Nachwuchs-Check bei den GIESSEN 46ers

Bronze-Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Der Nachwuchsbereich der GIESSEN 46ers stand kürzlich im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Die Analyse der bestehenden Nachwuchsstrukturen wurde dabei mit der Bronze-Plakette gewürdigt.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Überblick über Organisation, Trainingsstrukturen und Fördermaßnahmen im Nachwuchsprogramm der 46ers. In gemeinsamen Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl vorhandene Stärken der Arbeit als auch mögliche Entwicklungsfelder herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden im Anschluss in einem Feedbackgespräch gebündelt und mit konkreten Impulsen für die zukünftige Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit ergänzt.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war darüber hinaus ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Gießen stand dabei die Weiterentwicklung der Tagesbetreuung für Nachwuchsleistungssportler im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten zur stärkeren pädagogischen Begleitung, zur strukturierten Hausaufgabenbetreuung sowie zur Organisation von Verpflegungsangeboten und gemeinsamer Mittagsversorgung. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Unterstützung von Talenten, die aufgrund längerer Pendelstrecken einen erhöhten organisatorischen Aufwand zwischen Schule, Training und Alltag bewältigen müssen. Ziel war es, die Tagesstrukturen für junge Leistungssportler weiter zu optimieren und die Verbindung von schulischer Ausbildung und leistungsorientiertem Basketball noch enger zu verzahnen.

Rolf Scholz betonte im Anschluss an den Standortbesuch die Bedeutung dieses Austauschs: „Der Nachwuchs-Check hilft uns, unsere bestehenden Strukturen aus einer externen Perspektive zu betrachten und gezielt weiterzuentwickeln. Gerade bei Themen wie Tagesbetreuung, schulischer Unterstützung und der Begleitung von Talenten mit längeren Anfahrtswegen ist es wichtig, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Der Workshop hat uns dafür wertvolle Impulse geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Impulse, Austausch und konkrete Schritte – Schulsporttreffen 2026 in Frankfurt

Vom 27. bis 28. Februar 2026 wurde Frankfurt am Main erneut zum Treffpunkt der deutschen Basketballorganisationen: Knapp 100 Vertreter:innen aus Landesverbänden und Bundesligavereinen kamen zum zweiten gemeinsamen Schulsporttreffen zusammen. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ sowie die Rolle der Vereine im offenen Ganztag.

Zum Auftakt begrüßte der Jugendsekretär des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Landesverbänden und Bundesligavereinen. Ein interaktiver Einstieg bot anschließend Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Erfahrungen auszutauschen. Moderator Christian Steinberg blickte zudem auf die bisherige Entwicklung des Projekts sowie auf das erste Treffen im Jahr 2025 zurück.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Freitags lag auf dem Thema Ganztag. In kurzen Impulsvorträgen beleuchteten Boris Schmidt, Vorsitzender der TSG Bergedorf, sowie Nicolas Rotter, Mikail Akgül und Severin Stadler von Socius e.V. unter dem Titel „Trägerschaft im offenen Ganztag – Perspektiven für Basketballvereine“ die Chancen eines stärkeren Engagements in der Ganztagsbetreuung. Diskutiert wurden praxisnahe Ansätze, strukturelle Rahmenbedingungen und die Frage, wie sich Vereine strategisch in diesem Bereich positionieren können.

Der Abend bot Raum für informellen Austausch: Beim gemeinsamen Essen wurde weiter diskutiert, gedacht und vernetzt. Den sportlichen Abschluss bildete das gemeinsame Verfolgen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Kroatien.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Umsetzung. Nach einem kurzen Impuls von Stefan Merkl zu den BBV-Grundschulcups arbeiteten die Teilnehmenden in Bundeslandgruppen an konkreten Konzepten zur Einführung und Weiterentwicklung solcher Wettbewerbe. Ziel war es, ins Handeln zu kommen und klare nächste Schritte zu definieren.

Darauf aufbauend entwickelten übergreifende Arbeitsgruppen neue Ansätze für die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“. Im Mittelpunkt standen dabei bewusst die Ideen und Bedarfe der verschiedenen Basketballorganisationen. Zwei Themen rückten besonders in den Fokus: die Weiterentwicklung eines „Monitoring- und Dashboard-Systems“ zur transparenten Steuerung der Maßnahmen sowie die Konzeption eines „Bildungs- und Qualifizierungsformats“, das Vereine und Engagierte gezielt unterstützt.

Am Ende stand weniger ein fertiges Konzeptpapier als vielmehr ein gemeinsames Verständnis: Die Weiterentwicklung des Schulsports gelingt nur im Miteinander – offen, praxisnah und lösungsorientiert. Mit neuen Impulsen, konkreten Arbeitsaufträgen und gestärkten Netzwerken endete das Schulsporttreffen 2026 – als weiterer Schritt auf dem Weg, Basketball nachhaltig in die Grundschulen zu bringen.

Spielsperre für Devin Lawrence Schmidt (Phoenix Hagen)

Im Rahmen des ProA-Spiels 2003548 Phoenix Hagen – BG Göttingen am 06.03.2026 wurde der Spieler Devin Schmidt (Phoenix Hagen) in der 37. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Auswertung der Stellungnahme des Spielers und der Schiedsrichter sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass Devin Schmidt sich grob unsportlich verhalten hat.

Aufgrund der Unsportlichkeit gegenüber einem Schiedsrichter sah die Spielleitung keine Möglichkeit, den mit der Disqualifikation einhergehenden Verlust der Spielberechtigung aufzuheben. Daher verhängte die Spielleitung gegen Devin Schmidt eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Spieler ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003553 am 08.03.2026 gesperrt. Bei der Bemessung der Strafe wurde berücksichtigt, dass der Spieler bisher in der Saison noch nicht auffällig war.

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 78 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 1.21 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Spotlight #6: Neue Gesichter für den Saisonendspurt

Es war Länderspielpause in der ProA. Das gab nicht nur den Teams, sondern auch uns die Zeit, um vor dem anstehenden Saisonendspurt nochmal kurz Luft zu holen. Zehn Spiele stehen noch an und sowohl an der Spitze als auch am Ende der Tabelle ist noch alles offen… Da ist es also gut verständlich, dass fast alle Teams im Laufe der Saison nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, um sich für die entscheidenden Partien zu wappnen. Seit Mitte Februar können nun keine neuen Spieler mehr gemeldet werden, die Wechselfrist ist abgelaufen. In dieser Ausgabe von Spotlight werfen wir einen Blick auf einige der aktuellsten Neuverpflichtungen und schauen uns an, wie sie ihren Teams auf der Zielgeraden der Saison helfen können. 

Bekannte Namen für die Spitzenteams

Wie untermauert man seine Aufstiegsambitionen am eindrücklichsten? Klar, mit guten sportlichen Leistungen, aber auch auf dem Transfermarkt kann man Statements setzen. So ist es Ende Januar beim Spitzenreiter aus Hagen passiert. Ohne dass es durch Verletzung oder Abgänge erzwungen war, präsentierte man einen ligabekannten Neuzugang. Ryan Schwieger wechselte vom BBL-Team aus Würzburg zu Phoenix und soll nun dabei helfen, das zu erreichen, was ihm bereits vor drei Saisons mit RASTA Vechta gelungen war: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Der flexible US-Boy kann sowohl auf der Eins als auch auf dem Flügel agieren, eine Variabilität, die natürlich gut in den ohnehin schon stark besetzten Kader passt. Vor seiner Rückkehr in die ProA war Schwieger in dieser Saison für die Würzburger vor allem in den Partien in der Basketball Champions League im Einsatz. Diese Gemeinsamkeit teilt er sich mit dem aktuellsten Neuzugang des Tabellenzweiten aus Göttingen. Denn dort reagierte man auf den längerfristigen Ausfall von Kevin Buckingham mit der Verpflichtung von Wes Dreamer. Der Forward stand bisher beim tschechischen Team Era Nymburk unter Vertrag und kehrte nun zu Coach Fabian Strauss zurück. Wieso kehrt zurück? Richtig, auch Dreamer ist kein Unbekannter. Er, Strauss sowie Point Guard Daniel Kirchner kennen sich bereits aus der letzten Saison, als alle drei bei den Dresden Titans arbeiteten. Damals war der Power Forward der überragende Mann bei den Sachsen, legte in gleich zwölf Spielen 20 oder mehr Punkte auf! Nun trägt Dreamer also das Trikot der Veilchen und soll auf dem Weg in Richtung Wiederaufstieg, neben seinem Potential für traumhafte Wortspiele, ein entscheidender Baustein im Saisonendspurt sein.

Entscheidende Puzzleteile für den BBL-Aufstieg? Ryan Schwieger und Wes Dreamer (Fotos: Dennis Green, Max Vogel).

Die Bremerhavener Big Men-Rochade

Sehr aktiv ging es in den letzten Wochen auch bei einem weiteren Top Team der ProA zu. Die Eisbären Bremerhaven nutzten die verbleibenden Tage vor der Transferfrist, um nochmal an der Besetzung der großen Positionen zu schrauben. Los ging es mit der Verpflichtung von Lorenz Brenneke. Der 26-jährige stand die letzten Jahre in Diensten der SKYLINERS aus Frankfurt, mit denen er 2023/24 auch den Wiederaufstieg in die BBL schaffte. Es folgte eine Saison als Kapitän der Frankfurter, ehe ihn eine Verletzung zu Beginn dieser Spielzeit ausbremste. Nun folgte der Schritt zu den Nordseestädtern, bei denen er für mehr Tiefe auf den großen Positionen sorgen soll. In der Gerüchteküche wurde zwischenzeitlich auch über einen Wechsel Brennekes zu den HAKRO Merlins Crailsheim gemunkelt, die dann aber kurzerhand Till Isemann unter Vertrag nahmen, wenn man so will den Vorgänger Brennekes bei den Eisbären. In einem Spiel standen beide gemeinsam in der Stadthalle Bremerhaven auf dem Parkett, ehe der Wechsel Isemanns zum direkten Konkurrenten und Tabellennachbarn verkündet wurde. Für Merlins-Coach McCray ist der Center „ein absoluter Glücksgriff.“ Zum Gastspiel in der alten Heimat kommt es für den erfahrenen Mann mit der Rückennummer 21 übrigens in weniger als drei Wochen (22.03. 15:00 Uhr) und wer weiß, vielleicht wird das Wiedersehen in den Playoffs nochmal intensiviert. Damit wäre die Bremerhavener Big Men-Rochade eigentlich schon zu Ende erzählt, wenn es nicht noch einen weiteren, zumindest zwischenzeitlichen, Transferhammer gegeben hätte. Denn nur ein neuer Big Man reichte den Eisbären noch nicht und so wurde der Zugang von BBL-Legende John Bryant unter Dach und Fach gebracht. Unter anderen Umständen eigentlich eines der Top Themen, doch nur wenige Tage nach der Verpflichtung kam die Hiobsbotschaft: Verletzung an der Achillessehne, Saisonaus.

Für den einen das letzte Mal im Eisbären-Trikot, für den anderen das Erste: Isemann und Brenneke im Spiel gegen Leverkusen (Fotos: Dennis Green).

Mit frischen Kräften die Playoffplätze sichern

Hinter den vier bereits beschriebenen Spitzenteams spielt sich einmal mehr ein enger Fight um die vier verbleibenden Tickets für die Postseason ab. Auf dem siebten Platz rangieren aktuell die GIESSEN 46ers. Mit großen Ambitionen gestartet, brauchte man lange um in die Saison zu finden. Vor allem auf der Position des Point Guards war es wie verhext. Simon Krajcovic kann aktuell noch nicht an seine Leistungen aus den letzten beiden Spielzeiten anknüpfen und Martin Junakovic verletzte sich in der Hinrunde. Dessen Nachfolger Devon Goodman fällt ebenfalls verletzt aus und so schlug man nochmal auf der Aufbauposition zu. Mit Adnan Arslanagic stieß ein erfahrener Playmaker zu den 46ers, der in dieser Saison auch schon im FIBA Europe Cup auf dem Parkett stand und 20 Punkte gegen die Löwen aus Braunschweig auflegte. Zuletzt spielte er in Bosnien, wo er auch für das Nationalteam aktiv ist. In der aktuellen Länderspielpause kam er bei beiden Siegen gegen die Schweiz zum Einsatz. Einen Platz hinter den Gießenern liegen im Moment die VfL SparkassenStars aus Bochum. Tief im Westen möchte man sicherlich den letztjährigen Playoffeinzug wiederholen und hat sich dafür mit Aitor Pickett verstärkt. Der Deutsch-Chilene verbrachte seine letzten beiden Saisons in Kirchheim, war also ein direkter Konkurrent zu den Bochumern (wir erinnern uns an den Vierervergleich zum Ende der letzten Spielzeit). Nach dem Sommer ging es für Pickett zunächst in sein Geburtsland zurück, ehe der Anruf aus Bochum kam. Dort verbreitert er nun die Rotation im Front Court und half etwa beim Auswärtssieg in Koblenz mit zehn Punkten bei makelloser Zweier- und Freiwurfquote.

Adnan Arslanagic und Aitor Pickett im neuen Trikot (Fotos: Nico Genslein, VfL SparkassenStars Bochum).

In Lauerstellung

Hinter den Bochumern formiert sich ein starkes Verfolgerfeld. Gleich drei Teams stehen gerade bei elf Siegen und damit nur einen Erfolg hinter Playoffplatz acht! Und um den Angriff auf diesen Platz zu starten haben die Nürnberg Falcons, PS Karlsruhe LIONS und EPG Baskets Koblenz auch alle nochmal personell nachgelegt. In Nürnberg fällt seit Januar Center Brandton Chatfield aus und auch auf Julius Wolf musste Coach Ralph Junge zuletzt verzichten. Entsprechend groß war die Lücke auf den Big Men-Positionen, die nun Giorgios Gkiouzelis füllen soll. Der Grieche kommt aus der ersten griechischen Liga und spielte mit Aris Thessaloniki sogar im EuroCup. In seinen ersten beiden Spielen im Nürnberger Trikot konnte er die aktuelle Niederlagenserie noch nicht stoppen, stand aber immerhin bereits jeweils gut 22 Minuten auf dem Court. Schon am Freitag treffen die Nürnberger dann auf die punktgleichen LIONS aus Karlsruhe, bei denen Jason George kurz vor Ende der Frist zum Kader stieß. Die Geschichte des deutschen Power Forwards ist trotz seiner erst 24 Jahre in ihrer Gänze zu umfangreich für diesen Text. BBL-Debüt in München, Dopingsperre, Neuanfang in dieser Saison beim ProB-Ligisten in Leitershofen, Wechsel in die BBL zu Würzburg… Nun also der Schritt zu den Löwen, wo er als wichtiger deutscher Rotationsspieler eingeplant ist. Mit ihm holte man auch direkt weitere Siege, sodass Karlsruhe aktuell als eine der formstärksten Mannschaften dasteht. Knapp 200 Kilometer weiter nordwestlich stehen die Baskets aus Koblenz ebenfalls bei elf Siegen. Im Gegensatz zu Nürnberg und Karlsruhe holte man sich hier nicht noch einen Großen, sondern nahm mit Julien Larry einen weiteren Point Guard unter Vertrag. Der 1,90m große Aufbau wechselte innerhalb der Liga von den Uni Baskets Münster ans deutsche Eck. In seinem zweiten Spiel im neuen Trikot traf er direkt auf seinen alten Club und konnte einen souveränen Auswärtssieg feiern.

Gkiouzelis, George und Larry, hier noch im Spiel gegen die Koblenzer (Fotos: Nathalie Zweifel, Aurelia Constantin, finken.design).

Die Teams im Abstiegskampf formieren sich

Playoffkampf, schön und gut, der größte Druck herrscht aber sicherlich im Tabellenkeller. Und so ist es kaum verwunderlich, dass seit jeher bei diesen Teams am meisten am Kader gebastelt wird.

Drei Siege vor den Abstiegsplätzen liegt der BBC Bayreuth, der am anstehenden Doppelspieltag schon einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen kann, denn es geht gegen die beiden Letztplatzierten Uni Baskets Münster und SBB Baskets. Damit das auch gelingt, wurde das Roster auf der Aufbauposition mit Kyle Sturdivant verstärkt, der aus Nordmazedonien nach Franken wechselt. Bei seinem ersten Auftritt im Bayreuther Trikot gelangen ihm direkt 13 Zähler bei guten Feldwurfquoten.

Die Tigers aus Tübingen sind ein weiterer Traditionsclub, der sich aktuell im Abstiegskampf befindet. Auch hier lotste man einen neuen Point Guard zu sich, gerade weil JaCobi Wood als Anführer weiterhin schmerzlich vermisst wird. Jordan Johnson heißt der neue Mann, der unter dem ebenfalls nun frisch eingesetzten neuen Trainer Detlev den Spielaufbau ordnen soll. Offensiv trägt er direkt die Hauptverantwortung und legt in den bisherigen vier Partien durchschnittlich 20,3 Punkte auf.

Auf Platz 17 und damit dem ersten Abstiegsplatz rangieren die Uni Baskets Münster. Die Westfalen schraubten vor der Wechselfrist nochmal doppelt am Kader. Zunächst verpflichteten die Münsteraner Deshon Taylor, doch die Freude währte nur kurz. Der US-Amerikaner hatte nur einen Einsatz im Baskets-Trikot und fällt seither verletzt aus. So musste man nochmal reagieren und sicherte sich die Dienste von Curtis Jones Jr. Der flexible US-Guard kam aus der Slowakei und legte in den ersten vier Partien solide 7,5 Punkte und 3,5 Rebounds auf.

Den letzten Tabellenplatz belegen die SBB Baskets. Der Aufsteiger verlor nach dem Überraschungserfolg gegen Bremerhaven zuletzt dreimal in Folge und rutschte so bis ganz unten durch. Im Gegensatz zur Konkurrenz holten die Baskets keinen Guard, sondern verstärkten sich auf dem Flügel mit Kevin Wohlrath. Der 31-jährige Deutsche verließ Bamberg im Sommer nach drei Jahren und kehrt nun in die ProA zurück, in der er bereits bei den Knights aus Kirchheim aktiv war.

Jede Menge neuer Gesichter also, die in den kommenden Wochen ihren neuen Teams helfen sollen, die Ziele für den Rest der Saison zu erreichen. Und mit dem nun anstehenden Doppelspieltag geht es direkt auch wieder mittenrein in den ProA-Wahnsinn! An dieser Stelle geht es in einigen Wochen mit der siebten Ausgabe dieser Kolumne weiter, wenn die ersten Entscheidungen, Rechenspiele und Co. anstehen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Assist4Kids: Uni Baskets Münster starten Spendenaktion für UNICEF zum FIBA Break

Mit Beginn des FIBA Breaks startet www.assist4kids.de eine Spendenaktion zugunsten von UNICEF, die sich speziell für Kinder einsetzt, die besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

Unter dem Motto „Wir hören auf zu spielen und machen Pause – ihr könnt für die gute Sache aktiv werden“ rufen die Uni Baskets Münster Fans, Partner und Unterstützer dazu auf, Verantwortung zu übernehmen. Die Aktion wird von den Uni Baskets Münster durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Initiative aus Münster umgesetzt. So wird die Basketball-Community ligaübergreifend mobilisiert, um konkrete Hilfe für Kinder zu leisten, die unter Dürren, Überschwemmungen und anderen Klimarisiken leiden.

Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets: „Uns geht es hier in Basketballdeutschland sehr gut. Kein Kind sucht sich aus, wo es geboren wird. Wir hatten Glück, lasst es uns bitte ein wenig teilen! Global hat der Sport eine riesige Macht, da er so viele Menschen anspricht wie kaum etwas. Lasst uns in der Sportgemeinschaft nicht nur uns, sondern auch Gutes bewegen!“

Der Name Assist4Kids greift eine zentrale Idee des Basketballs auf: Ein Assist ist ein selbstloser Moment, von dem der Mitspieler profitiert – genau dieses Prinzip steht im Mittelpunkt der Aktion. Auch abseits des Spielfelds zählt das Zusammenspiel: Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken und unmittelbare Unterstützung ermöglichen.

Die Spendenaktion startet mit Beginn der Spielpause und läuft über den FIBA Break hinaus weiter, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen und Spenden zu sammeln, um den Zugang zu Bildung, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Schutz nachhaltig zu verbessern.

„Soziale Verantwortung ist fester Bestandteil unserer ‚Starting 5‘-Strategie. Mit Assist4Kids übernehmen wir als BARMER 2. Basketball Bundesliga Verantwortung und zeigen, was möglich ist, wenn unsere Community zusammensteht“, sagt Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Auch UNICEF betont die Bedeutung von Initiativen wie Assist4Kids: „Die Klimakrise ist auch eine Kinderrechtskrise. Schon heute erleben Millionen Kinder weltweit die Folgen extremer Hitze, Überschwemmungen oder Luftverschmutzung – und damit Einschränkungen ihrer elementaren Rechte auf Gesundheit, Bildung und Schutz. Umso wichtiger sind Initiativen wie Assist4Kids, die Bewusstsein schaffen und konkrete Hilfe möglich machen. Wir freuen uns sehr, dass sich die Basketball-Community gemeinsam für Kinder engagiert, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Denn jedes Engagement zählt, um Kindern eine Zukunft voller Chancen und Möglichkeiten zu sichern“, so Thorsten Peters, Bereichsleiter Marketing von UNICEF Deutschland.

Weitere Informationen zur Aktion und zu den Spendenmöglichkeiten sind unter www.assist4kids.de verfügbar.

Foto: Gero Müller-Laschet

Geldstrafe und Auflagen für die Gießen 46ers

In Zusammenhang mit dem ProA-Spiel GIEßEN 46ers – Uni Baskets Münster am 30.01.2026 kam es nach Spielende zu Becherwürfen auf Münsteraner Spieler. Auf Grundlage des § 18 der Richtlinie Fanverhalten & Sicherheit (RFS) leitete die Spielleitung ein Verfahren gegen den Bundesligisten Gießen 46ers ein, nachdem klar war, dass die dem Bericht zugrunde liegenden ausführenden Personen den Gießen 46ers zuzuordnen sind.

Zur Entstehung des Vorfalls gab es gegenseitige Beschuldigungen. Die Spielleitung geht zu Gunsten des Beschuldigten davon aus, dass Provokationen durch Münsteraner Spieler erfolgt sind. Mittelfingerzeigen und das Werfen von Bechern sind für die Spielleitung allerdings eine Grenzüberschreitung, die nicht mit der sportlichen Emotionalität (auch nicht nach Provokationen) in Einklang zu bringen sind.

Die Spielleitung sieht zudem eine Mitschuld für die Entstehung der Situation bei den Gießener Verantwortlichen in der Sicherung des Innenbereichs und der Spielbeteiligten. Die Gießen 46ers kündigen jedoch auch selbstständig mehrere präventive Maßnahmen an und haben die Vorfälle intern aufgearbeitet. Dies wurde von der Spielleitung mildernd berücksichtigt.

Für die Becherwürfe durch Gießener Fans hält die Spielleitung eine erhöhte Geldstrafe für notwendig. Aufgrund der mehrfachen Auffälligkeiten bei den Gießener Fans verhängt sie zusätzlich Auflagen zur Sicherung der Spielbeteiligten und zur Umsetzung der Präventionsarbeit der Verantwortlichen.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie 18 RFS in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 4.7 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten ergeht gemäß § 27 Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID setzen starkes Zeichen für krebskranke Kinder

Ligaweiter Charity-Spieltag „Assists for Kids“ bringt Vereine, Partner und Fans zusammen und erzielt einen Gesamterlös von 28.664 Euro

BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID bündeln ihre Kräfte für den guten Zweck: Im Dezember 2025 rief die Liga erstmals einen bundesweiten Charity-Spieltag unter dem Motto „Assists for Kids“ aus. Zwölf Vereine aus ProA und ProB beteiligten sich an der Aktion und setzten damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung im deutschen Profibasketball.

Jeder Assist zählt – auf dem Feld und darüber hinaus

Das Prinzip war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Für jeden an den Charity-Spieltagen erspielten Assist spendeten Partner, Sponsoren und Fans der teilnehmenden Clubs einen zuvor freiwillig gewählten Betrag X. Die gesammelten Spenden fließen jeweils in regionale Organisationen und Initiativen, die sich für an Krebs erkrankte Kinder einsetzen.

BASKETBALL AID unterstützte jede teilnehmende Vereinsaktion zusätzlich mit 1.000 Euro und verstärkte damit die regionale Wirkung der Initiative. So konnte ein beachtlicher Gesamterlös von 28.664 Euro erzielt werden.

„Basketball ist mehr als ein Spiel – er verbindet Menschen und kann echte Veränderung bewirken. Mit ,Assists for Kids‘ wollten wir zeigen, dass unsere Liga nicht nur sportlich Verantwortung übernimmt, sondern auch gesellschaftlich“, erklärt Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Dass sich zwölf Vereine aktiv beteiligt haben und Partner sowie Fans diese Idee so engagiert mitgetragen haben, macht uns sehr stolz. Jeder Assist auf dem Feld wurde so zu einem Assist für krebskranke Kinder.“

Partnerschaft mit nachhaltiger Perspektive

Die Aktion markiert zugleich den Auftakt einer strategischen Partnerschaft zwischen der BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID. Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement im Profibasketball langfristig zu verankern und die Reichweite der Liga gezielt für soziale Projekte zu nutzen.

„Die Unterstützung durch die Liga und ihre Vereine ist für uns von unschätzbarem Wert“, sagt Sebastian Pichlmayer, Mitglied des Leadership Teams von BASKETBALL AID. „Wenn Profibasketball seine Plattform nutzt, um Aufmerksamkeit und konkrete finanzielle Hilfe für krebskranke Kinder zu generieren, entsteht eine enorme Kraft. Die Kombination aus regionaler Verankerung der Clubs und bundesweiter Strahlkraft der Liga ist genau das, was wir brauchen.“

Basketball übernimmt Verantwortung

Mit dem Charity-Spieltag unterstreicht die BARMER 2. Basketball Bundesliga ihren Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung aktiv zu leben. Als Liga mit 45 Clubs in ganz Deutschland versteht sie sich nicht nur als sportliche Plattform, sondern übernimmt auch gesellschaftliche Verantwortung.

Der Charity-Spieltag „Assists for Kids“ soll perspektivisch weiterentwickelt und als wiederkehrendes Format etabliert werden.

 

Foto: dieLichtBUILDER Klamann & Bauer Fotografie GbR

Spielsperre für Michael Tyrone Mitchell Jr. (CATL Basketball Löwen)

Im Rahmen des ProB-Spiels 2003751 BG Hessing Leitershofen – CATL Basketball Löwen am 07.02.2026 wurde der Spieler Michael Tyrone Mitchell Jr. (CATL Basketball Löwen) in der 40. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Auswertung der Stellungnahmen der beteiligten Spieler, der Wahrnehmungen der Schiedsrichter sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass Michael Tyrone Mitchell Jr. eine Tätlichkeit begangen hat.

Für die Tätlichkeit an dem Spieler T. Alte verhängte die Spielleitung gegen Michael Tyrone Mitchell Jr. eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Spieler ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003759 am 15.02.2026 gesperrt. Bei der Bemessung der Strafe wurde berücksichtigt, dass der Spieler bisher in der Saison noch nicht auffällig war, ebenso eine vorausgegangene Provokation des Spielers.

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 78 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 1.21 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Nachwuchs-Check bei der BG Göttingen

Veilchen erhalten Bronze-Auszeichnung

Im Februar stand die Nachwuchsarbeit der BG Göttingen im Mittelpunkt des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Im Rahmen eines Standortbesuchs wurden die Strukturen, Konzepte und Entwicklungsmaßnahmen des Göttinger Nachwuchsprogramms intensiv beleuchtet. Für die geleistete Arbeit erhielt die BG Göttingen die Bronze-Plakette.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen umfassenden Eindruck von der organisatorischen Ausrichtung, den Trainingsinhalten sowie der langfristigen Talententwicklung. In strukturierten Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl bestehende Qualitätsmerkmale als auch Potenziale für die weitere Optimierung identifiziert. Das abschließende Feedbackgespräch bündelte die Ergebnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Sicherung der gewachsenen BBL-Strukturen im Nachwuchsprogramm – trotz des sportlichen Abstiegs der Profimannschaft in die ProA. Ziel bleibt es, die etablierten Ausbildungsstandards, Netzwerkstrukturen und professionellen Rahmenbedingungen nachhaltig zu erhalten und kontinuierlich weiterzuführen.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand die Intensivierung der Zusammenarbeit mit umliegenden Partnervereinen in der Region. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, um Talente frühzeitig zu identifizieren, Synergien besser zu nutzen und die regionale Vernetzung im Sinne einer durchgängigen Förderstruktur weiter auszubauen.

Geschäftsführer Frank Meinertshagen unterstrich die Bedeutung des Nachwuchs-Checks für den Standort Göttingen: „Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt, dass wir im Nachwuchsbereich auf einem soliden Fundament stehen. Gerade nach dem Abstieg in die ProA war es für uns wichtig, die gewachsenen Strukturen in der Nachwuchsarbeit auf BBL-Niveau ohne Abstriche konsequent fortzuführen. Der offene Austausch im Rahmen des Nachwuchs-Checks und insbesondere der Workshop mit Blick auf die regionale Zusammenarbeit liefern wertvolle Impulse, um unsere Nachwuchsarbeit langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.“

Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Impulsen setzt die BG Göttingen ihren eingeschlagenen Weg fort – mit dem klaren Anspruch, junge Talente in der Region nachhaltig zu fördern und strukturell auf hohem Niveau zu begleiten.

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Adidas Next Generation Tournament in Ulm

Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentieren sich auf internationaler Bühne

Beim Adidas Next Generation Tournament (ANGT) in Ulm stand nicht nur europäischer Spitzen-Nachwuchs im Fokus – auch zahlreiche Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Parkett zu präsentieren. Dabei waren einige Spieler aus den Teams der ProA und ProB sowohl im U18-Team von ratiopharm Ulm als auch im „Next Generation Team Ulm“ prominent vertreten.

Orange Academy: Zahlreich ProB-Akteure im Ulmer Aufgebot

Im U18-Kader von ratiopharm Ulm standen gleich mehrere Akteure, die in der laufenden Saison bereits regelmäßig in der ProB bei der Orange Academy zum Einsatz kommen. Die Guards Teo Milicic und Yanu Slingerland brachten Spielkontrolle und Scoring-Qualitäten ein und zählen beide trotz ihres jungen Alters bereits zu den etablierten Spielern der Ulmer Rotation in der ProB.

Auch der erst 15-Järige Marko Volf und Kayaan Yeobah konnten mit Dynamik und Tempo immer wieder Akzente setzen. Ebenfalls Teil des Aufgebots war Felix Kiehlneker, der in der ProB auf den großen Positionen wertvolle Minuten sammelt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Komplettiert wurde das Ulmer Team durch den erst 16-Jährigen Paul Plato, Gastspieler der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Next Generation Team Ulm: Liga-übergreifende Talente im Fokus

Auch im Auswahlteam „U18 Next Generation Team Ulm“ standen mehrere Spieler aus den Reihen der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jamie Edoka von den SKYLINERS Juniors, bereits Teil des BBL-Teams, brachte aus der ProB wertvolle Spielpraxis mit und überzeugte durch Athletik und Zug zum Korb. Marko Petric (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) überzeugte mit seine Qualitäten als vielseitiger Guard nicht nur beim ANGT. Auch in der ProB gehört er mit durchschnittlich 30 Minuten und 13,8 Punkten und 4,7 Rebounds zu den Schlüsselspielern seines Teams.

Mit Leonard Kröger (Paderborn Baskets) war zudem ein Spieler aus einem ProA-Standort vertreten, der insbesondere mit seiner Physis und Energie auf sich aufmerksam machte. Zum Trainerstab gehörte außerdem Rhee Kheeryoung, der bei der Porsche BBA Ludwigsburg im Nachwuchsbereich arbeitet und ebenfalls Erfahrung aus dem Umfeld der 2. Liga mitbringt.

Internationale Bühne als Entwicklungsschritt

Das ANGT gilt als eines der wichtigsten Nachwuchsturniere Europas. Für die Talente der BARMER 2. Basketball Bundesliga bedeutete die Teilnahme nicht nur Duelle mit renommierten europäischen Nachwuchsprogrammen, sondern vor allem die Möglichkeit, sich im direkten Vergleich mit internationalen Top-Prospects zu messen.