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Nagora zurück im Norden

Fast genau zehn Jahre ist es her, dass sich Marc Nagora auf Deutschland-Reise begab. Beim Bramfelder SV hatte er sich in der 2. Regionalliga und in der NBBL in den Vordergrund gespielt, in der Saison 2011/12 auch einige ProB-Partien für den SC Rist absolviert. Und dann ging er auf Wanderschaft. Jetzt, mit viel ProA- und ProB-Erfahrung im Gepäck, ist der 28-Jährige zurück im Norden und verstärkt in der Saison 2022/23 die Rist-Herren.

Nagora steht insbesondere für Treffsicherheit: 61 Dreier brachte er in der zurückliegenden Spielzeit ins Ziel, wohlgemerkt bei einer beachtlichen Erfolgsquote von fast 44 Prozent. 9,2 Punkte und 5,3 Rebounds erzielte der 2,03 Meter große „Vierer“ für den ProB-Halbfinalisten Wolmirstedt. „Er hat auch in Dresden und Paderborn bei guten Teams gespielt und hatte immer eine gute Rolle“, sagt der Sportliche Leiter Christoph Roquette. „Marc besticht durch seinen guten Distanzwurf und macht so das Feld breit, ist aber auch immer am Brett durch Rebounds positiv aufgefallen“, fügt Trainer Stephan Blode hinzu.

„Schlüsselqualifikation“ nennt Roquette Nagoras Stärke beim Ferndistanzwurf. „Mit ihm und Kozak haben wir zwei sehr gute Vierer für die neue Saison“, so der Sportchef. Doch gemeinsames Handeln auf dem Feld sei ebenfalls möglich, meint Roquette: „Dann würde Kozak die Fünf nehmen, weil Nagora der bessere Werfer ist. Wir wollen ja wie immer flexibel sein. Die beiden können definitiv auch zusammenspielen.“

Dass Nagora in der vergangenen Saison mit Wolmirstedt an der Ligaspitze mitmischte und auch aus seinem vorherigen Karriereverlauf weiß, welche Inhaltsstoffe zusammengefügt werden müssen, um die Erfolgsaussichten zu erhöhen, wird für die junge Wedeler Mannschaft ein wertvoller Zugewinn. „Mir ist wichtig, dass kommuniziert wird. Das ist eine Sache, an der wir von Anfang an viel arbeiten werden. Andererseits ist es auch wichtig, dass jemand mit seiner Leistung vorangeht und das alles schon mal gesehen hat – und das hat Marc ja auf jeden Fall“, so Blode. Als Nagora in der Saison 2011/12 zwölfmal für den SC Rist in der ProB auflief, gelangen ihm insgesamt zwei Dreier. Mehr als ein Jahrzehnt später dürfte sich der Zählerstand schon bald erhöhen.

„Ich will ein Leader sein“ SBB Baskets holen mit Mubarak Salami den Liga-Topscorer nach Wolmirstedt

Die SBB Baskets haben einen weiteren hochkarätigen Zugang verpflichtet: Mit Mubarak Salami wechselt der Topscorer der vergangenen beiden Pro-B-Spielzeiten nach Wolmirstedt. Nach dem Abstieg seines vorherigen Klubs, dem ETV Hamburg, entschied sich der 26-Jährige für einen Wechsel zum Team von Chefcoach Eiko Potthast. Als Shooting Guard (26 Jahre) spielte er schon in Stade, Eimsbüttel, Itzehoe, Neustadt, bei den TKS 49ers Stahnsdorf und von 2020 bis 2022 wieder beim ETV. In diesem Sommer ändert sich das Leben des 1,97-Meter-Kraftpakets, der vom Portal „Eurobasket“ als Spieler der Saison 2021/22 ausgezeichnet wurde. Salami ist bereit, weiter sein Glück in der zweiten Liga zu suchen. Mubarak erklärte jüngst dem Hamburger Abendblatt: „Vergangenes Jahr gab es noch familiäre Baustellen, jetzt habe ich meinen Bruder Yasir so weit in die Mangel genommen, dass er bereit ist, meine Funktion zu übernehmen.“ Der Wilhelmsburger mit ghanaischen, nigerianischen, schwedischen und deutschen Wurzeln, lernte früh sich durchzusetzen, nahm seit Jahren die Vaterrolle für seine sechs jüngeren Geschwister an, besuchte Elternabende und organisierte den Haushalt. Auch deshalb blieb er trotz mehrerer gut dotierter Bundesliga-Offerten beim ETV. Nun doch der Abschied – und ein Gefühl von Aufbruchsstimmung.

Baskets-Headcoach Eiko Potthast: „Mubi hat bei Eimsbüttel eine wahnsinnig dominante Rolle gehabt, mit sehr guten Zahlen. Wir hatten ihn schon häufiger beobachtet. Interessant und spannend für uns, dass er in seinem Spiel sehr kreativ ist, variabel scoren kann. In der Saison-Vorbereitung ist es wichtig, Mubi dahin zu bekommen, in eine andere Rolle bei uns reinzuwachsen. Als Mensch ist Mubi ein sehr angenehmer Typ.“

Baskets-Zugang Mubarak Salami: „Ich kenne die SBB Baskets schon seit vielen Jahren und verfolge die Entwicklung. Die Organisation gefällt mir, der Trainer gefällt mir, die Fans sind super cool. Wir wollen attraktiven und erfolgreichen Basketball spielen. Mein Ziel ist es, die Liga zu gewinnen und Champion zu werden. Ich werde in jedes Spiel reingehen, um zu gewinnen und immer alles geben, versuchen, ein Leader zu sein.“

„Ein sehr professionelles Umfeld“ SBB Baskets verpflichten Center-Talent Fabien Kondo

Die SBB Baskets haben sich die Dienste eines vielversprechenden jungen Centerspielers gesichert: Der 20 Jahre alte Fabien Kondo wechselt nach Wolmirstedt und hat dort einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 2,01 Meter große Center wurde im Jugendprogramm des SC Rist Wedel und der Hamburg Towers ausgebildet. In der NBBL ging er für die Piraten Hamburg und in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B für den SC Rist Wedel auf Korbjagd. Eine Verletzung warf ihn dann sportlich zurück. Der 20-Jährige fasste vergangene Saison beim VfL Stade wieder Fuß und will sich nach seinem Wechsel zu den SBB Baskets nun weiterentwickeln. Kondo betreute in Wedel bereits Jugendmannschaften und war für die Grundschul-AGs zuständig. Kondo gilt als Center mit gutem Händchen, Spielverständnis und Passing-Skills.

Baskets-Headcoach Eiko Potthast: „Fabien ist körperlich und physisch definitiv ein Riesentalent. Es gibt nicht viele Jungs in Deutschland, die mit der Größe diese Beweglichkeit und das Ballgefühl haben. Für Fabien ist es wichtig, an seinem Körper und der Physis zu arbeiten, da hat er viel Entwicklungspotenzial. Wir werden Geduld haben, bis er sich an das nächste Level gewöhnt. Dafür hat er zwei Jahre bei uns unterschrieben.“

Baskets-Zugang Fabien Kondo: „Bei den SBB Baskets gibt es ein sehr professionelles Umfeld, indem ich mich weiterentwickeln kann. Ich will hier den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Die Fans können immer positive Energie von mir erwarten, auf dem Spielfeld und abseits davon. Wir werden auf jeden Fall eine gute Zeit haben.“

Wizards verpflichten 2.18m-Riesen: Center Cian Sullivan kommt aus Spanien nach Karlsruhe  

Das Team von Trainer Rouven Roessler nimmt weiter Formen an. Mit Cian Sullivan wechselt ein 2.18m großer Center aus der spanischen Liga ans KIT.  

„Wir haben mit Cian Sullivan einen Spieler geholt, der auf beiden Seiten des Feldes Akzente setzen kann. Er bringt uns die notwendige Variabilität unter dem Korb. Er ist zudem ein sehr motivierter und fokussierter junger Mann, der sich weiterhin verbessern möchte. Das ist eine gute Grundlage für die kommenden Aufgaben“, so Trainer Rouven Roessler. 

Der 25-jährige Ire ist für seine Größe sehr beweglich und defensiv wie offensiv eine – nicht zuletzt durch seiner Körpermaße – große Herausforderung für die Gegner.  

„Ich bin froh, dass ich meine Kariere in Deutschland fortsetzen kann. Die Art und Weise, wie mir der Trainer seine Spielweise und meine Rolle darin erklärt hat, war für mich ausschlaggebend für den Wechsel. Auch die Trainingsbedingungen am Campus haben mich überzeugt, da ich mein gesamtes Spiel verbessern möchte. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und werde meinen Teil zum Erfolg des Teams beitragen“, äußerte sich Sullivan.  

Darien Jackson wechselt zu den WWU Baskets Münster 

Zwei Wochen vor dem Vorbereitungsstart haben sich die WWU Baskets Münster die Dienste von Guard Darien Jackson gesichert. Der 24-jährige US-Amerikaner wechselt nach fünf Jahren bei den Tulsa Golden Hurricanes zum westfälischen Zweitligisten.

Der Kader der WWU Baskets Münster für die Debütsaison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nimmt immer deutlichere Züge an. Nach den Vertragsverlängerungen mit Stefan Weß, Adam Touray, Thomas Reuter, Cosmo Grühn, Jasper Günther, Oliver Pahnke und den Neuverpflichtungen von Connor Harding (zum Bericht) und Jordan Jones (zum Bericht) verstärkt mit Darien Jackson ein dritter US-Akteur aus der NCAA das Münsteraner Aufgebot.

„Darien kommt nicht alleine und wird zum Großteil der Zeit von seiner Lebensgefährtin Kali begleitet werden. In den Gesprächen, auch mit beiden zeitgleich, hat man schon eine große Aufregung und Neugier ob des neuen Kapitels in derer beider Leben ausmachen können. Diese Aufregung und Vorfreude beruht auf beiden Seiten“, erklärt Helge Stuckenholz, Manager bei den WWU Baskets Münster.

Headcoach Björn Harmsen beschreibt die sportlichen Qualitäten seines Neuzugangs: „Darien ist ein Spieler, der vor allen Dingen über seine Verteidigung das Spiel dominieren kann, jemand, der Leute herausnehmen kann und da, glaube ich, ein wichtiger Teil sein wird. Ansonsten bringt er sehr viel Energie, sehr viel Spielfreude mit. Ich denke, das wird uns vor allen Dingen auch in der Geschwindigkeit des Spiels weiterhelfen.“

„Als ich mit Coach Björn Harmsen und Helge telefonierte, fühlte ich mich schon als Teil ihrer Organisation“, erzählt Darien Jackson begeistert. „Ich habe mich für die WWU Baskets entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass die Team-First-Kultur bei ihnen bereits verankert ist. Ich finde es toll, dass es ein familiäres Programm ist und wir alle füreinander für ein gemeinsames Ziel spielen. Dazu möchten die Verantwortlichen alles in ihrer Macht stehende tun, um ihre Spieler auf und neben dem Platz erfolgreich zu machen.“

Der Bachelor of Arts mit dem Nebenfach Kunstgeschichte freut sich nun nach seinem Kunststudium „nach Deutschland zu kommen und zu sehen, wie das Leben in Münster ist, weil es das erste Mal sein wird, dass ich Amerika verlasse.“ Er sei seinem Sport Basketball dankbar, dank dem „ich schon als Kind mit Freunden durch die USA reisen konnte und das College mit zwei Abschlüssen finanziert bekommen habe. Vor allem aber habe ich durch den Basketball Freundschaften fürs Leben geschlossen.“

Deswegen sei die Vorfreude groß, „die Leute meines neuen Teams kennenzulernen, neue Freundschaften zu entwickeln. Bald kann ich sagen, dass der Basketball mich in die Welt getragen hat.“

Darien Jackson wurde am 5. September 1998 in Overland Park (Kansas, Metropolregion Kansas City) geboren und hat sieben Geschwister. Er begann im Alter von sechs Jahren das Basketballspielen. Im Collegebasketball der NCAA bestritt der 1,91 m große und 92 kg schwere Guard 129 Partien für die Tulsa Golden Hurricanes.

Guard-Talent für die RÖMERSTROM Gladiators. Nico Wenzl wechselt nach Trier.

Der 21-jährige Aufbauspieler wechselt vom ProA-Aufsteiger Dresden Titans an die Mosel. Wenzl unterschreibt einen Vertrag über zwei Spielzeiten.

Kurz vor dem Trainingsstart füllen sich die letzten Lücken im Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier für die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit Nico Wenzl verpflichten die Trierer Profibasketballer einen hochtalentierten Guard, der in der ältesten Stadt Deutschlands seinen nächsten Entwicklungsschritt gehen möchte. Ausgebildet wurde Wenzl in der Jugend der Bremerhavener Eisbären, bevor er 2016 in das Nachwuchsprogramm von Bundesligist medi Bayreuth wechselte. Dort spielte er unter Pascal Heinrichs – damals NBBL-Trainer in Bayreuth – bereits in der Nachwuchs-Bundesliga und machte seine ersten Schritte als Profi in der easycredit BBL. Für mehr Spielzeit und eine größere Rolle wechselte Wenzl für die letzte Saison zum ProB-Spitzenteam aus Dresden, bei dessen Aufstieg er – gerade in den Playoffs – eine wichtige Rolle spielte.

Insgesamt 30 Partien absolvierte Wenzl für die Titans in der vergangenen ProB-Saison. 7,6 Punkte, 2 Rebounds und 1,8 Assists in 18:01 Minuten Einsatzzeit pro Spiel zeigen, dass der schussstarke Guard trotz seines jungen Alters bereits einige Verantwortung trug und vor allem in den erfolgreichen Playoffs der Titans zu den wichtigsten Spielern der Sachsen gehörte. Vor allem seine Dreierquote von 46,2% in den Playoffs (39,5% insgesamt) belegen den starken Wurf des Neuzugangs. In Trier ergänzt Wenzl die Guard-Rotation um Garai Zeeb, Dan Monteroso und Parker van Dyke, soll aber hauptsächlich auf der Point Guard Position eingesetzt werden.

Cheftrainer Pascal Heinrichs freut sich über den Neuzugang aus Dresden und sagt: „Wir freuen uns sehr auf Nico. Er hat sich in der ProB bereits bewiesen und soll bei uns nun den nächsten Schritt gehen. Ich kenne ihn aus der Jugend in Bayreuth, wo er wirklich dominiert hat. Er ist ein guter Ballhandler und Werfer, da erwarten wir viel von ihm. Nachdem er sich in Dresden bereits gut entwickelt hat, wollen wir seine Entwicklung hier in Trier weiter vorantreiben“.

„Ich habe mich für Trier entschieden, da ich das Konzept mit jungen und deutschen Spielern sehr interessant finde und es für mich die beste Situation ist, um mich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen. Auch das professionelle aber zugleich auch familiäre Umfeld hat mich direkt überzeugt. Meine persönlichen Ziele sine es mich Tag für Tag weiterzuentwickeln, um mich an das ProA-Niveau zu gewöhnen und dem Team bestmöglich helfen zu können. Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die Fans und eine erfolgreiche Saison“, sagt Nico Wenzl zu seinem Wechsel nach Trier.

„Mit Nico wechselt ein junger interessanter Spieler zu uns nach Trier. Er wird unsere Guard-Rotation komplettieren. Nico passt charakterlich sehr gut zu unserem Club und unserer Philosophie und wir sind sicher, dass er bei uns den nächsten Schritt machen kann. Mit Garai und Nico haben wir nun ein junges und vor allem extrem talentiertes deutsches Duo auf der Aufbau-Position, von dem wir uns für die kommende Saison sehr viel Energie und Spielwitz versprechen“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zur Verpflichtung von Nico Wenzl.

Garrett Sams startet bei den SparkassenStars neu durch

Die VfL SparkassenStars Bochum haben ihren nächsten US-Neuzugang für die Saison 2022/2023 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in trockenen Tüchern. Forward Garrett Sams wird sich den Bochumern um Headcoach Felix Banobre anschließen und seine Karriere zum zweiten Mal in Deutschland starten.

Garrett Sams ist in der ProA kein Unbekannter und auch die Rundsporthalle hat er bereits gesehen. In der Saison 2020/2021 stand er nach seiner College-Zeit an der University of North Florida, für die er in seinem Senior-Jahr 14,9 Punkte, 4,5 Rebounds und 1,9 Assists pro Spiel ablieferte, gemeinsam mit SparkassenStars-Center Tom Alte im Kader der Uni Baskets Paderborn.

Im Rahmen der Vorbereitung war Sams mit den Uni Baskets in der Rundsporthalle zu Gast. Die SparkassenStars schlugen in der Vorbereitung auf ihre Aufstiegssaison in der ProB die klassenhöheren Uni Baskets mit 97:74, doch Sams blieb im Gedächtnis der Verantwortlichen.

In der Saison absolvierte Sams nur fünf Spiele für die Westfalen, bevor er aus persönlichen und familiären Gründen in dieser einschneidenden Corona-Saison auf eigenen Wunsch seinen Heimweg in die USA antrat. In diesen fünf Spielen lieferte er im Schnitt 11,0 Punkte, 2,6 Assists und 2,8 Rebounds ab. Seinen Dreipunktewurf traf er mit herausragenden 55,6 Prozent.

Zurück in seiner Heimat schloss er sich dem Coaching Staff der University of Tennessee at Martin an und wurde im Laufe der Zeit Assistant Coach der Uni. Selbst stand er in dieser Zeit bei fast jedem Training in der Halle auf dem Parkett und blieb dadurch in Form. Nach der vergangenen Saison wurde Sams klar, dass er sich auf den Court zurücksehnt und seine Karriere ein zweites Mal starten lassen möchte.

„Wir haben eine lange Zeit nach einem ‚Big Guard‘ geschaut, der in das Team passt. Nachdem wir Garrett eingehend gescoutet haben und nach einem sehr guten Gespräch mit ihm, in dem wir auch über seine Zeit in Paderborn in Verbindung mit seinem Abschied gesprochen haben, haben wir uns dazu entschieden, dass er genau der richtige Spieler für uns ist. Garret ist voll fokussiert und bereit, den nächsten Step in seiner Karriere zu machen. Mir hat dies sehr zugesagt. Er ist eine perfekte Ergänzung für unser Team“, so Headcoach Felix Banobre.

„Ich persönlich glaube sehr stark an zweite Chancen im Leben. Garrett ist ein sehr talentierter Spieler, der bereits in fünf ProA-Partien und in dem Vorbereitungsspiel gegen uns damals in der Rundsporthalle gezeigt hat, dass er hier in Deutschland und in der ProA performen kann. Die Zeit damals in Paderborn, mit all den schwierigen Corona-Umständen und familiär, war nicht die richtige für seinen Karrierestart. Er hat hart weiter dafür gearbeitet, eine zweite Chance zu bekommen und er hat uns mit seiner Leidenschaft für das Spiel überzeugt. Ich freue mich sehr darauf, ihn auf dem Parkett zu sehen, denn ich glaube an sein großes Talent und das lodernde Feuer in ihm. Er macht unsere Mannschaft noch ein Stück vielseitiger“, freut sich Geschäftsführer Tobias Steinert auf Sams.

Welcome to Bernau – Willkommen in Bernau Patrick Lyons

Sollte Bernau in der vergangenen Saison das eine oder andere Mal das Glück etwas verlassen haben, so wird dies für die kommende Saison wohl nicht mehr der Fall sein. Denn mit dem Iren Patrick Lyons zieht das sprichwörtliche ´Glück der Iren´ in die Hussitenstadt ein.

Der 26-jährige, 1,87 m große Aufbauspieler verdiente sich seine Sporen beim irischen Super League Team SSE Airticity Moycullen Galway, über 5 Spielzeiten hinweg und in der Starting Five. Zusätzlich konnte er internationale Erfahrungen in dem irischen U16 und U18 National Team sowie in der Herrennationalmannschaft Irlands sammeln.

In der Saison 2020/21 wechselte Patrick dann nach Deutschland, genauer gesagt nach Bad Aibling in die 1. Regionalliga. Im letzten Jahr ging er für die Tigers aus Aschersleben auf Punkte-, Rebound- und Assistjagd.

Assistance Coach Dan Oppland ist voll des Lobes über Patrick:

„Patrick ist ein klassischer Aufbauspieler mit einem sehr guten Auge für das Spiel. Er ist aber auch vor allem ein wahrer Pusher. Er bringt eine immense Energie in die Mannschaft und wird mit seinem reichen Erfahrungsschatz ein überaus wertvoller Spieler vor allem für seine jüngeren Mannschaftskollegen sein.“

Ein „Freshman“ für BAYER – Melik Martin wechselt in die Farbenstadt

Der US-Amerikaner ist der siebte Neuzugang der BAYER GIANTS Leverkusen für die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und komplettiert die Flügelrotation.

So langsam aber sicher befinden sich die Verantwortlichen auf der Zielgeraden, was den Kader für die bevorstehende Spielzeit betrifft. Dabei musste das BAYER-Trainerduo Hansi Gnad und Jacques Schneider unzählige Videos und Scoutingreports sichten, um die richtigen Spieler zu finden. Vor allem auf den Importpositionen erhält der Klub eine immense Anzahl an Bewerbungen, welche über Agenten aus der ganzen Welt angeboten werden. Nun konnte man aber auf Flügelposition Nägel mit Köpfen machen und Melik Martin verpflichten. Er ist der insgesamt 14. Akteur in Reihen des Rekordmeisters für die Spielzeit 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Der US-Amerikaner lief in der Saison 2021/22 noch für die Drexel University in der NCAA l auf und war einer der Aktivposten der „Dragons“. Mit durchschnittlich 10,6 Punkten pro Spiel war Martin der drittbeste Scorer seiner Farben und zeichnete sich aber auch, trotz seiner Körpergröße von „nur“ 1,98 Meter, als guter Rebounder aus (5,3 RpS). In seinen Einsätzen präsentierte sich der gebürtig aus York, Pennsylvania, stammende Forward auch als bissiger Verteidiger. In seinen letzten drei Jahren in der NCAA kam Melik immer auf mindestens einen Steal pro Begegnung und bewies seine Qualitäten als „Kettenhund“.

Vor seiner Saison an der Drexel University war Martin vier Jahre Teil der Monmouth Hawks (Monmouth University – NCAA l). Auch für die Hochschule in West Long Beach, New Jersey, war der Flügelspieler als brandgefährlicher Scorer unterwegs, für die er mit durchschnittlich 12,1 Zählern pro Partie in 2020/21 zu überzeugen wusste. Die GIANTS-Fans erwartet also eine im Angriff, wie in der Defensive, engagierte Neuverpflichtung: „Melik wird bei uns vorrangig als Dreier und Vierer zum Einsatz kommen. Ähnlich wie Abdul Mohamed verfügt er über das komplette Paket an Basketballskills“, beschreibt Trainer Hansi Gnad seinen Neuzugang. „Martin ist ein guter Athlet, verfügt über einen stabilen Wurf von Downtown und hat sich auch als starker Verteidiger hervorgetan, was seine Stats widerspiegeln. Von der Mentalität her wird er gut bei uns reinpassen, weil er ein Spieler ist, der stets 100 Prozent auf dem Feld gibt und mannschaftsdienlich auftritt. Wir freuen uns sehr darauf, dass wir einem ähnlich talentierten Spieler aus den USA, wie zuvor Abdul, eine Chance geben können, auf diesem hohen Niveau in der ProA zu spielen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er sich in seiner neuen Umgebung schnell zurechtfinden wird.“ Auch der 22-Jährige freut sich auf sein neues Team: „Ich bin sehr froh, dass ich bei einem Verein wie den BAYER GIANTS die Möglichkeit erhalte, meine Profikarriere in Übersee zu starten. Der Klub hat in der Vergangenheit viele Erfolge feiern können und ich möchte unbedingt meinen Teil dazu beitragen, dass Leverkusen auch in Zukunft viele Siege feiern wird. Ich habe mit einigen Spielern gesprochen, die bereits in Deutschland aufgelaufen sind, und ich freue mich darauf die Kultur des Landes kennenzulernen.“

ART Giants verpflichten Kanadier Ryan Richmond aus Münster

Ryan Richmond kommt von den WWU Baskets Münster ins Rheinland und schließt sich zur neuen Saison dem ProA-Aufsteiger aus Düsseldorf an. Bei den ART Giants soll der Kanadier der Denker und Lenker im Offensivspiel werden.

Ein absoluter Leader für das Team der ART Giants: Ryan Richmond wechselt aus Münster zu den ART Giants und führt künftig als Point Guard das Offensivspiel der Düsseldorfer an. Als Topscorer der WWU Baskets konnte der 26-Jährige in der abgelaufenen ProB-Spielzeit seine Mannschaft aus Münster mit durchschnittlich 17,4 Punkten und 5,2 Assists pro Partie zum Spitzenreiter der ProB Nord nach der Hauptrunde führen. Seine soliden Leistungen im Spielaufbau und die nicht weniger ausgeprägten Scoring-Qualitäten verhalfen den Baskets zu einer starken Saison, die dann jedoch überraschend im Playoff-Viertelfinale endete. Bevor sich Richmond den Münsteranern 2021 anschloss, schnürte der 1,85m große Guard für den ungarischen Zweitligameister MAFC Budapest seine Basketballschuhe, wo er eine beachtliche Dreierquote von 40% verwandelter Würfe aufweisen konnte.

Dem Düsseldorfer Publikum wird Richmond sicherlich noch gut in Erinnerung sein. Bei der 95:104-Auswärtsniederlage der Giganten in Münster steuerte der Kanadier stolze elf Assists für die Baskets bei. Ebenso wird sich der aus Toronto stammende Point Guard mindestens genauso gut an seinen neuen Arbeitgeber aus Düsseldorf erinnern können. Schließlich fügten die Giganten den Baskets im Rückspiel in eigener Halle die erste und auch einzige Niederlage in der Hauptrunde bei. Nun wechselt Richmond die Seiten, trägt ab der kommenden Saison das Trikot der Giganten und kämpft mit den ART Giants ab Oktober – u.a. auch gegen Münster – um den Klassenerhalt in der ProA.

Ryan Richmond: „Die Entscheidung, mich den ART Giants anzuschließen, ist mir sehr leicht gefallen. Ich kenne den Verein bereits aus der letzten Saison und habe die Spielweise immer bewundert. Sie haben mir in den Gesprächen schnell das Gefühl gegeben, dass ich mich in Düsseldorf wohlfühlen kann und ich spüre, dass sie auch Vertrauen in meine Fähigkeiten als Spieler haben. Düsseldorf ist eine fantastische Stadt und ein großartiger Ort für den aktuellen Zeitpunkt meiner Karriere. Mein Ziel mit dem Team in dieser Saison ist natürlich der Verbleib in der ProA. In eine höhere Liga aufzusteigen ist schon eine Leistung, aber der Klassenerhalt wäre wirklich beeindruckend. Ich möchte alles dafür tun, um das zu erreichen und dem Team dabei helfen dieses Ziel zu verwirklichen. Persönlich bin ich zuversichtlich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann. Ich möchte mich vor allem als große Führungspersönlichkeit und als Spielmacher etablieren, der ein Team führen kann.“

Florian Flabb (Headcoach): „Mit Ryan Richmond konnten wir einen Spieler verpflichten, der in den vergangenen Jahren in Europa bereits Erfahrung sammeln konnte. Er kennt den deutschen Basketball und in den Gesprächen mit ihm hatten wir auch menschlich schnell ein gutes Gefühl dabei, dass er uns in Düsseldorf in der kommenden Saison helfen kann. Mit Münster hat Ryan letztes Jahr eine überragende Saison gespielt, bis zum Playoff-Viertelfinale hatten sie nur einmal verloren. Wir haben keinen Zweifel daran, dass er den Sprung in die ProA jetzt schaffen und in unserem Verein den nächsten Schritt machen wird.“