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Vorberichte ProA 31. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

10.04.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 

Im Abstiegskampf der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und für die Uni Baskets Münster steht ein Schlüsselspiel an. Auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt geht es um nicht weniger als die Chance, den ersten Nichtabstiegsplatz zu übernehmen und das Momentum im Saisonendspurt auf die eigene Seite zu ziehen. Wie groß die Bedeutung dieser Partie ist, bringt Headcoach Götz Rohdewald unmissverständlich auf den Punkt: „Das Spiel am Freitag ist vielleicht noch ein klein wenig wichtiger als die anderen Spiele. Es ist ein extrem wichtiges Spiel. Es ist ein direkter Konkurrent gegen den Abstieg.“ Gleichzeitig macht er klar, dass in der aktuellen Situation kein Raum für Fehler bleibt: „Jedes Spiel ist eins, das wir gewinnen müssen.“

Nach der Niederlage gegen Tübingen hat Münster vor allem an den eigenen Schwächen gearbeitet. Besonders beim Rebounding und beim Einsatz sieht Rohdewald Verbesserungsbedarf: „Wir haben das besprochen, dass wir nicht den Einsatz hatten, den wir brauchen, und dass sich das in den letzten Spielen nicht noch mal wiederholen darf. In keinem der Spiele!“ Trotz der schwierigen Ausgangslage reist das Team mit Selbstvertrauen nach Magdeburg. Der Hinspielsieg sowie zwei Erfolge aus den letzten drei Spielen geben Anlass zur Hoffnung. Rohdewald zeigt sich entsprechend optimistisch: „Warum sollen wir nicht mit Zuversicht dahin fahren? Wir haben sie im ersten Spiel geschlagen, haben aus den letzten drei Spielen zwei gewonnen. Wir haben sicherlich unsere Chancen.“

Allerdings wartet mit Wolmirstedt ein unangenehmer Gegner, der individuell stark besetzt ist. Besonders Daivien Williamson als Topscorer sowie die erfahrene Spielgestaltung von Martin Bogdanov machen die Gastgeber gefährlich. Auch darauf hat sich Münster intensiv vorbereitet, wie Rohdewald betont: „Williamson ist ein unberechenbarer Faktor. Er ist ein sehr guter Scorer, den wir versuchen müssen zu kontrollieren. Wenn Pruitt und Henson heißlaufen, können sie ein sehr großer Faktor im Spiel sein.“

 

11.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 

Im Endspurt der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geht es für die BG Göttingen um eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Noch vier Spiele stehen auf dem Programm, zwei davon bestreiten die Veilchen vor heimischem Publikum. Am Samstag empfangen die Südniedersachsen den BBC Bayreuth in der Sparkassen Arena und wollen nach dem klaren Sieg gegen Koblenz direkt nachlegen. Die Göttinger haben sich mit dem Erfolg zuletzt neues Selbstvertrauen geholt und wollen nun ihren dritten Tabellenplatz verteidigen, während auch die kleine Chance auf Rang zwei weiterhin besteht. Entscheidend dafür wird sein, die starke Leistung aus dem vergangenen Spiel zu bestätigen. Vor allem die Defensive sowie die Kontrolle der Rebounds waren gegen Koblenz der Schlüssel zum Erfolg. Dazu kam eine überzeugende Offensivleistung mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und von der Freiwurflinie sowie guter Ballbewegung. Einzig die Ballverluste bleiben ein Punkt, an dem die Mannschaft weiter arbeiten muss.

Mit Bayreuth wartet allerdings ein unangenehmer Gegner, der sich mitten im Kampf um den letzten Playoff Platz befindet. Die Oberfranken reisen mit Rückenwind an, nachdem sie Bremerhaven besiegen konnten und damit ihre Chancen gewahrt haben. Besonders auffällig war dabei Rückkehrer Lenny Liedtke, der nach seiner Verletzungspause direkt mit 19 Punkten überzeugte. Auch KeVaughn Allen zeigte mit 18 Zählern seine Qualitäten. Insgesamt verfügt Bayreuth über mehrere Spieler, die regelmäßig zweistellig punkten, darunter Rayshawn Mart und Kyle Sturdivant, während Center Willem Brandwijk für Stabilität unter dem Korb sorgt. Bereits im Hinspiel setzte sich Göttingen mit 88:77 durch, allerdings standen den Bayreuthern damals einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Entsprechend verändert präsentiert sich der Gegner nun, was die Aufgabe für die BG deutlich anspruchsvoller macht. Entscheidend wird sein, die gegnerischen Schlüsselspieler im Eins gegen Eins zu kontrollieren, die Rebounds zu dominieren und offensiv weiterhin konsequent die Zone zu attackieren.

 

11.04.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde bewegen sich die GIESSEN 46ers in einem echten Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Druck. Die Ausgangslage ist klar: Von Aufstiegsträumen ist noch alles möglich, gleichzeitig ist selbst die Playoff-Teilnahme noch nicht gesichert. Umso größer ist die Bedeutung des kommenden Spiels bei den VfL SparkassenStars Bochum, das zwar kein Finale ist, aber richtungsweisenden Charakter besitzt. Ein Sieg würde den Abstand auf die Nicht-Playoff-Plätze komfortabler gestalten, eine Niederlage hingegen die Konkurrenz wieder näher heranrücken lassen. Entsprechend fokussiert blickt Gießens Headcoach Frenki Ignjatovic auf den Gegner und zollt ihm großen Respekt:

„Sie haben alles, was ein Playoff-Team braucht: Starke Importspieler und vor allem gute Deutsche, die eingespielt sind und schon lange das Bochumer Trikot tragen.“ Besonders die eingespielte deutsche Achse um Lars Kamp, Niklas Geske, Kilian Dietz und Jonas Grof macht Bochum gefährlich. Ignjatovic weiß um das Potenzial der Gastgeber und warnt: „Wenn Bochum heiß läuft, sind sie für jedes Team in der Liga gefährlich.“ Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie darf sich Gießen jedoch nicht in Sicherheit wiegen. Auch die 46ers selbst mussten zuletzt mehrere enge Spiele abgeben und haben gezeigt, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Niederlage ist.

Gleichzeitig erschweren personelle Probleme die Vorbereitung, während auch Ignjatovic selbst nach einem Unfall mit gebrochenen Rippen nur eingeschränkt arbeiten kann. Dennoch bleibt der Coach optimistisch und sieht sein Team auf dem richtigen Weg: „Wir haben trotz der letzten drei unglücklichen Niederlagen gezeigt, dass wir mit jedem Team mithalten können.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 

Mit Rückenwind gehen die Artland Dragons in die entscheidende Phase der Saison und wollen ihre starke Form auch im Heimspiel gegen die Tigers Tübingen bestätigen. Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Kirchheim und dem Sprung auf Tabellenplatz fünf kehren die Quakenbrücker in die heimische Artland Arena zurück, wo am Samstag um 19:30 Uhr das nächste richtungsweisende Duell ansteht. Mit fünf Siegen in Serie und der bereits gesicherten Playoff Teilnahme gehen die Dragons mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der Erfolg in Kirchheim war dabei ein echtes Ausrufezeichen, denn trotz der Disqualifikation von Amir Hinton im dritten Viertel zeigte das Team Moral, übernahm in der Schlussphase die Kontrolle und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Ziel ist nun der sechste Erfolg in Serie, um Platz fünf zu festigen und gleichzeitig den Blick weiter nach oben zu richten.

Das Hinspiel in Tübingen war ein offensiv geprägtes Duell, das die Dragons mit 105:97 für sich entscheiden konnten. Damals überzeugte vor allem Hinton mit einer starken Leistung, während das Team insgesamt große Comeback Qualitäten zeigte und die Partie in der Schlussphase drehte. Die Tigers Tübingen befinden sich aktuell mit elf Siegen im Tabellenkeller und kämpfen weiterhin um den Klassenerhalt. Unter dem neuen Headcoach Eric Detlev hat sich die Formkurve jedoch stabilisiert. Drei Siege aus den letzten fünf Spielen, darunter ein wichtiger Erfolg in Münster, zeigen, dass die Schwaben deutlich gefährlicher geworden sind. Besonders auffällig ist dabei die veränderte Spielweise. Während das Team zu Saisonbeginn stark strukturiert agierte, ist das Spiel inzwischen deutlich freier und unberechenbarer geworden. Im Fokus steht vor allem Jordan Johnson, der mit 18,4 Punkten, 5,3 Assists und 4,9 Rebounds als klarer Schlüsselspieler fungiert. Unterstützt wird er von JaCobi Wood, Bernard Pelote sowie den Big Men Melkisedek Moreaux und Lukas Milner, die unter dem Korb für Präsenz sorgen. Trotz ordentlicher Ballbewegung und solider Assistwerte gehört Tübingen offensiv statistisch zu den schwächeren Teams der Liga, insbesondere die Dreierquote liegt im unteren Bereich.

Dragons Headcoach Hendrik Gruhn sieht dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe: „Tübingen ist ein ganz anderes Team als noch im Hinspiel. Der Trainerwechsel hat ihr Spiel deutlich verändert. Zu Beginn der Saison waren sie sehr strukturiert mit vielen Systemen und festen Abläufen, mittlerweile agieren sie deutlich freier. Die Spieler treffen mehr eigene Entscheidungen, das Spiel ist offener und weniger vorhersehbar. Angeführt werden sie von Jordan Johnson. Seitdem er dazugestoßen ist, läuft ein Großteil der Offensive über ihn. Ihn gilt es bestmöglich zu kontrollieren. Wir müssen es schaffen, ihn selbst zu bremsen und ihn so zu stören, dass er seine Mitspieler nicht in Szene setzen kann. Das wird ein zentraler Bestandteil unseres Gameplans sein. Offensiv wollen wir da weitermachen, wo wir in Kirchheim aufgehört haben. Ich finde, dass wir dort ein sehr gutes Spiel gemacht haben, auch wenn die Wurfquoten, gerade in der ersten Halbzeit, nicht optimal waren. Die Art und Weise, wie wir unsere Vorteile ausgespielt und den Ball bewegt haben, hat mir sehr gut gefallen. Darauf wollen wir aufbauen und uns bestmöglich auf Tübingen einstellen.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und die HAKRO Merlins Crailsheim stehen vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe. Am Samstagabend gastieren die „Zauberer“ bei den Paderborn Baskets, die sich mitten im Abstiegskampf befinden und jeden Sieg dringend benötigen. Die Ausgangslage verspricht Spannung, denn beide Teams kommen mit Selbstvertrauen in die Partie. Crailsheim gewann zuletzt ein echtes Topspiel bei den Gießen 46ers in letzter Sekunde, während Paderborn im direkten Kellerduell gegen Wolmirstedt ebenfalls mit der Schlusssirene erfolgreich war. Schon das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften war ein Krimi, den die Merlins knapp mit 76:73 für sich entscheiden konnten. Im Fokus bei den Gastgebern steht vor allem Jonathan Klussmann. Der dänische Point Guard zählt mit knapp 19 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga und ist der zentrale Motor der Offensive. Unterstützung erhält er von Kevin Osawe, der nicht nur effizient punktet, sondern mit über sieben Rebounds pro Partie auch unter den Körben eine wichtige Rolle spielt und regelmäßig Double Doubles auflegt.

Auf Seiten der Crailsheimer überzeugte zuletzt Marvin Ogunsipe, der beim Sieg gegen Gießen mit 18 Punkten und zehn Rebounds glänzte und damit ebenfalls ein Double Double verbuchte. Generell präsentiert sich Crailsheim aktuell in starker Form und gehört zu den heißesten Teams der Liga, was sie auch auswärts immer wieder unter Beweis stellen konnten. Trotzdem warnt Headcoach David McCray vor dem Gegner: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Paderborn. Sie sind ein sehr gefährlicher Gegner. Zuhause konnten sie schon Teams wie Gießen und Göttingen schlagen, auch gegen Hagen haben sie eine starke Leistung gezeigt. Deshalb wissen wir, dass sie gefährlich sind und auch gegen Top-Mannschaften aus der Liga gewinnen können. Für uns bedeutet das, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen, aggressiv verteidigen und schnell nach vorne spielen müssen. Wir werden natürlich alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der überraschenden Niederlage in Bayreuth wollen die Eisbären Bremerhaven vor heimischer Kulisse eine Reaktion zeigen. In der ÖVB Arena empfangen sie die Nürnberg Falcons und wollen wichtige Punkte im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs sichern. Trotz der Pleite am vergangenen Spieltag stehen die Eisbären weiterhin auf Rang vier und haben damit eine gute Ausgangsposition. Dennoch ist klar, dass im engen Endspurt jeder Sieg zählt. Die Partie gegen Nürnberg bietet die Chance, direkt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Das Hinspiel spricht dabei für Bremerhaven. Damals setzte sich das Team aus dem Norden mit 74:59 durch und überzeugte vor allem defensiv. Nürnberg fand kaum Lösungen im Angriff, während Elijah Miller mit einem Double Double sowie Jake Biss als Topscorer den Unterschied machten. Doch die Gäste reisen mit neuem Selbstvertrauen an.

Nach einer längeren Niederlagenserie haben die Falcons zuletzt zwei wichtige Siege eingefahren und sind wieder im Rennen um die Playoffs. Entsprechend motiviert wird das Team auftreten, zumal nur ein Sieg Rückstand auf Platz acht besteht. Bremerhavens Headcoach Steven Esterkamp unterstreicht die Bedeutung der Begegnung: „Das ist ein wichtiges Spiel gegen Nürnberg. Wir müssen Schritte nach vorne machen, was das Beenden von Spielen angeht und über die gesamten 40 Minuten diszipliniert spielen. Wir müssen auf unserem Level spielen, um uns auf die nächsten Schritte in Richtung Playoffs vorzubereiten.“ Für die Eisbären wird es darauf ankommen, an die defensive Stabilität aus dem Hinspiel anzuknüpfen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu agieren. Nürnberg hingegen wird versuchen, den positiven Trend fortzusetzen und weiter Druck auf die Playoff Plätze auszuüben.

 

12.04.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Hauptrunde neigt sich dem Ende zu, doch für Phoenix Hagen bleibt die Spannung hoch. Vier Spiele stehen noch an, ehe im Mai die Playoffs beginnen, und trotz bereits gesichertem zweiten Tabellenplatz sowie der Qualifikation für die Meisterschaftsrunde ist von Entspannung keine Spur. Dafür sorgt allein das kommende Heimspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, die ebenfalls längst ihr Ticket für die Postseason gelöst haben. Die Erinnerungen an das Hinspiel dürften bei den Hagenern noch präsent sein. Damals setzte es eine deutliche 60:81 Niederlage, bei der vor allem die schwache Dreierquote den Ausschlag gab. Entsprechend dürfte die Motivation groß sein, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren.

Kirchheim reist mit viel Selbstvertrauen an. Sieben Siege aus den letzten zehn Spielen haben die Knights stabil auf den Playoff Plätzen etabliert. Coach Igor Perovic hat sein Team zu einer konstanten Größe geformt, die vor allem durch Physis und Präsenz unter den Körben überzeugt. Auf Seiten von Phoenix liegt der Fokus auf der eigenen Stärke. Die Hagener stellen mit über 95 Punkten pro Spiel die beste Offensive der Liga und überzeugen durch ihr starkes Teamplay. Dennoch ist man sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst. Headcoach Chris Harris betont:

„So sehr wir Heimspiele vor unseren großartigen Fans immer genießen, so sehr schätzen wir auch die damit verbundene Chance an unseren Prozessen zu arbeiten. Mit Kirchheim kommt eine Mannschaft ans Ischeland, die sich vor allem dank ihrer Stabilität auf den Playoff Plätzen festgesetzt hat. Die Knights bringen viel Physis mit, die sie in Brettnähe gut zu nutzen wissen. Hier sind wir darin gefordert, sowohl offensiv als auch defensiv Gegenmittel zu finden, ohne dabei zu sehr von unserer eigenen Philosophie abzurücken.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 

Vier Spieltage stehen noch aus und mitten im Abstiegskampf zählt jeder Sieg. Entsprechend klar formuliert Headcoach Michael Koch die Ausgangslage: „Wir wissen natürlich, um was es in den kommenden Wochen geht. Es stehen noch vier Spieltage auf dem Programm und viele Teams stehen mental unter Druck – wir eingeschlossen. Von daher müssen die Jungs im Endspurt alles in die Waagschale werfen, um das große Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“ Die nächste Aufgabe führt die Leverkusener zu den EPG Baskets Koblenz, die sich im Tabellenmittelfeld befinden und deutlich weniger Druck verspüren. Für die GIANTS wird es dennoch alles andere als einfach, denn Koblenz gehört offensiv zu den stärksten Teams der Liga, weist gleichzeitig aber die schwächste Verteidigung auf. Genau darin sieht Koch den Schlüssel zum Spiel: „Koblenz ist im Angriff extrem stark und spielt sehr schnellen Basketball. Sie versuchen, das Tempo zu diktieren und laufen eine große Anzahl an Fast-Breaks. Wir müssen dies unterbinden und ihnen unseren Stil aufdrücken. Bedeutet viel zum Korb gehen und falls dies nicht möglich ist, neue Auswege finden, um zu punkten. Diese Aufgabe wird nicht einfach sein, aber wir werden alles Nötige tun, um zu siegen!“

Angeführt werden die Gastgeber von Topscorer Calvin Wishart, der konstant zweistellig punktet und das Spiel lenkt. Unterstützung erhält er unter anderem von Tim Smith Jr. sowie Aleksa Kovacevic, die ebenfalls wichtige Rollen im Koblenzer Spiel einnehmen. Trotz der schwierigen Ausgangslage können sich die Leverkusener auf ihre Fans verlassen. Rund 80 Anhänger werden das Team auswärts unterstützen. Für Koch ist das keine Selbstverständlichkeit: „Wir haben es unseren Fans in 2025/26 nicht einfach gemacht. Wie toll sie uns unterstützen und mit welch einer Anzahl sie am Sonntag bei den Baskets am Start sind, hat größten Respekt verdient. Wir sind überglücklich, dass wir bei einem schweren Auswärtsspiel auf unseren Anhang zählen können.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Kölner den Playoff Kandidaten aus Karlsruhe zum Heimspiel in der Motorworld. „Ich freu mich auf ein attraktives Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe und direkten Nachbarn“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Unabhängig von der Tabellensituation hat Karlsruhe beim Sieg gegen Hagen gezeigt, wie schwer es für uns werden wird. Diese Erkenntnis – und für die eigenen Fans spielen zu können – sollte uns eine große Motivation sein.“ Die Karlsruher haben zuletzt zwei völlig unterschiedliche Gesichter gezeigt. Zunächst setzte es beim Tabellenletzten Uni Baskets Münster eine klare 64:89 Niederlage, nur wenige Tage später gelang dann mit dem 116:109 nach Verlängerung gegen Tabellenführer Phoenix Hagen ein echtes Ausrufezeichen. Besonders beeindruckend war dabei die Treffsicherheit von außen, denn die Mannschaft von Headcoach Demond Greene verwandelte starke 24 Dreipunktewürfe. Kilian Binapfel kam auf 23 Punkte, Isaiah Hart und David Cohn auf jeweils 22, David Ejah auf 21 Zähler. Dazu wartet mit Maurice Pluskota ein Center, der den RheinStars schon in den vergangenen ProA Jahren immer wieder Probleme bereitet hat.

Durch den Erfolg gegen Hagen konnten die Lions in der Tabelle mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichziehen. Beide Teams stehen bei 14 Saisonsiegen und kämpfen damit weiter um die Playoff Plätze. Die RheinStars liegen mit 13 Erfolgen direkt dahinter und könnten mit einem Heimsieg nicht nur Revanche für die 74:89 Niederlage im Hinspiel nehmen, sondern auch nach Siegen mit Karlsruhe gleichziehen. „Karlsruhe hat eine gut besetzte und gut gecoachte Mannschaft, die das Potenzial für die Playoffs hat“, sagt RheinStars Headcoach Zoran Kukic. „Die Jungs haben in dieser Woche ordentlich trainiert und wir wollen ihnen natürlich zusammen mit unseren Fans das Leben so schwer wie möglich machen.“

Nachberichte ProA 30. Spieltag

04.04.2026 18:00 Uhr // SBB Baskets vs. Paderborn Baskets 69:71

Bittere Heimniederlage für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im direkten Duell um den Klassenerhalt unterlag sie den Paderborn Baskets vor 1.406 Zuschauern in der Wolfgang Lakenmacher Halle mit 69:71. Der entscheidende Korb fiel mit der Schlusssirene. Paderborn erwischte den besseren Start und führte nach dem ersten Viertel mit 20:11. Die Gastgeber kämpften sich bis zur Halbzeit zurück, lagen aber weiterhin knapp mit 35:36 in Rückstand. Auch nach dem dritten Abschnitt blieb Paderborn vorne und ging mit einer 57:51 Führung in das Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Die SBB Baskets arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und glichen kurz vor Ende zum 69:69 aus. Doch mit der letzten Aktion des Spiels trafen die Gäste zum Sieg und sorgten für große Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber.

SBB Headcoach Achmadschah Zazai zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Die Niederlage tut weh. Wir wollten einen wichtigen Schritt in Richtung des Klassenerhalts machen. Am Ende war die Pleite ärgerlich. Ich kann mich nur bei den Fans für den starken Support bedanken und hoffe, dass wir auch am Freitag wieder solch eine tolle Unterstützung erhalten werden. Wir müssen weiterhin positiv bleiben und gemeinsam alles für den Klassenerhalt geben.“ Bester Werfer der Magdeburger war Daivien Williamson mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten DeVondre Perry mit 15 und Martin Bogdanov mit elf Zählern. Unter dem Korb überzeugte Michael Hughes mit 15 Rebounds, fünf Blocks und fünf Punkten.

 

04.04.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:58

Die Nürnberg Falcons haben am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor rund 2.000 Fans in der Kia Metropol Arena besiegten die Mittelfranken die VfL SparkassenStars Bochum deutlich mit 99:58 und feierten damit ihren 13. Saisonsieg. Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeber hochkonzentriert. Besonders Tom Stoiber prägte die Anfangsphase und war direkt an den ersten zehn Punkten beteiligt. Nürnberg fand schnell seinen Rhythmus und setzte sich bereits nach dem ersten Viertel klar mit 26:13 ab.

Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team von Headcoach Ralph Junge dominant und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 55:32 aus. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Nürnberg überzeugte weiterhin mit intensiver Verteidigung, starkem Rebounding und viel Spielfreude. Mit einem komfortablen 78:50 ging es in das Schlussviertel, das schließlich zum souveränen Schaulaufen wurde. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 99:58 Erfolg, durch den die Falcons in der Tabelle wieder näher an die Playoff Plätze heranrücken. Headcoach Ralph Junge zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Wir sind natürlich überglücklich. Es war eine starke Teamleistung mit 28 Assists. Dazu haben wir sehr gut verteidigt. Das macht Spaß und gibt uns viel Rückenwind für die verbleibenden Spiele.“

 

04.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz 90:60

Der BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich am Samstagabend vor 2.040 Zuschauern in der Sparkassen Arena deutlich mit 90:60 gegen die EPG Baskets Koblenz durch. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine starke Defensivleistung. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase steigerten sich die Gastgeber zunehmend und erspielten sich bis zur Halbzeit eine 40:31 Führung. Besonders im dritten Viertel setzte sich Göttingen entscheidend ab, ehe eine kurze Schwächephase die Gäste noch einmal heranbrachte. Doch im Schlussabschnitt zeigten die Veilchen ihre Qualität und ließen keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Mit mehreren Läufen bauten sie den Vorsprung wieder deutlich aus und brachten die Partie souverän zu Ende. Topscorer auf Seiten der BG waren Julius Böhmer und Wes Dreamer mit jeweils 18 Punkten. Für Koblenz konnte lediglich Alex Möller zweistellig punkten.

BG Headcoach Fabian Strauß zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Als wir uns auf Koblenz vorbereitet haben, haben wir natürlich auch auf die Statistiken geschaut. Koblenz ist eines der Teams, die die meisten Punkte erzielen. Deswegen war für uns klar, dass wir defensiv deutlich stabiler sein und gewissen Druck ausüben müssen. Wir haben das über Phasen gut gemacht und dabei gut ausgesehen. Wenn wir es ein bisschen zu lasch angegangen sind, hat man die Qualität von Koblenz deutlich gesehen. Es gab eine Phase, in der wir etwas zu frech waren und zu viel zugelassen haben. Alles in allem muss ich den Jungs heute ein riesiges Lob aussprechen, weil sie nach dem ersten Viertel verstanden haben, was sie über Penetration, Ball rauspassen und harte Defense für Körbe kreieren können.“

Koblenz Coach Stephan Dohrn ordnete die Partie wie folgt ein: „Es war ein verdienter Sieg für Göttingen. Ich denke, dass für mein Team heute ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Das soll nicht despektierlich klingen wir haben mit 30 verloren aber wir hatten Phasen, in denen wir ganz gut gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir 14 Göttinger Ballverluste provoziert. Aber wir hatten heute keine Offense. Vielleicht hätten wir es ein bisschen knapper gestalten können, wenn wir im Zwei und Drei Punkte Bereich nicht so schlecht abschließen. Somit war es dann nur eine Frage der Zeit, dass so ein guter Gegner wie Göttingen zu Hause wegzieht. Da konnten wir dann am Ende nicht gegenhalten.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 96:97

Eine Partie mit echtem Playoff Charakter lieferten sich die HAKRO Merlins Crailsheim und die Gießen 46ers. In einem intensiven und hochklassigen Spiel setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 97:96 durch und feierten damit ihren neunten Auswärtssieg in Serie. Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Crailsheim fand zunehmend besser ins Spiel, doch Gießen hielt vor allem mit starken Würfen von außen dagegen. Nach einem intensiven ersten Viertel stand es 24:24. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber phasenweise die Kontrolle. Angeführt von einer starken Dreierquote setzten sich die 46ers zwischenzeitlich zweistellig ab. Crailsheim blieb jedoch dran und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit auf 51:58.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen zunächst das tonangebende Team und baute den Vorsprung erneut aus. Die Merlins kämpften sich immer wieder heran, konnten den Rückstand aber zunächst nicht entscheidend verkürzen. Mit 70:78 aus Sicht der Gäste ging es ins Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein echter Krimi. Gießen traf weiter hochprozentig von außen, doch Crailsheim startete eine starke Aufholjagd. In der Crunchtime kippte das Momentum schließlich zugunsten der Gäste. Nach einem Dreier von Gianni Otto gelang erstmals wieder der Ausgleich. In der Schlussminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Crailsheim nutzte Ballgewinne und Foulsituationen konsequent aus, drehte die Partie und ging in Führung. Den letzten Angriff der Gießener verteidigten die Merlins stark, Anthony Gaines blockte den finalen Wurfversuch spektakulär und sicherte so den Auswärtssieg.

Bester Akteur der Gäste war Marvin Ogunsipe mit 18 Punkten und 10 Rebounds, der damit ein Double Double auflegte. Ebenfalls zweistellig punkteten Xavier Johnson, Vinnie Shahid, Gabriel de Oliveira und Anthony Gaines. Headcoach David McCray zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten eine turbulente Woche. Anfang der Woche war die Bekanntgabe, dass ich kommende Saison hier nicht mehr Trainer sein werde, dass hat für Ablenkung gesorgt. Zusätzlich haben wir noch den Ausfall von Tyreese Blunt, den wir kurzfristig verkraften mussten. Außerdem war Moe Stuckey krank, damit haben uns zwei deutsche Leistungsträger auf einer Position gefehlt. Diese Unruhen haben sich dann auch auf das Spiel übertragen. Wir waren unkonzentriert, haben viele kleine Fehler gemacht und den Gameplan nicht so gut umgesetzt. Es war uns aber bewusst, dass das hier kein einfach Spiel werden würde. Gießen ist eine sehr gute Mannschaft, deutlich besser als ihr Tabellenplatz. Das ist traditionell ein schwieriges Spiel. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass wir mit einem Sieg hier rausgekommen sind.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 91:86

Mit einer starken Energieleistung im letzten Viertel hat der BBC Bayreuth am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 2.632 Zuschauern setzten sich die Oberfranken mit 91:86 gegen das Top Team aus Bremerhaven durch. Über weite Strecken der Partie lagen die Gäste in Führung. Bayreuth tat sich zunächst schwer, vor allem von der Dreierlinie fehlte die Treffsicherheit. Dennoch blieb der BBC im Spiel und ging nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sogar knapp in Führung. Im zweiten Abschnitt übernahm Bremerhaven mehr und mehr die Kontrolle. Dank starkem Teamplay und verbesserter Wurfquote erspielten sich die Gäste eine 49:43 Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven zunächst das bessere Team und hielt Bayreuth auf Abstand. Vor dem Schlussviertel lag der BBC mit 64:70 zurück und hatte zudem deutliche Nachteile beim Rebounding.

Doch im letzten Abschnitt drehte Bayreuth auf. Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung fanden die Gastgeber defensiv besseren Zugriff und starteten eine starke Aufholjagd. Angetrieben von den Fans gelang es, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. In der Crunchtime übernahm vor allem KeVaughn Allen Verantwortung. Mit wichtigen Treffern, darunter ein Dreier mit Ablauf der Uhr, brachte er Bayreuth auf die Siegerstraße. Am Ende entschieden die Gastgeber das Schlussviertel mit 27:16 für sich und drehten die Partie komplett. Topscorer war Rückkehrer Lenny Liedtke mit 19 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich KeVaughn Allen mit 18 Punkten sowie Willem Brandwijk, Leroy Ikejiaku und Rayshawn Mart, die allesamt zweistellig punkteten. Durch den Sieg wahrt Bayreuth die Chance auf die Playoffs. Als Tabellenzehnter liegt der BBC nur einen Sieg hinter Platz acht. Gleichzeitig ist der Klassenerhalt nun endgültig gesichert. Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie beeindruckt:

„Unser Plan war vor allem, das bekanntermaßen hervorragende Mannschaftsspiel der Bremerhavener so gut es geht zu stören. Hierzu haben wir Verschiedenes versucht, im Schlussviertel haben wir auf Zonenverteidigung umgestellt und konnten so den Rhythmus der Bremerhavener letztlich entscheidend stören. Letztlich kommt es mir fast unglaublich vor, dass wir das Spiel gewinnen konnten, ich bin eigentlich sprachlos. Die Kraft, dass wir zum Schluss solch ein Spiel noch rumbiegen können, ziehen wir aus unserem harten Training, es ist nicht zum ersten Mal, dass wir am Schluss ein Spiel noch rumzubiegen imstande waren. Nachdem der Klassenerhalt jetzt endgültig gesichert ist, werden wir die noch ausstehenden vier Spiele weiter so in Angriff nehmen wie zuletzt. Wenn es noch für die Playoffs reicht, freuen wir uns und ich will auch sagen, dass wir es angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen vielleicht auch ein bisschen verdient hätten. Wenn es nicht reicht, können wir hoch erhobenen Hauptes die Saison beenden. Ein großes Kompliment auch heute wieder an unsere Fans, es macht unheimlich viel Spaß in dieser Atmosphäre in der Halle zu spielen.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 77:84

Die Bozic Knights Kirchheim haben im direkten Duell um die bessere Ausgangsposition für die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen müssen. In der heimischen Sporthalle Stadtmitte unterlagen die Teckstädter den Artland Dragons mit 77:84. In der Tabelle ziehen die Gäste damit an Kirchheim vorbei, während Verfolger Gießen ebenfalls verlor und der Abstand nach hinten bestehen bleibt. Dabei war die Ausgangslage klar: Beide Teams waren punktgleich, es ging um eine möglichst gute Platzierung, die Chance auf Heimrecht sowie die Teilnahme am Pokalwettbewerb. Die Dragons zeigten von Beginn an, dass sie diese Bedeutung angenommen hatten. Kirchheim setzte defensiv den Fokus auf die beiden Topscorer Amir Hinton und Ben Burnham. Diese Strategie ging grundsätzlich auf, doch andere Akteure übernahmen Verantwortung. Dejan Bruce, Nate Petrone und Elijah Ndi punkteten wichtig und hielten die Gäste im Spiel.

Auf Seiten der Knights überzeugte vor allem Gian Aydinoglu mit einer starken Defensivleistung. Offensiv fanden die Gastgeber nach gutem Start jedoch immer weniger Lösungen. Viele forcierte Würfe und Einzelaktionen brachten einen Bruch ins Spiel, den Artland nutzte. Nach dem ersten Viertel führten die Dragons mit 23:18, zur Halbzeit stand es 43:38. Im dritten Viertel setzten sich die Gäste zunächst deutlicher ab. Nach einem unsportlichen Foul musste Hinton vorzeitig vom Feld, was Kirchheim zurück ins Spiel brachte. Die Knights starteten einen Lauf und drehten die Partie zwischenzeitlich. Doch eine Auszeit der Dragons brachte wieder Struktur ins Spiel der Gäste. In der Schlussphase übernahm vor allem Timo Lanmüller Verantwortung. Der Flügelspieler erzielte 16 seiner insgesamt 19 Punkte in der zweiten Halbzeit und war damit der entscheidende Faktor. Immer wenn Kirchheim versuchte, Momentum aufzubauen, fanden die Dragons die passende Antwort.

Knights Coach Igor Perovic analysierte nach der Partie: „Im Schlussviertel haben die Dragons die wichtigen Würfe getroffen und unsere Versuche Energie aufzubauen im Keim erstickt. Dadurch blieb das Momentum auf ihrer Seite.“ Zudem stellte er klar: „Wir haben es insgesamt nicht geschafft eine gute Leistung zu zeigen. Wir hatten zu viele Spieler, die nicht an ihre Leistungsmöglichkeit herangekommen sind.“ Durch die Niederlage rutschen die Knights auf Platz sechs ab. Der Abstand zu den Gießen 46ers beträgt weiterhin vier Punkte, allerdings spricht der direkte Vergleich gegen Kirchheim.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 116:109

Der 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hatte es in sich. Die PS Karlsruhe LIONS lieferten sich mit Phoenix Hagen ein spektakuläres Duell und setzten sich nach Verlängerung mit 116:109 durch. Über 2.400 Zuschauer in der Europahalle erlebten ein echtes Offensiv Feuerwerk. Schon früh entwickelte sich ein Spiel auf höchstem Niveau. Beide Teams trafen hochprozentig von außen und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Karlsruhe startete stark von der Dreierlinie und hielt gegen die offensivstarken Hagener dagegen. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste knapp vorne. Im zweiten Abschnitt schien Phoenix zunächst davonzuziehen, doch die LIONS fanden rechtzeitig ihren Rhythmus wieder. Mit einer starken Phase kurz vor der Halbzeit drehten sie die Partie und gingen mit einer 58:54 Führung in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen. Hagen zeigte zwischenzeitlich die reifere Spielanlage und setzte sich im Schlussviertel etwas ab. Doch Karlsruhe kämpfte sich zurück. Angeführt von wichtigen Distanztreffern verkürzten die Gastgeber Schritt für Schritt den Rückstand und erzwangen beim Stand von 99:99 die Verlängerung. In der Overtime setzte sich der Krimi fort. Beide Teams schenkten sich nichts, doch 29 Sekunden vor Schluss sorgte Kapitän Julian Albus mit einem Dreier für die entscheidende Führung. Karlsruhe brachte den Vorsprung anschließend über die Zeit und sicherte sich einen wichtigen Heimsieg. Die Partie war geprägt von starken Quoten von außen. Hagen traf 49 Prozent seiner Dreier, Karlsruhe kam auf 44 Prozent, versuchte es aber deutlich häufiger und verwandelte insgesamt 24 Distanzwürfe.

Topscorer der LIONS war Kilian Binapfl mit 23 Punkten. Isaiah Hart und David Cohn steuerten jeweils 22 Zähler bei, während David Ejah auf 21 Punkte kam. Mit dem Sieg gegen den Tabellenführer halten die Karlsruher ihre Playoff Hoffnungen am Leben. Da Bochum parallel verlor, beträgt der Rückstand auf Platz acht weiterhin nur einen Sieg, auch wenn der direkte Vergleich aktuell gegen die LIONS spricht.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 77:82

Die Uni Baskets Münster haben im Kampf um den Klassenerhalt einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. In einem intensiven und phasenweise hochklassigen Duell unterlagen die Münsteraner den Tigers Tübingen vor 2.150 Zuschauern in der Halle Berg Fidel mit 77:82. Die Partie war geprägt von extremen Schwankungen. Münster startete schwach und lag nach dem ersten Viertel mit 15:23 zurück. Vor allem defensiv fehlte zunächst die nötige Intensität, während offensiv kaum Würfe von außen fielen. Im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeber jedoch komplett auf. Mit deutlich verbesserter Defensive, starker Ballbewegung und hoher Trefferquote erspielten sich die Uni Baskets eine 45:39 Halbzeitführung. Besonders Paul Viefhues setzte in dieser Phase Akzente und sorgte mit wichtigen Distanzwürfen für Begeisterung auf den Rängen. Nach der Pause kippte das Spiel erneut. Tübingen dominierte vor allem unter den Körben und nutzte seine klare Überlegenheit beim Rebounding konsequent aus.

Insgesamt sicherten sich die Gäste 48 Rebounds, darunter 18 Offensivrebounds. Ein 15:0 Lauf brachte die Tigers entscheidend in Führung und ließ Münster bis auf 57:70 zurückfallen. Im Schlussviertel stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen die Niederlage. Mit einem 17:4 Lauf kämpften sie sich zurück ins Spiel und verkürzten kurz vor Schluss auf 77:78. Doch die entscheidenden Würfe fielen nicht, sodass Tübingen die Partie letztlich über die Zeit brachte. Neben der Niederlage wiegt auch der Ausfall von Kapitän Cosmo Grühn schwer, der kurzfristig mit einer Muskelverletzung passen musste. Trotz einer insgesamt starken Offensivleistung von Curtis Jones Jr. mit 21 Punkten reichte es für Münster nicht zu den dringend benötigten Punkten.

 

04.04.2026 20:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 76:85

Die RheinStars Köln werden auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spielen. Mit einem souveränen 85:76 Auswärtssieg im rheinischen Derby bei den Bayer Giants Leverkusen sicherten sich die Kölner am 30. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt. „Derbysiege sind natürlich mit die schönsten. Wir sind sehr glücklich über den heutigen Erfolg und über den feststehenden Klassenerhalt. Die Mannschaft spielt seit Wochen sehr stabil und hat sich dafür auch heute belohnen können“, freute sich Geschäftsführer Stephan Baeck. Baeck ergänzte: „Die Jungs haben sich das mit ihren Trainern verdient erarbeitet. Jetzt genießen wir erstmal alle mit unseren Familien das Osterfest und bereiten uns dann auf die Partie gegen Karlsruhe vor.“ Das Derby selbst war kein offensives Spektakel, sondern geprägt von Kontrolle und Disziplin. Genau das war der Plan der RheinStars, wie Headcoach Zoran Kukic erklärte: „Wir wollten das Spiel kontrollieren und sicher spielen, das haben die Jungs gemacht. Wir haben wenige Ballverluste gehabt und in der Schlussphase haben wir die Partie souverän zu Ende gespielt. Das hat mir gut gefallen.“

Nach einem etwas besseren Start der Gastgeber übernahmen die Kölner spätestens im zweiten Viertel die Kontrolle. Mit einem 11:0 Lauf setzten sie sich erstmals deutlicher ab und gingen mit einer 46:38 Führung in die Halbzeit. Im dritten Viertel kämpfte sich Leverkusen noch einmal heran, doch im Schlussabschnitt sorgten die RheinStars für klare Verhältnisse. Angeführt von Cedric Russell und Haris Hujic setzten sich die Gäste entscheidend ab und brachten den Sieg souverän ins Ziel. Herausragend war vor allem Haris Hujic mit sechs Dreiern und insgesamt 20 Punkten. Russell überzeugte insbesondere im letzten Viertel mit wichtigen Aktionen. Kenny Baptiste lieferte mit 10 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double, während Maxi Begue defensiv eine Schlüsselrolle einnahm.

Vorberichte ProA 30. Spieltag

04.04.2026 18:00 Uhr SBB Baskets vs. Paderborn Baskets 

Bericht folgt in Kürze!

 

04.04.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die VfL SparkassenStars Bochum ein richtungsweisendes Auswärtsspiel bei den Nürnberg Falcons BC auf dem Programm. Im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Bochumer ihre Ausgangsposition verteidigen und wichtige Punkte mit in den Pott bringen. Mit aktuell Tabellenplatz acht bleiben die SparkassenStars weiterhin Playoff-Kandidat. Die Falcons stehen derzeit auf Platz 12 und werden vor heimischem Publikum alles daran setzen, die enge Tabellensituation zu ihren Gunsten zu gestalten. Für Bochum geht es darum, mit Intensität, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit aufzutreten, um im engen Playoff-Rennen weiter Druck auf die Konkurrenz auszuüben. Headcoach Petar Topalski betont:

„Nürnberg Falcons hat nach einer schwierigen Phase im letzten Spiel wieder Selbstvertrauen tanken können – deshalb erwartet uns ein gefährlicher Gegner. Unabhängig von unserer aktuellen Situation zählt für uns nur, was auf dem Feld passiert: Wir müssen als Einheit auftreten, mit maximaler Intensität spielen und uns jeden Vorteil hart erarbeiten.“ Auch Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht die Wichtigkeit des Spiels im Saisonendspurt: „Wir haben uns in eine exzellente Ausgangssituation für den letzten Teil der Saison gebracht und wollen diese in Nürnberg untermauern. Wir wissen, dass es kein einfaches Spiel in Nürnberg wird. Es wird wichtig, dass wir uns auf uns und unser Spiel konzentrieren und von Beginn an mit der notwendigen Intensität ins Spiel gehen.“

 

04.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz 

Im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA musste die BG Göttingen zuletzt einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Am Ostersamstag bietet sich nun die nächste Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. In der heimischen Sparkassen-Arena empfangen die Veilchen die EPG Baskets Koblenz. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz haben weiterhin Chancen auf die Playoffs und reisen entsprechend motiviert an. Zwei Siege beträgt aktuell der Rückstand auf Platz acht, sodass jeder Erfolg im Saisonendspurt entscheidend sein kann. BG-Assistenztrainer Patrick Carney warnt vor der individuellen Qualität des Gegners: „Koblenz hat individuell starke Spieler, gegen die es auf unsere Eins-gegen-eins-Verteidigung ankommen wird“. Trotz zuletzt schwankender Leistungen gehört Göttingen weiterhin zu den defensivstärksten Teams der Liga.

Gleichzeitig sieht Carney aber Verbesserungspotenzial im eigenen Spiel: „Im vergangenen Spiel gegen Köln waren wir nicht gut im Umschalten von Verteidigung auf Angriff und haben manchmal zu selbstlos gespielt“. Die Koblenzer überzeugen vor allem offensiv. Mit durchschnittlich 87 Punkten pro Spiel zählen sie zu den gefährlichsten Angriffsreihen der Liga. Angeführt wird das Team von Calvin Wishart, der im Schnitt 15,6 Punkte und 5,5 Assists auflegt. Unterstützung erhält er unter anderem von Tim Smith und Decorian Jeffries. Carney benennt klar die Schlüssel zum Erfolg:

„Wishart, Jeffries und Smith sind Schlüsselspieler, die wird einschränken müssen“. Das Hinspiel ging deutlich an die Göttinger, doch die personelle Situation war damals eine andere. Koblenz musste auf mehrere Leistungsträger verzichten, die nun wieder eine größere Rolle spielen könnten. Für die BG liegt der Fokus vor allem auf den eigenen Stärken. „Es gibt immer noch sehr viele Dinge, die wir im Spiel sehr gut machen, auch wenn wir momentan eine schwere Phase haben“, so Carney. „Wir müssen gegen Koblenz den Korb besser attackieren, in die Zone kommen und die Rebounds kontrollieren“.

 

04.04.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Am Samstag empfangen die Mittelhessen mit den HAKRO Merlins Crailsheim den Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Bei 46ers-Headcoach „Frenki“ Ignjatovic schwanken die Gefühle aktuell zwischen Realismus und Selbstbewusstsein. Einerseits spricht er vom „Saisonziel Playoffs“, betont, dass „die Tabelle nie lügt“ und dass „rein rechnerisch noch alles möglich ist.“ Gleichzeitig sieht er sein Team als gefährlichen Gegner: Seine Mannschaft sei „ein unangenehmer Gegner“, gegen den „in den Playoffs niemand spielen“ wolle, und er „genieße die Rolle des Underdogs.“ Vor dem Duell mit einem der formstärksten Teams der Liga ist die Ausgangslage klar: Die 46ers müssen ihre kleinen Fehler abstellen. Sowohl die Overtime-Niederlage in Bayreuth als auch das knappe 77:82 in Hagen wurden durch individuelle Patzer entschieden. Dennoch geht Ignjatovic mit einer klaren Botschaft in die Partie: „In diesem Unterhaus ist alles drin. Jeder kann jeden schlagen. An einem guten Tag kannst du alle besiegen, wenn du aber deine Leistung nicht hundertprozentig abrufst, dass kannst du auch gegen jeden verlieren.“

Mit Crailsheim kommt jedoch nicht nur der Tabellenzweite, sondern auch das aktuell stärkste Auswärtsteam der Liga in die Osthalle. Seit Weihnachten haben die Merlins nur eines von 15 Spielen verloren und präsentieren sich in Topform. Trotzdem haben die 46ers gute Erinnerungen an vergangene Duelle. In den letzten Jahren konnte Gießen mehrfach gegen Crailsheim gewinnen, auch wenn die deutliche Niederlage im Hinspiel noch schmerzt. „Es wird Zeit für ein Erfolgserlebnis. Das fördert die Glückshormone.“ fordert Ignjatovic vor dem wichtigen Heimspiel. Die Gäste um Coach David McCray überzeugen vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit. „Sie spielen einen Basketball, wie ich ihn mag“, erklärt Ignjatovic. „Athletisch, kompakt in der Defense und auf allen Positionen stark besetzt.“

Besonders im Backcourt verfügt Crailsheim mit Vinnie Shahid, Gianni Otto und Tyreese Blunt über enorme Qualität, während unter den Körben physische Spieler wie Marvyn Ogunsipe und Gabriel de Oliveira für große Präsenz sorgen. Trotz der schwierigen Aufgabe sieht Ignjatovic sein Team bereit: „Meine Jungs sind klar im Kopf. Natürlich hätten wir gerne in Hagen gewonnen, wir haben aber gezeigt, dass alles möglich ist. Das ist wichtig für unser Selbstvertrauen“. Ob Aiden Warnholtz nach seiner Verletzung zurückkehrt, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

 

04.04.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt der BBC Bayreuth mit den Eisbären Bremerhaven ein echtes Top-Team der Liga. Die Gäste stehen aktuell mit 20 Siegen aus 29 Spielen auf Tabellenplatz vier und haben ihre Playoff-Teilnahme bereits sicher. Die Formkurve der Bremerhavener zeigt zuletzt leichte Schwankungen, dennoch gehört das Team weiterhin zu den stärksten der Liga. Nach Siegen gegen Artland und Münster mussten sich die Eisbären zwischenzeitlich Bochum und Crailsheim geschlagen geben, zuletzt gelang jedoch ein souveräner 75:59-Erfolg in Koblenz. In einer defensiv geprägten Partie überzeugte Bremerhaven vor allem mit Disziplin und Intensität. „Die Intensität war da. Die Disziplin in unserer Verteidigung war wichtig.“ Angeführt wird das Team von Spielmacher Elijah Miller, der mit durchschnittlich 16 Punkten und über sechs Assists zu den Schlüsselspielern gehört.

Unterstützung erhält er unter anderem von Carlos Carter, Lorenz Brenneke und Jannis von Seckendorff, die allesamt wichtige Rollen im Team einnehmen. Zudem kehrte mit Peter Hemschemeier kürzlich ein weiterer Guard zurück ins Team. Auf Bayreuther Seite ist die Ausgangslage klar: Um die Playoff-Chancen zu wahren, müssen gegen die kommenden Top-Gegner Punkte her. Neben Bremerhaven warten mit Göttingen und Tabellenführer Phoenix Hagen weitere Schwergewichte der Liga. Das Hinspiel verlief deutlich zugunsten der Eisbären, die Bayreuth mit 98:74 besiegten. Entsprechend gewarnt geht das Team in die Partie.

BBC-Headcoach Lukas Hofer setzt dennoch auf eine Überraschung und bleibt optimistisch: „So wie Bremerhaven zur Zeit spielt, ist das auf jeden Fall der beste Team-Basketball in der Liga. Sie spielen unfassbar viele Aktionen in ihren Angriffen, teilen den Ball gut und bestechen einfach durch ausgezeichnetes Teamplay. Das ist auf jeden Fall schön anzuschauen und natürlich super schwierig zu verteidigen. Wir haben aber trotzdem wieder einen guten Game-Plan entworfen und werden versuchen, zu Hause vor hoffentlich toller Kulisse eine Überraschung zu schaffen und ein Top-Vier-Team zu schlagen“.

 

04.04.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 

Die Bozic Knights Kirchheim treffen als Tabellenfünfter auf die punktgleichen Artland Dragons auf Rang sechs – ein Spiel mit großer Bedeutung für die Ausgangsposition in den Playoffs. Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Liga weiterhin extrem eng. Kirchheim hat sich bereits für die Playoffs qualifiziert, richtet den Blick nun aber auf mehr. Neben einer optimalen Platzierung geht es auch um die Chance auf die Teilnahme am BBL Pokal. „Das die Jungs die Playoffs gepackt haben ist herausragend. Jetzt wollen wir eine historische Saison daraus machen. Eine Pokalteilnahme wäre für uns die zweiterfolgreichste Saison nach der Vizemeisterschaft 2011 und eine noch größere Überraschung wie damals. Dafür ist das Spiel am Samstag ganz entscheidend,“ erklärt Sportchef Chris Schmidt.

Die Gäste aus Quakenbrück reisen mit viel Selbstvertrauen an. Vier Siege in Serie unterstreichen die starke Form der Dragons, die vor allem durch ihr funktionierendes Kollektiv überzeugen. Herausragend sind dabei jedoch zwei Spieler: Amir Hinton und Ben Burnham zählen zu den besten Akteuren der Liga und prägen das Offensivspiel maßgeblich. Beide liefern konstant hohe Punktzahlen und standen in jeder Partie auf dem Feld. Auch Kirchheim ist in Topform und konnte sieben der letzten acht Spiele gewinnen. Das Hinspiel entschieden die Knights deutlich für sich, was zusätzliches Selbstvertrauen geben dürfte. Knights-Coach Igor Perovic warnt dennoch vor der Qualität des Gegners: „Artland steht völlig zu Recht dort oben. Sie sind ein sehr gefährliches Team. Hinton und Burnham, aber auch Buzz Anthony, Timo Lanmüller und Nate Petrone sind ganz entscheidend.“

 

04.04.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 

Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, insbesondere für Phoenix Hagen. Am Osterwochenende wartet mit den PS Karlsruhe LIONS ein Gegner, der selbst noch um die Playoff Plätze kämpft und entsprechend hochmotiviert in die Partie gehen wird. Das Hinspiel konnten die Hagener deutlich mit 89:62 für sich entscheiden, doch die Ausgangslage hat sich seitdem verändert. Karlsruhe hat sich stabilisiert und liegt aktuell auf Rang neun und damit dicht hinter den Playoff Plätzen. Headcoach Chris Harris weiß um die Schwierigkeit der Aufgabe:

„Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, was uns in Karlsruhe erwartet. Sie haben sich die Chance auf einen Platz in den Playoffs durch ihre konstante Entwicklung und vor allem ihre Heimstärke absolut verdient. Sie bringen viel Länge und Physis mit, was jeden Gegner in der Zone vor Herausforderungen stellt. Da bilden wir keine Ausnahme, zumal sich der Karlsruher Kader seit dem Hinspiel stark verändert hat. Unser Ziel muss es sein, die Verteidigung so zu bewegen, dass sich daraus Lücken ergeben, die wir hochprozentig nutzen können.“ Die Lions stehen unter Druck, denn der Rückstand auf Platz acht beträgt einen Sieg plus den verlorenen direkten Vergleich. Um doch noch in die Playoffs einzuziehen, braucht Karlsruhe in den verbleibenden Spielen nahezu eine perfekte Bilanz. Zuletzt lief es für die Badener allerdings nicht optimal, zwei der letzten drei Spiele gingen verloren.

Dennoch verfügt das Team mit Isaiah Hart und David Ejah über eines der produktivsten Duos der Liga. Phoenix hingegen gehört offensiv weiterhin zu den stärksten Teams der ProA. Mit über 95 Punkten pro Spiel stellen die Hagener die beste Offensive der Liga und überzeugen zudem durch starkes Teamplay. Die Partie verspricht somit ein intensives Duell zweier Teams mit klaren Zielen. Hagen will seine Top Platzierung festigen, Karlsruhe kämpft um die letzte Chance auf die Playoffs.

 

04.04.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 

Für die Tigers Tübingen steht am Ostersamstag ein echtes Schlüsselspiel an. Auswärts bei den Uni Baskets Münster geht es für beide Teams um enorm wichtige Punkte. Die Gastgeber gehen dabei mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt zwei Siege in Serie feiern konnten und neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft haben. Mit acht Siegen und 21 Niederlagen steht Münster zwar weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz, doch die jüngsten Erfolge haben das Selbstvertrauen deutlich gestärkt. „Wir sind noch nicht tot“, stellte Manager Helge Stuckenholz klar. Auch personell hat sich bei den Uni Baskets einiges verändert. Mit Curtis Jones Jr., Deshon Taylor und Philipp Alston stehen nun drei Importspieler im Kader, die im Hinspiel noch nicht dabei waren. Zudem kehrte Routinier Adam Touray nach längerer Verletzungspause zurück und sorgt für zusätzliche Stabilität.

Auf Tübinger Seite bleibt die Situation angespannt. Nach zuletzt zwei Niederlagen steht das Team von Trainer Eric Detlev weiterhin unter Druck. Besonders bitter: Point Guard JaCobi Wood fehlt weiterhin verletzt. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Kapitän Till Jönke kehrt nach seiner Sperre zurück, zudem besteht Hoffnung auf Einsätze von Melkisedek Moreaux sowie den angeschlagenen Miles Tention und Connor Nelson. Das Hinspiel entschieden die Münsteraner mit 83:71 für sich – ein weiteres Warnsignal für die Tigers. Entscheidend könnte am Samstag auch die Freiwurfquote werden. Beide Teams gehören ligaweit zu den schwächeren Mannschaften von der Linie, was in einer engen Partie den Ausschlag geben kann.

Für Tübingens Co-Trainer Troy Culley ist die Ausgangslage klar: „Für beide Mannschaften ist es ein äußerst wichtiges Spiel. Münster wird mit zwei Siegen im Rücken mit Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen, wir müssen mit allen Mitteln dagegenhalten und den Kampf annehmen. Wie unsere jüngsten Spiele gegen Köln und Wolmirstedt ist es ein komplett neues Spiel, da in beiden Teams viele neue Spieler im Vergleich zum ersten Duell sind“.

 

04.04.2026 20:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 kommt es zum rheinischen Duell zwischen den BAYER GIANTS Leverkusen und den RheinStars Köln. Tip Off ist am Samstag um 20:30 Uhr in der Ostermann Arena. Das Hinspiel ist bei beiden Teams noch präsent. Ende des Jahres lieferten sich beide Mannschaften im Düsseldorfer Castello ein intensives Duell mit besonderer Atmosphäre. Rund 170 Leverkusener Fans machten die Partie trotz Auswärtsspiel zu einem Heimspiel für die GIANTS. Am Ende unterlag Leverkusen knapp mit 95:98. „Es ist einfach unglaublich, was unsere Anhängerschaft heute an Stimmung gemacht hat, das ist nicht selbstverständlich und hat großen Respekt verdient“, sagte Headcoach Michael „Mike“ Koch damals.

Während Köln sich inzwischen im Tabellenmittelfeld etabliert hat, kämpfen die GIANTS weiterhin um den Klassenerhalt. Die RheinStars stehen mit zwölf Siegen und 17 Niederlagen stabil da und haben sogar noch Chancen auf die Playoffs. Der Rückstand auf Platz acht ist überschaubar. Ein Schlüssel für die Entwicklung der Kölner sind die personellen Anpassungen im Saisonverlauf. Vor allem Cedric Russell Jr. hat dem Team zusätzliche Qualität gegeben und gehört mit über 15 Punkten im Schnitt zu den wichtigsten Scorern. Auch Kenny Baptiste überzeugt konstant, während Rückkehrer Haris Hujic zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. GIANTS Coach Koch sieht die Stärken des Gegners klar:

„Köln hat sich während der Saison mit einigen Neuzugängen verstärken können. Die Qualität im Kader stimmt und zuletzt hat das auch die BG aus Göttingen schmerzhaft erfahren müssen. Mit dem Sieg haben sich die RheinStars eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verschafft, gar keine Frage. Für uns gilt es, die einfachen Sachen gutzumachen. Köln ist nicht die stärkste Verteidigungsmannschaft. Bedeutet, dass wir schnell unseren Rhythmus im Angriff finden müssen. Sei das im Weg zum Korb oder per Wurf von draußen: Wir müssen clevere Entscheidungen treffen, damit wir dieses so wichtige Duell für uns entscheiden.“ Besonders wichtig wird laut Koch auch die mentale Komponente: „Wir müssen vom Kopf her sofort da sein. Bereits das Hinspiel war ein mentaler Kraftakt für beide Teams. Ich erwarte Ähnliches am Samstag in der Ostermann Arena. Von daher müssen wir auch in hitzigen Situationen cool bleiben. Das ist ein ganz großer Faktor.“

Spotlight #7: Wochen der Wahrheit im Abstiegskampf

Mit dem Start in den April biegt die Hauptrunde der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre Zielgerade ein. Fünf Spieltage stehen uns an den kommenden Wochenenden noch bevor und gerade im Abstiegskampf ist die Lage einmal mehr komplett offen. Auf den letzten fünf Plätzen kann sich jeder Verein berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, gerade weil noch jede Menge direkte Duelle anstehen. Grund genug also, sich in dieser Ausgabe von Spotlight den Teams im Tabellenkeller nochmal genauer zu widmen und Formkurven, Restprogramme und die Chancen zu analysieren. 

Platz 14: Tigers Tübingen // 10 Siege

Auf dem 14. Tabellenplatz liegen aktuell die Tigers Tübingen. Bereits Mitte Februar reagierte man auf die sportlich enttäuschende Saison mit der Trennung von Coach Henrik Sonko, der die erneute Berufung von Sportdirektor Eric Detlev als Interimslösung folgte. Nachdem man sich danach zwischenzeitlich von den Abstiegsplätzen distanziert hatte, rutschten die Raubkatzen durch ihre letzten beiden Niederlagen wieder mittenrein in den Kampf um den Klassenerhalt. Gerade die Heimniederlage im Derby gegen Kirchheim war besonders bitter, schließlich lieferten die Tübinger über weite Strecken eine gute Leistung und gaben den Sieg erst in den Schlusssekunden aus der Hand. Nun gehört man zu den formschwächeren Teams im Tabellenkeller und hat am Samstag eine absolute Pflichtaufgabe vor der Brust. Auswärts beim Tabellenletzten aus Münster muss ein Sieg her, wenn man die Abstiegsplätze weiter auf Distanz halten will. Das Hinspiel in der Paul Horn-Arena ging übrigens an die Westfalen. Auch auswärts in Paderborn dürfte am vorletzten Spieltag noch eine wichtige Partie werden, um sich bereits vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt zu sichern. Denn dann geht es gegen die starken Eisbären Bremerhaven, da gibt es leichtere Aufgaben…

Oben bleiben, das ist der Plan von Felix Edwardsson und den Tigers (Foto: Dennis Duddek).

Platz 15: Paderborn Baskets // 10 Siege

Punktgleich mit den Tigers liegen die Baskets aus Paderborn auf dem 15. Rang. Aus den letzten fünf Partien konnten die Westfalen nur eine gewinnen. Schmerzhaft war vor allem die deutliche Niederlage (74:95) gegen Leverkusen, mit der man auch den direkten Vergleich an die Bayer Giants abgab. Apropos Direktvergleich: Bislang steht man nur im Vergleich mit Schlusslicht Münster positiv da, gegen die beiden Konkurrenten aus Tübingen (-19) und Wolmirstedt (-13) stehen die Rückspiele noch an, die Duelle in der Hinrunde verlor man aber klar. Entsprechend ist es für die Baskets also extrem wichtig, aus den letzten Partien Zählbares mitzunehmen. Neben den angesprochenen Spielen stehen auch noch Duelle mit den Playoffteams aus Crailsheim und Kirchheim an, sowie am finalen Spieltag mit den LIONS aus Karlsruhe, die dann auch noch um die Postseason kämpfen könnten. Berechnet man die durchschnittliche Tabellenplatzierung der noch ausstehenden Gegner (9,2), kommt man zum Ergebnis, dass das Restprogramm der Paderborner zu den schwersten der Kellerteams gehört. Hoffnung gibt allerdings, dass das Team in engen Partien durchaus Nervenstärke gezeigt hat. In Koblenz holte man zuletzt in der Crunchtime einen knappen Sieg.

Schwere Aufgaben warten auf Top Scorer Jonathan Klussmann (#71) und seine Paderborner (Foto: Ochsenfoto.de).

Platz 16: SBB Baskets // 9 Siege

Wochen der Wahrheit, auf kein Team in der ProA passt dieser Leitsatz so gut, wie auf die SBB Baskets. Denn aktuell hat im Tabellenkeller wohl keine Mannschaft so viel Momentum, wie der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Im März trennte man sich nach einer Niederlagenserie vom langjährigen Coach Eiko Potthast (der inzwischen Co-Trainer bei Paris Basketball in der Euroleague ist!) und setzte auf Achmadschah „Cha Cha“ Zazai als neuen Impuls an der Seitenlinie. Seither holten die Baskets drei Siege aus vier Spielen und selbst gegen den Tabellenzweiten aus Crailsheim verlor man nur knapp. Von Vorteil ist dabei auch, dass der Kader nach der Rückkehr von Travis Henson aus seiner Verletzung nochmal an Breite und Qualität gewonnen hat, Henson stand zu Beginn der Spielzeit immerhin in unserem Kader des Saisonstarts. Damit gehen die Baskets mit ordentlich Rückenwind in den Endspurt, in dem nun die (Achtung Sportphrase!) „richtungsweisenden“ Partien anstehen. Doch hier ist diese Beschreibung perfekt passend, denn die nächsten drei Spiele bestreitet man gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Paderborn, Leverkusen und Münster. Zwei der Partien finden in der heimischen Magdeburger Halle statt, als heimstärkstes Team des Tabellenkellers durchaus ein Vorteil. Gegen Paderborn und Leverkusen würde man bei einem Sieg zudem automatisch den direkten Vergleich mitnehmen. Insgesamt ist die Ausgangslage für die SBB Baskets also, obwohl man nur knapp über dem Strich steht, durchaus erfolgsversprechend. Natürlich bieten die vielen „Vier Punkte-Spiele“, aber auch immer das Risiko, dass bei einer eigenen Niederlage direkt ein Konkurrent gewinnt…

Im Aufwind? Die SBB Baskets blicken selbstbewusst auf den Saisonendspurt (Foto: Hartmut Boesener).

Platz 17: Bayer Giants Leverkusen // 9 Siege

Erst am vergangenen Spieltag sind die Bayer Giants Leverkusen durch die klare Niederlage in Crailsheim auf den 17. Platz abgerutscht. Immerhin ist man aber weiterhin sieggleich mit den SBB Baskets und hat dank der gewonnenen Direktvergleiche mit Tübingen und Paderborn weiter alle Chancen. Auch für die Rheinländer gilt, dass bereits die nächsten drei Partien dem Team im Abstiegskampf eine Richtung vorgeben könnten. Denn mit dem Derby gegen Köln, dem Auswärtsspiel bei den zuletzt schwächelnden Koblenzern und dem direkten Duell mit den SBB Baskets stehen nun die Spiele an, in denen Punkte hermüssen. Zum Abschluss geht es gegen zwei Top 6-Teams, hier sind Siege nicht unbedingt einzukalkulieren. Vor allem auf die defensive Präsenz wird es ankommen, da die Giants mit durchschnittlich 79,4 Punkten die zweitungefährlichste Offensive stellen. Mit Ausnahme der Partien gegen Göttingen gewann das Team von Mike Koch immer dann, wenn es gelang, den Gegner unterhalb der 75 Punkte zu halten.

Für die Bayer Giants sind vermutlich schon die nächsten Partien vorentscheidend (Foto: Nathalie Zweifel).

Platz 18: Uni Baskets Münster // 8 Siege

Die rote Laterne haben weiterhin die Uni Baskets Münster in der Hand. Und noch vor zwei Wochen hätte man wahrscheinlich schon einen Abgesang auf die Münsteraner starten können. In Bremerhaven (-39) und gegen Göttingen (-45) setzte es überdeutliche Niederlagen, dazu gab es die Trennung von Top Scorer Nick McMullen, der das Team in Richtung Spanien verließ. Eine fast aussichtslose Lage, die aber plötzlich gar nicht mehr so aussichtslos scheint! Denn in den vergangenen beiden Spielen holten die Uni Baskets wichtige Siege und robbten sich so wieder ans rettende Ufer heran. Gerade der überraschend dominante Erfolg gegen Karlsruhe (89:64) dürfte einiges an verlorenem Selbstvertrauen wieder zurückgebracht haben. „Wir haben mehr Glauben in uns gefunden und machen keine mentalen Fehler mehr, wenn es mal schlecht läuft“, analysierte Kapitän Cosmo Grühn zuletzt. Damit haben sich die Unistädter gerade rechtzeitig wieder in die Spur gebracht, denn am Samstag kommen die Tigers Tübingen und direkt am folgenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Magdeburg an. Gegen beide Teams gewann man das Hinspiel, also sind auch hier direkte Vergleiche in Reichweite. Entscheidende Partien werden es auf jeden Fall, denn Fakt ist auch, dass die Baskets trotz dieser direkten Duelle das schwerste Restprogramm haben. Drei aktuelle Playoffteams, darunter der Ligaprimus aus Hagen zum Saisonabschluss, das geht einfacher…

Bringt den Uni Baskets nach seiner Rückkehr wichtige Präsenz unter den Körben: Adam Touray (Foto: Markus Holtrichter).

Sicher ist nach diesem Überblick wohl nur eines: Noch ist im Abstiegskampf überhaupt nichts entschieden. Alle Mannschaften haben noch das Potential aus eigener Kraft den Ligaverbleib klarzumachen, gerade die fünf direkten Duelle bringen dazu jede Menge Spannung! Rein rechnerisch könnten sogar noch alle Teams außerhalb der Top Acht am Ende auf einem Abstiegsplatz landen. An dieser Stelle geht es kurz vor Saisonende nochmal mit einem Update zu den Konstellationen und Rechenspielen im Playoff- und Abstiegskampf weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Nachberichte ProA 29. Spieltag

27.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 93:95

Die Tigers Tübingen haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine äußerst bittere 93:95 Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim hinnehmen müssen. Vor 2.497 Zuschauern in der Paul Horn Arena fiel die Entscheidung erst 0,8 Sekunden vor dem Ende. Dabei lief lange vieles für die Hausherren. Trotz angespannter Personalsituation und eines kurzfristigen Ausfalls präsentierte sich das Team von Headcoach Eric Detlev vor allem in der ersten Hälfte stark und kontrollierte das Spielgeschehen. Mit viel Energie, guter Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Tigers eine deutliche Führung, die zwischenzeitlich sogar über 20 Punkte betrug.

Doch Kirchheim gab sich nicht auf und kämpfte sich im Laufe der zweiten Hälfte Stück für Stück zurück. Vor allem Phillip Russell übernahm Verantwortung und führte sein Team mit insgesamt 31 Punkten zurück ins Spiel. Die Gäste agierten defensiv aggressiver und nutzten Tübinger Fehler konsequent aus, wodurch die Partie in der Schlussphase komplett kippte. In den letzten Minuten entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. 9,7 Sekunden vor dem Ende behielt Jordan Johnson an der Freiwurflinie die Nerven und glich zum 93:93 aus. Doch im direkten Gegenzug traf Charles Harris Jr. 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Wurf zum Auswärtssieg für Kirchheim. Der letzte Angriff der Tigers blieb ohne Erfolg.

„Es tut natürlich tierisch weh, da wir heute sehr nah dran waren“, sagte Headcoach Eric Detlev nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, aber in der Schlussphase zu viele Fehler gemacht.“ Bester Tübinger war Jordan Johnson mit 21 Punkten, neun Rebounds und neun Assists und damit nur knapp an einem Triple Double vorbei. Auch Bernard Pelote und Felix Edwardsson überzeugten mit jeweils 19 Punkten. Trotz guter Wurfquoten und einer insgesamt starken Leistung blieb am Ende jedoch nur die Enttäuschung über eine vermeidbare Niederlage, die im Kampf um den Klassenerhalt besonders schmerzt.

 

27.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 74:92

Die SBB Baskets haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und mit einem 92:74-Erfolg bei den favorisierten VfL SparkassenStars Bochum einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt die Kontrolle und setzten sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Vor allem mit aggressiver Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Baskets einen komfortablen Vorsprung, den sie auch nach dem Seitenwechsel behaupteten. Zwar kam Bochum im Schlussviertel noch einmal näher heran, doch Magdeburg blieb souverän und brachte den Sieg verdient ins Ziel.

„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, den Ball gut bewegt und getroffen. Hier zu gewinnen, ist ziemlich schwer“, zeigte sich Headcoach Achmadschah Zazai zufrieden nach der Partie. Bester Werfer war Travis Henson mit 27 Punkten. Zudem überzeugten Michal Hughes mit einem Double Double aus 16 Punkten und elf Rebounds sowie mehrere weitere Spieler, die zweistellig punkteten.

28.03.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 82:77

Phoenix Hagen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hart umkämpften 82:77 Sieg gegen die GIESSEN 46ers eingefahren. Vor erneut ausverkaufter Ischelandhalle mit 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein echtes Topspiel, das über weite Strecken von hoher Intensität, vielen Führungswechseln und einer mitreißenden Atmosphäre geprägt war. Die Partie verlief von Beginn an ausgeglichen. Gießen brachte vor allem viel Physis ins Spiel und erarbeitete sich über zweite Chancen immer wieder Punkte, während Hagen versuchte, mit Tempo und Ballbewegung Lösungen zu finden. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem knappen Spielstand in die Halbzeit ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng.

Die Gäste kamen mehrfach zu einfachen Punkten am Korb, während Hagen zwischenzeitlich Probleme hatte, aus der Distanz zu treffen. Dennoch hielt das Team von Headcoach Chris Harris dagegen und kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie. Im Schlussviertel übernahmen die Gastgeber dann zunehmend die Kontrolle. In der Crunchtime zeigte Hagen die größere Abgeklärtheit und traf die entscheidenden Würfe. Vor allem Ryan Schwieger, der nach seiner Rückkehr direkt 18 Punkte erzielte, wurde zum entscheidenden Faktor und sorgte mit wichtigen Treffern für die Vorentscheidung. Ebenfalls herausragend präsentierte sich Bjarne Kraushaar, der mit 12 Punkten und 10 Assists ein Double Double auflegte und das Spiel der Hagener maßgeblich lenkte.

Immer wieder setzte er seine Mitspieler in Szene und übernahm auch selbst Verantwortung in entscheidenden Momenten. „So wie das Spiel verlaufen ist, hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn Gießen am Ende gewinnt“, ordnete Headcoach Chris Harris die Partie ein. „Wir haben uns phasenweise gegen die Gießener Physis unheimlich schwer getan und uns untypische Ballverluste geleistet.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 89:64

Die PS Karlsruhe LIONS haben am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine wichtige Gelegenheit liegen lassen. Mit einer 64:89 Niederlage bei den Uni Baskets Münster verpasste das Team die Chance, nach Siegen mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichzuziehen und im Rennen um die Playoff Plätze entscheidend Boden gutzumachen. Dabei starteten die Karlsruher zunächst ordentlich in die Partie und konnten sich früh eine kleine Führung erspielen. Doch bereits im ersten Viertel zeigte sich ein Problem, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte: mangelnde Effizienz im Abschluss. Münster nutzte dies konsequent aus, drehte das Spiel und ging mit einer Führung in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf fanden die LIONS offensiv nie wirklich ihren Rhythmus.

Zwar gelang im dritten Viertel noch einmal eine kurze Aufholjagd, als Karlsruhe bis auf vier Punkte herankam, doch zu viele vergebene Würfe verhinderten die Wende. Münster blieb stabil, setzte sich erneut ab und sorgte im Schlussabschnitt früh für die Entscheidung. Topscorer der LIONS war Isaiah Hart mit 24 Punkten und starker Trefferquote von außen. Dennoch reichte die individuelle Leistung nicht aus, um die insgesamt schwache Teamquote zu kompensieren. Durch die Niederlage wird die Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich schwieriger.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Bericht folgt in Kürze!

 

28.03.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen 105:84

Für die BAYER GIANTS Leverkusen gab es am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kein Happy End. Beim starken Team der HAKRO Merlins Crailsheim unterlagen die Rheinländer deutlich mit 84:105 und verpassten damit einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In den ersten Minuten hielten die Leverkusener gut mit, ehe sich Crailsheim erstmals absetzen konnte. Vor allem einfache Fehler auf Seiten der Gäste nutzten die Hausherren konsequent aus und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine komfortable Führung. Im zweiten Abschnitt verloren die GIANTS dann zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Während Crailsheim offensiv nahezu fehlerfrei agierte, fanden die Leverkusener keinen Rhythmus. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an, zur Halbzeit lag man bereits deutlich mit 35:57 zurück.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit mit Dingen beschäftigt, die nichts mit Basketball zu tun haben“, kritisierte Headcoach Michael Koch. Nach der Pause zeigte Leverkusen jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Mit besserer Ballbewegung und mehr Konsequenz im Abschluss kämpften sich die Gäste zwischenzeitlich auf elf Punkte heran. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie, sodass Crailsheim im weiteren Verlauf wieder die Kontrolle übernahm und den Vorsprung stabil hielt. Im Schlussviertel ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Trotz kämpferischem Einsatz konnten die GIANTS die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. Topscorer der Leverkusener war John Williams Jr. mit 19 Punkten, gefolgt von Lök Wur (17 Punkten) und Kobe Langley (11 Punkten).

 

29.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BG Göttingen 88:80

Die RheinStars Köln besiegen die BG Göttingen mit 88:80. Vor 1.382 Zuschauern in der Motorworld zeigte der Aufsteiger eine über 40 Minuten hinweg konzentrierte und reife Leistung und feierte einen verdienten Erfolg gegen den Tabellendritten. Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, doch Köln fand schnell Antworten und setzte mit einem 14:0 Lauf im ersten Viertel ein erstes Ausrufezeichen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die RheinStars immer wieder die Kontrolle behaupteten, während Göttingen mit seiner Ballbewegung und Offensivqualität dagegenhielt. Zur Halbzeit lag Köln knapp mit 44:40 in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Göttingen nutzte eine stärkere Phase und drehte zwischenzeitlich die Partie, doch die RheinStars reagierten erneut stark und konterten mit einem eigenen Lauf. Im Schlussviertel erspielten sich die Hausherren eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung, mussten jedoch in der Crunchtime noch einmal zittern. Nach einem Vier-Punkte-Spiel der Gäste zum 80:78-Anschluss bewahrten die RheinStars diesmal die Ruhe. Cedric Russell antwortete direkt, ehe Köln von der Freiwurflinie konsequent blieb und den Sieg souverän ins Ziel brachte.

„Die Jungs haben super gespielt und in keiner Phase in ihrer Leistung und Konzentration nachgelassen“, erklärte Headcoach Zoran Kukic. „So haben wir den Sieg verdient nach Hause gebracht.“ Bester Werfer der Kölner war Haris Hujic mit 24 Punkten, während Russell (16 Punkten), Baptiste (13 Punkten) und Rohwer sowie Miller (je 12 Punkten) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend war jedoch vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die defensive Arbeit, in der insbesondere Maxi Begue und Hall B. Elisias wichtige Akzente setzten.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 89:82

Die Artland Dragons haben sich in einer intensiven und physischen Partie mit 89:82 gegen den BBC Bayreuth durchgesetzt und damit ihren vierten Sieg in Folge eingefahren. In einem über weite Strecken umkämpften Spiel überzeugten die Gastgeber vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Topscorer war Amir Hinton mit 20 Punkten, fünf Assists und sieben Rebounds. Die Anfangsphase war von hoher Intensität, aber wenig offensivem Rhythmus geprägt. Bayreuth erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, doch die Dragons arbeiteten sich Schritt für Schritt in die Partie. Vor allem Ben Burnham und Buzz Anthony setzten erste Akzente, sodass Quakenbrück das Spiel zunehmend ausglich. Dennoch blieb es eng, und Bayreuth ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Dragons dann die Kontrolle. Nach einer taktischen Anpassung stabilisierte sich vor allem die Präsenz unter dem Korb. Offensiv drückten nun Hinton und Nate Petrone dem Spiel ihren Stempel auf.

Während Hinton immer wieder den Weg zum Korb fand, überzeugte Petrone aus der Distanz. Die Dragons setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab und gingen mit einer verdienten 47:35-Führung in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Quakenbrück zunächst am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Doch Bayreuth zeigte Moral und kämpfte sich mit einem Lauf zurück in die Partie. Die Dragons behielten jedoch die Ruhe und gingen mit einer komfortablen Führung ins Schlussviertel. Dort schien beim Stand von 80:66 bereits alles entschieden, doch Bayreuth sorgte mit drei schnellen Dreiern noch einmal für Spannung. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Nerven. Ein And one von Burnham sowie sichere Freiwürfe von Hinton und Anthony sorgten letztlich für die Entscheidung. „Vier Siege in Folge zu holen, fühlt sich natürlich sehr gut an. Insgesamt war es eine sehr erwachsene Vorstellung von uns“, erklärte Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 59:75

Die EPG Baskets Koblenz haben am Sonntagnachmittag in der EPG Arena eine deutliche Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven hinnehmen müssen. Gegen den Tabellenvierten unterlagen die Schängel nach einer lange offenen Partie am Ende klar und verpassten es, sich im engen Tabellenmittelfeld weiter nach oben zu orientieren. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh mit 7:0 in Führung. Koblenz brauchte etwas, um ins Spiel zu finden, kämpfte sich dann aber über aggressive Defense und viel Einsatz zurück. Ein spektakulärer Dunk von Decorian Jeffries brachte Energie ins Spiel, und auch David Gaspers setzte mit einem Dreier ein Ausrufezeichen. Insgesamt blieb die Trefferquote von außen jedoch ein großes Problem – nur ein erfolgreicher Dreier bei 17 Versuchen spiegelte die offensiven Schwierigkeiten wider. Dennoch gingen die Gastgeber nach einem starken Schlussspurt im ersten Viertel knapp in Führung.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel, in dem beide Teams defensiv überzeugten. Koblenz tat sich jedoch zunehmend schwer, zu Punkten zu kommen, und erzielte im gesamten Viertel lediglich neun Zähler. Bremerhaven nutzte diese Phase besser und ging mit einer 39:32-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst dran und verkürzte durch gute Aktionen auf drei Punkte. Dann folgte jedoch die spielentscheidende Szene: Topscorer Calvin Wishart erhielt nach einem weiteren technischen Foul seine Disqualifikation und musste das Feld verlassen. Der Ausfall des wichtigsten Offensivspielers traf die Gastgeber hart. Bremerhaven nutzte diesen Moment konsequent aus, setzte sich mit schnellen Punkten ab und übernahm endgültig die Kontrolle. Koblenz fehlte in der Folge die offensive Durchschlagskraft, um noch einmal zurückzukommen. Auch die Foulproblematik verschärfte die Situation zusätzlich.

Am Ende stand eine klare Niederlage gegen ein abgeklärtes Bremerhavener Team, das seine Playoff-Teilnahme bereits sicher hat. Für Koblenz bleibt die Lage in der Tabelle weiterhin extrem eng. Zwischen Platz zehn und den Abstiegsrängen liegen nur wenige Siege, sodass in den verbleibenden Spielen sowohl ein Vorstoß in Richtung Playoffs als auch ein Abrutschen in den Abstiegskampf möglich ist.

Vorberichte ProA 29. Spieltag

27.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 29. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Tigers Tübingen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Vorzeichen beider Mannschaften sind sehr unterschiedlich: Während die Raubkatzen weiter dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, stehen die Gäste bereits mit einem Bein in den Playoffs. Dennoch ist es ein Derby, das bekanntlich seine eigenen Geschichten schreiben kann. Die Mannschaft von Trainer Igor Perović steht aktuell auf Rang fünf in der Tabelle mit einer Bilanz von 17:11-Erfolgen. Am letzten Spieltag konnten die Teckstädter ihre Playoff-Ambitionen gegen einen direkten Konkurrenten unterstreichen. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum gewann man vor heimischem Publikum mit 93:72. Und dies ohne die Leistungsträger Philipp Russell und Nicolas Bretzel.

Die Schwaben hingegen mussten sich bei den SBB Baskets aus Wolmirstedt mit 71:82 geschlagen geben. In der Tabelle stehen die Tübinger Basketballer mit 10:18-Siegen weiter auf Rang 14, aktuell vier Punkte Abstand vor dem ersten Abstiegsplatz. „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, der im Moment einfach einen guten Lauf hat und Ergebnisse liefert. Trotzdem müssen wir natürlich auch in diesem Spiel unsere Chance suchen und erzwingen. Dabei gilt es, möglichst wenig Fehler in der Defense zu machen und gleichzeitig in der Offense effizient zu sein. Vor allem müssen wir wieder besser treffen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen. Personell werden die Raubkatzen weiter auf Melkisedek Moreaux (Hand), JaCobi Wood und Larry Thomas (beide Fuß) verzichten. Hinter dem Einsatz von Connor Nelson steht ein Fragezeichen.

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim sind ein junges Team, das im Scoring sehr variabel aufgestellt ist. Zudem haben sie die drittstärkste Defensive der Liga, nur 80,4 Zähler kassieren die Gäste pro Partie. Der US-amerikanische Point Guard Russelll (15,5 PPG, 3,7 APG) fiel zuletzt verletzungsbedingt aus, könnte im Derby allerdings wieder zum Einsatz kommen. Landsmann Tylan Pope präsentiert sich aktuell in Topform und ist der X-Faktor der Teckstädter. In den letzten drei Partien kam er auf 29, 26 und 25 Punkte. Durchschnittlich bringt es der Forward auf 15,7 PPG und 5,9 RPG.

Mit Lucas Mayer (11,5 PPG, 4,8 RPG) haben die Kirchheimer außerdem einen deutschen Kapitän, der Allrounder-Fähigkeiten auf den Guard-Positionen mitbringt. Mit 26 Jahren ist Mayer zusammen mit Bretzel der älteste Spieler im Kader. Nicht außen vor zu lassen ist Charles Harris Jr., der im Oktober 2025 aus Crailsheim nachverpflichtet wurde. Im Schnitt erzielt der US-amerikanische Guard 13,1 Punkte, 3,7 Assists und 3,2 Rebounds pro Spiel.

 

27.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A ist der Liganeuling aus Magdeburg am Freitag bei den VfL SparkassenStars Bochum zu Gast. Die wichtigsten Fakten vorab: Die SBB Baskets schöpften zuletzt Hoffnung im Abstiegskampf. Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat einen Sieg Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Zwei der vergangenen drei Begegnungen wurden gewonnen. Am vergangenen Spieltag setzte sich Magdeburg daheim mit 82:71 gegen Tübingen durch. Der Gegner Bochum befindet sich mitten im Rennen um die Play-offs. Derzeit belegt der VfL den achten Rang und wäre damit als letztes Team für die Endrunde qualifiziert.

Am vergangenen Spieltag musste sich Bochum mit 72:93 in Kirchheim geschlagen geben. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre ist US-Guard Antonio Williams mit 17 Punkten im Schnitt pro Partie. Das Hinspiel konnte die SBB Baskets vor heimischem Publikum überraschend mit 99:88 für sich entscheiden. Die Trainer-Stimme SBB-Cheftrainer Achmadschah Zazai sagt: „Bochum will seinen Play-off-Platz festigen, aber wir werden alles dafür tun, um zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das wird kein einfaches Spiel. Wir müssen 40 Minuten lang Vollgas geben und dürfen uns wenig Schwächephasen erlauben. Bochum ist der absolute Favorit, aber wir müssen uns vor niemandem verstecken. Wir werden mit sehr viel Selbstvertrauen auftreten.“ Coach Zazai kann aller Voraussicht nach auch gegen Bochum wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle Profis treten die Auswärtsfahrt wohl mit an.

 

28.03.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 

Für Phoenix Hagen beginnt am kommenden Samstag der Schlussspurt der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem echten Klassiker. In der Ischelandhalle empfangen die Hagener die GIESSEN 46ers. Ein Duell zweier ambitionierter Standorte mit Aufstiegszielen und langjähriger Rivalität. Beide Teams zählen in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und verfolgen das klare Ziel der Rückkehr in die easyCredit BBL. Während Phoenix offensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt, bringen die Gäste aus Gießen viel Erfahrung und individuelle Qualität mit.

Im Hinspiel setzte sich Hagen dank eines starken Schlussviertels mit 92:77 durch. Topscorer war damals Marcus Graves mit 25 Punkten. Auf Seiten der 46ers stehen vor allem Kyle Castlin, der im Schnitt 17,1 Punkte erzielt, sowie Routinier Robin Benzing im Fokus. Trotz einer Niederlage zuletzt in Bayreuth reist Gießen mit Rückenwind aus zuvor sechs Siegen in Serie an. Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch mehrere personelle Verbindungen: Mit Bjarne Kraushaar, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki stehen gleich mehrere Hagener im Kader, die bereits für Gießen aktiv waren, während Kyle Castlin in der Vergangenheit für Phoenix auflief. Headcoach Chris Harris erwartet ein intensives Duell:

„Der Reiz eines Spiels zwischen Phoenix und Gießen lässt sich nicht daran ablesen, wer wo in der Tabelle steht. Wir haben den größtmöglichen Respekt vor einem der traditionsreichsten Standorte des deutschen Basketballs, der sich für die Zukunft ehrgeizige Ziele gesteckt hat. Die Mannschaft verfügt über viel Erfahrung und individuelle Qualität. Daraus ergibt sich, dass die 46ers wenig fehleranfällig agieren und defensiv nur schwer zu knacken sind. Hier ist vor allem unsere Geduld gefragt, um während des Spiels eine Möglichkeit zu finden, aus der sich für uns ein Vorteil ergeben könnte.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die Uni Baskets Münster steht am Samstagabend ein richtungsweisendes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Gegen die PS Karlsruhe Lions könnte das Team im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Schritt machen. Nach dem 79:73-Erfolg in Nürnberg gehen die Münsteraner mit neuem Selbstvertrauen in die Partie und wollen erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren. Die Ausgangslage bleibt dennoch anspruchsvoll: Vier Punkte trennen Münster aktuell vom ersten Nichtabstiegsplatz. Gleichzeitig stehen direkte Konkurrenten vor schwierigen Aufgaben, sodass ein Erfolg gegen Karlsruhe besonders wertvoll wäre. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie, die bereits Endspiel-Charakter hat. Ein entscheidender Faktor für den Aufschwung zuletzt war die verbesserte Intensität sowie die Integration der Nachverpflichtungen Deshon Taylor und Curtis Jones Jr., die in Nürnberg jeweils 22 Punkte erzielten.

„Wir brauchen die beiden in guter Form“, betonte Headcoach Götz Rohdewald, der insgesamt von einer deutlich positiveren Stimmung im Team berichtet. Mit den PS Karlsruhe Lions wartet jedoch ein starker Gegner. Die Badener reisen mit viel Selbstvertrauen an, nachdem sie zuletzt deutlich in Leverkusen gewinnen konnten. Angeführt werden sie von Spielmacher Isaiah Hart, der mit 15,3 Punkten und 4,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt. Zudem verfügt Karlsruhe über viel Physis und mehrere konstant punktende Akteure wie David Ejah und Maurice Pluskota. Für Münster wird es darauf ankommen, die aggressive Defensive der Gäste anzunehmen, das Tempo zu kontrollieren und offensiv den eigenen Rhythmus zu finden. Gelingt das, könnte das Heimspiel zu einem echten Meilenstein im Saisonendspurt werden.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Für die Nürnberg Falcons geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die entscheidende Phase der Saison. Sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde befindet sich das Team im Tabellenmittelfeld – mit jeweils sechs Punkten Abstand zu den Playoff- und Abstiegsplätzen. Nach der enttäuschenden Leistung gegen Münster am vergangenen Wochenende wollen die Falcons in Paderborn eine Reaktion zeigen und die aktuelle Negativserie stoppen.

Die Gastgeber haben sich zuletzt stabilisiert und den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt, wodurch eine anspruchsvolle Aufgabe auf Nürnberg wartet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Jonathan Klussmann, der zuletzt mit starken Leistungen überzeugte, sowie dem Guard-Duo um Branden Maughmer und Eyassu Worku, das das Spiel der Paderborner maßgeblich prägt. Headcoach Ralph Junge fordert eine klare Leistungssteigerung: „Wir haben es selbst in der Hand, mit einer guten Leistung in Paderborn für ein Erfolgserlebnis zu sorgen“.

 

28.03.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen

Für die BAYER GIANTS Leverkusen steht am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine echte Bewährungsprobe an. Am Samstagabend gastiert das Team von Headcoach Michael Koch bei den formstarken HAKRO Merlins Crailsheim, die aktuell zu den Topteams der Liga zählen. Nach der deutlichen Niederlage gegen Karlsruhe richtet sich der Blick bei den Rheinländern klar nach vorne. „Wir haben einfach nicht gut gespielt und daher auch in der Höhe vollkommen verdient verloren“, ordnet Giants Headcoach Koch die letzte Partie ein. Gleichzeitig macht er deutlich, dass nun eine klare Reaktion gefragt ist, denn mit Crailsheim wartet eine der schwierigsten Aufgaben der Liga.

Die Merlins stehen mit einer starken Bilanz auf Rang zwei und haben neun ihrer letzten zehn Spiele gewonnen. Entsprechend selbstbewusst geht das Team in die Partie und zählt zu den heißen Kandidaten im Aufstiegsrennen. Angeführt wird Crailsheim von Anthony Gaines, der mit knapp 15 Punkten und fast sieben Rebounds pro Spiel zu den konstantesten Akteuren der Liga gehört. Auch Brock Gardner sowie Gabriel de Oliveira sorgen für zusätzliche Qualität und Tiefe im Kader. Besonders beeindruckend ist die defensive Stärke der Gastgeber.

Crailsheim stellt eine der besten Verteidigungen der Liga, überzeugt mit hoher Intensität, vielen Ballgewinnen und starkem Rebounding. Gerade in eigener Halle agieren die Merlins zudem äußerst dominant. Für die GIANTS wird es daher entscheidend sein, geschlossen als Team aufzutreten und die physische Spielweise des Gegners anzunehmen. „Wir müssen zusammenhalten, der Teameffort wird wichtig sein“, fordert Koch. Zudem gelte es, das Tempo zu kontrollieren und die Stärken der Crailsheimer insbesondere im Eins gegen Eins zu begrenzen.

 

29.03.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BG Göttingen 

Für die BG Göttingen startet mit dem Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln die entscheidende Phase der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Sechs Partien stehen noch aus, in denen sich das Team von Headcoach Fabian Strauß eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs erarbeiten will. Den Auftakt macht am Sonntag um 17 Uhr das Duell in der Motorworld Köln. Die Gastgeber aus dem Rheinland gehen ohne großen Druck in die Partie. Als Aufsteiger haben sich die RheinStars nach schwierigem Saisonstart stabilisiert und befinden sich aktuell im gesicherten Mittelfeld. Zuletzt brachten sie Tabellenführer Hagen an den Rand einer Niederlage und unterstrichen damit ihre offensive Qualität. Vor allem über ihre Guards entwickeln die Kölner viel Gefahr.

Cedric Russell ist mit durchschnittlich 15 Punkten der Topscorer, während Kenny Baptiste, Haris Hujic und Björn Rohwer weitere wichtige Optionen darstellen. Besonders Baptiste sorgt zudem für Präsenz unter dem Korb und ist auch im Rebounding ein entscheidender Faktor. Für Göttingen wird es daher darauf ankommen, defensiv von Beginn an präsent zu sein und die Schlüsselspieler aus dem Rhythmus zu bringen. „Wir müssen es den Guards so unbequem wie möglich machen und dürfen nicht zulassen, dass die Schlüsselspieler in einen Rhythmus kommen“, betont BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Auch offensiv sieht sich die BG zuletzt auf einem guten Weg, dennoch wird eine konzentrierte Leistung auf beiden Seiten des Feldes notwendig sein. „Defensiv müssen wir mit der richtigen Physis agieren und dürfen in der Anfangsphase nicht zu passiv sein“, so Carney weiter.

 

29.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 

Am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht dem BBC Bayreuth eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe bevor. Am Sonntag gastieren die Oberfranken bei den Artland Dragons, die sich bereits in starker Form prä

sentieren. Die Gastgeber aus Quakenbrück haben nach einer schwierigen Vorsaison einen deutlichen Aufschwung erlebt und stehen aktuell auf einem Playoff-Platz. Mit mehreren Siegen zuletzt, darunter ein überzeugender Erfolg in Göttingen, haben die Dragons ihre Ambitionen untermauert und kämpfen weiterhin um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Postseason. Angeführt wird das Team von Topscorer Amir Hinton sowie Power Forward Ben Burnham, die zu den offensiv stärksten Spielern der Liga zählen.

Beide prägen das Spiel der Dragons maßgeblich und sorgen für konstante Punkteproduktion. Der BBC Bayreuth reist nach dem gesicherten Klassenerhalt mit Rückenwind an, kann in Quakenbrück jedoch ohne großen Druck aufspielen. Mit einem weiteren Sieg würden die Bayreuther ihre Chancen im Kampf um die Playoff-Plätze zumindest rechnerisch am Leben halten. Das Hinspiel verlief bereits eng: Bayreuth unterlag nach Verlängerung knapp mit 93:96. Auch diesmal dürfte eine intensive Partie zu erwarten sein, in der vor allem die Defensive der Gäste gefordert sein wird.

Headcoach Lukas Hofer sagte vor der Partie: „Die Artland Dragons spielen eine unfassbar starke Saison, sie haben vermutlich mit Amir Hinton und Ben Burnham zwei der besten fünf Spieler der Liga in ihren Reihen sowie einen super-erfahrenen Point Guard mit Buzz Anthony. Wir müssen den Fokus darauf legen, diese Spieler nicht in die Partie kommen zu lassen. Ich glaube aber, wir können mit viel Selbstvertrauen nach Quakenbrück reisen. Unser Credo wird wieder sein, defensiv super-physisch zu verteidigen und so viel Druck zu erzeugen. Wir wollen das Spiel von Artland unterbinden und gleichzeitig offensiv unseren Flow weiter behalten.“

 

29.03.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 

Bericht folgt in Kürze!

Nachberichte ProA 28. Spieltag

20.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 82:71

Die Tigers Tübingen haben ihr Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:82 verloren. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, bevor sich die Gastgeber im zweiten Durchgang entscheidend absetzen konnten. Tübingen erwischte einen guten Start und führte früh, konnte sich jedoch nicht absetzen. Die erste Halbzeit verlief insgesamt auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die mit einer knappen 43:40-Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die SBB Baskets zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Durch eine verbesserte Defensive und konsequente Abschlüsse bauten sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Mitte des Schlussviertels war die Partie beim Stand von 78:59 vorzeitig entschieden.

Auch ein disqualifizierendes Foul gegen Tigers-Kapitän Till Jönke erschwerte die Aufholjagd zusätzlich. In der Schlussphase konnten die Gäste das Ergebnis noch etwas verkürzen, ohne den Sieg der Gastgeber jedoch noch einmal ernsthaft zu gefährden. Auffällig war vor allem die schwache Trefferquote der Tigers von der Dreierlinie. Nur sechs erfolgreiche Distanzwürfe bei 36 Versuchen erschwerten ein erfolgreiches Offensivspiel erheblich. Topscorer der Partie war Daivien Williamson mit 24 Punkten für Wolmirstedt. Auf Seiten der Tübinger erzielte Jordan Johnson 19 Punkte. Martin Bogdanov überzeugte zudem mit einem Double-Double aus elf Punkten und zehn Assists.

Tigers-Headcoach Eric Detlev sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coach Achmadschah Zazai und seine Mannschaft zu diesem Erfolg. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben es jedoch selten geschafft, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Meine Spieler haben den Ball selten getroffen, mit nur sechs Dreier bei 36 Versuchen wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen.“ Achmadschah Zazai ergänzte: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Die erste Halbzeit war solala, wir hätten besser spielen können. In der zweiten Hälfte haben wir besser verteidigt und den Ball besser bewegt. Ich bin sehr zufrieden über diesen Sieg.“

 

21.03.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 75:98

Die BAYER GIANTS Leverkusen mussten am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine klare 75:98-Heimniederlage gegen die PS Karlsruhe LIONS hinnehmen. Nach zwischenzeitlich gutem Start entwickelte sich die Partie früh zugunsten der Gäste. Leverkusen begann zunächst konzentriert und erspielte sich eine frühe Führung. Mit schnellem Umschaltspiel und guter Ballbewegung gingen die Gastgeber mit 11:2 in Front. Karlsruhe reagierte jedoch früh und fand anschließend besser in die Partie. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und drehten das Spiel noch im ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt gelang es den GIANTS zwar, den Rückstand zwischenzeitlich stabil zu halten, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Karlsruhe agierte offensiv effizient und setzte sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Mit einem 41:56-Rückstand ging es für Leverkusen in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Die LIONS bauten ihren Vorsprung weiter aus und entschieden die Partie bereits im dritten Viertel vorzeitig. Im Schlussabschnitt stand vor allem die Rotation im Fokus, am Spielverlauf änderte sich nichts mehr. Headcoach Michael „Mike“ Koch sagte nach der Partie: „Karlsruhe war klar überlegen. Wir hatten große Probleme mit der Physis der Gäste und haben defensiv keinen Zugriff bekommen. Gleichzeitig hat Karlsruhe seine Würfe hochprozentig getroffen. Das war von uns kein guter Auftritt – so können wir im Abstiegskampf nicht spielen.“ Trotz der Niederlage bleibt Leverkusen zunächst auf einem Nichtabstiegsplatz, allerdings hat sich die Konkurrenz im Tabellenkeller weiter angenähert. Damit bleibt die Situation im unteren Tabellenbereich weiterhin eng.

Mit Blick auf die nächste Aufgabe sagte Koch: „Eine unfassbar schwierige Aufgabe. Die Merlins gehören zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die easyCredit-BBL. Das ist eine Nuss, welche nur ganz schwer zu knacken ist. In dieser Trainingswoche, werden wir hart arbeiten müssen.“ Für Karlsruhe bleibt hingegen das Ziel Playoffs im Fokus. Trainer Demond Greene erklärte: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Wenn uns dies gelingt, sind sicherlich auch die Playoffs für uns möglich.“

 

21.03.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 73:79

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Uni Baskets Münster mit 73:79 verloren. Für das Team von Headcoach Ralph Junge war es die achte Niederlage in Folge. Dabei begann Nürnberg stark und erspielte sich früh eine deutliche Führung. Mit konzentriertem Auftreten setzten sich die Gastgeber schnell auf 13:1 ab und kontrollierten zunächst die Partie. Münster fand erst spät ins Spiel, konnte jedoch noch vor der Halbzeit ausgleichen und mit einer knappen 29:28-Führung in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Münster nutzte die Schwächephase der Falcons konsequent aus und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:50 aus. Im Schlussabschnitt versuchten die Nürnberger vor rund 1.800 Zuschauern noch einmal zurückzukommen, doch Münster behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und traf die wichtigen Würfe. Am Ende sicherten sich die Gäste den 79:73-Auswärtssieg. Headcoach Ralph Junge sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Münster. Wir können uns nur bei unseren Fans für diese Leistung heute entschuldigen. Unter dem Strich waren wir nicht gut genug, um Münster heute zu besiegen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers 89:79

Der BBC Bayreuth hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor 2.384 Zuschauern setzte sich das Team nach Verlängerung mit 89:79 gegen die GIESSEN 46ers durch. Die Partie begann aus Bayreuther Sicht schwierig. Gießen setzte sich im ersten Viertel früh ab und führte zwischenzeitlich zweistellig. Vor allem Ballverluste und eine schwache Trefferquote machten es den Gastgebern schwer, ins Spiel zu finden. Mit einem deutlichen Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt zeigte Bayreuth jedoch eine klare Reaktion. Mit verbesserter Defensive und mehr Kontrolle im Spielaufbau gelang es, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Ein starker Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sie mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Bayreuth zunächst das bestimmende Team und konnte sich zeitweise absetzen. Gießen kämpfte sich jedoch zurück und gestaltete die Partie im Schlussviertel wieder offen. In der Schlussphase gelang den Gästen der Ausgleich, sodass es beim Stand von 70:70 in die Verlängerung ging. In der Overtime zeigte Bayreuth die größere Stabilität. Mit wichtigen Treffern und konsequentem Spiel sicherten sich die Gastgeber schließlich den 89:79-Erfolg. Bester Akteur auf Seiten des BBC war Cantia Rahming mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ebenfalls 20 Zähler erzielte Rayshawn Mart. Tehree Horn kam auf 17 Punkte und Kyle Sturdivant auf zwölf. Für Gießen war Simon Krajcovic mit 17 Punkten Topscorer, Robin Benzing steuerte 16 Zähler bei.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Ich möchte mich zunächst bei unseren Fans bedanken, die unser sechster Mann waren und uns mit einer unglaublichen Stimmung zum Sieg getragen haben. Unser Team hat so unglaublich viele charakterstarke Spieler, wir haben es trotz der vielen ausgefallenen deutschen Spieler geschafft, zuletzt zwei Spiele gegen starke Mannschaften zu gewinnen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle unsere Akteure. Wir lagen nach dem ersten Viertel mit 14 Punkten hinten, hatten viel zu viele Turnovers und eine löchrige Defense. Im zweiten Viertel haben wir dann besser auf den Ball aufgepasst und defensiv die Löcher gestopft. So gewannen wir das zweite Viertel mit 27:8, zeigten eine Super-Leistung und haben Momentum kreiert, das uns letztlich getragen hat. Unser Fokus lag während der bisherigen Saison darauf, uns nach unten abzusichern.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:72

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen souveränen 93:72-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum eingefahren. Mit dem Erfolg klettern die Kirchheimer auf Tabellenplatz fünf und bleiben im Rennen um eine gute Playoff-Platzierung. Die Gastgeber legten früh den Grundstein für den Sieg. Bereits im ersten Viertel präsentierten sich die Knights konzentriert und gingen mit 25:19 in Führung. Vor allem defensiv steigerten sich die Schwaben im zweiten Abschnitt deutlich und ließen nur neun Punkte der Gäste zu. Gleichzeitig lief die Offensive flüssig, sodass sich Kirchheim bis zur Halbzeit auf 48:28 absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Bochum den Rückstand zwischenzeitlich mit einem Lauf, doch die Knights reagierten schnell und stellten den alten Abstand wieder her.

Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie beim Stand von 77:51 vorentschieden. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän. Bester Werfer der Partie war Tylan Pope mit 25 Punkten, der bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgte. Ebenfalls zweistellig punkteten Nick Spinoso (15), Chuck Harris (15), Lucas Mayer (13) und Tyrel Morgan (12). Headcoach Igor Perovic zeigte sich zufrieden: „Glückwunsch an meine Spieler. Sie haben es sehr gut gemacht, konzentriert und smart gespielt. Jetzt gilt der Fokus Tübingen. Das wird ein sehr schweres Spiel.“ Mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen unterstreichen die Knights ihre starke Form im Saisonendspurt und verbessern ihre Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

22.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:93

Im Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Eisbären Bremerhaven den HAKRO Merlins Crailsheim mit 89:93 geschlagen geben. In einer intensiven und lange offenen Partie entschieden die Gäste die Begegnung in der Schlussphase für sich. Bremerhaven startete konzentriert in die Partie und ging früh in Führung. Mit aggressiver Defensive und schnellem Offensivspiel setzten die Hausherren zunächst Akzente, ehe Crailsheim im weiteren Verlauf besser ins Spiel fand und das erste Viertel knapp für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Die Merlins bauten zwischenzeitlich ihre Führung aus, doch die Eisbären reagierten mit einem starken Lauf und drehten das Spiel. Mit einer engagierten Leistung erarbeiteten sich die Gastgeber eine 50:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Crailsheim kam mehrfach zum Ausgleich, während Bremerhaven vor allem unter dem Korb Vorteile nutzte. Mit einer knappen Führung ging es für die Eisbären in das Schlussviertel. Dort kippte die Partie. Nach einem Lauf der Gäste übernahmen die Merlins die Führung, während Bremerhaven offensiv den Rhythmus verlor. Zwar kämpften sich die Eisbären noch einmal zurück, doch in der Crunchtime hatte Crailsheim die besseren Lösungen und blieb an der Freiwurflinie souverän. Topscorer der Eisbären war Elijah Miller mit 23 Punkten. Zudem punkteten Raphael Falkenthal und Peter Hemschemeier jeweils zweistellig.

Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Es war ein intensives Spiel mit Playoff-Charakter von beiden Seiten. Die Verteidigung war auf beiden Seiten sehr aggressiv und ich finde, die Jungs haben das heute sehr gut gemacht. Am Ende hatten wir in den letzten zwei Minuten zu viele Fehler. Wenn wir gegen eine sehr gute Mannschaft wie Crailsheim gewinnen wollen, müssen wir diese Phase besser spielen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. Artland Dragons 93:101

Die BG Göttingen hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine 93:101-Heimniederlage gegen die Artland Dragons hinnehmen müssen. In einer offensiv geprägten Partie vor 2.609 Zuschauern blieb es bis in die Schlussphase eng. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Während Göttingen vor allem offensiv Lösungen fand, hatten die Gastgeber defensiv Probleme, die Schlüsselspieler der Dragons zu kontrollieren. Besonders im ersten Viertel setzte sich Quakenbrück durch einen späten Lauf etwas ab. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Veilchen zurück und drehten zwischenzeitlich die Partie. Dennoch blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Göttingen konnte sich kurzzeitig eine Führung erarbeiten, schaffte es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen Vorsprung ging es für die BG in das Schlussviertel. Dort übernahmen die Dragons zunehmend die Kontrolle. Während Göttingen offensiv an Treffsicherheit verlor, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie in der Crunchtime für sich. Bester Werfer der Göttinger war Jordan Sears mit 19 Punkten. Auf Seiten der Dragons überragte Amir Hinton mit 36 Zählern, während Ben Burnham mit 30 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte.

BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Ich bin mit dem Spiel natürlich gar nicht glücklich. Ich gucke auf uns und versuche, dass wir es mal hinkriegen, zu Hause das zu zeigen, was wir auswärts über das Jahr gezeigt haben. Der Fokus liegt darauf, dass wir wieder unser Selbstvertrauen zurückbekommen und defensiv einen besseren Job machen. Wir müssen mit mehr Selbstvertrauen und besserer Defense in die Playoffs gehen.“ Dragons-Coach Hendrik Gruhn ergänzte: „Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Das war ein unfassbar hart erkämpfter Sieg. Wir haben gerade im vierten Viertel einen guten Job gemacht und Göttingen bei nur 17 Punkten gehalten. Das war einer der Schlüssel zum Sieg.“ Mit der Niederlage verpasst Göttingen einen wichtigen Schritt im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs.

 

23.03.2026 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 91:92 

Die RheinStars Köln haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine starke Leistung gezeigt, mussten sich Tabellenführer Phoenix Hagen jedoch denkbar knapp mit 91:92 geschlagen geben. Vor 1.420 Zuschauern entwickelte sich eine hochklassige und intensive Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken das Spiel bestimmten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die RheinStars ab der fünften Minute die Kontrolle und erspielten sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Mit viel Energie, guter Wurfauswahl und konsequentem Zug zum Korb setzte Köln den Favoriten immer wieder unter Druck und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Köln zunächst tonangebend. Die RheinStars behaupteten ihren Vorsprung und hielten Hagen über weite Strecken auf Distanz. Die Gäste blieben jedoch dank ihrer individuellen Qualität stets in Schlagdistanz und nutzten kleinere Schwächephasen der Hausherren, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte mehrfach, ehe die Partie in der Crunchtime entschieden wurde. Rund 30 Sekunden vor Schluss lagen die RheinStars noch in Front, konnten die Führung jedoch nicht ins Ziel bringen. Hagen nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und drehte die Begegnung in den letzten Sekunden.

Am Ende stand eine knappe 91:92-Niederlage für Köln, das über weite Strecken eine überzeugende Leistung zeigte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Topscorer der RheinStars war Haris Hujic mit 23 Punkten. Headcoach Zoran Kukic sagte nach der Partie: „Wir haben heute ein super Spiel gezeigt. Zumindest bis 30 Sekunden vor Schluss. Ansonsten müssen wir einfach weiterarbeiten, dann kommen auch die Erfolge.“

23.03.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 93:95

Die EPG Baskets Koblenz haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine knappe 93:95-Heimniederlage gegen die Paderborn Baskets hinnehmen müssen. Vor rund 900 Zuschauern in der EPG Arena erwischten die Gastgeber einen schwachen Start und lagen früh mit 0:10 zurück. Koblenz tat sich offensiv schwer und fand zunächst keinen Rhythmus, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Bis zur Halbzeit setzte sich Paderborn weiter ab und ging mit einer 51:42-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst im Hintertreffen, ehe das Team im dritten Viertel eine deutliche Leistungssteigerung zeigte. Angeführt von Calvin Wishart kämpften sich die Hausherren mit einem Lauf zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand spürbar. Im Schlussviertel drehten die Baskets die Partie zwischenzeitlich und gingen selbst in Führung. Doch Paderborn konterte mit einem eigenen Lauf und übernahm erneut die Kontrolle. In einer intensiven Schlussphase blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Koblenz hatte den letzten Angriff, konnte diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen, sodass die Gäste den knappen Sieg über die Zeit brachten.

Topscorer der Partie auf Koblenzer Seite war Calvin Wishart mit 27 Punkten. Headcoach Stephan Dohrn sagte nach dem Spiel: „Ich bin maßlos enttäuscht von der schlechten ersten Halbzeit meiner Spieler. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man so in ein Spiel gehen kann. Das war weit weg von dem, was wir können. Wir haben wieder mal zu Hause ein deutlich schlechteres Gesicht gezeigt als auswärts. Das ist enttäuschend.“

 

Vorberichte ProA 28. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

20.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 

Hinter den SBB Baskets liegt eine bewegte Woche: erst der Trainerwechsel, dann zwei Heimspiele. Gegen Bayreuth wurde mit 75:74 gewonnen, gegen den Aufstiegskandidaten aus Crailsheim musste sich der Tabellenvorletzte knapp mit 78:81 geschlagen geben. Beide Partien aber machten Mut für die heiße Saisonphase. Die Tigers Tübingen feierten am vergangenen Spieltag einen wichtigen 87:67-Heimsieg gegen Köln, konnten zuletzt zweimal in Folge gewinnen. Der Gegner Tübingen belegt aktuell Rang 14 im Klassement, hat drei Siege mehr als die SBB Baskets auf dem Konto.

Der Liganeuling will mit einem Heimsieg den Anschluss halten. Das Hinspiel gewann Tübingen deutlich mit 91:64. Überragender Mann damals: Isaiah Sanders mit 24 Punkten. Bester Werfer der Tübinger ist der US-Amerikaner Jordan Johnson mit durchschnittlich 18,4 Punkten pro Partie. Auch bei den Tigers gab es einen Trainerwechsel: Henrik Sonko wurde Mitte Februar freigestellt, der Sportliche Leiter Eric Detlev übernahm. SBB-Sportdirektor Kevin Magdowski sagt:

„Das ist ein unfassbar wichtiges Spiel für uns. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Jedes Spiel zählt jetzt doppelt, vor allem die Heimspiele gegen Mitkonkurrenten. Wir hoffen auf die Unterstützung des Publikums, die wir jetzt unbedingt brauchen. Wir hatten eine gute Trainingswoche bislang und sind optimistisch, dass wir den Sieg in Magdeburg behalten.“  Die SBB Baskets konnten zuletzt wieder aus dem Vollen schöpfen und so wird es auch gegen Tübingen vermutlich sein. Auch Joshua Bonga gab am vergangenen Spieltag sein Comeback und wird wieder dabei sein.

 

21.03.2026 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die BAYER GIANTS Leverkusen auf die PS Karlsruhe LIONS. Für beide Teams geht es in der entscheidenden Phase der Saison um wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld und unteren Bereich. Die GIANTS gehen mit Rückenwind in die Partie. Fünf Siege aus den vergangenen neun Spielen haben die Leverkusener auf Tabellenplatz 15 geführt und die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verbessert. Dennoch bleibt das Team fokussiert auf die kommenden Aufgaben. Headcoach Michael „Mike“ Koch betont: „Wir bleiben demütig und machen einen Schritt nach dem anderen. Der Sieg in Paderborn inklusive des direkten Vergleichs war Gold wert, dennoch müssen wir die nächsten Begegnungen fest im Blick behalten. Die kommenden Aufgaben sind alles andere als einfach.“

Mit den PS Karlsruhe LIONS wartet ein Gegner, der sich im engen Tabellenmittelfeld bewegt. Aktuell auf Rang neun platziert, haben die Süddeutschen weiterhin Chancen auf die Playoff-Plätze, liegen aber gleichzeitig auch nicht weit von den unteren Tabellenregionen entfernt. Die Partie in Leverkusen könnte daher richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Karlsruhe verfügt über einen erfahrenen und physisch starken Kader. Spieler wie Maurice Pluskota, Julian Albus, Jason George und Kilian Binapfl bringen viel Erfahrung mit. Pluskota zählt mit durchschnittlich 12,9 Punkten und 7,2 Rebounds zu den prägenden Akteuren unter den Körben. Topscorer der LIONS ist Guard Isaiah Hart, der im Schnitt 15,1 Punkte erzielt.

Koch erwartet eine intensive Begegnung: „Karlsruhe verfügt über einen breiten Kader, welcher durch seine gute Physis besticht. Sie verteidigen sehr aggressiv, haben einige große Flügelspieler. Da gilt es für uns, dagegenzuhalten und diese „Körperlichkeit“ des Gegners anzunehmen. Wir dagegen müssen, wie bereits in Paderborn, die Kontrolle über das Spieltempo übernehmen.“ Für die GIANTS könnte ein weiterer Erfolg ein wichtiger Schritt im Saisonendspurt sein. Gleichzeitig bietet die Partie die Chance, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und die eigene Position in der Tabelle weiter zu festigen.

 

21.03.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Nürnberg Falcons am Samstagabend die Uni Baskets Münster. Tipoff in der Kia Metropol Arena ist um 18:30 Uhr. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie wollen die Franken vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende zeigten die Falcons beim Auswärtsspiel in Hagen über weite Strecken eine ansprechende Leistung.

Über drei Viertel hinweg hielt Nürnberg das Spiel offen, ehe die Partie im Schlussabschnitt aus der Hand gegeben wurde. An diese Leistung möchte das Team nun anknüpfen, diesmal jedoch über die volle Distanz. Mit Münster reist der aktuelle Tabellenletzte an, dennoch ist die Ausgangslage keineswegs eindeutig. In der engen Liga gilt jedes Spiel als Herausforderung, unabhängig von der Platzierung. Für Nürnberg geht es darum, im Saisonendspurt wichtige Punkte zu sammeln, um die eigenen Chancen im Tabellenmittelfeld zu verbessern. Headcoach Ralph Junge sagte vor der Partie: „Wir kennen das Tableau, müssen aber auf uns selbst schauen. Wenn wir so auftreten wie in Hagen und es gleichzeitig verstehen, Intensität und Konzentration über 40 Spielminuten hochzuhalten, haben wir gute Chancen auf den so wichtigen Heimsieg“.

 

21.03.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft der BBC Bayreuth am Samstagabend auf die GIESSEN 46ers. Tipoff ist um 19 Uhr. Die Gäste reisen mit einer Serie von sechs Siegen in Folge an und haben sich mittlerweile auf Rang sechs der Tabelle etabliert. Die Gießener fanden erst im Verlauf der Saison in ihren Rhythmus, präsentierten sich zuletzt jedoch deutlich stabiler. Mit Siegen unter anderem gegen Tübingen, Nürnberg und zuletzt Kirchheim arbeitete sich das Team von Headcoach Branislav Ignjatovic in die Playoff-Ränge vor und verfügt aktuell über einen komfortablen Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze. Im Hinspiel behielten die 46ers mit 95:84 die Oberhand. Bayreuth geriet dabei früh in Rückstand und konnte diesen trotz einer Leistungssteigerung im weiteren Spielverlauf nicht mehr entscheidend verkürzen.

Die Gäste verfügen über mehrere erfahrene und offensivstarke Akteure. Kyle Castlin zählt mit durchschnittlich 17,2 Punkten zu den auffälligsten Spielern, während Kapitän Robin Benzing ebenfalls zweistellig punktet und viel Erfahrung einbringt. Zudem verstärkte sich Gießen im Saisonverlauf auf der Point-Guard-Position mit Adnan Arslanagic, der zusätzliche Stabilität ins Spiel bringt. Bayreuth geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag gewann das Team trotz personeller Ausfälle mit 78:72 bei den PS Karlsruhe Lions und verbuchte damit zwei Siege aus den letzten drei Auswärtsspielen. Mit aktuell elf Siegen aus 27 Partien rangiert der BBC auf Tabellenplatz 13.

Headcoach Lukas Hofer sagte vor der Partie: „Ich glaube, mit den kommenden Spielen warten jetzt absolute Topteams auf uns, Gießen ist sicher eines davon. Ich glaube, sie haben gegen Kirchheim gezeigt, was für ein Potential und was für eine Qualität sie in der Mannschaft haben. Es wird auf jeden Fall unsere Aufgabe sein, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen, sondern dass wir von Anfang an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken wollen – mit aggressiver Defense. Ich glaube, dass es vor allem gilt, Kyle Castlin und Robin Benzing aus dem Spiel zu nehmen. Aber sie haben trotzdem noch wahnsinnig viel Qualität auf den anderen Positionen. Offensiv heißt es für uns, ihre Schwachstellen zu attackieren und dann wieder mehr zu versuchen, den Ball zu bewegen. Wir haben immer noch große Personalprobleme auf den deutschen Positionen und müssen versuchen, irgendwie damit umzugehen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am kommenden Samstag empfangen die Kirchheimer Ritter die Sparkassenstars aus Bochum. Beim Duell Siebter (Kirchheim) gegen Achter (Bochum) sind die Vorzeichen für beide Mannschaften klar. Bochum möchte ihre derzeitige Playoff Platzierung sichern und näher an die Ritter heranrücken, während diese, bei acht Punkten Abstand auf Platz neun, eher den Blick nach oben richten und die punktgleichen Giessener und Artland Dragons auf den Plätzen fünf und sechs im Auge haben. „Ich glaube es bringt uns nichts auf die anderen Courts zu achten. Wir haben sehr schwere Spiele vor uns und Bochum gehört mit zu den größten Herausforderungen. Wenn wir unsere Aufgaben erfolgreich gestalten werden wir unser Ziel erreichen. Daher konzentrieren wir uns auf uns selber und kucken dann am Ende wofür es gereicht hat. Bochum ist ein Schlüsselspiel“, sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Teckstädter haben derzeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. In Giessen fehlten Center Nico Bretzel und Forward Tyrel Morgan. Hinzu kam der Ausfall von Point Guard Phillip Russell nach wenigen Spielminuten aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Zur Mitte der Woche stand noch nicht fest, wer aus dem schwäbischen Lazarett rechtzeitig fit wird für das Duell mit den Bochumern. Diese konnten ihrerseits die letzten beiden Spiele gegen Köln und Bremerhaven siegreich gestalten und liegen vier Punkte vor den auf Platz neun liegenden Karlsruhern und sind somit ebenfalls in einer guten Ausgangsposition um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Insbesondere der Erfolg gegen die auf Platz vier liegenden Eisbären aus Bremerhaven (82:75) beeindruckte.

Defensiv ließen die Bochumer kaum etwas zu und dominierten die Partie. Das Spiel der Mannschaft von Head Coach Felix Banobre ist primär auf die US-Amerikanischen Importspieler ausgerichtet. Mit 17,4 PPG führt Antonio Williams das teaminterne Punkteranking an. Dicht gefolgt von Myreon Jones mit 16,1 PPG. Ebenfalls brandgefährlich ist Routinier Niklas Geske (13,4 PPG). „Bochum ist eine erfahrene und sehr talentierte Truppe. Ihr Kern spielt schon einige Jahre zusammen und ist gut aufeinander abgestimmt. Die momentane Form spricht für Sie. Wir spielen zuhause und wollen natürlich die Punkte holen,“ so Knights Coach Igor Perovic. Seit einigen Wochen spielt Ex-Ritter Aitor Pickett beim Ruhrpott Club und sorgt dort auf der Centerposition für mehr Variabilität und Stabilität. Für ihn wird es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

 

22.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kommt es am Sonntag zu einem Topspiel zwischen den Eisbären Bremerhaven und den HAKRO Merlins. Beide Teams gehören zur Spitzengruppe der Liga und kämpfen um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Eisbären gehen aktuell von Tabellenplatz vier in die Partie. Zuletzt endete ihre Siegesserie nach sechs Erfolgen in Folge mit einer Niederlage gegen Bochum (75:82). Dennoch zählt das Team weiterhin zu den formstärksten Mannschaften der Liga – insbesondere in eigener Halle. Bremerhaven hat zuhause erst eine Partie in dieser Saison verloren und ist seit mehreren Spielen ungeschlagen.

Auch die Merlins reisen mit viel Selbstvertrauen an. Die Crailsheimer konnten zuletzt eine starke Serie von Auswärtssiegen aufbauen und gehören ebenfalls zu den konstanten Teams im oberen Tabellenbereich. Das Hinspiel entschieden die Merlins deutlich mit 103:81 für sich. Offensiv wird Bremerhaven von mehreren Spielern getragen. Elijah Miller ist mit rund 16 Punkten pro Spiel Topscorer und zählt zudem zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unterstützung erhält er unter anderem von Jemarl Baker und Lorenz Brenneke, die ebenfalls regelmäßig zweistellig punkten. Das Duell verspricht auch aufgrund der jeweiligen Stärken Spannung. Während Bremerhaven vor allem durch seine Heimstärke überzeugt, bringen die Merlins eine starke Auswärtsbilanz mit. Zudem trifft Center Till Isemann auf seinen ehemaligen Verein.

Merlins-Headcoach David McCray erwartet eine anspruchsvolle Partie: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Bremerhaven. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die in den letzten Wochen einen guten Basketball spielt. Als Team spielen sie super zusammen, haben unter anderem mit Elijah Miller einen überragenden Aufbauspieler. Aber generell spielen sie Team-Basketball, sind offensiv gefährlich aber stehen auch defensiv gut. Dazu kommt, dass sie sehr heimstark sind und diese Saison erst ein Spiel zuhause verloren haben. Deshalb wird das eine wirklich schwere Aufgabe für uns, wir freuen uns aber dennoch auf die Herausforderung. Wir werden alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. Artland Dragons 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Sonntag die Artland Dragons in der Sparkassen-Arena. Tipoff ist um 15 Uhr. Beide Teams befinden sich im oberen Tabellenbereich und kämpfen im Saisonendspurt um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Gäste aus Quakenbrück reisen als Tabellenfünfter an und befinden sich gemeinsam mit weiteren Teams in einer engen Gruppe im Kampf um die vorderen Plätze. Auch die Göttinger haben sich mit zuletzt überzeugenden Leistungen im oberen Tabellenfeld etabliert, sodass dem direkten Duell zusätzliche Bedeutung zukommt. Die Artland Dragons verfügen über eine offensivstarke Mannschaft.

Vor allem Amir Hinton und Ben Burnham zählen zu den produktivsten Scorern der Liga und kommen gemeinsam auf rund 40 Punkte pro Spiel. Burnham gehört zudem zu den stärksten Reboundern der ProA. Ergänzt wird das Trio durch Guard Buzz Anthony, der nicht nur zweistellig punktet, sondern auch als bester Vorlagengeber der Liga auftritt. Insgesamt erzielen die Dragons im Schnitt über 90 Punkte pro Partie, lassen defensiv jedoch ebenfalls vergleichsweise viele Zähler zu. Nach einer zwischenzeitlichen Phase mit mehreren Niederlagen hat sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt stabilisiert und die vergangenen beiden Spiele gewonnen. Damit bleiben die Quakenbrücker ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Platzierungen.

Die BG Göttingen geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag feierten die Veilchen einen deutlichen Auswärtssieg in Münster und zeigten dabei sowohl offensiv als auch defensiv eine überzeugende Leistung. Auch das Hinspiel in Quakenbrück entschieden die Göttinger klar mit 104:83 für sich. BG-Assistenztrainer Patrick Carney sagte vor der Partie: „Artland hat starke Individualisten, die sehr schwer zu verteidigen sind. Es wird für uns auf eine gute Team-Defense ankommen.“ Mit Blick auf das Hinspiel ergänzte er: „Wir wissen, welche Dinge wir im Vergleich zum Hinspiel noch besser machen müssen.“

 

23.03.2026 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars Köln eine anspruchsvolle Aufgabe an. Am Montagabend (19:30 Uhr) ist mit Phoenix Hagen der aktuelle Tabellenführer in der Motorworld zu Gast. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie, dennoch steht für beide Seiten der sportliche Erfolg im Fokus. Die Gäste aus Hagen präsentieren sich in dieser Saison in starker Verfassung und gehören zu den konstantesten Teams der Liga. Mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen und einer Gesamtbilanz von 23:4 untermauert Phoenix seine Rolle als Spitzenreiter.

Das Team verfügt über einen tief besetzten Kader und überzeugt insbesondere durch ein variables Offensivspiel sowie eine gute Ballbewegung. Die RheinStars gehen als Aufsteiger mit einer Bilanz von 11:16 in das Duell. Trotz der klaren Ausgangslage zeigte die Mannschaft in dieser Saison mehrfach, dass sie auch gegen Topteams konkurrenzfähig sein kann. Enge Spiele gegen Bremerhaven sowie ein Sieg gegen Crailsheim unterstreichen dieses Potenzial. Geschäftsführer Stephan Baeck blickt mit Blick auf das Hinspiel voraus: „Wir haben zum Auftakt der Saison in Hagen noch nicht nachweisen können, dass wir in die Liga gehören, das wollen wir nun nachholen.“ Auch aus sportlicher Sicht wird die Qualität des Gegners anerkannt.

Aus dem Trainerteam heißt es: „Hagen hat viel Talent, einen tief und gut besetzten Kader, bewegt den Ball gut und spielt eine herausragende Saison.“ Im Hinspiel mussten sich die RheinStars deutlich mit 74:101 geschlagen geben. Im Rückspiel soll nun eine andere Leistung gezeigt werden. Auf Seiten der Hagener zählen Devin Schmidt, Marcus Graves, Jeffrey Carroll, Marinus N’Guessan und Tim Uhlemann zu den wichtigsten offensiven Optionen. Zudem lenkt Point Guard Bjarne Kraushaar mit Übersicht das Spiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Auch die Tabellensituation sorgt für zusätzliche Spannung.

Während Hagen an der Spitze steht, kämpfen dahinter mehrere Teams um die bestmöglichen Playoff-Platzierungen. Für Köln geht es darum, sich im Saisonendspurt weiter zu stabilisieren und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Damit treffen am Montagabend zwei Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen aufeinander – der Tabellenführer und ein Aufsteiger, der sich vor heimischem Publikum gegen einen Topgegner beweisen möchte.

 

23.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 

Am Montag, den 23.03.2026, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Koblenzer am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Baskets aus Paderborn in der EPG-Arena. Die Ausgangslage vor der Partie ist klar: Die EPG Baskets Koblenz stehen nach 27 absolvierten Spielen mit zwölf Siegen auf dem 10. Tabellenplatz, während die Gäste aus Paderborn mit neun Erfolgen Rang 16 belegen. Im Hinspiel siegten die Paderborner mit 94:88 – nun sollen jedoch vor heimischem Publikum die Koblenzer siegreich sein. Die vergangenen Spiele der Koblenzer zeigen, wie eng es aktuell in der Liga zugeht. Beim sensationellen Auswärtssieg in Crailsheim bewies das Team große Moral und Nervenstärke, ehe man sich zuletzt bei den Artland Dragons trotz großem Kampf nur knapp mit 96:90 geschlagen geben musste.

Kleinigkeiten gaben hier am Ende den Ausschlag. Umso wichtiger wird es sein, im kommenden Heimspiel wieder über die gesamte Spielzeit hinweg konstant zu agieren. Ein Blick auf die Statistiken zeigt einige Vorteile auf Seiten der EPG Baskets. Offensiv erzielen die Koblenzer durchschnittlich 87,6 Punkte pro Spiel und gehören damit weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga, während Paderborn bei 80,2 Punkten liegt. Auch bei den Wurfquoten liegen die Gastgeber vorne: Sowohl bei den Zweipunktewürfen (52%) als auch von jenseits der Dreierlinie (35,1%) weisen die Koblenzer bessere Werte auf als die Gäste (50,9% / 30,1%). Ein wichtiger Faktor könnte zudem das Zusammenspiel im Angriff werden. Mit durchschnittlich 17,1 Assists pro Partie bewegt sich Koblenz im oberen Ligadrittel, während Paderborn hier etwas dahinter liegt. Auch unter den Körben haben die EPG Baskets mit 37,4 Rebounds pro Spiel leichte Vorteile gegenüber den Gästen (35). Auf individueller Ebene ragt bei den Koblenzern weiterhin Calvin Wishart heraus.

Mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Spiel ist er der Topscorer seines Teams und prägt das Offensivspiel maßgeblich. Im Spiel gegen die Paderborner muss das Team rund um Kapitän Badu Buck jedoch auf eine weitere starke Offensivkraft verzichten – Timothy Smith fehlt dem Team weiterhin wegen einer Gehirnerschütterung. Auf Seiten der Gäste ist vor allem Jonathan Klussmann zu beachten, der mit 19,3 Punkten pro Spiel die offensive Hauptlast trägt. Auch Efosa Osawe sorgt unter den Körben für Stabilität und ist mit 7,7 Rebounds pro Partie ein wichtiger Faktor im Spiel der Paderborner. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Koblenzer gewarnt sein. Die Gäste konnten zwar zuletzt nur drei ihrer vergangenen zehn Spiele gewinnen, haben aber bereits mehrfach gezeigt, dass sie auch stärkere Teams vor Probleme stellen können. Für die EPG Baskets Koblenz wird es entscheidend sein, die eigene offensive Qualität aufs Parkett zu bringen und gleichzeitig defensiv konsequenter zu agieren als zuletzt.

BIG Magazin beleuchtet Entwicklung des ProA-Livestreams

Mit Beginn der laufenden Saison hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga im Bereich Livestream einen neuen Weg eingeschlagen: Erstmals sind alle Spiele der ProA im Rahmen eines zentralen Paid-Streaming-Modells über Sporteurope.TV abrufbar. Eine Entscheidung, die innerhalb der Basketball-Community für viele Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven gesorgt hat.

Die aktuelle Ausgabe des BIG Basketball Magazins greift dieses Thema nun in einem ausführlichen Hintergrundartikel auf. Unter dem Titel „Quo Vadis Livestream – Zwischen Reichweite und Refinanzierung“ wird die Entwicklung rund um das Streaming-Angebot der ProA beleuchtet und die Veränderungen im Kontext des allgemeinen Wandels von Sportübertragungen eingeordnet.

Neben der Einordnung der aktuellen Situation kommen auch Stimmen aus der Liga zu Wort. Dabei wird deutlich, welche strategischen Überlegungen hinter der Weiterentwicklung des Livestream-Angebots stehen und welche Maßnahmen bereits angestoßen wurden, um Qualität, Stabilität und Nutzererlebnis langfristig zu verbessern.

So sind bereits zur kommenden Saison erste Neuerungen geplant – darunter der weitere Ausbau der Internetinfrastruktur an den Standorten sowie zusätzliche Formate innerhalb der Livestream-Übertragungen.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei den bisherigen Fans, die diesen neuen Weg bereits mit uns gehen. Selbstverständlich möchten wir mit der beschlossenen Entwicklung den Livestream in der kommenden Saison aufwerten und so die Zuschauer mit einem Stream belohnen, der immer besser wird!“, resümiert Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga GmbH.

Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des BIG Basketball Magazins zu lesen.

Nachberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“