Schlagwortarchiv für: 18. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

22.01.2022 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Orange Academy

Die Ulmer gewannen zuletzt vier Spiele in Folge. Die Serie riss allerdings letztes Wochenende im Heimspiel gegen Coburg (83:86). Das von BBL-Legende Anton Gavel gecoachte Team ist als Farmmannschaft eines Bundesligisten standesgemäß mit zahlreichen Talenten besetzt, von denen bereits einige mit der Erstligamannschaft trainieren. So durften die Nachwuchsspieler Marius Stoll, Nat-Sidi Diallo, Michael Rataj und Moritz Krimmer allesamt BBL-Luft schnuppern. Krimmer absolvierte sogar mehr Bundesligaspiele (12), als ProB-Einsätze (6). Wenn er jedoch in der Südstaffel aufläuft, dann liefert er in durchschnittlich nur 22 Minuten Einsatzzeit starke 14.5 Punkte ab.

Da Ulm diesen Samstag aber zeitgleich in der BBL spielt, ist der mögliche Kader natürlich eine Wundertüte. Doch egal, welche Toptalente der OrangeAcademy an diesem Abend auflaufen: Diese Mannschaft wird niemals aufgeben und den Titans einen harten Fight liefern – schon im Hinspiel sind die Blau-Weißen auswärts nur knapp mit 68:72 siegreich entkommen. Mit insgesamt 13 Erfolgen aus den ersten 15 Saisonspielen stehen Dresdens Korbjäger im Klassement indes vor ihren Ulmern Verfolgern (11 Siege). Um den Vorsprung mit dem nächsten Sieg auszubauen, braucht es eine engagierte Leistung der Gastgeber.

Dresden-Headcoach Fabian Strauß: „Ulm spielt schon über die gesamte Saison konstant einen guten Ball. Bereits im Hinspiel haben sie uns mit ihrer Energie, Körperlichkeit und Aggressivität sehr wehgetan. Da müssen wir dieses Mal besser gegenhalten. Ich erwarte von den fünf Spielern, die auf dem Feld stehen, dass sie immer mindestens ein Prozent mehr Energie und Aggressivität als Ulm an den Tag legen.“

23.01.2022 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Depant GIESSEN 46ers Rackelos

Die Gelegenheit, ganz wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs einzufahren, hat der BBC Coburg am kommenden Sonntag. In der heimischen HUK-COBURG arena empfängt man dann die DEPANT Gießen 46ers Rackelos, einen direkten Konkurrenten in der BARMER 2.
Basketball Bundesliga ProB. Im Hinspiel in Hessen fuhren Coburgs Basketballer zum Auftakt der laufenden Spielzeit einen Sieg ein. Aktuell trennen die beiden Teams nur 2 Punkte, Coburg steht auf dem neunten, Gießen auf dem zehnten Tabellenplatz. Vor dem Aufeinandertreffen am Sonntagnachmittag ist das Momentum deutlich auf Seiten der Coburger. “Jetzt wollen wir mehr”, bekundete BBC-Trainerin Jessie Miller nach dem überraschenden 83:86-Sieg am vergangenen Wochenende beim Tabellenzweiten in Ulm. Mit einem Ausrufezeichen antwortete das Team auf viele Fragezeichen im Vorfeld der Begegnung in der Domstadt.

Der verletzungsbedingte Ausfall des BBC-Kapitäns Chris Wolf und zwei Neuverpflichtungenzwangen Miller zu grundlegenden Umstellungen in der Rotation. Von Startschwierigkeiten war am Samstagabend aber keine Spur. Joaquin Carrasco und Nicolas Wolf hinterließen bei ihrem Debüt den Eindruck, als hätten sie nie etwas anderes getan und Coburgs Basketballer nahmen Zählbares mit. “Wir wollen jetzt noch mehr als Team wachsen. Nachdem wir den Sieg in Ulm genossen hatten, ging es in dieser Woche zurück an die Arbeit und an die Vorbereitung auf Gießen”, berichtete Jessie Miller weiter. Und auch der “Man of the Match” vom letzten Samstag hat bei seinem ersten professionellen Basketballspiel seit zwei Jahren Blut geleckt. “Der Sieg in Ulm war extrem wichtig, so kann es weitergehen”, sagte BBC-Neuzugang Nicolas Wolf nach seinem Debüt. “Am Anfang war es natürlich ein bisschen ungewohnt für mich, wieder auf Pro-B-Level zu spielen, aber als ich dann reinkam und gleich meinen ersten Wurf getroffen habe, war ich in meinem Spiel und war fokussiert”, reflektierte der 22-jährige Forward seinen Auftritt. Zum Erfolg seines Teams trug er 23 Punkte bei. “Auch unser neuer Point Guard, Joaquin, hat auch ein super erstes Spiel abgeliefert. Ich denke man sieht, dass wir uns alle gut verstehen. Wir wollen einfach nur gewinnen, das ist das primäre Ziel.”

Weniger euphorisch ist die Stimmung beim Gegner aus Hessen. Das Farmteam der Gießen 46ers fuhr zuletzt vier Misserfolge in Serie ein. Am letzten Spieltag musste man eine 85:91-Heimniederlage gegen Speyer hinnehmen. Dabei hielt das Team von Rackelos-Cheftrainer Patrick Unger zwar über drei Viertel gut mit, in der Crunchtime fehlte es aber an beiden Enden an Durchschlagskraft. Wenn das Team noch ein Wörtchen im Kampf um die Playoffs mitreden will, ist ein Sieg gegen den BBC fast schon Pflicht. Um den direkten Vergleich mit den Coburgern für sich zu entscheiden, müssten die Gießener mit mindesten vier Punkten gewinnen. Das Hinspiel in Gießen entschieden Coburgs Basketballer Ende September mit 81:84 für sich.

46ers-Kapitän Johannes Lischka ist mit durchschnittlich mehr als 20 Punkten pro Spiel einer der Top-Scorer der Liga. Der 34-jährige Forward ist ein Routinier unter dem Korb. Zudem pflückt er pro Spiel fast zehn Rebounds aus der Luft. BBC-Trainerin Miller muss das
Gießener Powerhouse auf dem Zettel haben, zumal Coburgs Basketballer nach dem Ausfall von Chris Wolf auf der Vier einen kaum zu ersetzenden Ausfall kompensieren müssen. Die Lösung lag jüngst in der Rotation. Bei der Begegnung in Ulm spielten unter anderem
Princeton Onwas, Nicolas Wolf und Jannis Sonnefeld als Power Forward, machten so aus der Not eine Tugend und das Spiel des BBC unberechenbarer.

23.01.2022 16:00 Uhr Arvato College Wizards vs. WHITE WINGS Hanau

Nach der geglückten Revanche gegen die Basketball Löwen Erfurt möchten die Arvato College Wizards den zweiten Sieg in Folge zuhause feiern. Am Sonntag, 23.01.22, empfangen die KIT Basketballer das Team der White Wings Hanau in der Lina-Radke-Halle.

Die Hanauer stehen mit fünf Siegen aus 13 Spielen aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Herausragende Leistungen auf Seiten der Hanauer erbringt derzeit der US-Amerikaner Dewrell Tisdale mit 18,3 Punkten im Schnitt. Im Hinspiel konnte sich das Team um Headcoach Kamil Piechucki mit 81:70 gegen die Karlsruher durchsetzen. Vor allem im ersten Viertel konnten die Hessen ihre Stärke im Abschluss unter Beweis stellen und sich nach den ersten zehn Minuten 21:12 absetzen. Die KIT Basketballer kamen ins Spiel zurück, konnten den Rückstand aber zu keiner Zeit aufholen.

Doch der Kader der College Wizards ist seit dem ersten Aufeinandertreffen personell ergänzt und auf mehreren Positionen verstärkt worden. Auch Hendrik Eltges, der erst zu Beginn der letzten Woche den Kader der Karlsruher vervollständigte, wird am Sonntag die Wizards unterstützen können.

Wir möchten mit viel Rückenwind und positiver Energie aus dem Sieg gegen Erfurt in die Partie am Sonntag gehen. Wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und 40min konzentriert spielen, haben wir sicher gute Chancen die 2 Punkte in Karlsruhe zu behalten“, so Zoran Seatovic.

23.01.2022 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. TSV Oberhaching Tropics

Nicht nur die Halle und der Stream sind für bei den Südwestdeutschen bereits erstligareif. Dank Thomas Klein ist der Standort Jahr für Jahr strukturell und finanziell gewachsen. Mit Mario Dugandzic, der zudem sein komplettes Trainerteam mitbrachte, konnte Klein zudem einen ausgewiesenen Fachmann vom ambitionierten Konzept überzeugen. Dank eines Etats, der knapp an eine Million Euro grenzt, wurden viele namhafte Neuzugänge an die Mosel gelockt. Während man auswärts, unter anderem in Oberhaching, völlig überraschend bereits drei Mal stolperte sind die Baskets in der heimischen CGM Arena bisher ungeschlagen. Hebt man in der Regel bei den anderen Gegnern immer die einzelnen Topleute hervor, fällt dies bei den Koblenzern schwer. Die Mannschaft besteht fast ausnahmslos aus überragenden Akteuren, die zum Teil auch aus der BBL verpflichtet wurden.

Nicht nur die Qualität der Gastgeber bereitet den Tropics Sorgen. Neben Omari Knox, der weiterhin verletzt ausfällt, haben weitere Akteure mit Blessuren zu kämpfen. Auch wenn man als krasser Außenseiter in die Partie geht, sollte man die Gelbhemden nicht von vorneherein abschreiben. Schon mehrfach in dieser Saison haben Kögler & Co. gezeigt, dass Sie über sich hinauswachsen können.

Mario Matic: “Auch wenn wir ohne Knox und mit einer sehr kleinen Rotation nach Koblenz fahren, haben wir uns vorgenommen 40 Minuten lang zu kämpfen. Der ohnehin bärenstarke Kader wurde zuletzt nochmal gezielt verstärkt und die Favoritenrolle im Aufstiegskampf liegt ganz klar bei unserem kommenden Gegner. Wir können diesmal völlig befreit aufspielen und haben nicht zu verlieren in diesem Match. Jedoch viel zu gewinnen. Die Mannschaft und auch ich freuen uns auf jeden Fall vor 1000 Zuschauern antreten zu dürfen. Wenn man wochenlang nur Geisterspiele hat, ist das eine tolle Sache.“

Nachberichte ProA 18. Spieltag

07.01.2022 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Tigers Tübingen 86:79

Auf die Unterstützung ihrer Fans mussten die Farbenstädter in der Ostermann-Arena leider verzichten. Dieser Fakt hielt die GIANTS aber nicht davon ab, die Gäste aus dem Süden der Republik mit ihren gut vorgetragenen Angriffen zu beeindrucken. In einer ansehnlichen Anfangsphase machten die Hausherren gut Druck und ließen es nicht zu, dass die Tigers ihr Spiel auf dem Parkett entfalten konnten. Im Gegenteil: BAYER war permanent in Führung und bestimmte das Geschehen. Einmal mehr war es die Leverkusener Ausgeglichenheit, welche der Gegner nicht zu kontrollieren wusste. Verdient endete das erste Viertel aus Sicht der „Giganten“  mit 24:20.

Ähnlich wie die ersten zehn Minuten verlief auch der zweite Durchgang. Es war nicht zu erkennen, dass Tübingen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Liga steht, während BAYER drei Siege hinter den Tigers rangiert. Immer wieder konnten die „Riesen vom Rhein“ Lücken in der Verteidigung der Auswärtsmannschaft finden, welche sie zu nutzen wussten. In der 15. Spielminute vollendete Marko Bacak einen 7:0-„Run“ der Gastgeber, welcher zu einer 37:28-Führung der GIANTS führte. In dieser Phase schien es, als könnten sich die Rheinländer weiter absetzen. Doch diese Rechnung hatte Leverkusen nicht mit Trainer Daniel Jansson gemacht, der seine Jungs weiter nach vorne trieb. So konnten die Tigers zwar den Abstand verkürzen, doch mit dem Halbzeitstand von 45:40 konnte der Rekordmeister sehr gut leben. Mit voller Energie kamen die BAYER-Korbjäger zurück aufs Feld. Quentin Goodin war es, der per Dreier für die erstmalig zweistellige Führung seiner Farben an der Bismarckstraße sorgte. Die Tigers wirkten von der Leverkusener Angriffspower überrascht und fanden keine Antwort darauf. Es hatte den Anschein, als könnten die GIANTS nun den entscheidenden Punch in Sachen Sieg setzen. Doch die Gästen fingen sich und setzten zu einem 8:0-Lauf an, der die Tübinger wieder heranbrachte. Nun war das Momentum auf Seiten der Süddeutschen, die Punkt um Punkt auf die Farbenstädter gutmachten. So endete ein ausgeglichener dritter Abschnitt mit 66:64.

Im Schlussviertel mussten die GIANTS eine kritische Phase überstehen: Tübingen wurde nun dem eigenen Favoritenstatus gerecht und ging durch einen krachenden Dunk von Daniel Keppeler in Front. Doch BAYER blieb dran und es entwickelte sich in den letzten Minuten des Spiels eine spannende Partie auf Augenhöhe. Jeder Fehler konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden. In der 36. Spielminute trafen Spencer Reaves und Luis Figge zwei Dreier in Serie welche den Gästen ziemlich wehtaten. So konnte sich Leverkusen absetzen und hatte den Erfolg in eigenen Händen. In der Tat konnten am Ende die „Giganten“ die Fehlwürfe und Ballverluste auf Tübinger Seite in der letzten Phase der Paarung für sich nutzen. Mit 86:79 fuhr der ProA-Vizemeister von 2021 den zehnten Saisonsieg ein.

Trainer Hansi Gnad war nach dem tollen Erfolg sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war für uns ein extrem wichtiger Erfolg gegen eine Mannschaft, die zu den besten dieser Liga zählt. Ich hatte bereits erwähnt, dass die Tigers vor allem mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrem Einsatz zu überzeugen wissen. Man darf nicht vergessen, dass Tübingen zu den stärksten Auswärtsteams der ProA zählt. Unser Ziel für die Verteidigung war es, dass wir den Gegner unter 80 Punkte halten. Das haben wir geschafft und genau darin lag dann auch der Schlüssel zum Sieg. Ich bin zufrieden damit, wie die Jungs gearbeitet haben. Der Einsatz hat gestimmt und die zwei Punkte haben wir uns hart erarbeitet. Jetzt gilt der Fokus unserem nächsten Spiel.“

08.01.2022 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 95:93

Nach bereits zwei erfolgreich absolvierten Auswärtsspielen zu Jahresbeginn schienen sich die Eisbären auch in der Krollmann Arena pudelwohl zu fühlen und preschten offensiv vorweg. Hagen hielt jedoch bravourös dagegen, profitierte von einer großen Rotation und hatte in Shawn Occeus einen an diesem Abend kaum zu stoppenden Spieler in seinen Reihen, der seine Farben in einem umkämpften Schlussviertel auf die Siegerstraße führte. Occeus markierte allein 18 seiner insgesamt 27 Punkte in der zweiten Halbzeit – und stellte damit eine neue persönliche Bestmarke auf. Der Amerikaner versenkte auf dem Weg dahin fünf seiner acht Dreiversuche (62,5 Prozent Trefferquote), griff sich zudem fünf Rebounds und ging durch zwei Ballgewinne sowie einen Block auch defensiv voran.

So sahen die #StreamPlayer daheim ein spannendes Duell zwischen Occeus und seinem Bremerhavener Konterpart in Armani Moore. Dieser erhielt lediglich zu Beginn des letzten Viertels eine kurze Verschnaufpause und ging mit einer beeindruckenden Ausbeute von 21 Punkten, sieben Rebounds und neun Assists vom Parkett. In der eng geführten Partie machten auf den letzten Metern vor allem die Ballverluste einen Unterschied aus. Hatten beide Mannschaften vor dem Schlussabschnitt je elf Turnover auf dem Konto, kam bei Phoenix Hagen bis zum Abpfiff nur noch ein vertändelter Ball hinzu, bei den Eisbären Bremerhaven deren drei.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven hat einen beeindruckenden Roadtrip hingelegt, mit entsprechend viel Respekt sind wir in die Partie gegangen. Im letzten Viertel wollten wir den defensiven Druck nochmals erhöhen, was uns mit Abstrichen haben umsetzen können. Es ist uns gelungen, die Abschlüsse der Eisbären teilweise zu erschweren, so dass wir genügend Momentum entwickeln konnten, um die Führung zu behaupten. Wir haben heute viel mehr Reife gezeigt als noch zu Saisonbeginn, was unsere Entwicklung in die richtige Richtung unterstreicht.“

Michael Mai (HC Eisbären Bremerhaven): „Hagen hat uns in Transition und durch gutes Ball Movement richtig weh getan. Oft waren es die kleinen Dinge, die Phoenix besser gelöst hat als wir – solche Dinge summieren sich auf. Am Ende einer langen Woche mit drei Auswärtsspielen in Folge fehlte und vielleicht auch ein wenig die Energie, um diesen Trip ungeschlagen zu überstehen. In Karlsruhe und Leverkusen waren wir mental ungemein scharfgestellt, was heute nicht mehr über die volle Distanz der Fall war.“

08.01.2022 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. TEAM EHINGEN URSPRING 87:54

Zunächst freuten sich die knapp 500 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte über die Rückkehr von Karlo Miksic ins Team der Ritter. Nachdem der Kroate zuletzt in Nürnberg und Rostock aufgrund einer Sprunggelenksverletzung passen musste, kehrte der Point Guard nun zurück und fand sich auch direkt in der Starting Five wieder. Ihm zur Seite standen Rohndell Goodwin, Jonathon Williams, Besnik Bekteshi und Till Pape. Der Start ins Spiel verlief für beide Teams holprig. Zwar erspielten sich die Gastgeber gute Optionen, doch der Wurf von außen wollte noch nicht fallen. Mit dem ersten verwandelten Dreier sorgte Jonathon Williams für das zwischenzeitliche 12:5 und die erste Auszeit der Ehinger Gäste. Kurz vor dem Viertelende vertrat sich Ehingens Topscorer Munis Tutu und verletzte sich an der Leiste. Er konnte fortan nicht mehr mitwirken. Der wieselflinke Guard fehlte der jungen Ehinger Mannschaft an allen Ecken und Enden und so zeigte sich früh, dass sich die körperliche Dominanz der Kirchheimer an diesem Abend wohl doch deutlich durchsetzen würde.

Zwar vertändelten die Hausherren in der ersten Halbzeit häufig den Ball, doch vor allem in der Defensive standen die Ritter gut und konzentriert. Per Buzzer Beater Dreier sorgte Rohndell Goodwin für eine 16 Punkte Führung zur Halbzeit (41:25). Im dritten Viertel zogen die Teckstädter dann früh auf 20 Punkte davon, jedoch zeigten die Ehinger Jungspunde viel Kampfgeist und Moral. Sie steckten nie auf und sorgten so auch für eine Auszeit von Knights Coach Perovic, der seine Spieler ermahnte die Partie ernst zu nehmen und konzentriert weiter zu führen. Wieder in der Spur rollte der Knights Express weiter. Luka Kamber, der mit 14 Punkten neben Rohndell Goodwin und Till Pape (beide ebenfalls 14 Punkte) zum Topscorer der Partie wurde, sorgte mit zwei schönen Distanzwürfen für weitere Klarheit. Zum Ende des Spiels erhielten dann auch die Youngster Kilian Fischer und Andi Nicklaus einige Minuten.

Wir freuen uns über die beiden Punkte und sind zufrieden mit der Leistung. Diese Spiele sind mental betrachtet schwierig, aber wir haben die Aufgabe mit Seriosität absolviert. Einige Spieler waren unter der Woche angeschlagen und konnten nur eingeschränkt trainieren. Wir hoffen, dass die kommende Woche besser wird„, sagte Knights Coach Perovic nach Spielende. Auf die Ritter warten nun harte Brocken. In der Tabelle sind zwischen Platz vier und elf nur vier Punkte Differenz. Selbst die Mannschaften die danach kommen sind nur wenige Punkte entfernt. Es darf sich also kaum jemand einen Ausrutscher leisten. Die Leistungsdichte spiegelt sich auch in den Resultaten der anderen Begegnungen wieder. Häufig werden die Partien nur mit sehr geringer Punktedifferenz oder nach Verlängerung entschieden. Es kommt also auf die vielen Details und Kleinigkeiten an.

08.01.2022 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons 78:81

Schon früh sahen sich die Dragons am Samstagabend mit einem 2:8-Rückstand konfrontiert. Die Gäste aus Nürnberg überzeugten in den Anfangsminuten in der Artland Arena insbesondere mit effizienten Dreier-Shooting und schnellen Drives zum Korb, die Drachen hingegen mussten hart für ihre Punkte arbeiten. Mit 12:22 – also einem zweistelligen Rückstand – verabschiedeten sich beide Mannschaften in die erste Besprechungspause. Zach Ensminger gestaltete den Start ins zweite Viertel dann maximal effektiv. Mit einem erfolgreichen And-One stellte der Point Guard den Fokus für die Restspielzeit, Adam Pechacek, der bereits in den ersten zehn Minuten vor allem offensiv immens wichtig war, stellte anschließend sogar seine Qualitäten beim Dreipunktewurf unter Beweis und verkürzte auf sechs Zähler. Dem Falcons-Flow im Angriff stellte sich die Quakenbrücker-Verteidigung nun auf dem kompletten Feld entgegen, und der gezeigte Einsatz rechnete sich sofort: die Dragons-Defense wirkte Mitte des Viertels deutlich stabiler als noch zuvor.

Die Anfangsminuten des dritten Spielabschnitts waren schließlich in der Hand des Big-Man-Duos Akim Jonah und Adam Pechacek. Die beiden Center brachten ihr Team bis auf drei Zähler an ihren Gegner heran, die Falcons fanden jedoch auch ihrerseits immer wieder Lösungen in der Offensive. Die individuelle Qualität der Franken machten sich nun deutlich bemerkbar, während sich die Dragons hingegen erneut schwer taten offensive Lösungen zu finden. Jacob Knauf holte die Artland Arena und seine Mannschaft dann mit einem starken Drive und dem anschließenden Dunk aus einer kleinen schwächeren Phase, durch den damit einhergehenden 47:55-Zwischenstand erschien das Ziel Heimsieg für die Dragons aber nun alles andere als unmöglich. Eröffnet wurden die entscheidenden Spielminuten schließlich von Pechaceks zweiten Dreier des Abends zum Fünf-Punkte-Anschluss. Die Drachen präsentierten sich nun auch defensiv wieder voll auf der Höhe, erzwangen so einige schwierige Abschlüsse und Stopps, am vorderen Ende des Parketts sorgte dann Pechacek für die nötigen Punkte. Knapp viereinhalb Minuten vor dem Ende folgte dann die Quakenbrücker Initialzündung: Dragons-Topscorer Pechacek brachte die Halle mit einem Poster-Dunk in Ekstase, seine Mannschaft erstmals in Führung und zog sogar noch einen Extra-Freiwurf obendrauf. Die Partie stand jetzt Spitz auf Knopf, beide Teams hatten jedoch früh fünf Fouls gesammelt, sodass die Protagonisten dementsprechend häufig an die Freiwurflinie traten. Dann war es erneut ein taffer Davis-Dreier, der Nürnberg mit zwei Punkten in die Pole Position brachte, die letzte Aktion gehörte jedoch Thorben Döding. Der Point Guard schickte die Begegnung von der Freiwurflinie in die Overtime – 70:70 vor den letzten fünf Extra-Minuten.

Und beiden Mannschaften war die Anspannung und Nervosität ob der hohen Bedeutung dieses Spiels nun deutlich anzumerken. Im Angriff lief lange Zeit jeweils erstmal wenig zusammen, erst nach eineinhalb Minuten gelang es Mc Brayer via And-One die ersten Punkte zu erzielen. Knauf und Akim Jonah besorgten den Drachen dann gemeinschaftlich den Ausgleich und ein Ensminger-And-One nach vorangegangenem starken Steal machten die 500 Zuschauer in der Arena hoffnungsfroh auf den ersehnten Heimsieg. Die Quakenbrücker lagen so zwei Minuten vor dem Ende mit 76:73 in Front, ein Nürnberger 4:0-Lauf sorgte allerdings innerhalb einer Minute für umgekehrte Vorzeichen. Isler griff deshalb zu seiner letzten Auszeit, nun stotterten die jeweiligen offensiven Motoren allerdings zunächst wieder. Während die Dragons jedoch aus den zwei folgenden Angriffen gänzlich ohne Punkte blieben, kam Nürnberg immerhin von der Freiwurflinie zu Zählbarem. Jonathan Maier und Mc Brayer stellten zwölf Sekunden vor Schluss auf 80:76 und schafften so ein Two-Possession-Spiel, Döding gelang zwar nochmal der Anschluss, Davis machte dann allerdings ebenfalls von der Linie alles klar. Durch die 78:81-Niederlage verweilen die Dragons vorerst auf dem 15. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Dragons-Headcoach Tuna Isler: „Bereits der Start in die Partie lief natürlich maximal ungünstig für uns. Das erste Viertel war sehr schwach, was unnötig war, weil uns eigentlich klar war, wie wir gegen Nürnberg spielen müssen, um erfolgreich zu sein. Die Niederlage ist umso bitterer, weil wir im späteren Verlauf bewiesen haben, dass unsere Art zu spielen gefruchtet hat. Einige Spieler haben nicht gut ins Spiel gefunden und waren aufgrund dessen im späteren Verlauf etwas zögerlich. So mussten wir früh einem hohen Rückstand hinterherlaufen, haben jedoch immer wieder Wege gefunden und uns an Nürnberg ran gekämpft. Die Partie hat sich dann zu einem Schlagabtausch mit schlechten Quoten auf beiden Seiten entwickelt. Defensiv haben wir uns prinzipiell an unseren Plan gehalten, offensiv haben wir jedoch schlecht getroffen. Natürlich haben uns in Chase Griffin und Adrian Breitlauch zwei grundsätzlich starke Scorer gefehlt, die anderen Jungs hatten jedoch auch gute Looks. Die Dreier haben wir nicht verwertet, unter dem Korb mussten wir uns dann dementsprechend schubsen lassen. In die Verlängerung sind wir dann eigentlich gar nicht schlecht gestartet, die Overtime haben wir allerdings hauptsächlich durch eigene Fehler verloren. Wir haben unkontrollierte Entscheidungen getroffen und dem Gegner den Ball in die Hände gepasst. Einen Sieg kann man so schwer einfahren.

08.01.2022 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Uni Baskets Paderborn 87:96

Erst 83 Sekunden waren gespielt, da fanden sich RASTAs Profis schon wieder an der Bande wieder: Ein 0:7-Start hatte Lucic zu einer ersten Auszeit gezwungen. Paderborn konnte im 1. Viertel quasi nach Belieben in der Zone abschließen, Lagerpusch gelangen elf Punkte in seinen knapp sechs Minuten auf dem Feld. Devin Searcy aber brachte RASTA in der 7. Minute erstmals in Führung – 13:12. Die Siegesserie der letzten Wochen aber gab den Vechtaern nicht den nötigen Halt und so liefen sie fortan immer einem Rückstand hinterher. 27 Punkte kassierten die Vechtaer im 1. Viertel, ein wahrlich missratener Start. Schon zu Beginn des 2. Viertels drohten die Vechtaer den Anschluss zu verlieren. Immer wieder konnten die Vechtaer einen zweistelligen Rückstand verhindern, fanden aber nicht wirklich ein Mittel, um Paderborns Inside-Plays zu unterbinden. Ein Dunk von Tajuan Agee brachte die Gastgeber 1:21 Minute vor der Pause auf 39:42 heran, doch Paderborn konnte mit dem letzten Angriff noch eine Vier-Punkte-Führung herausspielen – 44:40.

Ein praktisch offenes Feld bot sich beiden Teams direkt nach dem Seitenwechsel. RASTA machte sieben Punkten in den ersten 98 Sekunden der 2. Halbzeit, war beim 47:49 wieder ganz nah dran an Paderborn. Doch bekam das Lucic-Team die Gäste einfach nicht wirklich zu packen und kassierte hinten immer mehr Punkte. Die Uni Baskets hatten nun ein heißes Händchen, auch Youngster Peter Hemschemeier traf von Downtown – 70:57. Acht von elf Würfen hatten die Gäste im 3. Viertel getroffen, sieben Assists verbucht und neun Rebounds geholt, so 26 Punkte erzielt. Dass es noch zu einer solchen Aufholjagd wie eingangs beschrieben kommen würde, damit rechnete im RASTA Dome spätestens in der 32. Minute niemand mehr. Vladimir Lucic hatte genug gesehen, gab Youngster Justin Onyejiaka eine Chance. Gleich das erste Play nach der Auszeit funktionierte: Von Downtown läutete Preston Purifoy die Aufholjagd ein, die an Rasanz nicht zu überbieten war. Robin Lodders per And-One zum 76:82, Onyejiaka per Dreier zum 81:84, Layup von Josh Young zum 84:84-Ausgleich – noch 2:37 Minuten. Innerhalb von fünfeinhalb Minuten hatte RASTA einen 24:7-Lauf hingelegt, ein Wunder schien sich anzubahnen. Aber: Die Uni Baskets Paderborn setzten nun zum entscheidenden Schlag an. Jordan Barnes traf nur 13 Sekunden nach dem Ausgleich per Dreier, Chris Trapp legte ein And-One nach – 90:84. Diese zwei Aktionen brachten das Esterkamp-Team wieder in die Spur. RASTA hingegen ging die Energie aus, um die sensationelle Aufholjagd noch zu krönen. 

Vladimir Lucic (VEC): „Herzlichen Glückwunsch an Paderborn zum Sieg und an Coach Esterkamp zum Geburtstag! Ich muss leider sagen, dass diese Niederlage für mich nicht sonderlich überraschend kommt. Wir haben in der letzen Woche schlecht trainiert – und das ist mein Fehler. Ich habe es nicht geschafft, die Mannschaft nach der Siegesserie und besonders dem Sieg in Jena, auf dem Boden der Tatsachen zu halten. Es wurde angenommen, dass man schon viel weiter ist – praktisch in den Playoffs. Und dann gegen Paderborn, auch noch Zuhause, würde es einfach so weitergehen mit dem gewinnen. Aber die Uni Baskets sind ein sehr gutes Team, das sehr gut gecoacht wird. Ich mag an Paderborn, dass sie als eines der jüngsten Teams in der Liga, so schnell und schon so gut spielen. In der 1. Halbzeit haben wir zu viele offene Würfe nicht getroffen, trotzdem lagen wir nur mit vier Punkten hinten. Die Aufholjagd im 4. Viertel war wirklich toll. Aber ich möchte hier auch sagen, was ich der Mannschaft in der Auszeit beim 17-Punkte-Rückstand gesagt habe: ‚Wir haben jetzt nichts mehr zu verlieren. Also werde ich Justin bringen und die älteren, erfahrenen Spieler werden auf der Bank sitzen – schauen wir mal, was passiert.’ Wir sind dann zurückgekommen, was uns aber zu viel Kraft gekostet hat, um schlussendlich auch noch zu gewinnen.“

08.01.2022 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Itzehoe Eagles 89:85

Karlsruhe erwischte einen Traumstart und führte in der dritten Minute bereits mit 9:0, bevor auch die Gäste erstmals punkteten. Die Eagles fanden nun allmählich ebenfalls in die Partie, glichen in der siebten Minute aus und gingen kurz darauf sogar in Führung – auch weil die LIONS zu wenig aus den sich bietenden Gelegenheiten machten. Doch auch Itzehoe ließ Chancen liegen und so ging Karlsruhe kurz vor der ersten Pause wieder in Front. Der Vorsprung war aber mit 23:22 nur knapp. Im zweiten Viertel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Richtig zu überzeugen wusste keiner der Kontrahenten. Dafür war das Spiel eng und die Führung wechselte mehrfach hin und her. Nach 17 Minuten gelang es den Eagles erstmals, sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten, was LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic sofort veranlasste, eine Auszeit zu nehmen. Es war nun eine äußerst schwierige Phase für das Löwenrudel, in der nur sehr wenig gelingen wollte. Der Halbzeitrückstand fiel mit 42:52 entsprechend deutlich aus – auch weil Ex-Löwe Filmore Beck anfing heiß zulaufen und die Dreierquote der Eagles aufbesserte.

Die LIONS hingegen kamen bis zur Spielmitte nur auf eine dürftige Quote von 13 % bei Distanzwürfen. In der Rebound-Statistik gab Karlsruhe ebenfalls ein schlechtes Bild ab. Auch der Wiederbeginn war bitter für die LIONS, denn die Gäste scorten gleich zweimal dreifach, bevor die Hausherren mit dem ersten Angriff durchkamen. Am klaren Vorsprung des Tabellenvorletzten aus Schleswig-Holstein änderte sich in der Folge zunächst nichts. Erst gegen Ende des dritten Viertels gelang es den Gastgebern, sich bis auf fünf Punkte heranzuarbeiten, nachdem die Differenz zwischenzeitlich sogar 16 Zähler betragen hatte. So war beim Stand von 68:73 zu Beginn des Schlussabschnitts wieder alles möglich und die mit 500 Zuschauern ausverkaufte Lina-Radke-Halle entsprechend wachgerüttelt. Doch die Wende wollte zunächst nicht gelingen. Es dauerte bis zur 38. Minute, dass die Führung erstmals seit dem zweiten Viertel wechselte. Allerdings schlugen die Eagles in einer hochspannenden Crunchtime noch zweimal zurück. So stand es zu Beginn der letzten 60 Sekunden 84:84 unentschieden. Die besseren Nerven hatte am Schluss Karlsruhe, das sich gemeinsam mit den Fans über den zehnten Saisonsieg freuen konnte.

Stanley Whittaker hatte eine schwächere erste Halbzeit, erfüllte insgesamt jedoch mit 24 Punkten und neun Assists gewohnt stark die in ihn gesetzten Erwartungen. TreVion Crews scorte 21-fach. Matthew Freeman (15) und Maurice Pluskota (13) punkteten ebenfalls zweistellig.

09.01.2022 16:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. VfL SparkassenStars Bochum 91:74

Nach einer zerfahrenen und ruppigen Anfangsphase, in der beide Teams mehr verteidigten als offensiv zu überzeugen wussten, zündete der Motor der Wölfe nach einem Dreier von Sid-Marlon Theis. Rostock setzte sich auf sechs Zähler ab, doch die Bochumer bissen sich zurück ins Spiel, erschwerten den SEAWOLVES ihre Würfe und gestalteten das Spiel nach Freiwürfen und Nahkorbtreffern wieder offen. Nach einem Dreier von Tyler Nelson, der dabei gefoult wurde, und Freiwürfen von Robert Montgomery Jr. setzten sich die Hausherren zum Viertelende etwas ab. Auch das zweite Viertel gehörte den Hausherren, die nun aus der Distanz ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten. Tyler Nelson und Sid-Marlon Theis trafen von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Jordan Roland verwandelte nach einem Foul an der Dreierlinie seine Freiwürfe. Die Rostocker fanden mehr und mehr ein Mittel gegen die intensive Gangart der Gäste. Zur Halbzeit führte das Team von Coach Christian Held zweistellig.

Auch nach dem Kabinengang kontrollierten die Wölfe das Spiel. Als die Bochumer einen Weg zurück ins Spiel suchten, zündete Nelson zwei Dreier und schraubte den Vorsprung seines Teams binnen Sekunden auf 18 Zähler. Im weiteren Spielverlauf suchte der Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet weiter nach Lösungen im Angriff und verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen. Auf der Gegenseite verwalteten die SEAWOLVES den Vorsprung und brachten den 8. Heimsieg in Folge ins Ziel. Der Sieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum krönte das 100. Pflichtspiel (ProB und ProA), das die SEAWOLVES seit ihrem Umzug im Sommer 2015 in der StadtHalle Rostock ausgetragen haben.

Head Coach Christian Held nach dem Spiel: “Es war ein schweres Spiel. Wir haben heute 39 Prozent aus dem Feld geworfen – das ist sehr untypisch für uns. Wir haben viele offene Würfe nicht getroffen. So muss man andere Wege finden, ein Spiel zu gewinnen. Für uns waren es heute die Rebounds (52:32, Anm. d. Red); das war der Weg, um das Spiel zu gewinnen. Wir sind zufrieden, dass wir über den Kampf und den Einsatz einen Weg gefunden haben, das Spiel relativ souverän zu gewinnen. Ich glaube, außer zu Beginn war Bochum nie wirklich in Schlagdistanz.“

11.01.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. wiha Panthers Schwenningen

Vorberichte ProA 18. Spieltag

07.01.2022 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Tigers Tübingen

Die schlechten Nachrichten der Stadt Leverkusen, dass die GIANTS vor leerer Kulisse auflaufen müssen, haben die BAYER-Korbjäger halbwegs verdaut. Im Training lenkt der Trainerstab Gnad / Schneider die volle Aufmerksamkeit auf die Verteidigung. Zu viele Zähler (113 gegen Bremerhaven, 102 gegen Paderborn) hatten die „Riesen vom Rhein“ zuletzt hinnehmen müssen. Das war auch Hansi Gnad klar: „Wir müssen in der Defensive viele Dinge besser machen, als es in den letzten Wochen der Fall war. Es gilt mehr Arbeit an den Tag zulegen, damit wir auch die Spitzenmannschaften der Liga in Bedrängnis bringen können. So ein Team erwartet uns nämlich am 18. Spieltag an der Bismarckstraße…

Tatsächlich reist mit den Tigers Tübingen ein Klub an den Rhein, der zu den Überraschungen der Saison 2021/22 in der zweithöchsten deutschen Basketballspielklasse zählt. Mit einer tollen Bilanz von 12 Siegen und lediglich vier Niederlagen steht das Team von Headcoach Daniel Jansson auf dem dritten Tabellenplatz der Liga. Der aktuelle Trend spricht für die Universitätsstädter aus Baden-Württemberg, welche vier ihrer letzten fünf Begegnungen für sich entscheiden konnten. Der Grund für diese bis dato erfolgreiche Spielzeit ist vor allem im ausgeglichenen Kader der Tigers zu finden. Mit Ryan Mikesell verfügt der Verein zwar über einen überragenden Einzelkönner, der durchschnittlich 19,9 Punkte pro Spiel erzielt (Gnad: „Ein toller Allrounder, der inner- und außerhalb der Zone gefährlich ist.“) aber auch viele weitere Akteure wissen zu überzeugen. So ist ein Mateo Seric das positiv Beispiel für die gute Entwicklung der Tübinger. Im Sommer 21‘ vom BBC COBURG aus der ProB nach Tübingen gewechselt, überragt der Power Forward mit tollen Mittelwerten von 15,3 Zählern und 7,1 Rebounds pro Begegnung. Der 22-Jährige erzielte in sieben von insgesamt 17 Begegnung mindestens 20 oder mehr Punkte. Damit hat sich, der aus der Ludwigsburger Jugend stammende, Seric schon auf den ein oder anderen Zettel der BBL-Scouts gespielt. Ebenfalls stark spielt der wiedergenesene Isaiah Crawley bei den Tigers auf. Der US-Amerikaner hatte zu Saisonbeginn mit einer Verletzung zu kämpfen, in seinen bisher sieben Einsätzen zeigte der physische Brettspieler allerdings (2,03 Meter groß und 100 Kilogramm schwer) über welche Qualitäten er verfügt. 13,4 Punkte und 6,0 Rebounds im Schnitt sind tolle Werte für den früheren Absolventen der Georgia Southern University (NCAA l). GIANTS-Fans werden sicherlich ein Auge auf Till-Joscha „T.J.“ Jönke werfen, der von 2009 bis 2012 in Leverkusen spielte (2021/22: 5,5 Punkte pro Spielrunde).

Trainer Hansi Gnad erwartet starke Gäste aus dem Süden: „Ich habe ganz großen Respekt vor der bisherigen Saisonleistung der Tübinger. Die Tigers sind für mich die Überraschung der Saison 2021/22 in der ProA. Coach Jansson kann auf einen guten Kader mit vielen starken Spielern und jungen Talenten zurückgreifen, welche in der zweiten Liga zu überzeugen wissen. Schnell hat sich die passende Rotation bei unserem kommenden Gegner gefunden. Die Jungs sind bestens aufeinander abgestimmt und wissen, wie sie den Ball laufen zu lassen haben. Wir müssen von der ersten Sekunde an hellwach sein und vor allem in der Defense Akzente setzen. Das muss uns gelingen, sonst wird es ein ganz schwieriger Abend für uns werden!“

08.01.2022 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Phoenix Hagen hat die Hinrunde mit einer Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen beendet, wodurch sich die Truppe von Cheftrainer Chris Harris derzeit auf dem neunten Tabellenplatz befindet. Die Gäste aus Bremerhaven reisen als Rangzwölfter (7-8) an, wobei sie ihre Dezember-Flaute mit vier Niederlagen in Serie nach dem Jahreswechsel durch ein Ausrufezeichen gegen Leverkusen (112:103) eindrucksvoll hinter sich ließen. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Gäste-Coach Michael Mai in der Vorbereitung auf das Spiel die Namen zweier Phoenix-Akteure im Scouting Report besonders fett unterstreichen wird…

Während der letzten drei siegreich bestrittenen Partien legte CJ Walker durchschnittlich starke 19,7 Punkte auf und verteilte zudem mannschaftsdienliche 7,0 Assists. Dabei versenkte der Aufbau im Gang nach vorn 54,5 Prozent seiner Dreierversuche und insgesamt 66,7 Prozent aller seiner Würfe aus dem Feld heraus. Immer mehr zum emotionalen Leader hat sich Marcel Kessen gemausert, welcher in Bochum mit defensiver Aufmerksamkeit und in Ehingen durch seine Physis zum entscheidenden Faktor mutierte. Der Big Man kam in den letzten drei Spielen auf 16,3 Zähler und 6,0 Rebounds, wobei er mehr als zwei Drittel seiner Feldwürfe einnetzte (64,5 Prozent Trefferquote).

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Das Hinspiel in Bremerhaven liegt mittlerweile gut drei Monate zurück, ist uns aber eindrücklich in Erinnerung geblieben. Beide Mannschaften haben sich seitdem entwickelt, sind reifer geworden. Geblieben ist, dass die Eisbären über ein immenses offensives Potential verfügen, welches wir nicht zur Entfaltung lassen kommen dürfen.
Nach einem guten Zwischenspurt zum Ende der Hinrunde sind wir nun in einer Position, aus der heraus wir nach vorn schauen und die Plätze vor uns in Angriff nehmen können. Dies wird jedoch nur funktionieren, wenn wir es schaffen unsere Schwächephasen innerhalb eines Spiels zu verkürzen. Zu oft haben wir uns in der Vergangenheit durch Unkonzentriertheiten selbst ein Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr rechtzeitig herausgekommen sind. Genau dieser Fehler darf uns am Samstag nicht passieren.“

08.01.2022 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

08.01.2022 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons

Der Sieg im nächsten Spiel – nichts anderes steht bei uns derzeit im Fokus. Wir nehmen die frische Energie des neuen Jahres mit in die anstehenden Aufgaben und wollen bzw. müssen eine bessere Rück-, als Hinrunde spielen.“ Zwei Sätze, mit denen Dragons-Headcoach Tuna Isler die Gemengelage vor dem Start der Rückrunde in Deutschlands zweithöchster Spielklasse direkt treffend zusammenfasst. Die Quakenbrücker Zwischenbilanz nach 16 absolvierten Partien liest sich schließlich alles andere als berauschend. Fünf Siege, elf Niederlagen, Tabellenplatz 15. – Verbesserungspotenzial, und das darf Drachen-Fans Hoffnung machen, definitiv vorhanden. „Jedem in unserem Kreis ist bewusst, in welcher Situation wir uns befinden. Das Team ist in den vergangenen Tagen nochmal enger zusammengerückt, das haben wir bereits gegen Karlsruhe in Ansätzen zeigen können. Die Art und Weise unseres Auftritts gegen das heißeste Team der Liga war richtig und abgesehen vom Ergebnis gut, weil wir bewiesen haben, dass es funktionieren kann. Dieses Gefühl müssen wir mitnehmen, die Jungs haben diesen Ansatz im Anschluss sofort verinnerlicht – nun gilt es das Ganze konstant aufs Parkett zu bringen“, fordert Isler.

Gegen die PS Karlsruhe LIONS unterlagen die Quakenbrücker zum Jahresauftakt vor heimischer Kulisse mit 84:88, im Vergleich zur Niederlage in Bochum waren es jedoch insbesondere Körpersprache und Defense, die den Coaches ein positives Gefühl für die kommenden 16 Aufgaben gegeben haben: „Wir müssen konstanter liefern, darauf liegt unser Hauptaugenmerk. Gegen die LIONS haben wir das über weite Strecken getan, unsere Würfe allerdings nicht getroffen. Wenn wir so ein Spiel gewinnen wollen, müssen wir einfach erwarten, dass die Mannschaft, und insbesondere die Leistungsträger, diese Versuche hochprozentiger abschließen. Defensiv haben wir ein Team, das in den fünf Spielen zuvor 99 Punkte im Schnitt erzielt hat, aufgrund unserer Aggressivität und Körpersprache bei 88 Zählern gehalten – dieser Aspekt des Spiels hat also bereits besser funktioniert. Wir vertrauen auf die Qualität unserer Spieler, das Treffen der Würfe liegt jedoch in ihrer Verantwortung“, so Isler.

Ebenjener Erfolg beim Verwerten eigener Würfe hat sich bislang auf beeindruckende Art und Weise beim kommenden Dragons-Gegner, den Nürnberg Falcons, eingestellt. Nach einer wahren Seuchensaison 2020/21 ist die Mannschaft von Cheftrainer Vytautas Buzas derzeit mit einer Bilanz aus zehn Siegen und sechs Niederlagen auf dem 4. Tabellenplatz anzutreffen, vor allem auf fremdem Terrain fühlen sich die Mittelfranken sichtlich wohl. Auf Rückschläge in Jena und Trier folgten im Anschluss fünf Auswärts-Erfolge in Serie, zuletzt feierte der ProA-Vizemeister von 2019 einen 83:76-Win gegen die wiha Panthers Schwenningen.

Die Falcons bestechen dabei bislang insbesondere durch ihr vielseitiges Scoring: in A.J. Davis jr. (16,4), Jonathan Maier (12,0), Dupree Mc Brayer (11,8), Roland Nyama (11,8), Evan Taylor (10,6) und Josh Price (10,1) legen gleich sechs Akteure zweistellige Punktzahlen auf, eine Qualität, die natürlich auch Isler nicht entgangen ist: „Nürnberg stellt in dieser Spielzeit ein sehr energetisches und bissiges Team. Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf ist auch die Zwischenplatzierung nicht verwunderlich. Davis hat bewiesen, dass er einer der ligaweit besten Spieler ist. Er wirft sehr gut und stellt als Linkshänder eine große Gefahr von außen dar, außerdem besticht er mit seiner Athletik, die ihm beim Zug zum Korb sehr hilft. Taylor und McBrayer haben die Zügel des Falcons-Spiels in der Hand und machen ebenfalls einen guten Job, Nyama kennt darüber hinaus die Liga und spielt eine grundsolide Saison. Wie gegen Karlsruhe gilt, dass wir in der Defense mit Biss und viel Energie auftreten müssen, um Nürnberg nicht zu viel Freiheiten zu offerieren. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir auch offensiv mehr Schaden anrichten können, als noch im Hinspiel – einmal mehr wird es diesbezüglich aber auf eine gute Balance ankommen.“

08.01.2022 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Uni Baskets Paderborn

Rückblick: Die Saison 2019-20 startete für RASTA Vechta mit easyCredit Basketball Bundesliga-Niederlagen bei ratiopharm ulm und bei ALBA BERLIN sowie Zuhause gegen die EWE Baskets Oldenburg. Auf den Hammer-Auftakt gegen drei Titelkandidaten folgten zwischen dem 13. Oktober und dem 16. November 2019 jedoch fünf Siege in Serie. Nun haben die Vechtaer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Möglichkeit, erstmals wieder eine solche Serie zu schaffen. Der 82:81-Comeback-Sieg vom Sonntag beim nun Tabellenzweiten Medipolis SC Jena war der vierte Erfolg und sollte reichlich Selbstvertrauen beschert haben. „Wir waren am Ende in der Spur, sind hartnäckig dran geblieben und haben zusammengehalten, weiter alles gegeben. Bei all den Niederlagen zuvor ist uns das nicht so gelungen, nach Rückständen konnten wir nicht zurückkommen. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen, reagieren in schwierigen Situationen nun besser. Und so gewinnt man dann auch Spiele“, so Preston Purifoy.

Durch die aktuell erfolgreiche Phase hat RASTA auf Platz 13 mittlerweile vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze – der katastrophale Start mit sechs Niederlagen in sechs Spielen scheint (fast) vergessen. Die Uni Baskets Paderborn liegen auf Platz 5, haben ihrerseits vier Punkte Vorsprung auf RASTA. Mitte Oktober trafen die Teams am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aufeinander, euphorisierte Paderborner schlugen RASTA 99:86 und landeten ihren vierten Heimsieg in Serie. Vechtas Niederlage bedeutete das Aus für RASTAs damaligen Head Coach Derrick Allen. „Ich habe einige Paderborner Spiele gesehen, auch das gegen uns aus der Hinrunde“, sagt RASTAs aktueller Trainer, Vladimir Lucic. „Die Uni Baskets sind mit das jüngste Team der Liga und das zeigt sich auch in ihrem Spiel. Sie nehmen sehr oft den Dreier, haben mit Barnes einen sehr guten Spielmacher und spielen sehr gerne ‚small ball‘, also nicht mit zwei Big Men. Wir müssen sie daran hindern, bei den Dreiern in einen Rhythmus zu kommen und in unserer Defense die Rebounds holen. Und weil Paderborn gerne sehr schnell spielt, müssen wir natürlich auch Fastbreaks unterbinden. Setzen wir unseren Plan um, haben wir eine gute Chance auf einen Heimsieg. Aber: Paderborn ist sehr gefährlich!“

RASTA trifft am Samstag auf Ostwestfalen, die in der 16 Spiele umfassenden Hinserie nur sechs Auswärtspartien bestritten. Head Coach Steven Esterkamp, der am Spieltag seinen 41. Geburtstag feiert, konnte sich am Sonntag über den erst zweiten Sieg in der Fremde freuen, ein 92:90 beim Tabellenvorletzten, den Itzehoe Eagles. „Ich bin stolz auf unsere junge Mannschaft, die in einem hart umkämpften Spiel zusammengehalten und die Ruhe bewahrt hat. Am Ende haben wir natürlich einige Fehler gemacht. Aber wir haben einen Weg gefunden, ein wichtiges Spiel in den letzten Sekunden zu gewinnen. Das sind wichtige Siege, die mein Team trotz der gemachten Fehler in seiner Entwicklung weiterbringen“, so der US-Amerikaner, der in der Saison 2013-14 fünf Spiele für RASTA Vechta gemacht hatte.
Spielentscheidender Mann für die Paderborner war Chris Trapp. Der 29-Jährige traf acht Dreier bei nur zehn Versuchen und kam auf 32 Punkte. 54 Threeballs hat der US-Amerikaner in 15 Spielen versenkt, seine Quote von 46.2% ist überragend. Und natürlich konnte sich Coach Esterkamp auch wieder auf seine zwei weiteren Top-Spieler Jordan Barnes (17.7 Punkte / 7.5 Assists / 5.3 Rebounds) und Brad Green (12.7 Punkte / 6.4 Rebounds / 1.2 Blocks) verlassen. Dazu haben die Uni Baskets Paderborn mit Chip Flanigan, der pro Spiel 2.1 Steals generiert, einen in der Defensive extrem hartnäckigen Akteur.

08.01.2022 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Itzehoe Eagles

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.01.2022 16:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. VfL SparkassenStars Bochum

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

11.01.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. wiha Panthers Schwenningen

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

Vorberichte 18. Spieltag ProB Süd

13.02.2021 14:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. EPG Baskets Koblenz

Vorbericht folgt in Kürze.

Das Spiel wird hier übertragen.

13.02.2021 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Arvato College Wizards

Nach drei Siegen in Folge steht für die Wizards am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erneut ein schweres Spiel an. Die KIT-Basketballer treffen am Samstagnachmittag auswärts auf den Tabellendritten, die Orange Academy Ulm. „Wir haben in diesen Wochen kaum Zeit zum Durchschnaufen und einen sehr eng getakteten Spielplan. (…)Aber bislang können wir sehr gut mit der Belastung umgehen und haben nach drei Siegen in Folge wieder Selbstvertrauen getankt“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

„Es ist schön, mal nicht reisen zu müssen und wieder zuhause spielen zu können“, sagt Head Coach Anton Gavel, dessen Team in der Hinrunde nach fünf Siegen in Serie die erste Saisonniederlage (78:87) gegen die Wizards erlitten hatte: „Wir wollen unsere Leistung gegenüber dem Speyer-Spiel steigern.“

Die Wizards haben trotz einer aktuell sehr hohen Belastung momentan einen Lauf: Ihre drei vergangenen Spiele konnten die Karlsruher allesamt gewinnen und besiegten jüngst auch den Tabellenprimus Dresden. Auch mit Ulm haben die Wizards bereits gute Erfahrungen gemacht. Am siebten Spieltag schlugen die KIT-Basketballer Ulm, den damaligen Tabellenführer der ProB, mit 87:78.  „Wir müssen von Beginn an in der Verteidigung auf einem hohen Level spielen. Das ist uns gegen München im dritten und vierten Viertel sehr gut gelungen und wir haben so das Spiel gewonnen. In der Offensive mache ich mir aktuell keine so großen Sorgen. Wir dürfen Ulm auf jeden Fall keine Räume bieten und müssen mit einer hohen Intensität spielen. Natürlich steigt unser Selbstvertrauen aktuell von Spiel zu Spiel und ich bin gespannt, welche Leistung wir beim Tabellendritten zeigen werden“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

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13.02.2021 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Der aktuell Tabellenzweite der Südstaffel trifft zum offiziell 18. Spieltag zuhause auf die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer. Das ist unsere Premiere gegen diesen durchaus soliden Gegner. Wir dürfen uns da nicht von deren mauer Bilanz täuschen lassen. Das, was wir gegen Karlsruhe erst in den letzten 10 Minuten hinbekommen haben, wünsche ich mir gegen Speyer über die gesamte Spieldauer. Dann haben wir gute Chancen, dieses Duell für uns zu entscheiden und zügig in die Erfolgsspur zurückzufinden.“

In Sachsens Landeshauptstadt gibt es für die Speyerer ein Wiedersehen mit Sebastian Heck, der es in Reihen der BIS Baskets zum Jugend-Nationalspieler geschafft hat und im Trikot der Titans eine feste Größe ist. Für die Speyerer gilt es zudem, Dresdens Center Aaron Kayser konsequent zu verteidigen. Die Sachsen haben „eine große, athletische Truppe, die den Vorteil hat, eingespielt zu sein“, so Sportmanager Kopf weiter.

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13.02.2021 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg

Nach der schwachen Vorstellung beim Auswärtsspiel in Speyer brennen die Oberhachinger Basketballer auf Wiedergutmachung. Mit dem BBC Coburg gastiert jedoch der aktuelle Tabellenführer in Deisenhofen und die Tropics stehen somit vor einer absoluten Herkulesaufgabe. Gelingt es die brandgefährlichen Schützen der Coburger zu kontrollieren und dem enormen Druck der Gästeverteidigung stand zu halten, hat man berechtige Hoffnung an die Sensation zu glauben. Es wäre nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Tropics für eine Überraschung gut sind.

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14.02.2021 15:00 Uhr Fraport Skyliners Juniors vs. EBBECKE White Wings Hanau

Auch im letzten Hessenderby der regulären Saison will das Team aus Hanau erfolgreich sein und zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs mitnehmen.„Frankfurt ist ein extrem junges Team. Verständlicherweise haben sie leistungstechnisch immer mal wieder Ups und Downs“, sagt Hanaus Trainer Kamil Piechucki. Dennoch ist die Frankfurter Mannschaft nicht zu unterschätzen: „Sie verfügen über einige starke Talente.“

Das Hinspiel konnten die Hanauer mit 69:61 knapp für sich entscheiden. Topscorer der Partie war damals der ehemalige Frankfurter Felix Hecker, der 17 Punkte, 6 Rebounds und 4 Assists sammeln konnte.

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14.02.2021 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. Depant GIESSEN 46ers Rackelos

Während den Rackelos die nächste Playoff-Teilnahme kaum noch zu nehmen ist, kämpfen die Thüringer noch um den Klassenerhalt. Die Depant GIESSEN 46ers Rackelos konnten das Hinspiel deutlich für sich entscheiden. Lutz Mandler (Cheftrainer Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Wir wollen unsere positive Energie ins nächste Spiel transportieren. Unser Ziel ist es, Fehler besser zu vermeiden und insgesamt weniger Ups und Downs zu haben. Wir wollen den Level immer hochhalten. Für Erfurt geht es um alles, das wird ein heißer Tanz.“

Löwen Sportdirektor Florian Gut blickt trotz des erneuten Verletzungspechs zuversichtlich in die Zukunft: „Natürlich ist die schwere Verletzung von Rowell Graham-Bell ein weiterer harter Schlag. Unsere Gedanken sind besonders bei ihm und wir wünschen ihm einen optimalen Heilungsverlauf. Unser Trainer steht jetzt erneut vor der Herausforderung den Ausfall von zentralen Spielern spielerisch zu kompensieren. Umso mehr sind alle anderen Spieler gefordert. Darin sehe ich eine große Chance für jeden einzelnen sich weiter zu entwickeln und für die Mannschaft Verantwortung zu übernehmen. Letztlich kämpfen wir seit Monaten mit außergewöhnlich schwierigen Bedingungen. In den letzten Spielen hat unser Team gezeigt, dass es sich nicht unterkriegen lässt und für jeden Gegner gefährlich ist! Mit dieser Haltung haben wir auch gegen Gießen eine gute Chance das Spiel zu gewinnen!“

Das Spiel wird hier übertragen.

Spieltag 18 ProB Süd Rückblick

Der 18. Spieltag der ProB Süd ist vorbei. Die FRAPORT SKYLINERS Juniors konnten sich gegen die Depant GIESSEN 46ers Rackelos im Hessenderby durchsetzen. Die an der Tabellenspitze stehenden scanplus baskets Elchingen konnten mit ihrem Auswärtssieg bei den MORGENSTERN BIS Baskets Speyer ihre Siegesserie auf 13 Siege in Folge ausbauen.

01.02.2020 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS JuniorsDepant GIESSEN 46ers Rackelos 104:82

Die FRAPORT SKYLINERS Juniors gewinnnen das Rückspiel gegen die Depant GIESSEN 46ers Rackelos mit 104:82. Topscorer bei einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung wird Noah Kamdem mit 21 Punkten, während vier weitere Spieler, Len Schoormann (19), Aaron Kayser (19), Nigel Pruitt (15) und Bruno Peric (11), ebenfalls zweistellig punkten.

01.02.2020 19:00 Uhr EBBECKE WHITE WINGS HanauFC Bayern Basketball II 61:56

Im Rennen um die Playoffs haben die EBBECKE WHITE WINGS Hanau die dritte äußerst wichtige Begegnung hinter sich gebracht. Und nach den Siegen gegen Frankfurt und Erfurt waren die Hanauer auch gegen den FC Bayern München II erfolgreich: Mit 61:56 holte das Team von Headcoach Stephan Völkel zwei weitere wichtige Punkte und zudem den direkten Vergleich gegen die Münchner.

01.02.2020 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics – Basketball Löwen 94:84

Die rund 300 Zuschauer verabschiedeten die Mannschaft um Moritz Wohlers und Janosch Kögler mit viel Applaus. Dank einer starken Teamleistung, bei der die beiden Kapitäne und Peter Zeis mit zusammen 62 Punkten offensiv herausstachen, holte man hochverdient den fünften Saisonsieg gegen eine starke Erfurter Mannschaft.

01.02.2020 19:30 Uhr MORGENSTERN BIS Baskets Speyer – scanplus baskets Elchingen 53:80

Die MORGENSTERN BIS Baskets mussten gestern eine empfindlich hohe Niederlage einstecken. Gegen den Tabellenführer scanplus baskets Elchingen hieß es am Ende 53:80 (23:51) aus Sicht der Hausherren. Vom Start weg setzten sich die Gäste deutlich ab, führten bereits nach dem ersten Viertel mit zwölf Punkten und bauten diesen Vorsprung in den zweiten zehn Minuten weiter aus. Im dritten Viertel konnten die Hausherren aus der Domstadt den Abstand ein wenig verkürzen und wenigstens diesen Spielabschnitt für sich entscheiden.

02.02.2020 16:00 Uhr BBC Coburg – TG s.Oliver Würzburg 90:94

Derbysieger dank der letzten vier Minuten: Ganze zwei Punkte gestattete die TG s.Oliver Würzburg dem BBC Coburg in der Schlussphase des Spitzenspiels am Sonntag und holte sich dadurch einen 94:90-Auswärtssieg beim Tabellendritten. Vor den letzten vier Spieltagen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ist Platz zwei nach der Hauptrunde für die Würzburger Youngster damit so gut wie sicher.

22.02.2020 16:00 Uhr OrangeAcademyBaunach Young Pikes 82:93

Nach einem starken Start inklusive einer zweistelligen Führung nach neun Minuten (27:17) zieht die OrangeAcademy in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel den Kürzeren. Die Baunach Young Pikes setzen die entscheidenden Akzente dabei in den letzten Minuten des Schlussviertels und nutzen die Fehler der jungen Ulmer eiskalt aus. Durch die Niederlage muss die OrangeAcademy damit einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen und belegt nach 20 Spielen (8-12)  weiterhin den neunten Rang in der Tabelle.

Spieltag 18 ProB Nord Rückblick

Der 18. Spieltag in der ProB Nord ist abgeschlossen. Die Itzehoe Eagles bauen mit ihrem Auswärtssieg über die TKS 49ers ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Die Dresden Titans setzen sich Zuhause gegen die EN BASKETS Schwelm durch. Am Sonntag holten sich die VfL SparkassenStars Bochum in einen bis zum Schluss offenen Spiel den Sieg über die BSW Sixers.

01.02.2020 18:00 Uhr TKS 49ers – Itzehoe Eagles 58:76

Die TKS 49ers haben in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB einen neuerlichen Rückschlag erlitten. Nach einem 9:26 Fehlstart verlor das Team von Trainer Nicolai Coputerco gegen den Tabellenführer Itzehoe Eagles am Ende deutlich mit 58:76 (25:40) und verbleibt damit auf dem letzten Tabellenplatz.

01.02.2020 18:00 Uhr Dresden Titans – EN BASKETS Schwelm 66:62

In einer spannenden Begegnung ringen die Dresden Titans den Tabellenzweiten EN Baskets Schwelm mit 66:62 vor 1998 Zuschauern zum „Lebenshilfe-Inklusions-Gameday“ nieder. Nach einer beeindruckenden ersten Hälfte schien der Heimsieg schon in Sack und Tüten, ehe die Gäste nochmals zurückstürmen und eine dramatische Schlussphase erzwingen konnten.

01.02.2020 19:00 Uhr LOK BernauSC Rist Wedel 66:74

Nach einem enttäuschenden Auftritt verlor LOK BERNAU am Samstag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB das zweite Heimspiel in Folge. Gegen den SC Rist Wedel hatten die Bernauer am Ende mit 66:74 (33:40) das Nachsehen. Überschattet wurde die Partie durch die schwere Verletzung von Wedels Alexander Angerer. In der umkämpften Schlussphase leisteten sich die Brandenburger entscheidende Fehler zur Niederlage. Daran konnten auch die 16 Punkte von LOK-Topscorer Dan Oppland nichts ändern.

01.02.2020 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf – Baskets Juniors Oldenburg 89:92

Im Kellerduell gegen die Baskets Juniors Oldenburg wollte der ProB-Aufsteiger aus Düsseldorf nach zuletzt vier Niederlagen in Folge endlich wieder Punkte sammeln. Doch die ART Giants um Headcoach Kevin Magdowski gaben den sicher geglaubten Heimsieg in der letzten Spielminute auf tragische Weise aus der Hand.

02.02.2020 17:00 Uhr BSW Sixers – VfL SparkassenStars Bochum 73:74

Die VfL SparkassenStars Bochum haben durch einen 73:74-Auswärtssieg bei den BSW Sixers einen wichtigen Schritt Richtung Play-Off-Teilnahme gemacht und damit auch Werbung für die nun folgenden zwei Heimspiele gegen Oldenburg und Iserlohn gemacht.

02.02.2020 16:00 Uhr WWU Baskets MünsterIserlohn Kangaroos 87:78

Das waren zwei ganz wichtige Punkte: Die WWU Baskets Münster haben das Sonntagsspiel gegen die Iserlohn Kangaroos mit 87:78 (47:39) gewonnen, mit ihrem vierten Sieg in Folge die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Reichweite. Vor 2.540 Zuschauern in der Halle Berg Fidel war die mannschaftliche Geschlossenheit einer der Garanten des Erfolges, dokumentiert durch verteilte Einsatzeiten bis maximal 23:50 Minuten Spielzeit einzelner Spieler. Ein Erfolg, der über weite Strecken ungefährdet schien, aber im Schlussabschnitt noch einmal in Gefahr geriet: „Wir haben den Sack nicht zugemacht. Wir haben eigentlich über drei Viertel das Spiel ziemlich dominiert“, sagte Headcoach Philipp Kappenstein.

Spieltag 18 ProA Rückblick

Der 18. Spieltag der ProA ist vorbei. Am Samstag setzte sich Science City Jena Zuhause gegen die Nürnberg Falcons BC durch. Die an der Tabellenspitze stehenden NINERS Chemnitz holten sich gegen Phoenix Hagen ihren 14. Sieg in Folge. Am Sonntag konnten sich die ROSTOCK SEAWOLVES Zuhause gegen die wiha Panthers Schwenningen durchsetzen. Zum Abschluss des Spieltages holte sich der FC Schalke 04 Basketball den Heimsieg in der Overtime gegen die MLP Academics Heidelberg.

04.01.2020 19:00 Uhr Science City JenaNürnberg Falcons BC 86:84

Atemberaubender Basketball, starkes Finish: Mit einem gleichermaßen knappen wie hart umkämpften 86:84-Sieg ist Science City Jena erfolgreich in das Basketball-Jahr 2020 gestartet. Die Thüringer revanchierten sich am Samstagabend zum Rückrundenauftakt vor 2325 lautstark mitgehenden Zuschauern in der Sparkassen-Arena bei den Falcons aus Nürnberg für die Vorrundenniederlage Ende Dezember in Franken.

04.01.2020 19:00 Uhr NINERS Chemnitz –  Phoenix Hagen 103:88

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Feuervögel aus Hagen zum Spitzenreiter nach Chemnitz. Eine Serie musste enden, die des Tabellenführers aus Chemnitz, die in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren haben, oder die Siegesserie von Phoenix Hagen, die mit 5 Siegen in Folge nach Chemnitz reisten.

04.01.2020 19:30 Uhr Artland DragonsVfL Kirchheim Knights 80:94

Das Jahr 2020 startet für die Artland Dragons mit einem weiteren Dämpfer. Gegen die Kirchheim Knights verliert das Team von Headcoach Tuna Isler in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 80:94 (46:44) und verweilt so zunächst weiter im Tabellenkeller der ProA.

04.01.2020 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn – TEAM EHINGEN URSPRING 99:75

Mit einem am Ende überzeugenden 99:75 (49:41)-Erfolg gegen Team Ehingen Urspring starteten die UNI BASKETS Paderborn vor einem begeisterten Heimpublikum ins neue Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Der vierte Heimsieg in Folge hält die Paderstädter aktuell auf einem Playoffplatz. „Das erste Viertel haben wir ein bisschen verpennt. 27 Punkte für den Gegner sind einfach zu viel. Aber danach haben wir die Aufgabe als Team super gelöst und auch noch fast unser Ziel erreicht, Ehingen unter 70 Punkten zu halten“, freute sich ein zufriedener Kapitän Ivan Buntic.

04.01.2020 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – RÖMERSTROM Gladiators Trier 99:76

Deutliche Niederlage bei starken Karlsruhern. Beste Werfer für Trier: Jordan Geist (22 Punkte) und Stefan Ilzhöfer (15). Nächstes Spiel am Freitagabend (19:30 Uhr) gegen Ehingen in der Arena Trier. Sechster gegen Vierzehnter hieß es am Samstagabend in der Karlsruher Europahalle. Dort begegneten sich zum Auftakt von neuem Jahrzehnt und Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die PS Karlsruhe LIONS und die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Folgende, unveränderte, Starting Five schickte Headcoach Christian Held für die sechstplatzierten Trierer gegen den 14. aus Karlsruhe in die Partie: Rupert Hennen, Jordan Geist, Kyle Dranginis, Stefan Ilzhöfer und Till Gloger. Verzichten mussten die Trierer auf Guard Kevin Smit, der mit einer Schulterverletzung ausfiel. Bei Karlsruhe fehlte Scharfschütze Filmore Beck.

04.01.2020 20:00 Uhr Tigers TübingenBayer Giants Leverkusen 83:88

Die Tigers Tübingen haben das erste Spiel nach der Ära von Doug Spradley gegen die Bayer Giants Leverkusen vor 2.150 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 83:88 (40:35) verloren. Damit ist der Einstand von Interimstrainer Andy Hipsher missglückt. Über weite Strecken hatten die Hausherren die Partie im Griff, erst in der 34. Minute gingen die Schützlinge von Giants-Trainer Hansi Gnad durch einen Dreier von Colter Lasher mit 67:65 in Führung. Zwar gab es noch einige Führungswechsel in der Partie, doch am Ende brachten die Rheinländer das Spiel sicher nach Hause.

05.01.2020 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVESwiha Panthers Schwenningen 82:72

Zum Start der Rückrunde haben die ROSTOCK SEAWOLVES einen 82:72-Heimsieg über die wiha Panthers Schwenningen eingefahren. Vor 2.792 Zuschauern in der StadtHalle Rostock führten die Ostseestädter phasenweise mit bis zu 17 Punkten. Donte Nicholas, Haris Hujic und Kalidou Diouf waren die auffälligsten Rostocker, die nach dem 18. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA weiterhin auf dem 12. Tabellenplatz stehen.

06.01.2020 19:30 Uhr FC Schalke 04 Basketball – MLP Academics Heidelberg 83:82

Die MLP Academics Heidelberg verlieren am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 83–82 gegen FC Schalke 04 Basketball. Zwar schon mit in Oberhausen dabei, aber noch ohne Spielerlaubnis war Neuzugang DaVonté Lacy. Um dennoch mit einem vollen Kader aus 10 Spielern anzureisen, war der 17-jährige Jonas Ihle im Kader der Academics. Die Academics hatten mit den Knappen aus Schalke noch eine offene Rechnung, hatte man im November noch recht deutlich vor heimischem Publikum gegen den Gast aus dem Ruhrpott verloren. Die Devise war daher von Beginn an klar – Wiedergutmachung.

Eisbären Bremerhaven spielfrei

 

Spieltag 18 ProA Vorschau

Der 18. Spieltag der ProA beginnt am Samstag, um 19 Uhr mit dem Spiel der Science City Jena gegen die Nürnberg Falcons BC. Zeitgleich empfangen die NINERS Chemnitz Phoenix Hagen. Um 20 Uhr kommt es zum Duell Neunter gegen Siebter. Die Tigers Tübingen Zuhause gegen die Bayer Giants Leverkusen. Am Sonntag treten die wiha Panthers Schwenningen ihre längste Auswärtsfahrt der Saison an und treffen auf die ROSTOCK SEAWOLVES.

04.01.2020 19:00 Uhr Science City JenaNürnberg Falcons BC 

Nachdem das Basketball-Jahr 2020 für Science City durch ein Duell mit den Nürnberg Falcons gegen denselben Kontrahenten eröffnet wird, mit dem das zurückliegenden Jahrzehnt endete, erhoffen sich Jenas Bundesliga-Riesen am Samstagabend ab 19.00 Uhr einen erfolgreicheren Spielausgang als in der Partie am 28. Dezember 2019 am Nürnberger Flughafen.

04.01.2020 19:00 Uhr NINERS Chemnitz –  Phoenix Hagen

Für die NINERS Chemnitz geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA weiter Schlag auf Schlag. Nachdem man das alte Jahr mit einem 101:91-Erfolg in Rostock gebührend abschloss, wartet am Samstag bereits das erste Spiel in 2020, bei dem man um 19:00 Uhr Phoenix Hagen in der heimischen Messe Chemnitz empfängt. Dabei können Sachsens beste Korbjäger ihre Serie von 13 siegreichen Partien weiter ausbauen und sich erneut auf über 3.000 Zuschauer freuen.

04.01.2020 19:30 Uhr Artland DragonsVfL Kirchheim Knights

Das Weihnachtsessen ist verdaut, das neue Jahr gestartet und die Artland Dragons ihrerseits höchst motiviert die Hinserie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vergessen zu machen. Die erste Gelegenheit dafür bietet sich am Samstag, wenn das Team von Headcoach Tuna Isler die Kirchheim Knights zum Rückrundenauftakt in der Artland Arena empfängt. Tip-Off der Begegnung ist um 19:30 Uhr.

04.01.2020 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn – TEAM EHINGEN URSPRING

Der Auftakt in das Jahr 2020 hält für die Uni Baskets ein Heimspiel bereit. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Paderborner das Team Ehingen Urspring im Sportzentrum Maspernplatz. Obwohl die Baskets das Hinspiel in Baden Württemberg mit 82:77 für sich entschieden, warnt Headcoach Steven Esterkamp vor der Talentschmiede: „Wir müssen die Aufgabe fokussiert angehen. Sie haben uns damals mit ihrer Presse in der Verteidigung Probleme bereitet. Dem müssen wir mit Härte und Zusammenhalt begegnen.“04.01.2020 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – FC Schalke 04 Basketball

04.01.2020 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – RÖMERSTROM Gladiators Trier

Trier zuletzt mit sechs Siegen in Serie, Karlsruhe auf der Suche nach Stabilität. Hinspiel endete in allerletzter Sekunde mit dem Sieg für Karlsruhe. Das erste Saisonspiel, gegen die PS Karlsruhe LIONS, viele Fans der RÖMERSTROM Gladiators Trier erinnern sich ebenso lebhaft wie ungern daran: In allerletzter Sekunde erzielten die Gäste aus Baden damals den Siegtreffer. Am 21. September 2019 war das. 76:78 endete die Auftaktpartie in die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga aus Sicht der Trierer.

04.01.2020 20:00 Uhr Tigers TübingenBayer Giants Leverkusen

An diesem Samstag (20 Uhr, Paul Horn-Arena) bestreiten die Tigers Tübingen das erste Spiel im neuen Jahr 2020. Es ist gleichzeitig der Rückrundenauftakt in der Saison 2019/2020. Und es ist auch das erste Spiel nach der Amtszeit von Ex-Trainer Doug Spradley – der bisherige Co-Trainer Andy Hipsher wird die Raubkatzen gegen den starken Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen betreuen und gleichzeitig sein Debüt als Interimstrainer an der Tübinger Seitenlinie feiern.

05.01.2020 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVESwiha Panthers Schwenningen

Die ROSTOCK SEAWOLVES begrüßen am Sonntag (5.1.) um 16:00 Uhr im ersten Heimspiel des neuen Jahres den Aufsteiger wiha Panthers Schwenningen in der StadtHalle Rostock. Lotto MV präsentiert den 18. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, zu dem 2.500 Zuschauer erwartet werden.

06.01.2020 19:30 Uhr FC Schalke 04 Basketball – MLP Academics Heidelberg

FC Schalke 04 Basketball empfängt am Sonntagabend die MLP Academics Heidelberg. Beide Teams wollen nach einer Niederlage am letzten Spieltag wieder in die Erfolgsspur finden.

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