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Uni Baskets Paderborn verstärken sich für Endphase der Saison

Uni Baskets Paderborn verstärken sich mit US-Amerikaner Darnell Foreman

Die Uni Baskets Paderborn haben nach der Hiobsbotschaft mit der schweren Verletzung und dem gleichbedeutenden Saisonaus für Grant Benzinger schnell reagiert: Mit dem 23-jährigen US-Amerikaner Darnell Foreman verpflichteten die Verantwortlichen einen Point Guard, der mehr als nur ein Ersatz für Benzinger sein soll

Der aus Camden, New Jersey/USA, stammende Foreman bringt 77 Kilogramm auf die Waage und ein Gardemaß von 1,85 mit sich. Seine ersten Basketballerfahrungen sammelte er an der Pitman High School, New Jersey. Anschließend wechselte Foreman zu den Pennsylvania Quakers, dem renommierten College Team der University of Pennsylvania, USA. Dort entwickelte er sich im Laufe von vier Spielzeiten in der „Ivy League“ zum absoluten Schlüssel- und Führungsspieler mit herausragenden Qualitäten im offensiven und defensiven Bereich.

„Mit Darnell haben wir einen echten Point Guard verpflichtet, der uns besonders in der Spielorganisation und auch in der Defense helfen wird“, zeigt sich Coach Uli Naechster von Foremans Qualitäten überzeugt. „Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, einen 1-zu-1-Ersatz für den verletzten Grant Benzinger zu suchen. Auf dessen Position müssen und werden jetzt andere Spieler aus unserem Kader mehr Verantwortung übernehmen.“

Die Uni Baskets Paderborn bedankten sich im Hinblick auf den Neuzugang besonders für das Engagement ihrer Sponsoren: „Ohne deren schnelle Unterstützung hätten wir diesen Transfer finanziell nicht umsetzen können“, betonte Geschäftsführer Dominik Meyer.

Die Uni Baskets haben an den nächsten beiden Spielwochenenden bei den EBBECKE WHITE WINGS Hanau und den Karlsruhe LIONS zwei wichtige Auswärtspartien vor der Brust. Am 9. Februar 2019 steht das nächste Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier an.

 

(Uni Baskets Paderborn)

Finn Fleute macht Kader für ProA-Saison 2018/19 komplett

Eine Überraschung hatte Coach Uli Naechster doch noch parat: Mit dem pünktlich zum gestrigen Trainingsstart präsentierten finalen Neuzugang Finn Fleute ist der Kader der Uni Baskets für die kommende ProA-Saison 2018/19 endgültig komplett. Der 18jährige gilt als eines der größten Talente seines Jahrgangs auf der Power Forward/Center-Position. Fleute wechselt vom ProB-Ligisten ETB Wohnbau Baskets Essen nach Paderborn.

Gerade noch spielte er mit der U18-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Lettland, nun stand er schon zum ersten Mal mit seinen neuen Teamkollegen beim Trainingsstart der Uni Baskets Paderborn auf dem Parkett: Für Finn Fleute verliefen die vergangenen Wochen ziemlich rasant. Kein Problem für den 91 Kilogramm schweren und 2,04 Meter großen waschechten Essener: Der Ruhrpottjunge bringt genügend körperliche Substanz, Fitness und Talent mit, um dieses Tempo problemlos mitgehen zu können. Fleute spielte zuletzt sowohl in der ProB für ETB Wohnbau Baskets Essen als auch im Wechsel für das NBBL Team Metropol Baskets Ruhr. Eine Kombination, die für seine bisherige Entwicklung gut passte: Fleute konnte seine Statistiken in der Effektivität kontinuierlich verbessern und erzielte in der letzten Saison im Schnitt fast ein Double-Double von 11.8 Punkten und 9.67 Rebounds pro Spiel. Finn setzt im Spiel seine 2,04 Meter Körpergröße immer wieder unter den Körben geschickt ein und besitzt ein sehr gutes Timing beim Rebound, sowohl offensiv als auch defensiv.

„Finn bringt wirklich eine enorme Menge Potential mit nach Paderborn zu den Uni Baskets“, zeigt sich Coach Uli Naechster von Fleutes Qualitäten überzeugt. „Er hat bereits in der zurückliegenden ProB-Saison bewiesen, dass er für sein Alter sehr weit ist: Seine Athletik ist bereits sehr ausgeprägt, hinzu kommen eine richtig gute Spielintelligenz und nicht zuletzt sein sympathisches Auftreten und sein ausgeprägter Teamgeist. Wir freuen uns sehr, dass er sich entschieden hat, bei uns auf dem nächsthöheren Level anzugreifen! Ich bin absolut überzeugt, dass Finn sich im ProA-Umfeld großartig entwickeln wird.“

Für Finn Fleute ist der Wechsel nach Paderborn einer der wichtigsten Schritte in seiner bisherigen Laufbahn: „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich den Sprung von der ProB in die ProA hier in Paderborn machen kann! Das Umfeld ist optimal für mich und ich fühle mich in meinem neuen Lebensmittelpunkt schon sehr wohl. Beim gestrigen Trainingsstart hatte ich sofort das Gefühl, zum Team zu gehören. Das ist für mich total wichtig – gerade jetzt, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben die Möglichkeit nutzen möchte, mich nur auf Basketball zu konzentrieren und das Beste individuell aus mir und für das Team herauszuholen!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

Drei Nachwuchsspieler schaffen Sprung in den Profikader

Piet Kahl, Hasan Demirbas und Christopher Kleinkes: Das sind die Namen der drei Nachwuchstalente, die den Profikader der Uni Baskets Paderborn für die kommende ProA-Saison 2018/19 ergänzen werden.

Der 18jährige waschechte Paderborner Piet Kahl spielte sich im vergangenen Jahr mit einer starken Entwicklung in den Fokus: Sowohl in der NBBL (Nachwuchs Basketball Bundesliga) als auch in der 2. Herrenmannschaft zeigte er in diversen Spielen sein großes Potential. Mit starken Leistungen in den entscheidenden beiden NBBL Playdown-Spielen um den Klassenerhalt bewies er beeindruckende Nervenstärke und war mit 17 und 26 Punkten der jeweils effektivste Spieler auf dem Platz.

Hasan Demirbas stand aufgrund seiner Leistungen in der NBBL und im 2. Herrenteam schon länger auf dem Radar des Profitrainerteams. Mit sehr guten Spielen in den diesjährigen NBBL Playdowns gegen die RheinStars Köln setzte er nochmals zusätzliche Akzente und steigerte sich in allen relevanten Statistiken. Gerade volljährig, soll jetzt mit der Aufnahme in den erweiterten ProA-Kader der nächste wichtige Schritt in seiner Karriere folgen.

Der gebürtige Bielefelder Christopher Kleinkes begann beim SV Brackwede mit dem Basketball. Er machte seitdem einen gewaltigen Sprung nach vorn und spielte für die Baskets in der NBBL, in der 2. Herrenmannschaft und für das Kooperationsteam Accents Salzkotten in der Regionalliga. Christopher besucht das Sportinternat Paderborn und wurde Ende 2016 bereits für einen U18 Nationalmannschaftslehrgang nominiert. Mit der Aufnahme in den ProA-Kader will das Trainerteam ihn jetzt auf einem höheren Spielniveau für zukünftige sportliche Aufgaben und Herausforderungen vorbereiten.

Baskets Coach Uli Naechster freut sich über den eigenen Nachwuchs im Profikader:

„Die drei Jungs sind wirklich klasse und bekommen nun die Gelegenheit, sich im Training mit den erfahreneren Profis zu beweisen. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln und welche Rolle sie im Team einnehmen können. Aus meiner Sicht ist es immens wichtig, unseren Nachwuchsspielern zu signalisieren, dass es sich lohnt, hart an sich zu arbeiten und für jede Einsatzminute zu kämpfen!“

Naechster kündigte für die kommende Woche zum Trainingsstart noch einen weiteren finalen Neuzugang an, mit dem der Kader der Uni Baskets für die kommende ProA-Saison 2018/19 komplett wird.

 

(Uni Baskets Paderborn)

US-Boy Matt Klinewski startet Profikarriere in Paderborn!

US-Boy Matt Klinewski komplettiert den Kader der Uni Baskets Paderborn für die kommende ProA-Saison 2018/19. Der 22jährige Forward kommt vom College Team Lafayette Leopards aus Easton, Pennsylvania/USA und hat bei den Ostwestfalen nun seinen ersten Profivertrag unterschrieben.

2,03 Meter Körpergröße bei 106 Kilogramm Gewicht: Der aus dem Bundesstaat New Jersey stammende Forward Matt Klinewski bringt absolute Gardemaße mit und hat eine beeindruckende College-Basketballkarriere hinter sich. Bei den Leopards vom Lafayette College hat er sich in den vergangenen zwei Seasons als Senior Co-Captain kontinuierlich zur führenden und vor allem treffsicheren Spielerpersönlichkeit entwickelt, die ihr Team mehrere Male mit 30+-Punkte-Spielen zum Sieg führte. Am Ende der Saison 2017/18 standen im Schnitt 16.5 Punkte und 5.8 Rebounds auf dem Statistikbogen. Jetzt geht Klinewski den nächsten Schritt nach Deutschland zum ProA-Team der Uni Baskets Paderborn.

Für Baskets-Coach Uli Naechster ist die aktuelle Neuverpflichtung das noch fehlende finale Puzzleteil im Kader:

„Wir haben eine ganze Weile gut verhandeln müssen: Matt hat in seinem letzten Jahr im College Team bei den Lafayette Leopards eine tragende Rolle gespielt. Da war uns schon klar, dass wir nicht die einzigen Interessenten sind, die ihn für die kommende Saison verpflichten wollen. Umso mehr freue ich mich, dass Matt seine vielversprechende Profikarriere nun hier in Paderborn starten wird! Matt wird die Fans vor allem mit seinen vielseitigen Offensivqualitäten und seiner guten Trefferquote beeindrucken. Ich bin überzeugt, dass er mit diesen Qualitäten ausgezeichnet in das von uns anvisierte Spielsystem passt. Hinzu kommt: Er ist ein wirklich verlässlicher Team Player und einwandfreier Charakter – die anderen Jungs freuen sich schon auf ihn!“

Fragt man Matt Klinewski nach seinen persönlichen Erwartungen, merkt man sofort, dass der Eindruck von Coach Naechster nicht täuscht: „Ich bin begeistert, dass meine professionelle Basketballkarriere hier bei den Uni Baskets Paderborn beginnt! Über meine erste Spielerstation als Profi habe ich mir im Vorfeld natürlich viele Gedanken gemacht, gerade, weil ich vorher noch nie im Ausland spielen konnte. Die Gespräche mit Coach Uli Naechster haben mir dann aber ein starkes Vertrauen in meine Entscheidung vermittelt: Ich bin sicher, dass Paderborn der richtige Platz für mich ist, und dass wir für die kommende Saison ein richtig gut zusammengestelltes Team mit einer überzeugenden Spielphilosophie haben. Ich freue mich schon sehr auf die Jungs, die Stadt und vor allem auf die großartigen Fans und die Stimmung in der Halle!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

Beste Nachwuchsarbeit in der 2. Basketball Bundesliga Saison 2017/2018

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum dritten Mal wurden die die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung prämiert. Anhand detaillierter Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • Hamburg Towers
  • NINERS Chemnitz

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • RheinStars Köln
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • Crailsheim Merlins
  • Nürnberg Falcons BC
  • TEAM EHINGEN URSPRING

Die Klubs RASTA Vechta, Baunach Young Pikes und Orange Academy wurden im Rahmen der Nachwuchszertifizierung in der easyCredit BBL begutachtet.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

ProB

  • SC Rist Wedel
  • ETB Wohnbau Baskets Essen
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • RSV Eintracht
  • Dragons Rhöndorf

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der 1. Basketball Bundesliga prämiert wurden.

Mit dem Fonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball-Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

Uni Baskets verpflichten kanadischen Neuzugang Connor Wood

Bei den Uni Baskets Paderborn geht es derzeit Schlag auf Schlag: Der ProA-Ligist verpflichtete jetzt den Kanadier Connor Wood für die kommende Saison 2018/19. Der 25jährige Guard kommt von den Niagara River Lions aus Ontario und spielte zuletzt in der Canadian Elite Basketball League.

Der 1,93 Meter große Connor Wood entwickelte sich bereits während seiner Zeit am College zu einem absoluten Schlüsselspieler. Er feierte mit den Carleton Ravens fünf Meistertitel in Folge, wurde ins All-Canada First Team gewählt, ins CIS Tournament All Star Team berufen und u.a. als „Outstanding Player“ der Saison 2016/17 sowie als Ontario University Athletic Player of the Year ausgezeichnet. In derselben Saison legte er mit 19.2 Punkten im Schnitt, einer 50.8%-Quote aus dem Feld und einer 50.3%-Dreierquote auch beeindruckende Statistiken auf. Im November 2017 startete er bei den Niagara River Lions seine Profikarriere.

Für Baskets-Coach Uli Naechster ergänzt die aktuelle Neuverpflichtung optimal den bisher zusammengestellten Kader für die kommende Saison:

„Wir standen bereits seit einer ganzen Weile in Kontakt mit Connor. Nach den erfolgreichen Verhandlungen freuen wir uns jetzt umso mehr, dass er zu uns kommt und in Zukunft das Uni Baskets Jersey tragen wird. Connor blickt auf eine sehr erfolgreiche Collegekarriere zurück und hat sich als spielstarker, erstklassiger Schütze und verlässlicher Charakter auf dem Feld einen guten Namen gemacht. Genau diese hungrigen Spieler suchen wir, um mit dem Team und unserer Spielphilosophie weiter nach vorn zu kommen!“

Connor Wood zeigte im persönlichen Gespräch deutlich, wie sehr er dem Saisonstart im Team der Uni Baskets entgegenfiebert:

„Ich bin richtig gespannt und freue mich sehr über die Chance, für Paderborn spielen zu können! Es ist meine erste Spielerstation in Deutschland, auch privat war ich vorher noch nie hier. Die Vorgespräche mit Coach Uli Naechster haben mich letztendlich absolut überzeugt. Seitdem bin ich voller Erwartungen und freue mich nicht nur über die Möglichkeit, das Land und die Stadt Paderborn kennenzulernen. Ich bin auch richtig heiß darauf, mit dem Team erfolgreichen, attraktiven Basketball zu spielen. Wir wollen von Beginn an eine positive Energie verbreiten und den Fans eine tolle Saison bieten!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

Grant Benzinger startet Profikarriere in Paderborn

Bei den Uni Baskets geht es auf die Zielgeraden der Kaderplanung für die kommende Saison: Mit dem US-Amerikaner Grant Benzinger startet ein vielversprechendes Talent seine Profikarriere in Paderborn. Ein echter Transfercoup für die Ostwestfalen: Die Baskets lockten den zuletzt für die Wright State Raiders der University Dayton/Ohio spielenden 22jährigen nicht zuletzt durch die Kontakte ihres ehemaligen Spielers Matt Vest nach OWL.

Grant Benzinger bringt mit 1,91 Körpergröße und 96 Kilogramm Gewicht absolute Gardemaße für seine Rolle als Guard mit. In Cincinnati geboren, begann er sehr früh mit dem Basketball. An der einheimischen Moeller High School konnte er als Team Captain und MVP erste Erfolge feiern und wurde bereits dort mehrfach in All-Star-Auswahlteams gewählt. Benzinger wechselte anschließend an die Wright State University in Dayton/Ohio. Dort startete er im ansässigen Raiders Basketball Team richtig durch: Innerhalb von vier Jahren entwickelte er sich zu einem der wertvollsten Schlüsselspieler mit kontinuierlich verbesserten Statistiken: Grant kam in der Saison 2017/18 im Schnitt u.a. auf 14.3 Punkte und 5.4 Rebounds. Jetzt will er seine professionellen Ambitionen auch in Europa unter Beweis stellen: Bei den Uni Baskets Paderborn unterschrieb er für die kommende Saison 2018/19 seinen ersten Profivertrag.

Für Baskets-Coach Uli Naechster ist die aktuelle Verpflichtung ein weiterer wichtiger Baustein für die Kaderplanung im Hinblick auf eine erfolgreiche kommende Saison: „Mit dem Vertrag für Grant Benzinger sind wir unserem Ziel, ein für unsere Verhältnisse optimales Team zusammenzustellen, ein großes Stück nähergekommen. Bei ihm hat mich vom ersten Kontakt an vor allem seine Einstellung und seine Körpersprache überzeugt: Grant ist ein Spieler, der keinen Ball verloren gibt, und bereit ist, wirklich alles für sein Team zu tun. Dazu bringt er einen sehr guten Wurf und viel Spieldynamik mit. Ich bin mir sicher: Dieser Junge wird bei uns in Paderborn eine vielversprechende Profikarriere starten!“

Spricht man mit Grant Benzinger selbst, scheint er den Beginn seiner ersten Profistation bei den Uni Baskets kaum erwarten zu können: „Ich bin wirklich begeistert, meine Profikarriere in Paderborn beginnen zu können! Mein guter Freund Matt Vest, auf dessen Urteil ich großen Wert lege, hat bei den Uni Baskets zwei tolle Jahre verbracht. Er hat mir viel darüber erzählt, wie großartig er diese Erfahrung fand und wie sehr ihn die Zeit nach vorn gebracht hat. Die vielversprechenden Gespräche mit Coach Uli über die Ziele für die neue Saison und meine Rolle im Team haben mich dann vollends überzeugt: Seitdem kann ich es kaum erwarten, meine positiven Erfahrungen in Paderborn selbst zu machen, mit dem ganzen Umfeld, mit dem neuen Team, und mit den Fans!“

 

 

(Uni Baskets Paderborn)

Martin Seiferth unterzeichnet Vertrag in Paderborn

Die Uni Baskets Paderborn haben eine weitere Planstelle im Kader für die kommende Saison 2018/19 besetzt: Die Ostwestfalen verpflichteten Martin Seiferth für die wichtige Center/Power Forward-Position. Der 27jährige gebürtige Berliner kommt vom Ligakonkurrenten MLP Academics Heidelberg und hat zunächst einen Einjahresvertrag unterzeichnet.

Die „5“ ist besetzt: Martin Seiferth ist der neue Mann unter dem Korb bei den Uni Baskets Paderborn. Mit 2,08 Meter Größe und 107 Kilogramm Gewicht bringt er nicht nur die passenden Maße mit, auch die bisherige Karrierebilanz kann sich sehen lassen: Nach der ersten Station bei den Marzahner Basket Bären folgte die basketballerische Ausbildung im Nachwuchs von Alba Berlin. Mit dem Meistertitel 2009 in der U19-Bundesliga stellte sich schnell der erste richtige Erfolg ein. Seiferth zog es anschließend für vier Jahre in die USA in die College-Liga NCAA, wo er bei den Oregon Ducks und den EWU (Eastern Washington University) Eagles weitere wertvolle Erfahrungen sammelte. Es folgte die Rückkehr zu Alba Berlin, bevor ihm in der Saison 2015/16 der endgültige Durchbruch beim ProA-Ligisten Chemnitz 99 gelang: Seiferth kam im Schnitt auf rund 22 Minuten Spielzeit, 7.5 Punkte und 5.8 Rebounds. Nach einem weiteren Jahr bei den Niners wechselte er zum Ligakonkurrenten MLP Academics Heidelberg. Nun übernimmt er für die Uni Baskets Verantwortung.

Baskets-Coach Uli Naechster freut sich über den gelungenen Transfercoup und ist überzeugt, dass Seiferth die richtige Verstärkung ist: „Es ist nicht einfach, für die Position 5 gute deutsche Spieler zu finden. Nach sehr positiv gelaufenen Verhandlungen ist uns dies dennoch gelungen, und das mit einem weiteren ProA-erfahrenen Spieler. Martin bringt eine überzeugende Athletik und Reboundstärke mit. Hinzu kommt, dass er mit Daniel Mixich, einem weiteren Neuzugang, bereits in Chemnitz zwei Jahre lang erfolgreich zusammengespielt hat. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für den gesamten charakterlichen Spirit und das sportliche Zusammenspiel im Team – unsere Fans können sich wirklich freuen, ihn bald in der Maspernhalle zu sehen: Willkommen bei den Uni Baskets, Martin!“

Martin Seiferth sieht seinen Wechsel nach Paderborn ebenfalls äußerst positiv: „Nach den vielversprechenden Vorgesprächen und Verhandlungen fiel mir die Wechselentscheidung leicht. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in meiner Karriere, auf viele neue und auch auf einige bekannte Gesichter im Team. Coach Uli Naechster und die Geschäftsführung haben eine klare, überzeugende Vorstellung für die Spielphilosophie in der kommenden Saison, und wie wir diese erfolgreich umsetzen können. Und nicht zu vergessen: Ich bin absolut gespannt auf die Stadt Paderborn, die Fans und die Stimmung in der Halle!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

2.13-Meter-Riese Georg Voigtmann verstärkt die NINERS

Der nächste Neuzugang für die Chemnitzer Zweitligabasketballer ist perfekt. Georg Voigtmann wechselt vom Ligakonkurrenten Uni Baskets Paderborn nach Sachsen und unterschrieb bei den NINERS einen Vertrag bis 2019. Gleichzeitig erhielt Nachwuchstalent Leon Hoppe einen Kontrakt über die nächsten drei Spielzeiten und wird künftig ebenso dem festen Trainingskader des ProA-Clubs angehören wie der erst 16-jährige Bruno Albrecht. „Zusammen mit Malte Ziegenhagen, Jonas Richter, Robin Lodders und Lukas Wank haben wir jetzt einen Kern aus sieben deutschen Spielern, der gegebenenfalls noch durch weitere Talente aus dem eigenen Nachwuchs ergänzt wird. Daneben stehen wir mit mehreren ausländischen Akteuren in Verhandlungen und
möchten die Mannschaft bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 06. August komplettieren“, gewährt NINERS- Cheftrainer Rodrigo Pastore einen Einblick in den aktuellen Stand der Kaderplanungen.

Ein wichtiges Puzzleteil der neuen „Orange Army“ soll Georg Voigtmann werden. Auf dem Spielfeld kann man den 23-Jährigen jedenfalls kaum übersehen. Beeindruckende 2.13 Meter misst der Neuzugang und ist damit nach Marin Bota (2.14 m) der größte Basketballer, welcher jemals in Chemnitz spielte. Auf die Waage bringt er momentan 102 Kilogramm. „Das wird sich aber sicher noch etwas ändern, weil ich gerade ein mehrwöchiges Athletiktraining bei einem Individualcoach in Berlin absolviere“, verrät Voigtmann, wie er sich während der Sommerpause auf die neue Saison vorbereitet. Schließlich hat der sympathische Rotschopf große Ziele:

„Ich möchte mit den NINERS in die Playoffs und mich persönlich weiterentwickeln. Deshalb habe ich mich bewusst für Chemnitz entschieden, denn Coach Rodrigo Pastore ist dafür bekannt, junge Spieler besser zu machen.“

Gleichzeitig waren frühere Gastauftritte in der Richard-Hartmann-Halle und seine familiären Wurzeln wichtige Faktoren für den Wechsel, erklärt Voigtmann: „Ich habe mit Jena zahlreiche Derbys gegen Chemnitz gespielt und die Stimmung war immer einzigartig. Vor solch euphorischen Fans macht jedes Match noch mehr Spaß. Außerdem bin ich halber Sachse. Mein Großvater, der einst Basketballtrainer und -schiedsrichter war, stammt aus Freiberg. Ebenso wie mein Vater, der in jungen Jahren Handball spielte und später nach Thüringen zog.“ Dort erblickte schließlich auch Georg das Licht der Welt und wandelte in seiner Jugend beim Traditionsverein ThSV Eisenach zunächst auf den sportlichen Spuren seines Vaters. „Erst als ich mit 15 an einem Trainingscamp von Science City Jena teilnahm, wechselte ich vom Hand- zum Basketball und folgte meinem großen Bruder in die Saalestadt.“ Der zwei Jahre ältere Johannes Voigtmann durchlief ebenfalls die Jenaer Basketballschule, ist mittlerweile deutscher Nationalspieler und geht für den spanischen Topclub Baskonia Vitoria auf Korbjagd.

Ganz so steil verlief die Karriere des zwei Jahre jüngeren Georgs noch nicht, aber auch der „kleine Voigtmann“ kann bereits 117 ProA-Einsätze vorweisen und feierte 2016 mit Jena den Aufstieg in die BBL. Anschließend wechselte der Hüne zu s.Oliver Würzburg, wo er mit seinem neuen Teamkameraden Lukas Wank vornehmlich im ProB-Team aktiv war (28 Spiele, Ø 9.2 Punkte und 6.7 Rebounds) sowie vier Kurzeinsätze in der ersten Bundesliga bestritt. Letzten Sommer zog es Voigtmann dann nach Paderborn, für das er in der abgelaufenen Saison 26 Partien absolvierte und dabei in durchschnittlich 20 Minuten Spielzeit auf 7.9 Punkte, 4.5 Rebounds sowie 1.3 Assists kam und fast 40 Prozent seiner Dreipunktewürfe verwandelte. „Eine derartige Treffsicherheit
aus der Distanz ist bei Akteuren dieser Größe sehr selten. Aber gerade jene Fähigkeit kann Georg für uns so wertvoll machen, weil er die gegnerischen ‚Big Men‘ fordert und bis raus an den Perimeter zieht“ verdeutlicht Pastore, welche Optionen man mit Voigtmann auf dem Feld hat. Gleichwohl betont der Chemnitzer Trainer,„dass Georg an seiner Physis und Beweglichkeit arbeiten muss, um uns an beiden Enden des Feldes auf den großen Positionen weiterzuhelfen. In Kombination mit Jonas Richter, Robin Lodders sowie einem talentierten Importspieler hätten wir dann im Idealfall einen sehr vielseitigen Frontcourt.“ An Voigtmanns Lernbereitschaft lässt Pastore ohnehin keinen Zweifel:

„Er war in den letzten Wochen zweimal zum Probetraining hier und hat dabei eine vorbildliche Arbeitseinstellung, großen Leistungswillen und echte Teamfähigkeit gezeigt. Genau solche hungrigen Jungs mit einem hohen Maß an Eigenmotivation möchten wir in der Mannschaft haben!“

Auf die Lernbereitschaft legt Pastore bei der aktuellen Spielersuche besonders großen Wert: „Akteure, die in unser Budget passen, werden immer Stärken, aber auch Schwächen haben, weshalb wir sie individuell sowie gleichermaßen teamorientiert entwickeln müssen, um im ProA-Wettstreit erfolgreich zu sein.“ Dies gilt für alle, jedoch in besonderem Maße für die jüngsten Spieler wie den 18-jährigen Leon Hoppe und den nochmals 22 Monate jüngeren Bruno Albrecht. Beide trainieren derzeit täglich mit Pastore, U19-Headcoach Mohammed Hajjar sowie Sportdirektor Konstantin Lwowsky in der Halle und zeigen die richtige Einstellung, wie Albrecht bestätigt:

„Ich arbeite hart, möchte jeden Tag besser werden, mich weiter an den Profikader herankämpfen und vor allem im U19-Team noch mehr Verantwortung übernehmen, damit wir sowohl in der ProA wie auch in der Nachwuchsbasketballbundesliga gemeinsam die bestmöglichen Ziele erreichen.“

 

(NINERS Chemnitz)

Uni Baskets Paderborn verpflichten Demetrius Ward

Die Uni Baskets Paderborn geben die nächste vielversprechende Verpflichtung für die kommende Saison 2018/19 bekannt: Mit Demetrius Ward verstärkt ein echter Führungsspieler auf der Guard-Position den Kader. Der 28jährige US-Amerikaner wechselt vom ProB-Ligisten MTV Herzöge Wolfenbüttel an die Pader.

Der 1,91 m große und 102 kg schwere Demetrius Ward wurde in Detroit/USA geboren und begann seine Basketballkarriere im Team der Western Michigan University. 2012 wechselte er zum ProB-Team MTV Herzöge Wolfenbüttel. Dort entwickelte er sich zum wichtigsten Schlüsselspieler der letzten Jahre: Als Mannschaftskapitän und zeitweiliger Spielertrainer bildete Ward einen wichtigen Ruhepol innerhalb des Teams, an dem sich besonders seine jüngeren Mitspieler orientieren konnten. Dazu legte er überzeugende und überdurchschnittliche Statistiken und Bestwerte auf, in der Saison 2016/17 z.B. mit einem Schnitt von18.8 Punkten, 6.4 Rebounds und 4.2 Assists.

„Demetrius bringt eine Menge Erfahrung und vor allem echte Führungsqualität mit“, unterstreicht Baskets-Coach Uli Naechster die Qualitäten des Neuzugangs aus Wolfenbüttel. „Er fühlt sich in Deutschland mittlerweile komplett heimisch. Das ist eine ideale Voraussetzung, um die Baskets-Familie sportlich und charakterlich in der kommenden Saison enorm zu bereichern: In den vergangenen beiden ProB Seasons gehörte Demetrius zu den jeweils fünf effektivsten Spielern der Spielzeit – wir freuen uns sehr, ihn in der kommenden Saison im Baskets-Trikot spielen zu sehen!“

Ward selbst blickt seinem Wechsel nach Paderborn mit großer Vorfreude entgegen: „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, das neue Umfeld, die neuen Teamkollegen und die Fans und kann den Beginn der kommenden Saison kaum erwarten! Coach Uli Naechster und ich haben in gemeinsamen Gesprächen schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen, was die Ziele und auch die Spielphilosophie des Teams betrifft. Es ist eine aufregende neue Lebensstation für mich und meine Frau und wir sind begeistert über diese Möglichkeit!“

 

(Uni Baskets Paderborn)