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Adam Touray verlängert bei den Uni Baskets Münster

Adam Touray wird auch in Zukunft die Big-Men-Riege der Uni Baskets Münster anführen. Und nicht nur das: Der in Kürze 30-Jährige wird sein „handwerkliches Geschick“ nicht nur unter den Brettern deutscher Basketball-Arenen nutzen, sondern für Echtes Handwerk der KAWENTSMANN Möbelmanufaktur. Als zweites Karriere-Standbein wird Touray ab August eine Berufsausbildung zum Tischler beim langjährigen Partner des westfälischen Zweitligisten absolvieren. Dies gaben Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, und Max Bayer-Eynck, Geschäftsführer der Kawentsmann GmbH, sowie Thomas Banasiewicz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster, am Freitag bekannt.

In enger Zusammenarbeit setzten die drei Partner damit ein Zeichen für Echtes Handwerk – und dass es nach wie vor ein zeitgemäßes und zukunftsträchtiges Berufsfeld ist. „Die Uni Baskets Münster stehen schon seit jeher für Bildung und Leistungssport. Studium, Schule und jetzt ein Handwerk mit im Portfolio zu haben, freut mich sehr“, erklärt Helge Stuckenholz. „Auch, dass Adam so eine gute Basis für die Karriere nach dem Sport schafft. Kawentsmann ist seit Jahren ein super Partner von uns und wird für Adam ein zweites Team stellen, in dem er sich wohl fühlt! Seinen basketballerischen Wert für uns müssen wir nicht thematisieren. Er war einer der besten Bigs des letzten Jahres in der Pro A!“, ist der Baskets-Manager froh über die gefundene Lösung.

Cheftrainer Götz Rohdewald begeistert die sportliche Planungssicherheit für die kommenden Spielzeiten: „Ich bin sehr glücklich, dass wir Adam halten konnten. Er ist Münsteraner, ein wichtiger Grund. Menschlich passt er super zu uns. Wir haben dieses Jahr basketballerisch gesehen, was für ein toller Spieler er ist. Mich macht auch sehr glücklich, dass er das endlich mal allen zeigen konnte. Ich glaube, dass sein Potenzial auch noch nicht ausgeschöpft ist. Er kann auch noch Dreier werfen, ein besserer Passer werden. Ich hoffe, dass wir da weitere Schritte von ihm nach vorne sehen im nächsten Jahr.“

Nicht mehr nur seiner sportlichen Weiterentwicklung stellt sich Adam Touray: „Als ich nach Münster zurückgekommen bin, war der Plan, neben den sportlichen Ambitionen mit den Uni Baskets auch zu schauen, was ich nach meiner Profikarriere machen werde. Im letzten Sommer habe ich ein Praktikum bei KAWENTSMANN gemacht, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich deshalb auf die Herausforderung, jetzt neben dem Basketball einer weiteren Leidenschaft, dem Handwerk, nachgehen zu können. Auch sportlich bekenne ich mich – trotz anderer Anfragen – aus Überzeugung zu meiner Heimatstadt und spiele extrem gerne vor unserer tollen Zuschauerkulisse. Diese Saison hat echt Spaß gemacht. Ich wäre ohnehin höchstwahrscheinlich hier geblieben, weil es einfach Riesenfreude macht, hier in der Heimat vor unseren Fans Basketball zu spielen. Nun bin ich zusätzlich gespannt auf mein zweites Team.“

Quelle: Uni Baskets Münster/Christina Pohler

Hilmar Pétursson geht vorerst in die Heimat

Eine ganz dicke Träne im Knopfloch und zugleich großes Verständnis für seine Entscheidung: Hilmar Pétursson kehrt – vorerst – in seine Heimat Island zurück, um sein unterbrochenes Studium fortzusetzen. Die Verantwortlichen der Uni Baskets hatten bis zuletzt in persönlichen Gesprächen versucht, den beliebten Aufbauspieler zu halten.

Lange war gesprochen worden: Die Uni Baskets Münster wollten den auslaufenden Vertrag mit Hilmar Pétursson (seit 2022 im Klub) erneut verlängern. Nun musste der Zweitligist die persönlich erforderliche Entscheidung des 24-jährigen isländischen Nationalspielers hinnehmen. Dass Pétursson in der ersten isländischen Liga neben der Fortsetzung seines Studiums spielen wird, ist bereits klar. „Hilmar war eine absolute Bereicherung in den letzten beiden Jahren. Ich bin von seiner erwachsenen Entscheidung beeindruckt. Ich hoffe, wir sehen ihn nochmal wieder bei uns in der Halle“, erklärte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Cheftrainer Götz Rohdewald: „Hilmar war ein wichtiger Bestandteil beider erfolgreicher ProA-Jahre. Er war auch menschlich gut integriert. Alle mochten ihn als Typen. Es ist schade, dass er jetzt nicht mehr – zumindest die nächsten ein, zwei Jahre – da sein wird. Aber das heißt ja nicht, dass er nicht wiederkommen kann. Von daher wünschen wir ihm alle ein gutes Studium und eine gute Basketballzeit zu Hause in Island. Vielleicht auf ein Wiedersehen!“

Hilmar Pétursson lebte in Münster seinen Kindheitstraum vom Basketball im Ausland und kämpfte mit seiner Entscheidung: „Ich bin dankbar für alles. Münster ist meine Heimat seit zwei Jahren und nach Island meine zweite Heimat geworden. Aber ich habe mein Studium unterbrochen, um im Ausland Basketball spielen zu können. Mein Ziel muss jetzt sein, die Universität abzuschließen, bevor ich meine Karriere als professioneller Basketballspieler fortsetze.“

Hilmar Pétursson schaffte nach einigen Stationen bei isländischen Erstligisten bei den Uni Baskets den Sprung in die 2. Basketball Bundesliga. Für die Münsteraner absolvierte der 24-Jährige zwischen 2022 und 2024 insgesamt 70 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga und erzielte 718 Punkte (10,3 pro Partie).

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

Götz Rohdewalds Vertrag verlängert sich um zwei Jahre

Positive Nachrichten für die Uni Baskets Münster kurz nach ihrem Ende der Zweitligasaison: Götz Rohdewald bleibt weiterhin Cheftrainer des Playoff-Teilnehmers. Vor der Saison hatte der 48-Jährige einen Vertrag unterschrieben, der sich mit dem Erreichen des Klassenerhalts automatisch um zwei Jahre verlängerte. Der bestehende Kontrakt ist damit über die bisherige Laufzeit hinaus bis 2026 angelegt.

„Diese Saison hat unfassbar viel Spaß gemacht! Wir spielen attraktiven, erfolgreichen ProA-Basketball und die Energie in der Halle ist fantastisch“, attestierte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, hervorragende Arbeit des Rückkehrers auf die Trainerbank. „Ich freue mich sehr, dass Götz im ersten Jahr zurück in seiner Leidenschaft eine so tolle Spielzeit erleben konnte. Seine Entscheidung für den Basketball war nicht ohne Risiko, sein Mut hat sich bezahlt gemacht!“

Auch Götz Rohdewald freut sich über die länger angelegte Zusammenarbeit und blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: „Mir hat das erste Jahr nach meiner Rückkehr sehr viel Spaß gemacht! Man sieht, wie viel Basketballbegeisterung in der Stadt ist und was an diesem Standort möglich ist. Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und schon auf eine neue, herausfordernde Saison.“

Zu Beginn der Saison 2023/24 übernahm Götz Rohdewald das Amt des Cheftrainers bei den Uni Baskets Münster und schaffte im ersten Jahr nicht nur den vorzeitigen Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, sondern darüber hinaus den erstmaligen Einzug in die Zweitliga-Playoffs als Tabellenachter der Hauptrunde in der 63-jährigen Klubgeschichte. Zuvor hatte der 48-jährige gebürtige Münsteraner und frühere Bundesligaspieler 11 Jahre als Cheftrainer pausiert und als IT-Berater gearbeitet.

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

Nachbericht ProA Münster vs. Giessen

20.12.2023 20:00 Uhr Uni Baskekts Münster vs. JobStairs GIESSEN 46ers 72:82

Bescherung schon vier Tage vor Heiligabend

Die JobStairs GIESSEN 46ers gewinnen ihr Auswärtsspiel bei den Uni Baskets Münster recht souverän mit 82:72

Manch einer hetzt am 24. Dezember noch an eine Tankstelle, um ein Geschenk zu ergattern, die JobStairs GIESSEN 46ers indes haben sich bereits vier Tage vor Heiligabend beschert. Im vorgezogenen Match des 13. Durchganges der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewannen die Schützlinge von Chefcoach „Frenki“ Ignjatovic am Mittwochabend bei den Uni Baskets Münster recht souverän mit 82:72 (43:37), verbuchten damit Sieg Nummer neun und brachten sich mit dem bereits fünften Auswärtserfolg der noch jungen Saison nachhaltig im Rennen um die Playoffs in Position. Gleichzeitig war es der dritte Gießener Erfolg im dritten Pflichtspiel gegen Münster in nicht einmal eineinhalb Jahren gemeinsamer Zugehörigkeit zum deutschen Unterhaus.

Dass der serbische Übungsleiter nach der Partie zufrieden war, verstand sich von selbst: „Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, hat mir gefallen. Das ist der Basketball, den wir spielen wollen, nämlich stark in der Defense, eiskalt in den entscheidenden Momenten und routiniert im Abschluss“, freute sich der 57-Jährige, dessen Team auch einen Stau auf der Autobahn im nördlichen Lahn-Dill-Kreis, durch den die 46ers erst 50 Minuten vor dem Hochball in der Halle Berg Fidel angekommen waren, mühelos wegsteckte. „Es war eine Teamleistung, die mich beeindruckt hat“, so Ignjatovic. „Jetzt können wir Heiligabend in Ruhe feiern.“

Ohne ihren mit Knieproblemen weiter pausierenden Top-Rebounder Stefan Fundic kamen die Gäste zunächst eher schleppend in die Partie. Nach einem bärenstarken Move von Robin Benzing führten sie zwar 9:8 (5.), suchten ihr Heil aber viel zu oft in wilden Backstein-Dreiern, mit denen TreVion Crews, Duane Wilson und auch Kapitän Benzing aber zunächst keinen Erfolg hatten.

Erst als Roland Nyama den zweiten Abschnitt spektakulär von jenseits der 6,25-Meter-Linie eröffnete (21:21), Dejan Kovacevic mit satten neun Punkten aufdrehte, Duane Wilson den Ur-Münsteraner Stefan Weß wie in einer Telefonzelle frisch machte, Jonathan Maier unter beiden Körben Präsenz zeigte und sich Gastgeber-Pointguard Jasper Günther so sehr von der Gießener Vorstellung beeindrucken ließ, dass er aus zwei Metern mutterseelenalleine einen Airball fabrizierte, führten die 46ers plötzlich mit zehn Zählern (41:31, 18.). Da auch TreVion Crews ein Solo spitzfindig beendete, nahmen die Gäste, die vor sechs Jahren im Oberhaus spielten, als die Westfalen noch als Regionalligist grüßten, nach einem 25:16-Viertelgewinn eine beruhigende Sechs-Punkte-Führung mit in die Halbzeit.

„Schon in Halbzeit eins hatten wir auf alle Münsteraner Bemühungen immer die passende Antwort parat, haben gut getroffen und hatten auch Vorteile bei den Rebounds“, resümierte Robin Benzing.

Seine Nebenleute mussten zwar zu Beginn des dritten Viertels noch einmal aufpassen, als Duane Wilson und Jonathan Maier hintereinander bei Korbleger-Versuchen spektakulär abgeräumt wurden und die Hausherren auf 42:43 herankamen, doch Dreier durch TreVion Crews, Duane Wilson und Robin Benzing zogen Münster schnell den Zahn. Beim 64:53 nach drei Vierteln, als Regisseur Simon Krajcovic, der nur 108 Sekunden der Partie auf der Bank hatte zusehen müssen, zwei Freiwürfe verwandelte, lagen schon elf Punkte zwischen den Kontrahenten. Und als Uni-Kapitän Cosmo Grühn sich erst zu einem Ellenbogen-Hieb gegen Roland Nyama, bestraft mit einem Unsportlichen Foul, und dann auch noch zu einem „Technischen“ hinreißen ließ, so dass er die Halle verlassen musste, war Münster stehend k.o.

Hilmar Petursson erbettelte sich sein fünftes Foul, und die Neuner-Rotation aus Gießen spulte ihr Pensum routiniert und kontrolliert herunter. Beim 77:60 durch Duane Wilson (36.) war die Messe längst gelesen, so dass auch die katastrophale Gießener Freiwurfquote von nur 41 Prozent (sieben von 17) nicht entscheidend ins Gewicht fiel. Schließlich hatten die 46ers am Ende mehr Defensiv-Rebounds als die Uni-Baskets eingesammelt, hatten immerhin neun von 20 Dreiern versenkt und mit Dejan Kovacevic, Jonathan Maier und Roland Nyama Männer auf dem Feld, die in den entscheidenden Phasen lieferten, obwohl sie bei voller Kapelle eigentlich nur von der Bank kommen.

„Grundsolide“, nannte Robin Benzing schließlich die Vorstellung seiner Truppe in Westfalen. Und Jonathan Maier hob hervor, dass „wir ein ausgeglichenes Scoring hatten, was immer ein gutes Zeichen ist.“ Ebenso wie die Tatsache, dass es immer besser ist, ein paar Tage vor Heiligabend schon alle Geschenke besorgt zu haben …

Baskets Doku in voller Länge online

(ts) Die Baskets Doku „First Season ProA 2022/2023“ feierte vor zwei Wochen im Schloss Münster ihre gelungene Premiere (Bericht). Nunmehr steht die von der Seibert Film-Agentur produzierte Saisondokumentation für alle Baskets- und Sportfans online. Für das Münsteraner Unternehmen war der Sportfilm eine Herzenssache auf neuem Terrain. Originäres Geschäftsfeld ist nämlich der Unternehmensfilm – vom Kurzclip bis hin zu Werbe- und Imagefilmen. Credo: nachhaltig und klimafreundlich produzieren.

„Es war unsere erste Doku mit einer Länger von über 30 Minuten“, schildert Daniel Seibert, Geschäftsführer der Münsteraner Agentur für Bewegtbild. Insgesamt 600 Stunden an Filmmaterial auf und abseits des Courts sind entstanden. Ob Heim- und Auswärtsspiele, Trainingseinheiten oder Gesprächsformen mit dem Cheftrainer oder den Spielern, die hautnah hinter die Kulissen und in das Innenleben der Baskets blicken lassen – es galt auch manche Klippe zu umschiffen.

Nur ein Beispiel: „Man ist ja auch selbst Fan, fiebert mit und muss sich trotzdem auf das Filmen konzentrieren“, berichtet der leidenschaftliche Unternehmensfilmer. „Die Jungs vom Livestream wissen das auch ganz genau, wie schwierig das ist, immer wieder an der richtigen Stelle mit der Kamera zu sein. Und ihnen gilt ein besonderer Dank, da sie mit ihrer Arbeit die Spielszenen zur Baskets Doku beigetragen haben.“

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie sie Seibert Film auch mit seinen Unternehmenskunden und öffentlichen Auftraggebern in ganz Deutschland pflegt – beispielsweise für das Land NRW in den Feldern Wissenschaft, Innovationen oder Ausstellungen.

Herkömmliches Filmemachen kann einen immensen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Daniel Seibert legt mit seinem Team deshalb „großen Wert auf eine klimafreundliche Filmproduktion und wir handeln nach den Vorgaben des GREEN SHOOTINGS, um Filme mit einem möglichst geringem CO2-Fußabdruck herzustellen.“ Der Geschäftsführer betont: „Für unsere Kunden und uns ist es immer wieder spannend, welches Spektrum an Individualisierungen sich diesbezüglich bietet.“

Seit 2022 sind die Münsteraner durch ihre Kooperation mit Planted eine klimaneutrale Filmproduktion.

Die volle Doku gibt es bei SportdeutschlandTV unter: https://sportdeutschland.tv/uni-baskets-muenster/first-season-proa-wwu-baskets-2022-2023-seibert-film-doku, oder auf Youtube unter: https://youtu.be/PeqlaB6sMlw

Text: Uni Baskets Münster

Foto: SEIBERT FILM

Pahnke, Ferber, Humpert und Ehrich komplementieren Aufgebot

Anfang Juni sprach Götz Rohdewald in seinem ersten Interview als neuer Cheftrainer der Uni Baskets Münster über die kommende Kaderplanung. Zehn Spieler mit vernünftigen Spielzeiten seien das Maximum für die Teamleistung. Mit den Neuverpflichtungen Carlos CarterJonas WeitzelNathan Scott und Avi Toomer war die anvisierte 10er-Kernrotation abgeschlossen. Die weiteren bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu meldenden Kaderplätze besetzen Oliver Pahnke, Oskar Humpert, Lukas Ehrich sowie Julius Ferber, der von der OrangeAcademy aus Ulm nach Münster wechselt.

Neuzugang Julius Ferber braucht Zeit

Neuzugang Julius Ferber spielt auf der Position des Shooting Guards und wechselt von der Talentschmiede des amtierenden Deutschen Meisters ratiopharm Ulm – der OrangeAcademy – in die Uni-Stadt. Von 2017 bis 2023 durchlief der 22-Jährige das Nachwuchsprogramm der Baden-Württemberger, das mit dem hochmodernen Ausbildungskomplex OrangeCampus auf 14.000 Quadratmetern auch europaweit seinesgleichen sucht.

Der 22-Jährige hatte zuletzt mit zwei längeren Verletzungspausen zu kämpfen und sucht nun beim Zweitligisten den Neuanfang. „Bei Julius hat uns seine gute Einstellung in Verbindung mit einer guten basketballerischen Ausbildung überzeugt. Er hatte viel Verletzungspech und muss nun wieder Spielrhythmus und Selbstvertrauen finden“, sagt Cheftrainer Rohdewald. Ferber startete 2010 beim TV Augsburg seine Basketballkarriere.

„Julius ist ein sehr cleverer Junge, der seinen Bachelor in Mathe abschließt und schon Kontakte ins REACH – EUREGIO Start-up Center hat, wo er sich im Anschluss seines Studiums in das Feld der KI stürzen will. Wenn er es schafft, auf ProA-Niveau Leistungen zu bringen, wäre er ein perfekter Fit für den Standort. Dafür geben wir ihm die Zeit, die er braucht“, ergänzt Manager Helge Stuckenholz.

Mit Blick auf seine vorherige Station sagt Julius Ferber: „Ich freue mich nach nun sechs Jahren in Ulm auf den nächsten Schritt in Münster. Mein Ziel ist es, mich in der ProA zu etablieren und viele Spiele zusammen mit dem Team und den Fans zu gewinnen!“ In der vergangenen Saison stand Ferber für die OrangeAcademy in zehn Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf dem Feld.

„Mister 100%“

Den Münsteraner Basketball-Fans ans Herz gewachsen ist aufgrund seiner Spielweise Oliver Pahnke. „Mister 100%“, tituliert Götz Rohdewald den 25-jährigen Guard. „Oli gibt immer Vollgas und ist Vorbild für die richtige kämpferische Einstellung. Zudem ist er ein sehr wichtiger Bestandteil des Teams“, begründet der Cheftrainer der Uni Baskets. In eine ähnlich Kerbe schlägt Helge Stuckenholz: „Warum man Oli Pahnke im Team braucht? Nun ja, er ist halt Oli Pahnke. Wem das nichts sagt, der kennt den Basketball in Münster nicht!“

Oliver Pahnke erklärt wie gewohnt mit Sicht auf das Team: „Ich freue mich sehr, in meine vierte Saison in Münster zu gehen, darüber hinaus, mich erneut in der ProA beweisen zu können, und auf das Team. Es gibt ja einen Umbruch. Helge und Götz werden einen guten Job gemacht und gute Leute geholt haben.“

Talente mit Potenzial

Im Idealfall seien es eigene Jugendspieler mit Potenzial, in die ProA hineinwachsen zu können, die die weiteren Kaderplätze besetzen, sagte Götz Rohdewald in seinem ersten Interview. In diese Kategorie fallen Lukas Ehrich und Oskar Humpert. Letzterer „ist ein junger Spieler mit viel Potenzial. Größe, Athletik ein guter Wurf – er bringt alles mit und muss sich nun langsam an ein höheres Niveau gewöhnen“, sagt Rohdewald über den 18-jährigen Power Forward. Oskar Humpert ist seit einem Jahr im Jugend-Leistungsprogramm des UBC Münster und lebt im Sportinternat Münster.

„Lukas war so gut wie immer im Training in den letzten Wochen und hat sich alleine damit mehr als empfohlen. Er bringt Größe mit, hat einen guten Wurf von außen und wird sich weiter verbessern“, äußert sich der Baskets-Cheftrainer zum Eigengewächs Lukas Ehrich, der seit der U12 beim UBC Münster spielt. Der 18-jähriger Center spielte bislang im NBBL-Team sowie der 2. Mannschaft und schloss vor kurzem sein Freiwilliges Soziales Jahr beim UBC ab.

„Lukas und Oskar sind wie Paul aus unserer Jugend und wir freuen uns über jeden Spieler, der es am Ende aufs Feld schafft, wie es auch Wessi und Adam getan haben“, kommentiert Manager Helge Stuckenholz die Vereins-Konstellation ganz im Sinne der Anschlussförderung von Talenten.

Text: Thomas Schurna

Foto: Steffen Karwinski

Avi Toomer wechselt zu den Uni Baskets Münster

Zweitligist Uni Baskets Münster hat Avi Toomer verpflichtet. Der 25 Jahre alte US-Amerikaner kommt vom BC Delta Gurjaani aus der georgischen Superleague in die westfälische Uni-Metropole. Der Shooting Guard geht in seine dritte Profisaison im europäischen Basketball.
Andreas Seiferth und Thomas Reuter hatten als Kapitän und Ko-Kapitän Führungsrollen inne. Nach den Abgängen beider prägenden Persönlichkeiten verändern sich bei Uni Baskets Münster Spielphilosophie und Teamkonstellation. „Nach der Saison war deshalb klar, dass wir mehr Ballhandling, Decissionmaking und einen Funken mehr Erfahrung brauchen“, erklärt Hege Stuckenholz. „Avi geht in sein drittes Jahr in Europa und hat uns von allen Profilen, die wir vor der Nase hatten, am meisten überzeugt“, begründet der Manager der Uni Baskets weiter.

Götz Rohdewald betont, „dass bei Avi wichtig war, sowohl mit Jasper als auch mit Hilmar, zusammen spielen zu können.“ Der Cheftrainer sieht die Verpflichtung des 25-jährigen Guards auch aus weiteren Gründen positiv: „Er hat schon zwei Jahre in Europa gespielt, was vor allem auf seiner Position sehr wichtig ist. Er ist ein guter Werfer, aber vor allem seine Pässe haben für uns den Ausschlag gegeben, Avi zu uns zu holen.“

De Neu-Münsteraner: „Ich habe viel Gutes über die deutsche Basketballszene gehört und bin gespannt darauf, die neue Saison in Angriff zu nehmen.“ Avi Toomer blickt aber auch über seine Rolle hinaus: „Aus meinen Gesprächen mit dem Trainer heraus sieht es danach aus, dass wir eine ausgezeichnete Saison haben können, so wie das Team zusammengestellt sein wird. Ich freue mich auf dieses nächste Kapitel!“

Avi Toomer ist die letzte Verpflichtung der Uni Baskets für die anvisierte 10er-Rotation zur neuen Saison. „Wir haben mit Andi und Thomas viel Erfahrung verloren und daher nur noch einen Rookie sowie dazu deutlich mehr Athletik und Speed in der Truppe“, fasst Manager Stuckenholz die Transferaktivitäten zur zweiten Münsteraner Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zusammen.

Text: Thomas Schurna

Foto: Bucknell University / Sabitus

Uni Baskets verpflichten Nathan Scott aus Dänemark

Die Uni Baskets Münster haben den US-Amerikaner Nathan Scott unter Vertrag genommen. Der 2,03 m große Forward kommt vom dänischen Erstligisten Randers Cimbria. Dort hat er eine Saison lang erste Erfahrungen im europäischen Basketball sammeln können. Zuvor spielte der 23-Jährige in der NCAA für die Eastern Michigan University Eagles.

Beim Zweitligisten aus Münster unterschrieb Scott einen Vertrag für die Saison 2023/2024. „Nathan war in den ersten Gesprächen sehr ruhig und bedacht“, sagt Helge Stuckenholz über den Neuzugang. „Ein Jahr Erfahrung in Europa wird ihm und uns helfen, ihn schneller zu integrieren. Seine Variabilität werden wir in der kommenden Saison zu nutzen wissen“, lobt der Manager der Uni Baskets Münster den 23-Jährigen.

Scotts Erfahrungen in der dänischen BasketLigaen schätzt ebenso Cheftrainer Götz Rohdewald: „Nathan hat letztes Jahr in Dänemark gespielt und bringt somit ein wenig Erfahrung mit. Er ist ein athletischer und beweglicher Spieler, der uns in der Verteidigung und beim Rebound sehr helfen wird. Ich denke, er ist recht flexibel einzusetzen und wird an vielen Stellen Impulse setzen können.“

Für Scott bedeutet der Schritt nach Münster die Fortsetzung seiner Profi-Karriere auf einem höheren Level: „Ich freue mich darauf, meine Reise mit den Uni Baskets Münster zu beginnen. Die Erfahrungen, die ich in meinem ersten Jahr in Dänemark gesammelt habe, werden meine Zeit in Deutschland noch besser machen“, betont der 2,03 m große Forward, der über einen guten Basketball-IQ verfügt. „Ich freue mich darauf, loszulegen.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Uni Baskets Münster

Jordan Jones verlässt die Uni Baskets

Jordan Jones wird die Uni Baskets Münster verlassen. Der Center schließt sich einem neuen Klub im Ausland an. Der neue Klub wird in nächster Zeit die Verpflichtung bekanntgeben.

Der 25 Jahre alte US-Amerikaner war im vergangenen Sommer von den Marist Red Foxes aus Poughkeepsie (New York) in die westfälische Universitätsstadt gewechselt. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Center alle 34 Liga-Partien des Aufsteigers in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit durchschnittlich gut 13 Minuten Spielzeit. Diese fiel nach der späteren Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Andreas Seiferth kleiner aus als ursprünglich angedacht. Jordan Jones nahm seine veränderte Rolle dennoch stets sehr mannschaftsdienlich an. Er lieferte mit 5,2 Punkten pro Spiel einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt.

„Wir wünschen Jordan an seinem nächsten Standort viel Spielzeit und dass er allen zeigt, zu was er imstande ist“, sagt deshalb Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets. „Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Steffen Karwinski

Jonas Weitzel verstärkt die Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster treiben ihre Kaderplanung für ihre zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA voran und verstärken sich mit Jonas Weitzel. Der Center kommt vom Ligakonkurrenten Artland Dragons. Bis mindestens 2025 wird der 25-Jährige, der Erstligaerfahrung mitbringt, das Jersey der Uni-Städter tragen.

„Hochinteressant für uns“

Neben seiner sportlichen Entwicklung in BBL, ProA und ProB hat sich Jonas Weitzel bereits mit den Hochschulabschlüssen Bachelor of Arts in Sportwissenschaften und Pädagogik bewährt. Vor diesem Hintergrund erklärt Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets: „Jonas hat ein abgeschlossenes Studium und wird ähnlich wie Andi (Seiferth) einen Karrierestart neben dem Basketball ins Auge fassen“. Der Manager erinnert an die für alle Beteiligten gelungene Kooperation mit dem REACH  EUREGIO Start-up Center. „Solche Profile sind hochinteressant für uns. Clevere Jungs, die sich länger hier auf und neben dem Feld sehen. Auch auf seine Freundin Celine freuen wir uns für die nächsten zwei Jahre im schönen Münster – vielleicht ja auch länger.“

„Für unsere Kaderplanung sehr wichtig“

Götz Rohdewald freut sich ebenso über den in die neue Spielphilosophie passenden Neuzugang: „Jonas ist ein sehr interessanter Center, der in Würzburg schon einige gute BBL-Spiele gemacht hat. Er passt gut zu Adam, weil er etwas mehr Masse mitbringt, und dazu einen guten Wurf von außen hat.“ Der Cheftrainer betont: „Für unsere Kaderplanung war es sehr wichtig, dass Jonas sich für uns entschieden hat!“

„Vision und die Werte des Clubs überzeugen“

Seinen Wechsel in die Westfalenmetropole begründet der gebürtige Kasseler Jonas Weitzel wie folgt: „Mich für Münster zu entscheiden, war am Ende einfacher als gedacht. Schon nach den ersten Gesprächen mit Helge und Götz hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Spätestens als ich dann für einen Tag in Münster zu Besuch war und mir alles angeschaut habe, war ich sehr euphorisch. Ich freue mich darauf, in einem Team mit guten Jungs zu spielen, und mich auf und abseits des Felds weiterzuentwickeln. Letztendlich haben mich außerdem die Stadt gereizt und die Vision und die Werte des Clubs überzeugt.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Viktor Meshko