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Kontinuität in Person: Reinboth verlängert für zwei Jahre

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat den Vertrag mit Headcoach Domenik Reinboth um zwei Jahre verlängert.

„Basketball in Ehingen und Urspring ist eine absolute Herzensangelegenheit für mich. Ich bin sehr dankbar, Teil dieses einzigartigen Projekts zu sein. Es erfüllt mich mit Freude, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie in ihrer individuellen persönlichen und basketballerischen Entwicklung bestmöglichst zu fördern“, sagt Domenik Reinboth, der in Personalunion als Sportlicher Leiter der Urspring Basketball Akademie und Headcoach der ProA dem Projekt für mindestens zwei weitere Jahre erhalten bleibt.

Der gebürtige Düsseldorfer geht damit bereits in seine achte Saison in Ehingen und Urspring. In dieser Zeit hat er schon alle Leistungsmannschaften, angefangen von der JBBL, über die NBBL, bis hin zur ProA betreut und kennt damit das Konstrukt in und auswendig.

In der vergangenen Saison beendete der 36-Jährige mit dem TEAM EHINGEN URSPRING die Hauptrunde auf dem siebten Tabellenplatz und führte damit das junge Team mit einem Altersdurchschnitt von gerade mal 21,1 Jahren in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Neben dem mannschaftlichen Erfolg entwickelten sich aber auch die einzelnen Spieler individuell weiter und können nun die nächste Stufe in ihrer Karriere nehmen.

„Für uns ist es von größter Bedeutung, auf dieser wichtigen Position einen Menschen und Trainer wie Domenik zu haben. Er hat sich über die Zeit im Programm kontinuierlich weiterentwickelt und identifiziert sich zu 100% mit dem was Ehingen/Urspring ausmacht: Eine ganzheitliche Förderung von jungen Menschen und talentierten Basketballern auf höchstem Niveau.“, freut sich Manager Nico Drmota auf die gemeinsame Zukunft.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Markus Röwenstrunk neuer Dragons-Headcoach

„Wollen das Profil des Programms schärfen.“

Mit Blick auf die Saison 2019/2020 ist eine der zentralen Personalfragen bei den Dragons Rhöndorf geklärt: Markus Röwenstrunk übernimmt beim Regionalligisten die Geschicke als Cheftrainer und wird auch im Rahmen der Kooperation mit den Telekom Baskets Bonn auf dem Hardtberg in der Halle stehen. Der 41-Jährige erhält einen Vertrag bis Sommer 2020.

Röwenstrunk ist beidseits des Rheins kein unbekanntes Gesicht. Bis zu seinem Abitur im Jahr 1998 am Gymnasium Hagerhof war er in Rhöndorfer Reihen als Jugendspieler aktiv, ehe es ihn anschließend über den „großen Teich“ an College zog. Der Diplom-Psychologe stand zuletzt bei den Cuxhaven Baskets (2017/2018) sowie den Dresden Titans (2018/2019) an der Seitenlinie – und hat dabei stets mit einem Auge das Geschehen im Rheinland verfolgt.

„Die Gegebenheiten innerhalb des Kooperations-Konstrukts sind großartig. Unsere Aufgabe muss es sein, im Verbund von Telekom Baskets, Dragons Rhöndorf und Hagerhof das Profil des Standorts zu schärfen, um wieder mehr Talente für uns zu gewinnen“, sagt Röwenstrunk. „Ich freue mich auf dieses spannende wie anspruchsvolle Projekt, dessen Ziel es ist in der Regionalliga oben anzugreifen.“

Olaf Stolz, Sportlicher Leiter des Telekom Baskets Bonn e.V., fügt hinzu: „Mit Markus kommt ein erfahrener Trainer in das Kooperations-Programm, der das Umfeld bereits kennt, was seine Integration beschleunigen wird. Er identifiziert sich mit der Idee, junge Spieler zu entwickeln und vorhandene Strukturen zu verfeinern. Um die Durchlässigkeit zwischen Dragons und Baskets zu erhöhen, wird er sich verstärkt um die individuelle Förderung der Doppellizenzler kümmern.“

Alex Dohms, Geschäftsführer der Dragons Rhöndorf, ergänzt.

„Markus hat schon sowohl in der ProB als auch der 1. Regionalliga West gecoacht und ist somit bestens mit der Liga und den vor uns liegenden Herausforderungen vertraut. Nun gilt es schnellstmöglich im neu aufgestellten Team um Michael Wichterich, Olaf Stolz, Yassin Idbihi, Markus und mich die teilweise schon vorbereiteten Personalien zu finalisieren und einen schlagkräftigen Kader zusammen zu stellen, um unsere ambitionierten Ziele angehen zu können.“

Profil

Name: Markus Röwenstrunk
Geburtstag: 26.3.1978
Nationalität: deutsch

Stationen

2018 – 2019 Dresden Titans
2017 – 2018 Cuxhaven Baskets
2015 – 2017 BBG Herford
 

(Dragons Rhöndorf)

Philipp Kappenstein bleibt Trainer der WWU BASKETS

Alle Detailfragen sind geklärt: Philipp Kappenstein bleibt Headcoach der WWU BASKETS Münster. Der 39-jährige Gymnasiallehrer geht somit in seine bereits achte Saison als Trainer der 1. Herrenmannschaft des UBC Münster.

„Ich freue mich, weiter mit diesem Team arbeiten zu dürfen, wir haben durchaus noch einen gemeinsamen Weg zu gehen“, sagt Kappenstein.

Der 39-jährige erklärt, es sei nach der ProB-Vizemeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine riesige Herausforderung, nicht nur die bisherigen, herausragenden Leistungen zu bestätigen, sondern in einzelnen Bereichen noch besser zu werden. „Am meisten freue ich mich natürlich auf die Heimspiele, mit diesem fantastischen Publikum im Rücken“, sagt Kappenstein. Die Halle am Berg Fidel war zuletzt durchweg ausverkauft. Im Schnitt verfolgten in der Saison durchschnittlich 2.300 Zuschauer die Spiele in Münster. Das ist der Liga-Spitzenwert.

Kaderplanung noch nicht abgeschlossen

Für WWU-BASKETS-Manager Helge Stuckenholz ist damit eine „immens wichtige Personalie“ geklärt:

„Philipp ist fester Bestandteil der Erfolgsgeschichte, mit ihm bleibt nun quasi unser Kapitän an Bord, wird das Ruder auch in der neuen, hoffentlich erfolgreichen Saison in der Hand behalten.“

Stuckenholz und Kappenstein arbeiten zunächst weiter daran, den Kader punktuell zu verändern und somit zu optimieren. Mit Power Forward Helge Baues (24, zuletzt Dresden Titans) steht bereits ein Neuzugang fest. Die sportliche, unmittelbare Saisonvorbereitung startet im August.

Weg führte ins Finale

 Philipp Kappenstein ist mit den WWU BASKETS erst im vergangenen Jahr in die BARMER 2. Basketball Bundesliga aufgestiegen. Hier feierte das Team nach der regulären Premieren-Saison die Meisterschaft der ProB-Nordstaffel. In den Playoffs schaltete Münster dann jeweils mit einem Sweep die Basketball Löwen Erfurt und den FC Bayern München II aus, setzte sich dann gegen die wiha Panthers Schwenningen im Halbfinale durch und musste sich im Finale den Bayer Giants Leverkusen geschlagen geben. Auf das Aufstiegsrecht verzichteten die WWU BASKETS pragmatisch.

 

(WWU BASKETS Münster)

Miran Cumurija beerbt Sebastian Gleim als Juniors Headcoach

Nach dem die Positionen des Headcoaches für das easyCredit BBL-Team der FRAPORT SKYLINERS mit Sebastian Gleim und die des NBBL-Teams von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS mit Sepehr Tarrah besetzt wurden, war die Position des FRAPORT SKYLINERS Juniors Headcoaches vakant. Mit Miran Cumurija wird nun ein erfahrener Trainer aus dem Frankfurter Leistungsprogramm diese Aufgabe übernehmen und damit für sich selbst, als auch für das Gesamtkonstrukt, den nächsten logischen Schritt gehen.

Miran Cumurija (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „Ich freue mich sehr auf die neue Saison und die sportlichen Herausforderungen in der ProB. Wir haben nach wie vor sehr gute Spieler in unseren Reihen, die auch schon länger zusammen spielen und die wir weiterhin auf ihrem Weg begleiten werden. Es wird definitiv eine spannende Saison mit den Mannschaften auf die wir in der kommenden Spielzeit treffen werden. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen, die meine Arbeit mit dem Leistungsnachwuchs schätzen und mir nun die Chance geben den nächsten Schritt zu gehen. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, die ich mit dem NBBL-Team von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS, sowie dem Regionalliga-Team machen konnte, werde ich mit in die Vorbereitungen nehmen. Natürlich ist mir aber auch bewusst, dass neue Herausforderungen auf mich warten, die ich gerne annehme.“

Harald Bründlinger (Geschäftsleiter FRAPORT SKYLINERS e.V.):

„Miran ist seit vielen Jahren im Programm und war schon seit längerer Zeit der „logische“ Anwärter auf die potentielle Position unseres ProB-Headcoaches. Er ist nicht nur fachlich bestens dafür geeignet, sondern auch menschlich und ich freue mich auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit ihm.“

Nicht nur an der Seitenlinie der Profis in der Fraport Arena wird mit Sebastian Gleim ein neuer Headcoach die Spiele der FRAPORT SKYLINERS leiten, auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Süd wird mit Miran Cumurija ein gewohntes, aber neues Gesicht auf der Position des Headcoaches der FRAPORT SKYLINERS Juniors die Taktik vorgeben.

Beide Trainer gehen den für sie nächsten Schritt und betreuen nun in der kommenden Saison 2019/2020 das nächsthöhere Team im Frankfurter Leistungsnachwuchsprogramm.

Miran Cumurija betreute bereits diverse Jugendteams im FRAPORT SKYLINERS e.V. und übernahm zur Saison 2017/2018 das NBBL-Team von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS, sowie das Regionalliga-Team als Headcoach. In der Spielzeit zuvor war er sowohl im ProB- als auch im NBBL-Team als Assistant Coach aktiv und führte das damalige Oberliga-Team von Eintracht Frankfurt in die 2. Regionalliga.

 

(FRAPORT SKYLINERS Juniors)

René Schilling auch kommende Saison ProB-Trainer in Bernau

Der SSV LOK BERNAU und Trainer René Schilling arbeiten auch in der kommenden Spielzeit zusammen. Schilling geht in seine achte Saison bei LOK und steht damit weiterhin als Headcoach in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an der Seitenlinie.

Gut drei Wochen nach dem Saisonende in der ProB, sind beim SSV LOK BERNAU die Planungen für die neue Spielzeit angelaufen. In der vergangenen Woche wurde dem Verein durch die BARMER 2. Basketball Bundesliga die Lizenz mit rein formaler Bedingung für eine weitere Saison in der ProB erteilt. „Es geht einzig um den Nachweis eines hauptamtlichen Nachwuchstrainers“, erklärt Teammanager Christian Leschke dazu. „Im Vorstand wird aktuell an der Besetzung der Stelle gearbeitet, so dass wir die nötigen Unterlagen fristgerecht bei der Liga einreichen können.“ Die Saison 2019/20 in der ProB beginnt 21. September.

Während die Kaderplanungen beginnen, steht bereits fest, dass René Schilling die Bernauer Basketballer weiter als als Headcoach betreuen wird. 2012 übernahm der 39-jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und betreute seitdem nicht nur die 1. Herrenmannschaft, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit dem SSV nach einer makellosen Saison ohne Niederlage den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den drei abgelaufenen Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifizierte sich die LOK unter Schilling jeweils für die Playoff-Runde und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt.

Die Saison 2018/19 war unterdessen die bisher Erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. LOK BERNAU drang bis ins Halbfinale der Playoffs vor, musste sich dort der späteren Meistermannschaft der Bayer Giants Leverkusen geschlagen geben. In der staffelübergreifenden ProB-Abschlusstabelle wird Bernau auf dem 3. Platz geführt.

Teammanager Christian Leschke:

„Nach dieser für uns sehr erfolgreichen Saison unter René Schilling freut es mich sehr, dass er eine weitere Saison als Trainer unserer ProB-Mannschaft zur Verfügung steht. Mit René habe wir einen sehr erfahrenen Trainer, der es auch nach dem nicht so optimalen Start in die letzte Saison durch ruhige und intensive Arbeit verstanden hat, ein starkes Team zu formen.“

Lok-Coach René Schilling: „Ich bin mein halbes Leben Basketballtrainer und mir macht es immer noch Spaß. Ich freue mich auf die große Herausforderung, die uns kommende Saison erwartet. In der Mannschaft wird es einen Umbruch geben. Trotz allem Stress während der Saison mit Basketball, Familie und dem normalen Berufsleben, steigt bei mir aber auch schon wieder Vorfreude.“

 

 

(LOK Bernau)

Der neue Rist-Trainer heißt Benka Barloschky

Benka Barloschky übernimmt das Traineramt bei den 1. Herren. „Ich möchte wieder richtig in der Verantwortung stehen. Ich möchte Spiele coachen und wieder die Verantwortung tragen, weil ich glaube, dass das am jetzigen Zeitpunkt meiner Karriere ganz wichtig ist, wieder solche Erfahrungen zu machen“, sagt der 31-Jährige, der seit 2015 als Assistenztrainer bei den Hamburg Towers arbeitet und im Frühjahr 2018 übergangsweise bis zum Saisonende 2017/18 als Cheftrainer fungierte.

Und darüber hinaus sei der Schritt auch für die Kooperation zwischen den Towers und dem SC Rist gut, meint er. Man habe sich die Frage gestellt, was beide Mannschaft noch näher zusammen- und was die Kooperation einen zusätzlichen Schritt weiterbringen könne.

„Wenn der Assistenztrainer der ersten Mannschaft gleichzeitig der Headcoach der zweiten Mannschaft ist, ist das eigentlich perfekt“, so Barloschky. „Für junge Spieler ist es manchmal schwierig, zwischen zwei Mannschaften hin- und herzuspringen. Wenn Trainer unterschiedliche Anforderungen haben, dann verliert man sich mal schnell. Wenn die Sprache und das System gleich sind, hilft das schon sehr weiter“, sagt der 31-Jährige, der vor seinem Wechsel zu den Towers beim VfL Stade tätig war.

„Benka kennt den Standort, er kennt die Kooperation, und was am wichtigsten ist: Er brennt dafür, diesen Job in Wedel machen zu können“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister.

Die Zusammenarbeit zwischen den Towers und Wedel sei „wahnsinnig spannend“, so Barloschky. Da sei einerseits die Arbeit mit „jungen Spieler, die nach oben wollen“, sagt der Trainer. Spieler, mit denen er bestens vertraut ist, die er in den vergangenen Jahren bereits gefördert hat. Andererseits reize ihn auch die Mischung der Mannschaft aus Talenten und einigen wenigen „alten Recken“, wie er es ausdrückt. „Keiner muss sich mehr kennenlernen und sich in den ersten sechs Monaten heranfühlen. Man kann direkt da weiterarbeiten, wo wir jetzt stehen, ohne noch auf eine Kennenlernphase Rücksicht nehmen zu müssen. Benka kennt alle Strukturen, und das ist ein Riesenplus“, betont Roquette.

Barloschky wird natürlich die Einheiten der Rister leiten, aber nach Möglichkeit auch beim Training der Towers dabei sein. Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Wedeler Mannschaft, betont Roquette.

„Das war uns wichtig. Das kann nicht nebenbei laufen, sonst funktioniert das nicht. Das ist in diesem Konstrukt so bedacht. Benka wird zu einhundert Prozent in Wedel sein“, sagt der Sportliche Leiter.

Barloschky wird zwar auch weiterhin Mitglied des Towers-Stabes sein, aber anders als bisher, erläutert der Trainer. Die Schreibtischarbeit etwa, die er in der Gegnervorbereitung mit dem Schneiden von Analysevideos für die Towers leistete, liegt künftig nicht mehr in seinem Verantwortungsbereich, sodass er sich auf die Wedeler Belange sowie die Arbeit als Bindeglied zwischen Bundesliga und ProB konzentrieren kann. Die Rister bekommen nach Roquettes Einschätzung einen „jungen, dynamischen und brennenden Trainer“, der sich mit dem Wedeler Bestreben, junge Spieler zu fördern, an höhere Aufgaben heranzuführen und gleichzeitig eine gute ProB-Saison spielen zu wollen, voll und ganz identifiziere.

Er habe in den vergangenen Jahren von Hamed Attarbashi und Mike Taylor eine Menge mitgenommen, sagt Barloschky. Von Attarbashi etwa die Einstellung „Geht nicht, gibt’s nicht“ und dass es ungeachtet möglicher Hindernisse immer einen Weg und eine Lösung gebe. Bei Taylor beeindrucke ihn die Art und Weise, wie der US-Amerikaner eine Gruppe zu führen imstande sei und welche positive Einstellung er an den Tag lege. Fortan will Barloschky, der als Spieler für Oldenburg und Stade in der Regionalliga auf dem Feld stand, beim SC Rist wieder in der ersten Reihe stehen. „Einem erfahrenen Trainer bei den Spielen und im Training über die Schulter zu schauen, ist natürlich zum Lernen super, aber man kann sich Erfahrung nicht anlesen, man kann sie nicht kaufen, man muss sie einfach machen“, sagt er. „Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Typ und mag es, über positive Energie zu kommen“, lautet Barloschkys Eigenbeschreibung.

„Und ich mag es vor allem auch, Spielern Verantwortung zu geben. Ich bin nicht so der Typ, der mit Druck und von oben herab arbeitet, sodass Spieler Angst haben, Fehler zu machen. Da glaube ich nicht dran. Ich glaube, das ist auch ein bisschen überholt“, erläutert er.

Derzeit wird viel im Hintergrund gearbeitet, auch der Urlaub soll nicht vernachlässigt werden, um nach der langen Saison etwas Abstand zu gewinnen und Kraft zu tanken. Gegen Ende Juni kommt wieder der Ball ins Spiel. Barloschky: „Dann ist das Angebot von mir ganz klar da, mit den Jungs in die Halle zu gehen. Bei den jüngeren Spielern machen wir es immer so, dass wir verbindliche Trainings anbieten. Die allermeisten Profis haben zu dem Zeitpunkt keinen Vertrag, für sie ist das freiwillig. Ich werde in der Halle sein und Trainingsgruppen bilden: Guards, Flügel, Große. Und ich hoffe, dass sich das bunt durchmischt, dass sowohl NBBLer als auch Doppellizenzler als auch Profis in der Halle stehen und Kleingruppentraining machen. Ich finde das immer die schönste Variante, dass alle voneinander lernen können“, sagt Barloschky.

 

(SC Rist Wedel)

Rackelos weiterhin unter Gießener Leitung –  Scholz und Mandler verlängern

Mit Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wurde gestern die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Trainerduo Rolf Scholz und Lutz Mandler besiegelt. Beide unterschrieben einen Kontrakt über zwei weitere Spielzeiten bei den GIESSEN 46ers und übernehmen somit bis einschließlich der Saison 2020/21 das Kommando für den ProB-Kader.

„Wir freuen uns sehr über die Fortführung der Zusammenarbeit in den kommenden beiden Saisonspielzeiten mit Rolf Scholz und Lutz Mandler. Unser Trainergespann bei den Rackelos arbeitet nicht nur erfolgreich, vielmehr tragen Sie tagtäglich Sorge dafür, dass sich unsere jungen und talentierten 46ers Spieler stetig weiterentwickeln“, so 46ers-Geschäftsführer Heiko Schelberg. „Von Ihrer Arbeit profitieren wir in allen Bereichen enorm. Unsere ProB Mannschaft ist somit weiterhin in den besten Händen und wir freuen uns auf die kommenden zwei Saisonspielzeiten.“

„Rolf und ich sind sehr stolz auf das Vertrauen, welches uns vom Management entgegengebracht wird. Ich freue mich auf die kommende Saison und auf die Arbeit mit den Jungs“, so Co-Trainer Lutz Mandler. „Unsere Motivation: Es ist sehr schön zu sehen, dass Spieler, die wir seit mehreren Jahren betreuen, den Sprung in die BBL packen.“

„Wir haben in den letzten beiden Spielzeiten viel Spaß daran gehabt, junge Spieler unter dem Dach der GIESSEN 46ers gemeinsam zu fördern und zu entwickeln. Entsprechend positiv verliefen die Gespräche mit allen Verantwortlichen in den vergangenen Wochen, denen ich für ihr Vertrauen danken möchte. Ich freue mich auf die kommende Saison und darauf, diese Aufgabe gemeinsam mit Lutz Mandler fortzuführen“, ergänzte Headcoach Rolf Scholz.

Mit ihren Depant GIESSEN 46ers Rackelos erwischten die beiden Gießener in ihrer ersten Saison 2017/18 einen Start nach Maß und zogen direkt in die Playoffs ein, wo sie dann lediglich dem späteren Aufsteiger Rostock unterlagen. Auch die aktuelle Saison beendeten sie erneut mit einem Playoff-Viertelfinaleinzug. Trotz aller Erfolge bleibt das Credo Talentförderung bei den Coaches an erster Stelle. Erste Entwicklungen zeichneten sich schon in den vergangenen Spielzeiten aus: Die Rackelo-Leistungsträger Alen Pjanic und Bjarne Kraushaar zeigten bereits in der easyCredit Basketball Bundesliga ihre Wertigkeit.

 

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

Titans verpflichten Christian Steinberg als Head Coach

Dresden Titans verpflichten Nachwuchsexperten Christian Steinberg als Head Coach / Intensivere Ausbildung von jungen Spielern soll dem Klub künftig zu einer neuen Identität verhelfen

Die Dresden Titans stellen ihre Weichen weiter für die neue Saison. Nach dem Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Anfang April wurde seither die abgelaufene Spielzeit aufgearbeitet, um die Weichen für die nächste Saison zu stellen. Nach einer intensiven Saisonanalyse folgte zunächst die Entscheidung, den Vertrag von Markus Röwenstrunk nicht zu verlängern. An dieser Stelle möchten wir uns für die geleistete Arbeit von Markus Röwenstrunk bedanken und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute. In der Folge begab sich Rico Gottwald als zukünftiger Geschäftsführer in den letzten Wochen auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer – mit Erfolg!

Mit dem 33-jährigen Christian Steinberg konnten die Elbestädter ihren Wunschkandidaten für die Position des Head Coaches verpflichten. Ab Juli wird der studierte Diplom-Sportwissenschaftler seine Aufgabe bei der Dresdner Profi-Mannschaft übernehmen. Bis dato wird er noch seine bisherige Tätigkeit bei der easyCredit Basketball Bundesliga in Köln fortführen. Bei der easyCredit BBL war Steinberg die letzten 4 Jahre für die Nachwuchszertifizierung der Bundesliga- und ProA Standorte verantwortlich, wobei er viele Eindrücke und Impulse von den verschiedenen Standorten sammelte. Vor seinem Engagement bei der Liga arbeitete Christian Steinberg selbst aktiv an der Seitenlinie bei den Eisbären Bremerhaven (easyCredit Basketball Bundesliga), wo er sowohl als Leiter der Nachwuchsabteilung als auch als Trainer der U19-Nachwuchs-Bundesliga- und der Regionalliga-Mannschaft tätig war. „Mit Christian haben wir unseren Wunschtrainer für die neue Spielzeit bekommen, der das Team individuell und athletisch weiterentwickeln soll. Dazu wird er uns im Gesamtprojekt der Dresden Titans mit seinem Erfahrungsschatz immens weiterhelfen, um so die nächsten Schritte zu gehen“, so der designierte Geschäftsführer der Dresden Titans Rico Gottwald.

„Ich freue mich sehr, die Chance zu haben, den Standort Dresden in den kommenden Jahren mit zu entwickeln. Die Gespräche mit allen Beteiligten waren von Anfang an sehr positiv und von einer Aufbruchsstimmung geprägt, die mich sofort inspiriert hat“, so Christian Steinberg.

Aktuell feilt das Duo Steinberg-Gottwald bereits am Kader für die kommende Saison. Obgleich einige Spieler aus dem Vorjahr im Trikot der Titans wieder zu sehen sein werden, gibt Steinberg einen ersten Ausblick, wo künftig der Fokus bei den Dresdner Basketballern liegen wird:

„In meinem Aufgabenfeld bei der easyCredit Basketball Bundesliga habe ich mich intensiv mit dem Thema Jugendförderung auseinandergesetzt. Diese gesammelten Erfahrungen möchte ich nun bei den Titans einbringen, um dem Standort bei der Entwicklung einer neuen Identität zu unterstützen. Es ist also folgerichtig, dass die Ausbildung von jungen Spielern zukünftig eine zentrale Rolle bei uns spielen wird.“

(Dresden Titans)

Ignjatovic verlängert bis 2022

Nach Kapitän Phillipp Heyden hat auch Headcoach Branislav Ignjatovic seinen Vertrag bis 2022 verlängert! Der serbische Sympathieträger, auch Frenki genannt, zeigt damit seine Verbundenheit zum Heidelberger Basketball und insbesondere den MLP Academics Heidelberg.

Der 52-jährige ist mittlerweile seit 2014 bei den MLP Academics aktiv und hat die Entwicklung in Heidelberg maßgeblich mitentwickelt. In den vergangenen drei Spielzeiten konnte Ignjatovic mit seiner Mannschaft stets die Playoffs erreichen. Der bisherige Höhepunkt war der diesjährige Halbfinaleinzug nach dem Sieg im Viertelfinale gegen das TEAM EHINGEN URSPRING.

Doch Frenki möchte in Heidelberg noch mehr erreichen, wie er nach seiner Vertragsverlängerung mitteilte: “Die Entwicklung ist noch nicht am Ende hier in Heidelberg. Das ist auch der Grund, warum ich hier langfristig unterschrieben habe. Wir haben hier seit mehreren Jahren nicht nur basketballerisch, sondern vor allem persönlich eine gute Truppe zusammen. So macht mir das Arbeiten mit den Jungs sehr viel Spaß.” Ignjatovic ergänzt:

“Wenn man sieht, was im Umfeld der Academics passiert, dann merkt man, dass man hier ein Ziel vor den Augen hat. Ich habe das Gefühl, dass wir auf dem Weg in die richtige Richtung sind und möchte diese Entwicklung weiter begleiten. Vor allem nachdem Phillipp Heyden seinen Vertrag verlängert hatte, dachte ich mir, dass ich langsam nachziehen muss. Gesagt, getan – ich bleibe Heidelberg noch eine Weile erhalten.”

Verkündet wurde diese Mitteilung auf der gemeinsamen Saisonabschlussfeier am vergangenen Mittwoch. Die Stimmung war ohnehin schon gut – als dann Frenki seine Vertragsverlängerung bekannt gab, waren auch die letzten vom Halbfinalaus enttäuschten Gesichter besänftigt.

Auch Geschäftsführer Matthias Lautenschläger hat nur gutes zur Vertragsverlängerung zu sagen:

”Eine derart erfolgreiche Zeit weckt Begehrlichkeiten und das Interesse anderer Vereine an den Spielern. In diesem Fall wurde auch Frenki als Trainer und Co-Architekt unseres Erfolges von direkten Konkurrenten aber auch von namhaften Vereinen umworben. Daher war es uns wichtig, Nägeln mit Köpfen zu machen und Frenki für drei weitere Jahre an den Verein zu binden. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen können.”

Die MLP Academics Heidelberg freuen sich auf die weitere gemeinsame Zeit mit Branislav Ignjatovic.

 

(MLP Academics Heidelberg)

Milos Stankovic bleibt Headcoach der Iserlohn Kangaroos bis 2021

Eine enorm wichtige Personalentscheidung ist bei den Iserlohn Kangaroos gefallen: Milos Stankovic bleibt Cheftrainer des Basketball-Zweitligisten und unterzeichnete einen 2 Jahresvertrag.

Der 30-jährige Serbe übernahm zum Jahresanfang den Posten von Vorgänger Dragan Torbica und rückte so vom „Co“ zum Chef auf. Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen begründet die Weiterverpflichtung vor allem mit der guten Arbeit, die Stankovic bisher geleistet hat.

„Was mich überzeugt hat, ist der stetige Wille von Milos sich und das Team besser zu machen. Wir werden im Sommer sicherlich einen Umbruch vollziehen und versuchen junge, talentierte Spieler nach Iserlohn zu holen. Ich bin davon überzeugt, dass Milos der richtige Mann dafür ist, junge Talente zu fördern und weiterzuentwickeln.“

Dass die sportlichen Ergebnisse am Ende der abgelaufenen Spielzeit nicht ganz den Wünschen der Kangaroos entsprachen, war bei der Verpflichtung des Coaches kein Hindernis. Vielmehr zeigte vor allem die Trainingsarbeit, dass Stankovic mit seiner kommunikativen Art gepaart mit dem ständigen Hunger nach Verbesserung, der richtige Mann für die Kangaroos ist. „Das Feedback der Spieler war durchweg sehr positiv. Es wehte ein frischer Wind im Training und Milos hat deutlich gezeigt, dass er bereits jetzt eine hohe Qualifikation als Trainer mitbringt”, berichtet Dahmen.

„Für mich gibt es nur eine Philosophie im Basketball. Man trainiert sehr hart und hat dadurch Erfolg“, erklärt Stankovic seine Herangehensweise für die kommenden zwei Spielzeiten.

Damit gibt er seinen Spielern die Möglichkeit zu reifen und sich zu verbessern, einzige Bedingung dafür ist die harte Arbeit in der Halle und im Kraftraum.

Milos Stankovic ist im Sommer 2017 von der TSG Eagles Westerstede als Jugendkoordinator in die Waldstadt gewechselt. Auch in der Zukunft wird er weiterhin eng in die Nachwuchsarbeit einbezogen sein. So wird er ein Jugendteam der Kangaroos übernehmen, Schulungen der Vereinstrainer durchführen, die Kangaroos – Camps leiten und auch die Arbeit im Schulunterricht mit betreuen.
Neu dazukommen wird die Betreuung eines Jugend-Förderkaders. Hier wird Stankovic federführend sein und mit seinen Trainerkollegen junge Talente an das Niveau der ersten und zweiten Mannschaft heranführen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der zweiten Vertretung der Kangaroos soll in der kommenden Spielzeit intensiviert werden. „Es werden vermutlich wieder einige Spieler für beide Mannschaften eine Lizenz bekommen“, erklärt Dahmen die Verzahnung zwischen 2. Bundesliga und 2. Regionalliga.

„Wir wollen das große Ganze sehen“, sagt Dahmen über den großen Aufgabenbereich des Cheftrainers. Damit alle Aufgaben erledigt werden, bekommt Stankovic einen Co-Trainer an die Seite gestellt. Durch die Verpflichtung des Trainers herrscht nun Klarheit auch für die Spieler. Manager Michael Dahmen befindet sich derzeit in Gesprächen mit den Akteuren des Kaders der abgelaufenen Saison. Wer bleibt, wer geht, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden.

„Nur wenn Milos und ich gemeinsam mit einem Spieler einverstanden sind, wird eine Verpflichtung erfolgen“, gibt Dahmen eine deutliche Marschroute vor. Und während die sportliche Leitung an der Mannschaft für die kommende Spielzeit bastelt, hospitierte Stankovic bereits beim Erstligisten aus Crailsheim und wird im Sommer ebenfalls bei Partizan Belgrad hinter die Kulissen schauen und sich fortbilden. „Ich will jede Chance nutzen, um mich zu verbessern“, so Stankovic. Damit lebt er den Spirit vor, den er von seinem Team in der kommenden Spielzeit erwartet: Harte Arbeit, stetige Verbesserung und der Hunger auf den Sieg.

„Wir freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft und sind sehr froh für die nächsten beide Jahre mit Milos arbeiten zu können. Milos hat trotz seines jungen Alters bereits einen großen Erfahrungsschatz als Trainer, ist zu hundert Prozent loyal und ein 24/7 Typ mit einem großen Ehrgeiz, was ideal zu unseren Ansprüchen passt,“ äußert sich Geschäftsführer Michael Dahmen abschließend sehr zufrieden mit der Verpflichtung des Headcoaches Milos Stankovic.

 

(Iserlohn Kangaroos)