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Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters 78:105

Das hat gesessen: Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das erste Niedersachsen-Derby der Saison klar für sich entschieden. Beim Aufsteiger SG Braunschweig gewann das Team von Head Coach Allen Ray Smith in der Sporthalle Alte Waage vor knapp 60 mitgereisten Fans mit 105:78 (25:21, 31:25, 25:18, 24:14) und gleicht seine Bilanz damit auf 2:2 aus. Und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic, der weiterhin verletzt fehlte, und ohne die beiden Center Robin Kniss und Kevin Weber. Wie schon gegen Bernau war davon zunächst wenig zu spüren, diesmal aber bis zur Schlusssirene. Die Shooters erwischten den besseren Start und gaben die Führung nach dem 25:21 im ersten Viertel nicht mehr aus der Hand. Einmal wurde es eng: Mitte des zweiten Abschnitts kam Braunschweig beim 31:32 bis auf einen Punkt heran. Die Antwort kam prompt und hatte einen Namen: Al-Fayed Alegbe-Issifou traf zwei Dreier in Folge, Christenvie Kwilu und Leonard Musahl legten nach und aus dem knappen 32:31 wurde bis zur Pause ein 56:46 aus Neustädter Sicht.

Nach dem Seitenwechsel machte die Mannschaft dann genau das, was in den beiden Spielen zuvor gefehlt hatte: Sie blieb konsequent. Die zweite Halbzeit ging mit 49:32 an die Gäste, das Schlussviertel mit 24:14, und am Ende stand mit 105 Punkten die höchste Ausbeute der Saison. Der Schlüssel lag in der Verteidigung. Die Shooters zwangen Braunschweig zu 19 Ballverlusten und verbuchten selbst 16 Steals, allein Alegbe-Issifou (5), Terry Haarmann (4) und Robert Beasley III (3) kamen auf zwölf. Dazu kam eine Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld (41 von 74), 65 Prozent aus dem Zweierbereich, und ein klar gewonnenes Reboundduell mit 33:24, davon 15 Offensivrebounds. Einziger Wermutstropfen bleibt die Freiwurflinie: 15 von 24 sind besser als die 18 von 33 gegen Bernau, aber noch nicht das, was sich der Coach wünschen dürfte. Topscorer der Partie war Alegbe-Issifou mit 25 Punkten bei zehn Treffern aus 15 Versuchen, darunter vier Dreier, ohne ein einziges Foul. Leonard Musahl spielte seine bislang beste ProB-Partie: 17 Punkte bei 8 von 11 aus dem Feld, neun Rebounds, sechs davon am offensiven Brett. Beasley III steuerte 16 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists bei und übernahm in Abwesenheit von Jelovcic die Spielmacherrolle. Simonas Paukste kam auf 13 Punkte, Haarmann und Evan Rietsch auf je neun. Insgesamt trugen sich alle elf eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen 58:65

Die Hertener Löwen haben die richtige Antwort auf die knappe Niederlage der Vorwoche gegeben und sich in der Fremde erfolgreich zurückgemeldet. In einer intensiv geführten und von den Abwehrreihen geprägten Partie behielten die Löwen bei den BSW Sixers mit 58:65 (12:14 • 13:14 • 12:19 • 21:18) die Oberhand. Nach zwei äußerst ausgeglichenen ersten Vierteln gingen die Hertener mit einer knappen 25:28-Führung in die Halbzeitpause. In einem echten Low-Score-Game bewies die Mannschaft von Beginn an viel Nervenstärke, verwaltete das Ergebnis über weite Strecken äußerst clever und hatte in den entscheidenden Minuten immer die passende Antwort parat. Offensiv setzte vor allem Bryant Allen die Akzente und avancierte mit 20 Punkten zum Matchwinner für die Hertener. Wer ebenfalls stark aufspielte, war Kerem Baysalli, der in nur 23 Minuten Spielzeit hervorragende 15 Zähler beisteuerte. Ein besonderes Arbeitspensum verrichtete Dario Fiorentino, der die vollen 40 Minuten auf dem Parkett stand und dem Hertener Spiel unermüdliche Stabilität verlieh.

Auf Seiten der Gastgeber hielt allen voran Mohamed Ibrahim dagegen, der mit 16 Punkten und vier verwandelten Dreiern als bester Werfer der Sixers glänzte, während Abdullah Shittu 14 Zähler beisteuerte. Allerdings schwächten sich die Sixers durch eine überschaubare Ausbeute an der Freiwurflinie mit nur 47 Prozent Trefferquote selbst. Selbst als die Gastgeber Mitte des letzten Viertels kurzzeitig die Führung übernahmen, ließen sich die Löwen nicht aus der Ruhe bringen. Das Team steckte keineswegs auf, blieb fokussiert und spielte den vorgegebenen Gameplan vernünftig bis zum Ende runter. In der Schlussphase gaben vor allem die entscheidenden Rebounds am offensiven Brett den Ausschlag: Sie sicherten den Hertenern wichtige zweite Wurfchancen, die souverän in entscheidende Treffer umgemünzt wurden, um den Auswärtserfolg endgültig einzutüten. Herten behält damit in der neuen Saison auswärts eine weiße Weste und blickt konzentriert auf das nächste Heimspiel am Samstag, dem 25. Oktober, in der heimischen Rosa-Parks-Halle gegen die SG Braunschweig. Wir freuen uns darauf, euch wieder zahlreich in der Löwenhöhle begrüßen zu dürfen!

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 67:90

Auswärts und speziell in Rostock läuft es weiter optimal für den SC Rist Wedel. Am Sonnabend wurde mit einem 90:67 (48:35) bei der Rostock Seawolves Academy nicht nur der saisonübergreifend vierte Auftritt in Folge in der Fremde in der 2. Bundesliga ProB gewonnen, sondern auch das vierte Gastspiel bei der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern. „Entscheidend war, dass unsere Spieler den vorgegeben Plan gut umgesetzt, stark gereboundet und wie die Löwen verteidigt haben“, erklärte Rist-Trainer Stanley Witt. In der Rostocker Stadthalle trafen zwei ähnlich strukturierte Mannschaften aufeinander. „Beide Teams treten mit vielen jungen und energetischen Spielern an“, sagte Witt, der seinerseits aber auch „zwei, drei erfahrenere Akteure“ einsetzen konnte und feststellte: „Das hat uns gut getan.“ Zunächst verlief die Partie ausgeglichen. Die Hausherren lagen beim 2:0 (1. Minute) und 11:10 (7.) in Front. Ein 15:15 (9.) war dann der letzte Gleichstand. „Natürlich haben sich auch die Seawolves auf die Begegnung vorbereitet. Sie waren bereit, haben physisch dagegen gehalten, und sind ein gutes Team“, lobte Witt den Gegner. Nach dem ersten Viertel hieß es 20:17 für die Gäste, die im zweiten Durchgang immer weiter davon zogen. Entscheidend dafür war die konzentrierte Defensivarbeit. Die Rostocker Mika Freitag und Bruno Loll, die „ansonsten zusammen fast 20 Dreierwürfe pro Spiel abgeben“ (Witt), konnten gegen die Rister lediglich viermal (Freitag – kein Treffer) beziehungsweise dreimal (Loll – ein Korb) aus der Ferne abdrücken. Zudem hatten die Wedeler eine klare Überlegenheit bei den Rebounds: Sie eroberten 52 abprallende Bälle, die Rostocker nur deren 40. „Damit haben wir uns viele zweite Wurfchancen erarbeitet“, stellte Witt zufrieden fest.

Der Lohn dafür war eine klare 13-Punkte-Führung zur Halbzeitpause. „Mir war klar, dass die Rostocker mit dem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine zurückkommen würden“, rechnete Witt mit einer Aufholjagd des Gegners, die tatsächlich auch kam. Im dritten Viertel verringerten die Mecklenburger ihren Rückstand beim 44:52 bis auf acht Zähler (25.). „Aber darauf haben wir die passende Antwort gefunden, sind wieder bis auf 17 Punkte davon gezogen und haben sogar das dritte Viertel noch gewonnen“, berichtete Witt von der aus seiner Sicht „entscheidenden Phase“ des Duells. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Tobias Lange. Der 36-Jährige, der im Sommer zum SC Rist zurückgekehrt war, habe „sein bisher bestes Saisonspiel gemacht“, sagte Witt über den Centerspieler, der von 2014 bis 2017 noch für die erste Rostocker Mannschaft in der ProB aktiv gewesen und anschließend für die 2. Herren aufgelaufen sowie beim Stammverein EBC Rostock als Jugendtrainer tätig gewesen war. „Tobias hat heute gegen einige Spieler gespielt, die er damals in der Rostocker U12 trainiert hat, und natürlich eine besondere Motivation verspürt“, erklärte Witt. Dass Lange sechs Minuten vor Ultimo und Fiete Meinberg zwei Minuten vor dem eigentlichen Ende jeweils vorzeitig Feierabend hatten, weil sie wegen ihres fünften Fouls disqualifiziert wurden, war zu verschmerzen. Für Witt war es ebenfalls ein Gastspiel bei seinem Ex-Club: Er hatte einst beim Rostocker Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, als Spieler kurzzeitig zum ProB-Kader gehört und dann seine Trainerkarriere begonnen. Unter anderem weilte Witts bester Freund, der im Sommer auch sein Trauzeuge gewesen war, unter den Zuschauern. „Ich habe mich in Rostock damals wie heute sehr wohlgefühlt und glaube, es gab in der Halle den einen oder anderen Menschen, der die Daumen auch ein bisschen für mich gedrückt hat“, stellte der Rister Trainer fest, dass es zumindest für ihn kein normales Auswärtsspiel war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster 74:82

Münster entscheidet das Duell um die Tabellenspitze für sich. LOK Bernau hat am 4. Spieltag die 1. Niederlage der Saison hinnehmen müssen. In der Sparkassen-Arena unterlag das Team von Trainer Dan Oppland den Uni Baskets Münster mit 74:82. Die Gäste übernahmen früh die Führung und gaben sie bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Bernau hielt nach dem schwierigen Auftakt dagegen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Münster zeigte die von ProA-Erfahrung geprägte Qualität und machte deutlich, wo LOK weiterarbeiten muss: Besonders bei den Offensivrebounds und den Ballverlusten hatten die Gäste Vorteile. Bernau ging diesmal mit 12 Spielern in die Partie. Adam Pecháček kehrte nach seinen Rückenproblemen zurück und wurde mit 12 Punkten und 8 Rebounds direkt zum erfolgreichsten Bernauer Scorer und Rebounder. Außerdem gab Philipp Hölsken sein Debüt für LOK. Die größere personelle Auswahl wurde allerdings noch vor der Halbzeit durch die Verletzung von Fin Borczanowski eingeschränkt. Die Gäste bestimmten von Beginn an das Tempo. Bereits innerhalb der ersten 5 Minuten erspielte sich Münster eine Führung von 11 Punkten. Bernau suchte seinen Weg zum Korb, fand offensiv zunächst aber nur schwer ins Spiel. Bis zum Viertelende kam LOK auf 16 Punkte. Münster erzielte 25 und legte damit früh die Grundlage für den späteren Auswärtssieg. Im 2. Abschnitt versuchte Bernau, ebenfalls mit mehr Tempo zu spielen. Die Offensive kam besser zum Zug: Mit 22:23 ging dieses Viertel nur knapp an Münster. Den Rückstand aus dem Auftaktviertel konnte LOK dadurch allerdings nicht verkürzen. Beim Stand von 38:48 ging es in die Halbzeitpause. Kurz zuvor verletzte sich Fin Borczanowski in einer Spielsituation unter dem Druck von Münsters Lukas Freitag. Für Fin war die Partie damit beendet. Er musste bis zum Spielende in der Kabine versorgt werden. Ob er beim nächsten Spiel wieder eingesetzt werden kann, sollen weitere Untersuchungen klären.

Nach der Pause gewann Bernau den 3. Abschnitt mit 18:16. LOK ließ damit weniger Punkte zu als in den beiden Vierteln zuvor und verkürzte den Abstand auf 56:64. Die Führung blieb jedoch durchgehend bei Münster. Bernau arbeitete sich heran, schaffte bis zum Ende des Viertels aber nicht den Anschluss Der Schlussabschnitt verlief nach Punkten ausgeglichen. Beide Mannschaften erzielten jeweils 18 Zähler. Für Bernau reichte das nicht, um den Rückstand entscheidend zu reduzieren. Münster verteidigte seinen Vorsprung und gewann mit 82:74. Ausschlaggebend blieb damit vor allem das 1. Viertel: Nach den ersten 10 Minuten lag LOK mit 9 Punkten zurück, die folgenden 30 Minuten gewann Bernau zusammengerechnet mit 58:57.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 102:67

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auch nach dem vierten Saisonspiel weiterhin ohne Sieg. Bei den EN BASKETS Schwelm konnte die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev nicht an die Steigerung der Vorwoche anknüpfen und verlor deutlich mit 67:102. Das Rezept für den Erfolg in der neuen Saison haben die Baskets Juniors nach dem Umbruch im Sommer noch nicht gefunden. In Schwelm offenbarten die jungen Gäste zu viele Schwächen im eigenen Spiel und erwiesen sich in allen Bereichen als die schwächere Mannschaft. Vor allem defensiv gelang es nicht, der Partie den Stempel aufzudrücken. Schwelm spielte 26 Assists, verwandelte 42 Prozent der Distanzwürfe und 49 Prozent der Versuche aus dem Feld. Die Baskets Juniors hingegen begingen 17 Ballverluste und verwandelten nur 38 Prozent der Feldwürfe. Dazu ging auch das Reboundduell verloren. Den Gastgebern gelang es zudem, Kyle Gruhler zu stoppen, der nur auf sieben Punkte bei acht Wurfversuchen kam. Finn Stühlmeyer (21 Punkte, 15 Rebounds) setzte seinen individuell starken Saisonstart ebenso fort die Djordje Klaric (13 Punkte). Dazu kam Fritz Hemschemeier auf ein Double Double (10 Punkte, 10 Assists).

Nur in wenigen Phasen konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten. Ein Dreier von Klaric stellte auf 9:14. Insgesamt wirkten die Gastgeber jedoch zielstrebiger im Angriff und konsequenter in der Defensive, führten bereits nach dem ersten Viertel fast zweistellig. Der entscheidende Moment des Spiels kam im zweiten Viertel. Als Djordje Klaric aus der Distanz auf 32:34 verkürzt hatte, schienen die Gäste im Spiel angekommen zu sein. Nach einer Schwelmer Auszeit fanden die jedoch wieder zu ihrem Spiel, die Baskets Juniors häuften Ballverluste an und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 37:50. Spätestens ein 0:19-Lauf Mitte des dritten Viertels entschied die Begegnung gegen die Juniors (45:73), die sich steigern müssen, um möglichst schnell in die Erfolgsspur zu kommen.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 75:78

Den Iserlohn Kangaroos die erste Saisonniederlage beibringen – die Itzehoe Eagles hatten eine gute Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Doch sie nutzten sie nicht, die Kangaroos gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Sportzentrum am Lehmwohld mit 78:75 (17:17, 24:20, 17:20, 21:23). Der erste Angriff der Eagles ging eigentlich daneben, endete aber spektakulär: Leon Kalinic traf einen Notwurf weit hinter der Dreierlinie. Die bisher ungeschlagenen Gäste holten gleich in der Anfangsphase einige Offensivrebounds und spielten die Itzehoer Verteidigung mehrfach aus, beim Stand von 6:10 nahm Coach Max Rockmann die Auszeit. Fortan und für den Rest des Spiels agierte sein Team mit einer Zonenverteidigung, und das durchaus erfolgreich. Iserlohns Angriffsspiel verlor den Fluss, immer wieder gelangen den Eagles Ballgewinne. Aber sie machten zu wenig daraus. Die Trefferquote war nicht gut, am Ende hatten sie auch mehr Ballverluste als der Gegner – 23 waren deutlich zu viele. Nach kurzer Führung im zweiten Viertel waren es dann auch kleine Fehler der Gastgeber, die den Kangaroos die 41:37-Halbzeitführung ermöglichten.

Der dritte Abschnitt verlief zäh und auf beiden Seiten fehlerhaft. Wenn es die Eagles schafften, in Führung zu gehen, hielt diese jedes Mal nur wenige Sekunden. Mit einem Punkt Rückstand ging es in das letzte Viertel, das schlecht begann: Iserlohn wirkte wacher und konsequenter, plötzlich stand es 57:66. Aber ebenso schnell waren die Itzehoer wieder da nach Dreiern von Jamahri Harvey und Toni Nickel. Insgesamt trafen sie allerdings nur 24 Prozent ihrer Distanzwürfe, obwohl viele von ihnen ohne großen Druck der Verteidigung abgegeben wurden. Iserlohn traf noch schlechter von außen, aber ein wichtiger Wurf saß. Gerade hatte Eagles-Kapitän Lucien Schmikale sein Team an der Freiwurflinie mit 71:70 nach vorn gebracht, da versenkten die Gäste einen Dreier. Sven Cikara, erneut mit einer zweistelligen Zahl an Assists, glich aus, doch danach ließen die Eagles zwei Korbleger von Kangaroos-Topscorer Howard Rankine zu. Einmal konnte Chris Herget ausgleichen, beim zweiten Mal ging sein Versuch daneben. Nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste stand es 75:78, noch war Zeit für den Ausgleich. Doch Harvey konnte gegen druckvolle Verteidigung nur noch einen Notwurf loswerden – ohne Erfolg. Bereits in einer Woche haben die Eagles die nächste Chance auf den ersehnten Heimsieg. Am Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, geht es gegen die EN Baskets Schwelm.

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf 70:76

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:01:262026-10-22 10:32:42Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar

Nach dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister aus Leverkusen am vergangenen Wochenende wartet am Samstag der nächste große Name auf Weimars ProB-Riesen. Culture City gastiert am 17. Oktober um 16:00 Uhr im BMW Park, um sich mit dem Farmteam des FC Bayern München Basketball zu duellieren. Während das Team von Headcoach Farsin Hamzei mit der Lernkurve der knappen 66:68-Heimniederlage gegen die Rheinländer anreisen wird, startet das talentierte Ensemble der Isarstädter mit dem Rucksack von zuletzt drei aufeinanderfolgenden Niederlagen in die Partie. Die Münchner wollen nach ihrer sportlichen Durststrecke vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Culture City steht unterdessen vor der anspruchsvollen Herausforderung, die Erfahrungen der ersten Saisonwochen auf neuem sportlichen Terrain in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell zweier junger Mannschaften, die in der frühen Saisonphase noch nach Konstanz suchen.  Drei Spiele, ein Sieg und zwei Niederlagen: Die Bilanz der Thüringer liest sich durchaus respektabel. Lediglich die herbe 64:93-Klatsche beim Mitaufsteiger in Reutlingen will nicht so recht in das Raster der bisherigen Weimarer Auftritte passen. Zuletzt ohne ihr „Danish Dynamite“, Center Peter Beier-Christiansen, auflaufend, sollte jedoch vor allem die Leistung gegen die GIANTS durchaus Anlass für Optimismus geben. Schließlich unterstrich der junge Kader von Farsin Hamzei, welches Potenzial in ihm steckt, nachdem man den Gästen aus Leverkusen bis zur Schlusssirene Paroli bot und nur haarscharf an einem Sieg vorbeischrammte. Gerade dieses enge Finish dürfte für das junge Team wertvolle Erkenntnisse liefern, was das Entscheidungsverhalten in der Crunchtime betrifft. In München wird es darauf ankommen, diese Lernkurve möglichst schnell sichtbar zu machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ebenso wie Culture City setzt auch Bayerns ProB-Reserve primär auf die „Abteilung Attacke“ junger sowie talentierter Spieler. Der Kader von Trainer Emir „Muki“ Mutapcic setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern zusammen, deren Durchschnittsalter bei knapp 19 Jahren rangiert (Weimar: 20,3 Jahre). Nach einem gelungenen Saisonauftakt beim 83:80-Heimsieg gegen Dresden verloren die Bayern jedoch zuletzt drei Spiele in Serie. Beginnend mit einer Niederlage im BMW Park gegen Rhöndorf (83:99) verlängerte sich der bislang erfolglose Oktober über das Gastspiel beim TV Langen (70:77) bis zu einer erneuten Niederlage auf heimischem Parkett am Mittwoch gegen Oberhaching (84:93). Während die Resultate allerdings nur einen Teil der Geschichte erzählen, bilden Münchner Baustellen wie Turnover oder Offensiv-Rebounds konkrete Ansatzpunkte für Weimars Ausrichtung. Obwohl die Gastgeber längere Druckphasen erzeugen können, haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass das Team auf Ballverluste und zweite gegnerische Chancen empfindlich reagiert. Insofern wäre Culture City gut beraten, früh eine stabile Balance zu finden und das eigene Umschaltspiel konsequent zu nutzen, ohne überhastete Abschlüsse oder eigene Ballverluste zu forcieren.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Sonntag: Erfurt, Mittwoch: Leitershofen, Samstag: Frankfurt. Die Porsche Basketball-Akademie beendet die Englische Woche in der ProB am Samstag (17.10.; 16:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Das Duell gegen die Hessen ist aufgrund der Sieg-Niederlagen-Bilanz und der sportlichen Augenhöhe durchaus eines mit Brisanz. Tabellen und Statistiken haben im Sport, im Sinne von repräsentativen Stichproben und Trendverfestigungen, ab dem 10. Spieltag – also bei 29,4% der absolvierten Partien in einer 18er-Liga – eine Aussagekraft. Im Falle der ProB Süd gibt’s aufgrund des 15 Klubs umfassenden Teilnehmerfeldes bereits nach acht Spieltagen (28,6%) eine Sinnhaftigkeit der Ableitung. Davor noch nicht. Also: Das erste Liga-Drittel läuft, das erste Liga-Sechstel endet; für die Porsche Basketball-Akademie mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Passend zum Zeitpunkt im Jahr ist die Mannschaftsstärke der Hessen noch nicht wirklich klar. Die Frankfurter gewannen eines ihrer drei Pflichtspiele, 73:70 gegen die hoch gehandelten Dragons Rhöndorf, verloren knapp in Weimar (81:77) und Fellbach (95:90). Die Blau-Weißen könnten also gut und gerne auch bei 3:0 oder 0:3 stehen. Alle Ergebnisse waren knapp, alle gespielten Gegner gut. Ludwigsburg (1:3) war in Erfurt und Leitershofen siegfähig, gegen Coburg am 1. Spieltag chancenlos und ist bisher zwar erklärbar, ergebnisbedingt aber unterhalb des Möglichen unterwegs.

Der große Malus der noch wenig vorhandenen Eingespieltheit wurde in dieser Woche von einer Krankheits- und Verletzungswelle begleitet: Gleich sieben Akteure fehlten unter der Woche beim Gastspiel in der Mehrzweckhalle Stadtbergen, die Mehrheit wird das voraussichtlich auch am Samstag. Folgerichtig liegt die größtmögliche Verantwortung auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und den verbliebenen Spielern. Mit Max Riedel (ø 24:24 Minuten | 14,5 Punkte / 4,5 Rebounds), Lars Danziger (26:15 | 13,8 / 4,0), Kénan Youdom (32:13 | 10,3 / 6,5), Yohann Tchouaffe (29:51 | 7,3 / 5,0), Jonathan Knödel (10:25 | 1,8 / 0,8) und Sebastian Kuhn (05:26 | 0,8 / 0,3) waren sechs Spieler in allen vier Partien im Einsatz. Armin Pivac, Bink de Goede und Lino Tomás Duarte standen in immerhin drei Partien im Aufgebot, der Kern der Mannschaft von Jordi Saltó ist folgerichtig definiert. An allem anderen wird und muss gearbeitet werden. Wobei diese Herausforderungen aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen und Wettbewerben bei allen Zweitvertretungen vorhanden sind, natürlich auch in Frankfurt. Die Hessen und das neu formierte Trainerteam unter der Ägide von Troy Culley, setzten bisher zwar erst 12 Spieler ein, können sich aber auf zehn Stammspieler verlassen, von denen gleich vier herausragen und von Ludwigsburg gestoppt werden sollten: Dusan Nikolic (16,0 Punkte / 5,7 Rebounds), Lukas Smazak (16,0 / 3,0), Ivan Crnjac (13,0 / 4,0) und Moses Pölking (11,0 / 6,7). Doch trotz der Klarheit beim Gegner und den generellen Qualitäten der SKYLINERS (12,7 Turnover / 57 FG%) liegt der Schlüssel zum Sieg für die Porsche Basketball-Akademie in der eigenen Leistung. Beim Rebounding (34,0 pro Partie) und ganz generell in Korbnähe sind die Schwaben noch zu wechselhaft unterwegs, erlauben sich zu viele Phasen ohne defensiven Zugriff und mit offensivem Chancenwucher, weshalb es gegen Oberhaching, Erfurt und Leitershofen dreimal (nur) knapp wurde. Am Samstag wird es erwartbar kompetitiv werden – und soll dann nicht nur knapp, sondern auch wieder siegreich werden.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag (17.10./19:00 Uhr) kommt es zum Duell der zuletzt Enttäuschten. Während Rhöndorf bekanntlich gegen Frankfurt verloren hat, zog Fellbach beim Aufsteiger Reutlingen deutlich den Kürzeren. Dragons wie Flashers haben also empfindliche Dämpfer hinsichtlich ihrer Playoff-Ambitionen einstecken müssen. Man darf gespannt sein, wer den Frust besser abschüttelt. Spätestens seit der Niederlage in Frankfurt (73:70) dürfte jedem in Rhöndorf klar sein, der Kampf um die Playoffs wird eine harte und enge Angelegenheit. Noch ist völlig offen wer sich am Ende unter den besten acht Teams im Süden platzieren wird. Daran das der kommende Gegner der Dragons, die Fellbach Flashers, jedoch zur Spitze der ProB Süd zählt, dürfte klar sein. Daran ändert auch die überraschend deutliche Niederlage bei den Ravens (92:70) nichts. Das Team der Kader Baden-Württemberger ist durchgängig stark besetzt. Field General der Flashers ist Jonathan Zeisberger. Der 20-jährige Point Guard war für Oberhaching bester Scorer (ø 22,8 Pkt.) 2025/26 der ProB Süd und schickt sich in der aktuellen Saison an, dort nahtlos anzuknüpfen. Durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists pro Spiel sind eine beeindruckende Bilanz.

Auch die beiden Importspieler sind auf Anhieb bei den Flashers angekommen. Der amerikanische Shooting Guard Dmonte Brown (ø 18,5 Pkt.) begeistert die Fans besonders durch unwiderstehlichen Zug zum Korb, bei dem er beachtliche 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt. Jason Edokpayi (ø 14,3 Pkt./6 Reb.) ist ein nigerianischer Power Forward, der nicht nur in der Zone brandgefährlich ist, sondern auch jenseits der Dreierlinie 44,3 Prozent seiner Würfe trifft. Ebenfalls ein sichere Distanzschützen sind Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, sowie Dennis Diala. Aufmerksamkeit verdient zudem Osasere Best Othako, ein 2,16 Meter langer Center, der schon auf eine längere ProA-Vita zurückblickt. Nicht zuletzt verdient Headcaoch Kristiyan Borsisov Erwähnung. Der 38-jährige Bulgare ist seit 2022 Cheftrainer bei den Flashers und hat es bislang immer geschafft sein Team in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Auf Rhöndorfer Seite steht hinter dem Einsatz von Justin Onyjiaka ein Fragezeichen. Er ist im Spiel gegen Frankfurt umgekickt, eine abschließende Diagnose steht noch aus. Ansonsten sind alle fit und brennen auf das Spiel gegen die favorisierten Fellbacher, die in fast allen Statistik-Kategorien die Nase vorne haben. Bis auf die Rebounds, da sind die Dragons mit durchschnittlich 49 pro Spiel absolut Top. Rhöndorf muss es nur noch schaffen, die Hoheit unter den Körben in zählbares umzumünzen.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach dem grandiosen Derbysieg gegen den FC Bayern München wurden die Tropics mit stehenden Ovationen von knapp 300 Fans im BMW Park gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag war wieder Realität angesagt beim Team. Als die Spieler am nächsten Morgen entweder an die Schule, Uni oder Ihren Arbeitsplatz  mussten, hatte sich das Trainerduo Block/Matic bereits intensiv mit dem kommenden Gegner aus Dresden befasst.  Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr – Grundschule Deisenhofen. Die Titans sind wie erwartet toll in die Saison gestartet und werden völlig zurecht immer als einer der Mannschaften genannt, wenn es um einen möglichen Aufstieg in die Pro A geht. Architekten des Erfolgs sind Geschäftsführer Nils Ruttmann und Trainer Valentino Lott. Während Ruttmann, der übrigens mal als Trainer bei den München Baskets gearbeitet hat während seiner Studienzeit, im Hintergrund die Fäden zieht macht Coach Lott einen herausragenden Job im sportlichen Bereich.

Mit dem amerikanischen Topscorer Wisdom Uboh sowie den beiden Kapitänen Georg Kuppke und Sebastian Heck konnten die Sachen wichtige Leistungsträger halten. Vom MBC konnte Ruttmann Moritz Heck verpflichten. Der 24-jährige Flügelspieler hat trotz seines jungen Alters bereits eine Profijahre auf dem Buckel. Die restlichen deutschen Neuzugänge sind mit Ausnahme des 27-jährigen Dominik Shusel, der aus Jena in die Elbflorenz wechselte, vor allem junge Talente mit sehr viel Potential. Für die zweite Importstelle entschied sich Lott für US-Boy Alexander Leiba. Der 208cm große Brettcenter spielte zuletzt für Montreal Toundra und gibt den Sachsen viel Präsenz in der Zone. Mario Matic: „ Dresen spielt bisher eine sehr starke Saison und ist sowohl defensiv als auch offensiv äußert strukturiert aufgestellt. Man sieht die klare Handschrift von Valentino, der einen herausragenden Job macht. Sie haben einen sehr tiefen Kader und einen Mix zwischen jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Defensiv rühren Sie jedes Spiel Beton an. Es wird definitiv kein Spiel mit vielen Punkten. Wir müssen den Kampf gegen die Titanen annehmen. Ähnlich wie zuletzt hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:31:142026-10-16 13:31:14Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen

Nach der bitteren Last-Second-Niederlage gegen die Rostock Seawolves Academy wollen die Hertener Löwen den Blick schnell wieder nach vorne richten. Am kommenden Samstag, den 17. Oktober 2026, steht um 18:00 Uhr das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn die Löwen in der Ballsporthalle Sandersdorf bei den BSW Sixers gastieren. Beide Mannschaften gehen nach Misserfolgen am vergangenen Spieltag mit etwas Wiedergutmachungsbedarf in diese Begegnung. Die Hertener Löwen stehen nach drei absolvierten Partien mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem Konto da und möchten in der Fremde zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden. Nach einer harten und effektiven Trainingswoche brennen die Löwen darauf, sich ihren Fans wieder von ihrer besten Seite zu präsentieren. Die Gastgeber aus Sandersdorf belegen aktuell den 9. Tabellenplatz der Liga und sind fest entschlossen, vor heimischem Publikum den ersten Heimsieg der laufenden Saison einzufahren. Wir können uns auf jeden Fall auf einen richtigen Schlagabtausch freuen! Ein leichtes Unterfangen wird die Aufgabe in Sandersdorf keineswegs, denn im Kader der BSW Sixers schlummern einige gefährliche Einzelspieler. Besondere Aufmerksamkeit in der Verteidigung erfordern der erst 18-jährige Shooting Guard Mohamed Ibrahim, der physisch starke Power Forward Abdullah Shittu sowie Sean Ludwig, der den Löwen noch bestens bekannt sein dürfte, da er in der vergangenen Saison bereits starke 21 Punkte gegen Herten auflegte.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

„Die Serie der besonderen Spiele reißt nicht ab.“ Das sagte Stanley Witt zu dem Umstand, dass er nach dem Auswärtssieg in seiner Geburtsstadt Hagen (101:97 nach Verlängerung) und dem Duell mit seinem früheren Jugendtrainer Falk Möller (58:77 gegen die EN Baskets Schwelm) nun bei seinem Ex-Klub gastiert. Am Sonnabend, 17. Oktober, wird der SC Rist Wedel nämlich um 18.30 Uhr in der 2. Bundesliga ProB vorstellig bei der Rostock Seawolves Academy, der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock: „Ich bin dort mehr oder weniger groß geworden“, sagt Witt rückblickend. Nachdem er in Hagen seine Schule beendet hatte, hatte Witt in Rostock ein Freiwilliges Sozialen absolviert. Kurzzeitig gehörte er auch als Spieler zum ProB-Kader der damaligen Erstvertretung der Ostseestädter, ehe er schon im Alter von 19 Jahren entschied, die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ich bin den Seawolves-Verantwortlichen sehr dankbar, denn sie haben mir unendlich viel ermöglicht“, erinnert Witt. So bekam er in Mecklenburg-Vorpommern die Chance, parallel zu seiner dreijährigen Nachwuchstrainer-Ausbildung beim Deutschen Basketball-Bund Übungseinheiten im Kinder- und Jugendbereich zu leiten.

Anschließend übernahm Witt das Traineramt beim Rostocker JBBL-Team und die Aufgabe des Jugendkoordinators. Gefragt, wie viele Spieler aus des jetzigen Academy-Teams, mit dem es sein SC Rist am Sonnabend zu tun bekommt, er in der Vergangenheit unter seinen Fittichen hatte, entgegnet Witt: „Ich schätze, dass ich von den gebürtigen Rostockern im Kader rund drei Viertel in ihrer Jugendzeit mindestens einmal trainiert habe.“ Neben dem Wiedersehen mit diesen Akteuren freut sich Witt auch darauf, dass sein bester Freund, den er „damals in Rostock kennenlernte“ und der im Sommer sein Trauzeuge wurde, als Zuschauer in der Halle weilen wird: „Nach dem Spiel werden wir uns natürlich unterhalten.“ Vorher peilt Witt mit seinen Wedelern den zweiten Saisonsieg an. „Dafür müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute eine gute, konzentrierte Leistung abrufen“, fordert Witt. Denn, das stellt der Coach fest: „Die 2. Bundesliga ProB ist sehr ausgeglichen – es gibt keine Überflieger-Mannschaft, aber auch kein Fallobst, weshalb jeder jeden schlagen kann.“ Interessant: Der Seawolves Academy gelang es bisher noch nicht, daheim die Rister zu bezwingen. Die Grün-Gelben gewannen ihre bisherigen drei Auftritte bei der Rostocker Zweitvertretung allesamt. Zuletzt am 5. Oktober 2025 mit 80:60, was damals eine gute Reaktion auf das zwei zuvor mit 77:85 verlorene Derby gegen die Itzehoe Eagles war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster

Der vierte Spieltag steht auch im Zeichen des PINKTOBER: Gemeinsam mit der 2. Basketball-Bundesliga und junited AUTOGLAS möchten wir auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam machen. Seit dem 9. Oktober tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bei allen ProA- und ProB-Spielen im Oktober rosa Trikots. Begleitet wird die Aktion über die Social-Media-Kanäle der Liga und in den Livestreams. Auch an den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen Mitarbeitende pinkfarbene Arbeitsshirts und unterstützen damit die gemeinsame Aktion. Drei Spiele, drei Siege, Tabellenplatz eins: LOK BERNAU geht mit einer makellosen Bilanz in den vierten Spieltag der ProB Nord. Am Samstag, den 17. Oktober, empfängt die Mannschaft um 19 Uhr die Uni Baskets Münster in der Sparkassen-Arena Bernau. Mit den Gästen wartet ein neuer Gegner auf die LOK, dessen bisherige Auftritte eine anspruchsvolle Begegnung erwarten lassen. Münster ist nach der Saison 2025/26 aus der ProA abgestiegen und tritt nun in der ProB Nord an. Für die Einschätzung des aktuellen Teams liefern vor allem die ersten drei Saisonspiele konkrete Anhaltspunkte. Die Uni Baskets eröffneten ihre Saison mit einem deutlichen 98:79-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles. Anschließend gelang ihnen mit dem 80:75 bei den EN BASKETS Schwelm auch auswärts ein Erfolg. Erst am dritten Spieltag endete die Siegesserie: Gegen BBA Hagen unterlag Münster vor heimischem Publikum knapp mit 85:87. Mit zwei Siegen und einer Niederlage stehen die Gäste aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Platzierung allein sagt allerdings wenig über die bisherigen Kräfteverhältnisse aus: Auch Düsseldorf, die Seawolves Academy und Herten haben jeweils zwei ihrer drei Begegnungen gewonnen. Münster liegt damit nur einen Sieg hinter den bislang ungeschlagenen Teams aus Bernau und Iserlohn. Ein Korbverhältnis von 263:241 unterstreicht, dass die Uni Baskets trotz der jüngsten Niederlage einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt haben.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Schwelmer die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Schwelm ArENa. Nach den starken Auftritten gegen Münster und Wedel wollen die EN Baskets vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Mit den Baskets Juniors wartet eine junge Mannschaft aus dem Nachwuchsprogramm der EWE Baskets Oldenburg. Das Team von Headcoach Artur Gacaev wurde im Sommer deutlich verjüngt und bietet zahlreichen Talenten die Möglichkeit, sich auf ProB-Niveau zu entwickeln. Für zusätzliche Erfahrung sorgen unter anderem Piet Niehus und der US-amerikanische Neuzugang Kyle Gruhler. Die junge Oldenburger Mannschaft zeichnet sich durch viel Tempo und Einsatz aus und hat bereits in den ersten Saisonspielen gezeigt, dass sie sich auch von Rückständen nicht aus der Partie bringen lässt. Für die EN Baskets wird es daher darauf ankommen, über 40 Minuten konzentriert zu bleiben und an die kämpferische Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Bisher konnten die Gäste allerdings keine der drei gespielten Partien gewinnen. Die EN Baskets gehen nach dem klaren Erfolg beim SC Rist Wedel mit breiter Brust in das Spiel und wollen unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Head-Coach Falk Möller weiß um die Aufgabe: „Wir müssen an die guten Verteidigungsleistungen gegen Münster und Wedel anknüpfen. Oldenburg ist sehr talentiert, wir dürfen sie aber nie in einen Rhythmus kommen lassen.“ Mit der Unterstützung der eigenen Fans wollen die EN Baskets in der Schwelm ArENa alles investieren, um den ersten Heimerfolg der neuen Saison einzufahren.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Nur zwei Mannschaften sind nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga noch ungeschlagen: Bernau und die Iserlohn Kangaroos. Bei Letzteren soll sich das ändern, wenn es nach den Itzehoe Eagles geht. Sie empfangen die Kangaroos am Samstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Der erste Saisonsieg mit dem 99:91 in Westerstede hat den Eagles gut getan. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, direkt nachlegen und den ersten Heimsieg holen“, sagt ihr Trainer Max Rockmann. Dafür muss sein Team einen Gegner bändigen, der einen „perfekten Start“ in die Saison hatte. Dafür verantwortlich sind vor allem Howard Rankine und Paul Lunguana: Zusammen erzielten sie bisher fast die Hälfte der Iserlohner Punkte, sie seien die tragenden Säulen der Kangaroos, so der Eagles-Coach. „Unser Fokus liegt natürlich darauf, diese beiden zu stoppen.“ Eine Besonderheit sind bei diesem und dem folgenden Heimspiel am 24. Oktober gegen Schwelm die Trikots der Schiedsrichter: Sie treten in Pink auf, denn die BARMER 2. Basketball Bundesliga
nutzt gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS den „Pinktober“, um Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung zu schaffen. Die Eagles unterstützen die Initiative mit Einblendungen auf der LED-Bande. Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Wenn wir mit diesem auffälligen Erscheinungsbild Menschen dazu bringen, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen, haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht.“

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:00:042026-10-16 13:09:30Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des fünften Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, empfangen die Tigers Tübingen am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Mannschaft von Head Coach Félix Bañobre will dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Für den Spanier an der Seitenlinie sowie für Spieler Lars Kamp wird es das Duell gegen den ehemaligen Arbeitgeber und einigen gemeinsamen Weggefährten. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Mittwochvormittag wurden 1.700 Tickets abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Der Spieltag steht zum Start des neuen Wintersemesters an der Universität Tübingen unter dem Motto Studierenden-Spieltag. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Marius Dieterle und Raphael Schiller gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Lars Kamp beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung. „Für mich wird das natürlich ein ganz emotionales Spiel“, fiebert Bañobre auf das Duell gegen sein ehemaliges Team hin.

In der dritten Folge von „Welcome to the Podcast“ ist Tigers-Neuzugang Lars Kamp zu Gast. Er blickt auf seine erfolgreichen Jugendjahre bei den Paderborn Baskets zurück, mit denen er 2012 die deutsche JBBL-Meisterschaft (Jugend Basketball Bundesliga) gewann. Nach einer schweren Verletzung kämpfte sich der Routinier bei den Hamburg Towers zurück auf das Parkett. Außerdem spricht er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Head Coach Félix Bañobre, die gemeinsamen Erfolge in Bochum und seinen nächsten Karriereschritt bei den Tigers Tübingen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind mit zwei Siegen in die neue Saison 2026/2027 gestartet, mussten danach aber zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Spieltag verloren die Schützlinge von Trainer Álvaro Paredes Sánchez mit 93:100 gegen die BG Göttingen. Die Raubkatzen konnten hingegen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt zwei Partien in Folge siegreich gestalten. Nach dem deutlichen 86:61-Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons setzten sich die Raubkatzen am vergangenen Wochenende mit 92:86 bei den Artland Dragons in Quakenbrück durch und stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Auch personell hat sich bei den Gästen im Sommer einiges verändert. Mit Paredes Sánchez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Zu den wichtigsten verbliebenen Spielern gehören Point Guard Niklas Geske (10,5 ppg, 7,3 apg) und Center Kilian Dietz (3,5 ppg, 6,0 rpg), die bereits seit mehreren Jahren das Trikot der VfL SparkassenStars Bochum tragen. Geske ist der absolute Kopf der VfL SparkassenStars Bochum. Für die Raubkatzen wird es extrem wichtig sein, den Handlungsraum des 32-Jährigen einzuschränken. Mit der Verpflichtung von JaMonta Black (22,5 ppg, 2,8 rpg) haben die Verantwortlichen der Gäste ein sehr gutes Händchen bewiesen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist aktuell der beste Punktesammler der ProA. Die Neuzugänge Thomas Kamarad (13,0 ppg, 6,5 rpg) aus den USA und die deutsche Kraft Gabriel Kuku (12,3 ppg, 3,3 rpg) zeigten bei ihren ersten Spielen im neuen Trikot ebenfalls starke Leistungen. Im direkten Statistik-Vergleich gibt es aktuell eine interessante Zahl: Mit 9,5 Steals führen die Raubkatzen die ligainterne bei den Ballgewinnen an. Die Gäste nehmen in dieser Wertung mit 5,8 Steals gemeinsam den 15. Platz ein. Schwächer sind nur die Nürnberg Falcons (4,5 spg) und Medikamente per Klick Bayreuth (4,7 spg).

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Nach drei Siegen in den ersten vier Spielen ist die Stimmung im Team der EPG Baskets gut und Headcoach Stephan Dohrn betont die positive Arbeit, die das Team leistet: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung der Spieler und dem Kampfgeist. Defensiv haben wir große Fortschritte gemacht, die Rotationen passen immer besser.“ Allerdings sollte der frühe vierte Platz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft noch reichlich Verbesserungspotenzial hat. „Offensiv fehlt uns durchaus noch Struktur und Klarheit, das muss besser werden“, ergänzt der Coach. Zuletzt musste das Team um Kapitän Badu Buck mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Point Guard Tyren Moore einen großen Rückschlag hinnehmen. Jedoch konnte man in den beiden Partien, in denen Moore bereits fehlte, feststellen, dass Koblenz einige Playmaker aufweist, die große Teile der Spielgestaltung übernehmen können. In beiden Spielen verursachten die EPG Baskets jeweils nur acht Turnover. Ein Spitzenwert, für den neben der sicheren Spielgestaltung von Chase Johnson und der ruhigen, kontrollierten Spielweise von Dragos Diculescu in den Schlussphasen auch Kapitän Badu Buck verantwortlich zeichnete. Nach seiner Verletzung und einer damit verbundenen Vorbereitung ohne Spielpraxis spielte der Guard zuletzt wieder 18 Minuten gegen Paderborn und stabilisierte sein Team zunehmend durch seinen unaufgeregten Führungsstil. „Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg, aber wir hören nicht auf, noch mehr zu wollen“, zeigt sich der 27-Jährige siegeshungrig. „Richtig gegessen wird erst am Ende, bis jetzt waren das alles nur kleine Appetizer.“ Mit Wolmirstedt wartet nun ein enormer Brocken auf die Schängel, an dem sich in dieser Saison schon wahre Top-Teams verschluckt haben.

Nach Siegen gegen Gießen (73:61), auswärts in Göttingen (62:89) und zuletzt bei BBL-Absteiger Heidelberg (74:85) gehört Wolmirstedt zum Saisonauftakt zu den Top-Teams der Liga. Innerhalb dieser drei Spiele andauernden Siegesserie holten sie insgesamt 26 Rebounds mehr als ihre Gegner. Besonders der jüngste Erfolg an Spieltag vier ist erwähnenswert, schließlich hielt man den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg in Halbzeit zwei bei nur 31 Punkten und traf 54 % seiner Dreier (14/26). Der Koblenzer Kapitän zeigt sich von dem Höhenflug des nächsten Gegners wenig überrascht: „Sie werden sehr gut gecoacht und haben gute Spieler in ihren Reihen“, so Buck. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, was andere tun, interessiert mich aber nicht.“ Trainer Dohrn sieht in der kommenden Partie einen Gegner, der mehr als nur auf Augenhöhe steht: „Sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität im Kader. Mit dieser Qualität sind sie automatisch ein Top-Team und somit zuhause auch klar in der Favoritenrolle.“ Neben der kollektiven Stärke, die der Aufsteiger von 2025 bislang aufzeigt (viertbeste Dreierquote der Liga und viertbeste Defense mit nur 284 kassierten Punkten), sieht der Coach in Kenneth Cooper, Brock Gardner und Kyndahl Hill ganz besondere Faktoren, auf die es sich einzustellen gilt. Shooting Guard Cooper kam vor der Saison aus Tübingen und hinterlässt bislang mit 15 Punkten und 4 Rebounds im Schnitt einen soliden Eindruck. Der Topscorer des Teams fehlte zuletzt gegen Wolmirstedt, eine Rückkehr gegen Koblenz ist noch offen. Power Forward Brock Gardner kam vor der Saison aus Crailsheim und erzielte bislang 14 Punkte und 6 Rebounds im Schnitt. Der erfahrene Hill kam in den bisherigen vier Partien auf 10,5 Punkte und 5,5 Rebounds. Der 32-Jährige Center trug gegen Heidelberg 17 Punkte bei und traf zwei seiner drei Dreierversuche. Zudem hat das Team mit Dennis Nawrocki (23 Punkte gegen Heidelberg) einen weiteren ProA-erfahrenen Mann in den Reihen, der in der vergangenen Saison im Trikot der Hagener den EPG Baskets Koblenz 22 Punkte einschenkte. Point Guard Martin Bogdanov, der neben Alieu Ceesay als Einziger aus der Vorjahresmannschaft noch mit dabei ist, lenkt die Offensive seines Teams bislang mit starken 7,3 Assists pro Spiel.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners

Am Samstag, den 17.10.2026 (Tip-Off: 18:00 Uhr), ist das Team von Headcoach Lars Wendt am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven gefordert. Der Knoten ist geplatzt! Nach einer fulminanten Aufholjagd in den Schlusssekunden und einer packenden Overtime sicherten sich die Miners am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse einen 95:86-Erfolg gegen die PS Karlsruhe LIONS. Mit diesem ersten ProA-Sieg auf dem Konto stehen die Essener mit einer Bilanz von 1:3 Siegen auf Tabellenplatz 15 und wollen den Schwung direkt für den ersten Auswärtserfolg nutzen. Die Eisbären Bremerhaven stehen nach den ersten Partien bei einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle. Nach zwei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn feierten die Seestädter zuletzt zwei Siege in Folge (u. a. 84:81 gegen Paderborn und 85:83 bei den RheinStars Köln) und befinden sich somit auf einem klaren Aufwärtstrend. Der Gegner: Eisbären Bremerhaven & das Friederici-Bruderduell. Mit den Eisbären wartet ein physischer und ambitionierter Gegner auf die Miners, dessen Kader mit dem klaren Ziel zusammengestellt wurde, um den Aufstieg mitzuspielen. Die Partie hält zudem eine ganz besondere Geschichte bereit: Wenn beide einsatzfähig sind, kommt es auf dem Parkett zum direkten Aufeinandertreffen der Friederici-Zwillinge – Marc im Trikot der Miners und Vincent auf Seiten der Eisbären.

Im bisherigen Saisonverlauf zeichnen sich im Bremerhavener Spiel vor allem folgende Leistungsträger durch ihre konstanten Saisondurchschnittswerte aus: Dominic Parolin (#9, Center): Der kanadische Big Man bildet die zentrale Stütze unter den Körben und legt im Saisondurchschnitt 16,3 Punkte sowie 7,0 Rebounds pro Spiel auf. Carlos Carter (#6, Small Forward): Der athletische Wing ist auf den Außenpositionen eine verlässliche Option im Abschluss und kommt auf durchschnittlich 12,3 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel. Garai Zeeb (#3, Point Guard): Der erfahrene Spielmacher steuert im Schnitt 7,5 Assists sowie 9,0 Punkte pro Spiel bei und lenkt das Angriffsspiel der Seestädter mit viel Übersicht. Für die Miners wird es vor allem darauf ankommen, das starke Passspiel der Bremerhavener einzuschränken und von der ersten Minute an physisch unter den Körben gegenzuhalten. Headcoach Lars Wendt:„Nach unserem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt auch auswärts in Bremerhaven nachlegen. Uns erwartet ein Gegner, der bislang die wohl engsten Spiele der Liga bestritten hat: Alle vier Partien wurden mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger entschieden. Bremerhavens Kader wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Aufstieg in die Bundesliga anzugreifen, und verfügt über enorme Qualität. Dazu gehört unter anderem Vincent Friderici, der Zwillingsbruder von Marc. Allerdings hatte Bremerhaven bislang auch mit Verletzungspech zu kämpfen und konnte noch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Bei uns ist der Einsatz von Marc noch offen, da er weiterhin seine Verletzung vom letzten Spiel auskuriert. Unabhängig davon wissen wir, was uns erwartet: Wir müssen vor allem mit der gleichen Aggressivität und Intensität auftreten, die wir in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, auch auswärts etwas mitzunehmen.“

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets

Mit Ausnahme der Partie in Ulm, tritt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic bislang äußerst souverän auf. Sowohl beim Heimauftakt gegen Wolmirstedt, wie auch gegen Bayreuth und Nürnberg dominierten die Schwaben das Spielgeschehen und fuhren ungefährdete Siege ein. Doch Vorsicht ist aus Sicht der Verantwortlichen geboten. „Wolmirstedt hatten wir am 1. Spieltag. Da kann alles passieren und das würde ich nicht überbewerten. Bayreuth und Nürnberg haben wir in einer schwierigen Phase getroffen. Wir haben bislang gut und konzentriert gespielt, aber nicht mehr und auch nicht weniger,“ bewertet Knights Sportchef Chris Schmidt die ersten Wochen. Nun kommt Paderborn. Die Gäste sind mit einem Sieg aus vier Partien gestartet und stehen im unteren Tabellendrittel. Gegen Bochum (81:77), Bremerhaven (84:81) und Koblenz (88:86) unterlag die Mannschaft von Head Coach Milos Stankovic. In allen drei Partien schienen die Baskets die bessere Mannschaft und mussten sich letztlich jeweils denkbar knapp geschlagen geben. Gegen Köln gelang ein deutlicher Erfolg. „Aus meiner Sicht hat nicht viel gefehlt und Paderborn hätte ebenso gut mit 4:0 starten können. Das waren extrem knappe Partien,“ so Knights Coach Igor Perovic. Angeführt werden die Baskets von Eyassu Worku. Der US-amerikanische Point Guard sorgte bereits in der vergangenen Saison für den Paderborner Sieg in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte und er ist auch in dieser Spielzeit mit 14,8 Punkten und 6,8 Assists im Schnitt pro Partie einer der Top Guards in der ProA. Ebenfalls brandgefährlich ist sein amerikanisches Pendant Jon`ll Fugett, der im Schnitt 17 Zähler auflegt und als Spezialist für das Verwandeln von schwierigen Würfen bekannt ist. Viel Physis und Power bringt Emmanuel Ugbo, der sich für 11,3 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie verantwortlich zeigt. Mit Nik Schlipf und Matej Silic stehen zudem zwei außerordentlich gute Distanzwerfer im Kader der Paderborner. „Sie spielen schnell, haben extrem gute Werfer, haben eine smarte und gute Spielanlage. Ich halte sie für sehr gefährlich,“ so das Fazit des Kirchheimer Coaches. Ein letztjähriger Vizechampion steht ebenfalls im Aufgebot der Baskets. Center Nick Spinoso wechselte aus dem Schwabenland nach Paderborn und verstärkt dort die Centerrotation. Mit sechs Punkten und 6,3 Rebounds im Schnitt zeigt der ehemalige Ritter solide Leistungen. Auf Seiten der Knights verordnete Perovic einigen seiner Akteure zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Den verletzungs- und erkältungsbedingten Ausfälle der vergangenen zwei Wochen wollte der Trainer nach Absprache mit dem Ärzte und Betreuerteam mit dosierten Einheiten entgegenwirken. Zumindest bis zum Ende der Woche hin schien dies auch positiv zu verlaufen, da alle Spieler an den folgenden Einheiten vollumfänglich teilnehmen konnten. „Es hatte natürlich Auswirkungen, dass wir in den letzten zwei, drei Wochen nur sehr unregelmäßig die Jungs alle zusammen hatten. Das stört die Entwicklung und ich hoffe, dass wir jetzt in eine Phase kommen, in der wir konstant arbeiten können,“ so Schmidt. Spielbeginn für das Duell gegen Paderborn ist am Samstag um 18 Uhr.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 17. Oktober, die Nürnberg Falcons. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Noch bis zum 15. Oktober gibt es einen Frühbucher-Rabatt auf den All-Access-Pass, in dem nicht nur alle Hauptrunden- sondern auch alle Playoff-Spiele enthalten sind (159,99 statt 189,99 Euro). Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Bei den VfL SparkassenStars Bochum gab es einen 100:93-Erfolg. Die Nürnberger sind mit zwei Siegen gegen die PS Karlsruhe Lions (83:79) und die EPG Baskets Koblenz (85:75) in die Saison gestartet. Dann folgten zwei Niederlagen gegen die Tigers Tübingen (61:86) und die Kreisbau Knights Kirchheim (65:92). Spieler im Fokus: Beim Sieg gegen Bochum war Veilchen-Center Omar Pajic mit seinem Double-Double ein wichtiger Faktor (22 Punkte, 11 Rebounds). Ebenfalls ein Double-Double erzielte Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists). Im Schnitt diese meisten BG-Punkte erzielt Zach Jackson (14,0) gefolgt von Radvilas Kneizys (13,5). Bei den Nürnbergern überragt Neuzugang Nate Heise. Der US-Guard steht im Schnitt rund 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und kommt auf 18,5 Punkte. Zweitbester Falcons-Scorer ist sein Landsmann Xavier Bell (11,8), der ebenfalls neu im Kader ist.

Gut zu wissen: Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die ProA im „Pinktober“ auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter laufen in allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auf. Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 78 Punkte. Bei den Falcons sind es rund 74 Punkte – kein ProA-Team kommt auf weniger Zähler. Etwas besser als die BG sind die Nürnberger in der Verteidigung: Die Mannschaft von Falcons-Headcoach Tim Black lässt durchschnittlich 83 Punkte zu; die Göttinger rund 87. Besser als Nürnberg sind die Südniedersachsen bei den Offensiv-Rebounds (11,5 zu 8,3), bei den Steals (6,3 zu 4,5) und den Ballverlusten (12,3 zu 18,8). Die Falcons treffen ihre Dreier hochprozentiger als die BG (36 zu 30 Prozent), werfen allerdings nicht so häufig von außen, sodass sie insgesamt weniger Dreier pro Spiel treffen (6,5 zu 8,8). Duell an der Seitenlinie: Martins Gulbis zeigte sich erleichtert über seinen ersten Sieg als BG-Headcoach und war stolz auf sein Team. In Nürnberg steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seite: Tim Black übernahm den Posten von Ralph Junge, der sich jetzt wieder ganz auf seinen Job als Falcons-Geschäftsführer konzentriert. Black war langjähriger Basketball-Profi in Europa (Deutschland, Belgien, Italien) und startete seine Trainerkarriere in seinem Heimatland USA. 2024 kehrte er nach Deutschland zurück und gehört seitdem zum Falcons-Trainerstab. Das sagen die Coaches: „Natürlich sind wir froh über unseren ersten Sieg, aber das ist Geschichte. Wir müssen weiter an unserer Stabilität über 40 Minuten arbeiten. Wir dürfen uns nicht so viele Schwankungen erlauben und müssen unseren defensiven Ansatz gegenüber den gegnerischen Topspielern verbessern. Wir hoffen auf eine volle Arena“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Kirchheim sagte Black: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln

Das 76:83 am Freitag als Gast der HAKRO Merlins Crailsheim hatte Spuren hinterlassen. Die im Kreise der deutsch-serbischen Community vom Mann aus Belgrad ausgeblendet wurden, die aber erst beseitigt sind, wenn der nächste Gegner bezwungen ist. Und der heißt an Spieltag fünf der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag (19 Uhr) RheinStars Köln. „Eine Mannschaft, die ich schon im Sommer auf dem Schirm hatte, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, die eine starke Pre-Season mit Siegen gegen belgische und niederländische Erstligisten hingelegt hat, an die wir schlechte Erinnerungen haben, die ein klarer Playoff-Kandidat ist und die uns alles abverlangen wird.“ Wenn das keine Zusammenfassung der Fähigkeiten eines Kontrahenten ist … Gegen die Truppe aus der mit einer Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Nordrhein-Westfalens haben die 46ers noch eine, ja eigentlich zwei Rechnungen offen. Im Ausweichquartier in Düsseldorf setzte es vergangene Saison eine 76:92-Niederlage, auch in der Osthalle behielt Köln mit 87:77 die Oberhand. „Das habe ich nicht vergessen, wir wollen Revanche“, so Branislav Ignjatovic, den noch immer personelle Sorgen plagen.

Leader Chris Carter fällt mit einer Knieverletzung erst einmal aus. Am Freitag wird eine weitere Untersuchung in München vielleicht noch mehr Klarheit bringen. Kai Müsse (Außenbandrisses im rechten Sprunggelenk) hat nach drei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen; ob er mitwirken kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Alex Williams hat sich erneut den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt; der US-Rookie stellte sich mit einem dicken Tape in den Dienst der Mannschaft. Und zu allem Übel hat sich auch noch Nachwuchs-Guard Luca Nickel beim 90:85-Erfolg der Roth Energie Gießen Pointers am Samstag gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen am Oberschenkel verletzt, so dass zuletzt mehrere Akteure aus der Regionalliga-Truppe im 46ers-Training aushalfen, um zumindest ein Fünf-gegen-Fünf zu ermöglichen. Dass bei den RheinStars unlängst bei der Overtime-83:85-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven nur Haris Hujic fehlte, klingt da schon wie eine Randnotiz, wenngleich der Ex-BBL-Profi (Göttingen, Oldenburg) bei seinen bisherigen drei Einsätzen im Schnitt immerhin sieben Punkte zum Gelingen beisteuern konnte. Hujic ist neben dem ehemaligen Gießener Maxi Begue, Center Björn Rohwer und den Guards Jasper Günther und Cedric Russell einer der Profis, die Cheftrainer Zoran Kukic, ein in Wien geborener Bosnier, der für Borac Banja Luka im Europapokal aktiv war und mit Köln 2004 Pokalsieger wurde, behalten konnte. Hinzu kam eine kleine, aber feine Auswahl an Akteuren, die inzwischen vom ehemaligen Bochumer Antonio Williams (im Schnitt 16 Punkte) angeführt werden. US-Flügel Chris Monroe kam von den Traiskirchen Lions aus Österreich. Der 27-Jährige sammelt im Schnitt fünf Rebounds ein, zuletzt gegen Bremerhaven waren es sogar acht. Ihm in nichts nach steht sein Landsmann James Patterson (Hofstra University/New York), der beim Sieg über die ETB-Miners aus Essen mit 15 Zählern und acht eingesammelten Abprallern auffiel. Karl Bühner (Paderborn Baskets) stammt eigentlich aus dem Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, dem er nach dessen Abstieg in die ProB 2025 den Rücken kehrte. Und der in Belgien geborene, aber mit einem deutschen Pass ausgestattete Center Nat Diallo, der vom Liga-Rivalen Bayreuth an den Rhein wechselte, ist mit seiner Wucht von 2,08 Metern stets für ein Double-Double gut. Mit im Schnitt über acht Rebounds gehört er hinter Omar Pajic (Göttingen), Wes Oba (Karlsruhe) und Dominic Parolin (Bremerhaven) zu den Top-Brettspielern der Liga.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons

Einen weiteren Anlauf, um den ersten Saisonsieg zu erreichen, will Medikamente per Klick (MpK) Bayreuth im Rahmen des 5. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Heimspiel gegen die Artland Dragons unternehmen. Nach der 89:100-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Orange Academy Ulm steht MpK Bayreuth nach wie vor ohne Erfolg da und ist aktuell auf den 18. und letzten Platz der ProA-Tabelle abgerutscht. Die Artland Dragons, die in der vergangenen Saison die Hauptrunde in der ProA auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen hatten und sich damit nach zuvor zwei schwächeren Spielzeiten wieder für die Playoffs qualifiziert hatten, stehen in der aktuellen Saison 2026/27 nach vier Spieltagen mit 2:6 Punkten auf Tabellenrang 13. Nach der knappen 87:91-Auftaktniederlage bei den GIESSEN 46ers gewannen die Quakenbrücker mit 81:69 gegen die BG Göttingen und mussten dann mit 80:92 bei den EPG Baskets Koblenz und zuletzt in eigener Halle mit 86:92 gegen die Tigers Tübingen zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach einer schwachen ersten Hälfte (35:49) kämpften sich die Dragons im dritten Viertel eindrucksvoll zurück und gingen kurz vor Ende des Abschnitts sogar in Führung. Den Schwung konnten die Gastgeber jedoch nicht mit in die Schlussphase nehmen und mussten sich damit letztlich mit sechs Zählern Differenz geschlagen geben. Topscorer der Dragons war Jonathan Klussmann mit 26 Punkten.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn bilanzierte nach der Partie gegen Tübingen: „Das war eine sehr frustrierende Niederlage, weil wir im Prinzip gegen zwei Spieler verloren haben, die uns mit ihrer individuellen Qualität unfassbar wehgetan haben. Es war Isaac Haney, der in der ersten Halbzeit alles getroffen hat. So sind wir mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause gegangen und mussten uns dann zurückkämpfen. In dieser Phase haben wir enorm gut verteidigt und sind ins Laufen gekommen. Als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir es verpasst, den letzten Punch zu setzen und wegzuziehen. Im vierten Viertel hat uns Timothy Smith dann den Zahn gezogen, indem er immer wieder extrem schwierige Würfe mit der Hand im Gesicht getroffen hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Wenn wir über zehn Minuten im dritten Viertel gut verteidigen, reicht das nicht aus, um Spiele in dieser Liga zu gewinnen.“ Vor der Saison verließen der kanadische Spielmacher Nate Petrone sowie die beiden US-Amerikaner Ben Burnham und Amir Hinton als tragende Säulen des Erfolgs der vergangenen Saison die Dragons. Headcoach Gruhn stand vor der Aufgabe, um den verbliebenen US-Aufbauroutinier Buzz Anthony einen Neuaufbau des Teams zu bewerkstelligen. Aktuell bester Werfer der Dragons ist der dänische Nationalspieler und Shooting Guard Jonathan Klussmann (24), der im Sommer von den Paderborn Baskets nach Quakenbrück wechselte. Klussmann hat bislang im Schnitt 21,5 Punkte und 2,8 Rebounds auf dem Konto. Auf 11,8 Zähler im Schnitt kommt der bundesligaerfahrene, 24-jährige Point Guard Ralph Hounnou (kam in der Sommerpause von den EWE Baskets Oldenburg). Hounnou kommt außerdem bei bislang 20 Versuchen auf eine Dreierquote von 50 Prozent. US-Point Guard Buzz Anthony (28), seit 2023 bei den Dragons, folgt mit 10,5 Punkten, 3,8 Rebounds und sieben Assists im Schnitt. Der erfahrene, 27-jährige US-amerikanische Power Forward Naz Bohannon gehörte bereits dem Team der Vorsaison an und kommt auf durchschnittlich 9,8 Zähler und ist mit 5,8 abgegriffenen Bällen bester Rebounder der Dragons. Für Gefahr vom Flügel sorgt der kanadische Power Forward Jamal Fuller (ausgebildet in der US-College-Liga NCAA an der Long Island University), für den bislang 8,5 Zähler und drei Rebounds im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Small Forward Elijah Ndi (22) gehört seit 2024 zum Team der Quakenbrücker und hat aktuell acht Punkte und 3,3 Rebounds auf dem Konto.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, steht für die PS Karlsruhe LIONS der 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Im badischen Derby wartet ein besonderes Duell: Beim Heimspiel in der Europahalle empfangen die LIONS die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Hinter den LIONS liegt ein holpriger Saisonstart. Immer wieder mussten wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen, sodass das Team bislang nicht in voller Besetzung auflaufen konnte. Entsprechend steht nach vier Spielen erst ein Sieg zu Buche. Auch gegen Heidelberg bleibt die Personallage angespannt: Bazoumana Koné wird der Mannschaft verletzungsbedingt fehlen. Im Spiel gegen die ETB Miners verletzte sich der erst angereiste Neuzugang mit einer Muskelzerrung ungünstig. Wie lange er ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Dennoch hat die Mannschaft in den bisherigen Partien gezeigt, dass sie auch mit unvollständigem Kader kämpfen kann.

Mit Heidelberg kommt ein Gegner nach Karlsruhe, der zu den stärkeren Teams der Liga zählt. Die Academics sind im Sommer aus der easyCredit BBL abgestiegen und gehören in der ProA zum Kreis der Favoriten. Ihr Kader ist breit aufgestellt und stark national geprägt: Neben zahlreichen deutschen Spielern stehen drei Internationale auf dem Feld. Zwar überzeugten die Academics beim deutlichen 68:84-Auswärtssieg gegen Ulm. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich jedoch vor eigenem Publikum den SBB Baskets mit 74:85 geschlagen geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Derby freuen, in dem die LIONS mit vollem Einsatz alles geben werden. Rund um das Spiel erwartet die Fans ein besonderer Abend: Der Dresscode lautet „All White“. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, in Weiß in die Europahalle zu kommen und so ein starkes Zeichen hinter der Mannschaft zu setzen. Es bestehen beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Derby-Abend in Karlsruhe.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Ein besonderes Spiel mit einer besonderen Rückkehr. Der Aufstiegstrainer Florian Flabb, der die OrangeAcademy in der vergangenen Saison von der ProB bis in die ProA geführt hat, trifft erstmals mit seiner neuen Mannschaft aus Crailsheim wieder auf die jungen Uuulmer. „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten“, so Crailsheims Cheftrainer Florian Flabb vor seiner anstehenden Rückkehr. Für die OrangeAcademy startete die Pflichtspielwoche bereits am Mittwoch und das auch erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei Medikamente per Klick Bayreuth sicherte sich die jüngste Mannschaft der Liga zwei wichtige Zähler im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Mit Crailsheim folgt nun allerdings bereits die dritte Mannschaft aus den Tabellen-Top-3 innerhalb der ersten fünf Spieltage. Cheftrainer Mehdy Mary weiß die Qualitäten des noch ungeschlagenen Tabellenführers zu schätzen und warnt: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

Bei den HAKRO Merlins Crailsheim handelt es sich auch in ihrer zweiten Spielzeit in der ProA um eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt und auch auf der Trainerposition aufgerüstet. Gleichzeitig setzt das Team auf zahlreiche erfahrene Spieler, die ihre Qualitäten bereits auf hohem Niveau nachgewiesen haben. Besonders offensiv verfügen die Merlins über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Angeführt wird Crailsheim von Guard Booker Coplin, der mit 19,8 Punkten pro Partie aktuell bester Scorer der Mannschaft ist. Der US-Amerikaner überzeugt dabei mit starken Quoten und trifft 39,3 Prozent seiner Dreipunktewürfe. Unter den Körben sorgt Courtney Alexander mit seiner Athletik und Vielseitigkeit für Gefahr, während Forward Luc van Slooten dem Team zusätzliche Qualität auf den großen Positionen verleiht. Der neue Cheftrainer Florian Flabb nahm zudem auch Ex-Uuulmer Marko Dordevic mit nach Crailsheim. Der Saisonstart verlief für die Hohenloher zudem optimal. Mit vier Siegen aus vier Spielen teilen sich die Merlins den ersten Tabellenplatz mit Kirchheim.

OrangeAcademy Head Coach Mehdy Mary: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

HAKRO Merlins Crailsheim Head Coach Florian Flabb: „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 12:15:122026-10-16 12:16:14Vorberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 71:63

Es ist ein hartes Pensum früh in der Saison: Für den TV Langen standen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen auf dem Plan. Zwei Spiele sind nun absolviert – und beide endeten mit einem Sieg für die Giraffen vor heimischem Publikum. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt endete die Partie mit 71:63. Im ersten Viertel waren zunächst vor allem die Hausherren das dominierende Team. Erfurt scheiterte insbesondere in der ersten Hälfte des ersten Viertels immer wieder im Abschluss. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende stand es bereits 15:5, Erfurt konnte am Ende aber noch auf ein 19:10 herankommen. Den Schwung nahm Langen mit ins zweite Viertel. Ein früher Run sorgte für ein 26:10 und letztlich die höchste Führung des Abends. Dann aber zerfaserte die Partie: Angriffe wurden mitunter zu hektisch und übereilt gespielt und es fehlten zunehmend häufiger die wichtigen Abschlüsse. So kam Erfurt zurück ins Spiel. Die Löwen erkannten die Schwächephase, stellten auf eine harte Pressverteidigung um und setzten Langen stark unter Druck. Mit Erfolg: Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 29:30, Langen ging mit einem etwas ernüchternden 32:30 in die Halbzeitpause. „Das Ziel war heute in jedem Fall, alle Jungs spielen zu lassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch so durchgezogen. Als wir in dann endlich unseren Rhythmus gefunden hatten, haben uns die Wechsel leider auch ein wenig aus dem Flow gebracht“, erklärt Headcoach Tobias Jahn diesen Spielverlauf. Zurück in den Rhythmus fand die Mannschaft glücklicherweise nach der Halbzeitpause. Jahn setzte nun wieder stärker auf seine erfahrenen Spieler, die das Ruder herumreißen konnten. In den ersten vier Minuten ließ Langen keine Gegentreffer zu, brachte selbst sieben Zähler auf das Scoreboard. So wuchs der Abstand auf Erfurt am Ende auf ein 50:42 – noch war an diesem Abend jedoch für beide Teams alles möglich.

Im letzten Viertel konnte Langen an die gute Leistung des ersten Viertels anknüpfen: Taktisch besser aufgestellt und mit wichtigen Rebounds und Defensivaktionen gelang es erneut, einen zweistelligen Abstand herzustellen. Neben Cooper Creek und Noah Kamdem, der sein drittes Double-Double im dritten Spiel erzielte, war in dieser Phase auch Mika Kröner ein wichtiger Offensivakteur, der zum richtigen Zeitpunkt seine Freiwürfe traf. Bei 3:46 Restzeit hatten sich die Giraffen beim Spielstand von 66:51 ein komfortables Polster erarbeitet. Auf der Gegenseite fielen für Erfurt zwar einige starke Dreier, letztlich fehlte den Gästen jedoch ein guter Run, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Der Sieg ging am Ende mit 71:63 an den TV Langen, der damit zu Hause vorerst ungeschlagen bleibt. „Das war heute sicherlich kein schönes Spiel, aber wir haben es fokussiert heruntergespielt und den Sieg eingefahren“, sagt Jahn nach Abpfiff. „Trotzdem war es wichtig, allen ein paar Minuten zu geben, zumal wir ja in wenigen Tagen schon wieder auf dem Feld stehen. Ich hätte einigen gerne auch noch mehr Spielanteile gegeben und unsere Leistungsträger ein wenig geschont, das hat so aber nicht funktioniert.“ Bereits am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf das Team. In Speyer treffen die Giraffen auf die Ahorn Camp Baskets. Speyer wartet (Stand 14. Oktober vor dem Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen) noch auf die ersten Ligapunkte. Die ersten drei Spiele gegen Reutlingen, Leitershofen und Dresden gingen mitunter knapp verloren, womit sie den letzten Tabellenplatz einnehmen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets 76:73

Die BAYER GIANTS haben sich am späten Mittwochabend in einem echten Krimi der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 76:73 gegen die Ahorn Camp Baskets durchgesetzt. In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen behielten die Leverkusener gegen Speyer die Nerven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele einfache Fehler gemacht, die uns arg wehgetan haben“, resümierte GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch: „Speyer hat uns zugesetzt und in den letzten beiden Vierteln einen tollen Job gemacht. Wir können froh sein, dass wir diese wichtigen Punkte eingefahren haben.“ Dabei erwischten die Hausherren ihren bislang besten Start in die noch junge Saison 2026/27. Nach gerade einmal fünf Minuten lagen die Farbenstädter mit 14:1 in Führung: „Die Jungs sind mit großer Spielfreude auf das Parkett gekommen und haben genau das gemacht, was wir Trainer uns erhofft hatten“, freute sich Koch. Zwar fanden die Baskets in der Folge besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, doch die GIANTS bestimmten weiterhin das Geschehen. Die 904 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen eine souveräne Anfangsphase der Gastgeber, die Speyer kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die 24:12-Führung nach dem ersten Viertel war entsprechend verdient. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Leverkusen zunächst tonangebend. Auf jeden erfolgreichen Korb der Gäste fanden die BAYER-Korbjäger eine passende Antwort. Allerdings ließen sich auch die Rheinland-Pfälzer nicht abschütteln und hielten offensiv dagegen. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die GIANTS bewahrten jedoch die Kontrolle und nahmen beim Stand von 49:38 einen komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könnten die „Riesen vom Rhein“ bereits für die Vorentscheidung sorgen. Dennis Heinzmann erhöhte in der 23. Minute auf 58:43. Vor allem den 2,16 Meter großen Center bekamen die Gäste kaum in den Griff, denn immer wieder setzte sich der Routinier am Korb durch. Doch Speyer gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich in den Schlussminuten des dritten Viertels zurück. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Domstädter den Rückstand, sodass es vor dem Schlussabschnitt nur noch 64:56 für die Hausherren stand. Dann wurde es richtig dramatisch: Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi mit ständig wechselnden Führungen. In der Offensive wollte den GIANTS zunächst kaum noch etwas gelingen. Ganze 5:30 Minuten dauerte es, bis Leverkusen erstmals im vierten Viertel einen Feldkorb erzielte. Diese Schwächephase nutzten die Gäste konsequent aus. Angeführt vom überragenden Oluwadamilola Ade-Eri (19 Punkte / 10 Rebounds) übernahmen die Speyerer beim Stand von 65:64 in der 35. Minute sogar erstmals die Führung. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, und jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Erst in der Schlussphase setzte sich Leverkusen entscheidend durch: Branden Maughmer behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die GIANTS am Ende mit 76:73 jubeln durften. Damit feierte BAYER den dritten Sieg in Serie! Auch individuell wussten die Leverkusener zu überzeugen. Dennis Heinzmann war mit 15 Punkten, elf Rebounds und einer Effektivität von 19 der statistisch stärkste Akteur der GIANTS. Für den 35-Jährigen war es bereits das zweite Double-Double in Folge. Auch Jug Bogdan überzeugte erneut: Der Guard steuerte 13 Punkte und fünf Rebounds bei. Finn Fleute (12 Punkte), Branden Maughmer (12) und Agust Godi Kjartansson (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 73:70

Die SKYLINERS Juniors haben ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eingefahren. Im ersten Heimspiel der Saison drehten die Frankfurter einen 13-Punkte-Rückstand im letzten Viertel und setzten sich in einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie mit 73:70 gegen die Dragons Rhöndorf durch. Die Juniors erwischten einen starken Start und zogen schnell auf 13:3 davon. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber zurück, nach zehn Minuten stand es 19:16 für Frankfurt. Im zweiten Viertel fand Rhöndorf deutlich besser in die Partie. Bei den Juniors wollten vor allem die Dreier nicht fallen: Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei nur 15 Prozent. Mit 31:41 ging es in die Kabine.

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, doch den Frankfurtern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 61:48 vorne. Dann drehten die Juniors auf: Mit einem 14:1-Lauf zu Beginn des letzten Viertels glichen sie zum 62:62 aus und zwangen Rhöndorf zur Auszeit. Die Gäste fanden danach kaum noch Lösungen in der Offense. 24 Sekunden vor dem Ende führte ein Steal zum Fast-Break-Dunk von Dusan Nikolic zum 70:64. Spannend wurde es trotzdem noch einmal: Nach einem Ballverlust punkteten die Rhöndorfer und verkürzten auf 70:69. Die Mannschaft von Troy Culley blieb in den letzten Sekunden aber konzentriert und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im BCM wurde der 73:70-Heimsieg lautstark gefeiert!

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg 79:55

Die Dresden Titans gewinnen das vierte Spiel der Saison gegen den BBC Coburg mit 79:55 (16:7, 24:17, 12:14, 27:17) Die Dresden Titans können ihre Serie gegen den BBC Coburg fortführen. Im Duell mit den Franken bestimmen die Elbriesen von der ersten Minute an das Spielgeschehen und feiern unter Jubel der Fans den völlig verdienten Heimerfolg. Die Partie wird direkt mit einem richtigen Kracher seitens des BBC Coburgs eröffnet: Benjamin Koppke kann den Ball völlig frei wuchtig durch die Reuse stopfen. Sein Gegenspieler auf der Centerposition Alex Leiba antwortet aber mit schnellen sechs Punkten. Die Gäste tun sich in der Folge schwer, offensiv in den Rhythmus zu kommen und Cheftrainer Patrick Seidel reagiert mit einer Timeout beim Stand von 11:5. Nach der Auszeit gerät aber auch der Angriffs-Motor der Elbriesen ins Stocken. In kurzer Zeit verbucht die Heimmannschaft gleich drei Turnover. Wie schon letzte Woche zeigt sich Pavle Pisic als Punktegarant von der Bank und führt die Titans mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen zum Viertelentstand von 16:7. Savion Brown zeigt sich zu Beginn der zweiten Spielperiode weiter als einzig verlässliche Quelle im Coburger Angriffsspiel. Der US-Amerikaner verwandelt schon seinen dritten Wurf, ehe die Dresdner mit mehreren einfachen Körben im Fastbreak ihre Führung weiter ausbauen. Im Anschluss entwickelt sich eine deutlich ausgeglichenere Phase der Partie, in der vor allem Titans-Kapitän Sebastian Heck am gegnerischen Brett besticht. Das Highlight folgt in der 15. Minute als Heck beim Wurfversuch gefoult wird und im Fallen noch die zwei Zähler mitnehmen kann. Als dann bei den Elbriesen noch die Dreier fallen, steigt die Stimmungskurve in der Cyberport-Arena und die Führung weiter nach oben. Mit 40:24 geht es in die Pause.

Ein Spieler mit titanischem Hintergrund legt für die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit auf: Nico Wenzl. Der ist aber, zum Argwohn der Gastgeber, mittlerweile im Dress des BBC´s und assistiert den nächsten Distanztreffer von Mitspieler Brown. Relativ schnell geht es dann, dass die Coburger, das Punktepolster der Dresdner, immer dünner werden lässt. Umso erlösender ist es für die Titans, als Georg Kupke und Luca Kellig mit erfolgreichen Würfen hinter der Dreierlinie die Aufholjagd fürs Erste egalisieren. So können die Elbriesen mit einem komfortablen 52:38-Vorsprung auf den Schlussabschnitt blicken. Höchste Wachsamkeit ist nun bei den Coburgern gefragt. Doch den Start in die letzten zehn Minuten verkorksen die Schützlinge von Seidel komplett. Ein 5:0-Lauf zwingt den Trainer nach gerade einmal 29 Sekunden zu einer Auszeit. Sein Händchen gefunden hat jetzt auf Dresdner Seite vor allem Wisdom Uboh, der mit gleich drei verwandelten Versuchen aus der Ferne seine Chancen erhöht, mal wieder Topscorer seines Teams zu werden. Aber auch im Kollektiv spielen sich die Hausherren in einen Rausch, der mit ablaufender Spieluhr auf immer weniger Gegenwehr trifft. Einzig Brown hält die Coburger hoch. Seine starke Ausbeute von 31 Zählern kann die haushohe Niederlage von 79:55 auch nicht vermeiden. Die Elbriesen gewinnen deutlich mit 79:55 gegen Coburg und bleiben weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 84:93

Dank eines sensationellen Schlussviertels, welches die Gleißental-Riesen mit 35:21 für sich entscheiden konnten,  sicherten sich die Tropics hochverdient den Sieg in einem ausgeglichen Münchener Derby. Die knapp 300 Oberhachinger Fans feierten Ihr Team nach dem Spiel mit minutenlangem Szenenapplaus und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre im BWM Park. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel bekamen die Zuschauer alles zu sehen, was das Herz begehrt. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten und viele Highlights machten das spannende Derby zu einer Partie, die man nicht so schnell vergessen wird. In einer eher defensiv geführten ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Auf Seiten der Gelbhemden war es vor allem Nedzad Muratovic, der immer wieder Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Bei den Gastgebern waren es die beiden Jerkic-Brüder, die immer wieder erfolgreich für die Bayern waren. Mit einer knappen 34.32 Führung ging es die Kabine.

Ab dem dritten Viertel entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch und die Würfe vielen nun hochprozentiger. Die Mutapcic-Truppe nutzte immer wieder Ihre enorme Athletik und punktete oft aus zweiten Chancen. Vor allem Will Miklic war hier nicht zu stoppen. Die Bayern führten vor dem Schlussviertel mit 63:58. Doch die Tropics ließen sich nie abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Philipp Bode führte zusammen mit Andrej Mangold überragend Regie und kam am Ende auf 14 Assists. Vor allem Dzenis Hodovic , Freddy Müller und der erneut bärenstarke Max May profitieren immer wieder vom tollem Teamplay. In der Crunchtime waren es dann vor allem Freddy Müller, der immer wieder energisch zum Korb zog, sowie Dzenis Hodovic die Verantwortung übernahmen. Der 18-jährige Hodovic traf im ganz wichtigen Moment aus alles Lagen und belohnte sich für seine starke Leistung. Ein grandioser Sieg, über den man sicherlich in Oberhaching noch lange reden wird, wurde nicht nur erspielt sondern auch vom Team erkämpft. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der englische Woche statt. Zu Gast sind die Dresden Titans, die ebenfalls mit einer starken 3-1 Bilanz in die Liga gestartet sind. Mario Matic: „ Glückwunsch an mein Team, aber auch an Muki und die Bayern für die hochklassige Partie. Sie haben uns alles abverlangt. Das Spiel heute war vor allem in der zweiten Halbzeit Werbung für den Basketball. Wir haben am Ende die Big-Shots getroffen und in einem ausgeglichen Spiel letztendlich verdient gewonnen. Wir haben über 40 Minuten an uns geglaubt und alles auf dem Parkett gelassen. Das Glück haben wir uns hart erarbeitet. Nun gilt es am Sonntag nachzulegen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 70:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Mittwochabend die Partie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA gegen die PORSCHE BBA Ludwigsburg mit 70:62 für sich entschieden. Nach diesem Erfolg befinden sich die Kangaroos nun mit 6:2 Punkten auf Platz fünf in der Tabelle, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten Oberhaching. Inzwischen hat bis auf Überraschungsaufsteiger SI Ravens Reutlingen jedes Team in der Liga mindestens eine Partie verloren. Trotz des ungünstigen Termines unter der Woche waren noch beachtliche 572 Fans in die Stadtberger Halle gekommen. Die Gäste aus der Barockstadt mussten mit Daniel Mack und Lucas Modic auf wichtige Kräfte unter den Körben verzichten und hatten noch dazu einen Tag weniger Ruhezeit und eine lange Auswärtsfahrt am Sonntag nach Erfurt in den Knochen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Joscha Eckert. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Stadtberger von Beginn an überlegen waren. Kapitän Joanic Bacoul eröffnete zum 2:0, eine Führung für die Gäste sollte es an diesem Abend hingegen dann nicht mehr geben. Die ersten Minuten standen im Zeichen der guten Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten, es fielen wenig Körbe. Nach 10 Minuten lautete der Score 19:15 für die Kangaroos, anschließend wuchs der Abstand sukzessive bis zur Halbzeit (35:26). Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter, mit einem schönen Korbleger erhöhte Luca Sarnowska in der 31. Minute auf 59:41. Das war mit 18 Punkten Differenz der höchste Vorsprung des Abends. Die Gäste gaben aber noch nicht auf, überzeugten kämpferisch, während die stark rotierenden Leitershofer jetzt doch wieder den ein oder anderen Turnover zu viel einbauten und auch die Wurfquote etwas zurückging. Vier Minuten vor dem Ende leuchtete plötzlich nur noch ein 61:56 Vorsprung für die BG von der Anzeigetafel. Die an diesem Abend sehr gut aufgelegten Friedrich Feldrappe und Brendan Gregori sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse und am Ende wurde der Sieg souverän nach Hause gefahren, die Fans konnten sich zufrieden auf den Heimweg machen. Am kommenden Wochenende sind die Kangaroos spielfrei. Weiter in der Liga geht es dann am Sonntag darauf auswärts bei Culture City Weimar, ehe am 31. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Dresden Titans wieder ein Heimspiel ansteht. Genug Zeit also für die BG, zu regenerieren.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers 92:70

Dass die BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd eine ausgeglichene Liga ist, ist allen Verantwortlichen bewusst. Das auch nicht erst seit dem 1. Spieltag als die hochfavorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics untergingen, sondern das haben auch schon die vergangenen Saisons gezeigt. Gestern Abend haben, dass auch nun die Fellbach Flashers auf schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Beim ambitionierten Aufsteiger starten die Fellbacher sehr gut in die Partie. Nach 5 gespielten Minuten stand es 13:7 für die Flashers. Dann fanden die Gastgeber jedoch immer besser in die Partie und der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Reutlinger zeigten den größeren Siegeswillen und waren den Flashers in allen Bereichen überlegen. Sowohl defensiv und offensiv stimmte nicht die Kommunikation bei den Fellbachern. Ein Beleg dafür sind auch die nur 10 Assists, die das gesamte Team verbuchen konnte. Viele Einzelaktionen die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Deutlich verunsichert lagen die Fellbacher vor dem letzten Viertel mit 73:51 zurück und konnten den stark aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Am Ende des Abends ist es ein hochverdienter Erfolg mit 90:72 für den Aufsteiger, die den Flashers eine Lektion erteilt haben, aus der sie hoffentlich ihre Lehren ziehen werden.

Das Gute an Doppelspieltagen ist, dass man ziemlich schnell die Möglichkeit wieder in die Spur zu finden und Charakter zu zeigen. Das Gesamte Team und der Trainerstab können sich bereits kommenden Samstag von einer besseren Seite präsentieren. Dann treten die Flashers bei den Dragons aus Rhöndorf an. Der ehemalige Bundesligist, der mittlerweile als Farmteam für die Telekom Baskets Bonn fungiert steht in der aktuellen Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen da. Der junge Head Coach Max Becker hat ein sehr ausgeglichenes Team beisammen. Vielversprechende Talente, wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić die immer für Furore sorgen können, oder auch erfahrene Spieler wie Mychael Paulo, der amerikanische Forward Sahmi Willoughby oder der bereits Bundesliga erprobte Justin Onyejiaka. Besonders freuen sich die Flashers jedoch auf Daniel Mayr. Daniel verbrachte eine großartige Saison 2024/25 in Fellbach, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court bleibenden Eindruck. Auch in der Flashers Community ist Daniel weiterhin sehr geschätzt. Das Alles zählt jedoch am Samstag nicht. Beide Teams haben nun etwas gutzumachen. Die Dragons haben das Mittwochabend Spiel sehr unglücklich nach einer hohen Führung gegen die Frankfurter noch aus der Hand gegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:21:572026-10-15 17:21:57Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets

Die Ahorn Camp Baskets sind noch auf der Suche nach ihrer Form. Die ersten drei Saisonspiele gingen allesamt verloren. Am vergangenen Wochenende unterlag Speyer vor heimischer Kulisse den Dresden Titans mit 61:68. Für Mike Koch ist dies allerdings kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse sagen nichts aus, auch wenn Speyer noch nach dem offensiven Flow sucht. Wir haben aber gegen Weimar und vor allem Oberhaching gemerkt, dass Statistiken nicht zählen. Die Tagesform wird entscheidend sein. Von daher sind wir auf der Hut.“ Bei den Rheinland-Pfälzern um Headcoach Carl Mbassa gibt Daryl „DJ“ Woodmore den Ton an. Der US-Amerikaner läuft bereits in seiner elften Saison für die Baskets auf und überzeugt seit Jahren mit konstanten Mittelwerten im zweistelligen Punktzahlen. Auch in der laufenden Spielzeit ist der 34-Jährige mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie ein wichtiger Faktor im Speyerer Spiel. Koch weiß um die Qualitäten des Routiniers: „Ein besonderer ProB-Spieler, der diese Liga ungemein bereichert.“
Der bislang erfolgreichste Speyerer Scorer heißt allerdings Austin Fadal. Der Nigerianer spielte unter anderem für die Eastern Washington Eagles in der NCAA Division I und schloss seine Collegezeit 2024 an der Adams State University in der NCAA Division II ab. Nach zwei Jahren im spanischen Basketball ist der Combo-Guard nun in der ProB angekommen – und hinterlässt direkt Eindruck: Fadal erzielt durchschnittlich 14,3 Punkte pro Partie und kommt zudem auf 2,7 Ballgewinne.
Christoph Rupp, der in den ersten beiden Saisonwochen nicht zum Einsatz kam, feierte am dritten Spieltag gegen Dresden sein Comeback. Der erfahrene Small Forward (insgesamt 162 Einsätze in der ProB) konnte zwar nur vier Punkte erzielen, griff gegen Dresden jedoch stolze neun Rebounds ab. Für die Gäste ist der 27-Jährige ein immens wichtiger Teil der Rotation. Doch worauf kommt es für die BAYER-Korbjäger an? „Für uns wird es wichtig sein, den eigenen Ballbesitz gewinnbringend zu nutzen. Zuletzt haben wir im Spielaufbau einfach Fehler gemacht. Obwohl Speyer eher langsam spielt, sind sie in der Kategorie ‚Steal‘ nicht zu unterschätzen“, gibt Koch zu bedenken. „Des Weiteren ist unser Angriff natürlich ein großes Thema. Uns gelingt es noch nicht, über einen längeren Zeitraum einen konstanten Rhythmus beizubehalten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und möchten am Mittwoch gerne den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Drei Spiele innerhalb einer Woche sind schon ein echter Stresstest. Nach Hessing Leitershofen am vergangenen Wochenende, steht am Mittwoch (14.10., 19:30 Uhr) für Rhöndorf das Duell mit den Skyliners Juniors auf dem Programm. Nur drei Tage später (17.10., 19:00 Uhr) bitten im DragonDome dann die Fellbach Flashers, der aktuelle Tabellenführer zum Tanz. Das „Tripple “ liefert den Rheinländern eine wertvolle Standortbestimmung. Was das Team um Headcoach Max Becker in Frankfurt erwartet, verdeutlichte die Begegnung zwischen den Skyliners und den besagten Flashers am letzten Sonntag. Da unterlagen die Hessen bei Fellbach erst nach Overtime mit 95:90. Bei der unter dem Strich unglücklichen Niederlage stellte die Mannschaft von Trainer Troy Aaron Culley unter Beweis, dass sie im Kern und schon länger zusammen und ein gut eingespieltes Kollektiv sind. Vor allem in der heimischen „Basketball City Mainhattan“ ist das Team erfahrungsgemäß nicht leicht zu knacken.

Wie üblich sind die Juniors mit einem breitem Kader in die Saison gestartet, der ähnlich wie die Dragons mit einigen hoffnungsvollen Doppellizenz-Spielern gespickt ist. Eine Klasse für sich ist Ivan Crjnac, aktueller deutscher Juniorennationalspieler und mit 2,04 Meter ein großer sowie beweglicher Small Forward. Der 19-Jährige bringt das gesamte spielerische Paket mit und steuert bislang 13 Punkte pro Spiel bei. Nicht minder beeindruckt Lukas Smazak als Spielmacher. Der Tscheche ist ebenfalls 19 Jahre alt und ein brandgefährlicher Distanzschütze, was durchschnittlich 18 Punkte belegen. Moses Pölking verfügt hingegen mit seinen 28 Jahren schon über reichlich ProA-Erfahrung, gesammelt in Diensten von Koblenz und Bremerhaven. Der wuchtige 2,06-Meter lange Center liefert bislang mehr als solide ø 11,5 Punkte und sechs Rebounds. Dusan Nikolic ist in den ersten Spielen durch einen starken Zug zum Korb aufgefallen. Die Drives des 21-jährigen Guards sind nur schwer zu stoppen und brachten ihm starke 20 Punkte pro Partie ein. Insgesamt betrachtet haben die Frankfurter einige Spieler an Bord, die Begegnungen ihren Stempel aufdrücken können. Die hat Rhöndorf allerdings auch. Außerdem haben die Dragons bereits zwei Siege auf der Habenseite, die Juniors warten noch aufs erste Erfolgserlebnis. Am Ende wird mit entscheidend sein, wer die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende am besten abschütteln kann.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem bärenstarken Auftritt und Heimsieg gegen Coburg gehen die Oberhachinger Basketball mit viel Rückenwind ins Münchner Derby. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im BMW und der Eintritt zum Derbykracher ist frei. Unsere befreundeten Nachbarn haben bisher einen Sieg auf dem Konto und mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Rhöndorf und Langen einstecken. Gespickt mit hochtalentierten Spielern, die zu den größten Talenten Europas gehören, gehen die Gastgeber trotzdem leicht favorisiert in das Spiel. Desmond Yiamu, die Brüder Jerkic, Susic sowie Kilian Fischer sind auch im Kader der ersten Mannschaft und haben eine ganz große Zukunft vor sich. Mit den beiden Slowenen Cevizovic und Miklic verpflichte der FC Bayern zudem zwei gestandene Profis, die der jungen Truppe die notwendige Erfahrung geben. Der größte Star jedoch sitz auf der Bank. Emir Mutapcic ist eine Basketball-Legende. Der Taktikfuchs gewann deutsche Meisterschaften und war sogar deutscher Bundestrainer. Mit allem Wassern gewaschen ist Muki der Erfolgsgarant der kleinen Bayern. Mario Matic: „ Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Bayern ist favorisiert, aber Derbys haben eigene Gesetze und wir wollen alles in die Waagschale werfen. Für mich ist es wie immer eine Ehre gegen so eine Ikone wie Mutapcic coachen zu dürfen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zu ungewohnter Zeit bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ihr Heimspiel am 4. Spieltag in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA.  Am Mittwochabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) trifft man auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Der Termin kam zu Stande, weil die Süd-Staffel der PRO B kurzfristig auf 15 Teams erhöht werden musste. Und aufgrund des engen Rahmenterminplanes jedes Team nun zwei Mal im weiteren Saisonverlauf unter der Woche antreten muss. Dabei wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Reisen zu diesen Matches bezüglich der Entfernungen möglichst kurzgehalten werden. Dass die Kangaroos am kommenden Wochenende dann gar nicht spielen, liegt hingegen daran, dass eben immer eine Mannschaft an jedem Spieltag spielfrei ist.

Auf die Kangaroos wartet ein interessanter Gegner. Die Barockstädter sind das Farmteam des BBL-Ligisten MHP-Reisen Ludwigsburg und stellen mit das jüngste Team der Liga. Ziel des auch noch sehr jungen Trainerteams Jordi Salto und Ognjen Veljkovic ist, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Und von diesen hat die BBA auch dieses Jahr einige Hoffnungen im Kader: Vor allem Yohann Tchouaffe und der erst 16-jährige Kenan Youdom gelten als absolute Toptalente in Deutschland und haben langjährige Verträge in Ludwigsburg unterzeichnet. Aber auch Spieler wie Lars Danziger, Armin Pivac oder Lukas Modic zählen bereits zum erweiterten Kader der BBL- Mannschaft. Auf dem Transfermarkt wurde man auch aktiv: Aus Berlin kam mit Max Riedel (19) ein Ausnahmespieler aus Berlin, dazu der marokkanische Juniorennationalspieler Saad Mouachi Aouaj (17), der auch einen spanischen Pass besitzt. Oder der überaus athletische Theophilus Badu Agyemang (21), der aus Fellbach zum Team gestoßen ist. Dazu kehrte Josia Gentischer (20) aus den USA zurück und Lino Tomas Duarte (21) kam aus Reutlingen. Ein bekannter Name in Leitershofen, sein Bruder Noel spielte drei Jahre bei den Kangaroos und ist bei der BG noch in der besten Erinnerung. Bisher steht für die BBA ein Sieg gegen Oberhaching (88:75) und zwei Niederlagen gegen Coburg (66:87) und Erfurt (64:76) zu Buche. Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman hat schlechte Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch: „Wir haben da noch eine kleine Rechnung offen. Letztes Jahr überrannte Ludwigsburg uns förmlich in eigener Halle und nahm aus Stadtbergen einen 23-Punkte Sieg mit. Das wollen wir am Mittwoch aber natürlich nicht wieder zulassen“, so Pittman. BG-Coach Emanuel Richter und sein Team durften sich also nicht lange über den grandiosen Sieg in Rhöndorf freuen, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Württemberger ist kurz: „Die BBA stellt ein junges, dynamisches und hervorragend eingestelltes Team. Sie üben über 40 Minuten hinweg sehr viel Druck auf den Gegner aus und spielen selbst ein sehr hohes Tempo. Am Sonntag haben sie beim Spitzenteam Erfurt nur hauchdünn verloren. Es wird eine anspruchsvolle Partie für uns und wir bauen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans“, so Richter.“. An Selbstvertrauen sollte es der BG nicht fehlen, überzeugte man in Rhöndorf nicht nur spielreich und kämpferisch sowie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, sondern fuhr auch die Turnovers auf 11 Ballverluste zurück und steigerte die Treffer von der Dreipunktelinie auf rund 35%. Quoten, mit denen man im weiteren Saisonverlauf sehr gut leben könnte. Wohlwissend, dass die junge Leitershofer Mannschaft auch weiterhin der ein oder anderen Leistungsschwankung unterworfen sein wird. Auf die vielen ehrenamtlichen Helfer der Kangaroos wartet ein hartes Stück Arbeit angesichts der Partie unter der Woche. Einlass in die Halle ist dieses Mal daher erst ab 18.45 Uhr.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:13:292026-10-15 17:13:29Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles 91:99

Durchatmen bei den Itzehoe Eagles. Im dritten Saisonspiel haben sie den ersten Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingefahren. Bei den bisher ebenfalls sieglosen Junior Baskets TSG Westerstede gewannen sie mit 99:91 (22:16, 22:24, 26:27, 29:24). Beide Teams starteten fehlerhaft, gerade die Itzehoer brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Starke Impulse und fünf Punkte kamen dann von Finley Schlecht, kurz vor dem Viertelende traf Kapitän Lucien Schmikale trotz Foulspiels von außen und auch den fälligen Freiwurf zur Sechs-Punkte-Führung. Auch im zweiten Abschnitt begannen die Gäste holprig und verpassten es so, den Vorsprung auszubauen. Bei einigen Leistungsträgern lief wenig zusammen, aber auf Schmikale war beim Auftritt in seiner Heimat weiter Verlass: Er versenkte seine nächsten drei Dreier und hielt so die Eagles in Führung. Kurz vor der Halbzeit wühlte sich Sven Cikara zum Korb durch und erzielte den 44:40-Pausenstand. Im dritten Viertel wogte die temporeiche Partie hin und her mit einigen Führungswechseln.

Die Gastgeber achteten verschärft auf Schmikales Distanzwürfe, dafür setzte Cikara immer wieder seine Mitspieler in Szene – so kam er schließlich auf rekordverdächtige 15 Assists. Finn Bohlen sorgte mit drei Freiwürfen dafür, dass die Itzehoer vor dem letzten Viertel mit 70:67 vorne lagen. Und die Geschichte des Spiels setzte sich fort. Gute Phasen der Niedersachsen konnten die Eagles stets kontern und sich wieder mit einigen Punkten absetzen. Probleme unter dem Korb drohten allerdings, als nacheinander Toni Nickel und Tobias Möller mit ihrem fünften Foul auf die Bank mussten, doch der Rest des Teams fing es auf. Als der starke Schlecht viereinhalb Minuten vor Schluss seinen zweiten Dreier zum 90:83 traf, war die entscheidende Lücke hergestellt. Die Gastgeber versuchten es mit noch mehr Druck, aber letztlich setzte sich die größere Erfahrung der Eagles durch. Erleichterung auch bei Coach Max Rockmann: Das Spiel sei nicht immer schön gewesen, aber sein Team habe bis zum Ende gekämpft und auf die Läufe der Westersteder immer die richtigen Antworten gehabt. „Es war eine absolute Mannschaftsleistung“, jeder habe seinen Teil zu dem Sieg beigetragen, hob Rockmann hervor. „Darauf können wir aufbauen.“ Zwei freie Tage sind der Lohn für das Team, „dann können wir uns in der nächsten Woche auf Iserlohn vorbereiten und hoffentlich
mit diesem Sieg in der Tasche die nächsten Schritte gehen und gemeinsam den ersten Heimsieg feiern“. Am Samstag, 17. Oktober, erwarten die Eagles die Iserlohn Kangaroos, bereits eine Woche später kommen die EN Baskets Schwelm an den Lehmwohld.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 68:71

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 58:77

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig 77:66

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen 85:87

Drei Viertel gewonnen, aber die 10-Punkte-Hypothek des defensivschwachen Auftaktviertels war zu hoch: 85:87 (39:46) haben die Uni Baskets Münster am Samstagabend einen Crunchtime-Krimi vor 1.900 Fans gegen starke BBA Hagen Kodiaks verloren. Das Team von Götz Rohdewald kassierte trotz individuell klasse Auftritten vom Topscorer des Abends Adam Touray (31 Punkte, Karrierebestwert) oder Cosmo Grühn (Double-Double) und einer 82:80-Führung 1:15 Minuten vor dem Ende die erste Saisonniederlage. 47 zugelassene Rebounds waren nach der dramatischen Schlussphase mindestens einer zu viel (Hagen 40). Trainer Götz Rohdewald musste seinen Kader neu justieren, da mit Small Forward Boe Nguidjol ein Eckpfeiler seiner Mannschaft verletzt ausfiel. Das Publikum sah volle Intensität und hohes Tempo von Beginn an – von beiden Kontrahenten. Nach einem recht ausgeglichenen Start (11:13, 4.). Adam Touray traf zwei Dreier und dunkte, ruckelte früh die Münsteraner Ballbewegung, ebenso zögerlich wurde verteidigt – 13:20. Hagen spielte gut, wie schon an den ersten beiden Spieltagen, traf an diesem Abend aber früh hochprozentig. Mit diesem Selbstbewusstsein warf Hagen auch seine Dreier, vier von acht im ersten Viertel (19:29).

Nach der Viertelpause ging es in hohem Tempo weiter. Münster traf weiter niederschwellig, Hagen kam zu oft spielerisch leicht durch die Defensive der Gastgeber. 50 zu 80 Prozent betrug die Quote im 2-Punkte-Bereich zur Pause. Die über die gesamte Partie schwache Freiwurfquote tat ihr Übriges (57 Prozent). Hagen setzte sich schnell zweistellig ab (23:38, 14.), war auch im Rebounding wacher. Die Uni Baskets attackierten dann bis zur Pause gut die Zone. Vor allem ein Steal von Robert Merz zu Fastbreak-Punkten von Oliver Pahnke ließ die Halle Berg Fidel kurz vor der Pause erstmals erbeben. Die Uni Baskets verkürzten auf 39:46 bis zur Halbzeit – Adam Touray hielt seine Mannschaft mit 22 Punkten bis hierhin im Spiel. Nur weitere 93 Sekunden später nach Wiederbeginn standen die Baskets-Fans erneut auf den Rängen. Der halbzeitübergreifende 12:0-Lauf sorgte für den ersehnten Führungswechsel (48:46). Die Umstellungen in der Defensive wirkten, die Uni Baskets machten es den Kodiaks nun in jedem Angriff schwer, versäumten aber den Ausbau der Führung, ließen einfache Abschlüsse liegen oder aber bekamen schwere Abschlüsse. Einen versenkte das Energie-Monster Touray gar akrobatisch (58:56, 28.). Standing Ovations! Der Gast verdiente sich nicht nur den knappen Rückstand, insbesondere Gregory Mckay hatte etwas dagegen, sondern holte gar die Führung bis zur letzten Viertelpause zurück (58:63). Die Uni Baskets kämpften phasenweise nun mehr mit sich selbst als mit dem Gegner. Vergebene Layups und Freiwürfe dokumentierten die Suche nach letzter Sicherheit oder Automatismen (62:70, 34.). Für die Übernahme war das defensive Rebounding einfach nicht gut genug, offensiv wurde das individuelle Spiel bisweilen zu sehr gezwungen und der zwischenzeitlich gut fallende Dreier ließ wieder auf sich warten. Und trotzdem: Über großen kämpferischen Einsatz waren die Münsteraner – Adam Touray hatte sein Herz bis zu Krämpfen auf dem Court gelassen – mehrfach in der Crunchtime auf einen Punkt dran, das letzte Mal war es beim 85:86 zwei Sekunden vor der Schlusssirene durch den weiten Dreier von Cosmo Grühn zu spät.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 76:77

Dem jüngsten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gelang der erste Auswärtssieg der Saison – und wie! Bei seinem Debüt für die Rostocker versenkte der US-Amerikaner Isayah Owens den Buzzer Beater Dreier in Bedrängnis zum 77:76-Sieg über die Hertener Löwen. In einem abwechslungsreichen Duell konnten sich beide Teams phasenweise zweistellig absetzen. Im Schlussviertel hatten zunächst die Rostocker leicht die Nase vorn, in der Schlussphase konnten die Hertener das Blatt wenden. Sechs Sekunden vor Schluss traf Löwen-Spieler Jaro Abrams nur einen seiner zwei Freiwürfe. Nach einer Auszeit fand Milo Murrays Pass den über das Feld sprintenden Owens, der über zwei Verteidiger den Ball warf – und mit Ertönen der Sirene im Korb unterbrachte. Es war der zweite Sieg in Folge, der Rostock in der Tabelle auf den vierten Rang bringt. Neben Owens (17 Pkt) punkteten auch Mika Freitag (15), Bruno Loll (15) und Milo Murray (16) zweistellig. „Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind sehr froh, diesen Sieg mit dem Buzzer Beater zu holen. Es ist auch sehr gut für unsere junge Mannschaft, solche Erfahrungen direkt am Anfang der Saison zu machen – das wird uns für den Rest der Saison sehr stärken. Herten war eine ganz schwierige Mannschaft zu spielen, sehr physisch, sehr erfahren. Wir haben es nicht geschafft, konstant die Intensität und das Tempo hochzuhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft in der zweiten Halbzeit in der Defensive. Was wir da gemacht haben, war deutlich besser. Auch wenn wir einfache Sachen dann immer wieder zugelassen haben: Daraus müssen wir lernen und wir werden mit viel Energie aus diesem Sieg gehen, um dann nächste Woche weiter gegen Wedel anzutreten“, berichtet Coach Domenik Reinboth.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 73:86

Zehn Minuten lang sah es nach einem offenen Schlagabtausch aus, am Ende stand eine verdiente Niederlage: Die TSV Neustadt temps Shooters haben ihr Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vor über 850 Zuschauern gegen Tabellenführer LOK BERNAU mit 73:86 (39:52) verloren. Die Vorzeichen waren schwierig, denn mit Matej Jelovcic fehlte der bisherige Topscorer wegen einer am Dienstag im Training erlittenen Verletzung, zudem waren auch beide etatmäßigen Center wegen Verletzung und Dienstreise nicht dabei. Davon war zunächst wenig zu spüren. Bernau erwischte zwar den besseren Start, doch die Shooters blieben dran, arbeiteten sich Korb für Korb heran und gingen mit einem knappen 24:25 in die erste Viertelpause. Dann kam der Bruch. Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gastgeber noch mit, Mitte des Abschnitts aber riss der Faden: Rund drei Minuten lang wollte kein Ball mehr durch den Ring, während Bernau geduldig seine Würfe in Korbnähe herausspielte und Punkt um Punkt davonzog. Aus dem engen Spiel wurde bis zur Halbzeit ein 39:52-Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel legte der Spitzenreiter zunächst nach und baute den Vorsprung Mitte des dritten Viertels auf rund 20 Punkte aus. Wer nun einen Einbruch erwartete, sah das Gegenteil. Angeführt von Simonas Paukste kämpften sich die Shooters zurück, gewannen das dritte Viertel noch mit 18:17 und gingen mit 57:69 in den Schlussabschnitt. Dort keimte Hoffnung auf, als der Rückstand zwischenzeitlich auf acht Punkte schmolz. Bernau blieb jedoch abgeklärt, traf seine Freiwürfe und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Paukste war mit 22 Punkten und acht Rebounds der beste Shooter und so treffsicher wie noch nie in der ProB. Al-Fayed Alegbe-Issifou steuerte 14 Punkte bei, Terry Haarmann brachte von der Bank acht Zähler und viel Energie, Leonard Musahl holte sieben Rebounds. Was fehlte, war die Konsequenz im Abschluss: 15 vergebene Freiwürfe bei 33 Versuchen und nur 44 Prozent Trefferquote aus dem Zweierbereich sind gegen ein Team wie Bernau zu viel. Die Gäste trafen dort 65 Prozent. Den Takt gab auf der Gegenseite ausgerechnet ein alter Bekannter vor. Shawn Scott II, in der Saison 2024/25 selbst im Shooters-Trikot, kam auf 22 Punkte und acht Assists. Unterstützung bekam er vom erst 17-jährigen Fin Borczanowski (18 Punkte, neun Rebounds) und von Lukas Klein (15 Punkte, zehn Rebounds). Die zweite Halbzeit ging mit 34:34 unentschieden aus. Das zeigt, dass die Shooters auch ohne ihren Spielmacher mit dem Tabellenführer mithalten können, wenn sie Phasen wie im zweiten Viertel vermeiden. Die nächste Gelegenheit gibt es am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr bei der SG Braunschweig. Das nächste Heimspiel steigt am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr gegen BBA Hagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 14:00:502026-10-14 14:00:50Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 13:57:332026-10-14 14:02:31Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten den physischeren Start und erzielten die ersten zwei Zähler der Partie. Die Miners hielten jedoch direkt dagegen und erarbeiteten sich nach etwas mehr als drei Minuten eine knappe 5:4-Führung. In einer engen und umkämpfierten Anfangsphase setzte Essen die ersten Akzente. Zwar eroberten die LIONS per Dreier zwischenzeitlich die Führung (15:17), doch Darius Dawson glich nach etwa acht Minuten spektakulär per Dunking zum 17:17 aus. Mit einem knappen 17:20-Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren keinen optimalen Start. Marc Friederici verkürzte nach 13 Minuten aus der Distanz auf 26:34, doch defensiv bekamen die Miners Karlsruhes Maurice Pluskota in dieser Phase nicht wie gewünscht unter Kontrolle. Während sich Essen vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie schwer tat, zeigten sich die Gäste treffsicher (46 % Dreierquote bis zur Halbzeit) und erarbeiteten sich zur Pause einen 33:42-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Miners zur Aufholjagd. Beim Stand von 37:42 nach 23 Minuten übernahm vor allem Marc Friederici Verantwortung und brachte sein Team mit einem wichtigen Dreier zum 40:42-Anschluss wieder voll in die Partie. Essen kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte wenige Sekunden vor der Viertelpause auf 52:54. Der Schlussabschnitt begann zunächst zerfahren. Die Hausherren kassierten schnelle Fouls – darunter auch ein technisches Foul gegen Coach Lars Wendt. Beim Stand von 52:59 (9 Minuten Restspielzeit) drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die sich immer wieder Fouls und Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten. Doch die Miners gaben sich nicht auf: JJ Mann traf 4:40 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 66:69, woraufhin die Halle am Hallo endgültig kochte. Tre Beard behielt an der Freiwurflinie die Nerven, glich zum 69:69 aus und schickte sein Team mit dem zweiten Freiwurf sogar mit 70:69 in Führung (3:10 Min. verbleibend). Über ein 73:75 (1:52 Min.) entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, in dem sich die Miners ein 80:80-Unentschieden und damit die Verlängerung erkämpften.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy 89:100

MpK Bayreuth trat gegen das Farmteam von ratiopharm Ulm personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an. Außerdem fiel Joshua Bonga kurzfristig noch mit einer Fußverletzung aus. Die Bayreuther Starting Five bildeten Glen Abram, Collin Metcalf, Matt Frierson, Simon Hildebrandt und Kevin Wohlrath. Die Orange Academy startete mit einem 4:0-Vorsprung, Simon Hildebrandt verkürzte auf 2:4 und Kevin Wohlrath glich zum 4:4 aus. Die Anfangsphase war von Nervosität und vielen Turnovers geprägt. Collin Metcalf traf zum 6:6 und verkürzte anschließend auf 8:9. Kevin Wohlrath stellte von der Freiwurflinie auf 9:11. Nach gut fünf Minuten lag die Orange Academy mit 15:9 vorne. MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte in einer Auszeit mehr Geschwindigkeit und die Beachtung der Basics im Basketball an. Collin Metcalf traf zum 11:17, Taje Kelly verkürzte auf 13:17. Die Ulmer spielten eine extrem enge und giftige Verteidigung. Nach einem weiteren Treffer von Collin Metcalf war MpK wieder auf 15:17 dran. Taje Kelly scorte zum 17:19. Die Ulmer zeigten unter anderem einige sehenswerte Dunks und gingen nach einem 11:0-Lauf mit 30:17 zweistellig in Front. MpK hatte defensiv große Probleme. Glen Abraham traf dann einen von zwei Freiwurfversuchen zum 18:30. Letztlich ging es aber deutlich mit 32:20 für die jungen Ulmer in die erste Viertelpause, Collin Metcalf hatte kurz vor der Pause die letzten Bayreuther Punkte gescort. Ulm lag bei den Rebounds mit 12:5 vorne, Bayreuth gelang im ersten Abschnitt kein einziger Offensivrebound. MpK hatte bereits sechs Turnovers zu verzeichnen, die Orange Academy lag bei drei Ballverlusten. Die Ulmer erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels weiter auf 36:20, dann traf Glen Abram den ersten Bayreuther Dreier zum 23:36. Ulm drehte weiter auf und lag nach zwölf Minuten mit 41:23 vorne. Emanuel Prospere traf aus der Distanz zum 26:41, Collin Metcalf scorte zum 28:44. Simon Hildebrandt und Emanuel Pospere verkürzten weiter auf 32:44, ein Bayreuther 6:0-Lauf stand auf dem Scoreboard. Ulm stellte dann wieder auf 48:32, ehe Simon Hildebrandt und Glen Abram zum 36:48 trafen. Die Gäste erwiderten mit einem Dreier zum 51:36 ehe Taje Kelly und Simon Hildebrandt weiter auf 40:51 verkürzten. Die Orange Academy ließ sich jedoch nicht beirren und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 59:40 aus. Bayreuth hatte defensiv weiter starke Probleme. Die Dreierquote lag zur Pause bei MpK bei 18 Prozent, die Freiwurfquote ließ sehr zu wünschen übrig. 13 Turnovers waren zu verzeichnen und bei den Rebounds stand es 19:14 für Bayreuth.

Collin Metcalf scorte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit zum 42:61 und versenkte einen von zwei Freiwürfen zum 43:63. Emanuel Prospere traf zum 45:65 und Kevin Wohlrath zum 47:67. Glen Abram traf zum 49:69 und Emanuel Prospere scorte zum 51:71. Bayreuth kam zunächst nicht näher heran. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 53:72 und Kevin Wohlrath gab mit einem Dreier zum 56:74 ein Bayreuther Lebenszeichen. Taje Kelly traf in der Folge per Dunk zum 58:74. Matt Frierson verwandelte aus der Distanz zum 61:77 nach gut 26 Minuten. Collin Metcalf mit dem 63:80 und Matt Frierson per Dreier zum 66:82 stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie einen seiner zwei Versuche zum 67:84 und Simon Hildebrandt sowie Emanuel Prospere scorten zum 71:86 vor dem Schlussviertel. Bayreuth hatte das dritte Viertel mit 31:27 gewonnen. Die Zahl der Bayreuther Turnovers war nur noch knapp auf 14 gestiegen. Ulm startete mit 90:71 stark ins vierte Viertel, Simon Hildebrandt antwortete aus der Distanz zum 74:90, Glen Abram stellte von der Freiwurflinie auf 75:92. Im nächsten Spielzug erhielt Glen Abram ein unsportliches Foul, die Folgen blieben für MpK aber überschaubar. Collin Metcalf und Kevin Wohlrath trafen zum 79:93, Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 81:93. Es folgte jedoch ein Ulmer Dreier, abermals Collin Metcalf stellte auf 83:96 vier Minuten vor dem Ende. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 85:96. Glen Abram brachte Bayreuth 88 Sekunden vor Schluss auf 87:96 und damit in den einstelligen Bereich heran. Simon Hildebrandt traf zum 89:97, 89:98 stand es 60 Sekunden vor Schluss. Bayreuth kam nicht mehr näher heran, die Orange Academy mit ihrem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren gewann letztlich verdient mit 100:89. Immerhin konnte Bayreuth nach der indiskutablen ersten Hälfte die zweite Halbzeit mit 49:41gewinnen. 31 zu 37 stand es letztlich aus MpK-Sicht bei den Rebounds und die Zahl der Turnovers blieb insgesamt bei 17. Bayreuth bleibt damit auch nach dem vierten Spieltag in der ProA punktlos und steht aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, geht es für MpK Bayreuth um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück weiter.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-12 18:20:192026-10-15 16:07:50Nachberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des vierten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Der Saisonstart ist geglückt! Genau wie Heidelberg und Kirchheim konnten die HAKRO Merlins Crailsheim ihre drei Auftaktbegegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA siegreich gestalten. Hinter dem Trio aus Baden-Württemberg lauert jedoch direkt der kommende Gegner der Zauberer. Und obwohl der Tabellenstand so kurz nach Saisonbeginn nur bedingt Aussagekraft besitzt, wartet zum Start in das Wochenende direkt ein Topspiel. Einerseits möchten die Gastgeber ihre ungeschlagene Serie beibehalten, andererseits gilt der fünffache deutsche Meister als absoluter Aufstiegskandidat. Bereits im Sommer 2025 stellten die Mittelhessen die Vision 2030 vor – mit dem Ziel, sich bis dahin unter den besten zwölf Basketball-Clubs in Deutschland zu etablieren.

Bevor das gelingen kann, muss selbstverständlich zunächst der Aufstieg zurück ins Oberhaus realisiert werden. Seit dem Abstieg 2022 standen die 46ers in jedem Jahr in den Playoffs, der Finaleinzug wollte in den vier Spielzeiten jedoch nicht gelingen. Vor allem in der Vorsaison hatten die Hessen alle Trümpfe in ihrer Hand. Nachdem man als Tabellensiebter in die Post-Season einzog, konnte man die Merlins in der Viertelfinalserie mit 3:1 schlagen. Im Halbfinale musste man sich dann jedoch dem späteren Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben, sodass nun der fünfte Anlauf Richtung BBL genommen wird. Dabei setzt Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic, der seit dem Abstieg das Zepter bei den 46ers übernommen hat, weiterhin auf viel Erfahrung. Robin Benzing (37 Jahre), Till Gloger (33), Daniel Norl (31), Luis König Figge (29) und Viktor Kovacevic (27) stehen weiterhin im Kader der Gießener, zudem haben sie sich mit den Jenaern Aufstiegshelden von 2025 Chris Carter (34) und Zach Cooks (27) prominent verstärkt. Letzterer soll als Point Guard die Scoring-Last seines Teams tragen. Mit 14,3 Punkten pro Spiel ist er derzeit der Topscorer der Hessen. Gar noch erfolgreicher verlief der Saisonstart der HAKRO Merlins Crailsheim. Auf den Auftaktsieg in Essen folgten zwei sehr souveräne Erfolge gegen Tübingen und Karlsruhe. Vor allem das Zusammenspiel als Team funktioniert bei den Merlins schon gut – mit 21,7 Assists pro Spiel verteilen die Hohenloher ligaweit die zweitmeisten Korbvorlagen. Zudem schnappt sich das Team die zweitmeisten Steals (10), die meisten Rebounds (49,3) und erzielt die viertmeisten Punkte (85,7). Mit Booker Coplin (18,3 Punkte), Neuzugang Dylan Addae-Wusu (18), Lucas Mayer (11,3), Courtney Alexander (10), Peyton Gerald (9,7) und Hendrik Drescher (9,7) erzielen gleich sechs Akteure der Zauberer mindestens neun Zähler. Eine starke Teamleistung ist auch am Freitagabend in der Arena Hohenlohe gefragt. Mit den GIESSEN 46ers gastiert eine der stärksten ProA-Mannschaften in Ilshofen. Gemeinsam mit Heidelberg gelten die Hessen als größter Aufstiegskandidat in der ProA.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstag ab 18.30 Uhr mit den Kreisbau Kirchheim Knights zu tun. Die sind aktuell eines von drei ungeschlagenen Teams in der ProA und präsentierten sich bislang in bestechender Frühform. Für die Nürnberg Falcons steht an diesem Samstag ein echter Härtetest auf dem Programm. Kirchheim kommt und damit eines der stärksten Teams der Liga. Beim Blick auf die Statistik liegt das Team von Igor Perovic quasi in sämtlichen wichtigen Kategorien im Ligavergleich ganz weit vorne. Kirchheim erzielt im Schnitt die meisten Punkte (95), holt die zweitmeisten Rebounds (46) und leistet sich gerade einmal zehn Turnover pro Spiel. Bei den Falcons sind das aktuell doppelt so viele. Allein gegen Tübingen am letzten Sonntag verloren die Falken 23-mal das orangene Spielgerät und letztlich auch das Spiel (86:61). Die Trainingswoche hat man bislang genutzt, genau daran zu arbeiten und auf dem Feld wieder besser zueinander zu finden. Zwischendurch statteten die Neuzugänge dem Falcons-Partner Franken Gemüse den obligatorischen Antrittsbesuch ab und wurden alle mit einer frischen Gemüse-Box aus dem Knoblauchsland versorgt – ein willkommener Vitamin-Boost für den anstehenden Härtetest in der Kia Metropol Arena.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Stand der Dinge: Die Göttinger warten noch auf ihren ersten Saisonsieg (drei Niederlagen). Für die Bochumer lief der Saisonstart deutlich besser. Das Team von VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez gewann zum Auftakt bei den Paderborn Baskets 81:77. Am Doppelspieltag gab es einen 73:70-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven und eine 78:94-Niederlage bei Aufstiegsfavorit GIESSEN 46ers. Spieler im Fokus: Das neue BG-Team muss sich noch finden. Kleinere verletzungsbedingte Ausfälle von Spielern erschweren die Trainingsarbeit. Effizientester Veilchen-Akteur ist momentan Zach Jackson, der im Schnitt rund 31 Minuten pro Partie auf dem Parkett steht (18,0 Punkte/3,0 Rebounds/3,0 Assists). Bei den Bochumern sticht der deutsche Guard Niklas Geske hervor, der auf rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Spiel kommt (12,7 Punkte/2,3 Rebounds/7,3 Assists). Gut zu wissen: Beim VfL gab es im Sommer einen großen Umbruch. Von den deutschen Stammkräften sind nur Niklas Geske und Kilian Dietz geblieben. Neue deutsche Akteure sind Gabriel Kuku (kam aus Karlsruhe) und Neil Masnic (Münster). Die fünf US-Amerikaner Myreon Jones, Antonio Williams, Dravon Mangum, Matthew Strange und Malek Green verließen das Ruhrgebiet im Sommer. Stark präsentierte sich in den ersten beiden Partien US-Neuzugang JaMonta Black (34 und 20 Punkte). Frisch vom College kommen US-Forward Thomas Kamarad (Winthrop University) und US-Guard Jaylen Wesley (Rockhurst University).

Zahlen, bitte: Im Schnitt erzielen die Veilchen momentan nur 70,3 Punkte pro Partie und belegen in der noch kurzen ProA-Saison damit den letzten Platz. Bochum kommt im Schnitt auf 77,3 Punkte (Platz 12). Das Team aus dem Ruhrgebiet lässt auch weniger Zähler zu als die Südniedersachsen (80,3 zu 84,3). Besser ist der VfL auch bei der Dreier-Trefferquote (37 Prozent zu 24 Prozent), bei den Rebounds (38,0 zu 35,3) und den Assists (17,0 zu 13,7). Mit je 14 Ballverlusten pro Spiel gehören die BG und die Bochumer zu den besten acht Teams in der Liga. Duell an der Seitenlinie: BG-Headcoach Martins Gulbis ist immer noch ein Neuling in der ProA. Sein Gegenüber Paredes Sanchez gehört seit Sommer 2024 zum VfL-Trainerstab. Der 35-jährige Spanier fungierte zwei Spielzeiten als Assistent von ProA-Veteran Felix Banobre und übernahm in diesem Sommer den Headcoach-Posten. Das sagen die Coaches: „Erstmal entschuldige ich mich erneut bei den Fans. Was wir am Samstag präsentiert haben, ist nicht die Qualität und Identität, für die wir in Göttingen stehen wollen. Wir lernen daraus. Wir haben tief analysiert, warum wir nicht schnell, nicht physisch und ohne Energie aufgetreten sind. Darum müssen wir uns auf uns fokussieren, von der ersten Sekunde an gut verteidigen und unsere Zone schützen. Unsere Teamverteidigung muss einfach besser werden“, sagt Gulbis. Paredes Sanchez sagt: „Der Gegner ist ein starkes Team, und wir dürfen uns auf keinen Fall von den bisherigen Leistungen beeinflussen lassen. Sie werden diese Saison wieder oben mitspielen und ihre Klasse unter Beweis stellen. Genau deswegen werden wir wieder um jeden Ball kämpfen und unser Bestes geben. Es geht darum, Woche für Woche die Teamkultur zu festigen und den Fans zu beweisen, dass wir stolz sind, für die SparkassenStars auf dem Parkett zu stehen.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison gewannen die Göttinger beide Partien gegen Bochum. Zuhause gab es einen 93:74-Erfolg; in Bochum erkämpften sich die Veilchen einen knappen 86:81-Sieg.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am vierten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons gefordert. Gespielt wird am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Für die Schwaben gilt es an die Energie und Leistungsbereitschaft aus dem ersten jüngsten Saisonsieg gegen die Nürnberg Falcons vor knapp einer Woche anzuknüpfen. Beide Mannschaften stehen aktuell bei einem Erfolg aus drei Begegnungen, was die Plätze zwölf und 13 im Ranking bedeuten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv kostenpflichtig bei sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr aus der Artland Arena in Quakenbrück. Trainer Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Wir wissen, welche Herausforderung uns in Quakenbrück erwartet. Die Artland Dragons sind eine junge und spielstarke Mannschaft. Dort zu spielen, erfordert über die gesamten 40 Minuten volle Konzentration. Unser Fokus liegt darauf, unsere Identität auf das Parkett zu bringen, in jedem Ballbesitz voll dagegenzuhalten und sowohl in der Offense als auch in der Defense als Team zu agieren.“ Für die Raubkatzen geht es nach dem Training am Freitagvormittag in Richtung Norden.

Die Artland Dragons gehen mit viel Kontinuität, aber auch einigen Veränderungen in die neue Runde. Mit Benjamin Burnham (NINERS Chemnitz, easyCredit BBL) und Amir Hinton (Ziel unbekannt) verloren die Niedersachsen im Sommer zwei ihrer absoluten Leistungsträger, die in der vergangenen Spielzeit 2025/2026 zu den herausragenden Spielern im deutschen Basketball-Unterhaus zählten. Diese zwei Abgänge gilt es im neuformierten Kader von Trainer Hendrik Gruhn aufzufangen. Der deutsche Pokalsieger aus der Jahr 2008 erreichte zuletzt Playoffs in der ProA, in welchen sich die Zweitliga-Basketballer aus der Samtgemeine im Artland mit 0:3-Siegen gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben mussten. Gruhn geht in seine zweite Saison an der Seitenlinie der Artland Dragons.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die ETB Miners steht das nächste Richtungsspiel vor der Tür: Am kommenden Samstag, den 10.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr), empfängt das Team von Headcoach Lars Wendt die PS Karlsruhe LIONS in der Sporthalle am Hallo. Nach dem bisherigen Saisonverlauf streben die Miners vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg der noch jungen ProA-Saison an. Ausgangslage & Formkurve: Die ETB Miners warten nach drei absolvierten Partien weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Nach der Niederlage im NRW-Derby gegen die RheinStars Köln stehen die Essener mit 0:3 Siegen auf Tabellenplatz 18. Nun gilt es, die Phasen konsequenter zu nutzen und die Fehler in der Defensive sowie beim Rebound abzustellen.Die Gäste der PS Karlsruhe LIONS reisen mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen an (1:2 Siege) und rangieren derzeit auf Tabellenplatz 14. Beide Teams benötigen den Sieg, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu finden.

Der Gegner: PS Karlsruhe LIONS Mit den Karlsruhern wartet eine gewohnt physische und temporeiche Mannschaft auf die Miners. Headcoach Lars Wendt: „Im dritten Heimspiel wollen wir natürlich endlich unseren ersten Saisonsieg holen. Mit Karlsruhe erwartet uns dabei ein Gegner, der momentan mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem werden wir uns auf die Partie so vorbereiten, als könnten alle verletzten Karlsruher Spieler auflaufen. Wir wissen, dass uns ein intensives Spiel erwartet, und wollen von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten. Auf unserer Seite stehen hinter den Einsätzen von Niclas Sperber, der sich im letzten Spiel verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, sowie JJ Mann, der krankheitsbedingt ausgefallen war, noch Fragezeichen. Wir hoffen natürlich, dass beide am Wochenende wieder mit dabei sein können. Wir freuen uns auf das Spiel und darauf, gemeinsam mit unseren Fans um den ersten Saisonsieg zu kämpfen!“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, 10. Oktober geht es für die EPG Baskets zu ihrem 2. Auswärtsspiel, wo sie um 19h30 auf die Paderborn Baskets treffen. Neben den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nicolas Marty-Decker blieben den Paderbornern aus der vergangenen Saison nur Matej Silic und Leonard Kröger erhalten. Worku, US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln, ist mit 27 Jahren einer der erfahrensten Spieler in Paderborn. In dieser Saison kommt der Point Guard bislang auf 18.3 Punkte bei einer Zweierquote von 74.1% (20/27). Am vergangenen Sonntag unterstrich er bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven (81:84) zudem seine Allround-Fähigkeiten, indem er neben 18 Punkten auch mit 9 Assists, 5 Rebounds, einem Block und 3 Steals glänzte. In der Offensive erhält er von Point Guard Jon’il Fugett, mit im Schnitt 16 Punkten und einer Dreierquote von bislang 52.6% (10/19), starke Unterstützung. Bei ihrem Heimsieg gegen Köln (90:73) erzielte er 15 Punkte und scorte wie vier andere Paderborner zweistellig. Worku setzte an diesem Abend seine Mitspieler erfolgreich in Szene (7 Assists bei 0 Ballverlusten) und demonstrierte wie es aussehen kann, wenn er mit seinem schnellen ersten Schritt die Defensive zur Reaktion zwingt. Koblenz wird es mit einem Gegner zu tun bekommen, der „sehr viel Firepower auf den Guard Positionen mitbringt“, weiß Headcoach Stephan Dohrn und warnt: „Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat.

Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“ Nach dem souveränen 92:80 Erfolg am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Artland Dragons ist die Stimmung in der Mannschaft gut, doch wird diese derzeit von dem Ausfall des verletzten Koblenzer Point Guards Tyren Moore getrübt, dessen Ausfall es jetzt zu kompensieren gilt. Jayden Williams, der am Wochenende 26 Punkte (5/5 Dreier) auflegte, zeigt sich zielstrebig: „Ich bin definitiv bereit. Ich habe viel Arbeit in mein Spiel gesteckt und das zeigt sich. Ich vertraue meinem Wurf, aber ich vertraue genauso meinem Team und weiß genau, dass wir alles tun, um zu gewinnen.“ Und auch der Coach bestätigt: „Von diesen 5 Dreiern entstanden vier aus den zuvor exakt so vorgegeben Plays.“ Paderborn steht bei einer Bilanz von 1:2. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn die beiden Niederlagen (77:81 gegen Bochum und 81:84 in Bremerhaven) waren hart umkämpft und sehr knapp. Die EPG Baskets dürften gewarnt sein, zumal mit Neuzugang Emmanuel Ugbo ein weiterer enorm starker Spieler verpflichtet wurde. Der 2,02 Meter große und 110 Kilo schwere Niederländer mit sehr athletischer Spielweise bereichert die Defensive der Paderborner unter dem Korb erheblich. Es steht somit ein großes Stück Arbeit für die EPG Baskets auf dem Plan, die angesichts von zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Saison (88:94 und 93:95) noch eine offene Rechnung mit den Paderborn Baskets haben.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy

Nach den drei Auftaktniederlagen will Medikamente per Klick Bayreuth am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen des vierten Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen das Team der Orange Academy Ulm endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm ist aber sicher ein unangenehmer und schwer zu berechnender Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden sollte. In den ersten drei Saisonspielen zeigten die jungen Ulmer, dass sie auf ihrer „Kaperfahrt“ durchaus konkurrenzfähig sind, nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Nach dem durchaus überraschenden 93:92-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven zum Auftakt gab es eine 85:94-Heimniederlage gegen die Kreisbau Kirchheim Knights und zuletzt, ebenfalls in heimischer Halle, ein 68:84 gegen Aufstiegsfavorit MLP Academics Heidelberg. Die Gäste vom Neckar erarbeiteten sich dabei schon früh in der Partie eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die Ulmer jedoch zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Bester Scorer der Orange Academy ist bislang CJ Anthony, der mit 24 Jahren älteste Spieler des Teams. Der an der Iona University in der amerikanischen College-Liga NCAA ausgebildete US-Point Guard erzielte bislang im Schnitt 18,3 Punkte, drei Rebounds und verteilte 2,7 Assists. Der 22-jährige französische Shooting Guard Lucas Fischer, zweitältester Akteur des Teams, kam vor der Saison von ESSM Le Portel aus Frankreich und hat aktuell im Schnitt 15 Zähler, 2,7 Rebounds und 1,7 Assists auf dem Scoreboard stehen.

Der 20-jährige Pointguard Namori Omog zählt mit durchschnittlich 12 Punkten, zwei Rebounds und 2,3 Assists ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft. Der 18-jährige, 2,12 Meter große Center Felix Kiehlneker ist mit im Schnitt 5,3 abgegriffenen Bällen bislang bester Rebounder des Teams, außerdem hat er 8,7 Zähler gescort. Der spanische Center Juom Maker Bol Meen, 17 Jahre alt und 2,11 Meter groß, hat acht Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt auf dem Konto. Der 19-jährige polnische Shooting Guard Zoran Milicic steht bei sieben Punkten, 3,7 Rebounds und 3,3 verteilten Assists im Schnitt. Small Forward Nil Failenschmid Clavera (20) kam von den Bozic Kirchheime Knights zu Saisonbeginn nach Ulm und brachte sich mit bislang durchschnittlich sechs Zählern und 3,3 Rebounds in den Teamerfolg ein. Der 21-jährige Center Tobias Rainer Holbach (2,7 Punkte/2,7 Rebounds) und der niederländische Shooting Guard Yanu Sligerland (18, 3 Zähler/1,3 Rebounds) sind weitere Akteure, die sich bislang Stammplätze im Team der Orange Academy erarbeitet haben. Bereits im Vorfeld der neuen Saison trafen die Orange Academy und MpK Bayreuth in einem Testspiel aufeinander. Auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Bormio holten die Bayreuther in Ulm mit 91:83 einen von lediglich zwei Siegen in der Saisonvorbereitung. Jetzt hofft man diesen Erfolg im Heimspiel der regulären Saison wiederholen zu können. MpK Bayreuth ist bislang als Tabellen-17. noch punktlos. Nach der 90:109-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz und der 79:89-Heimpleite gegen die PS Karlsruhe Lions musste man zuletzt vor allem aufgrund eines desolaten letzten Viertels eine deutliche 75:104-Auswärtsniederlage bei den Kreisbau Kirchheim Knights hinnehmen.

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