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Coaches Summer School gestartet

In dieser Woche startete die „Coaches Summer School“ als ein gemeinsames Online-Format des DBB, der easyCredit BBL sowie der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Unterstützt wird die Durchführung vom Institut für Spielanalyse. Die „Coaches Summer School“ besteht aus einer Auftaktveranstaltung, drei Workshops, einem Fachgespräch und einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. Dieses Programm wird in den drei Themenbereichen Minibasketball, Nachwuchsleistungssport und Athletik durchgeführt.

Die Idee zu dem Programm entstand durch die Covid-19 bedingte Absage des für den August geplanten Trainer*innenkongresses in Berlin. Dieser soll nun 2021 stattfinden und die „Coaches Summer School“ soll bereits erste Themenfelder dafür ausmachen und vorbereitend bearbeiten. Dazu werden die Teilnehmenden in ihren Themenfeldern nach kurzen thematischen Impulsen vor allem viel und aktiv miteinander diskutieren. Die Themen für die einzelnen Online-Workshops konnten die Teilnehmenden in den drei Gruppen im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 29.6.20 selber mit auswählen. In den drei Fachgesprächen sollen die Teilnehmenden dann, verbunden mit einem Blick über den basketballerischen Tellerrand, Impulse von bekannten Expert*innen bekommen und die Gelegenheit bekommen, sich mit diesen direkt auszutauschen. Aber auch in den drei Gruppen und in den Workshops werden bereits viele spannende Impulsgeber*innen und Gesprächspartner*innen, wie bspw. einige der DBB-Bundestrainer, vertreten sein. Der Auftakt ist in jedem Fall gelungen, denn über 150 Trainer*innen aus ganz Deutschland folgten der Einladung.

DBB-Sportdirektor Felix Leuer, der in der Gruppe Nachwuchsleistungssport selber an der Veranstaltungsreihe teilnimmt, zeigte sich nach dieser gut besuchten Auftaktveranstaltung vom Konzept überzeugt:

„Ich freue mich sehr über die gelungene Auftaktveranstaltung. Insbesondere finde ich es schön, dass wir es als Basketballfamilie in Deutschland rund um DBB, BBL, 2. Liga und NBBL geschafft haben, eine gemeinsame Veranstaltungsreihe auf die Beine zu stellen. Wir alle haben das gemeinsames Ziel, Ideen für eine Basketballvision 2025 zu sammeln und den deutschen Basketball weiter nach vorne zu bringen. Umso mehr Fachleute sich zusammenfinden und mitarbeiten, desto deutlicher, besser und erfolgreicher wird dieses Projekt werden. Daher bin ich besonders dankbar für die große Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bin gespannt auf die Diskussionen der kommenden Wochen. Der erste Austausch im Leistungssport hat gezeigt, wie viele verschiedene Themengebiete es zu besprechen gibt. Diese „Schule“ wird also mit Sicherheit spannend werden.“

Wer sich noch für eine kurzfristige Teilnahme an einzelnen Programmteilen interessiert oder näher informieren möchte kann dies bei den Betreuenden der drei Gruppen direkt per E-Mail tun (Minibasketball: Tim Brentjes, Nachwuchsleistungssport: Matthias Sonnenschein, Athletik: Sönke Hachmann). Die weiteren Workshop-Termine sind jeweils montags von 17:30 bis 19:00 Uhr am 6.7., 20.7. und 3.8., die Fachgespräche finden am 27.7. und das Abschlussevent am Samstag, den 15.08.20 statt. Kurze Videos zu den einzelnen Online-Events sowie ausgewählte weitere Inhalte werden in einer eigenen Playlist auf dem YouTube-Kanal des DBB „DBB TV“ veröffentlicht.

Eisbären holen Oliver Clay nach Bremerhaven

Langsam aber sicher wächst der Kader der Eisbären Bremerhaven für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit Oliver Clay sichern sich die Eisbären Bremerhaven die Dienste des deutschen Big-Man, der zuletzt für Ligakonkurrent Rostock Seawolves auf dem Parkett stand.

In der vergangenen Saison kam der gebürtige Berliner in knapp 19 Minuten auf 5,3 Punkte und 4,3 Rebounds. Vor seinem Wechsel nach Rostock war Clay bereits bei einigen Basketball-Bundesligisten aktiv, darunter Science City Jena und s.Oliver Würzburg. „Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung und bin dankbar, meine Karriere in Bremerhaven weiterführen zu können. Gerade mit der 1. Liga-Erfahrung, die sie haben, glaube ich ein sehr professionelles Umfeld gefunden zu haben. Ich möchte dem Verein helfen, seine Ziele zu erreichen und bin überzeugt, dass wir eine gute Saison haben werden. Deshalb fiel mir die Entscheidung, nach Bremerhaven zu kommen auch nicht schwer.“

„Oliver wird der Mannschaft eine Riesenerfahrung und Athletik geben. Er spielte in Jena, als sie das letzte Mal aufgestiegen sind. Von daher bekommen wir mit ihm einen Spieler, der weiß, wie man Spiele gewinnt, zudem hat auch er einen ausgezeichneten Charakter. Wir sind froh, mit ihm und Sid-Marlon Theis zwei deutsche Forwards zu haben, um die herum wir die Mannschaft weiter zusammenbauen“, freut sich Headcoach Michael Mai auf den BBL-Routinier.

Steckbrief:
Name: Oliver Clay (GER)
Geburtsdatum: 28. August 1987
Alter: 31 Jahre
Größe: 2.05 m
Gewicht: 99kg
Position: Forward

Bisherige Stationen:
2018-2019 Rostock Seawolves (ProA)
2015-2018 Science City Jena (ProA,BBL)
2013-2015 Mitteldeutscher BC (BBL)
2011-2013 s.Oliver Würzburg (BBL)
2010-2011 TBB Trier
2008-2010 ALBA Berlin (RLN,BBL)
2006-2008 TuS Lichterfelde (NBBL/2.BL)
Bis 2006 BG Zehlendorf

 

(Eisbären Bremerhaven)

Nils Haßfurther geht in die BBL

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden sich die Nürnberg Falcons von einem weiteren Aufstiegshelden 2018/2019. Mit Nils Haßfurther schafft der dritte Spieler des ProA-Vizemeisters den Sprung in die easyCredit BBL. Der 20-Jährige zählte seit 2016 zum Kader der Mittelfranken, war Leistungsträger und wurde in dieser Zeit zum Nationalspieler. In Nürnberg ist man stolz und wünscht dem Aufbauspieler nach drei Jahren im Falken-Dress alles Gute in Liga 1. 

Nach Ishmail Wainright und Marvin Omuvwie, will nun der nächste Falcons-Spieler in der easyCredit BBL durchstarten: Nils Haßfurther.

„Nils’ Abgang ist zuerst einmal menschlich und sportlich ein Verlust für uns. Er hat sich in den letzten drei Jahren hervorragend entwickelt, immer mehr Verantwortung übernommen und sich zu einem gestanden Profi-Spieler entwickelt. Er hat bewiesen, was mit harter, kontinuierlicher Arbeit möglich ist und jüngst auch bei der Europameisterschaft sehr überzeugt“, freut sich Falcons-Sportdirektor Ralph Junge für den gebürtigen Bamberger.

Sein neuer Arbeitgeber will ihn im Laufe des morgigen Tages vorstellen.

Seit 2017 Nationalspieler 

Nils Haßfurther kam im Sommer 2016 als amtierender U19-Meister, gemeinsam mit Moritz Sanders und Manuel Feuerpfeil, nach Nürnberg. Ralph Junge gab ihm in der ProA früh regelmäßig Spielzeit und hatte in dem umsichtigen Point Guard auch den perfekten Anführer für die NBBL-Mannschaft der Nürnberg Falcons gefunden, die sich prompt für die Playoffs qualifizieren konnte. Zusammen mit Moritz Sanders lief Haßfurther im Januar 2017 zudem beim NBBL-Allstar Game im Rahmen des BBL Allstar Days in Bonn auf. Sein erstes Falkenjahr krönte die Teilnahme an der U18-EM in der Slowakei im Trikot des DBB gemeinsam mit Matthew Meredith.

Spieler der Saison & Bronze-Medaille

Jahr 2 verlief ähnlich erfolgreich. Unvergessen dabei seine 20 Punkte-Performance beim ProA-Auswärtsspiel in Hamburg, als er den Hanseaten sechs Dreipunkte-Würfe einschenkte. Die Fans wählten ihn zu Recht zum „Falcons-Spieler der Saison“, welch Nürnberg auf Platz 12 beendete. In der NBBL war Haßfurther erneut Allstar und wieder führte er das Team in die Playoffs – als Gruppenerster bei nur einer Niederlage in der Hauptrunde. Den Nationalmannschafts-Sommer verbrachten er und Moritz Sanders dann in Chemnitz, wo sie im Trikot der U20-Nationalmannschaft die Bronze-Medaille holten.

National und international erfolgreich

Die Saison 2018/2019 sollte zur bisher erfolgreichsten für Nils Haßfurther und die Nürnberg Falcons werden. Nach einer beeindruckenden Hauptrunde qualifizierten sich die Mittelfranken als Tabellendritter für die Playoffs und machten dort den sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL perfekt. Haßfurther hatte großen Anteil an diesem Erfolg, traf in kritischen Phasen wichtige Würfe (u.a. gegen Chemnitz, Trier, Heidelberg, Hamburg) und richtige Entscheidungen und wurde im März als „ProA Youngster des Monats“ ausgezeichnet. Er bestritt, trotz seiner erst 20 Jahre, bereits 74 Pro A Spiele für die Falcons. An diese falkenstarken Leistungen konnte er auch bei der U20-EM in Israel anknüpfen, bei der Deutschland erneut auf Rang 3 landetet. Die Folge waren etliche Erstliga-Angebot aus Deutschland und dem Ausland. Eines davon hat der 20-Jährige nun angenommen.

Starke Worte zum Abschied 

Nils Haßfurther verlässt Nürnberg also nach drei Spielzeiten und richtet zum Abschied sehr persönliche Worte an Klub und Fans:

„Ich kann nur Danke sagen. Danke an meine Coaches Ralph und Vytas, die mir bereits als 17-Jähriger viel Vertrauen geschenkt haben. Es waren drei super spannende Jahre und ich durfte mit tollen Leuten auf dem Court stehen und dazu zähle ich auch die Jungs der NBBL und der Longhorns. Ich habe viele klasse Menschen kennengelernt. Ganz besonders bedanke ich mich bei den Norisblockers. Ihr seid einfach spitze und immer positiv. Eure Unterstützung war phantastisch. Don’t quit!“

Die gesamte Falcons-Familie freut sich für Nils und wünscht ihm alles Gute in der BBL. „Nils wird in Nürnberg immer willkommen sein. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja noch das ein oder andere Mal. Und warum sollte es nicht irgendwann ein Comeback im Falcons-Trikot geben“, so Ralph Junge.

 

(Nürnberg Falcons BC)

BBL-Lizenz: Nürnberg Falcons rufen Schiedsgericht erneut an

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. In diesem Bewusstsein haben sich die Verantwortlichen der Nürnberg dazu entschlossen, Einspruch gegen die jüngste Entscheidung aus Köln einzulegen und erneut das Schiedsgericht anzurufen. Gutachter- und Ligalizenausschuss hatten den Mittelfranken auch im zweiten Anlauf keine Lizenz für die BBL-Saison 2019/2020 erteilt. Das letzte Wort hat nun das Schiedsgericht. 

ProA oder BBL? Die Antwort auf diese Frage ist für die Nürnberg Falcons weiterhin ungeklärt. Zweimal wurde dem ProA-Vizemeister und sportlichen Aufsteiger die BBL-Lizenz verweigert. Nun ruft Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge noch einmal das Schiedsgericht an:

„Gemeinsam mit unseren Anwälten haben wir fristgerecht Einspruch gegen die neuerliche Entscheidung der BBL eingelegt. Somit wird die Schiedsgerichtsverhandlung wieder aufgenommen.“

Insbesondere die Zusagen der Stadt Nürnberg wurden bisher kontinuierlich abgeschmettert. Durch den so entstandenen Zeitverlust seit dem ersten Lizenzantrag vom 15. April 2019, verschiebt sich die Umsetzung der neuen Spielstätte in Nürnberg immer weiter. Zusätzliche Ausweichspiele werden nötig sein. Nicht nur für Fans und Sponsoren eine unschöne Situation, auch in sportlicher Hinsicht ist jedes „Heimspiel“ außerhalb Nürnbergs ein Nachteil für den potentiellen Aufsteiger.

Was bisher geschah

Mitte April hatten die Nürnberg Falcons ihre Erstliga-Lizenz eingereicht, nachdem sie die reguläre Saison als Tabellendritter abgeschlossen hatten und nach einem 3:0 gegen Trier in der 2. Playoff-Runde standen. Die sportliche Qualifikation erreichte das Team von Head Coach Ralph Junge wenig später durch ein 3:1 im Playoff-Halbfinale gegen Heidelberg am 29. April. Im ersten Schritt wurde den Falcons dann die Lizenz am 9. Mai von Seiten der BBL verweigert, woraufhin das Schiedsgericht in Köln angerufen wurde. Dieses kam am 31. Mai zusammen, vertagte sich, gab den Mittelfranken aber Gelegenheit nachzubessern und weitere Unterlagen vorzulegen. Gutachter- und Ligalizenzausschuss kamen in der vergangenen Woche nun erneut zu dem Ergebnis, den Nürnberg Falcons die Tauglichkeit für Liga 1 abzusprechen, da wesentliche Anforderungen nicht erfüllt seien. Über allem schwebt dabei das Thema „Hallenbau“. Hier konnte Nürnberg sowohl Garantien der Stadt als auch Ausweich-Spielorte vorweisen. Nun wird das Schiedsgericht final entscheiden. #dontquit

 

(Nürnberg Falcons BC)

Martin Bogdanov bleibt bei den Wölfen I Kevin Bryant wechselt in die BBL

Die ROSTOCK SEAWOLVES verlängern den Vertrag mit Aufbauspieler Martin Bogdanov um ein Jahr bis zum Saison 2019/2020. Der gebürtige Berliner geht in sein zweites Jahr in Rostock.

„Wir können uns glücklich schätzen, einen so routinierten Point Guard im Team zu haben“, meint SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz. „Martin kam in der letzten Saison von der Bank, genoss jedoch das Vertrauen von unserem Coach und stand in den spielentscheidenden Phasen auf dem Parkett. Wir freuen uns, auch in der kommenden Saison auf seine Spielübersicht und Korbgefährlichkeit bauen zu können.“

In der abgelaufenen Spielzeit war Bogdanov einer von nur drei Spielern im SEAWOLVES-Trikot, der alle 34 Saisonspiele bestritt. Als viertbester Punktesammler (9,2 Punkte pro Spiel) und zweitbester Vorlagengeber (3,7 Assists pro Spiel) war Bogdanov eine wichtige Konstante im Rostocker Spiel.

„Das erste Jahr in Rostock war sowohl für uns als Team als auch für mich persönlich erfolgreich. Ich habe das Vertrauen von den Coaches und fühle mich wohl in Rostock. Für die nächste Saison heißt es, weiter oben anzugreifen“, sagt Bogdanov.

Vor seinem Engagement in Rostock war Bogdanov zwei Spielzeiten lang für die Crailsheim Merlins in der ProA aktiv. Als Aufbauspieler kam er in der Saison 2017/2018 im Schnitt auf knapp 18 Minuten Einsatzzeit (7,0 Punkte und 3,4 Assists pro Spiel). Zuvor ging der 26-jährige Berliner mit ukrainischen Wurzeln drei Jahre lang für Braunschweig in der BBL bzw. ProB auf Korbjagd.

Spielerprofil Martin Bogdanov

Geboren: 06.10.1992
Größe: 1,83 m
Position: Point Guard

Stationen:
seit 2018 ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2016-2018 Crailsheim Merlins (ProA)
2013-2016 Basketball Löwen Braunschweig (BBL)
2013-2015 SG Braunschweig (ProB)
2011-2012 Cuxhaven BasCats (ProA)
2008-2011 Central Hoops (NBBL)
2008-2011 SSV Lok Bernau

Durchschnittliche Statistiken 2018/2019:
34 Spiele; 22:37 Minuten; 9,2 Punkte; 1,8 Rebounds; 3,7 Assists

 

Die ROSTOCK SEAWOLVES verabschieden sich von Kevin Bryant. Der Flügelspieler wird seine Karriere in der BBL bei der BG Göttingen weiterführen.

Nach einer schweren Verletzung bekam der 24-jährige bei den Rostockern Anfang des Jahres die Chance, sich wieder in das Spielgeschehen einzufinden und sein Niveau zu steigern. In insgesamt neun Kurzeinsätzen konnte er sein Potenzial andeuten, so auch direkt in seinem ersten Spiel gegen Hanau, in dem er neun Punkte sammelte.

“Ich will mich beim ganzen Verein, den Fans und dem Danceteam bedanken für die wahnsinnige Unterstützung und Riesengelegenheit, die nicht selbstverständlich ist – ich habe die Zeit sehr genossen. Dank Euch allen konnte ich das tun, was mir am meisten Spaß macht. Ich wünsche dem Verein viel Glück für die nächste Saison und das Beste für die Zukunft!”, bedankt sich Kevin Bryant.

Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Kevin Bryant auf dem privaten und beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Jürgen Rich bleibt Hamburg Towers treu

Die nächste Vertragsverlängerung ist im Kasten. Jürgen Rich bleibt mindestens zwei weitere Jahre bei den Hamburg Towers. Der 20-Jährige wird im Kader für die easyCredit Basketball Bundesliga stehen und zugleich per Zweitspielrecht für den Kooperationspartner SC Rist Wedel in der 2. Bundesliga ProB auflaufen, wo er in den vergangenen Monaten den Durchbruch schaffte.

Rich, der kürzlich mit Teamkollege René Kindzeka in Miami urlaubte, richtet die ersten offiziellen Worte nach seiner Vertragsverlängerung direkt an die Anhänger des Erstliga-Aufsteigers – in für ihn typischer Manier: „Hallo liebe Towers-Fans, ich bin glücklich euch mitzuteilen, dass ich zwei weitere Jahre für die Hamburg Towers auflaufen werde. Ich bin schon heiß auf die kommende Saison sowie die gute Stimmung und die besten Fans der Liga. Persönlich freue ich mich schon darauf, gegen sehr erfahrene Spieler trainieren und spielen zu dürfen und immer besser zu werden. Das war’s von meiner Seite aus. Grüße aus Miami.“

„Jürgen hat in der abgelaufenen Saison einen großen Sprung gemacht. Gegen Ende hat er auch in wichtigen Phasen Einsätze in der ProA erhalten, und wir haben uns sehr wohl mit ihm auf dem Spielfeld gefühlt. Die nächste Hürde ist es, ihn gemeinsam mit Wedel zu einem Bundesliga-Spieler zu entwickeln. Da wir daran glauben, dass er genau das werden kann und großes Vertrauen in seinen Fähigkeiten haben, freuen wir uns über seine Entscheidung, seine Karriere in Hamburg fortzusetzen“, sagt Towers-Geschäftsführer und -Sportdirektor Marvin Willoughby.

Wie üblich spart Headcoach Mike Taylor nicht mit Lob:

„Mit Jürgen arbeite ich sehr gerne zusammen. Es ist nicht weit hergeholt zu behaupten, er habe sich im vergangenen Jahr so stark verbessert wie niemand sonst in unserem Team. Als die Saison begonnen hat, war er sichtlich überfordert vom System und dessen Details. Aber von Spieltag zu Spieltag hat er auch dank seiner Einsätze in Wedel dazugelernt, sodass er ab der Rückrunde regelmäßig die Chance bekommen hat zu spielen, und diese genutzt hat. Ich hoffe, er zieht daraus Selbstvertrauen und glaubt daran, ein sehr guter Spieler werden zu können. Abgesehen davon ist Jürgen ein super Typ, den jeder witzig findet.“

Den Ruf als Spaßvogel hat sich der gebürtige Lübecker nicht umsonst erarbeitet. Ständig einen frechen Spruch auf den Lippen oder am Tanzen, ist Rich ein unbeschwerter Charakter. Dennoch kann er den Schalter umlegen, wenn es der Ernst auf dem Parkett erfordert. Bester Beleg dafür sind seine starke 12,2 Punkte pro Partie für Wedel. In der ProA absolvierte der athletische Guard mit nigerianischen Wurzeln 14 Begegnungen und kam in durchschnittlich fünf Minuten auf 1,5 Zähler. Als Belohnung wurde der 1,85-Meter-Athlet in den Kader der deutschen 3×3-Nationalmannschaft berufen.

Der bisherige Kader der Towers für die Saison 2019/20 inkludiert neben Rich noch René Kindzeka, Justus Hollatz, und Malik Müller.

(Hamburg Towers)

Verfahren ruht: Nürnberg Falcons dürfen weiter hoffen

Nächster Etappensieg für die Nürnberg Falcons. Das Schiedsgericht der easyCredit BBL hat die Entscheidung über den Erstliga-Lizenzantrag des ProA-Vizemeisters vertagt. Nach einer Neubewertung der Situation soll nun nach Pfingsten über die Ligazugehörigkeit der Mittelfranken entschieden werden. Ralph Junge nannte die Gespräche mit Liga und Schiedsgericht sehr konstruktiv und sprach von einem wichtigen Schritt nach vorne. 

Gut vier Stunden tagte am Freitag das BBL-Schiedsgericht in der Beethovenstraße zu Köln. Verhandelt wurde der Einspruch der Nürnberg Falcons gegen die verweigerte Lizenz für die Spielzeit 2019/2020 in der easyCredit BBL. Als die Parteien nach intensiven und sehr konstruktiven Gesprächen gemeinsam den Raum verließen, stand fest: Die Entscheidung wird vertagt. „Für uns ist das ein weiterer Etappensieg und ein wichtiger Schritt nach vorne“, kommentierte Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge den Verhandlungsmarathon.

Entscheidung nach Pfingsten

Basketball-Fans in Nürnberg und ganz Deutschland hatten dem Richterspruch entgegen gefiebert. In den sozialen Medien wurde gemeinsam gehofft und spekuliert. Damit wird es nun noch einige Zeit weitergehen. Ralph Junge erklärt Hintergründe und das weitere Vorgehen:

„Die Dynamik in Nürnberg und die Komplexität rund im die neue Spielstätte, verlangen laut Schiedsgericht nach einer neuen Bewertung der Situation und unseres Lizenzantrages. Dafür werden wir weitere Unterlagen nachreichen, die von Lizenzligaausschuss und Gutachterausschuss dann gesichtet und final bewertet werden.“

Die Entscheidung gibt es dann nach Pfingsten.

 

(Nürnberg Falcons)

Nürnberg Falcons Lizenz-Update: Freitag tagt das Schiedsgericht

Nürnberg/Köln – Nächste Etappe für Nürnberg Falcons im Kampf um einen BBL-Startplatz. Zwei Wochen nach der verwehrten Lizenz für die easyCredit BBL haben die Verantwortlichen der Nürnberg Falcons fristgerecht alle Unterlagen für ihren Einspruch beim Lizenzligaausschuss eingereicht. Am kommenden Freitag findet nun die mündliche Berufungsverhandlung vor dem Schiedsgericht in Köln statt. Durch den jüngst beschlossenen Hallenneubau – Umsetzung bis Oktober – wurde zudem die nächste schwierige Aufgabe gelöst.

„Wir haben in den vergangenen Wochen eine Menge auf die Beine gestellt und können alle geforderten Auflagen belegen“, gibt sich Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge zuversichtlich.

Die schriftliche Zusage von Seiten der Stadt Nürnberg zum Bau einer neuen Halle kam vor gut einer  Woche. Zudem konnte man mit der Arena in Bamberg einen weiteren Alternativ-Spielort, neben der Donau-Arena Regensburg, für die ersten Saisonspiele erschließen, sollte die neue Heimspielstätte neben dem Max-Morlock-Stadion in Nürnberg nicht rechtzeitig bespielbar sein. Ralph Junge erklärt, wie es nun weitergeht:

„Der Ball liegt jetzt wieder in Köln. Wir konnten Unterlagen und Garantien nachreichen. Freitagmittag wird nun vor dem von der BBL eingesetzten Schiedsgericht verhandelt. Dort fällt die Entscheidung wo wir 2019/2020 spielen.“

#dontquit 

Bis diese gefallen ist, wird man bei den Mittelfranken und Partner werk :b events jedoch nicht untätig sein. „Es wäre fahrlässig jetzt einfach abzuwarten und dann zu schauen, wie in Köln entschieden wird. Wir gehen das Thema Aufstieg in Gesprächen mit aktuellen und zukünftigen Partnern weiter offensiv an und erhalten viel positive Resonanz“, so der Falcons-Chef. Nach einer fulminanten Spielzeit, die das Team ohne Halle beginnen musste, sie dann aber auf Rang 3 beendete und in den Playoffs als Vize-Meister den sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL schaffte, hofft und bangt jetzt eine ganze Stadt mit den Falcons. Das Playoff-Motto „#dontquit“ gilt nun mehr denn je.

 

(Nürnberg Falcons)

Titans verpflichten Christian Steinberg als Head Coach

Dresden Titans verpflichten Nachwuchsexperten Christian Steinberg als Head Coach / Intensivere Ausbildung von jungen Spielern soll dem Klub künftig zu einer neuen Identität verhelfen

Die Dresden Titans stellen ihre Weichen weiter für die neue Saison. Nach dem Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Anfang April wurde seither die abgelaufene Spielzeit aufgearbeitet, um die Weichen für die nächste Saison zu stellen. Nach einer intensiven Saisonanalyse folgte zunächst die Entscheidung, den Vertrag von Markus Röwenstrunk nicht zu verlängern. An dieser Stelle möchten wir uns für die geleistete Arbeit von Markus Röwenstrunk bedanken und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute. In der Folge begab sich Rico Gottwald als zukünftiger Geschäftsführer in den letzten Wochen auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer – mit Erfolg!

Mit dem 33-jährigen Christian Steinberg konnten die Elbestädter ihren Wunschkandidaten für die Position des Head Coaches verpflichten. Ab Juli wird der studierte Diplom-Sportwissenschaftler seine Aufgabe bei der Dresdner Profi-Mannschaft übernehmen. Bis dato wird er noch seine bisherige Tätigkeit bei der easyCredit Basketball Bundesliga in Köln fortführen. Bei der easyCredit BBL war Steinberg die letzten 4 Jahre für die Nachwuchszertifizierung der Bundesliga- und ProA Standorte verantwortlich, wobei er viele Eindrücke und Impulse von den verschiedenen Standorten sammelte. Vor seinem Engagement bei der Liga arbeitete Christian Steinberg selbst aktiv an der Seitenlinie bei den Eisbären Bremerhaven (easyCredit Basketball Bundesliga), wo er sowohl als Leiter der Nachwuchsabteilung als auch als Trainer der U19-Nachwuchs-Bundesliga- und der Regionalliga-Mannschaft tätig war. „Mit Christian haben wir unseren Wunschtrainer für die neue Spielzeit bekommen, der das Team individuell und athletisch weiterentwickeln soll. Dazu wird er uns im Gesamtprojekt der Dresden Titans mit seinem Erfahrungsschatz immens weiterhelfen, um so die nächsten Schritte zu gehen“, so der designierte Geschäftsführer der Dresden Titans Rico Gottwald.

„Ich freue mich sehr, die Chance zu haben, den Standort Dresden in den kommenden Jahren mit zu entwickeln. Die Gespräche mit allen Beteiligten waren von Anfang an sehr positiv und von einer Aufbruchsstimmung geprägt, die mich sofort inspiriert hat“, so Christian Steinberg.

Aktuell feilt das Duo Steinberg-Gottwald bereits am Kader für die kommende Saison. Obgleich einige Spieler aus dem Vorjahr im Trikot der Titans wieder zu sehen sein werden, gibt Steinberg einen ersten Ausblick, wo künftig der Fokus bei den Dresdner Basketballern liegen wird:

„In meinem Aufgabenfeld bei der easyCredit Basketball Bundesliga habe ich mich intensiv mit dem Thema Jugendförderung auseinandergesetzt. Diese gesammelten Erfahrungen möchte ich nun bei den Titans einbringen, um dem Standort bei der Entwicklung einer neuen Identität zu unterstützen. Es ist also folgerichtig, dass die Ausbildung von jungen Spielern zukünftig eine zentrale Rolle bei uns spielen wird.“

(Dresden Titans)

ProA PO Halbfinale –> Finale

Die Hamburg Towers stehen nach Nürnberg als zweiter sportlicher Aufsteiger in die 1. Basketball Bundesliga fest. Im fünften Spiel wirkten die Towers sicherer und souveräner als nervöse Chemnitzer. Für Chemnitz ist die Niederlage bitter und die Enttäuschung nach dem zweiten Aufstiegsversuch innerhalb von 2 Jahren groß.

Halbfinale Spiel 5

30.04.2019 19:30 Uhr NINERS Chemnitz vs. Hamburg Towers 72:78

„You can’t guarantee an Aufsteig“, sagte Mike Taylor im vergangenen Frühsommer. Sorry, Mr. Taylor, but you can. Die Hamburg Towers haben sich ihren Traum von der Bundesliga erfüllt. Durch einen hoch dramatischen 78:72 (56:46, 37:27, 21:16)-Erfolg im entscheidenden fünften Spiel des Halbfinales bei den NINERS Chemnitz stehen die Wilhelmsburger als Endspielteilnehmer und Aufsteiger fest.

 

Finale

02.05.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Hamburg Towers

04.05.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. Nürnberg Falcons BC