Kann man zu viel Wasser trinken?

Müsste man Softdrinks, Tees und Säften spezifische Oberbegriffe aus dem Basketball zuordnen, wie „Swingman“, „3 and D“ oder „Two-Way-Scorer“, dann wäre das Wasser sicherlich der „Allrounder“. Wasser kann bei vielem helfen: Kopfschmerzen vorbeugen, den Appetit hemmen oder die Konzentration anregen. Doch wie viele Liter am Tag sind sinnvoll, wann wird es zu viel und was ist im Notfall bei einer Wasservergiftung zu tun? Das könnt ihr mit nur einem Klick hier erfahren.

Spielsperre und Geldstrafe

In Zusammenhang mit dem ProB-Spiel BBG Herford – Ademax Ballers Ibbenbüren kam es zu einem Fehlverhalten des Spielers Tristan Mychal Harper (BBG Herford), welches erst im Nachgang des Spiels auf Antrag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mittels Videoaufzeichnung aufgearbeitet wurde. Die Schiedsrichter hatten die Aktion abseits des Spielgeschehens im laufenden Spieler nicht erkannt und so keine Entscheidung dazu treffen können. Die Spielleitung sieht in dem vorliegenden Sachverhalt die Tatbestandsmerkmale einer Tätlichkeit erfüllt. Der Spieler Tristan Mychal Harper wird deshalb für den Zeitraum von einem Pflichtspiel gesperrt. Der Spieler darf nicht am Pflichtspiel Nr. 109682 am 14.10.2023 teilnehmen. Außerdem verhängte die Spielleitung eine Geldstrafe in mittlerer Höhe.

Gegen diese Entscheidung kann gemäß § 12 RuSGO Berufung beim Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga eingelegt werden. Die Berufung ist binnen drei Tagen nach Bekanntgabe schriftlich bei der Vorinstanz einzulegen und zu begründen.

Nach dem Ende des ProB-Spiels SBB Baskets Wolmirstedt – Bayer Giants Leverkusen kam es zu einer Unsportlichkeit des Spielers Modestas Paulauskas (SBB Baskets Wolmirstedt) gegenüber dem 1. Schiedsrichter. Nach Auswertung der Berichte und Stellungnahmen sprach die Spielleitung aufgrund der unsportlichen Verhaltensweise eine geringe Geldstrafe gegen den Spieler aus. Gegen diese Entscheidung ist gemäß § 25 RuSGO keine Berufung möglich.

Protest gegen die Spielwertung wird abgewiesen

Im Zusammenhang mit dem ProA-Spiel RÖMERSTROM Gladiators Trier – ART Giants Düsseldorf am 1. Spieltag hatten die Gäste Protest aufgrund eines verzögerten Spielbeginns eingelegt und einen Antrag auf Spielverlust gegen den Bundesligisten RÖMERSTROM Gladiators Trier gestellt. Die Spielleitung hat den Antrag der ART Giants Düsseldorf nun abgewiesen.

Die Spielleitung begründet ihre Entscheidung, dass die RÖMERSTROM Gladiators Trier den verzögerten Spielbeginn nicht zu vertreten haben, damit, dass der spielveranstaltende Bundesligist mit der erforderlichen Sorgfalt die technischen Anlagen im Vorfeld überprüft hat. Nicht alle technischen Störungen liegen im Einflussbereich des Spielveranstalters und sind von diesem vermeidbar. Gleichzeitig hat der Spielveranstalter umgehend geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet und die entsprechend vorgesehene elektronische Ersatzanlage aufgebaut. Letztlich ist auch der ausgebliebene Anlagencheck des technischen Kommissars im Hinblick auf die Spielverzögerung nicht dem Spielveranstalter zuzurechnen.

Beim Auftaktspiel am 1. Spieltag in Trier war es zu Spielbeginn zu Problemen mit der technischen Ausrüstung am Kampfgericht gekommen. Infolgedessen musste für die nicht funktionsfähige 24-Sekunden-Anlage eine Ersatzanlage zum Einsatz kommen. Das Spiel begann mit etwa 45 Minuten Verzögerung. RÖMERSTROM Gladiators Trier gewannen mit 86:78.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 80 Nr. 2 SuVO sowie § 11 RSGO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 SuVO. Gegen diese Entscheidung kann gemäß § 12 RuSGO Berufung beim Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga eingelegt werden. Die Berufung ist binnen drei Tagen nach Bekanntgabe schriftlich bei der Vorinstanz einzulegen.

FÜR DEN BEREITS NEUNTEN JAHRGANG: AUFTAKTLEHRGANG DER MINITRAINER-OFFENSIVE

Neunter Jahrgang traf sich in Stuttgart und Ludwigsburg / Theorieeinheiten zum Thema Feedback und dem Modul „coach-the-coach“ / Lerneinheiten zu Kita-Sport, Ballschule und Easybasket / Zwischenlehrgang im Januar in Münster mit Gastreferent aus Kanada

Vom 14. bis 17. September traf sich der neunte Jahrgang der Minitrainer-Offensive (MTO) zum Auftaktlehrgang in Stuttgart und Ludwigsburg. Die Ausrichtung hatten sich MTV Stuttgart und MHP RIESEN Ludwigsburg geteilt. Begrüßt wurden die Teilnehmenden vom Vizepräsident Jugend des Basketballverbands Baden-Württemberg (BBW), Olaf Müller, der im MTV aktiv ist, und Coach Ross Jorgusen von den MHP RIESEN in der Sportanlage des MTV. Zusätzlich stellte sich Liz Schmitz vom Basketballverband Luxemburg (s. Foto) vor, die in diesem Jahrgang die MTO begleitet, um sich für die eigene Arbeit ein Bild vom Programm zu machen. Den inhaltlichen Start übernahmen dann Jürgen Maaßmann (BBW/ALBA Berlin) und Marko Woytowicz (FC Bayern Basketball) mit ihrem Modul zur Entwicklung von Kindern und der Philosophie von Kindertraining.

Der Freitag startete in Ludwigsburg mit Theorieeinheiten zum Thema Feedback mit Sportpsychologe Franz Rupprecht (FC Bayern Basketball) und einer weiteren Methodenübung zur Arbeit im TrainerInnenteam am Standort mit Tim Brentjes (DBB). Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Moduls „coach-the-coach“ in der Rundsporthalle in Ludwigsburg. Hier arbeiteten die Teilnehmenden mit Ludwigsburger Minis in selbstentworfenen Trainingseinheiten und erhielten Feedback dazu.

Am Samstag stand dann der öffentliche Fortbildungstag in der Ludwigsburger Rundsporthalle auf dem Programm. Timo Probst, der Nachwuchskoordinator der MHP RIESEN, begrüßte zusammen mit den Projektleitern Tim Brentjes und Moritz Geske (BBL) dazu nicht nur die Teilnehmenden des MTO-Jahrgangs sondern auch weitere Coaches aus Bayern und Baden-Württemberg. Die ersten beiden der acht Lerneinheiten drehten sich um Kita-Sport, Ballschule und Easybasket. Hier referierten mit Davide Tortorelli (MTV Stuttgart) und Klaus Körmös (Tigers Tübingen) zwei MTO-Absolventen, die auch gelernte Erzieher sind und die Kinder der Demogruppe mit viel Spaß bewegten. Den größten Block der Fortbildung steuerte Jürgen Maaßmann zum Thema Spielfähigkeit in Theorie und Praxis bei. Den Abschluss machte Florian Rüger (Würzburg Baskets) zum Übergang von der Ballschule zum Ballhandling.

Der Sonntag fand dann wieder beim MTV statt. Hier ging es unter Leitung von Matthias Reinmann von der Württembergischen Sportjugend um das Thema Kinderschutz bevor Jürgen Maaßmann die Teilnehmenden zum Thema Athletik und Koordination nochmals selber in Bewegung brachte.

Weiter geht es für die Teilnehmenden nun auf dem digitalen Lerncampus und mit einem Hospitationsbesuch an verschiedenen Standorten. Im Januar steht dann der Zwischenlehrgang im westfälischen Münster an, bei dem ein Gastreferent aus Kanada für den internationalen Impuls des Jahrgangs und in der öffentlichen Fortbildung sorgen wird.

Crunchtime – Nur noch 5 Sekunden!

LeBron James oder Dennis Schröder, eines haben beide Basketballspieler gemeinsam. Nämlich die Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen zu treffen, die mit enormem Druck und Stress verknüpft sind, weil sie z.B. für den Spielausgang äußerst relevant sind! Stresshormone sorgen dafür, dass wir sehr fokussiert arbeiten können. Positiver Stress entsteht z. B. wenn man vor einer Aufgabe steht, der man sich gewachsen fühlt, entsprechend ist dann das Selbstbewusstsein. Welche Auswirkungen sowohl positiver als auch negativer Stress haben können, erfahrt ihr hier.

Entgifte deinen Körper!

Zurück aus der Sommerpause! Nach feinen Delikatessen, ungesunden Snacks und dem ein oder anderen Cocktail im Beachclub, blickt man auf einen entspannten und erholsamen Urlaub zurück. Zeit also, seinen Körper wieder auf einen wettbewerbsfähigen Zustand zu bringen und sich eine Entgiftung zu gönnen. Das Stichwort? Detox! Doch worum handelt es sich hierbei genau? Welche Detox-Lebensmittel und -Getränke gibt es? Die Antwort auf alle Fragen findet ihr hier.

BBL Pokal startet mit neuem Modus: Erster Wettbewerb der neuen Saison

24 Teams kämpfen in drei Pokalrunden um den Einzug ins TOP FOUR / Erstmals seit 14 Jahren sind wieder Zweitligisten dabei / Erste Partie am Freitag: BBC Bayreuth gegen MLP Academics Heidelberg

Die easyCredit Basketball Bundesliga gibt am kommenden Freitag, den 22. September 2023 um 20:00 Uhr den Startschuss zum ersten Wettbewerb der neuen Saison. Dann nämlich trifft in der ersten Runde des BBL Pokals der BBC Bayreuth auf die MLP Academics Heidelberg. Womit auch gleich die wesentliche Neuerung der anstehenden Pokalsaison deutlich wird: Erstmals nehmen nach 14 Jahren Pause auch Zweitligisten wieder an diesem Wettbewerb teil.

Über drei Pokalrunden kämpfen insgesamt 24 Teams um den Einzug ins TOP FOUR. In der ersten Runde (22.-24. September 2023) treten die sechs erstplatzierten ProA-Ligisten der Vorsaison sowie die beiden Absteiger aus der BBL gegen die Clubs der Plätze neun bis sechzehn der easyCredit BBL-Abschlusstabelle 2022/23 an. Die Teams aus der Pro A haben in der ersten Runde jeweils Heimrecht. Die Vereine auf den Plätzen eins bis acht der BBL-Abschlusstabelle von 2022/23 bleiben in der ersten Pokalrunde noch außen vor, sie steigen erst im Achtelfinale ein.

Alle Spiele des Wettbewerbs sind Do-or-die-Spiele und werden vor den jeweiligen Runden ausgelost. Den Abschluss bildet das TOP FOUR-Wochenende, an dem die beiden Halbfinalpartien sowie das Finale ausgespielt werden. Der Spielort des TOP FOUR 2024 steht noch nicht fest und wird unter den Teilnehmern ausgeschrieben. Dr. Stefan Holz, Geschäftsführer der easyCredit BBL, betont den besonderen Reiz, der sich aus dem neuen Modus ergibt: „Die spannende Frage lautet doch, ob es den Zweitligisten gelingen wird, den vermeintlich größeren Clubs aus dem Oberhaus ein Bein zu stellen. Immerhin geht es um den Einzug ins TOP FOUR, das größte nationale Basketballevent überhaupt.“ Und weiter: „Gemeinsam mit den Kollegen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga freuen wir uns sehr, dass wir den Basketball-Fans in Deutschland sowie insbesondere den Anhängern der Pro A-Ligisten dieses neue, packende Format präsentieren können.“

Der neue BBL-Medienpartner Dyn wird alle 23 Spiele des Wettbewerbs inklusive des TOP FOUR live übertragen. Weitere Informationen zum BBL Pokal sowie den Ansetzungen der ersten Runde gibt es hier auf der Homepage der easyCredit BBL.

US-Pointguard Lamar Norman jr. kommt an die Lahn

JobStairs GIESSEN 46ers haben ihren Kader kurz vor dem Pokalduell gegen Crailsheim wieder komplett

Nach dem Abgang von Kevin Strangmeyer haben die JobStairs GIESSEN 46ers personell noch einmal nachgebessert und ihr Team kurz vor dem BBL-Pokalspiel gegen Erstligist HAKRO Merlins Crailsheim (Samstag, 18.30 Uhr, Osthalle) wieder komplett.

Während Center Strangmeyer bereits für seinen neuen Arbeitgeber, den ProB-Ligisten Bayer Giants Leverkusen, in einem Testspiel aktiv war, haben die Männer von der Lahn den sehr talentierten US-Pointguard Lamar Norman jr. unter Vertrag genommen. „Lamar ist ein großes Talent, das wir nutzen wollen. Er wird uns auf der Guard-Position sehr helfen“, ist sich 46ers-Trainer „Frenki“ Ignjatovic sicher, den 1,90-Meter-Mann aus Grand Rapids weiterentwickeln zu können.

In die gleiche Kerbe schlägt auch 46ers-Geschäftsführer Jonathan Kollmar: „Wir hatten noch Bedarf auf den kleinen Positionen und sind froh, dass wir über das Netzwerk unseres Trainers schnell reagieren konnten. Lamar Norman ist für uns eine richtig gute Lösung. Gießen ist für ihn der perfekte Club, um eine Profikarriere zu starten. Er ist sehr motiviert. Wir sind sehr angetan davon, dass er sich für uns entschieden hat.“

Der quirlige Regisseur der Western Michigan Broncos, der seine Karriere vor fünf Jahren bei den Duquesne Dukes begann, ist zwar ein Rookie im europäischen Basketball, kommt allerdings mit einer vielversprechenden Vita in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Für das Team der Western Michigan University markierte der 23-Jährige im Schnitt in der College-Liga NCAA fast 18 Punkte bei drei Assists und drei Rebounds. In all seinen 30 Partien der vergangenen Saison stand Lamar Norman jr. in der Startformation.

„Er ist ein Scorer mit richtig guten Schussqualitäten, außerdem habe ich in den ersten Einheiten sehen können, dass er ein echt angenehmer Junge ist“, zeigte sich Branislav Ignjatovic glücklich, seinen Kader kurz vor dem so wichtigen Pokalduell wieder komplett zu haben.

Neuzugang für Gartenzaun24 Baskets: US-Guard Zach Chappell kommt nach Paderborn

Paderborn, 19. September 2023 – Die Gartenzaun24 Baskets haben auf den Weggang von Anthony Cooper, der die Paderborner nach einem Probemonat wieder verließ, reagiert und mit Zach Chappell einen vielversprechenden Guard nachverpflichtet. Der 23jährige US-Amerikaner komplettiert damit den Kader der Ostwestfalen für die Saison 2023/24 der Barmer 2. Basketballbundesliga. Zuletzt stand Chappell für das Collegeteam Sacramento State Hornets in der NCAA Division 1 auf dem Parkett. Bei den Baskets startet er jetzt mit einem Einjahresvertrag seine Profikarriere.

Geboren in Sacramento (Kalifornien/USA), wurde Zach Chappell das sportliche Talent quasi in die Wiege gelegt: Sein Vater Kevon Chappell spielte Basketball und Football, der mittlerweile 1.91 Meter große und 88 Kilogramm schwere US-Boy entschied sich wie seine beiden Brüder schon früh für Basketball. Chappell sammelte erste Basketballerfahrungen an der Capital Christian High School in seinem Geburtsort. Seine College-Karriere startete 2018 bei den State Spartans im kalifornischen San José, seit 2020 spielte er für die Sacramento State Hornets der California State University. Dort entwickelte er sich über drei Spielzeiten zu einer dominierenden Spielerpersönlichkeit, die in der zurückliegenden Saison 2022/23 mit diversen Auszeichnungen belohnt wurde: National Player of the Week, Big Sky Player of the Week, Big Sky All-Academic, NABC Honors Roll. Darüber hinaus erzielte Chappell in seinem finalen Jahr für die Sacramento State Hornets in der NCAA Division 1 sehr gute Stats: In 32 Spielen stand er im Schnitt 30.8 Minuten auf dem Platz und erzielte dabei pro Partie 13.4 Punkte, 2.2 Assists, 2.6 Rebounds und 1.0 Steals.

Statements zum Transfer:

Steven Esterkamp, Headcoach Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Zach ist ein Spieler, der uns mehr Stabilität auf der Guard-Position geben wird. Er ist in der Lage, mehrere Positionen zu spielen, und ich glaube, dass er in das Team passen wird, das wir bereits zusammengestellt haben. Wir freuen uns darauf, ihn so schnell wie möglich zu integrieren und uns dann gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Dominik Meyer, Geschäftsführer Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Wir sind sehr froh, dass die Verhandlungen mit Zach so schnell abgeschlossen werden konnten. Die Gespräche verliefen sehr gut und zielführend, so dass so kurz vor Saisonbeginn auch keine weitere Zeit verloren ging. Zach war bereit, so schnell wie möglich aus den USA herüberzukommen und zum Team zu stoßen. Jetzt kümmern wir uns um seine schnellstmögliche Spielberechtigung und darum, ihn ins Team zu integrieren und unsere Spielphilosophie zu verinnerlichen. Wir freuen uns auf den Jungen und sind sehr gespannt, was wir im Laufe der Saison so alles von ihm zu sehen bekommen!“

Zach Chappell: „Ich bin bereit für Paderborn und dafür, alle zu treffen. Das Team und ich freuen uns auf eine großartige Saison voller Aufregung, Spannung und toller Momente! Ich habe bereits viel Gutes über das Team, die Fans und die Stadt gehört, deshalb weiß ich, dass der Wechsel die richtige Entscheidung war. Let’s do this, Paderborn!“

Ritter reagieren auf Eberhardt Ausfall – Ward verstärkt Knights Truppe

Die Zweitligabasketballer der Bozic Knights haben auf die schwere Verletzung von Sheldon Eberhardt reagiert und mit Demetrius Ward einen ProA erfahrenen Guard verpflichtet. Der gebürtige US-Amerikaner verfügt über einen deutschen Pass und fällt somit nicht ins Ausländerkontingent der Teckstädter. Zuletzt war der 33-jährige für die Ligakonkurrenten aus Quakenbrück und Paderborn im Einsatz.

Bereits vor 1,5 Wochen reiste Ward in den Süden Deutschlands und trainierte mit den Schwaben im Rahmen eines Tryouts. Dabei hinterließ er einen positiven Eindruck. Zwar ist der kräftige Combo Guard noch nicht in Game Shape, aber die Ansätze seines großen Basketballverständnisses waren früh zu erkennen. In der vergangenen Woche dann der finale Durchbruch in den Verhandlungen. „Dimi bringt einiges mit was wir gesucht haben. Er kennt die ProA, ist ein guter Teamspieler, kann auf beiden Guard Positionen spielen und ist abgezockt. Er ist ein anderer Spielertyp wie Sheldon, aber das können wir hoffentlich passend integrieren,“ sagte Knights Coach Igor Perovic. In der zweiten Vorbereitungswoche verletzte sich Neuzugang Sheldon Eberhardt am Knie und fällt für die gesamte Spielzeit aus. Zu diesem Zeitpunkt war und ist der Markt an deutschen Spielern sehr überschaubar. Umso glücklicher ist man unter der Teck, dass nun mit dem erfahrenen Zweitligaspieler alles geklappt hat. Vor zwei Jahren spielte sich Ward bereits auf den Radar der Kirchheimer Verantwortlichen. Nach einer sehr starken Spielzeit für Paderborn mit 13,5 Punkten, 4,6 Assists und 3,9 Rebounds pro Partie war der US-Amerikaner einer der stärksten Spieler seiner Mannschaft. Doch mit dem Angebot der Artland Dragons konnten die Ritter letztlich nicht mithalten. Es folgte der Wechsel in den Norden. Im Artland erhielt die Karriere des sympathischen Familienvaters (1 Kind) einen leichten Knick. Ward konnte an die vorhergegangenen Leistungen nicht mehr anknüpfen. In der vergangenen Saison erzielte er 5,5 Punkte pro Partie. Das er es immer noch drauf hat bewies der Routinier in den Playoffs, wo ihm im Durchschnitt 11,0 Punkte gelangen. „Ich freue mich sehr auf Kirchheim und die Knights. Die Stimmung in der Sporthalle Stadtmitte war immer herausragend und nun für die Heimmannschaft hier auflaufen zu dürfen ist für mich etwas Besonderes,“ so Ward nach seiner Vertragsunterzeichnung.

Nachwuchsspieler ergänzen Kader

Zu den etatmäßigen zehn Rotationsspielern rücken zusätzlich die beiden Nachwuchsspieler David Volz und Guiseppe Seggio in den Knights Kader für die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf. Während Volz bereits in der vergangenen Saison fester Bestandteil der Ritter war, ist es für den Kirchheimer Seggio die erste Berufung. Gemeinsam mit Nil Failenschmid stehen somit drei in Kirchheim ausgebildete Akteure im Team der Knights.

Foto: Markus Holtrichter