Beiträge

Rückblick ProB Nord 14. Spieltag

16.01.2021 17:30 Uhr SC Rist Wedel – TKS 49ers 93:90

Nervenstärke, ein 5:0-Spurt Ende des vierten Abschnitt und ein in der Schlussphase auftrumpfender Osaro Jürgen Rich Igbineweka verhalfen dem SC Rist zum 93:90-Sieg über den RSV Eintracht (TKS 49ers). „Wir haben viel Energie und Arbeit hereingesteckt, die Jungs wollten auf jeden Fall von Anfang an. Das hat in der ersten Halbzeit noch nicht so viel Ertrag gebracht, weil auch viele Hemmungen da waren. Man hat eine Anspannung gespürt. Das liegt sicherlich auch an der tabellarischen Situation. Aber wir haben immer wieder kleine Runs gehabt und haben gemerkt: Eigentlich können wir“, sagte Trainer Benka Barloschky.
US-Center Malik Toppin analysierte die Niederlage wie folgt: „Unsere Verteidigung war am Ende der Grund, weshalb wir heute verloren haben. Wir haben zugelassen, dass zwei Spieler uns zusammen 61 Punkte einschenken. Das darf nicht sein. Daran müssen wir weiterhinarbeiten.“

16.01.2021 18:00 Uhr BSW Sixers – VfL SparkassenStars Bochum 83:80

Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB waren die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstag zu Gast bei den BSW Sixers in Sandersdorf. Nach einer schwachen ersten Halbzeit fanden die Bochumer besser in die Partie und konnten das Spiel am Ende offen gestalten, doch nicht mehr entscheidend auf ihre Seite drehen und verloren am Schluss mit 80:83 in Sandersdorf.
„Wir sind nach einer wirklich sehr schwachen ersten Halbzeit zurück ins Spiel gekommen und konnten die Partie noch einmal eng gestalten. Wir mussten heute sehr viel Kraft investieren, was am Ende leider nicht gereicht hat um die Partie noch einmal zu drehen. Ich bin überzeugt, dass wir aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen werden und hoffentlich am Mittwoch im Nachholspiel gegen Wedel bereits auf die Siegerstraße zurückfinden können“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

16.01.2021 18:00 Uhr RheinStars Köln – WWU Baskets Münster 97:86

Mit einem überraschenden Erfolg haben sich die RheinStars sportlich zurückgemeldet. Dank einer engagierten Teamleistung schlugen die Kölner den Tabellenzweiten WWU Baskets Münster am Samstagabend mit 97:86 (53:40) und festigten ihren Mittelplatz in der Nordgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Kompliment an die Mannschaft, vor allem wie sie nach einer schwierigen Anfangsphase gute Lösungen gefunden und das Spiel gedreht hat“, sagte Manager Stephan Baeck nach dem ersten Punktspielsieg im Basketball Campus Köln. Nun genießen die RheinStars zwei Tage Pause, bevor dann die Vorbereitung auf die nächste Partie beginnt.
„Leider ist uns heute das Spiel im zweiten Viertel nach einer guten Anfangsphase komplett entglitten und wir haben zu keinem Zeitpunkt wieder Zugriff darauf bekommen“,so der konsternierte Headcoach Philipp Kappenstein. Die Münsteranerzeigten sich im Duell mit bissigen Kölnern in der Verteidigung indisponiert und ließen sechs Tage nach ihrer besten Defense-Halbzeitgegen die Itzehoe Eagles gewohnte Intensität vermissen.

16.01.2021 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf – Iserlohn Kangaroos 84:92

Ihren zweiten Sieg in Folge haben die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am Samstagabend eingefahren. Bei den ART Giants Düsseldorf setzten sich die Schützlinge von Headcoach Stephan Völkel am Ende verdient mit 92:84 (16:19, 37:25, 19:21, 20:19) durch und haben so erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen. Auch wenn der Sieg am Ende klar war, kribbelig war es zwischendurch dennoch. Stephan Völkel, Headcoach Iserlohn Kangaroos:„Wir sind nicht richtig gut ins Spiel gekommen, hatten aber dann 14, 15 Minuten wirklich gute Minuten. Am Ende muss man der Mannschaft einfach ein großes Kompliment machen, dass sie in kribbeligen Phasen nicht auseinandergefallen, sondern noch näher zusammengerückt ist. Wir haben den Ball gut bewegt, als Team gut gespielt. Und genau da müssen wir weiter ansetzen. Auch wenn wir jetzt zwei Mal in Folge gewonnen haben, dürfen wir den Fuß nicht vom Gas nehmen. Im Gegenteil. Wir müssen einen Gang hochschalten und weiter konzentriert und fokussiert bleiben.“
Headcoach Kevin Magdowski: „Man darf einfach nicht leichtfertig in Spiele gehen, das habe ich auch in der Kabine schon gesagt. Und wenn wir so denken, dann denken wir falsch. Dass Iserlohn ebenfalls ein heißer Kandidat auf die Playoffs ist, war uns vorher schon klar. Insgesamt waren wir in der Verteidigung über die gesamte Spielzeit viel zu langsam gegen eine offensivstarke Mannschaft. Wir müssen uns wieder darauf besinnen, was wir wollen. Wir kommen vom vorletzten Tabellenplatz aus der letzten Saison und jedem muss klar sein, dass wir nun die Playoffs erreichen wollen.“

16.01.2021 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm – ETV Hamburg 92:71

Gegen den Vorletzten der ProB Nord, dem ETV Hamburg Basketball, taten sich die EN Baskets Schwelm zunächst sehr schwer. Die Gäste hatten aus der Partie der Vorwoche gegen Wedel eine Menge Selbstbewusstsein getankt und liefen von Anfang an mit breiter Brust auf.
Headcoach Sükran Gencay zog nach der Heimkehr über verschneite Straßen folgedes Fazit: „Der Sieg von Schwelm geht klar in Ordnung, vielleicht ist er am Endeein bisschen zu hoch ausgefallen. Es war klar, dass die Baskets nach unserem guten Start zurückkommen würden. Dafür sind sie zu erfahren und haben zu viel Klasse. Im zweiten Viertel ist es uns einfach nicht gelungen zu scoren, da haben wir selbst die freien Würfe nicht mehr getroffen. Leider konnten wir die vergangene Woche wegen vieler kranker und verletzter Spieler wieder nicht so gut trainieren, das ist nach wie vor ein Problem.“

Rückblick ProB Süd 14. Spieltag

16.01.2021 17:30 Uhr Depant GIESSEN 46ers Rackelos – Arvato College Wizards 96:87

Fünfter Sieg in Folge für die Depant GIESSEN 46ers Rackelos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Süd. Vor konstant über vierhundert Zuschauern im Stream (hieß es am Ende 96:87 (45:40) gegen die Arvato College Wizards des SC KIT Karlsruhe.
Lutz Mandler (Cheftrainer Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Ausschlaggebend war unsere Defensivleistung über das gesamte Spiel. Tim Uhlemann hat mit seiner Leistung heute bestätigt, wie erfolgreich und hart er an sich gearbeitet hat. Wofür ich mich bedanken will, ist die Unterstützung durch den Livestream. Es ist für die Jungs psychologisch gut, wenn sie wissen, dass sich Leute ihre Spiele ansehen.“
„Wir haben eigentlich gut ins Spiel gefunden und in den ersten Minuten konsequent verteidigt. Leider haben wir in der Folge abgebaut und gerade Tim Uhlemann zu viel Raum gelassen und einige Dreier von ihm kassiert. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit eine akzeptable Leistung gezeigt. Im dritten Viertel haben wir leider offensiv und defensiv komplett den Faden verloren und sehr unorganisiert gespielt. Dadurch konnte sich Gießen einen großen Vorsprung erspielen. Im Schlussviertel haben wir versucht nochmal ranzukommen und uns nicht aufgegeben. Am Ende hat es aber leider nicht für einen Sieg gereicht“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

16.01.2021 18:00 Uhr OrangeAcademy – EBBECKE WHITE WINGS Hanau 78:87

Die Vorzeichen für das erneute Aufeinandertreffen mit der OrangeAcademy sahen suboptimal aus: Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau hatten nach dem Sieg gegen Erfurt gerade einmal zwei spielfreie Tage. Außerdem musste das Team einsatzgeschwächt bei Ligaprimus Ulm auflaufen. Mannschaftskapitän Josef Eichler musste dem Spiel aus privaten Gründen fernbleiben. Dank 40 Minuten voller Konzentration und einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gelang den Hanauern dennoch die Überraschung: Mit 78:87 schlugen sie den Favoriten. „Wir haben uns intensiv auf das Spiel vorbereitet und von Anfang an daran geglaubt, dass wir gegen Ulm mithalten können. In der ersten Hälfte haben wir uns bewiesen: Wir haben heute eine Chance. Das hat uns gepusht“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki.
„Wir haben heute zu viele Punkte zugelassen und insgesamt 87 gegnerische Zähler kassiert – viele nach unseren eigenen Fehlern“, sagte OrangeAcademy-Kapitän Marius Stoll, der fünf Punkte und sechs Assists beisteuerte und zugleich fünfmal das Spielgerät verlor: „Wir haben heute leichtsinnig den Ball weggeworfen. “ Genau diese Tatsache war ausschlaggebend für die erste Heimspiel-Niederlage in der ProB-Saison.

16.01.2021 18:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors – FC Bayern Basketball II 73:78

Die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat sich mit einem wichtigen Auswärtssieg zurückgemeldet: Beim Frankfurter Farmteam drehte der FCBB II nach langem Rückstand und einem heiklen 74:73-Vorsprung kurz vor Schluss die umkämpfte Partie noch mit einer klaren Steigerung auf beiden Seiten des Courts zu einem 78:73 (35:40)-Erfolg. „Nach einer sehr durchwachsenen ersten Hälfte, wo wir einfach nicht gut gespielt haben, haben wir unser Leistung in der zweiten Hälfte deutlich gesteigert“, freute sich Andreas Wagner.„Wir haben vor allem in der Verteidigung viel aggressiver agiert und taktisch umgestellt, das hat gut funktioniert. Wir haben dann auch sehr gut die Bretter kontrolliert und den Frankfurtern keine Offensivrebounds mehr gegeben. Wir haben auch besser in der Transition-Defense verteidigt, das war der Schlüssel in der Verteidigung. Insgesamt haben wir verdient gewonnen und sind stark zurückgekommen. Kompliment an die Mannschaft für die letzten 18 Minuten.“
Miran Cumurija (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „Wir haben einen Großteil der Partie gut gespielt und stark gekämpft, doch konnten uns am Ende nicht für unsere gute Leistung belohnen. Letztendlich hatten wir zu viele Turnover und München ist an der Freiwurflinie nervenstark geblieben.“

16.01.2021 18:00 Uhr Dresden Titans – Basketball Löwen 87:76

Die Dresden Titans konnten, nach dem ungewohnten Gefühl einer Heimniederlage vergangene Woche, postwendend in die Erfolgsspur zurückfinden und gegen die Basketball Löwen Erfurt den siebten Saisonsieg einfahren. Damit bleiben Dresdens Korbjäger weiter in der Spitzengruppe der Südstaffel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beheimatet.
Nach dem Abpfiff gab Titans-Headcoach zu, dass die Halbzeitansprache wohl etwas intensiver war: „Es ist vielleicht minimal lauter geworden“, so Strauß augenzwinkernd im Interview mit Hallensprecher Olaf Kadner. Auf die wichtigen Änderungen im Detail angesprochen hatte der 27-jährige Trainer Folgendes zu sagen. „Wir haben dann in der zweiten Hälfte viel besser verstanden, wasund wiegenau wir bei den Erfurtern attackieren müssen, um erfolgreich zusein. Und das wir dann am Ende auch noch ein paar Dreier reinschnipsen ist natürlich umso schöner.“

16.01.2021 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer – BBC Coburg 67:79

Trotz einer deutlichen Steigerung gegenüber der Niederlage vor Wochenfrist in Hanau haben die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer in der ProB einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Chefcoach Carl Mbassa verlor ihr Heimspiel in der Bad Dürkheimer TV-Halle  mit 67:79 (37:49) gegen BBC Coburg. „Der Auftritt unseres Teams war in Ordnung. Die Coburger haben wirklich eine sehr gute Mannschaft“, urteilte BIS-Sportmanager Gerd Kopf nach der Begegnung.

17.01.2021 18:00 Uhr EPG Baskets Koblenz – TSV Oberhching Tropics 82:90

Auch das zweite Spiel im neuen Kalenderjahr konnten die EPG Baskets Koblenz nicht erfolgreich gestalten. Ohne die drei verletzten Starting Five Spieler Edin Alispahic, CJ Oldham und DJ Woodmore unterlagen die Baskets den Tropics aus Oberhaching am 15. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd mit 82-90.

Co-Trainer Kamillo Rosenthal: “Wir hatten eine guten Trainingswoche und sind durch den Sieg über Frankfurt mit viel Selbstbewusstsein nach Koblenz gereist. Vor dem Spiel haben wir der Mannschaft gesagt, wenn wir diesmal die Rebounds dominieren , werden wir auch das Spiel gewinnen. 10 Rebounds mehr, zeigen mir welche Mannschaft diesen Sieg mehr wollte. Das waren an diesem Abend wir. Eine tolle Teamleistung, in der jeder Spieler einen wichtigen Beitrag zum Sieg beisteuerte. Alles schön und gut, aber jetzt gilt es die kommende Woche hart weiterzuarbeiten und mit Dresden das nächste Topteam zu bezwingen. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.”

Mit 8-4 Siegen belegen die Baskets aktuell Platz 4 in der Tabelle, während Oberhaching mit nunmehr 4-8 Siegen auf dem neunten Tabellenplatz steht und die Playoff-Ränge fest im Visier hat.

Rückblick ProA Spieltag 16

16.01.2021 17:00 Uni Baskets PaderbornEisbären Bremerhaven 98:104

Die Eisbären Bremerhaven sind mit einem Auswärtssieg in das Jahr 2021 gestartet. In einer umkämpften Partie konnten sich die Mai-Schützlinge dank einer starken zweiten Halbzeit mit 98:102 durchsetzen. Bester Eisbär: Trey Davis mit 29 Punkten.
„Die 2. Halbzeit war der Schritt, für den wir in den letzten Wochen hart gearbeitet haben. Wir wissen, dass wir noch viel Raum zum Wachsen haben, aber ich bin stolz auf die Entschlossenheit des Teams. Hoffentlich können wir die Leistung der 2. Halbzeit weiter steigern und gut ins Jahr 2021 gehen.“, so Michael Mai nach der Partie.

„Vier oder fünf Minuten haben gereicht, um den Kopf und damit letztendlich auch das Spiel zu verlieren“, bedauerte Headcoach Steven Esterkamp das Endergebnis. Insgesamt war er jedoch über weite Strecken mit der Leistung seines Teams zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr viel richtig gemacht, unseren Matchplan sehr gut umgesetzt und offensiv wie defensiv den richtigen Fokus gefunden. Leider konnten wir dies nicht bis zum Schluss halten, auch weil Bremerhaven zum Ende hin stärker wurde.“

16.01.2021 19:30 Uhr Artland Dragonswiha Panthers Schwenningen 71:78

Die wiha Panthers Schwenningen sichern sich nach holprigem Start einen wichtigen 71:78-Auswärtssieg bei den Artland Dragons. Starke Verteidigungsarbeit und ein glänzender Courtney Stockard sorgen für den verdienten Erfolg der Doppelstädter.
Dragons-Headcoach Tuna Isler: „Die paar positiven Aspekte unseres Spiels wurden heute von die vielen Kleinen überschattet. Das war leider eine blamable Vorstellung. Ich habe auch heute gute Dinge gesehen, doch die vielen Fehler haben uns heute definitiv das Genick gebrochen. Unsere Reboundarbeit war gut, die Verteidigung über weite Strecken auch in Ordnung, aber unsere Offense hat heute zu häufig den Faden verloren. Unsere Spielmacher stehen natürlich in der Verantwortung, alle drei waren auch nicht schlecht, weil sie alle drei ihre Momente hatten. Gerel hat uns 26 Punkte gegeben, Thorben hat gut verteidigt. Zach hat von der Freiwurflinie seine Qualität gezeigt und gute Defense gespielt. Aber zusammen haben sie auch 17 Turnover verursacht. Ich bin jedoch auch davon überzeigt, dass wir das schnell korrigieren können. Wir sind uns bewusst, dass wir in diesem Bereich das schlechteste Team der Liga sind. Wir glauben jedoch an das Team, der Zusammenhalt zeichnet uns aus. Das stimmt mich positiv, wir werden weiter hart arbeiten und so auch wieder Spiele gewinnen. Das Team steht in der Verantwortung und ich bin mir sicher, dass wir uns wieder aufrappeln werden. Sie kennen mich als Trainer, dennoch gibt es keinen Grund zur Wut, weil wir zuversichtlich sind.“

17.01.2021 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLESTigers Tübingen 83:79

Cheftrainer Dirk Bauermann stand überraschend und früher als erwartet wieder an der Seitenlinie. 100 Sekunden vor dem Ende stand es nach Freiwürfen auf beiden Seiten 77:77. Die Tigers zeigten dann Nerven, als sie nur zwei von vier Freiwürfen trafen. Rain Veideman tauchte im nächsten Angriff durch die Verteidigung, schloss einen wilden Korbleger ab und wurde dabei gefoult. Der Bonusfreiwurf bescherte den Gastgebern die erneute Führung (80:79, 40. Min). Die Tübinger verwarfen daraufhin einen Dreier, den Rebound konnte Reischel jedoch nicht kontrollieren und Tigers-Flügelspieler Elias Valtonen scheiterte beim Korbleger. Die Wölfe griffen sich den Rebound, Tübingen foulte Stefan Ilzhöfer, der nur einen von zwei Freiwürfen traf – 81:79. Die Tigers trafen dank der starken Rostocker Verteidigung in der verbleibenden Zeit zwei weitere Würfe nicht und Reischel stellte den Endstand an der Freiwurflinie her.

Coach Dirk Bauermann sagte nach der Partie: “Wir haben das Spiel gewonnen gegen eine Mannschaft, die zuletzt im Aufschwung war. Es ist ein super Zeichen für eine mehr als intakte Moral. Die Mannschaft hat das Spiel über ihren überragenden Willen und eine sehr gute Verteidigung gewonnen. Es hätte nicht besser laufen können, wenn mit Chris Carter und Behnam Yakhchali die beiden startenden Guards fehlen und der andere Starter Brad Loesing zur Mitte des letzten Viertels sein fünftes Foul bekommt. Ich will auch herausheben, dass Stefan Ilzhöfer heute unglaublich wertvoll war. Er hat den Tübinger Guard Sharkey quasi ausgeschaltet, so dass er kaum zur Wirkung gekommen ist, und im Angriff sehr klug gespielt.”

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): “Es ist einfach nur frustrierend. Bereits zum zweiten Mal haben wir gegen Rostock eine sehr gute Möglichkeit verpasst, das Spiel zu gewinnen. Leider waren wir heute erneut nicht dazu in der Lage. Das zweite Viertel war ein Desaster und eine Enttäuschung. Wir haben genauso gespielt, wie es Rostock benötigt hat. Wir hatten kein Tempo mehr im Spiel und haben viele Fehler gemacht. Das dritte Viertel war überzeugend. In der entscheidenden Phase waren die Defense und die Offense dann einfach nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen. Wir müssen daraus weiter lernen und vor allem auch wachsen. Wenn wir einen Schritt weiter in unserer Entwicklung wären, hätten wir das Spiel gegen Rostock heute gewonnen.”

17.01.2021 16:30 Uhr Science City JenaVfL Kirchheim Knights 79:87

Der sechste Sieg in Serie ist in trockenen Tüchern. Auch beim Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga aus Jena, können sich Kirchheims Korbjäger in einer spannenden Partie mit 87:79 durchsetzen. Damit gewinnen die Teckstädter sechs Spiele in den letzten 21 Tagen und belegen in der Tabelle Platz drei. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der gleich sechs Spieler zweistellig punkten, sorgt für die beiden Zähler. „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs. Was sie in den letzten Wochen an Energie und Enthusiasmus gezeigt haben ist unglaublich. Das Programm war hart und sich auf diese Weise, gegen diese Gegner durchzubeißen, war sehr stark.  Wir haben noch einige Aufgaben vor uns und wollen die auf die gleiche Art und Weise angehen, “ sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Frank Menz (Headcoach Science City): „Wir haben heute verdient verloren. Es war zu erwarten, dass uns ein schweres Spiel bevorsteht. Wir haben uns große Mühe gegeben, den Gegner im Vorfeld nicht zu unterschätzen. Ich glaube aber, dass es tatsächlich passiert ist. Ich bin natürlich überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung unseres Teams. Wir haben es nicht geschafft mit Energie aufs Feld zu kommen. Einige Spieler haben sich darauf verlassen, dass es unsere beiden Guards richten werden. Alle Teams haben schwere Spiele, jetzt hat es uns erwischt. Nach ein paar sehr guten Spielen hätten wir gewarnt sein müssen. Kirchheim ist mit fünf aufeinanderfolgenden Siegen inkl. des Erfolges gegen Rostock angereist. Wenn man aber so wirft, wie wir geworfen haben, kann man nicht oder nur sehr schwer gewinnen. Das ist zwar enorm schade, davon dürfen wir uns aber auch nicht allzu sehr runterziehen lassen. Auf die einzelnen Leistungen der Spieler möchte ich nicht eingehen. Wir hatten ein paar individuelle Totalausfälle, die wir nicht kompensieren konnten. Glückwunsch an den Gegner. Wir müssen weiter arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen, haben noch einen langen Weg zu gehen. Die Niederlage ist kein Beinbruch, auch wenn es unmittelbar danach natürlich wehtut.“

17.01.2021 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierPhoenix Hagen 83:75

In einem ohnehin von schwachen Wurfquoten geprägtem Spiel, in dem insgesamt 85 (!) Rebounds geangelt wurden, hatten die Gastgeber den weitaus besseren Zugriff am Brett. Denn gleich 55 der Abpraller landeten in den Händen eines Gladiators, bei denen insbesondere der Ex-Hagener Jonas Grof seine Reboundstärke unter Beweis stellte. 13-mal schnappte er sich den Wilson-Ball – und mit neun Punkten schrammte er nur knapp am Double-Double vorbei.

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Wir haben uns in der Zone hin- und herschieben lassen, ohne etwas dagegen zu machen. Kurz: Wir waren zu faul, zu dämlich und zu soft. Das war von uns ein komplettes Versagen in der Reboundarbeit. So etwas darf man sich nicht erlauben. Wir hätten dieses Spiel immer wieder zu unseren Gunsten entscheiden können, haben dann aber auch immer wieder Bälle verloren oder Rebounds hergegeben. So kann man nicht gewinnen.“

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Ich kann mich nicht daran erinnern, wann eines meiner Teams in einem Spiel schonmal 28 Offensivrebounds geholt hat. Das zeigt, dass wir im Rebounding viele richtig machen. Ebenfalls hat man gesehen, dass einige unserer Jungs langsam den nächsten Schritt machen und dahin kommen, wo wir sie brauchen. Ein wichtiger Sieg, vor allem mit dem Blick auf die Playoff-Plätze. Daran müssen wir nun am Mittwoch gegen Nürnberg anknüpfen”.

17.01.2021 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergBayer Giants Leverkusen 103:75

Begegneten sich beide Mannschaften in den ersten fünf Spielminuten zunächst auf Augenhöhe, gelang es den Hausherren sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Daran war vor allem Jordan Geist beteiligt, der GIANTS-Headcoach Hansi Gnad nach einem 9:2-„Run“ und dem daraus resultierenden 20:9 aus Sicht der Heidelberger zu einer Auszeit zwang. Doch auch nach der kurzen Verschnaufspause wurde es für den 14-maligen Deutschen Meister nicht besser. Die Leverkusener haderten mit ihrer schwachen Wurfquote von außerhalb der Dreipunktelinie, während den Hausherren offensiv so ziemlich alles gelang. Die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel dann in den ersten Minuten der dritten Spielperiode. Die GIANTS versuchten noch einmal das Blatt zu wenden und vor allem der im Angriff gut arbeitende Marko Bacak war es, der für seine Farbe wichtige Zähler markierte. Doch an diesem Sonntag erwischte BAYER einen vollkommen gebrauchten Tag.

Rückblick Nachholspiel ProB Süd

Spieltag 4

06.01.2021 16:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

In den ersten 20 Minuten konnten die Gelbhemden das Spiel noch offen gestalten und hatten mit Janosch Kögler (32 Punkte, 9 Rebounds) einmal mehr den überragenden Spieler auf dem Feld. Doch aufgrund eklatanter Reboundschwäche servierte man den jungen Gastgebern immer wieder zweite Chancen, die von den Sklyiners genutzt wurden. Vor allem Centerspieler Noah Kandem (21 Punkte, 8 Rebounds) holte einen Offensivrebound nach dem anderen und verwertete hochprozentig am Brett. Sichtlich verunsichert ließen die Gelbhemden in der Offensive viele einfache Punkte an der Freiwurflinie liegen. Trotzdem war man mit einem 35-39 Rückstand in Schlagdistanz.

Spieltag 4

06.01.2021 18:00 Uhr Basketball Löwen vs. OrangeAcademy

Die Basketball Löwen verbrachten in den letzten Monaten wiederum mehr Zeit in häuslicher Quarantäne als in der Trainingshalle, was natürlich die bisherige Arbeit von Trainer Uvis Helmanis massiv behindert. Trotzdem hofften die Thüringer natürlich auf eine Überraschung. Diese blieb am Mittwochabend vor den leeren Zuschauerrängen der Erfurter Riethsporthalle jedoch aus. Zwar sahen die Löwen Fans, die ihr Team momentan nur von zuhause aus über den Livestream auf Sportdeutschland.tv verfolgen können, eine recht ausgeglichene erste Halbzeit (30:31) und auch einige sehenswerte Angriffe der Erfurter. Jedoch wurden die Hausherren im weiteren Spielverlauf sichtbar müde und verloren zunehmend den Anschluss. Die Ulmer Gäste wussten dies zu nutzen und gewannen das Spiel am Ende deutlich mit 18 Punkten (54:72).

Ab dem dritten Viertel folgte dann eine enttäuschende Vorstellung der Truppe von Trainer Mario Matic. Während sich Frankfurt in Person um A-Nationalspieler Len Schoormann (20 Punkte) in einem Rausch spielte, verloren die Tropics nun an beiden Seiten des Feldes komplett den Faden. Am Ende mussten die Kyberg-Riesen mit einem derben 76-99 Schlappe die lange Rückfahrt nach München antreten.

Rückblick Nachholspiele ProA

Spieltag 7

05.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Phoenix Hagen

In einer intensiven und kampfbetonten Partie liegen die Teams bis zum Schlussviertel gleichauf. In den letzten zehn Spielminuten dominieren die Hausherren.

„Das war ein wichtiger Sieg für uns. Hagen hat uns mit ihrer Geschwindigkeit immer wieder vor Probleme gestellt. Das haben wir erst in den letzten zehn Minuten in den Griff bekommen durch intensivere Defensivarbeit. Sechs Dreier im Schlussabschnitt haben das Spiel letztlich zu unseren Gunsten entschieden, “ sagte Perovic nach Spielende.

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Wenn du weder im Kopf noch in den Beinen spritzig und fit genug bist, kannst du kein Spiel gewinnen. Das hat man heute wieder gesehen. Wir haben uns das Leben am Anfang allerdings auch schwer gemacht, weil wir mental nicht bereit waren dagegenzuhalten. Da hat uns Kirchheim eine Serie eingeschenkt, weil wir in der Defense zu weit vom Gegner wegstanden und einfach zu passiv waren. Auch nach der langen Busfahrt darf das einfach nicht passieren. Im dritten Viertel lief es dann wieder richtig gut für uns, aber am Ende hat man gesehen, dass die Beine nicht mitgemacht haben.“

Spieltag 6

06.01.2021 17:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Tigers Tübingen

Wie auch schon in einigen anderen Partien war es eine unkonzentrierte Anfangsphase die für viele gegnerische Punkte aus Sicht der Ehinger sorgte. Es dauerte mehr als drei Minuten bis Jack Pagenkopf die ersten Punkte gelangen. Da hatten die Gäste aber schon mit 7:0 in Führung gelegen. Auch in den folgenden Minuten wurde es dem Derbygegner zu einfach gemacht. Beim Stand von 7:15 folgten die ersten Wechsel von Trainer Domenik Reinboth. Doch auch dann waren es zu viele Fehler und schon fünf Ballverluste die den Rückstand früh auf zehn Punkte anwachsen ließen. Lediglich drei ihrer 15 Würfe trafen die Tübinger im ersten Viertel nicht. Weitere drei Ballverluste und eine gute Defensivarbeit der Gäste zwangen die Ehinger Mannschaft zu einem noch grö-ßeren Rückstand. Mit 13:32 ging es ins zweite Viertel. Erneut waren die ersten zehn Minuten ausschlagge-bend, die es dem Team von Domenik Reinboth so schwer machten im Spiel zu bleiben. Nach 17 Minuten betrug der Rückstand (18:53) schon 35 Punkte.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): “Heute konnten wir uns endlich mal für unsere Leistung auch belohnen. Der Sieg war natürlich wichtig für den Kopf nach zuletzt dummen Niederlagen. Gegen Ehingen war es so, dass wir uns heute nur kleine Tiefs erlaubt haben. Der Gegner hatte dann nicht den besten Tag erwischt und wir konnten das Spiel von vorne weg spielen. Die Verteidigung war gut, auch in der Offensive haben wir wieder gezeigt, dass wir immer für viele Punkte gut sind. Insgesamt gibt es nicht viel zu sagen, wir waren heute einfach die klar bessere Mannschaft. Ehingen ist besser wie das heutige Spiel, das ist so. Für uns gilt es nun, dass wir weiter zusammenwachsen und am Samstag in Trier dem Gegner einen guten Kampf abliefern können.”

Rückblick ProB Süd Spieltag 12

03.01.2021 16:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy

Wie bereits schon in der Vorsaison erlebten die jungen Ulmer von Head Coach Anton Gavel erneut einen gebrauchten Tag beim BBC Coburg. „Glückwunsch an Coburg. Sie haben heute verdient gewonnen“, sagte Coach Gavel nach der Partie: „Wir hatten zu viele Turnover und am Brett haben wir auch nicht gut gearbeitet.“ Im ersten Spiel im neuen Kalenderjahr fand die OrangeAcademy anfangs ihren offensiven Rhythmus nicht, da Coburg den Gästen keine Freiräume für offene Würfe gab. Außerdem setzte der BBC die jungen Ulmer Talente, für die Thomas Gaus erstmals in dieser Saison auf dem Parkett stand und fünf Punkte erzielte, zunehmend durch eine Ganzfeldpresse unter Druck. Daraufhin schlichen sich Fehler in das Spiel der Gäste ein, die mehrmals direkt im Aufbau das Spielgerät verloren und so Coburg zu einfachen Punkten verhalfen. Nach einem Zehn-Punkte-Rückstand zur Halbzeit konnte die OrangeAcademy sich nach Seitenwechsel nicht in Schlagdistanz bringen. Wie am Fließband traf Coburg von jenseits der Dreierlinie und schenkte so den jungen Ulmern 32 Punkten im dritten Viertel ein. Die Gäste lagen maximal mit 26 Zählern zurück (45:71). „Unsere Defensive war heute nicht auf dem angepeilten Level. Im letzten Viertel waren wir dann aber in der Verteidigung aktiver“, so Gavel, dessen Team insgesamt 19 Ballverluste verursachte und zu viele Offensivrebounds und damit zweite Wurfchancen für den BBC zuließ.

03.01.2021 18:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. Dresden Titans

Gegen den Tabellenletzten FRAPORT SKYLINERS Juniors reichen eine überzeugende Teamleistung und ein sehr starkes zweites Viertel sowie gute fünf Minuten im dritten Viertel zum Erfolg. Dabei traten bei den Juniors sogar die Doppellizenz-Spieler Len Schoormann und Jordan Samare an (zusammen 32 Punkte). Das Dresdner Trio um Georg Voigtmann, Lenny Larysz und Daniel Kirchner agiert jedoch noch ein Stückchen erfahrener und trägt letztlich spielentscheidend zum routinierten und verdienten Sieg der „Titanen“ bei. Damit bleiben die Sachsen auch nach langer Zwangspause fest im oberen Tabellendrittel verankert.

Miran Cumurija (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv und es hat Kommunikation und Physis auf beiden Seiten des Feldes gefehlt. So haben wir es Dresden viel zu einfach gemacht. Ab Mitte des dritten Viertels haben wir dann deutlich präsenter gespielt und hatten dadurch sogar die Chance zum Ausgleich. Am Ende haben wir zu viele Chancen liegen gelassen um das Spiel noch zu gewinnen.“

03.01.2021 18:00 Uhr Depant GIESSEN 46ers Rackelos vs. EBBECKE White Wings Hanau

Erstmalig in dieser Saison haben die EBBECKE WHITE WINGS Hanau bei einem Hessenderby Punkte liegen lassen. Nach einer vielversprechenden ersten Hälfte aus Sicht der Hanauer entwickelte sich das Spiel ab dem dritten Viertel zu einer deutlich offeneren Partie – mit dem besseren Ende für die Depant GIESSEN 46ers Rackelos. Mit 82:79 sicherten sich die Gastgeber einen knappen Sieg.

Lutz Mandler (Cheftrainer Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Es war ein hartes Stück Arbeit. Verantwortlich für den Turnaround war, dass sich das Team im zweiten Durchgang gegenseitig gepuscht hat. Ab da hat es richtig Spaß gemacht. Johannes Lischka hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, Donte Nicholas hat sich toll eingefügt. Ein Sonderlob gebührt Karl Maruschka und David Amaize, die in entscheidenden Phasen wichtige Punkte geliefert haben.“

Rückblick ProB Nord Spieltag 12

02.01.2021 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. ART Giants Düsseldorf

Nachdem die ART Giants dem Tabellenführer in der Hinrunde die einzige Saisonniederlage zufügen konnten, zog man im ersten Spiel des neuen Kalenderjahres den Kürzeren. Düsseldorf fand in der Bochumer Rundsporthalle zwar gut ins Spiel, doch früh zeichnete sich ab, dass der VfL Revanche nehmen möchte für das Hinrundenspiel.

„Das war heute ein großer Sieg für uns! Die Spieler haben ihre Konzentration während des kompletten Spiels hochgehalten und haben in jeder Sekunde sehr hart für den Sieg gearbeitet. Am Ende war es aus meiner Sicht ein verdienter Sieg im Bezug auf die Variabilität, welche wir an den Tag legen mussten, und im Hinblick auf die Fokussierung der Spieler. Neben der aggressiven Defense von Düsseldorf, die uns das Leben schwer gemacht hat, haben wir zu viele zweite Chancen gewährt, weil wir die Rebounds abgeschenkt haben. Darüber hinaus haben wir ihnen einige einfache Lay-Ups gewährt, aber dennoch die Balance bis zum Schluss behalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, freute sich Headcoach Felix Banobre über den Sieg.

Giants-Headcoach Kevin Magdowski: „Wenn man einen Blick auf die Anzeigetafel wirft dann sieht man schnell, dass es nicht am Angriff lag. Wir haben Bochum vor allem zu Beginn zu leicht ins Spiel kommen lassen. Es ist uns nie richtig gelungen, in ihrer Halle den Zugriff zu bekommen. Wir konnten den physischen Vorteil, den wir während des Spiels teilweise hatten, nicht gekonnt ausspielen. Trotzdem ist diese Niederlage kein Beinbruch, es war ein gutes Basketballspiel und darauf wollen wir weiter aufbauen.“

02.01.2021 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. WWU Baskets Münster

Die EN Baskets Schwelm setzten sich im ersten Spiel des Jahres 2021 gegen den Tabellenzweiten, die WWU Baskets Münster durch und konnten sich für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren. Die Uni-Städter versäumten es, sich in der ersten Halbzeit deutlicher abzusetzen, offenbarten in der Defensive über die gesamte Partie zu viele Schwächen. Am Ende stoppte die Erfahrung der Gastgeber an einem ernüchternden Abend auch die letzten Münsteraner Bemühungen, doch noch zum Erfolg zu kommen.

02.01.2021 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. ETV Hamburg Basketball

Zehn Minuten Anlaufzeit brauchten die Itzehoe Eagles – dann gelang der Start in das Jahr 2021. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ließen sie dem Eimsbütteler TV keine Chance und sprangen mit dem 111:70 (19:24, 30:12, 25:14, 37:20) auf den zweiten Platz. ). Anders als vor einer Woche im Heimspiel an der Hohen Weide (79:90) konnten die Aufsteiger dem amtierenden Meister zum Rückrundenauftakt nur ein Viertel lang Paroli bieten und am Ende die höchste Saisonniederlage nicht verhindern.

Headcoach Sükran Gencay war nach der Pleite entsprechend bedient: „Mir fehlen ein bisschen die Worte. Es war unsere schlechteste Saisonleistung, die wir erst mal aufarbeiten müssen. Nach dem ersten Viertel haben wir in jeder Hinsicht den Faden verloren. Wir konnten in den vergangenen zwei Wochen aufgrund der Feiertage und dem Fehlen vieler Spieler nicht gut trainieren, aber das kann diese Leistung dennoch nicht entschuldigen.“

03.01.2021 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Es war der erste Wedeler Hunderter in dieser Saison und nach zuletzt hohen Niederlagen auch ein Sieg für die Seele. „Wir hatten in der ganzen Woche gut trainiert, von daher hatte ich schon das Gefühl, dass wir für das Spiel bereit sind und eine gute Leistung abliefern können. Wie der Gegner darauf reagiert, kann man natürlich nie so genau sagen. Aber wir haben im Training tagtäglich die richtigen Dinge gemacht, um uns bestmöglich in die Position zu bringen, ein erfolgreiches Spiel abzuliefern“, so Barloschky über die Leistungsexplosion im ersten Spiel des Jahres. „Ich glaube, der große Unterschied zwischen diesem Spiel und den Spielen davor war, dass wir uns nicht haben aus der Ruhe bringen lassen, sondern wir haben einfach unser Spiel weitergespielt und wurden dafür belohnt“, erläuterte er.

Stephan Völkel, Headcoach Iserlohn Kangaroos: „Wir haben es nicht geschafft, von Beginn an, den Ton zu setzen, wurden im Gegenteil direkt im Eins-gegen-Eins geschlagen. Auch die Intensität war insgesamt nicht hoch genug, was dazu geführt hat, dass wir in den Offense nicht gut genug exekutiert haben und in der Defense nicht die nötigen Stopps generieren konnten. Zudem hat Wedel, die mit Tucker Haymond und Justus Hollatz eine komplett andere Mannschaft sind, hochprozentig getroffen. Wir hatten nach dem Spiel ein offenes, langes Gespräch in der Kabine. Und bereiten uns jetzt auf unser Heimspiel gegen die TKS 49ers am kommenden Samstag vor.“

03.01.2021 18:00 Uhr BSW Sixers vs. RheinStars Köln

Auf ihrem kräftezehrenden Weg durch die sogenannten englischen Wochen unterlagen die Kölner knapp bei den heimstarken BSW Sixers. Das Duell zweier Playoff-Kandidaten in der Sandersdorfer Ballsporthalle endete 75:78 (45:43). Der direkte Vergleich bleibt nach dem 80:76 im Hinspiel aber auf Seiten der Kölner. „Man muss das ganz klar sagen, wir sind mitten in einer sehr schwierigen Phase. Es ist sehr schade für die Mannschaft, dass wir nach dem guten Saisonstart so von unserem Weg abgekommen sind“, sagte Manager Stephan Baeck. Headcoach Johannes Strasser: „Wir befinden uns ohne Frage in einer schwierigen Situation. Deshalb hätte ich mich sehr gefreut, wenn wir heute am Ende das Spiel doch noch irgendwie gewonnen hätten. Aber die Jungs haben gerade wenig Energie und schaffen es nicht, zusammen die nötige Intensität aufzubauen, die wir für unser Spiel benötigen.“

Rückblick Spieltag 14 und Nachholspiel 11. Spieltag

Spieltag 11:

02.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Nürnberg Falcons 101:63

Das neue Jahr beginnt für die Kirchheim Knights mit einem deutlichen Heimsieg. Gegen Nürnberg gewinnen die Ritter mit 101:63. Bereits ab dem zweiten Viertel dominieren die Hausherren (37 Punkte im zweiten Viertel) und fahren am Ende einen ungefährdeten Heimsieg ein. Erstmals setzt auch die Defensive ein deutliches Zeichen. Head-Coach Perovic konnte fleißig durchrotieren. Da die Teckstädter bereits am Dienstag zum nächsten Spiel antreten müssen war es durchaus wichtig, dass kein Ritter-Akteur über 23 Minuten spielen musste. „Wir haben sehr diszipliniert, physisch und als Team gespielt. Unsere Defensive war stark und aggressiv. Wir haben im Angriff immer wieder den offenen Mann gefunden. Die nächsten Wochen haben es in sich und werden sehr schwierig, daher war es wichtig, dass wir am Ende Kräfte schonen konnten, “ sagte Perovic nach Spielende.

14. Spieltag

02.01.2021 19:00 Uhr Science City Jena vs. TEAM EHINGEN URSPRING 107:79

Die Thüringer bezwangen das TEAM EHINGEN URSPRING nach einer dominanten Vorstellung verdient und festigen ihren 2. Platz hinter ProA-Spitzenreiter Rostock.

Während sechs Jenaer Akteure zweistellig punkten konnten, überzeugten die Saalestädter mit einer kollektiv starken Leistung, ließen trotz des souveränen Heimsieges sogar noch zahlreiche Körbe liegen. Ausgerechnet der ehemalige Urspringer Julius Wolf avancierte mit 20 Punkten bei einer starken 78-prozentigen Quote zum Topscorer und stach aus einer mannschaftlich geschlossenen Leistung leicht heraus. Ebenfalls zu überzeugen wussten wie schon gegen Tübingen die beiden Jenaer Neuzugänge Kasey Hill und Marcus Tyus mit je zehn Punkten und sechs Assist.

Dominik Reinboth (Headcoach TEAM EHINGEN URSPRING): „Erstmal Glückwunsch an Science City zu einem verdienten Sieg. Jena ist seiner Favoritenrolle klar gerecht geworden. Auch wenn das Ergebnis ist am Ende vielleicht ein paar Punkte zu hoch ausgefallen ist, haben wir bis zum Schluss gut gekämpft. Ich denke, dass wir uns gegen einen solch starken Gegner beachtlich geschlagen haben. Wir sind der Underdog und da muss eben viel zusammenpassen. Dafür hat Jena aber zu gut gespielt, zu gut den Ball laufen lassen, zu gut getroffen. Franks Team hat uns in der Verteidigung immer wieder zu schwere Würfen gezwungen, sodass wir nicht im Spiel bleiben konnten und am Ende verdient verloren haben.“

02.01.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Phoenix Hagen 108:88

Stark begonnen, kurz gezittert, beeindruckend zurückgeschlagen und schlussendlich souverän gewonnen.

Die Mannschaft von Drachen-Headcoach Tuna Isler überzeugte am Samstagabend mit einer kollektiven Team-Leistung, sieben Akteure fanden nach Spielende neben ihrem Namen eine zweistellige Punktausbeute, überragender Mann und Topscorer in der Artland Arena war jedoch Chase Griffin, der sieben seiner neun Dreier verwandelte.

Dragons-Headcoach Tina Isler: „Das war heute ein Sieg des Kollektivs. Wir haben ein offensives Feuerwerk abgebrannt, was sich nicht nur an der Dreierquote von 50 Prozent, sondern auch an den 68 Prozent aus dem Zwei-Punkt-Bereich ablesen lässt. Wir waren auf die Hagner Zonen-Verteidigung vorbereitet und haben es geschafft viele gute Abschlüsse unter dem Korb zu generieren. Wir kamen schnell in einen offensiven Rhythmus, was mich aber besonders freut, ist dass einzelne Spieler in bestimmten Phasen des Spiels dominiert haben.“

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Es war ähnlich wie gegen Schwenningen oder Paderborn: Am Ende waren wir zu müde. Man hat gesehen, dass die Jungs unbedingt wollen, sie kämpfen, sie geben alles, aber die Luft fehlt dann leider. Dazu kam, dass wir zwar wussten, wozu Chase Griffin in der Lage ist, wir ihn aber trotzdem nicht in den Griff bekommen haben. Jetzt müssen wir durch diese schwierige Phase mit der engen Taktung der Spiele so gut es geht durch – das ist natürlich hart. Aber wir sind auch dankbar, unserer Arbeit überhaupt nachgehen zu dürfen. Das motiviert uns für die kommenden schweren Aufgaben zusätzlich.“

03.01.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 102:94

Die Leverkusen konnten am Sonntag ihren vierten Sieg in Folge einfahren. Das Team von Headcoach Hansi Gnad setzte sich in einer hart umkämpften Partie gegen die Tigers Tübingen mit 102:92 (39:47) durch.

Mit sieben gewonnen Partien und fünf Niederlagen stehen Michael Kuczmann, Valentin Blass & Co. nun auf dem dritten Tabellenplatz in der ProA. Aufgrund der vielen Spielverschiebungen in der Liga hat die Rangliste aber noch keine große Aussagekraft. Dennoch war Coach Hansi Gnad mit dem Auftreten seiner Schützlinge zufrieden: „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir haben eine tolle Teamleistung abgeliefert und vor allem in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen. Die erste Halbzeit war noch recht durchwachsen. Tübingen hat uns zu vielen Fehlern gezwungen und diese dann eiskalt ausgenutzt. In der zweiten Hälfte wurde es bei uns dann zunehmend besser. Im letzten Viertel waren wir unheimlich effektiv, haben uns tolle Würfe erarbeitet und diese konsequent verwertet. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung der Jungs und jetzt heißt es den vollen Fokus auf Mittwoch zu richten.“

03.01.2021 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS 93:68

Die ROSTOCK SEAWOLVES sind mit einem souveränen Sieg in das neue Jahr gestartet. Beim 93:68 (57:35) gegen die PS Karlsruhe Lions lag der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu keinem Zeitpunkt zurück und führte zwischenzeitlich mit bis zu 30 Punkten. Karlsruhe lief über das gesamte Spiel hinweg dem Rückstand hinterher. Zu keinem Zeitpunkt der von beiden Seiten sehr fair geführten Partie wurde es ernsthaft gefährlich für die SEAWOLVES. Mit dem sechsten Heimsieg in Folge stellen die Rostocker zudem einen neuen ProA-Teamrekord auf.

Head Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Insgesamt war es eine sehr gute Leistung nach einem imponierenden Start. So muss man zuhause und als Tabellenführer dem Gegner sofort jede Hoffnung nehmen. Insofern war es eine runde Leistung. Karlsruhe hatte nur am Ende des Spiels gepunktet, als wir eine Matchup-Zone probiert haben, die wir bisher nur im Training erarbeitet haben. In der Mann-gegen-Mann-Verteidigung haben wir uns stark verbessert gezeigt. Somit bin ich sehr zufrieden mit dem Start ins neue Jahr.“

Topscorer aufseiten Karlsruhes war Antonio Pilipovic mit 19 Punkten und sechs Dreiern. Adam Pechacek überzeugte mit einem Double-Double (17 Punkte, 10 Rebounds). Gregory Foster scorte mit 10 Zählern ebenfalls zweistellig.

Rückblick Einzelspiele 13.,23. und 21. Spieltag

30.12.2020 18:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Im letzten Spiel des Jahres starteten beide Teams treffsicher in die Partie. Nachdem das Team von Marco van den Berg zum Ende des ersten Viertels vermehrt den Korb attackierte glich man den zwischenzeitlichen Vorsprung der Gastgeber wieder aus. Nach einem erfolgreichen Dreier der Schwenninger stand es nach den ersten zehn Minuten 21:25 aus Sicht der Gladiatoren. Zwar hatten die Moselstädter weiterhin mit offensiven Flüchtigkeitsfehlern zu kämpfen, kamen zu Beginn des letzten Viertels trotzdem wieder ins Spiel und verkürzten den Schwenninger Vorsprung auf vier Punkte (57:61, 33. Spielminute) Eine stark verbesserte Teamdefense der Trierer sorgte für deutlich schwächere Wurfquoten auf Seiten der Schwenninger, was nur kurze Zeit später zur Führung der Gäste führte. Die Gladiators hielten den defensiven Druck bis zum Ende der Partie hoch und kamen über Kalidou Diouf und Matt Freeman immer wieder zu Punkten.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Das war ein sehr wichtiger Sieg. Ich bin zufrieden mit der zweiten Halbzeit, in der die Mannschaft defensiv sehr gut gearbeitet hat. Wir stehen nach zehn Spielen auf einem Playoff-Platz und haben jetzt im Januar drei Heimspiele hintereinander. Darauf bereiten wir uns jetzt vor”.

30.12.2020 18:00 Uhr Science City Jena vs. Tigers Tübingen

Die Saalestädter bezwangen am Mittwochabend das Team aus Baden-Württemberg trotz leichter Anlaufschwierigkeiten im Startabschnitt letztendlich souverän, legten im Verlauf der zweiten Hälfte spielentscheidend zu, um ihren sechsten Saisonerfolg routiniert über die Ziellinie zu bringen. Während mit den Eisbären Bremerhaven ein direkter Konkurrent der Thüringer in Hagen unterlag, nutzte das Menz-Team die Gunst der Stunde und klettert in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf den 2. Platz.

Während sowohl Kasey Hill als auch Marcus Tyus ihre Premiere im Trikot von Science City feierten, kehrte auch Zamal Nixon nach seiner Schulterverletzung in den Jenaer Spieltages-Kader zurück. Die statistisch deutlichsten Spuren dieses Trios hinterließ der vom schwedischen Meister nach Thüringen gewechselte Tyus mit 15 Punkten und einer 50-prozentigen Dreierquote (3/6). Die Krone des Jenaer Topscorers griff sich unterdessen Center Robin Lodders mit 16 Punkten, die der von Tübingen nie zu kontrollierende Center allesamt in der ersten Hälfte erzielte. Wiederholt ging auch das familieninternen Duell der beiden Wolf-Brüder an Jenas Nummer 10, welcher den Nimbus der Unbesiegbarkeit gegenüber Mannschaften von Bruder Enosch einmal mehr verteidigte.

30.12.2020 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Auch ohne Böller ließen es die Feuervögel zum Jahresausklang krachen! Nach 40 umkämpften Minuten war es der Buzzer Beater von Zachary Haney, der Phoenix Hagen jubeln ließ und den zweiten Sieg in Folge sicherstellte. Nach dem dritten Saisonerfolg finden sich die Volmestädter damit auf Rang 11 der ProA-Tabelle wieder, während die Eisbären vorerst auf den dritten Rang abrutschten.

Die zweite Hälfte begann für die Feuervögel so, wie die erste aufgehört hatte. Ein gutes und variables Zusammenspiel in der Offense, dazu eine konzentrierte Teamleistung in der Defense – spätestens nach einem 9:0-Lauf der Gastgeber zum 68:63 (30.) war klar, dass heute auch gegen Eisbären alles möglich ist! Und als Dominik Spohr 1:19 Minuten vor Schluss per Dreier zum 89:81 einnetzte, war die Sensation auch schon zum Greifen nah – bis die Feuervögel noch einmal Angst vor der eigenen Courage bekamen und unnötige Ballverluste produzierten.

Bremerhaven witterte Morgenluft und glich per wildem Dreier von Curtis Lee Davis III zwei Sekunden vor Schluss sogar noch aus (91:91). Das Play, das Phoenix-Headcoach Chris Harris dann aber in der Auszeit ansagte, erwies sich als goldrichtig: Jermaine Bishop fand Kyron Cartwright, der den völlig freistehenden Zachary Haney unterm Korb fand. Mit dem Buzzer fiel der Ball durch die Reuse – und für Haney und das Team gab´s kein Halten mehr!

Phoenix-Headcoach Chris Harris zum Buzzerbeater von Zach Haney: „Für so einen Wurf spielst du dieses Spiel! Natürlich hätten wir das Spiel schon vorher entscheiden müssen. Aber diese letzte Situation haben wir in der letzten Woche knapp 20-mal geübt. Deshalb war für mich auch nicht überraschend, dass wir punkten, sondern eher wie wir es getan haben. Dass Kyron da diese Ruhe behält und Zach so frei ist – das kommt nicht oft vor. Jetzt stelle man sich vor, die Fans wären hier: Das wäre sicherlich eine sehr wilde Party gewesen!“

Spieltag 23 ProA Rückblick

28.12.2020 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Angetrieben vom starken Oshita, der zur Halbzeit 15 Punkte auf dem Konto hatte, hielt Ehingen den Anschluss und ging mit nur zwei Punkten Rückstand (43:45) in die Halbzeitpause. Danach entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit einigen Fehlern auf beiden Seiten. Die junge Garde um Kevin Strangmeyer und Frankyln Aunitz hielt das Team aus Ehingen in Schlagdistanz und verkürzte den Rückstand immer wieder. Nach fünf Ballverlusten in ebenso vielen Minuten war Kirchheim zur Stelle und stellte auf 58:50 und zogen in der Phase danach auf 64:58 davon. Das Schlussviertel begann gut für die Ehinger und so war es Jonah bei seinem Comeback der mit wichtigen Rebounds und Punkte auf 69:68 stellte und das Team auf den zweiten Saisonerfolg hoffen ließ. Doch mehr als vier Minuten ohne eigene Punkte nutzten die Kirchheimer zu einem 10:-Lauf und zogen davon. Nicht nur das fünfte Foul von Pagenkopf, auch die etlichen Ballverluste trugen ihren Teil dazu bei, dass es für den Auswärtssieg nicht reichte. Den sich die Kirchheimer mit einer effizienteren Leistung sicherten.