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Der Dauerläufer und heimliche Chef bleibt an Bord

„Aller guten Dinge waren schon immer drei“, denkt sich Stefan Fekete und unterschreibt einen Vertrag für die kommende Saison 2019/2020 bei den scanplus baskets Elchingen. Damit geht der bei den Fans überaus beliebte Ungare mit serbischen Wurzeln in seine dritte Saison bei den Elchen.

Stefan Fekete durchlief als Jugendspieler alle serbischen Nationalmannschaften und verfügt über große internationale Erfahrung. In der Aufstiegssaison 2014/15 war er noch sportlicher Gegner der Elche, damals mit dem Dauerrivalen Konstanz.

Stefan wechselte in der Meistersaison 2017/2018 von Spartak Subotica nach Elchingen und sollte den Abgang von Dylan Travis kompensieren. Mit kleineren Anlaufschwierigkeiten, die normal sind, wenn man in ein gefestigtes Team kommt, gelang das dann aber in überzeugender Art und Weise. Auch dank seiner Spielmacherqualitäten und seiner uneigennützigen Spielweise wurde das Team Meister der 2. Basketball Bundesliga ProB. Stefan erreichte im Schnitt in der vorletzten Saison 6,1 Punkte pro Spiel und verteilte 6 Assists. Damit lag er in den Top Ten der besten Vorlagengeber der gesamten ProB.

In der abgelaufenen Spielzeit veränderte sich Stefans Spielweise dann etwas. Oft war er selbst gezwungen den Abschluss zu suchen – und das machte sich bei den durchschnittlichen Punkten dann auch bemerkbar. Er erzielte 6,6 Punkte und verteilte immer noch 5,8 Assist im Schnitt und schaffte es damit auf Platz 5 der besten Vorlagengeber in der gesamten ProB.

Mit einer Gesamtspielzeit von 667 Minuten, war er ein vielbeschäftigter Spieler der Elche. Nur ein Spieler stand ein wenig länger auf dem Feld. Als das Team in der abgelaufenen Saison seine Durchhänger hatte, war Stefan immer derjenige, der bis zur völligen Erschöpfung kämpfte. Gerade dieser unbändige Einsatz, auch wenn es mal nicht gut läuft, ist das, das die Fans am quirligen Fekete so mögen.

Mit Stefan Fekete setzt das sportliche Management der Elche auf Beständigkeit, auf bodenständige ehrliche Arbeit auf dem Court. Man weiß, dass man sich auf den Spieler zu 100% verlassen kann und möchte diese kommende, richtungsweisende Saison gemeinsam angehen.

Damit besteht der Elchinger Kader 2019/2020 bisher aus den folgenden Spielern:

Kuhn, Cardenas, Rozic, Mampuya, Oldham, Möbus und jetzt Fekete

 

(scanplus baskets Elchingen)

Ein Elch, der über die Donau kommt!

Die scanplus baskets Elchingen präsentieren ihre dritte Neuverpflichtung: Und wieder ist es ein Spieler, der nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre! Neuer Shooting Guard für die Saison 2019/2020 ist Nicolas Möbus.

Der 1998 geborene Crailsheimer stand bis Mai in Diensten des sportlichen Lokalrivalen Orange Academy Ulm und folgt jetzt einem seiner Mentoren, Igor Perovic, auf die andere Seite der Donau.

Ausgebildet wurde Nicolas beim TSV Crailsheim, bevor dann der Wechsel ins Ulmer Nachwuchsprogramm erfolgte. Mit Nicolas Möbus kommt ein weiterer Guard mit Shooter-Instinkt nach Elchingen. In der abgelaufenen ProB Saison kam er für Ulm auf folgende Werte: Bei durchschnittlich 19 Minuten Spielzeit kam er auf 6,2 Punkte. In der vorhergehenden ProA Saison war er bei sehr limitierter Spielzeit nicht in wirklich erfolgreich.

In der ProB Meister-Saison 2016/17 war er für Ulm, damals noch als die Weißenhorn Youngsters am Start, ebenfalls aktiv und ließ mit einer Dreierquote von über 41% aufhorchen. Trotz Zugehörigkeit zum BBL Kader von Ratiopharm Ulm gab es für ihn dort leider keinen Einsatz. Wichtig war hier aber sicher das gemeinsame Training mit dem Kader des Bundesligisten.

Für ihn jetzt der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung, der Wechsel in ein komplett neues Umfeld, aber weiterhin im Fokus der Basketballhochburg in Deutschland schlechthin. Als nichts anderes kann man den Streifen von Karlsruhe bis München bezeichnen.

Gefragt warum der Wechsel aufs Dorf zur jetzigen Zeit Sinn macht, sagt Nicolas Möbus:

„Der Wunsch mehr Verantwortung zu übernehmen und zum Sammeln neuer Erfahrungen in anderen Strukturen machen diesen Schritt sinn- und reizvoll. Igor Perovic ist ein sehr guter Trainer mit jeder Menge Erfahrung, von dem man sehr viel lernen kann. Mit dem neuen Team werden wir das Projekt „Aufstieg“ angehen, auch wenn es schwer wird.“

Mit Nikolas Möbus erweitert Elchingen den bestehenden fünf-Mann-Kader um einen Shooting Guard mit sehr viel, für seine 20 Jahre erstaunlich, Erfahrung in ProA und ProB. Herzlichen willkommen in Elchingen!

 

(scanplus baskets Elchingen)

C.J. Oldham bleibt ein Elch

Frohe Kunde gibt es bei der Kaderentwicklung der scanplus baskets zu vermelden. Calvin Eugene Oldham JR kehrt, nach seinem Urlaub in den USA, zurück ins Team und bleibt auch in der kommenden Saison „Herr der Lüfte“.

C.J., 1991 in Berlin geboren, ist der Sohn von Calvin Oldham sen., welcher den Basketballfreunden im Ulmer Raum natürlich ein Begriff ist. Er spielte von 1992-1995 bei Ratiopharm Ulm und war damit Derby-Gegner für Oberelchingen in der ersten Bundesligasaison des SV Oberelchingen.

Die Staatsangehörigkeit von C.J. ist US-amerikanisch, sein Status auf dem Feld ist jedoch der eines Local Players. Da C.J. den Großteil seiner Kindheit in Deutschland verbrachte und auch hier den Jugendbereich im Basketball durchlief, gilt er, nach dem Reglement der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB, als einheimischer Spieler. Seine Collegezeit verbrachte Oldham dann in Acron (NCAA I) und Gannon (NCAA II), bevor er über die europäischen Stationen Kongsberg (Norwegen) und Leverkusen nach Elchingen kam.

In seiner ersten Saison in Elchingen kam C.J. Oldham in fast allen Spielen zum Einsatz. Gegen Ende der Saison war er dann einer der Stützen des Teams. Seine puren Werte sagen über die Saison 2018/19 folgendes: 24 Spiele, 21 Minuten im Schnitt, 6 Punkte und 3,6 Rebounds. Der athletische Flügelspieler zeichnet sich durch Einsatzwillen in jeder Lage und durch immerwährendes positives Auftreten aus.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein begehrter Spieler wie C.J. nach einer insgesamt durchwachsenen letzten Saison entschließt, eine weitere Saison in Elchingen anzugehen.
Gefragt, warum er diesen Schritt unternimmt, antwortet er:

„Ich glaube an diesen Verein, alle hier wollen gewinnen. Die Fans sind unglaublich, fantastisch wie sie die Mannschaft unterstützen. Ich freue mich besonders auf mein neues Team und das Training unter Igor Perovic. Er bringt sehr viel Basketballerfahrung nach Elchingen.“

Mit dieser vollzogenen Vertragsverlängerung nimmt der Kader der baskets für die kommende Saison langsam Konturen an.

Bis jetzt stehen unter Vertrag:

Cardenas, Kuhn, Rozic, Mampuya und Oldham

 

(scanplus baskets Elchingen)

Jacob Mampuya – Neuzugang mit Ausrufezeichen!

Neuzugang Nr. 2 bei den Elchen dürfte wohl keiner auf der Rechnung gehabt haben. Der 1994 in Berlin geborene, 2,00 m große Shooting-Guard Jacob Mampuya wechselt vom FC Schalke 04 Basketball zu den scanplus baskets Elchingen. Damit ist dem Management der Elche ein wahrer Transfercoup gelungen.

Jacob kreuzte den Weg der Elche erstmalig mit den Giants aus Nördlingen. Anfang Dezember 2016 war er mit seinem damaligen Team zu Gast in der Brühlhalle. Die legendäre, emotionale und aufwühlende Schlacht (im wahrsten Sinne des Wortes) gewannen die Elche mit 95:92. Jacob steuerte 22 Punkte auf Seiten der Nördlinger bei. Im Januar 2017 dann der überraschende Wechsel zu den Lions nach Karlsruhe. Ab da wurde es für die Elche meistens bitter, wenn sie auf Jacob Mampuya trafen. Im 3. Halbfinalspiel der Saison 16/17 versenkte Jacob die Elche mit 22 Punkten fast im Alleingang. Der spätere Vizemeister der ProB demonstrierte an diesem Abend Basketball aus einer höheren Liga, dem sich die Elchinger in der 2. Halbzeit ergeben mussten.

Im Juli 2017 dann der Wechsel ins Nachwuchsprogramm der Tübinger. Wie nicht anders zu erwarten erfolgte daraufhin bald sein Debüt in der easycredit Basketball Bundesliga. In der folgenden Saison stand er dann in insgesamt 16 Bundesliga-Partien im Kader der Tigers. Im Schnitt erzielte er bei knapp 10 Minuten Spielzeit 2,3 Punkte. Parallel im Regionalliga-Team des SV Tübingen erzielte er 22,4 Punkte pro Spiel im Schnitt. Trotz des Abstiegs aus der 1. Basketball Bundesliga blieb Jacob bei den Tübingern um in der Saison 18/19, in der ProA, den sofortigen Wiederaufstieg anzugehen. Die Saison entwickelte sich anders als gedacht und Jacob wechselte im Dezember 2018 zum Team des FC Schalke 04 Basketball. Hier brachte er es insgesamt auf 13 Spiele, in denen er im Schnitt 4,6 Punkte erzielte.

Überraschend und gut für Elchingen jetzt der Wechsel *back to the roots*. Die ProB war die Liga, in der Jacob Mampuya brillieren konnte und daher ist der Wechsel verständlich. Die scanplus baskets verstärken sich mit einem athletischen Allrounder auf den Guard-Positionen, welcher in der vergangenen Saison sicher weniger zufrieden mit seinem Saisonergebnis war. Nach Tübingen und Schalke jetzt der Neustart in Elchingen. Die Fans freuen sich auf den sympathischen Berliner, der hier zu alter Stärke finden will und wird.

Die scanplus baskets begrüßen ihre neue Nummer 35: Herzlich Willkommen in Elchingen, Jacob Mampuya!

 

(scanplus baskets Elchingen)

Showtime für die Knights – das deutsche Gerüst steht

Die Kirchheim Knights verpflichten einen weiteren Neuzugang und besetzen die letzte deutsche Position. Mit Brian Butler erhalten die Ritter einen Forward, der für seine Sprunggewalt bekannt ist. Er soll den Positionen drei und vier mehr Tiefe geben und für athletische Highlights sorgen.

Zu einem frühen Zeitpunkt haben die Kirchheimer damit ihre Planungen auf den deutschen Positionen abgeschlossen. Butler wechselt aus der ProB in die Teckstadt. Dort spielte der 27-Jährige in den letzten Jahren für den Nachbarn aus Elchingen. In 27 Minuten Spielzeit pro Partie erzielte Butler in der vergangenen Saison 12,6 Punkte und 6,8 Rebounds im Schnitt. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere deutschen Positionen mit diesen Jungs besetzen konnten. Wir haben einen tollen Mix aus Erfahrung und jungen ambitionierten Talenten, die sich etablieren wollen. Alle Spieler haben unterschiedliche Stärken und wir glauben, dass sie sich sehr gut ergänzen werden. Brian gibt uns eine Menge Energie, Athletik, Power und Emotionen. Mit seinen Plays wird er für einige Highlight-Momente in der Sporthalle Stadtmitte sorgen. Zudem ist er ein sehr angenehmer Typ, der auch charakterlich zu unseren Jungs passen wird, “beschreibt Geschäftsführer Christoph Schmidt den Neuzugang und beschreibt damit auch Attribute, die auf den letztjährigen Kapitän Brian Wenzel zutreffen, der verletzungsbedingt die kommende Saison verpassen wird.

Für Trainer Mauro Parra ist Butler kein Unbekannter. Die Beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Ausgebildet wurde Butler in den Nachwuchsmannschaften der BG Leitershofen und vom FC Bayern München. Bei den Münchnern trafen sich dann auch die Wege von Parra und Butler.

„Ich kenne Brian noch aus meiner Zeit als NBBL-Trainer bei Bayern München vor 10 Jahren. Den Kontakt haben wir über die Jahre nie verloren. Brian verkörpert das, was uns letzte Saison nach der Verletzung von Brian Wenzel gefehlt hat. Seine Energie, Physis und Emotionen machen ihn für uns zu einem sehr wichtigen Baustein in unserem Konstrukt. Er kann auf beiden Forward-Positionen spielen, ist ein exzellenter Verteidiger und Rebounder. Er ist der Typ von Spieler, der mit seiner Energie ein Spiel in entscheidenden Phasen drehen kann,“ freut sich der Spanier über seinen Neuzugang.

Nach den Jahren in München folgte 2010 der Wechsel nach Weißenhorn in die ProB und somit in die Nachbarschaft der Ritter. Über die Stationen Ehingen und Elchingen führte Butlers Weg nun nach Kirchheim. „Für Brian ist es nach einigen Jahren in der ProB eine Umstellung. Wir sind sehr gespannt, wie die Anpassung für ihn wird, aber wir trauen ihm diesen Schritt absolut zu,“ so Schmidt.

Der gebürtige Augsburger befindet sich derzeit im Urlaub in den USA und wird gemeinsam mit seinen Kollegen am 12. August in die Vorbereitung starten.

„Ich freue mich riesig, dass Kirchheim mir die Chance gibt, meinen großen Wunsch zu erfüllen in der ProA auf dem Parkett stehen zu dürfen. Darüber hinaus liebe ich Herausforderungen und möchte mich stetig weiterentwickeln. Daher denke ich, dass Kirchheim hierfür der richtige Ort ist, da ich mit meinem alten (NBBL) und jetzt wieder neuem Trainer Mauro Parra zusammenarbeiten kann. Ich freue mich also auf eine erfolgreiche und hightlightvolle Saison mit den Knights!“

Damit steht auch fest, dass die letztjährigen Ritter Constantin Ebert, Max Rockmann und Phillip Daubner nicht weiterverpflichtet werden. „Phillip hat bei uns eine tolle Saison gespielt und wir wünschen ihm und natürlich auch Max und Consti nur das Beste für die kommende Saison,“ so Schmidt.

Auf die Verantwortlichen wartet nun die Aufgabe, die richtigen Importspieler zu finden. „Wir sind sehr früh dran und so wie sich alles in den letzten Jahren entwickelt hat, sind wir vermutlich gezwungen, lange zu warten. Wir werden die Augen und Ohren offenhalten, aber im Moment rechnen wir damit, dass es noch etwas dauern wird, bevor wir die letzten Kaderspieler verpflichten,“ erklärt Schmidt die weiteren Planungen.

Kader Knights 2019/2020:

Andreas Kronhardt, Tim Koch, Andreas Nicklaus, Kevin Wohlrath, Till Pape, Nico Brauner, Brian Butler, Keith Rendleman

 

(VfL Kirchheim Knights)

Von der Ostsee nach Schwaben- scanplus baskets Elchingen präsentieren ersten Neuzugang

Von der Ostsee ins bayrische Schwaben wechselt für die kommende Spielzeit Darian Cardenas Ruda. Der 1995 in Heidelberg geborene Flügelspieler kommt von den Rostock Seawolves, mit denen er nach der Vizemeisterschaft 2017/18 in die 2. Basketball-Bundesliga ProA aufstieg.

Das Finalspiel in Elchingen, verbunden mit dem Titelgewinn der Elche, ist allen noch in guter Erinnerung. Über zwei Spielzeiten gehörte Darian zum Kader der Ostseestädter und konnte dort mit respektablen Statistiken aufwarten. In Erinnerung ist er den Elchingern aber sicher auch noch aus der Zeit bei den Uni-Riesen Leipzig. Dort war er als Doppellizenzspieler für Leipzig und die Zweitvertretung von Jena aktiv. Cardenas, über den sein Rostocker Trainer Ralf Rehberger mal sagte „er habe selten mit einem so ehrgeizigen und professionellen Spieler zusammen gearbeitet“ avancierte in Rostock schnell zu einem Publikumsliebling. Sein Wechsel jetzt nach Elchingen, für die Rostocker Fans ein herber Verlust.

Die Reaktionen auf den vorgestern auf der Homepage der Seawolves veröffentlichten Abschied von Darian lassen erahnen, wie beliebt er in Rostock war und immer noch ist. Wie immer ist des einen Leid des anderen Freud.

Der athletische Small Forward ist, nach den bisher bekanntgegebenen Vertragsverlängerungen, der erste Neuzugang für die Elche – und sicher nicht der letzte.

Der sportlichen Leitung der scanplus baskets unter Coach Perovic und Sportdirektor Jerkic gelang mit der Verpflichtung Darian Cardenas Rudas ein erster großer Coup, mit Spannung darf auf weitere Namen gewartet werden.

 

(scanplus baskets Elchingen)

Elchinger Big-Man bleibt an Bord 

Der 1987 in Seeheim-Jugenheim geborene Center der scanplus baskets Elchingen scheint heimisch geworden zu sein. Kuhn, der mit seinen 2,08 Meter, in jeder Saison eine solide Centerarbeit geleistet hat, wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Elche tragen.

Er ist sicher niemand, der durch spektakuläre Dunks oder Alley-oops aus dem Spiel herausragt, aber wie kein anderer Spieler der letzten Jahre in Elchingen steht er für das, was auf seiner Position gefordert wird. Kuhns Weg führte nach seiner Rückkehr vom College über Ehingen, Cuxhaven, Heidelberg, Jena, Weißenfels MBC, Heidelberg schließlich in die bayrisch-schwäbische Provinz nach Elchingen. Hier gelang ihm mit der Mannschaft im letzten Jahr sicher sein bisher größter sportlicher Erfolg. Meister der 2. Basketball-Bundesliga ProB 2017/2018.

In der Meistersaison lieferte Kristian Kuhn 11,3 Punkte und 6,6 Rebounds im Schnitt. Er war der Fels in der Brandung. Getragen vom Team und sehr guten Anspielen gelangen ihm diese sehr guten Werte. In der abgelaufenen Saison erreichte er, bei deutlich reduzierter Spielzeit, immerhin noch 7,7 Punkte. Manchmal sah man ihn aber auch ratlos, fast etwas neben dem Feld stehen. Es waren nicht seine Systeme, es war nicht sein Spiel. So bleibt ihm und auch den Fans von der Spielzeit 2018/19 sicher nur sein unglaublich blaues Auge nach Play-off-Spiel 1 in Oldenburg in Erinnerung.

Haken dran und unter dem neuen Coach Igor Perovic neu durchstarten ist jetzt die Devise! Der sportliche Leiter der scanplus baskets, Dario Jerkic, konnte mit Kristian Kuhn einen ersten wichtigen Baustein für die kommende Spielzeit setzen. Die auch bei den Fans überaus beliebte „Nr. 58“ zieht sich erneut das Trikot der Elche über und startet einen neuen Angriff auf das große Ziel „ProA“.

 

(scanplus baskets Elchingen)

Marko Krstanovic verlässt die scanplus baskets

Marko Krstanovic verlässt die scanplus baskets

Marko Krstanovic, der vor der Saison 2018/19 einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hatte, verlässt die scanplus baskets und wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Elche spielen. Nach langen und schwierigen Verhandlungen haben die scanplus baskets schließlich der Auflösung des Vertrags zugestimmt und lassen Marko ziehen. Dario Jerkic, Sportdirektor der scanplus baskets, sagt dazu: „Marko hat sich in Elchingen hervorragend weiterentwickelt und gezeigt, welches Talent er ist. Wir sind davon überzeugt, dass Markos Entwicklung in einem weiteren Jahr bei den scanplus baskets mit großen Schritten weitergegangen wäre und er somit unsere Mannschaft verstärkt hätte. Deshalb lassen wir ihn nur ungern ziehen und wünschen ihm viel Erfolg für seine weitere Karriere.“

Brian Butler strebt Auflösung seines bestehenden Vertrags an

Brian Butler, dessen Vertrag noch für die Saison 2019/20 Gültigkeit hat, möchte wie auch Marko Krstanovic die scanplus baskets verlassen und die Auflösung seines Vertrags erreichen. Die Abstimmung zwischen Sportlicher Leitung, Trainerstab und Management hat gerade erst begonnen und wird mit Sicherheit noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

(scanplus baskets Elchingen)

Leo Vrkas verstärkt die scanplus baskets

Die scanplus baskets Elchingen, die bereits seit einigen Wochen damit zu kämpfen haben, dass der Kader krankheits- und verletzungsbedingt dezimiert ist, verstärken sich mit dem 27-jährigen Combo-Guard Leo Vrkas.

Der Deutsch-Kroate stand in der letzten Saison bei den Depant Gießen 46ers Rackelos unter Vertrag und absolvierte insgesamt 27 Partien für die Mittelhessen. Bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 22 Minuten pro Begegnung erzielte er 2.6 PpS und verteilte 1.0 ApS.

Vor knapp einem Jahr verletzte sich der 27-jährige Local Player so schwer, dass sein Profivertrag nicht mehr verlängert wurde. Das drohende Karriereende wollte der Vollblutsportler, Sohn des kroatischen Basketballtrainers Edo Vrkas und Enkel des früheren Fußballtrainers Ante Bušelić (ehemals Nationaltrainer Sambias), nicht hinnehmen. Leo kämpfte. Er wollte unbedingt seine Karriere fortsetzen. So machte er sich auf die Suche nach einer Arbeitsstelle, bei der er seinen Schwerpunkt auf die Regeneration seiner Verletzung legen konnte.

Dario Jerkic, dem Sportdirektor der scanplus baskets, entging das nicht:

„Wir hatten Leo bereits im Frühjahr 2018 beobachtet, doch nach seiner Verletzung war klar, dass er bis zum Saisonbeginn nicht einsatzfähig sein würde.“

Jerkic ließ Leo Vrkas allerdings nicht aus den Augen. Der Spieler selbst ließ sich auch von Rückschlägen nicht aufhalten:

„Das war eine harte Zeit. Gesundheitlich ging es mir zwar immer besser, aber der Weg zurück in den Profisport gestaltete sich sehr schwierig und noch langwieriger, als ich befürchtet hatte.“

Die Kontakte zu den scanplus baskets intensivierten sich dann wieder im Oktober 2018. “Nach einem medizinischen Check machten wir Leo schließlich das Angebot, sich in Elchingen ausschließlich und in Vollzeit auf sein Comeback vorzubereiten“, so Sportdirektor Jerkic. Das Risiko, dass Leo Vrkas in der Saison 2018/19 nicht mehr zum Einsatz kommen würde, war zu diesem Zeitpunkt sehr hoch, aber es könne, so Jerkic, bei solchen Entscheidungen nicht immer um den schnellen Erfolg und wirtschaftliche Faktoren gehen: „Bei den scanplus baskets ist es uns wichtig, den Spieler nicht nur als Leistungsfaktor zu betrachten, sondern auch als Mensch, Freund und Teil des Teams. Deshalb sind wir dieses Risiko aus vollster Überzeugung eingegangen.“

Vrkas erkannte diese Chance sofort:

„Ein solches Angebot und diese Chance bekommt man von einem Verein normalerweise nicht. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Seit Anfang November werde ich vom Medical Team der scanplus baskets kontinuierlich und hochprofessionell betreut. Ich hoffe, dass ich beim nächsten Spiel meinen Teil dazu beitragen kann, dass wir gewinnen!“

Sportdirektor Jerkic ist überzeugt vom Neuzugang im Backcourt der baskets: „Leo ist ein toller Typ, ein echter Kämpfer, der alles gibt um zu gewinnen. Er wird die Mannschaft verstärken und das, vorausgesetzt es gibt keinen Rückschlag mehr, schon beim Derby gegen die OrangeAcademy am 05.01.2019.“

 

(scanplus baskets Elchingen)

Trainer-Rochade in der Elchinger Coaching-Zone

Die scanplus baskets Elchingen, amtierender Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, waren mit dem Ziel in die Saison 2018/2019 gestartet, den sportlichen Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse ProA zu erreichen. Nach dem 13. Spieltag rangiert der bayerische Dorfverein nun mit 7 Siegen auf dem vierten Rang der ProB-Süd Tabelle.

Nach einer sachlichen Analyse der sportlichen Situation zog Pero Vucica, bisheriger Head Coach der Elche, Konsequenzen aus der aktuellen Entwicklung des Teams und bot den Rücktritt von seinem Posten an.

Gemeinsam mit dem Sportdirektor und der Vereinsleitung wurde entschieden, dieses Angebot anzunehmen. Dazu Sportdirektor Dario Jerkic: „Manchmal erfordert die sachliche Analyse zu handeln, dabei ist aber wichtig, dies ruhig und im Einvernehmen zu tun! Mir war wichtig, Pero mit seinem Wissens- und Erfahrungsschatz hier im Verein eine neue Aufgabe anbieten zu können. Natürlich erhoffen wir uns durch den Wechsel im Trainerstab neue Impulse setzen zu können, um unser ambitioniertes Saisonziel zu erreichen.“

Der bisherige Assistant Coach Boris Kurtovic wird ab sofort bis zum Ende der Saison die Position des Head Coaches übernehmen. Boris Kurtovic: „Pero hat für sich analysiert und ist zum Ergebnis gekommen, als Head Coach zurückzutreten. Natürlich finde ich es schade, dass wir nicht mehr eng zusammenarbeiten werden, aber auf der anderen Seite freut es mich, dass der Sportdirektor mir zutraut, die Mannschaft als Head-Coach so zu führen, dass unser Saisonziel erreicht wird. Dafür werde ich alles geben.“

Als Assistant Coach kehrt Aron Lange ins Team zurück.

Der äußerst erfahrene Coach Pero Vucica soll den scanplus baskets Elchingen jedoch erhalten bleiben und wird sich anderen Aufgaben widmen. Im Fokus wird vor allem die wichtige Arbeit im Jugend- und Amateurbereich stehen.

 

(scanplus baskets Elchingen)