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Mit Yasin Kolo kommt ProB-erfahrener Center

Mit Yasin Kolo haben die RheinStars nach Thomas Michel aus Rhöndorf einen weiteren talentierten und ProB-erfahrenen Spieler verpflichten können. Der 26 Jahre alte Center kommt von den Artland Dragons aus Quakenbrück, für die er seit dem vergangenen Dezember unter den Körben gespielt hatte. „Mit Yasin bekommen wir einen gestandenen Center und auch Power Forward, der uns durch seine Variabilität und Präsenz Stabilität unter den Brettern geben soll“, sagt Manager Stepan Baeck über den Neuzugang, der in der vorletzten Saison sogar Bundesligaluft bei den Walter Tigers Tübingen schnuppern konnte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein guter Typ mit viel Talent und einer guten Ausbildung. Yasin wird uns sicher sehr weiterhelfen“, sagt Headcoach Matt Dodson nach den ersten gemeinsamen Einheiten über den Center, der gerade in den Playoffs der vergangenen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei den Dragons sehr zu überzeugen wusste. „In meiner Laufbahn habe ich viel gesehen, erlebt und gelernt, so dass ich sicher auch viel Erfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben kann“, sagt Kolo. „Ich wollte mich einem besonderen Programm anschließen und das ist Köln. Außerdem freue ich mich darauf, mit dem Team erfolgreich Basketball zu spielen und die Stadt kennenzulernen.“

Der gebürtigen Göttinger Kolo spielte bis zu seinem 18. Lebensjahr bei seinem Heimatverein ASC Göttingen, um dann 2010 in die USA zu wechseln. Er spielte bis zum Sommer 2016 bei unterschiedlichen Universitäten in den NCAA Divisions 1 + 2, unterschrieb dann seinen ersten Profivertrag in Tübingen.

Yasin Kolo
geb. 25. Mai 1992, Center, 210cm, 110kg

Stationen
12/2017 – 07/2018, Artland Dragons
08/2017 – 11/2017, Team Ehingen Urspring
07/2016 – 04/2017, Walter Tigers Tübingen
2014 – 2016 Bellarmine University
2013- 2014 University of Hartford
2011 – 2013 East Carolina University
2010 – 2011 Fayetteville Christian School
bis 2010 ASC Göttingen

Stats 17/18 (Dragons)
13 Spiele; 18:34min, 2er 52,1%, FT: 77,9%, PPG 9,8, APG: 0,5, RPG: 6,5

 

(RheinStars Köln)

Center-Talent Gottschalk setzt Weg gemeinsam mit Rhein-Stars fort

Jonas Gottschalk bleibt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga in Köln und ein RheinStar. „Für Jonas ist der Gang mit uns in die ProB genau der richtige Schritt. Hier kann er seinen Weg fortsetzen, weiter an sich arbeiten, Erfahrung sammeln und vor allem Spielzeit, um sein Spiel weiter zu entwickeln“, freut sich Manager Stephan Baeck über die Zusage des 2,18cm großen Center-Talents aus Rondorf, der seit Kindesbeinen an bei den Kölnern spielt und alle Jugend-Mannschaften durchlaufen hat. Von der U12 über die JBBL und NBBL bis hin zu den Profis.

„Jonas ist eine besondere Geschichte für uns“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Er selbst trainiert schon seit Jahren individuell mit Gottschalk. Vor gut drei Jahren hatte die sportliche Leitung das Nachwuchstalent sogar aus dem Mannschaftstraining genommen, um ihn und seinen Körper nach Jahren des rasanten Wachstums behutsam an die Profianforderungen heranzuführen. Das bedeutete für ihn: Viel Individualtraining, viel Zeit im Kraftraum und mit den Athletiktrainern von Agosport, permanente ärztliche Betreuung – und noch mehr Geduld. Im Frühjahr 2017 kehrte der heute 19 Jahre alte Student dann Schritt für Schritt ins Teamtraining zurück. Holte sich in der vergangenen Saison sogar seine ersten Einsätze auf dem Parkett in der ProA, seine ersten Punkte, Blocks und Rebounds, spielte regelmäßig in der 2. Regionalligamannschaft bei Coach Platon Papadopoulos und half dort an entscheidender Stelle, die Klasse zu sichern.

„Ich freue mich auf die kommende Saison. Hier in Köln bin ich aufgewachsen, das ist meine Heimat. Mit den RheinStars in der ProB antreten zu können ist für mich eine tolle Chance. Und wer weiß, wo uns das alle zusammen noch hinführt“, kommentiert Jonas Gottschalk seine Zusage für eine weitere Saison mit den RheinStars und Coach Dodson.

Jonas Gottschalk, Center
Geburtstag: 23.12.1998 Größe: 2,18 m Gewicht: 112 kg
Nationalität:  Deutschland

Stationen: 
Seit 09/2011 – laufend, RheinStars Köln (DE)

 

(RheinStars Köln)

Forward Thomas Michel erster Neuzugang bei den RheinStars

Thomas Michel ist der erste Neuzugang der RheinStars für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Der 23 Jahre alte Forward kommt von Ligakonkurrent Dragons Rhöndorf und spielt in den Kaderplanungen der Kölner eine zentrale Rolle.

„Thomas ist ein vielseitiger Spieler und unsere erste Wahl für die Positionen drei und vier. Ich bin froh, dass es geklappt hat. Er hat eine gute Entwicklung gemacht und noch viel Potenzial“, sagt Cheftrainer Matt Dodson.

Michel gehörte im Vorjahr bereits zu den Leistungsträgern beim Kooperationsklub der Telekom Baskets Bonn und zählte hinter dem US-Amerikaner Kameron Taylor zu den drei Topscorern der Rhöndorfer. „Er hat bei den Dragons eine starke Saison gespielt. Gerade in der zweiten Saisonhälfte und in den Playoffs. Er soll auch bei uns als eine der tragenden Säulen im Team viel Verantwortung bekommen“, sagt Manager Stephan Baeck.

„Ich bin den Drachen sehr dankbar für die gemeinsame Zeit, ich habe hier in dem Programm sehr viel gelernt. Aber ich freue mich jetzt auch sehr auf die neue Herausforderung in Köln. Meinetwegen könnte es gleich losgehen“, sagt der gebürtige Bonner.

Gerade ist Michel noch in der Endphase seiner Gesellenprüfung zum Schreiner. In der kommenden Saison will er sich zuvorderst auf Basketball konzentrieren, aber dann auch sein Architektur-Studium an der TH Köln in Deutz vorbereiten.

Ausschlaggebend für die RheinStars war neben Köln und dem Studium noch ein weiterer Grund. Die Aussicht auf die Arbeit mit dem Trainerteam von Matt Dodson, der neben der Qualität im Team- und Individualtraining wohl noch eine besondere Karte spielen konnte: „Co-Trainer JJ Strasser hat an der gleichen Schule wie ich Abitur gemacht, am Schloss Hagerhof.“

Thomas Michel
geb. 9. Februar 1995, Forward, 200cm, 97kg

Stationen
08/2015 – 06/2018, Dragons Rhöndorf
08/2013 – laufend, Telekom Baskets Bonn
07/2011 – 06/2013, Dragons Rhöndorf
01/2010 – 06/2011, BSV Roleber

Stats 17/18
24 Spiele; 27:06min, 2er 55%, 3er: 35,3%, FT: 73,1%, PPG 10.5, APG: 1,6, RPG: 2.8

 

(RheinStars Köln)

Arnold und Strasser komplementieren Trainerstab

Das Trainerteam der RheinStars Köln für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist komplett. Nach Chefcoach Matt Dodson gaben nun auch Katharina Arnold und Johannes Strasser ihre Zusage als Assistant Coaches für die Spielzeit 2018/2109.

„Für uns ist das eine ideale Konstellation. Mit den Dreien sind wir perfekt für die vor uns liegenden Aufgaben aufgestellt“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die drei kennen und schätzen sich seit Jahren, haben alle einen Blick und die Passion zur Ausbildung junger Spieler und sind zudem Spezialisten in ihrem Aufgabenbereich.“

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Cheftrainer Matt Dodson, der zusammen mit Johannes Strasser bereits einige Erfolge in jüngster Zeit verzeichnen konnte.

Katharina Arnold wird im Trainer-Team für das Scouting und die Videoanalyse zuständig sein. Die 30 Jahre alte Trainerin coacht seit Jahren im Nachwuchsbereich der RheinStars, trainierte unter anderem vier Jahre lang die JBBL, verließ dann Köln für Studium und Fortbildung in Richtung USA. Dort sammelte sie Erfahrungen als Coach und in der Videoanalyse u.a. in der Pro Scout School im Rahmen der NBA Las Vegas Summer League und der Projektarbeit mit dem Spieleragenten Teddy Archer in der Vorbereitung von US-Spielern auf Engagements in Europa. Als erfolgreiche Masterstudentin im Bereich Sportmanagement kehrte sie 2015 über die Braunschweiger Löwen zu den RheinStars zurück – ist seitdem zuständig für die Spielerbetreuung und die Events der RheinStars. „Ich freue mich auf die Aufgabe, weil sie für mich genau der richtige nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung im Basketball ist“, sagt Katharina Arnold.

Auch Johannes Strasser wird sein Aufgabenfeld im Bereich der RheinStars ausweiten. Als Leiter Entwicklung Basketball der RheinStars bleibt „JJ“ verantwortlich für das Schulumfeld mit dem jüngsten Nachwuchsbereich und wird auch weiter als Bindeglied zwischen der Vereinsarbeit und der Profiabteilung fungieren. Im Trainerstab liegt sein Schwerpunkt dann zusätzlich neben der täglichen Arbeit mit der Mannschaft vor allem auf der individuellen Förderung der Spieler.

„Wir wollen in den kommenden Jahren vor allem unsere Talente aus dem eigenen Verein an die erste Mannschaft heranführen. Es wird eine unsere Hauptaufgaben sein, hier den Übergang bestmöglich zu gestalten“, sagt der 35 Jahre alte ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler.

Strasser und Dodson konnten bereits gemeinsam Erfolge bei den RheinStars feiern. Erst gelang den beiden 2015 die Regionalliga-Meisterschaft, dann stabilisierten sie als Duo in der Saison 2016/2017 das Kölner Team und sicherten damit die erste Playoff-Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

 

(Rheinstars Köln)

Er ist zurück: Dennis Heinzmann wird ein „Gigant“!

Die BAYER GIANTS Leverkusen können ihren zweiten Neuzugang für die Spielzeit 2018/19 präsentieren. Künftig wird Dennis Heinzmann, der bereits von 2014 bis 2016 für den Rekordmeister auf Korbjagd ging, wieder seine Sneakers für die „Riesen vom Rhein“ schnüren.

Im Sommer 2016 verließ Dennis Heinzmann die Leverkusener Basketballschmiede mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge in Richtung Köln. Bei den dort ansässigen RheinStars erhielt der Center die große Möglichkeit seinen Traum vom „Basketballprofi“ zu erfüllen. Die Domstädter statteten den talentierten „Big-Man“ mit einem Vertrag über zwei Spielzeiten aus. 2016/17 bewies Dennis seine spielerischen Qualitäten an der Seite von ehemaligen Bundesligaspielern wie Richard „Richie“ Williams (u.a. RASTA Vechta, FRAPORT SKYLINERS Frankfurt) oder Anthony King (Artland Dragons Quakenbrück). In durchschnittlich 17 Minuten Einsatzzeit pro Begegnung wusste Heinzmann mit 4,9 Punkten sowie 5,8 Rebounds pro Spiel zu überzeugen.
Gleich in seinem ersten Jahr in Köln erreichten die Domstädter zwar die Playoffs, allerdings hatten die Mannen des damaligen Headcoach Arne Wortmann dort gegen den späteren Aufsteiger aus Weissenfels mit 0:3 das Nachsehen.
Nach der Saison übernahm Ex-GIANT Denis Wucherer bei den RheinStars als Trainer an der Seitenlinie und die Rolle des 27-jährigen „Giganten“ veränderte sich. Heinzmann erhielt nun weniger Spielzeit um seine Klasse unter Beweis zu stellen und somit wurden auch seine persönlichen Statistiken etwas schwächer als im Jahr zuvor. Sein bestes Spiel machte der gebürtige Ratinger beim 69:56-Heimerfolg über die Uni Baskets Paderborn im März 2018, bei dem 2,16 Meter große Brettspieler acht Punkte erzielen und neun Rebounds abgreifen konnte.
Nach Ende der regulären Saison zogen die Kölner als Tabellenvierter, inklusive Heimrecht, in die Playoffs um den Aufstieg in die easycredit-BBL ein. Dort hatten die Rheinländer allerdings mit 0:3 überraschend deutlich das Nachsehen gegen die PS Karlsruhe Lions.

Jetzt will der Sympathieträger neu anfangen und freut sich auf seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte „Ostermann-Arena“: „Ich habe mich in Leverkusen immer sehr wohlgefühlt und das Training mit erfahrenen Coaches wie Achim Kuczmann und Hansi Gnad hat mich unheimlich nach vorne gebracht“, so Heinzmann „Nun freue ich mich sehr darauf wieder nach Hause zu kommen und mit den GIANTS eine möglichst erfolgreiche Spielzeit 2018/19 zu absolvieren. Für mich ist dieser Schritt vor allem emotional ein ganz besonderer!“
BAYER-Trainer Hansi Gnad sieht es ähnlich wie sein Schützling:

„Ich bin sehr froh darüber, dass Dennis wieder zurück nach Leverkusen kommt und für die GIANTS spielt. Er war beim Publikum ein sehr beliebter Spieler, was vor allem auf seine positive Art zurückzuführen ist. Spielerisch ist er Offensiv wie Defensive ein absoluter Anker, der aufgrund seiner Größe und Physis ein Spiel dominieren kann. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Dennis uns helfen wird und ich freue mich darauf mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Die Verantwortlichen der Farbenstädter basteln im Hintergrund weiter am neuen Kader der Spielzeit 2018/19. In der kommenden Woche soll es weitere Neuigkeiten rund um das Team geben.

Steckbrief Dennis Heinzmann

Geburtsdatum: 22.01.1991
Geburtsort: Ratingen
Position: Center
Größe: 2,16 Meter
Trikotnummer: #22
Letzter Verein: RheinStars Köln (ProA, 2016 bis 2018), BAYER GIANTS Leverkusen (2014 bis 2016), vorher: SW Baskets Wuppertal
Statistiken 2017/18 (RheinStars Köln, ProA): 3,9 Punkte pro Spiel, 3,4 Rebounds pro Partie und 0,8 Block-Shots pro Begegnung

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Wank, Bekteshi und Heinzmann verlassen RheinStars Köln

Mit Lukas Wank, Besnik Bekteshi und Dennis Heinzmann stehen nun auch offiziell die ersten Abgänge bei den RheinStars Köln nach der US-Heimkehr von Alex Foster fest. „Besnik, Lukas und Dennis haben sich den RheinStars angeschlossen, um sich mit uns zusammen den Traum einer Erstliga-Karriere zu erfüllen. Ohne passende Spielstätte ist das bei uns im Moment leider nicht möglich. Unser Fokus wird zunächst auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich und in der Etablierung der dazu nötigen Strukturen gelegt. Deshalb schließen sie sich Programmen an, in denen Sie sportlich aufsteigen oder eine berufliche Absicherung geboten bekommen“, sagt Stephan Baeck als Manager des kommenden ProB-Ligisten in der 2. Basketball-Bundesliga.

Wank wird sich ab dem Sommer dem ambitionierten Chemnitzer ProA-Team der Niners anschließen – und ist damit ebenso näher an seiner Heimat wie auch Bekteshi, der künftig für Bundesliga-Absteiger Walter Tigers Tübingen die Sportschuhe schnüren wird. Noch nicht bekannt ist der neue Verein von Dennis Heinzmann. „Mit ihm hätte Coach Matt Dodson sehr gerne weitergearbeitet, aber wir können ihn auch gut verstehen“, sagt Baeck.

„Wir wünschen allen viel Glück und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.“

 

(RheinStars Köln)

Der erste Neuzugang für die kommende Saison ist perfekt

Basketballzweitligist NINERS Chemnitz verpflichtet Lukas Wank bis nächsten Sommer inklusive der Option auf eine weiteres Jahr.

Der variable Flügelspieler ging zuletzt für die RheinStars Köln auf Korbjagd und wird künftig den Backcourt der Sachsen verstärken.

„Es ist toll, dass wir mit Lukas einen unglaublich talentierten und äußerst variabel einsetzbaren Akteur zu uns locken konnten, der aufgrund seines Alters auch noch enormes Entwicklungspotenzial besitzt“, zeigt sich NINERS-Coach Rodrigo Pastore hoch erfreut über die Verpflichtung des 21-jährigen Deutschen.

Zugleich einigten sich die Chemnitzer Basketballer mit Daniel Mixich auf eine Vertragsauflösung. „Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit bei den NINERS zurück und werde meine Karriere nun bei einem anderen ProA-Club fortsetzen“, sagt der 1,81 Meter große Pointguard, welcher in den vergangenen vier Jahren 120 Pflichtspiele für Chemnitz bestritt.

Einen Teil seiner Spielzeit wird künftig Neuzugang Wank übernehmen. „Lukas ist zwar vornehmlich auf den Positionen 2 und 3 zu Hause, hat aber auch schon in Köln gezeigt, dass er als Pointguard oder Powerforward agieren kann. Diese Variabilität macht ihn für uns so wertvoll“, sagt Pastore über den 1.98-Meter-Hünen und ergänzt: „Er hat uns beim Probetraining sowohl spielerisch als auch menschlich vollends überzeugt und eine riesige Einsatzbereitschaft an den Tag gelegt. Man spürt, wie hungrig Lukas ist, sich stets weiter zu entwickeln und den nächsten Karriereschritt zu machen.“ Dies unterstreicht der vielseitige Korbjäger auch selbst: „Für mich ist Chemnitz eine tolle Chance und gerade das Vertrauen, welches mir Headcoach Pastore bei unseren Gesprächen entgegen brachte, war für mich ein entscheidender Grund zu den NINERS zu wechseln. Dass ich dann auch noch sehr nah an meine Heimat komme, ist natürlich ein schöner Bonus.“

Denn keine Autostunde von der westsächsischen Metropole entfernt, wuchs Wank im thüringischen Altenburg auf, wo Familie und Freunde bis heute leben. In der bekannten Skatstadt fand der athletische Flügel auch zur Korbjagd, allerdings erst im Alter von fast 14 Jahren. Dank seines Talentes ging es für den basketballerischen Spätstarter dann aber sehr schnell. Binnen weniger Monate gelang ihm beim Altenburger BC der Durchbruch, verbunden mit dem Sprung in die thüringische Landesauswahl, wo er sich in den Fokus von Science City Jena spielte. 2014 erfolgte der Wechsel ins Nachwuchsprogramm der Saalestädter und nach starken Auftritten in Jugend- sowie Nachwuchsbasketballbundesliga und der Teilnahme an den U18-Europameisterschaften 2015 zog ihn Cheftrainer Björn Harmsen in den Profikader hoch. Bis 2016 durfte Wank bereits 25 Kurzeinsätze mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel im Zweitligateam bestreiten, ehe ihn s.Oliver Würzburg unter Vertrag nahm. Zum Anschlusskader der BBL-Mannschaft gehörend (vier Einsätze), stand der Kämpfertyp vor allem für das Farmteam der Franken in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf dem Feld und kam dort in 26 Pflichtpartien auf durchschnittlich 11.9 Punkte, 5.6 Rebounds sowie 2.2 Assists, was ihm eine erneute Nominierung für die Juniorennationalmannschaft und eine Teilnahme an der U20-EM im vergangenen Sommer einbrachte.

 

Daraufhin setzten die ambitionierten RheinStars Köln um Startrainer Dennis Wucherer alle Hebel in Bewegung und lotsten Wank letzten Oktober schließlich in die Rheinmetropole. Dort bestritt der gebürtige Altenburger 31 ProA-Partien mit im Schnitt 21 Minuten Spielzeit und Statistiken von 6.3 Punkten, 3.4 Rebounds, 1.9 Assists, 0.9 Steals sowie 0.5 Blocks.

„Zudem hat Lukas seinen Wurf verbessert und vergangene Saison immerhin schon 23 Dreier bei einer Trefferquote von 35 Prozent verwandelt. Das gibt seinem Spiel eine zusätzliche Dimension und wir wollen weiter an diesen Fähigkeiten arbeiten“,  unterstreicht Pastore, der mit Wank zweifellos einen sehr gelehrigen und hochmotivierten Schüler gefunden hat.

So wird Wank bereits vor seinem Umzug in den kommenden Wochen regelmäßig aus Altenburg nach Chemnitz pendeln, um hier unter Pastores Federführung mit Malte Ziegenhagen, Jonas Richter, Robin Lodders, Leon Hoppe, Bruno Albrecht und weiteren NINERS-Talenten zu trainieren. „Ich möchte mich in Bestform für die neue Saison bringen, um letztlich meinen Teil für unser großes Ziel, das Erreichen der Playoffs, beitragen zu können. Das sollte unser Anspruch sein, gerade mit den tollen Chemnitzer Fans im Rücken, die ich schon letzte Spielzeit und früher in vielen Derbys als Jenaer Spieler erleben durfte. Dabei freue ich mich vor allem auf die Partien in der großen Messe, welche in der 2. Bundesliga wirklich ihresgleichen suchen“, fiebert Wank dem Saisonstart Ende September entgegen.

Einer, der bislang alle Partien in der großen Chemnitzer Multifunktionsarena miterlebte, wird dann aber nicht mehr an Bord sein. Die Rede ist von Daniel Mixich, der bei den NINERS ursprünglich noch einen Vertrag bis 2019 besaß, welcher nun aber in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. „Um den nächsten Schritt zu machen, muss Daniel eine größere Rolle mit mehr Verantwortung und Spielzeit übernehmen. Dies wäre bei uns wahrscheinlich kaum möglich gewesen, weshalb es für beide Seiten besser ist, sich zu trennen. Wir hoffen, dass dies seiner Entwicklung gut tut und dann wäre irgendwann auch eine Rückkehr nach Chemnitz denkbar“, sagt Pastore eher „Auf Wiedersehen“ statt „Lebe wohl“. Daniel Mixich, der mit 120 Einsätzen nach Andreas Worenz (134) die meisten Zweitligaspiele für Chemnitz bestritt und dabei auf 4.2 Punkte sowie 1.6 Assists pro Partie kam, behält die NINERS ebenfalls in guter Erinnerung:

„Ich möchte mich bei allen und insbesondere bei unseren Fans für die schöne Zeit bedanken, bin sehr froh, dass ich hier vier Jahre spielen sowie viele Erfolge feiern durfte und freue mich schon jetzt darauf, mit meinem neuen Team nach Chemnitz zurückzukehren.“

 

(NINERS Chemnitz)

Dodson: Köln ist meine Heimat

Matt Dodson wird die RheinStars Köln als Headcoach in der 2. Basketball-Bundesliga ProB führen. „Matt war unsere erste Wahl und ist die perfekte Besetzung für unsere Ausrichtung in den kommenden Jahren. Er ist in der Entwicklung von jungen Spieler Zuhause und wird das RheinStars-Nachwuchsprogramm maßgeblich mitgestalten“, sagt Manager Stephan Baeck. „Matt hat in seiner eigenen Entwicklung als Coach in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Außerdem identifiziert er sich mit unserem Projekt. Deshalb freue ich mich sehr über seine Zusage.“

„Die ProB ist für unsere Ausrichtung genau die richtige Liga. Sie gibt uns allen Zeit zur Etablierung und eine Perspektive für unseren jungen deutschen Nachwuchskräfte“, sagt der 47Jahre alte Wahl-Kölner über seine Zusage.

„Für mich ist es zudem ein wichtiger Schritt, weil ich erstmals von Beginn einer Saison an als Headcoach arbeiten werde.“ Nachdem er in der abgelaufenen Saison an der Seite von Denis Wucherer als Assistant Coach arbeitete, übernimmt Dodson damit zum zweiten Mal als Cheftrainer. Im März 2017 war er als Assistent für Cheftrainer Arne Woltmann bis zum Saisonende eingesprungen und hatte die Mannschaft mit Johannes Strasser als Assistenten in die Playoffs der ProA geführt. Mit Strasser hatte er in umgekehrten Rollen schon die Meisterschaft in der Regionalliga 2015 gewonnen und war in der gleichen Saison auch verantwortlicher NBBL-Coach.

„Köln ist meine Heimat. Hier ist der Lebensmittelpunkt von meiner Frau und mir. Das Programm der RheinStars liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, weiterhin ein Teil davon zu sein“, erklärt Dodson einen weiteren nicht unwichtigen Aspekt seiner Zusage für die kommende Saison. Seine Basketball-Karriere begann im Alter von 12 Jahren beim Norwood Basketball Club in Australien. 1989 wurde er in die Australische Junioren-Nationalmannschaft berufen, sammelte auch Erfahrungen als Profi-Spieler in der ersten und zweiten Liga. Er besuchte das renommierte Australian Institute of Sports in Canberra, das im australische Spitzensport für die Spieler- und Trainerausbildung zuständig ist. Bevor es ihn 2005 der Liebe wegen nach Köln zog, trainierte seinen Heimatklub „Norwood Flames“ in der 2. Liga.  Vor den RheinStars betreute er die Damen der DJK Köln-Nord in der 2 . Liga, war Assistent beim UBC Münster in der 1. Regionalliga und sorgte von 2008 bis 2013 für viele Erfolge als Trainer und Koordinator im Nachwuchsbereich des damaligen Bundesligisten Artland Dragons.

 

(RheinStars Köln)

Ante Gospic – Das fehlende Puzzleteil im RheinStars-Spiel

Der kroatische Power Forward Ante Gospic verstärkt ab sofort den Kader der RheinStars Köln in der 2. Basketball Bundesliga ProA. „Wir freuen uns sehr, dass wir ihn von einem Engagement in unserem Programm überzeugen konnten. Mit Ante erhöhen wir unsere Intensität und Kraft unter dem Korb“, sagte Manager Stephan Baeck, der den Neuzugang von KK Cibona Zagreb am späten Mittwoch im Office im Hürther Trainingszentrum begrüßte. Der Vertrag mit Gospic läuft bis Saisonende, die RheinStars können zudem eine Option für eine weitere Spielzeit ziehen.

„Uns begleitet das Thema der großen Positionen ja durch die komplette Saison. Dennis Heinzmann ist spät eingestiegen nach seiner Verletzung, Andi Wenzl ist weiterhin raus. Deshalb wollten wir hier bei einer guten Gelegenheit noch einmal tätig werden, um unsere Physis in Brettnähe zu erhöhen“, erklärt Cheftrainer Denis Wucherer. Wucherer und Baeck hatten den 28 Jahre alten Kroaten bereits seit einiger Zeit im Fokus.

„Schön, dass das geklappt hat. Ante kann die beiden großen Positionen sehr gut ausfüllen. Ich bin sicher, dass sein körperliches, athletisches und intelligentes Spiel genau dieses noch fehlende Puzzleteil ist, um in den Playoffs Serien auch wirklich gewinnen zu können“, beschreibt Wucherer seine Erwartungen.

Gospic war für den mehrfachen kroatischen Meister Cibona in allen Wettbewerben aktiv. Sowohl in der FIBA Europe League, in der überregionalen adriatischen ABA League sowie in der kroatischen ersten Liga und im Pokal. Für Gospic ist der Wechsel nach Köln auch ein Statement für die Zukunft.

„Ich will in die Bundesliga, Köln will nach oben. Das ist unser gemeinsames Ziel“, sagte Gospic, der am heutigen Donnerstag das Training mit dem Team aufnahm.

Ob er am Samstag bei den Römerstrom Gladiators Trier spielen kann, ist noch offen und hängt davon ab, ob bis zum Tippoff um 20 Uhr in der Arena Trier alle Formalitäten erledigt werden können.

Ante Gospic, Kroatien

  • geb. 25. 8. 1990
  • Power Forward
  • 203cm

Stationen

  • 2015 – 2018 – KK Cibona VIP Zagreb (Kroatien/FIBA Europe Cup/ABA League/Premiere League)
  • 2015 – 2016 – KK Zabok (Kroatien)
  • 2014 – 2015 – Horsens IC (Dänemark/Basketligaen)
  • 2013 – 2014 – Cocinas.com CB Clavijo Logrono (Spanien/LEB Gold)
  • 2011 – 2013 – Flagler University (NCAA II)
  • 2010 – 2011 – Polk CC

Stats 17/18 ABA League

  • 12 Spiele
  • Spielzeit: 7.9min
  • 2er: 60,9 %
  • FT: 66,9%
  • PPG 3.0
  • APG: 0.5
  • RPG: 1.7

(RheinStars Köln)

Entwarnung bei Bekteshi

Auf dem Weg der Besserung ist Besnik Bekteshi. Der Guard der Rhein Stars Köln konnte nach seiner Lungenverletzung aus dem Chemnitz-Spiel das Eduardus-Krankenhaus in Deutz jetzt wieder verlassen.

„Er kann in der kommenden Woche wieder mit leichtem Training beginnen“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer, der am Donnerstagabend mit dem kompletten Team das Spiel der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey-Liga gegen Schwenningen besuchen wollte.“ Ob es bei Besnik schon für das Hamburg-Spiel am Mittwoch reicht, wird man dann sehen. Wir wollen lieber nichts überstürzen.“ Der Tabellenvierte der 2. Basketball-Bundesliga ProA trifft am Mittwoch, 13.Dezember ab 19:30 Uhr in der LANXESS arena auf den Dritten. Gewinnen die Kölner, ziehen sie an den Hamburg Towers vorbei.

(RheinStars Köln)