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46ers und Mitchell lösen Vertrag auf – Beide Seiten sehen andere Entwicklungsmöglichkeiten

Big Man Steffon Mitchell setzte vor seinem beginnenden Engagement bei den JobStairs GIESSEN 46ers ein Jahr aus dem aktiven Spielbetrieb aus. Diese Pause ohne Wettbewerb und nur mit Training im Gepäck, ließen beiden Seiten erkennen, dass die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA noch zu früh für den Rookie und seiner ersten Europastation sein könnte. So einigte man sich einvernehmlich auf eine Vertragsauflösung. 

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Bei der Verpflichtung von Steffon war uns bewusst, dass ein gewisses Risiko besteht. Er ist ein toller Typ, der mit uns aber die Einschätzung teilt, dass es sportlich nicht passt. Solche Situationen sind nie schön. Beide Seiten haben sich das natürlich nicht gewünscht und hatten andere Erwartungen. Betonen möchte ich, dass sowohl die Gespräche mit Steffon als auch mit seinem Agenten sehr menschlich und professionell waren. Das erlebt man nicht immer so. Wir wünschen Steffon nur das Beste für seine Zukunft! Ich bin guter Dinge, das wir in den nächsten Tagen einen neuen Spieler für die großen Positionen präsentieren können.“

Der aktive Schachspieler, der die Position des Power Forwards innehat, kam als Rookie zu den JobStairs GIESSEN 46ers. Zuvor war er vier Jahre auf dem Boston College beheimatet. Mit seiner ersten Profistation in Europa, nach einer einjährigen Unterbrechung aus dem aktiven Wettbewerb, mussten beiden Seiten erkennen, dass die Herausforderung für den US-Amerikaner noch zu groß ist. Dass Mitchells Potential aufweist, konnte man im Testspiel gegen den easyCredit Basketball Bundesligisten HAKRO Merlins Crailsheim sehen. Bei den Baden-Württembergern lieferte er 13 Punkte, schnappte sich vier Rebounds und brachte 2/2-Dreiern in die Reuse. Zuletzt musste der aus Minnesota stammende Mitchell aber aufgrund einer Oberschenkelzerrung passen.

Der Traditionsclub wünscht seiner Nummer 41 alles Gute für die Zukunft!   

Flügelspieler mit reichlich Europa-Erfahrung – Justin Martin mit Try-Out-Vertrag ausgestattet

Die JobStairs GIESSEN 46ers befinden sich bereits in der Vorbereitung und heute steht der erste nicht öffentliche Test bei den Klassenhöheren HAKRO Merlins Crailsheim an. Bei dieser Partie kann die mittelhessische Neuerwerbung Justin Martin noch nicht mitwirken. Der mit einem Einjahresvertrag ausgestattete erfahrene Flügelspieler wird erst Ende dieser Woche in Gießen erwartet und soll schnellstmöglich in die Mannschaft integriert werden. Der 32-jährige US-Amerikaner wechselt aus dem Kosovo an die Lahn und erhält die Nummer 19. Martin ist der zehnte Vollprofi im Kader der 46ers und soll vorerst den letzten Platz im Roster von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 erhalten.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Justin ist ein erfahrener Spieler, der variabel eingesetzt werden kann. Seine primäre Position ist die des Small Forwards. Jedoch kann er auch offensiv wie defensiv auf den Positionen 2 und 4 spielen. Wir sind von Justin überzeugt, wollen und müssen aber auf Nummer sicher gehen. Deswegen haben wir ihm vorerst mit einem Try-Out-Vertrag ausgestattet. Das letzte Puzzlestück auf dieser zentralen Import-Position muss sitzen.“ 

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Mit Justin konnten wir einen sehr erfahrenen Spieler verpflichten, der sich jedoch auch nochmal über eine Try-Out-Zeit beweisen muss. Sebastian und mir war es wichtig, ihn vor Ort zu erleben und die Möglichkeit zu haben, im Falle des Zweifels, reagieren zu können. Wir haben elf neue Spieler. Daraus eine Einheit zu formen ist alles andere als leicht. Bis jetzt haben wir charakterlich nur gute Jungs verpflichtetet. Das soll und muss auch so bleiben. Justin fühlt sich auf mehreren Positionen zuhause. Sein Wurf und seine Athletik sind sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie er sich bei Ankunft präsentieren wird.“

Justin Martin (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich bin sehr dankbar darüber, dass Coach Frenki und Sebastian mir diese Chance ermöglichen. Ich werde alles geben und zeigen, dass ich in dieses Team gehöre. Ich brenne darauf die 46ers und die Stadt Gießen zu repräsentieren.“

Bereits in zehn europäischen Ländern kam Justin Martin zum Einsatz. In der vergangenen Saison 2021/22 agierte der flexibel ausgerichtete US-Amerikaner auf Zypern und im Kosovo. Bei APOP Paphou lieferte der Starting-Five-Akteur in knapp 32 Minuten Spielzeit 19.1 PpS und schnappte sich 8.3 Rebounds vom Brett, wobei auch 1.9 SpS bei ihm verzeichnet wurden. Mit diesen Zahlen im Gepäck ging es zum Tabellenführer Golden Eagle YLLI in die kosovarische FBK. Die Eagles beenden die Saison mit einem 21-6 Record als Spitzenreiter, wobei auch Martin in drei Begegnungen seinen Teil beisteuerte. In Rund 20 Minuten Einsatzzeit standen auf seinem Arbeitszeugnis 9.0 PpS und 6.0 RpS.

Die vorherigen Stationen seiner Vita weisen u.a. Stationen in Israel, Griechenland, Tschechien, Russland, Island, Kolumbien und auch Deutschland auf. Bei den Scanplus Baskets Elchingen begann der nun 32-Jährige seine Profi-Karriere außerhalb der USA. Seine Laufbahn führt von der ProB bis in die BASKETBALL CHAMPIONS LEAGUE. In der russischen Superleague war er u.a. 21-mal als Spieler der Startformation zugange und zeigte mit 10.1 PpS sowie 7.0 RpS seine Vielseitigkeit, was ins Halbfinale mit seinem Team mündete. 

Diese Variabilität erarbeitete sich der reboundstarke Flügel an den Universitäten der Southern Methodist und Xavier, wo er bei den Mustangs und Musketeers spielte. Insbesondere bei der Xavier University baute der Neu-Gießener seine Statistiken kontinuierlich auf, was ihm in seinem Junior-Jahr in 33 Partien zum Starter führte. 11.7 PpS und 5.2 RpS waren das Resultat eines gelungenen Jahres und begünstigten den Wechsel der Bildungsstätte. Nach Beendigung seiner akademischen Laufbahn war es dann der Weg in die Nachwuchsliga der NBA zu den Texas Legends, die ihm die Tore zur Basketballwelt öffneten.   

Serbisches Kraftparket für den Frontcourt – 46ers mit Big Man Stefan Fundic einig

Der Auftakt zur Pre-Season ist für die JobStairs GIESSEN 46ers bereits gestartet, doch die Mannschaft muss noch weiter von Sportdirektor Sebastian Schmidt und Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic konzipiert werden. Mit dem serbischen Big Man Stefan Fundic konnte die Lücke im Frontcourt geschlossen werden, sodass vorerst nur noch ein Mosaikstein auf der Flügelposition fehlt. Das flexibel einsetzbare Kraftpaket, bei zwei Meter und 110 Kilogramm, wechselt von BC Igokea Akesandrovac zum Traditionsclub und erhält einen Einjahresvertrag plus Option auf eine weitere Spielzeit im Aufstiegsfall. Der harte Arbeiter unter den Körben wird die Nummer elf bei den Gießenern tragen. Mit Fundic haben die Mittelhessen für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 somit aktuell neun Spieler im Kader.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir sind sehr zufrieden mit der Verpflichtung von Stefan. Wir hatten sehr gute Gespräche und er wird unserem Team mit seiner Erfahrung und seinen Skills sehr guttun. Das geduldige Warten hat sich in jedem Falle ausgezahlt. Jetzt schauen wir noch nach einem 3/2er auf dem Import-Markt. Hier kann es mit einer Verpflichtung schnell gehen oder aber auch eben nicht. Wir bleiben ruhig und wollen das passende und vorerst letzte Puzzlestück finden. Komplettiert wird der Kader aus den Top-Talenten des Nachwuchsprogrammes. “

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Sebastian und ich waren geduldig und haben uns entsprechend Zeit gelassen, um den charakterlich und sportlich passenden Spieler für die zentrale Position des Centers zu bekommen. Auch wenn Stefan undersized ist, wird man sich in Gießen an ihm erfreuen können. Davon sind wir überzeugt. Er ist ein harter Arbeiter, hat in den letzten Jahren in starken Ligen gespielt und wir konnten ihm jetzt eine große Rolle anbieten. Deswegen hat er sich für uns entschieden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Stefan Fundic (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich gehe positiv in die kommende Saison und hoffe, dass wir eine gute Spielzeit haben werden. Dabei wollen wir unsere gemeinsam gesteckten Ziele erreichen und auch unserem eigenen Anspruch gerecht werden. Für die Ziele werde ich 100% geben.“

Der formal für die Power Forward-Position verzeichnete Stefan Fundic ist auf beiden großen Positionen zuhause. Sowohl als Center wie auch als Forward weiß der Serbe seinen Körper kraftvoll einzusetzen. Der 28-Jährige behauptete sich bisher in den Balkanstaaten Bosnien, Kroatien und Serbien. Zuletzt bei BC Igokea Aleksandrovac, wo er zwei Spielzeiten absolvierte und mit dem Club in der Champions League agierte. Im Durchschnitt legte der Neu-Gießener in dieser Zeit in der AdmiralBet ABA League, die aus Clubs des ehemaligen Jugoslawiens zusammengeführt ist und umgangssprachlich die Adriatic League genannt wird, 3.8 PpS und 4.6 RpS auf das Parkett auf.

In dieser multinationalen Liga ist der Big Man auch schon seit Jahren mit verschiedenen Teams zugange, wobei auch die nationalen Wettbewerbe seit 2014 eine Vollauslastung von ihm verlangen. Insgesamt 279 Begegnungen stehen wettbewerbsübergreifend seit 2014 in seiner Vita. Darunter tummeln sich Leistungen wie in der Spielzeit 2016/17, wo ihm im Saisondurchschnitt mit 17.7 PpS und 11.8 RpS ein Double-Double gelang. Neben persönlichen Meriten feierte Fundic 2020, 2021 und 2022 Meisterschaften in Kroatien und Bosnien, sowie zwei Pokalsiege. Zudem gelang ihm 2021 mit seinem damaligen Team der Einzug ins Halbfinale der Adriatic League. 

Assistenzcoach gefunden – Nikola Stanic unterstützt Coach „Frenki“

Nach der Verabschiedung von Steven Wriedt als Assistenzcoach, konnten die JobStairs GIESSEN 46ers mit Nikola Stanic einen fachkundigen Nachfolger finden. Der Serbe hatte bereits bei den MLP Academics Heidelberg mit 46ers-Cheftrainer Branislav „Frenki“ Ignjatovic erfolgreich zusammengearbeitet. Der vielseitige Basketballcoach erhält beim Traditionsclub einen Vertrag über eine Spielzeit. 

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir haben uns selbstverständlich mit diversen Coaches über die Co-Trainer Position unterhalten. Uns war wichtig, dass wir einen Trainer finden, der sowohl Erfahrung im Seniorenbereich als auch im Jugendbereich auf höchstem Niveau hat und der taktisch glänzen kann. Zudem muss vor allem eine gute Chemie zwischen Frenki und ihm herrschen. Da sich beide schon aus der Vergangenheit kennen und schätzen, ist die Entscheidung uns am Ende dann leichtgefallen. Nikola soll neben den Aufgaben der Profimannschaft auch im Individualtraining mit Top-Talenten tätig sein. Wir hoffen, dass mit seinem Visum alles reibungslauf läuft und er dann pünktlich zum Trainingsstart vor Ort sein kann“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich kenne Nikola schon lange. Er hat eine immense Erfahrung im Coaching von diversen Teams und hat auch schon für Größen wie Sasa Obradovic gearbeitet. Nikola und ich haben im vergangenen Jahr bereits in Heidelberg zusammengearbeitet. Dort hat er sich um die Vor- und Nachbereitung der Gegner und der Videoanalyse gekümmert. Ich freue mich, dass wir auch in Gießen weiter zusammenarbeiten können. Seine Erfahrung und Qualität werden uns sehr helfen.“

Nikola Stanic (Assistenzcoach JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich bin sehr glücklich und freue mich schon bald ein Teil der JobStairs GIESSEN 46ers zu sein. Ein Club mit einer großartigen Historie und Tradition. Zumal ich wieder mit Coach Frenki zusammenarbeiten kann, was mich ganz besonders freut. Wir hatten zuletzt eine erfolgreiche Kooperation in Heidelberg, wo ich als Video-Analyst tätig war. Ich weiß das Gießen eine Basketballstadt mit tollen Fans ist und wir wollen unser Bestes geben, den Club wieder in die easyCredit BBL zu führen, wo sie auch hingehören.“

Bereits in Heidelberg agierten „Frenki“ und sein neuer Assistenzcoach zusammen. Damals war Nikola Stanic in der Funktion als Video-Analyst und Scout für die Spielvorbereitung mitunter zuständig. Der ehemalige Nachwuchsakteur von Roter Stern Belgrad, der bereits als Teenager mit dem Coaching begann, konnte unter anderem bei Sasa Obradovic Erfahrung sammeln.

Stationen bei KK Beovuk 72 Beograd, Spartak Primorie Vladivostok und ein Aufenthalt in China prägen sein Profil. Dem Club aus Belgrad hielt er insgesamt über neun Jahre die Treue und entwickelte sich vom Nachwuchstrainer bis hin zum Direktor der Jugendakademie. Als Geschäftsführer des Vereins schaffte der Serbe letztendlich den Aufstieg in die serbische erste Liga. Einen Zwischenschritt tätigte der Inhaber der FIBA Trainerlizenz indem er zwei Spielzeiten bei Vladivostok engagiert war. Mit diesem Team konnte der damalige Headcoach 2018 die Meisterschaft der Superleague 1 in Russland erringen, bis der Weg wieder zurück zu KK Beovuk führte – wobei der Basketballübungsleiter auch einem Engagement in China zwischenzeitlich nach ging.

Nach fünf Jahren ist Schluss – Steven Wriedt mit anderweitigem Engagement

Der Assistenzcoach der JobStairs GIESSEN 46ers Steven Wriedt beendet nach fünf gemeinsamen Jahren sein Engagement bei den Mittelhessen und möchte sich nun einer neuen Herausforderung außerhalb des Basketballs widmen. Dabei bleibt der 51-Jährige aber der Region erhalten und wird weiterhin in Marburg seinen Lebensmittelpunkt haben. Der Traditionsclub möchte alsbald einen auf seinen Kanälen einen Nachfolger benennen und vorstellen.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Im Namen der gesamten 46ers möchte ich mich bei Steven für die letzten fünf Jahre bedanken. Seine Loyalität in diesem Business war bemerkenswert. In mitunter sehr schwierigen Situationen hat er immer alles gegeben und ist oftmals, ohne nachzudenken und selbstlos, in die Bresche gesprungen. Wir wünschen Steven privat als auch beruflich nur das Beste.“

Gemeinsam mit dem ehemaligen 46ers-Cheftrainer Ingo Freyer kam Steven Wriedt zur Saison 2017/18 aus Hagen nach Gießen. Beim Traditionsclub wirkte er als Assistenzcoach unter der Ägide von Headcoach Freyer, Rolf Scholz und zuletzt Pete Strobl. Dabei galt der US-Amerikaner immer als Ruhepol auf der Trainerbank und wirkte in impulsiven Situationen am Spieltag besonnen ein.

In den fünf gemeinsamen easyCredit BBL-Spielzeiten war Wriedt vor allem für die Spielvorbereitung und dem dazugehörigen gegnerischen Scouting zuständig. Auch das Individualtraining der Big Men stand unter seiner Obhut, wobei er sich auch nicht zu schade war, die Rivers Barracks ein wenig auf Vordermann zu bringen und den Besen zu schwingen.

Der sympathische Wahlmarburger hielt dem Club auch in schwierigen Zeiten die Treue und war wettbewerbsübergreifend insgesamt 161-Mal am Parkett auf der Trainerbank zur Stelle. In der vergangenen Saison übernahm Wriedt im Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn zwischenzeitlich die vakante Cheftrainerposition, nachdem sein Vorgesetzter Strobl während der Partie des Innenraums verwiesen wurde.

46ers gehen ohne Nawrocki und Binapfl in die Saison – Verbleib von Koch weiter offen

Mit der Bekanntgabe der Verpflichtung von Power Forward Roland Nyama haben die JobStairs GIESSEN 46ers vermeintlich ihre Bemühungen für die deutschen Kaderspots eingestellt, obwohl ein Hintertürchen noch offenbleibt. Die Mittelhessen befinden sich noch im regen Austausch mit Stabilisator Florian Koch und dessen möglichen Verbleib in Gießen. Die Entscheidung ohne den letztjährigen Captain Dennis Nawrocki und Jungspund Kilian Binapfl in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu gehen, steht hingegen fest.

Die drei deutschen Spieler kamen alle zur easyCredit BBL-Saison 2021/22 an die Lahn. Dennis Nawrocki übernahm sofort das Amt des Captains und lief insgesamt 27-Mal für die 46ers-Farben auf. Der zuvor in Jena agierende Shooting Guard erhielt rund zehn Minuten Einsatzzeit und lieferte 3.0 PpS ab. 46ers-Sportdirektor Sebastian Schmidt über seinen ehemaligen Führungsspieler: „Dennis war in der vergangenen Saison, so wie ich ihn auch von meiner vorherigen Station kannte, ein absolut vorbildlicher Profi, der sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und nie aufgegeben hat. Leider hat ihn eine Verletzung gegen Ende der Saison von dem aktiven Geschehen auf dem Parkett rausgenommen. Für seine sportliche als auch private Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste. Einen Spieler mit einem solchen Charakter in seinen Reihen zu haben, kann sich nur jeder wünschen.“

Als weiterer Flügel, der mit viel BBL-Erfahrung ausgestattet ist, fand Florian Koch über Würzburg den Weg nach Mittelhessen. Der Small Forward bestritt 32 Partien für die JobStairs GIESSEN 46ers und fungierte dabei 14-Mal als Starter. In knapp 21 Minuten Spielzeit erzielte er 9.0 PpS und 3.2 RpS. Der gebürtige Rheinländer konnte auch mit 24 Punkten im Gießener Dress seine persönliche BBL-Bestleistung beim Heimsieg gegen die Hamburg Towers einstreichen. „Flo sorgte in der letzten Saison, vor allem von den deutschen Akteuren, für Stabilität und Fire-Power in der Offensive. Der Kontakt ist nach der Saison nicht abgebrochen und wir befinden uns immer noch im Austausch, auch über eine mögliche Vertragsverlängerung. Diese hängt jedoch von mehreren Faktoren ab: Private Zukunft und Wirtschaftlichkeit auf der einen und der Stand der Rekrutierung des Kaders bis zur Entscheidung des Spielers auf der anderen Seite. Sobald es auf diesem Spot und bei seiner Personalia Neues gibt, werden wir die Öffentlichkeit informieren“, so Schmidt über einen möglichen Verbleib von Koch.

Der dritte im Bunde ist Youngster Kilian Binapfl. Die damalige Neuverpflichtung der Telekom Baskets Bonn erhielt bei den Lahnstädtern ein Doppellizenz und war somit für die JobStairs GIESSEN 46ers sowie die Depant GIESSEN 46ers Rackelos aktiv. Insgesamt 23 Begegnungen absolvierte er für die Gießener in der BBL, dabei waren rund elf Minuten Einsatzzeit für ihn reserviert. In diesem Slot produzierte der Flügelspieler 2.9 PpS. In seinem letzten Spiel für die Mittelhessen legte er mit 15 Zählern in Ulm seinen Karrierebestwert auf das Parkett. „Kili hatte eine sehr durchwachsene Saison, welche leider auch von der ein oder anderen Verletzung geprägt war. Er gehörte zu den Jungs, die am Ende der vergangenen Spielzeit weiterhin alles gegeben und gekämpft haben. Ich wünsche nur das Beste und hoffe, dass er eine neue, tolle Herausforderung findet, in welcher er seinen nächsten Schritt geht“, spricht Schmidt seinen Dank aus.

Hessischer Power Forward beschließt deutsche Spots – Roland Nyama heuert bei den JobStairs GIESSEN 46ers an

Die JobStairs GIESSEN 46ers konnten mit Roland Nyama einen weiteren erfahrenen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Akteur für sich gewinnen. Der Power Forward wechselt vom Ligakonkurrenten Nürnberg Falcons BC nach Mittelhessen und unterschreibt einen ligaunabhängigen Vertrag über zwei Spielzeiten. Somit soll der gebürtige Hesse den letzten deutschen Spot beim Traditionsclub für die Saison 2022/23 erhalten. Der Kader von Cheftrainer Branislav „Frenki“ Ignjatovic fasst mit dieser Verpflichtung nun aktuell sieben Spieler. 

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Mit der Verpflichtung von Roland konnten wir unseren letzten, aber sehr wichtigen deutschen Spot besetzen. Der Plan ist es, dass er bei uns als wurfstarker Forward agiert. Neben seinem immer besser werdenden Wurf bringt er eine sehr ordentliche physische Präsenz und reichlich Erfahrung mit. In den letzten Jahren hat er sich permanent weiterentwickelt. Wir hoffen natürlich und sind davon überzeugt, dass diese Entwicklung nun bei uns weitergeht.“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Roland hat in seiner bisherigen Karriere reichlich Erfahrung sammeln können. Er hat sich sehr positiv entwickelt. Roland bringt seine sehr gute Physis mit, kann Gegenspieler auf verschiedenen Positionen verteidigen und seine Athletik ist für einen deutschen Spieler in der ProA sehr gut. Er passt absolut in unser Konzept. Zudem wird seine 3er-Quote immer besser. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Roland Nyama (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich freue mich riesig Teil der 46ers-Familie zu sein! Als Hesse freut es mich natürlich sehr nah an meiner Heimat Frankfurt sein zu können. Ich möchte alles dafür geben, diesem traditionsreichen Club zu helfen, unsere gemeinsame Zeit so erfolgreich wie möglich zu gestalten und hoffe, dass – trotz der Tatsache, dass ich ein Frankfurter bin – die Fans mich in ihr Herz schließen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf zwei tolle Jahre.“

Der Gießener Neuzugang Roland Nyama konnte bereits seine ProA-Tauglichkeit in drei verschiedenen Clubs unter Beweis bestellen. Dabei besticht der gebürtige Frankfurter mit kamerunischen Wurzeln vor allem durch seine enorme Physis und Variabilität in der Defense. Zuletzt lieferte er mit dem Ex-46er Tim Köpple zusammen bei den Nürnberg Falcons BC ab. Er absolvierte 32 Partien, wobei der Big Man als Starting Five-Spieler rund 26 Minuten Einsatzzeit bekam und dabei 11.9 PpS sowie 3.2 RpS einsammelte. Vor allem aber konnte der talentierte Vierer seine Wurfquote von jenseits der Dreipunktelinie auf 44.8% aufbessern.

Vor seinem Engagement bei den Franken war Nyama zwei Spielzeiten bei den Tigers Tübingen unter Vertrag. In dieser Zeit waren insgesamt 54 Begegnungen sein Eigen, wobei der ehemalige Tiger seine Statistiken aufwerten und seine Entwicklung vorantreiben konnte. 10.0 PpS, 2.2 RpS, 1.6 ApS und 1.1 SpS standen in der Spielzeit 2020/21 auf seinem Spielbogen. Seine Profilkarriere sollte ebenfalls in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den PS Karlsruhe Lions seinen Anfang nehmen. Dort war der Hesse zwei Spielzeiten aufzufinden und lief insgesamt 59-Mal für die Löwen auf. Zumeist in der Anfangsformation zu finden, brachte es der Neu-46er im Schnitt auf 7.5 PpS, 2.8 RpS und einen Halbfinaleinzug 2018.

Seine ProA-Erfahrung beruht auf vier Jahren NCAA bei der Stony Brook University. Neben der kontinuierlichen Entwicklung seiner Einsatzzeiten machten auch seine statistischen Werte einen Sprung nach oben. Beim Abschluss seiner studentischen Laufbahn standen 10.3 PpS und 4.4 RpS sowie eine Nominierung für das AEC All-Defensive Team 2017 auf seiner Agenda. Das prägende Fundament des Power Forwards war neben der NCAA-Erfahrung auch die Zeit an der Holderness School, wo er als Mannschaftskapitän fungierte und 20.3 PpS sowie 6.3 RpS markierte. Während seiner Jugendzeit war er ebenfalls in der ProB für Frankfurt sowie als deutscher U16 Nationalspieler im Einsatz.

46ers begrüßen Heimkehrer – Kevin Strangmeyer unterschreibt für zwei Spielzeiten

Die JobStairs GIESSEN 46ers können nach den Abgängen der Gießener Eigengewächse Bjarne Kraushaar und Tim Uhlemann mit Kevin Strangmeyer einen Rückkehrer in ihren Reihen begrüßen. Der Power Forward, der aus Stadtallendorf stammt, stand bereits für die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers auf dem Parkett und schloss sich während seiner Nachwuchszeit dann dem Ehinger Programm an. Der Mittelhesse erhält nach seinem Wechsel aus Baden-Württemberg beim Traditionsclub einen Vertrag über zwei Jahre. Er ist somit der fünfte Akteur im Roster von Cheftrainer Frenki Ignjatovic für die anstehende BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Talentierte deutsche Spieler, vor allem auf den großen Positionen, sind rar. Deswegen sind wir mit der Verpflichtung von Kevin sehr, sehr zufrieden. Im Ehinger Programm hat er eine Menge an Erfahrung sammeln können. Wir sind davon überzeugt, dass er sein Potential noch nicht ausgeschöpft hat und er sich bei uns sehr gut weiterentwickeln wird. Kevin kann sowohl am Brett, als auch aus der Distanz scoren. Aktuell sind wir jetzt noch auf der Suche nach einem deutschen „5er“. Dann hätten wir unsere Kaderplanung mit den deutschen Jungs abgeschlossen.“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Nachdem klar war, dass Tim Uhlemann nicht mehr für Gießen spielen möchte, haben Sebastian und ich uns auf die Suche nach einem deutschen „4er“ gemacht. Wir sind schnell auf Kevin Strangmeyer gekommen. Er ist Jahrgang 2000, noch recht jung, hat aber schon weit über 100 ProA-Partien für Ehingen bestritten. Die Spielzeit und die Rolle haben sich dabei von Jahr zu Jahr verbessert. Menschlich ist er top, hungrig und lernfähig. Zudem stand das Finanzielle nicht im Vordergrund. Das ist für uns ein ganz wichtiger Maßstab. Hier kann er den nächsten Schritt machen.“ 

Kevin Strangmeyer (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich freue mich riesig wieder zurück nach Gießen zu kommen, um vor den Fans in der Osthalle spielen zu dürfen und damit meinen Jugendtraum zu erfüllen. In den kommenden zwei Jahren will ich in Gießen meinen nächsten Schritt gehen und bin bereit alles dafür zu geben.“

Der 21-jährige Kevin Strangmeyer absolvierte trotz seines jungen Alters bereits fünf Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für das Team Ehingen Urspring. Dabei spielte er in seinen ersten zwei ProA-Jahren parallel in der NBBL. Beachtliche 111 Partien hat der Neu-Gießener bereits auf dem Buckel, wobei seine Einsatzzeit sich während der Zeit kontinuierlich nach oben schraubte und in der vergangenen Saison auf knapp 25 Minuten einpendelte. In den 32 Begegnungen scorte Strangmeyer 7.3 PpS und hielt 3.2 RpS in seinen Reihen.

Bevor der Big Man seine Karriere außerhalb der Heimat startete, war der eingetragene Vierer vor allem für die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers in der NBBL und JBBL tätig. 8.9 PpS, 6.8 RpS und 1.1 BpS standen in seinem letzten Jahr in Gießen auf seinem Berichtsbogen. Mit seinen Leistungen empfahl er sich auch für einige Einsätze bei den Licher BasketBären in der ProB unter dem damaligen Trainerduo Rolf Scholz und Lutz Mandler.  

Spielerdaten:

Kevin Strangmeyer
Geboren am 16.10.2000, Stadtallendorf (GER)
Nationalität: deutsch
Position: Power Forward (4)
Größe: 203 cm
Gewicht: 115 kg

Stationen als Spieler:

Seit 2022 JobStairs GIESSEN 46ers

2017 – 2022 Team Ehingen Urspring

2016 – 2017 Licher BasketBären 

Bis 2017 ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers

Aktueller Kader der JobStairs GIESSEN 46ers (BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23, Stand 24.06.2022):

Kevin Strangmeyer, Luca Finn Kahl, Nico Brauner, Luis Elias Figge, Maximilian Begue, Branislav Ignjatovic (Cheftrainer)

Quelle: GIESSEN 46ers

Ein zweiter „Gießener Jung“ für Phoenix

Bjarne Kraushaar kommt mit der Empfehlung von 106 Erstligaspielen / U20-Bronze mit dem DBB und Auszeichnung als JBBL-Rookie des Jahres / Harris: „Größere Rolle und damit auch mehr Verantwortung“


Wie der unlängst verpflichtete Tim Uhlemann stand auch Bjarne Kraushaar zuletzt im Kader der JobStairs GIESSEN 46ers. Der Guard debütierte für die Mittelhessen am 8.10.2017 gegen Gotha in der ersten Liga und wuchs in der Folge kontinuierlich aus der Rolle des talentierten Eigengewächses heraus und avancierte immer mehr zum festen Bestandteil der Rotation. Erst in diesem Frühjahr stellte er mit 17 Zählern gegen ALBA BERLIN einen neuen persönlichen Bestwert auf.

Das sagt…

Bjarne Kraushaar (Guard Phoenix Hagen):
„Ich freue mich riesig auf die kommende Saison mit Phoenix. Die ausführlichen Gespräche mit Coach Harris haben mir bereits ein sehr gutes Gefühl für den Traditionsstandort und die Basketballstadt Hagen gegeben. Das hat meinen Eindruck, den ich vergangenes Jahr beim Vorbereitungsturnier in der Krollmann Arena von der Halle und den Fans gewinnen konnte, nochmals verstärkt – jetzt will ich gemeinsam mit ihnen Siege feiern.“

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Bjarne ist Teil eines tollen Jahrgangs 1999, der für seine qualitative Breite auf den Guard-Positionen bekannt ist. Vor allem während der letzten zwei Saisons hat er sich dauerhaft auf BBL-Niveau bewiesen und sucht nun die Herausforderung an einem anderen Standort. Seine Erfahrung und der Hunger, eine größere Rolle und damit auch mehr Verantwortung zu übernehmen, werden uns im Backcourt ungemein guttun.“

Martin Schmidt (designierter Geschäftsführer Phoenix Hagen):
„Dass wir mit Bjarne einen gereiften BBL-Spieler für Phoenix gewinnen konnten, zeigt uns gleich zwei Dinge: Er sucht ganz gezielt einen räumlichen Tapetenwechsel und will sich in einem veränderten Umfeld beweisen, gleichzeitig ist der Standort Hagen mit den vorhandenen Strukturen sowie seiner perspektivischen Ausrichtung für Außenstehende attraktiv.“

Kraushaar, der unlängst am 12. Juni seinen 23. Geburtstag feierte, hat in seiner Karriere bereits 106 Erstligaspiele absolviert – davon deren 28 in der abgelaufenen Saison 2021/2022 (3,5 Punkte, 2,5 Assists in13:46 Minuten). Der ehemalige JBBL-Rookie des Jahres (2013) durchlief die komplette Gießener Nachwuchsschiene und erarbeitete sich dadurch einen Platz im Junioren-Nationalkader. Bei der U20-EM 2019 in Israel lieferte er von der Bank kommend wichtige Impulse und gewann mit den „Adlerträgern“ die Bronzemedaille.

Quelle: Phoenix Hagen

Geburtstagskind Luca Kahl schließt sich 46ers an – Zweiter Riese in Mittelhessen

Nach der Verabschiedung der Gießener Importspieler haben die JobStairs GIESSEN 46ers auf den deutschen Positionen mit Luca Finn Kahl für die kommende BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 nachgelegt. Das heutige Geburtstagskind kommt vom Ligakonkurrenten Bayer Giants Leverkusen und unterschreibt einen Vertrag über zwei Spielzeiten. Der nun 25-Jährige ist nach Luis Figge der zweite Neuzugang vom ProA-Halbfinalisten und insgesamt der vierte Spieler im Kader von Cheftrainer Branislav „Frenki“ Ignjatovic.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Luca hat in den vergangenen Jahren seine Rolle bei den Leverkusenern in der ProA sehr gut ausgefüllt und wir sind uns sicher, dass noch mehr Talent in ihm schlummert. Wir freuen uns auf die beiden Spielzeiten mit ihm und sind auf seine weitere Entwicklung sehr gespannt. Mit ihm und den anderen deutschen Guards und Flügelspieler Luis Figge, Nico Brauner und Maxi Begue sind wir jetzt schon mehr als nur solide auf diesen Positionen aufgestellt. Der Backcourt soll mit ein bis zwei Importspielern komplettiert werden.“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir wollten Luca sehr gerne haben und sind froh, dass er sich für uns entscheiden hat. Unsere Gespräche waren sehr positiv. Er ist ein harter Arbeiter, guter Verteidiger, athletisch und besitzt einen tollen Charakter. Offensiv gehört sein Spot-Up Shooting zu seinen Stärken. Er ist ehrgeizig und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“ 

Luca Finn Kahl (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich freue mich sehr auf die sportliche Herausforderung in Gießen. Die Mission für mich ist klar: Wiederaufstieg. Dafür werde ich alles geben und freue mich jetzt schon sehr auf die Fans in der Osthalle. Die Gespräche waren sehr gut und ich bin super glücklich. Let’s go Gießen!!!“

Der Kader der JobStairs GIESSEN 46ers nimmt für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 mit Luca Kahl weiter Konturen an. Zuletzt agierte der entwicklungsfähige Aufbauspieler bei den Bayer Giants Leverkusen, mit denen er auch 2021 Vizemeister in der ProA wurde. Für die Rheinländer war er insgesamt drei Jahre aktiv und absolvierte 88 Partien. In der vergangenen Spielzeit kam der Gießener Neuzugang auf rund 16 Minuten Einsatzzeit und verbuchte 4.7 PpS sowie 2.6 ApS auf seiner Habenseite. Seine persönlich beste Scoringleistung erbrachte der Point Guard im Auswärtsspiel bei den NINERS Chemnitz mit 18 Zählern in der Saison 2019/20.

Die ProA-Anfänge fanden für Kahl bei seinem Jugendclub Uni Baskets Paderborn statt, wo er unter anderem in der NBBL & JBBL agierte. 2011 wurde der Neu-Gießener Deutscher Meister mit der U14. In der Spielzeit 2015/16 feierte er bei den Ostwestfalen sein Liga-Debüt. Während der Zeit bei den Baskets konnte der gebürtige Soester seine Werte und Einsatzzeit kontinuierlich anheben, sodass er vor dem Wechsel nach Leverkusen auf 3.3 PpS und 1.7 RpS kam.

Spielerdaten:

Luca Finn Kahl
Geboren am 01.06.1997, Soest (GER)
Nationalität: deutsch
Position: Point Guard (1)
Größe: 191 cm
Gewicht: 88 kg

Stationen als Spieler:

Seit 2022 JobStairs GIESSEN 46ers

2019 – 2022 Bayer Giants Leverkusen 

Bis 2019 Uni Baskets Paderborn

Aktueller Kader der JobStairs GIESSEN 46ers (BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23, Stand 01.06.2022): Luca Finn Kahl, Nico Brauner, Luis Elias Figge, Maximilian Begue, Branislav Ignjatovic (Cheftrainer)

Foto: Bayer Giants Leverkusen