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Jonas Grof und Phoenix Hagen beenden Zusammenarbeit.

Nach 89 Spielen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kommt es bei Phoenix Hagen zu einer markanten Kaderveränderung. Nach gemeinsamer Analyse der abgelaufenen Spielzeit sind Spieler und Club darin übereingekommen, vorerst getrennte Wege zu gehen.

Mit dem 24-jährigen Grof verlässt ein Ur-Hagener den Club. Kein anderer Spieler neben Kapitän Dominik Spohr steht so sehr für den Entwicklungsweg, den ein junger Basketballer in Hagen nehmen kann. Angefangen bei Boele-Kabel wurde Jonas Grof von 2012-2016 unter Matthias Grothe beim Kooperationspartner Iserlohn Kangaroos ausgebildet, bevor es zu Phoenix Hagen zurück ging.  Bedingt durch die Insolvenz seines Stammvereins im Spätherbst 2016 wechselte Grof für sechs Monate zu den Oettinger Rockets Gotha, wo dem Verein prompt der überraschende Aufstieg in die easyCredit BBL gelang.

Den Re-Start seines Heimatvereins wollte Jonas Grof aber auf keinen Fall verpassen und schloss sich Phoenix beginnend mit der Saison 2017/2018 wieder an. In der Folge entwickelte er sich zu einem Führungsspieler seines Teams und wurde von Bundestrainer Henrik Rödl im September 2018 als damals einziger Zweitligaspieler für die A-Nationalmannschaft nominiert.

Statements

Jonas Grof: „Die Entscheidung, meinen Herzensverein Phoenix Hagen zu verlassen, ist mir sehr schwergefallen. Dennoch sehe ich es als den richtigen Schritt an, meine persönliche Entwicklung bei einem anderen Verein voran zu treiben und  in den Vordergrund zu stellen. Zukünftig möchte ich wieder als Point Guard spielen und mich auf dieser Position weiterentwickeln. Ich möchte Phoenix Hagen, meinen Coaches, meinen Teammates und Hagens unglaublichen Fans für die letzten 6 Jahre, die ich als Profi spielen durfte, danken! Jedes Spiel in der Krollmann Arena, die ich in den Anfängen auch nur vom Heuboden aus verfolgen konnte, ist etwas Besonderes. Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal, dass ich den Feuervogel auf der Brust tragen durfte. Euer Jonas.“

Chris Harris: „Jonas hat die Gespräche mit uns immer sehr offen und fair geführt. Das war absolut vorbildlich. Das rechnen wir ihm hoch an. Innerhalb der Mannschaft war er sehr beliebt und wird uns als Teammate fehlen. Ich habe sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet und sehe ihn nur ungern bei einem Ligakonkurrenten in der kommenden Saison. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Ich möchte mich bei Jonas, seinem Berater und auch den aufnehmenden Verein für die offenen und jederzeit transparenten Gespräche bedanken. Eine Trennung ist in diesem Fall besonders schwer. Jonas ist ein Hagener Jung, ein Eigengewächs. Ein Feuervogel, der es bis in den erweiterten Nationalmannschaftskader geschafft hat. In den letzten dreieinhalb Jahren haben wir unglaublich viel miteinander erlebt. Das allein reicht für ein Buch. Dennoch kommt manchmal die Zeit für eine Veränderung, auch im Sinne der eigenen Weiterentwicklung. Ich kann den neuen Verein nur beglückwünschen, mit Jonas einen tollen Sportler und feinen Charakter hinzuzugewinnen. Danke für alles Jonas, bleib wie Du bist und bis bald.“

Phoenix Hagen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit einem Großteil seiner deutschen Spieler aus der Vorsaison. Diese finden bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie unter erschwerten Rahmenbedingungen statt, da mit einem um 35% reduzierten Etatansatz kalkuliert werden muss. Dennoch arbeitet der Club optimistisch daran, demnächst einen ersten Vollzug melden zu können.

Vertrag bei Phoenix Hagen für die Saison 2020/2021
Dominik Spohr, Jannik Lodders, Trainer Chris Harris

Auszeichnung: Beste Nachwuchsarbeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2019/2020

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum mittlerweile fünften Mal wurden die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung ausgezeichnet. Anhand umfangreicher Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • NINERS Chemnitz
  • Rostock Seawolves
  • Tigers Tübingen
  • Bayer Giants Leverkusen (neu)
  • TEAM EHINGEN URSPRING (neu)

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • Artland Dragons
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier
  • MLP Academics Heidelberg (neu)

Erstmalig wurden in diesem Jahr auch ProB Nachwuchsstandorte im Zertifizierungsverfahren der ProA beurteilt. Folgender Klub wurde hierbei ebenfalls als guter Nachwuchsstandort (bronze) ausgezeichnet:

  • SC Rist Wedel

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • Nürnberg Falcons BC
  • FC Schalke 04 Basketball

Science City Jena und die Eisbären Bremerhaven behielten als im Vorjahr ausgezeichneter BBL-Standort den über zwei Jahre gültigen BBL-Status.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Jugendmannschaften und Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

  • LOK Bernau
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • Dresden Titans
  • scanplus baskets Elchingen
  • ART Giants Düsseldorf
  • TKS 49ers

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der easyCredit BBL prämiert wurden. Diese sogenannten Farmteams erreichten sehr gute Platzierungen und sind weiterhin Vorreiter in der Nachwuchsarbeit der ProB.

Mit dem Ausbildungsfonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

Phoenix Hagen blickt nach vorn

Trotz der mittlerweile weltweiten Corona-Pandemie, dem eingestellten Spielbetrieb und geschlossenen Fanstore arbeiten die Verantwortlichen an der Bewältigung der aktuellen
Situation und der Teilnahme am Spielbetrieb in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA
in der Saison 2020/2021.

Um alle Fans und Partner in dieser sehr außergewöhnlichen Zeit auf dem Laufenden zu halten, fassen wir hier den aktuellen Stand thematisch zusammen.

 

Finanzen
Phoenix Hagen hat die Lohnrunde März 2020 vollumfänglich ausgeglichen. Ab dem 01.April 2020 ist -wie berichtet- Kurzarbeit für alle Angestellten angezeigt. Stand heute soll dies für den Zeitraum April bis Juni 2020 gelten, um u.a. den hohen Einnahmenausfällen entgegenzuwirken und perspektivisch eine möglichst hohe Zahl an Arbeitsplätzen zu sichern. Diese Maßnahme ist umso wichtiger, als bei drei ausgefallenen Hauptrundenspielen von einem totalen Einnahmenverlust von ca. € 60.000 auszugehen ist. Bis zum Ende des Wirtschaftsjahres zum 30.06.2020 rechnet Phoenix darüber hinaus fest mit den noch ausstehenden Sponsoreneinnahmen, die von existenzieller Bedeutung sind.

Phoenix hat alle Maßnahmen schnell und verantwortungsbewusst ergriffen, um die kommenden drei Monate gemeinschaftlich zu überstehen.

Lizenzantrag
Der Lizenzantrag für die ProA 2020/2021 ist nahezu fertiggestellt. Phoenix Hagen wird seinen Etatansatz, der nun unter schwierigsten Bedingungen zusammengestellt werden muss, voraussichtlich vorerst um rund ein Drittel reduzieren müssen, verbunden mit der Hoffnung, dies im Spätsommer/Herbst wieder nach oben korrigieren zu können.

Sportlich
Für die Saison 2020/2021 haben Cheftrainer Chris Harris, Dominik Spohr und Jannik Lodders bestehende Verträge. Mit allen weiteren Spielern haben Saisonabschlussgespräche stattgefunden. Hier stehen wir im laufenden Austausch. Es ist flächendeckend davon auszugehen, dass sich die sportliche Kaderentwicklung, angelehnt an die Gesamtwirtschaft, im Vergleich zu den Vorjahren um einige Wochen verzögern wird und die Kader deutlich später komplett sein werden. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden und berichten stets aktuell, wenn sich etwas bei uns bewegt.

Tickets
Seit vergangenem Freitag haben Phoenix Fans die Möglichkeit zusätzlich Solidaritätstickets zu erwerben. Gleichzeitig kann jeder Fan seinen Herzensverein bestmöglich unterstützen, indem er bei Reservix offiziell auf eine Rückerstattung seiner erworbenen Tageskarten verzichtet. Der Support auf allen Kanälen ist weiterhin ungebrochen groß, bis heute wurden gut 160 „Tickets aus der Asche“ verkauft. Das ist ein guter Start. Die ersten Tickets werden aus verschiedenen Gründen (u.a. Logistik, Personal vor Ort) am kommenden Dienstag versendet, sodass alle Fans, die am Wochenende noch ein oder mehrere Tickets kaufen, zeitnah Post bekommen werden.

Appell

Phoenix wäre nicht Phoenix, wenn nicht jeder einzelne Mitarbeiter, Fan, Sponsor und Freund des Basketballs auch in dieser schweren (Corona-) Stunde ganz eng zusammenrücken würde. Es geht nicht nur um Phoenix, sondern vielmehr auch darum, Basketball in der Profispitze am Standort Hagen weiter zu positionieren und anbieten zu können. Jeder Support, sei es eine Verzichtserklärung für eine Ticketrückerstattung, der Kauf eines Solidaritätstickets, der Abschluss eines Sponsoringvertrags für 20/21 oder auch einfach nur eine aufmunternde Mail geben uns den notwendigen Antrieb, auch dieses Tief gemeinsam zu überstehen. Wir danken allen Hagener Basketballanhängern für die unglaubliche Unterstützung und bleiben am Ball. Gemeinsam finden wir auch den Weg aus dieser Zeit.

#WirsinddasFeuer

 

Quelle: Phoeniy Hagen

Phoenix Hagen bietet das „Ticket aus der Asche“ an

Es ist so weit: Wir können euch seit dem Wochenende das „Ticket aus der Asche“ anbieten. Wenn ihr uns in dieser schwierigen Zeit unterstützen und den Fortbestand von Phoenix Hagen sichern möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr dies auf diesem Wege machen würdet.

Ihr bekommt die „Solidaritätstickets“ im Wert von 9 oder 20,04 Euro unter www.ph-store.de/store/ticket-aus-der-asche/ und die Versandkosten umgeht ihr (wenn ihr möchtet) mit dem Rabattcode BLEIBTGESUND ! Wir versenden die Tickets in Papierform an alle Käufer ab dem 1. April.

Ein weiterer Weg uns zu helfen, wäre der Verzicht auf (Teil-)Rückerstattung eurer Heimspiel-Tickets.

Dazu stellen wir euch unter phoenix-hagen-sondershop.reservix.de eine Abfrage zur Verfügung. So können wir uns ein Bild davon machen, wie viele Personen etwas zurückerstattet bekommen möchten und werden daraufhin zeitnah auf euch zukommen. Die Abfrage geht bis zum 15.4..

An dieser Stelle möchten wir noch einmal zum Ausdruck bringen, wie dankbar wir bisher schon für eure Unterstützung auf den verschiedensten Wegen sind. DANKE, Hagen!

 

Quelle: Phoenix Hagen

Importspieler reisen zurück in die Heimat

Im Zuge der Ein- und Ausreiseverbote zahlreicher Länder, haben auch wir uns dazu entschlossen, unsere Importspieler am Mittwoch wieder in die Heimat zu entlassen. Kyle Leufroy, Jonathan Octeus und Michael Gilmore werden am Mittwochmorgen gemeinsam von Düsseldorf in die USA fliegen und zu ihren Familien zurückkehren. Adam Pechacek wird sich ebenfalls in den nächsten Tagen auf den Weg nach Prag machen. Wir bedauern den plötzlichen Abschied unheimlich und können den vier Jungs nicht genug für ihren Einsatz im Phoenix-Trikot danken.

 

Quelle: Phoenix Hagen

Spielleitung: Spielsperre und Geldstrafe für R. Oehle (Artland)

Spielsperre und Geldstrafe für Robert Oehle (Artland Dragons)
Im ProA Spiel Artland Dragons gegen Phoenix Hagen (10.01.2020) wurde der Spieler R. Oehle in der 35. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahmen der Spieler sowie der Spielaufzeichnung, kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass der Spieler Oehle eine grobe Unsportlichkeit begangen hat. Er wird für die Dauer von einem Pflichtspiel gesperrt und ist somit heute Abend gegen den FC Schalke 04 nicht spielberechtigt. Gegen ihn wird zudem eine geringe Geldstrafe verhängt.

 

Verstärkung naht: Phoenix verpflichtet Adam Pechacek

Fast hätten sich Abdul Lewis und Adam Pechacek noch die Klinke in die Hand gegeben. Nachdem klar war, dass Lewis wegen einer Knieverletzung nicht im Phoenix-Kader bleiben wird, haben sich die Verantwortlichen von Phoenix Hagen sofort auf die Suche nach geeignetem Ersatz für die großen Positionen gemacht und mit Adam Pechacek einen vorherigen Wunschkandidaten verpflichten können.

Adam Pechacek ist am 19. Februar 1995 in Prag geboren und hat seinen Basketball-Grundstein als Teenager in Bologna gelegt. Die Ausbildung, die er dort genossen hat, sorgte unter anderem dafür, dass er von der U16 bis hin zur A-Nationalmannschaft für sein Heimatland Tschechien auf dem Parkett stand.

Pechacek spielte in der Saison 18/19 zunächst für den Mitteldeutschen BC in der BBL und ab Dezember 2018 nahmen in die Baunach Young Pikes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unter Vertrag. Dort bewies der 2,07-Mann, was er kann: Mit durchschnittlich 15,8 Punkten und 8,1 Rebounds gehörte er zur Starting Five und hinterließ einen starken Eindruck.

Vor seiner Zeit in Deutschland hat Adam unter anderem in Spanien für Araberri in der LEB Gold und in Polen bei AZS Koszalin gespielt, wo er bereits mit 20 Jahren auf durchschnittlich 13,4 Punkte und 5,2 Rebounds kam.

Nachdem Phoenix Hagen und Adam Pechacek sich gestern einig wurden ging dann alles ganz schnell. Der neuste Feuervogel ist bereits auf dem Weg nach Hagen und wird heute Abend erwartet.

Phoenix Hagen Geschäftsführer Patrick Seidel: „Adam ist ein interessanter Typ. Ausgebildet wurde er in Bologna. Er hat alle Junioren-Nationalmannschaften bis hin zur A-Mannschaft Tschechiens
durchlaufen. Trotz seines immer noch jungen Alters hat er erfolgreich in Polen, in der LEB Gold und zuletzt in Baunach gespielt. Gerade von dort haben wir auch sehr positives Feedback über seinen Charakter erhalten. Er wird definitiv eine Verstärkung für uns werden.“

(Phoenix Hagen)

Phoenix Hagen löst den Vertrag mit Abdul Lewis auf

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich am Montag durch ein eigens anberaumtes MRT bewahrheitet: Aufgrund eines Schadens am Außenmeniskus des linken Kniegelenks und einer nicht vorhersehbaren Rückkehr unter vollständiger Belastbarkeit hat Abdul Lewis den Medical Check-Up bei den Feuervögeln nicht bestanden.

Phoenix Hagen macht deshalb von seiner Option Gebrauch und trennt sich in der Probezeit von Lewis. Parallel hat die Suche nach einem Ersatz bereits begonnen.

Mannschaftsarzt Dr. Helmut Queckenstedt: „Nach intensivem Check-Up ist folgender Sachverhalt festzustellen: Nach gut überstandener OP im März dieses Jahres hat es Abdul Lewis nicht geschafft, für die intensive Vorbereitungsphase und die anstehende Saison wieder vollständig fit zu werden. Wir bedauern diesen Sachverhalt sehr, aber es besteht keine andere Entscheidungsmöglichkeit.“

„Abdul hat sportlich und menschlich in den ersten Tagen einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn er beschwerdefrei ein paar Wochen mit unseren Jungs trainiert hätte, wäre er für die Pro A ein wirklich guter Spieler gewesen. Leider ist es nun anders gekommen, so dass wir hier im Sinne von Phoenix schnell die Reißleine ziehen mussten. Wir wünschen Abdul alles Gute für die Zukunft“, so Geschäftsführer Patrick Seidel.

Abdul Lewis wird am Donnerstag zurück nach New Jersey fliegen.

(Phoenix Hagen)

Tom Schachtsiek wird die neue Phoenix-Stimme

Fast so lang wie die Center-Suche hat die Verantwortlichen von Phoenix Hagen die Suche nach einem neuen Hallensprecher beschäftigt.

Nachdem Hans-Uwe Schröer nach der Saison 2018/2019 von seinem Posten zurückgetreten ist, hatte man zeitig Tom – bekannt als Moderator von Radio Hagen und als Livestream-Stimme von Phoenix Hagen in der Saison 17/18 – als Wunschkandidaten und würdigen Nachfolger ins Auge gefasst.

Die Verhandlungen führten er und Patrick Seidel stets auf mindestens 12.000 Kilometern Entfernung, da Tom Schachtsiek sich bis Mitte August noch auf Weltreise befand.  Umso erfreulicher, dass man sich nun einig wurde und Tom ab dem ersten Heimspiel am 21. September 2019 das Mikro der Krollmann Arena als Hallensprecher und Fantalk-Moderator übernehmen wird.

Beim Phoenix Cup am 7. und 8. September wird Hans-Uwe Schröer nach 17 Jahren ein letztes Mal das Mikrofon in die Hand nehmen und durch das Vorbereitungsturnier führen, bevor Tom das Amt zwei Wochen später übernimmt.

Tom Schachtsiek: „Ich freue mich sehr drauf! In DER Halle am Mikro zu stehen ist etwas Besonderes. Und dass ich dann noch Freunde in die Halle rufen kann, ist natürlich sehr schön. Es wird aber erstmal für alle und auch für mich total ungewohnt sein, nicht mehr Hans-Uwes Stimme über die Lautsprecher zu hören, der diesen Job einfach gelebt hat. Ich fühle mich geehrt, dass ich weitermachen darf und hab richtig Bock auf die Stimmung in der Halle. Vielleicht stutze ich mir dafür sogar mal den Reise-Bart.“

Patrick Seidel: „“Ich denke, wir haben für Phoenix und seine Fans die bestmögliche Situation geschaffen. Tom ist nicht nur mit dem Club, sondern auch mit einigen Spielern zusammen aufgewachsen. Eine größere emotionale Bindung kann man sich nicht wünschen. Mit seiner beruflichen Erfahrung als Background ist das die perfekte Mischung, auf die wir uns alle sehr freuen. Gleichzeitig gilt unser großes Dankeschön unserem Teammanager Hans-Uwe Schröer, der die Spiele viele Jahre nicht nur monoton begleitet hat, sondern mit seiner emotionalen und ehrlichen Art für ein Stück Wiedererkennungswert bei Phoenix steht. Gut zu wissen, dass er uns in anderer Funktion weiter erhalten bleibt. Auch Hans-Uwe übergibt das Mikrofon gerne an Tom.“

 

(Phoenix Hagen)

Kyle Leufroy verstärkt Hagen als Shooting Guard

Phoenix Hagen stellt mit Kyle Leufroy den zweiten US-Import für die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2019/2020 vor. Ein weiterer Big Man wird folgen.

Er wünscht sich die Trikotnummer 3 und kann es kaum abwarten in zwei Wochen den Weg nach Hagen anzutreten – das sagt Neuzugang Kyle Leufroy. Der 22-jährige Shooting Guard misst 1,92 Meter und kommt von der Lehigh University an die Volme. „Ich bedanke mich schon jetzt für die Möglichkeit bei Phoenix Hagen zu spielen und freue mich unheimlich darauf, mit dem Training loszulegen“, so Leufroy.

Kyle stand seit seinem Freshman Year stets in der Starting Five seines Teams und spielte im Schnitt 30 Minuten pro Partie. Seine Wurfquoten entsprechen mit 50 (FGs)-40(3PTs)-90(FTs) Prozent genau dem, was sich Harris und Phoenix Hagen Geschäftsführer Patrick Seidel für die Position 2 vorgestellt hatten. Er kam in der NCAA-Saison 18/19 auf durchschnittlich auf 13,8 Punkte und 3,4 Assists.

„Um in diesem Jahr in der Liga bestehen zu können, brauchten wir noch einen effizienten (Frei-) Werfer, der ebenso eine sehr gute Athletik besitzt. Kyle hat mich schon am Bildschirm fasziniert und diesen Eindruck bei einem persönlichen Treffen in Las Vegas nur bestärkt“, erklärt Coach Harris und zeigt sich nicht nur von Kyles sportlichen Qualitäten begeistert: „Auch charakterlich ist er genau das, was wir uns von einem Shooting Guard wünschen. Er ist selbstbewusst, sehr ehrgeizig und wird, was seine Arbeitsmoral angeht, sehr gut zu den anderen Jungs passen. Ich gehe schwer davon aus, dass sich die lange Suche gelohnt hat und wir in Kyle den richtigen Mann gefunden haben.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Kyle bringt für uns alle Grundlagen mit, um in der täglichen Arbeit mit ihm die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Er war von Beginn an alle vier Jahre Starter auf seinem College. Seine Wurfquoten sind sehr stabil und auf hohem Niveau. Jedes Feedback, das wir über ihn eingeholt haben, lässt darauf schließen, dass er ein sehr guter Teamplayer ist, der Verantwortung übernehmen will. Als Rookie benötigt er dennoch etwas Eingewöhnungszeit, die er von uns bekommt. Ich bin mir sicher, dass er sehr gut zu uns passt. Mit der Verpflichtung eines weiteren großen Spielers wäre unsere Kaderplanung damit abgeschlossen.“

 

(Phoenix Hagen)