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RheinStars vor wichtigen Wochen: „Jungs ziehen mit und sind voll dabei“

„Wir haben jetzt zwei sehr wichtige Wochen vor uns“, sagte Headcoach Simon Cote am Samstagabend mit Blick auf die weitere Vorbereitungsphase auf den Start der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Ende September. Auf seinem Plan stehen jetzt das Einschleifen von Spielsystemen, die feinere Abstimmung in Angriff und Verteidigung. Bislang haben die Coaches ihre Spieler mit einfacheren Systemen in die Tests geschickt, um vor allem die eingesetzten Akteure im Zusammenspiel gegen klassenhöhere Teams erleben zu können. Zwar fielen dabei die Ergebnisse recht deutlich aus beim 63:126 beim Erstligisten Telekom Baskets Bonn am vergangenen Mittwoch und auch beim jüngsten 78:102 gegen ProA-Aufsteiger Itzehoe Eagles. Aber gerade am Samstag war das Spiel enger und ausgeglichener als das reine Ergebnis vermuten lässt. „Wir haben Potenzial und auch noch eine Menge Arbeit vor uns. Aber die Jungs ziehen mit und sind voll dabei“, führt Cote aus. In knapp 14 Tagen zum Test gegen den luxemburgischen Erstligsten BBC Arantia Larochette will er mit seinem Team eine ganze Strecke weiter sein in der Teamentwicklung.   

RheinStars vs Itzehoe Eagles 78:102 (19:26, 17:17, 25:29, 17:30) Eingesetzte Spieler: Vincent Golson (20 Punkte/7 Assists), Yannick Kneesch (6), Thomas Michel, Flo Wendeler (9), Aykeen Richardson (4), Lars Trierscheidt, Elijah Schmidt (5/9 Rebounds), Blass (9), Louis de Vourdelle, Schmedes (13), John Joseph (6), Jannis von Seckendorf (6). 

RheinStars bei den Telekom Baskets Bonn 63:126 (16:33, 15:38, 25:25, 7:30). Eingesetzte Spieler: Vincent Golson (14 Punkte, 6 Assists), Yannick Kneesch (5), Thomas Michel (6), Aykeen Richardson (5), Leo Trierscheidt, Elijah Schmidt (7, 6 Rebounds), Valentin Blass (7), Louis de la Vourdelle, Jammal Schmedes (9), John Joseph (5), Jannis von Seckendorf (5)

Die Testspiele bis zum Saisonstart am 25./26. September in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Gruppe Nord im Überblick: 14.08.2021, RheinStars Köln vs Bayer Giants Leverkusen (ProA) 87:105
18.08.2021, Tip Off  17 Uhr- Telekom Baskets Bonn (BBL) vs. RheinStars Köln 126:63
21.08.2021, Tip Off 16 Uhr – RheinStars Köln vs Itzehoe Eagles (ProA) 78:102
04.09.2021, Tip Off 16 Uhr – RheinStars Köln vs BBC Arantia Larochette (Luxemburg 1. Liga)
11.09.2021, Tip Off 16 Uhr – RheinStars Köln vs Deutzer TV (Regionalliga West)
18.09.2021, Tip Off 15 Uhr – RheinStars Köln vs EN Baskets Schwelm (ProB)

Quelle: RheinStars Köln

„JANNIS WIRD SEINEN WEG GEHEN”

Mit Jannis von Seckendorff hat ein weiterer junger Spieler im Kader der RheinStars einen Platz für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gefunden. Bereits seit Wochen befindet sich der 18 Jahre alte Forward im Sommertraining der Profis am Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch. „Er ist ein junger talentierter, sehr aufgeschlossener Spieler, der sich auf diesem Weg seine Chance erarbeitet hat“, sagt Headcoach Simon Cote, der von den Anlagen des gebürtigen Kölners sehr angetan ist. Manager Stephan Baeck: „Mir macht es Spaß, ihm beim Training zuzuschauen. Er arbeitet immer zu 100 Prozent, ist sehr fleißig und konzentriert. Das, gepaart mit seinen körperlichen Fähigkeiten, macht aus ihm einen Spieler, der seinen Weg gehen wird.“ Von Seckendorff stammt aus der Jugend der BG Köln, spielte zuletzt zwei Jahre im NBBL-Team Bonn/Rhöndorf bei den Telekom Baskets Bonn. „Ich bin überzeugt, meine Fähigkeiten in Köln auf ein neues Level heben zu können“, sagt der angehende Informatik-Student.

Jannis von Seckendorff
geb. 15.10. 2002, 203 cm, 83 kg, Power Forward

Stationen
07-2019 – 06-2021      Team Bonn/Rhöndorf U19

RheinStars-Kader 21/22: Valentin Blass, Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Aykeen Richardson, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt, Jannis von Seckendorff, Flo Wendeler.

Quelle: RheinStars Köln

Flo Wendeler bleibt ein RheinStar

Florian “Flo” Wendeler geht mit den RheinStars in seine zweite Saison. Trotz neuer beruflicher Herausforderungen nach seinem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln bleibt der Center damit seiner Heimat treu und im Kader des neuen Headcoachs Simon Cote in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Hier in Köln kann ich beides hervorragend vereinbaren, meinen Sport und meine berufliche Entwicklung“, sagt der 27 Jahre alte Sporttherapeut. „Ich bin außerdem nah bei Freunden und Familie. So hatte ich mir das vorgenommen.“

Wendeler kam zur vergangenen Saison von den VfL SparkassenStars Bochum und hielt seine Stats, obwohl er etwas weniger Spielzeit bei den RheinStars verbuchen konnte. „Ich habe richtig Lust auf die Mannschaft und die Saison. Wir haben einen Kern, der ja teilweise schon ewig zusammenspielt, und mit TwoTwo Golson einen Deutschland erfahrenen Amerikaner. So können sich die vielen neuen jungen Spieler gut entwickeln.“ „Ich bin froh, dass wir mit Flo verlängern konnten“, sagt Manager Stephan Baeck. „Mit ihm und Yannick haben wir die nötige Kontinuität und Erfahrung unter den Körben, zudem haben wir mit Flo, Yannick und Elijah drei verschiedene Spielertypen, die sich gut ergänzen.“

Von Coach Cote hat Wendeler ebenfalls einen prima Eindruck. „Bis jetzt ist das super, die individuellen Workouts, sein Auftreten sowohl auf dem Spielfeld als auch menschlich. Ich freue mich, wenn es mit dem Mannschaftstraining endlich richtig losgeht“, sagt der Kölner. Auch als Sporttherapeut ist er bei der Therapiepraxis Köln in Weidenpesch bereits im Einsatz. „Der Anfang ist gemacht. Dank meiner Teilzeitstelle kann ich mich auch im Training voll reinhängen. Ich denke, es kann eine gute Saison werden.“

 Florian Wendeler, Center
geb. 5. Oktober 1993, 205cm/108kg

Stationen
seit 07.2020, RheinStars Köln
07.2018 – 06.2020, VfL SparkassenStars Bochum (DE)
07.2017 – 05.2018, Cuxhaven Baskets (DE)
08.2013 – 05.2017, Dragons Rhöndorf (DE)
08.2011 – 05.2013, Bayer Giants Leverkusen (DE)

Saison 2020/2021 – ProB
22 Spiele, 18:20 Minuten pro Spiel, 61% 2er, 60% Freiwürfe, 7.9 Punkte, 4.6 Rebounds, Assists 0.9, Steals 0.7, Eff. 10

RheinStars-Kader 21/22: Valentin Blass, Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Aykeen Richardson, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt, Flo Wendeler

Quelle: RheinStars Köln

AUCH KARL, TIBOR UND MAX SAGEN “TSCHÖ”

Die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB werden die RheinStars neben Benedict van Laack und Marco Porcher-Jimenez auch ohne Tibor Taras, Max Dohmen und Karl Dia planen. Aus unterschiedlichen Gründen. Kapitän Taras zieht es zum Masterstudium nach Amsterdam. Max Dohmen tritt etwas kürzer, agiert aber noch als Trainingsspieler. Karl Dia verlässt den Kader aus rein sportlichen Gründen. „Die Jungs sind komplett unterschiedlich in ihrer Spielweise und in ihrem Charakter, aber alle haben ihren Teil zu unseren erfolgreichen letzten beiden Jahren beigetragen. Gerade Tibor hat uns mit seiner Qualität in der Offense das ein oder andere Mal aus brenzligen Situationen befreit. Er war in den letzten beiden Spielzeiten eigentlich nie von seinem Gegenspieler zu halten. Dafür möchten wir uns im Namen der RheinStars herzlich bedanken und werden die Jungs auch noch gebührend verabschieden bei unseren Heimspielen, die dann hoffentlich vor Zuschauern stattfinden werden“, sagt Manager Stephan Baeck.

Tibor Taras wird sein Wirtschaftsstudium an der Freien Universität in Amsterdam mit dem Master fortsetzen und zieht sich wie Bene van Laack deshalb aus dem professionellen Sportlerleben zurück. „Meine Berufsausbildung geht vor. Aber ich gehe mit einem guten Gefühl und denke, dass es der richtige Schritt ist für mich. Auch wenn ich die Stimmung in der Halle vermissen werden“, sagt der scheidende Kapitän. In Erinnerung bleiben werden sicherlich seine 51 Punkte aus dem Spiel gegen die BG Hagen im Regionalliga-Aufstiegsjahr, das er im Schnitt mit 20.8 Punkten abschloss. Vor allem aber war er der Mann für die entscheidenden Situationen in den vergangenen beiden Spielzeiten und gewann den RheinStars damit diverse Spiele. In der vergangenen Saison plagte ihn eine Fußverletzung, so dass er nur noch auf neun Spiele kam. Immerhin bei einem Schnitt von 18.2 Zählern mit der Bestmarke von 33 Punkten gegen die BSW Sixers.

Max Dohmen freut sich darauf, als Trainingsspieler weiter im Einsatz zu sein. „Das vergangene Jahr war hart für mich und ich habe für mich festgestellt, dass es jetzt in Sachen Profitum mit all dem Vorbereiten und Herumreisen im Lande vorbei sein sollte“, sagt der bald 34 Jahre alte Forward. „Aber so ganz kann ich es auch nicht lassen. Den Status als Trainingsspieler finde ich super, da kann ich den anderen schön Dampf machen.“ Dohmen war schon einmal quasi im Ruhestand, bevor ihn der damalige Cheftrainer Matt Dodson zur Jahreswende 2018/2019 in den ProB-Kader holte. Den Tipp hatte er von Assistantcoach Katharina Arnold bekommen, die Dohmen zu der Zeit in der Oberliga trainierte. Dohmen begeisterte die Zuschauer vor allem durch seinen unbändigen Einsatz. „Ich möchte mich bei Matt, JJ, Stephan und auch Simon bedanken, bei Katharina und meinen Mitspielern, dass sie mir das Vertrauen geschenkt haben. So macht mir Basketball einfach Spaß.“

Karl Dias auffälligsten Momente in der vergangenen ProB-Saison waren vielleicht die Partien gegen den ETV Hamburg. Im Hinspiel markierte er mit 8 Zählern seine Karrierebestleistung in der ProB. Im Rückspiel lieferte sich der einsatzfreudige und Verteidigungs-starke Guard mit seinem Kumpel und Ligentopscorer Mubarak Salami ein sehenswertes Duell. In allen 22 Saisonspielen eingesetzt, kam der Student durchschnittlich auf 11:23 Minuten Spielzeit. Gespräche über eine dritte Saison bei den RheinStars verliefen jedoch über den Sommer hinweg von beiden Seiten im Sand. „Das waren zwei lehrreiche Jahre für mich und es war schön, wieder in meiner Heimatstadt zu spielen. Ich wünsche den RheinStars alles Gute.“ Und an ein Karriereende denkt der bald 25 Jahre alte Student eh noch nicht.

Quelle: RheinStars Köln

“RHEINSTARS WERDEN IMMER ZWEITE FAMILIE SEIN”

Benedict van Laack bricht auf zu neuen Zielen. Nach achteinhalb Jahren bei den RheinStars konzentriert sich der Forward ganz auf den erfolgreichen Abschluss seines Lehramtsstudiums in Sport und Englisch – und verabschiedet sich aus dem Profisport. „Mein Fokus liegt aktuell komplett auf meinem Studium. Derzeit ist der Aufwand zu groß, um Sport und Studium nebeneinander auf gleich hohem Niveau zu betreiben. Aber wer weiß, was danach noch passiert“, erzählt van Laack während seiner Verabschiedung im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch.

„Es war immer eine Riesenfreude, Bene im Team zu haben“, sagt Manager Stephan Baeck, der van Laack selbst in der Jugend trainierte als dieser im Alter von noch 15 Jahren vom heutigen Kooperationspartner BBV Nordwest zu den RheinStars kam. „In der NBBL hat sein Weg bei uns begonnen und er hat sofort seine Mitspieler und Trainer mit seiner Art und Spielweise überzeugen können. In alle den Jahren war er eine konstante verlässliche Stütze in seinen Mannschaften.  Es ist für uns natürlich schade, dass Bene nicht mehr im Team ist, aber aus seiner Sicht natürlich absolut verständlich und vielleicht auch der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Wir wünschen ihm alles Gute und freuen uns, wenn er uns weiter begleitet.“

„Ich bin super dankbar für die Zeit, die ich im Basketball und bei den RheinStars hatte. Ich habe ja auch von der Jugend an fast in jeder Mannschaft und in jeder Klasse gespielt“, sagt Bene. „Genauso dankbar bin ich für die Zeit mit den vielen Menschen und Mitspielern im Verein und unseren Fans bei unseren Spielen. Die Rheinstars werden immer eine zweite Familie für mich sein.“ Die ersten Punkte in der ProA markierte Bene mit 18 Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 12. Dezember 2015 im Spiel gegen den späteren Bundesligisten SC Rasta Vechta. Über die Jahre wurde er mit seinem nimmermüden Einsatz zu einem wichtigen und stabilen Faktor in seinen Teams. Vor allem unter den Körben beim Rebound.  Auch in der vergangenen Saison war er wie schon beim Regionalliga-Aufstieg der beste Rebounder im Kader (6,7 im Schnitt). Seinen persönlichen Rekord stellte er mit 12 Rebounds gegen die Fraport Skyliners Juniors aus Frankfurt im Februar 2019 auf. Das Spiel mit seinen meisten Punkten (20) und seiner höchsten Effektivitätsrate (27) gelang ihm am 23. Dezember 2020 gegen die ART Giants Düsseldorf.

Quelle: RheinStars Köln

VALENTIN BLASS – DAS SCHWEIZER TASCHENMESSER AUS DER PROA

Nach zahlreichen jungen Spielern schließt sich mit Valentin Blass nun ein gestandener Zweitligaprofi den RheinStars zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Der 26 Jahre alte Forward kommt von ProA-Vizemeister Bayer Giants Leverkusen nach Köln – und spielt damit erstmals für einen Verein in der Stadt, in der er seit Jahren schon wohnt und studiert. „Ich hatte drei tolle Jahre bei den Giants mit dem Aufstieg in die ProA, dem Erreichen von Platz fünf dort und jetzt zum Abschluss die Vizemeisterschaft“, sagt Blass, „aber in den Jahren ist meine Rolle immer kleiner geworden und ich habe Lust, wieder länger auf dem Feld zu stehen.“

Nicht ganz schuldlos an der Zusage sind unter anderem die Freunde aus gemeinsamen Rhöndorfer Tagen wie Thomas Michel, Yannick Kneesch oder Viktor Frankl-Maus, die mittlerweile das RheinStars-Trikot tragen. Sie brachten den Masterstudenten in Sport und Geschichte mit Management und Trainern in Kontakt. „Die Gespräche waren prima, auch die ersten Trainingseinheiten mit Headcoach Simon Cote. Und Köln soll sowieso weiterhin meinen Lebens-Mittelpunkt bilden.“ In den kommenden Wochen und Monaten stehen noch Prüfungen an der Deutschen Sporthochschule sowie an der Uni Köln an, dann solle es weitergehen Richtung Lehramt. Schon jetzt arbeitet „Valle“ als Betreuer im offenen Ganztag der Förderschule Soldinerstraße in Chorweiler. „Mir macht das unheimlich viel Freude.“

Freude löst seine Zusage für die RheinStars nicht allein bei den Kumpels aus, sondern vor allem bei Headcoach Cote. „Valentin spielt hart und physisch, ist erfahren, ein toller Teamspieler. Er kann auf der Position drei und vier spielen, ich sehe ihn dabei vor allem auf der drei. Er ist ein guter Werfer. In seiner Karriere war er auch ein guter Dreipunkte-Schütze, einige Spielzeit gut, einige sehr gut. Wir glauben, dass er uns auch in der Verteidigung sehr helfen wird. Zudem rebounded und passt er gut. Eigentlich ist er so etwas wie unser Schweizer Taschenmesser für alle Situationen. Ich freue ich sehr, mit ihm arbeiten zu können.“

Valentin Blass, Small Forward
17. April 1995, München, 1.98m/95kg

Stationen:
Ab 2021 – RheinStars Köln
2018 – 2021, Bayer Giants Leverkusen (ProA)
2017 – 2018 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016 – 2017 Telekom Baskets Bonn (BBL + 1. Regio)
2013 – 2016 Dragons Rhöndorf I Telekom Baskets Bonn

Stats 2020/2021
ProA 32 Spiele, 6:25 min (im Schnitt), 33.3% FG, 66.7 FT, 1.4 Pkt, 0.“ As, 0.9 Reb, 1.2 Eff.

RheinStars-Kader 21/22: Valentin Blass, Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Aykeen Richardson, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt

Quelle: RheinStars Köln

Aykeen Richardson – „Am Ende war es eine leichte Entscheidung“

Mit Aykeen Richardson schließt sich nach Jammal Schmedes und John Joseph Saigge der nächste talentierte junge Spieler dem Programm der RheinStars an, um in Köln den nächsten Schritt in der Karriere gehen zu können. „Wir freuen uns sehr darauf, mit ihm hier zu arbeiten“, sagt Headcoach Simon Cote. „Aykeen bringt neben seinem großen Potenzial ein gutes Fundament mit, ist schon sehr athletisch. Ab jetzt wollen wir gemeinsam darauf hinarbeiten, das Versprechen auf die Zukunft, dass sein Potenzial mitbringt, auch einzulösen – und hier in den nächsten Jahren zusammen etwas aufzubauen.“

Von Anfang an hatten sich die RheinStars sehr um den mittlerweile 1,96m großen und 19 Jahre alten Shooting Guard als Zugang zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bemüht. Richardson stammt aus dem Nachwuchs der Frankfurt Skyliners. Nun soll er im Anschluss an seinen High School-Abschluss in Manor/Texas und dem von Corona geprägten NBBL-Jahr am Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch weiter reifen. Als Basketballer – und als Schüler mit Abiturwunsch. So wird Richardson neben seinem Profidasein auch ein Anerkennungsjahr fürs Abitur in Köln absolvieren.

„Ich bin nach den zwei Jahren USA nun an einem wichtigen Punkt. Deshalb haben wir als Familie intensive Gespräche geführt, um den richtigen Standort und den richtigen Weg für die nächsten Jahre zu finden. Ausschlaggebend war bei meiner Zusage an die RheinStars sicher auch der Einsatz von Coach Simon Cote und Manager Stephan Baeck“, sagt Richardson. „Mit den Möglichkeiten, die Köln mit dem Campus bietet, war es dann am Ende eine einfache Entscheidung.“

Aykeen Richardson, Shooting Guard
15. Januar 2002, Frankfurt, 1.96m

Stationen
Seit 2021 RheinStars Köln
2020 – 2021 Eintracht Frankfurt (2. Regio) / Fraport Skyliners U19 (NBBL)
2018 – 2020 Manor Highschool (Texas)

Quelle: RheinStars Köln

Foto: Manor Highschool I RheinStars

Jammal Schmedes kommt von Liga-Konkurrenten

Die nächste gute Nachricht zum Sonntag. Mit Samuel Jammal Schmedes schließt sich ein talentierter Flügelspieler den RheinStars für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an. Der 20 Jahre alte Niedersachse kommt vom Ligarivalen SC Rist Wedel nach Köln, um hier die nächsten Schritte in seiner Sportlerkarriere gehen zu können. „Jammal ist jung, hungrig und will sich weiter verbessern. Er hat einen guten Charakter und passt damit hervorragend zu unserem Programm“, sagt Headcoach Simon Cote über den Zugang aus dem Norden, der zudem in den vergangenen Jahren als Doppellizenzspieler auch beim Erstligisten Hamburg Towers trainierte.

„Die zwei Jahre mit der Doppellizenz waren eine gute Erfahrung. Ich habe auch einige Pre-Sesaon-Spiele mit den Towers gemacht. Aber letztlich war ich in beiden Teams kein wirklich fester Bestandteil der Mannschaft, sondern in so einem Zwischenraum unterwegs. Deshalb freue ich mich jetzt richtig darauf, mich auf eine Mannschaft konzentrieren zu können“, erzählt Schmedes. Mit 16 Jahren hatte er sein deutsch-iranisches Elternhaus in Hannover verlassen, um bei RASTA Vechta den Grundstein für eine sportliche Laufbahn zu legen, die ihn irgendwann mal an die oberste Spielklasse heranbringt. Vielleicht ja sogar in Köln und mit den RheinStars. Schließlich verändern sich hier die Möglichkeiten gerade grundlegend mit dem Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch und dem Gestaltung des Radstadions als Spielhalle mit bundesligatauglichen Zuschauerkapazitäten.

„In Vechta habe ich zudem mein Abitur gemacht und ich denke aktuell ernsthaft darüber nach, ein Fernstudium aufzunehmen. Auch wenn ich das sicherlich strecken werde, um mit dem Basketball weiter voranzukommen“, sagt Schmedes. Headcoach Cote jedenfalls ist von dem Potenzial seines Spielers überzeugt: „Jammal bringt eine Menge mit, um ein kompletter Basketballspieler zu werden. Er ist schon ein guter Schütze. Aber wir glauben, er kann auch ein guter Rebounder und Verteidiger werden.“ Schmedes, der aktuell in seiner freien Zeit täglich am LSB-Stützpunkt in Hannover trainiert, hat aber noch einen anderen Grund, warum er sich auf die RheinStars freut: „Am allermeisten freue ich mich darauf, mit den Jungs zu zocken.“

Samuel Jammal Schmedes, Shooting Guard/Small Forward
17.07.2000 – 2,02 Meter, 85 kg

Stationen:
Seit 2021 RheinStars Köln
2019 – 2021 SC Rist Wedel (ProB) I Hamburg Towers (BBL)
2017 – 2019 RASTA Vechta (NBBL I Regio)

Stats 2020/2021
ProB 16 Spiele, 26:52 min (im Schnitt), 36.2% FG, 82.4 FT, 10.8 Pkt, 0.8 As, 2.4 Reb, 1.1.St. 6.8 Eff.

Zum Highlightvideo 2020/2021 geht es hier

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt

Quelle: RheinStars Köln

Foto: SC Rist Wedel

RheinStars holen jungen Pointguard ins Rheinland zurück

Mit dem jungen John Joseph Saigge stößt ein talentierter Guard zu den RheinStars und kehrt damit ins Rheinland zurück. Der in Neuss aufgewachsene 20 Jahre alte Jungprofi spielte und trainierte zuletzt in Norddeutschland. In Köln soll Saigge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nun seinen Platz und seine Rolle als Backup-Pointguard im Team suchen und finden. „Er bringt eine Menge Potential mit, ist sehr athletisch. Hat eine hohe Intensität, kann den Ball schnell machen und Druck ausüben, schaltet schnell um in Transition-Situationen“, sagt Headcoach Simon Cote. „Ich freue mich sehr über seine Zusage.“

Saigge befindet sich bereits im Einzeltraining mit dem Coach und weiteren Spielern, die sich aktuell im Individualtraining auf die kommende Saison vorbereiten. Anfang August wird die komplette Mannschaft dann in die Vorbereitung gehen. „Ich freue mich auf Köln. Die Atmosphäre und die Art, wie hier Basketball gespielt werden soll, fühlte sich schon bei unserem Tryout vor ein paar Wochen gut an“, sagt Saigge, der zuletzt bei den Eisbären Bremerhaven und den Cuxhaven Baskets mit einer Doppellizenz ausgestattet war. „Ich habe mit dem ProA-Kader trainiert und sollte zudem in der Regio trainieren und spielen.“ Leider bremste die Corona-Pandemie den Guard, der tatsächlich nur ein Saisonspiel bei den Baskets in der Regionalliga Nord absolvieren konnte, wenn auch ein gutes.

So fühlt sich die Rückkehr ins Rheinland ein wenig wie ein Neustart ins echte Sportlerleben an, auch wenn die Ausbildung zum Massage-Fachpraktiker erfolgreich abgeschlossen werden soll. „Und meine Familie freut sich, dass sie nun endlich wieder Spiele von mir sehen kann“, erzählt Saigge. Seine Eltern hatten den gebürtigen Haitianer in seinem zweiten Lebensjahr adoptiert und beide Elternteile sind dem Basketball tief verbunden. Vater Tom Saigge spielt immer noch aktiv bei der ART Düsseldorf, war schon Deutscher Ü50-Meister, Mutter Sabine spielte ebenfalls beim ART. „Sowohl die RheinStars mit ihrem Potential, den Möglichkeiten und den Aussichten als auch die ProB als Spielklasse, sind für John genau der richtige Schritt für seine Entwicklung“, sagt sein Berliner Berater und Karrierebegleiter Yenal Kahraman. „Ich habe John gesagt, er soll nicht nur den Kopf auf sachlicher Ebene entscheiden lassen, sondern sein Herz muss das gleiche fühlen können. Es muss eine harmonische Balance vorhanden sein. Das letzte Wort muss allerdings das Herz haben. Das hatte es bei John.“

John Joseph Saigge, Guard
09.03.2001 – 1,83 Meter, 75 kg

Stationen:
2020 – 2021 Cuxhaven Baskets (Regio) I Eisbären Bremerhaven (ProA)
2019 – 2020 München (NBBL)
2017 – 2019 TG s.Oliver Würzburg (NBBL I ProB)
2015 – 2017 ART Giants Düsseldorf (JBBL)

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, John Joseph Saigge, Elijah Schmidt

Fotos: RheinStars Köln

RheinStars verpflichten Deutsch-Amerikaner Elijah Schmidt

Gute Nachrichten zum Sonntag. Mit Elijah Schmidt präsentieren die RheinStars ihren ersten offiziellen Neuzugang für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Wie der Nachname schon vermuten lässt, ist der Power Forward zwar in den USA geboren und aufgewachsen, hat aber einen deutschen Vater. „Wir haben oft Zuhause über die Möglichkeit gesprochen, vielleicht mal in Deutschland als Profi zu spielen und so das Land kennenzulernen. Es ist fantastisch, dass es jetzt tatsächlich passiert“, sagt Schmidt.

Seine ersten Erfahrungen mit dem europäischen Basketball hat er nach vier Jahren in der NCAA in der zurückliegenden Saison in der spanischen Liga „LEB Silber“ gemacht. Dort erreichte der 23 Jahre Forward mit seinem katalanischen Klub Pardinyes Lleida die Playoffs, erzielte dabei in durchschnittlich knapp 15 Spielminuten 5.8 Punkte und 4.2 Rebounds. „Seine Statistiken sind ok. Aber für die Minuten, die er da gespielt hat, war er sehr produktiv. Und das in einer sehr herausfordernden Liga, gerade für junge Spieler in ihrem ersten Jahr im Ausland“, sagt Headcoach Simon Cote und erklärt, warum er von der Verpflichtung Schmidts mehr als überzeugt ist. „Wir haben uns mit ihm intensiv beschäftigt und ausgiebig gesprochen. Er hat einen guten Charakter, ist ein Mannschaftsspieler. Physisch stark, kann sich durchsetzen. Rebounded und verteidigt gut.  Er hat noch viele Möglichkeiten, sein Spiel weiter zu verbessern. Er passt sehr gut zu uns und wenn wir alles wie gewünscht hinbekommen, kann Elijah eine herausragende Rolle bei uns spielen.“

Schmidt selbst wuchs in Texas auf, schloss im Sommer 2020 sein Bachelor-Studium in Umweltwissenschaften an der Texas University A&M erfolgreich ab. Sein Vater stammt aus Bremen, kam als junger Erwachsener nach New York, lernte dort seine spätere Frau kennen. Über Miami landete die Familie schließlich in Houston, Texas. Anfangs wuchs er zweisprachig auf, verlor allerdings trotz Deutsch im Unterricht zumindest sprachlich den Kontakt zur Sprache seines Vaters. „Ich verstehe eine Menge, gesprochen habe ich aber sehr wenig.  Auch deshalb freue ich mich auf Köln.“ Bevor der Mann mit dem deutschen Pass aber seine Zusage gab, informierte er sich bei Kapitän Twotwo Golson über seinen möglichen neuen Verein und entdeckte im Netz zudem eine Menge über die Kölner Basketball-Geschichte und die Möglichkeiten des Basketball Campus powered by Flossbach von Storch. „Lleida hätte mich zwar gerne behalten, auch mit dem Trainer habe ich mich gut verstanden“, sagt Schmidt. „Aber das Gesamtpaket plus die Chance, im Lande meines Vaters zu spielen, haben mich von den RheinStars überzeugt.“
Elijah Schmidt, Power Forward
geb. 6. November 1997
Größe: 2,04m

Stationen:
2020- 2021 Pardinyes Lleida (Spanien, LEB Silver)
2016 – 2020 Texas A&M- CC Islanders (USA, NCAA I – Southeastern)

Saison 2020/2021 – Pardinyes Lleida (inkl. Playoff)
25 Spiele, 15.4 Min pro Spiel, 5.8 Punkte, 0.5 Assists, 4.2 Rebound, Eff. 7.9

Zu Elijahs Highlightivideo aus der vergangenen Saison geht es hier

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Elijah Schmidt

Quelle: RheinStars Köln:

Foto: Pardinyes Lleida I Elijah Schmidt