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Ruben Dahmen: „Habe richtig Bock, mit dem Team wieder anzugreifen!“

Ein Dutzend Spielzeiten im Team der Iserlohn Kangaroos liegen hinter ihm. Und die nächsten Schritte sind bereits geplant. Auch in der Saison 2022/23 wird Ruben Dahmen die Rollen der Integrationsfigur und die, des bissigen Verteidigers für die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ausfüllen. Das ist jedoch nur ein Vorgeschmack, denn für den Sommer und sein 13. (!) Jahr hat er ehrgeizige Ziele und Pläne!

Die vergangenen beiden Spielzeiten waren für den 27-Jährigen nicht zwingend erfüllend. In der Saison 2020/21 wurde er von einer Fußverletzung aus dem Rennen genommen. Im vergangenen Jahr war es das rechte Knie, das ihm Beschwerden bereitete und eine längere Pause forderte. Diese beiden Verletzungen fuchsen den Combo-Guard, da sie sein Spiel massiv beeinflusst haben. „Athletik, Schnelligkeit und Sprungkraft sind verloren gegangen. Und dadurch hat sich auch meine Art, auf dem Feld zu agieren, verändert. Und das möchte ich gerne wieder ändern“, erklärt Ruben Dahmen.

Und ergänzt: „Allein mit Blick auf die vergangenen beiden Saisons kann ich sagen: Das Kapitel zwischen mir und den Kangaroos ist noch nicht auserzählt. Im Gegenteil. Wir schreiben unsere gemeinsame Geschichte weiter!“

Den Sommer verbringt er mit einer Kombination aus Arbeit und Urlaub. Workation. Arbeiten kann der THE ARC-Gründer quasi überall auf der Welt. Und Urlaub macht er da, wo er sich wohlfühlt, entspannen und trainieren kann. „Mein Trainingsfokus liegt im Sommer mehr im Bereich der Fitness. Aber wenn ich beispielsweise in Kroatien bin, werde ich da regelmäßig in der Halle sein, um Workouts zu machen“, sagt Ruben Dahmen.

Auch wenn es in diesem Sommer einen Moment länger gedauert hat, bis er sich für die Fortsetzung der Doppelbelastung aus Basketball und Unternehmertum entschieden hatte, sagt er auch: „Eigentlich musste ich nicht lange überlegen. Mir gibt diese Kombination so viel. Ich fühle mich in Iserlohn, meiner Heimatstadt, einfach wohl. Und ich habe richtig Bock darauf, in der neuen Saison wieder anzugreifen. Ich bin hyped!“

Zumal die vergangene Saison auch gezeigt hat, wie wichtig der Co-Kapitän für die Kangaroos ist. „Als Ruben letzte Saison verletzungsbedingt ausgefallen ist, hat man deutlich sehen können, wie wichtig es ist, dass er dabei ist. Er ist ein ganz wichtiges Bindeglied zwischen mir und dem Team, vermittelt – und sorgt mit dafür, dass neue Spieler schnell und gut hier ankommen. Ich freue mich sehr, dass er die Doppelbelastung weiter auf sich nimmt – und schätze mich glücklich, ihn an Bord zu haben“, sagt Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan.

Und auch im Frontoffice der Kangaroos kommt die Nachricht der Verlängerung gut an: „Wir sind sehr froh, mit Ruben einen wichtigen Kern des Teams weiter in unseren Reihen zu sehen“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Big Man Lars Lagerpusch verlängert Vertrag: Uni Baskets Paderborn starten Kaderplanung für ProA-Saison 2022/23

Paderborn, 1. Juni 2022 – Die Uni Baskets Paderborn haben die erste wichtige Weichenstellung im Spielerkader für die kommende Saison 2022/23 der Barmer 2. Basketballbundesliga bekanntgegeben: Power Forward Lars Lagerpusch wird ein weiteres Jahr im Trikot des ostwestfälischen ProA-Ligisten auflaufen.

Der mittlerweile 24jährige gebürtige Braunschweiger Lars Lagerpusch schloss sich vor einem Jahr dem ostwestfälischen ProA-Ligisten Paderborn an und startete dort nach anderthalbjähriger Verletzungspause sein Comeback. Nach einigen kleineren Rückschlägen zu Saisonbeginn stabilisierten sich die Leistungen des 2,07 Meter großen und 105 Kilogramm schweren Power Forward: Am Ende trug er mit im Schnitt 7.3 Punkten und 3.0 Rebounds einen wichtigen Teil zur ersten Playoffteilnahme der Uni Baskets Paderborn seit zehn Jahren bei. Zu welchen Topleistungen Lagerpusch imstande ist, zeigte er unter anderem zum Jahresbeginn 2022 in der Auswärtspartie bei BBL-Absteiger Rasta Vechta: Mit 26 Punkten erwischte er einen absoluten Sahnetag und avancierte zum Topscorer.

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp sieht daher einen gesunden Lars Lagerpusch als wichtige Konstante im Kader für die kommende Saison und traut ihm in seinem zweiten Jahr eine ganze Menge zu: „Ich freue mich sehr, eine weitere Saison mit ihm zu arbeiten! Lars hat sich in seiner ersten Saison bei uns stark entwickelt. Nachdem er in den Spielzeiten davor mit so vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, war es unser Ziel, ihn wieder komplett gesund auf den Platz zu bekommen. Das hat unser Team großartig hinbekommen. Dass er jetzt für eine weitere Saison für uns auf dem Parkett steht, ist sehr wichtig für unsere Mannschaft – Lars hat ein riesiges Potential und wird, wenn er weiterhin verletzungsfrei bleibt, als deutscher Big Man eine entscheidende Rolle in unserem Kader spielen können. Ich bin gespannt, wie er sich in diesem Sommer während der Preseason und dann in der nächsten Saison entwickelt!“

Geschäftsführer Dominik Meyer schloss sich dem Urteil Esterkamps an: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir den Vertrag mit Lars um ein weiteres Jahr verlängern konnten. Die Gespräche mit ihm haben wir sehr früh aufgenommen: Uns war bereits im Laufe der vergangenen Saison klar, dass wir ihn sehr gern ein weiteres Jahr im Baskets Jersey sehen würden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Lars hat trotz seines junges Alters gute Führungsqualitäten bewiesen. Und angesichts seiner vorherigen Verletzungsgeschichte hat er in seiner Comebacksaison bei uns eine richtig gute Performance hingelegt. Sein Potential ist aus meiner Sicht auch noch lange nicht ausgeschöpft: Er hat im Laufe der Saison einige kleine Rückschläge gut verarbeitet – deswegen geben wir ihm weiterhin die Zeit und die Betreuung, die er braucht. Ich bin mir sicher, dass wir genau der richtige Ort und Club sind, an dem er komplett zu alter Stärke und Form zurückfinden kann. Er sieht das genauso – und an einem gesunden Lars Lagerpusch in Topform werden wir alle unseren Spaß haben: Mitspieler, Fans, Trainer und nicht zuletzt er selbst!“

Meyer gab im Anschluss die Richtung für die kommenden Wochen vor: „Wir bauen den Kader jetzt nach und nach zusammen und schauen, dass wir unser Team so schnell wie möglich komplett haben. Die Vorbereitungszeit wollen wir optimal nutzen, damit in der kommenden Spielzeit eine schlagkräftige Einheit auf dem Feld stehen wird, die im Idealfall wieder um die Playoffs kämpfen kann.“

Lars Lagerpusch selbst kann den Start der neuen Saison bei den Uni Baskets kaum erwarten und verrät, warum er mit der Vertragsverlängerung nicht lange zögerte: „Ich fühle mich in dieser Stadt, in diesem Team und im gesamten Umfeld der Uni Baskets einfach megawohl. Das herrschende familiäre Klima schätze ich sehr, aber auch die ambitionierte sportliche Atmosphäre passt für mich hervorragend: Ich bin der ganzen Organisation sehr dankbar, dass sie mir nach meiner schweren Verletzung die Chance auf ein Comeback gegeben haben. Vor allem das Trainerteam um Steven Esterkamp hat mir optimale Möglichkeiten gegeben, mich wieder heranzuarbeiten – ohne negativen Druck, nur mit stetiger positiver Unterstützung. Der Verein hat mich auch in den schweren Phasen zu Saisonbeginn toll unterstützt, dafür bin ich extrem dankbar! Und jetzt wird es weitergehen: In meiner ersten Saison hier in Paderborn konnte ich durch einige kleine Rückschläge und eine Corona-Infektion noch nicht das zeigen, was ich zeigen wollte. Das habe ich mir jetzt für die kommende Spielzeit vorgenommen: Mich weiter zu verbessern und an die guten Leistungen zum vergangenen Saisonende anzuknüpfen! So möchte ich dem Club und den Fans das Bestmögliche für ihren Support und ihr Vertrauen in mich zurückgeben!“

Foto: Uni Baskets Paderborn

Center Alex Herrera bleibt Medipolis SC Jena bis 2023 erhalten

Die erste Vertragsverlängerung des Bundesliga-Teams von Medipolis SC Jena ist unter Dach und Fach. Nur wenige Tagen nach den Playoffs 2022 freut sich der Verein auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Center Alex Herrera bis 2023. Der US-Amerikaner wird somit ab August in seine mittlerweile dritte Saison für die Thüringer starten, war vor seinem einjährigen Intermezzo im österreichischen Kapfenberg (2020/2021) bereits bis zum Sommer 2020 wichtiger Bestandteil des Jenaer Zweitliga-Kaders.

„Ich fühle mich im Verein sowie in der Stadt enorm wohl und bin sehr dankbar, auch in der kommenden Saison für Jena auflaufen zu können. Der Verein verfügt über eine sehr gute Organisation und wichtige Strukturen um erfolgreich zu sein. Natürlich war es schön, zuletzt endlich wieder vor unseren Fans spielen zu können. Auch wenn zunächst noch der Sommer vor uns liegt, freue ich mich schon auf die Herausforderung in der kommenden Saison. Wir werden aus dem zurückliegenden Spieljahr lernen und darauf aufbauen,“ sagt Alex Herrera.

„Wir sind sehr froh, dass wir Alex frühzeitig weiter an uns binden konnten. Er war unter den Körben ein wichtiger Stabilisator unseres Spiels und wir glauben, dass er in dieser Rolle noch wachsen kann. Deswegen war für uns schnell klar, dass wir den Weg mit ihm auch weiterhin zusammen gehen wollen,“ so Jenas Headcoach Domenik Reinboth.

Der defensivstarke Import kam im Verlauf des Spieljahres 2021/2022 für Medipolis SC Jena während der regulären Hauptrunde sowie den anschließenden Playoffs in 39 Spielen zum Einsatz. Bei durchschnittlich 25 Minuten pro Partie erzielte der 2.06m große Starting-Center 11.6 Punkte, holte zudem 6.8 Rebounds und blockte 1.1 Würfe des Gegners.

Vertragsverlängerung bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Dan Monteroso bleibt an der Mosel

Der US-amerikanische Shooting Guard verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und geht somit in seine dritte Saison als Gladiator.

Die Kaderplanung der RÖMERSTROM Gladiators für die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga schreitet weiter voran. Mit Dan Monteroso ist die nächste Personalie im Gladiators-Kader geklärt, der 28-jährige Amerikaner verlängert seinen auslaufenden Vertrag und geht in seine dritte Saison in der ältesten Stadt Deutschlands. Der in Ohio geborene Linkshänder wechselte im Sommer 2019 vom Team Ehingen Urspring an die Mosel und gewann mit seiner energiegeladenen Spielweise und seiner sympathischen Art schnell die Herzen der Trierer Fans. Nach der Verlängerung mit Headcoach Pascal Heinrichs ist Dan Monteroso der erste Spieler, der seinen Kontrakt an der Mosel verlängert.

„Wir freuen uns sehr, dass Dan auch nächstes Jahr zu unserem Kader gehört. Seit er vor zwei Saisons aus Ehingen zu uns gekommen ist wurde er zwar immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, hat aber dennoch gezeigt, dass er große Qualität mitbringt. Dan identifiziert sich zu 100% mit der Stadt Trier, dem Verein und unserer Invictus-Philosophie. Daher ist er ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders für die kommende Saison“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zur Verlängerung mit Monteroso.

Insgesamt 18 Partien absolvierte der Shooting Guard für die Gladiatoren in der Saison 2021/22. Eine langwierige Muskelfaser-Verletzung setzte ihn für einige Zeit außer Gefecht, bevor er zur Rückrunde in der ProA sein Comeback feiern konnte. Durchschnittlich erzielte Monteroso 8,9 Punkte, 0,6 Assists und 1,8 Rebounds pro Partie und traf 40,6% seiner Würfe.

„Ich freue mich nach Trier und zu den Gladiators zurückzukehren. Meine Frau und ich sind sehr aufgeregt, da bald unser erstes Kind in Trier zur Welt kommen wird. Das Management der Gladiators und natürlich die Fans waren die Hauptgründe, warum ich nicht überlegen musste, meinen Vertrag zu verlängern. Trier ist für meine Frau und mich eine zweite Heimat geworden und wir sind sehr dankbar, dass wir hier so familiär aufgenommen wurden. Wir haben noch eine Menge vor und freuen uns auf die nächste Saison in diesem tollen Club und mit diesen unglaublichen Fans. GO Gladiators!“, so Dan Monteroso zu seiner Verlängerung.

„Bei Dan wissen wir was wir bekommen: einen unglaublichen Charakter, der einfach perfekt zu uns passt. Er bringt genau die richtige Mentalität mit, er will unbedingt gewinnen, ihn interessieren keine Statistiken und er gibt in jedem einzelnen Training wirklich alles. Er will sich und die Mannschaft besser machen und arbeitet extrem hart. Wir sind daher sehr froh, dass er uns und auch den Fans erhalten bleibt, da er sich voll mit dem Club identifiziert. Es ist wirklich wichtig, dass wir so einen starken Charakter und guten Spieler auch nächste Saison mit an Bord haben“, sagt Pascal Heinrichs, Cheftrainer der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Yannick Hildebrandt bleibt den 49ers treu – Dienstältester Spieler geht in seine siebte Saison

Flügelspieler Yannick Hildebrandt hat seinen Vertrag bei den TKS 49ers um ein weiteres Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verlängert. Der 24-jährige wird damit in seine bereits siebte Saison im Verein gehen und seinen Rekord, die meisten Spiele im TKS-Trikot gespielt zu haben, weiter ausbauen. Der Vorstand der 49ers hat die nächste wichtige Personalentscheidung getroffen. Mit der Vertragsverlängerung von Yannick Hildebrandt bleibt ein weiterer Stammspieler aus der Vorsaison und gleichzeitig der Dienstälteste in den Reihen der Stahnsdorfer erhalten. Hildebrandt konnte in der vergangenen Saison mit 9,5 Punkten und 5,5 Rebounds pro Spiel Karrierebestleistungen aufstellen und die 49ers-Offensive auf der Power Forward Position insbesondere durch seinen gefährlichen Wurf positiv beeinflussen. Sein bestes Spiel lieferte er gegen den ETV Hamburg ab, indem er 18 Punkte und 10 Rebounds erzielte. Ein Effektivitätswert von 30 bescherte ihm damals auch die Wahl zum Spieler der Woche in der ProB. Zwar kam Hildebrandt in 22 Einsätzen fast immer als sechster Mann von der Bank, spielte aber dennoch in der Rotation von Vladimir Pastushenko eine tragende Rolle. Im Schnitt stand er knapp 26 Minuten auf dem Parkett. Wie bereits in der vergangenen Saison freut er sich sehr über seine Verlängerung und will in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt mit der Mannschaft machen: „Ich freue mich ein weiteres Mal sagen zu dürfen, dass ich nächstes Jahr für die 49ers an den Start gehe. Wenn wir es hinbekommen, mit den meisten Jungs der letzten Saison auch nächstes Jahr zu spielen, dann denke ich, dass wir auf jeden Fall den nächsten Schritt machen können und sogar einen tieferen Playoff-Run hinlegen können.“

ART Giants: Andrius Mikutis verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre

Nur wenige Tage nach dem Ende der Saison 2021/22 können die Verantwortlichen der ART Giants Düsseldorf bereits die erste Personalmeldung für die kommende Spielzeit vermelden.

Düsseldorf, den 25. Mai 2022. Mannschaftskapitän und Leistungsträger Andrius Mikutis hat seinen Vertrag bei den Giganten um zwei weitere Jahre verlängert. Der 34-jährige Litauer schloss sich im Jahr 2020 den Düsseldorfern an, entwickelte sich schnell zu einem absoluten Leistungsträger im Team der Giganten und führte die Rheinländer in der abgelaufenen Spielzeit als Mannschaftskapitän zur Vizemeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Dabei kam der treffsichere Dreierschütze auf durchschnittlich 14,3 Punkte, 4,7 Assists und 1,3 Assists pro Partie. Seine beachtliche Trefferquote von rund 43% verwandelter Würfe von jenseits der Dreierlinie zählte ligaweit zu den besten. Neben seinen spielerischen Fähigkeiten bauen die ART Giants auch auf die Erfahrung und Führungsqualitäten des Litauers abseits des Spielfeldes.

Andrius Mikutis: „Die Entscheidung für die Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre ist mir sehr leichtgefallen. Sowohl die Mannschaft als auch der Verein sind ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und auch in der Stadt fühle ich mich mittlerweile heimisch. In den letzten zwei Jahren hat sich der gesamte Verein enorm weiterentwickelt und ich freue mich darauf diesen Weg gemeinsam in den nächsten zwei Spielzeiten weiterzugehen. Ich bin einfach super glücklich darüber und kann es kaum abwarten die Fans in der kommenden Saison wieder in der Halle zu sehen.“

Florian Flabb (Headcoach): „Wir freuen uns sehr, dass sich Andrius für zwei weitere Jahre an unseren Verein gebunden hat. Er ist eine große Bereicherung für unsere Mannschaft und das Umfeld. Miku ist mittlerweile eine absolute Identifikationsfigur. Über die vergangene Saison hat er gezeigt, was für riesige Qualitäten er mitbringt. Abseits des Feldes hat er als Mannschaftskapitän unser Team das gesamte Jahr lang zusammengehalten und eine wichtige Führungsrolle übernommen. Umso mehr freuen wir uns weiterhin mit ihm in unserem Team arbeiten zu können.“

Julius Thomas bleibt Headcoach der Dragons Rhöndorf

Kontinuität auf der sportlichen Kommando-Brücke der Drachen vom Menzenberg. Auch in der kommenden Spielzeit wird Julius Thomas, unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit, in der Coaching-Box der Dragons Rhöndorf stehen.

Als jüngster Headcoach im nationalen Profi-Basketball führte Julius Thomas mit 24 Jahren die Dragons Rhöndorf durch die vergangene Saison, die erst am finalen Spieltag der Playdowns, trotz 4 Siegen aus 6 Spielen in der Abstiegsrunde, mit dem sportlichen Abstieg endete. Aufgrund der laufenden Lizenzierung und Aufstockung der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB besteht jedoch immer noch eine Chance auf den sportlichen Verbleib der Dragons Rhöndorf in der dritthöchsten nationalen Spielklasse.

Der ehemalige Assistant Coach des Team Bonn/Rhöndorf rückte zur Saison 2020/21 auf den Cheftrainer-Posten der Dragons Rhöndorf, konnte jedoch coronabedingt erst in der abgelaufenen Spielzeit mit seiner Mannschaft vollends ins sportliche Geschehen eingreifen. Wer dem B-Lizenzinhaber in der kommenden Spielzeit als Co-Trainer assistieren wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Es ist schade, dass wir unseren Aufschwung in den Playdowns nicht mit dem Klassenerhalt krönen konnten. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir ein Team mit Dragons-Tugenden auf dem Feld hatten und auch in der kommenden Saison wieder haben werden. Gemeinsam gilt es jetzt in der Offseason die richtigen Entscheidungen zu treffen, um gemeinsam wieder neu anzugreifen. Ich freue mich auf die Herausforderung!“

Klaus Beydemüller (1. Vorsitzender Dragons Rhöndorf): „Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Julius auch zukünftig unser Headcoach bleiben soll. Er hat uns und seine Spieler mit seiner Akribie und seinem Einsatz überzeugt und entwickelt sich als Trainer stetig weiter. Mit unserem Credo als Ausbildungsverein geht einher, dass wir auch Julius dabei unterstützen wollen seinen Weg weiterzugehen und mit ihm hoffentlich noch viele Jahre zusammenzuarbeiten. Es freut uns, auch weiterhin eines der größten Trainer-Talente des Landes in unserem Programm zu haben.“

Prostran: “Wir haben hier ein Zuhause gefunden!”

Seit zwei Jahren ist Toni Prostran auf dem Feld der General der Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Und das bleibt auch so. Der 31-jährige Kroate und die Waldstadt-Korbjäger haben sich beidseitig für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ausgesprochen. Wenngleich sich Prostrans Schwerpunkte fernab der ProB ein wenig verlagern werden.

Seit er mit dem Basketballspielen begonnen hat, steht Toni Prostran unter Druck. Druck, Leistung zu bringen. Druck, seine Teams zum Sieg zu führen. Druck, der Beste zu sein, Anführer zu sein. Von diesem Druck fühlt er sich mittlerweile befreit. „Ich bin immer noch bereit, jederzeit Verantwortung zu übernehmen“, sagt er. Aber: „Die Verantwortung fühlt sich in Iserlohn anders an. Leichter. Einfach besser.“

Wahrscheinlich hat diese innere Gelassenheit vor allem damit zu tun, dass sich seine Familie in Iserlohn heimisch fühlt. „Die Kangaroos sind mehr als Basketball. Sie haben Iserlohn zu unserem neuen Zuhause gemacht“, sagt Prostran. Und auch seine Tochter ist mittlerweile angekommen. „Sie wurde im vergangenen Jahr eingeschult, geht gerne in die Schule und macht das wirklich toll. Deswegen haben wir gar nicht lange Nachdenken müssen, als die Frage im Raum stand. Wir haben uns sofort für Iserlohn entschieden – und gegen den nächsten Umzug“, erklärt der Aufbauspieler.

Zur vergangenen Saison hat Prostran die U16/1 als Trainer übernommen. Und außerordentlichen Spaß daran gefunden, sein Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. „Da sehe ich mich auch nach meiner aktiven Laufbahn. Mit Talenten arbeiten, sie entwickeln, ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, bereitet große Freude“, erklärt der 31-Jährige. Zudem wird er das Individualtraining der Perspektivspieler übernehmen, um sie auf die Aufgaben in der ProB, aber auch in der 2. Regionalliga vorzubereiten.

Und genau deshalb ist der „General“ nicht nur auf dem Feld eine große Bereicherung für die Kangaroos. Sondern auch abseits. „Toni ist nicht nur ein herausragender Spieler mit unglaublicher Qualität, sondern auch ein herzensguter Mensch, der sich einbringt, anpackt und helfen will. Entsprechend glücklich sind wir, dass er mit seiner Familie weiterhin Teil der Kangaroos bleibt und bereits in der kommenden Saison seinen Hauptfokus auf die Jugendarbeit und die Entwicklung unserer jungen Talente setzt“, sagt Michael Dahmen, Geschäftsführer des ProB-Ligisten. Headcoach Dennis Shirvan ergänzt: „Es ist ein absolutes Privileg mit einem Profi wie Toni zusammenzuarbeiten. Ich freue mich, ihn weiter im Kangaroos-Trikot zu sehen – und auf viele gemeinsame, erfolgreiche Momente!“ 

Im Doppelpack – Till Jönke und Erol Ersek bleiben bei den Tigers

Vor dem großen Finale um die deutsche Basketball-Zweitligameisterschaft zwischen den Tigers Tübingen und den ROSTOCK SEAWOLVES am Samstagabend in der Paul Horn-Arena gab es für die Fans der Raubkatzen noch Wissenswertes zu erfahren. Till Jönke und Erol Ersek verkündeten unmittelbar vor dem Hochball, dass sie auch in Zukunft für Tübingen auf Korbjagd gehen werden. Routinier Jönke verlängerte sein Arbeitspapier bis zum Ende der Saison 2022/2023, darin ist eine Option enthalten für eine weitere Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Teamkollege Ersek wird sich ebenfalls eine weitere Spielzeit an die Raubkatzen binden. Mit Ersek, Jönke, Gianni Otto, Daniel Keppeler, Aatu Kivimäki, Bakary Dibba, Jekabs Beck und Timo Lanmüller stehen nunmehr bereits acht Akteure aus dem diesjährigen Kader auch für die Spielzeit 2022/2023 fest. Somit können die Raubkatzen bereits zu einem frühen Zeitpunkt eine Konstanz in der Personalpolitik verzeichnen, welche in der Vorbereitung und zum Start des neuen Wettbewerbs von Vorteil sein wird.

Dass Jönke nach der Spielzeit 2013/2014 überhaupt nochmals für Tübingen auflaufen wird, war bis kurz vor dem Saisonbeginn überhaupt nicht abzusehen. Doch seine persönliche Bindung zu Tübingen, seine Lebensgefährtin kommt aus der Neckarstadt, machten unter anderem eine Rückkehr möglich. Mit 30 Jahren war der gebürtige Düsseldorfer der Senior im Team von Trainer Danny Jansson. Vor allem emotional war Jönke ein wichtiger Leader. Dazu konnte man die Nummer 26 immer bringen, wenn dieser benötigt wird. „Jeder, der unsere Mannschaft in diesem Jahr verfolgt hat, weiß, wie bedeutend Till für den Zusammenerhalt und den Erfolg dieses Teams war. Jeden Tag, in jedem Training, in jedem Spiel war er der Kraftstoff für unseren Motor. Er konnte zudem ein Spiel innerhalb kürzester Zeit positiv verändern. Wir sind alle glücklich und zufrieden, dass die Zusammenarbeit fortgeführt wird“, so Jansson, der seinem „Kindergartenerzieher“ im Team aber auch bescheinigt, dass er trotz seines Alters immer noch ein Kind sein kann“, flunkert der Finne. Für Jönke war es die logische Konsequenz, weiter in Tübingen zu spielen. „Wir hatten eine unglaubliche Saison, die so wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war die schönste Saison meiner Karriere. Ich bin überzeugt, dass wir auch in der neuen Saison an die gezeigten Leistungen anknüpfen können. Dazu möchte ich wie immer meinen Teil dazu beitragen. In der Organisation und in der Mannschaft gibt es wunderbare Menschen, die viel für den Klub investieren. Ich freue mich, weiter ein Teil davon sein zu können. Ein spezieller Dank geht an meine Frau und meine Tochter, die mir es immer noch ermöglichen, als Basketballer aktiv zu sein. Dazu ein Dank an meinen Bruder, ohne diesen ich nie zu diesem Sport gekommen wäre“, sagt Jönke mit einem emotionalen Statement, der 36 Spiele für Schwaben absolvierte, in welchen er in elf Minuten Einsatzzeit auf 3,7 Punkte, 1,8 Rebounds und 1,1 Assist kam. Neben seiner unbändigen Energie leistete Jönke immer wieder Schwerstarbeit in der Defense.

Der zweite im Bunde ist Ersek. Der österreichische Nationalspieler startete gesundheitlich angeschlagen in die Saison, zum Saisonende konnte sich der 23-Jährige jedoch kräftig steigern und war immer wieder ein wichtiger Faktor bei den den Raubkatzen. Dazu Jascha Maus, Geschäftsstellenleiter der Tigers Tübingen. „„Mit Erol haben wir ein weiteres wichtiges Puzzlestück für die kommende Saison bereits frühzeitig gesichert. Er hat innerhalb der Saison bereits einen großen Entwicklungsschritt genommen und wir sind davon überzeugt, dass in ihm noch riesiges Entwicklungspotenzial schlummert. Zudem passt er mit seinem offenen und sympathischen Charakter perfekt in unser Team und die Ausrichtung unseres Klubs. Wir freuen uns sehr auf die weitere gemeinsame Zeit!“ Aufgrund einer speziellen Regelung zwischen den Ländern Deutschland und Österreich können Spieler aus der Alpenrepublik, die eine gewisse Zeit in Deutschland gespielt haben, einen deutschen Status bekommen. Ob und wann genau dies eventuell möglich wäre, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Dieser Schritt würde der deutschen Rotation noch eine weitere Tiefe geben. Deutlich verbessern kann sich der gebürtige Wiener noch an seiner Konstanz. Doch für einen jungen Spieler wie Ersek ist dies nichts außergewöhnliches. In 37 Partien kam die Nummer elf der Raubkatzen auf 7,4 Punkte, 1,8 Assists und 1,6 Rebounds. Sein bestes Spiel im Trikot der Schwaben absolvierte Ersek gegen die PS Karlsruhe LIONS, als ihm starke 24 Zähler gelangen. Sechs von acht Dreier fanden das Ziel in der gegnerischen Reuse.

Mit Jönke und Ersek stehen nun bereits acht Spieler für das neue Team in der Spielrunde 2022/2023 fest. Die Zukunft von Ryan Mikesell, Mateo Šerić, Isaiah Crawley Joanic Grüttner Bacoul und Daniel Zacek ist noch nicht geklärt. Doch wie immer jede einzelne Personalien ausgeht, Jansson steht schon ein Grundgerüst zur Verfügung und kann sich gezielt nach (möglichen) Alternativen umschauen. Zur Personalien Ersek sagt der Finne: „Erol ist immer noch ein junger Spieler. Er hat sich nach einem holprigen Start immer besser entwickelt. Er hat viele gute Anlagen, die in mit ausreichend Spielzeit noch besser machen können.“ Für den österreichischen Nationalspieler geht es nun erst einmal zurück in die Heimat. „Die Saison war sehr lange. Ich freue mich, dass meine Zukunft schon jetzt geklärt ist. Wir hatten eine tolle Saison, die besonders viel Spaß gemacht. Ein Großteil des Teams bleibt, das wird uns in der neuen Runde zu Gute kommen. Mein Ziel ist es, im Sommer intensiv zu arbeiten, damit ich der Mannschaft in der neuen Runde noch mehr geben kann“, betont Ersek, der unter anderem für Österreich in der Qualifikation zur Basketball-Europameisterschaft im Jahr 2025 diverse Begegnungen bestreiten wird.

Flomo bleibt Headcoach der Artland Dragons

Die erste Personalentscheidung für die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons ist gefallen. Patrick Flomo wird auch in der kommenden Spielzeit das Amt des Headcoaches übernehmen und unterschreibt in der Burgmannsstadt einen Einjahresvertrag. Nachdem der 41-jährige die Drachen im vergangenen Februar hauptverantwortlich übernommen hatte, geht Flomo somit in sein erstes volles Jahr als Cheftrainer im Profibasketball.

„Wir alle im Verein freuen uns sehr darüber, dass wir mit Patrick Flomo Einigkeit über eine weitere Zusammenarbeit erzielen konnten. Er ist nun bereits seit drei Jahren Teil der Quakenbrücker Basketballfamilie und hat sich in seiner Zeit bei den Dragons als kontinuierlicher und harter Arbeiter erwiesen. Seine Erfahrung als Spieler auf dem höchsten Niveau hilft ihm bei seinen Entscheidungen als Coach, außerdem gelingt es ihm mit den Spielern auf Augenhöhe zu kommunizieren. In den 13 Spielen der vergangenen Saison hat er außerdem bereits bewiesen, dass er der Richtige für diesen Job ist, weshalb sich die Entscheidung durchweg positiv anfühlt“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.
 
Flomo arbeitet seit dem Sommer 2019 in Quakenbrück und war bis zum Start der Saison 2020/21 neben seiner Tätigkeit als ProA-Assistantcoach ebenfalls als Cheftrainer des NBBL-Teams der YOUNGS RASTA DRAGONS und der Regionalligamannschaft des QTSV aktiv. Der 41-jährige blickt auf eine 16 Jahre andauernde Profikarriere zurück, in der sich der US-Amerikaner einen anerkannten Namen in Basketball-Deutschland gemacht hat und unter anderem in Bonn, Düsseldorf, Ludwigsburg und Crailsheim Erfolge feiern durfte. Im Februar 2022 übernahm Flomo schließlich den Posten des Headcoaches bei den Artland Dragons und führte die Mannschaft von dort an unter erschwerten Bedingungen zu einer positiven Bilanz aus sieben Siegen und sechs Niederlagen.
 
„Für einen jungen Trainer wie mich bietet ein Umfeld wie hier in Quakenbrück einfach die perfekten Rahmenmöglichkeiten, um erfolgreichen und professionellen Basketball spielen zu lassen. Viele Coaches würden sich um so eine Möglichkeit reißen, weshalb ich sehr froh und dankbar bin, weiterhin Teil der Artland Dragons sein zu dürfen. Aus dieser Chance möchte ich in Zukunft das Maximum rausholen“, betont Flomo und ergänzt: „Die kommenden Wochen und Monate werden definitiv spannend. Es ist unser Ziel, eine Mannschaft zusammenzustellen, die Basketballspiele gewinnt und gleichzeitig aber auch Werte wie Energie und Spaß auf das Publikum überträgt. Zwar wissen wir noch nicht, wie dieses Team im Detail aussehen wird, eines steht jedoch fest: wir wollen harten und teamorientierten Basketball spielen, mit dem sich alle Menschen aus Quakenbrück identifizieren können. Wir haben nicht nur in den letzten Heimspielen gegen Vechta und Hagen gesehen, wozu dieser Verein im Kollektiv fähig ist. Das ist Basketball.“