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Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

26.09.2026 18:00 Uhr // Culture City Weimar vs. SKYLINERS Juniors 81:77

Vor einer stimmungsvollen Kulisse bewiesen die Ilmstädter in den entscheidenden Momenten die nötige Nervenstärke – getragen von einem erfolgreich aufspielenden Duo aus Skandinavien. Während Weimars schwedischer Point Guard Mikai Klintman mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte, glänzte Center Peter Beier-Christiansen als dänischer Fels unter den Körben mit einem Double-Double, bestehend aus 14 Punkten und zwölf Rebounds. Von Youngster Johann Grau mit 13 Punkten als drittem zweistellig scorenden Thüringer unterstützt, war es am Ende dennoch der pure Siegeswille des gesamten Teams. Am Ende konnten sich fast alle Spieler des Gastgebers mit mindestens einem Korberfolg in den Boxscore eintragen. Am Ende trug vor allem Weimars Dominanz im Kampf um die Rebounds (49:34) zum letztendlich verdienten erfolgreichen ProB-Debüt bei.

Nachdem sich im Startabschnitt beim zwischenzeitlichen Score von 23:19 ein überwiegend eng umkämpfter Schlagabtausch abgezeichnet hatte, gelang es Culture City, seinen Vorsprung bis zum 45:39-Halbzeitstand zu konservieren. Wesentlich dynamischer entwickelte sich die Partie dann jedoch im Verlauf des dritten Viertels. Zwar konnten die Hausherren bis zur 22. Minute mit einem 12:0-Lauf bis auf 53:41 (Klintman, 3er) enteilen, doch die Gäste antworteten ihrerseits durch einen 11:0-Run, der das Duell vor der letzten Viertelpause auf 60:59 (29., Nikolic, Dunk) stellte. Weiterhin von marginalen Vorsprüngen und sechs Führungswechseln geprägt, bewiesen die Thüringer in der Crunchtime jedoch genug Nervenstärke, um ihren Sieg über die Zeit zu bringen. Für einen würdigen letzten Korb des Weimarer Auftaktsieges sorgte Fabian Baumgarten mit einem Dunk zum Endergebnis wenige Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Basketball Löwen 96:74

Rhöndorf gelingt am Samstagabend vor 451 Zuschauern am Menzenberg ein überzeugender Start in die ProB-Saison 2026/27. Mit einem berauschenden letzten Viertel lassen die Dragons den Basketball Löwen keine Chance. Am Ende steht ein souveräner 96:74-Sieg (40:34) über Erfurt und die Erkenntnis, dass in der jungen Mannschaft um Headcaoch Max Becker eine Menge Potenzial steckt. Die Begegnung startete jedoch holprig. Beiden Teams war in den ersten Minuten eine gewisse Verunsicherung deutlich anzumerken. Entsprechend gingen auf beiden Seiten gute Korbchancen daneben. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner nennenswert absetzen konnte. Nach zehn Minuten stand es 23:18. Bemerkenswert war noch das Comeback von Daniel Mayr, nach über einem Jahr Verletzungspause, was mit Standing Ovation gefeiert wurde. Im zweiten Viertel übernahmen zunächst die Löwen die Initiative. Anthony Watkins (27 Pkt.) sowie Derek Emelifeonwu (15 Pkt.) machten ordentlich Druck und waren maßgeblich an der zwischenzeitlichen 33:25-Führung beteiligt. Doch Rhöndorf konterte prompt. Justin Onyejiaka (19 Pkt.) startete als Energizer und Scorer für seine Dragons voll durch. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause glichen die Dragons wieder aus und gingen mit einem knappen sechs Punkte-Vorsprung in die Kabine (20“/40:34)

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Carlo Schmid für Rhöndorfs erste zweistellige Führung in der Partie (21“/44:34). Geschlagen waren die Thüringer aber noch lange nicht. In der 28. Minute war Erfurt wieder bis auf einen Zähler dran (52:51). Rückblickend sorgten Tom Viehöfer (12 Pkt.) per Dreier und Dušan Ilic mit einem Buzzer für den entscheidenden Dämpfer. Zwar betrug der Rückstand für die Löwen nach dem dritten Viertel nur drei Punkte (30“/59:56), es war aber ein Wirkungstreffer. Im Schlussabschnitt brannten die Dragons ein wahres Dreier-Feuerwerk ab. Dušan Ilic, Tom Viehöfer und Malik Idbihi (12 Pkt.) ließen den Ball jenseits der Dreierlinie fliegen und trafen nach Belieben. Eine Dreierquote von 47 Prozent ist schon eine Hausnummer. Als David Böning zwei Minuten vor Schluss per Korbleger auf 91:72 stellte, war die Begegnung längst entschieden.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 58:72

Die Ahorn Camp Baskets sind mit einer enttäuschenden Vorstellung in die neue Saison der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Die Mannschaft von Cheftrainer Carl Mbassa verlor völlig verdient mit 58:72 (29:35) gegen Aufsteiger TSG Ravens Reutlingen. „Es war wie während der Saisonvorbereitung; wir haben riesige Baustellen, an denen wir hart arbeiten müssen“, sagte Mbassa nach dem rabenschwarzen Abend vor rund 400 Zuschauern in der heimischen Nordhalle. Nach ausgeglichenem ersten Viertel waren die Gastgeber vielversprechend in den zweiten Durchgang gestartet. „In dieser Phase haben wir gezeigt, dass wir guten Basketball spielen können“, betonte der Ahorn-Camp-Coach. In der Folge musste er aber auch die Schwächen seiner Auswahl zur Kenntnis nehmen, die den Schwaben einen 13:0- Lauf zum Pausenstand gestatteten.

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Reutlinger von den schwachen Speyerern nicht mehr von ihrem Erfolgskurs abbringen. Mitentscheidend für den Auftaktsieg des Liganeulings waren dessen Überlegenheit bei den Rebounds sowie die deutlich bessere Wurfquote aus der Nahdistanz. Überragender Akteur auf dem Feld war allerdings ein Speyerer: Kapitän DJ Woodmore, den Trainer Mbassa anschließend als „Alleinunterhalter“ lobte. Der Routinier erzielte 19 Zähler – 15 durch Drei-Punkte-Würfe – und war sieben Mal bei Rebounds zur Stelle. Zweistellig punktete für die Pfälzer auch Neuzugang Bessanty Saragba (12). Beste Werfer der Reutlinger waren Roy Krupnikas (15), Nemanja Nadjfeji (11) und Kilian Fischer (11).

 

27.09.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dresden Titans 83:80

„Intensität“ ist ein Stichwort, das Titans-Cheftrainer Valentino Lott schon vor dem Spiel von der Zweitvertretung des FC Bayern München erwartet hat. Trotzdem schafft es sein Team in den Anfangsminuten nicht, gegen die giftige Defense der Münchener eine Antwort zu finden. Offensive Eingewöhnungszeit brauchen die Gastgeber hingegen nicht, bei denen vor allem Desmond Yiamu unter dem Korb mit acht Punkten Akzente setzt. Auf der anderen Seite ist es das Guard-Gespann aus Wisdom Uboh und Georg Kupke, das die Elbriesen fast im Alleingang in der Partie hält. Caspar Vossenberg setzt mit einem langen Zweier im letzten Angriff den Schlussstrich unter ein für die Gäste gelungenes Auftaktviertel mit einem Stand von 27:19. Ein Dunk zu Beginn der zweiten Periode von US-Neuzugang Alex Leiba macht auf Dresdner Seite Hoffnungen auf einen Momentum-Wechsel, doch der soll erstmal ausbleiben. Innerhalb der nächsten fünf Minuten greift Lott gleich zu zwei Auszeiten. Grund dafür: zu viele Turnover im Angriff und der fehlende Zugriff in der Verteidigung. Die Basketballer aus der Isar-Metropole verwandeln in der ersten Hälfte ganze 69 % ihrer Feldwürfe. Freuen kann sich wenig später trotzdem ein Titan. Anton Bock, gerade einmal 17 Jahre alt, verwandelt aus der Ecke einen Dreier und damit auch seine ersten professionellen Punkte. Der Korberfolg stiftet bei den Elbriesen neuen Mut, der den Rückstand vor dem Gang in die Kabine auf 48:37 verkürzen können.

Der Schlussspurt der Titans erntet zum Start der zweiten Halbzeit seine Früchte: Mit einem Dunk ist das Defizit das erste Mal seit längerer Zeit wieder einstellig. Andrija Susic, der das Spiel der Bayern zum Start der dritten Spielperiode entscheidend prägt, sorgt mit einem Treffer aus der Distanz aber für den Stimmungsdämpfer und erhöht die Differenz auf die Dresdner auf vierzehn Zähler. In der Folge entwickelt sich ein punktereicher Schlagabtausch, der mit der Schlusssirene des dritten Viertels 66:54 endet. Wie wichtig der Sieg für beide Teams ist, können die Zuschauer in der zunehmenden Physis der Partie zu Beginn des letzten Abschnittes beobachten. Primärer Anker im Angriffsspiel der Elbriesen ist in dieser Phase nun Moritz Heck, der durch seine energischen Drives zum Korb die Defensive der Münchner wiederholt vor Probleme stellt. Diese machen sich mit laufender Spieluhr für die Gastgeber auch auf der Anzeigetafel bemerkbar, sodass Trainer Emir Mutapcic seine junge Truppe per Timeout zu sich ruft. Das zeigt aber nur bedingt Wirkung. Alex Leiba ist es im Anschluss, der mit mehreren And-Ones seinen Wert für sein neues Team unterstreicht und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzt. Niko Jerkic verschafft im Gegenzug durch einen erfolgreichen Dreier für kurze Zeit ein wenig Verschnaufraum, aber Wisdom Uboh antwortet wenig später ebenfalls mit drei Zählern. Nur noch neun Sekunden zu spielen, hat Leiba sogar die Chance, an der Linie auszugleichen, die kann der stark aufspielende US-Amerikaner aber nicht nutzen. Nachdem die Titans die Münchner per Foul zum Freiwurf zwingen, haben die Elbriesen einen letzten Wurf, der das Spiel in die Overtime schicken könnte. Uboh vergibt und die Dresdner können die starke Aufholjagd nicht belohnen.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Bayer Giants Leverkusen 86:68

Die Ausgangslage vor der Partie war klar. Während die junge neuformierte Oberhachinger Mannschaft von vielen sogenannten Experten als Abstiegskandidat gehandelt wird, stand auf der Gegenseite mit Leverkusen der große Titelaspirant. Die Tropics waren in der Partie eigentlich ohne Chance, doch genau diese nutzen Sie eindrucksvoll und schafften nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf die große Sensation. Die 4-0 Führung der Gäste , die von der deutschen Basketballikone Mike Koch trainiert werden, sollte der einzige Vorsprung der Riesen vom Rhein werden. In den ersten Minuten war es vor allem Freddy Müller, der Punkte auf die Anzeigetafel brachte und gekonnt von seinen Mitspielern eingesetzt wurde. Defensiv kämpften die Gleißental-Basketballer wie verbissen in jeder Sequenz. Während Neuzugang Max May gegen den 216cm Hünen Dennis Heinzmann dagegenhielt entnervte das Duo Bode/Hodovic den US-Star Branden Maughmer. Auch als Trainerduo Matic/Block die ersten Wechsel vornahm kam kein Bruch ins Spiel, sondern ganz im Gegenteil frischer Wind. Daniel Riedrich traf zwei Dreier, Aminu Abibu zeigte tolle Allroundqualitäten, Sebastian Hubrich verteidigte hart und Niklas Schüler brachte Spielwitz in die Partie. Wermutstropfen war die Verletzung von Youngstar David Galusic, der leicht umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Der Forward sorgte kurz vor seiner Verletzung, die vermutlich nicht so schwerwiegend ist, mit einem spektakulären Alley oop Dunk für ein absolutes Highlight. Mit einer 21:11 Führung ging es in die Viertelpause.

Alle Zuschauer, die nun einen Gegenschlag der übermächtigen Riesen vom Rhein erwartet haben, rieben sich im zweiten Viertel verwundert die Augen. Die Tropics profitierten von der schwachen Dreierqoute der der Rheinländer und konnten daher die Zone komplett dicht machen in der Defense. Im Angriff war es neben Nedzad Muratovic nun vor allem der junge 18 jährige Neuzugang Dzenis Hodovic, der immer wieder hochprozentig traf. Kapitän Bode, der neben einer unfassbaren Defensivleistung, führte gekonnt Regie und brachte seiner Mitspieler immer wieder in gute Position. Max May zeigte nun immer mehr, warum er der große Hoffnungsträger der neuformierten jungen Truppe ist. Nicht nur defensiv war der Centerspieler überragend, sondern zeigte auch im Angriff seine Vielseitigkeit. Der 202cm Hüne ist kein klassischer Brettspieler, sondern jemand der auch gut für seine Mitspieler Situation herausspielen kann. Nach einer 47-22 Halbzeitführung war die Partie zwar noch nicht gewonnen, doch die Vorentscheidung war gefallen. Spätestens als die Tropics im dritten Viertel den Vorsprung sogar nochmal ausbauten, war klar dass David den Goliath geschlagen hat. Als Hodovic erfolgreich in Traffic neben 216cm Ex-Nationalspieler Heinzmann dunkte, gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Im letzten Viertel zeigten die Gäste nun eindrucksvoll, warum Sie als Meisterschaftsfavorit gehandelt werden. Leverkusen traf nun reihenweise Ihre Dreier. Doch der Rückstand war zu groß um nochmal in die Partie zu kommen. Die Gelbhemden sorgte an diesem zweiten Wiesn Wochenende für eine absolute Sensation. Nun gilt es am kommenden Samstag in Ludwigsburg nachzulegen. Die neu formierte Mannschaft hat Freude auf mehr gemacht.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg 66:87

Viel Talent, viel Potenzial und viel Arbeit: Ludwigsburg illustriert zum Saison-Start all das, was ein junges respektive unerfahrenes Team ausmacht. Was nach dem ersten Spieltag gleichermaßen positiv wie negativ ist – und viel Arbeit für Jordi Saltó und Ognjen Veljkovic beinhalten wird. Das Duo konnte beim Heim-Auftakt auf eine Vielzahl an Akteuren setzen, nicht aber aus dem Vollen schöpfen: Lino Tomas Duarte (DNP nach Aufbautraining) und Armin Pivac (verletzt) fehlten im 12er-Aufgebot, das sich zunächst schwer tat, aber dennoch einen Zugriff auf das Spiel fand. Die Hausherren kamen ins Laufen, brachten in Person von Lars Danziger, Max Riedel und Lukas Modic Punkte aufs Scoreboard, ließen defensiv aber auch Diverses zu. Coburg bestimmte das Tempo des Spiels, erzwang zahlreiche Ballverluste und ließ sein eigenes Spiel dabei durchaus leicht aussehen (19:22, 10. Spielminute).

Die BBA’ler versuchten viel, ließen aber Konsequenz und Stringenz vermissen. Mal fehlten beim Wurf Zentimeter, mal standen Gegenspieler etwas zu offen, mal die eigene Konzentration nicht ideal. All das führte zu einem (Ab)Bruch der eigenen Leistung, die die Franken im Stile eines Spitzenteams zu nutzen wussten. Zunächst Erik Neunhoeffer, phasenweise Nico Wenzl und immer wieder Benjamin Koppke sorgten dafür, dass sich Coburg Schritt für Schritt absetzte (30:44, 20. / 46:68, 30.). Ludwigsburg mühte sich auf dem Parkett nach Kräften, Saltó versuchte viele Personal-Optionen und Seitenlinien-Ansprachen und die Gelb-Schwarzen ihr Bestes; bis auf den für das Ergebnis irrelevanten Schlussabschnitt (20:19) entschieden sie aber keine Sequenz und erst recht kein Viertel nachhaltig zu den eigenen Gunsten. Im Anschluss an eine erklärbar zerstückelte Saison-Vorbereitung im Spagat zwischen Herren I, Herren III und U19m fehlte es an einer Basis aus Absprachen, Automatismen und Antworten, was Coburg seinerseits ausnutzte und das schwäbische Talent mit Hausaufgaben zurückließ. Weiter geht’s, mit der nächsten Siegchance und der Möglichkeit für einer bis drei A-Antworten, erneut in eigener Halle. Am Einigkeitsfeiertag empfangen die Schwaben Oberhaching (03.10.; 16:00 Uhr) zum Heimspiel in der RSH.

 

27.09.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 82:64

Die Fellbach Flashers starten furios in die neue Saison. Nach einem Blitzstart erkämpft sich das Team von Head Coach Kris Borisov souverän den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd mit 82:64 gegen die BG Hessing Leitershofen. Von Anfang an war zu spüren, dass beide Teams den Saisonstart kaum erwarten konnten. Die harten Wochen der Vorbereitungen, Testspiele, etc., das Alles war jetzt nun vorbei und endlich konnte man sich für die harte Arbeit belohnen. Beide Teams legten gut los und spielten mit hohem Tempo und Intensität. In den letzten Minuten des ersten Viertels zogen die Flashers etwas davon. Hauptverantwortlich dafür war die Defensive. Die Gäste aus Leitershofen wurden permanent unter Druck gesetzt und hatten Schwierigkeiten die Offensive zu organisieren. Wie so fot im Basketball führ gute Verteidigung zu einfachen und schnellen Punkten. Hier konnte vor allem der amerikanische Neuzugang Dmonte Brown mit seiner Schnelligkeit und Athletik überzeugen. Beim Stand von 31:23 nach den ersten Viertel war das Spiel jedoch noch lange nicht entschieden. Die Gäste aus Leitershofen zeigten, wieso sie weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga gehören, und kämpften sich in die Partie zurück. Kurz vor der Halbzeitpause war das Spiel mit 40:38 wieder völlig offen eher sich die Flashers wieder das Tempo anzogen und mit einem 49:40 Vorsprung in die Pause gingen. Im Dritten Viertel ein ähnliches Bild, die Fellbacher spielten weiterhin mit hoher Intensität und zwangen die Kangeroos zu Ballverlusten, 26 Turnovers sollten es am Ende bei den Gästen sein. Beim Stand von 68:50 gegen Ende des dritten Viertels war das Spiel daher auch schon gefühlt entschieden und das Tempo wurde etwas gedrosselt. An der Intensität änderte sich jedoch nicht viel. Beide Teams wussten, dass jeder Punkt im Saisonverlauf wichtig werden kann. Am Ende sprang jedoch ein ungefährdeter 82:64 Heimsieg für die Flashers heraus.

Direkt nach Abpfiff war eine unglaubliche Erleichterung bei Coach, Verantwortlichen und Fans zu spüren. Die Vorzeichen standen nämlich nicht gut für die Flashers. Einige angeschlagene Spieler unter der Woche, Best Otakho, der neue Big Man fällt ebenfalls noch aus. Die Hiobsbotschaft war jedoch das überraschende und kurzfriste Ausscheiden des Kapitäns Jakob Hanzalek. Kuba verlässt die Flashers nach knapp einem Jahr auf eigenen Wunsch. Die Flashers Familiy wünscht ihm Alles Gute auf seinem weiteren Weg. Ein Ersatz für den Point Guard soll schnellstmöglich bekannt gegeben werden. Es steht daher trotzdem wieder jede Menge Arbeit für Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva an den bereits kommenden Sonntag kommt das nächste unangenehme Team nach Fellbach, der BBC Coburg.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Nachberichte_ProB_Sued_Spieltag_2.png 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-29 10:13:332026-09-29 10:13:33Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

26.09.2026 16:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Endlich geht es wieder los! Auf den Tag genau sechs Monate, nachdem in der Steinberg-Halle letztmals eine Partie in der 2. Bundesliga ProB ausgetragen wurde, steht für den SC Rist Wedel das erste Spiel der neuen Saison 2026/2027 an. Am Sonnabend, 26. September, geht es um 16 Uhr gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06, kurz „BSW Sixers“ genannt. Damit beginnt beim SC Rist auch eine neue Ära: Es ist das erste Pflichtspiel unter der Regie Stanley Witt, der in diesem Sommer das Traineramt von Hamed Attarbashi übernahm.

Witt verriet, dass es bei ihm „natürlich schon ordentlich kribbeln“ würde: „Ich bin voller Vorfreude und es ist schön, dass nach den Testspielen jetzt die erste Liga-Partie ansteht.“ In dieser hat der Coach, was die personelle Besetzung angeht, die Qual der Wahl: Alle 17 Spieler, die dem Rister ProB-Kader angehören, stehen zur Verfügung. „Zum Glück ist niemand verletzt“, sagte Witt. Und eine Überschneidung mit den Spielen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg gibt es auch nicht: Die „Türme“ kämpfen am Freitagabend (20 Uhr, gegen Chemnitz) und am Sonntag (16.30 Uhr, in Oldenburg) um Bundesliga-Punkte. Auf die Frage, ob er schon wissen würde, welche zwölf Spieler er nominieren wird, entgegnete Witt am Mittwoch: „Ich habe zehn Namen im Kopf, die aller Voraussicht nach dabei sein werden.“ Die übrigen Akteure hätten in den noch ausstehenden Übungseinheiten die Chance, „Pluspunkte zu sammeln“, um ebenfalls in den Spieltagskader zu rutschen. Die Zuschauer, auf deren lautstarke Unterstützung alle Rister Spieler und Verantwortlichen hoffen, können also gespannt sein, welche Akteure am Sonnabend auf dem Parkett in Aktion treten werden.

Über den Gegner, der aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Südosten Sachsen-Anhalts anreist, sagte Witt: „Dieser Verein verfügt, wie auch wir, über eine große Basketball-Tradition und ist schon sehr lange in der ProB aktiv.“ Wahre Worte, denn seit 2018 spielen die „Sixers“ durchgehend in Deutschlands dritthöchster Spielklasse, in der sie sich seither 16 Mal mit den Wedelern duellierten. Die Gesamtbilanz spricht mit neun Siegen knapp für die Gelb-Grünen, die zudem vier der letzten fünf Partien und ihre jüngsten drei Heimspiele allesamt gewannen.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BBA Hagen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag, den 26. September, rollt um 19:00 Uhr in der Gymnasiumsporthalle wieder der Ball. Zum ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfangen die TSV Neustadt temps Shooters die EN Baskets Schwelm. Die Vorzeichen auf Neustädter Seite sind gut: Head Coach Allen Ray Smith hat alle Spieler an Bord, auch die zuletzt angeschlagenen Matej Jelovcic und Simonas Paukste. Somit hat das Trainerduo die Qual der Wahl welche Spieler das Auftaktspiel bestreiten dürfen.

Darauf müssen die Shooters bei Schwelm achten: Das Team von Head Coach Falk Möller hat beim Testspiel gegen den ProA-Ligisten VfL SparkassenStars Bochum bereits gezeigt, wo seine Stärken liegen. Beim 72:85 war Juhwan Harris-Dyson mit 26 Punkten und sieben Rebounds mit Abstand bester Schwelmer Werfer. In die Partie gestartet waren die Blau-Gelben mit Harris-Dyson, Pablo Estelle, Kapitän Marius Stoll, Jascal Knörig und Erik Nyberg. Wichtige Impulse von der Bank setzte Tim Ludwig, der zwölf Punkte beisteuerte, Luka Zajic kam auf acht Zähler. Vorsicht ist vor allem von außen geboten: Gegen Bochum nahmen die Schwelmer 27 Dreier und trafen davon zwölf. Wer ihnen zu viel Raum lässt, wird bestraft. Neu im Kader ist Guard Dyami Janeck. Der 20-Jährige bringt ProB-Erfahrung von den Dragons Rhöndorf mit, spielte zuletzt beim niederländischen Erstligisten LWD Basket Leeuwarden in der BNXT-League und lief für die niederländische U20-Nationalmannschaft auf. Sein Coach lobt neben dem Spielverständnis besonders seine Defensivqualitäten.

 

26.09.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Seawolves Academy

Am Samstagabend um 19:15 Uhr starten die 2. Männer ins neue Spieljahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Sie sind zu Gast bei den ART Giants Düsseldorf, die als Neuling in der Liga große Ambitionen haben. Die Partie wird live auf sportdeutschland.tv übertragen. „Sechs interessante und lehrreiche Wochen der Vorbereitung liegen hinter uns. Die Jungs haben sich gut entwickelt, wir haben tolle Fortschritte gemacht mit dieser wirklich sehr jungen Mannschaft, die sich erst mal finden musste und immer noch findet. Wir haben dabei aus meiner Sicht gute Schritte gemacht. Das ist immer schwer zu sagen zu diesem Zeitpunkt, da muss man auch immer erst die ersten 2 bis 3 Spiele abwarten“, meint ProB-Coach Domenik Reinboth. „Mit Düsseldorf erwartet uns ein großes Fragezeichen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die man schwer einschätzen kann, da sie letztes Jahr eigentlich in der ProA gespielt hätte, aber aufgrund von wirtschaftlichen Gründen ein Jahr gar nicht gespielt hat und jetzt in der ProB antritt mit komplett neuen Spielern, neuen Coaching Staff, neuer Spielhalle, neuem Vorstand – also alles ist neu und mit sehr vielen Fragezeichen. Ich glaube, das ist ihre größte Gefahr, weil man sie schwer einschätzen kann. Umso mehr müssen wir uns auf uns konzentrieren, dass wir unsere Dinge richtig machen. Vor uns liegt auch die längste Auswärtsfahrt der Saison. Das wird eine Herausforderung für uns, aber ich glaube, alle sind sehr freudig aufgeregt und können es kaum abwarten, dass es am Samstag losgeht.“ Im Sommer gab es einige Veränderungen im Kader. Bekannte und beliebte Spieler sind nicht mehr dabei, neue Talente kamen an die Ostsee. Die ProB-Mannschaft stellt mit dem 24-jährigen US-Amerikaner Isayah Owens den ältesten Spieler, alle anderen Spieler sind 20 Jahre oder jünger. Damit zählen die Rostocker zu den jüngsten Teams der gesamten Liga. Wer das Team live sehen und unterstützen möchte, hat am 3. Oktober ab 18:30 Uhr in der Arena Rostock die Gelegenheit dazu. Nach dem Gastspiel in Düsseldorf am 26. September empfangen die Rostocker eine Woche später die temps Shooters aus Neustadt in eigener Halle.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Itzehoe Eagles

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga startet – und viel schwerer könnte die erste Aufgabe für die Itzehoe Eagles nicht sein. Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr treten sie bei den Uni Baskets Münster an. Das Spiel ist kostenlos im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv. Seit mehr als einem Monat trainieren die Eagles für diesen Tag: „Nach einer intensiven Vorbereitung freuen sich alle, dass es endlich losgeht“, sagt Headcoach Max Rockmann. „Natürlich ist ein Spiel auswärts bei einem der stärksten Teams der Liga keine leichte Aufgabe, aber die Jungs sind bereit und freuen sich auf die Herausforderung.“ Diese verdient das Prädikat groß, denn nach mehreren Jahren in der ProA strebt Münster den direkten Wiederaufstieg an. Der Kern der Mannschaft spielt seit vielen Jahren zusammen, ergänzt wurde das Team mit sehr talentierten Akteuren. Münster spiele sehr aggressiv, sowohl offensiv als auch defensiv, stellt Rockmann fest. „Für einen Sieg brauchen wir deshalb hohe Intensität und absolute Konzentration über 40 Minuten.“

27.09.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. LOK BERNAU

Vorbericht folgt in Kürze.

27.09.2026 18:30 Uhr // SG Braunschweig vs. Iserlohn Kangaroos

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProBNord_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:36:292026-09-25 12:36:29Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

26.09.2026 18:00 Uhr // Culture City Weimar vs. SKYLINERS Juniors

Am Samstag um 18:00 Uhr starten die SKYLINERS Juniors in die neue Saison 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Zum Eröffnungsspiel geht es zu Aufsteiger Culture City Weimar, für den es zugleich das erste Spiel in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands ist. Unter dem neuen Headcoach Troy Culley haben die Juniors eine intensive Preseason hinter sich und sind bereit für die Herausforderung zum Auftakt. Die SKYLINERS Juniors blicken auf eine spannende Saison 2025/26 zurück, in der sie sich nach einer sehr starken Rückrunde für die Playoffs qualifizierten. Dort war in der ersten Runde gegen die ETB Miners Essen Schluss, die sich anschließend die ProB-Meisterschaft und den Aufstieg in die ProA sicherten. Für die neue Saison konnten die Juniors den Großteil des Kaders um Leistungsträger wie Jamie Edoka, Ivan Crnjac, Moses Pölking und Dusan Nikolic halten. Dazu stoßen mit Christoph Gördes, Xavier Trotter und Lenny Benczak drei neue Gesichter aus dem eigenen U19-Bereich zum Team. Die Gastgeber aus Thüringen spielten in der vergangenen Saison noch in der 1. Regionalliga und sind als Aufsteiger in die ProB Süd gekommen. Trainiert wird das Team von Headcoach Farsin Hamzei. Der Kader ist mit einem Altersdurchschnitt von 20,1 Jahren sehr jung und wird nur von wenigen erfahreneren Akteuren ergänzt. Mit der Euphorie des Aufstiegs und dem Heimpublikum im Rücken dürfte Weimar hochmotiviert in ihr erstes ProB-Spiel gehen. Player to Watch ist Daniel Biel, der bis letzte Saison noch NBBL für Science City Jena spielte und in deren BBL-Team bereits Minuten auf dem höchsten Niveau in Deutschland sammeln konnte. Auch Fabian Baumgarten wird wohl hochmotiviert in die Partie kommen. Der Forward spielte bis vor 2 Jahren noch bei den SKYLINERS Juniors, bevor er dann über den TV Langen in dieser Off-Season den Weg zu den Weimarern fand.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Basketball Löwen

Passend zur neuen Halle, die noch im laufenden Jahr bezugsfertig sein soll, haben die Basketball Löwen diese Saison die Messlatte deutlich höher gelegt. Selbstbewusst peilen die Verantwortlichen mittelfristig die ProA an. Aber auch schon in der anstehenden Spielzeit soll’s ein bisschen mehr sein, als nur der Klassenerhalt. Der Umbruch im Erfurter Team ist jedenfalls unverkennbar. Der Kader wurde mit gleich acht neuen Spielern aufgefrischt. Prominente Abgänge wie Paul Albrecht, Tyseem Lyles und Musa Abra wurden mindestens ebenwürdig neu besetzt. Ilias Amin wechselte von BSW Sixers zu den Löwen. Für Sandersdorf erzielte der Point Guard durchschnittlich 11,7 Punkte und verteilte 3,9 Assists pro Spiel. Ein vergleichbar gutes Scoring legte Anthony Watkins beim Halbfinalisten LOK Bernau mit ø 13,4 Punkten auf. Eine sprichwörtlich etablierte Größe in der Basketballszene ist der 30-jährige Marko Bacak. Der 2,10 Meter lange Center, zuletzt bei Koblenz in der ProA, markierte dort im Schnitt solide 4,8 Punkte und 3,2 Rebounds. Bemerkenswert seine Trefferquote von 27,1 Prozent an der Dreierlinie. Nicht zu vergessen Derek Emilifeonwu. Der irische Power Forward ist ein ähnlich athletischer Typ wie Rhöndorfs Sahmi Willoughby, stand zuletzt beim Australischen Erstligisten Mackay Meteors unter Vertrag und machte dort beachtliche ø 11,4 Punkte. Nicht minder interessant ist der EU-Import Jacob Hadi aus Schweden von den Norrkoping Dolphins, ein Perspektivspieler auf der Flügelposition.

Ein spannendes Talent aus eigenen Reihen ist Luca Förster. Der 19-jährige Shooting Guard hat übrigens als Gastspieler auch schon im Trikot der Telekom Baskets bei der Youth Basketball Champions League gespielt. Ebenfalls eine Rheinländische Historie hat natürlich Samuel Nellessen. Der echte Honnefer kehrt als Flügelspieler nach Rhöndorf zurück, der in der vergangenen Saison mit ø 8,5 Punkten und 5,3 Rebounds einen großen Entwicklungsschritt gemacht hat. Von Kooperationspartner BIG Gotha haben drei Talente den Sprung in den ProB-Kader geschafft (Luke-Johan Kiraly, Bastian Rehbein und Léonar Fliege), ein Beleg für gute Nachwuchsförderung. Auf jeden Fall muss man mit den neuformierten Löwen rechnen. Dragons Coach Max Becker hält Erfurt für stark genug um sich in der oberen Tabellenhälfte der ProB-Süd zu etablieren. Also dort, wo auch die Dragons Rhöndorf hinwollen. Folglich ist gleich am ersten Spieltag für ordentlich Zündstoff gesorgt.

26.09.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dresden Titans

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Sommerpause ist vorbei und es geht wieder um Punkte in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga. Im ersten Saisonspiel gastiert mit Bayer Leverkusen der deutsche Rekordmeister und absolute Topfavorit auf die Meisterschaft in der Grundschule Deisenhofen. Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr. Zum Wies’n Spieltag haben sich die Verantwortlichen eine besondere Aktion einfallen lassen. Alle Zuschauer die in Dirndl oder Lederkosen kommen, erhalten ein Freibier. Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es eine kleine Überraschung. Unterstützung von den Rängen wird die Mannschaft um Kapitän Phillip Bode nötig haben im Auftaktspiel. Die Bayer-Truppe will den Betriebsunfall und Abstieg aus der Pro A umgehend korrigieren und wird von den Experten als absoluter Meisterschaftsfavorit gehandelt. Mit Mike Koch hat Leverkusen eine deutsche Basketball Legende an der Kommandobrücke. Der Europameister von 1993 gewann als Spieler alles, was man in Europa gewinnen kann und unter anderem 11 nationale Titel. Bei Panathinaikos Athen, mit denen er mehrfach die Euroleague gewann, konnte er sich von Zeljko Obradovic einiges abschauen und sehr viel für seine spätere Trainerlaufbahn mitnehmen. Als Headcoach arbeitete Koch später unter anderem in Bayreuth, Bonn und im Ausland. Mit den Telekom Baskets feierte der inzwischen 60-jährige auch als Trainer große Erfolge.

Auch der Kader der Riesen vom Rhein hat es in sich. Unterm Korb ist Ex-Nationalspieler Dennis Heinzmann mit seinen 216cm eine Bank und dominierte vergangene Saison auch in der Pro A die Bretter. Königstransfer Branden Maughmer, der aus Paderborn zu den Giants wechselte, dürfte einer der stärksten Ausländer der Liga werden. Mit Luca Michels ( Iserlohn), dem isländischen Nationalspieler Kjartansson ( FC Bayern), David Gerhard ( Würzburg ) und Finn Fleute ( Itzehoe ) konnte Leverkusen zudem weitere starke Akteur verpflichten. Für Oberhaching ist es das erste Mal in der Geschichte, dass man gegen Bayer spielt. Als die Riesen vom Rhein in den 90er Jahren mit Mike Koch als Spieler und Dirk Bauermann als Trainer Serienmeister waren arbeiteten sich die Tropics mit dem damaligen Trainer Toni Hed, der heute als hauptamtlicher Jugendtrainer im Verein arbeitet, langsam und stetig von der Kreisliga nach oben. Am Sonntag spielen die Gelbhemden nun gegen den deutschen Rekordmeister. Mario Matic:“ Leverkusen wird völlig zu Recht als der Topfavorit der diesjährigen Runde gehandelt. Nicht nur die Mannschaft ist bärenstark, sondern mit Mike Koch steht eine deutsche Basketballikone an der Seitenlinie. Koch hat in Europa alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Nur noch nicht in Oberhaching. Wir können völlig befreit aufspielen. Haben absolut nichts zu verlieren, weil jeder mit einem klaren Sieg von Bayer rechnet. Aber wir haben viel zu gewinnen. Um den Riesen vom Rhein Paroli zu bieten müssen wir jedoch über uns hinauswachsen und brauchen die Unterstützung der Fans.“

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg

Das lange Warten hat ein Ende! Gut viereinhalb Monate nach dem verlorenen Halbfinale gegen den späteren ProB-Meister aus Essen und dem damit verbundenen Ende der besten Spielzeit der Vereinshistorie startet der BBC Coburg mit neuem, aber auch altbekannten Personal in die inzwischen bereits 10. Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Zum Auftakt wartet am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Auswärtsspiel beim Nachwuchs der RIESEN aus Ludwigsburg gleich einmal ein Vorjahres-Viertelfinalist auf die Mannschaft von Head Coach Patrick Seidel. Tip-off in der Rundsporthalle Ludwigsburg ist um 16 Uhr. „Consistency is key“, hieß das Motto auch in diesem Sommer in der Vestestadt. Nach dem großen Umbruch vor zwei Jahren, bei dem damals bis auf zwei Spieler einmal alles auf links gedreht wurde, dürfen die Coburger Fans ähnlich zur Vorsaison auch in dieser Spielzeit gleich neun bekannte Gesichter willkommen heißen. Neben den vier Youngstern Felix Egger, Erik Neunhoeffer, Julian Günther und Jonas Mendl, der vom Trainingsspieler in den Kader befördert wurde, kehrt mit Kapitän Nico Wenzl, Forward Tim Herzog, Aufbauspieler Pepe Lahr und den beiden Big Men Leo Ćosić und Marc Deinlein ein Grundgerüst unter die Fittiche von Cheftrainer Patrick Seidel zurück. Auf der Abgangsseite wiegen dagegen allen voran die Verluste von Topscorer Dylan Fasoyiro und Allrounder Darius Dawson, der in der kommenden Spielzeit für Essen in der ProA auf Korbjagd gehen wird, schwer. Ebenfalls in der zweiten Liga will sich nach fünf Jahren im Coburger Dress auch Nico Höllerl beweisen, der mit den HAKRO Merlins Crailsheim Angriff auf die BBL nehmen möchte, während die beiden Center Ole Theiß (Iserlohn Kangaroos) und Finn Döntgens (University of Charleston) die ProB Nord bzw. am College aufmischen wollen. Doch für Ersatz wurde gesorgt: Mit Savion Brown entschied sich erneut ein vielversprechender US-Guard für das Coburger Basketballprojekt. Der 22-jährige überzeugte in den Vorbereitungsspielen bereits ein ums andere Mal mit seiner Treffsicherheit von jenseits der Dreipunktelinie, erwies sich aber auch am defensiven Ende als durchaus wichtiger Faktor im BBC-Spiel. Für ein äußerst scharf eingestelltes Visier von außen steht auch Erik Larsen, der im Sommer aus Paderborn den Schritt nach Oberfranken wagte. Hinzu kommen die beiden Doppellizenzspieler Benjamin Koppke und Jakob Lang, die sich neben dem dunkelblauen Trikot auch im feuerroten Jersey von Coburgs Kooperationspartner aus Bamberg in der Bundesliga zeigen dürfen. Tatsächlich heißt der Gegner für die beiden am Wochenende gleich zweimal Ludwigsburg. Denn bereits am Samstag trifft der amtierende Pokalsieger in heimischer Halle auf die MHP RIESEN, ehe es keine 48 Stunden später zum Duell zwischen den jungen RIESEN und dem BBC kommt. Abgerundet wird die Liste der Coburger Neuzugänge mit Theodor Reyels, Leonard Kant und Jakob Fölbach, die allesamt nicht nur an die Itz, sondern auch zeitgleich an die Baunach wechseln und dort in der 2. Regionalliga auf sich aufmerksam machen sollen. Aufmerksamkeit zog in der abgelaufenen Saison auch der alte und neue BBC-Kapitän Nico Wenzl auf sich. Mit 11 Punkten und 6,4 Assists war der 25-jährige der Denker und Lenker auf dem Parkett. Der Aufbauspieler entschied sich nach seiner persönlich besten Spielzeit als Profi im Sommer für einen Verbleib und geht damit mit kurzer Unterbrechung in seine insgesamt vierte Spielzeit in der Vestestadt. Die Vorfreude auf die anstehenden Monate ist groß, hält aber auch einige Aufgaben bereit, wie Coburgs Nummer 8 meint: „Zunächst einmal bin ich froh, dass es endlich wieder losgeht. Wir haben in den letzten Wochen eine intensive und lehrreiche Preseason hinter uns, die uns aufgezeigt hat, wo unsere Stärken, aber auch unsere Schwächen liegen. Diese gilt es von nun an, Stück für Stück anzugehen und abzustellen. Die Vorbereitung hat uns aber auch gezeigt, was unsere Teamidentität sein wird. Wir wollen hart verteidigen und in der Offensive schnellen und attraktiven Teambasketball spielen. Dabei kommt mit Ludwigsburg zum Start ein immer sehr unangenehmes Auswärtsspiel auf uns zu, da Ludwigsburg immer mit sehr viel Größe, Athletik und hektischer Defense überzeugt und man vor allem jetzt nicht so wirklich weiß, wer bei ihnen mit dabei sein wird.“

Denn im Gegensatz zu den Coburgern nahm der Viertelfinalist aus der Vorsaison gleich zahlreiche Veränderungen auf einmal im Kader vor. Die wichtigste fand dabei auf der Position des Head Coaches statt: Kheeryoung Rhee stieg nach vier Jahren als ProB- und NBBL-Hauptübungsleiter zum Assistant Coach des Ludwigsburger BBL-Teams auf. An seiner Stelle unterschrieb Jordi Saltó Sabaté bei den Gelb-Schwarzen, der zuvor noch Co-Trainer unter Lubu-Legende David McCray in Crailsheim war. Gemeinsam mit seinem „Chef“ folgte auch der Spanier dem Lockruf aus der rund 100 Kilometer entfernten Barockstadt, während McCray die Rolle des Sportlichen Leiters übernimmt. Aber auch auf Spielerseite rückten mit Toptalent Julis Baumer (12,9 Punkte in der Vorsaison) und Maxwell Dongmo Temoka (6,9 Punkte) zwei Spieler vollends in die erste Mannschaft auf. Dazu wechselte Topscorer Simon Feneberg (13,7 Punkte) zum ProA-Nachbarn nach Tübingen, während es Marko Masic (10,1 Punkte) ans College zog. Ersetzen wollen die Schwaben das abgewanderte Scoring mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs. Dazu holte man sich mit Lino Duarte und Max Riedel weitere Qualität von außerhalb ins eigene Haus. Duarte kommt vom ProB-Süd-Aufsteiger aus Reutlingen, wo er vergangene Spielzeit mit knapp 12 Punkten im Schnitt und einer Dreierquote von 37 Prozent gehörigen Anteil an der Meisterschaft der Ravens hatte. Auch Riedel, der zuletzt für Charlottenburg in der Regionalliga auflief (15 Punkte pro Partie) und bereits einige starke Auftritte in der Vorbereitung zu verzeichnen hat, schnürt seine Schuhe ab sofort in der Barockstadt.

 

27.09.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Die lange Basketball Sommerpause ist vorüber. An diesem Wochenende beginnt die Saison 2026/2027 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen startet in ihre fünfte Saison seit dem Wiedersaufsteig am Sonntagnachmittag auswärts bei den SV Fellbach Flashers (Spielbeginn 17.30 Uhr, Gäuäckersporthalle I, Fellbach, Livestream auf der Ligahomepage oder über die Liga APP). Der sonntägliche Gegner um Cheftrainer Kristiyan Borisov (37) wird von den Experten zu den TOP-4 Teams der Südgruppe gezählt, neben den Teams aus Leverkusen, Rhöndorf und Erfurt. Vor den Toren Stuttgarts wurde kräftig in den Kader investiert. Für Aufsehen sorgte insbesondere die Verpflichtung des letztjährigen Liga-Topscorers Jonathan Zeisberger aus Oberhaching. Den 19-jährigen Aufbauspieler hatten viele in einer höheren Liga erwartet. Aber auch Daniel Zacek (25/neu aus Iserlohn), Dennis Diala (22/neu aus Speyer) und 2,16 Meter Hüne Osasere Best Otakho (25/aus Dresden) waren schon letztes Jahr in der PRO B Leistungsträger bei direkten Ligakonkurrenten. Die Importspieler Dmonte Brown (26) und Jason Edokpayi (24) kommen ebenfalls mit sehr viel Vorschusslorbeeren neu ins Remstal, mit Marko Lavric (20) wechselte dazu hin ein weiterer 2,06 Meter großer Center vom Lokalrivalen MTV Stuttgart aus der Regionalliga hinüber zu den Flashers. Mit Jakob Hnazalek (23) steht auch ein Ex-Kangaroo in den Reihen der Württemberger, der zweite ehemalige Leitershofer, Brian Butler, hingegen hat den Verein in Richtung Schwarzwald verlassen und spielt künftig für Komusina Haiterbach in der Regionalliga. BG-Cheftrainer Emanuel Richter schätzt den Gegner wie folgt ein: „Fellbach dürfte in diesem Spiel der klare Favorit sein. Sie spielen zu Hause, haben eine eminent gut besetzte Starting-Five und besitzen sehr viel individuelle Qualität und eine hervorragende Athletik“, so Richter.

Bei den Kangaroos hängen in diesem Jahr die Trauben wohl etwas niedriger. Mit der Favoritenrolle auf den Aufstieg kam die Mannschaft der letzten Saison nicht besonders gut zurecht und schied dann im Play-Off Achtelfinale aus. Und nachdem auch der Etat in dieser Spielrunde deutlich unter dem der Vorsaison liegt, musste und wollte auch eine neue Mannschaft zusammenstellen. Diese ist im Altersdurchschnitt nun deutlich jünger. Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman ist aber wie immer Daueroptimist: „Es ist uns gelungen, eine unglaublich ehrgeizige, dynamische und teamorientierte Mannschaft zusammenzustellen, die Lust auf attraktiven und schnellen Basketballsport hat. Von den sechs Vorbereitungsspielen haben wir fünf Matches gewonnen, lediglich gegen das PRO-A Team aus Nürnberg verloren, aber auch da haben wir einen großen Kampf geboten. Mein Gefühl sagt mir, dass von dieser Mannschaft der Funke auf das Publikum überspringen kann und wir mit Begeisterung die vielleicht mangelnde Erfahrung auch kompensieren können“, so Pittman. Trainer Richter möchte mit dem neuen Team dann auch auf jeden Fall wieder die Play-Offs erreichen: „Wir haben das Team bewusst sehr jung mit zwei erfahrenen Führungsspielern zusammengestellt. Diese jungen Spieler wollen wir entwickeln und ihnen Verantwortung übertragen. Ein Saisonstart auswärts in Fellbach ist eine Nummer. Wir fahren dort aber ohne großen Druck hin, aber natürlich mit viel Ambition und wollen ihnen über 40 Minuten hinweg das Leben natürlich möglichst schwer machen,“, so der BG-Headcoach. In der runderneuerten Mannschaft sind mit Kapitän Jannik Westermeier und Guard Brendan Gregori nur noch zwei Akteure aus dem Vorjahr dabei.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProBSued_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:35:552026-09-25 12:35:55Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag

Vorberichte ProA 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des ersten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

25.09.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Die Gastgeber gehen mit großen Ambitionen in die neue Saison. Die GIESSEN 46ers wollen sich bis 2030 dauerhaft unter den zwölf besten Klubs Deutschlands etablieren. In der vergangenen Spielzeit blieb die Mannschaft aus Mittelhessen allerdings hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach der Hauptrunde belegten die 46ers den siebten Tabellenplatz. In den Playoffs setzte sich Gießen zunächst mit 3:1 gegen die Crailsheim Merlins durch, ehe im Viertelfinale gegen die Kirchheim Knights das Aus folgte. An der Seitenlinie steht weiterhin Branislav Ignjatovic. Der erfahrene Coach geht bereits in seine fünfte Saison als Trainer der 46ers und kann dabei auf einen großen Erfahrungsschatz aus insgesamt 18 ProA-Spielzeiten zurückgreifen. Für die neue Saison setzt Ignjatovic auf eine Mischung aus bekannten Gesichtern und gezielten Verstärkungen. Mit Chris Carter (3,1 Punkte, 1,2 Rebounds, 1,0 Assists in der vergangenen Saison) kehrt dabei ein Spieler in die ProA zurück, der in der Saison 2024/25 noch maßgeblich am Aufstieg von Science City Jena in die Basketball Bundesliga beteiligt war. Der Guard gilt als defensivstarker Taktgeber und soll gemeinsam mit Zachery Cooks (6,7 Punkte, 1,4 Rebounds, 2,9 Assists), der ebenfalls aus dem damaligen Jenaer Aufstiegsteam kam und nun über Bonn nach Gießen wechselte, für neue Impulse sorgen. Auch auf den großen Positionen verfügen die 46ers über viel Erfahrung. Viktor Kovacevic und der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Robin Benzing (12,0 Punkte, 2,6 Rebounds, 2,0 Assists) gehören weiterhin zum Kader. Im Backcourt hat Gießen zudem weitere offensive Optionen hinzugewonnen. Mit Nigel Scantlebury (17,4 Punkte, 5,9 Assists, 2,6 Rebounds), der aus Slowenien nach Gießen wechselte, und Daniel Norl (7,1 Punkte, 2,1 Rebounds, 1,3 Assists) stehen weitere Spieler zur Verfügung, die für Punkte sorgen können. Insgesamt verfügt der Kader damit über eine große individuelle Qualität und zahlreiche Spieler, die offensiv Verantwortung übernehmen können.

Gleichzeitig hat sich die Zusammensetzung der Mannschaft im Vergleich zu den vergangenen Jahren verändert. Während Ignjatovic in der Vergangenheit häufig auf physisch geprägten und eher langsamen Basketball setzte, ist der aktuelle Kader stärker auf die Guards ausgerichtet. Die beiden Duelle zwischen den Dragons und den 46ers in der vergangenen Spielzeit gingen jeweils an Quakenbrück. Am 13. Spieltag setzte sich die Mannschaft vor heimischem Publikum mit 107:100 durch. Auch im Rückspiel am 18. Spieltag behielten die Dragons die Oberhand und gewannen in Gießen mit 79:87. Nun kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen. Für beide Mannschaften beginnt dabei eine neue Saison und damit die Jagd nach den ersten Punkten der Spielzeit. Die Partie in Gießen ist gleichzeitig der Startschuss für die gesamte ProA-Saison. Tip-Off in der Sporthalle Gießen-Ost ist am kommenden Freitag um 20:00 Uhr. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie live und kostenpflichtig auf SportEurope.TV zu verfolgen.

 

26.09.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. SBB Börde Baskets

Es geht wieder los in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Nach einem kurzen Sommer und mit runderneuertem Team startete Head Coach Igor Perovic Anfang August in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/2027. Und auf die Schwaben wartet mit den SBB Baskets aus Wolmirstedt auch direkt die erste große Herausforderung. Nicht wenige trauen der Mannschaft von Headcoach Zazai Großes zu. Mit Kenny Cooper, der bereits für Tübingen mit 16,2 Punkten pro Partie in der ProA zu überzeugen wusste, Marcus Evans und Dennis Nawrocki haben die Magdeburger viel Qualität und Erfahrung ihrem Kader hinzugefügt. Vor wenigen Wochen folgte dann ein weiterer Kracher mit Forward Brook Gardner, der zuletzt in Crailsheim aktiv war. Mit Aeneas Jung und Akim Jonah spielen zudem zwei ehemalige Knights Akteure für die Baskets. „Das sind absolute Top Spieler und damit gehören sie auch zu den favorisierten Teams der Liga. Sie haben viel in den Kader investiert und nach einem ersten Jahr in der ProA die notwendigen Erfahrungen gesammelt um erfolgreich zu sein,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt über den kommenden Gegner. Aufgrund eines Lizenzverstoßes erhielten die Baskets eine Strafe von vier Punkten seitens der Liga und treten mit einer entsprechenden Hypothek an.

Die Kirchheimer konzentrierten sich nach dem späten Saisonende praktisch umgehend auf die Neuformierung ihres Kaders. „Der Prozess hatte schon im März begonnen, aber nach dem Finale mussten wir uns nochmal die Frage stellen, ob wir den Fokus stärker auf neue Spieler richten, oder versuchen wollen, letztjährige zu halten. Wir haben uns dann primär für neue Akteure entschieden,“ ergänzt Schmidt. Die Ausnahme bildeten Lukas Zerner, Nico Bretzel und Tyrel Morgan. Dieses Trio spielte bereits in der Saison 2025/2026 unter der Teck. Letztgenannter wurde vor wenigen Wochen zum Kapitän der Rittermannschaft ernannt. Neu mit an Bord sind die US-Amerikaner Philip Alston, CJ Hines und Desmond Watson. Ihnen zur Seite stehen Johannes Patrick, Paul Viefhues und Julius Wolf. Den ersten heftigen Nackenschlag mussten die Teckstädter früh verdauen. Neuzugang Adrian Worthy verletzte sich im Training und wird nach einem Knöchelbruch mindestens drei Monate, und damit den Großteil der Hinrunde, verpassen. Ihn ersetzten die Verantwortlichen mit dem bundesligaerfahrenen Christoph Philipps, der bereits für Ulm, Frankfurt und Würzburg in der ersten Liga aktiv war und nach einer von Verletzungen geprägten Vorsaison wieder in den Rhythmus kommen möchte. Er wurde mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Diese zehn sollen es also primär richten. Ergänzt wurde der Kader um die Perspektivspieler Alex Stief, Moritz Lemke und Fabian John. In der Vorbereitung machten die Kreisbau Knights Lust auf mehr. Die direkten Duelle gegen die ProA Konkurrenten aus Tübingen, Heidelberg, Crailsheim und Ulm wurden allesamt gewonnen. Im ersten Pflichtspiel der noch jungen Saison – dem Pokalduell gegen Ludwigsburg – unterlagen die Knights jedoch deutlich, zeigten aber phasenweise ihr Potenzial. „Die Vorbereitungsergebnisse spielen keine Rolle. Es gibt genügend Beispiele von Mannschaften die alles verloren haben und dann gut gestartet sind und umgekehrt,“ so Knights Head Coach Igor Perovic. Der Routinier an der Kirchheimer Seitenlinie weiß um die Arbeit, die noch vor der Mannschaft steht. Unter der Woche hatten die Ritter einige Ausfälle und angeschlagene Spieler zu verschmerzen, daher ist noch unklar wer am Wochenende letztlich zur Verfügung stehen wird. Dennoch werden die Hausherren versuchen, vor heimischem Publikum gut in die Saison zu kommen.

 

26.09.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln

Stand der Dinge: Die Göttinger haben in den vergangenen zwei Wochen gegen starke Gegner gespielt. Gegen den SYNTAINICS MBC(Netto BBL Pokal) und die House of Talents Spurs Kortrijk (Testspiel) verloren sie deutlich. Für die Kölner ist das Duell das erste Pflichtspiel der Saison. Ihre Vorbereitung lief sehr gut – von sechs Testspielen gewannen sie fünf, vier davon gegen BNXT-Teams. Nur gegen Liga Neuling ETB Miners verloren die Rheinländer 78:86. Spieler im Fokus: Bei den Göttingern war Zach Jackson im Pokalspiel Topscorer (20 Punkte); gegen Kortrijk punktete Radvilas Kneizys am häufigsten (14). Gehalten haben die RheinStars ihren Topscorer aus der vergangenen Saison, Cedric Russell (15,4 Zähler pro Spiel). Der US Guard war in drei Vorbereitungsspielen bester Punktesammler mit jeweils mehr als 20 Zählern. Auch der neue Center James „Biggie“ Patterson III ließ sein Talent aufblitzen und erzielte in zwei Testspielen jeweils mehr als 20 Punkte. In Haris Hujic kehrt ein ehemaliger BG Spieler in die Sparkassen-Arena zurück. Der deutsche Guard trug das Veilchen-Trikot in der Saison 2021/22 und ist seit Sommer 2025 bei den Kölnern.

Gut zu wissen: Die Veilchen möchten das Erlebnis der Fans rund ums Spiel verbessern und haben neue Angebote im Sortiment. Im kulinarischen Bereich dürfen sich Fans auf das Catering von Schwanebeck Events auf dem Arena-Vorplatz freuen. An den Theken im Arena-Foyer gibt es ab sofort auch Wein (rosé/weiß). Ebenfalls auf dem Arena-Vorplatz animiert der neue „BG Fun Court“ kleine und große Fans selbst aktiv zu werden. Zudem steht eine Hüpfburg zum Austoben zur Verfügung. In der Halbzeitpause sollten Fans nicht die neue Halbzeitshow mit verschiedenen Gewinnen verpassen. Nach dem Spiel lädt der Fantalk mit einem BG-Profi im Foyer zum Verweilen ein. Fünf Neuzugänge stehen im RheinStars-Kader. Die beiden deutschen Akteure Nat Diallo (kam aus Bayreuth) und Karl Bühner (Paderborn) sowie der US-Guard Antonio William (Bochum) kennen die Liga bereits. Neu sind US-Forward Kris Monroe (Österreich)
und Patterson (Rookie vom College). Im Testspiel gegen Kortrijk wiesen die Veilchen trotz Niederlage positive Statistiken auf. Bei 76 erzielten Punkte gaben die Göttinger 21 Assists. Zudem holten sie 13 Offensiv-Rebounds und reduzierten ihre Ballverluste gegenüber den anderen Testspielen deutlich (14). Bei den RheinStars übernahm Zoran Kukic den Headcoach-Posten im Laufe der vergangenen Saison und löst damit Geschäftsführer Stephan Baeck ab, der freiwillig zurücktrat. Der in Wien geborene Kukic besitzt die bosnische und österreichische Staatsbürgerschaft und lebt seit seiner aktiven Zeit beim damaligen Erstligisten RheinEnergy Cologne in Köln. Für Veilchen-Headcoach Martins Gulbis ist es die erste ProA-Partie.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. MLP Academics Heidelberg

Die Tigers Tübingen empfangen zum ersten Spieltag der Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die MLP Academics Heidelberg. Hochball ist am Samstag, den 26. September 2026, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Auf Trainer Félix Bañobre und seine neuformierte Mannschaft wartet damit direkt zum Auftakt ein echter Gradmesser. Die Kurpfälzer zählen für viele Experten zum Kreis der Titelkandidaten und gehen auf dem Papier als Favorit in die Partie. Allerdings befinden sich viele Teams vor dem ersten Spieltag meistens noch im Findungsprozess – beste Voraussetzungen also für die eine oder andere Überraschung. Die Schwaben können zudem auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Paul Horn-Arena setzen. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Rouven Hänig und Marius Dieterle gehen um 19:10 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Kapitän Till Jönke beim AlpiFantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung.

Beide Kontrahenten blicken auf eine ereignisreiche Vorbereitung zurück. Die Raubkatzen konnten den Season Opener gegen die Starwings Basket Regio Basel aus der Schweiz deutlich mit 111:53 für sich entscheiden. Insgesamt wurden drei Spiel siegreich gestaltet, drei Begegnungen gingen verloren. Heidelberg musste sich im letzten Härtetest mit dezimiertem Kader den Kreisbau Kirchheim Knights auswärts mit 66:94 geschlagen geben. Zuvor waren die Gäste in der ersten Runde des Netto BBL Pokals am Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg gescheitert. Mit Erol Ersek kehrt ein bekanntes Gesicht in die Paul Horn-Arena zurück. Der heute 27-Jährige trug von 2021 bis 2024 das Trikot der Tigers Tübingen und feierte mit den Raubkatzen im Jahr 2023 den Aufstieg in die easyCredit BBL. Im Anschluss folgte der Wechsel in die Kurpfalz, wo Ersek aktuell in seine dritte Spielzeit geht. Auch Head Coach Carlo Finetti stand in der Saison 2023/2024 als Assistant Coach bei den Schwaben unter Vertrag.

Die MLP Academics Heidelberg peilen nach dem Abstieg aus der ersten Liga den direkten Wiederaufstieg an. Mit Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain stehen weiterhin mehrere Akteure aus dem letztjährigen BBL-Kader im Aufgebot. Zusätzliche Qualität bringen die US-Amerikaner Frank Champion, Chuck Harris Jr. und Nick Muszynski mit. Champion kam von UU Korihait aus Finnland in die Kurpflaz, Harris wechselte nach einer starken ProA-Saison mit den Kreisbau Kirchheim Knights nach Heidelberg während der 2,11 Meter große Muszynski bereits 2023/2024 in Kirchheim als bester Center der ProA ausgezeichnet wurde. Mit den deutschen Neuzugängen Lorenz Brenneke und Joschka Ferner verfügt die Finetti-Truppe vor allem auf den deutschen Positionen über einen tiefen und hochkarätig besetzten Kader.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Endlich hat das Warten für alle Ruhrpott-Basketballfans ein Ende! Am 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners sofort eine echte Standortbestimmung auf dem Programm. Am Samstag, den 26. September 2026, empfangen die Essener um 19:30 Uhr mit den HAKRO Merlins Crailsheim einen der ambitioniertesten und traditionsreichsten Klubs der Liga in der Sporthalle am Hallo. Die Gäste aus Hohenlohe reisen mit der klaren Zielsetzung an, im Kampf um die vorderen Tabellenplätze ein gewichtiges Wort mitzureden. Unter Headcoach Florian Flabb absolvierte Crailsheim eine intensiv durchgeplante Pre-Season mit insgesamt sieben Testspielen – darunter namhafte Vergleiche gegen Düsseldorf und Tübingen sowie ein Vorbereitungsturnier in Salzburg. Den ersten echten Pflichtspiel-Härtetest erprobten die „Zauberer“ zudem bereits im Netto BBL-Pokal. Gegen den Erstliga-Aufsteiger Phoenix Hagen lieferten sie sich über 40 Minuten einen packenden Fight auf Augenhöhe und schrammten beim 86:93 nur knapp an einer Überraschung vorbei. Das Team reist somit mit hoher Physis, spürbarer Wettkampfhärte und gefestigten Abläufen nach Essen.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum: Ein NRW-Duell, das zum Saisonstart der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA Spannung verspricht. In der vergangenen Saison gingen beide Partien an die Ruhrgebietler, allerdings beide Male heiß umkämpft: Im Hinspiel musste sich Paderborn in Bochum erst nach Overtime knapp und unglücklich mit 92:94 geschlagen geben, im Rückspiel verloren die Baskets in eigener Halle mit 75:83. Ansporn genug für die Hausherren, es in der neuen Saison besser zu machen, und zwar in einer neuen Heimspielstätte: Nach Jahrzehnten verließ das Paderborner Team die zwar stimmungsvolle, aber höchst sanierungsbedürftige „Maspernhölle“ und trägt mit Beginn der Saison 2026/27 in einer neuen und profigerechten Location seine Heimspiele aus. Die PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ist für die kommenden Jahre das neue Zuhause des einzigen Profibasketballclubs aus ganz Ostwestfalen-Lippe – und soll sich mit Unterstützung einer ganzen Menge alter und auch neuer Fans zu einer ebenso begeisternd-atmosphärischen „Hölle“ entwickeln wie die bisherige sportliche Heimat. Die Paderborn Baskets haben nach dem erfolgreichen Klassenerhalt zwei Drittel ihres Kaders neu aufgestellt: Mit den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nico Marty-Decker sowie Leonard Kröger Matej Silic und Tom Brüggemann stehen vier Akteure aus der vergangenen Saison im Kader. Neu hinzugekommen ist eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern – ein Team mit einem guten Spirit, das sein Potential in der Preseason bereits diverse Male hat aufblitzen lassen: Lediglich zwei Testspiele gingen verloren, darunter eines nur knapp mit 72:75 beim starken niederländischen Erstligisten ZZ Leiden.

Die Gäste des VfL SparkassenStars Bochum haben eine gute Vorbereitungsphase mit einigen überzeugenden Leistungen hinter sich. Der neue Head Coach Alvaro Paredes kann auch in der neuen Saison auf einen eingespielten Kern an deutschen Akteuren setzen: Kapitän Niklas Geske, Kilian Dietz und Jonas Grof tragen weiterhin das Bochumer Jersey. Hinzu kommen neben jungen Talenten auch einige erfahrene Neuverpflichtungen, die in ihren vorherigen Clubs tragende Rollen spielten: Jaylen Wesley, Neil Masnic (ehemaliger Paderborner), Ja’Monte Black, Gabriel Kuku und Tommy Kamarad zählten in den letzten Test Games zu den auffälligsten, punktestärksten Spielern.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons

Mit einem runderneuerten Kader gehen die Nürnberg Falcons in ihre elfte Zweitliga-Saison. Auch auf der Trainerposition gab es eine Veränderung: Tim Black folgte auf Ralph Junge und soll das Team in einer starken und ausgeglichenen Liga weiterentwickeln und nach vorne bringen, vom 1. Spieltag an. „Ich freue mich sehr auf unser erstes Spiel und darauf, welche Erfahrungen unsere neuen Spieler dabei machen werden. Am ersten Spieltag geht es jedem in der Liga ähnlich: Aufregung, Nervosität und sicher auch der eine oder andere Aberglaube sind allgegenwärtig. Das Spiel, das wir lieben und für das wir arbeiten, wird plötzlich zu mehr als nur einem Spiel. Die große Herausforderung besteht darin, im Moment zu bleiben und sich daran zu erinnern, dass es am Ende genau das ist: ein Spiel. Wir haben die gesamte Preseason trainiert, gespielt und gereist, um auf diesen Moment hinzuarbeiten. Jetzt geht es darum, die Halle zu betreten und das zu zeigen. Natürlich gibt es Taktik und einen Plan, aber irgendwann geht es einfach darum, zu kämpfen und sich zu behaupten“, so Tim Black. Die Liga scheint spannender denn je. Starke Aufsteiger, ein ambitionierter BBL-Absteiger und gleich mehrere Teams, die sich für den großen Wurf in Position bringen wollen. Mittendrin sind die Nürnberg Falcons, hinter denen eine Marathon Preseason mit insgesamt 19 Testspielen liegt. Ihnen gegenüber steht am Samstagabend eine Mannschaft, die den Mittelfranken am 34. Spieltag der vergangenen Saison den letzten verbliebenen Playoff-Platz vor dem Schnabel wegschnappte. Trainer Demond Green geht bei den LIONS in sein zweites Jahr. Auch beim Kader ist Kontinuität angesagt – mit einem starken deutschen Kern und interessanten Neuzugängen. Tim Black schätzt den ersten Gegner der neuen Saison wie folgt ein: „Karlsruhe ist eine hungrige und aggressive Mannschaft, die auf jeder Position gefährlich ist. Es wartet viel Arbeit auf uns, aber ich vertraue meinen Jungs und bin überzeugt, dass sie bereit sind.“ Tip-off zur Partie der PS Karlsruhe LIONS gegen die Nürnberg Falcons ist am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr. DiePartie gibt es live in der Karlsruher Europahalle sowie auf sporteurope.tv zu sehen. Hier haben die Fans die Wahl zwischen verschiedenen Pass-Modellen. Egal ob Einzelspiel oder All-Access-Pass: Mit jedem Produkt können die Nürnberg Falcons unmittelbar unterstützt werden.

 

27.09.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Medikamente per Klick Bayreuth startet mit einem Auswärtsspiel am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr bei den EPG Baskets Koblenz in die neue Saison 2026/27 der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die Koblenzer gingen in der vergangenen Spielzeit mit 26 Punkten als Tabellen-14. der Hauptrunde über die Ziellinie, vier Punkte hinter dem Zehnten Bayreuth und sechs Punkte vor dem Tabellen-17. und damit erstem Absteiger Bayer Giants Leverkusen. Nach dem Aufstieg geht das Team vom Deutschen Eck mittlerweile in seine vierte ProA-Saison. Aus dem Kader der vergangenen Spielzeit blieben den EPG Baskets auf den deutschen Positionen die Shooting Guards Badu Buck (27) und David Lars Gaspers (27) erhalten. Die Power Forwards Jonas Niedermanner (29) und Jannis Sonnefeld (24) sowie der 28-jährige Center Alexander Möller und der türkische Nachwuchsspieler Small Forward Ömer Girgin (18) blieben den Koblenzern ebenfalls treu. Als Neuzugang wurde in der Sommerpause der deutsch-kanadische Guard Mason Kraus vorgestellt. Für den 24-Jährigen ist Koblenz die erste Station nach der College-Zeit. Vorstand Sport und Marketing Thomas Klein sieht in dem 1,90 Meter großen Akteur „einen sehr dynamischen und offensivstarken Spielmacher, der seine Mitspieler gut in Szene setzen und selbst punkten kann, wenn es darauf ankommt“. Mit dem 26-jährigen Rumänen Dragos Diculescu verpflichteten die EPG Baskets für die Guard/Wing-Position einen erfahrenen Profi, der bereits in Rumänien, den Niederlanden, Island, Schweden und der deutschen Pro B gespielt hat. In der Saison 2024/25 bei der BG Hessing Leitershofen wurde der 1,96 Meter große Small Forward zum MVP der ProB gewählt. In der vergangenen Saison war Diculescu für die Koping Stars in Schweden aktiv und erreichte bei 30 durchschnittlich gespielten Minuten im Schnitt 16,2 Punkte, 5,7 Rebounds und vier Assists. Headcoach Stephan Dohrn freut sich auf einen „sehr vielseitigen, schlauen Spieler, der von Natur aus einen Führungsanspruch hat, gleichzeitig aber auch hungrig ist, sich in der ProA zu beweisen“. Mit dem deutschen Power Forward Ferenc Gille verpflichteten die Koblenzer einen Neuzugang, der in der Saison 2023/24 zusammen mit dem heutigen EPG Baskets-Headcoach Stephan Dohrn in Rhöndorf die ProB-Meisterschaft gewonnen hat. Mit einer Größe von 2,03 Metern ist der 27-Jährige auch auf der Center-Position einsetzbar. Zuletzt war Gille bei der BG Hessing Leitershofen in der ProB aktiv und hatte im Schnitt 11,4 Punkte und 4,5 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. Als „Big Man“ verpflichteten die Koblenzer den 2,01 Meter großen, sehr beweglichen und flexibel als Center oder Power Forward einsetzbaren US-Amerikaner Camaron Tongue. Nach dem Durchlaufen des renommierten College-Programms der Santa Clara Broncos in Kalifornien von 2021 bis 2025 wagte der 25-Jährige den Sprung über den großen Teich und war in der vergangenen Saison beim estnischen Topclub BC Kalev/Cramo Tallin aktiv und war neben der nationalen Liga auch international im Einsatz. Direkt vom College-Programm der Dartmouth Big Green aus New Hampshire wechselte der US-amerikanische Small Forward Jayden Williams (22) ans Deutsche Eck. Der 1,98 Meter große, athletische Flügelspieler erzielte in seiner Senior-Saison durchschnittlich 11,8 Punkte pro Spiel, verwandelte 64 Dreipunktewürfe bei einer Quote von 35,6 Prozent und überzeugte zudem mit starken 84,8 Prozent von der Freiwurflinie. Vom Boston College aus der NCAA kam der 1,93 Meter große US-Combo Guard Chase Forte Johnson zu den EPG Baskets. Im Laufe seiner College-Karriere entwickelte sich der athletische Guard zu einem der besten Verteidiger seiner Liga und wurde in der Saison 2024/25 als Defensive Player of the Year der Summit League ausgezeichnet. Der außergewöhnlich intensive 25-jährige Verteidiger soll die gegnerischen Ballhandler konstant unter Druck setzen. Als letztes Puzzleteil des Kaders wurde der US-amerikanische Point Guard Tyren Moore verpflichtet. Der 25-jährige, 1,80 Meter große und 84 Kilogramm schwere Akteur war in den vergangenen beiden Spielzeiten bei den Georgia Southern Eagles aktiv. In der vergangenen Saison wurde Tyren Moore ins Sun Belt All-Tournament Team berufen. Über die Spielzeit hinweg verwandelte Moore insgesamt 120 seiner 310 Dreipunktewürfe und kam dabei auf durchschnittlich mehr als acht Dreierversuche pro Spiel – Werte, die seine Rolle als äußerst selbstbewusster und konstanter Distanzschütze eindrucksvoll unterstreichen. Insgesamt wird der Spielstil der EPG Baskets angesichts der Struktur des neuen Kaders wohl noch einmal deutlich an Aggressivität und Dynamik in Offensive und Defensive zulegen. Mateo Santamarina wird künftig als Assistant Coach an der Seite von Head Coach Stephan Dohrn arbeiten, der in seiner zweiten Spielzeit bei den EPG Baskets engagiert ist. Der Spanier Santamarina tritt die Nachfolge von Kai Schallenberg an und bringt neben internationaler Erfahrung im Profi- und Nachwuchsbereich vor allem eine große Expertise in den Bereichen Scouting, Videoanalyse und Spielvorbereitung mit.

Die Vorbereitungsspiele der Koblenzer verliefen durchaus erfolgreich. In sieben Testspielen gab es fünf Siege, zuletzt wurden die PS Karlsruhe Lions mit 104:74 deutlich distanziert. Erfolge gab es unter anderem auch gegen die Ligakonkurrenten Artland Dragons (88:78), mit 96:88 bei den VfL SparkassenStars Bochum und mit 88:81 gegen die GIESSEN 46ers. Verloren wurde mit 80:94 gegen ProA-Aufsteiger ETB Essen Miners und mit 79:82 bei den Bayer Giants Leverkusen, dem ProA-Absteiger der vergangenen Saison. Bei Medikamente per Klick Bayreuth verlief die Vorbereitung sehr durchwachsen. Gebeutelt von Verletzungen und Blessuren im Team stand Headcoach Vincent van Sliedregt oft nur eine kurze Rotation zur Verfügung. Nach dem knappen nichtöffentlichen Auftaktsieg gegen Pro B-Ligist BBC Coburg wurde anschließend teils deutlich gegen den tschechischen Erstligisten BK Armex Decin (87:109), im Rahmen des Medikamente-per-Klick-Cups gegen Ligakonkurrent Nürnberg Falcons (73:84) und gegen den slowakischen Erstligisten Blue Wings Nitra (76:93), gegen Bundesligist Mitteldeutscher BC (56:108) und bei Ligakonkurrent SBB Börde Baskets Wolmirstedt (65:90) verloren. Auf dem Heimweg vom einwöchigen Trainingslager im italienischen Bormio, das erst in der vorletzten Woche vor dem Saisonstart durchgeführt wurde, testete MpK noch bei der „Orange Academy“, dem in die ProA aufgestiegenen Farmteam von ratiopharm Ulm. Hierbei feierten die Bayreuther mit 91:83 einen wichtigen Erfolg für das Selbstbewusstsein acht Tage vor Saisonbeginn. Ob die Bayreuther jetzt quasi „auf den Punkt“ konkurrenzfähig sind, wird sich beim ersten Saisonspiel am Sonntag zeigen.

Foto: dieLICHTBUILDER

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProA_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:35:172026-09-25 12:35:17Vorberichte ProA 1. Spieltag

Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ startet ins dritte Schuljahr – über 3.200 Grundschulen dabei, 233.000 Kinder in Bewegung

10. September 2026/in 15.000 Grundschulen, Allgemein, APP, Liga-News, Nachwuchs

Zum Start des neuen Schuljahres nimmt die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ weiter Fahrt auf – zum dritten Jahrestag des WM-Titels der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Bereits über 3.200 Grundschulen beteiligen sich an der Initiative, und rund 233.000 Kinder werden durch teilnehmende Basketballvereine aktiv in Bewegung gebracht.

Die Initiative, getragen von der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der easyCredit Basketball Bundesliga, dem Deutschen Basketball Bund (DBB) sowie den Landesverbänden und der TOYOTA Damen Basketball Bundesliga, zielt darauf ab, bis 2032 Basketball an allen über 15.000 Grundschulen in Deutschland zu etablieren.

Bewegung, Gesundheit und chancengleicher Zugang zum Sport sind heute wichtiger denn je. Gerade mit der zum Schuljahr 2026/27 greifenden Ausweitung der ganztägigen Betreuung (GaFöG) an Grundschulen bietet die Offensive Schulen und Sport eine wertvolle Schnittstelle. Dabei trägt Basketball nicht nur zur körperlichen Fitness bei, sondern fördert Teamgeist, Respekt und Fair Play – zentrale Werte für eine gesunde und inklusive Entwicklung der Kinder.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrkräften, Eltern und Vereinen stellt die Offensive sicher, dass Bewegungsförderung nicht nur breit gestreut, sondern auch wirksam und nachhaltig ist. Schulen erhalten ergänzend praxisorientierte Fortbildungen und Materialien, um den Sportunterricht optimal zu gestalten.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel muss es sein, bereits Grundschulkindern den Spaß am Sport und am Basketball zu vermitteln. Gemeinsam mit den weiteren relevanten Basketballorganisationen sehen wir hier die große Chance, mehr Kinder im Grundschulalter zum Sport und auch zu den Basketballvereinen in den jeweiligen Regionen zu bringen.“

Wie Schulen Teil der Grundschuloffensive werden können

Grundschulen können sich unkompliziert über die Projektwebseite www.15000xbasketball.de anmelden oder Kontakt zu ihrem örtlichen Basketballverein bzw. Landesverband aufnehmen. Dort finden sie Informationen zu:

  • Praxisideen für Schulen: von Aktionstagen über Schul-AGs bis hin zu Schulvereinsmannschaften.
  • Unterstützungsangeboten: Materialien, Trainingshilfen und Fortbildungen für Lehrkräfte.
  • Kooperationsmodellen: wie Schulen langfristig mit Vereinen zusammenarbeiten können.

Die Teilnahme an der Grundschuloffensive bietet Schulen gleich mehrere Vorteile. Basketball schafft zusätzliche, kindgerechte Bewegungsräume im Schulalltag und trägt damit unmittelbar zur Gesundheitsförderung bei. Regelmäßige sportliche Aktivität stärkt Körper und Geist, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und unterstützt so auch den Lernerfolg. Darüber hinaus fördert Basketball wichtige soziale Kompetenzen: Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt werden im gemeinsamen Spiel erlebbar und stärken das Miteinander in der Schulgemeinschaft. Schulen profitieren zudem von praxisnahen Fortbildungen für Lehrkräfte sowie von hochwertigen Unterrichtsmaterialien, die den Einstieg erleichtern. Durch die Kooperation mit örtlichen Vereinen entsteht schließlich eine langfristige Vernetzung, die Kindern den Zugang zu kontinuierlicher Sport- und Vereinsaktivität eröffnet – und damit weit über die Schule hinauswirkt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/15000xBasketball_16zu9_szene.png 1080 1920 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-09-10 15:00:032026-09-10 11:59:18Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ startet ins dritte Schuljahr – über 3.200 Grundschulen dabei, 233.000 Kinder in Bewegung

Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

8. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

In gut zweieinhalb Wochen startet die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, doch für sechs Teams geht es bereits in dieser Woche los! Denn die 1. Runde im Netto BBL Pokal steht an und liefert einmal mehr die Bühne für spannende Duelle und vielleicht ja auch die eine oder andere Überraschung. In jedem Fall dürften es echte Highlightspiele für die sechs teilnehmenden ProA-Ligisten werden, zumal diese wie gewohnt mit Heimrecht in die Pokalsaison starten. Von Traditionsduellen bis zu Lokalderbys ist alles dabei, in dieser Ausgabe von Spotlight gibt es den genauen Blick auf die anstehenden Partien.

Vom ProA-Spitzenspiel zum Pokalduell

HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen // Do. 10.09.2026 18:30 Uhr

Eröffnet wird die 1. Pokalrunde in der Arena Hohenlohe. Die HAKRO Merlins Crailsheim empfangen Phoenix Hagen zu einem Duell, das wir in den vergangenen Saisons schon in der ProA genießen durften. Und die Merlins dürften durchaus noch die eine oder andere Rechnung offen haben. In der vorletzten Saison trafen die beiden Teams in einer hochspannenden Viertelfinalserie aufeinander. Das bessere Ende gab es für die Hagener, die Spiel fünf in Crailsheim für sich entschieden. In der Hauptrunde der letzten Saison waren Crailsheim und Hagen dann die stärksten Teams der ProA und landeten sieggleich auf den ersten beiden Plätzen. Nur wenige Punkte im direkten Vergleich trennten die Crailsheimer vom Hauptrundensieg. Und wer weiß wie die Playoffs verlaufen wären, wenn die Merlins anstelle der Hagener von Platz eins in die Postseason gegangen wären… Es steckt also einiges an frischer Historie in dem Duell, klar ist aber auch, was zählt ist das Hier und Jetzt.

Und in diesem haben die Gastgeber einen großen Umbruch im Kader vollzogen. Neues Trainerteam, ein gutes Dutzend an Abgängen und jede Menge frische Spieler. Es ist ein kompletter Neustart in Hohenlohe, der durch die jüngste Trennung vom sportlichen Leiter Bogdan Radosavljevic noch deutlicher ausfällt. Point Guard Gianni Otto ist der Einzige, der schon im letztjährigen Pokalspiel (gegen Science City Jena) das Crailsheimer Trikot trug. Viel Verantwortung für den jungen neuen Coach Florian Flabb, dessen neues Team aber zumindest schon einiges an Pokal-Erfahrung mitbringt. Point Guard Simon Krajcovic hat bereits vier Pokalpartien mit seinem Ex-Team aus Gießen in der Vita und auch die weiteren Neuzugänge um Hendrik Drescher, Booker Coplin und Co. waren bereits im Netto BBL Pokal aktiv. Die Gäste haben etwas mehr Kontinuität im Kader und bringen eine Handvoll Aufstiegshelden mit. Der Kern um die ProA-bekannten Gesichter wie Marcus Graves, Bjarne Kraushaar oder Tim Uhlemann blieb bestehen und kennt dementsprechend auch die Atmosphäre in der Arena Hohenlohe. Und dass diese durchaus ein Ort für Pokalüberraschungen ist, zeigt der Blick in die vorletzte Saison. Damals schlugen die Merlins nicht nur die ROSTOCK SEAWOLVES in der 1. Runde, sondern hatten auch das Spitzenteam von Alba Berlin am Rande der Niederlage.

Neu-Merlin Krajcovic hat mit den GIESSEN 46ers schon einmal die Pokalsensation geschafft (Bild: Tristan Lindner).

Neuer Coach gegen alten Club

Eisbären Bremerhaven vs. Basketball Löwen Braunschweig // Do. 10.09.2026 20:00 Uhr

Wenn am Donnerstag um 20:00 Uhr der Sprungball durch die Bremer ÖVB Arena fliegt, dürfte es für einen Mann ein ganz besonderer Moment sein. Ferried Naciri übernahm in diesem Sommer den Posten als Headcoach der Eisbären Bremerhaven, nachdem er zuvor eine Saison als Assistant Coach bei den Basketball Löwen Braunschweig gearbeitet hatte. Im ersten Pflichtspiel nun direkt gegen das Ex-Team zu coachen, der Pokal machts möglich. Noch spezieller wird dieses Aufeinandertreffen dadurch, dass bei den Löwen auch weiterhin Ramón Díaz an der Seitenlinie steht, ebenjener Trainer, den Naciri zuletzt als Assistent unterstützte. Ob Naciri den Eisbären also die entscheidenden Insidertipps mitgeben kann, werden wir am Donnerstag erleben. Den passenden Rahmen bietet wie schon im letzten Jahr die ÖVB Arena in Bremen. Die große Halle, in die die Bremerhavener für besondere Partien ausweichen hat sich oft als gutes Pflaster erwiesen. In den letztjährigen Playoffs konnte man hier alle seine Spiele gewinnen, selbst gegen den späteren Meister aus Hagen.

Der Transfersommer verlief im hohen Norden etwas ungewöhnlich. Kapitän Adrian Breitlauch verlängerte zwar seinen Vertrag, spielt aber zunächst bis Anfang nächsten Jahres in Afrika. Der neu geholte Point Guard Dillon Hunter entschied sich doch noch für eine weitere Saison am College, sodass kurzfristig mit Corey McKeithan ein neuer Aufbauspieler verpflichtet werden musste. Stabilität gibt allerdings die deutsche Guard-Rotation, denn hier lockte man die wurfstarken und ProA-erfahrenen Garai Zeeb, Vincent Friederici und Tyreese Blunt an die Nordseeküste. Auch für Ersteren ist es übrigens ein Duell mit dem Ex-Team, von 2019-2021 stand der 29-jährige in Braunschweig unter Vertrag. Auch bei den Löwen lohnt der Blick auf die deutschen Guards. Denn in Gian Aydinoglu kehrte ein Spieler zu den Braunschweigern zurück, der in der letzten Saison mit Kirchheim die ProA-Vizemeisterschaft feierte. Das Hauptrundenspiel, in dem er die meisten Minuten auf dem Feld stand, hatte Aydinoglu übrigens auswärts gegen die Eisbären. Auch er konnte in diesem Sommer aber nicht verhindern, dass die Löwen bislang alle Vorbereitungsspiele verloren. Schaffen es die Eisbären diese Serie aufrecht zu erhalten und für die Pokalüberraschung zu sorgen?

Bekannte Gesichter: Aydinoglu, hier noch im Kirchheimer Trikot, und Carlos Carter werden im Pokal wieder aufeinandertreffen (Foto: Dennis Green).

Die Pokal-Dauerbrenner wollen wieder ins Achtelfinale

GIESSEN 46ers vs. NINERS Chemnitz // Sa. 12.09.2026 18:30 Uhr

Zum vierten Mal seit der Aufstockung des Pokals nehmen die ProA-Ligisten an der 1. Runde teil. Und ein Team war bis jetzt immer dabei: Die GIESSEN 46ers sind aus ProA-Sicht so etwas wie die Stammgäste im Netto BBL Pokal. Und durch die Kontinuität im Kader sind auch immer noch einige Akteure übrig, die alle diese Pokalpartien auf dem Parkett miterlebt haben. Neben den Coaches sind das vor allem Kapitän Robin Benzing sowie Luis König Figge. Ersterer verkündete im Sommer den Aufschub seines ursprünglich geplantem Karriereendes zugunsten einer weiteren Saison im 46ers-Trikot. Und für letzteren sind Partien gegen Chemnitz ohnehin etwas ganz besonderes, schließlich gehört König Figge zu den Aufstiegshelden, die 2020 den NINERS-Weg in die BBL ebneten. Genauso übrigens wie Chris Carter, der in diesem Sommer als der Königstransfer zu den Gießenern stieß. Bei den NINERS gab es in der Offseason einen kompletten Umbruch. Coach Pastore trainiert einen runderneuerten Kader, für den man auch in der ProA die Angel auswarf. Und so kommt es im Pokalspiel zum Wiedersehen mit Player of the Year Ben Burnham (zuletzt Artland Dragons) und Jannis von Seckendorff (zuletzt Eisbären Bremerhaven).

Alleine der Blick auf die einzelnen Spieler macht schon Lust auf die Partie, die aber noch mehr Historie zu bieten hat. Denn das anstehende Duell weckt durchaus einige Erinnerungen an die erste Gießener Pokalteilnahme als Zweitligist. Im September 2023, auch ein Samstag um 18:30 Uhr, empfingen die 46ers die damals noch erstklassigen HAKRO Merlins Crailsheim. Das Team von Frenkie Ignjatovic lieferte damals nicht nur einen guten Fight, es war sogar über weite Strecken überlegen und fuhr den überraschenden Erstrundensieg ein. Im Achtelfinale traf das Team um Robin Benzing dann auf wen? Richtig, die NINERS Chemnitz. Auswärts in Sachsen waren die 46ers chancenlos, nun gibt es drei Jahre später also endlich die Chance zur Revanche. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, meint auch Ignjatovic. Und diesmal gibts das Match mit dem feinen Unterschied, dass die Gießener vor heimischer Kulisse antreten. Und da die Reparaturarbeiten in der Sporthalle Gießen-Ost über den Sommer abgeschlossen werden konnten, sind für die Fans nun auch endlich wieder alle Plätze verfügbar. Perfekte Bedingungen eigentlich für eine rauschende Pokalnacht…

Sechs Jahre ist es her, dass Luis König Figge das Trikot der NINERS Chemnitz trug (Foto: NINERS Chemnitz).

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Mit lettischem Coach zum Pokalcoup

BG Göttingen vs. SYNTAINICS MBC // Sa. 12.09.2026 20:00 Uhr

Zur Primetime am Samstagabend startet die BG Göttingen gegen den SYNTAINICS MBC in das Abenteuer Netto BBL Pokal. Im vergangenen Jahr hieß unsere Überschrift für das Göttinger Pokalduell noch „Runderneuerte Veilchen wollen Bonn ärgern.“ Runderneuert wäre diesmal zu viel gesagt und dennoch, auch in diesem Sommer gab es wieder einen Umbruch bei der BG. Im Letten Martins Gulbis kam ein neuer junger Coach, die Abgänge wurden mit vier spannenden Neuzugängen kompensiert. Doch die wichtigste Nachricht der Offseason war sicher die Vertragsverlängerung von Zach Jackson, der als einziger Importprofi den Göttingern erhalten blieb. Zusammen mit dem deutschen Kern um Daniel Kirchner und Robin Lodders gehört er zu den Spielern, die schon im letzten Pokalspiel auf dem Parkett standen. Die Saisonvorbereitung lief bei der BG stark an, mit Jena und Braunschweig konnte man gleich zwei BBL-Clubs besiegen. Zuletzt setzte es aber Niederlagen, auch weil sich Neuzugang Zac Watson verletzte und sich so die ohnehin kompakte Rotation auf den großen Positionen weiter verkürzte.

Auch der Gegner aus Weißenfels hatte mit Verletzungen zu kämpfen, Top Spieler Spencer Reaves wird dem Club noch einige Wochen fehlen. Dabei sein wird dagegen Collin Welp, der in Göttingen gegen seinen Ex-Club antreten wird. Doch es gibt noch eine weitere Verbindung. Denn Pokalfans dürfte der überraschende Pokalsieg des MBC in der vorletzten Saison noch in frischer Erinnerung sein. Damals schlug man sensationell die Bayern und sicherte sich im Finale den Titel. Gecoacht wurden die Weißenfelser in der Saison vom Letten Janis Gailitis, der mittlerweile neben seiner Tätigkeit in Strasbourg auch die lettische Nationalmannschaft verantwortet. Und eben dort ist Martins Gulbis sein Assistant Coach. Entsprechend konnte der neue Göttinger Trainer schonmal einige Eindrücke über den Pokalgegner einholen, die wichtigste Einschätzung kam zum Schluss: „Er hat mir gesagt, dass wir bereit für den MBC sind.“

Zach Jackson soll auch weiter ein Schlüsselspieler bei der BG sein (Foto: Swen Pförtner).

Schwarz-gelbes Derby im Ländle

Kreisbau Kirchheim Knights vs. MHP RIESEN Ludwigsburg // S0. 13.09.2026 15:00 Uhr

Was wäre die 1. Pokalrunde nur ohne Derbys? Im letzten Jahr gab es das Nordderby zwischen Bremerhaven und Oldenburg, in dieser Saison steht ein schwäbisches Derby an. Die Kreisbau Kirchheim Knights sind erstmals im Netto BBL Pokal vertreten, der Lohn für eine starke Saison die sogar noch mit der ProA-Vizemeisterschaft endete. Die Partie gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg wird eine echte Premiere, denn es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte der Knights, dass ein Pflichtspiel gegen einen Erstligisten ansteht! Alleine das dürfte dem Team von Igor Perovic als Motivation reichen. Doch hinzu kommt noch die Personalie Johannes Patrick. Der junge Guard spielte jahrelang in Ludwigsburg, arbeitete sich durch die Jugendmannschaften bis in den BBL-Kader. Im Sommer folgte dann der Schritt nach Kirchheim, um unter der Teck eine größere Rolle einzunehmen. Im ersten Pflichtspiel direkt gegen die alte Liebe, hier wäre eine Phrase wie „Geschichten, die nur der Sport schreibt“ mit Sicherheit angebracht.

Neben Patrick haben die Kirchheimer noch sechs weitere Akteure für die Kernrotation verpflichtet. Bis auf den zuletzt geholten CJ Hines haben alle bereits Erfahrung im deutschen Basketball, ein möglicher Vorteil so früh in der Saison? Auch der Blick aufs Parkett ist bei den Knights aktuell positiv. Klare Siege gegen die Tigers Tübingen und die OrangeAcademy, gewissermaßen hat man hier schonmal Derbys geprobt. Es sind also positive Vorzeichen, mit denen die Ritter in das Pokalspiel gehen können, auch wenn sie dies naturgemäß als Underdog tun. Die Spielstätte ist im Übrigen auch dem Anlass angemessen. Wie schon bei Highlightspielen in der ProA tauscht man für den Pokal die Sporthalle Stadtmitte gegen die größere EWS Arena in Göppingen.

Tauschte im Sommer das schwarz-gelbe Ludwigsburgtrikot gegen das gelb-schwarze Kirchheimjersey: Johannes Patrick (Foto: MHP RIESEN Ludwigsburg).

Erstrundenexperten in neuer Rolle

MLP Academics Heidelberg vs. EWE Baskets Oldenburg // So. 13.09.2026 18:00 Uhr

Nach fünf Saisons in der easyCredit BBL stand in diesem Sommer wieder der Gang in die ProA für die MLP Academics Heidelberg an. Doch Abstiege bieten immer auch die Chance für einen Neustart und so begannen die Academics sofort damit, einen starken Kader für die Mission Wiederaufstieg zusammenzustellen. Wie viel ProA-Erfahrung im neuen Heidelberger Team steckt haben wir bereits in der vergangenen Ausgabe von Spotlight analysiert. Verlassen hat den Verein allerdings Center Marcel Keßen. Doch auf das Wiedersehen muss man in Heidelberg nicht lange warten, schon am Sonntagabend ist es soweit. Denn das Los wollte es so, dass Keßen mit seinem neuen Club, den EWE Baskets Oldenburg, direkt zum Pflichtspielauftakt im SNP Dome gastiert. Für den sportlichen Leiter der Academics, Alex Vogel, ist das „ein sehr attraktives, aber auch schwieriges Los.“

Was für die Heidelberger spricht, ist die bisherige Erstrundenbilanz. 2022 ein knapper Sieg in Braunschweig, 2023 ein Auswärtserfolg in Bayreuth und 2024 zog man zuhause gegen die Veolia Towers Hamburg in das Achtelfinale ein, für das man im Folgejahr sogar gesetzt war. So gesehen haben die Academics also noch kein Erstrundenaus hinnehmen müssen, fairerweise hinkt der Vergleich etwas, trat man doch auch immer als BBL-Club mit einem BBL-Kader an. Nun ist der Verein also das erste Mal als ProA-Vertreter dabei. Das Weiterkommen gegen die neuaufgestellten Oldenburger wird eine harte Aufgabe, doch dafür kann Coach Carlo Finetti auf einen Neuzugang bauen, der für den Pokalwettbewerb den perfekten Namen hat: Frank Champion wechselte aus Finnland an den Neckar und ist als Leistungsträger eingeplant. Und die passenden Schlussworte für die Vorschau hat wieder Alex Vogel parat: „Wir sind klarer Außenseiter, im Pokal ist aber bekanntermaßen immer alles möglich.“

Identifikationsfigur Niklas Würzner, hier im Erstrundenduell 2023 gegen Bayreuth, geht in seine 15. Saison in Heidelberg (Foto: Ochsenfoto.de)

In den vergangenen drei Saisons konnten zweimal ProA-Teams die Überraschung schaffen. Welches Team kann daran anknüpfen und einen der BBL-Clubs aus dem Wettbewerb werfen? Potential für den einen oder anderen packenden Pokalfight ist in jedem Fall vorhanden. Das war sie, die Pokalausgabe von Spotlight. An dieser Stelle wird es in einigen Wochen dann um den Saisonstart in der ProA gehen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Titelbild_Spotlight13_photocredit_Nico-Genslein_Tristan-Lindner.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-08 08:55:072026-09-08 08:55:51Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

1. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

Bald hat das lange Warten wieder ein Ende. In weniger als vier Wochen startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA endlich in die neue Saison. Eine Saison, die in jedem Fall eine Besondere wird, schließlich ist es die 20. Spielzeit seit Gründung der ProA. Der Countdown für die Jubiläumssaison läuft also und entsprechend stecken auch alle Teams schon tief in ihrer Saisonvorbereitung. Höchste Zeit für einen Blick auf den bisherigen Sommer, in dem sich wieder einiges bei den 18 ProA-Clubs getan hat. Fast die Hälfte der Teams geht mit neuem Coach an der Seitenlinie in die Saison und gerade bei den möglichen Spitzenteams dürfen wir ein großes Wiedersehen mit ehemaligen Aufstiegshelden erwarten. Welchen Einfluss hatten die US-Colleges auf die Offseason und wohin hat es die Nürnberg Falcons auf ihrer speziellen Preseason-Reise verschlagen? All das lest ihr hier in der neuen Ausgabe von Spotlight.

Jede Menge Aufstiegserfahrung bei den Top Favoriten

Dass der Aufstieg in die easyCredit BBL schwer bis nicht planbar ist, haben die letzten Saisons oft genug gezeigt. Klar ist aber auch, dass es definitiv nicht schadet Spieler zu verpflichten, denen dieses Kunststück bereits gelungen ist. Denn die Erfahrung im Kader kann in entscheidenden Situationen den Ausschlag geben. Den auf dem Papier qualitativ stärksten und erfahrensten Kader hat sich der Absteiger MLP Academics Heidelberg zusammengestellt. Aus der BBL ging ein guter deutscher Kern um Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain den Weg in die ProA mit. Bis auf Erstgenannten haben alle schon einen ProA-Aufstieg in ihrer Vita stehen. Für Erol Ersek waren es im Prinzip sogar zwei, weil die Tigers Tübingen 2023 trotz Finaleinzug auf den Gang in Liga Eins verzichteten. Doch damit nicht genug, die Heidelberger legten qualitativ weiter nach und sicherten sich früh in der Offseason die Dienste von Joschka Ferner (ProA-Meister 2023 mit RASTA Vechta) und Lorenz Brenneke (Aufstieg mit den SKYLINERS 2024). In frischer Erinnerung ist zudem Chuck Harris, der in der letzten Saison mit Kirchheim im ProA-Finale stand. Insgesamt hat der Kader der Academics also nun sieben sportliche BBL-Aufstiege im Kader, das ist eine Ansage.

Einen ähnlichen Ansatz wählten die GIESSEN 46ers, die sich direkt den Aufstiegsexperten schlechthin angelten. Chris Carter spielte vor der kommenden Saison bei vier verschiedenen Vereinen in Deutschland. Und egal ob mit bei RASTA Vechta, den NINERS Chemnitz, den ROSTOCK SEAWOLVES oder zuletzt Science City Jena, überall gelang dem Point Guard der Finaleinzug und damit der BBL-Aufstieg. Nun soll also in Gießen der fünfte Streich gelingen und da passt es perfekt, dass die 46ers in Zach Cooks direkt einen weiteren alten Bekannten verpflichteten. Cooks war 2024/25 nicht nur ein Teil der Jenaer Erfolgsmannschaft, ihm gelang sogar der entscheidende Wurf. Im vierten Spiel der Halbfinalserie zwischen Jena und, wie passend, Gießen stand es kurz vor Schluss 95:95. Ein letzter Angriff blieb Jena noch. Der Ball landete bei Cooks, der attackierte und den Ball zum Sieg im Gießener Korb unterbrachte. Damals ließ der schnelle Guard die Gießener Träume von der Rückkehr in die BBL zerplatzen, kann er diese Saison der entscheidende Faktor zum Erreichen dieses Ziels der 46ers sein?

Für die HAKRO Merlins Crailsheim verliefen die letzten Playoffs nicht nach Plan. Mit Hauptrundenplatz zwei im Gepäck hatte man sich sicher mehr als das Viertelfinalaus vorgenommen. Was in diesem Sommer folgte war ein Radikalumbau des Teams. Nur Gianni Otto und Till Isemann blieben in Hohenlohe, der Rest des Kaders inklusive Coach McCray verabschiedete sich. Bei den Neuverpflichtungen wird deutlich, dass keine Experimente eingegangen werden sollten. Nur Forward Peyton Gerald hat noch keine Erfahrung im deutschen Basketball vorzuweisen, ansonsten sind uns die neuen Merlins gut bekannt. Simon Krajcovic geht in seine fünfte ProA-Saison, ebenso wie Hendrik Drescher, der aus seiner Trierer Zeit schon einen Meistertitel im Gepäck hat. Mit Lucas Mayer kam einer der besten deutschen Guards der vergangenen Jahre und aus Vechta angelte man sich Luc van Slooten und Booker Coplin. Für letzteren kommt es zur Reunion mit seinem ehemaligen Coach. Denn der neue Mann an der Crailsheimer Seitenlinie ist Florian Flabb. 2022/23 arbeitete er bereits mit Coplin bei den ART Giants Düsseldorf zusammen, ehe er in den vergangenen beiden Saisons die OrangeAcademy coachte und in die ProA führte.

Harmonierten schon in Jena top: Chris Carter und Zach Cooks wollen jetzt in Gießen den Aufstieg angreifen (Foto: Christoph Worsch).

Der internationale Einfluss an der Seitenlinie I

Neben den Merlins gehen insgesamt gleich sieben weitere Vereine mit neuen Headcoaches in die kommende Saison. Mit Ausnahme des bereits beschriebenen Florian Flabb, kommt keiner der neuen Cheftrainer aus Deutschland. Ob aus Spanien, Frankreich den USA oder dem Baltikum, die Coaches bringen jede Menge Vielfalt und neue Einflüsse in die ProA. So setzt die OrangeAcademy nach dem Abgang von Aufstiegstrainer Flabb auf den Franzosen Mehdy Mary. Der 46-jährige bringt eine Menge Erfahrung mit, gerade in der Förderung junger Talente, was beim Farmteam von ratiopharm ulm perfekt passen dürfte. Drei Jahre trainierte er die U21 vom Euroleagueclub ASVEL Villeurbanne, ehe er den Nachwuchs in Limoges coachte, wo er auch später das Erstligateam übernahm. Reisen wir aus Frankreich weiter nach Belgien. Aus dem kleinen Ort Mol stammt Ferried Naciri, der neue Mann an der Seitenlinie der Eisbären Bremerhaven. Die Nordseestädter mussten ihre erfolgreiche letzte Saison mit dem Abgang von Coach Esterkamp bezahlen, der das Interesse von BBL-Club Jena geweckt hatte. In Naciri fanden die Eisbären einen passenden Nachfolger, der trotz seiner erst 37 Jahre schon auf mehr als ein Jahrzehnt an Coaching-Erfahrung zurückblicken kann. Der Belgier war zunächst in seiner Heimat tätig, ehe es ihn über Dänemark und die Niederlande in die BBL verschlug. Hier arbeitete er als Co-Trainer in Oldenburg und Braunschweig, ehe er nun wieder auf einen Chefposten rückt.

Auch Medikamente per Klick Bayreuth ist bei der Trainersuche auf einen Coach aus einem Nachbarland gestoßen. In der neuen Saison hat Vincent van Sliedregt das Taktikboard in der Wagnerstadt in der Hand. Der Niederländer war lange Zeit Headcoach bei LWD Basket in der belgisch-niederländischen BNXT League. Fun Fact #1: Sein Vorgänger beim Club aus Leeuwarden war 2021 Ferried Naciri. Fun Fact #2: Den wurfstarken Matt Frierson (2022-24 bei den Eisbären Bremerhaven) hat van Sliedregt direkt nach Bayreuth mitgebracht. Neben seiner Tätigkeit bei LWD Basket war der Niederländer zudem auch Chefcoach der niederländischen Damennationalmannschaft. Diese Doppeltätigkeit ist nun nicht mehr möglich, der volle Fokus gilt Bayreuth. Frankreich, Belgien, Niederlande… die BG Göttingen hat bei der Besetzung des Trainerpostens noch etwas weiter geblickt und ist in Lettland fündig geworden. Martins Gulbis tritt die Nachfolge von Fabian Strauß an, mit dem sich die BG nach den eher ernüchternden Playoffs auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatte. Der Lette bringt einiges an Erfahrung aus dem Baltikum mit. Mit VEF Riga holte er die Meisterschaft und durfte sich auch persönlich über die Auszeichnung als Coach des Jahres freuen. Göttingen wird nun seine erste Station außerhalb der Heimat, parallel wird er aber als Co-Trainer weiter für die lettische Nationalmannschaft arbeiten.

Haben beide bereits das Damen-Nationalteam ihres Heimatlandes trainiert: Vincent van Sliedregt (l.) und Martins Gulbis (r.) (Fotos: Bas de Leeuw/Basketball.nl, FIBA).

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Der internationale Einfluss an der Seitenlinie II

Vier internationale Trainer werden wir also in der nächsten Saison genau kennenlernen, die drei weiteren neuen Coaches haben bereits ProA-Erfahrung gesammelt. Der prominenteste Name ist sicher Felix Banobre. Der langjährige Headcoach der VfL SparkassenStars Bochum übernahm in diesem Sommer den Posten bei den Tigers Tübingen und soll der Architekt eines Neustarts werden. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison müssen gleich zehn Neuzugänge in Tübingen zu einer Einheit geformt werden, die zusammen mit den verbliebenen Till Jönke und Melkisedek Moreaux für einen spielerischen Aufschwung sorgen sollen. Dass Banobre der richtige Mann für eine langfristige Entwicklung eines Standorts sein kann, hat der Spanier in Bochum unter Beweis gestellt. Fast sieben Jahre coachte er tief im Westen und führte die SparkassenStars in die ProA. Als sich die Wege mit Banobre im vergangenen Frühjahr trennten, setzten die VfL SparkassenStars Bochum zunächst bis Saisonende auf die interne Lösung Petar Topalski (bis dahin Assistant Coach). Wie geplant rückt dieser nun wieder in das zweite Glied, stattdessen übernimmt ein weiterer ehemaliger Co-Trainer das Ruder. Alvaro Sanchez tritt seine erste Headcoach-Stelle im Profibereich an. Damit hat Bochum also wieder einen spanischen Cheftrainer. Der in Barcelona aufgewachsene Sanchez arbeitete schon in Schweden, Ägypten und den Niederlanden, seit 2024 war er im Staff der SparkassenStars und war als neuer Chef die Wunschlösung der Bochumer. Doch nicht nur im Ruhrgebiet beförderte man einen Assistant zum Headcoach. Auch die Nürnberg Falcons vollzogen diese Rochade, in der Ralph Junge wieder seine Hauptaufgabe als Geschäftsführer übernahm und damit Platz für Tim Black machte. Der US-Amerikaner verbrachte schon als Spieler einige Jahre in Deutschland. Nach der aktiven Karriere ging Black zunächst zurück in die USA, ehe er 2024 zum Coachingteam der Falcons stieß. Gut zwei Saisons konnte er als Co-Trainer Erfahrung sammeln, sodass nun seine erste Saison in voller Verantwortung bevorsteht. Und diese beginnt für die Falcons gleich mit einer der ungewöhnlichsten Preseasons…

Felix Banobre (l.) übernimmt ein runderneuertes Tübinger Team, Tim Black (r.) rückt nach zwei Saison als Assistant Coach auf den Nürnberger Chefposten (Fotos: Hartmut Boesener, Nathalie Zweifel).

Einmal China und zurück: Die außergewöhnlichste Vorbereitung

15 Spiele in gut drei Wochen! Das klingt nach einem verblüffend straffen Vorbereitungsprogramm, schließlich entspricht das schon fast einer halben Saison. Doch die Nürnberg Falcons setzen noch einen drauf und bestreiten diese Spiele im Rahmen einer Turnierreise durch China! Am 5. August flogen die Falken los, die Rückkehr war am gestrigen Montag. Coach Black blickt durchaus positiv auf diese Reise, denn „Spieler bestreiten lieber Spiele, als sich nur durch Lauftraining in Form zu bringen.“ Bleibt natürlich die Frage, inwiefern bei diesem Pensum die Spielzüge und Automatismen entwickelt werden können, doch in Asien lief es für die Nürnberger. In Zhongning, beim ersten der Turniere, gewannen die Falcons direkt alle drei Spiele und krönten sich zum Turniersieger. Und das noch ohne Guard Nate Heise und natürlich ohne den frisch verpflichteten Xavier Bell, der erst in Deutschland zum Team stieß. Gegen Gegner aus China, Georgien und Australien holten die Franken auch in den folgenden Spielen einige Siege, bei denen sich vor allem Forward Ty Allred mehrfach als Top Scorer hervortat. Nach der Rückkehr stehen nun noch fünf weitere Testspiele an, sodass die gesamte Vorbereitung 20 Partien umfasst!

Kampf um den Ball in Zhongning (Foto: Nathalie Zweifel).

Der Ruf vom College

Bereits in den letzten Offseasons machte sich in der ProA der Einfluss des US-Sports bemerkbar. Ein Urteil des obersten Gerichtshof in den USA machte 2021 den Weg für deutlich höhere Gehälter und Vermarktungsmöglichkeiten von College-Athleten frei. Das hat den ohnehin schon vorhandenden Reiz in die USA zu wechseln nochmal verstärkt. Und so sind auch in diesem Sommer wieder einige Athleten aus der ProA in Richtung College gewechselt. Ob Linus Ruf (Wyoming Cowboy Basketball), Fynn Lastring (New Mexico Lobos), Janis Jünemann (Western Michigan University) oder Tom Stoiber (Davidson College) um einige Namen exemplarisch zu nennen. Das hat mittlerweile eine gewisse Normalität entwickelt, neu ist hingegen, dass auch das Verpflichten von Rookies sich erschwert hat. Grund ist abermals das System in den USA. In der NCAA waren bisher vier aktive Saisons das Maximum für die College-Karriere, mit den Regeländerungen dieses Sommers weitet sich diese auf fünf Saisons aus. Das führte bei den Eisbären Bremerhaven dazu, dass man Dillon Hunter bereits als neuen Floor General verkündet hatte, ehe die neuen Regeln ihm doch die lukrativere Rückkehr an die Clemson University ermöglichten. Doch die Eisbären reagierten schnell und stellten Corey McKeithan als neuen Point Guard vor. Auch den Nordkonkurrenten Artland Dragons ereilte dasselbe Schicksal. Kenny Noland entschied sich trotz Zusage in Quakenbrück für eine weitere Saison an der Columbia University. Doch vielleicht war das auch Glück im Unglück für die Drachen, denn als Ersatz verpflichtete man mit Jonathan Klussmann immerhin einen der letztjährigen Top Scorer der ProA.

Jonathan Klussmann spielte schon bei RASTA Vechta II unter Coach Gruhn (Foto: Sebastian Neddermann).

Das war er, der ProA-Sommer im Schnelldurchlauf. Einen Überblick über alle Transfers und Kader gibt’s übrigens immer aktuell in unserer Wechselbörse. Am 25. September startet dann die neue Saison mit dem Eröffnungsspiel in Gießen, doch sechs ProA-Teams sind wie gewohnt schon vorher im Einsatz. Denn der BBL Pokal steht an und eine ausführliche Vorschau auf die Erstrundenpartien wird es selbstverständlich an dieser Stelle geben. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Titelbild_Spotlight12_photocredit_Dennis-Green_Norbert-Schulz.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-01 15:25:322026-09-02 10:22:32Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

1. September 2026/in Allgemein, APP-Top, Liga-News, ProA 26/27

Auch in der Saison 2026/27 werden die Livestreams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kostenpflichtig auf Sporteurope.TV angeboten. Ab sofort können Fans die verschiedenen Pass-Modelle buchen und ihren Bundesligisten damit direkt unterstützen.

 

Übersicht der Preise und Pass-Modelle

Produkt Preis Beschreibung
Einzelspiel (Hauptrunde) 5,99 € Einzelspiel (pay-per-view)
Teampass 109,99 € Alle Hauptrundenspiele eines Bundesligisten

Heim- und Auswärtsspiele

All-Access-Pass 189,99 €* Zugriff auf alle Spiele der Saison inkl. Playoffs – teamübergreifend

 

 

*Vorverkaufsaktion: Bis zum 15.10.2026 ist der All-Access-Pass für 159,99 € statt 189,99 € erhältlich. Bis dahin zuschlagen und sich den besten Deal für die komplette Saison inklusive Playoffs sichern!

Wie in der vergangenen Saison wird es in den Playoffs zudem Einzelspiele zu kaufen geben.

Buchbar unter: Sporteurope.TV!

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Beitragsbild-Livestreampreise-26_27.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-09-01 12:15:482026-09-01 10:38:55Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

20. August 2026/in Allgemein, APP, Liga-News, ProA 25/26, ProA 26/27

Köln, 20. August 2026 – Die 2. Basketball-Bundesliga GmbH hat das Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG (ProA) für die Saison 2025/2026 abgeschlossen.

Im Rahmen des Verfahrens wurden die lizenzrelevanten Angaben des Vereins überprüft. Auf Grundlage des Lizenzstatuts hat die Liga gegen den Verein eine Sanktion verhängt, die einen Abzug von 4 Wertungspunkten mit Wirkung für die Spielzeit 2026/2027 sowie eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro umfasst. Die SBB Börde Baskets AG hat die Sanktion akzeptiert und auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet; das Verfahren ist damit abgeschlossen.

Zu Einzelheiten des Verfahrens äußert sich die Liga nicht.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Beitragbild-Nachlizenzierung-SBB-Baskets.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-08-20 12:00:182026-08-20 12:02:15Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet

11. August 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds hat in der Saison 2025/26 insgesamt knapp 400.000 EUR an ausbildende Clubs der easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie an Amateurvereine ausgeschüttet.
 
60 Amateurvereine bundesweit profitieren von Ausbildungsprämie
 
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. stellt jährlich 1.500 EUR pro Bundesligist –für die Förderung von Amateursportvereinen bereit. Zum zweiten Mal wurden nun rund 60 Amateurvereine über die neu gestaltete Ausbildungsprämie mit insgesamt 100.000 EUR ausgezeichnet. Die Prämien fließen an Vereine, die von den Bundesligisten nominiert wurden – für ihr besonderes Engagement bei der Begeisterung von Kindern für Basketball über Schul- und Vereinsangebote oder für die nachhaltige Zuführung von Talenten in die Förderstrukturen des deutschen Basketballs.
 
Die Mittel müssen dabei gezielt in die Grundschuloffensive (15.000 Grundschulen bundesweit) oder in die Regionalentwicklung des jeweiligen Bundesligisten fließen. Eine wiederholte Förderung desselben Amateurvereins in zwei aufeinanderfolgenden Saisons ist ausgeschlossen.
 
ratiopharm ulm, Artland Dragons und RASTA Vechta II setzen besonders auf einheimische Nachwuchsspieler
 
Bundesligisten in easyCredit BBL, ProA und ProB werden für Spielzeiten prämiert, die sie an einheimische Nachwuchsspieler vergeben. Der Verteilungsschlüssel basiert auf dem prozentualen Anteil der Nachwuchsspieler-Einsatzzeiten an der Gesamtspielzeit des jeweiligen Clubs. In dieser Säule wurden insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet und auf insgesamt 29 Bundesligisten verteilt.
 
TOP 3-Ranking je Liga
 

Liga

Club

Anteil Spielzeit

Ausschüttung

BBL

ratiopharm ulm

21,4%

21.022,50 €

BBL

ALBA BERLIN

13,7%

13.477,50 €

BBL

MHP RIESEN Ludwigsburg

13,3%

13.147,50 €

ProA

Artland Dragons

31,4%

11.306,99 €

ProA

Paderborn Baskets

26,9%

9.682,40 €

ProA

BBC Bayreuth

20,6%

7.419,64 €

ProB

RASTA Vechta II

67,3%

3.000,78 €

ProB

VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

56,6%

2.524,07 €

ProB

FC Bayern Basketball II

56,1%

2.501,22 €

 
ALBA BERLIN als Ausbildungszentrum deutscher Leistungsträger
 
Bundesligisten erhalten zudem eine Prämie für die Ausbildung deutscher Leistungsträger, gemessen an deren Ausbildungsjahren in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL. Als „deutscher Leistungsträger“ gilt, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt (oder gleichgestellten Status hat) und in der Hauptrunde der easyCredit BBL bzw. einer vergleichbaren internationalen Top-Liga (z. B. NBA, EuroLeague, ACB) im Schnitt mindestens 10 Minuten pro Spiel zum Einsatz kam.
 
In der Saison 2025/26 wurden für die Ausbildung von 95 Spielern insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet. Rund 18 % der anrechenbaren Ausbildungsjahre entfielen auf ALBA BERLIN, die mit knapp 27.000 EUR den mit Abstand größten Einzelanteil aus diesem Topf erhielten.
 
TOP 5-Ranking
 

Club

Liga

Relativer Anteil

Ausschüttung

ALBA BERLIN

BBL

18,12%

27.181,21 €

BMA365 Bamberg Baskets

BBL

9,40%

14.093,96 €

FC Bayern Basketball

BBL

8,39%

12.583,89 €

Bayer Giants Leverkusen

ProA

6,38%

9.563,76 €

MHP RIESEN Ludwigsburg

BBL

5,70%

8.557,05 €

 
Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Über die jährliche Ausschüttung von Ausbildungsprämien belohnt und prämiert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. zahlreiche vielen Profi- und Amateurvereine, die sich an unterschiedlichen Stellen des Basketballsystems in die Förderung von Nachwuchsspielern einbringen. Die Ausbildungsprämie drückt dabei Anerkennung und Wertschätzung des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. aus! Denn die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchsspielern ist die Lebensader für eine nachhaltige sportliche Entwicklung des Basketballs in Deutschland.“
 
Matthias Sonnenschein, Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung der easyCredit BBL: „Die Ausbildungsprämie ist ein starkes Signal für die gemeinsame Verantwortung im deutschen Basketball. Sie würdigt nicht nur die Arbeit der Clubs, die Talente ausbilden und entwickeln, sondern schafft auch gezielte Anreize, jungen Spielern früh Vertrauen und Spielzeit zu geben. Entscheidend ist dabei, dass wir die gesamte Entwicklungskette stärken – von der Grundschule über den Amateurverein bis hin zum Profibereich. Nur so können wir nachhaltig mehr und besser ausgebildete Spieler für den deutschen Basketball gewinnen.“
 
Durch die Ausbildungsprämie des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds kann und soll kein Transfersystem etabliert bzw. ein solches ersetzt werden. Vielmehr geht es um einen gemeinsam getragenen, ideellen Ausgleich für Vereine, die Nachwuchsspieler entdecken und aktiv ausbilden. Hierbei sollen alle Vereine die an der Entdeckung, Ausbildung und Entwicklung mitgewirkt haben, zumindest einen Teil ihrer Aufwendungen ersetzt bekommen. So werden regionale Jugendförderstrukturen unterstützt. Darüber hinaus soll der Mittelrückfluss als Anreiz zur regionalen Zusammenarbeit aller Clubs beitragen.
 
Die easyCredit BBL verdoppelt die Auszahlungen an die BBL-Clubs aus Eigenmitteln (Move your Sport Prämie des TV-Partners Dyn) und erhöht somit den Anreiz zu nachhaltiger Nachwuchsförderung. 
 
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/01/Ausbildungsfonds.png 563 1000 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-08-11 10:00:202026-08-11 11:21:51Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet
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