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Fabo-lös 2.0 – Fabian Strauß bleibt!

Die Dresden Titans verlängern mit Fabian Strauß | Der 27-Jährige bleibt Cheftrainer der ProB-Mannschaft der Titans

Dresden, 29.06.2020 – Eine der wichtigsten Personalien der Dresden Titans wurde jetzt bereits früh in der Saisonpause geklärt. Der 27-Jährige Fabian Strauß bleibt dem Proficlub erhalten und wird auch in der kommenden Spielzeit 2020/2021 die Geschicke der Mannschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB von der Seitenlinie aus lenken.

Vergangenes Jahr übernahm Strauß, nach dem Ausscheiden Christian Steinbergs, neben seinen Aufgaben als NBBL-Trainer in der U19-Bundesliga auch die Aufgabe als Headcoach der „Titanen“. Trotz Doppelbelastung meisterte „Fabo“ beide Herausforderungen bravourös, brachte die NBBL in die Aufstiegsrunde und die ProB-Mannschaft in die Playoffs.

Dann kam Corona und beendete den Wettkampfbetrieb vorzeitig. Doch Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald und die gesamte Vereinsführung waren bereits vollends überzeugt vom smarten „Jung-Coach“, der alle in ihn gesetzten Erwartungen sogar übertreffen konnte. „Wir freuen uns immens, Fabo weiter an Bord zu wissen. Was er sowohl in ProB, als auch NBBL gezeigt hat spricht für sich“, so Gottwald. Beide Seiten wollen nun das Konzept, Dresden als Leistungs- und Nachwuchsstandort junger deutscher Spieler zu etablieren, erfolgreich gemeinsam fortführen – mit Strauß in der Rolle des Cheftrainers der Bundesliga-Mannschaft.

Auch der Gelobte selbst ist äußerst zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. „Ich bin natürlich sehr erfreut, dass die Verlängerung zustande gekommen ist und  dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen der Vereinsführung.“ Strauß will nun das angefangene Konzept des letzten Jahres ausbauen und verstärkt fortführen. „Wir ernten bereits jetzt die Früchte der guten Arbeit im Nachwuchs. Die Zusammenarbeit zwischen NBBL, Regionalliga, ProB und dem Trainerteam kann und soll aber noch verstärkt werden. Wir wollen vielversprechende, junge Spieler dauerhaft mit Spielzeit in der ProB integrieren.“ Neben all den sportlichen Aspekten ist dem gebürtigen Thüringer aber auch Dresden mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen. „Die schöne Stadt, die Natur und natürlich die begeisterten Fans versüßen einem die Arbeit hier enorm.“

Quelle: Dresden Titans

Fabian Strauß verstärkt Trainergarde der Titans

 

Für die kommende Saison verpflichten die Dresden Titans mit Fabian Strauß den nächsten hauptamtlichen Trainer | „Fabo“ soll als Assistent Coach bei den Profis und als Trainer des U19-Basketballs (NBBL) fungieren.

Eine wichtige Personalie der Dresden Titans wurde jetzt neu besetzt. Mit Fabian Strauß bekommt der Cheftrainer Christian Steinberg seinen Wunsch-Assistent Coach für die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Zudem wird Strauß im Vereinskonstrukt die „Nachwuchs Basketball Bundesliga“ (NBBL) betreuen, sofern diese sich Ende Juni qualifiziert. Am 15. Juli wird er seine neuen Aufgaben in Dresden angehen und als weiterer hauptamtlicher Trainer die Nachwuchsförderung der „Titanen“ entscheidend stärken.

„Mit Fabian Strauß bekommen wir einen jungen und motivierten Trainer, der an das Programm und die Entwicklung des Vereins glaubt“, so der zukünftige Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald.

Die Vita des erst 26-jährigen liest sich bereits beeindruckend. In den letzten drei Jahren schloss er bei seinem vorherigen Verein SC Rist Wedel erfolgreich die Elite-Ausbildung zum offiziellen Nachwuchstrainer der easyCredit BBL ab, gefördert vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Zudem hielt Strauß mit der U16-Mannschaft Wedels in der Jugend-Bundesliga (JBBL) erfolgreich die Klasse. Viele größere Vereine haben den smarten Trainer deshalb zuletzt umworben.

„Für Dresden habe ich mich entschieden, weil von Beginn an die offene Kommunikation des Projekts gegeben war. Rico [Gottwald] und Steini [Christian Steinberg] haben mich sofort dafür begeistert, hier in Dresden gemeinsam etwas aufzubauen und zu entwickeln“, begründet Strauß seine Entscheidung für die Titans.

Der ehemalige Profispieler (unter anderem ProB bei Jena und Wedel) beendete vergangenes Jahr seine aktive Karriere aufgrund diverser Verletzungen und der immer größer werdenden Doppelbelastung durch die Trainerausbildung. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir das Coachen von Kindern einfach mehr Freude bereitet. Dann habe ich meinen Fokus vermehrt auf die Nachwuchsarbeit gerichtet und es bislang nie bereut.“ In Dresden freut sich „Fabo“ auch auf bekannte Gesichter. Sein ehemaliger Mitschüler an der Jenaer Sportschule, Bryan Nießen, erwartet ihn bereits in „Elbflorenz“ und freut sich auf das Wiedersehen.

„Mit Fabo haben die Titans den richtigen Mann geholt. So hart wie er früher auf dem Feld geackert hat, wird er auch an der Seitenlinie arbeiten. Ich freue mich für ihn und den Verein“, so der Co-Kapitän der Titanen.

 

(Dresden Titans)

Fabian Strauß wird hauptamtlicher Rist-Trainer

Fabian Strauß tritt im Sommer 2018 beim SC Rist Wedel eine Stelle als hauptamtlicher Vereinstrainer an. Der 24-jährige Kapitän der 1. Herren ist bereits seit einigen Jahren im Wedeler Nachwuchsbereich tätig und wird sich künftig noch intensiver um die Rist-Jugend kümmern.

„Seitdem ich die BBL-Trainerausbildung mache, habe ich immer mehr Spaß daran, mit den Kindern zusammenzuarbeiten, sie besser zu machen, mit ihnen etwas zu lernen, auch von den Kindern etwas zu lernen. Das macht mir so viel Spaß, dass ich das in der nächsten Zeit hauptberuflich machen will“, sagt Strauß, der derzeit die 1. M14, 2. M16 und 1. M10 als Trainer betreut, Einzeleinheiten gibt sowie die Rister Basketball Camps leitet.

Anfang Juni bestreitet er den Abschlusslehrgang der BBL-Trainerausbildung samt Prüfung, ab dem 1. Juli steht er dann hauptamtlich in Diensten des SC Rist. „Ich habe durch die Ausbildung viele Gesichter und Basketball-Größen kennengelernt, viele Kontakte geknüpft und natürlich viele Dinge in Technik, Taktik und anderen Belangen lernen können“, so der 24-Jährige. „Ein rundum positives Erlebnis, das mich darin bestärkt hat, im Basketball zu bleiben und diesen Beruf auszuüben“, erläutert er. Sven Schaffer, Jugendkoordinator des SC Rist, sagt: „Wir sind natürlich sehr froh, dass Fabian sich für eine weitere Zusammenarbeit über seine Ausbildung hinaus entschieden hat.“ Strauß werde den Wedeler Basketball weiter voranbringen, so Schaffer.

Wie ist Strauß‘ derzeitige Bestandsaufnahme der Rist-Nachwuchsarbeit, insbesondere in Bezug auf die Spitzenförderung? Es gebe noch einiges zu tun, betont er. „Was die Teilnehmeranzahl angeht, sind wir in Wedel extrem breit aufgestellt. Was im Moment ein bisschen fehlt und was Sven Schaffer und ich uns zur Aufgabe gemacht haben, ist, wieder mehr in Richtung Spitze zu gehen. Da gibt es das Ziel JBBL. Wir wollen, dass so viele Jungs von uns wie möglich auf nationaler Ebene spielen können, deshalb wollen wir in den Jugendspitzenleistungssport, in die JBBL“, sagt er. Ob es mit der Qualifikation für die U16-Bundesliga bereits im kommenden Sommer oder später etwas werde, müsse man sehen, so Strauß, der betont, dass derzeit vor allem im Bereich U14 und U16 vielversprechende Talente heranwüchsen, die sich in den vergangenen beiden Jahren toll entwickelt hätten.

„Wedel muss wieder Jugendspitzenleistungssport anbieten, um den Stand von damals wieder aufleben zu lassen. Und es ist auch für den Verein wichtig, dass junge Spieler wissen, dass sie nicht nur später in die ProB kommen können, sondern dass sie auch schon frühzeitig JBBL in Wedel gespielt haben können“, sagt er. Die Verjüngung und Neuausrichtung der 2. Herren sei diesbezüglich ein weiterer Baustein, der das Bestreben zeige, „Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, mit ihrem Hobby Basketball vielleicht später auch Geld verdienen zu können“, so Strauß. Es gebe noch viel zu tun, doch die Entwicklung stimme, sagt der 24-Jährige, der seine basketballerische Ausbildung in der Nachwuchsabteilung des Bundesligisten Science City Jena genoss und 2013 zum SC Rist wechselte.

(SC Rist Wedel)

Zwei Stützen für die neue Saison

Aurimas Adomaitis und Fabian Strauß bleiben dem SC Rist in der kommenden ProB-Saison erhalten.

„Aurimas und Fabo sind zwei wichtige Stützen. Was sie tun, sieht man nicht immer auf dem Statistikbogen. Beide sind nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ganz wichtig. Das sind zwei tolle Charaktere, die die Mannschaft zusammenhalten“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Rister.

Zu Strauß‘ Stärken gehören der Distanzwurf und seine Verteidigungsarbeit, als Kapitän nimmt er eine Führungsposition im Wedeler Kader ein. „Er kann von der 1 bis zur 3 alles verteidigen und hat ein großes Basketball-Verständnis. Solche Spieler, die wissen, was zu tun ist und immer da sind, wo sie sein müssen, braucht eine Mannschaft. Obwohl Fabo erst 24 ist, wird er schon fast als alter Hase betitelt“, so Roquette. Sechs Punkte erzielte Strauß in der Saison 2016/17 im Schnitt – mindestens genauso wertvoll für den SC Rist ist seine Arbeit zum Wohle des Nachwuchses. „Er ist als Jugendtrainer sehr ambitioniert und identifiziert sich mit den Dingen, die den Verein ausmachen, komplett“, sagt Roquette. Strauß‘ U14 (die er gemeinsam mit Lukas Kock betreut) nimmt Ende des Monats an den Norddeutschen Meisterschaften teil, beim Limfjords Cup im dänischen Lemvig kurz nach Weihnachten gewannen seine Jungs Silber.

Adomaitis, der auch beruflich in Wedel verankert ist und bei Trioptics arbeitet, war in der abgelaufenen Saison bester Rebounder der Rister (8,7 pro Spiel) und erzielte 7,7 Punkte im Schnitt. Am Litauer schätzt Roquette vor allem dessen Kampfgeist und seine Bereitschaft, sich in der Verteidigung aufzureiben. „Er macht die Schmutzarbeit unter den Körben wie sonst keiner in der Liga“, so der Sportliche Leiter. „Am Anfang der Saison hat er sogar verletzt gespielt. Trotz eines Faserrisses hat er sich durch die Spiele geschleppt“, sagt Roquette. Ein Schwachpunkt des Litauers waren in der vergangenen Saison die Freiwürfe – lediglich 50 von 120 saßen. „Man kann den Sommer über ein paar tausend Freiwürfe werfen, aber es kommt dann wieder aufs allererste Spiel an“, erläutert Roquette. „Sobald man nachdenkt, verwirft man die. Das ist das einzige Problem, denn die Technik hat er ja. Das ist einfach mental, und das muss er diesen Sommer ‚rauskriegen, daran gar nicht mehr denken und die neue Saison mit Zwei von Zwei anfangen. Dann wird das auch von ganz alleine wieder laufen“, meint der Sportchef.

Vor Adomaitis und Strauß hatte Steffen Kiese bereits im Verlaufe der vergangenen Saison seine Zusage für 2017/18 gegeben. Cheftrainer Felix Banobre, der 2016 einen Dreijahresvertrag unterzeichnete, ist ebenfalls weiterhin an Bord.

(SC Rist Wedel)

Ein Zuhause gefunden

Fabian Strauß macht den Anfang: Der 23-Jährige ist der erste Spieler, der für den Kader des SC Rist Wedel für die ProB-Saison 2016/17 zugesagt hat – für Strauß und für den Verein eine leichte Entscheidung: „Ich fühle mich sehr wohl, mir gefällt die familiäre Atmosphäre. Für mich passt die Situation im Moment perfekt“, sagt Strauß, der seit 2013 für den SC Rist spielt und darüber hinaus in der Wedeler Nachwuchsarbeit tätig ist.

 

 

„Mittlerweile kenne ich fast jedes Kind im Verein“, so der 23-Jährige, der mehrere Jugendmannschaften trainiert und als Headcoach des Championship Basketball Camps zuletzt im April gemeinsam mit seinem Trainerteam dutzenden Kinder das Einmaleins des Basketballs vermittelte. Dass Strauß die Nachwuchstrainer-Ausbildung der Basketball-Bundesliga absolviert, verschafft ihm interessante und lehrreiche Einblicke und Sichtweisen, von denen er persönlich und der Verein profitieren: „Man lernt ganz viel und bekommt viele Ideen, die man dann umsetzen kann“, sagt er. Sei es bei der Technik- und Taktikschulung, sei es in Sachen konzeptioneller Arbeit oder pädagogischer Methoden.

Auf dem Feld ist er vom Lehrling längst zum Stützpfeiler gereift – dank Trainingsfleiß während der Saison und während der Sommerpause. Die Wertschätzung drückte sich auch darin aus, dass Strauß die Rister in der vergangenen Saison als Kapitän anführte. Und dennoch blieb bei ihm ein entscheidender Negativaspekt hängen, das Verpassen der Playoffs nämlich: „Wir haben etwas gutzumachen“, meint Strauß deshalb mit Blick auf die kommende Spielzeit.

Mit 38 getroffenen Dreiern bei einer ordentlichen Quote von 38,4 Prozent war er der erfolgreichste Wedeler Distanzschütze – besonders treffsicher zeigte er sich in der heißen Phase der Saison, in der Abstiegsrunde also. Elf von 21 Würfen von jenseits der Dreierlinie traf er, als der Ligaverbleib auf dem Spiel stand, sieben Punkte pro Partie in diesem letzten Saisonabschnitt und gute Verteidigungsleistungen trugen ein ganzes Stück zum Klassenerhalt bei. Wedel sei inzwischen sein drittes Zuhause, sagt Strauß. „Das erste ist bei den Eltern, das zweite in Jena“, so der 23-Jährige. Und seit 2013 ist er nun in Wedel heimisch. Das Familiäre und Vertraute rund um den Steinberg gefällt ihm – logisch, dass er da auch während der jüngsten Ü35-DM in Wedel mit seinen Gelb-Grünen auf der Tribüne mitfieberte.

 

(SC Rist Wedel)

Darco

DARCO – Elastisches Sporttape mit extra starker Klebkraft für extra starken Anspruch

Seit Beginn der letzten Saison ist DARCO offizieller Partner der 2. Basketball-Bundesliga und bietet den 40 Bundesligisten der ProA und ProB Produkte zur sportmedizinischen Versorgung zu exklusiven Konditionen.

 

Zahlreiche Bundesligisten machen hiervon Gebrauch. Auch der 1,93 m große Flügelspieler Fabian Strauß, einer der Leistungsträger im Team des SC Rist Wedel, ist bereits Fan von den DARCO Produkten:

„Seit meiner Schulterverletzung benötige ich mehr Stabilität als zuvor. Genau das bietet mir das unelastische Standard Tape von DARCO. Außerdem lassen sich mit den elastischen MECRON Tapes Muskelbeschwerden und Schmerzen schneller lösen bzw. vorbeugen. Trotz Tape fühle ich mich in meinen Bewegungen kein bisschen eingeschränkt, was vor allem beim Werfen wichtig ist und somit ermöglicht mir das Tape auf dem Spielfeld wieder Vollgas zu geben.“

Fabian Strauß

Das MECRON Elastic Tape Strong wurde speziell für Sportler entwickelt. Die hohe Klebkraft verhindert ein frühzeitiges Lösen vom Körper durch erhöhtes Schwitzen oder häufiges Duschen. Es wird zur Behandlung von Muskel-, Faszien- und Sehnenbeschwerden verwendet. Durch kontinuierliche Stimulation der Hautrezeptoren kann eine Leistungsverbesserung erreicht werden.

Der natürliche Heilungsprozess wird durch eine verbesserte Durchblutung beschleunigt. Erhältlich sind die Tapes von DARCO im gut sortierten Sanitätsfachhandel, in Apotheken oder direkt im Onlineshop Amazon.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.darco.de

(DARCO)

 

Nachwuchstrainer-Ausbildungsprogramm mit drei Trainerstudenten aus der 2. Basketball-Bundesliga

Im Rahmen des Nachwuchstrainer-Ausbildungsprogrammes der Beko BBL und der 2. Basketball-Bundesliga starten sechs junge Nachwuchstrainer in das erste Semester. Im bereits dritten Jahrgang sind unter ihnen diesmal auch drei Trainerstudenten der ProA und ProB.

Das Nachwuchstrainer-Ausbildungsprogramm umfasst eine dreijährige berufsbegleitende Weiterqualifizierung von Nachwuchstrainern. Finanziert wird es vom Ausbildungsfonds, in den die 18 Clubs der Beko BBL sowie die 40 Clubs aus ProA und ProB einzahlen.

Das Trainerprogramm soll vor allen Dingen die enorm angestiegene Nachfrage an Jugend-Trainern befriedigen. Vereine wie ALBA BERLIN und die Brose Baskets haben bereits in der Vergangenheit vereinsintern ein Nachwuchskonzept etabliert. Vorreiter für das Trainerprogramm der Beko BBL und der 2. Basketball-Bundesliga war allerdings die vereinsinterne Ausbildung der EWE Baskets Oldenburg. Diese war maßgeblich vom damaligen Assistenztrainer und Nachwuchskoordinator Ralph Held entwickelt worden.

Drei Trainerstudenten aus der 2. Basketball-Bundesliga im ersten Semester

Das Trainerprogramm geht in diesem Jahr bereits in die dritte Saison. Neben ALBA BERLIN, dem FC Bayern München Basketball und den EWE Baskets Oldenburg sind im dritten Jahrgang auch drei Klubs der 2. Basketball-Bundesliga vertreten.

Trainerstudenten

Der aus Montenegro stammende Savo Milovic kommt vom ProA Club Dragons Rhöndorf. Er kam mit 15 Jahren nach Deutschland und spielte unter anderem bei den Dragons Rhöndorf und Rheinenergie Köln. Nachdem er sechs Jahre lang in Slowenien als Spieler tätig war, kehrte er in der letzten Saison zu den Dragons Rhöndorf zurück. Auf Grund der anstehenden dreijährigen Trainerausbildung wird es für Milovic die letzte Saison im Drachen Trikot sein. Zukünftig soll er mehr und mehr als Trainer Fuß fassen und in den verschiedenen Leistungsbereichen des Bonn/Rhöndorf Programms arbeiten.Im nächsten Jahr wird er sich vorrangig um den Mini- sowie den U-10 Bereich beider Vereine kümmern.

Vom ProB Nord Club SC Rist Wedel wird Fabian Strauß in das Trainernachwuchsprogramm starten. Der 1,93 Meter große Flügelspieler kam eher zufällig zum Basketball. Der eigentliche Fußballer wechselte auf das Sportgymnasium Jena, wo er sofort mit dem Basketballvirus infiziert wurde. Drei Jahre lange spielte er für Jena in der NBBL. In der Saison 12/13 schaffte er den Sprung in die ProA, ehe er 2013 zum SC Rist Wedel in die ProB wechselte. Neben seiner aktiven Spielerkarriere trainiert der 22-Jährige verschiedene Schulklassen und U12/U14 und U18 Teams.

Der Dritte im Bunde ist Stanley Witt von den ROSTOCK SEAWOLVES. Durch ein freiwillig soziales Jahr kam Witt 2014 nach Rostock. Vorher trainierte er neben dem Abitur unter anderem den TSV Hagen 1860 im Mini-Bereich und der JBBL. Seine aktuellen Aufgaben sind die Heranführung der U16 an die JBBL, die Betreuung von Grundschulliga Teams und Individual Training an Partnerschulen. Für ihn ist das dreijährige Nachwuchstrainerprogramm eine einmalige Chance:

„Ich denke, es ist eine super Möglichkeit, mich als Coach weiterzuentwickeln und von guten Coaches aus ganz Deutschland zu lernen. Die Online-Arbeit mit edubreak regt immer an, sich selbst zu reflektieren und bringt mich dazu, über meine Arbeit nachzudenken! Es ist zwar sehr umfangreich, aber die Aufgaben helfen beim Trainingsalltag ungemein. Ich habe mich für die ersten drei Jahre in dieser Ausildung entschieden, weil ich in eine Basketballfamilie hineingeboren wurde, mein Leben lang schon mit Basketball zu tun habe und einfach eine Leidenschaft dafür habe, mit jungen Talenten zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln.“

Auch in den beiden anderen Jahrgängen ist die 2. Basketball-Bundesliga durch zwei Nachwuchstrainer vertreten. Stefan Mähne von den OeTTINGER Rockets Gotha startet bereits in sein zweites Semester. In sein letztes Jahr geht Christian Meichsner von den NINERS CHEMNITZ.

Trainerstudent Christian Meichsner von den NINERS Chemnitz (Zweiter von links) beim gemeinsamen Training mit dem Athletik-Coach des Deutschen Basketball Bundes Marcus Lindner

Am 10. August starten die sechs Neulinge in den Trainerlehrgang in Berlin, wo sie bereits einen Teil der 18 Module belegen werden, die für die Ausbildung nötig sind. Neun Module beschäftigen sich mit den sportwissenschaftlichen Bereichen, die allgemein für die Arbeit als Trainer wichtig sind. Die anderen neun Module behandeln Basketball Themen wie offensive Grundtechnik, Wurf oder Athletik. Jedes Modul wird von einem verantwortlichen Referenten betreut.

Auf die sechs neuen Trainerstudenten warten unter anderem Referenten wie Trainer Stefan Weissenböck von den Brose Baskets, der sich um die offensive Grundtechnik kümmert. Außerdem werden mit ALBA Co-Trainer Thomas Päch (defensive Grundtechnik) und Prof. Dr. Martin Lames (TU München) namenhafte Referenten mit den sechs Neulingen arbeiten.
Nicht nur Referenten helfen den Nachwuchstrainern in ihrer dreijährigen Ausbildung. Jedem Trainerstudent wird zu Beginn ein Ausbildungsleiter des eigenen Clubs zugeteilt. Außerdem unterstützen erfahrene Trainerausbilder bei den gemeinsamen Lehrgängen und besuchen die Trainerstudenten bei der täglichen Arbeit vor Ort im Verein.

Virtuelles Lernen mit edubreak®-SportCampus

Bereits vor dem Starts des Lehrgangs können alle Trainerstudenten durch „Social Video Learning“ interaktiv arbeiten. Die Nachwuchstrainer bekommen eine Aufgabe gestellt und erstellen selbst Videos und Videokommentare aus dem Trainingsalltag. Relevante Situationen kommentieren sie mit punktgenauen Videokommentaren und anschließend können sich alle Nachwuchstrainer sowohl in der Lerngruppe als auch mit Referenten austauschen.

Hospitationen und Toptrainer

Ergänzend zu der Ausbildung im Verein und dem Trainerlehrgang in Berlin umfasst das Nachwuchstrainer-Ausbildungsprogramm verschiedene Hospitationen bei anderen Clubs. Die Trainerstudenten sind jeweils eine komplette Woche bei anderen Bundesligaclubs vor Ort, beobachten die Trainingseinheiten der Jugend- und Profimannschaften und lernen von nationalen Spitzentrainern. Jeder Trainerstudent hospitiert für einen Sommer bei Jugendnationalmannschaften und besucht eine Jugendeuropameisterschaft. Dort sammelt er zusätzliche Erfahrungen als Videoanalyst und arbeitet an der nationalen Wettkampfdiagnostik mit. Im dritten Ausbildungsjahr hospitiert jeder Trainerstudent für zwei Monate im Ausland bei einem international führenden Basketballclub. Im Rahmen von gemeinsamen Lehrgängen treffen die Trainerstudenten hierbei auf nationale und europäische Toptrainer.

„Wir freuen uns, dass im dritten Jahrgang gleich drei junge Nachwuchstrainer der 2. Basketball-Bundesliga in das gemeinsame Trainerprogramm mit der Beko BBL aufgenommen wurden. Vor ihnen liegt eine intensive aber auch vor allem lehrreiche Qualifizierung, die modernste Methodiken und Praxisnähe vereint. Es ist schön zu sehen, dass die Bundesligisten verstärkt Wert auf hauptamtliche Strukturen im Nachwuchs setzen. Wir begrüßen dies sehr“, so der Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga Daniel Müller.

Wir wünschen den drei Erstsemstlern alles erdenklich Gute und einen guten Start ins erste Ausbildungsjahr!

Weitere Schritte mit Fabian Strauß

Der SC Rist Wedel kann auch in der Saison 2015/16 auf Fabian Strauß bauen. Der 22-Jährige bleibt im Rist-Kader für die 2. Basketball-Bundesliga ProB und ist auch darüber hinaus als Jugendtrainer in Wedel fest verankert.

Man muss sich nicht aus dem Fenster lehnen, um Strauß als einen der großen Gewinner der vergangenen Saison zu bezeichnen. Auf dem Weg ins ProB-Finale nahm er eine tolle Entwicklung und avancierte zur Stammkraft. „Ich war überrascht, dass ich auf einmal pro Spiel 15 Minuten und mehr gespielt habe“, sagt Strauß rückblickend. Mit Trainer Michael Claxton habe er ein sehr gutes Verhältnis, das sich ausgezahlt habe.

„Ich konnte einfach Basketball spielen. Wenn man einen Fehler gemacht hat, hat man einen Fehler gemacht, dann hat man die Chance bekommen, den wieder wettzumachen. Am Anfang war ich überrascht, dass er so viel Vertrauen in mich hat. Nach der Saison hatte ich das Gefühl, dass ich so viel Spaß am Basketball hatte wie seit Langem nicht mehr. Ich hoffe, ich habe ihm sein Vertrauen zurückgezahlt“, erzählt Strauß.

Seine Stärken als Distanzschütze spielte er so einige Male aus und rückte sich unter anderem in beiden Playoff-Halbfinalspielen gegen Iserlohn ins Rampenlicht, als er mit jeweils drei Dreiern bei einer Trefferquote von 60 Prozent hervorstach. Doch Strauß will mehr als ein „Schmeißer von außen“ sein: „Der nächste Schritt für mich ist, weiterhin konstant zu spielen, der Mannschaft in Defensive und Offensive konstant zu helfen. Und ich will nicht nur auf meine Dreier beschränkt werden, sondern auch durch andere Situationen glänzen“, sagt er. Dafür legt er sich während der Pause ins Zeug. Zwar ließ eine Sommergrippe seine Auszeit nach dem Ende der vergangenen Saison länger werden als geplant, doch seit Wochen fließt der Schweiß: „Ende Mai habe ich wieder angefangen, mich auf die neue Saison vorzubereiten“, berichtet Strauß.

„Ich bin zuletzt drei Mal pro Woche im Kraftraum gewesen und habe viel an Athletik und Explosivität gearbeitet“, sagt er. „Und dann war ich auch drei Mal pro Woche in der Halle, habe viel Ballhandling gemacht, bestimmte Wurfbewegungen, Würfe aus dem Dribbling und solche Dinge. Und ein bis zwei Mal pro Woche Joggen für die Grundlagenausdauer.“

Das ist es, was Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister, meint, wenn er davon spricht, sein ehemaliger Mannschaftskollege, mit dem er auch schon in Jena zusammenspielte, sei „Profi durch und durch“. Und Roquette fährt fort: „Wir sind froh über Fabians Weiterverpflichtung. Seine professionelle Einstellung wird ihn dieses Jahr wieder ein Stück weiterbringen“.

Liebke und Strauß weiterhin an Bord

Auch Fabian Strauß und Lennart Liebke  haben dem SC Rist ihre Zusagen für die Saison 2014/15 gegeben und werden wie bisher zum Wedeler Aufgebot in der 2. Basketball-Bundesliga ProB zählen.
Strauß machte sich in seinem ersten Jahr in Wedel vor allem als guter Distanzschütze einen Namen, bei einer Quote von knapp 39 Prozent traf der 21-Jährige 14 Dreier, allein drei davon im ersten Saisonspiel gegen Herten. Mit elf Zählern gegen Braunschweig Anfang November erzielte der Flügelspieler seine ProB-Bestleistung. Darüber hinaus war er bei den 2. Herren ein Aktivposten, erzielte in zehn Einsätzen in der 2. Regionalliga im Schnitt 9,3 Punkte. Dass Strauß, der beim ersten Sommercamp in der Steinberghalle als Coach mitwirkte, seine gute Entwicklung fortsetzt, darauf hofft Cheftrainer Michael Claxton: „Fabian verfügt über einen sehr guten Distanzwurf, der ihm die Möglichkeit gibt, in unserer Mannschaft ein ganz wichtiger Schütze zu werden. Wir setzen darauf, dass er sich zu einem sehr konstanten Werfer von außen entwickelt“, sagt Claxton.

Liebke hingegen fühlt sich unter den Körben heimisch und gehört wie Strauß zu den jungen Akteuren, von denen sich der Trainer weitere Schritte nach vorn erhofft. „Lennart wird auch weiterhin hart arbeiten und sich so um eine größere Rolle im Kader bewerben. Er ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders auf den großen Positionen“, sagt Claxton. In der vergangenen Spielzeit kam der 2,03 Meter große Innenspieler vor allem bei den 2. Herren zum Einsatz, in zwölf Partien sammelte er pro Spiel 6,5 Punkte. In zwei Jahren hat Liebke bisher elf ProB-Einsätze absolviert, in der kommenden Saison sollen weitere hinzukommen.

(SC Rist Wedel)