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Vladimir Nemcok bleibt bis Saisonende ein RheinStar

Mit einer weiteren guten Nachricht nach dem Sieg im Kellerduell endet das Jahr 2018 für die RheinStars. Vladimir Nemcok wird die Kölner im Kampf um den Klassenerhalt in der Gruppe Süd der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bis zum Saisonende begleiten.

Beim 89:85-Erolg bei den Dragons Rhöndorf hatte der 23 Jahre alte Pointguard nach nur wenigen Tagen der Eingewöhnungszeit einen überzeugenden Einstand gegeben und sich als Erfolgsfaktor gleich mit seinem neuen Team als Derbysieger feiern lassen können.

„Vladi hat Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt in den entscheidenden Phasen und unser Spiel organisiert“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Nach einer kurzen weihnachtlichen Trainingspause der RheinStars, die Nemcok bei seiner Familie in seiner slowakischen Heimatstadt Ziar nad Hronom (Heiligenkreuz an der Gran) verbrachte, sind alle Akteure seit Freitag wieder im Training. „Wir bereiten uns gezielt auf unseren nächsten Gegner vor und wollen die Zeit vor allem nutzen, um Vladi weiter in unsere Mannschaft zu integrieren“, sagt Dodson vor dem nächsten Heimspiel am 5. Januar 2019 gegen den BBC Coburg (18 Uhr/ASV Sporthalle).

Nemcok hatte nach wochenlangen Bemühungen den RheinStars zugesagt und war am Montag vor dem wegweisenden Duell mit dem Tabellenvorletzten Rhöndorf in Köln eingetroffen. Schon nach den ersten Trainingseinheiten mit dem Team war klar, dass er die vakante Spielmacher-Position wird ausfüllen können – und unterstrich das in seinem Premierenspiel nicht allein durch seine acht Assists.

„Die Mannschaft hat ihn toll aufgenommen. Vladi macht seine Mitspieler besser, spielt gute Pässe und versprüht große Spielfreude. Er ist durch seine Schnelligkeit und Ballsicherheit jederzeit in der Lage zum Korb zu kommen und einfache Punkte zu generieren. Das hat uns zuletzt gefehlt“, sagt Manager Stephan Baeck über den 23 Jahre alte Slowaken.

Bevor sich Nemcok endgültig für die RheinStars entschied, lief er zu Saisonbeginn 2018/2019 überzeugend für HLA Alicante auf, den Tabellenzweiten in der spanischen LEB-Silver-Liga. Er kehrt aber trotzdem nach wenigen Wochen zurück in seine Heimat, für die er als Nachwuchsspieler alle Nationalteams durchlaufen hatte. Bis zum vergangenen Sommer lebte er in den USA im Bundesstaat Oklahoma, nördlich von Texas. Dort absolvierte er in Bethany die Highschool (Southwestern Christian University). Anschließend spielte er drei Jahre lang in Shawnee an der Oklahoma Baptist University (NCAA2) und studierte mit ausgezeichneten Noten Kinesiologie.

„Wir haben jetzt mit Vladimir Nemcok eine starke Option auf der Guard-Position, mit der sich Filip Kukic und auch Tim van der Velde noch weiter entwickeln werden“, sagt Trainer Dodson. Manager Baeck ergänzt: „Wenn wir nicht die ganzen Verletzungen gehabt hätten, dann wäre das unsere Plan zu Saisonbeginn mit Leon Baeck gewesen. Aber jetzt sind wir mit einem jungen, dynamischen Spieler wie Vladimir es ist, wunschgemäß aufgestellt.“

Vladimir Nemcok
geb. 1. August 1995, Ziar nad Hronom, Slowakei
Pointguard. Größe: 1,80 m, Gewicht: 75 kg

Stationen, u.a.:
08/2018 – 10/2018 – HLA Alicante (LEB Silver, Spanien)
08/2015 – 05/2018 – Oklahoma Baptist University (NCAA 2, USA)

Saison 2018/2019 – LEB Silver (Spanien)
4 Spiele, 19:51 Min pro Spiel, 12 Punkte, 50% 2er, 44% 3er, 73% Freiwürfe, 2 Assists, 1.5 Rebounds

 

(RheinStars Köln)

Joseph-Pauline verlässt RheinStars

Nach der zweiwöchigen Tryout-Phase gehen Aleek Joseph-Pauline und die RheinStars Köln wieder getrennte Wege.

„Wir bedanken uns sehr bei Aleek für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagte Manager Stephan Baeck am heutigen Dienstag über den 31 Jahre alten US-Amerikaner mit französischem Pass, der die Mannschaft von der Spielmacher-Position aus führen sollte.

„Er ist ein körperlich starker Spieler mit einem Auge für seine Mitspieler. Aber wir brauchen in der jetzigen Phase jemanden, von dem gerade unsere jungen Spieler mehr Führung bekommen und an dem sie sich orientieren können. Deshalb haben wir nach den Trainings- und Spieleindrücken so entschieden.“

 

(RheinStars Köln)

Aleek Joseph-Pauline vertritt auf Spielmacher-Position Leon Baeck

Aleek Joseph-Pauline wird bei den RheinStars Köln die freie Spielmacher-Position besetzen.

Der 31 Jahre alte US-Amerikaner mit französischem Pass soll den Kölnern weitere Sicherheit im Spiel geben.

„Aleek ist nicht allein ein routinierter Spieler, sondern hat bereits Basketball in Deutschland gespielt und viel Erfahrung damit, sich schnell in einer neuen Mannschaft zurechtzufinden“, sagt Manager Stephan Baeck.

Seit Dienstag ist Joseph-Pauline in Köln, trainiert seit Mittwoch mit dem Team und kann am Samstag beim BBC Coburg (19 Uhr) eingesetzt werden. Cheftrainer Matt Dodson fasst seine Eindrücke so zusammen: „Aleek ist ein klassischer Pointguard. Er hat gut mit der Mannschaft trainiert und wird seine Rolle gut ausfüllen können. Er gibt uns mehr Optionen im Spiel und zudem die Möglichkeit, anderen Spielern etwas mehr Pausen zu geben.“

 

(RheinStars Köln)

RheinStars mit Verletzungspech, aber Tibor Taras hilft für ein Spiel

Ein überraschender Ersatz hilft den verletzungsgeplagten RheinStars Köln und lindert zumindest fürs Wochenende die Sorgen von Cheftrainer Matt Dodson nach den Ausfällen von Tim van der Velde und Leon Baeck. Zum zweiten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird der gebürtige Kölner Tibor Taras gegen das Ulmer Bundesliga-Farmteam Orange Academy am kommenden Samstag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle in Müngersdorf auflaufen. Für ein Spiel.

Taras, der in der vergangenen Saison zu den besten deutschen Shooting Guards in der ProA zählte, hält sich seit dem Sommer für ein Anschlussengagement nach dem Abschied aus dem Bamberger Farmteam Baunach Young Pikes in Köln fit. „Ich trainiere seit Wochen mit den RheinStars, kenne die Abläufe und freue mich, dass ich auf diese Weise ein bisschen von der Gastfreundschaft zurückgeben kann, jetzt wo Not am Mann ist“, sagt Taras, der die Kölner im Alter von knapp 16Jahren Richtung Breitengüßbach ins Nachwuchsprogramm von Serienmeister Bamberg verließ und 2015 einen Mehrjahres-Vertrag erhielt.

„Wir sind Tibor sehr dankbar, dass er uns in diesem Moment unterstützt. Er hat praktisch die gesamte Vorbereitung mitgemacht. Ich finde es toll, wenn ein Spieler, der alle unsere Nachwuchsmannschaften durchlaufen hat, uns auf diese Weise hilft und wir damit etwas mehr Luft haben, einen Ersatz für Tim und Leon zu finden“, sagt Manager Stephan Baeck.

Gegen die spielstarke Ulmer Talentschmiede wird der heute 21 Jahre alte ehemalige Junioren-Nationalspieler sein Comeback im Kölner Trikot seit seinem Abschied 2013 geben.

Ebenfalls seine Punktspiel-Premiere und Rückehr ins Team wird voraussichtlich Tucker Haymond geben. Nach seiner Wadenverletzung zur Saisoneröffnung gegen Iserlohn trainierte der US-Amerikaner unter der Woche ohne Probleme mit. „Wir waren bis auf Tim und Leon in dieser Woche am Ende komplett im Training. Tibor ist gut integrierte und kann uns Sicherheit und Erfahrung geben. Hat eine Führungsrolle im Training mit den jungen Spielern“, sagt Matt Dodson. „Nach den vielen Auswärtsspielen in der Vorbereitung und zum Saisonstart freuen wir uns sehr auf unseren Auftritt in eigener Halle.“

Die Ulmer stellen zwar aktuell das jüngsten Team der Liga mit einem Altersdurchschnitt von unter 20 Jahren, verfügen allerdings mit dem 39 Jahre alten Nils Mittmann über einen leistungs- und führungsstarken Akteur sowie über eine ProA-erfahrene Startformation.

 

(RheinStars Köln)

RheinStars mit Verletzungspech – Baeck und van der Velde lange raus

Die RheinStars Köln müssen in den kommenden Wochen und Monaten nicht nur auf Leon Baeck, sondern auch auf Tim van der Velde verzichten. „Das ist wirklich ein herber Rückschlag“, sagt Cheftrainer Matt Dodson zum Fehlen der beiden ehemaligen Junioren-Nationalspieler. Tim van der Velde hatte sich in der Auftaktpartie bei scanplus Baskets Elchingen am vergangenen Samstag einen Daumen ausgekugelt und dabei auch noch eine Sehne verletzt. Die Prognose der Teamärzte um Oliver Pütz von der Orthopädie am Gürzenich: Mindestens vier, eher sechs Wochen Pause. Zudem war am Freitag bei einer routinemäßigen Nachuntersuchung des Knies von Leon Baeck festgestellt worden, dass sich seine Rückkehr wahrscheinlich bis Weihnachten verzögern wird.

„Ursprünglich wollten wir Leons Fehlen in den ersten Saisonwochen durch das Team kompensieren. Doch nach der Diagnose war klar, dass wir auf der Position des Pointguards zumindest übergangsweise einen Ersatz verpflichten werden.

Das wollten wir in Ruhe machen, zumal ja Tim als geplanter Vertreter auf der Position in Elchingen ein herausragendes Spiel gemacht hat. Nun zwingt uns seine Verletzung zu schnellerem Handeln“, sagt Manager Stephan Baeck.

Matt Dodson: „Und das ausgerechnet nach so einer Leistung. Für mich hat Tim das beste Spiel gemacht, dass ich von ihm in den letzten Jahren gesehen habe.“

Van der Velde hatte nach seiner Rückkehr aus Essen zum Saisonauftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 12 Punkte, acht Assists, sieben Rebounds und sechs Steals aufgelegt und sollte in den kommenden Wochen weiter als Spielmacher agieren. Nun wird sich van der Velde mit Baeck auf dem Weg zu seiner Rückkehr vor allem mit den Therapeuten und Trainern von Physiosport und ago.sport auseinandersetzen müssen, bevor er Ende Oktober, Anfang November wieder ins Geschehen eingreifen wird.

Noch mehr Geduld wird Leon Baeck aktuell abverlangt. Der 21 Jahre alte Aufbauspieler schlägt sich seit drei Jahren mit einer entzündenden Patellasehne herum. Vergangene Saison musste er zwei Monate über den Jahreswechsel pausieren, spielte davor und danach nur unter Schmerzen. Nach der Saison ließ er sich deshalb die Sehne glätten, um endlich wieder gesund angreifen zu können. Der Prozess geht in die richtige Richtung, aber aufgrund der Verletzungshistorie nicht so schnell wie erhofft oder gewünscht. „Mit Leon hätten wir die Aufbauposition mit einem jungen deutschen Spieler gut besetzt für die ProB. So waren jedenfalls unserer Planungen. Jetzt müssen wir uns einen Ersatz suchen und geduldig auf die Rückkehr der beiden warten.“, sagt Cheftrainer Dodson.

 

(RheinStars Köln)

Rheinstars Manager Stefan Baeck im Interview: Mit Mut und Geduld an der Perspektive arbeiten

Am kommenden Samstag starten die RheinStars Köln in ihre erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Gleich zum Auftakt bekommt es die unerfahrene Mannschaft auswärts mit dem Vorjahres-Meister scan plus Baskets Elchingen (19 Uhr) zu tun. Manager Stephan Baeck äußert sich zu seinen Erwartungen an die junge Truppe, warum er an eine riesige Chance für die Talente in Köln und dem Umland glaubt und warum der Schritt zurück nach vorne der richtige ist.

Jetzt geht es los und die Fans fragen sich natürlich nach den Testspielen, gerade gegen die gleichklassigen Teams, was dürfen sie von den RheinStars der Spielzeit 2018/2019 erwarten?

Wenn wir hoffentlich bald die aktuell verletzten Spieler alle wieder an Bord haben und weitestgehend gesund bleiben, können wir eine gute Rolle in der ProB spielen und werden um den Kampf in die Playoff-Plätze eingreifen können.

Aber nicht von Beginn an?

Wir haben ja eine junge Truppe, die aber vor allem zu großen Teilen auch noch nicht gewohnt ist auf diesem Niveau über längere Zeit in einem Spiel Verantwortung zu übernehmen.

Das bedeutet?

Um die Erwartungen einzuordnen, sollten wir wirklich ganz ehrlich sein. Und das betrifft auch die Erwartungen von uns selbst und unseren Fans an unser Team. Wir können nicht als eines unserer vorrangigen Ziele die Entwicklung junger Spieler ausrufen und dann keine Geduld mit ihnen haben. Wir werden Fehler auf dem Feld machen und ja, wir werden auch Spiele verlieren, die wir vielleicht nicht zu verlieren bräuchten. Aber das möchte ich – und das wünsch ich mir, müssen wir alle gemeinsam – aushalten.  Dafür sehen wir eine Mannschaft mit zehn Eigengewächsen, die alles geben und hoffentlich mit viel Mut und jugendlichem Elan versuchen werden dagegenzuhalten.

Wie ist der Kader einzuschätzen?

Wir haben mit Thomas Michel, Yasin Kolo und Tim van der Velde drei ProB-erfahrene Akteure; mit Leon Baeck, Bene van Laack und Jonas Gottschalk drei weitere Spieler, die in den zurückliegenden Jahren fest zum ProA-Kader zählten, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht den ganz großen Schritt in ihrer Entwicklung machen konnten, aber in der ProB absolut zu den Leistungsträgern zählen können. Dazu kommen mit Thomas Müller-Laschet und Filip Kukic zwei Spieler, die sich ihre Spielzeit erarbeiten können und mit Tucker Haymond und Silvio Mendez Mateus zwei junge talentierte Ausländer.  Das ist für mich der Kern der Mannschaft, der absolut wettbewerbsfähig ist – wenn er komplett ist, aber das muss er eben auch sein. In der Vorbereitung ist uns das leider kein einziges Mal gelungen.

Und dahinter?

Dahinter folgen junge talentierte Spieler aus Köln und der Region, die erst noch beweisen müssen, das sie auf dem Niveau bestehen können. Für sie wird es auch darum gehen, Schule und Trainingszeiten unter einen Hut zu bekommen. Das ist nicht einfach zu organisieren. Es sind viele spannende Jungs dabei. Aber alle zusammen brauchen Zeit und die richtige Einstellung und Willen.

Auf was können sich die Fans freuen?

Ich kann versprechen, dass sich die Jungs genauso wie das Trainerteam um Cheftrainer Matt Dodson auf und neben dem Feld zerreißen werden. Mir gefällt sehr, wie sich alle reinhängen. Aber eine junge Mannschaft macht viele Fehler auf ihrem Weg. Unsere wird dabei keine Ausnahme bilden. Das ist einfach so, damit werden wir alle leben müssen. Kurz um: Wir werden zusammen feiern und lachen und wir werden zusammen betrübt sein und weinen. Was gibt es schöneres für einen Kölner.

Also heißt es, Geduld mitbringen?

Wenn wir junge Spieler ausbilden und besser machen wollen, gehört das dazu. Als Zuschauer kann ich mich entscheiden, ob ich die Fehler kritisiere und mich abwende oder ob ich die Fehler kritisiere, in Kauf nehme und mich hinter die Jungs stelle, weil ich an die Entwicklung glaube.

Bei der Saisoneröffnung schien es so, als ob die Fans dazu bereits sind…

Ja, absolut. Wenn wir gerade in diesen heiklen Startphasen zusammenstehen, dann können die Fans die Mannschaft tragen. Es ist ein Unterschied, ob ich als Spieler merke, dass ich auch Fehler machen darf oder gleich gemurrt wird, wenn es mal nicht klappt.

Bereuen Sie den Schritt zurück nicht – vor allem als ehemaliger Sportler, der sich am liebsten immer mit den besten der besten messen wollte und gemessen hat?

Auf keinen Fall, das kann ich jetzt schon sagen. Durch die LANXESS arena waren wir gezwungen, möglichst zügig den Weg Richtung 1. Bundesliga zu suchen. Wir waren Zwölfter, Achter und Vierter in der ProA. Die Entwicklung stimmte. Leider mussten wir auch feststellen, dass wir zwar mit großen Anstrengungen unserer Partner und Unterstützer einen ähnlichen Gesamtetat wie die Topteams aufstellen konnten, aber aufgrund der Kosten rund um die Halle nicht annähernd denselben Spieleretat wie die beiden Topteams der Liga. Deshalb schien der nächste Schritt Richtung Aufstieg auf diesem Wege nach dem Playoff-Aus unmöglich. Außerdem hatten wir unseren Ursprungsplan, langsam aus der Basis heraus zu wachsen und mit jungen Kölner Spielern das Ziel Bundesliga anzugreifen, mehr und mehr aus den Augen verloren.

Und jetzt?

Jetzt arbeiten wir an der Perspektive. Die Mannschaft besteht wieder vornehmlich aus jungen Kölnern, die Organisation ist schlank, aber schlagkräftig. Und wir arbeiten täglich daran, das Hallenthema für den Basketball und andere ambitionierte Sportarten zu entwickeln. Außerdem sind wir intensiv mit den Themen Trainingszentrum und Trainerausbildung beschäftigt, die in den kommenden Jahren – und am besten dann auf Jahrzehnte hinaus – die Basis für die RheinStars als Lokomotive für den gesamten Kölner Basketball bilden soll. So kann der Schritt zurück in die ProB ein Schritt nach vorne für das gesamte Projekt werden. Schließlich haben wir unser Ziel von der Rückkehr in die oberste Spielklasse keineswegs zu den Akten gelegt. Aber jetzt wollen wir erstmal nur spielen und uns möglichst gut in die Saison arbeiten.

 

(RheinStars Köln)

RheinStars verpflichten Tucker Haymond von NBA-Farmteam

Tucker Haymond verstärkt in der kommenden Saison die RheinStars Köln. Manager Stephan Baeck freut sich sehr auf die Auftritte des vielseitig einsetzbaren 23 Jahre alten US-Guards in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, der vom NBA-Farmteam Austin Spurs aus der G-League an den Rhein kommt. „Nach dem Verzicht von Hugh Robertson haben wir intensiv nach einer starken Alternative gesucht und glauben, dass wir mit Tucker einen sehr guten Spieler verpflichten konnten“, sagt Baeck. „Hugh wäre in der ProB einer der herausragenden Spieler gewesen und Tucker hat sicherlich das gleiche Potenzial.“

Haymond spielte vier Jahre lang erfolgreich in der NCAA auf der Western Michigan University, überragend dabei als Starter in seinen letzten beiden Jahren. In der vergangenen Spielzeit gewann er in der G-League den Titel mit den Austin Spurs, dem Farmteam des NBA-Klubs San Antonio Spurs. „Für mich kam das Angebot aus Köln genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich wollte unbedingt nach Europa und freue mich auf meine Aufgabe“, sagte Haymond am Dienstag nach seiner ersten Trainingseinheit und dem Medizincheck bei Teamarzt Oliver Pütz in der Orthopädie am Gürzenich. Am Vorabend war er mit seiner Frau Mel in Köln eingetroffen.

„Tucker ist für uns und die ProB eine sehr gute Verpflichtung“, sagt Cheftrainer Matt Dodson und fügte nach den ersten Eindrücken hinzu: „Sportlich und menschlich. Er ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler, er kann die Positionen zwei und drei besetzen. Mindestens. Und er bringt aufgrund seiner Ausbildung und Talent das Potenzial mit, unsere jungen Mannschaft zu führen. Deshalb haben wir uns für ihn entschieden.“ Das Trainerteam war zudem begeistert, wie gewissenhaft der US-Amerikaner sein Engagement in Köln bislang angegangen ist. Bereits vor den ersten Gesprächen hatte sich Haymond intensiv mit den RheinStars und der aktuellen Situation auseinandergesetzt, wusste alle Stats, schaute sich Spiele an und holte sich Informationen bei ehemaligen Profis ein. „Er wird uns sehr helfen und die Fans begeistern“, sagt Manager Baeck.

Für Haymond sind die Erwartungen an ihn indes kein Problem. Wer wie er von der James A. Garfield High School in Seattle kommt, kommt nicht nur aus einem herausragenden Basketball-Programm, das zahlreiche NBA-Profis entwickelte, sondern auch von einer Schule, die unter anderem Bruce Lee, Jimi Hendrix, Quincy Jones und Macklemore zu ihren ehemaligen Schülern zählt.

Tucker Haymond
geb. 30. Oktober 1994 in Seattle, Guard
Größe: 1,96 m, Gewicht: 96 kg

Stationen:
2017 -2018 Austin Spurs (G-League)
2013- 2017 Western Michigan (NCAA1)

Saison 2017/2018 – G-League
31 Spiele, 211 Min gesamt, 85 Punkte, 43% 2er, 40% 3er, 17 Assists, 24 Rebounds, 10 Steals

Saison 2016/2017 – NCAA
32 Spiele, 31.3 Min pro Spiel, 14.84 Punkte, 45,6% 2er, 38% 3er, 74.3 % FW, 2.5 Assists, 5.06 Rebounds, 0.72 Steals

 

Spieler und Punkte vs. Artland Dragons 63:96 (19:22, 14:19, 14:30, 16:25): Silvio Mateus (3), Thomas Michel (6), Bene van Laack (22), Yasin Kolo (10), Jonas Gottschalk (4), Tim Van der Velde (7), Filip Kukic (5), Mantonsi Mavinga,  Thomas Müller-Laschet (6).

 

 

(RheinStars Köln)

Beste Nachwuchsarbeit in der 2. Basketball Bundesliga Saison 2017/2018

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum dritten Mal wurden die die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung prämiert. Anhand detaillierter Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • Hamburg Towers
  • NINERS Chemnitz

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • RheinStars Köln
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • Crailsheim Merlins
  • Nürnberg Falcons BC
  • TEAM EHINGEN URSPRING

Die Klubs RASTA Vechta, Baunach Young Pikes und Orange Academy wurden im Rahmen der Nachwuchszertifizierung in der easyCredit BBL begutachtet.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

ProB

  • SC Rist Wedel
  • ETB Wohnbau Baskets Essen
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • RSV Eintracht
  • Dragons Rhöndorf

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der 1. Basketball Bundesliga prämiert wurden.

Mit dem Fonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball-Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

Filip Kukic setzt seinen Weg bei den RheinStars fort

Filip Kukic bleibt auch in der kommenden Spielzeit bei den RheinStars Köln und nimmt die Herausforderung BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Mit dem 20 Jahre alten Guard wächst der Anteil der Kölner Eigengewächse weiter. „Natürlich kenne ich hier alle und fast alles. Aber der Hauptgrund für mein Bleiben ist, dass ich sicher bin, hier auch die größtmögliche Chance zu haben für meine persönliche Entwicklung“, sagt Filip Kukic. Der VWL-Student an der Uni Köln konnte in der abgelaufenen ProA-Saison seine ersten Spielminuten und Punkte in der zweiten Liga sammeln und half mit, die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga zu halten.

„Filip hat ein gutes Gefühl für das Spiel und ich freue mich, dass er weiter mit uns zusammenarbeiten will“, sagt Manager Stephan Baeck. Kukic selbst setzt dabei große Stücke auf Cheftrainer Matt Dodson, den er besonders aus der gemeinsamen NBBL-Zeit schätzt. „Bei Matt habe ich bislang meinen größten Entwicklungsschritt gemacht. Er kennt mich gut, weiß was ich kann, aber vor allem auch, was ich noch verbessern muss.“

Cheftrainer Matt Dodson: „Ich freue mich sehr, dass Filip seinen Weg mit uns fortsetzen wird. Er arbeitet hart an seiner Entwicklung und sein Spiel wird zunehmend stabiler.“ Kukic: „Natürlich geht es für uns Spieler um die persönliche Entwicklung. Aber ich glaube auch, dass wir eine gute Mannschaft haben. Mit erfahrenen Spielern wie Hugh Robertson, Yasin Kolo, Malte Herwig oder auch Thomas Michel haben wir ein gutes Gerüst. Von ihnen können wir jungen Spieler viel lernen.“

Filip Kukic
geb. 10. Juni 1998, Guard, 188cm, 82kg

Stationen
Seit 07/2008 – RheinStars Köln

RheinStars-Kader 2018/2019
Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus, FilipKukic, Thomas Müller-Laschet, Tim van derVelde, Hugh Robertson, Thomas Michel, Bene van Laack, Malte Herwig, Jonas Gottschalk, Yasin Kolo

 

(RheinStars Köln)

Müller-Laschet bleibt RheinStars treu

Mit Thomas Müller-Laschet hat sich das nächste Eigengewächs für eine weitere Saison mit den RheinStars Köln entschieden. Der 20 Jahre alte Guard geht dabei ganz bewusst mit seinem Verein in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Für mich persönlich bedeutet der Schritt der RheinStars die Chance, um eine Rolle im Team zu kämpfen und damit um Spielzeit“, sagt Thomas Müller-Laschet.

„Wir freuen uns sehr, dass Thomas, der von Kindesbeinen an bei uns im Verein ist, den Ehrgeiz zeigt, um seinen Platz im Bundesligakader zu kämpfen“, sagt auch Manager Stephan Baeck. Müller-Laschet will sich nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Verein vor dem Start des Studiums im nächsten Jahr ganz auf Basketball konzentrieren. „Ich will meine Chance suchen und die ist in Köln bei den RheinStars am größten. Unter Matt Dodson habe ich schon in der NBBL gespielt. Ich weiß, was er will. Er weiß, was ich kann – und noch lernen muss.“

„Thomas arbeitet sich an die körperlichen Anforderungen im Profibereich weiter heran. Er hat bereits einen sehr guten Wurf, hat sich athletisch verbessert und an den anderen Sachen arbeiten wir gemeinsam weiter“, sagt Cheftrainer Matt Dodson über Thomas Müller-Laschet, der in der zurückliegenden Spielzeit lange von einer Verletzung gebremst wurde, sich trotzdem zwei ProA-Einsätze erarbeiten konnte und mithalf, mit der zweiten Mannschaft die Klasse in der 2. Regionalliga zu sichern.

Thomas Müller-Laschet
geb. 20. Juli 1998, Guard, 1,87m, 82kg

Stationen
Seit 01/2005 – RheinStars Köln

RheinStarsKader2018/2019
Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus, Thomas Müller-Laschet, Tim van derVelde, Hugh Robertson, Thomas Michel, Bene van Laack, Malte Herwig, Jonas Gottschalk, Yasin Kolo.

 

 

(RheinStars Köln)