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Kevin Strangmeyer verstärkt die Iserlohn Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos freuen sich, einen weiteren vielversprechenden Neuzugang für die kommende Saison bekanntgeben zu können. Kevin Strangmeyer, ein talentierter und erfahrener Power Forward, wird das Team verstärken. Mit seiner teamorientierten Spielweise und seinen kämpferischen Eigenschaften wird er eine große Rolle in der kommenden Saison
bei den Kangaroos einnehmen.

Trotz seines jungen Alters von 23 Jahren bringt der 2,05 m große Frontcourt Spieler eine beeindruckende Erfahrung aus 173 ProA-Spielen mit. Bereits mit 16 Jahren startete Strangmeyer seine Profikarriere in der ProB bei den Licher BasketBären. Nach seinem Wechsel zum TEAM EHINGEN URSPRING im Sommer 2017 entwickelte er sich schnell zu einem Leistungsträger. In der NBBL-Saison 2018/19 erzielte er durchschnittlich 16,3 Punkte pro Spiel und spielte sich auch in der ersten Mannschaft in den Vordergrund. In den ProA-Saisons 2020/21 und 2021/22 stand Strangmeyer durchschnittlich über 21 Minuten pro Spiel auf dem Feld, wobei er 7,3 Punkte und 3,7 Rebounds pro Partie verzeichnete. Trotz des Abstiegs von Ehingen in die ProB zog er die Aufmerksamkeit der JobStairs Gießen 46ers auf sich und erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag. In der abgelaufenen Saison lief er für die Bayer Giants Leverkusen auf und wurde dort häufig auf der Centerposition eingesetzt. Trotz einer Spielzeit von nur 16 Minuten im Schnitt, konnte er nahezu 6 Punkte und 5 Rebounds erzielen.

“Ich freue mich sehr, dass die Verpflichtung von Kevin nun erfolgreich war, denn wir hätten ihn auch gerne schon in der Vergangenheit in unserem Team gesehen. Kevin hat noch viel Potential und ist ein sehr guter Typ, der hervorragend zu uns passt”, ist Geschäftsführer Michael Dahmen voll des Lobes über den neuen Power Forward.

Nun steht Strangmeyer vor einer neuen Herausforderung bei den Iserlohn Kangaroos. Er wird einen wichtigen Teil des Teams in der kommenden Saison ausmachen, insbesondere da etliche neue Spieler in das Team integriert werden müssen. Für Coach Toni Prostran ist der 105 kg Forward eine Bereicherung für die Kangaroos:„Ich bin happy, dass wir ihn verpflichten konnten. Er hat bereits gute Erfahrungen in der ProA gesammelt. Er hat eine großartige Arbeitsmoral und passt perfekt in unser System. Er wird hier in Iserlohn auf der Position 4 spielen. Er kann aus der Distanz schießen, hat aber auch gute Lösungen aus dem low post. Das Wichtigste für uns ist, dass er um jeden Ball kämpft und alles gibt, um das Spiel zu
gewinnen.“

Kevin Strangmeyer selbst ist ebenfalls optimistisch: „Ich habe mich für die Iserlohn Kangaroos entschieden, da ich sehr gute Gespräche mit Coach Toni und Michael hatte und ich glaube, hier meinen nächsten Schritt gehen zu können.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Ein Veteran für Bayer: Donte Nicholas wird ein Giant!

Eigentlich, so war der Plan noch vor wenigen Wochen, wollten sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters Zeit mit der Besetzung auf der Importposition lassen. Es galt erst einmal den Fokus auf die Verlängerungen und Verstärkungen deutscher Spieler zu richten. Doch wie so oft im Leben kommt es anders als man denkt. Denn als Donte Nicholas auf dem freien Spielermarkt verfügbar wurde, kamen die Gespräche schnell ins Rollen…

Eine bemerkenswerte Karriere

Die gesamte Vita von Nicholas im kleinsten Detail in dieser Meldung wiederzugeben würde vermutlich den Rahmen sprengen. Geboren am 13. März 1987 in Washington D.C. durchlief der „Point Forward“ sämtliche Basketball-Stationen im US-Schulsystem. Seine Hochschulzeit endete im Jahr 2012 an der Fresno Pacific University in der NCAA ll, welche er mit überragenden Statistiken verließ (Durchschnittsstatistiken: 19,7 Punkte und 7,2 Rebounds pro Partie).

Durch seine guten Vorstellungen im Jersey seiner Uni schaffte es Nicholas 2012/13 in den G-League Kader der Santa Cruz Warriors, dem Farmteam der NBA-Franchise Golden State Warriors. Nach dieser Spielzeit verbrachte er drei Jahre in der zweiten australischen Liga, der NBL 1. Mit guten Zahlen für die Albury Wodonga Bandits (17 Punkte und 7,1 Rebounds pro Spiel) empfahl sich Donte erstmalig für ein Engagement in Europa. In der ersten britischen Liga, der BBL, lief er 2016/17 für die Plymouth University Raiders auf. Auch hier waren seine Statistiken ausgezeichnet.

Im Sommer 2017 folgte schließlich der erste Wechsel nach Deutschland und zwar zu den Iserlohn Kangaroos, welche er 2018 als absoluter „Go-To-Guy“ bis ins Halbfinale der ProB-Playoffs brachte (17,6 PpS). Im Anschluss folgte ein Wechsel nach England, genauer gesagt zurück nach Plymouth, wo er in der Saison 2018/19 gleich dreimal zum „Spieler des Monats“ gekürt und am Ende der Hauptrunde von den Coaches der Liga in das „British BBL All-Defensive First Team“ gewählt wurde. Der verdiente Lohn für diese starke Leistung war der Wechsel zu den ROSTOCK SEAWOLVES in die ProA. Trotz deutlich geringerer Spielanteile (durchschnittlich 25 Minuten) kam der US-Amerikaner auch an der Ostsee auf gute Zahlen von 10,0 Punkte und 5,3 Rebounds im Schnitt. Über die Depant GIESSEN 46ers Rackelos (ProB, 2020/21) und dem US Heffingen (1. Liga Luxemburg, 2021/22) folgte im Sommer 2022 der Wechsel zu den BSW Sixers.

Im fortgeschrittenen Alter von 35 sollte die beste Saison des Allrounders folgen. Nicholas trieb seine Teamkollegen an und führte beim Verein aus Sachsen-Anhalt auf dem Feld Regie. Mit der Truppe aus Sandersdorf zog er auf dem zweiten Tabellenplatz (Nord) in die Endrunde um den ProA-Aufstieg ein und scheiterte schlussendlich am späteren Aufsteiger, den EPG Baskets Koblenz, mit 2:0. Doch die Performance von „Te“, so sein Spitzname, wurde von den Trainern und Kapitänen der ProB-Klubs mit der Wahl zum „MVP der Saison 2022/23“ belohnt. Bei diesen überragenden Stats (16,9 Zähler, 9,2 Rebounds und 5,0 Assists pro Spiel) kein Wunder. Nach einem weiteren Jahr im Osten der Republik bei den BSW Sixers, welche nur knapp die Playoffs 2024 verpassten, geht es nun in Leverkusen weiter.

Nicholas: „Bei einem Klub mit dieser Tradition zu spielen ist eine große Ehre.“

Donte Nicholas freut sich über sein bevorstehendes Engagement in Leverkusen: „Die Bayer Giants haben mir in unseren Gesprächen schnell deutlich gemacht, welche Ambitionen und Ziele man in der Zukunft hat. Hinzukommt, dass es eine große Ehre für mich ist, bei einem Klub mit einer so großen Historie zu spielen. Ich für meinen Teil möchte Leverkusen helfen, dass man eine gute und vor allem erfolgreiche Saison 2024/25 absolviert. Dafür werde ich im Sommer bzw. in der Vorbereitung hart arbeiten.“

Sein neuer Headcoach sieht in dem 37-Jährigen eine große Verstärkung: „Die Verpflichtung eines Non-EU-Spielers ist immer ein wichtige Entscheidung, da diese einen besonderen Stellenwert im Kader einnimmt“, so Cheftrainer Michael „Mike“ Koch. „Ich kenne Donte persönlich aus meiner Zeit als Geschäftsführer in Gießen, als er für die Zweitvertretung in der ProB auflief. Er ist sehr variabel einsetzbar, kann von der Position Eins bis Vier alles verteidigen und vor allem verfügt er, nach 12 Jahren als Profi, über große Erfahrung. Das hat es Hansi, der häufig mit seinen Teams gegen ihn gespielt hat, und mir einfach gemacht, einen so überragenden Akteur zu verpflichten. Nicholas ist ein Spieler, den du so kein zweites Mal in der ProB findest!“

Donte Nicholas hat einen ligaunabhängigen Vertrag über zwei Jahre in der Farbenstadt unterschreiben. Er ist bereits am gestrigen Donnerstag in Leverkusen eingetroffen.

Trey McBride verlässt die Rheinländer

Mit der Verpflichtung von Donte Nicholas steht fest, dass Trey McBride nicht mehr für Bayer aktiv sein wird. Der US-Amerikaner lief in der Saison 2023/24 für die Giants auf und kam in allen 30 Partien für den 14-maligen deutschen Meister zum Einsatz. Mit durchschnittlichen Statistiken von 17,1 Punkten, 4,2 Rebounds und 3,1 Assists pro Begegnung war der Guard der effektivste Akteur auf Seiten der Leverkusener.

Vor allem aber hat sich Trey neben dem Parkett in Leverkusen bestens eingefügt. Ob ein Besuch in der Kinderklinik Leverkusen zur Weihnachtszeit oder ein geleitetes Training für junge Talente des Vereins: Der 26-Jährige hatte für seine Mitmenschen immer wieder ein Lächeln über und war stets engagiert. Geschäftsführer Henrik Fronda wünscht dem Combo-Guard alles Gute: „Trey hat sich mit seinen Leistungen ganz klar für eine höhere Liga empfohlen und das verständlicherweise auch als sein Ziel formuliert. Mit seiner professionellen Einstellung und positiven Art, hat er in Leverkusen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir möchten uns ausdrücklich bei Trey für seinen geleisteten Einsatz und sein vorbildliches Engagement auf und abseits des Feldes bedanken und wünschen ihm nur das Beste.“

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Luca Kahl kehrt zu den Bayer Giants Leverkusen zurück

Für diese Verpflichtung mussten Headcoach Mike Koch, Sportdirektor Hansi Gnad und Assistant Coach Philipp Stachula den Blick gar nicht so weit schweifen lassen, im Gegenteil: Die BAYER-Korbjäger präsentieren mit Luca Kahl einen Spieler der JobStairs GIESSEN 46ers, der bereits von 2019 bis 2022 das Trikot des Rekordmeisters trug. Der 27-Jährige wurde im Jahr 2021 mit Leverkusen sensationell Vizemeister in der ProA und war, als wichtiger Rollenspieler, ein ganz entscheidender Akteur in der damaligen Saison. Mit durchschnittlich 5,0 Punkten und 1,5 Assists pro Begegnung zeigte Luca immer wieder, über welches Talent er verfügt. Nachdem der 14-malige Deutsche Meister im ProA-Halbfinale 22′ an den Tigers Tübingen scheiterte, verließ Kahl nach insgesamt 88 Einsätzen im BAYER-Dress die Rheinländer.

Lehrreiche Zeit in Gießen

Der gebürtige Soester schloss sich im Sommer 2022 für zwei Jahre den GIESSEN 46ers an. In der Folge schrumpften die Spielanteile des Floor Generals bei den Mittelhessen. Kahl verlor seine Minuten an die prominent besetzte Gießener Guard-Rotation um Akteure wie die beiden US-Amerikaner Jordan Barnes, Duane Wilson oder den slowakischen Nationalspieler Simon Krajcovic. Doch hängen ließ sich der „3&D-Player“ nicht und nutzte seine sich bietenden Chancen auf dem Parkett. Im BBL-Pokal warf man in der Auftaktrunde sensationell die HAKRO Crailsheim Merlins raus (79:73), was auch an Luca lag, der sechs Zähler markierte. Im Achtelfinale des Cups unterlag man zwar dem späteren Gewinner des FIBA Europe Cup, den NINERS Chemnitz, deutlich mit 64:89, aber auch hier zeigte der 1,91 Meter große Aufbauspieler eine starke Leistung (sieben Punkte). Nach insgesamt 39 Einsätzen in 2023/24 (2,2 Zähler pro Partie) schieden Kahl und die 46ers bereits überraschend in der ersten Runde gegen den späteren Meister, die PS Karlsruhe LIONS um Ex-GIANT Melvin Jostmann, im Viertelfinale der Playoffs 2024 aus.

Kahl: „Ich freue mich sehr auf Leverkusen.“

Nun also geht es für „LFK“ (Luca Finn Kahl) zurück an seine alte Wirkungsstätte: „Ich freue mich sehr auf Leverkusen. Ich habe bei diesem Verein meine erfolgreichste und vor allem schönste Zeit verbracht, in der wir tollen Basketball zelebriert haben“, so Kahl. „Ich möchte dem Klub dabei helfen seine Ziele zu verwirklichen und dabei selber mehr Verantwortung übernehmen. Das ist für mich etwas ganz Besonderes.“ Der Kontakt kam dabei recht früh zu Stande: „Hansi und ich haben immer mal wieder miteinander telefoniert und nach Saisonende haben wir gleich über ein Engagement im BAYER-Dress gesprochen“, erzählt Kahl. „Ich kenne das gesamte Umfeld und weiß, wie professionell unter dem Kreuz gearbeitet wird. Von daher bin ich, nach meinen sehr lehrreichen Jahren in Gießen, Feuer und Flamme auf den bevorstehenden Sommer!“
Sein neuer Coach Michael „Mike“ Koch sieht es ähnlich: „Luca ist ein Spieler, der uns mit seinen Qualitäten ohne Frage bereichern wird. Er kennt das Programm in Leverkusen wie seine Westentasche, ist mit über 250 ProA-Einsätze extrem erfahren und bringt Leadership mit. Diese Führungsqualitäten haben uns in 2023/24 das ein oder andere Mal gefehlt. Des Weiteren ist er ein starker Verteidiger, welcher als Energizer zu überzeugen weiß. Wir können uns glücklich schätzen, dass Luca bei BAYER anheuert!“

Kahl unterschreibt einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2026 in Leverkusen.

Quelle: Bayer Giants Leverkusen/Thore Bischoff

Michael Koch übernimmt als Head Coach bei den Bayer Giants Leverkusen

Die Bayer Giants Leverkusen gehen mit einer neuen Trainerkonstellation in die Saison 2024/2025 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Michael Koch übernimmt bei den Rheinländern als Headcoach, der bisherige Cheftrainer Hansi Gnad besetzt die neu geschaffene Funktion des Sportdirektors und wird gleichzeitig Co-Trainer der Mannschaft. Als weiterer Assistant Coach unterstützt weiterhin Philipp Stachula.

„Mike“ Koch, nicht nur Publikumsliebling zu Erstligazeiten der Riesen vom Rhein, sondern an der Seite von Hansi Gnad auch Europameister 1993, war während der Saison 2023/2024 zu den Giants gestoßen, um das Trainer-Team zunächst punktuell zu unterstützen. Vorrangig kümmerte er sich um das Training mit den Außenspielern und fungierte vor allem bei Heimspielen auf der Bank neben Philipp Stachula als weiterer Co-Trainer. Die Expertise des 58-Jährigen spricht für sich: Die Telekom Baskets Bonn führte der frühere Drei-Punkte-Spezialist zwischen 2005 und 2013 als Headcoach zweimal ins Finale um die Deutsche Meisterschaft, zudem wurde er mit Bonn zweimal Vize-Pokalsieger. Weitere Stationen waren unter anderem beim Erstligisten Medi Bayreuth und beim zypriotischen Erstligisten AEL Limassol.

Eine enge Zusammenarbeit wird es mit seinem Vorgänger Hansi Gnad geben. Mit der Installation eines Sportdirektors setzen die Giants einen Plan um, der mittelfristig bereits angedacht war und nun zeitlich vorgezogen wurde. Ein wesentlicher Faktor dafür sind gesundheitliche Gründe, die eine Veränderung auf der Headcoach-Position erforderlich gemacht haben. „Ich gehe ganz offen damit um, dass mir der Job als Headcoach, so intensiv wie ich ihn gelebt habe, arg zu schaffen gemacht hat. Zum Ende der vergangenen Saison habe ich dafür die Quittung bekommen. Ich muss als Coach definitiv kürzertreten“, erklärt Hansi Gnad. In der Halle hinter Mike Koch ins zweite Glied zurückzutreten, ist für den ProA-Trainer des Jahres von 2021 nur folgerichtig: „Mike ist ein super Typ und bringt unglaublich viel Erfahrung mit, sowohl als Spieler mit unzähligen Titeln, als auch als Trainer. Von ihm werden wir alle profitieren“, erklärt der Ehrenspielführer des Deutschen Basketball Bundes. Neben seiner Aufgabe als Assistant Coach wird sich der 61-Jährige um ein breit gefächertes Themenspektrum außerhalb der Halle kümmern. Das reicht von der Organisation des Spiel- und Trainingsbetriebes über die konzeptionelle Mitarbeit bis hin zur Unterstützung im Marketing.

Giants-Geschäftsführer Henrik Fronda freut sich darauf, in der neuen Konstellation in die anstehende Saison zu starten: „Nach dem Saisonende hatten wir viele konstruktive Gespräche mit dem Trainer-Team. Die Idee, dass Hansi Gnad Sportdirektor bei den Giants wird, gab es schon länger. Auch mit Mike haben wir von Beginn an über weitere Perspektiven gesprochen. Dass wir den Plan schon jetzt realisieren, war für uns die logische Konsequenz.“

Abteilungsleiter Frank Rothweiler ergänzt: „Mit Mike Koch haben wir eine Top-Besetzung auf der Headcoach-Position und gleichzeitig können wir weiterhin von Hansis Erfahrung profitieren. Hansi Gnad hat extrem viel in die Giants investiert und den Standort in den letzten Jahren maßgeblich mitgeprägt. Das rechnen wir alle Hansi hoch an und wir freuen uns sehr, dass wir unser Programm jetzt mit neuer Aufgabenverteilung noch weiter ausbauen können. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass diese Lösung Hansi hilft, gesundheitlich wieder zurück zu alter Stärke zu finden.“

Die Aufgaben von Co-Trainer Philipp Stachula bleiben unverändert: Er unterstützt die Profis im Training und in den Spielen und ist als NBBL-Headcoach maßgeblich für die Durchlässigkeit zwischen Profi- und Nachwuchsbereich verantwortlich.

Headcoach Mike Koch geht mit großer Vorfreude an den Start: „Ich kann es kaum erwarten, zusammen mit Hansi und Philipp mit den Jungs in der Halle zu arbeiten. Mit den Spielern, die den Sommer über in Leverkusen sind, werden wir so bald wie möglich starten, um erste Grundlagen zu legen“, lässt sich der viermalige Griechische Meister in die Karten blicken. Kurzfristig geht es für das Trainertrio darum, die Kaderstruktur für die kommende Saison zu vervollständigen. „Wir haben klare Vorstellungen, wie das Gesicht der Mannschaft aussehen soll und werden ein Team zusammenstellen, mit dem wir wieder attraktiven Basketball in der Ostermann-Arena zeigen. Das Minimalziel sind ganz klar die Playoffs“, unterstreicht Mike Koch. Hansi Gnad ergänzt: „Wir sind schon sehr weit in den Gesprächen. Ich gehe davon aus, dass wir schon bald erste Entscheidungen zum Spielerkader bekanntgeben können.“

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Nachwuchs-Zertifizierung bei den Bayer GIANTS Leverkusen

ProB-Ligist mit Silber-Plakette ausgezeichnet

In der vergangenen Woche besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. die Bayer GIANTS Leverkusen zur Zertifizierung des Nachwuchsprogramms und zeichnete die Arbeit der Bayer GIANTS Leverkusen mit der Silber-Plakette aus.

Im Rahmen des Besuchs machte sich das Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm der Baskets. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation für den Klub den Abschluss der dreitägigen Nachwuchs-Zertifizierung

Christian Steinberg, Mitarbeiter im Zertifizierungsteam, zeigte sich mit den Ergebnissen des Besuchs zufrieden: „Wir haben in Leverkusen hervorragende Strukturen und Rahmenbedingungen für die leistungssportliche Förderung junger Basketballer vorgefunden. Insbesondere mit der Priorisierung personeller Ressourcen für die Trainerentwicklung sowie die individuelle Spielerausbildung hat der Standort hervorragende Grundlagen für die zukünftige Entwicklung des Standortes geschaffen.“

Henrik Fronda, Geschäftsführer der Bayer GIANTS, ergänzt: „Die Nachwuchs-Zertifizierung durch die BARMER 2. Basketball Bundesliga und den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. gibt uns eine gute Standortbestimmung. Wir haben ein hervorragendes Feedback erhalten, welches unser Investment in die Nachwuchsarbeit bestätigt. Die Auszeichnung freut mich vor allem als Zeichen der Anerkennung für die sehr gute Arbeit unserer Trainer. Gleichzeitig wurde uns aufgezeigt, an welchen Stellen noch Entwicklungspotenziale für unser Nachwuchsprogramm liegen und nehmen dies als Ansporn die positive Entwicklung in Leverkusen weiter voranzutreiben.“ Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. sowie mit Unterstützung des Instituts für Spielanalyse. Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB. Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Erster Neuzugang für die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Haris Hujic wechselt aus Leverkusen an die Mosel.

Der 26-jährige Combo Guard unterschreibt für zwei Jahre in Trier. 2020/21 wurde Hujic zum „Player of the Year“ der ProA gewählt.

Mit Haris Hujic können die Verantwortlichen der RÖMERSTROM Gladiators Trier ihren ersten Neuzugang für die Saison 2023/24 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentieren. Der 1,93 Meter große Aufbauspieler wechselt von den Bayer Giants Leverkusen nach Trier und unterschreibt ein Arbeitspapier über zwei Saisons. Hujic kann variabel als Point- und Shooting Guard eingesetzt werden und trifft in der ältesten Stadt Deutschlands auf Jacques Schneider, mit dem er bereits zweimal in seiner Karriere im Rheinland zusammenarbeitete. Hujic begann seine Profikarriere bei Phoenix Hagen, bevor er über die Stationen Nürnberg, Oldenburg und Rostock in der Saison 2020/21 erstmalig nach Leverkusen wechselte. Als absoluter Leistungsträger führte er den Rekordmeister bis zum sportlichen Aufstieg und wurde nach der Saison mit der Auszeichnung des „Player of the Year“ der ProA belohnt. Nach seinem bisher erfolgreichsten Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wagte Hujic den Schritt zur BG Göttingen in die BBL, wo er sich letztlich nicht vollends durchsetzen konnte. So folgte 2022/23 die Rückkehr nach Leverkusen, wo er erneut eine sehr wichtige Rolle übernahm, den überraschenden Abstieg seines Teams jedoch nicht verhindern konnte.

„Für uns hat sich die Möglichkeit ergeben, mit Haris den ProA MVP der Saison 2020/21 mittelfristig zu verpflichten. Er ist ein Spieler mit großem offensivem Potential und er hat bereits bewiesen, dass er Spiele entscheiden kann. Ebenfalls werden wir von seiner Erfahrung in BBL und ProA profitieren. Haris ist dazu ein Mensch, der den Basketball lebt, ein extremer Teamplayer ist und den Standort auch charakterlich bereichern wird. Er hat selbst immer noch Potential nach oben und kann jüngere Spieler besser machen. Es herrscht gegenseitiges Vertrauen und wir sind sehr glücklich, Haris als ersten Neuzugang für die Saison 2023/24 präsentieren zu können“, sagt Jacques Schneider, sportlicher Leiter der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Hujic gehört zu den offensivstärksten deutschen Guards der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga. Er gilt als starker Distanzschütze, der vor allem in entscheidenden Spielphasen Verantwortung übernehmen kann. In der abgelaufenen Saison war er mit durchschnittlich 13,8 Punkten pro Spiel bei Quoten von 45,8% aus dem Feld und 33,1% von jenseits der Dreierlinie erfolgreichster Scorer der Bayer Giants. Zusätzlich lieferte der Combo Guard in durchschnittlich 28:41 Minuten 3,9 Assists, 1,7 Rebounds und 1,3 Steals pro Partie. Insgesamt 31 Saisonspiele absolvierte er für die Leverkusener in der abgelaufenen Saison. Bei den RÖMERSTROM Gladiators trägt Hujic das Trikot mit der Rückennummer 10.

„Ich bin voller Vorfreude auf Trier. Ich habe schon sehr viel Positives von Trier und den Gladiators gehört, da einige Freunde von mir bereits hier gespielt haben. Trier ist sowohl als Stadt, als auch als Basketballclub sehr attraktiv und eine Bereicherung für Basketball-Deutschland. Ich freue mich sehr, für die nächsten zwei Jahre ein Teil davon zu sein. Auch, dass Jacques Schneider jetzt in Trier ist, den ich bereits aus Leverkusen kenne, hat mir bei der Entscheidungsfindung geholfen. Auch in den Gesprächen mit dem Management hatte ich ein sehr positives Gefühl, es ist alles sehr professionell aber doch familiär. Das war auch ein wichtiger Grund, weswegen ich mich so früh für Trier entschieden habe“, sagt Neuzugang Haris Hujic.

Einer mit Erfahrung: Devin Thomas verstärkt BAYER

Die BAYER GIANTS Leverkusen justieren noch einmal nach und verpflichten mit Devin Thomas einen US-Amerikaner mit internationaler Erfahrung.

Die Arbeit wird für die Verantwortlichen des Rekordmeisters nicht weniger. Seit dem Abgang von Melik Martin waren Coaching-Staff und Geschäftsführung auf der Suche nach dem passenden Puzzleteil für den Kader der „Giganten“ 2022/23. Das fehlende Stück hat man nun hoffentlich gefunden. Denn mit Devin Thomas konnten die Leverkusener einen Akteur mit Erfahrung im europäischen Basketball für sich gewinnen.

Thomas stammt gebürtig aus Richmond, Indiana und wurde am 04. August 1996 geboren. Der US-Amerikaner ging an die Richmond Highschool und spielte zunächst gar kein Basketball. Erst in seinem zweiten Jahr, trat er dem Team seiner Schule  bei und avancierte schnell zu einem der Leistungsträger. Doch der Sprung an die Universität war schwerer als erwartet. Die Saison 2015/16 setzte er aus, bevor er sich ein Jahr später dem Mineral Area College in der NJCAA anschloss. Für die MAC erzielte er im Durchschnitt gute 12,1 Punkte und griff 6,7 Rebounds pro Spiel ab. Diese Zahlen hinterließen Eindruck und so sicherte sich die Indiana State University in der NCAA l die Dienste des 2,03 Meter großen Forward. Bei den „Sycamores“ wuchs Devin zu einem soliden Rollenspieler heran, der der Mannschaft mit harter Arbeit auf dem Parkett zu Erfolgen verhalf. Die Uni verließ er nach der Spielzeit 2018/19 mit durchschnittlich 3,7 Zählern und 3,3 Abprallern pro Partie.

Kurz nach der „Corona-Zwangspause“ fand Thomas für die Saison 2020/21 einen Arbeitgeber in Übersee. Er wechselte nach Dänemark zu BMS Herlev Wolfpack in die Basketligaen (1. Liga). Schnell wurde er im nordischen Nachbarland der Bundesrepublik zu einem wichtigen Faktor, der sein Team auf ein anderes Level hob. Herlev erreichte als Tabellensiebter die Playoffs, scheiterte aber früh mit 0-3 an Horsens IC. Mit durchschnittlich 15,7 Punkten und 6,9 Rebounds pro Begegnung präsentierte sich Devin recht ordentlich. Im abgelaufenen Spieljahr gab es einige Angebote für den US-Amerikaner. Über Umwege (Helsinki Seagulls / Finnland und BC Kolin / Tschechien) landete er schließlich in Großbritannien beim dortigen Erstligisten Surrey Scorchers. Zwar blieb der Teamerfolg im Süden Englands für den 26-Jährige aus, doch seine Statistiken konnten sich durchaus sehen lassen (19 Spiele, 12,1 Punkte und 6,0 Rebounds pro Partie).

Nun möchte sich Thomas in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA versuchen und freut sich auf seinen neuen Klub: „Ich bin total aufgeregt in Leverkusen meinen nächsten Karriereschritt zu machen und ich habe über die BAYER GIANTS nur gute Dinge gehört. Natürlich habe ich mich über den Verein informiert und die Historie ist beeindruckend. Mein Ziel ist es, dass wir so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, um die Erfolgsgeschichte fortzuführen. Ich freue mich riesig!“ Trainer Hansi Gnad beschreibt seinen Neuzugang wie folgt: „Devin geht in sein drittes Jahr als Profi und kennt den europäischen Basketball gut. Er bietet spielerisch das komplette Paket auf seiner Position: Thomas kann mit dem Gesicht zum Korb spielen, trifft den Dreier und ist zusätzlich ein solider Rebounder. Wir kennen seinen Agenten gut und auch am Telefon hat Devin einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Er wird eine große Bereicherung für unser Programm sein, davon bin ich überzeugt!“

Bei den GIANTS wird Devin Thomas die Rückennummer 35 tragen. Er ist bereits in Leverkusen eingetroffen und hat seine Wohnung in der Farbenstadt bezogen – herzlich Willkommen am Rhein!

Steckbrief Devin Thomas

Geburtsdatum: 04. August 1996
Geburtsort: Richmond, Indiana (USA) 
Nation: USA
Position: Power Forward
Größe: 2,03 Meter
Gewicht: 100 Kilogramm
Trikotnummer: 35#
GIANT seit: 2022
Letzte Vereine: Surrey Scorchers (2021/22 – GB), BMS Herlev Wolfpack (2020/21 – DEN), Indiana State University (2017 bis 2019 – NCAA l), Mineral Area College (2016/17 – NJCAA)
Statistiken 2021/22 (Surrey Scorchers – GB): 12,1 Punkte und 6,0 Rebounds pro Spiel
YouTube-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=xNUfIE4Xnjc (Saison-Highlights 2021/22)

GIANTS und Melik Martin gehen getrennte Wege

Die BAYER GIANTS Leverkusen werden die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ohne den US-Amerikaner bestreiten.

Melik Martin wechselte im Sommer 22 von der Drexel University (NCAA l) an den Rhein, und kam in allen neun Vorbereitungsspiel der Farbenstädter zum Einsatz und erzielte im Durchschnitt 8,8 Punkte und griff 2,7 Rebounds pro Begegnung ab.

Sportlich solide Zahlen, doch GIANTS-Coach Hansi Gnad erläutert die Trennung wie folgt: „Melik hat spielerisch sicherlich gute Partien abgeliefert, allerdings hat das Gesamtpaket leider nicht gepasst, sodass wir uns gemeinsam dazu entschieden haben, nicht zusammen in die Saison zu starten. Selbstverständlich wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg für seine weitere Laufbahn.“ Geschäftsführer Henrik Fronda ergänzt: „Für Melik war es die erste Profi-Station hier in Leverkusen und natürlich braucht es seine Zeit sich in einem neuen Umfeld einzugewöhnen. Allerdings war es auch nach den sechs Wochen Saisonvorbereitung noch so, dass die Vorstellungen in andere Richtungen gingen.“

Der Verein wünscht dem US-Amerikaner alles Gute und viel Erfolg für die weitere Karriere!

Marc-André Fortin wirbelt künftig auf der Fünf

Der Kanadier soll eine weitere Option für Headcoach Hansi Gnad im Kader der BAYER GIANTS Leverkusen darstellen.

Die Verantwortlichen der BAYER GIANTS Leverkusen haben nach der Verletzung von Dennis Heinzmann schnell Nägel mit Köpfen gemacht und können einen Neuzugang auf der Position des Centers präsentieren: Am Rhein wird künftig Marc-André Fortin auflaufen. Der Brettspieler unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/23.

Der Kanadier hat einen bis hierhin interessanten Karriereweg hinter sich. In der Saison 2015/16 lief der gebürtig aus Quebec stammende Fortin in der NCAA l für die Sam Houston State University auf, die in der Southland Conference an den Start geht. Nach einer eher durchwachsenen Saison (28 Einsätze – 1,8 Punkte und 1,5 Rebounds pro Partie) wechselte der 2,06 Meter große Center zurück in sein Heimatland an die University Laval. In der höchsten kanadischen Hochschulliga, der CCAA, konnte sich Marc-André mit jeder Spielzeit steigern. Insgesamt fünf Spielzeiten lang lief der physische Fünfer für die „Rouge et Or“ (deutsch: Rot und Gold) auf und kam so zu 90 Einsätzen. 2021/22 absolvierte Fortin seine beste Saison im Dress der Uni und markierte im Schnitt 12,9 Punkte und griff 6,9 Rebounds pro Partie ab. 51,1 Prozent seiner Würfe aus dem Feld fanden ihr Ziel im Korb des Gegners. Im Sommer wurde er dann im CEBL-Draft (Canadian Elite Basketball League) in der 2. Runde von Montreal Alliance ausgewählt. Dieser Klub wird einigen GIANTS-Fans sicher etwas sagen, denn dort lief Marc-André zusammen mit Abdul Mohamed auf, der als erster Importspieler bei BAYER unterschrieb. In der kanadischen Eliteklasse konnte der ausgebildete Diplom-Kaufmann 2,5 Zähler im Durchschnitt erzielen. In einem Statement gegenüber seiner Almer Mata sagte Fortin: „Es ging auf einmal alles ganz schnell. Nach der Verletzung von Center Dennis Heinzmann kontaktierten die GIANTS umgehend meinen Agenten und ich sagte zu. Ich freue mich sehr darauf mit meinem früheren Teamkollegen Abdul Mohamed zusammenzuspielen. Natürlich werde ich in Leverkusen versuchen per App Deutsch zu lernen. Es ist insgesamt eine tolle Herausforderung für mich.“

Trainer Hansi Gnad beschreibt seinen Neuzugang wie folgt: „Abdul hat Marc-André am Flughafen abgeholt, er ist wohlbehalten in Deutschland gelandet und hat bereits mit der Mannschaft trainiert.  Er ist ein ganz anderer Spielertyp als Dennis oder Dejan. Fortin ist robust, sehr agil und kann sich gleichzeitig auch unter dem Korb durchsetzen. Dennoch sollten wir zunächst nicht zu viel von ihm erwarten. Marc-André soll sich in Ruhe in Leverkusen zurechtfinden und dann wird er die erhoffte Verstärkung für uns sein.

Fortin wird im Testspiel gegen Yoast United (1. Liga Niederlande) auflaufen. Er erhält in Leverkusen die Rückennummer 20.

„Accueil Chaleureux“, Marc-André!

Steckbrief Marc-André FortinGeburtsdatum: 27. August 1995
Geburtsort: Quebec, Kanada 
Nation: Kanada
Position: Center
Größe: 2,06 Meter
Gewicht: 102 Kilogramm
Trikotnummer: 20#
GIANT seit: 2022
Letzte Vereine: Montreal Alliance (CEBL – Sommer 2022), University Laval (CCAA/Kanada – 2016 bis 2017, Sam Houston State University (NCAA l – 2015/16)
CCAA-Spiele: 90
Statistiken 2021/22 (Montreal Alliance / CEBL): 2,5 Punkte
YouTube-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=ou-otAoOj54 (Saison-Highlights 2021/22)

Neuer hauptamtlicher Trainer bei den Farbenstädtern: Willkommen Philipp Stachula

Die Basketball-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen begrüßt den ehemaligen ProA-Spieler als neuen Coach bei den „Giganten“.

Als die BAYER GIANTS vor rund zwei Monaten die Stelle als hauptamtlicher Nachwuchstrainer ausgeschrieben haben, war das Interesse groß. Dutzende Interessenten bewarben sich bei den Verantwortlichen, die die Qual der Wahl hatte. Nach vielen Gesprächen stand schließlich fest, dass Philipp Stachula den Arbeitsplatz als Coach bei den Rheinländern erhalten wird.

Der Name „Stachula“ wird einigen Basketballfans sicherlich etwas sagen. Der 34-Jährige schnürte als Aktiver die Sneakers u.a. für die NINERS Chemnitz, deren Kapitän er war, oder die Uni Baskets Paderborn. Insgesamt lief er in der ProA in 141 Begegnungen auf. Früh war Philipp klar, dass er nach seiner Karriere als Coach arbeiten möchte. Er startete 2015 in Dortmund beim TV Barop als Headcoach der U18, wurde 2016 Cheftrainer der JBBL der Metropol Baskets und Assistenztrainer bei den ETB Wohnbau Baskets Essen in der ProB, bevor er den Verein in Richtung Bonn im Jahr 2019 verließ. Bei den früheren Bundeshauptstädtern übernahm Stachula den Trainerposten als hauptverantwortlicher Übungsleiter des Team Bonn/Rhöndorf in der NBBL und war zudem für die Geschicke der Telekom Baskets Bonn lll in der Oberliga verantwortlich. Nach der Saison 2021/22 war der angehende A-Lizenz Trainer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und da stach ihm die ausgeschriebene Stelle der GIANTS sofort ins Auge: „Natürlich habe ich die Entwicklung in Leverkusen in den vergangenen Jahren wahrgenommen. Es ist sehr spannend, was dort passiert“, erzählt Stachula. „Mich hat sofort das Interesse gepackt, denn die Entwicklung vor Ort wird kontinuierlich vorangetrieben und der Erfolg gibt den verantwortlichen Personen Recht.“ Die Gespräche mit dem Klub beschreibt der gebürtig aus Warthenau, Polen stammende Basketballlehrer als angenehm: „Mir wurde schnell deutlich, dass es zwischen mir und dem Verein passt. Die Perspektive, welche mir vermittelt wurde, hat einen guten Eindruck hinterlassen, und ich hatte das Gefühl, dass ich dem TSV auch vieles geben kann.“

Hauptsächlich soll Stachula bei den „Riesen vom Rhein“ das Coaching der Herren lll in der Oberliga übernehmen. Für BAYER eine wichtige Plattform, schließlich soll das Team künftig hauptsächlich aus Spielern der NBBL bestehen. Des Weiteren wird Philipp Perspektivspieler im Individualtraining betreuen und GIANTS-Trainer Hansi Gnad als weiterer Assistenztrainer supporten.Geschäftsführer Henrik Fronda begründet die Entscheidung zu Gunsten Stachula wie folgt: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir einen erfahrenen und engagierten Trainer wie Phil Stachula für unser Programm gewinnen konnten. Schnell hat sich gezeigt, dass es zwischenmenschlich passt. Mit seinem Profil können wir eine Position bei den GIANTS schaffen, um die Anschlussförderung zwischen Leistungsnachwuchs und den Profis noch besser zu gewährleisten. Zudem wird Philipp mit seiner Erfahrung auch die Coaches Hansi Gnad und Jacques Schneider entlasten.“