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PHOENIX HAGEN TRAUERT UM HEADCOACH MATTHIAS GROTHE

Matthias Grothe, Cheftrainer von Phoenix Hagen, ist nach schwerer Krankheit am Dienstagmorgen, 31. Oktober, im Alter von 39 Jahren verstorben. Wir sind geschockt und in tiefer, ehrlicher Trauer. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden. Matze, du fehlst uns schon jetzt! Die für Dienstag angesetzte Partie von Phoenix Hagen gegen RASTA Vechta findet nicht statt. Für alle anderen Begegnungen des 7. Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA ist eine Schweigeminute geplant.

Matthias Grothe ist eine Ikone im Hagener Basketball. Von 1998 bis 2002 bestritt er 116 Bundesligaspiele für Brandt Hagen. Seit der Gründung 2004 war er für Phoenix Hagen am Ball, 2009 gelang ihm als Kapitän der Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer letzten Saison im Oberhaus beendete er mit dem Klassenerhalt seine Profikarriere. Sein Trikot hängt seitdem unter dem Hallendach, die Nummer 9 wird nicht mehr vergeben. Als Jugendkoordinator und Headcoach des JBBL-Teams schaffte er die Strukturen für die erfolgreiche Jugendarbeit von Phoenix Hagen.

Im Februar dieses Jahres wurde Grothe als Headcoach der ProA-Mannschaft präsentiert. Er stellte ein Team rund um die Hagener Jungs Dominik Spohr, Jonas Grof, Jasper Günther und Marco Hollersbacher zusammen. Da sich sein Gesundheitsbild verschlechterte, konnte er die Leitung des Trainings im Sommer jedoch nicht aufnehmen. Dietmar Günther sprang ein, unterstützt von den Co-Trainern Kai Schulze und Alex Nolte. Bis zuletzt kämpfte Matthias Grothe mit voller Unterstützung von Phoenix Hagen für seine Rückkehr.

Patrick Seidel, Geschäftsführer von Phoenix Hagen: „Mit großer Bestürzung mussten wir die Nachricht entgegennehmen, dass Matthias seinen letzten Kampf leider nicht gewonnen hat. Uns fehlen die Worte. Wahrscheinlich kann es die passenden auch nicht geben, die diesen Verlust und unsere Gefühle angemessen ausdrücken. Matthias wird uns vor allem als herausragender Mensch in unserer Mitte fehlen. Keiner wird ihn je ersetzen können. Als Menschen haben wir auch entschieden, dass wir in dieser Situation das Spiel gegen Vechta nicht stattfinden lassen können. Unser aufrichtiger Dank dafür gilt der 2. Basketball-Bundesliga und RASTA Vechta. Über die nächsten Schritte wird Phoenix Hagen demnächst informieren.“

 

(Phoenix Hagen)

Wir trauern um Matthias Grothe!

Matthias Grothe, Cheftrainer von Phoenix Hagen und Vorstandsmitglied der AG 2. Basketball-Bundesliga, ist nach schwerer Krankheit am Dienstagmorgen, 31. Oktober, im Alter von 39 Jahren verstorben. Wir sind geschockt und in tiefer, ehrlicher Trauer. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden.

Matthias Grothe ist eine Ikone im Hagener Basketball. Von 1998 bis 2002 bestritt er 116 Bundesligaspiele für Brandt Hagen. Seit der Gründung 2004 war er für Phoenix Hagen am Ball, 2009 gelang ihm als Kapitän der Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer letzten Saison im Oberhaus beendete er mit dem Klassenerhalt seine Profikarriere. Sein Trikot hängt seitdem unter dem Hallendach, die Nummer 9 wird nicht mehr vergeben. Als Jugendkoordinator und Headcoach des JBBL-Teams schaffte er die Strukturen für die erfolgreiche Jugendarbeit von Phoenix Hagen.

Im Februar dieses Jahres wurde Grothe als Headcoach der ProA-Mannschaft präsentiert. Er stellte ein Team rund um die Hagener Jungs Dominik Spohr, Jonas Grof, Jasper Günther und Marco Hollersbacher zusammen. Da sich sein Gesundheitsbild verschlechterte, konnte er die Leitung des Trainings im Sommer jedoch nicht aufnehmen. Dietmar Günther sprang ein, unterstützt von den Co-Trainern Kai Schulze und Alex Nolte. Bis zuletzt kämpfte Matthias Grothe mit voller Unterstützung von Phoenix Hagen für seine Rückkehr.

Die für Dienstag angesetzte Partie von Phoenix Hagen gegen RASTA Vechta findet nicht statt. Für alle anderen Begegnungen des 7. Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA ist eine Schweigeminute geplant.

 

Zwischenfazit – Doppelspieltag – ProA

Es ist Halbzeit im ersten Doppelspieltag der ProA-Saison 2017/2018. Am 6. Spieltag hält die OrangeAcademy lange gegen Hagen mit, muss sich jedoch am Ende geschlagen geben. Hamburg gewinnt souverän gegen Nürnberg, Köln und Crailsheim liefern sich einen Overtime-Krimi mit Happy End für die Gäste und beim Auswärtsspiel gegen das TEAM EHINGEN URSPRING zeigen sich die Karlsruher treffsicher, punkten am Ende dreistellig.

Bereits am Dienstag und Mittwoch geht es dann mit den Partien des 7. Spieltags weiter. Wer, wann und wo aufeinander trifft, zeigt die Übersicht weiter unten.

Spieltag 6

27.10.2017 19:30 Uhr OrangeAcademyPhoenix Hagen 60:75

Die OrangeAcademy verliert am 6. Spieltag das Duell der Talentschmieden gegen Phoenix Hagen mit 60:75. Gegen den Tabellenvierten aus Südwestfalen war das Team von Danny Jansson 20 Minuten obenauf, ehe in der zweiten Hälfte vor allem die Dreier-Dominanz der „Feuervögel“ den Unterschied machte.

27.10.2017 19:30 Uhr Hamburg TowersNürnberg Falcons BC 85:72

Die Hamburg Towers bleiben vor heimischem Publikum eine Macht. Gegen den Nürnberg Falcons BC gelang den Norddeutschen der dritte Heimsieg im dritten Heimspiel. Beim 85:72 (70:53, 44:36, 25:15) erzielte Anthony Canty die meisten Towers-Punkte (14), gefolgt von Hrvoje Kovacevic, Jonathon Williams und Greg Logins, die jeweils für 13 Zähler verantwortlich waren.

27.10.2017 19:30 Uhr RheinStars KölnCrailsheim Merlins 76:81

In einem packenden und mitreißenden Duell unterlagen die RheinStars Köln dem ehemaligen Bundesligisten Crailsheim Merlins erst nach Verlängerung am sechsten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga. Am Ende einer umkämpften Partie auf Augenhöhe stand es am Freitagabend in der LANXESS arena vor 1.412 Zuschauern 76:81 (23:27, 21:16, 8:20, 18:7, 6:11) aus Sicht der Gastgeber.

27.10.2017 20:00 Uhr HEBEISEN WHITE WINGS HanauBaunach Young Pikes 67:58

Ganz tief durchatmen – das war für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau am Freitag in der Main-Kinzig-Halle das Motto des Abends. Im dritten Anlauf gelang gegen die Young Pikes Baunach endlich der ersehnte erste Heimsieg in der Saison 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga. Das 67:58 (36:39) las sich am Ende aber klarer als sich die Partie zuvor gestaltet hatte.

28.10.2017 19:00 Uhr NINERS ChemnitzRÖMERSTROM Gladiators Trier 77:65

Die NINERS Chemnitz nehmen wieder Fahrt auf. Am Samstagabend triumphierte das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore in der 2. Basketball-Bundesliga über die RÖMERSTROM Gladiators Trier mit 77:65. Bis zu Halbzeit (39:38) sahen die fast 2.200 Zuschauer in der Richard-Hartmann-Halle ein ausgeglichenes Spiel.

28.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets PaderbornRASTA Vechta 60:87

Gegen den Tabellenführer aus Vechta haben die Uni Baskets am Samstagabend eine deutliche 60:87 (24:43)-Niederlage kassiert. Von Beginn an demonstrierten die Gäste ihre Qualität, „Vechta hat uns unsere Grenzen aufgezeigt“, sagte Uli Naechster nach der Partie.

28.10.2017 19:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING – PS Karlsruhe LIONS 65:104

Die PS Karlsruhe LIONS bewiesen am 28. Oktober zu Gast beim TEAM EHINGEN URSPRING eindrucksvoll, wieviel Potenzial in der Mannschaft steckt. Am sechsten ProA-Spieltag hatten die LIONS ihre Gegner beim 65:104 vollständig im Griff und können mit bisher drei Saisonsiegen auf eine ausgeglichene Bilanz verweisen.

29.10.2017 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergVfL Kirchheim Knights 83:69

Die MLP Academics Heidelberg haben das Heimspiel gegen Kirchheim mit 83:69 gewonnen. Überragender Mann war Albert Kuppe mit 23 Punkten. Übermorgen treten die Kurpfälzer zum nächsten Derby an. Dann geht es in Hohenlohe gegen die Crailsheim Merlins.

Spieltag 7

14.12.2017 20:00 Uhr Phoenix Hagen – RASTA Vechta – Spielverlegung
31.10.2017 18:00 Uhr Crailsheim Merlins – MLP Academics Heidelberg
31.10.2017 19:00 Uhr Baunach Young Pikes – OrangeAcademy
31.10.2017 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC – RheinStars Köln
31.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn – TEAM EHINGEN URSPRING – LIVESTREAM
31.10.2017 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – LIVESTREAM
01.11.2017 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights – NINERS Chemnitz – LIVESTREAM
01.11.2017 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – Hamburg Towers

Transfercoup – NINERS angeln sich Brad Tinsley

„Es ist fantastisch, wie schnell die Verantwortlichen der NINERS alles organisiert haben, so dass ich wirklich schon heute gemeinsam mit meiner Frau Margaret hier in Chemnitz sein kann“, zeigt sich Brad Tinsley tief beeindruckt von den jüngsten Ereignissen. Noch am Sonntagabend bestritt der 28-jährige US-Amerikaner in Litauen das letzte Spiel für seinen bisherigen Club Vytautas Prienu gegen den amtierenden Landesmeister Zalgiris Kaunas. Keine 90 Stunden später landete Tinsley in Berlin – mit einem bis zum Saisonende datierten Vertrag bei den NINERS im Gepäck und lernte bereits am Donnerstagabend seine neuen Teamkameraden kennen. In Chemnitz wird der 1,91 Meter große und 95 Kilogramm schwere Athlet die Nachfolge von Jajuan Johnson antreten, der Sachsens beste Korbjäger zu Wochenbeginn verlassen hatte.

„Wir freuen uns, dass es jetzt derart schnell ging und wir mit Brad einen enorm erfahrenen wie leistungsstarken Spieler verpflichten konnten“, strahlt Cheftrainer Rodrigo Pastore.

Der Argentinier hofft, dass der notwendige Aufenthaltstitel, welchen man bereits am Dienstag bei der Ausländerbehörde Chemnitz beantragt hatte, schnell erteilt wird, so dass Tinsley bestenfalls schon nächsten Mittwoch in Kirchheim oder beim folgenden Spiel in Heidelberg einsatzberechtigt ist. Bis dahin wird ihn Andrew Jones, Nachrücker aus der zweiten Mannschaft, vertreten.

Bradley Glen Tinsley, wie Brad mit vollständigem Namen heißt, wuchs im US-Bundesstaat Oregon auf und ging 2008 an die Vanderbilt Universität, wo er sich nicht nur umgehend als Starter des Basketballteams sondern als echter Dauerbrenner etablierte. In vier Jahren verpasste er keine einzige von 134 Pflichtpartien der „Commodores“, erzielte dabei durchschnittlich 9.4 Punkte, 3.6 Assists sowie 2.8 Rebounds und führte sein Team gleich zweimal in die „March Madness“, dass Meisterschaftsturnier der 64 besten amerikanischen College-Teams. Anschließend wagte er den Sprung zum belgischen Europapokalteilnehmer Okapi Aalstar, wechselte dann aber im Saisonverlauf zum französischen Zweitligisten Saint Vallier Basket. Es folgte eine Spielzeit in Australien und 2014 schließlich seine erste Station in Deutschland. Im Trikot der MLP Academics Heidelberg machte er nicht nur mit 16.8 Punkten, 3.8 Rebounds und 3.5 Assists von sich reden, sondern dürfte vielen Chemnitzer Basketballfreunden auch noch von seinem Auftritt am 18. Oktober in der Richard-Hartmann-Halle im Gedächtnis sein. Bei Heidelbergs damaligem 82:79-Sieg nach Verlängerung streute der vielseitige Comboguard den NINERS satte 31 Punkte ein, garniert mit acht Rebounds und drei Assists.

„Im folgenden Sommer kam ich nach Chemnitz und wollte Brad schon damals holen, aber wir hatten keine Chance“, musste Pastore hinnehmen, dass letztlich der FC Porto das Rennen um den begehrten US-Boy machte. Mit den „Dragões“, also Drachen, holte Tinsley gleich in seiner ersten Spielzeit das portugiesische Double und diese Saison noch einmal die Vizemeisterschaft. Nach zwei Jahren und insgesamt 71 Ligapartien mit durchschnittlich 12.3 Punkten, 4.1 Assists sowie 2.5 Rebounds zog es den Blondschopf nach Litauen. Als er mit Vytautas Prienu allerdings die Qualifikation für die FIBA Champions League verpasste, standen die Zeichen auf Trennung. „Das war unsere Chance. Wir waren bereits im Sommer an Brad dran, blieben weiter in Kontakt und wussten, dass sich sein Klub ohne Europapokalteilnahme aus Kostengründen wohl von ihm trennen werden würde. Da sich gleichzeitig bei uns der Abgang von Johnson abzeichnete, intensivierten wir am Wochenende die Gespräche und dann ging alles ganz schnell. Bei den vertraglichen Details wurden wir uns binnen kürzester Zeit einig und buchten umgehend einen Flug. Denn obwohl Brad noch nicht gleich spielberechtigt ist, wollten wir ihn so schnell wie möglich hier haben, damit er das Team, die Stadt, unseren Spielstil und die Systeme bereits kennenlernt“, erläutert Pastore das Geschehen rund um den Transfer.

Der NINERS-Coach ist außerdem davon überzeugt, dass sich Tinsley schnell in Chemnitz zurechtfinden wird: „Brad zeichnet sich durch eine unglaublich hohe Spielintelligenz aus. Er kann auf beiden Guardpositionen agieren, ein Spiel organisieren, ebenso für sich selbst kreieren und aus verschiedensten Lagen scoren, ob am Brett oder auch von draußen.“

Gerade der Distanzwurf ist ein echtes Markenzeichen Tinsleys, versenkte der Scharfschütze in seinen bisherigen 173 Spielen als Profi doch schon 247 Dreier bei einer Trefferquote von 38 Prozent. Exakt den gleichen Wert erzielte Tinsley bei 189 erfolgreichen Versuchen vom Perimeter in den 134 College-Partien für Vanderbilt. „Diese Konstanz ist beeindruckend, aber Brad ist eben nicht nur auf seinen Wurf beschränkt, sondern kann auch den Ring attackieren. Obendrein wird uns seine Erfahrung, die Bereitschaft, in engen Situationen Verantwortung zu übernehmen, seine vorbildliche Arbeitseinstellung und seine sympathische, kommunikative Art sehr helfen“, lobt Pastore die Qualitäten des Neuzugangs, der schon am Samstag beim Heimspiel gegen Trier auf der Tribüne sitzen und den NINERS die Daumen drücken wird.

(NINERS Chemnitz)

Vorschau – Doppelspieltag – ProA

Der erste Doppelspieltag der laufenden Saison steht vor der Tür. Gespielt wird am Freitag, Samstag und Sonntag sowie am Dienstag und Mittwoch, ehe es am darauffolgenden Wochenende erneut am Samstag und Sonntag um die Punkte geht. Am kommenden Freitagabend erwarten die RheinStars Köln die Crailsheim Merlins in der LANXESS arena, zwei Teams, die beide hochambitioniert und heiße Kandidaten auf die PlayOffs sind. Außerdem kommt es am Samstag zur Neuauflage des letztjährigen PlayOff-Viertelfinal-Duells zwischen den NINERS Chemnitz und den RÖMERSTROM Gladiators Trier, das sich erst im 5. Spiel entschied.

Alle weiteren Begegnungen im Überblick:

Spieltag 6

27.10.2017 19:30 Uhr OrangeAcademyPhoenix Hagen

Das Abenteuer ProA hielt schon so einige spannende Aufgaben für die OrangeAcademy bereit. Das Duell gegen Hagen hat aber einen besonderen Reiz. Denn nicht nur treffen am Freitag (19:30 Uhr) zwei der jüngsten Teams der Liga aufeinander. Mit den „Feuervögeln“ kommen auch zwei Mitglieder einer Familie an den Kuhberg, deren Name in Ulm jedes Kind kennt: Günther. Während Per Günthers 18-jähriger Bruder Jasper im Schnitt siebeneinhalb Minuten auf dem Feld steht, hält sein Vater Dietmar an der Seitenlinie die Zügel in der Hand.

27.10.2017 19:30 Uhr Hamburg TowersNürnberg Falcons BC

LIVESTREAM

Die Hamburg Towers peilen im dritten Heimspiel den dritten Heimsieg an. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, müssen die Norddeutschen am Freitag, 27. Oktober, allerdings den Nürnberg Falcons BC besiegen. Das Duell in der edel-optics.de Arena beginnt um 19:30 Uhr. Was tabellarisch eine eindeutige Angelegenheit vermuten lässt – der Vierte empfängt den Vorletzten – dürfte in der Realität weitaus umkämpfter werden. Die Nürnberger haben sich zuletzt gut präsentiert. Bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier führten die Franken bis fünf Minuten vor Schluss noch mit 69:59, ehe ein 0:15-Lauf die Hoffnung auf einen Auswärtssieg zunichtemachte.

27.10.2017 19:30 Uhr RheinStars KölnCrailsheim Merlins

LIVESTREAM

Über vier Jahre älter sind die Crailsheimer im Schnitt als die RheinStars. „Die können alle Basketball spielen“, beschreibt Wucherer die Stützen des Merlins-Spiels. Die Center Patrick Flomo und Sherman Gay sind 37 und 35, Chase Griffin 34, Kapitän Konrad Wysocki 35, Michael Cuffee 34. Auch Aufbau Frank Turner wäre mit 29 noch der zweitälteste Spieler im Kölner Kader. Allein der talentierte Neuzugang Sebastian Herrera fällt mit 19 Jahren ein wenig aus dem Rahmen. „Und sie haben mit Tuomas Iisalo einen guten Trainer. Da werden wir mit unseren jugendlichen Beinen ordentlich gegenhalten müssen“, sagt Wucherer über den Gegner.

27.10.2017 20:00 Uhr HEBEISEN WHITE WINGS HanauBaunach Young Pikes

LIVESTREAM

„Es wird Zeit, dass wir unseren tollen Fans endlich den ersten Heimsieg in dieser Saison schenken.“ Die Ansage von Till-Joscha Jönke könnte vor dem sechsten Spiel der HEBEISEN WHITE WINGS Hanau in der Saison 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga ProA kaum deutlicher ausfallen. Nach zwei erfolglosen Anläufen wollen die Brüder-Grimm-Städter gegen die Baunach Young Pikes am Freitagabend ab 20:00 Uhr in der Main-Kinzig-Halle endlich den ersten Heimerfolg landen. „Dafür werden wir alles geben“, verspricht der 25-jährige Shooting Guard.

28.10.2017 19:00 Uhr NINERS ChemnitzRÖMERSTROM Gladiators Trier

„Das ist ein richtiger Klassiker“, schwärmt Rodrigo Pastore, Cheftrainer der Chemnitzer Korbjäger, vor dem Spiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Beide Mannschaften lieferten sich im April dieses Jahres eine sensationelle Playoff-Viertelfinal-Serie, die vielen Basketballfans noch in guter Erinnerung sein dürfte und welche die NINERS letztlich hauchdünn mit 3:2 für sich entschieden. Diesen Samstag stehen sich die beiden Dauerrivalen bereits zum zehnten Mal innerhalb der letzten 23 Monate gegenüber.

28.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets PaderbornRASTA Vechta

LIVESTREAM

In der Mitte des „Heim-Triples“ gastiert am Samstag um 19:30 Uhr das wohl stärkste Team der ProA im Sportzentrum Maspernplatz. Absteiger RASTA Vechta verpflichtete vor der Saison viel Qualität für seinen Kader, hat mit Doug Spradley eine Paderborner Ikone als Coach und steht als einziges noch unbesiegtes Team an der Spitze der Tabelle. „Gegen Vechta gehen wir sicher als Underdog in die Partie. Die Mannschaft ist eindeutig zusammengestellt, mit dem Anspruch, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen“, stellt Head Coach Uli Naechster vor der Partie klar.

28.10.2017 19:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING – PS Karlsruhe LIONS

Für das TEAM EHINGEN URSPRING steht das erste große Lokalderby der Saison vor der Tür. Nach den ersten beiden Heimspielen gegen Köln und Hamburg trifft das junge Team rund um Trainer Domenik Reinboth Samstag Abend auf die PS Karlsruhe Lions. „Wir erwarten viele Fans aus Karlsruhe an diesem Tag“, so Trainer Reinboth. Und auch spielerisch dürfte es am Samstag wieder spannend werden. Ehingen, aktuell auf dem 13. Tabellenplatz liegt zwei Punkte hinter Karlsruhe (Tabellenplatz 9).

29.10.2017 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergVfL Kirchheim Knights

ProA-Ligist MLP Academics Heidelberg spielt am Sonntag gegen Kirchheim. Es ist das erste Aufeinandertreffen nach der Playoff-Viertelfinal-Serie im vergangenen Frühjahr. Im entscheidenden Spiel siegte damals Kirchheim – die Heidelberger brennen seitdem auf Revanche. Im April 2017 schieden die MLP Academics Heidelberg gegen Kirchheim aus den PlayOffs aus. Lediglich ein Sieg fehlte am Ende zum Weiterkommen ins PlayOff-Halbfinale. Die Serie gegen die Schwaben war intensiv, emotional und eng – letztlich behielten die Knights, mit dem Heimvorteil im Rücken, die Oberhand. Nun steigt das erste Re-Match der beiden.

Spieltag 7

31.10.2017 17:00 Uhr Phoenix Hagen – RASTA Vechta
31.10.2017 18:00 Uhr Crailsheim Merlins – MLP Academics Heidelberg
31.10.2017 19:00 Uhr Baunach Young Pikes – OrangeAcademy
31.10.2017 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC – RheinStars Köln
31.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn – TEAM EHINGEN URSPRING
31.10.2017 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau
01.11.2017 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights – NINERS Chemnitz
01.11.2017 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – Hamburg Towers

Nürnberg Falcons verpflichten Virgil Matthews – Gibson verlässt Klub

Die Nürnberg Falcons sind noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben Virgil Matthews zurück in die ProA geholt. Der US-Amerikaner macht sich heute gemeinsam mit der Mannschaft auf den Weg nach Hamburg und soll dem Spiel der Mittelfranken künftig wieder mehr Ordnung und Stabilität verleihen.

Virgil Matthews ist in Deutschland kein Unbekannter. Von 2010 bis 2014 spielte er in Ehingen und war unter Ralph Junge eine der prägenden Figuren bei den Steeples. Davor war er schon für Schwelm und KICKZ München aktiv. Die letzten drei Spielzeiten ging der US-Amerikaner dann für die NINERS Chemnitz auf Korbjagd und führte die Sachsen in der vergangenen Saison bis ins Playoff-Halbfinale. Bei den Falcons erwarten ihn nun andere Aufgaben. „Nach einer Eingewöhnungsphase soll uns Virgil mit seiner Erfahrung im Spielaufbau helfen und in den wichtigen Phasen für Ruhe und Ordnung sorgen. Neben seinen basketballerischen Fähigkeiten ist er auch abseits des Basketballfeldes ein echter Gewinn für uns. Seine positive Art wird beim Team sehr gut ankommen“, lobt Ralph Junge den 34-jährigen Allrounder. Matthews wird bei den Falcons mit der Nummer 2 auflaufen und im Idealfall schon morgen Abend sein Debüt im Falken-Dress geben.

Das ist Virgil Matthews

Name: Virgil Micheaux Matthews
Geboren: 17. Juli 1983
Größe: 1,91 m
Position: Guard
Nationalität: USA

Falcons künftig ohne Matt Gibson

Nicht weiter im Kader der Nürnberger steht außerdem Matt Gibson. Der US-Amerikaner hat die Falcons Mitte der Woche verlassen und sich dem Schweizer Team BBC Monthey angeschlossen. Die Nürnberg Falcons wünschen Matt Gibson alles Gute auf seinem weiteren Karriereweg und danken ihm für seinen Einsatz in dieser Saison. Gibson bestritt für die Falcons fünf Ligaspiele.

(Nürnberg Falcons BC)

Johnson verlässt NINERS – Jones springt ein

Basketballzweitligist NINERS Chemnitz und der US-Amerikaner Jajuan Johnson gehen ab sofort getrennte Wege. Beide Seiten einigten sich nach intensiven wie fairen Gesprächen in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Vertragsauflösung. Johnson reiste bereits am Dienstag in die Staaten zurück, während die Chemnitzer Verantwortlichen momentan den Markt nach einem geeigneten Nachfolger sondieren. Um für die nächsten Partien in der 2. Basketball-Bundesliga ProA aber dennoch gewappnet zu sein, wurde für Andrew Louis Jones eine Aushilfslizenz beantragt. Mit dieser kann der 34-jährige US-Routinier, welcher seit Saisonbeginn für die NINERS-Reserve in der 2. Regionalliga auf Korbjagd geht, bis zu fünf Mal im ProA-Team eingesetzt werden.

„Wir bedanken uns bei Jajuan und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, unterstreicht NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold, dem es nicht leicht fiel, die Gespräche bezüglich einer Vertragsauflösung zu führen. Allerdings sah man diesen Weg als beste Lösung für beide Seiten, weil der 22 Jahre junge Korbjäger nicht jene Leistung, welche man sich erhofft hatte, abrufen konnte. „Es war seine erste Profistation nach dem College, seine erste Basketballerfahrung außerhalb der USA, viele tausend Kilometer fernab der Heimat und es fiel ihm schwer, sich hier zu akklimatisieren. Am Ende beeinflusste das Heimweh auch sein Spiel. So etwas kann passieren und darf man einem jungen Sportler nicht zum Vorwurf machen“, zeigt NINERS-Cheftrainer Rodrigo Pastore viel Verständnis für die durchwachsenen Auftritte des Sommerneuzugangs.

Letztlich wurde in offenen Gesprächen auch eine mögliche Trennung thematisiert, welche man nun in die Tat umsetzte. Damit endet nach drei Monaten das Kapitel Jajuan Johnson, der für die NINERS in dieser Zeit fünf Zweitligapflichtspiele bestritt und durchschnittlich 7.2 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assist sowie 1.2 Steals auflegte. Als kurzfristiger Ersatz rückt zunächst Andrew Jones aus der zweiten Mannschaft ins ProA-Team auf. Der erfahrene Combo-Guard, welcher bereits seit zwölf Jahren als Profi spielt, in den USA, Spanien, Equador und seit 2011 in Deutschland für die Dresden Titans und Aschersleben Tigers auf Korbjagd ging, wechselte im Sommer nach Chemnitz. Hier sollte er die jungen Talente im Reserve-Team anführen, bestritt für die „Zweite“ bereits vier Partien in der 2. Regionalliga Südost und trug dabei als Topscorer mit durchschnittlich 17 Punkten (drei erfolgreiche Dreier pro Spiel) entscheidend zu drei Siegen bei. „Außerdem half er uns immer wieder im Training aus, als es aufgrund der zahlreichen Verletzungen zu personellen Engpässen kam“, berichtet Pastore und ergänzt: „Hierbei wusste Andrew stets mit seinem Einsatz und großem Teamgeist zu überzeugen. Er hat sich diese Chance regelrecht verdient, kennt unsere Systeme und wird uns in den nächsten Spielen helfen, auch weil wir durch die jüngsten Blessuren von Daniel Mixich (Sehnenriss) und Leon Hoppe (Nierenprellung), die eben noch nicht wieder bei 100 Prozent sind, doch einigen Bedarf auf den kleinen Positionen haben.“

Als langfristige Lösung ist der sympathische 1.91-Meter-Mann allerdings nicht gedacht. Vielmehr suchen die NINERS nach einem Akteur, der über die gesamte Saison hinweg eine tragende Rolle im Team übernehmen kann und prüfen momentan intensiv den Markt. Für die kommenden Partien sollen und werden es aber die bisherigen Spieler um Rückkehrer Joe Lawson, Kapitän Michael Fleischmann, Topscorer Andy Mazurczak, Scharfschütze Malte Ziegenhagen, Youngster Jonas Richter und eben Routinier Andrew Jones richten.

(NINERS Chemnitz)

SNP steigt als Trikotsponsor und Platinpartner ein

Wer aufmerksam das Spiel in Hanau, am Stream oder in der Halle, verfolgt hat und zudem die Pressemitteilung zur Verpflichtung zu Carson Puriefoy III gelesen hat, dem ist es sicherlich schon aufgefallen: Das Trikot der MLP Academics Heidelberg ist seit vergangenem Samstag etwas voller: Das Logo der Schneider-Neureither & Partner AG, kurz SNP, ziert ab sofort und für mindestens zwei Jahre den Dress des Heidelberger Zweiligisten. Das Heidelberger Unternehmen bietet sogenannte „Business Transformation Solutions“ an. Dabei geht es darum, dass SNP Unternehmen unterstützt, ihre IT-Landschaften zu konsolidieren und schnell und wirtschaftlich an neue Rahmenbedingungen anzupassen. Ein wichtiges und wachsendes Geschäftskonzept, denn die digitale Transformation und die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren, ist heutzutage elementar. Auch deshalb ist SNP ein Global Player, verfügt auf mehren Kontinenten über Dependancen und hat weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter.

Global Player – und in Heidelberg verwurzelt

Der Stammsitz ist jedoch nach wie vor „hier“. Im Herzen der Kurpfalz, genauer gesagt in Dossenheim. SNP ist in der Region verwurzelt – und nun auch mit den MLP Academics verbunden. Entsprechend stolz ist auch Manager Matthias Lautenschläger: „Die Story der SNP AG ist beeindruckend. Ein börsennotiertes Unternehmen aus Heidelberg mit einem tollen Konzept und vielen Mitarbeitern. Es ist super, dass sie nun auch bei uns Partner werden. Dass sie als Platin-Partner einsteigen, ist zudem ein vertrauensvolles Zeichen in unsere Arbeit.“

Das von Lautenschläger angesprochene Zeichen verdeutlicht dabei den Weg, welchen die MLP Academics gerade bestreiten: Bis zur Fertigstellung der neuen Arena sollen auch in Klub und Umfeld die Strukturen geschaffen werden, um mittelfristig den Aufstieg in die Bundesliga in Angriff zu nehmen. Der Einstieg von SNP ist dabei nun ein weiterer und wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel – der easyCredit Basketball-Bundesliga. Darauf gilt es aufzubauen, findet auch Siegfried Bramberger, Commercial Director Europe von SNP. Der 56-Jährige erklärt, weshalb SNP bei den MLP Academics eingestiegen ist: „Bei dieser Partnerschaft sind zwei sehr starke Marken zusammengekommen. SNP sieht in den MLP Academics ein sehr hohes Potenzial, um in die höchste deutsche Spielklasse aufzusteigen: Durchhaltevermögen, Kreativität sowie Erfahrung und Engagement der Spieler bzw. Mitarbeiter sind Tugenden, die sowohl die Basketballer als auch SNP auszeichnen. Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Schneider-Neureither ist ein begeisterter Förderer von Kunst und Sport und aus diesem Engagement heraus ist auch diese Partnerschaft entstanden.“

(MLP Academics Heidelberg)

Rückblick – 5. Spieltag – ProA

Am 5. Spieltag der laufenden ProA-Saison vermasselt RASTA Vechta den PS Karlsruhe LIONS das erste Heimspiel in der neuen Spielzeit, Crailsheim und Hagen gewinnen standesgemäß und Hanau erkämpft sich einen wichtigen Auswärtserfolg in Kirchheim. Des Weiteren verliert Heidelberg nach einer packenden Partie gegen Hamburg und Trier dreht in den Schlussminuten das Spiel gegen Nürnberg.

Alle weiteren Begegnungen im Überblick:

21.10.2017 19:00 Uhr Baunach Young PikesRheinStars Köln 67:78

Es wurde leider wieder nichts mit dem erhofften ersten Saisonsieg für die Baunach Young Pikes in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Nach einer sehr guten ersten Halbzeit brach man im Schlussviertel komplett ein und verlor dieses mit 6:23. So stand am Ende ein 67:78 Erfolg für die Gäste aus dem Rheinland, die sich durch ihre gute Verteidigung in den letzten zehn Minuten den Sieg verdient hatten.

21.10.2017 19:00 Uhr Phoenix HagenTEAM EHINGEN URSPRING 90:68

Der zweite Heimsieg in nur acht Tagen: Dieses ehrgeizige Ziel haben die Basketballer von Phoenix Hagen am Samstagabend mit einem souveränen 90:68 (52:31)-Erfolg gegen das TEAM EHINGEN URSPRING erreicht. Nach einer starken ersten Hälfte ließen die Feuervögel keine unnötige Spannung aufkommen. Die 2.045 Zuschauer in der Arena am Ischeland feierten den höchsten der jetzt vier Saisonsiege frenetisch.

21.10.2017 19:30 Uhr Crailsheim MerlinsOrangeAcademy 91:74

Im dritten Heimspiel der Saison gelang den Crailsheim Merlins am Samstagabend der dritte Heimsieg. Gegen die OrangeAcademy, das Farmteam von ratiopharm Ulm, gewannen die Merlins mit 91:74. Allerdings taten sich die Zauberer zu Beginn des Spiels erneut schwer. Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins) nach der Partie: „Im ersten Viertel haben wir gegen die aggressive Defense der Ulmer noch Probleme gehabt, für die wir aber dann Lösungen gefunden haben. In der Defense dagegen haben wir leider einen Schritt zurückgemacht. Hier müssen wir einige Dinge anders machen.“

21.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets PaderbornNINERS Chemnitz 78:84

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie mussten die Uni Baskets Paderborn am Samstagabend wieder eine Niederlage einstecken. Beim 78:84 (39:42) gegen die NINERS Chemnitz verlief die Partie lange eng, schlussendlich reichte es für die Paderborner aber nicht ganz. „Die NINERS sind eine gute Mannschaft, deren bisherige 1:3-Bilanz sie deutlich unterbewertet hat. Man hat gesehen, dass dieses Team jeden unserer Fehler gnadenlos bestraft hat. Um den Sieg zu holen, hat uns eventuell in einigen Momenten der letzte Biss gefehlt, ich denke aber, dass wir uns auf einem guten Weg befinden“, gab Naechster nach der Partie Auskunft.

21.10.2017 19:30 Uhr VfL Kirchheim KnightsHEBEISEN WHITE WINGS Hanau 58:74

Nach gelungenem Saisonstart mussten sich die Kirchheimer Zweitligabasketballer am Samstagabend in der heimischen Sporthalle Stadtmitte den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau deutlich mit 74:58 geschlagen geben. Die Ritter rutschen durch die Niederlage auf den achten Tabellenplatz. Mit 18 Punkten erzielte Kapitän Andi Kornhardt die meisten Kirchheimer Punkte.

21.10.2017 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONSRASTA Vechta 55:73

Die PS Karlsruhe LIONS zeigten sich in ihrem ersten Heimspiel der Saison am 21. Oktober leidenschaftlich und kämpferisch, mussten sich aber dem nun seit fünf Spielen ungeschlagenen Tabellenführer RASTA Vechta mit 55:73 beugen. Die konsequente aggressive Verteidigung Vechtas sowie die zu hohe Zahl Karlsruher Ballverluste besiegelten die Niederlage der LIONS, für die Orlando Parker (11 Punkte) und Cyrus Tate (10) zweistellig punkteten.

21.10.2017 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierNürnberg Falcons BC 74:69

Das war ein hartes Stück Arbeit. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier sichern sich am Samstagabend in der Arena Trier ihren ersten Heimsieg. Die Gladiatoren besiegen vor 2042 Zuschauern den Nürnberg Falcons BC mit 74:69. Top-Scorer auf Trierer Seite waren Justin Alston und Johannes Joos mit jeweils 13 Punkten.

22.10.2017 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergHamburg Towers 71:74

Die MLP Academics Heidelberg haben die Partie des fünften Spieltags gegen die Hamburg Towers 71:74 verloren. Nach einer tollen zweiten Halbzeit unterlag das Team von Frenki Ignjatovic erst in den Schlusssekunden. Bereits vor Spielbeginn wurde es im OSP etwas emotionaler als gewöhnlich: Hrvoje Kovacevic wurde bei seiner Rückkehr freundlich begrüßt. Ab dem Tip-Off gab es jedoch keinen Blick auf vergangene Zeiten, sondern einen Kampf um jeden Zentimeter.

Vorschau – 5. Spieltag – ProA

Am 5. Spieltag der noch jungen ProA-Saison wollen die Baunach Young Pikes nach zuletzt zwei knappen Niederlagen gegen Vechta und Hagen im Duell mit den RheinStars Köln endlich ihren ersten Sieg einfahren. Des Weiteren hoffen die NINERS aus Chemnitz beim Auswärtsspiel in Paderborn auf ein Erfolgserlebnis und die PS Karlsruhe LIONS feiern beim Aufeinandertreffen mit RASTA Vechta ihren Heimauftakt in der ProA.

Alle weiteren Begegnungen im Überblick:

21.10.2017 19:00 Uhr Baunach Young PikesRheinStars Köln

Das Auftaktprogramm der Baunach Young Pikes hat es wahrlich in sich, stellt sich doch mit den RheinStars Köln ein weiteres Spitzenteam in der Graf-Stauffenberg-Halle am Samstag um 19:00 Uhr vor. Zwar mussten die Gäste aus dem Rheinland bereits zwei unerwartete Niederlagen in der noch jungen Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProA hinnehmen, doch die Zielsetzung dürfte sich dadurch nicht geändert haben: Man strebt ganz klar den Aufstieg in die easyCredit-BBL an.

21.10.2017 19:00 Uhr Phoenix Hagen – TEAM EHINGEN URSPRING

Eine knappe Woche ist es nun her, dass Phoenix Hagen gegen die Baunach Young Pikes den ersten Heimsieg der Saison eingefahren hat. Ein  72:66 (48:30) – Sieg stand am Ende einer (unnötig) spannenden Partie auf der Anzeigetafel. Am Samstag, 21. Oktober, 19:00 Uhr, findet bereits das nächste Heimspiel in der Arena am Ischeland statt. Mit dem TEAM EHINGEN URSPRING kommt ein weiteres Team voller Nachwuchstalente aus dem Süden Deutschlands nach Hagen.

21.10.2017 19:30 Uhr Crailsheim MerlinsOrangeAcademy

An ihre bisher beste Saisonleistung anknüpfen wollen die Hohenloher Ballzauberer an diesem Samstag. Nach dem rauschenden 101:82-Erfolg gegen Trier gehen die Crailsheim Merlins erneut in der heimischen Arena Hohenlohe auf Korbjagd. Gegner ist das Farmteam von ratiopharm Ulm, die „OrangeAcademy“. Als Weissenhorn Youngstars stieg die Mannschaft Ende der vergangenen Saison von der ProB in die ProA auf.

21.10.2017 19:30 Uhr Uni Baskets PaderbornNINERS Chemnitz

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Nach zuletzt zwei Siegen gegen Nürnberg und in Ulm steht für die Uni Baskets Paderborn in den nächsten Tagen ein ganz besonderes Programm an: Gleich drei Heimspiele in Serie werden die Paderborner bis zum Ende des Monats bestreiten. Erster Gast im Sportzentrum sind am Samstag um 19:30 Uhr die NINERS Chemnitz. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“, kündigt Head Coach Uli Naechster an.

21.10.2017 19:30 Uhr VfL Kirchheim KnightsHEBEISEN WHITE WINGS Hanau

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Zur Saison 2015/16 stiegen die White Wings aus Hanau in die 2.Basketball-Bundesliga ProA auf. Seitdem haben die Kirchheimer Ritter eine durchaus positive Bilanz gegen den hessischen Konkurrenten. Drei Siegen steht eine Niederlage gegenüber. Die Duelle waren von viel Kampfgeist und Aggressivität geprägt. Etwas, das die Fans vom erneuten Duell beider Teams erwarten dürfen. Los geht`s um 19:30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

21.10.2017 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – RASTA Vechta

Innerhalb von nur elf Tagen stehen für RASTA Vechta nun drei Auswärtsspiele in Serie an. Der Road Trip beginnt für das Team am 5. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA mit dem Gastspiel bei Aufsteiger PS Karlsruhe LIONS am Samstag um 19.30 Uhr. Es folgen Spiele in Paderborn (28.10.) und Hagen (31.10.). „Wir wollen alle diese drei Spiele gewinnen, klar. Schließlich spielt man immer, um zu gewinnen. Aber jetzt gelten unsere Gedanken erst einmal nur dem Spiel in Karlsruhe“, will RASTAs Coach Doug Spradley richtigerweise nicht allzu weit in die Zukunft schauen.

21.10.2017 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierNürnberg Falcons BC

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Die RÖMERSTROM Gladiators Trier treffen am Samstag, dem 21. Oktober 2017, in ihrem zweiten Heimspiel am fünften Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga in der Arena Trier auf die Nürnberg Falcons. Die Gladiatoren wollen gegen den Tabellen-15. den ersten Heimsieg der Saison. „Die Auswärtsniederlage in Crailsheim haben wir verdaut, auch wenn wir sie uns schon zu Herzen genommen haben“, erklärt RÖMERSTROM Gladiators-Center Luka Buntic vor dem Spiel gegen die Nürnberger. Vor allem an der Defense müssen die Gladiatoren arbeiten.

22.10.2017 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergHamburg Towers

Bislang verlief der Saisonstart der Heidelberger Basketballer sicherlich nahe dem Optimum. Drei Siege aus vier Spielen. Drei verdiente Erfolge, welche das schwere Auftaktprogramm im Nachhinein nicht mehr als enorm herausfordernd aussehen lassen. Mit dem 5. ProA-Spieltag endet der sogenannte Saisonstart am Sonntag – dann sind alle Mannschaften endgültig in der neuen Spielzeit angekommen und erste Leistungsprognosen möglich, auch wenn die Tabelle erst in einigen Wochen eine stichhaltige Aussagekraft bekommen wird. Bereits zum aktuelle Zeitpunkt rangieren die Hamburg Towers den Top4, defensiv schickt man gar die beste Mannschaft der Liga aufs Parkett.