Skandinavisches Wetter & skandinavische Gäste: MTO-Zwischenlehrgang in Berlin

Vom 08. bis 11. Januar 2026 fand in Berlin der Zwischenlehrgang des mittlerweile 11. Jahrgangs der Minitrainer-Offensive statt. Unterstützung bei der Ausrichtung erhielten die beiden Projektleiter Moritz Geske (BBL) und Sven Weinberger (DBB) durch den Berliner Basketball Verband sowie ALBA Berlin. Der Zwischenlehrgang startete gleich mit sehr erfreulichen Nachrichten für die Minitrainer:innen, denn die Teilnahmeberechtigungen im gesamtdeutschen Minibasketball steigerten sich im vergangenen Jahr abermals um fantastische 10,4 % auf über 52.700!

Bei frostigen Temperaturen begann der Lehrgang am Donnerstag in der Geschäftsstelle von ALBA Berlin. Die Berliner Minibasketballkoryphäe Marius Huth führte durch den Themenbereich Talent und diskutierte anschließend mit dem Jahrgang über Umgang und Perspektiven, die Berücksichtigung des Relative Age Effects sowie Möglichkeiten des Biobandings. Den Abschluss des Tages gestaltete Tim Brentjes (Jugendsekretär DBB) mit wichtigen Impulsen zum Referieren in Vorbereitung auf die Abschluss-Clinic des 11. Jahrgangs in Würzburg, die von den Teilnehmenden in Eigenverantwortung konzipiert und als Referent:innen selbst geleitet wird.

Der Freitag (09.01.) startete mit Besuchen in zwei Berliner Grundschulen, in denen der Sportunterricht vom 11.Jahrgang unter der Beobachtung und Unterstützung von Expert:innen übernommen und anschließend im Coach-the-Coach-Format reflektiert wurde.

Ein traditioneller Bestandteil der Zwischenlehrgänge ist neben dem Besuch einer Gastnation auch das Ehemaligentreffen der Minitrainer-Offensive. Knapp 80 Alumni hatten sich hierfür angemeldet. Die winterlichen Verhältnisse hatten die Bundesrepublik jedoch mittlerweile fest im Griff, sodass viele ihre Reise nach Berlin gar nicht erst antreten konnten. Dennoch fanden über 40 Alumni den Weg in die Hauptstadt. Auch die Delegation des Schwedischen Basketballverbandes um Peter Öqvist (Generalsekretär Schweden Basketball), Rikard Aspegren (schwedischer Nachwuchscoach) und Andrew Pleick (Koordinator der schwedischen Nachwuchs- und Jugendnationalmannschaften) reiste problemlos an und freute sich – nach teilweise über -20 Grad in Schweden – über die etwas milden Temperaturen in Berlin.

Nach einem Workshop von Stefan Ludwig (ALBA Berlin) zum Coaches-Development am Nachmittag bildeten der 11. Jahrgang und die Alumni gemeinsam eine Gruppe von fast 70 Trainer:innen. Im Anschluss lauschten sie gespannt dem Impulsvortrag der Gastnation Schweden, die spannende Einblicke in das schwedische Basketballsystem sowie in Wettkampf- und Coaching-Philosophien gab. Der restliche Abend stand ganz im Zeichen des internationalen wie auch nationalen Austauschs innerhalb der Minitrainer-Community.

 

Am Samstag (10.01.) führten Rikard Aspegren und Andrew Pleick im Rahmen der öffentlichen Coach-Clinic – diesmal mit Praxiseinblicken unterstützt durch Demokids aus der U12 von ALBA Berlin – durch zentrale Ansätze des schwedischen Basketballs und die dahinterliegenden Entwicklungsprozesse im Coaching. Abgerundet wurde der Tag durch die Spiele-Clinic von drei MTO-Alumni sowie Jürgen Maaßmann, Minireferent des Baden-Württembergischen Basketballverbandes. Inhaltlich stand die Veränderung von Ausgangsspielen im Fokus: Wie können neue Reize gesetzt, Spielziele verändert und Spiele zunehmend spielnah angepasst werden? Unterstützt wurde dieser Teil von Konrad Slavik (Dresden Titans), Martina Flerlage (Panthers Osnabrück) und Stefan Ludwig (ALBA Berlin).

Am Abschlusstag (11.01.) wurden zunächst pädagogische Grundlagen mit Praxisbezug durch Lena Flöttmann (ALBA Berlin) vermittelt. Anschließend schloss ein gemeinsames Modul mit vertiefenden Spielideen zu kleinen Spielen im Minibasketball, gestaltet von Benjamin Becker und Stephanie Süß (beide ALBA Berlin), den letzten Lehrgangstag ab.
Zum Abschluss des erfolgreichen Zwischenlehrgangs konnten zudem zwei Abschlusszertifikate übergeben werden. Marc Brommer (Urspring) und Lara Müller (Paderborn) holten ihren im Vorjahr krankheitsbedingt verpassten Zwischenlehrgang erfolgreich nach und schlossen damit die Minitrainer-Offensive erfolgreich ab.

 

HUDORA RoCo-Days: BARMER 2. Basketball Bundesliga und HUDORA bringen 400 Kinder in Bewegung

Köln, 09.01.2026 – Sport- und Freizeitartikelproduzent HUDORA und die BARMER 2. Basketball Bundesliga haben in den vergangenen Wochen bei 3 „HUDORA RoCo-Days“ insgesamt 400 Kinder in Bewegung gebracht. Die Aktion war Teil der Grundschuloffensive „15.000x Basketball“.

Mit Unterstützung der Eisbären Bremerhaven, der Uni Baskets Münster und der CATL Basketball Löwen Erfurt konnten an den drei Standorten knapp 400 Grundschulkinder erste Erfahrungen mit dem Basketballsport sammeln. Mit tatkräftiger Unterstützung der zuvor genannten Vereine entstand an allen drei Standorten ein sportlicher Vormittag, der den Schulalltag vieler Kinder spürbar bereicherte. Unter Anleitung der jeweiligen NachwuchstrainerInnen tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Basketballs ein, übten Dribbling, Passspiel und Korbleger – und entwickelten vor allem eines: pure Freude an Bewegung. Strahlende Kinderaugen, begeisterte Reaktionen und unzählige Erfolgsmomente prägten die Aktionstage.

Besonders beliebt war der abschließende Wurf-Contest auf dem mobilen Basketballständer RoCo „Round Corner“ von HUDORA. Das Modell verbindet modernes Design mit hoher Funktionalität: Dank seines einfachen Klappmechanismus ist er platzsparend zu verstauen, die Höhenverstellung macht ihn ideal für Kinder unterschiedlichster Altersstufen, und integrierte Rollen sorgen dafür, dass er mühelos transportiert und flexibel eingesetzt werden kann. Der RoCo wurde damit nicht nur zum sportlichen Höhepunkt, sondern auch zum sichtbaren Symbol für Spaß, Bewegung und unkomplizierten Zugang zum Basketball.

Die Zusammenarbeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der HUDORA GmbH und den Vereinen steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Grundschuloffensive „15.000x Basketball“. Das zentrale Anliegen dieser Offensive ist es, Grundschulkinder im Schulalltag stärker in Bewegung zu bringen. Besonders im Zuge der geplanten Umstellung auf Ganztagsbetreuung in den kommenden Jahren wird Basketball als Sportart eine wichtige Rolle spielen. Er fordert Kinder nicht nur körperlich, sondern vermittelt ihnen auch Werte wie Teamgeist, Respekt und Fair Play. Die gemeinsame Initiative der deutschen Basketballorganisationen hat das Ziel, bis 2032 Basketball an 15.000 Grundschulen zu etablieren und die Begeisterung für die Sportart weiter zu tragen. Weitere Informationen unter https://www.15000xbasketball.de/.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Die Grundschuloffensive zur Sport- und Bewegungsförderung von Kindern ist eines unserer zentralen Projekte der nächsten Monate und Jahre. Ich freue mich sehr, dass wir an den gemeinsamen „HUDORA RoCo-Days“ Kinder für Sport und Bewegung begeistern konnten.“

Hasko Heinrici, Geschäftsführer der HUDORA GmbH: „Für mich ist die Grundschuloffensive eine echte Herzensangelegenheit. Beim Aktionstag in Münster habe ich hautnah erlebt, mit welcher Begeisterung die Kinder in die Halle kommen und wie viel Freude es ihnen bereitet, einfach einen Ball in die Hand zu nehmen und auf einen Korb zu werfen. Kinder brauchen so wenig, um glücklich zu sein – und genau das motiviert uns bei HUDORA, solche Projekte zu unterstützen.
Deshalb sind wir stolz, Partner der Grundschuloffensive ‚15.000x Basketball‘ zu sein. Mit unserer Beteiligung möchten wir dazu beitragen, noch mehr Kinder in Bewegung zu bringen und ihnen einen einfachen Zugang zum Sport zu ermöglichen. Bewegung, Teamgeist und Fair Play sind Werte, die wir als Unternehmen aktiv fördern möchten. Die Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist für uns ein wichtiger Schritt, um diese Werte im Alltag der Grundschulen nachhaltig zu stärken.“

Über HUDORA:
HUDORA – Wir bewegen Menschen seit 1919. Vier Generationen Erfahrung und Pioniergeist machen uns zum führenden Unternehmen auf unserem Gebiet. Mit Gespür für Trends und modernes Design entwickeln wir in Erkrath bei Düsseldorf Sport- und Freizeitprodukte, die weltweit bewegen und begeistern. Das Mitarbeiter-Team verfolgt dabei unser Ziel: nachhaltig und sozial verantwortlich produzierte Qualität zum besten Preis.

„Assist for Kids – Ein Pass fürs Leben“: Auf einen erfolgreichen Auftakt folgt das zweite Spenden-Wochenende

Die Charity-Spieltage mit der Aktion „Assist for Kids – Ein Pass fürs Leben“ der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Zusammenarbeit mit BASKETBALL AID ist erfolgreich gestartet. Beim ersten Aktionsspieltag am 13./14. Dezember 2025 setzten mehrere teilnehmende Teams ein starkes Zeichen der Solidarität für krebskranke Kinder und Jugendliche. Dabei konnten sowohl Partner und Sponsoren als auch Fans durch ihre Spenden wertvolle Beiträge für regionale Organisationen generieren, die Kinder und Familien vor Ort unterstützen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die den Auftakt der Aktion unterstützt haben.

Auch an diesem Wochenende haben Fans, Partner und Sponsoren wieder die Möglichkeit, die Aktion zu unterstützen. Viele Teams engagieren sich dabei für regionale Organisationen – so kommt die Hilfe dort an, wo sie gebraucht wird.

Fans können über einen PayPal-Link frei wählbare Beträge spenden. Alle Fan-Spender nehmen automatisch an einer Verlosung teil, bei der unter anderem VIP-Tickets, signierte Trikots und weitere exklusive Preise verlost werden.

Weitere Informationen zur Aktion und zur Teilnahme finden Sie auf der Aktionsseite:
👉 https://basketball-aid.de/assists-for-kids/

Der Rückrundenpass ist da, jetzt buchen und zusätzlich die letzten beiden Spieltage der Hinrunde streamen!

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga bietet ab sofort den neuen Rückrundenpass für die ProA-Livestreams auf Sporteurope.TV an. Der Pass gilt ab dem 01. Januar 2026 und umfasst alle Hauptrundenspiele der Rückrunde. Zudem erhalten Fans damit die Spieltage 16 und 17 der Hinrunde kostenlos dazu.

Der Rückrundenpass ist zum offiziellen Preis von 69,99 € verfügbar. Die restlichen Pässe sowie Einzelspiele können weiterhin zu den kommunizierten Preisen erworben werden.

Jetzt buchen und deinen Verein unterstützen! Damit verpasst ihr kein Spiel mehr wenn es in die heiße Phase um die Playoffs und den Klassenerhalt geht.

Der Pass kann über folgenden Link erworben werden: ProA Rückrundenpass 2025/2026

Spotlight #5: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel

Zehn Spieltage sind gespielt, die Länderspielpause bietet den Teams nun erstmals in dieser Saison ein wenig Zeit um durchzuatmen und zurückzuschauen. Die Gelegenheit wollen auch wir nutzen und werfen einen Blick auf das erste Saisondrittel. Wer hat überrascht, welche Parallelen lassen sich erkennen und was sind die spannendsten Erkenntnisse aus den ersten 89 Spielen der aktuellen ProA-Saison? 

Teamwork an der Tabellenspitze

Beginnen wir zunächst mal mit dem Blick auf die Top Teams der Liga. An der Spitze stehen mit Phoenix Hagen, der BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven drei Clubs, die man auch vor Saisonbeginn durchaus für die Top Plätze auf dem Zettel hatte. Die Merlins aus Crailsheim könnten dazu bei ihrem Nachholspiel aufschließen. Doch was macht diese Teams eigentlich aus, gibt es ein Geheimrezept? Bei der Betrachtung der Statistiken lässt sich durchaus ein interessanter Zusammenhang erkennen. Die Top Drei der Liga stellen in Marcus Graves gerademal einen der zehn besten Scorer der ProA. Zum Vergleich: Alleine der Aufsteiger aus Paderborn hat gleich zwei der stärksten Punktejäger in seinen Reihen, dazu später mehr. Dafür kommen Bremerhaven, Göttingen und Hagen viel stärker über das ausgeglichene Teamplay. Die drei Teams sind nicht nur nach Siegen, sondern auch nach Assists die Spitzenteams der Liga. Und auch auf der Ebene der Einzelspieler wird das deutlich. In Elijah Miller und Marcus Graves spielen, mit jeweils 6,6 Assists pro Partie, die beiden besten ProA-Vorlagengeber in Bremerhaven bzw. Hagen. Dazu sind mit den deutschen Guards Daniel Kirchner (Göttingen) und Bjarne Kraushaar (Hagen) zwei weitere Spieler der Top Teams unter den besten zehn Vorbereitern der Liga.

Verteilen fleißig Assists: Daniel Kirchner, Bjarne Kraushaar und Elijah Miller (Fotos: Swen Pförtner, Nathalie Zweifel, Paderborn Baskets).

Der Tabellenkeller ist kompetitiver

Wandern wir nun tabellarisch von ganz oben nach ganz unten. Mit Münster, Köln, Wolmirstedt und Paderborn stehen gleich vier Teams aktuell punktgleich mit bislang zwei Siegen da. Und auch davor sind die Abstände nicht groß, bis zu Leverkusen auf Platz zehn sind es nur zwei weitere gewonnene Spiele Unterschied. Wir können also schon zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass uns in dieser Saison ein sehr umkämpfter und enger Tabellenkeller erwarten wird. Blicken wir mal zurück in die vergangene Spielzeit. Damals waren zum identischen Zeitpunkt nach zehn Spieltagen zwei Teams noch gänzlich ohne Sieg. Es hatte sogar bis zum 13. Spieltag gedauert, ehe in RASTA Vechta II auch die letzte verbliebene Mannschaft ihren ersten Erfolg verbuchen konnte. Zum Vergleich: Dieses Szenario war in diesem Jahr schon nach dem 6. Spieltag vom Tisch, als der Aufsteiger aus Köln gegen Kirchheim gewann. Ein entscheidender Faktor dabei: Haris Hujic kehrte nach jahrelanger Verletzungspause wieder aufs Parkett zurück und war direkt Top Scorer der RheinStars, was für eine Geschichte! Wie wichtig einzelne herausragende Spieler im Abstiegskampf sein können, zeigt auch der Blick auf Paderborn. Jonathan Klussmann verpasste angeschlagen die ersten zwei Partien, bei seiner Rückkehr im Spiel gegen Gießen steuerte er direkt 25 Punkte zum Überraschungserfolg bei und ist auch jetzt mit durchschnittlich 20,7 Zählern pro Partie der Top Scorer der gesamten ProA.

Klussmann und Hujic trugen entscheidend zu den Siegen von Paderborn und Köln bei (Fotos: dieLichtBUILDER, Gero Müller-Laschet).

Mit Derbysiegen in den Flow kommen

Klar, wenn man mit Spielern und Trainern spricht, dann wird „immer von Spiel zu Spiel“ geschaut und „die nächste Partie ist immer die Wichtigste.“ Und doch ist eigentlich jedem klar, es gibt Spiele, die lösen nochmal eine größere Anspannung, ein größeres Kribbeln aus. Klar, die Rede ist von Derbys, jenen Partien, die besonders intensiv geführt werden und von Rivalität und Leidenschaft geprägt sind. Die Knights aus Kirchheim waren eher enttäuschend in die Saison gestartet, nur ein Sieg aus den ersten sechs Spielen, dazu Niederlagen gegen die Aufsteiger aus Leverkusen und Köln. Doch der Doppelspieltag brachte den Umschwung für die Ritter. An diesem ging es für das Team von Igor Perovic gleich zweimal gegen lokale Rivalen, der Auswärtsfahrt nach Karlsruhe folgte ein Heimspiel gegen Tübingen. Und siehe da, in diesen Derbys waren die Kirchheimer voll auf der Höhe und sammelten die wichtigen Siege ein. Neben Top Scorer Phillip Russell geht vor allem auch Lucas Mayer als Kapitän voran, die beiden zeichnen gemeinsam für rund ein Drittel des Effektivitätswerts des gesamten Teams verantwortlich. Und so zeigt die Formkurve mittlerweile klar nach oben, drei der letzten vier Spiele gewannen die Teckstädter. Damit ist man nun gewappnet für die nächsten schweren Partien im Artland und gegen Hagen.

Philip Russell ist der Top Scorer der Knights (Foto: Nina Sander / Silas Kunz).

Das Koblenzer Scoring-Rätsel

Im Tabellenmittelfeld finden sich oft die Teams, aus denen man, Achtung Sportphrase, „noch nicht so richtig schlau wird.“ Und genau so verhält es sich mit den EPG Baskets aus Koblenz. Mit vier Siegen ist das Team vom deutschen Eck aktuell Tabellenzwölfter und damit jeweils zwei Erfolge von den Playoffplätzen und den Abstiegsrängen entfernt. Auffällig: Die Koblenzer sind das einzige Team der unteren Tabellenhälfte, das eine positive Auswärtsbilanz (3:2 Siege) aufweist. Dafür sieht es vor heimischer Kulisse mit nur einem Sieg aus fünf Partien etwas dünn aus. Steigt man noch tiefer in die Daten ein, wird eine weitere interessante Parallele ersichtlich. Denn in ihren Heimauftritten knackten die Baskets noch nie die 90 Punkte-Marke, was ihnen allerdings in allen (!) Auswärtspartien gelang. Liegt das nur daran, dass die Heimgegner im Durchschnitt etwas stärkere Teams waren? Naja, auswärts passte das Scoring ja auch, 97 Zähler beim Ligaprimus Hagen und 91 Punkte in Bremerhaven sprechen da eine deutliche Sprache. Was steckt also hinter dem Koblenzer Scoring-Rätsel? An einer Lösung dürfte man im Baskets-Staff intensiv arbeiten, denn der Bilanz wäre es sicher zuträglich, die offensiven Leistungen aus der Fremde auch auf heimischem Parkett zu zeigen.

Auswärts läufts für Coach Dohrn und seine Koblenzer, hier bei den 107 Punkten in Bayreuth (Foto: Ochsenfoto.de).

Crailsheimer kommen gerne zurück

Ist ein Spieler verletzt oder läuft es sportlich noch nicht wie erhofft, dann wird gerne nochmal am Kader geschraubt. Und egal ob an der Tabellenspitze, im Mittelfeld oder im Abstiegskampf, viele Teams haben schon an der Schraube „Nachverpflichtung“ gedreht. Dabei kehren auch immer wieder altbekannte Namen in die ProA zurück. Zwei davon haben in der letzten Saison noch zusammen den Crailsheimer Backcourt gebildet, Vinnie Shahid und Devon Goodman. Ersterer streift jetzt, nach dem Saisonende mit Panteras de Aguascalientes in Mexiko, erneut das Trikot der Merlins über. Nach dem Playoff-Aus in der letzten ProA-Saison hat der Top Scorer noch eine Rechnung offen, die „Mission ist noch nicht erfüllt.“ Der US-Boy will mit Crailsheim angreifen und den Aufstieg ins Visier nehmen. Während Shahid nun also wieder nach Hohenlohe zurückgekehrt ist, zog es Devon Goodman zu einem anderen Aufstiegsaspiranten. Der schnelle Guard heuerte bei den GIESSEN 46ers an, die damit auf die Verletzung von Martin Junakovic reagierten. Für Goodman bietet der Wechsel die Chance, seine bislang enttäuschende Bilanz in der Gießener Osthalle (Letzte Saison: Niederlage mit Crailsheim, -1 Effektivitätswert) aufzubessern. Und ja, im ersten Heimspiel im 46ers-Trikot sah das mit neun Punkten und sogar einem Block schon deutlich besser aus. Auf ihr Wiedersehen müssen die beiden Guards aber noch etwas warten, das Duell Gießen vs. Crailsheim gibt’s erst wieder am 30. Spieltag…

In der letzten Saison zog Goodman noch gegen Krajcovic und Nyama zum Korb, jetzt spielen sie Seite an Seite (Foto: dieLichtBUILDER).

Das sind also die Geschichten und Erkenntnisse, die die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den ersten zehn Spieltagen bislang geliefert hat. Ab Freitag ist das Ganze dann auch schon wieder graue Theorie, denn dann fliegt endlich wieder der Ball in den ProA-Hallen und wir werden sehen, ob Kirchheim seinen Aufwärtstrend fortsetzt, Koblenz auch mal zuhause die 90 Punkte-Marke knackt und die Top Teams weiter mit Assists brillieren… An dieser Stelle geht es Ende des Jahres mit der sechsten Ausgabe dieser Kolumne weiter, wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Protest aus Bayreuth wird abgewiesen

Im Zusammenhang mit dem ProA-Spiel Nürnberg Falcons BC – BBC Bayreuth am 23.11.2025 hatten die Gäste Protest aufgrund eines nicht gegebenen Fouls zum Spielende eingelegt und einen Antrag auf Neuaustragung oder eine Korrektur des Spielergebnisses gestellt. Beim Spiel in Nürnberg wurde zu Spielende ein Foulpfiff durch die Schiedsrichter aberkannt, der dem BBC Bayreuth noch zwei Freiwürfe verschafft hätte. Die Nürnberg Falcons gewannen das Spiel mit 90:89. Die Spielleitung hat den Antrag des BBC Bayreuth nun abgewiesen.

Die Spielleitung begründet ihre Entscheidung damit, dass der Protest des BBC Bayreuth weder zulässig noch begründet ist. Im vorliegenden Fall haben die Schiedsrichter gemeinsam festgestellt, dass die Spielzeit beim Foulkontakt bereits abgelaufen war. Das Foul war somit (entsprechend der DBB-Regeln) richtigerweise nicht zu werten. Es handelt sich daher nach Auffassung der Spielleitung um eine unanfechtbare Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter, die von der Spielleitung nicht überprüfbar ist. In der Begründung durch den Antragsteller wird zudem ein Fehler in der Zeitkontrolle im selben Angriff angeführt. Gegen diesen wurde im Spiel jedoch kein Protest eingelegt, bevor die Spieluhr wieder in Gang gesetzt wurde. Die Zeiteinstellung ist somit ebenfalls nicht mehr anfechtbar. Insofern kann auch keine ursächliche Kausalbeziehung zur eigentlichen Protest-Szene geltend gemacht werden.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 80 Nr. 2 SuVO sowie § 77 SuVO in Verbindung mit § 2 Abs. 6 SUVO und § 9 RSGO. Gegen diese Entscheidung kann gemäß § 12 RSGO Berufung beim Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga eingelegt werden. Die Berufung ist binnen drei Tagen nach Bekanntgabe schriftlich bei der Vorinstanz einzulegen.

Bronze-Auszeichnung für Nürnberg Falcons beim Nachwuchs-Check

In der vergangenen Woche stand der Nachwuchsbereich der Nürnberg Falcons im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Das Ergebnis unterstreicht die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Clubs: Die Falcons wurden mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den Strukturen, Abläufen und Entwicklungsmaßnahmen im Nachwuchsprogramm der Nürnberger. In intensiven Gesprächen mit Verantwortlichen wurden zentrale Stärken sichtbar – darunter das breite Ballschulangebot, die gezielte Zusammenführung talentierter Leistungssportler aus der gesamten Metropolregion sowie die verankerte Arbeit in den Bereichen Inklusion und Sozialraumförderung. Gleichzeitig erhielt der Verein konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung seiner Nachwuchsarbeit.

Ein neuer Bestandteil des diesjährigen Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop, der in Nürnberg die Zusammenarbeit mit den umliegenden Basketballvereinen in den Fokus rückte. Gemeinsam mit dem Post SV Nürnberg wurden Ideen für gemeinsame Fort- und Weiterbildungsformate für Lehrkräfte und Übungsleiter in der Region, ein klar definiertes Rollen- und Zuständigkeitsverständnis einer gemeinsamen Leistungssport-Plattform sowie Ansätze, wie möglichst viele Menschen – ob Spielerinnen und Spieler, Fans, Trainer oder Helfer – dauerhaft für den Basketball begeistert werden können, entwickelt.

Basti Doreth (Nachwuchsleiter der Nürnberg Falcons): „Der Nachwuchs-Check bietet uns wertvolle Impulse, um unsere Jugendarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Das strukturierte Feedback und der neue Workshop-Ansatz helfen uns, konkrete Maßnahmen direkt anzustoßen und nachhaltige Entwicklungsschritte einzuleiten.“

Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt das Engagement der Falcons im Bereich der Nachwuchsförderung und dient gleichzeitig als Motivation, die eigenen Strukturen und Entwicklungsprozesse weiter auszubauen.

Über den Nachwuchs-Check:
Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

 

ProA-Einzelspiele jetzt auch über die App buchbar

Ab sofort können Einzelspiele der ProA von den Fans noch einfacher über die Sporteurope.TV App erworben werden. Aufgrund von hohen Gebühren der App-Store-Anbieter für Sporteurope.TV, kostet ein Einzelspiel in der App jedoch 6,99 € statt der 5,99 € im Web-Browser. In der Sporteurope.TV-App können nur Einzelspiele erworben werden. Livestreampässe können weiterhin nur über den Web-Browser gekauft werden. Einzelspiele können weiterhin für 5,99€ im Web-Browser gekauft und anschließend in der App gestreamt werden. Die Liga hat keinerlei Einfluss auf die zusätzlichen Gebühren.

Jetzt Livestream-Pass sicher: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga LIVE & EXKLUSIV auf Sporteurope.TV!

Spielleitung setzt Spiel RASTA Vechta 2 in Oldenburg an

RASTA Vechta II hat am anstehenden Doppelspieltag am Freitag, den 14.11.2025, keine Spielhalle zur Verfügung. Erst nach Fertigstellung des Spielplans wurde im Juni 2025 klar, dass entgegen der Meldung der Hallenverfügbarkeit keine Spielhalle für das angesetzten Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede zur Verfügung steht.

Die Spielleitung konnte bis zuletzt keine Situation erkennen, die es erlaubt gemäß SuVO § 49 Abs. 2c) eine Ausnahme für die Verlegung des ersten Spieltages des Doppelspieltages zu erteilen. Der mögliche Alternativtermin war zudem zu weit vom Sonntagsspieltag entfernt, sodass die Spielleitung die sportlichen Auswirkungen als zu gravierend bewertet hat, um eine Verlegung per Ausnahme vorzunehmen. Daher ordnete die Spielleitung eine Durchführung nach SuVO § 49 Abs. 3.2 in einer Ausweichhalle an.

Das Spiel Vechta vs. Westerstede wird daher am 14.11.2025 um 19.30 Uhr als Heismspiel von RASTA Vechta in der Hössenhalle in Westerstede ausgetragen. Die Kosten für die Durchführung in der Ausweichhalle trägt der Spielveranstalter (Vechta).

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 49 Abs. 2 und 3 SuVO in Verbindung mit §2 Abs. 6 und 8 SuVO.

BARMER 2. Basketball Bundesliga und dpa Picture-Alliance schließen Partnerschaft | Neue Kooperation für professionelle Bildkommunikation im deutschen Basketball

Köln/Frankfurt, 31.Oktober 2025 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga und die dpa Picture-Alliance gehen eine strategische Partnerschaft ein. Als offizieller Fotopartner der 2. Basketball-Bundesliga begleitet die Picture-Alliance künftig den Spielbetrieb der ProA und ProB mit hochwertigem Bildmaterial und professionellen Foto-Produktionen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die mediale Sichtbarkeit der Liga und ihrer 45 Clubs weiter zu stärken und die vielfältigen Geschichten des deutschen Basketballs in Bildern zu erzählen. Die dpa Picture-Alliance – eine hundertprozentige Tochter der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH – gehört zu den führenden Bildagenturen Deutschlands und betreibt mit www.picture-alliance.com eines der größten Bildportale Europas.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt die 2. Basketball Bundesliga der dpa Picture-Alliance Zugang zu offiziellen Team-, Porträt- und Spielszenenbildern zur Verfügung. Im Gegenzug profitiert die Liga von professionellen Fotografenleistungen, redaktionellen Nutzungskontingenten sowie Sonderkonditionen für Clubs und Partner. Zudem wird die Picture-Alliance auf der Website und in den Kommunikationskanälen der Liga als offizieller Fotopartner präsentiert.

 

Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball Bundesliga GmbH:

„Die visuelle Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil unserer Kommunikationsarbeit. Mit der dpa Picture-Alliance gewinnen wir einen starken Partner, der unsere Leidenschaft für authentische Sportfotografie teilt und die Professionalität unserer Liga auch visuell unterstreicht.“

Andreas Genz, Geschäftsführer der dpa Picture-Alliance, ergänzt:

„Basketball steht für Dynamik, Emotion und Nähe – Werte, die auch unsere Bildsprache prägen. Wir freuen uns sehr, die 2. Basketball Bundesliga als offizieller Fotopartner zu begleiten und die Faszination des Spiels in Bildern festzuhalten.“

Die Kooperation startet zum 1. November 2025 und umfasst neben Bildrechten und redaktionellen Nutzungen auch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen im Partnernetzwerk der Liga.

 

Über die BARMER 2. Basketball Bundesliga

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation der beiden Spielklassen ProA und ProB (Nord/Süd) mit insgesamt 45 Clubs. Sie bildet das sportliche und wirtschaftliche Fundament des professionellen Basketballs in Deutschland und fördert als Entwicklungsliga den Nachwuchs für die easyCredit BBL und die Nationalmannschaft.

Über die dpa Picture-Alliance

Die dpa Picture-Alliance GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mit einem Bestand von über 300 Millionen Bildern, Grafiken und Clips zählt sie zu den führenden Bildagenturen Deutschlands und bietet professionelle Lösungen für Medien, Unternehmen und Verbände.