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Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 71:63

Es ist ein hartes Pensum früh in der Saison: Für den TV Langen standen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen auf dem Plan. Zwei Spiele sind nun absolviert – und beide endeten mit einem Sieg für die Giraffen vor heimischem Publikum. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt endete die Partie mit 71:63. Im ersten Viertel waren zunächst vor allem die Hausherren das dominierende Team. Erfurt scheiterte insbesondere in der ersten Hälfte des ersten Viertels immer wieder im Abschluss. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende stand es bereits 15:5, Erfurt konnte am Ende aber noch auf ein 19:10 herankommen. Den Schwung nahm Langen mit ins zweite Viertel. Ein früher Run sorgte für ein 26:10 und letztlich die höchste Führung des Abends. Dann aber zerfaserte die Partie: Angriffe wurden mitunter zu hektisch und übereilt gespielt und es fehlten zunehmend häufiger die wichtigen Abschlüsse. So kam Erfurt zurück ins Spiel. Die Löwen erkannten die Schwächephase, stellten auf eine harte Pressverteidigung um und setzten Langen stark unter Druck. Mit Erfolg: Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 29:30, Langen ging mit einem etwas ernüchternden 32:30 in die Halbzeitpause. „Das Ziel war heute in jedem Fall, alle Jungs spielen zu lassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch so durchgezogen. Als wir in dann endlich unseren Rhythmus gefunden hatten, haben uns die Wechsel leider auch ein wenig aus dem Flow gebracht“, erklärt Headcoach Tobias Jahn diesen Spielverlauf. Zurück in den Rhythmus fand die Mannschaft glücklicherweise nach der Halbzeitpause. Jahn setzte nun wieder stärker auf seine erfahrenen Spieler, die das Ruder herumreißen konnten. In den ersten vier Minuten ließ Langen keine Gegentreffer zu, brachte selbst sieben Zähler auf das Scoreboard. So wuchs der Abstand auf Erfurt am Ende auf ein 50:42 – noch war an diesem Abend jedoch für beide Teams alles möglich.

Im letzten Viertel konnte Langen an die gute Leistung des ersten Viertels anknüpfen: Taktisch besser aufgestellt und mit wichtigen Rebounds und Defensivaktionen gelang es erneut, einen zweistelligen Abstand herzustellen. Neben Cooper Creek und Noah Kamdem, der sein drittes Double-Double im dritten Spiel erzielte, war in dieser Phase auch Mika Kröner ein wichtiger Offensivakteur, der zum richtigen Zeitpunkt seine Freiwürfe traf. Bei 3:46 Restzeit hatten sich die Giraffen beim Spielstand von 66:51 ein komfortables Polster erarbeitet. Auf der Gegenseite fielen für Erfurt zwar einige starke Dreier, letztlich fehlte den Gästen jedoch ein guter Run, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Der Sieg ging am Ende mit 71:63 an den TV Langen, der damit zu Hause vorerst ungeschlagen bleibt. „Das war heute sicherlich kein schönes Spiel, aber wir haben es fokussiert heruntergespielt und den Sieg eingefahren“, sagt Jahn nach Abpfiff. „Trotzdem war es wichtig, allen ein paar Minuten zu geben, zumal wir ja in wenigen Tagen schon wieder auf dem Feld stehen. Ich hätte einigen gerne auch noch mehr Spielanteile gegeben und unsere Leistungsträger ein wenig geschont, das hat so aber nicht funktioniert.“ Bereits am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf das Team. In Speyer treffen die Giraffen auf die Ahorn Camp Baskets. Speyer wartet (Stand 14. Oktober vor dem Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen) noch auf die ersten Ligapunkte. Die ersten drei Spiele gegen Reutlingen, Leitershofen und Dresden gingen mitunter knapp verloren, womit sie den letzten Tabellenplatz einnehmen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets 76:73

Die BAYER GIANTS haben sich am späten Mittwochabend in einem echten Krimi der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 76:73 gegen die Ahorn Camp Baskets durchgesetzt. In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen behielten die Leverkusener gegen Speyer die Nerven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele einfache Fehler gemacht, die uns arg wehgetan haben“, resümierte GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch: „Speyer hat uns zugesetzt und in den letzten beiden Vierteln einen tollen Job gemacht. Wir können froh sein, dass wir diese wichtigen Punkte eingefahren haben.“ Dabei erwischten die Hausherren ihren bislang besten Start in die noch junge Saison 2026/27. Nach gerade einmal fünf Minuten lagen die Farbenstädter mit 14:1 in Führung: „Die Jungs sind mit großer Spielfreude auf das Parkett gekommen und haben genau das gemacht, was wir Trainer uns erhofft hatten“, freute sich Koch. Zwar fanden die Baskets in der Folge besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, doch die GIANTS bestimmten weiterhin das Geschehen. Die 904 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen eine souveräne Anfangsphase der Gastgeber, die Speyer kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die 24:12-Führung nach dem ersten Viertel war entsprechend verdient. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Leverkusen zunächst tonangebend. Auf jeden erfolgreichen Korb der Gäste fanden die BAYER-Korbjäger eine passende Antwort. Allerdings ließen sich auch die Rheinland-Pfälzer nicht abschütteln und hielten offensiv dagegen. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die GIANTS bewahrten jedoch die Kontrolle und nahmen beim Stand von 49:38 einen komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könnten die „Riesen vom Rhein“ bereits für die Vorentscheidung sorgen. Dennis Heinzmann erhöhte in der 23. Minute auf 58:43. Vor allem den 2,16 Meter großen Center bekamen die Gäste kaum in den Griff, denn immer wieder setzte sich der Routinier am Korb durch. Doch Speyer gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich in den Schlussminuten des dritten Viertels zurück. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Domstädter den Rückstand, sodass es vor dem Schlussabschnitt nur noch 64:56 für die Hausherren stand. Dann wurde es richtig dramatisch: Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi mit ständig wechselnden Führungen. In der Offensive wollte den GIANTS zunächst kaum noch etwas gelingen. Ganze 5:30 Minuten dauerte es, bis Leverkusen erstmals im vierten Viertel einen Feldkorb erzielte. Diese Schwächephase nutzten die Gäste konsequent aus. Angeführt vom überragenden Oluwadamilola Ade-Eri (19 Punkte / 10 Rebounds) übernahmen die Speyerer beim Stand von 65:64 in der 35. Minute sogar erstmals die Führung. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, und jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Erst in der Schlussphase setzte sich Leverkusen entscheidend durch: Branden Maughmer behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die GIANTS am Ende mit 76:73 jubeln durften. Damit feierte BAYER den dritten Sieg in Serie! Auch individuell wussten die Leverkusener zu überzeugen. Dennis Heinzmann war mit 15 Punkten, elf Rebounds und einer Effektivität von 19 der statistisch stärkste Akteur der GIANTS. Für den 35-Jährigen war es bereits das zweite Double-Double in Folge. Auch Jug Bogdan überzeugte erneut: Der Guard steuerte 13 Punkte und fünf Rebounds bei. Finn Fleute (12 Punkte), Branden Maughmer (12) und Agust Godi Kjartansson (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 73:70

Die SKYLINERS Juniors haben ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eingefahren. Im ersten Heimspiel der Saison drehten die Frankfurter einen 13-Punkte-Rückstand im letzten Viertel und setzten sich in einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie mit 73:70 gegen die Dragons Rhöndorf durch. Die Juniors erwischten einen starken Start und zogen schnell auf 13:3 davon. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber zurück, nach zehn Minuten stand es 19:16 für Frankfurt. Im zweiten Viertel fand Rhöndorf deutlich besser in die Partie. Bei den Juniors wollten vor allem die Dreier nicht fallen: Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei nur 15 Prozent. Mit 31:41 ging es in die Kabine.

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, doch den Frankfurtern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 61:48 vorne. Dann drehten die Juniors auf: Mit einem 14:1-Lauf zu Beginn des letzten Viertels glichen sie zum 62:62 aus und zwangen Rhöndorf zur Auszeit. Die Gäste fanden danach kaum noch Lösungen in der Offense. 24 Sekunden vor dem Ende führte ein Steal zum Fast-Break-Dunk von Dusan Nikolic zum 70:64. Spannend wurde es trotzdem noch einmal: Nach einem Ballverlust punkteten die Rhöndorfer und verkürzten auf 70:69. Die Mannschaft von Troy Culley blieb in den letzten Sekunden aber konzentriert und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im BCM wurde der 73:70-Heimsieg lautstark gefeiert!

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg 79:55

Die Dresden Titans gewinnen das vierte Spiel der Saison gegen den BBC Coburg mit 79:55 (16:7, 24:17, 12:14, 27:17) Die Dresden Titans können ihre Serie gegen den BBC Coburg fortführen. Im Duell mit den Franken bestimmen die Elbriesen von der ersten Minute an das Spielgeschehen und feiern unter Jubel der Fans den völlig verdienten Heimerfolg. Die Partie wird direkt mit einem richtigen Kracher seitens des BBC Coburgs eröffnet: Benjamin Koppke kann den Ball völlig frei wuchtig durch die Reuse stopfen. Sein Gegenspieler auf der Centerposition Alex Leiba antwortet aber mit schnellen sechs Punkten. Die Gäste tun sich in der Folge schwer, offensiv in den Rhythmus zu kommen und Cheftrainer Patrick Seidel reagiert mit einer Timeout beim Stand von 11:5. Nach der Auszeit gerät aber auch der Angriffs-Motor der Elbriesen ins Stocken. In kurzer Zeit verbucht die Heimmannschaft gleich drei Turnover. Wie schon letzte Woche zeigt sich Pavle Pisic als Punktegarant von der Bank und führt die Titans mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen zum Viertelentstand von 16:7. Savion Brown zeigt sich zu Beginn der zweiten Spielperiode weiter als einzig verlässliche Quelle im Coburger Angriffsspiel. Der US-Amerikaner verwandelt schon seinen dritten Wurf, ehe die Dresdner mit mehreren einfachen Körben im Fastbreak ihre Führung weiter ausbauen. Im Anschluss entwickelt sich eine deutlich ausgeglichenere Phase der Partie, in der vor allem Titans-Kapitän Sebastian Heck am gegnerischen Brett besticht. Das Highlight folgt in der 15. Minute als Heck beim Wurfversuch gefoult wird und im Fallen noch die zwei Zähler mitnehmen kann. Als dann bei den Elbriesen noch die Dreier fallen, steigt die Stimmungskurve in der Cyberport-Arena und die Führung weiter nach oben. Mit 40:24 geht es in die Pause.

Ein Spieler mit titanischem Hintergrund legt für die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit auf: Nico Wenzl. Der ist aber, zum Argwohn der Gastgeber, mittlerweile im Dress des BBC´s und assistiert den nächsten Distanztreffer von Mitspieler Brown. Relativ schnell geht es dann, dass die Coburger, das Punktepolster der Dresdner, immer dünner werden lässt. Umso erlösender ist es für die Titans, als Georg Kupke und Luca Kellig mit erfolgreichen Würfen hinter der Dreierlinie die Aufholjagd fürs Erste egalisieren. So können die Elbriesen mit einem komfortablen 52:38-Vorsprung auf den Schlussabschnitt blicken. Höchste Wachsamkeit ist nun bei den Coburgern gefragt. Doch den Start in die letzten zehn Minuten verkorksen die Schützlinge von Seidel komplett. Ein 5:0-Lauf zwingt den Trainer nach gerade einmal 29 Sekunden zu einer Auszeit. Sein Händchen gefunden hat jetzt auf Dresdner Seite vor allem Wisdom Uboh, der mit gleich drei verwandelten Versuchen aus der Ferne seine Chancen erhöht, mal wieder Topscorer seines Teams zu werden. Aber auch im Kollektiv spielen sich die Hausherren in einen Rausch, der mit ablaufender Spieluhr auf immer weniger Gegenwehr trifft. Einzig Brown hält die Coburger hoch. Seine starke Ausbeute von 31 Zählern kann die haushohe Niederlage von 79:55 auch nicht vermeiden. Die Elbriesen gewinnen deutlich mit 79:55 gegen Coburg und bleiben weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 84:93

Dank eines sensationellen Schlussviertels, welches die Gleißental-Riesen mit 35:21 für sich entscheiden konnten,  sicherten sich die Tropics hochverdient den Sieg in einem ausgeglichen Münchener Derby. Die knapp 300 Oberhachinger Fans feierten Ihr Team nach dem Spiel mit minutenlangem Szenenapplaus und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre im BWM Park. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel bekamen die Zuschauer alles zu sehen, was das Herz begehrt. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten und viele Highlights machten das spannende Derby zu einer Partie, die man nicht so schnell vergessen wird. In einer eher defensiv geführten ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Auf Seiten der Gelbhemden war es vor allem Nedzad Muratovic, der immer wieder Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Bei den Gastgebern waren es die beiden Jerkic-Brüder, die immer wieder erfolgreich für die Bayern waren. Mit einer knappen 34.32 Führung ging es die Kabine.

Ab dem dritten Viertel entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch und die Würfe vielen nun hochprozentiger. Die Mutapcic-Truppe nutzte immer wieder Ihre enorme Athletik und punktete oft aus zweiten Chancen. Vor allem Will Miklic war hier nicht zu stoppen. Die Bayern führten vor dem Schlussviertel mit 63:58. Doch die Tropics ließen sich nie abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Philipp Bode führte zusammen mit Andrej Mangold überragend Regie und kam am Ende auf 14 Assists. Vor allem Dzenis Hodovic , Freddy Müller und der erneut bärenstarke Max May profitieren immer wieder vom tollem Teamplay. In der Crunchtime waren es dann vor allem Freddy Müller, der immer wieder energisch zum Korb zog, sowie Dzenis Hodovic die Verantwortung übernahmen. Der 18-jährige Hodovic traf im ganz wichtigen Moment aus alles Lagen und belohnte sich für seine starke Leistung. Ein grandioser Sieg, über den man sicherlich in Oberhaching noch lange reden wird, wurde nicht nur erspielt sondern auch vom Team erkämpft. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der englische Woche statt. Zu Gast sind die Dresden Titans, die ebenfalls mit einer starken 3-1 Bilanz in die Liga gestartet sind. Mario Matic: „ Glückwunsch an mein Team, aber auch an Muki und die Bayern für die hochklassige Partie. Sie haben uns alles abverlangt. Das Spiel heute war vor allem in der zweiten Halbzeit Werbung für den Basketball. Wir haben am Ende die Big-Shots getroffen und in einem ausgeglichen Spiel letztendlich verdient gewonnen. Wir haben über 40 Minuten an uns geglaubt und alles auf dem Parkett gelassen. Das Glück haben wir uns hart erarbeitet. Nun gilt es am Sonntag nachzulegen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 70:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Mittwochabend die Partie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA gegen die PORSCHE BBA Ludwigsburg mit 70:62 für sich entschieden. Nach diesem Erfolg befinden sich die Kangaroos nun mit 6:2 Punkten auf Platz fünf in der Tabelle, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten Oberhaching. Inzwischen hat bis auf Überraschungsaufsteiger SI Ravens Reutlingen jedes Team in der Liga mindestens eine Partie verloren. Trotz des ungünstigen Termines unter der Woche waren noch beachtliche 572 Fans in die Stadtberger Halle gekommen. Die Gäste aus der Barockstadt mussten mit Daniel Mack und Lucas Modic auf wichtige Kräfte unter den Körben verzichten und hatten noch dazu einen Tag weniger Ruhezeit und eine lange Auswärtsfahrt am Sonntag nach Erfurt in den Knochen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Joscha Eckert. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Stadtberger von Beginn an überlegen waren. Kapitän Joanic Bacoul eröffnete zum 2:0, eine Führung für die Gäste sollte es an diesem Abend hingegen dann nicht mehr geben. Die ersten Minuten standen im Zeichen der guten Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten, es fielen wenig Körbe. Nach 10 Minuten lautete der Score 19:15 für die Kangaroos, anschließend wuchs der Abstand sukzessive bis zur Halbzeit (35:26). Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter, mit einem schönen Korbleger erhöhte Luca Sarnowska in der 31. Minute auf 59:41. Das war mit 18 Punkten Differenz der höchste Vorsprung des Abends. Die Gäste gaben aber noch nicht auf, überzeugten kämpferisch, während die stark rotierenden Leitershofer jetzt doch wieder den ein oder anderen Turnover zu viel einbauten und auch die Wurfquote etwas zurückging. Vier Minuten vor dem Ende leuchtete plötzlich nur noch ein 61:56 Vorsprung für die BG von der Anzeigetafel. Die an diesem Abend sehr gut aufgelegten Friedrich Feldrappe und Brendan Gregori sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse und am Ende wurde der Sieg souverän nach Hause gefahren, die Fans konnten sich zufrieden auf den Heimweg machen. Am kommenden Wochenende sind die Kangaroos spielfrei. Weiter in der Liga geht es dann am Sonntag darauf auswärts bei Culture City Weimar, ehe am 31. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Dresden Titans wieder ein Heimspiel ansteht. Genug Zeit also für die BG, zu regenerieren.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers 92:70

Dass die BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd eine ausgeglichene Liga ist, ist allen Verantwortlichen bewusst. Das auch nicht erst seit dem 1. Spieltag als die hochfavorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics untergingen, sondern das haben auch schon die vergangenen Saisons gezeigt. Gestern Abend haben, dass auch nun die Fellbach Flashers auf schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Beim ambitionierten Aufsteiger starten die Fellbacher sehr gut in die Partie. Nach 5 gespielten Minuten stand es 13:7 für die Flashers. Dann fanden die Gastgeber jedoch immer besser in die Partie und der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Reutlinger zeigten den größeren Siegeswillen und waren den Flashers in allen Bereichen überlegen. Sowohl defensiv und offensiv stimmte nicht die Kommunikation bei den Fellbachern. Ein Beleg dafür sind auch die nur 10 Assists, die das gesamte Team verbuchen konnte. Viele Einzelaktionen die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Deutlich verunsichert lagen die Fellbacher vor dem letzten Viertel mit 73:51 zurück und konnten den stark aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Am Ende des Abends ist es ein hochverdienter Erfolg mit 90:72 für den Aufsteiger, die den Flashers eine Lektion erteilt haben, aus der sie hoffentlich ihre Lehren ziehen werden.

Das Gute an Doppelspieltagen ist, dass man ziemlich schnell die Möglichkeit wieder in die Spur zu finden und Charakter zu zeigen. Das Gesamte Team und der Trainerstab können sich bereits kommenden Samstag von einer besseren Seite präsentieren. Dann treten die Flashers bei den Dragons aus Rhöndorf an. Der ehemalige Bundesligist, der mittlerweile als Farmteam für die Telekom Baskets Bonn fungiert steht in der aktuellen Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen da. Der junge Head Coach Max Becker hat ein sehr ausgeglichenes Team beisammen. Vielversprechende Talente, wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić die immer für Furore sorgen können, oder auch erfahrene Spieler wie Mychael Paulo, der amerikanische Forward Sahmi Willoughby oder der bereits Bundesliga erprobte Justin Onyejiaka. Besonders freuen sich die Flashers jedoch auf Daniel Mayr. Daniel verbrachte eine großartige Saison 2024/25 in Fellbach, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court bleibenden Eindruck. Auch in der Flashers Community ist Daniel weiterhin sehr geschätzt. Das Alles zählt jedoch am Samstag nicht. Beide Teams haben nun etwas gutzumachen. Die Dragons haben das Mittwochabend Spiel sehr unglücklich nach einer hohen Führung gegen die Frankfurter noch aus der Hand gegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:21:572026-10-15 17:21:57Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets

Die Ahorn Camp Baskets sind noch auf der Suche nach ihrer Form. Die ersten drei Saisonspiele gingen allesamt verloren. Am vergangenen Wochenende unterlag Speyer vor heimischer Kulisse den Dresden Titans mit 61:68. Für Mike Koch ist dies allerdings kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse sagen nichts aus, auch wenn Speyer noch nach dem offensiven Flow sucht. Wir haben aber gegen Weimar und vor allem Oberhaching gemerkt, dass Statistiken nicht zählen. Die Tagesform wird entscheidend sein. Von daher sind wir auf der Hut.“ Bei den Rheinland-Pfälzern um Headcoach Carl Mbassa gibt Daryl „DJ“ Woodmore den Ton an. Der US-Amerikaner läuft bereits in seiner elften Saison für die Baskets auf und überzeugt seit Jahren mit konstanten Mittelwerten im zweistelligen Punktzahlen. Auch in der laufenden Spielzeit ist der 34-Jährige mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie ein wichtiger Faktor im Speyerer Spiel. Koch weiß um die Qualitäten des Routiniers: „Ein besonderer ProB-Spieler, der diese Liga ungemein bereichert.“
Der bislang erfolgreichste Speyerer Scorer heißt allerdings Austin Fadal. Der Nigerianer spielte unter anderem für die Eastern Washington Eagles in der NCAA Division I und schloss seine Collegezeit 2024 an der Adams State University in der NCAA Division II ab. Nach zwei Jahren im spanischen Basketball ist der Combo-Guard nun in der ProB angekommen – und hinterlässt direkt Eindruck: Fadal erzielt durchschnittlich 14,3 Punkte pro Partie und kommt zudem auf 2,7 Ballgewinne.
Christoph Rupp, der in den ersten beiden Saisonwochen nicht zum Einsatz kam, feierte am dritten Spieltag gegen Dresden sein Comeback. Der erfahrene Small Forward (insgesamt 162 Einsätze in der ProB) konnte zwar nur vier Punkte erzielen, griff gegen Dresden jedoch stolze neun Rebounds ab. Für die Gäste ist der 27-Jährige ein immens wichtiger Teil der Rotation. Doch worauf kommt es für die BAYER-Korbjäger an? „Für uns wird es wichtig sein, den eigenen Ballbesitz gewinnbringend zu nutzen. Zuletzt haben wir im Spielaufbau einfach Fehler gemacht. Obwohl Speyer eher langsam spielt, sind sie in der Kategorie ‚Steal‘ nicht zu unterschätzen“, gibt Koch zu bedenken. „Des Weiteren ist unser Angriff natürlich ein großes Thema. Uns gelingt es noch nicht, über einen längeren Zeitraum einen konstanten Rhythmus beizubehalten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und möchten am Mittwoch gerne den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Drei Spiele innerhalb einer Woche sind schon ein echter Stresstest. Nach Hessing Leitershofen am vergangenen Wochenende, steht am Mittwoch (14.10., 19:30 Uhr) für Rhöndorf das Duell mit den Skyliners Juniors auf dem Programm. Nur drei Tage später (17.10., 19:00 Uhr) bitten im DragonDome dann die Fellbach Flashers, der aktuelle Tabellenführer zum Tanz. Das „Tripple “ liefert den Rheinländern eine wertvolle Standortbestimmung. Was das Team um Headcoach Max Becker in Frankfurt erwartet, verdeutlichte die Begegnung zwischen den Skyliners und den besagten Flashers am letzten Sonntag. Da unterlagen die Hessen bei Fellbach erst nach Overtime mit 95:90. Bei der unter dem Strich unglücklichen Niederlage stellte die Mannschaft von Trainer Troy Aaron Culley unter Beweis, dass sie im Kern und schon länger zusammen und ein gut eingespieltes Kollektiv sind. Vor allem in der heimischen „Basketball City Mainhattan“ ist das Team erfahrungsgemäß nicht leicht zu knacken.

Wie üblich sind die Juniors mit einem breitem Kader in die Saison gestartet, der ähnlich wie die Dragons mit einigen hoffnungsvollen Doppellizenz-Spielern gespickt ist. Eine Klasse für sich ist Ivan Crjnac, aktueller deutscher Juniorennationalspieler und mit 2,04 Meter ein großer sowie beweglicher Small Forward. Der 19-Jährige bringt das gesamte spielerische Paket mit und steuert bislang 13 Punkte pro Spiel bei. Nicht minder beeindruckt Lukas Smazak als Spielmacher. Der Tscheche ist ebenfalls 19 Jahre alt und ein brandgefährlicher Distanzschütze, was durchschnittlich 18 Punkte belegen. Moses Pölking verfügt hingegen mit seinen 28 Jahren schon über reichlich ProA-Erfahrung, gesammelt in Diensten von Koblenz und Bremerhaven. Der wuchtige 2,06-Meter lange Center liefert bislang mehr als solide ø 11,5 Punkte und sechs Rebounds. Dusan Nikolic ist in den ersten Spielen durch einen starken Zug zum Korb aufgefallen. Die Drives des 21-jährigen Guards sind nur schwer zu stoppen und brachten ihm starke 20 Punkte pro Partie ein. Insgesamt betrachtet haben die Frankfurter einige Spieler an Bord, die Begegnungen ihren Stempel aufdrücken können. Die hat Rhöndorf allerdings auch. Außerdem haben die Dragons bereits zwei Siege auf der Habenseite, die Juniors warten noch aufs erste Erfolgserlebnis. Am Ende wird mit entscheidend sein, wer die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende am besten abschütteln kann.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem bärenstarken Auftritt und Heimsieg gegen Coburg gehen die Oberhachinger Basketball mit viel Rückenwind ins Münchner Derby. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im BMW und der Eintritt zum Derbykracher ist frei. Unsere befreundeten Nachbarn haben bisher einen Sieg auf dem Konto und mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Rhöndorf und Langen einstecken. Gespickt mit hochtalentierten Spielern, die zu den größten Talenten Europas gehören, gehen die Gastgeber trotzdem leicht favorisiert in das Spiel. Desmond Yiamu, die Brüder Jerkic, Susic sowie Kilian Fischer sind auch im Kader der ersten Mannschaft und haben eine ganz große Zukunft vor sich. Mit den beiden Slowenen Cevizovic und Miklic verpflichte der FC Bayern zudem zwei gestandene Profis, die der jungen Truppe die notwendige Erfahrung geben. Der größte Star jedoch sitz auf der Bank. Emir Mutapcic ist eine Basketball-Legende. Der Taktikfuchs gewann deutsche Meisterschaften und war sogar deutscher Bundestrainer. Mit allem Wassern gewaschen ist Muki der Erfolgsgarant der kleinen Bayern. Mario Matic: „ Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Bayern ist favorisiert, aber Derbys haben eigene Gesetze und wir wollen alles in die Waagschale werfen. Für mich ist es wie immer eine Ehre gegen so eine Ikone wie Mutapcic coachen zu dürfen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zu ungewohnter Zeit bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ihr Heimspiel am 4. Spieltag in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA.  Am Mittwochabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) trifft man auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Der Termin kam zu Stande, weil die Süd-Staffel der PRO B kurzfristig auf 15 Teams erhöht werden musste. Und aufgrund des engen Rahmenterminplanes jedes Team nun zwei Mal im weiteren Saisonverlauf unter der Woche antreten muss. Dabei wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Reisen zu diesen Matches bezüglich der Entfernungen möglichst kurzgehalten werden. Dass die Kangaroos am kommenden Wochenende dann gar nicht spielen, liegt hingegen daran, dass eben immer eine Mannschaft an jedem Spieltag spielfrei ist.

Auf die Kangaroos wartet ein interessanter Gegner. Die Barockstädter sind das Farmteam des BBL-Ligisten MHP-Reisen Ludwigsburg und stellen mit das jüngste Team der Liga. Ziel des auch noch sehr jungen Trainerteams Jordi Salto und Ognjen Veljkovic ist, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Und von diesen hat die BBA auch dieses Jahr einige Hoffnungen im Kader: Vor allem Yohann Tchouaffe und der erst 16-jährige Kenan Youdom gelten als absolute Toptalente in Deutschland und haben langjährige Verträge in Ludwigsburg unterzeichnet. Aber auch Spieler wie Lars Danziger, Armin Pivac oder Lukas Modic zählen bereits zum erweiterten Kader der BBL- Mannschaft. Auf dem Transfermarkt wurde man auch aktiv: Aus Berlin kam mit Max Riedel (19) ein Ausnahmespieler aus Berlin, dazu der marokkanische Juniorennationalspieler Saad Mouachi Aouaj (17), der auch einen spanischen Pass besitzt. Oder der überaus athletische Theophilus Badu Agyemang (21), der aus Fellbach zum Team gestoßen ist. Dazu kehrte Josia Gentischer (20) aus den USA zurück und Lino Tomas Duarte (21) kam aus Reutlingen. Ein bekannter Name in Leitershofen, sein Bruder Noel spielte drei Jahre bei den Kangaroos und ist bei der BG noch in der besten Erinnerung. Bisher steht für die BBA ein Sieg gegen Oberhaching (88:75) und zwei Niederlagen gegen Coburg (66:87) und Erfurt (64:76) zu Buche. Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman hat schlechte Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch: „Wir haben da noch eine kleine Rechnung offen. Letztes Jahr überrannte Ludwigsburg uns förmlich in eigener Halle und nahm aus Stadtbergen einen 23-Punkte Sieg mit. Das wollen wir am Mittwoch aber natürlich nicht wieder zulassen“, so Pittman. BG-Coach Emanuel Richter und sein Team durften sich also nicht lange über den grandiosen Sieg in Rhöndorf freuen, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Württemberger ist kurz: „Die BBA stellt ein junges, dynamisches und hervorragend eingestelltes Team. Sie üben über 40 Minuten hinweg sehr viel Druck auf den Gegner aus und spielen selbst ein sehr hohes Tempo. Am Sonntag haben sie beim Spitzenteam Erfurt nur hauchdünn verloren. Es wird eine anspruchsvolle Partie für uns und wir bauen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans“, so Richter.“. An Selbstvertrauen sollte es der BG nicht fehlen, überzeugte man in Rhöndorf nicht nur spielreich und kämpferisch sowie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, sondern fuhr auch die Turnovers auf 11 Ballverluste zurück und steigerte die Treffer von der Dreipunktelinie auf rund 35%. Quoten, mit denen man im weiteren Saisonverlauf sehr gut leben könnte. Wohlwissend, dass die junge Leitershofer Mannschaft auch weiterhin der ein oder anderen Leistungsschwankung unterworfen sein wird. Auf die vielen ehrenamtlichen Helfer der Kangaroos wartet ein hartes Stück Arbeit angesichts der Partie unter der Woche. Einlass in die Halle ist dieses Mal daher erst ab 18.45 Uhr.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:13:292026-10-15 17:13:29Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles 91:99

Durchatmen bei den Itzehoe Eagles. Im dritten Saisonspiel haben sie den ersten Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingefahren. Bei den bisher ebenfalls sieglosen Junior Baskets TSG Westerstede gewannen sie mit 99:91 (22:16, 22:24, 26:27, 29:24). Beide Teams starteten fehlerhaft, gerade die Itzehoer brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Starke Impulse und fünf Punkte kamen dann von Finley Schlecht, kurz vor dem Viertelende traf Kapitän Lucien Schmikale trotz Foulspiels von außen und auch den fälligen Freiwurf zur Sechs-Punkte-Führung. Auch im zweiten Abschnitt begannen die Gäste holprig und verpassten es so, den Vorsprung auszubauen. Bei einigen Leistungsträgern lief wenig zusammen, aber auf Schmikale war beim Auftritt in seiner Heimat weiter Verlass: Er versenkte seine nächsten drei Dreier und hielt so die Eagles in Führung. Kurz vor der Halbzeit wühlte sich Sven Cikara zum Korb durch und erzielte den 44:40-Pausenstand. Im dritten Viertel wogte die temporeiche Partie hin und her mit einigen Führungswechseln.

Die Gastgeber achteten verschärft auf Schmikales Distanzwürfe, dafür setzte Cikara immer wieder seine Mitspieler in Szene – so kam er schließlich auf rekordverdächtige 15 Assists. Finn Bohlen sorgte mit drei Freiwürfen dafür, dass die Itzehoer vor dem letzten Viertel mit 70:67 vorne lagen. Und die Geschichte des Spiels setzte sich fort. Gute Phasen der Niedersachsen konnten die Eagles stets kontern und sich wieder mit einigen Punkten absetzen. Probleme unter dem Korb drohten allerdings, als nacheinander Toni Nickel und Tobias Möller mit ihrem fünften Foul auf die Bank mussten, doch der Rest des Teams fing es auf. Als der starke Schlecht viereinhalb Minuten vor Schluss seinen zweiten Dreier zum 90:83 traf, war die entscheidende Lücke hergestellt. Die Gastgeber versuchten es mit noch mehr Druck, aber letztlich setzte sich die größere Erfahrung der Eagles durch. Erleichterung auch bei Coach Max Rockmann: Das Spiel sei nicht immer schön gewesen, aber sein Team habe bis zum Ende gekämpft und auf die Läufe der Westersteder immer die richtigen Antworten gehabt. „Es war eine absolute Mannschaftsleistung“, jeder habe seinen Teil zu dem Sieg beigetragen, hob Rockmann hervor. „Darauf können wir aufbauen.“ Zwei freie Tage sind der Lohn für das Team, „dann können wir uns in der nächsten Woche auf Iserlohn vorbereiten und hoffentlich
mit diesem Sieg in der Tasche die nächsten Schritte gehen und gemeinsam den ersten Heimsieg feiern“. Am Samstag, 17. Oktober, erwarten die Eagles die Iserlohn Kangaroos, bereits eine Woche später kommen die EN Baskets Schwelm an den Lehmwohld.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 68:71

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 58:77

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig 77:66

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen 85:87

Drei Viertel gewonnen, aber die 10-Punkte-Hypothek des defensivschwachen Auftaktviertels war zu hoch: 85:87 (39:46) haben die Uni Baskets Münster am Samstagabend einen Crunchtime-Krimi vor 1.900 Fans gegen starke BBA Hagen Kodiaks verloren. Das Team von Götz Rohdewald kassierte trotz individuell klasse Auftritten vom Topscorer des Abends Adam Touray (31 Punkte, Karrierebestwert) oder Cosmo Grühn (Double-Double) und einer 82:80-Führung 1:15 Minuten vor dem Ende die erste Saisonniederlage. 47 zugelassene Rebounds waren nach der dramatischen Schlussphase mindestens einer zu viel (Hagen 40). Trainer Götz Rohdewald musste seinen Kader neu justieren, da mit Small Forward Boe Nguidjol ein Eckpfeiler seiner Mannschaft verletzt ausfiel. Das Publikum sah volle Intensität und hohes Tempo von Beginn an – von beiden Kontrahenten. Nach einem recht ausgeglichenen Start (11:13, 4.). Adam Touray traf zwei Dreier und dunkte, ruckelte früh die Münsteraner Ballbewegung, ebenso zögerlich wurde verteidigt – 13:20. Hagen spielte gut, wie schon an den ersten beiden Spieltagen, traf an diesem Abend aber früh hochprozentig. Mit diesem Selbstbewusstsein warf Hagen auch seine Dreier, vier von acht im ersten Viertel (19:29).

Nach der Viertelpause ging es in hohem Tempo weiter. Münster traf weiter niederschwellig, Hagen kam zu oft spielerisch leicht durch die Defensive der Gastgeber. 50 zu 80 Prozent betrug die Quote im 2-Punkte-Bereich zur Pause. Die über die gesamte Partie schwache Freiwurfquote tat ihr Übriges (57 Prozent). Hagen setzte sich schnell zweistellig ab (23:38, 14.), war auch im Rebounding wacher. Die Uni Baskets attackierten dann bis zur Pause gut die Zone. Vor allem ein Steal von Robert Merz zu Fastbreak-Punkten von Oliver Pahnke ließ die Halle Berg Fidel kurz vor der Pause erstmals erbeben. Die Uni Baskets verkürzten auf 39:46 bis zur Halbzeit – Adam Touray hielt seine Mannschaft mit 22 Punkten bis hierhin im Spiel. Nur weitere 93 Sekunden später nach Wiederbeginn standen die Baskets-Fans erneut auf den Rängen. Der halbzeitübergreifende 12:0-Lauf sorgte für den ersehnten Führungswechsel (48:46). Die Umstellungen in der Defensive wirkten, die Uni Baskets machten es den Kodiaks nun in jedem Angriff schwer, versäumten aber den Ausbau der Führung, ließen einfache Abschlüsse liegen oder aber bekamen schwere Abschlüsse. Einen versenkte das Energie-Monster Touray gar akrobatisch (58:56, 28.). Standing Ovations! Der Gast verdiente sich nicht nur den knappen Rückstand, insbesondere Gregory Mckay hatte etwas dagegen, sondern holte gar die Führung bis zur letzten Viertelpause zurück (58:63). Die Uni Baskets kämpften phasenweise nun mehr mit sich selbst als mit dem Gegner. Vergebene Layups und Freiwürfe dokumentierten die Suche nach letzter Sicherheit oder Automatismen (62:70, 34.). Für die Übernahme war das defensive Rebounding einfach nicht gut genug, offensiv wurde das individuelle Spiel bisweilen zu sehr gezwungen und der zwischenzeitlich gut fallende Dreier ließ wieder auf sich warten. Und trotzdem: Über großen kämpferischen Einsatz waren die Münsteraner – Adam Touray hatte sein Herz bis zu Krämpfen auf dem Court gelassen – mehrfach in der Crunchtime auf einen Punkt dran, das letzte Mal war es beim 85:86 zwei Sekunden vor der Schlusssirene durch den weiten Dreier von Cosmo Grühn zu spät.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 76:77

Dem jüngsten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gelang der erste Auswärtssieg der Saison – und wie! Bei seinem Debüt für die Rostocker versenkte der US-Amerikaner Isayah Owens den Buzzer Beater Dreier in Bedrängnis zum 77:76-Sieg über die Hertener Löwen. In einem abwechslungsreichen Duell konnten sich beide Teams phasenweise zweistellig absetzen. Im Schlussviertel hatten zunächst die Rostocker leicht die Nase vorn, in der Schlussphase konnten die Hertener das Blatt wenden. Sechs Sekunden vor Schluss traf Löwen-Spieler Jaro Abrams nur einen seiner zwei Freiwürfe. Nach einer Auszeit fand Milo Murrays Pass den über das Feld sprintenden Owens, der über zwei Verteidiger den Ball warf – und mit Ertönen der Sirene im Korb unterbrachte. Es war der zweite Sieg in Folge, der Rostock in der Tabelle auf den vierten Rang bringt. Neben Owens (17 Pkt) punkteten auch Mika Freitag (15), Bruno Loll (15) und Milo Murray (16) zweistellig. „Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind sehr froh, diesen Sieg mit dem Buzzer Beater zu holen. Es ist auch sehr gut für unsere junge Mannschaft, solche Erfahrungen direkt am Anfang der Saison zu machen – das wird uns für den Rest der Saison sehr stärken. Herten war eine ganz schwierige Mannschaft zu spielen, sehr physisch, sehr erfahren. Wir haben es nicht geschafft, konstant die Intensität und das Tempo hochzuhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft in der zweiten Halbzeit in der Defensive. Was wir da gemacht haben, war deutlich besser. Auch wenn wir einfache Sachen dann immer wieder zugelassen haben: Daraus müssen wir lernen und wir werden mit viel Energie aus diesem Sieg gehen, um dann nächste Woche weiter gegen Wedel anzutreten“, berichtet Coach Domenik Reinboth.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 73:86

Zehn Minuten lang sah es nach einem offenen Schlagabtausch aus, am Ende stand eine verdiente Niederlage: Die TSV Neustadt temps Shooters haben ihr Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vor über 850 Zuschauern gegen Tabellenführer LOK BERNAU mit 73:86 (39:52) verloren. Die Vorzeichen waren schwierig, denn mit Matej Jelovcic fehlte der bisherige Topscorer wegen einer am Dienstag im Training erlittenen Verletzung, zudem waren auch beide etatmäßigen Center wegen Verletzung und Dienstreise nicht dabei. Davon war zunächst wenig zu spüren. Bernau erwischte zwar den besseren Start, doch die Shooters blieben dran, arbeiteten sich Korb für Korb heran und gingen mit einem knappen 24:25 in die erste Viertelpause. Dann kam der Bruch. Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gastgeber noch mit, Mitte des Abschnitts aber riss der Faden: Rund drei Minuten lang wollte kein Ball mehr durch den Ring, während Bernau geduldig seine Würfe in Korbnähe herausspielte und Punkt um Punkt davonzog. Aus dem engen Spiel wurde bis zur Halbzeit ein 39:52-Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel legte der Spitzenreiter zunächst nach und baute den Vorsprung Mitte des dritten Viertels auf rund 20 Punkte aus. Wer nun einen Einbruch erwartete, sah das Gegenteil. Angeführt von Simonas Paukste kämpften sich die Shooters zurück, gewannen das dritte Viertel noch mit 18:17 und gingen mit 57:69 in den Schlussabschnitt. Dort keimte Hoffnung auf, als der Rückstand zwischenzeitlich auf acht Punkte schmolz. Bernau blieb jedoch abgeklärt, traf seine Freiwürfe und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Paukste war mit 22 Punkten und acht Rebounds der beste Shooter und so treffsicher wie noch nie in der ProB. Al-Fayed Alegbe-Issifou steuerte 14 Punkte bei, Terry Haarmann brachte von der Bank acht Zähler und viel Energie, Leonard Musahl holte sieben Rebounds. Was fehlte, war die Konsequenz im Abschluss: 15 vergebene Freiwürfe bei 33 Versuchen und nur 44 Prozent Trefferquote aus dem Zweierbereich sind gegen ein Team wie Bernau zu viel. Die Gäste trafen dort 65 Prozent. Den Takt gab auf der Gegenseite ausgerechnet ein alter Bekannter vor. Shawn Scott II, in der Saison 2024/25 selbst im Shooters-Trikot, kam auf 22 Punkte und acht Assists. Unterstützung bekam er vom erst 17-jährigen Fin Borczanowski (18 Punkte, neun Rebounds) und von Lukas Klein (15 Punkte, zehn Rebounds). Die zweite Halbzeit ging mit 34:34 unentschieden aus. Das zeigt, dass die Shooters auch ohne ihren Spielmacher mit dem Tabellenführer mithalten können, wenn sie Phasen wie im zweiten Viertel vermeiden. Die nächste Gelegenheit gibt es am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr bei der SG Braunschweig. Das nächste Heimspiel steigt am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr gegen BBA Hagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 14:00:502026-10-14 14:00:50Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

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10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 13:57:332026-10-14 14:02:31Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten den physischeren Start und erzielten die ersten zwei Zähler der Partie. Die Miners hielten jedoch direkt dagegen und erarbeiteten sich nach etwas mehr als drei Minuten eine knappe 5:4-Führung. In einer engen und umkämpfierten Anfangsphase setzte Essen die ersten Akzente. Zwar eroberten die LIONS per Dreier zwischenzeitlich die Führung (15:17), doch Darius Dawson glich nach etwa acht Minuten spektakulär per Dunking zum 17:17 aus. Mit einem knappen 17:20-Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren keinen optimalen Start. Marc Friederici verkürzte nach 13 Minuten aus der Distanz auf 26:34, doch defensiv bekamen die Miners Karlsruhes Maurice Pluskota in dieser Phase nicht wie gewünscht unter Kontrolle. Während sich Essen vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie schwer tat, zeigten sich die Gäste treffsicher (46 % Dreierquote bis zur Halbzeit) und erarbeiteten sich zur Pause einen 33:42-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Miners zur Aufholjagd. Beim Stand von 37:42 nach 23 Minuten übernahm vor allem Marc Friederici Verantwortung und brachte sein Team mit einem wichtigen Dreier zum 40:42-Anschluss wieder voll in die Partie. Essen kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte wenige Sekunden vor der Viertelpause auf 52:54. Der Schlussabschnitt begann zunächst zerfahren. Die Hausherren kassierten schnelle Fouls – darunter auch ein technisches Foul gegen Coach Lars Wendt. Beim Stand von 52:59 (9 Minuten Restspielzeit) drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die sich immer wieder Fouls und Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten. Doch die Miners gaben sich nicht auf: JJ Mann traf 4:40 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 66:69, woraufhin die Halle am Hallo endgültig kochte. Tre Beard behielt an der Freiwurflinie die Nerven, glich zum 69:69 aus und schickte sein Team mit dem zweiten Freiwurf sogar mit 70:69 in Führung (3:10 Min. verbleibend). Über ein 73:75 (1:52 Min.) entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, in dem sich die Miners ein 80:80-Unentschieden und damit die Verlängerung erkämpften.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy 89:100

MpK Bayreuth trat gegen das Farmteam von ratiopharm Ulm personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an. Außerdem fiel Joshua Bonga kurzfristig noch mit einer Fußverletzung aus. Die Bayreuther Starting Five bildeten Glen Abram, Collin Metcalf, Matt Frierson, Simon Hildebrandt und Kevin Wohlrath. Die Orange Academy startete mit einem 4:0-Vorsprung, Simon Hildebrandt verkürzte auf 2:4 und Kevin Wohlrath glich zum 4:4 aus. Die Anfangsphase war von Nervosität und vielen Turnovers geprägt. Collin Metcalf traf zum 6:6 und verkürzte anschließend auf 8:9. Kevin Wohlrath stellte von der Freiwurflinie auf 9:11. Nach gut fünf Minuten lag die Orange Academy mit 15:9 vorne. MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte in einer Auszeit mehr Geschwindigkeit und die Beachtung der Basics im Basketball an. Collin Metcalf traf zum 11:17, Taje Kelly verkürzte auf 13:17. Die Ulmer spielten eine extrem enge und giftige Verteidigung. Nach einem weiteren Treffer von Collin Metcalf war MpK wieder auf 15:17 dran. Taje Kelly scorte zum 17:19. Die Ulmer zeigten unter anderem einige sehenswerte Dunks und gingen nach einem 11:0-Lauf mit 30:17 zweistellig in Front. MpK hatte defensiv große Probleme. Glen Abraham traf dann einen von zwei Freiwurfversuchen zum 18:30. Letztlich ging es aber deutlich mit 32:20 für die jungen Ulmer in die erste Viertelpause, Collin Metcalf hatte kurz vor der Pause die letzten Bayreuther Punkte gescort. Ulm lag bei den Rebounds mit 12:5 vorne, Bayreuth gelang im ersten Abschnitt kein einziger Offensivrebound. MpK hatte bereits sechs Turnovers zu verzeichnen, die Orange Academy lag bei drei Ballverlusten. Die Ulmer erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels weiter auf 36:20, dann traf Glen Abram den ersten Bayreuther Dreier zum 23:36. Ulm drehte weiter auf und lag nach zwölf Minuten mit 41:23 vorne. Emanuel Prospere traf aus der Distanz zum 26:41, Collin Metcalf scorte zum 28:44. Simon Hildebrandt und Emanuel Pospere verkürzten weiter auf 32:44, ein Bayreuther 6:0-Lauf stand auf dem Scoreboard. Ulm stellte dann wieder auf 48:32, ehe Simon Hildebrandt und Glen Abram zum 36:48 trafen. Die Gäste erwiderten mit einem Dreier zum 51:36 ehe Taje Kelly und Simon Hildebrandt weiter auf 40:51 verkürzten. Die Orange Academy ließ sich jedoch nicht beirren und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 59:40 aus. Bayreuth hatte defensiv weiter starke Probleme. Die Dreierquote lag zur Pause bei MpK bei 18 Prozent, die Freiwurfquote ließ sehr zu wünschen übrig. 13 Turnovers waren zu verzeichnen und bei den Rebounds stand es 19:14 für Bayreuth.

Collin Metcalf scorte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit zum 42:61 und versenkte einen von zwei Freiwürfen zum 43:63. Emanuel Prospere traf zum 45:65 und Kevin Wohlrath zum 47:67. Glen Abram traf zum 49:69 und Emanuel Prospere scorte zum 51:71. Bayreuth kam zunächst nicht näher heran. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 53:72 und Kevin Wohlrath gab mit einem Dreier zum 56:74 ein Bayreuther Lebenszeichen. Taje Kelly traf in der Folge per Dunk zum 58:74. Matt Frierson verwandelte aus der Distanz zum 61:77 nach gut 26 Minuten. Collin Metcalf mit dem 63:80 und Matt Frierson per Dreier zum 66:82 stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie einen seiner zwei Versuche zum 67:84 und Simon Hildebrandt sowie Emanuel Prospere scorten zum 71:86 vor dem Schlussviertel. Bayreuth hatte das dritte Viertel mit 31:27 gewonnen. Die Zahl der Bayreuther Turnovers war nur noch knapp auf 14 gestiegen. Ulm startete mit 90:71 stark ins vierte Viertel, Simon Hildebrandt antwortete aus der Distanz zum 74:90, Glen Abram stellte von der Freiwurflinie auf 75:92. Im nächsten Spielzug erhielt Glen Abram ein unsportliches Foul, die Folgen blieben für MpK aber überschaubar. Collin Metcalf und Kevin Wohlrath trafen zum 79:93, Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 81:93. Es folgte jedoch ein Ulmer Dreier, abermals Collin Metcalf stellte auf 83:96 vier Minuten vor dem Ende. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 85:96. Glen Abram brachte Bayreuth 88 Sekunden vor Schluss auf 87:96 und damit in den einstelligen Bereich heran. Simon Hildebrandt traf zum 89:97, 89:98 stand es 60 Sekunden vor Schluss. Bayreuth kam nicht mehr näher heran, die Orange Academy mit ihrem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren gewann letztlich verdient mit 100:89. Immerhin konnte Bayreuth nach der indiskutablen ersten Hälfte die zweite Halbzeit mit 49:41gewinnen. 31 zu 37 stand es letztlich aus MpK-Sicht bei den Rebounds und die Zahl der Turnovers blieb insgesamt bei 17. Bayreuth bleibt damit auch nach dem vierten Spieltag in der ProA punktlos und steht aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, geht es für MpK Bayreuth um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück weiter.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-12 18:20:192026-10-15 16:07:50Nachberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des vierten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Der Saisonstart ist geglückt! Genau wie Heidelberg und Kirchheim konnten die HAKRO Merlins Crailsheim ihre drei Auftaktbegegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA siegreich gestalten. Hinter dem Trio aus Baden-Württemberg lauert jedoch direkt der kommende Gegner der Zauberer. Und obwohl der Tabellenstand so kurz nach Saisonbeginn nur bedingt Aussagekraft besitzt, wartet zum Start in das Wochenende direkt ein Topspiel. Einerseits möchten die Gastgeber ihre ungeschlagene Serie beibehalten, andererseits gilt der fünffache deutsche Meister als absoluter Aufstiegskandidat. Bereits im Sommer 2025 stellten die Mittelhessen die Vision 2030 vor – mit dem Ziel, sich bis dahin unter den besten zwölf Basketball-Clubs in Deutschland zu etablieren.

Bevor das gelingen kann, muss selbstverständlich zunächst der Aufstieg zurück ins Oberhaus realisiert werden. Seit dem Abstieg 2022 standen die 46ers in jedem Jahr in den Playoffs, der Finaleinzug wollte in den vier Spielzeiten jedoch nicht gelingen. Vor allem in der Vorsaison hatten die Hessen alle Trümpfe in ihrer Hand. Nachdem man als Tabellensiebter in die Post-Season einzog, konnte man die Merlins in der Viertelfinalserie mit 3:1 schlagen. Im Halbfinale musste man sich dann jedoch dem späteren Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben, sodass nun der fünfte Anlauf Richtung BBL genommen wird. Dabei setzt Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic, der seit dem Abstieg das Zepter bei den 46ers übernommen hat, weiterhin auf viel Erfahrung. Robin Benzing (37 Jahre), Till Gloger (33), Daniel Norl (31), Luis König Figge (29) und Viktor Kovacevic (27) stehen weiterhin im Kader der Gießener, zudem haben sie sich mit den Jenaern Aufstiegshelden von 2025 Chris Carter (34) und Zach Cooks (27) prominent verstärkt. Letzterer soll als Point Guard die Scoring-Last seines Teams tragen. Mit 14,3 Punkten pro Spiel ist er derzeit der Topscorer der Hessen. Gar noch erfolgreicher verlief der Saisonstart der HAKRO Merlins Crailsheim. Auf den Auftaktsieg in Essen folgten zwei sehr souveräne Erfolge gegen Tübingen und Karlsruhe. Vor allem das Zusammenspiel als Team funktioniert bei den Merlins schon gut – mit 21,7 Assists pro Spiel verteilen die Hohenloher ligaweit die zweitmeisten Korbvorlagen. Zudem schnappt sich das Team die zweitmeisten Steals (10), die meisten Rebounds (49,3) und erzielt die viertmeisten Punkte (85,7). Mit Booker Coplin (18,3 Punkte), Neuzugang Dylan Addae-Wusu (18), Lucas Mayer (11,3), Courtney Alexander (10), Peyton Gerald (9,7) und Hendrik Drescher (9,7) erzielen gleich sechs Akteure der Zauberer mindestens neun Zähler. Eine starke Teamleistung ist auch am Freitagabend in der Arena Hohenlohe gefragt. Mit den GIESSEN 46ers gastiert eine der stärksten ProA-Mannschaften in Ilshofen. Gemeinsam mit Heidelberg gelten die Hessen als größter Aufstiegskandidat in der ProA.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstag ab 18.30 Uhr mit den Kreisbau Kirchheim Knights zu tun. Die sind aktuell eines von drei ungeschlagenen Teams in der ProA und präsentierten sich bislang in bestechender Frühform. Für die Nürnberg Falcons steht an diesem Samstag ein echter Härtetest auf dem Programm. Kirchheim kommt und damit eines der stärksten Teams der Liga. Beim Blick auf die Statistik liegt das Team von Igor Perovic quasi in sämtlichen wichtigen Kategorien im Ligavergleich ganz weit vorne. Kirchheim erzielt im Schnitt die meisten Punkte (95), holt die zweitmeisten Rebounds (46) und leistet sich gerade einmal zehn Turnover pro Spiel. Bei den Falcons sind das aktuell doppelt so viele. Allein gegen Tübingen am letzten Sonntag verloren die Falken 23-mal das orangene Spielgerät und letztlich auch das Spiel (86:61). Die Trainingswoche hat man bislang genutzt, genau daran zu arbeiten und auf dem Feld wieder besser zueinander zu finden. Zwischendurch statteten die Neuzugänge dem Falcons-Partner Franken Gemüse den obligatorischen Antrittsbesuch ab und wurden alle mit einer frischen Gemüse-Box aus dem Knoblauchsland versorgt – ein willkommener Vitamin-Boost für den anstehenden Härtetest in der Kia Metropol Arena.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Stand der Dinge: Die Göttinger warten noch auf ihren ersten Saisonsieg (drei Niederlagen). Für die Bochumer lief der Saisonstart deutlich besser. Das Team von VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez gewann zum Auftakt bei den Paderborn Baskets 81:77. Am Doppelspieltag gab es einen 73:70-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven und eine 78:94-Niederlage bei Aufstiegsfavorit GIESSEN 46ers. Spieler im Fokus: Das neue BG-Team muss sich noch finden. Kleinere verletzungsbedingte Ausfälle von Spielern erschweren die Trainingsarbeit. Effizientester Veilchen-Akteur ist momentan Zach Jackson, der im Schnitt rund 31 Minuten pro Partie auf dem Parkett steht (18,0 Punkte/3,0 Rebounds/3,0 Assists). Bei den Bochumern sticht der deutsche Guard Niklas Geske hervor, der auf rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Spiel kommt (12,7 Punkte/2,3 Rebounds/7,3 Assists). Gut zu wissen: Beim VfL gab es im Sommer einen großen Umbruch. Von den deutschen Stammkräften sind nur Niklas Geske und Kilian Dietz geblieben. Neue deutsche Akteure sind Gabriel Kuku (kam aus Karlsruhe) und Neil Masnic (Münster). Die fünf US-Amerikaner Myreon Jones, Antonio Williams, Dravon Mangum, Matthew Strange und Malek Green verließen das Ruhrgebiet im Sommer. Stark präsentierte sich in den ersten beiden Partien US-Neuzugang JaMonta Black (34 und 20 Punkte). Frisch vom College kommen US-Forward Thomas Kamarad (Winthrop University) und US-Guard Jaylen Wesley (Rockhurst University).

Zahlen, bitte: Im Schnitt erzielen die Veilchen momentan nur 70,3 Punkte pro Partie und belegen in der noch kurzen ProA-Saison damit den letzten Platz. Bochum kommt im Schnitt auf 77,3 Punkte (Platz 12). Das Team aus dem Ruhrgebiet lässt auch weniger Zähler zu als die Südniedersachsen (80,3 zu 84,3). Besser ist der VfL auch bei der Dreier-Trefferquote (37 Prozent zu 24 Prozent), bei den Rebounds (38,0 zu 35,3) und den Assists (17,0 zu 13,7). Mit je 14 Ballverlusten pro Spiel gehören die BG und die Bochumer zu den besten acht Teams in der Liga. Duell an der Seitenlinie: BG-Headcoach Martins Gulbis ist immer noch ein Neuling in der ProA. Sein Gegenüber Paredes Sanchez gehört seit Sommer 2024 zum VfL-Trainerstab. Der 35-jährige Spanier fungierte zwei Spielzeiten als Assistent von ProA-Veteran Felix Banobre und übernahm in diesem Sommer den Headcoach-Posten. Das sagen die Coaches: „Erstmal entschuldige ich mich erneut bei den Fans. Was wir am Samstag präsentiert haben, ist nicht die Qualität und Identität, für die wir in Göttingen stehen wollen. Wir lernen daraus. Wir haben tief analysiert, warum wir nicht schnell, nicht physisch und ohne Energie aufgetreten sind. Darum müssen wir uns auf uns fokussieren, von der ersten Sekunde an gut verteidigen und unsere Zone schützen. Unsere Teamverteidigung muss einfach besser werden“, sagt Gulbis. Paredes Sanchez sagt: „Der Gegner ist ein starkes Team, und wir dürfen uns auf keinen Fall von den bisherigen Leistungen beeinflussen lassen. Sie werden diese Saison wieder oben mitspielen und ihre Klasse unter Beweis stellen. Genau deswegen werden wir wieder um jeden Ball kämpfen und unser Bestes geben. Es geht darum, Woche für Woche die Teamkultur zu festigen und den Fans zu beweisen, dass wir stolz sind, für die SparkassenStars auf dem Parkett zu stehen.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison gewannen die Göttinger beide Partien gegen Bochum. Zuhause gab es einen 93:74-Erfolg; in Bochum erkämpften sich die Veilchen einen knappen 86:81-Sieg.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am vierten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons gefordert. Gespielt wird am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Für die Schwaben gilt es an die Energie und Leistungsbereitschaft aus dem ersten jüngsten Saisonsieg gegen die Nürnberg Falcons vor knapp einer Woche anzuknüpfen. Beide Mannschaften stehen aktuell bei einem Erfolg aus drei Begegnungen, was die Plätze zwölf und 13 im Ranking bedeuten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv kostenpflichtig bei sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr aus der Artland Arena in Quakenbrück. Trainer Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Wir wissen, welche Herausforderung uns in Quakenbrück erwartet. Die Artland Dragons sind eine junge und spielstarke Mannschaft. Dort zu spielen, erfordert über die gesamten 40 Minuten volle Konzentration. Unser Fokus liegt darauf, unsere Identität auf das Parkett zu bringen, in jedem Ballbesitz voll dagegenzuhalten und sowohl in der Offense als auch in der Defense als Team zu agieren.“ Für die Raubkatzen geht es nach dem Training am Freitagvormittag in Richtung Norden.

Die Artland Dragons gehen mit viel Kontinuität, aber auch einigen Veränderungen in die neue Runde. Mit Benjamin Burnham (NINERS Chemnitz, easyCredit BBL) und Amir Hinton (Ziel unbekannt) verloren die Niedersachsen im Sommer zwei ihrer absoluten Leistungsträger, die in der vergangenen Spielzeit 2025/2026 zu den herausragenden Spielern im deutschen Basketball-Unterhaus zählten. Diese zwei Abgänge gilt es im neuformierten Kader von Trainer Hendrik Gruhn aufzufangen. Der deutsche Pokalsieger aus der Jahr 2008 erreichte zuletzt Playoffs in der ProA, in welchen sich die Zweitliga-Basketballer aus der Samtgemeine im Artland mit 0:3-Siegen gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben mussten. Gruhn geht in seine zweite Saison an der Seitenlinie der Artland Dragons.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die ETB Miners steht das nächste Richtungsspiel vor der Tür: Am kommenden Samstag, den 10.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr), empfängt das Team von Headcoach Lars Wendt die PS Karlsruhe LIONS in der Sporthalle am Hallo. Nach dem bisherigen Saisonverlauf streben die Miners vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg der noch jungen ProA-Saison an. Ausgangslage & Formkurve: Die ETB Miners warten nach drei absolvierten Partien weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Nach der Niederlage im NRW-Derby gegen die RheinStars Köln stehen die Essener mit 0:3 Siegen auf Tabellenplatz 18. Nun gilt es, die Phasen konsequenter zu nutzen und die Fehler in der Defensive sowie beim Rebound abzustellen.Die Gäste der PS Karlsruhe LIONS reisen mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen an (1:2 Siege) und rangieren derzeit auf Tabellenplatz 14. Beide Teams benötigen den Sieg, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu finden.

Der Gegner: PS Karlsruhe LIONS Mit den Karlsruhern wartet eine gewohnt physische und temporeiche Mannschaft auf die Miners. Headcoach Lars Wendt: „Im dritten Heimspiel wollen wir natürlich endlich unseren ersten Saisonsieg holen. Mit Karlsruhe erwartet uns dabei ein Gegner, der momentan mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem werden wir uns auf die Partie so vorbereiten, als könnten alle verletzten Karlsruher Spieler auflaufen. Wir wissen, dass uns ein intensives Spiel erwartet, und wollen von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten. Auf unserer Seite stehen hinter den Einsätzen von Niclas Sperber, der sich im letzten Spiel verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, sowie JJ Mann, der krankheitsbedingt ausgefallen war, noch Fragezeichen. Wir hoffen natürlich, dass beide am Wochenende wieder mit dabei sein können. Wir freuen uns auf das Spiel und darauf, gemeinsam mit unseren Fans um den ersten Saisonsieg zu kämpfen!“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, 10. Oktober geht es für die EPG Baskets zu ihrem 2. Auswärtsspiel, wo sie um 19h30 auf die Paderborn Baskets treffen. Neben den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nicolas Marty-Decker blieben den Paderbornern aus der vergangenen Saison nur Matej Silic und Leonard Kröger erhalten. Worku, US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln, ist mit 27 Jahren einer der erfahrensten Spieler in Paderborn. In dieser Saison kommt der Point Guard bislang auf 18.3 Punkte bei einer Zweierquote von 74.1% (20/27). Am vergangenen Sonntag unterstrich er bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven (81:84) zudem seine Allround-Fähigkeiten, indem er neben 18 Punkten auch mit 9 Assists, 5 Rebounds, einem Block und 3 Steals glänzte. In der Offensive erhält er von Point Guard Jon’il Fugett, mit im Schnitt 16 Punkten und einer Dreierquote von bislang 52.6% (10/19), starke Unterstützung. Bei ihrem Heimsieg gegen Köln (90:73) erzielte er 15 Punkte und scorte wie vier andere Paderborner zweistellig. Worku setzte an diesem Abend seine Mitspieler erfolgreich in Szene (7 Assists bei 0 Ballverlusten) und demonstrierte wie es aussehen kann, wenn er mit seinem schnellen ersten Schritt die Defensive zur Reaktion zwingt. Koblenz wird es mit einem Gegner zu tun bekommen, der „sehr viel Firepower auf den Guard Positionen mitbringt“, weiß Headcoach Stephan Dohrn und warnt: „Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat.

Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“ Nach dem souveränen 92:80 Erfolg am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Artland Dragons ist die Stimmung in der Mannschaft gut, doch wird diese derzeit von dem Ausfall des verletzten Koblenzer Point Guards Tyren Moore getrübt, dessen Ausfall es jetzt zu kompensieren gilt. Jayden Williams, der am Wochenende 26 Punkte (5/5 Dreier) auflegte, zeigt sich zielstrebig: „Ich bin definitiv bereit. Ich habe viel Arbeit in mein Spiel gesteckt und das zeigt sich. Ich vertraue meinem Wurf, aber ich vertraue genauso meinem Team und weiß genau, dass wir alles tun, um zu gewinnen.“ Und auch der Coach bestätigt: „Von diesen 5 Dreiern entstanden vier aus den zuvor exakt so vorgegeben Plays.“ Paderborn steht bei einer Bilanz von 1:2. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn die beiden Niederlagen (77:81 gegen Bochum und 81:84 in Bremerhaven) waren hart umkämpft und sehr knapp. Die EPG Baskets dürften gewarnt sein, zumal mit Neuzugang Emmanuel Ugbo ein weiterer enorm starker Spieler verpflichtet wurde. Der 2,02 Meter große und 110 Kilo schwere Niederländer mit sehr athletischer Spielweise bereichert die Defensive der Paderborner unter dem Korb erheblich. Es steht somit ein großes Stück Arbeit für die EPG Baskets auf dem Plan, die angesichts von zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Saison (88:94 und 93:95) noch eine offene Rechnung mit den Paderborn Baskets haben.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy

Nach den drei Auftaktniederlagen will Medikamente per Klick Bayreuth am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen des vierten Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen das Team der Orange Academy Ulm endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm ist aber sicher ein unangenehmer und schwer zu berechnender Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden sollte. In den ersten drei Saisonspielen zeigten die jungen Ulmer, dass sie auf ihrer „Kaperfahrt“ durchaus konkurrenzfähig sind, nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Nach dem durchaus überraschenden 93:92-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven zum Auftakt gab es eine 85:94-Heimniederlage gegen die Kreisbau Kirchheim Knights und zuletzt, ebenfalls in heimischer Halle, ein 68:84 gegen Aufstiegsfavorit MLP Academics Heidelberg. Die Gäste vom Neckar erarbeiteten sich dabei schon früh in der Partie eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die Ulmer jedoch zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Bester Scorer der Orange Academy ist bislang CJ Anthony, der mit 24 Jahren älteste Spieler des Teams. Der an der Iona University in der amerikanischen College-Liga NCAA ausgebildete US-Point Guard erzielte bislang im Schnitt 18,3 Punkte, drei Rebounds und verteilte 2,7 Assists. Der 22-jährige französische Shooting Guard Lucas Fischer, zweitältester Akteur des Teams, kam vor der Saison von ESSM Le Portel aus Frankreich und hat aktuell im Schnitt 15 Zähler, 2,7 Rebounds und 1,7 Assists auf dem Scoreboard stehen.

Der 20-jährige Pointguard Namori Omog zählt mit durchschnittlich 12 Punkten, zwei Rebounds und 2,3 Assists ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft. Der 18-jährige, 2,12 Meter große Center Felix Kiehlneker ist mit im Schnitt 5,3 abgegriffenen Bällen bislang bester Rebounder des Teams, außerdem hat er 8,7 Zähler gescort. Der spanische Center Juom Maker Bol Meen, 17 Jahre alt und 2,11 Meter groß, hat acht Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt auf dem Konto. Der 19-jährige polnische Shooting Guard Zoran Milicic steht bei sieben Punkten, 3,7 Rebounds und 3,3 verteilten Assists im Schnitt. Small Forward Nil Failenschmid Clavera (20) kam von den Bozic Kirchheime Knights zu Saisonbeginn nach Ulm und brachte sich mit bislang durchschnittlich sechs Zählern und 3,3 Rebounds in den Teamerfolg ein. Der 21-jährige Center Tobias Rainer Holbach (2,7 Punkte/2,7 Rebounds) und der niederländische Shooting Guard Yanu Sligerland (18, 3 Zähler/1,3 Rebounds) sind weitere Akteure, die sich bislang Stammplätze im Team der Orange Academy erarbeitet haben. Bereits im Vorfeld der neuen Saison trafen die Orange Academy und MpK Bayreuth in einem Testspiel aufeinander. Auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Bormio holten die Bayreuther in Ulm mit 91:83 einen von lediglich zwei Siegen in der Saisonvorbereitung. Jetzt hofft man diesen Erfolg im Heimspiel der regulären Saison wiederholen zu können. MpK Bayreuth ist bislang als Tabellen-17. noch punktlos. Nach der 90:109-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz und der 79:89-Heimpleite gegen die PS Karlsruhe Lions musste man zuletzt vor allem aufgrund eines desolaten letzten Viertels eine deutliche 75:104-Auswärtsniederlage bei den Kreisbau Kirchheim Knights hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 13:00:452026-10-14 11:08:46Vorberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles

Eine Auftaktniederlage bei Meisterschaftsfavorit Münster, ein verlorenes Heimspiel gegen Herten – die Itzehoe Eagles sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Beim nächsten Gegner sieht es nicht anders aus: Die Baskets Juniors TSG Westerstede hatten zuerst in eigener Halle keine Chance gegen Spitzenteam Bernau, es folgte eine Auswärtspleite in Iserlohn. Nun treffen die beiden sieglosen Teams aufeinander, und das bereits am Freitag, 9. Oktober: Die Eagles stellen sich um 20 Uhr bei den Niedersachsen vor. Diese seien ein komplett anderer Gegner als zuletzt die abgeklärten Hertener Löwen, sagt Eagles Coach Max Rockmann. „Sie sind jung und wild, wollen möglichst schnell spielen und sind außerdem stark abhängig von ihrem Dreier.“ Das Rezept für den ersten Saisonerfolg: „Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass wir unsere Erfahrung und körperliche Überlegenheit ausspielen und dass wir den jungen Spielern von Westerstede das Spiel so schwer wie möglich machen.“ Die Partie ist kostenlos im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv im Kanal der Baskets Juniors TSG Westerstede.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das zweite Auswärtsspiel der noch jungen ProB-Saison auf dem Programm. Das Team von Headcoach Falk Möller ist beim SC Rist Wedel gefordert. Tip-off in der Steinberghalle ist um 19:00 Uhr. Die Gastgeber sind mit einer knappen 70:75-Heimniederlage gegen die BSW Sixers in die Saison gestartet, zeigten am vergangenen Wochenende aber eine starke Reaktion. Bei BBA Hagen setzte sich die junge Wedeler Mannschaft in einer offensiv geprägten Partie mit 101:97 durch.

Auch personell hat sich beim SC Rist einiges verändert. Mit Stanley Witt steht seit dieser Saison ein neuer Headcoach an der Seitenlinie. Zum Kader gehören zahlreiche junge Spieler, ergänzt durch Neuzugänge wie Tyson Leitao und Jamil Muttilib. Bereits beim Saisonauftakt zeigte Wedel seine aggressive Spielweise und versuchte, durch intensive Verteidigung zu einfachen Punkten im Fastbreak zu kommen. Die EN Baskets wollen dagegen an die deutlich verbesserte Leistung aus dem Heimspiel gegen Münster anknüpfen. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Luka Zajic, der gegen Münster umknickte. Bei allen anderen Spielern sieht es nach einer guten Trainingswoche personell positiv aus. Möller erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wedel ist eine junge, hungrige Mannschaft, die einem das Leben immer schwer macht. Dazu kommt eine Halle, in der man nicht gerne spielt. Personell müssen wir schauen, ob Luka Zajic wieder einsatzfähig ist, er war im vergangenen Spiel umgeknickt. Alle anderen haben gut trainiert. Es wird am Ende darauf ankommen, ob wir wieder alles investieren, was wir haben, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen.“

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen

Das zweite Heimspiel, das Wintersemester startet: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt empfangen die Uni Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr) die BBA Hagen Kodiaks zum Hochschulbeginn. Wie gewohnt werden dann wieder mehr „Studis“ die Atmosphäre in der Halle Berg Fidel anheizen, zumal am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein attraktives Duell mit Tempobasketball beider Kontrahenten wartet. Nach dem 98:78 gegen Itzehoe zum Saisonauftakt mussten die Uni Baskets in Schwelm lange um den Sieg kämpfen. Beim 80:75-Erfolg kamen die Münsteraner erst über ihre spielstärkste Phase Mitte des Schlussviertels nach einem 13:3-Run zum 74:63 zur Entscheidung und sorgten damit für den zweiten Zweier der Saison. Der Weg der Entwicklung geht weiter, die Turnover der ersten Halbzeit in Schwelm waren ein Thema in der „ganz normalen Spielaufarbeitung“, wie Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmorgen anmerkte. „Wir haben die Woche natürlich auch daran gearbeitet, Ballverluste zwar nicht gänzlich zu vermeiden, sondern eher daran, mehr aufzupassen, besser positioniert zu sein.“ Eine Stärke des Gegners vom Samstagabend, den Kodiaks, ist eben, über ihre Spielweise Ballverluste zu erzwingen. Götz Rohdewald kann vor dem nächsten Heimspiel wieder aus dem Vollen schöpfen. Der in Schwelm nicht zur Verfügung stehende „Lukas Freitag hat die Woche wieder trainiert und wird dabei sein. Bisher sind alle Spieler wieder fit und am Samstag im Kader. Stand heute ist erst mal alles positiv“, berichtete der Cheftrainer. Die BBA Hagen Kodiaks erwischten unter dem früheren BBL-Trainer Ingo Freyer einen von den Ergebnissen her unglücklichen Saisonstart, überzeugten aber mit starken Leistungen. Im Overtime-Drama fehlte dem Aufsteiger beim 97:101 gegen den SC Rist Wedel am vergangenen Samstag nicht viel zum ersten ProB-Sieg der jungen Klubgeschichte. 2021 gründeten der Verein Basketball Boele-Kabe und die BG Hagen die Basketball Akademie Hagen – kurz BBA. Zielsetzung ist nichts anderes, als die BBA zu einer Spitzenmarke im deutschen Basketball zu machen.

Freyer hat bei den Kodiaks einen Basketballstil implementiert, der für schnelles, aggressives, physisches Spiel mit schnellen und nach dem 2. Spieltag drittmeisten Abschlüssen der Liga steht. Parallelen in puncto Tempobasketball zu den Uni Baskets sind unverkennbar. Über diese Spielweise erarbeiteten sich die Hagener zum Saisonstart in Herten fast 20 Würfe mehr als der Gastgeber, zwangen ihn mit aggressiver Defense zu 21 Ballverlusten. Manko waren aber die zu geringen Wurfquoten – die 73:88-Niederlage die Konsequenz.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy

Hertener Löwen treffen auf die Rostock Seawolves Academy: Nach dem gelungenen Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen wollen die Hertener Löwen nachlegen: Am kommenden Sonntag ist die Seawolves Academy aus Rostock zu Gast in der Rosa-Parks-Sporthalle. Mit der Unterstützung der eigenen Fans möchte das Löwen-Rudel die weiße Weste wahren und den nächsten Heimsieg einfahren.

Die junge Mannschaft der Seawolves Academy reist mit einem ausgeglichenen Punktekonto von einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck nach Herten. Am 1. Spieltag mussten sich die Mecklenburger nach hartem Kampf knapp den ART Giants Düsseldorf mit 86:80 (47:43) geschlagen geben. Am 2. Spieltag feierten die „Wölfe“ dann ihren ersten Saisonerfolg und setzten sich in einem spannenden Finish hauchdünn mit 95:93 gegen die TSV temps Shooters Neustadt durch. Besonders zwei Akteure drückten diesem Erfolg ihren Stempel auf und wussten auf ganzer Linie zu überzeugen: Topscorer Mika Freitag glänzte mit beachtlichen 22 Punkten. Ebenfalls eine sehr starke Partie zeigte Bruno Loll, der das Spiel mit einem beeindruckenden Double-Double aus 19 Punkten und 11 Rebounds beendete. Beide unterstrichen damit ihre wichtigen Schlüsselrollen im Rostocker Spiel. Dass die Karten so früh in der Saison noch keineswegs fertig gemischt sind, ist dem Löwen-Team bewusst. Die Gäste aus Rostock haben bewiesen, dass sie enorm viel Energie aufs Parkett bringen und bis zur letzten Sekunde um jeden Ball kämpfen können. Genau deshalb gehen die Hertener Löwen hoch fokussiert in die Trainingswoche und die Vorbereitung auf die Partie. Mit der Energie aus den ersten beiden Siegen und der gewohnt lautstarken Kulisse in der Löwenhöhle wollen die Hertener das Spiel von Beginn an intensiv gestalten und die zwei Punkte in Herten behalten.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU

Am Sonntag, 11. Oktober, wartet um 16:00 Uhr der absolute Topfavorit der Saison auf die TSV Neustadt temps Shooters. Am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt mit LOK Bernau der Spitzenreiter in den Shooters Dome. Die Gäste von Headcoach Dan Oppland sind makellos gestartet: Auf den Auftaktsieg in Westerstede folgte ein 96:80 gegen die ART Giants Düsseldorf. Mit einer Korbdifferenz von +38 steht die LOK ganz oben. Wie tief der Kader besetzt ist, zeigte das Düsseldorf-Spiel: Sieben Bernauer punkteten zweistellig, angeführt von Jona Drücke (16 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists) und Lukas Klein (16 Punkte, 12 Rebounds). Dazu kamen ein klar gewonnenes Reboundduell (47:34) und 26 Assists. Mit Shawn Scott II steht außerdem ein alter Bekannter im Bernauer Trikot. Die Shooters gehen mit einer 1:1-Bilanz in die Partie. Dem 87:68 zum Auftakt gegen Schwelm folgte ein denkbar knappes 93:95 bei der Seawolves Academy in Rostock. Matej Jelovcic legte dort ein Triple-Double auf (28 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists). Von außen fielen allerdings nur 5 von 27 Dreiern.

Der Schlüssel könnte in der Defensive liegen. In Rostock erzwangen die Neustädter 21 Ballverluste und verbuchten 16 Steals. Bernau leistete sich gegen Düsseldorf trotz des klaren Sieges 25 Turnover. Wenn die Shooters hier Druck machen, am Brett dagegenhalten und ihre Würfe besser treffen, ist auch gegen den Favoriten etwas drin. Coach Allen Ray Smith zum Sonntagsspiel: „Für uns ist es gut, dass wir vor knapp einem Monat bereits im Testspiel gegen Bernau gespielt haben und wissen, was auf uns zurollt. Allerdings konnten wir auch einige Schwachstellen bei der LOK ausmachen und wollen diese im Ligaspiel attakieren. Meine Spieler wollen außerdem die Niederlage aus dem Testspiel wett machen, genauso wie die unnötige Niederlage in Rostock. Zu Hause vor unserem Publikum möchten wir wieder eine starke Partie abliefern und jeder freut sich auf das Spiel, in das wir als klarer Außenseiter gehen“. Eine Rechnung ist ohnehin offen: Beide Duelle der Vorsaison gingen an die LOK, 83:110 in Neustadt und 76:86 in Bernau. Anpfiff ist um 16:00 Uhr im Shooters Dome. Wer nicht in der Halle sein kann, schaut den kostenlosen Livestream bei sporteurope.tv.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_3_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 12:58:512026-10-14 11:21:15Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen

Die Rheinländer wurden bisher ihren Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Zwei klare Siege, nämlich ein 99:83 auswärts bei Bayern und München und zuvor ein 96:74 auf eigenem Terrain gegen die Basketball Löwen Erfurt stehen bisher auf dem Konto. Das bedeutet Platz zwei hinter dem Überraschungsaufsteiger Reutlingen Ravens. Die Scores zeugen von der offensiven Wucht des Kooperationspartners von BBL-Team Telekom Baskets Bonn. Demzufolge hat man mit Carlo Schmid (19), Kenan Reinhart (19), Malik Idbihi (17), Tom Viehöfer (17) oder Dusan Ilic (17) absolute Toptalente in seinen Reihen. Aber ein Jugendteam sind die Rhöndorfer keinesfalls, denn mit dem US-Amerikaner Sahmi Willoughby (25/11 Punkte bisher pro Spiel), dem Portugiesen Mychael Paulo (28/13,5 Punkte) und vor allem dem erstligaerfahrenen Justin Onyejiaka (22/19,5 Punkte) hat man auch erfahrene Akteure in seinen Reihen. Unter dem Korb sorgen der Ex-Oberhachinger Benjamin Sadikovic (23/208cm) und Daniel Mayr (31/218cm) für Ordnung und Lufthoheit. Mayr kehrte zuletzt aus einer langwierigen Verletzung zurück und ist trotz seiner imposanten Größe immer noch 4cm kleiner als sein Vater, Basketball Legende Rolf „Bibo“ Mayr, der erst 2022 als größter Mensch Deutschlands abgelöst wurde. Das Team des noch jungen 27-jährigen Trainers Max Becker peilt demzufolge auch an, dahin zurückzukehren, wo man lange Jahre gespielt hat, nämlich in die PRO A.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Die Dragons gehören aktuell zu den stärksten Teams der Pro B. Sie sind hervorragend gecoacht und haben mit Dusan Ilic eines der spannendsten Talente der Liga. Sie sind klarer Favorit, aber wir wollen mutig auftreten, unsere Energie auf s Feld bringen und ihn einen echten Kampf bieten“, baut Richter darauf, dass sein Team erneut einen Entwicklungsschritt nach vorne machen wird. Da Bonn bereits am Freitag in der BBL spielt, werden alle Doppellizenzspieler am Samstag auf dem sogenannten „Menzenberg“ zur Verfügung stehen. Das erschwert die Aufgabe, hat für Richter aber auch einen weiteren positiven Aspekt: „Dadurch werde ich wohl den Sportdirektor der Telekom Baskets, Savo Milovic, treffen. Wir haben tatsächlich früher in einer Mannschaft zusammengespielt und kennen uns mittlerweile seit über 20 Jahren. Wir waren beide sehr gute Schützen und hatten dafür in der Defensive überschaubare Qualitäten, was wir unseren heutigen Teams sicher nicht durchgehen lassen würden. Ich freue mich auf das Wiedersehen“, lacht Richter. Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman sieht den Druck nicht bei den Stadtbergern: „Der Sieg gegen Speyer gibt uns Sicherheit, wir können unbeschwert in den Westen der Republik reisen. Wenn wir die Turnovers von anfangs 25 über zuletzt 19 noch ein wenig herunterfahren können, kann es ein gutes Spiel werden“, so Pittman, der zuletzt ein Treffen zwischen den Spielern und den ehrenamtlichen Helfern des Vereines organisierte. „Das war eine großartige Sache für beide Seiten, unsere Akteure kamen sehr gut und sympathisch bei diesen wichtigen Mitgliedern des Vereins rüber“, so Pittman.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans

Nach dem ersten Heimsieg der Saison steht für die Dresden Titans am Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm. Am 3. Spieltag gastieren die Elbriesen bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer. Tip-Off in der Sporthalle Speyer-Nord ist um 19 Uhr.

Nach dem ersten Erfolg der neuen Spielzeit wollen die Titans auch auswärts nachlegen und treffen dabei auf die noch sieglosen Ahorn Camp Baskets Speyer. In der Sporthalle Speyer Nord, in der die Dresdner erst vor wenigen Monaten den Play-Off-Einzug perfekt machten, soll nun der nächste Schritt für einen gelungenen Saisonauftakt gemacht werden. Die Speyerer – Mit den Ahorn Camp Baskets wartet ein Gegner, der trotz des noch ausstehenden ersten Saisonerfolgs keineswegs unterschätzt werden darf. Die Speyerer verloren ihre ersten beiden Partien gegen die TSG Schöller SI Ravens Reutlingen und die BG Hessing Leitershofen. Zuletzt zeigte das Team von Headcoach Carl Mbassa beim 64:76 in Leitershofen eine deutliche Leistungssteigerung und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Besonders im Blickpunkt steht Speyers neuer Point Guard Austin Fadal. Der US-Amerikaner erzielte in Leitershofen 23 Punkte und traf drei Dreier. Auch Kapitän DJ Woodmore, der 14 Zähler beisteuerte, gehört zu den Leistungsträgern der Gastgeber. Neben Woodmore gehören unter anderem David Aichele, Christoph Rupp, Dami Ade-Eri und Oskar Humpert zum Team. Neu hinzugekommen sind unter anderem Lukas Roth, Bessanty Saragba und Austin Fadal. Damit blieben Daryl Woodmore, David Aichele, Oluwadamilola Ade-Er, Oskar Humpert und Christoph Rupp blieben gleich fünf prägende Akteure der Saison 2025/26 der Domstadt treu. Doch ausgerechnet die beiden Letztgenannten sind aktuell vom Verletzungspech geplagt. Wichtiges Scoring fällt damit weg. Auch die vielversprechenden Neuzugänge Bessanty Saragba auf der Center-Position sowie die beiden Flügelspieler Austin Fadal und Lukas Roth konnten diese Lücke in den ersten beiden Spielen noch nicht schließen. So bringen es die Ahorn Camp Baskets bislang auf gerade einmal durchschnittlich 61 Punkte pro Partie. Offensiv ist von Carl Mbassas Truppe am Samstag also mehr gefragt, wenn die Speyerer einen Fehlstart in die neue Spielzeit vermeiden wollen.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II

Nachdem es im Low-Scoring-Game der Vorwoche noch keine Punkte für den TV Langen gab, steht eine große Belastung bevor: Gleich drei Spiele absolviert das Team von Headcoach Tobias Jahn innerhalb von sieben Tagen. Dabei gibt es zunächst ein Heimspiel-Doppel: Am Samstag empfangen die Giraffen den FC Bayern Basketball II, bereits am Dienstag folgt dann im Sportpark Oberlinden das erste Aufeinandertreffen mit den Basketball Löwen aus Erfurt. Und schon am Freitag geht es weiter, dann jedoch auswärts gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Der FC Bayern Basketball II ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Offensiv konnten sie sich dabei insbesondere auf ihren Guard Niko Jerkic verlassen, der gegen Dresden 18, gegen Rhöndorf 17 Punkte erzielte. Doch auch Caspar Vossenberg und Nick Cevizovic scorten in beiden Spielen zweistellig. „Die Bayern sind eine ganz ganz junge Truppe, verfügen jedoch mit William-Windi Miklic auch über einen sehr erfahrenen Power Forward. Gleichzeitig haben sie mit Emir Mutapcic den erfahrensten Coach der Liga und sind entsprechend gut eingestellt“, sagt Langens Trainer.

Trotz dreier kurz aufeinander folgender Spiele bleibt die Marschroute für die Giraffen indessen dieselbe: Das Team arbeitet im Training hart an den eigenen Fähigkeiten, Defizite aus der Partie der Vorwoche wurden ebenfalls aufgearbeitet. „Defensiv wollen wir definitiv an den Leistungen des Dresden-Spiels anknüpfen. Offensiv muss von uns allerdings viel viel mehr kommen. Es braucht mehr Druck und mehr Fokus auf Team-Basketball. Daran haben wir jetzt eine Woche gearbeitet. Und ich bin mir sicher, dass es uns sehr helfen wird, vor unseren Fans zu Hause zu spielen“, so Jahn weiter. Dass sowohl der Samstag als auch das Dienstag-Spiel in Langen stattfinden, sieht Jahn als Vorteil für seine Mannschaft: „Dass wir keine langen Fahrten haben verschafft uns eine bessere Regenerationsphase.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg

Nach der unglücklichen Niederlage in Ludwigsburg wollen die Mannen um Kapitän Phillip Bode am kommenden Sonntag ( Spielbeginn 16 Uhr, Grundschule Deisenhofen) gegen den BBC Coburg wieder Punkte auf der Habenseite verbuchen. Neuzugang und TV-Star Andrej Mangold wird sein Debüt im Tropics Trikot feiern. Der ehemalige Nationalspieler soll für Entlastung auf den kleinen Positionen sorgen und vor allem seine geballte Erfahrung in die Waagschale werfen. Favorit in dem Spiel sind die Gäste aus Coburg um Ihren langjährigen Erfolgstrainer Patrick Seidel.  Der 33-jährige wurde bei mehreren höherklassigen Clubs als heißer Kandidat gehandelt, entschied sich jedoch für einen Verbleib in der Vestestadt. Der letztjährige Tabellenzweite der Südstaffel wird auch in dieser Saison bei diversen Fachzeitschriften und Internetportalen als eines der Topteams gehandelt.

Neben Aufbauspieler Nico Wenzl, der Seidels verlängerter Arm auf dem Spielfeld ist, muss man vor allem dem US-Boy Savion Brown auf den Füßen stehen. Der Shooting Guard ist ein ausgewiesener Distanzwurfspezialist und kommt von der North Greenville University. Neu im Kader der Oberfranken ist das deutsche Toptalent Abra Musa. Der Juniorennationalspieler wurde von Kooperationspartner Bamberg verpflichtet und soll auch regelmäßig beim BBC zum Einsatz kommen. Auf den großen Positionen haben die Gäste neben bewährten Kräften wie Tim Herzog, Leo Cosic oder Marc Deinlein sehr interessante Neuzugänge verpflichtet. Mit  Benjamin Koppke (Chemnitz) und Jakob Lang ( Jena ) konnte Seidel zwei talentierte Spieler aus Erstligaprogrammen nach Coburg locken. Mario Matic: „Coburg hat eine sehr starke Mannschaft und mit Patrick, der seit Jahren einen hervorragenden Job macht, einen Toptrainer. Der BBC ist auf allen Positionen stark aufgestellt und der Kader hat enorm viel Talent. Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen und müssen es schaffen das hohe Tempo der Oberfranken zu drosseln.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen

Tradition ist ein passendes Stichwort, um das Duell mit dem 14-fachen Deutschen Meister zu charakterisieren. Schließlich gehörten die GIANTS über knapp drei Dekaden zu Deutschlands erfolgreichsten und dominierendsten Clubs in der Beletage, sammelten in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren nicht nur Meisterschaften, sondern ebenso zehn Pokalsiege. Passend zum ausufernden Briefkopf der Gäste übernahm mit Mike Koch 2024 ein weiterer Europameister von 1993 den Leverkusener Trainerstuhl von Hansi Gnad (Headcoach von 2018 bis 2024). Während in den Gassen der Altstadt die Zwiebelzöpfe verkauft werden, weht also genügend deutsche Basketball-Geschichte durch die Florian-Geyer-Straße. Zurück aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt befinden sich die GIANTS in der ProB auf der Jagd zurück in die ProA. „Fellbach statt Badalona“ und „Oberhaching statt Olympiakos“ lautet die Realität im Jahr 2026 – und die Tropics aus Oberhaching waren es auch, die Leverkusen zum Liga-Auftakt bezwingen konnten. Am 2. Spieltag bekamen dafür die Erfurter Basketball Löwen gleichermaßen Leverkusens Frust, Wucht und Qualität zu spüren und mussten mit einer 88:65-Niederlage den Heimweg in Richtung Landeshauptstadt antreten.

Angeführt wird das gut ausbalancierte Ensemble von Mike Koch in dieser Saison durch namhafte Akteure, die bereits über ProA-Erfahrung verfügen. Allen voran ist hier Branden Maughmer zu nennen, der im Sommer als Königstransfer verpflichtet wurde und dem Leverkusener Spiel von außen viel Dynamik verleiht. Doch auch unter den Körben wartet Schwerstarbeit: Der 2,16 Meter große Center-Hüne und GIANTS-Kapitän Dennis Heinzmann gilt als defensive Lebensversicherung der Leverkusener und bildet gemeinsam mit dem erfahrenen Point Guard Luca Kahl das Rückgrat des Koch-Teams. Mit einer breit besetzten Rotation, die sowohl über enorme Physis unter den Körben als auch über offensive Gefahr von der Dreierlinie verfügt, reisen die Gäste als klarer Favorit an die Ilm und werden Culture City in Sachen Intensität ganz sicher alles abverlangen.  Unterdessen kehrte das Team von Headcoach Farsin Hamzei am vergangenen Samstag mit einem stabilen Dämpfer vom Mitaufsteiger (und neuen Tabellenführer) aus Reutlingen zurück. In Baden-Württemberg mit 64:93 unter die Räder gekommen, hat Weimars Niederlage ungeachtet des deutlichen Resultats genug Potenzial, um Bäume und Träume an der Ilm nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Mit einem 81:77-Heimsieg gegen die SKYLINERS Juniors in das neue sportliche Habitat der ProB gestartet, wird Culture City trotz des namhaften Kontrahenten auf eine Überraschung schielen. Der Weg dahin dürfte jedoch länger sein als die Rückfahrt aus Reutlingen.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 öffnet die Riethsporthalle Erfurt ihre Tore für den ersten Heimspieltag der Saison 2026/2027. Ab 13 Uhr spielen die CATL Basketball Löwinnen in der Frauen-Regionalliga, bevor um 17 Uhr die Basketball Löwen ihr erstes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bestreiten – gegen die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg. Der Spieltag wird präsentiert von den Stadtwerken Erfurt. Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg steht für eines der renommiertesten Nachwuchsprogramme im deutschen Basketball. Als Farmteam des Erstligisten MHP RIESEN Ludwigsburg dient die ProB-Mannschaft als Entwicklungsplattform für Talente, die langfristig den Sprung in die easyCredit BBL anstreben. Headcoach Jordi Saltó arbeitet mit einem breiten, variablen Kader, in dem viele junge Spieler auf mehreren Positionen eingesetzt werden können.

Nach einem schwierigen Saisonauftakt mit einer 66:87-Niederlage gegen Coburg holten sich die Ludwigsburger am zweiten Spieltag bereits das erste Erfolgserlebnis: Im Heimspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics gaben sie zwischenzeitlich eine komfortable Führung aus der Hand, kämpften sich aber in der Schlussphase zurück und gewannen 78:75 – mit einem Dreier sieben Sekunden vor dem Ende. Die BBA reist also mit einem Sieg im Gepäck und wachsendem Selbstvertrauen nach Erfurt. Zugleich deutet der Saisonstart erneut auf eine sehr spannende Liga hin, schließlich besiegte Oberhaching am ersten Spieltag die Bayer Giants Leverkusen als hochgehandelten Liga-Favoriten. Einen besonderen Rahmen erhält das erste Heimspiel durch einen prominenten Gast: Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn wird die Mannschaften vor dem Tip-Off begrüßen und den Spielball symbolisch an die Schiedsrichter übergeben – ein schönes Zeichen der Verbundenheit zwischen der Stadt und ihrem Basketballverein. Dabei fällt den Fans sicherlich eine weitere Besonderheit auf: Die Schiedsrichter tragen an diesem Spieltag pinke Trikots. Der Hintergrund ist, dass die BARMER 2. Basketball Bundesliga gemeinsam mit ihrem Sponsor Junited Autoglas für die wichtige Prävention gegen Brustkrebs sensibilisieren will.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Der Gegner kommt mit einer offenen Rechnung mit sich selbst. Die SKYLINERS Juniors, das ProB-Team des Bundesligisten Skyliners Frankfurt, haben erst ein Spiel gespielt und es beim Aufsteiger Weimar mit 77:81 verloren – obwohl sie nach drei Vierteln nur einen Punkt zurücklagen. 34 Dreierversuche im ersten Spiel sprechen eine deutliche Sprache, das Team vom neuen Head Coach Troy Culley (zuletzt Co-Trainer in Tübingen) kann sehr gefährlich werden, wenn der Wurf fällt. Aufpassen müssen die Flashers dabei besonders auf Ivan Crnjac, der in Weimar fünf Dreier versenkte, und Dusan Nikolić, der alle sieben Zweier traf – beide 19 Punkte, beide genau wie Jung-Nationalspieler Jamie Edoka mit Doppellizenz auch im Bundesliga-Kader der Skyliners. Letztjähriger Leistungsträger, Lukas Smazak und der letzte Saison nachverpflichtete athletische Big Man Moses Pölking sind ebenfalls weiter mit dabei. Ein Importspieler fehlt noch im Kader der Skyliners. Dieser wird traditionell spät verpflichtet und nach Bedarf. Die Rechnung dabei ist einfach. Man vertraut auf den eigenen Talente-Pool der sicherlich vorhanden ist. Fraglich ist bei Farmteams jedoch immer, wie die Doppelbelastung funktionieren wird, speziell auch jetzt in Frankfurt da man sich entschlossen hat neben den BBL noch im EuroCup an den Start zu gehen. Am 07.10. gelang beim ersten Heimspiel Spiel gegen das litauische Team Šiauliai ein Sieg und die bereits genannten Crnjac und Edoka waren im Einsatz. Das Frankfurt überhaupt am EuroCup teilnehmen darf hängt mit dem Bau einer neuen modernen Multi-Funktions-Arena zusammen und der Aussicht eine wirtschaftliche starke Region auf die europäische Mappe im Basketball zu bringen.

Die Flashers dagegen plagen zunächst noch andere Sorgen. Der neue Point Guard Silver Bieling war zwar bereits letzte Woche im Einsatz, muss aber noch in das Team integriert werden. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Big Man Best Otakho. Trotz der Schwierigkeiten hat sich das Team gut eingestellt und motiviert gezeigt. Vor allem die Energie und der Siegeswille beeindruckten die Fans in der heimischen Halle. Der ungewöhnliche Spieltag (drittes Heimspiel in Folge) ist in diesen Fall von Vorteil für das neue Team von Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 12:34:482026-10-09 12:34:48Vorberichte ProB Süd 3. Spieltag

Auf dem Weg in den Profibasketball: Spielerstipendium fördert Jenö Pildner, Niclas Mattner und Antoine Long

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Liga-News, Nachwuchs

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. nimmt zur Saison 2026/27 drei weitere Talente in das Spielerstipendium auf: Jenö Pildner (Nürnberg Falcons), Niclas Mattner (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) und Antoine Long (SKYLINERS).

 

Jenö Pildner: Mit Eigeninitiative in die ProA

Mit 16 Jahren wechselte der gebürtige Berliner Jenö Pildner an das Basketball-Internat nach Urspring. Dort spielte er in der NBBL und gab bereits in seiner ersten Saison sein ProB-Debüt. Nach drei Jahren kehrte er zu den TKS 49ers nach Berlin zurück. Dort wurde er mit durchschnittlich 13,5 Punkten Topscorer seines Teams. Parallel absolvierte er auf eigene Initiative täglich zusätzliche Athletik- und Individualeinheiten. Zur Saison 2026/27 wechselte der 20-jährige Flügelspieler in die ProA zu den Nürnberg Falcons.

Das Stipendium unterstützt Pildner mit Athletiktraining, Maßnahmen zur Regeneration und sportpsychologischer Betreuung. Neben dem Leistungssport will er eine akademische Ausbildung beginnen.

Tim Black, Cheftrainer der Nürnberg Falcons: „Ich freue mich riesig für Jenö, dass er ein Stipendium des Ausbildungsfonds erhält. Er ist ein talentierter Spieler mit einer herausragenden Arbeitsmoral und einem noch stärkeren Charakter.“

 

Niclas Mattner: Würzburger Eigengewächs mit Nationalmannschaftserfahrung

Der 16-jährige Niclas Mattner kam über die BBC Hornets und die TG Würzburg 2024 in die Nachwuchsakademie der Fitness First Würzburg Baskets. In der Saison 2026/27 spielt der 1,96 Meter große Small Forward in der NBBL, der 1. Regionalliga und im internationalen Nachwuchswettbewerb der Youth Basketball Champions League. Er durchlief die Bayernauswahl und bestritt 2025 mit der U15-Nationalmannschaft Turniere in Frankreich, Finnland und Spanien. Im Juni 2026 gehörte er zum erweiterten Kader der U16.

„Niclas zählt zu den entwicklungsfähigsten Flügelspielern seines Jahrgangs“, sagt Jakob Burger, Nachwuchsleiter der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. „Neben seinen basketballerischen Qualitäten zeichnen ihn vor allem seine Trainingsmoral, seine Lernbereitschaft und seine Zielstrebigkeit aus.“

Das Stipendium ermöglicht Mattner ein regelmäßiges sportpsychologisches Coaching und unterstützt seine Teilnahme an internationalen Turnieren.

 

Antoine Long: Bereits mit 15 Jahren Nationalspieler

Antoine Long wechselte im November 2024 vom TV Babenhausen in das Nachwuchsprogramm der SKYLINERS. Seit 2025 lebt er im Sportinternat am Olympiastützpunkt Frankfurt. In der Saison 2026/27 spielt der 15-Jährige für die JBBL-Mannschaft von Eintracht Frankfurt/SKYLINERS und gehört zu den Kadern des NBBL- und des Regionalliga-Teams. Nach Bundesjugendlager, Deutscher Meisterschaft und Lehrgängen der U15- und U16-Nationalmannschaft bestritt er im Juni 2026 in Frankreich sein erstes Länderspiel. „Auf diesen Moment bin ich besonders stolz“, sagt Long. Seine nächsten Ziele sind das JBBL-TOP4, erste NBBL-Einsätze und ein fester Platz in der U16-Nationalmannschaft. Das Stipendium unterstützt Long bei den Kosten für Sportinternat, Turniere und Lehrgänge.

„Antoine soll in dieser Saison eine wichtige Rolle als Leistungsträger in unserer JBBL-Mannschaft übernehmen und zugleich schrittweise an die NBBL herangeführt werden“, sagt Lukas Scherer, Headcoach der JBBL-Mannschaft von Eintracht Frankfurt/SKYLINERS. „Sein Potenzial und seine bisherige Entwicklung zeigen, dass er diesen Weg gehen kann. Das Stipendium ist dabei eine wertvolle Unterstützung.“

Neben den drei Neuen gehören weiterhin Konstantin Lehmann (RheinStars Köln) und Stephen Olaniyi (Bayer Giants Leverkusen) zum Programm, beide seit 2025.

 

Spielerstipendium – Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. fördert Nachwuchsspieler

Seit 2023 fördert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. talentierte Nachwuchsspieler über das Spielerstipendium. Ziel ist es, für junge Athleten über die Klubstrukturen hinaus, eine optimale Fördersituation herzustellen. Bestmögliche Trainings- und Rahmenbedingungen entscheiden in unzähligen Trainings- und Spielsituationen mit über den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Und am Ende über den Verlauf einer gesamten Karriere. Das Stipendium will bewusst keinem einheitlichen, exakt festgelegten Ausbildungsplan folgen, sondern wird auf Grundlage der eingereichten Bewerbungen vergeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/01/Ausbildungsfonds.png 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-10-09 11:00:172026-10-09 11:42:27Auf dem Weg in den Profibasketball: Spielerstipendium fördert Jenö Pildner, Niclas Mattner und Antoine Long

PINKTOBER: Schiedsrichter der 2. Basketball Bundesliga setzen Zeichen für Brustkrebsfrüherkennung

8. Oktober 2026/in APP-Top, Liga-News

Rosa Trikots auf dem Court: Gemeinsam mit Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die BARMER 2. Basketball Bundesliga im Oktober auf die Bedeutung von Brustkrebsfrüherkennung aufmerksam.

Köln, 08. Oktober 2026 – Wenn am 9. Oktober der nächste Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga beginnt, verändert sich auch das Bild auf den Courts der ProA und ProB: Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter werden bei allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auflaufen. Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS nutzt die Liga den „Pinktober“, um Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung zu schaffen.

Die auffälligen Trikots sollen dort sichtbar machen, wo sonst der Sport im Mittelpunkt steht. Flankiert wird die Aktion während des gesamten Monats durch Inhalte auf den Social-Media-Kanälen sowie in den Livestreams der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion und trägt die Botschaft des „PINKTOBER“ zusätzlich in den Arbeitsalltag und zu seinen Kundinnen und Kunden.

„Mit dem Pinktober möchten wir die Sichtbarkeit und Reichweiten unserer Liga für ein Thema nutzen, das weit über den Sport hinausgeht. Unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter stehen an jedem Spieltag mitten auf dem Court. Und genau diese Präsenz setzen wir im Oktober ganz bewusst ein. Wenn wir mit diesem auffälligen Erscheinungsbild damit Menschen dazu bringen, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen, haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht“, sagt Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Brustkrebs ist mit rund 74.500 Neuerkrankungen pro Jahr die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Was deutlich weniger bekannt ist: Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Zuletzt wurden in Deutschland rund 690 Neuerkrankungen bei Männern pro Jahr registriert. Früherkennung kann dazu beitragen, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken und damit die Behandlungs- und Heilungschancen zu verbessern.

„Wir möchten mit dieser Aktion Aufmerksamkeit schaffen. In unseren Werkstätten genauso wie in den Basketballhallen. Pinktober ist für uns die Gelegenheit, gemeinsam mit der 2. Basketball Bundesliga ein wichtiges Thema sichtbar zu machen und Menschen dafür zu sensibilisieren, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen. Dass unsere Mitarbeitenden und die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter dabei gemeinsam Farbe bekennen, macht die Aktion für uns besonders“, sagt Michael Schnitzler, Geschäftsführer von junited AUTOGLAS.

Die Pinktober-Aktion startet am 9. Oktober und begleitet sämtliche Spieltage der ProA und ProB bis zum Ende des Monats.

Die Aktion ist nur eines von mehreren gesellschaftlichen Themen, denen sich die BARMER 2. Basketball Bundesliga als übergeordnetes Organ annehmen möchte. Mit themenbezogenen Aktionen rund um die Spiele der ProA und ProB sollen Sichtbarkeit und Reichweiten der Liga für gesellschaftliche Themen genutzt werden, die weit über den Sport hinausgehen. Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und möchten als Ligaorganisation dazu beitragen, dass Sport Werte vermittelt, Aufklärung leistet und Menschen zusammenbringt,“ fasst Christian Krings zusammen, weshalb die BARMER 2. Basketball Bundesliga mehr sein möchte als ein professioneller Spielbetrieb.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Pinke_Trikots_gegen_Brustkrebs.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-10-08 16:36:572026-10-08 16:36:57PINKTOBER: Schiedsrichter der 2. Basketball Bundesliga setzen Zeichen für Brustkrebsfrüherkennung
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