iserlohn wirkte wacher und konsequenter, plötzlich stand es 57:66. Aber ebenso schnell waren die Itzehoer wieder da nach Dreiern von Jamahri Harvey und Toni Nickel. Insgesamt trafen sie allerdings nur 24 Prozent ihrer Distanzwürfe, obwohl viele von ihnen ohne großen Druck der Verteidigung abgegeben wurden. Iserlohn traf noch schlechter von außen, aber ein wichtiger Wurf saß. Gerade hatte Eagles-Kapitän Lucien Schmikale sein Team an der Freiwurflinie mit 71:70 nach vorn gebracht, da versenkten die Gäste einen Dreier. Sven Cikara, erneut mit einer zweistelligen Zahl an Assists, glich aus, doch danach ließen die Eagles zwei Korbleger von Kangaroos-Topscorer Howard Rankine zu. Einmal konnte Chris Herget ausgleichen, beim zweiten Mal ging sein Versuch daneben. Nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste stand es 75:78, noch war Zeit für den Ausgleich. Doch Harvey konnte gegen druckvolle Verteidigung nur noch einen Notwurf loswerden – ohne Erfolg. Bereits in einer Woche haben die Eagles die nächste Chance auf den ersehnten Heimsieg. Am Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, geht es gegen die EN Baskets Schwelm.

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf 70:76

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:01:262026-10-22 10:32:42Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag
Deutscher Basketball Bund

Die MTO macht das Dutzend voll!

19. Oktober 2026/in APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Trainer

Mit einem gelungenen Auftakt in Bamberg ist die Minitrainer-Offensive (MTO) in ihren zwölften Jahrgang gestartet. Vom 8. bis 11. Oktober 2026 kamen die 16 Teilnehmenden in Bamberg und Litzendorf zusammen, um gemeinsam in ihr Ausbildungsjahr zu starten. Vier abwechslungsreiche Tage voller neuer Impulse, praktischer Erfahrungen und intensivem Austausch machten den Auftaktlehrgang zu einem rundum gelungenen Start.

Ein herzliches Willkommen für den neuen Jahrgang

Begrüßt wurde die neue Generation von Karsten Tadda, Nachwuchskoordinator des Freak City Bamberg e.V. und Rekordspieler der easyCredit Basketball Bundesliga. Im Namen der BMA365 Bamberg Baskets hieß er die Teilnehmenden als Ausrichter herzlich willkommen und eröffnete damit den ersten Lehrgang des neuen MTO-Jahrgangs. Direkt im Anschluss ließ es sich auch DBB-Nachwuchsbundestrainer Alan Ibrahimagic nicht nehmen, die angehenden Minitrainer:innen persönlich zu begrüßen. Mit wertschätzenden Worten unterstrich er die große Bedeutung des Minibasketballs und das Engagement all jener, die sich für die Entwicklung junger Basketballerinnen und Basketballer einsetzen. Darüber hinaus nutzte er die Gelegenheit, mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Für die ersten inhaltlichen Impulse sorgte anschließend Jürgen Maaßmann (BBW). Er startete mit theoretischen Impulsen zur Spieleaufgabe, welche die Teilnehmenden über ihr komplettes Lehrgangsjahr begleitet, bevor er den ersten Lehrgangstag mit viel Praxis und spannenden Einblicken in die Entwicklungsphasen von Kindern abrundete. Am Freitag stand die Verbindung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. Berthold Bisselik war erstmals als Referent für die Minitrainer-Offensive im Einsatz und widmete sich dem Thema Feedback. Im anschließenden großen „Coach-the-Coach“-Modul konnten die Teilnehmenden die gewonnenen Erkenntnisse direkt in ihren eigenen Trainingseinheiten anwenden und im Austausch mit einem Feedback-Duo reflektieren. Einen weiteren wertvollen Impuls lieferte Daniel Töwe (iSo e.V. und Leiter von BasKIDball) mit seinem Beitrag zur Pädagogik im Minibasketball.

Für die praktischen Einheiten bot die BG Litzendorf hierbei hervorragende Rahmenbedingungen. Mit Sporthallen, Demokindern und der Verpflegung während der Module unterstützte sie den Lehrgang tatkräftig und trug maßgeblich zu dessen Gelingen bei. Ein herzliches Dankeschön gilt der gesamten BG Litzendorf für die großartige Gastfreundschaft und die engagierte Unterstützung!
Der Samstag stand ganz im Zeichen der öffentlichen Fortbildung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Basketballverband. Zahlreiche interessierte Coaches aus der Region nutzten die Gelegenheit, neue Ideen für ihre Arbeit im Minibasketball mitzunehmen und sich mit anderen Trainerinnen und Trainern auszutauschen.

Den Auftakt der Clinic gestaltete Jürgen Maaßmann mit einem praxisnahen Modul zu Korbleger und Wurf im Minibasketball. Anschließend widmete sich Stefan Ludwig von ALBA Berlin dem Themenkomplex Spielfähigkeit. Bei einem gemeinsamen Teamevent im Bamberger Stadtkern fand der Lehrgangstag anschließend sein Ende. Auch am Sonntag warteten noch einmal wichtige Inhalte auf die Minitrainerinnen und Minitrainer . Die Bayerische Sportjugend vermittelte zentrale Aspekte rund um das Thema „Safe Sport“ und sensibilisierte die Teilnehmenden für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang im Sport. Den sportpraktischen Abschluss gestaltete dann erneut Jürgen Maaßmann mit einem Modul zur Athletik im Minibasketball. Damit erhielten die Teilnehmenden weitere Anregungen, wie sich altersgerechte Bewegungs- und Athletikübungen sinnvoll in das Training mit Kindern integrieren lassen.

Zum Abschluss des Auftaktlehrgangs gab Projektleiter Moritz Geske vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. einen Überblick über die nächsten organisatorischen Schritte und stimmte die Gruppe auf die bevorstehenden Hospitationen ein. Damit ist der Grundstein für das weitere Ausbildungsjahr gelegt und die Vorfreude auf die kommenden Monate dürfte bei allen Beteiligten groß sein. Peter Wüllner, der Minireferent im DBB-Jugendausschuss, begleitete den Lehrgang über die vollen vier Tage und zog ein durchweg positives Fazit: “Die Teilnehmenden, Referenten und alle weiteren Beteiligten haben großartig zusammengearbeitet und einmal mehr gezeigt, wie viel Energie und Leidenschaft im Minibasketball steckt. Persönlich möchte ich mich noch einmal bei der gesamten BG Litzendorf und insbesondere bei Jugendwart Alexander Schmitt bedanken, welche maßgeblich zum Erfolg dieses Lehrgangs beigetragen haben!“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/DBJ02012-scaled.jpg 1440 2560 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-10-19 13:31:112026-10-19 13:31:11Die MTO macht das Dutzend voll!

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar

Nach dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister aus Leverkusen am vergangenen Wochenende wartet am Samstag der nächste große Name auf Weimars ProB-Riesen. Culture City gastiert am 17. Oktober um 16:00 Uhr im BMW Park, um sich mit dem Farmteam des FC Bayern München Basketball zu duellieren. Während das Team von Headcoach Farsin Hamzei mit der Lernkurve der knappen 66:68-Heimniederlage gegen die Rheinländer anreisen wird, startet das talentierte Ensemble der Isarstädter mit dem Rucksack von zuletzt drei aufeinanderfolgenden Niederlagen in die Partie. Die Münchner wollen nach ihrer sportlichen Durststrecke vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Culture City steht unterdessen vor der anspruchsvollen Herausforderung, die Erfahrungen der ersten Saisonwochen auf neuem sportlichen Terrain in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell zweier junger Mannschaften, die in der frühen Saisonphase noch nach Konstanz suchen.  Drei Spiele, ein Sieg und zwei Niederlagen: Die Bilanz der Thüringer liest sich durchaus respektabel. Lediglich die herbe 64:93-Klatsche beim Mitaufsteiger in Reutlingen will nicht so recht in das Raster der bisherigen Weimarer Auftritte passen. Zuletzt ohne ihr „Danish Dynamite“, Center Peter Beier-Christiansen, auflaufend, sollte jedoch vor allem die Leistung gegen die GIANTS durchaus Anlass für Optimismus geben. Schließlich unterstrich der junge Kader von Farsin Hamzei, welches Potenzial in ihm steckt, nachdem man den Gästen aus Leverkusen bis zur Schlusssirene Paroli bot und nur haarscharf an einem Sieg vorbeischrammte. Gerade dieses enge Finish dürfte für das junge Team wertvolle Erkenntnisse liefern, was das Entscheidungsverhalten in der Crunchtime betrifft. In München wird es darauf ankommen, diese Lernkurve möglichst schnell sichtbar zu machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ebenso wie Culture City setzt auch Bayerns ProB-Reserve primär auf die „Abteilung Attacke“ junger sowie talentierter Spieler. Der Kader von Trainer Emir „Muki“ Mutapcic setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern zusammen, deren Durchschnittsalter bei knapp 19 Jahren rangiert (Weimar: 20,3 Jahre). Nach einem gelungenen Saisonauftakt beim 83:80-Heimsieg gegen Dresden verloren die Bayern jedoch zuletzt drei Spiele in Serie. Beginnend mit einer Niederlage im BMW Park gegen Rhöndorf (83:99) verlängerte sich der bislang erfolglose Oktober über das Gastspiel beim TV Langen (70:77) bis zu einer erneuten Niederlage auf heimischem Parkett am Mittwoch gegen Oberhaching (84:93). Während die Resultate allerdings nur einen Teil der Geschichte erzählen, bilden Münchner Baustellen wie Turnover oder Offensiv-Rebounds konkrete Ansatzpunkte für Weimars Ausrichtung. Obwohl die Gastgeber längere Druckphasen erzeugen können, haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass das Team auf Ballverluste und zweite gegnerische Chancen empfindlich reagiert. Insofern wäre Culture City gut beraten, früh eine stabile Balance zu finden und das eigene Umschaltspiel konsequent zu nutzen, ohne überhastete Abschlüsse oder eigene Ballverluste zu forcieren.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Sonntag: Erfurt, Mittwoch: Leitershofen, Samstag: Frankfurt. Die Porsche Basketball-Akademie beendet die Englische Woche in der ProB am Samstag (17.10.; 16:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Das Duell gegen die Hessen ist aufgrund der Sieg-Niederlagen-Bilanz und der sportlichen Augenhöhe durchaus eines mit Brisanz. Tabellen und Statistiken haben im Sport, im Sinne von repräsentativen Stichproben und Trendverfestigungen, ab dem 10. Spieltag – also bei 29,4% der absolvierten Partien in einer 18er-Liga – eine Aussagekraft. Im Falle der ProB Süd gibt’s aufgrund des 15 Klubs umfassenden Teilnehmerfeldes bereits nach acht Spieltagen (28,6%) eine Sinnhaftigkeit der Ableitung. Davor noch nicht. Also: Das erste Liga-Drittel läuft, das erste Liga-Sechstel endet; für die Porsche Basketball-Akademie mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Passend zum Zeitpunkt im Jahr ist die Mannschaftsstärke der Hessen noch nicht wirklich klar. Die Frankfurter gewannen eines ihrer drei Pflichtspiele, 73:70 gegen die hoch gehandelten Dragons Rhöndorf, verloren knapp in Weimar (81:77) und Fellbach (95:90). Die Blau-Weißen könnten also gut und gerne auch bei 3:0 oder 0:3 stehen. Alle Ergebnisse waren knapp, alle gespielten Gegner gut. Ludwigsburg (1:3) war in Erfurt und Leitershofen siegfähig, gegen Coburg am 1. Spieltag chancenlos und ist bisher zwar erklärbar, ergebnisbedingt aber unterhalb des Möglichen unterwegs.

Der große Malus der noch wenig vorhandenen Eingespieltheit wurde in dieser Woche von einer Krankheits- und Verletzungswelle begleitet: Gleich sieben Akteure fehlten unter der Woche beim Gastspiel in der Mehrzweckhalle Stadtbergen, die Mehrheit wird das voraussichtlich auch am Samstag. Folgerichtig liegt die größtmögliche Verantwortung auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und den verbliebenen Spielern. Mit Max Riedel (ø 24:24 Minuten | 14,5 Punkte / 4,5 Rebounds), Lars Danziger (26:15 | 13,8 / 4,0), Kénan Youdom (32:13 | 10,3 / 6,5), Yohann Tchouaffe (29:51 | 7,3 / 5,0), Jonathan Knödel (10:25 | 1,8 / 0,8) und Sebastian Kuhn (05:26 | 0,8 / 0,3) waren sechs Spieler in allen vier Partien im Einsatz. Armin Pivac, Bink de Goede und Lino Tomás Duarte standen in immerhin drei Partien im Aufgebot, der Kern der Mannschaft von Jordi Saltó ist folgerichtig definiert. An allem anderen wird und muss gearbeitet werden. Wobei diese Herausforderungen aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen und Wettbewerben bei allen Zweitvertretungen vorhanden sind, natürlich auch in Frankfurt. Die Hessen und das neu formierte Trainerteam unter der Ägide von Troy Culley, setzten bisher zwar erst 12 Spieler ein, können sich aber auf zehn Stammspieler verlassen, von denen gleich vier herausragen und von Ludwigsburg gestoppt werden sollten: Dusan Nikolic (16,0 Punkte / 5,7 Rebounds), Lukas Smazak (16,0 / 3,0), Ivan Crnjac (13,0 / 4,0) und Moses Pölking (11,0 / 6,7). Doch trotz der Klarheit beim Gegner und den generellen Qualitäten der SKYLINERS (12,7 Turnover / 57 FG%) liegt der Schlüssel zum Sieg für die Porsche Basketball-Akademie in der eigenen Leistung. Beim Rebounding (34,0 pro Partie) und ganz generell in Korbnähe sind die Schwaben noch zu wechselhaft unterwegs, erlauben sich zu viele Phasen ohne defensiven Zugriff und mit offensivem Chancenwucher, weshalb es gegen Oberhaching, Erfurt und Leitershofen dreimal (nur) knapp wurde. Am Samstag wird es erwartbar kompetitiv werden – und soll dann nicht nur knapp, sondern auch wieder siegreich werden.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag (17.10./19:00 Uhr) kommt es zum Duell der zuletzt Enttäuschten. Während Rhöndorf bekanntlich gegen Frankfurt verloren hat, zog Fellbach beim Aufsteiger Reutlingen deutlich den Kürzeren. Dragons wie Flashers haben also empfindliche Dämpfer hinsichtlich ihrer Playoff-Ambitionen einstecken müssen. Man darf gespannt sein, wer den Frust besser abschüttelt. Spätestens seit der Niederlage in Frankfurt (73:70) dürfte jedem in Rhöndorf klar sein, der Kampf um die Playoffs wird eine harte und enge Angelegenheit. Noch ist völlig offen wer sich am Ende unter den besten acht Teams im Süden platzieren wird. Daran das der kommende Gegner der Dragons, die Fellbach Flashers, jedoch zur Spitze der ProB Süd zählt, dürfte klar sein. Daran ändert auch die überraschend deutliche Niederlage bei den Ravens (92:70) nichts. Das Team der Kader Baden-Württemberger ist durchgängig stark besetzt. Field General der Flashers ist Jonathan Zeisberger. Der 20-jährige Point Guard war für Oberhaching bester Scorer (ø 22,8 Pkt.) 2025/26 der ProB Süd und schickt sich in der aktuellen Saison an, dort nahtlos anzuknüpfen. Durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists pro Spiel sind eine beeindruckende Bilanz.

Auch die beiden Importspieler sind auf Anhieb bei den Flashers angekommen. Der amerikanische Shooting Guard Dmonte Brown (ø 18,5 Pkt.) begeistert die Fans besonders durch unwiderstehlichen Zug zum Korb, bei dem er beachtliche 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt. Jason Edokpayi (ø 14,3 Pkt./6 Reb.) ist ein nigerianischer Power Forward, der nicht nur in der Zone brandgefährlich ist, sondern auch jenseits der Dreierlinie 44,3 Prozent seiner Würfe trifft. Ebenfalls ein sichere Distanzschützen sind Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, sowie Dennis Diala. Aufmerksamkeit verdient zudem Osasere Best Othako, ein 2,16 Meter langer Center, der schon auf eine längere ProA-Vita zurückblickt. Nicht zuletzt verdient Headcaoch Kristiyan Borsisov Erwähnung. Der 38-jährige Bulgare ist seit 2022 Cheftrainer bei den Flashers und hat es bislang immer geschafft sein Team in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Auf Rhöndorfer Seite steht hinter dem Einsatz von Justin Onyjiaka ein Fragezeichen. Er ist im Spiel gegen Frankfurt umgekickt, eine abschließende Diagnose steht noch aus. Ansonsten sind alle fit und brennen auf das Spiel gegen die favorisierten Fellbacher, die in fast allen Statistik-Kategorien die Nase vorne haben. Bis auf die Rebounds, da sind die Dragons mit durchschnittlich 49 pro Spiel absolut Top. Rhöndorf muss es nur noch schaffen, die Hoheit unter den Körben in zählbares umzumünzen.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach dem grandiosen Derbysieg gegen den FC Bayern München wurden die Tropics mit stehenden Ovationen von knapp 300 Fans im BMW Park gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag war wieder Realität angesagt beim Team. Als die Spieler am nächsten Morgen entweder an die Schule, Uni oder Ihren Arbeitsplatz  mussten, hatte sich das Trainerduo Block/Matic bereits intensiv mit dem kommenden Gegner aus Dresden befasst.  Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr – Grundschule Deisenhofen. Die Titans sind wie erwartet toll in die Saison gestartet und werden völlig zurecht immer als einer der Mannschaften genannt, wenn es um einen möglichen Aufstieg in die Pro A geht. Architekten des Erfolgs sind Geschäftsführer Nils Ruttmann und Trainer Valentino Lott. Während Ruttmann, der übrigens mal als Trainer bei den München Baskets gearbeitet hat während seiner Studienzeit, im Hintergrund die Fäden zieht macht Coach Lott einen herausragenden Job im sportlichen Bereich.

Mit dem amerikanischen Topscorer Wisdom Uboh sowie den beiden Kapitänen Georg Kuppke und Sebastian Heck konnten die Sachen wichtige Leistungsträger halten. Vom MBC konnte Ruttmann Moritz Heck verpflichten. Der 24-jährige Flügelspieler hat trotz seines jungen Alters bereits eine Profijahre auf dem Buckel. Die restlichen deutschen Neuzugänge sind mit Ausnahme des 27-jährigen Dominik Shusel, der aus Jena in die Elbflorenz wechselte, vor allem junge Talente mit sehr viel Potential. Für die zweite Importstelle entschied sich Lott für US-Boy Alexander Leiba. Der 208cm große Brettcenter spielte zuletzt für Montreal Toundra und gibt den Sachsen viel Präsenz in der Zone. Mario Matic: „ Dresen spielt bisher eine sehr starke Saison und ist sowohl defensiv als auch offensiv äußert strukturiert aufgestellt. Man sieht die klare Handschrift von Valentino, der einen herausragenden Job macht. Sie haben einen sehr tiefen Kader und einen Mix zwischen jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Defensiv rühren Sie jedes Spiel Beton an. Es wird definitiv kein Spiel mit vielen Punkten. Wir müssen den Kampf gegen die Titanen annehmen. Ähnlich wie zuletzt hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:31:142026-10-16 13:31:14Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen

Nach der bitteren Last-Second-Niederlage gegen die Rostock Seawolves Academy wollen die Hertener Löwen den Blick schnell wieder nach vorne richten. Am kommenden Samstag, den 17. Oktober 2026, steht um 18:00 Uhr das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn die Löwen in der Ballsporthalle Sandersdorf bei den BSW Sixers gastieren. Beide Mannschaften gehen nach Misserfolgen am vergangenen Spieltag mit etwas Wiedergutmachungsbedarf in diese Begegnung. Die Hertener Löwen stehen nach drei absolvierten Partien mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem Konto da und möchten in der Fremde zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden. Nach einer harten und effektiven Trainingswoche brennen die Löwen darauf, sich ihren Fans wieder von ihrer besten Seite zu präsentieren. Die Gastgeber aus Sandersdorf belegen aktuell den 9. Tabellenplatz der Liga und sind fest entschlossen, vor heimischem Publikum den ersten Heimsieg der laufenden Saison einzufahren. Wir können uns auf jeden Fall auf einen richtigen Schlagabtausch freuen! Ein leichtes Unterfangen wird die Aufgabe in Sandersdorf keineswegs, denn im Kader der BSW Sixers schlummern einige gefährliche Einzelspieler. Besondere Aufmerksamkeit in der Verteidigung erfordern der erst 18-jährige Shooting Guard Mohamed Ibrahim, der physisch starke Power Forward Abdullah Shittu sowie Sean Ludwig, der den Löwen noch bestens bekannt sein dürfte, da er in der vergangenen Saison bereits starke 21 Punkte gegen Herten auflegte.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

„Die Serie der besonderen Spiele reißt nicht ab.“ Das sagte Stanley Witt zu dem Umstand, dass er nach dem Auswärtssieg in seiner Geburtsstadt Hagen (101:97 nach Verlängerung) und dem Duell mit seinem früheren Jugendtrainer Falk Möller (58:77 gegen die EN Baskets Schwelm) nun bei seinem Ex-Klub gastiert. Am Sonnabend, 17. Oktober, wird der SC Rist Wedel nämlich um 18.30 Uhr in der 2. Bundesliga ProB vorstellig bei der Rostock Seawolves Academy, der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock: „Ich bin dort mehr oder weniger groß geworden“, sagt Witt rückblickend. Nachdem er in Hagen seine Schule beendet hatte, hatte Witt in Rostock ein Freiwilliges Sozialen absolviert. Kurzzeitig gehörte er auch als Spieler zum ProB-Kader der damaligen Erstvertretung der Ostseestädter, ehe er schon im Alter von 19 Jahren entschied, die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ich bin den Seawolves-Verantwortlichen sehr dankbar, denn sie haben mir unendlich viel ermöglicht“, erinnert Witt. So bekam er in Mecklenburg-Vorpommern die Chance, parallel zu seiner dreijährigen Nachwuchstrainer-Ausbildung beim Deutschen Basketball-Bund Übungseinheiten im Kinder- und Jugendbereich zu leiten.

Anschließend übernahm Witt das Traineramt beim Rostocker JBBL-Team und die Aufgabe des Jugendkoordinators. Gefragt, wie viele Spieler aus des jetzigen Academy-Teams, mit dem es sein SC Rist am Sonnabend zu tun bekommt, er in der Vergangenheit unter seinen Fittichen hatte, entgegnet Witt: „Ich schätze, dass ich von den gebürtigen Rostockern im Kader rund drei Viertel in ihrer Jugendzeit mindestens einmal trainiert habe.“ Neben dem Wiedersehen mit diesen Akteuren freut sich Witt auch darauf, dass sein bester Freund, den er „damals in Rostock kennenlernte“ und der im Sommer sein Trauzeuge wurde, als Zuschauer in der Halle weilen wird: „Nach dem Spiel werden wir uns natürlich unterhalten.“ Vorher peilt Witt mit seinen Wedelern den zweiten Saisonsieg an. „Dafür müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute eine gute, konzentrierte Leistung abrufen“, fordert Witt. Denn, das stellt der Coach fest: „Die 2. Bundesliga ProB ist sehr ausgeglichen – es gibt keine Überflieger-Mannschaft, aber auch kein Fallobst, weshalb jeder jeden schlagen kann.“ Interessant: Der Seawolves Academy gelang es bisher noch nicht, daheim die Rister zu bezwingen. Die Grün-Gelben gewannen ihre bisherigen drei Auftritte bei der Rostocker Zweitvertretung allesamt. Zuletzt am 5. Oktober 2025 mit 80:60, was damals eine gute Reaktion auf das zwei zuvor mit 77:85 verlorene Derby gegen die Itzehoe Eagles war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster

Der vierte Spieltag steht auch im Zeichen des PINKTOBER: Gemeinsam mit der 2. Basketball-Bundesliga und junited AUTOGLAS möchten wir auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam machen. Seit dem 9. Oktober tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bei allen ProA- und ProB-Spielen im Oktober rosa Trikots. Begleitet wird die Aktion über die Social-Media-Kanäle der Liga und in den Livestreams. Auch an den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen Mitarbeitende pinkfarbene Arbeitsshirts und unterstützen damit die gemeinsame Aktion. Drei Spiele, drei Siege, Tabellenplatz eins: LOK BERNAU geht mit einer makellosen Bilanz in den vierten Spieltag der ProB Nord. Am Samstag, den 17. Oktober, empfängt die Mannschaft um 19 Uhr die Uni Baskets Münster in der Sparkassen-Arena Bernau. Mit den Gästen wartet ein neuer Gegner auf die LOK, dessen bisherige Auftritte eine anspruchsvolle Begegnung erwarten lassen. Münster ist nach der Saison 2025/26 aus der ProA abgestiegen und tritt nun in der ProB Nord an. Für die Einschätzung des aktuellen Teams liefern vor allem die ersten drei Saisonspiele konkrete Anhaltspunkte. Die Uni Baskets eröffneten ihre Saison mit einem deutlichen 98:79-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles. Anschließend gelang ihnen mit dem 80:75 bei den EN BASKETS Schwelm auch auswärts ein Erfolg. Erst am dritten Spieltag endete die Siegesserie: Gegen BBA Hagen unterlag Münster vor heimischem Publikum knapp mit 85:87. Mit zwei Siegen und einer Niederlage stehen die Gäste aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Platzierung allein sagt allerdings wenig über die bisherigen Kräfteverhältnisse aus: Auch Düsseldorf, die Seawolves Academy und Herten haben jeweils zwei ihrer drei Begegnungen gewonnen. Münster liegt damit nur einen Sieg hinter den bislang ungeschlagenen Teams aus Bernau und Iserlohn. Ein Korbverhältnis von 263:241 unterstreicht, dass die Uni Baskets trotz der jüngsten Niederlage einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt haben.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Schwelmer die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Schwelm ArENa. Nach den starken Auftritten gegen Münster und Wedel wollen die EN Baskets vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Mit den Baskets Juniors wartet eine junge Mannschaft aus dem Nachwuchsprogramm der EWE Baskets Oldenburg. Das Team von Headcoach Artur Gacaev wurde im Sommer deutlich verjüngt und bietet zahlreichen Talenten die Möglichkeit, sich auf ProB-Niveau zu entwickeln. Für zusätzliche Erfahrung sorgen unter anderem Piet Niehus und der US-amerikanische Neuzugang Kyle Gruhler. Die junge Oldenburger Mannschaft zeichnet sich durch viel Tempo und Einsatz aus und hat bereits in den ersten Saisonspielen gezeigt, dass sie sich auch von Rückständen nicht aus der Partie bringen lässt. Für die EN Baskets wird es daher darauf ankommen, über 40 Minuten konzentriert zu bleiben und an die kämpferische Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Bisher konnten die Gäste allerdings keine der drei gespielten Partien gewinnen. Die EN Baskets gehen nach dem klaren Erfolg beim SC Rist Wedel mit breiter Brust in das Spiel und wollen unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Head-Coach Falk Möller weiß um die Aufgabe: „Wir müssen an die guten Verteidigungsleistungen gegen Münster und Wedel anknüpfen. Oldenburg ist sehr talentiert, wir dürfen sie aber nie in einen Rhythmus kommen lassen.“ Mit der Unterstützung der eigenen Fans wollen die EN Baskets in der Schwelm ArENa alles investieren, um den ersten Heimerfolg der neuen Saison einzufahren.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Nur zwei Mannschaften sind nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga noch ungeschlagen: Bernau und die Iserlohn Kangaroos. Bei Letzteren soll sich das ändern, wenn es nach den Itzehoe Eagles geht. Sie empfangen die Kangaroos am Samstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Der erste Saisonsieg mit dem 99:91 in Westerstede hat den Eagles gut getan. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, direkt nachlegen und den ersten Heimsieg holen“, sagt ihr Trainer Max Rockmann. Dafür muss sein Team einen Gegner bändigen, der einen „perfekten Start“ in die Saison hatte. Dafür verantwortlich sind vor allem Howard Rankine und Paul Lunguana: Zusammen erzielten sie bisher fast die Hälfte der Iserlohner Punkte, sie seien die tragenden Säulen der Kangaroos, so der Eagles-Coach. „Unser Fokus liegt natürlich darauf, diese beiden zu stoppen.“ Eine Besonderheit sind bei diesem und dem folgenden Heimspiel am 24. Oktober gegen Schwelm die Trikots der Schiedsrichter: Sie treten in Pink auf, denn die BARMER 2. Basketball Bundesliga
nutzt gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS den „Pinktober“, um Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung zu schaffen. Die Eagles unterstützen die Initiative mit Einblendungen auf der LED-Bande. Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Wenn wir mit diesem auffälligen Erscheinungsbild Menschen dazu bringen, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen, haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht.“

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:00:042026-10-16 13:09:30Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des fünften Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, empfangen die Tigers Tübingen am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Mannschaft von Head Coach Félix Bañobre will dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Für den Spanier an der Seitenlinie sowie für Spieler Lars Kamp wird es das Duell gegen den ehemaligen Arbeitgeber und einigen gemeinsamen Weggefährten. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Mittwochvormittag wurden 1.700 Tickets abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Der Spieltag steht zum Start des neuen Wintersemesters an der Universität Tübingen unter dem Motto Studierenden-Spieltag. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Marius Dieterle und Raphael Schiller gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Lars Kamp beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung. „Für mich wird das natürlich ein ganz emotionales Spiel“, fiebert Bañobre auf das Duell gegen sein ehemaliges Team hin.

In der dritten Folge von „Welcome to the Podcast“ ist Tigers-Neuzugang Lars Kamp zu Gast. Er blickt auf seine erfolgreichen Jugendjahre bei den Paderborn Baskets zurück, mit denen er 2012 die deutsche JBBL-Meisterschaft (Jugend Basketball Bundesliga) gewann. Nach einer schweren Verletzung kämpfte sich der Routinier bei den Hamburg Towers zurück auf das Parkett. Außerdem spricht er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Head Coach Félix Bañobre, die gemeinsamen Erfolge in Bochum und seinen nächsten Karriereschritt bei den Tigers Tübingen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind mit zwei Siegen in die neue Saison 2026/2027 gestartet, mussten danach aber zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Spieltag verloren die Schützlinge von Trainer Álvaro Paredes Sánchez mit 93:100 gegen die BG Göttingen. Die Raubkatzen konnten hingegen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt zwei Partien in Folge siegreich gestalten. Nach dem deutlichen 86:61-Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons setzten sich die Raubkatzen am vergangenen Wochenende mit 92:86 bei den Artland Dragons in Quakenbrück durch und stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Auch personell hat sich bei den Gästen im Sommer einiges verändert. Mit Paredes Sánchez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Zu den wichtigsten verbliebenen Spielern gehören Point Guard Niklas Geske (10,5 ppg, 7,3 apg) und Center Kilian Dietz (3,5 ppg, 6,0 rpg), die bereits seit mehreren Jahren das Trikot der VfL SparkassenStars Bochum tragen. Geske ist der absolute Kopf der VfL SparkassenStars Bochum. Für die Raubkatzen wird es extrem wichtig sein, den Handlungsraum des 32-Jährigen einzuschränken. Mit der Verpflichtung von JaMonta Black (22,5 ppg, 2,8 rpg) haben die Verantwortlichen der Gäste ein sehr gutes Händchen bewiesen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist aktuell der beste Punktesammler der ProA. Die Neuzugänge Thomas Kamarad (13,0 ppg, 6,5 rpg) aus den USA und die deutsche Kraft Gabriel Kuku (12,3 ppg, 3,3 rpg) zeigten bei ihren ersten Spielen im neuen Trikot ebenfalls starke Leistungen. Im direkten Statistik-Vergleich gibt es aktuell eine interessante Zahl: Mit 9,5 Steals führen die Raubkatzen die ligainterne bei den Ballgewinnen an. Die Gäste nehmen in dieser Wertung mit 5,8 Steals gemeinsam den 15. Platz ein. Schwächer sind nur die Nürnberg Falcons (4,5 spg) und Medikamente per Klick Bayreuth (4,7 spg).

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Nach drei Siegen in den ersten vier Spielen ist die Stimmung im Team der EPG Baskets gut und Headcoach Stephan Dohrn betont die positive Arbeit, die das Team leistet: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung der Spieler und dem Kampfgeist. Defensiv haben wir große Fortschritte gemacht, die Rotationen passen immer besser.“ Allerdings sollte der frühe vierte Platz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft noch reichlich Verbesserungspotenzial hat. „Offensiv fehlt uns durchaus noch Struktur und Klarheit, das muss besser werden“, ergänzt der Coach. Zuletzt musste das Team um Kapitän Badu Buck mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Point Guard Tyren Moore einen großen Rückschlag hinnehmen. Jedoch konnte man in den beiden Partien, in denen Moore bereits fehlte, feststellen, dass Koblenz einige Playmaker aufweist, die große Teile der Spielgestaltung übernehmen können. In beiden Spielen verursachten die EPG Baskets jeweils nur acht Turnover. Ein Spitzenwert, für den neben der sicheren Spielgestaltung von Chase Johnson und der ruhigen, kontrollierten Spielweise von Dragos Diculescu in den Schlussphasen auch Kapitän Badu Buck verantwortlich zeichnete. Nach seiner Verletzung und einer damit verbundenen Vorbereitung ohne Spielpraxis spielte der Guard zuletzt wieder 18 Minuten gegen Paderborn und stabilisierte sein Team zunehmend durch seinen unaufgeregten Führungsstil. „Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg, aber wir hören nicht auf, noch mehr zu wollen“, zeigt sich der 27-Jährige siegeshungrig. „Richtig gegessen wird erst am Ende, bis jetzt waren das alles nur kleine Appetizer.“ Mit Wolmirstedt wartet nun ein enormer Brocken auf die Schängel, an dem sich in dieser Saison schon wahre Top-Teams verschluckt haben.

Nach Siegen gegen Gießen (73:61), auswärts in Göttingen (62:89) und zuletzt bei BBL-Absteiger Heidelberg (74:85) gehört Wolmirstedt zum Saisonauftakt zu den Top-Teams der Liga. Innerhalb dieser drei Spiele andauernden Siegesserie holten sie insgesamt 26 Rebounds mehr als ihre Gegner. Besonders der jüngste Erfolg an Spieltag vier ist erwähnenswert, schließlich hielt man den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg in Halbzeit zwei bei nur 31 Punkten und traf 54 % seiner Dreier (14/26). Der Koblenzer Kapitän zeigt sich von dem Höhenflug des nächsten Gegners wenig überrascht: „Sie werden sehr gut gecoacht und haben gute Spieler in ihren Reihen“, so Buck. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, was andere tun, interessiert mich aber nicht.“ Trainer Dohrn sieht in der kommenden Partie einen Gegner, der mehr als nur auf Augenhöhe steht: „Sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität im Kader. Mit dieser Qualität sind sie automatisch ein Top-Team und somit zuhause auch klar in der Favoritenrolle.“ Neben der kollektiven Stärke, die der Aufsteiger von 2025 bislang aufzeigt (viertbeste Dreierquote der Liga und viertbeste Defense mit nur 284 kassierten Punkten), sieht der Coach in Kenneth Cooper, Brock Gardner und Kyndahl Hill ganz besondere Faktoren, auf die es sich einzustellen gilt. Shooting Guard Cooper kam vor der Saison aus Tübingen und hinterlässt bislang mit 15 Punkten und 4 Rebounds im Schnitt einen soliden Eindruck. Der Topscorer des Teams fehlte zuletzt gegen Wolmirstedt, eine Rückkehr gegen Koblenz ist noch offen. Power Forward Brock Gardner kam vor der Saison aus Crailsheim und erzielte bislang 14 Punkte und 6 Rebounds im Schnitt. Der erfahrene Hill kam in den bisherigen vier Partien auf 10,5 Punkte und 5,5 Rebounds. Der 32-Jährige Center trug gegen Heidelberg 17 Punkte bei und traf zwei seiner drei Dreierversuche. Zudem hat das Team mit Dennis Nawrocki (23 Punkte gegen Heidelberg) einen weiteren ProA-erfahrenen Mann in den Reihen, der in der vergangenen Saison im Trikot der Hagener den EPG Baskets Koblenz 22 Punkte einschenkte. Point Guard Martin Bogdanov, der neben Alieu Ceesay als Einziger aus der Vorjahresmannschaft noch mit dabei ist, lenkt die Offensive seines Teams bislang mit starken 7,3 Assists pro Spiel.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners

Am Samstag, den 17.10.2026 (Tip-Off: 18:00 Uhr), ist das Team von Headcoach Lars Wendt am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven gefordert. Der Knoten ist geplatzt! Nach einer fulminanten Aufholjagd in den Schlusssekunden und einer packenden Overtime sicherten sich die Miners am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse einen 95:86-Erfolg gegen die PS Karlsruhe LIONS. Mit diesem ersten ProA-Sieg auf dem Konto stehen die Essener mit einer Bilanz von 1:3 Siegen auf Tabellenplatz 15 und wollen den Schwung direkt für den ersten Auswärtserfolg nutzen. Die Eisbären Bremerhaven stehen nach den ersten Partien bei einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle. Nach zwei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn feierten die Seestädter zuletzt zwei Siege in Folge (u. a. 84:81 gegen Paderborn und 85:83 bei den RheinStars Köln) und befinden sich somit auf einem klaren Aufwärtstrend. Der Gegner: Eisbären Bremerhaven & das Friederici-Bruderduell. Mit den Eisbären wartet ein physischer und ambitionierter Gegner auf die Miners, dessen Kader mit dem klaren Ziel zusammengestellt wurde, um den Aufstieg mitzuspielen. Die Partie hält zudem eine ganz besondere Geschichte bereit: Wenn beide einsatzfähig sind, kommt es auf dem Parkett zum direkten Aufeinandertreffen der Friederici-Zwillinge – Marc im Trikot der Miners und Vincent auf Seiten der Eisbären.

Im bisherigen Saisonverlauf zeichnen sich im Bremerhavener Spiel vor allem folgende Leistungsträger durch ihre konstanten Saisondurchschnittswerte aus: Dominic Parolin (#9, Center): Der kanadische Big Man bildet die zentrale Stütze unter den Körben und legt im Saisondurchschnitt 16,3 Punkte sowie 7,0 Rebounds pro Spiel auf. Carlos Carter (#6, Small Forward): Der athletische Wing ist auf den Außenpositionen eine verlässliche Option im Abschluss und kommt auf durchschnittlich 12,3 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel. Garai Zeeb (#3, Point Guard): Der erfahrene Spielmacher steuert im Schnitt 7,5 Assists sowie 9,0 Punkte pro Spiel bei und lenkt das Angriffsspiel der Seestädter mit viel Übersicht. Für die Miners wird es vor allem darauf ankommen, das starke Passspiel der Bremerhavener einzuschränken und von der ersten Minute an physisch unter den Körben gegenzuhalten. Headcoach Lars Wendt:„Nach unserem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt auch auswärts in Bremerhaven nachlegen. Uns erwartet ein Gegner, der bislang die wohl engsten Spiele der Liga bestritten hat: Alle vier Partien wurden mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger entschieden. Bremerhavens Kader wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Aufstieg in die Bundesliga anzugreifen, und verfügt über enorme Qualität. Dazu gehört unter anderem Vincent Friderici, der Zwillingsbruder von Marc. Allerdings hatte Bremerhaven bislang auch mit Verletzungspech zu kämpfen und konnte noch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Bei uns ist der Einsatz von Marc noch offen, da er weiterhin seine Verletzung vom letzten Spiel auskuriert. Unabhängig davon wissen wir, was uns erwartet: Wir müssen vor allem mit der gleichen Aggressivität und Intensität auftreten, die wir in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, auch auswärts etwas mitzunehmen.“

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets

Mit Ausnahme der Partie in Ulm, tritt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic bislang äußerst souverän auf. Sowohl beim Heimauftakt gegen Wolmirstedt, wie auch gegen Bayreuth und Nürnberg dominierten die Schwaben das Spielgeschehen und fuhren ungefährdete Siege ein. Doch Vorsicht ist aus Sicht der Verantwortlichen geboten. „Wolmirstedt hatten wir am 1. Spieltag. Da kann alles passieren und das würde ich nicht überbewerten. Bayreuth und Nürnberg haben wir in einer schwierigen Phase getroffen. Wir haben bislang gut und konzentriert gespielt, aber nicht mehr und auch nicht weniger,“ bewertet Knights Sportchef Chris Schmidt die ersten Wochen. Nun kommt Paderborn. Die Gäste sind mit einem Sieg aus vier Partien gestartet und stehen im unteren Tabellendrittel. Gegen Bochum (81:77), Bremerhaven (84:81) und Koblenz (88:86) unterlag die Mannschaft von Head Coach Milos Stankovic. In allen drei Partien schienen die Baskets die bessere Mannschaft und mussten sich letztlich jeweils denkbar knapp geschlagen geben. Gegen Köln gelang ein deutlicher Erfolg. „Aus meiner Sicht hat nicht viel gefehlt und Paderborn hätte ebenso gut mit 4:0 starten können. Das waren extrem knappe Partien,“ so Knights Coach Igor Perovic. Angeführt werden die Baskets von Eyassu Worku. Der US-amerikanische Point Guard sorgte bereits in der vergangenen Saison für den Paderborner Sieg in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte und er ist auch in dieser Spielzeit mit 14,8 Punkten und 6,8 Assists im Schnitt pro Partie einer der Top Guards in der ProA. Ebenfalls brandgefährlich ist sein amerikanisches Pendant Jon`ll Fugett, der im Schnitt 17 Zähler auflegt und als Spezialist für das Verwandeln von schwierigen Würfen bekannt ist. Viel Physis und Power bringt Emmanuel Ugbo, der sich für 11,3 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie verantwortlich zeigt. Mit Nik Schlipf und Matej Silic stehen zudem zwei außerordentlich gute Distanzwerfer im Kader der Paderborner. „Sie spielen schnell, haben extrem gute Werfer, haben eine smarte und gute Spielanlage. Ich halte sie für sehr gefährlich,“ so das Fazit des Kirchheimer Coaches. Ein letztjähriger Vizechampion steht ebenfalls im Aufgebot der Baskets. Center Nick Spinoso wechselte aus dem Schwabenland nach Paderborn und verstärkt dort die Centerrotation. Mit sechs Punkten und 6,3 Rebounds im Schnitt zeigt der ehemalige Ritter solide Leistungen. Auf Seiten der Knights verordnete Perovic einigen seiner Akteure zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Den verletzungs- und erkältungsbedingten Ausfälle der vergangenen zwei Wochen wollte der Trainer nach Absprache mit dem Ärzte und Betreuerteam mit dosierten Einheiten entgegenwirken. Zumindest bis zum Ende der Woche hin schien dies auch positiv zu verlaufen, da alle Spieler an den folgenden Einheiten vollumfänglich teilnehmen konnten. „Es hatte natürlich Auswirkungen, dass wir in den letzten zwei, drei Wochen nur sehr unregelmäßig die Jungs alle zusammen hatten. Das stört die Entwicklung und ich hoffe, dass wir jetzt in eine Phase kommen, in der wir konstant arbeiten können,“ so Schmidt. Spielbeginn für das Duell gegen Paderborn ist am Samstag um 18 Uhr.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 17. Oktober, die Nürnberg Falcons. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Noch bis zum 15. Oktober gibt es einen Frühbucher-Rabatt auf den All-Access-Pass, in dem nicht nur alle Hauptrunden- sondern auch alle Playoff-Spiele enthalten sind (159,99 statt 189,99 Euro). Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Bei den VfL SparkassenStars Bochum gab es einen 100:93-Erfolg. Die Nürnberger sind mit zwei Siegen gegen die PS Karlsruhe Lions (83:79) und die EPG Baskets Koblenz (85:75) in die Saison gestartet. Dann folgten zwei Niederlagen gegen die Tigers Tübingen (61:86) und die Kreisbau Knights Kirchheim (65:92). Spieler im Fokus: Beim Sieg gegen Bochum war Veilchen-Center Omar Pajic mit seinem Double-Double ein wichtiger Faktor (22 Punkte, 11 Rebounds). Ebenfalls ein Double-Double erzielte Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists). Im Schnitt diese meisten BG-Punkte erzielt Zach Jackson (14,0) gefolgt von Radvilas Kneizys (13,5). Bei den Nürnbergern überragt Neuzugang Nate Heise. Der US-Guard steht im Schnitt rund 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und kommt auf 18,5 Punkte. Zweitbester Falcons-Scorer ist sein Landsmann Xavier Bell (11,8), der ebenfalls neu im Kader ist.

Gut zu wissen: Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die ProA im „Pinktober“ auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter laufen in allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auf. Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 78 Punkte. Bei den Falcons sind es rund 74 Punkte – kein ProA-Team kommt auf weniger Zähler. Etwas besser als die BG sind die Nürnberger in der Verteidigung: Die Mannschaft von Falcons-Headcoach Tim Black lässt durchschnittlich 83 Punkte zu; die Göttinger rund 87. Besser als Nürnberg sind die Südniedersachsen bei den Offensiv-Rebounds (11,5 zu 8,3), bei den Steals (6,3 zu 4,5) und den Ballverlusten (12,3 zu 18,8). Die Falcons treffen ihre Dreier hochprozentiger als die BG (36 zu 30 Prozent), werfen allerdings nicht so häufig von außen, sodass sie insgesamt weniger Dreier pro Spiel treffen (6,5 zu 8,8). Duell an der Seitenlinie: Martins Gulbis zeigte sich erleichtert über seinen ersten Sieg als BG-Headcoach und war stolz auf sein Team. In Nürnberg steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seite: Tim Black übernahm den Posten von Ralph Junge, der sich jetzt wieder ganz auf seinen Job als Falcons-Geschäftsführer konzentriert. Black war langjähriger Basketball-Profi in Europa (Deutschland, Belgien, Italien) und startete seine Trainerkarriere in seinem Heimatland USA. 2024 kehrte er nach Deutschland zurück und gehört seitdem zum Falcons-Trainerstab. Das sagen die Coaches: „Natürlich sind wir froh über unseren ersten Sieg, aber das ist Geschichte. Wir müssen weiter an unserer Stabilität über 40 Minuten arbeiten. Wir dürfen uns nicht so viele Schwankungen erlauben und müssen unseren defensiven Ansatz gegenüber den gegnerischen Topspielern verbessern. Wir hoffen auf eine volle Arena“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Kirchheim sagte Black: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln

Das 76:83 am Freitag als Gast der HAKRO Merlins Crailsheim hatte Spuren hinterlassen. Die im Kreise der deutsch-serbischen Community vom Mann aus Belgrad ausgeblendet wurden, die aber erst beseitigt sind, wenn der nächste Gegner bezwungen ist. Und der heißt an Spieltag fünf der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag (19 Uhr) RheinStars Köln. „Eine Mannschaft, die ich schon im Sommer auf dem Schirm hatte, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, die eine starke Pre-Season mit Siegen gegen belgische und niederländische Erstligisten hingelegt hat, an die wir schlechte Erinnerungen haben, die ein klarer Playoff-Kandidat ist und die uns alles abverlangen wird.“ Wenn das keine Zusammenfassung der Fähigkeiten eines Kontrahenten ist … Gegen die Truppe aus der mit einer Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Nordrhein-Westfalens haben die 46ers noch eine, ja eigentlich zwei Rechnungen offen. Im Ausweichquartier in Düsseldorf setzte es vergangene Saison eine 76:92-Niederlage, auch in der Osthalle behielt Köln mit 87:77 die Oberhand. „Das habe ich nicht vergessen, wir wollen Revanche“, so Branislav Ignjatovic, den noch immer personelle Sorgen plagen.

Leader Chris Carter fällt mit einer Knieverletzung erst einmal aus. Am Freitag wird eine weitere Untersuchung in München vielleicht noch mehr Klarheit bringen. Kai Müsse (Außenbandrisses im rechten Sprunggelenk) hat nach drei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen; ob er mitwirken kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Alex Williams hat sich erneut den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt; der US-Rookie stellte sich mit einem dicken Tape in den Dienst der Mannschaft. Und zu allem Übel hat sich auch noch Nachwuchs-Guard Luca Nickel beim 90:85-Erfolg der Roth Energie Gießen Pointers am Samstag gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen am Oberschenkel verletzt, so dass zuletzt mehrere Akteure aus der Regionalliga-Truppe im 46ers-Training aushalfen, um zumindest ein Fünf-gegen-Fünf zu ermöglichen. Dass bei den RheinStars unlängst bei der Overtime-83:85-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven nur Haris Hujic fehlte, klingt da schon wie eine Randnotiz, wenngleich der Ex-BBL-Profi (Göttingen, Oldenburg) bei seinen bisherigen drei Einsätzen im Schnitt immerhin sieben Punkte zum Gelingen beisteuern konnte. Hujic ist neben dem ehemaligen Gießener Maxi Begue, Center Björn Rohwer und den Guards Jasper Günther und Cedric Russell einer der Profis, die Cheftrainer Zoran Kukic, ein in Wien geborener Bosnier, der für Borac Banja Luka im Europapokal aktiv war und mit Köln 2004 Pokalsieger wurde, behalten konnte. Hinzu kam eine kleine, aber feine Auswahl an Akteuren, die inzwischen vom ehemaligen Bochumer Antonio Williams (im Schnitt 16 Punkte) angeführt werden. US-Flügel Chris Monroe kam von den Traiskirchen Lions aus Österreich. Der 27-Jährige sammelt im Schnitt fünf Rebounds ein, zuletzt gegen Bremerhaven waren es sogar acht. Ihm in nichts nach steht sein Landsmann James Patterson (Hofstra University/New York), der beim Sieg über die ETB-Miners aus Essen mit 15 Zählern und acht eingesammelten Abprallern auffiel. Karl Bühner (Paderborn Baskets) stammt eigentlich aus dem Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, dem er nach dessen Abstieg in die ProB 2025 den Rücken kehrte. Und der in Belgien geborene, aber mit einem deutschen Pass ausgestattete Center Nat Diallo, der vom Liga-Rivalen Bayreuth an den Rhein wechselte, ist mit seiner Wucht von 2,08 Metern stets für ein Double-Double gut. Mit im Schnitt über acht Rebounds gehört er hinter Omar Pajic (Göttingen), Wes Oba (Karlsruhe) und Dominic Parolin (Bremerhaven) zu den Top-Brettspielern der Liga.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons

Einen weiteren Anlauf, um den ersten Saisonsieg zu erreichen, will Medikamente per Klick (MpK) Bayreuth im Rahmen des 5. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Heimspiel gegen die Artland Dragons unternehmen. Nach der 89:100-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Orange Academy Ulm steht MpK Bayreuth nach wie vor ohne Erfolg da und ist aktuell auf den 18. und letzten Platz der ProA-Tabelle abgerutscht. Die Artland Dragons, die in der vergangenen Saison die Hauptrunde in der ProA auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen hatten und sich damit nach zuvor zwei schwächeren Spielzeiten wieder für die Playoffs qualifiziert hatten, stehen in der aktuellen Saison 2026/27 nach vier Spieltagen mit 2:6 Punkten auf Tabellenrang 13. Nach der knappen 87:91-Auftaktniederlage bei den GIESSEN 46ers gewannen die Quakenbrücker mit 81:69 gegen die BG Göttingen und mussten dann mit 80:92 bei den EPG Baskets Koblenz und zuletzt in eigener Halle mit 86:92 gegen die Tigers Tübingen zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach einer schwachen ersten Hälfte (35:49) kämpften sich die Dragons im dritten Viertel eindrucksvoll zurück und gingen kurz vor Ende des Abschnitts sogar in Führung. Den Schwung konnten die Gastgeber jedoch nicht mit in die Schlussphase nehmen und mussten sich damit letztlich mit sechs Zählern Differenz geschlagen geben. Topscorer der Dragons war Jonathan Klussmann mit 26 Punkten.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn bilanzierte nach der Partie gegen Tübingen: „Das war eine sehr frustrierende Niederlage, weil wir im Prinzip gegen zwei Spieler verloren haben, die uns mit ihrer individuellen Qualität unfassbar wehgetan haben. Es war Isaac Haney, der in der ersten Halbzeit alles getroffen hat. So sind wir mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause gegangen und mussten uns dann zurückkämpfen. In dieser Phase haben wir enorm gut verteidigt und sind ins Laufen gekommen. Als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir es verpasst, den letzten Punch zu setzen und wegzuziehen. Im vierten Viertel hat uns Timothy Smith dann den Zahn gezogen, indem er immer wieder extrem schwierige Würfe mit der Hand im Gesicht getroffen hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Wenn wir über zehn Minuten im dritten Viertel gut verteidigen, reicht das nicht aus, um Spiele in dieser Liga zu gewinnen.“ Vor der Saison verließen der kanadische Spielmacher Nate Petrone sowie die beiden US-Amerikaner Ben Burnham und Amir Hinton als tragende Säulen des Erfolgs der vergangenen Saison die Dragons. Headcoach Gruhn stand vor der Aufgabe, um den verbliebenen US-Aufbauroutinier Buzz Anthony einen Neuaufbau des Teams zu bewerkstelligen. Aktuell bester Werfer der Dragons ist der dänische Nationalspieler und Shooting Guard Jonathan Klussmann (24), der im Sommer von den Paderborn Baskets nach Quakenbrück wechselte. Klussmann hat bislang im Schnitt 21,5 Punkte und 2,8 Rebounds auf dem Konto. Auf 11,8 Zähler im Schnitt kommt der bundesligaerfahrene, 24-jährige Point Guard Ralph Hounnou (kam in der Sommerpause von den EWE Baskets Oldenburg). Hounnou kommt außerdem bei bislang 20 Versuchen auf eine Dreierquote von 50 Prozent. US-Point Guard Buzz Anthony (28), seit 2023 bei den Dragons, folgt mit 10,5 Punkten, 3,8 Rebounds und sieben Assists im Schnitt. Der erfahrene, 27-jährige US-amerikanische Power Forward Naz Bohannon gehörte bereits dem Team der Vorsaison an und kommt auf durchschnittlich 9,8 Zähler und ist mit 5,8 abgegriffenen Bällen bester Rebounder der Dragons. Für Gefahr vom Flügel sorgt der kanadische Power Forward Jamal Fuller (ausgebildet in der US-College-Liga NCAA an der Long Island University), für den bislang 8,5 Zähler und drei Rebounds im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Small Forward Elijah Ndi (22) gehört seit 2024 zum Team der Quakenbrücker und hat aktuell acht Punkte und 3,3 Rebounds auf dem Konto.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, steht für die PS Karlsruhe LIONS der 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Im badischen Derby wartet ein besonderes Duell: Beim Heimspiel in der Europahalle empfangen die LIONS die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Hinter den LIONS liegt ein holpriger Saisonstart. Immer wieder mussten wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen, sodass das Team bislang nicht in voller Besetzung auflaufen konnte. Entsprechend steht nach vier Spielen erst ein Sieg zu Buche. Auch gegen Heidelberg bleibt die Personallage angespannt: Bazoumana Koné wird der Mannschaft verletzungsbedingt fehlen. Im Spiel gegen die ETB Miners verletzte sich der erst angereiste Neuzugang mit einer Muskelzerrung ungünstig. Wie lange er ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Dennoch hat die Mannschaft in den bisherigen Partien gezeigt, dass sie auch mit unvollständigem Kader kämpfen kann.

Mit Heidelberg kommt ein Gegner nach Karlsruhe, der zu den stärkeren Teams der Liga zählt. Die Academics sind im Sommer aus der easyCredit BBL abgestiegen und gehören in der ProA zum Kreis der Favoriten. Ihr Kader ist breit aufgestellt und stark national geprägt: Neben zahlreichen deutschen Spielern stehen drei Internationale auf dem Feld. Zwar überzeugten die Academics beim deutlichen 68:84-Auswärtssieg gegen Ulm. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich jedoch vor eigenem Publikum den SBB Baskets mit 74:85 geschlagen geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Derby freuen, in dem die LIONS mit vollem Einsatz alles geben werden. Rund um das Spiel erwartet die Fans ein besonderer Abend: Der Dresscode lautet „All White“. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, in Weiß in die Europahalle zu kommen und so ein starkes Zeichen hinter der Mannschaft zu setzen. Es bestehen beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Derby-Abend in Karlsruhe.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Ein besonderes Spiel mit einer besonderen Rückkehr. Der Aufstiegstrainer Florian Flabb, der die OrangeAcademy in der vergangenen Saison von der ProB bis in die ProA geführt hat, trifft erstmals mit seiner neuen Mannschaft aus Crailsheim wieder auf die jungen Uuulmer. „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten“, so Crailsheims Cheftrainer Florian Flabb vor seiner anstehenden Rückkehr. Für die OrangeAcademy startete die Pflichtspielwoche bereits am Mittwoch und das auch erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei Medikamente per Klick Bayreuth sicherte sich die jüngste Mannschaft der Liga zwei wichtige Zähler im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Mit Crailsheim folgt nun allerdings bereits die dritte Mannschaft aus den Tabellen-Top-3 innerhalb der ersten fünf Spieltage. Cheftrainer Mehdy Mary weiß die Qualitäten des noch ungeschlagenen Tabellenführers zu schätzen und warnt: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

Bei den HAKRO Merlins Crailsheim handelt es sich auch in ihrer zweiten Spielzeit in der ProA um eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt und auch auf der Trainerposition aufgerüstet. Gleichzeitig setzt das Team auf zahlreiche erfahrene Spieler, die ihre Qualitäten bereits auf hohem Niveau nachgewiesen haben. Besonders offensiv verfügen die Merlins über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Angeführt wird Crailsheim von Guard Booker Coplin, der mit 19,8 Punkten pro Partie aktuell bester Scorer der Mannschaft ist. Der US-Amerikaner überzeugt dabei mit starken Quoten und trifft 39,3 Prozent seiner Dreipunktewürfe. Unter den Körben sorgt Courtney Alexander mit seiner Athletik und Vielseitigkeit für Gefahr, während Forward Luc van Slooten dem Team zusätzliche Qualität auf den großen Positionen verleiht. Der neue Cheftrainer Florian Flabb nahm zudem auch Ex-Uuulmer Marko Dordevic mit nach Crailsheim. Der Saisonstart verlief für die Hohenloher zudem optimal. Mit vier Siegen aus vier Spielen teilen sich die Merlins den ersten Tabellenplatz mit Kirchheim.

OrangeAcademy Head Coach Mehdy Mary: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

HAKRO Merlins Crailsheim Head Coach Florian Flabb: „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten.“

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