Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

Ausschreibung „Minitrainer-Offensive“ – 12. Jahrgang – 2026/27

Der DBB hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball-Bundesliga und Toyota Damen Basketball Bundesliga) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainer:innen ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrteam, untereinander und auch mit den ehemaligen Teilnehmenden ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen plus ein Auftakttreffen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Neben den Inhalten, die in der Basisausbildung für Trainer:innen für diese Altersklassen enthalten sind, soll die Minitrainer-Offensive weitere Ideen aufzeigen und ausgewählte Themen speziell für die Zielgruppe vertiefen. Das können Details der Trainingsgestaltung wie Sprache, pädagogische Aspekte oder Methodik ebenso sein wie die Arbeit mit Eltern, die sportliche Belastbarkeit oder das Rollenverständnis in der Trainingsleitung. Dabei soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf eine eigene Tätigkeit als Lehrende in der Aus- und Fortbildung weiterer Minitrainer:innen, bspw. beim Minitrainer:in-Zertifikat, vorbereitet. Das Programm, das mit über 150 Absolvierenden inzwischen europaweit Beachtung gefunden hat, feierte 2025 mit dem 10. Jahrgang ein erstes rundes Jubiläum. Für den 12. Jahrgang 2026/27 stehen jetzt erneut Plätze für max. 16 Teilnehmende zur Verfügung.

Ablauf

Das Programm wird für den Jahrgang 2026/27 folgenden Ablauf haben:

  • 04.07.2026, Hagen: Kick-Off-Treffen in der Geschäftsstelle des DBB
  • 08.-11.10.2026, Bamberg: Auftaktlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Winter 2026/27: Hospitationen der Trainerstudierenden bei ausgewählten Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 07.-10.01.2027, Köln: Zwischenlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Frühjahr 2027: Trainingsbesuche bei den Trainerstudierenden u.a. durch Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 06.-09.05.2027, Wolfenbüttel: Abschlusslehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)

Zwischen den Präsenzveranstaltungen gibt es jeweils Aufgaben zur Vor- oder Nachbereitung, die individuell oder im Team auf dem Online-Campus bearbeitet werden.

Die Kosten für die Durchführung vor Ort (Tagungsräume etc.), alle Unterlagen und Expert:innen sowie für die Nutzung des Online-Campus werden von den Projektträgern übernommen. Unterkünfte und Verpflegung werden jeweils mit den gastgebenden Standorten zu möglichst angemessenen Konditionen ausgewählt und sind von den Trainerstudierenden bzw. ihren Vereinen zu tragen. Für die Hospitationen der Trainerstudierenden können im Einzelfall die Reisekosten bezuschusst werden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können an dem Programm Trainer:innen, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erfahrung als Trainer:innen im Minibasketball
  • eine über die gesamte Dauer des Jahrgangs andauernde Tätigkeit im Minibasketball
  • Verpflichtung zur Teilnahme an allen Tagen und Teilen der Präsenzphasen inkl. Kick-Off
  • Interesse sich auch außerhalb der Lehrgangstage regelmäßig und intensiv mit der Lehrgangsgruppe auszutauschen (Online-Campus)•Bereitschaft eigene Ideen zu teilen und Einblick ins eigene Training zu geben (Videos)
  • Bereitschaft nach Abschluss selber Minibasketball-Fortbildungen durchzuführen bzw. als Referent:in für Minibasketball-Aus- und Fortbildungen tätig zu sein
  • Unterstützung der Teilnahme durch den Verein (Freistellung bei Hauptamt)•Bereitschaft zur Übernahme der anfallenden Kosten für alle Ausbildungsteile (Reisekosten, ÜN)
  • Unterzeichnen des Ehrenkodexes für Trainer:innen
  • ein eintragsfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Zusage(nicht älter als drei Monate bei Vorlage)
Bewerbung

Zur Bewerbung um einen Platz in der Minitrainer-Offensive sind der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Personalbogen und Ehrenkodex ausschließlich per Mail einzusenden an:

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.
Moritz Geske
Am Kabellager 11-13
51063 Köln (Mülheim)
geske@easycredit-bbl.de

Spätester Eingang für die Bewerbung ist Sonntag, der 24.05.2026. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 29.05.2026. Den Termin des Kick-Offs bei der Bewerbung bitte einplanen!

Spotlight #7: Wochen der Wahrheit im Abstiegskampf

Mit dem Start in den April biegt die Hauptrunde der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre Zielgerade ein. Fünf Spieltage stehen uns an den kommenden Wochenenden noch bevor und gerade im Abstiegskampf ist die Lage einmal mehr komplett offen. Auf den letzten fünf Plätzen kann sich jeder Verein berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, gerade weil noch jede Menge direkte Duelle anstehen. Grund genug also, sich in dieser Ausgabe von Spotlight den Teams im Tabellenkeller nochmal genauer zu widmen und Formkurven, Restprogramme und die Chancen zu analysieren. 

Platz 14: Tigers Tübingen // 10 Siege

Auf dem 14. Tabellenplatz liegen aktuell die Tigers Tübingen. Bereits Mitte Februar reagierte man auf die sportlich enttäuschende Saison mit der Trennung von Coach Henrik Sonko, der die erneute Berufung von Sportdirektor Eric Detlev als Interimslösung folgte. Nachdem man sich danach zwischenzeitlich von den Abstiegsplätzen distanziert hatte, rutschten die Raubkatzen durch ihre letzten beiden Niederlagen wieder mittenrein in den Kampf um den Klassenerhalt. Gerade die Heimniederlage im Derby gegen Kirchheim war besonders bitter, schließlich lieferten die Tübinger über weite Strecken eine gute Leistung und gaben den Sieg erst in den Schlusssekunden aus der Hand. Nun gehört man zu den formschwächeren Teams im Tabellenkeller und hat am Samstag eine absolute Pflichtaufgabe vor der Brust. Auswärts beim Tabellenletzten aus Münster muss ein Sieg her, wenn man die Abstiegsplätze weiter auf Distanz halten will. Das Hinspiel in der Paul Horn-Arena ging übrigens an die Westfalen. Auch auswärts in Paderborn dürfte am vorletzten Spieltag noch eine wichtige Partie werden, um sich bereits vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt zu sichern. Denn dann geht es gegen die starken Eisbären Bremerhaven, da gibt es leichtere Aufgaben…

Oben bleiben, das ist der Plan von Felix Edwardsson und den Tigers (Foto: Dennis Duddek).

Platz 15: Paderborn Baskets // 10 Siege

Punktgleich mit den Tigers liegen die Baskets aus Paderborn auf dem 15. Rang. Aus den letzten fünf Partien konnten die Westfalen nur eine gewinnen. Schmerzhaft war vor allem die deutliche Niederlage (74:95) gegen Leverkusen, mit der man auch den direkten Vergleich an die Bayer Giants abgab. Apropos Direktvergleich: Bislang steht man nur im Vergleich mit Schlusslicht Münster positiv da, gegen die beiden Konkurrenten aus Tübingen (-19) und Wolmirstedt (-13) stehen die Rückspiele noch an, die Duelle in der Hinrunde verlor man aber klar. Entsprechend ist es für die Baskets also extrem wichtig, aus den letzten Partien Zählbares mitzunehmen. Neben den angesprochenen Spielen stehen auch noch Duelle mit den Playoffteams aus Crailsheim und Kirchheim an, sowie am finalen Spieltag mit den LIONS aus Karlsruhe, die dann auch noch um die Postseason kämpfen könnten. Berechnet man die durchschnittliche Tabellenplatzierung der noch ausstehenden Gegner (9,2), kommt man zum Ergebnis, dass das Restprogramm der Paderborner zu den schwersten der Kellerteams gehört. Hoffnung gibt allerdings, dass das Team in engen Partien durchaus Nervenstärke gezeigt hat. In Koblenz holte man zuletzt in der Crunchtime einen knappen Sieg.

Schwere Aufgaben warten auf Top Scorer Jonathan Klussmann (#71) und seine Paderborner (Foto: Ochsenfoto.de).

Platz 16: SBB Baskets // 9 Siege

Wochen der Wahrheit, auf kein Team in der ProA passt dieser Leitsatz so gut, wie auf die SBB Baskets. Denn aktuell hat im Tabellenkeller wohl keine Mannschaft so viel Momentum, wie der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Im März trennte man sich nach einer Niederlagenserie vom langjährigen Coach Eiko Potthast (der inzwischen Co-Trainer bei Paris Basketball in der Euroleague ist!) und setzte auf Achmadschah „Cha Cha“ Zazai als neuen Impuls an der Seitenlinie. Seither holten die Baskets drei Siege aus vier Spielen und selbst gegen den Tabellenzweiten aus Crailsheim verlor man nur knapp. Von Vorteil ist dabei auch, dass der Kader nach der Rückkehr von Travis Henson aus seiner Verletzung nochmal an Breite und Qualität gewonnen hat, Henson stand zu Beginn der Spielzeit immerhin in unserem Kader des Saisonstarts. Damit gehen die Baskets mit ordentlich Rückenwind in den Endspurt, in dem nun die (Achtung Sportphrase!) „richtungsweisenden“ Partien anstehen. Doch hier ist diese Beschreibung perfekt passend, denn die nächsten drei Spiele bestreitet man gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Paderborn, Leverkusen und Münster. Zwei der Partien finden in der heimischen Magdeburger Halle statt, als heimstärkstes Team des Tabellenkellers durchaus ein Vorteil. Gegen Paderborn und Leverkusen würde man bei einem Sieg zudem automatisch den direkten Vergleich mitnehmen. Insgesamt ist die Ausgangslage für die SBB Baskets also, obwohl man nur knapp über dem Strich steht, durchaus erfolgsversprechend. Natürlich bieten die vielen „Vier Punkte-Spiele“, aber auch immer das Risiko, dass bei einer eigenen Niederlage direkt ein Konkurrent gewinnt…

Im Aufwind? Die SBB Baskets blicken selbstbewusst auf den Saisonendspurt (Foto: Hartmut Boesener).

Platz 17: Bayer Giants Leverkusen // 9 Siege

Erst am vergangenen Spieltag sind die Bayer Giants Leverkusen durch die klare Niederlage in Crailsheim auf den 17. Platz abgerutscht. Immerhin ist man aber weiterhin sieggleich mit den SBB Baskets und hat dank der gewonnenen Direktvergleiche mit Tübingen und Paderborn weiter alle Chancen. Auch für die Rheinländer gilt, dass bereits die nächsten drei Partien dem Team im Abstiegskampf eine Richtung vorgeben könnten. Denn mit dem Derby gegen Köln, dem Auswärtsspiel bei den zuletzt schwächelnden Koblenzern und dem direkten Duell mit den SBB Baskets stehen nun die Spiele an, in denen Punkte hermüssen. Zum Abschluss geht es gegen zwei Top 6-Teams, hier sind Siege nicht unbedingt einzukalkulieren. Vor allem auf die defensive Präsenz wird es ankommen, da die Giants mit durchschnittlich 79,4 Punkten die zweitungefährlichste Offensive stellen. Mit Ausnahme der Partien gegen Göttingen gewann das Team von Mike Koch immer dann, wenn es gelang, den Gegner unterhalb der 75 Punkte zu halten.

Für die Bayer Giants sind vermutlich schon die nächsten Partien vorentscheidend (Foto: Nathalie Zweifel).

Platz 18: Uni Baskets Münster // 8 Siege

Die rote Laterne haben weiterhin die Uni Baskets Münster in der Hand. Und noch vor zwei Wochen hätte man wahrscheinlich schon einen Abgesang auf die Münsteraner starten können. In Bremerhaven (-39) und gegen Göttingen (-45) setzte es überdeutliche Niederlagen, dazu gab es die Trennung von Top Scorer Nick McMullen, der das Team in Richtung Spanien verließ. Eine fast aussichtslose Lage, die aber plötzlich gar nicht mehr so aussichtslos scheint! Denn in den vergangenen beiden Spielen holten die Uni Baskets wichtige Siege und robbten sich so wieder ans rettende Ufer heran. Gerade der überraschend dominante Erfolg gegen Karlsruhe (89:64) dürfte einiges an verlorenem Selbstvertrauen wieder zurückgebracht haben. „Wir haben mehr Glauben in uns gefunden und machen keine mentalen Fehler mehr, wenn es mal schlecht läuft“, analysierte Kapitän Cosmo Grühn zuletzt. Damit haben sich die Unistädter gerade rechtzeitig wieder in die Spur gebracht, denn am Samstag kommen die Tigers Tübingen und direkt am folgenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Magdeburg an. Gegen beide Teams gewann man das Hinspiel, also sind auch hier direkte Vergleiche in Reichweite. Entscheidende Partien werden es auf jeden Fall, denn Fakt ist auch, dass die Baskets trotz dieser direkten Duelle das schwerste Restprogramm haben. Drei aktuelle Playoffteams, darunter der Ligaprimus aus Hagen zum Saisonabschluss, das geht einfacher…

Bringt den Uni Baskets nach seiner Rückkehr wichtige Präsenz unter den Körben: Adam Touray (Foto: Markus Holtrichter).

Sicher ist nach diesem Überblick wohl nur eines: Noch ist im Abstiegskampf überhaupt nichts entschieden. Alle Mannschaften haben noch das Potential aus eigener Kraft den Ligaverbleib klarzumachen, gerade die fünf direkten Duelle bringen dazu jede Menge Spannung! Rein rechnerisch könnten sogar noch alle Teams außerhalb der Top Acht am Ende auf einem Abstiegsplatz landen. An dieser Stelle geht es kurz vor Saisonende nochmal mit einem Update zu den Konstellationen und Rechenspielen im Playoff- und Abstiegskampf weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei den Paderborn Baskets

Silber für starke Strukturen und klare Entwicklungsperspektiven

Die Nachwuchsarbeit der Paderborn Baskets wurde im Rahmen eines Standortbesuchs des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. intensiv unter die Lupe genommen. Für die insgesamt überzeugenden Strukturen und Maßnahmen im Nachwuchsbereich wurde der Standort mit der Silber-Plakette ausgezeichnet.

Das Expertenteam erhielt vor Ort einen differenzierten Einblick in die verschiedenen Entwicklungsstufen des Nachwuchsprogramms – vom Einstieg im Minibereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Profibereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die breite Basis im Kinder- und Jugendbereich, die hohe Reichweite über die Schul-AGs im Stadtgebiet sowie die Vielzahl an Spiel- und Trainingsangeboten über alle Alters- und Leistungsstufen hinweg. Dass die guten leistungssportlichen Rahmenbedingungen am Standort zu Ausbildungserfolgen führen, zeigt die hohe Anzahl an jungen Talenten mit Einsatzzeiten im ProA-Team der Baskets.

Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der Fokus lag dabei auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Schulprogramms. Insbesondere die engere Verzahnung mit dem offenen Ganztag spielte eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden verschiedene Modelle zur nachhaltigen Refinanzierung der Angebote diskutiert – etwa über Kooperationen mit Schulen, Mitgliedschaften oder Partner- bzw. Sponsoringstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung und Weiterentwicklung der Trainingsqualität, insbesondere durch gezielte Maßnahmen in der Aus- und Fortbildung der aktiven Trainer im Schul-Programm.

Uli Naechster, Vertreter der Paderborn Baskets, zog ein positives Fazit des Standortbesuchs:
„Die Auszeichnung mit Silber bestätigt die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich geleistet wurde. Gleichzeitig zeigt uns der Nachwuchs-Check sehr klar auf, in welchen Bereichen wir noch Potenziale haben. Vor allem im Schulbereich sehen wir große Chancen, unsere Angebote weiter auszubauen und strukturell noch besser aufzustellen. Der Workshop hat uns dafür wertvolle und praxisnahe Ansätze geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Spielleitung sperrt Till-Joscha Jönke (Tübingen) für ein Spiel

Im Rahmen des ProA-Spiels 2003571 SBB Baskets Wolmirstedt – Tigers Tübingen am 20.03.2026 erhielt der Spieler #26, T. Jönke, in der 34. Spielminute ein disqualifizierendes Foul.

Nach Auswertung des Schiedsrichterberichtes, der Stellungnahmen der beteiligten Spieler sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass T. Jönke eine minderschwere Tätlichkeit begangen hat. Der Spieler beteiligte sich aktiv in einer Rudelbildung außerhalb des aktiven Spielgeschehens und griff dabei gezielt einen Gegenspieler an. Die Spielleitung geht zu Gunsten von T. Jönke von einem Schubser aus.

Für die minderschwere Tätlichkeit an dem Spieler A. Ceesay verhängte die Spielleitung gegen T. Jönke eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Spieler ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003580 am 27.03.2026 gesperrt. Bei der Bemessung der Strafe wurden die nicht eindeutige Intensität und die Entschuldigung des Spielers berücksichtigt.

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 78 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie Ziffer 1.21 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Spiel Wedel – TKS wird nach Spielabbruch neu angesetzt

Am letzten Wochenende musste das ProB-Spiel 2003961 SC Rist Wedel – TKS 49ers aufgrund einer gerissenen Schweißnaht an der Deckenkorbanlage abgebrochen werden. Nun entschied die Spielleitung auf Neuansetzung am Donnerstag, den 26.03.2026. 

Bei einem Spielabbruch ist gemäß § 72 Abs. 2. i) SuVO zu klären, inwiefern der Bundesligist einen Spielabbruch zu verantworten hat. Nach Prüfung des Sachverhaltes kam die Spielleitung zu dem Entschluss, dass dem SC Rist Wedel kein schuldhaftes Pflichtversäumnis nach § 50 SuVO nachgewiesen werden konnte. In der Steinberghalle werden die Korbanlagen durch den städtischen Betreiber jährlich gewartet. Zudem wurde vor einigen Wochen nach einem Defekt eine zusätzliche Sichtprüfung der Korbanlage durchgeführt.

Das Spiel ist entscheidend für die Platzierungen 6-9 der Abschlusstabelle der ProB Nord und somit auch für insgesamt drei Playoff-Begegnungen. Demnach ist das Spiel im Sinne einer validen Abschlusstabelle vor dem zentralen letzten Hauptrundenspieltag nachzuholen.

Die Entscheidung der Neuansetzung des Pflichtspiels ergeht gemäß § 80 Abs. 2 SuVO und § 71 Abs. 6 SuVO i.V.m. § 48 Abs. 2 SuVO.

Die Entscheidung über die Verfahrenskosten ergeht gemäß § 27 Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Ausschreibungen mit neuem Zugangs- und Spielsystem für NBBL & JBBL veröffentlicht

NBBL gGmbH reformiert ihr Zugangs- und Spielsystem – Neuer Spielmodus ab der Saison 2026/27

Die Nachwuchsbasketball Bundesliga (NBBL) und die Jugendbasketball Bundesliga (JBBL) gehen mit gezielten Anpassungen in die neue Saison. Mit der Veröffentlichung der neuen Ausschreibungsunterlagen wird ein grundlegend neues Zugangs- und Spielsystem eingeführt, das den Wettbewerb strukturell und sportlich weiterentwickeln soll.

Ab der Saison 2027/28 gelten für alle Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen möchten, neue organisatorische und strukturelle Standards der NBBL gGmbH. Diese umfassen unter anderem hauptamtlich besetzte Trainerstellen im Nachwuchsbereich, einen leistungsfähigen Unterbau mit ausreichenden Mannschaften und Spielerzahlen in jüngeren Altersklassen, strukturierte Schulkooperationen sowie ein durchgängiges Förderkonzept vom Mini- bis in den Leistungsbereich. Ebenso gehört die Anbindung an ein leistungsorientiertes Seniorenteam mindestens der 2. Regionalliga zu den Voraussetzungen.
Die Zugehörigkeit zum NBBL- und JBBL-System wird dann einheitlich über die Erfüllung der Lizenzauflagen geregelt, klassische sportliche Absteiger gibt es künftig nicht mehr.

Für die Saison 2026/27 gilt eine Übergangsregelung: Alle Mannschaften, die sich über ihre sportliche Platzierung in der Saison 2025/26 qualifiziert haben, nehmen unter dem neuen Spielmodus teil, ohne bereits die strukturellen Anforderungen vollständig erfüllen zu müssen. Diese Teams erhalten eine Frist bis zur Saison 2027/28, um die neuen Lizenzierungskriterien umzusetzen. Vereine hingegen, die an der Qualifikation zur Saison 2026/27 teilnehmen möchten, müssen sämtliche Anforderungen bereits zum Start dieser Saison erfüllen. Die detaillierten Kriterien und Vorgaben sind den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zeitgleich tritt ab 2026/27 ein neuer Spielmodus in Kraft. Die acht besten Teams der vergangenen drei Spielzeiten qualifizieren sich für den neu eingeführten SuperCup, der im September als fester Bestandteil der regulären Saison ausgetragen wird. Diese Teams sind für die A-Division gesetzt und müssen keine Einteilungsrunden spielen. Alle weiteren Mannschaften absolvieren im September Einteilungsrunden, in denen die Zuordnung zu den Divisionen A, B und gegebenenfalls C festgelegt wird. Innerhalb der Saison haben Teams die Möglichkeit von einer Division in die andere auf- bzw. abzusteigen. Mindestens 20 Hauptrundenspiele stellen dabei eine umfassende Spielpraxis sicher.

Auch das Saisonfinale wird neugestaltet: Anstelle des bisherigen Playoff-Systems werden in allen Divisionen regionale TOP4-Turniere in Nord und Süd ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams der regionalen TOP4-Turniere (Nord und Süd) der A-Division qualifizieren sich für das zentrale Jugend TOP4, bei dem der Deutsche Meister ausgespielt wird.

 

Hintergrund dieser umfassenden Reform sind verschiedene strukturelle und sportliche Herausforderungen im bisherigen System, darunter starre Ligazugehörigkeiten, eine eingeschränkte Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus sowie Zielkonflikte zwischen kurzfristigem Erfolgsdruck und nachhaltiger Spielerentwicklung.
Mit den neuen Vorgaben möchten NBBL und JBBL mehr Flexibilität im Wettbewerb schaffen, nachhaltige Leistungsentwicklung stärker in den Mittelpunkt stellen und klar definierte Rahmenbedingungen für eine professionelle Nachwuchsförderung etablieren. Die Reform soll zu homogeneren Wettbewerbsstrukturen, größerer Planungssicherheit für die Vereine sowie besseren Möglichkeiten für entwicklungsorientiertes Coaching führen, während gleichzeitig die Durchlässigkeit innerhalb des Systems erhöht wird.

Weitere Details sind den vollständigen Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Alle relevanten Dokumente für die kommende Saison und die kommende Qualifikation finden die Teams ab sofort auf der Homepage der NBBL

Nachwuchs-Check bei den Bayer GIANTS Leverkusen

Bronze-Auszeichnung und Fokus auf regionale Vernetzung

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort der Bayer GIANTS Leverkusen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhielten die GIANTS die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom Einstieg im Kinderbereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die umfangreichen Angebote im Kinder- und Jugendsport, die leistungssportliche Heranführung von Talenten im U12- und U14-Bereich sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand dabei die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Diskutiert wurden unter anderem Modelle für den Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern eine weitere Plattform und zusätzliche Spielpraxis auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Darüber hinaus ging es um die Etablierung regelmäßiger Coaches-Meetings sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Wertschätzung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung standortübergreifend zu stärken.

Karsten Schul, Nachwuchsleiter der GIANTS, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen weiter zu schärfen und gezielt auszubauen. Auch die engere Zusammenarbeit mit Partnervereinen bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung unserer eigenen Spieler als auch für die gesamte Region. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch intensiver und nachhaltiger gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Spielleitung verhängt Strafen gegen mehrere Trainer

Im Rahmen des ProB-Spiels 2003956 Hertener Löwen – BSW Sixers am 15.03.2026 wurde der Trainer Robin Singh nach seinem zweiten Technischen Foul in der 30. Spielminute spieldisqualifiziert. Zu seinem Verhalten nach seiner Spieldisqualifikation erhielt die Spielleitung einen Sonderbericht, über den gemäß § 78 Abs. 8 SuVO zu entscheiden ist. Nach Auswertung der Stellungnahmen des Trainers und der Schiedsrichter sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass sich der Trainer Robin Singh mit seinen verbalen und non-verbalen Reklamationen auf dem Spielfeld und durch das Unterbinden des „Shake-Hands“ nach Spielende zweimal im selben Maße unsportlich verhalten hat.

Für sein wiederholt unsportliches Verhalten verhängte die Spielleitung gegen Robin Singh eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Trainer ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003964 am 21.03.2026 gesperrt und darf die Halle nicht betreten. Bei der Bemessung des Strafmaßes wurde berücksichtigt, dass der Trainer Robin Singh in der Saison bereits auffällig war und für sein unsportliches Verhalten verwarnt worden ist. Aufgrund dessen verzichtet die Spielleitung nicht auf eine Spielsperre entsprechend § 78 Abs. 8 Satz 2 SuVO i. V. m. 1.21 Strafenkatalog.

Im ProA-Spiel 2003564 Tigers Tübingen – Rheinstars Köln am 14.03.2026 wurde der Trainer Zoran Kukic ebenfalls spieldisqualifiziert und es gab gemäß § 78 Abs. 4 SuVO einen Sonderbericht zu seinem anschließenden Verhalten. Hier urteilte die Spielleitung nach Auswertung der Stellungnahme des Trainers sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung, dass sein Auftreten auf dem Spielfeld und seine Geste beim Verlassen der Halle abfällig und unsportlich waren. Für sein unsportliches Verhalten verhängte die Spielleitung gegen Zoran Kukic eine Geldstrafe. Bei der Bemessung des Strafmaßes wurde berücksichtigt, dass der Trainer Reue und Einsicht im Sinne einer Strafmilderung zeigte und bisher nicht auffällig war.

Im ProB-Spiel 2003942 Dragons Rhöndorf – Itzehoe Eagles am 21.02.2026 wurde der Trainer Timo Völkerink ebenfalls spieldisqualifiziert und reklamierte danach die Schiedsrichterentscheidung, bevor er die Halle verließ. In diesem Fall stellte die stellvertretende Spielleitung nach Auswertung der vorliegenden Berichte und Videoaufnahmen fest, dass das Verhalten von Timo Völkerink gegenüber der 1. Schiedsrichterin einen Verstoß gegen die Sportdisziplin darstellt. Bei der Bemessung des Strafmaßes wurde berücksichtigt, dass Trainer Völkerink in der Saison bereits für sein unsportliches Verhalten sanktioniert worden ist, sodass er eine erhöhte Geldstrafe erhielt.

Die Offiziellen Basketball-Regeln sehen gemäß Art. 40.6 vor, dass disqualifizierte Trainer „das Spiel sofort, […], verlassen“ müssen. Dieser Regelung kamen alle drei Trainer nicht nach.

Die Entscheidungen ergingen  gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 79 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie Ziffer 1.21 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

BARMER 2. Basketball Bundesliga rückt Mädchen und Frauen im Basketball in den Fokus

Ligaweite Mädchenspieltage: „Support Her Game“

An den Spieltagen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga gezielt Mädchen und Frauen im und um den Basketball in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Motto „Support Her Game“ organisierten Liga und Bundesligisten zahlreiche Aktionen, um Frauen und Mädchen sichtbarer zu machen und gezielt zu fördern.

Aktionen, Camps und Einblicke hinter die Kulissen

Die teilnehmenden Clubs setzten den Spieltag mit unterschiedlichen Formaten um und boten vielfältige Einblicke in den Basketballalltag. Bei den Tigers Tübingen konnten Mädchen und Jugendliche bereits im Vorfeld bei einer Trainingseinheit aktiv werden und zusätzlich verschiedene Aufgabenbereiche eines Spieltags kennenlernen. Die Artland Dragons spielten am Aktionswochenende mit speziell angefertigten Trikots. Die Fans können die Trikots anschließend für einen guten Zweck ersteigern.

Der SC Rist Wedel kombinierte den Spieltag mit einem Girlscamp und prominenter Unterstützung durch Nationalspielerin Marianna Byvatov. Dazu gehörten Einlaufkinder aus weiblichen Teams, eine Preisverleihung sowie Gewinnspiele rund um den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Auch die BG Göttingen setzte auf ein erweitertes Rahmenprogramm und verband den Spieltag mit einem Familienevent. Neben Mitmachaktionen wie einer Basketball-Hüpfburg oder Geschicklichkeitsspielen erhielten Nachwuchsspielerinnen beim Einlauf der Teams eine besondere Rolle.

Viele Vereine nutzten den Spieltag rund um den Internationalen Frauentag gezielt, um Frauen und Mädchen in die Halle einzuladen und gemeinsam Basketball zu erleben. Impressionen vom Frauenspieltag.

Ligaübergreifender Trailer und Ticketaktion

Neben den Aktionen der Clubs sorgte die Liga mit zentralen Maßnahmen für zusätzliche Sichtbarkeit. Ein eigens produzierter Trailer wurde in den Hallen sowie in den Livestreams ausgestrahlt. Ergänzend wurde der Spieltag mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verknüpft, für den Fans im Aktionszeitraum vergünstigte Tickets erwerben konnten.

Impuls für die Weiterentwicklung

Der Mädchenspieltag zeigt, wie gezielte Maßnahmen und das Engagement der Clubs ineinandergreifen, um neue Impulse für den Basketball zu setzen. Durch die unterschiedlichen Ansätze an den Standorten entsteht ein vielfältiges Gesamtbild, das Mädchen und Frauen im Basketball stärker in den Fokus rückt.

„Mit dem Mädchenspieltag wollen wir gezielt Aufmerksamkeit schaffen und Mädchen für unseren Sport begeistern. Die große Beteiligung zu diesem Thema und die Vielfalt der Aktionen zeigen, welches Potenzial in unseren Clubs steckt“, so Svenja Bahlke, Spielleiterin der BARMER 2. Basketball Bundesliga.