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Aus Hagen nach Iserlohn: Talent Jordan Iloanya wechselt zu den Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos freuen sich über die Verpflichtung des 19-jährigen Hagener Talents Jordan Iloanya. Mit Jordan konnten die Kangaroos einen vielversprechenden jungen Spieler aus der Region gewinnen. In den letzten drei Jahren spielte der 1,91 m große Guard beim 1. Regionalliga-Team der SV Hagen-Haspe 70 sowie im NBBL-Team von Phoenix Hagen. Zudem stand er im Kader des ProA-Teams von Phoenix Hagen, bei dem er bereits fünf Kurzeinsätze erhielt. Jordan Iloanya hat in den letzten drei Jahren in den JBBL- und NBBL-Teams von Phoenix Hagen sowie in der 1. Regionalliga bei Haspe wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dort konnte er durchschnittlich 9,5 Punkte und 3,5 Rebounds pro Spiel erzielen. Seine vielseitigen Fähigkeiten und seine Spielintelligenz machen ihn zu einem wichtigen Neuzugang für die Kangaroos.

Der ehemalige deutsche U16-Jugendnationalspieler wird sich nun einer neuen Herausforderung stellen, da er sich ausschließlich auf ein Team konzentrieren kann und in den Trainingseinheiten hart an seiner Weiterentwicklung arbeiten möchte.

Jordan Iloanya hat ehrgeizige Ziele und sieht für sich gute Möglichkeiten bei seinem neuen Team in Iserlohn: „Ich habe mich für einen Wechsel zu den Iserlohn Kangaroos entschieden, weil mich die Vision von Headcoach Toni Prostran überzeugt hat. Ich freue mich darauf, unter seiner Anleitung meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, Stärken einzubringen und das Team weiter voranzubringen. Die Fans können von mir Engagement, Entschlossenheit und den Willen erwarten, immer alles zu geben.“

Bei den Kangaroos wird Jordan hauptsächlich auf der Position des Shooting Guards eingesetzt. Coach Toni Prostran zeigt sich überzeugt von seinem Neuzugang: „Jordan ist ein sehr talentierter junger Spieler. In den letzten drei Jahren spielte er in der 1. Regionalliga, wo er viel Einsatzzeit hatte. Jetzt ist es für ihn an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen und sich auf ProB-Niveau zu beweisen. Er hat die Fähigkeit, sowohl für sich selbst als auch für andere zu kreieren und verfügt über sehr gute Skills, die es wirklich schwer machen, ihn zu verteidigen. Jordan ist ein hochmotivierter Spieler, der hart arbeiten will, um sich weiterzuentwickeln.“

Auch Michael Dahmen, Geschäftsführer der Iserlohn Kangaroos, zeigt sich erfreut über die Verpflichtung: „Wir sind froh, einen sehr talentierten Spieler aus der Region für uns zu begeistern. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam eine tolle Saison haben werden.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos/Jörg Laube

Heimkehr über Ulm, Vechta und Hagen – Kristofer Krause trägt zukünftig wieder Jenas Trikot

Unmittelbar nach dem ersten Neuzugang Chris Carter und der Vertragsauflösung mit Vuk Radojicic ist die nächste Personalie des Zweitliga-Kaders von Medipolis SC Jena fix. Beim neuen Gesicht handelt es sich mit Kristofer Krause als Absolventen des Jenaer Sportgymnasiums um einen an der Saale bereits bekannten Akteur. Der Verein bindet den 1.90m großen Guard mit einem 2-Jahresvertrag (inkl. Optionen) bis Sommer 2026. „Krissi“ Krause lief in den letzten zwei Jahren für Jenas Liga-Konkurrenten Phoenix Hagen auf, mit dem er den wiederholten Einzug in die Playoffs feiern konnte.

„Ich freue mich riesig nach Jena zurückzukehren. Vor fünf Jahren habe ich noch das NBBL-Trikot getragen und nun werde ich mit unserem Team in der ProA auflaufen. Das ist für mich ein großer Schritt an einem erstklassigen Standort. Der Verein verfügt über die besten Voraussetzungen und hat dennoch noch viel Potenzial. Die Stadt und die Fans haben erfolgreichen Basketball verdient. Ich werde alles dafür geben, um die Mannschaft mit viel Kampfgeist und Energie zu pushen, damit wir gemeinsam möglichst viele Gründe zum Feiern haben. Meine Vorfreude auf Jena ist auf jeden Fall jetzt schon enorm groß“, so Kristofer Krause nach seiner Unterschrift.

„Mit Krissi kommt ein während der letzten Jahre gereifter Spieler aus unserem eigenen Nachwuchsprogramm nach Jena zurück, der den Weg, möglichst viel Identität im Kader zu stiften, ausbaut. Er wird sowohl basketballerisch als auch kämpferisch eine wichtige Rolle übernehmen, spielt immer mit viel Herz, Leidenschaft und der richtigen Einstellung, um Spiele zu gewinnen. Ich freue mich allerdings nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern weil er auch als Mensch ein unfassbar guter und sympathischer Typ ist“, sagt Coach Björn Harmsen nach der feststehenden Rückkehr von Krause.

Nachdem der gebürtige Erfurter einen Großteil seiner Ausbildung im Nachwuchsprogramm von Science City Jena absolvierte, von 2016 bis 2019 für das NBBL-Team und die 2. Mannschaft auflief, folgte im August 2019 sein Wechsel nach Ulm. Vorwiegend für die Orange Academy, den BBL-Anschlusskader der Schwaben in der ProB eingeplant, sammelte Krause als damals erst 20-Jähriger mit ratiopharm Ulm bereits nationale als auch internationale Erfahrungen auf hohem Niveau. Zehn Einsätze in der easyCredit BBL sowie fünf Einwechslungen im EuroCup konnte der Ex-Sportgymnasiast bereits verbuchen.

Mit diesen Meriten in der Vita empfahl sich der athletische Guard vor der Saison 2021/2022 für ein größerer Rolle beim ambitionierten Club in Vechta. Die Karrierestation im RASTA Dome währte jedoch nur eine Saison, bevor Phoenix Hagen den verteidigungsstarken Akteur im Sommer 2022 unter Vertrag nahm. Während beider erfolgreichen Spielzeiten mit den Westfalen zog Krause in die Playoffs ein und festigte seine Leistungen, die ihn nun als etablierten ProA-Spieler mit weiterhin vorhandenem Entwicklungspotenzial nach Jena zurückkehren lassen.

Quelle: Medipolis SC Jena/Achim Kunetka

Vincent Neugebauer wechselt zu den Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen können die zweite Verpflichtung für die neue Spielzeit 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vermelden. Mit Vincent Neugebauer wechselt ein junger Spieler vom Ligakonkurrenten Phoenix Hagen an den Neckar. Der 22-Jährige erhält bei den Schwaben einen Vertrag über zwei Jahre mit einer Option für ein drittes Jahr und wird zukünftig das Trikot mit der Nummer neun überstreifen, so der Wunsch des Spielers.

Die Kaderplanung von Trainer Domenik Reinboth nimmt somit weiter an Fahrt auf. Mit Neugebauer ist es dem neuen Tübinger Übungsleiter gelungen, ein weiteres junges Talent zu den Raubkatzen zu lotsen. Der 22-Jährige misst eine Körpergröße von 2,13 Meter, dazu kommen aktuell 107 Kilogramm an Gewicht für die Duelle unter den Körben. Zuletzt spielte Neugebauer bei den Feuervögeln von Phoenix Hagen per Doppellizenz die Runde 2023/2024 zu Ende. In acht Partien kam der 22-Jährige in knapp acht Minuten auf 2,2 Punkte und 1,7 Rebounds. Phoenix-Head Coach Chris Harris resümiert: „Toll, dass Vincent nach der ProB-Saison noch zu uns gestoßen ist. Wir sind sehr, sehr zufrieden damit, wie es gelaufen ist. Er hat von der Zusammenarbeit mit uns profitiert und wir von ihm. Er hat mit viel Energie dazu beigetragen, dass wir ins Halbfinale der Playoffs einziehen konnten. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit ihm in der neuen Saison.“

Reinboth äußert sich wie folgt in Kürze über seinen nächsten Neuzugang, den er am Morgen persönlich über unsere Social Media-Kanäle veröffentlichte: „Vincent ist ein junger und sehr beweglicher Spieler auf den großen Positionen. Er besitzt noch sehr viel Entwicklungspotential und passt somit ideal in unsere Herangehensweise, mit jungen Spielern zu arbeiten und diese gleichzeitig besser zu machen.“

Zuvor kam Neugebauer in 24 Partien für das TEAM EHINGEN URSPRING in der ProB zum Einsatz. In 26 Minuten erzielte der Big Man 15,3 Punkte und 9,1 Rebounds. In zehn Spielen gelangen ihm dabei jeweils zweistellige Ausbeuten bei Punkten und Rebounds. Mit diesen guten Leistungen weckte der Jungspund das Interesse anderer Teams. Zunächst Phoenix Hagen, nun die Tigers Tübingen. „Ich habe großes Vertrauen in die Arbeit von Coach Reinboth. Dazu ist Tübingen ein guter Standort für junge Spieler und besitzt neben einer langen Tradition auch großartige Fans“, sagt Neugebauer zu seinem Wechsel an den Neckar.

Quelle: Tigers Tübingen/Phoenix Hagen/Jörg Laube

Lennart Boner bleibt bei Phoenix Hagen

In Center Lennart Boner hat ein weiterer deutscher Spieler bei Phoenix Hagen seinen Vertrag verlängert. 5,8 Punkte und 6,3 Rebounds erzielte der 2,09 Meter große Big Man in der abgelaufenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchschnittlich. Seine Ziele für die neue Spielzeit: den Schwung mitnehmen – und sich weiter verbessern.

Vier Mal hat der 31-Jährige in der abgelaufenen Serie die 20er-Marke in puncto Effektivität geknackt. Vor allem dann, wenn er unter den Körben richtig aufgeräumt hat. Drei Mal holte er zwölf Rebounds – gegen Koblenz, Bochum und Gießen. Insgesamt traf er in 41 Spielen 81 seiner 130 Würfe aus der Nahdistanz (62,3 Prozent), ließ es dabei mehr als einmal krachen. Auch als Dreierschütze trat er in Erscheinung, von Downtown fielen 34,9 Prozent seiner Würfe (15-43). Kombiniert ergibt dies eine Quote von 55,5 Prozent. Bevor er aber wieder angreift, verabschiedet er sich im Juli allerdings noch in den wohlverdienten Urlaub.

Lennart Boner: “Es hat mich extrem gefreut, wie viel Vertrauen mir in Hagen entgegengebracht wird. Meine Arbeit wird hier sehr geschätzt und ich fühle mich unglaublich wohl in der Stadt und mit dem Team. Deswegen war es eine absolute Herzensentscheidung für mich, ein weiteres Jahr in Hagen zu bleiben. Natürlich habe ich mich nach der Saison auch kurz mit der Frage auseinandergesetzt, was nach dem Basketball kommt. Aber an dem Punkt bin ich noch nicht. Und deshalb ist das Karriereende noch keine Option. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Chris und dem Team. Und glaube, dass bei Phoenix was wirklich Gutes entsteht. Und ganz ehrlich: Die Atmosphäre in der Halle macht auch einfach süchtig. Was die Fans immer wieder auf Beine stellen, das macht unglaublich großen Spaß.“

Chris Harris, Headcoach Phoenix Hagen: „Es ist eine bombastische Nachricht für uns, dass Lennart bleibt. Er ist ein toller Spieler, der unser Spiel im positiven Sinn verändert. Er gibt uns Stabilität und Kreativität. Und er ist auch abseits des Feldes eine tolle Persönlichkeit, die Führungsqualität mit- und Ruhe reinbringt. Er hat enorme Sozialkompetenz und ist eine große Bereicherung für die Stadt und das gesamte Team – On- und Offcourt.“

Quelle: Phoenix Hagen/Dmitrij Zibart

Dennis Nawrocki bleibt ein Feuervogel!

Kapitän Dennis Nawrocki bleibt den Feuervögeln auch in der kommenden Saison erhalten. Zum Ende der Hauptrunde einigten sich der 31-Jährige und der ProA-Ligist auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Nawrocki hat einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben, der eine Option auf ein weiteres Jahr beinhaltet. In der zurückliegenden Regular Season erzielte der 1,92 Meter große Guard durchschnittlich 9,2 Zähler pro Partie. Und im Trikot von Phoenix stellte er kurz vor Weihnachten beim Gastspiel in Frankfurt mit 27 Punkten ein Career High auf.

Dennis Nawrocki: „Ich freue mich riesig. Es ist kein Geheimnis, dass ich mich von Anfang an in Hagen wohlgefühlt habe. Wir haben schon bei den Gesprächen im vergangenen Jahr schnell festgestellt, dass wir kongruente Ziele haben. Und uns war schnell klar, dass wir gemeinsam in die Zukunft gehen wollen. Wir haben bis hier hin eine wirklich erfolgreiche Saison gespielt. Und sie ist auch noch nicht vorbei. Eine der Sachen, die ich mir auf die Fahne geschrieben habe, als ich zu Phoenix gekommen bin, war, dass ich Hagen wieder erstklassig sehen möchte! Es ist ein Verein mit viel Tradition und großem Potenzial. Die Euphorie und die Entwicklung, die hier in den vergangenen Jahren aufgekommen ist und stattgefunden hat, lässt sich sehr gut mit den Zielen vereinbaren, die ich noch in meiner Karriere habe. Deswegen waren wir uns einig, dass wir den Weg gemeinsam weitergehen wollen. Die Fans, die Stimmung, das Umfeld – all das macht Hagen für mich zu einem besonderen Standort. Hier wird Basketball gelebt. Und ich möchte mit Hagen so erfolgreich sein, wie nur möglich.“

Head Coach Chris Harris: „Dennis ist ein unfassbarer feiner Kerl, mit tollen Charaktereigenschaften. Ich bin begeistert, dass er bleibt. Er kann die Stimmung der Mannschaft nach außentragen und ist wirklich ein vorbildlicher Kapitän. Er findet die richtigen Worte, motiviert, ist für sein Team da. Auf und abseits des Feldes. Er baut hier eine Kultur auf, die unfassbar wertvoll ist. Ich traue ihm viel zu. Seit Weihnachten hat er immer wieder bewiesen, zu was er fähig ist. Er übernimmt Verantwortung, ist selbstbewusst. Die Dinge, die er tut, sind absolut vorbildlich. Und er lebt diese We-before-Me-Mentalität.“

Quelle: Phoenix Hagen/Dmitrij Zibart

Bjarne Kraushaar bleibt bei Phoenix Hagen

Bjarne Kraushaar wird auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Trikot von Phoenix Hagen tragen. Der 24-jährige Aufbauspieler und der Klub einigten sich kurz vor Ende der Hauptrunde auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Bjarne Kraushaar: “Ich freue mich sehr, ein drittes Jahr für Phoenix Hagen aufzulaufen. Die Entscheidung ist mir nicht wirklich schwergefallen, weil ich merke, wie ich mich entwickelt habe und wie auch der Verein sich entwickelt hat. Hinter den Kulissen wird alles immer professioneller. Außerdem finde ich die Vision des Vereins extrem spannend. Und hoffe, ein helfender Teil davon sein zu können, dass Phoenix Hagen über kurz oder lang wieder in der ersten Liga spielt. Das war mit der ausschlaggebende Punkt, warum ich verlängert habe. Ein anderer wichtiger Faktor sind ganz klar auch die Fans. Vor der heimischen Kulisse zu spielen, aber auch auswärts, was sich beim Support trotzdem manchmal anfühlt als wäre es ein Heimspiel, das ist einmalig in der ProA!“

Head Coach Chris Harris: “Bjarne geht jetzt in sein drittes Jahr in Hagen und hat einen weiteren großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Mit seinem Auge und seiner Arbeitseinstellung gibt er uns eine enorme Qualität. Auch abseits des Feldes ist er eine große Bereicherung für die Phoenix-Community. Es ist toll zu sehen, wie er immer weiter in seiner Rolle wächst und reift. Er zeigt immer mehr Leadership-Qualitäten. Zusammen mit seiner Spielintelligenz, seinen Kommunikationsskills und seiner sozialen Kompetenz bringt er das gesamte Team nach vorn.  Ich bin froh, weiter mit Bjarne zu arbeiten. Und gemeinsam mit ihm den nächsten Schritt zu machen.

Während der ProA-Hauptrunde war der Aufbauspieler neben Naz Bohannon und Kristofer Krause einer von drei Spielern, die alle 34 Spiele absolviert haben. In durchschnittlich 24:57 Minuten zeichnete er für 9,1 Punkte, 5,8 Assists und 3,2 Rebounds verantwortlich. Womit er gerade bei Assists und Rebounds seine Werte im Vergleich zur Vorsaison steigern konnte.

Quelle: Phoenix Hagen/Jörg Laube

Phoenix verlängert mit Marvin Omuvwie

Die REHBACH Personal-Service GmbH präsentiert die erste Unterschrift für die kommende Saison: Marvin Omuvwie wird auch in der kommenden Saison das Phoenix-Trikot tragen. Der Forward hat bei Phoenix Hagen um eine weitere Saison verlängert.

Marvin Omuvwie arbeitet aktuell tagtäglich an seinem Comeback, um in der kommenden Saison wieder auf dem Parkett für Highlights zu sorgen. Hier sorgt vor allem das Therapiezentrum KÖ40 für optimale Bedingungen. Mit der Vertragsverlängerung von Omuvwie bindet der Zweitligist einen wichtigen Baustein bis mindestens 2025 an den Verein. 

Bei Brose Bamberg (mittlerweile Bamberg Baskets) und der BG Göttingen sammelte der Forward bereits reichlich BBL-Erfahrung. 2015 nahm der damals 17-Jährige sogar am Dunking-Contest im Rahmen des All-Star-Games teil. Seit 2022 steht Marvin Omuvwie bei Phoenix Hagen unter Vertrag. Bereits in seiner ersten Saison bei Phoenix (2022/2023) kam er auf 6,4 Punkte und 3,8 Rebounds (35 Spiele). Durch seine Physis und Athletik passt Omuvwie perfekt in das System von Headcoach Chris Harris.

Die Stimmen zur Vertragsverlängerung

Chris Harris: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Marvin auch weiterhin das Phoenix-Trikot trägt. Er ist ein harter Arbeiter mit einem tollen Charakter und verfügt über eine Leadership-Mentalität. Auch wenn er in dieser Saison nicht viel spielen konnte, ist er unglaublich wichtig für die Mannschaft. Wir konnten bereits in der zurückliegenden Spielzeit sehen, welche Qualitäten ihn auszeichnen. Er kann mit seiner Spielweise immer für Highlights sorgen. Marvin noch eine weitere Saison bei uns zu haben ist für Phoenix Hagen ein absoluter Gewinn.“

Marvin Omuvwie: „Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich sehr darüber, auch in der kommenden Saison ein Teil der Phoenix-Familie zu sein. Ich kann es kaum abwarten, zu sehen, wie der Standort weiterwächst. Sowohl auf als auch neben dem Parkett.“

Phoenix Hagen verpflichtet Jamel McAllister

Die enge Partnerschaft mit dem SV Haspe 70 wird weiter mit Leben gefüllt

Phoenix Hagen gibt zum Ende des Transferfensters eine Verpflichtung bekannt: Jamel McAllister wird bis zum Ende der laufenden Saison das Team von Cheftrainer Chris Harris als Stammspieler unterstützen. Der Big Men, der als Center und Power Forward agieren kann, kommt vom Kooperationspartner SV Haspe 70 und hat bereits sein Können als Aushilfslizenzspieler in drei Spielen für Phoenix unter Beweis gestellt. In engen und vertrauensvollen Gesprächen mit den Verantwortlichen des SV Haspe 70 konnte eine Einigung erzielt werden, die beiden Vereinen zugutekommt. Über die genauen Transfermodalitäten wurde zwischen den beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem Kooperationspartner SV Haspe 70, der sich aktuell Mitten im Kampf um die Playoffs befindet und mit Jamel McAllister dennoch einen absoluten Schlüsselspieler ziehen lässt. Der Regionalligist gibt dem US-Amerikaner somit die Chance, auch weiterhin in der ProA auflaufen zu können. In dieser Phase der Saison einen Leistungsträger ziehen zu lassen, ist alles andere als selbstverständlich und verdient jede Menge Respekt. Für diese Entscheidung ist Phoenix Hagen dem SV Haspe zu tiefem Dank verpflichtet.

Martin Schmidt, Geschäftsführer Phoenix Hagen: „Wir freuen uns sehr, dass Jamel nun zur festen Rotation für diese Saison gehört. Er hat in den bisherigen drei Spielen gezeigt, was er auf ProA-Niveau leisten kann und wird dies weiter tun. Dass er seit der Saison-Vorbereitung schon zum Trainingskader gehörte, ist bei der diesjährigen Teamchemie ein sehr großer Vorteil. Mein Respekt gebührt dem Vorstand des SV Haspe 70. Die Entwicklung eines Spielers und dessen Karriere vor eine eigene sportliche Ambition zu stellen ist im Sport sehr selten und ich bin sehr dankbar für diese Entscheidung aus unserer, aber auch aus Jamels Sicht. Ich bin mir aber sicher, dass Haspe dennoch die Playoffs erreichen kann.“

Jamel McAllister wird bereits am Freitag mit Phoenix Hagen die Auswärtsreise nach Kirchheim antreten und am Samstagabend in der ProA gegen die Kirchheim Knights auflaufen. Für das Regionalligaspiel des SV Haspe gegen die ETB Miners, am Freitagabend, steht McAllister somit nicht mehr zur Verfügung.

Martin Wasielewski, Teammanager SV Haspe 70: „Für den Spieler Jamel McAllister eine einmalige Chance, direkt als Regionalligaspieler ein Angebot in der laufenden Saison in einem Top ProA-Team bei Phoenix zu bekommen. Natürlich lassen wir Jamel mit einem weinenden und lachenden Auge in der laufenden Saison wechseln. Als wichtiger, wenn nicht wichtigster Spieler im Team von SV Haspe 70 ist das im laufenden Ligaspielbetrieb mit Playoff-Ambitionen ein schmerzlicher Verlust. Das gesamte Team unterstützt Jamel aber bei diesem für ihn so wichtigen sportlichen Schritt und wünscht ihm alles erdenklich Gute. Und die Mannschaft wird alles daran setzen, in den verbleibenden fünf Spielen die Playoffs zu erreichen. Jamel bleibt auch ein „Hasper“, zumindest als Jugendtrainer und wird das Team auch persönlich bis zum Saisonende unterstützen. Am Ende haben viele gute und lange Gespräche der Verantwortlichen bei Haspe und Phoenix diesen Schritt möglich gemacht. Gelebte Partnerschaft muss auch so zwischen Kooperationspartnern funktionieren. Jetzt müssen beide Teams SV Haspe 70 und Phoenix Hagen sportlich auf dem Erfolgsweg weitermachen.“

Die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartner SV Haspe 70 ermöglicht es Phoenix Hagen immer wieder, Talente zu fördern und die regionale Basketballlandschaft nachhaltig zu stärken. Bevor beide Vereine auch in Zukunft weitere Kooperationen anstreben, gilt es sowohl für Phoenix als auch für die 70ers, die zweite Playoff-Teilnahme in Folge klarzumachen.

An dieser Stelle ruft Phoenix auch alle Anhänger dazu auf, den SV Haspe bei seinen Heimspielen in der Rundsporthalle zu unterstützen, jetzt noch mehr als ohnehin schon.

All Eyes on Jamel McAllister

Der Amerikaner wechselte im vergangenen Sommer nach einer starken Saison für die Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn nach Haspe. Dort legte er in der Regionalliga beeindruckende Zahlen auf. Der US-Amerikaner erzielte in 19 Spielen im Schnitt 22,6 Punkte für die 70er und gehört damit zu den fünf besten Scorern der Regionalliga. Auch im Team von Phoenix Hagen besticht der 26-jährige durch Energie und Durchsetzungsvermögen unter dem Korb. In bislang drei Einsätzen erzielte der Big Men im Schnitt neun Punkte.

Die Fans von Phoenix Hagen dürfen sich somit auf die kommenden Spiele mit Jamel McAllister im Team freuen, während die Partnerschaft zwischen Phoenix Hagen und dem SV Haspe 70 weiter gestärkt wird.

Quelle: Phoenix Hagen

Foto: Jörg Laube

Murphy’s Law: Ein echter Einser für Phoenix

Der Plan sah vor, die neuformierte Mannschaft von Phoenix Hagen auf dem zurückliegenden Springefest der Öffentlichkeit zu präsentieren – komplett. Wenn die Flugverbindung von Grayson Murphy (23) mitgespielt hätte, wäre es auch genau dazu gekommen, so aber kam der Amerikaner erst mit einiger Verspätung in der Volmestadt an und stieg nach den obligatorischen Eingangsuntersuchungen schnellstmöglich ins Training ein. Dabei machte der Absolvent der Belmont University von Beginn an einen aufgeweckten und spielerisch starken Eindruck.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Wir haben nach einem Spieler gesucht, der uns im Aufbau eine weitere Dimension gibt, darüber hinaus aber vor allem defensiv präsent ist und mit gutem Beispiel voran geht. Grayson verkörpert genau diese beiden Aspekte par excellence. Er ist ein Point Guard, der durch sein gutes Auge für die Mitspieler besticht und in der Verteidigung alles in die Waagschale wirft, um der Mannschaft zu helfen. Sein ausgeprägtes Entscheidungsverhalten, wann er welches Play laufen lässt oder beispielsweise in gegnerischen Passwegen wildert, wird ihm die Umstellung auf den europäischen Basketball enorm erleichtern.“

Grayson Murphy (G Phoenix Hagen): „Ich bin gespannt auf meine Rookie-Saison und die Zusammenarbeit mit den Trainern und nun neuen Mitspielern. Phoenix Hagen auf dem Feld vertreten und vor großartigen Fans, von denen ich schon viel gehört habe, spielen zu dürfen, ist etwas, worauf ich mich besonders freue.

Murphy (1,91 Meter) stand bis zum Frühjahr im Aufgebot der Belmont Bruins, für die in der Vergangenheit bereits Phoenix-Flügel JJ Mann auflief. Über diesen auf seiner Alma Mater beruhenden Kontakt bekam der Guard einen sehr genauen Eindruck von Phoenix Hagen, ehe er sich für die Volmestadt als erste Station seiner jetzt beginnenden Profikarriere entschloss. Neben einem guten Auge für den Nebenmann bringt Murphy exzellente Antizipation und flinke Hände in der Verteidigung mit zu den „Feuervögeln“ – er beendete seine College-Karriere in der Ohio Valley Conference als All-Time Leader in den Kategorien Assists (775) sowie Steals (281). Um seine Vorliebe für die Arbeit in der eigenen Hälfte des Feldes noch greifbarer zu machen: Zwischen 2018 und 2022 kamen die Bruins mit Murphy auf dem Feld auf ein Defensive Rating von 92,3 (Platz 8 im OVC All-Time Ranking).

Mit Empfehlung von Maodo Lo: Kyle Castlin

Übers Wochenende fand mit Kyle Castlin (26) einer der letzten Neuzugänge seinen Weg nach Hagen und wurde als personelle Überraschung im Rahmen des Springefestes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Mit Kyle haben wir unsere Rotation auf den kleinen Positionen genau mit dem Spielertypen ergänzt, der uns wichtig ist. Er passt mit seinem Biss und Spielverständnis perfekt in unser System. Mir gefällt besonders, dass er eine Partie auf mehrere Weisen beeinflussen und prägen kann, vor allem aber defensiv permanent präsent ist – genau diese Qualitäten werden die Fans in der „Ischehölle“ lieben und andere Teams hassen.“

Castlin (1,93 Meter) ging in der vergangenen Spielzeit beim slowakischen Erstligisten MBK Lucenec auf Korbjagd, für den er auf dem Weg zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft auf starke 16,4 Punkte, 4,0 Rebounds, 2,7 Assists und 1,3 Steals kam. Zuvor durchlief er das Programm der renommierten Columbia University, wo er unter anderem von Derrick Phelps (ehemals u.a. Berlin, Bonn) lernte und gemeinsam mit den Nationalspielern Maodo Lo (ALBA BERLIN) sowie Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg) auf dem Parkett stand. Für sein letztes College-Jahr (2018/2019) wechselte er zu den Xavier Musketeers, ehe es anschließend in die G-League nach Salt Lake City ging – bei dem Ableger der Utah Jazz kam er unter anderem in den Genuss der Zusammenarbeit mit Coach Martin Schiller (ehemals u.a. Quakenbrück, Ludwigsburg, Zalgiris Kaunas).

Kyle Castlin (G/F Phoenix Hagen): „Ich freue mich die vor uns liegende Arbeit mit den Coaches und meinen Mitspielern gemeinsam anzugehen. Mein Dank geht an die Clubführung, die es mir ermöglicht meine noch junge Karriere in Hagen fortzusetzen. Ich kann es kaum erwarten, endlich unsere Fans in der Halle zu sehen und sie stolz zu machen – darauf arbeiten wir hin!“

Maodo Lo: „Kyle ist ein guter Freund von mir. Ich bin froh, dass er jetzt in der ProA spielen wird. Hagen bekommt mit ihm einen klasse Kerl und harten Arbeiter, der viele Fähigkeiten hat. In seiner Karriere hat er sich von Jahr zu Jahr verbessert – mehr kannst du dir von einem Spieler nicht wünschen. Ich hoffe, dass ihn sein Weg eines Tages auch in die erste Liga führt.“

Derrick Phelps: „Kyle ist ein sehr smarter Spieler. Er gibt dir auf den kleinen Positionen viel Variabilität. Er ist tough und ein für sein Größe guter Rebounder. Was ihn auszeichnet, ist die Bereitschaft konstant an sich zu arbeiten. Er hat den Dreier im Repertoire, hat aber vor allem im Lowpost und am offensiven Brett sein Stärken. Kyle ist ein echter Leader.“