Beiträge

Kangaroos und Phoenix spielen für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Iserlohn Kangaroos gegen Phoenix Hagen. Diese Partie hat in den Vorbereitungsplänen beider Klubs einen festen Platz. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um die Tradition dieses Nachbarschaftsduells, sondern auch um die Kooperation im Hinblick auf die Jugendförderung, die seit rund 15 Jahren ununterbrochen Bestand hat. Am kommenden Samstag hat die Partie, die um 19.30 Uhr in der Matthias-Grothe-Halle beginnt, jedoch noch einen weiteren Hintergrund: Die Erlöse werden gespendet, um die von der Hochwasser-Katastrophe im Juli betroffenen Menschen in Hagen und Iserlohn zu unterstützen.

Zuschauer in der Matthias-Grothe-Halle? Es ist lange her! Rund anderthalb Jahre waren Fans und Team coronabedingt getrennt. Jetzt kommen sie wieder zusammen. „Die Vorfreude darauf, endlich wieder Zuschauer in der Halle zu haben, ist bei allen Beteiligten enorm. Vor allem freut sich das Team darauf, endlich wieder für die eigenen Fans spielen zu dürfen. Gerade diese junge Mannschaft brennt darauf, weil sie das Gefühl, in Iserlohn, in eigener Halle und vor eigenem Publikum zu spielen so noch gar nicht kennt“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

500 Zuschauer sind für das Benefizspiel zwischen den Kangaroos und Phoenix Hagen zugelassen. 500 Zuschauer, das entspricht etwa einem Drittel der Gesamtauslastung der Matthias-Grothe-Halle. Die Hygiene-Richtlinien, die die Waldstadt-Basketballer im vergangenen Jahr erarbeitet und in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga installiert haben, werden der aktuellen Lage angepasst. „Wir werden nach dem 3G-Prinzip vorgehen, das heißt, dass unsere Zuschauer am Samstag geimpft, getestet oder genesen sein sollten, wenn sie in die Halle möchten“, erklärt Michael Dahmen. Entsprechende Nachweise wie beispielsweise Testergebnis oder Impfpass (auch digital) sollen von den Fans bereit gehalten werden.

Für die Hausherren um Headcoach Dennis Shirvan geht es am Samstagabend gegen das ProA-Team aus der Nachbarschaft primär nicht ums Ergebnis. „Aber natürlich wollen wir zeigen, dass wir wettbewerbsfähig sind. Der erste Test gegen Bochum hat uns wichtige Erkenntnisse geliefert. Und jetzt intensivieren wir die Arbeit an einigen Stellen“, so Shirvan. Dennoch werden die Gastgeber motiviert ins Spiel gehen. Daran besteht kein Zweifel. „Es ist der Anspruch der Jungs, sich zu beweisen, mitzuspielen – und das klassenhöhere Team bestmöglich zu ärgern“, so der Iserlohner Coach.

Dass das Spiel durch den guten Zweck, dem es unterstellt ist, nochmal eine andere Tragweite bekommt, ist allen Beteiligten bewusst. „Die Erlöse werden wir zu gleichen Teilen an die Opfer der Flutkatastrophe in Hagen und Iserlohn spenden“, sagt Michael Dahmen. Gerade Hagen sei schwer vom Hochwasser erwischt worden. Aber auch Teile Iserlohns wie beispielsweise Lasbeck.

„Nicht nur die Flutkatastrophe zeigt, wie wichtig Solidarität ist. Gerade in einem Mannschaftssport wie Basketball, erreicht man als Team mit solidarischem Verhalten einfach mehr, als wenn jeder nur auf sich schaut. Glücklicherweise herrscht in vielen Bereichen in Deutschland gerade ein großes Maß an Solidarität, was ich in hohem Maße erfreulich finde“, so der Kangaroos-Geschäftsführer. Am Ende könne Solidarität, im Kleinen wie im Großen, auch dabei helfen, das Pandemiegeschehen nachhaltig in den Griff zu kriegen.

Zum ersten Mal wird das Testspiel zwischen Iserlohn und Hagen im Rahmen des NOMA-Tags ausgetragen. In der Vergangenheit fand das Spiel beim NOMA-Cup der Kangaroos statt. Weil die Corona-Krise aber auch an den Kangaroos nicht spurlos vorübergegangen ist, wird es das zweitägige Turnier in diesem Jahr nicht geben. „Der Cup ist natürlich auch mit Kosten verbunden. Deshalb haben wir geschaut, wie und wo wir Einsparungen vornehmen können. Gemeinsam mit unserem Partner, der NOMA GmbH Wirtschaftsberatung, haben wir den NOMA-Day ins Leben rufen können“, erklärt Dahmen.

Tickets für das Spiel gibt es als Tageskarten in verschiedenen Preisklassen. Die günstigste Karte kostet 10 Euro (5 Euro Eintritt, 5 Euro Spende). Es können aber auch Tickets für 20 (5 Euro Eintritt, 15 Euro Spende) und 35 Euro (5 Euro Eintritt, 30 Euro Spende) erworben werden.

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Welcome back Karrington Ward.

Bleibt er oder geht er? Diese Frage beschäftigte viele Fans von Phoenix Hagen in den vergangenen Wochen. Nun ist die Tinte trocken und alle haben Gewissheit. Karrington Ward hat seinen auslaufenden Vertrag mit Phoenix Hagen um eine weitere Spielzeit verlängert.

Damit bleiben den Feuervögeln gleich sieben Spieler aus dem Vorjahr erhalten. Mit Karrington Ward verlängert zudem eine Säule, der im letzten Saisondrittel erfolgreichen Achse Cartwright-Ward-Kessen. In der Saison 2020/2021 absolvierte Ward die letzten neun Spiele für Phoenix Hagen und erzielte im Schnitt 13 Punkte, 4,9 Rebounds und 38,7% (12/31 Würfe) von der Dreierlinie.

Zusammen mit Ward wird diesmal seine Lebensgefährtin Rebecca mit nach Hagen kommen.
Beide werden im gleichen Flieger mit Kyron Cartwright am 10.August in Hagen erwartet.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Karrington hat hier in seiner Zeit sportlich wie menschlich absolut überzeugt. Wir haben den ganzen Sommer daraufhin gearbeitet ihn zurückzuholen. Er hat relativ schnell sein Herz hiergelassen und permanent Interesse an einer Rückkehr gezeigt. Dennoch musste er zunächst seine familiäre Situation klären und mit seiner Lebensgefährtin sprechen. Gleichzeitig hatte er einige andere Angebote auf dem Tisch. Sportlich soll er da anknüpfen, wo er aufgehört hat. Athletik, Defense, Spektakel. All dies soll er wieder einbringen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Kader nicht bei Null anfangen müssen.“

„Neben den genannten sportlichen Aspekten verfügt Karrington über einen soliden Wurf. Darüber hinaus ist er echt ein guter Typ, der sehr schnell positiv in der Mannschaft aufgenommen wurde und Eindruck hinterlassen hat. Er war zu jeder Zeit unser 1a-Plan für diese Position und wir sind sehr stolz darauf, dass er zurückkommt und mit uns eine erfolgreiche Saison spielen will“, ergänzt Geschäftsführer Patrick Seidel.

Neben sieben verbliebenen Spieler und den vier Neuzugängen wird Phoenix Hagen noch mindestens einen weiteren Doppellizenzspieler verpflichten. Die Personalplanungen der Kernrotation sind mit Wards Verpflichtung abgeschlossen.

Nochmal Seidel zur Kaderplanung: „Wir sind dieses Jahr sehr zufrieden damit, wie der Transfersommer für uns verlaufen ist. Neben einem bewährten Kern und einer eingespielten Achse konnten wir dem Kader durch die Neuzugänge Talent, Athletik und Charakter hinzufügen. Wir sehen in jedem einzelnen Spieler im Vergleich zum Vorjahr Steigerungspotenzial. Alle bringen den absoluten Ehrgeiz mit, ein tolles Jahr zu spielen. Jetzt liegt es an uns, es auf´s Feld zu bringen.“

Team 2021/2022

Bleibt:  Dominik Spohr (19), Javon Baumann (34), Marcel Keßen (8), Paul Giese (7), Kyron Cartwright (11), Jordan Iloanya (4), Karrington Ward (14)

Kommt: Shawn Occeus (1, Rio Grande Valley, G League), Marquise Moore (22, Iowa Wolves, G League), Phillip Daubner (13, Nürnberg Falcons), Melkisedek Moreaux (23, Mercyhurst University)

Trainer: Headcoach Chris Harris, Johannes Hülsmann (Recklinghausen, HC 1.Regionalliga), Stanley Witt, Jonas Müller-Preuss (Athletik)

Quelle: Phoenix Hagen

Melkisedek Moreaux wird ein Feuervogel

Kurz vor seinem 24.Geburtstag hat der gebürtige Hamburger Melkisedek „Melki“ Moreaux seinen ersten Vertrag in der ProA bei Phoenix Hagen unterschrieben. In den letzten sechs Jahren spielte Moreaux in den USA Basketball. Zuletzt war er bei der Mercyhurst University in der NCAA II aktiv, wo er im Schnitt für 7,1 Punkte und 3,3 Rebounds verantwortlich war.

Mit 1,98 m. und 95 kg. und hervorragenden athletischen Voraussetzungen bringt er alles mit, was den modernen „undersized“ Vierer ausmacht,      

Headcoach Chris Harris: „Wie jeder Spieler, der direkt aus dem College in die ProA wechselt, wird Melki ein wenig Zeit benötigen, um sich hier zurechtzufinden. Diese Entwicklungszeit werden wir ihm geben. Er bringt die nötige Athletik und Reboundstärke mit, um Dominik Spohr auf dieser Position zu unterstützen und dem Team zu helfen. Im Tryout konnten wir uns von seinem Charakter und seiner Arbeitsmoral ein gutes Bild machen. Er ist sehr ehrgeizig. Auf dem College hat er viel auf der Centerposition spielen müssen. Bei uns wird er sich weiter vom Brett weg entwickeln und seinen Weg mit uns gehen.“ 

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Melki ist definitiv ein Spieler, der bisher unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung geflogen ist. Das wollen wir gemeinsam in der kommenden Spielzeit ändern. Mit seiner Athletik konnte er unser Trainerteam beim Probetraining überzeugen. Wir geben ihm nun die Chance, sich im deutschen Profibasketball zu beweisen und seine Karriere richtig zu starten. Darauf wird er brennen.“

Mit Moreaux hat Phoenix Hagen nun zehn Spieler im Profikader. Es wird noch ein Spieler auf der Position drei verpflichtet werden, sowie mindestens ein Doppellizenzspieler, ehe die Personalplanungen für die neue Saison abgeschlossen sind. 

Team 2021/2022

Bleibt:  Dominik Spohr (19), Javon Baumann (34), Marcel Keßen (8), Paul Giese (7), Kyron Cartwright (11), Jordan Iloanya (4)

Kommt: Shawn Occeus (1, Rio Grande Valley, G League), Marquise Moore (22, Iowa Wolves, G League), Phillip Daubner (13, Nürnberg Falcons), Melkisedek Moreaux (23, Mercyhurst University)

Trainer: Headcoach Chris Harris, Johannes Hülsmann (Recklinghausen, HC 1.Regionalliga), Stanley Witt, Jonas Müller-Preuss (Athletik)

Quelle: Phoenix Hagen

Phoenix Hagen verpflichtet Phillip Daubner

Rund zwei Wochen vor Trainingsstart biegt die Personalplanung von Phoenix Hagen auf die Zielgeraden ein. Mit dem 27-jährigen Daubner umfasst der Kader von Headcoach Chris Harris nun neun Spieler.

Der ehemalige Junioren Nationalspieler Phillip Daubner, der mit Breitengüßbach 2012 und 2013 in den NBBL-Finals stand (bei einem Sieg) kommt aus seiner Heimatstadt Nürnberg an die Volme. Für die Nürnberg Falcons bestritt Daubner in den letzten beiden Jahren insgesamt 48 Spiele für Trainer Ralph Junge, in denen er durchschnittlich 5,5 Punkte bei 33% Trefferquote von der Dreierlinie erzielte.

Besonders treffsicher war Daubner eben gegen Hagen. In den letzten beiden Spielen produzierte er 14 und 12 Punkte bei 5/5 bzw. 5/6 erfolgreichen Wurfversuchen aus dem Feld.

Der sympathische Linkshänder kann mittlerweile auf sechs Jahre ProA Erfahrung zurückblicken und ist mit seinen 2,04 Meter Körperlänge und 101 kg. Gewicht sowohl als Small Forward, als auch als Power Forward einsetzbar.

Headcoach Chris Harris: „Seine Vielseitigkeit, Körperlänge und Reife sind eine echte Qualität von Phillip. Das waren mitentscheidende Faktoren, warum wir uns nun über seine Verpflichtung freuen dürfen. Durch Jannik Lodders´ Karriereende fehlte uns noch dieser eine Spieler, der die Liga, die Hallen und alle Abläufe kennt und die entsprechende Erfahrung mitbringt. Durch seine Art als Typ und seinen Intellekt ist er auch in der Lage, die jungen Spieler an die Hand zu nehmen und zu führen. Im Probetraining wusste er sowohl sportlich wie menschlich zu überzeugen.“

Phillip Daubner: „Ich freue mich sehr auf Hagen und die Zusammenarbeit mit Chris. Hagen ist ein traditionsreicher Verein und ich habe es immer sehr genossen, hier zu spielen. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Saison und endlich wieder Heimspiele vor ausverkaufter Halle.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Mit Phillip Daubner haben wir einen gestandenen ProA-Spieler verpflichtet, der mit 27 Jahren schon viele Erfahrungen gesammelt hat. Er ist auf zwei Positionen einsetzbar, gibt uns Länge und einen guten Wurf. Er kann starten oder seinem Team von der Bank aus kommend viel Energie und Leidenschaft geben. Gerade mit seiner emotionalen Art sind wir uns sicher, dass er hier bei uns genau an der richtigen Stelle ist. Gleichzeitig gewinnt die Mannschaft einen tollen Charakter und Teamkameraden hinzu.“

In den kommenden Tagen kann Phoenix Hagen einen weiteren deutschen Spieler als Neuzugang begrüßen.

Team 2021/2022

Bleibt:   Dominik Spohr, Javon Baumann, Marcel Keßen, Paul Giese, Kyron Cartwright, Jordan Iloanya

Kommt: Shawn Occeus (Rio Grande Valley, G League), Marquise Moore (Iowa Wolves, G League), Phillip Daubner (Nürnberg Falcons), 

Trainer: Headcoach Chris Harris, Johannes Hülsmann (Recklinghausen, HC 1.Regionalliga), Stanley Witt, Jonas Müller-Preuss (Athletik)

Quelle: Phoenix Hagen

Artland Dragons verpflichten Daniel Zdravevski

Daniel Zdravevski ist der dritte externe Neuzugang der Artland Dragons für die anstehende Spielzeit 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der 20-jährige Flügelspieler wechselt von Phoenix Hagen nach Quakenbrück und unterschreibt in der Burgmannstadt einen Zweijahresvertrag. Bevor Zdravevski allerdings zu den Drachen stößt, absolviert der Forward in dieser Woche einen Lehrgang mit der deutschen U20-Nationalmannschaft im kroatischen Zagreb.

„Mit Daniel Zdravevski gewinnen wir einen weiteren hochveranlagten jungen Spieler für uns, den wir in seiner Entwicklung in den kommenden zwei Jahren bestmöglich fördern wollen. Wir freuen uns sehr darauf, zukünftig mit Daniel zusammenarbeiten zu können. Er zeigt enormes Potenzial, das wir zusammen mit ihm in Zukunft ausschöpfen wollen, damit während seines Engagements in Quakenbrück für alle Seiten das Maximum herausspringt. Der Übergang in das Profitum ist Daniel in Hagen hervorragend gelungen, nun soll er bei und mit uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Den richtigen Umgang mit dem Basketball erlernte Zdravevski früh in seiner Geburtsstadt Hagen, wo er bis zu seinem 16. Lebensjahr für die dort beheimatete BG spielte. Im Sommer 2017 folgte schließlich der Schritt weg aus der Heimat, hin zur Nachwuchsabteilung des FC Bayern München Basketball. Den Abschluss seiner Zeit in der bayrischen Landeshauptstadt feierte der 2,07 Meter große Flügelspieler nach zwei Jahren mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Nachwuchs Basketball Bundesliga. Nachdem Zdravevski für die zweite Mannschaft der Münchener bereits zu sieben Kurzeinsätzen in der ProB gekommen war, führte es ihn zur Saison 2019/20 wieder zurück nach Hagen, wo er sich Schritt für Schritt im ProA-Profiteam etablierte. Parallel schnürte der Sohn von Ex-Phoenix-Coach Tome Zdravevski seine Sneaker auch für das Hagener NBBL-Team, dem er im Schnitt mit 25 Punkten und 10 Rebounds half, was ihm einen Platz in der Starting Five des Jahres bescheren sollte. In seinem zweiten ProA-Jahr war Zdravevski schließlich Vollzeitprofi im Team von Cheftrainer Chris Harris, der ihn in der abgelaufenen Saison in 22 Partien zum Einsatz brachte, der Youngster dankte es ihm in knapp 14 Minuten Spielzeit mit 4 Punkten, 2,1 Rebounds und einem Assist im Schnitt.

Aktuell befindet sich Zdravevski beim Lehrgang der deutschen U20-Nationalmannschaft in Zagreb. Zusammen mit der Mannschaft von Bundestrainer Patrick Femerling trifft der Flügelspieler dort in zwei aufeinanderfolgenden Partien auf die gastgebenden Kroaten. Bereits Anfang Juli besiegte das DBB-Team Belgien während eines Lehrgangs doppelt, dabei war Zdravevski für sechs bzw. sieben Punkte gut.

„In Daniel Zdravevski erwartet uns ein wirklich spannender junger Spieler, über dessen Ankunft ich mich sehr freue. Wir haben seine bisherige Entwicklung genau verfolgt und sind davon überzeugt, dass die kommenden zwei Jahre bei uns genau das Richtige für seine Entwicklung sein werden. Er bringt diverse Anlagen mit, an denen wir zukünftig gemeinsam arbeiten wollen, um sein Spiel auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig soll er jedoch auch wertvoll für unser Team sein – es gilt also die richtige Balance zu finden. Mit ihm wollen wir in der neuen Saison auf den Flügelpositionen breiter aufgestellt sein, um besser auf gewisse Situationen eines Spiels reagieren zu können. Neben seinem Potenzial besitzt Daniel allerdings auch eine Menge Fleiß – die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung bei Spielern in seinem Alter“, erklärt Dragons-Headcoach Tuna Isler.

Daniel Zdravevski ist neben Adrian Breitlauch, Thorben Döding, Zach Ensminger, Chase Griffin, Jacob Knauf, Marvin Möller, Leon Okpara, Demetrius Ward und Jonas Weitzel der zehnte Dragon für die anstehende Saison 2021/22.

Quelle: Artland Dragons

Foto: Phoenix Hagen

Marquise Moore komplettiert die Guard-Rotation

Phoenix Hagen hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit dem 26-jährigen Marquise Moore den letzten vakanten Platz der Guard-Riege besetzt.

Der in Queens, New York geborene US-Amerikaner absolvierte als Starter 118 Spiele für das renommierte George Mason College. In seinem Abschlussjahr 2016/2017 kam Marquise Moore als Guard auf beeindruckende 16,9 Punkte, 10,9 Rebounds und 3,5 Assists pro Spiel. Dieses Durchbruchjahr verhalf ihm zu zahlreichen Auszeichnungen, u.a. zu der des Most Improved Player of the Year der All-Atlantic 10 Division. Das blieb auch den NBA Scouts nicht verborgen, die Moore fortan auf dem Zettel hatten.

Im Sommer 2017 folgten drei Auftritte im Pre-NBA Draft, wo Moore ebenso zu überzeugen wusste (12 Punkte im Schnitt) und erst spät für einen NBA Kaderplatz bei den Minnessota Timberwoves gecuttet wurde.

Moores Zukunft lag eine Liga unterhalb, in der G League, wo er für die Iowa Wolves in 82 Spielen aufgelaufen ist.

Sein bis dahin sehr geradliniger Karriereweg wurde erst 2019 gestoppt, als die Coronapandemie auch die G League durcheinandergewürfelt hat. Nach einer zweijährigen Pause ohne Spielpraxis erhält Moore nun bei Phoenix Hagen die Chance zu einem Neuanfang für seine Karriere.

Headcoach Chris Harris: „Marquise ist ein sehr physischer Spieler mit einem tollen Reboundgefühl und sehr guter Spielübersicht. Auch im Ganzfeldspiel kann er für den Gegner gefährlich sein. Das sind Elemente im Spiel, die uns sehr gut ergänzen und gut tun werden. In der Highschool hat er als älterer Spieler mit Jermaine Bishop zusammengespielt. Sportlich wie menschlich hat uns Jermaine in allerhöchsten Tönen von Marquise berichtet, was charakterlich für beide spricht.“

Mit der Verpflichtung von Marquise Moore ist auch der Abschied von Jermaine Bishop besiegelt.

„Jermaine hat sich im Laufe der abgelaufenen Saison sehr gut weiterentwickelt und war ein toller Bestandteil unseres Teams. Gerade für einen Rookie war die Spielzeit mit all ihren Herausforderungen und ohne Zuschauer in der Halle sehr anspruchsvoll. Er hat sich hier auch als Mensch toll präsentiert, so dass er immer gerne bei uns gesehen ist. Wir bedanken uns alle bei Jermane für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren Werdegang nur das allerbeste“, so Chris Harris weiter.

„Mit Marquise Moore können wir einen Spieler verpflichten, der in der Vergangenheit eine gute Rolle in der G Leauge mit über 80 Pflichteinsätzen gespielt hat. Er hatte gute Auftritte bei einem Pre-NBA Draft 2017 und in der NBA Summer League. In seiner Topform hat er an der NBA kratzen können. Er war nun zwei Jahre raus aus dem Spielbetrieb. Andernfalls wäre ein Spieler mit dieser Qualität gar nicht greifbar für uns gewesen. Wir sehen hier für beide Seiten eine große Chance, eine tolle Geschichte daraus zu entwickeln und gemeinsam unsere Ziele nächstes Jahr zu erreichen. Phoenix Hagen trägt hierbei kein Risiko, da es eine einseitige Ausstiegsklausel für den Club gibt“, ergänzt Geschäftsführer Patrick Seidel.

Team 2021/2022

Bleibt:   Dominik Spohr, Javon Baumann, Marcel Keßen, Paul Giese, Kyron Cartwright

Kommt: Shawn Occeus (Rio Grande Valley, G League), Marquise Moore (Iowa Wolves, G League)

Trainer: Headcoach Chris Harris, Johannes Hülsmann (Recklinghausen, HC 1.Regionalliga), Stanley Witt   

Quelle: Phoenix Hagen

Kyron Cartwright bleibt für ein weiteres Jahr Phoenix-Point-Guard

25-jähriger US-Amerikaner besetzt den zweiten Importspieler-Spot
Hagen, 02.07.2021 – Der Kader von Phoenix Hagen für die Saison 2021/22 wächst weiter – und ausgerechnet auf der wichtigen Point-Guard-Position freuen sich die Feuervögel über die Rückkehr eines alten Bekannten: Kyron Cartwright wird ein weiteres Jahr für den ProA-Ligisten die Schuhe schnüren und sein Team auf dem Parkett anführen.

Konstanz im Team-Roster ist im deutschen Basketball keine Selbstverständlichkeit, erst Recht nicht auf den Importspieler- oder Spielaufbau-Spots. Daher ist die Freude über diese Vertragsverlängerung umso größer. Nicht nur bei Geschäftsführer Patrick Seidel und Headcoach Chris Harris: „Die Spieler haben richtig um Kyron gebangt“, bringt Harris die Stimmung rund um diese Personalie auf den Punkt. „Die Begeisterung ist groß, denn das Team hat sehr gerne mit ihm auf dem Feld gestanden. Kyron ist ein absoluter Leader, der alle involviert und in gute Positionen bringt“, so Harris.
Bester Beweis für Kyron Cartwrights Qualitäten als Spielgestalter ist die Anzahl seiner Assists: 5,7 standen für ihn pro Spiel in den Statistiken. Damit belegte er in der Liga-Statistik der Saison 20/21 Platz 3 – Platz 2 blieb ihm nur verwehrt, weil er ein Spiel mehr als Kasey Hill von Science City Jena absolvierte. Neben seinem unbedingten Willen, im Zweifel selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen (21/22: 8,3 Punkte im Schnitt, wobei gleich zwei Gamewinner auf sein Konto gingen), glänzte der US-Amerikaner aber auch in der Defense, wo ihm nach Joel Aminu die zweitmeisten Steals pro Spiel gelangen (1,2).
Der in Compton, Kalifornien geborene Linkshänder hat seine College-Zeit für die Providence Friars absolviert, ehe er für seine erste Profistation in Ungarn unterschrieb. In der Saison 2019/20 spielte Kyron Cartwright für die Leicester Riders in England, wo er mit durchschnittlich neun Assists TopVorlagengeber der englischen BBL war.
Chris Harris: „Ich freue mich sehr, Kyron weiter im Team zu haben. Er hat sich in der vergangenen Saison immer weiter gesteigert und wird sicher noch fünf bis zehn Prozent extra abliefern können, wenn er aus den USA fit nach Hagen zurückkehrt. Dass er die Strukturen in Hagen jetzt kennt, hilft ihm sicher ebenfalls, unbefangen in die neue Saison zu gehen.“

Quelle | Foto: Phoenix Hagen

Der erste Import 20/21! Phoenix verpflichtet Shawn Occeus

Der erste Importspieler für die Saison 2021/22 steht bereits fest: Der US-Amerikaner Shawn Occeus wechselt aus der NBA G-League von den Rio Grande Valley Vipers an die Volme und beginnt hier seine Profikarriere in Europa. Occeus ist ein echter Allrounder.

Der 23-Jährige soll bei den Feuervögeln nicht nur in der Offensive die Fäden in der Hand halten, sondern auch in der Defensive Akzente setzen. „Er ist da ein echter Beißer und kann variabel gegen verschiedene Spielertypen eingesetzt werden“, freut sich Phoenix-Headcoach Chris Harris auf den Neuzugang, den er bereits im vergangenen Jahr auf dem Zettel hatte. Damals ist es aufgrund seiner G-League-Verpflichtungen und den besonderen Corona-Auflagen nicht zu einem Wechsel gekommen, jetzt konnten sich beide Seiten aber frühzeitig über alle Modalitäten einigen.

Der in Florida geborene Shooting Guard hat in jungen Jahren vor allem an der Grandview Preparatory High School in Boca Raton auf sich aufmerksam gemacht. In der Saison 2015/16 führte er sein Team mit durchschnittlich 19,5 Punkten, 9,4 Rebounds, 4,5 Assists und 1,2 Steals pro Spiel zur Meisterschaft in Florida.

Nach seinem Wechsel zu den „Huskies“ der Northeastern University glänzte er nicht nur als Scorer (Career High am 22. Februar 2018: 24 Punkte, davon vier Dreier, gegen Towson), sondern auch als Verteidiger – in der Folge wurde er zum CAA Defensive Player of the Year gewählt. In seiner letzten Saison bei Northeastern führte Shawn Occeus sein Team mit 9,9 Punkte, 2,7 Rebounds und 1,9 Assists pro Spiel ins NCAA-Turnier.

Seit der Saison 2019/20 läuft er für die Rio Grande Valley Vipers in der G-League auf, wo er in der Regular Season zuletzt pro Spiel 25 Minuten auf dem Parkett stand (Playoffs: 29 Minuten) und sich vor allem als reboundstarker Guard auszeichnete (3,5 Reb./Spiel). Occeus erzielte zudem durchschnittlich 6,4 Punkte, legte 1,7 Assists auf und kam auf 1,1 Steals.

Headcoach Chris Harris: „Shawn ist defensiv granatenstark, aber auch sehr schnell im Fast-Break, den er gerne mit seiner ganzen Athletik spektakulär abschließt. Seine Wurfquote mag in der vergangenen Saison nicht so hoch gewesen sein, aber man sollte das hohe Niveau und die Gegner nicht vergessen, gegen die er in der G-League gespielt hat. Wir erwarten definitiv, dass er bei uns ein absoluter Leistungsträger wird.“

STECKBRIEF

Name: Shawn Occeus
Nationalität: USA
Geburtstag: 15. Dezember 1997 in Boca Raton, Florida
Position: Shooting Guard
Größe: 1,93 m
Gewicht: 95 kg

DAS TEAM 2021/22

Dominik Spohr, Javon Baumann, Marcel Keßen, Paul Giese, Jordan Iloanya
Neuzugang: Shawn Occeus (Rio Grande Valley)
Abgänge: Jannik Lodders (Karriereende), Joel Aminu (Brose Bamberg)

Quelle| Foto: Phoenix Hagen

Die nächste Unterschrift! Javon Baumann bleibt ein Feuervogel

28-jähriger Center bildet mit Marcel Keßen weiterhin starkes Duo unterm Brett

Er ist nicht nur eine wichtige Säule im Team-Gefüge, sondern auch sportlich eine „Bank“ – und als leidenschaftlicher Hobby-Koch auch gefragter Rezepte-Lieferant: Javon Baumann ist seit der Saison 2017/18 eine Macht unterm Brett der Feuervögel – und wird es für eine weitere Saison bleiben! Phoenix Hagen verlängerte jetzt den Vertrag mit dem 28-Jährigen, der gemeinsam mit Marcel Keßen, dessen Vertragsverlängerung bereits bekannt gegeben worden war, weiterhin ein starkes Duo unter den Körben bildet.

Dass Javon Baumann eine mehr als schwere Saison hinter sich hat, steht außer Frage. Nicht nur coronabedingt war der Center geschwächt, sondern er musste auch aufgrund einer Stirnhöhlenentzündung lange Zeit aussetzen. Umso bemerkenswerter war sein Kampf zurück aufs Parkett. Am Ende der Saison erzielte er bei durchschnittlich 16:10 Minuten pro Spiel 4,7 Punkte und griff sich 2,9 Rebounds. Die #34 der Feuervögel geht jetzt hochmotiviert in seine fünfte Saison für Phoenix Hagen.

Headcoach Chris Harris: „Dass Javon bei uns noch ein Jahr dranhängt, ist eine tolle Nachricht. Er ist ein vorbildlicher Profi, mit dem es eine Freude ist, auf dem Parkett in den Fight zu gehen. Er setzt in der Mannschaft mit seiner Zuversicht und seinem Kampfgeist ganz wichtige Impulse, auch abseits des Feldes. Mit seinen vielen Projekte und dem großen Netzwerk in Hagen ist er ein echtes Vorbild und ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft. Sicher war die letzte Saison für ihn sportlich aufgrund der gesundheitlichen Rückschläge eine Enttäuschung, aber er arbeitet sehr fleißig daran, in der kommenden Saison wieder mehr als 100 Prozent geben zu können. Wir sind sehr optimistisch, dass Javon sportlich noch einen großen Schritt nach vorne machen kann.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Javon war ein Spieler, der gesundheitlich von der Corona-Saison am meisten betroffen war und deshalb verständlicherweise auch die größten Schwierigkeiten hatte, wieder in Fahrt zu kommen. Schließlich resultiert seine Stärke auf dem Feld nicht zuletzt aus seiner unglaublichen Physis, die er jetzt wieder aufs Parkett bringen kann. Ich freue mich sehr, dass er sich für ein weiteres Jahr bei uns entschieden hat – denn auch wenn er jetzt in sein fünftes Jahr bei uns geht, ist eine Vertragsverlängerung mit einem Spieler wie ihm nie eine Selbstverständlichkeit. Javon ist nicht nur ein unglaublich guter Center, sondern als Mit-Kapitän auch so etwas wie Herz und Seele unserer Mannschaft. Deshalb freuen wir uns alle unglaublich, dass er als toller Typ und Sportler weiter ein Bestandteil unseres Teams ist.“

Quelle | Foto: Phoenix Hagen

Guard Paul Giese unterschreibt für ein weiteres Jahr bei den Feuervögeln

Wäre in der zurückliegenden Saison teamintern der Titel des MIP vergeben worden, also des Most Improved Players (Spieler mit der größten Entwicklung), dann hätte er ihn sicher verdient: Paul Giese hat ein sensationelles erstes Profi-Jahr für Phoenix gespielt – und ein zweites soll folgen! Der 23-Jährige unterschrieb jetzt für ein weiteres Jahr bei den Feuervögeln.

Im vergangenen Jahr hatten die Volmestädter dem Guard mithilfe der BG Hagen und der Frame Jugendhilfe einen Spot im Profikader anbieten können. Zuvor hatte Paul Giese zunächst für die EN Baskets Schwelm (2018/19) und die BG (2019/20) auf dem Feld gestanden und mit seiner Variabilität, Athletik und starken Defense auf sich aufmerksam gemacht. Diese Qualitäten zeigte er auch auf dem ProA-Parkett, wo er schnell weit mehr als ein Ergänzungsspieler war.

In durchschnittlich 10:31 Minuten pro Spiel zeigte er sich außerdem als echter Vollstrecker von außen: Mit einer Dreierquote von 47,7 Prozent (21 von 44) war er jenseits der Linie (hinter Marcel Keßen mit 48,1 Prozent) der zweitsicherste Scorer der Feuervögel.

Paul Giese zur seiner Verlängerung: „Ich freue mich sehr, ein weiteres Jahr Teil der Phoenix Familie sein zu können. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war die Art und Weise, wie mit mir letztes Jahr umgegangen wurde. Ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, mich zu beweisen und mich als Spieler weiterzuentwickeln. Diese Chance bekommt man nicht in jedem Club, vor allem ist es selten auf diesem Niveau. Nun bin ich bereit, die nächsten Schritte zu gehen und denke, dass die Ischehölle der richtige Ort dafür ist! In meinen letzten Jahren in NRW konnte ich mir ein gutes soziales Umfeld schaffen und Freunde gewinnen. Das hat es mir leicht gemacht, in Hagen zu bleiben.“

Headcoach Chris Harris: „Ich freue mich sehr, dass wir ein weiteres Jahr mit Paul vor uns haben. Er hat in der vergangenen Saison alle unsere Erwartungen übertroffen. Eigentlich hatten wir für ihn nur eine recht kleine Rolle vorgesehen. Aber was Paul daraus gemacht hat, war unglaublich. Er ist nicht nur ein moderner 3nD-Spieler, der die Dreier trifft und gleichzeitig eine gute Defense hat. Er kann das Spiel auch sehr gut lesen, hat ein Auge für seine Mitspieler – und ist ein echter Gewinn für die Teamchemie.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Es ist toll, dass Paul bei uns verlängert hat. Letztes Jahr kam er ja relativ spät zu uns, was ohne die Hilfe der BG Hagen nicht möglich gewesen wäre. Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken! Paul ist ein super Charakter und vermutlich der Spieler, der den größten Sprung gemacht hat. Er hat unglaublich performt und das steigert unsere Vorfreude auf seine weitere Entwicklung, bei der wir ihn nun begleiten dürfen.“

Quelle | Foto: Phoenix Hagen