ProB-Meister 2025/26 – ETB Miners

Essen, den 17.05.2026 – Die ETB Miners sind ProB-Meister der Saison 2025/2026. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel am Donnerstag drehten die Essener im  Rückspiel die Finalserie gegen die OrangeAcademy noch und sicherten sich damit die Meisterschaft der ProB.

Spielverlauf:

Nach der klaren Niederlage im Hinspiel standen die ETB Miners im Rückspiel bereits früh unter Druck. Ganze 36 Punkte betrug der Rückstand aus der ersten Partie, entsprechend offensiv starteten die Gastgeber in die Begegnung. Vor einer stimmungsvollen Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ gelang den Essenern ein nahezu perfekter Auftakt. Mit hoher Intensität in der Defensive und deutlich mehr Trefferquote als noch wenige Tage zuvor verkürzten die Miners den Rückstand aus dem Hinspiel Stück für Stück. Während die OrangeAcademy offensiv zunehmend Probleme bekam und nur selten zu einfachen Abschlüssen kam, nutzten die Essener ihre Chancen konsequent aus. Auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an ihre starke Leistung an und hielten den Druck auf die junge Ulmer Mannschaft konstant hoch.

Mit jedem erfolgreichen Angriff wuchs die Hoffnung auf die große Wende, gleichzeitig nahm die Stimmung im Sportpark „Am Hallo“ immer weiter zu. Spätestens im Schlussviertel war die Finalserie endgültig völlig offen, ehe die ETB Miners in den letzten Minuten erstmals auch in der Gesamtaddition die Führung übernahmen. Die Fans im Sportpark „Am Hallo“ verwandelten die Halle in den letzten Minuten endgültig in ein Tollhaus.

Diese erlebte eine Schlussphase, die an Spannung kaum zu überbieten war. Mit einem kumulierten Punktunterschied gelang es über knapp viereinhalb Minuten keinem Team, einen weiteren Punkt zu erzielen. Auf einen erlösenden Korbleger von Lane folgte schließlich ein wichtiger Dreier von Milicic zum Ausgleich in der Gesamtwertung. Mit noch 22 Sekunden auf der Uhr schickten die Ulmer die Miners anschließend an die Freiwurflinie. Der zum „Player of the Year“ der ProB gewählte Quashawn Lane behielt zunächst die Nerven und brachte Essen wieder mit zwei Punkten in Führung in der Addition. Im anschließenden Ulmer Angriff klaute selbiger Lane den Ball und sorgte mit einem weiteren Korbleger für die endgültige Entscheidung.

Am Ende stand ein 94:53-Erfolg für die ETB Miners auf den Anzeigetafeln. Insgesamt drehten die Essener damit den 36-Punkte-Rückstand aus dem Hinspiel noch und sicherten sich mit kumulierten +5 Punkten über beide Partien die ProB-Meisterschaft 2025/2026.

Statistiken:

Spiel 1: OrangeAcademy vs. ETB Miners 107:71 | Nach Vierteln: 25:21 | 31:17 | 26:21 | 25:12

Spiel 2: ETB Miners vs. OrangeAcademy 94:53  | Nach Vierteln: 27:13 | 26:19 | 23:12 | 18:9

Der Weg ins Finale:

Die ETB Miners spielten bereits eine starke Hauptrunde und gingen als Tabellenerster der ProB Nord in die Playoffs. Dort bestätigte das Team seine starke Saisonleistung eindrucksvoll. Runde für Runde präsentierten sich die Essener offensivstark und defensiv stabil. Im Halbfinale setzten sich die Miners schließlich gegen den BBC Coburg durch und sicherten sich damit nicht nur den Finaleinzug, sondern auch das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA. Der Finaleinzug erfolgte mit einer bis dahin perfekten Bilanz in den Playoffs. Mit der erfolgreichen Aufholjagd im Finale krönen die Essener nun ihre Saison mit der ProB-Meisterschaft.

Auch die OrangeAcademy spielte eine starke Saison und zog als Hauptrundenerster der ProB Süd souverän in die Playoffs ein. Besonders die offensive Qualität der jungen Ulmer Mannschaft war über die gesamte Spielzeit hinweg immer wieder sichtbar. Auf dem Weg ins Finale setzte sich die OrangeAcademy unter anderem gegen den Aufstiegsaspiranten aus Bernau durch und sicherte sich damit ebenfalls das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA. Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel fehlten den Gästen im Rückspiel letztlich nur wenige Punkte zum Titelgewinn.

Beide Finalteilnehmer erwerben mit ihrem Einzug ins Finale das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den ETB Miners herzlich zum ProB-Meistertitel, der OrangeAcademy zur Vizemeisterschaft und bedankt sich bei beiden Teams für die spannende Saison.

Foto: Fabian Heyn

ALBA BERLIN ist Meister der NBBL 2026!

Vor heimischem Publikum in der Berliner Sömmeringhalle hat ALBA BERLIN beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 den deutschen U19-Titel gewonnen. Im packenden Finale bezwangen die Hauptstädter ratiopharm ulm mit 87:83 – und krönten damit eine starke Mannschaftsleistung mit dem sechsten U19-Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Von Beginn an war das Finale ein intensives Duell. Beide Teams arbeiteten hart in der Verteidigung, bevor ALBA im zweiten Viertel das Zepter übernahm. Philipp Hölsken traf von der Distanz zum 30:22, Matheo Hermann legte einen weiteren Dreier nach – und die Party im ALBA-Fanblock war eröffnet. Während bei Ulm in der ersten Hälfte nahezu alles über Teo Milicic lief, punkteten bei ALBA zehn von zwölf eingesetzten Spielern. Zur Halbzeit stand eine komfortable 47:38-Führung für die Berliner.

Foto: Florian Ullbrich

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Ulm zurück ins Spiel. Felix Kiehlneker überzeugte mit spektakulären Blocks, und ein Assist von Milicic auf Kiehlneker brachte die Ulmer auf 63:65 heran. Doch Anton Kemmer antwortete mit einem Dreier zum 68:63 – und ALBA behielt die Kontrolle. Mit dieser Führung ging es ins Schlussviertel.

Die Crunchtime hielt, was das Finale versprochen hatte. Ulm gab sich nicht auf und verkürzte durch einen Dreier auf 83:85. Als Nevio Bennefeld 7,9 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe vergab, schien die Tür für Ulm noch einmal aufzugehen – doch beim Kampf um den Abpraller stand Anton Kemmer völlig frei unter dem Korb und drückte zum 87:83 ein. Milicics letzter Verzweiflungsversuch von Downtown blieb ohne Erfolg.

Der überragende Mann des Finales war Kemmer, der neben seinen spielentscheidenden Punkten kurz vor Schluss auf insgesamt 16 Zähler und acht Rebounds kam – bei null Ballverlusten in 24 Minuten. Er wurde folgerichtig zum MVP des TOP4-Turniers gekürt. Auf der Gegenseite lieferte Teo Milicic eine starke Vorstellung mit 26 Punkten, während Meissa Faye 25 Punkte und acht Rebounds beisteuerte – allerdings häuften sich bei ihm in der Schlussphase entscheidende Fehler.

Statistisch untermauerte ALBA seinen Sieg mit einer deutlichen Überlegenheit am offensiven Rebound: 24 zweiten Chancen standen nur 19 bei Ulm gegenüber. Beim Dreierwerfen dominierten die Berliner ebenfalls mit 29 Prozent Trefferquote gegenüber mageren 15 Prozent der Ulmer.

Mit dem Titel knüpft ALBA an eine beeindruckende Tradition an: Es ist bereits der sechste U19-Meistertitel nach 2009, 2014, 2018, 2022 und 2023. Rund 2.400 Zuschauer erlebten in der Sömmeringhalle einen würdigen Abschluss eines großartigen TOP4-Wochenendes.

Quelle: NBBL gGmbH/ Jan Finken

Team Baskets Bonn/Köln RAG ist Deutscher U16-Meister!

Mit einem überzeugenden 101:85-Erfolg gegen die ratiopharm ulm akademie hat das Team Baskets Bonn/Köln RAG beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in der Berliner Sömmeringhalle die deutsche U16-Meisterschaft gewonnen. Der Sieg ist dabei eine besondere Geschichte: Als sportlicher Aufsteiger in die JBBL feierte die Spielgemeinschaft aus dem Rheinland auf Anhieb den Titel – zwölf Jahre nach dem letzten TOP4-Auftritt eines Bonner Nachwuchsteams.

Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, ehe Ulm zu Beginn des zweiten Viertels mit einem 9:0-Lauf das Heft in die Hand nahm und eine knappe Bonner Führung in einen 36:27-Vorsprung verwandelte. Headcoach Tom Becker reagierte mit einer Auszeit – und sein Team antwortete. Ein Dreier von Finn Wohlert brachte Bonn/Köln wieder heran, doch Ulm blieb dran und ging mit 48:45 in die Halbzeit.

Foto: Florian Ullbrich

Im dritten Viertel entwickelte sich ein rassiges Hin und Her. Beide Teams hielten den Fuß auf dem Gaspedal, bis ein Dreier von Khalil Idbihi die Bonner auf 76:68 davonzogen ließ – mit diesem Vorsprung ging es ins Schlussviertel. Dort begann dann das Finn-Wohlert-Festival: Der Forward traf in der Crunchtime drei Dreier in Serie und stellte auf 96:83, ehe Serge Ossai mit einem weiteren Distanzwurf den 101:85-Endstand besiegelte. Insgesamt trafen die Bonner 18 von 42 Dreiern – eine Quote von 43 Prozent, gegenüber 26 Prozent bei Ulm.

Überragender Mann auf dem Feld war Wohlert, der in nur 28 Minuten 33 Punkte erzielte, acht von 14 Dreiern traf und sechs Rebounds holte. Er wurde folgerichtig zum MVP der TOP4-Endrunde gekürt. Wichtige Beiträge lieferten zudem Serge Ossai und Oliver Papez mit je 16 Punkten. Auf der Gegenseite glänzte Marko Volf mit 28 Punkten, neun Assists und sieben Rebounds, und Justus Reintjes – der am Halbfinaltag seinen 16. Geburtstag gefeiert hatte – steuerte 22 Punkte bei.

Besonders im Fokus stand das Duell der erklärten Go-to-Guys beider Teams: Khalil Idbihi überzeugte mit 18 Punkten, 14 Rebounds, fünf Assists und drei Steals. Der Sohn des früheren Nationalspielers Yassin Idbihi hatte bereits im Vorfeld des Turniers eine Auszeichnung erhalten: Er wurde zum „Rookie des Jahres 2026″ der JBBL gewählt. Auch Chefcoach Tom Becker durfte sich über eine persönliche Ehrung freuen – er wurde als „Trainer des Jahres 2026″ ausgezeichnet.

Rund 1.800 Zuschauer erlebten in der Sömmeringhalle einen packenden Finaltag – und den Aufstieg eines Teams, das die deutsche U16-Basketballszene mit seinem Meistertitel im ersten JBBL-Jahr nachhaltig aufgemischt hat.

Quelle: NBBL gGmbH/ Jan Finken

Nachlizenzierungsverfahren für die SBB Baskets

Köln, 12. Mai 2026 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga GmbH leitet gegen den ProA-Ligisten SBB Baskets ein Nachlizenzierungsverfahren nach §13 Lizenzstatut ein.

Aufgrund von neuen Informationen ergeben sich aus Sicht der Geschäftsführung und des Gutachterausschusses Unstimmigkeiten, die in einem Nachlizenzierungsverfahren überprüft werden. Die SBB Baskets erhalten im Rahmen der Nachlizenzierung die Möglichkeit, bestehende Zweifel auszuräumen.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ist berechtigt, erneut die Unterlagen gemäß § 5 Lizenzstatut zur Prüfung und einer erneuten Entscheidung unter Fristsetzung anzufordern, wenn ein begründeter Anlass dafür besteht, dass ein Bundesligist oder dessen wirtschaftlicher Träger im Rahmen des zuletzt durchgeführten Lizenzierungsverfahrens unrichtig oder unvollständige Angaben gemacht hat oder sonstige Lizenzerteilungsvoraussetzungen nicht mehr erfüllt sind.

Die Liga bittet um Verständnis, dass aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben zu dem Verfahren gemacht werden können. Das Ergebnis der Nachlizenzierung wird die Liga zu gegebener Zeit bekanntgeben.

Spotlight #9: Die heißeste Zeit des Jahres steht an

Die Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist Geschichte – das bedeutet, dass uns nun die spannendste Zeit der Saison direkt bevorsteht! Schon am heutigen Mittwochabend starten die Playoffs und das Rennen um die Finaltickets und den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL ist damit eröffnet. Vier Duelle erwarten uns in der ersten Runde, wie gewohnt trifft dabei der Erste auf den Achten, der Zweite auf den Siebten usw.. Die Serien laufen im Modus Best-of-Five, wer zuerst drei Siege hat zieht in das Halbfinale ein. Gespielt wird dabei im 1-1-1-1-1-Rhythmus, die Teams haben also abwechselnd Heimrecht, wobei das höher platzierte Team ein entscheidendes fünftes Spiel vor heimischer Kulisse austragen darf. Doch genug der Formalitäten, werfen wir in dieser Ausgabe von Spotlight einen Blick auf die Viertelfinalserien…

Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS: Klare Sache oder der Start der nächsten Cinderella-Story?

Wie üblich starten wir dabei mit der vermeintlich klarsten Ausgangssituation. Phoenix Hagen bekommt es als Hauptrundenmeister mit dem Achtplatzierten aus Karlsruhe zu tun. Der Blick in die Vergangenheit verdeutlicht die Kräfteverhältnisse: Nur einmal ging in den letzten zehn Jahren der Erstplatzierte nicht mit 3:0 durch das Viertelfinale (2022: Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 3:1), einen Sturz des Ligaprimus gab es in dem Zeitraum gar nicht.

Für Phoenix Hagen ist der Top Seed in den Playoffs die logische Konsequenz aus einer Saison, die von Anfang an auf den größtmöglichen Erfolg ausgelegt war. Seien es die Verpflichtungen im Sommer oder auch die Kaderupgrades während der Spielzeit, Hagen hat deutlich gemacht, dass das Ziel BBL-Aufstieg in diesem Jahr ernst genommen wird. Über quasi die ganze Saison thronte man an der Tabellenspitze. Als es am letzten Spieltag nochmal eng im Kampf um Platz eins wurde, legte man bei den Uni Baskets Münster mit 128 erzielten Zählern einen Vereinsrekord auf und schoss sich für die Playoffs warm. Einen Schlüsselspieler bei den Hagenern herauszuheben fällt schwer, zu ausgeglichen ist das Team auf allen Positionen besetzt. Seien es der aktuelle Player of the month Marcus Graves (14,3 Punkte, 5,4 Assists) auf der Point Guard Position oder Shooter wie Devin Schmidt (41,6% Dreier) und Jeffrey Carroll (39,6% Dreier). Jeder Spieler kann vorangehen und eine Schlüsselrolle einnehmen, kein Wunder, dass Hagen mit deutlichem Abstand das beste Offensivteam der ProA ist (96,4 Punkte pro Spiel).

Es wirkt also fast schon sinnlos, sich gegen die Hagener auf ein offensives Shootout einzulassen, doch genau das ist den Karlsruhern in dieser Saison erfolgreich gelungen! Im Heimspiel in der Europahalle feuerten die LIONS aus allen Lagen und brachten damit das Spiel in die Overtime, in der sie schließlich den Sieg sicherten. 116:109 war das Endergebnis im Spiel vor gut einem Monat, ganze 54 (!) Versuche aus dem Dreierbereich nahm sich das Team von Demond Greene, gleich 17 Mal sicherte man sich zweite Chancen per Offensivrebound. Das Spiel hat aufgezeigt, dass die Karlsruher an einem starken Tag durchaus Siegchancen haben, gerade wenn man vor heimischer Kulisse aufläuft. Mit nur vier Niederlagen in der Europahalle gehören die Karlsruher zu den heimstärksten Teams der ProA. Und manch einer erinnert sich sicher noch gut an die Playoffs der vorletzten Saison. Damals starteten die Karlsruher als Siebter und spielten sich in einen Rausch, der im überraschenden Meistertitel endete! Damals stand im LIONS-Kader übrigens Dominick von Waaden, der mittlerweile im Hagener Trikot spielt und seinen zweiten Titel anpeilt…

Marcus Graves auf dem Weg zum Korb (Bild: Jörg Laube).

HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers: Formstarke Zauberer treffen auf playofferfahrene 46ers

Hätte man vor der Saison eine Umfrage gestartet, hätten sicherlich nicht wenige das Match-Up Crailsheim vs. Gießen als mögliche Finalpaarung getippt. Doch dieses Duell steht nun schon im Viertelfinale an!

Die HAKRO Merlins sind aktuell das formstärkste Team der Liga. Einer guten Hinrunde folgte eine überragende Rückserie, in der man nur ein einziges Spiel verlor! Sogar das Auswärtsspiel beim Hauptrundenmeister Hagen konnte man gewinnen, nur der direkte Vergleich trennte beide Teams letztendlich, sodass die Merlins als Zweiter in die Postseason gehen. Bauen können die Crailsheimer vor allem auf ihre starke Defensive. Durchschnittlich lässt das Team nur 78,9 Punkte pro Partie zu, mit 9,1 Steals stibitzen die Merlins zudem die meisten Bälle pro Spiel. Doch diese Statistiken sollten gar nicht davon ablenken, dass Coach McCray auch auf der offensiven Seite eins der stärksten ProA-Teams geformt hat. Mit Jungs wie Allrounder Anthony Gaines (13,9 Punkte, 6,3 Rebounds), Scorer Vinnie Shahid (13,4 Punkte, 37,8% Dreier) und Center Marvin Ogunsipe (12,5 Punkte, 7,8 Rebounds) hat das Team aus Hohenlohe jede Menge Qualität im Kader. Dazu kommt, dass die Merlins noch eine Rechnung mit den Playoffs offen haben: Im letzten Jahr schied man im Viertelfinale in einer hochdramatischen Serie knapp aus. Ein bitteres Saisonende, das den Hunger auf Erfolg in dieser Spielzeit nur noch größer gemacht haben dürfte…

Doch bevor man sich in Hohenlohe mit einem möglichen BBL-Aufstieg befassen kann, stehen erstmal die GIESSEN 46ers vor der Tür. Auch die Gießener waren die Saison ambitioniert angegangen, fanden zunächst aber nur sehr schleppend ihren Rhythmus. Trotz des eigentlich eingespielten Kaders konnte man sich nicht in den Kampf um die oberen Plätze einschalten, sodass das Team von Coach Ignjatovic nun nur als Siebter in die Postseason startet. Und doch dürfen sich die 46ers durchaus Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug machen, denn im letzten Duell mit den Crailsheimern war es sehr eng. Über weite Strecken zeigten die 46ers damals eine Top Leistung, erst gegen Ende verspielte man den Sieg mit unnötigen Ballverlusten doch noch und verlor 96:97. Partien wie diese zeigen, wie stark die Gießener sein können, zumal im Kader auch einiges an Playoff-Erfahrung steckt. Das Grundgerüst der Lahnstädter um Akteure wie Robin Benzing, Kyle Castlin oder Luis König Figge erreichte schon in der letzten Saison das Halbfinale, übrigens auch da mit einem Upset als schlechter platziertes Team. Für Letztgenannten stehen nun sogar bereits die vierten Playoffs im Gießen-Trikot an.

Top Scorer unter sich: Anthony Gaines (l.) und Kyle Castlin (r.) (Foto: dieLICHTBUILDER).

BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim: Die statistisch spannendste Serie

Das Match-Up Dritter gegen Sechster hat sich in den letzten Saisons zum statistisch spannendsten entwickelt! Denn gleich dreimal in den letzten vier Jahren gingen diese Serien über die volle Distanz von fünf Spielen. Einmal waren daran übrigens die Knights aus Kirchheim auch selbst beteiligt, in der vorletzten Saison verlor man im entscheidenden Spiel 5 gegen Phoenix Hagen. Für Göttingen wiederum steht nun die erste Playoffserie seit 2023 an, damals schaffte man es in der BBL überraschend in die Postseason.

Die BG war als Absteiger aus der BBL als einer der Favoriten in die ProA-Saison gegangen und zeigte gerade zu Beginn der Saison starke Leistungen. So gelangen etwa klare Siege gegen die Playoffteams aus Crailsheim und Quakenbrück und auch gegen den kommenden Gegner aus Kirchheim setzte man sich beim 97:78-Hinspiel souverän durch. Einige vermeidbare Niederlagen sorgten dafür, dass die BG nicht mehr entscheidend in den Kampf um die ersten beiden Plätze eingreifen konnte, dennoch ist der dritte Platz eine gute Ausgangsposition für die Veilchen. Das Team von Fabian Strauß zeichnet sich dabei vor allem über die Defensive aus, nach den HAKRO Merlins ist man das zweitbeste Team was etwa das Defensiv-Rating angeht. Offensiv liegt die Last auf Point Guard Jordan Sears (15,8 Punkte) und Zach Jackson (13,0 Punkte), insgesamt hat die BG aber mehr als eine Handvoll Spieler im Kader, die das Potential haben das Scoring zu übernehmen. Zudem lichtete sich zuletzt auch das Lazarett der Göttinger, da etwa Center Adam Ramstedt aus seiner Verletzungspause zurückkehrte und wieder für mehr Tiefe auf den großen Positionen sorgen kann.

Dass das Spiel unter den Körben wichtig sein wird, zeigt der Blick auf das zweite Aufeinandertreffen zwischen Göttingen und Kirchheim. Denn dieses gewannen die Knights am Ende hauchzart. Schlüssel für die Teckstädter war dabei vor allem die Überlegenheit am Brett, gleich zwölf Abpraller mehr als bei der BG standen im Boxscore. Gerade die 19 Offensivrebounds dürften Coach Perovic gut gefallen haben, waren sie doch der Hauptgrund dafür, dass die Ritter gleich elf Abschlüsse mehr als die Göttinger nehmen konnten. Blickt man auf die gesamte Saison, zeigt sich, dass die Kirchheimer zusammen mit Hauptrundenmeister Phoenix Hagen das reboundstärkste Team der Liga sind! Generell dürfte man bei den Knights sehr zufrieden mit der laufenden Spielzeit sein. Gerade nachdem man im letzten Jahr die Playoffs auf bitterste Art und Weise (verlorener Vierervergleich) verpasste, ist die nun souveräne Qualifikation für die Postseason ein klarer Schritt nach vorne. Allerdings schwächelte man zuletzt etwas, verlor unter anderem zuhause gegen Paderborn und verspielte auch im letzten Spiel gegen Köln beinahe den Sieg trotz 16 Punkten Führung. Doch auch die BG geht mit zwei Niederlagen aus den letzten drei Partien etwas stockend in die Serie, wer findet am schnellsten zur Playoff-Form?

Tylan Pope (l.) und Hendrik Drescher (r.) bringen Scoring von der Power Forward-Position (Bild: Swen Pförtner).

Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons: Nordkracher auf Augenhöhe

Übrig bleibt nun noch das tabellarische Nachbarschaftsduell des Vierten gegen den Fünften. Dass es sich dabei mit Bremerhaven gegen Artland um ein Nordderby handelt, verleiht der Serie noch mehr Brisanz.

Gerade für die Eisbären dürfte das Match-Up eine willkommene Abwechslung sein, waren in den letzten Jahren doch eher weite Playoffreisen nach Gießen oder sogar Tübingen die Regel. Doch bevor man auswärts ranmuss, steht zunächst der Viertelfinalauftakt vor heimischer Kulisse an. Wie bereits mehrfach in dieser Saison zieht man dafür in die Bremer ÖVB Arena um, in der man in dieser Spielzeit die höchsten Zuschauerzahlen aller ProA-Teams erreichte. Sportlich spielten die Eisbären eine tolle Hauptrunde, die wie schon im letzten Jahr mit dem vierten Tabellenplatz belohnt wurde. Unter anderem konnte man als einziges Team beide Spiele gegen Hagen gewinnen und auch gegen den nun kommenden Playoffgegner gestalteten die Eisbären beide Partien erfolgreich (jeweils mit +4 gewonnen). Dreh- und Angelpunkt ist weiterhin Point Guard Elijah Miller (15,3 Punkte, 6,1 Assists), der nochmal eine Steigerung im Vergleich zur letzten Saison hingelegt hat. Mit zuletzt zwei Siegen in Folge hat sich das Team von Steven Esterkamp zudem schon in Form gespielt. Und vor allem in den Heimspielen sind die Bremerhavener eine Macht. Gerade einmal zwei Partien in heimischer Halle gingen verloren, das ist zusammen mit Phoenix Hagen Ligabestwert.

Doch auch der Gegner aus Quakenbrück ist nicht zu unterschätzen. Die Dragons schrieben sicherlich die Geschichte der Saison, als letztjähriger sportlicher Absteiger schaffte man den ungefährdeten Sprung in die Postseason! Geht man im Kader auf Suche nach Gründen für dieses Abschneiden, sticht einem sofort ein starkes Offensiv-Duo ins Auge. Überragender Mann ist Ben Burnham, der durchschnittlich ein Double Double auflegt (19,3 Punkte, 10,0 Rebounds) und zigfach zum Player of the week in der ProA ausgezeichnet wurde. Den anderen Teil der offensiven Hauptlast trägt Amir Hinton, der nicht nur 20,2 Punkte pro Partie einbringt, sondern auch die im jungen Dragons-Team so wichtige Playofferfahrung aufweist. Denn schon mit Jena und zuletzt Trier spielte Hinton in der ProA-Postseason. Eine solche Erfahrung weist sonst nur Timo Lanmüller aus seiner Tübinger Zeit auf (er spielte übrigens sowohl 2022 als auch 2023 Viertelfinalserien gegen Bremerhaven), während für den Rest des Kaders inkl. Coach Gruhn die Playoffs quasi Neuland sind. In den letzten Hauptrundenpartien tat man sich gegen Absteiger bzw. Abstiegskandidaten überraschend schwer und verlor zwei der drei Partien. Allerdings schonte Gruhn beim letzten Spiel seine beiden Top Stars, sodass Burnham und Hinton ausgeruht in den Playoffauftakt gehen können.

Miller attackiert: Knappe und umkämpfte Spiele sind vorprogrammiert im Nordduell (Foto: Stefan Pieper).

Vier tolle Viertelfinalserien erwarten uns also über die nächsten gut zwei Wochen. Wer setzt sich durch, schaffen Teams ohne Heimrecht die Überraschung? Hier geht es dann vor den Halbfinals mit dem Blick auf die neuen Match-Ups weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Spotlight #8: Letzte Entscheidungen in der Hauptrunde

Der 34. und letzte Spieltag der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht an. Am Samstagabend sind ab 19:30 Uhr alle 18 Teams gleichzeitig im Einsatz und wie schon in den letzten Jahren bieten wir euch wieder eine Konferenz für den perfekten Überblick an. Moderiert wird die Sendung in der gewohnten Besetzung von Erstklassig Zweitklassig, unter diesem Link könnt ihr den Stream kostenlos abrufen. Bleibt nur noch die Frage bestehen, auf welche Teams man am Samstag ein genaueres Auge werfen sollte…

Im Abstiegskampf ist die Entscheidung bereits gefallen. Die Bayer Giants Leverkusen und die Uni Baskets Münster haben keine Chance mehr auf das rettende Ufer und stehen als sportliche Absteiger fest. Auch ein Großteil der Playoffplätze ist bereits vergeben, doch zwei Fragen sind für diese kurze Ausgabe von Spotlight noch offen: Wer wird Hauptrundenmeister und wer sichert sich den achten und damit letzten verbliebenen Playoffplatz?

Der Kampf um Platz Eins: Nach dem direkten Duell kommt das Fernduell

Die ersten sieben Playoffteams stehen bereits fest und die Plätze 3-7 sind sogar in ihrer Reihenfolge schon sicher. Doch an der Spitze streiten sich noch zwei Mannschaften um die Hauptrundenmeisterschaft. Phoenix Hagen grüßte quasi die ganze Saison über von der Tabellenspitze, die HAKRO Merlins Crailsheim lauern punktgleich direkt dahinter. Erst am letzten Wochenende kam es in der Hagener Ischelandhalle zum direkten Duell der beiden Top Teams. Hagen hätte hier mit einem Sieg bereits den Matchball zum ersten Platz verwandeln können, doch die Merlins setzten sich in einer packenden Crunchtime knapp mit 90:93 auswärts durch. Dadurch haben nun beide Teams 27 Siege auf dem Konto. Da Phoenix aber das Hinspiel mit +9 für sich entschied, haben die Feuervögel weiter die Tabellenführung inne. Für das kommende Fernduell am letzten Spieltag bedeutet das die folgende Ausgangsposition: Hagen hat das Erreichen von Platz Eins in der eigenen Hand und würde diesen mit einem Sieg beim schon abgestiegenen Münster perfekt machen. Verliert man allerdings, bleibt man auch bei einer Niederlage der Merlins vorne, die vor heimischer Kulisse den Dritten aus Göttingen empfangen. Nur wenn Hagen verliert und Crailsheim gewinnt, tauschen die beiden Teams ihre Tabellenplätze und die Merlins dürften die Hauptrundenmeisterschaft feiern. Bereits feststeht, dass der Zweitplatzierte im Viertelfinale der Playoffs gegen die GIESSEN 46ers ranmüsste…

Feuervögel oder Zauberer, wer sichert sich den ersten Platz? (Fotos: Nina Sander, Dennis Duddek)

Drei Kandidaten – Ein letztes Playoffticket

Den ersten Platz machen also Hagen und Crailsheim unter sich aus, doch gegen wen müsste der Hauptrundenmeister dann im Playoff-Viertelfinale antreten? Aus dem lange sehr breiten Feld an möglichen Contendern für die Postseason sind nun noch drei Mannschaften übrig geblieben. Aktuell liegen die PS Karlsruhe LIONS mit 16 Siegen auf dem achten Platz, dahinter rangieren die Nürnberg Falcons und die VfL SparkassenStars Bochum mit jeweils 15 Erfolgen auf den Plätzen neun und zehn. Damit haben die Karlsruher also die beste Ausgangslage, denn ein eigener Sieg im Heimspiel gegen den Tabellen-16. aus Paderborn würde die Teilnahme an den Playoffs perfekt machen. Verlieren die LIONS allerdings, können gleich mehrere verschiedene Szenarien eintreten. Die Falcons aus Nürnberg sind ebenfalls zuhause im Einsatz und treffen auf die SBB Baskets. Ein Sieg der Nürnberger bei gleichzeitiger Niederlage der Karlsruher, würde die Falcons auf Platz acht bringen, unabhängig vom Ausgang des Bochumer Spiels. Das liegt daran, dass die Franken sowohl den direkten Vergleich mit den LIONS als auch einen möglichen Dreiervergleich mit Bochum gewinnen würden. Verlieren allerdings sowohl Karlsruhe als auch Nürnberg, könnte Bochum als lachender Dritter mit einem Auswärtssieg in Bayreuth vorbeiziehen.

Runtergebrochen heißt das also Folgendes für die drei Teams:

Die PS Karlsruhe LIONS werden Achter, wenn sie gegen Paderborn gewinnen oder bei einer eigenen Niederlage Nürnberg und Bochum ihre Spiele parallel auch verlieren.

Die Nürnberg Falcons werden Achter, wenn sie selbst gewinnen und Karlsruhe parallel verliert.

Die VfL SparkassenStars Bochum werden Achter, wenn sie selbst gewinnen und Karlsruhe und Nürnberg parallel verlieren.

Aus Drei mach Eins: Karlsruhe, Nürnberg und Bochum streiten sich um den letzten Platz in den Playoffs (Fotos: Aurelia Constantin, Gero Müller-Laschet, Silas Kunz).

Das sind also die letzten noch ausstehenden Entscheidungen, die am Samstagabend geklärt werden müssen. An dieser Stelle geht es schon in der nächsten Woche mit der Vorschau auf die Playoffs weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Spielleitung sanktioniert Vorfälle mit Gießener Fans

Beim ProA-Spiel zwischen den Gießen 46ers und den HAKRO Merlins Crailsheim am 04.04.2026 wurden der Spielleitung zwei Verstöße gegen die Richtlinie „Fanverhalten und Sicherheit“ gemeldet. Beide Vorfälle wurden geprüft und jeweils mit einer Geldstrafe sanktioniert.

Die Gießen 46ers wurden für das Verhalten eines ihnen zuzuordnenden Zuschauers bestraft, der einen Schiedsrichter beleidigte und ihm den Mittelfinger zeigte. Der betreffende Fan wurde bereits während des Spiels der Halle verwiesen und soll zusätzlich mit einem Hallenverbot belegt werden.

Darüber hinaus wurden die Gießen 46ers für vermeintlich rassistische Äußerungen aus dem Zuschauerbereich gegenüber dem Crailsheimer Trainer David McCray sanktioniert. Eine eindeutige Identifizierung der verantwortlichen Personen steht derzeit noch aus.

Nach Becherwürfen auf Münsteraner Spieler Ende Januar sowie Beleidigungen gegenüber einer Schiedsrichterin im November, die ebenfalls sanktioniert wurden, handelt es sich um den dritten Vorfall in der laufenden Saison, bei dem Gießener Zuschauer beteiligt waren.

Grundlage für die Entscheidungen ist § 16 RFS, wonach für Vergehen von Zuschauern gegen den betreffenden Bundesligisten Geldstrafen zu verhängen sind. Die Entscheidungen ergingen gemäß § 80 Abs. 2 sowie § 78 der Spiel- und Verfahrensordnung (SuVO) in Verbindung mit §§ 16 RFS sowie § 2 Nr. 6 und 8 SuVO und Ziffer 4.7 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erfolgte gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4: Ticketverkauf gestartet – Spielplan veröffentlicht

In einem Monat ist es endlich so weit: Vom 15. bis 17. Mai 2026 kämpfen Deutschlands beste Nachwuchsteams um die Deutsche Meisterschaft. Beim gemeinsamen Top-Event der WNBL (weibliche U18), NBBL (männliche U19) und JBBL (männliche U16) trifft sich die Elite des deutschen Jugendbasketballs. Das Event wird erneut gemeinsam mit ALBA BERLIN in der Sömmeringhalle in Berlin ausgerichtet.

Das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 findet vom 15. bis 17. Mai 2026 über drei Tage statt. Den Auftakt machen am Freitagnachmittag die vier besten Teams der JBBL, die in zwei Halbfinals die Finalteilnehmer um die Deutsche Meisterschaft der männlichen U16 ermitteln. Am Samstag folgen zunächst die beiden Halbfinals der WNBL, in denen die Finalistinnen der weiblichen U18 ausgespielt werden. Im Anschluss gehen die Teams der NBBL in ihren Halbfinalpartien auf die Jagd nach den Finaltickets der männlichen U19.

Die Entscheidungen um die Titel fallen traditionell am Sonntag: Zuerst wird das Finale der JBBL ausgetragen, danach folgt das Endspiel der WNBL, bevor das Wochenende mit dem Finale der NBBL seinen Abschluss findet.

Spielplan im Überblick:

Freitag, 15. Mai 2026
16:30 Uhr  JBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  JBBL Halbfinale 2

Samstag, 16. Mai 2026
11:30 Uhr  WNBL Halbfinale 1
14:00 Uhr  WNBL Halbfinale 2
16:30 Uhr  NBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  NBBL Halbfinale 2

Sonntag, 17. Mai 2026
10:30 Uhr  JBBL Finale
13:15 Uhr  WNBL Finale
16:00 Uhr  NBBL Finale

Die Teilnehmerinnen der WNBL stehen bereits fest: TG Main Sharks Würzburg, TS Jahn München, ALBA Berlin und Phoenix-TSV Hagen haben sich für das TOP4 qualifiziert. Welche Teams in der NBBL und JBBL Mitte Mai in der Sömmeringhalle auf dem Parkett stehen, entscheidet sich aktuell in den laufenden Playoffs. Spätestens Anfang Mai stehen alle Teilnehmer des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 fest.

Der Ticketverkauf für das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 ist ab sofort gestartet. Eintrittskarten sind im Online-Shop unter albaberlin.de/top4tickets erhältlich. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Lizenzanträge für die Saison 2026/2027

Am 15.04.2026 endete die Frist zur Einreichung eines Lizenzantrages für die Teilnahme am Spielbetrieb der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Saison 2026/2027.

Aus der easyCredit BBL haben acht Vereine einen Lizenzantrag für die ProA eingereicht. Alle derzeitigen 18 ProA-Ligisten haben wieder einen Lizenzantrag für die ProA gestellt.

26 der derzeitigen 27 ProB-Ligisten haben einen Antrag für die ProB gestellt. Ein sportlicher ProB-Absteiger hat auf einen erneuten Antrag für die ProB verzichtet. Zudem haben die ART Giants Düsseldorf nach ihrem Verzicht an der Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der laufenden Saison entsprechend §5, Absatz 10 Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Lizenzantrag für die ProB gestellt.

Sechs Vereine aus der ProB haben neben ihrem ProB-Antrag auch einen Antrag für die ProA gestellt.

Aus den 1. Regionalligen haben insgesamt sieben Vereine einen Lizenzantrag für die ProB eingereicht.

Der Gutachterausschuss und die Liga werden in den kommenden Wochen die Lizenzunterlagen der Antragsteller prüfen. Über den weiteren Verlauf des Lizenzierungsverfahrens wird die Liga zu gegebener Zeit informieren.

Wir bitten um Verständnis, dass von Ligaseite keine Fragen oder Aussagen zu Lizenzanträgen einzelner Clubs getroffen werden.

Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

Mit einem dreitägigen Auftaktlehrgang in Göttingen ist die neue Basketballtrainerinnenoffensive erfolgreich gestartet. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen nehmen am einjährigen Ausbildungsprogramm teil, das durch weitere zwei Lehrgänge sowie unterjährige Hospitationen und kontinuierlichen Austausch ergänzt wird.

Der Auftaktlehrgang hatte ein vielseitig gestaltetes Programm parat: Nina Graf und Felix Engel führten in den Constraints-Led Approach ein und gaben wertvolle Impulse für modernes, spielnahes Training. Kommunikationstrainerin Tanja Gröber arbeitete mit den Teilnehmerinnen intensiv an den Themen Selbst-Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Einen praxisnahen Schwerpunkt bildete die eigenständige Planung und Durchführung von Trainingseinheiten mit einer Demo-Gruppe, die im Anschluss gemeinsam mit Andreas Scheede reflektiert wurden.

Ein besonderes Highlight war das Kamingespräch mit Ruzica Dzankic, Headcoach von BG 74 Göttingen und Assistant Coach bei BG Göttingen, die persönliche Einblicke in ihren Werdegang und den Trainerinnenalltag auf Leistungsniveau gab. Martina Flerlage setzte sich mit den Teilnehmerinnen grundlegend mit der Frage auseinander: „Was ist eigentlich Basketball?“ und zerlegte das Spiel in seine zentralen Teilelemente.

Ziele und Inhalte des Programms

Foto: Swen Pförtner

 

Das Ausbildungsprogramm verfolgt das Ziel, Trainerinnen im deutschen Basketball gezielt zu stärken, zu qualifizieren und langfristig zu begleiten. Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen im Fokus – darunter beispielsweise die Bewegungsmotivation von Mädchen und Frauen oder zyklusbasiertes Training. Auch persönliche Entwicklung sowie der Aufbau eines starken Netzwerks spielen eine zentrale Rolle.

Hintergrund und Konzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist ein gemeinsames Projekt des Berliner Basketball Verbandes (BBV), des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Erstmals wird damit ein speziell auf Trainerinnen ausgerichtetes Ausbildungsformat angeboten, das bewusst niederschwellig gestaltet ist und begleitend zur Saison stattfindet.

Das einjährige Intensivprogramm ist zwischen bestehenden Ausbildungsformaten angesiedelt und ergänzt die bisherigen Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Community-Gedanken. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, das über die Dauer des Programms hinaus Bestand hat und die Teilnehmerinnen in ihrer weiteren Trainerinnenlaufbahn unterstützt.

Dass das Angebot einen Nerv trifft, zeigte das große Interesse im Vorfeld. Knapp 50 Bewerbungen lagen für die 16 verfügbaren Programmplätze vor.

Foto: Swen Pförtner

Die Teilnehmerinnen im Überblick

Das sind die 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramms: Mathilda Borgwardt (Basket Dragons Marzahn), Nele Gleitsmann (SC Rist Wedel), Emely Hinz (Rostock Seawolves), Johanna Hirmke (TuS Neukölln 1965), Amber Iffert (BC Lions Moabit 21), Nora Kirschstein (CATL Basketball Löwen), Mia Kupfer (ALBA Berlin), Birte Maisel (Türkiyemspor Berlin 1978), Meg Mäkitalo (Friedenauer TSC Berlin), Kerstin Meyer-David (SG Rot-Weiß Neuenhagen), Sabrina Nunzi (USC Heidelberg), Annika Oevermann (BG 74 Göttingen), Tina Polke (Empor Berlin), Mona Römer (Regensburg Baskets), Nele Schwering (UBC Münster), Eliane Teich (TuS Herrensohr)